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EP 2 221 431 A1 |
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EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG |
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Veröffentlichungstag: |
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25.08.2010 Patentblatt 2010/34 |
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Anmeldetag: 16.01.2009 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO
PL PT RO SE SI SK TR |
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Benannte Erstreckungsstaaten: |
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AL BA RS |
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Anmelder: Flooring Technologies Ltd. |
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Portico Building
Marina Street
Pieta MSD 08 (MT) |
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Erfinder: |
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- Die Erfinder haben auf ihre Nennung verzichtet.
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Vertreter: Rehmann, Thorsten |
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Gramm, Lins & Partner GbR
Theodor-Heuss-Strasse 1 38122 Braunschweig 38122 Braunschweig (DE) |
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Bemerkungen: |
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Geänderte Patentansprüche gemäss Regel 137(2) EPÜ. |
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| (54) |
Einrichtung zum Verbinden von Bodenpaneelen |
(57) Eine Einrichtung zum Verbinden von Bodenpaneelen (1) mit einem Kern aus Holzwerkstoff,
insbesondere MDF oder HDF, die an einer ersten Seitenkante (12) ein erstes Profil
(14) und an der gegenüberliegenden zweiten Seitenkante (2) eine Nut (4) aufweisen,
mit einem Verbindungselement (20), das an einer der ersten Seitenkante (12) des zweiten
Bodenpaneels (10) zugewandten Seite ein zum ersten Profil (14) korrespondierendes
zweites Profil (24) und an der gegenüberliegenden Seite eine Feder (22) aufweist,
die zu der Nut (4) des ersten Bodenpaneels (1) korrespondiert, wobei das Verbindungsclement
(20) durch Ineingriffbringen des ersten Profils (14) mit dem korrespondierenden zweiten
Profil (24) mit dem zweiten Bodenpaneel (10) verbindbar ist, zeichnet sich dadurch
aus, dass das Verbindungselement (20) und das zweite Bodenpaneel (10) in horizontaler
Richtung doppelt verriegelbar sind.
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[0001] Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Verbinden von Bodenpaneelen mit einem
Kern aus Holzwerkstoff, insbesondere MDF oder HDF, die an einer ersten Seitenkante
ein erstes Profil und an der gegenüberliegenden zweiten Seitenkante eine Nut aufweisen,
mit einem Verbindungselement, das an einer der ersten Seitenkante des zweiten Bodenpaneels
zugewandten Seite ein zum ersten Profil korrespondierendes zweites Profil und an der
gegenüberliegenden Seite eine Feder aufweist, die zu der Nut des ersten Bodenpaneels
korrespondiert, wobei das Verbindungselement durch Ineingriffbringen des ersten Profils
mit dem korrespondierenden zweiten Profil mit dem zweiten Bodenpaneel verbindbar ist.
[0002] Eine derartige Einrichtung zum Verbinden von Bodenpaneelen ist beispielsweise aus
der
DE 101 62 276 C1 bekannt.
[0003] Fußböden aus miteinander verbundenen Bodenpaneelen, insbesondere Laminatfußböden,
werden häufig mit dekorativen Elementen oder speziellen Strukturen in der Oberfläche
versehen, um eine möglichst naturnahe Anmutung zu erzeugen. Oft soll durch diese Verfahrensweise
auch ein bestehendes Produkt besser nachgestellt werden. Bei Booten beispielsweise
werden Fugen zwischen Planken mit einem schwarzen teerartigen Material abgedichtet.
Dieses erzeugt dann die sogenannte Schiffsbodenoptik. Zur Nachstellung dieser Optik
werden beispielsweise Polypropylenleisten auf die Oberseite von Bodenpaneelen in eine
vorgefräste Nut eingelegt oder eingeklebt. In der
DE 101 62 275 C1 werden zwischen zu verbindenden Bodenpaneelen Verbindungselemente angeordnet. Diese
sind auf einer Seite mit einer Nut und auf einer gegenüberliegenden Seite mit einer
Feder ausgestattet, die zu entsprechenden Nut- und Federprofilen in den Seitenkanten
der Bodenpaneele korrespondieren.
