[0001] Die Erfindung betrifft ein Überführband zum Überführen einer Papier- oder Kartonbahn,
das elektrostatisch aufladbar ist. Ferner betrifft die Erfindung eine Vorrichtung
zum Überführen einer Papier- oder Kartonbahn.
[0002] Nach dem Wiederanfahren einer Papiermaschine oder nach einem Abriss der Papier- oder
Kartonbahn, im Folgenden kurz "Bahn" genannt, ist ein Überführen eines neuen Bahnanfangs
erforderlich. In der Regel wird dafür ein schmalerer Bahnstreifen erzeugt. Dieser
Bahnstreifen wird dann mit Hilfe eines Überführbandes zum Beispiel von einer Trockenpartie
zu einer Wickelstation überführt.
[0003] Es ist nun bekannt, zum Überführen eines Papierstreifens Seilsysteme zu verwenden.
Eine andere bekannte Möglichkeit besteht darin, luftdurchlässige Überführbänder zu
verwenden, die auf einer von der Bahn abgewandten Seite zum Beispiel durch einen Saugkasten
besaugt werden, so dass die Bahn angesaugt wird und an dem Überführband haftet.
[0004] Seilsysteme unterliegen einem deutlichen Verschleiß und weisen nur eine relativ geringe
Arbeitsgeschwindigkeit auf. Systeme, bei denen die Bahn angesaugt wird, haben den
Nachteil, dass für das Erzeugen eines Vakuums relativ viel Platz benötigt wird und
dieser Vorgang relativ lärmintensiv ist. Dabei hat sich gezeigt, dass auch bei angesaugter
Bahn der Überführvorgang nicht immer erfolgreich ist.
[0005] In
DE 103 05 606 A1 wird als weitere Alternative vorgeschlagen, das Überführband elektrostatisch aufzuladen.
Allerdings bleibt völlig offen, wie ein elektrostatisch aufladbares Überführband verwirklicht
werden soll.
[0006] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Überführband bereitzustellen,
das elektrostatisch aufladbar ist.
[0007] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, dass das Überführband Ladungsträgerflächen
aufweist, die in einer Matrix aus nicht leitfähigem Material angeordnet sind.
[0008] Die Ladungsträgerflächen können dann abwechselnd negativ und positiv geladen werden.
Dadurch entsteht ein elektrisches Feld, das elektrostatische Anziehungskräfte zwischen
dem Überführband und einer daraufliegenden Bahn bewirkt. Durch das nicht leitfähige
Material zwischen den Ladungsträgerflächen wird ein direkter Potentialausgleich zwischen
den Ladungsträgerflächen verhindert. Dabei können die Ladungsträgerflächen relativ
dünn ausgebildet sein, so dass das Überführband ausreichend flexibel bleibt. Eine
elektrostatische Aufladung kann relativ schnell aufgebaut und wieder abgebaut werden.
Es ist dadurch möglich, das Überführband zum Beispiel nur im Überführbereich elektrostatisch
aufzuladen, so dass ein einfaches Abheben der Bahn am Ende des Überführbereichs möglich
ist.
[0009] Bevorzugterweise sind die Ladungsträgerflächen gegenüber einer Auflageseite für die
Papier- oder Kartonbahn isoliert. Dadurch ist es möglich, auch eine relativ feuchte
Bahn mit dem Überführband zu transportieren, ohne dass durch die Bahn ein Kurzschluss
zwischen den Ladungsträgerflächen erfolgt, der zu einem Abbau des elektrischen Feldes
zwischen den Ladungsträgerflächen führen würde, so dass dann die Adhäsion zwischen
Überführband und Bahn aufgehoben würde. Dabei könnte es zudem auch zu einer Beschädigung
der Bahn kommen.
[0010] Vorzugsweise weist das Überführband ein Polymermaterial auf. Ein Polymermaterial
ist ausreichend flexibel und leicht verarbeitbar. Dabei weist es eine hohe Lebensdauer
auf und ist relativ kostengünstig.
