[0001] Die Erfindung betrifft ein aus zumindest zwei Komponenten bestehendes Mehrkomponentengarn
und ein aus einem solchen Garn hergestelltes Beinbekleidungsstück aus Maschenware.
Unter Beinbekleidungsstück sind dabei alle Kleidungsstücke verstanden, die zur Bekleidung
des Fußes oder Beines dienen, einschließlich Strumpfhosen, Socken, Strümpfe, Füßlinge
und dergleichen.
[0002] Es ist bekannt, dass beispielsweise Socken oder Strümpfe im Gebrauch einerseits sehr
hohen Beanspruchungen ausgesetzt sind, andererseits aber dem Träger möglichst hohen
Tragekomfort vermitteln sollen. Zu diesem Tragekomfort trägt ein sogenanntes trockenes
Tragegefühl bei, bei dem der Träger möglichst kein Schwitzen oder Frieren am Bein
oder Fuß verspürt, sondern das Beinbekleidungsstück als "klimatisch ausgewogen" empfindet.
Ein Gefühl des Frierens oder Schwitzens kommt insbesondere durch Schweißabsonderung
und mangelnde Feuchtigkeitsaufnahme des Beinbekleidungsstücks sowie dadurch zustande,
dass dieses Mängel hinsichtlich der Luftdurchlässigkeit zeigt.
[0003] Um die mechanische Beanspruchbarkeit von textilen Flächengebilden schlechthin und
auch die von Beinbekleidungsstücken wie Strümpfen oder Socken, im Textilprüflabor
festzustellen, sind in DIN EN ISO 12945 und DIN EN ISO 12947 Richtlinien für die Bestimmung
der Neigung von textilen Flächengebilden zur Flusenbildung auf der Oberfläche und
der Pillneigung bzw. zur Bestimmung des Scheuerbeständigkeit von textilen Flächengebilden
festgelegt. Die Bestimmung der Pillneigung und der Scheuerbeständigkeit erfolgt dabei
nach dem in diesen DIN-Blättern erläuterten sogenannten Martindale-Verfahren. Dabei
wird eine runde Probe mit festgelegter Kraft in Form einer Lissajous-Figur über eine
Reibfläche bzw. ein Scheuermittel bewegt. Die Flusen- und Pillbildung wird durch visuelle
Beurteilung nach einer festgelegten Anzahl von Pill-Touren überprüft, während die
Scheuerbeständigkeit des textilen Flächengebildes aus der Beurteilung der Flächenveränderung
bestimmt wird.
[0004] Untersuchungen im Textil-Prüflabor haben gezeigt, dass beispielsweise Socken, die
in 14er Teilung aus einem Baumwollgarn der Feinheit Nm 34/1 gestrickt sind, bei einer
mittleren Garnqualität bereits bei 500 Scheuertouren im Martindale-Gerät eine deutliche
Pilling-Bildung zeigen. Beim Scheuertest versagen diese Produkte meistens bei etwa
4000 Touren. Durch die Verwendung von besseren Baumwollqualitäten kann die Scheuerbeständigkeit
dieser Socken auf zum Beispiel bis zu 6000 Scheuertouren verbessert werden, wobei
sich dafür aber die Pilling-Neigung verschlechtert. Ähnliche Effekte treten auf, wenn
die Baumwollfasern mit Chemiefasern (zum Beispiel Polyamid, Polyester) gemischt sind
oder Zwirne aus Baumwollgarnen eingesetzt wurden. Dabei wurde das Scheuerverhalten
gegebenenfalls verbessert, während aber andererseits die Pilling-Bildung zunahm. Diese
Effekte lassen sich, wie sich zeigt, auch umkehren. Beim Einsatz von Baumwollqualitäten,
die weniger Pilling-Neigung erkennen lassen, wurde der Scheuertest nicht mehr bestanden.
[0005] Grundsätzlich ähnliche Erfahrungen wurden mit Socken gemacht, in denen Mischgarne
verstrickt sind, die aus Viskosefasern mit zugemischten Polyamidfasern bestehen, wobei
der Polyamidfaseranteil üblicherweise 10% bis 20% beträgt. Viskosefasern sind Fasern
mit sehr weichem Griff und hoher Feuchtigkeitsaufnahme, die sich aber wegen ihrer
sehr geringen Scheuerfestigkeit für den Einsatz in Socken nur bedingt eignen.
[0006] Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde,
ein Mehrkomponentengarn zu schaffen, das in textilen Flächengebilden, insbesondere
Beinbekleidungsstücken aus Maschenware verarbeitet, sich dadurch auszeichnet, dass
das so erzeugte textile Flächengebilde eine besonders hohe Scheuerfestigkeit mit sehr
geringer Pillingneigung verbindet.