[0004] Als Verriegelungselemente sind an den Federn kleine Vorsprünge vorgesehen, die in
dafür vorgesehene korrespondierende Ausnehmungen in den Nuten eingreifen und so Bodenpaneel
und Verbindungselement miteinander verriegeln. Die an den Federn vorgesehenen Vorsprünge
dürfen jedoch eine bestimmte Größe nicht überschreiten, da ansonsten die Federn nicht
mehr in die korrespondierenden Nuten eingeführt werden können. Die resultierende Verriegelung
ist somit relativ schwach.
[0005] Zum Erreichen der gewünschten Optik ist es notwendig, immer zwischen zwei zu verbindenden
Paneelen ein Verbindungselement vorzusehen. Es liegt daher nahe, an jeweils eine Seitenkante
eines jeden Paneels bereits werkseitig ein Verbindungselement anzuordnen. Aufgrund
der relativ schwachen Verriegelung durch die kleinen Verriegelungselemente kann es
bei nachfolgenden Fertigungsschritten oder dem Transport der mit den Verbindungselementen
versehenen Fußbodenpaneele dazu kommen, dass sich Verbindungselemente von den Paneelen
lösen und verloren gehen. Die gewünschte Optik des Fußbodens ist dann nicht mehr zu
erreichen.
[0006] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung zum Verbinden eines
ersten Bodenpaneels mit einem zweiten Bodenpaneel dahingehend zu verbessern, dass
die Verriegelung zwischen zweitem Bodenpaneel und Verbindungselement verstärkt wird.
[0007] Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe durch eine gattungsgemäße Einrichtung bei
der das Verbindungselement und das zweite Bodenpaneel in horizontaler Richtung doppelt
verriegelbar sind.
[0008] Durch diese Ausgestaltung ist sichergestellt, dass sich das zweite Bodenpaneel und
das Verbindungselement nicht versehentlich, beispielsweise bei nachfolgenden Produktions-
oder Verpackungsschritten, im Werk des Herstellers voneinander lösen können. Dem Verbraucher
werden somit nur Bodenpaneele verkauft, an deren einer Seitenkante sich bereits ein
Verbindungselement befindet. Somit ist sichergestellt, dass die gewünschte Optik des
Fussbodens einfach und schnell zu erreichen ist.
[0009] Besonders vorteilhafterweiser ist das Verbindungselement und das zweite Bodenpaneel
auch in vertikaler Richtung verriegelbar. Damit ist gewährleistet, dass sich auch
in einer Richtung senkrecht zur Verlegeebene der zu verbindenden Bodenpaneele das
Verbindungselement nicht vom zweiten Bodenpaneel lösen kann.
[0010] Vorteilhafterweise weist die Nut des ersten Bodenpaneels wenigstens ein Verriegelungselement
und die Feder des Verbindungselementes wenigstens ein zu diesem Verriegelungselement
korrespondierendes Verriegelungselement auf. Zum Verbinden verschiedener Bodenpaneele
wird die Feder des Verbindungselementes, das an einer Seitenkante eines der beiden
Bodenpaneele angeordnet ist, in die Nut des anderen Bodenpaneels eingeführt. Dadurch,
dass sowohl Feder als auch Nut über zueinander korrespondierende Verriegelungselemente
verfügen, ist sichergestellt, dass auch die Verbindung der beiden Bodenpaneele über
das Verbindungselement nicht einfach gelöst werden kann.
[0011] Vorteilhafterweise ist das Verriegelungselement der Feder des Verbindungselementes
als ein Hakenelement und das Verriegelungselement der Nut des ersten Bodenpaneels
als eine korrespondierende Ausnehmung ausgestaltet. Durch diese einfach herzustellende
Ausgestaltung ist sichergestellt, dass verschiedene Bodenpaneele über das Verbindungselement
einfach miteinander verbunden werden können.