[0011] Bevorzugterweise ist in Bahnlaufrichtung und in Querrichtung eine Vielzahl von Ladungsträgerflächen
nebeneinander angeordnet. Dadurch kann über das gesamte Überführband ein elektrostatisches
Feld erzeugt werden, so dass eine gute Adhäsion zwischen der Bahn und dem Überführband
erreicht wird. Dabei ist es auch möglich, gezielt nur einen Teil der Ladungsträgerflächen
zu polarisieren, wodurch die Adhäsionskraft zwischen Überführband und Bahn einstellbar
ist. Prinzipiell sind Adhäsionskräfte von ca. 0,5 bis 1 N/cm
2 möglich.
[0012] Vorteilhafterweise weisen in Bahnlaufrichtung nebeneinander liegende Ladungsträgerflächen
eine gleiche Polung und in Querrichtung nebeneinander liegende Ladungsträgerflächen
eine unterschiedliche Polung auf. Dadurch ist eine Steuerung der Ladung der Ladungsträgerflächen
sowohl über die Zeit, also in Bahnlaufrichtung, als auch quer zur Bahnlaufrichtung
möglich.
[0013] Bevorzugterweise sind die Ladungsträgerflächen aufgedampft. Dadurch können die Ladungsträgerflächen
relativ dünn ausgebildet sein. Die Ladungsträgerflächen können beispielsweise Kohle
oder Graphit oder auch ein leitfähiges Metall wie zum Beispiel Silber oder Kupfer
aufweisen.
[0014] Bevorzugterweise sind die Ladungsträgerflächen als Metallfilm ausgebildet. Ein Metallfilm
ermöglicht eine relativ schnelle Umpolung. Dadurch kann die Anziehung des Überführbands
relativ schnell aufgehoben werden.
[0015] Die Aufgabe wird auch durch eine Vorrichtung zum Überführen einer Papier- oder Kartonbahn
mit einem Überführband nach einem der Ansprüche 1 bis 8 gelöst.
[0016] Dabei ist besonders bevorzugt, dass die Vorrichtung eine Ladewalze aufweist. Die
Übertragung der Polung erfolgt also mit Hilfe der Ladewalze. Dabei kann die Übertragung
der Ladung auf die Walze beispielsweise mit Schleifkontakten erfolgen. Als Schleifkontakte
können zum Beispiel Kohlebürsten verwendet werden. Dadurch kann die Ladungsübertragung
in Abhängigkeit von der Zeit und der Breite der Ladewalze erfolgen. Die Ladungsübertragung
kann dabei von einer Rückseite des Überführbands erfolgen, so dass kaum Verschleiß
an der Auflageseite für die Papier- oder Kartonbahn auftritt.
[0017] Vorzugsweise weist die Vorrichtung eine Entladewalze auf. Die Entladewalze kann prinzipiell
genau wie die Ladewalze ausgebildet sein. Dabei erfolgt durch die Entladewalze entweder
eine Umpolung oder ein Abbau der Ladungen der Bahn. Im Anschluss an die Entladewalze
lässt sich die Bahn relativ leicht vom Überführband abheben.
[0018] Vorteilhafterweise weist die Vorrichtung eine Antriebswalze und eine Spannwalze auf.
Mit Hilfe der Antriebswalze lässt sich die Geschwindigkeit des Überführbandes genau
auf die gewünschte Geschwindigkeit der Papier- oder Kartonbahn einstellen. Dabei ist
es mit Hilfe der Spannwalze möglich, die Spannung des Überführbandes einzustellen.
Dadurch ist es beispielsweise möglich, einstellbare Leitwalzen zu verwenden, mit deren
Hilfe ein Abzugswinkel, in dem die Papier- oder Kartonbahn von dem Überführband wieder
entfernt wird, eingestellt werden kann. Auch eine Längung des Überführbandes kann
durch eine Spannwalze ausgeglichen werden. Gegebenenfalls können auch mehrere Spannwalzen
verwendet werden.
[0019] In einer bevorzugten Ausführungsform ist die Vorrichtung schwenkbar. Die Vorrichtung
kann dann für den Überführvorgang in den Weg der Bahn eingeschwenkt werden und nach
Abschluss des Überführvorgangs wieder herausgeschwenkt werden. Ein Betrieb der Vorrichtung
erfolgt dann nur während des Überführens. Ein Leerlauf der Vorrichtung ist dabei nicht
erforderlich, so dass Energie eingespart wird. Gleichzeitig wird verhindert, dass
eine ungewünschte Beeinflussung der Papier- oder Kartonbahn durch das Überführband
erfolgt.