[0007] Zur Lösung dieser Aufgabe weist das Mehrkomponentengarn gemäß der Erfindung die Merkmale
des Patentanspruchs 1 auf. Weiterbildungen sind Gegenstand von Unteransprüchen.
[0008] Das neue Mehrkomponentengarn ist aus wenigstens einer, synthetisches texturiertes
Filamentgarn enthaltenden oder aus einem solchen bestehenden ersten Komponente und
wenigstens einer zweiten Komponenten zusammengesetzt, die aus einem spinngedrehten
Stapelfasergarn besteht. Die erste Komponente ist ein luftblas-texturiertes Filamentgarn.
Die beiden Komponenten weisen eine ähnliche Feinheit und optische Struktur auf und
sind unter Erzeugung eines Zwirns mit Stapelfasergarn ähnlicher Optik miteinander
verzwirnt.
[0009] Das Filamentgarn besteht in einer vorteilhaften Ausführungsform, zumindest teilweise,
aus Polyamid. Für das Stapelfasergarn kommen mehrere Faserarten in Frage. Es kann,
zumindest teilweise, aus pflanzlichen Naturfasern oder tierischen Naturfasern oder
synthetischen Fasern bestehen. Es kann auch aus einer Mischung aus verschiedenen Natur-
und/oder synthetischen Fasern zusammengesetzt sein.
[0010] Besondere Vorteile ergeben sich bei Verwendung eines Stapelfaserngarns, das zumindest
teilweise aus Zellwolle (Viskose) besteht. Überraschenderweise hat sich gezeigt, dass
durch das Verzwirnen eines luftblas-texturierten Garnes aus Polyamid mit einem Viskose-Stäpelgarn
ein Gestrick erzeugt werden kann, das selbst nach 5000 Scheuertouren beim Pillingtest
praktisch keine Pilling-Bildung aufweist, im Scheuertest jedoch auch bei 6000 Touren
noch nicht durchgescheuert ist.
[0011] Aus diesem gezwirnten neuen Mehrkomponentengarn hergestelltes Gestrick behält dabei
weitgehend den weichen Griff, der für Viskosefasern typisch ist. Durch die spezielle
Kombination von Viskose-Stapelfasern und PolyamidFilamenten in dem erfindungsgemäßen
Mehrkomponentengarn wird erreicht, dass bei daraus hergestellten Socken diese einen
wesentlich besseren Feuchtehaushalt aufweisen als herkömmliche Baumwoll- oder Wollsocken.
Dies liegt darin begründet, dass Viskose eine dreimal höhere Feuchtigkeitsaufnahme
wie Baumwolle oder Wolle aufweist. Auch wenn der Gewichtsanteil der Viskosefasern
nur bei etwa 50% liegt, ist die Feuchtigkeitsaufnahme des Gestricks immer noch 50%
höher als bei Baumwoll- oder Wollsocken. Bei Tragetests wurde der dadurch erzielte
besondere Tragekomfort bestätigt. Hinzu kommt, dass diese neuen Socken einen sehr
geringen Verschleiß sowie eine fast gleich bleibende Optik über den gesamten Tragetest
aufweisen. Durch die Verzwirnung von einem Stapelfasergarn mit einem luft-texturierten
Filamentgarn ungefähr der gleichen Feinheit zu einem Mehrkomponentenzwirn, ergibt
sich überraschenderweise der vollständig neue Effekt einer gleichzeitigen Verbesserung
der Scheuer- und der Pillingeigenschaften des daraus hergestellten Gestricks.
[0012] Die Luftblas-Texturierung von Garnen ist ein allgemein bekanntes Garntexturierverfahren,
das in mehreren Ausführungsvarianten unter Verwendung einer mit Luft beaufschlagten
Texturier-Düse durchgeführt wird, die einen Garnführungskanal aufweist, in welchen
wenigstens eine radiale Bohrung für die Zuführung des Druckmediums mündet. Beispiele
dafür sind beispielsweise aus der
DE 1061953 B1 und der
EP 0 088 254 A2 bekannt. Luftblas-texturiertes Filamentgarn aus Polyamidfasern ist beispielsweise
unter dem Handelsnamen Taslan
® von DuPont im Handel.
Figur 1 zeigt ein typisches luftblas-texturiertes Filamentgarn und
Figur 2 zeigt ein typisches Stapelfasergarn aus Viskosefasern.