[0012] Wenn beide Bodenpaneele durch das Verbindungselement sowohl in vertikaler Richtung
als auch in horizontaler Richtung verriegelbar sind, ist gewährleistet, dass sich
über das Verbindungselement verbundene Bodenpaneele nicht einfach voneinander lösen
können, wenn sie der großen Belastung eines Fußbodens durch Begehen ausgesetzt sind.
Insbesondere bei auf unebenen Unterlagen verlegten Fußböden können hier enorme Belastungen
auftreten.
[0013] Das zweite Profil kann ein oberes Hakenelement und ein unteres Hakenelement aufweisen,
die in eine dafür vorgesehene obere Ausnehmung und eine untere Ausnehmung im ersten
Profil eingreifen. Jedes Hakenelement sorgt dabei beim Eingreifen in die korrespondierende
Ausnehmung dafür, dass eine horizontale Verriegelung zwischen Verbindungselement und
zweitem Bodenpaneel entsteht.
[0014] Vorzugsweise schließt eine Oberseite des oberen Hakenelementes mit einer Oberseite
der verbundenen Bodenpaneele plan ab. Dadurch ist gewährleistet, dass der dekorative
Effekt des Verbindungselementes voll zur Geltung kommt, ohne dass Stufen oder Kanten
im fertig verlegten Fußboden auftreten. Somit wird ein gefahrloses und bequemes Begehen
des Fußbodens ermöglicht. Besonders vorteilhaft ist, dass dadurch weniger Fräsverluste
an den dekorierten und beschichteten Holzwerkstoffplatten entstehen. Vorzugsweise
weist das obere Hakenelement und/oder das untere Hakenelement eine Dicke zwischen
0,7 mm und 1,4 mm auf. Dadurch, dass Bodenpaneel und Verbindungselement doppelt verriegelbar
sind und somit auch die beim Begehen auftretenden Belastungen auf zwei Verriegelungspunkte
verteilt werden, sind deutlich geringere Materialstärken als bei herkömmlichen Verbindungselementen
möglich.
[0015] Das obere Hakenelement und das untere Hakenelement sind insbesondere kürzer ausgebildet
als die Feder des Verbindungselementes.
[0016] Vorzugsweise sind das erste Profil und das zweite Profil symmetrisch zu einer Ebene
ausgestaltet, die parallel zu einer Oberseite und einer Unterseite der Bodenpaneele
verläuft. Diese Ausgestaltung hat mehrere Vorteile. Zum einen ist die Herstellung
der Profile sehr einfach. Insbesondere das an einer Seitenkante des Bodenpaneels angeordnete
Profil wird beispielsweise durch Fräsen aus dem Holzwerkstoffkern des Bodenpaneels
herausgearbeitet.
[0017] Zum anderen führt die erfindungsgemäße Ausgestaltung des Profils dazu, dass beispielsweise
das obere Hakenelement von oben in die dafür vorgesehene obere Ausnehmung des Profils
eingreift, während das untere Hakenelement von unten in die dafür vorgesehene untere
Ausnehmung im ersten Profil eingreift. Es kommt somit zu einer ohne Werkzeug unlösbaren
Verbindung zwischen zweitem Bodenpaneel und Verbindungselement. Dadurch werden die
Stärke der Verriegelung und die Verbindungssicherheit zwischen zweitem Bodenpaneel
und Verbindungselement weiter erhöht.
[0018] Vorzugsweise besteht das Verbindungselement aus einem Metall, insbesondere Aluminium.
Durch die Verwendung metallischer Verbindungselemente werden weitere dekorative Ausgestaltungen
eines fertig verlegten Fußbodens möglich. Neben Metallen, wie beispielsweise Aluminium
oder Kupfer sind auch metallische Legierungen, wie beispielsweise Messing oder Edelstahl
denkbar.