[0020] In einer bevorzugten Ausführungsform ist das Überführband maschinenbreit ausgebildet.
Dadurch kann die Papier- oder Kartonbahn maschinenbreit überführt werden. Es ist dann
nicht unbedingt erforderlich, zunächst einen Streifen aus der Bahn herauszubilden.
Dabei kann die Bahn auch während des Betriebs durch das Überführband vor Umwelteinflüssen
geschützt werden.
[0021] Die Erfindung wird im Folgenden anhand bevorzugter Ausführungsbeispiele in Verbindung
mit der Zeichnung näher beschrieben. Hierin zeigen in schematischer Darstellung:
- Fig. 1
- einen Aufbau eines Überführbandes,
- Fig. 2
- eine Draufsicht auf das Überführband,
- Fig. 3
- eine Ladewalze,
- Fig. 4
- eine Entladewalze,
- Fig. 5
- eine Vorrichtung zum Überführen und
- Fig. 6
- ein Beispiel zur Verwendung einer Vorrichtung zum Überführen.
[0022] In Fig. 1 ist ein Aufbau eines Überführbandes 1 vereinfacht dargestellt, wobei auf
einer Auflageseite 2 des Überführbandes 1 eine Papier- oder Kartonbahn 3 angeordnet
ist. Das Überführband 1 weist eine Matrix 4 auf, die aus einem nicht leitfähigen Material,
in diesem Fall ein Polymermaterial, gebildet ist. In der Matrix 4 sind Ladungsträgerflächen
5, 6 angeordnet, wobei die eine Ladungsträgerfläche 5 positiv und die andere Ladungsträgerfläche
6 negativ geladen ist. Die Ladungsträgerflächen 5, 6 sind mit Hilfe einer Isolierschicht
7 gegen die Bahn 3 isoliert.
[0023] Durch die in Fig. 1 dargestellte Polarität der Ladungsträgerflächen 5, 6 bildet sich
ein elektrisches Feld zwischen den Ladungsträgerflächen 5, 6 aus. Dadurch werden elektrostatische
Anziehungskräfte zwischen dem Überführband 1 und der Bahn 3 erzeugt. Die Bahn 3 haftet
dann aufgrund elektrischer Adhäsion am Überführband 1. Dabei liegen die Adhäsionskräfte
zum Beispiel im Bereich zwischen 0,5 und 1 N/cm
2.
[0024] In Fig. 2 ist die Anordnung der Ladungsträgerflächen 5, 6 auf dem Überführband 1
vereinfacht dargestellt. Die Ladungsträgerflächen 5, 6 sind in Form von Leiterbahnen
in die Matrix 4 eingebracht. Dabei sind die Ladungsträgerflächen 5, 6 in einer Bahnlaufrichtung
8 unterbrochen. In Bahnlaufrichtung 8 nebeneinander liegende Ladungsträgerflächen
5, 6 weisen dabei jeweils die gleiche Polarität auf. In Querrichtung 9 liegen dabei
jeweils Ladungsträgerflächen 5, 6 mit unterschiedlicher Polarität nebeneinander. Dabei
sind die Ladungsträgerflächen 5, 6 gegeneinander jeweils auf Lücke angeordnet. Dadurch
ist es möglich, alle in Querrichtung 9 auf einer Höhe liegenden positiven Ladungsträgerflächen
5 mit einer durchgehenden, elektrisch leitfähigen Verbindung 10 zu verbinden und alle
negativ geladenen Ladungsträgerflächen 6 mit einer durchgehenden, elektrisch leitfähigen
Verbindung 11. Die Ladungsträgerflächen 5, 6 und die elektrisch leitfähigen Verbindungen
10, 11 sind dabei in Bahnlaufrichtung 8 in einem sich wiederholenden Muster angeordnet.