[0013] Das luftblas-texturierte Garn nach Figur 1 besteht aus einer Anzahl endloser synthetischer
Filamente und weist einen im Wesentlichen geschlossenen Garnkörper auf, von dem mehr
oder weniger große Filamentschlaufen oder -schlingen abstehen. Diese Filamentschlaufen
oder -schlingen sind in unregelmäßigen Abständen längs der Oberfläche verteilt und
teilweise sich selbst kreuzend gestaltet. Dadurch ergibt sich eine einem Spinnfasergarn
ähnliche Struktur, wie der Vergleich mit dem Stapelfasergarn nach Figur 2 augenfällig
zeigt. Während bei dem Stapelfasergarn von dem Garnkörper abstehende Faserteile in
der überwiegenden Mehrzahl offene Enden aufweisen, sind bei dem luftblas-texturierten
Garn, wie erwähnt, keine abstehenden freien Faserenden, sondern geschlossene Schlaufen
oder Schlingen vorhanden, die eine ähnliche "Haarigkeit" oder Bauschigkeit wie bei
einem Stapelfasergarn hervorrufen. Bei Verwendung zweckentsprechend gewählter Filament-
und Stapelfasermaterialien und - qualitäten lässt sich erreichen, dass ein luftblas-texturiertes
Garn und Stapelfasergarn eine optisch ähnliche Struktur aufweisen.
[0014] Versuche haben ergeben, dass die Eigenschaften des neuen Garns mit zunehmender Drehungszahl
bei der Verzwirnung verbessert werden. Überraschend gute Ergebnisse zeigte ein neues
Mehrkomponentengarn dessen beide Komponenten mit einer Anzahl Drehungen von 200 bis
1000 T/m (Touren pro Meter) miteinander verzwirnt sind. Vorzugsweise liegt die Anzahl
der Drehungen zwischen 300 bis 800 T/m, wobei sich ein Bereich zwischen 550 bis 650
T/m besonders hervorhebt. Wesentlich ist in jedem Fall, dass die Stapelgarnkomponente
mit der luft-texturierten Komponente verzwirnt und nicht umwunden ist. Das heißt beide
Garnkomponenten müssen fest miteinander verbunden sein und auf der Außenseite des
Mehrkomponentengarns in Erscheinung treten, damit sich die Eigenschaft der die beiden
Komponenten bildenden Fasermaterialien zu der überraschenden Kombinationswirkung verbinden,
die darin besteht, dass bei hoher Scheuerfestigkeit eine sehr geringe Pilling-Neigung
auftritt.
[0015] Die massebezogenen Anteile der beiden Komponenten in dem Mehrkomponentengarn liegen,
wie sich gezeigt hat mit Vorteil in einem Bereich zwischen 65/35 und 50/50, doch sind
davon abweichende Anteile vorstellbar. Dabei kann sowohl die Filamentkomponente als
auch die Stapelfaserkomponente den größeren beziehungsweise kleineren Anteil ausmachen,
je nach dem welche Anforderungen an das Gestrick gestellt werden, in dem das neue
Mehrkomponentengarn abgestrickt ist.
[0016] Die beiden Komponenten sind, wie erwähnt, so miteinander verzwirnt, dass die Fasern
beider Komponenten auf der Außenseite des Mehrkomponentengarns wirken. Damit wird
erreicht, dass die Optik des das Mehrkomponentengarn bildenden Zwirns der eines normalen
Stapelfasergarns entspricht. Dies steht im Gegensatz zu den so genannten Hochbauschgarnen,
wie sie in verschiedener Konstruktion durch Luftblas-Texturieren hergestellt und zu
unterschiedlichen Zwecken verwendet werden.
Beispiele:
[0017]
Es wurden folgende erfindungsgemäße Mehrkomponentengarne hergestellt und getestet:
- 1. Nm 70/1 CV (Viscose) + PA (Polyamid) 130 f 72 dtex, 600 T/m
- 2. Nm 70/1 CV (Viscose) + PA (Polyamid) 130 f 72 dtex, 330 T/m
- 3. Nm 68/1 CV (Viscose) + PA (Polyamid) 140 f 102 dtex, 600 T/m
[0018] Aus diesen Mehrkomponentengarnen hergestellte Gestricke verfügten über eine hervorragende
Scheuerfestigkeit. Sie waren im Scheuertest bei 6000 Touren im Martindale-Gerät nicht
durchgescheuert.
[0019] Gestricke aus den Mehrkomponentengarnen 1 und 3 ergaben außerdem hervorragende Pilling-Eigenschaften,
weil selbst nach 5000 Scheuertouren beim Pilling-Test praktisch keine Pilling-Bildung
aufgetreten ist. Das Garn 2 zeigte sehr gute Pilling-Eigenschaften, die etwas geringer
als jene der Garne 1, 3 waren.