[0019] Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung des Verbindungselementes wird die Verwendung
von metallischen Verbindungselementen möglich.
[0020] Vorteilhafterweise ist das Verbindungselement streifenförmig. Die sichtbare Breite
des Verbindungselementes ist somit gegenüber seiner Länge, die sich über die gesamte
Seitenkante der zu verbindenden Bodenpaneele erstreckt, gering, so dass die Sichtfuge
gegenüber der Ausdehnung der Paneele schmal ist.
[0021] Die Oberseite des Verbindungselementes kann konturiert sein. Dadurch sind verschiedene
Ausgestaltungen der Sichtfuge und somit verschiedene dekorative Effekte möglich. Die
Kontur der Oberseite ist beispielsweise konkav oder konvex ausgeformt.
[0022] Auch eine im Querschnitt im Wesentlichen V-förmige Kontur ist dabei denkbar.
[0023] Insbesondere ist das Verbindungselement länger als die zu verbindenden Seitenkanten
der Bodenpaneele. Damit können auch mehrere Bodenpaneele nebeneinander mit ein und
demselben Verbindungselement verbunden werden. Dadurch wird die Verbindung nicht benachbarter
Bodenpaneele untereinander gestärkt. Ein derart langes Verbindungselement hat folglich
eine größere Stabilität des verlegten Fußbodens zur Folge.
[0024] Vorteilhafterweise weist die Feder des Verbindungselementes eine Dicke zwischen 0,7
mm und 1,4 mm auf. Insbesondere bei der Verwendung metallischer Verbindungselemente
kann auf diese Weise Material eingespart werden, ohne die Stabilität der Verbindung
zu schwächen. Somit werden die Materialkosten und damit die Herstellungskosten gesenkt.
[0025] Mit Hilfe einer Zeichnung wird nachfolgend ein Ausführungsbeispiel der vorliegenden
Erfindung näher erläutert. Es zeigen:
- Figur 1 a bis 1 c -
- die Seitenansicht zweier Bodenpaneele an der Verbindungsstelle in verschiedenen Stadien
des Verbindens.
[0026] In den Figuren 1 a bis 1c ist ein Ausschnitt eines ersten Bodenpaneels 1 gezeigt,
das an seiner zweiten Seitenkante 2 eine Nut 4 aufweist. Am Boden der Nut 4 ist in
Richtung einer Oberseite 6 des Paneels 1 eine Ausnehmung 8 vorgesehen.
[0027] In den Figuren 1 a bis 1 c ist zudem ein Ausschnitt eines zweiten Bodenpaneels 10
gezeigt, das eine erste Seitenkante 12 aufweist, an der ein erstes Profil 14 vorgesehen
ist. Das erste Profil 14 ist symmetrisch ausgebildet und verfügt über eine obere Ausnehmung
16 und eine untere Ausnehmung 18.
[0028] Die Figuren 1 a bis 1 c zeigen zudem ein metallisches, vorzugsweise aus Aluminium
bestehendes Verbindungselement 20, das über eine Feder 22 verfügt, die der zweiten
Seitenkante 2 des ersten Bodenpaneels 1 zugewandt ist. Auf der gegenüberliegenden
Seite des Verbindungselementes 20 ist ein zweites Profil 24 angeordnet. Das zweite
Profil 24 umfasst ein oberes Hakenelement 26 und ein unteres Hakenelement 28.
[0029] Das obere Hakenelement 26 greift in die obere Ausnehmung 16 des ersten Profils 14
und das untere Hakenelement 28 in die untere Ausnehmung 18 ein. Dadurch ist das Verbindungselement
20 mit dem zweiten Paneel 10 verbunden und sowohl in horizontaler Richtung als auch
in vertikaler Richtung verriegelt. Wie die Figuren erkennen lassen, umgreift das zweite
Profil 24 nahezu vollständig das erste Profil 14 und die Hakenelemente 26, 28 stützen
sich in den Ausnehmungen 16, 18 in horizontaler Richtung beidseitig ab.