[0025] Die jeweils gleich gepolten Ladungsträgerflächen 5, 6 sind also in Bahnlaufrichtung
8 nicht durchgehend, jedoch durch elektrisch leitfähige Verbindungen 10, 11 in Querrichtung
leitfähig verbunden. Dadurch ist eine durchgängige Ladung möglich. Somit kann ein
sehr gleichmäßiges elektrisches Feld über dem Überführband 1 erzeugt werden, so dass
eine hohe Adhäsion zwischen Überführband 1 und Bahn 3 erzeugbar ist. Da die Ladungsträgerflächen
5, 6 in Bahnlaufrichtung 8 nicht durchgehen, ist eine Steuerung der Ladung bzw. Entladung
in Bahnlaufrichtung 8 und damit in Abhängigkeit von der Zeit möglich. Bei der Ausbildung
gemäß Fig. 2 ist eine Ladungsverteilung in Querrichtung 9 aufgrund der elektrisch
leitfähigen Verbindungen 10, 11 immer gleich. Es ist auch denkbar, jede Ladungsträgerfläche
5, 6 mit einer eigenen Verbindungsleitung zu versehen, um so die Ausbildung des elektrischen
Feldes auch in Querrichtung 9 steuern zu können. Durch die relativ große Fläche der
Ladungsträgerflächen 5, 6 kann eine etwaige Trägheit der Ladungskontrolle bei der
Steuerung ausgeglichen werden.
Zur Übertragung der Polung, also von Ladungen auf die Ladungsträgerflächen 5, 6 wird
eine Ladewalze 12 verwendet, wie sie schematisch in Fig. 3 dargestellt ist. Die Ladewalze
12 weist mehrere voneinander isolierte Bereiche a bis f auf. Die Bereiche a bis f
werden abwechselnd positiv und negativ geladen. Dabei kann die Übertragung der Ladung
auf die Ladewalze 12 zum Beispiel mit Schleifkontakten erfolgen. Die Ladungsübertragung
ist dabei über die Zeit und die Breite der Ladewalze 12 kontrolliert steuerbar. Durch
die elektrisch leitfähigen Verbindungen 10, 11 in dem Überführband 1 erfolgt dabei
ein Ladungsaustausch zwischen Ladungsträgerflächen 5, 6 gleicher Polarität, so dass
eine homogene Ausbildung des elektrischen Feldes in Querrichtung 9 gewährleistet ist.
[0026] In Fig. 4 ist eine Entladewalze 13 dargestellt, wobei alle Bereiche a bis f die gleiche
Polarität aufweisen. In diesem Beispiel weist die Entladewalze 13 eine positive Ladung
auf. Sobald das Überführband 1 mit den Ladungsträgerflächen 5, 6 in Kontakt mit der
Entladewalze 3 kommt, erfolgt ein Abbau der negativen Ladung in den Ladungsträgerflächen
6, so dass das elektrische Feld zwischen den Ladungsträgerflächen 5 und 6 verschwindet.
Dadurch wirken keine elektrostatischen Anziehungskräfte mehr zwischen dem Überführband
1 und der Bahn 3. Die Bahn 3 kann dann leicht von dem Überführband 1 abgehoben werden.
[0027] In Fig. 5 ist nun vereinfacht eine Vorrichtung 14 zum Überführen einer Papier- oder
Kartonbahn 3 dargestellt, wobei ein erfindungsgemäßes Überführband 1 verwendet wird.
Das Überführband 1 ist über eine Antriebswalze 15, Leitwalzen 16, 17 und eine Spannwalze
18 geführt. Im Bereich der Leitwalze 16 kommt eine Papier- oder Kartonbahn 3 in Kontakt
mit dem Überführband 1. Im Anschluss an die Leitwalze 17 wird die Bahn 3 von dem Überführband
1 abgehoben. Durch eine Verstellung der Leitwalze 17 ist dabei ein Abführwinkel α
einstellbar. Vor der Leitwalze 16 ist die Ladewalze 12 angeordnet, wie sie in Fig.
3 dargestellt ist. Die Ladewalze 12 sorgt für die erforderliche elektrostatische Aufladung
des Überführbandes 1. Dadurch wird die Bahn 3 mittels elektrostatischer Adhäsion am
Überführband 1 gehalten. Die Entladewalze 13, wie sie in Fig. 4 dargestellt ist, ist
vor der Leitwalze 17 angeordnet und sorgt für eine Entladung des Überführbandes 1
und damit für einen Abbau des elektrostatischen Feldes. Dadurch haftet die Bahn 3
nicht weiter am Überführband 1 und kann leicht abgehoben werden.