[0020] Aus diesen Garnen hergestellte Socken zeichnen sich durch hohen Tragekomfort aus.
Sie wurden von Testpersonen als klimatisch ausgewogen, d. h. mit trockenem Tragegefühl
ohne Frieren und Schwitzen empfunden. Die Socken zeigen eine nur geringe Knitterneigung
und weisen außerdem eine gute Eignung für die Stückfärbung auf.
[0021] Abschließend sei erwähnt, dass zu pflanzlichen Naturfasern, aus denen die Stapelgarnkomponente
bestehen kann Baumwolle, Kapok, Leinen etc. oder eine Mischung dieser Fasern zählten,
während eine Stapelgarnkomponente aus tierischen Naturfasern aus Wolle, Kaschmir,
Angora oder etc. oder eine Mischung solcher Fasern bestehen kann. Synthetisches Fasermaterial
zur Verwendung bei der Stapelfaserkomponente kann Viskose, Acetate, Lyocell, Cupro,
Polyamid, Polyester, Polypropylen, Polyacryl etc. oder eine Mischung dieser Fasermaterialien
beinhalten. Für spezielle Anwendungsfälle kann das Fasermaterial der Filamentgarnkomponente
auch Polyester, Polypropylen, Polyacryl, Polyurethan etc. oder Mischungen dieser Filamentmaterialien
miteinander und mit Polyamidfilamenten aufweisen.
[0022] Stapelfasergarn aus Viskosefasermaterial ist in einer besonderen Qualität, die für
das neue Komponentengarn mit Vorteil verwendet werden kann unter dem Handelsnamen
Tencel
® der Lenzing AG im Handel.
[0023] Das neue Mehrkomponentengarn ist grundsätzlich für die Herstellung von beliebigen
textilen Flächengebilden, insbesondere Gestricken verwendbar, bei denen es auf hohe
Scheuerfestigkeit und geringe Pilling-Neigung ankommt. Besonders vorteilhaft hat es
sich aber für die Verwendung bei Beinbekleidungsstücken herausgestellt, weil bei Verwendung
eines feuchtigkeitsaufsaugenden Stapelfasermaterials, beispielsweise Viskose oder
Baumwolle, zusätzlich zu den erwähnten Eigenschaften noch ein ausgeglichener Feuchtigkeitshaushalt
hinzutritt, der den Tragekomfort in überraschender Weise erhöht.
1. Mehrkomponentengarn mit wenigstens einer synthetisches texturiertes Filamentgarn enthaltenden
oder aus einem solchen bestehenden ersten Komponente und wenigstens einer zweiten
Komponente aus einem spinngedrehten Stapelfasergarn, bei dem die erste Komponente
ein luftblas-texturiertes Filamentgarn ist und die beiden Komponenten innerhalb vorgegebener
Grenzen vergleichbare Feinheit und Struktur aufweisen und unter Erzeugung eines Zwirns
mit Stapelfasergarn ähnlicher Optik miteinander verzwirnt sind.
2. Mehrkomponentengarn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Filamentgarn zumindest teilweise aus Polyamid besteht.
3. Mehrkomponentengarn nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Stapelfasergarn, zumindest teilweise, aus pflanzlichen Naturfasern besteht,
4. Mehrkomponentengarn nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Stapelfasergarn, zumindest teilweise, aus tierischen Naturfasern besteht.
5. Mehrkomponentengarn nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Stapelfasergarn, zumindest teilweise, aus synthetischen Fasern besteht.
6. Mehrkomponentengarn nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Stapelfasergarn, zumindest teilweise, aus Zellwolle (Viskose) besteht.
7. Mehrkomponentengarn nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Stapelfaserngarn Tencelgarn® ist oder dieses enthält.
8. Mehrkomponentengarn nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Stapelfasergarn aus einer Mischung aus verschiedenen Natur und/oder synthetischen
Fasern besteht.
9. Mehrkomponentengarn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Komponenten mit einer Anzahl Drehungen von 200 bis 300 T/m (Touren pro
Meter) miteinander verzwirnt sind.
10. Mehrkomponentengarn nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzahl der Drehungen zwischen 300 bis 800 T/m liegt.
11. Mehrkomponentengarn nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzahl der Drehungen zwischen 550 bis 650 T/m liegt.
12. Mehrkomponentengarn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Masse bezogenen Anteile der beiden Komponenten in dem Mehrkomponentengarn zwischen
65/35 und 50/50 betragen.
13. Beinbekleidungsstück aus Maschenware in dem zumindest teilweise ein Mehrkomponentengarn
nach einem der vorhergehenden Ansprüche verstrickt ist.