[0030] Die Feder 22 des Verbindungselementes 20 wird in die dafür vorgesehene Nut 4 in der
zweiten Seitenkante 2 des ersten Bodenpaneels 1 eingeführt. Die Feder 22 weist an
ihrem äußersten Ende ein nach oben gerichtetes Hakenelement 30 auf. In Figur 1 a ist
der erste Teil des Verbindens zweier Bodenpaneele 1, 10 über das Verbindungselement
gezeigt. Das zweite Bodenpaneel 10 wird dabei leicht schräg an das erste Bodenpaneel
1 herangeführt, und die Feder 22 des Verbindungselementes 20 in die dafür vorgesehene
Nut 4 im ersten Bodenpaneel 1 eingeführt.
[0031] In Figur 1 b ist es bereits zum Kontakt zwischen dem Verbindungselement 20 und dem
ersten Bodenpaneel 1 gekommen. Zum Verbinden der beiden Bodenpaneele 1, 10 miteinander
wird im Anschluss an die in Figur 1 b gezeigte Situation das zweite Paneel 10 abwärts
geschwenkt. Dabei greift das Hakenelement 30 in der Feder 22 des Verbindungselementes
20 in die Ausnehmung 8 am Grund der Nut 4 ein. Es kommt dadurch auch zu einer Verriegelung
des ersten Bodenpaneels 1 mit dem Verbindungselement 20 sowohl in vertikaler Richtung
als auch in horizontaler Richtung.
[0032] Diese Situation ist in Figur 1 c gezeigt. Die beiden Paneele 1, 10 sind über das
Verbindungselement 20 miteinander verbunden. Sowohl das erste Bodenpaneel 1 als auch
das zweite Bodenpaneel 2 sind mit dem Verbindungselement 20 sowohl in vertikaler Richtung
als auch in horizontaler Richtung verriegelt. Die Dicke des oberen Hakenelementes
26 und/oder des unteren Hakenelementes 28 senkrecht zu der Verlegeebene der Bodenpaneele
1, 10 beträgt zwischen 0,7 mm und 1,4 mm. Auch die Dicke der Feder 22 des Verbindungselementes
20 senkrecht zu der Verlegeebene der Bodenpaneele beträgt zwischen 0,7 mm und 1,4
mm.
Bezugszeichenliste
[0033]
- 1
- erstes Bodenpaneel
- 2
- zweite Seitenkante
- 4
- Nut
- 6
- Oberseite
- 8
- Ausnehmung
- 10
- zweites Bodenpaneel
- 12
- erste Seitenkante
- 14
- erstes Profil
- 16
- obere Ausnehmung
- 18
- untere Ausnehmung
- 20
- Verbindungselement
- 22
- Feder
- 24
- zweites Profil
- 26
- oberes Hakenelement
- 28
- unteres Hakenelement
- 30
- Hakenelement
1. Einrichtung zum Verbinden von Bodenpaneelen (1) mit einem Kern aus Holzwerkstoff,
insbesondere MDF oder HDF, die an einer ersten Seitenkante (12) ein erstes Profil
(14) und an der gegenüberliegenden zweiten Seitenkante (2) eine Nut (4) aufweisen,
mit einem Verbindungselement (20), das an einer der ersten Seitenkante (12) des zweiten
Bodenpaneels (10) zugewandten Seite ein zum ersten Profil (14) korrespondierendes
zweites Profil (24) und an der gegenüberliegenden Seite eine Feder (22) aufweist,
die zu der Nut (4) des ersten Bodenpaneels (1) korrespondiert, wobei das Verbindungselement
(20) durch Ineingriffbringen des ersten Profils (14) mit dem korrespondierenden zweiten
Profil (24) mit dem zweiten Bodenpaneel (10) verbindbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungselement (20) und das zweite Bodenpaneel (10) in horizontaler Richtung
doppelt verriegelbar sind.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Profil (24) ein oberes Hakenelement (26) und ein unteres Hakenelement
(28) aufweist, die in eine dafür vorgesehene obere Ausnehmung (16) und eine untere
Ausnehmung (18) im ersten Profil (14) eingreifen.