[0028] In Fig. 6 ist eine mögliche Anordnung der Vorrichtung 14 zum Überführen einer Papier-
oder Kartonbahn dargestellt, wobei zwei Vorrichtungen 14a, 14b verwendet werden. Die
Vorrichtungen 14a, 14b dienen bei diesem Beispiel dazu, eine Bahn 3 von einer Trockenpartie
19 einer Papiermaschine zu einem Glättkalander 20 zu führen. Dabei ist eine Auflageseite
2a der Vorrichtung 14a in Schwerkraftrichtung nach oben gerichtet, so dass die Bahn
3 auf dem Überführband 1 aufliegt. Bei der Vorrichtung 14b ist die Auflageseite 2a
in Schwerkraftrichtung nach unten gerichtet. Die Bahn 3 hängt dabei aufgrund der elektrostatischen
Adhäsion am Überführband 1.
[0029] Mit dem erfindungsgemäßen Überführband und der erfindungsgemäßen Vorrichtung zum
Überführen einer Papier- oder Kartonbahn können verschiedene Überführsituationen im
Bereich der Trockenpartie und am Kalander abgedeckt werden. Dabei ist ein energiesparender
Betrieb möglich, da bei einer elektrostatischen Aufladung nur sehr wenig Strom verbraucht
wird. Insbesondere im Vergleich zu Ansaugsystemen wird daher viel Energie eingespart,
wobei zusätzlich auch nur sehr geringe Lärmemissionen anfallen. Dabei ist die Vorrichtung
wenig schmutzanfällig, wobei das Überführband leicht zu reinigen ist. Eine Verschmutzung
der Papierbahn durch das Überführband kann nahezu ausgeschlossen werden. Vorteilhaft
ist dabei auch, dass sich die Adhäsion ein- und ausschalten lässt, so dass beispielsweise
ein leichtes Abheben der Bahn vom Überführband möglich ist, obwohl die Bahn während
des Transports sicher auf dem Überführband gehalten wird. Dabei lässt sich eine derartige
Änderung schnell durch eine einfache Umpolung einer Ladungsträgerfläche erreichen.
Änderungen sind dabei in weniger als 50 ms möglich.
1. Überführband zum Überführen einer Papier- oder Kartonbahn, das elektrostatisch aufladbar
ist, dadurch gekennzeichnet, dass es Ladungsträgerflächen (5, 6) aufweist, die in einer Matrix (4) aus nicht leitfähigem
Material angeordnet sind.
2. Überführband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ladungsträgerflächen (5, 6) gegenüber einer Auflageseite (2) für die Papier-
oder Kartonbahn (3) isoliert sind.
3. Überführband nach einem der Ansprüche 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass das Überführband (1) ein Polymermaterial aufweist.
4. Überführband nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass in Bahnlaufrichtung (8) und in Querrichtung (9) eine Vielzahl von Ladungsträgerflächen
(5, 6) nebeneinander angeordnet ist.
5. Überführband nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass in Bahnlaufrichtung (8) nebeneinander liegende Ladungsträgerflächen (5, 6) eine gleiche
Polarität und in Querrichtung (9) nebeneinander liegende Ladungsträgerflächen eine
unterschiedliche Polarität aufweisen.
6. Überführband nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass in Querrichtung (9) jede Ladungsträgerfläche (5, 6) jeweils mit der übernächsten
Ladungsträgerfläche (5, 6) elektrisch leitend verbunden ist.
7. Überführband nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Ladungsträgerflächen (5, 6) aufgedampft sind.
8. Überführband nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Ladungsträgerflächen als Metallfilm ausgebildet sind.
9. Vorrichtung zum Überführen einer Papier- oder Kartonbahn mit einem Überführband nach
einem der Ansprüche 1 bis 8.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine Ladewalze (12) aufweist.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 oder 10,
dadurch gekennzeichnet, dass sie eine Entladewalze (13) aufweist.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine Antriebswalze (15) und eine Spannwalze (18) aufweist.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass sie schwenkbar ist.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Überführband (1) maschinenbreit ausgebildet ist.