3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberseite des oberen Hakenelementes (26) mit der Oberseite (6) der verbundenen
Bodenpaneele (1, 10) plan abschließt.
4. Einrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass das obere Hakenelement (26) und/oder das untere Hakenelement (28) eine Dicke zwischen
0,7 mm und 1,4 mm aufweist.
5. Einrichtung nach Anspruch 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass das obere Hakenelement (26) und das untere Hakenelement (28) kürzer ausgebildet sind
als die Feder (22) des Verbindungselementes (20).
6. Einrichtung nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Nut (4) des ersten Bodenpaneels (1) wenigstens ein Verriegelungselement und die
Feder (22) des Verbindungselementes (20) wenigstens ein zu diesem Verriegelungselement
korrespondierendes Verriegelungselement aufweist.
7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Verriegelungselement der Feder (22) des Verriegelungselementes (20) als ein Hakenelement
(30) und das Verriegelungselement der Nut (4) des ersten Bodenpaneels (1) als korrespondierende
Ausnehmung (8) ausgestaltet ist.
8. Einrichtung nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass beide Bodenpaneele (1, 10) durch das Verbindungselement (20) sowohl in vertikaler
Richtung als auch in horizontaler Richtung verriegelbar sind.
9. Einrichtung nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Profil (14) und das zweite Profil (24) symmetrisch zu einer Ebene ausgestaltet
sind, die parallel zur Oberseite (6) und Unterseite der Bodenpaneele (1, 10) verläuft.
10. Einrichtung nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungselement (20) aus Metall, insbesondere Aluminium, besteht.
11. Einrichtung nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungselement (20) streifenförmig ist.
12. Einrichtung nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberseite des Verbindungselementes (20) konturiert ist.
13. Einrichtung nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder (22) des Verbindungselementes (20) eine Dicke zwischen 0,7 mm und 1,4 mm
aufweist.
Geänderte Patentansprüche gemäss Regel 137(2) EPÜ.
1. Einrichtung zum Verbinden von Bodenpaneelen (1) mit einem Kern aus Holzwerkstoff,
insbesondere MDF oder HDF, die an einer ersten Seitenkante (12) ein erstes Profil
(14) und an der gegenüberliegenden zweiten Seitenkante (2) eine Nut (4) aufweisen,
mit einem Verbindungselement (20), das an einer der ersten Seitenkante (12) des zweiten
Bodenpaneels (10) zugewandten Seite ein zum ersten Profil (14) korrespondierendes
zweites Profil (24) und an der gegenüberliegenden Seite eine Feder (22) aufweist,
die zu der Nut (4) des ersten Bodenpaneels (1) korrespondiert, wobei das Verbindungselement
(20) durch Ineingriffbringen des ersten Profils (14) mit dem korrespondierenden zweiten
Profil (24) mit dem zweiten Bodenpaneel (10) verbindbar ist, wodurch das Verbindungselement
(20) und das zweite Bodenpaneel (10) in horizontaler Richtung doppelt verriegelbar
sind, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungselement (20) aus Aluminium oder Kupfer besteht.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Profil (24) ein oberes Hakenelement (26) und ein unteres Hakenelement
(28) aufweist, die in eine dafür vorgesehene obere Ausnehmung (16) und eine untere
Ausnehmung (18) im ersten Profil (14) eingreifen.
3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberseite des oberen Hakenelementes (26) mit der Oberseite (6) der verbundenen
Bodenpaneele (1, 10) plan abschließt.
4. Einrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass das obere Hakenelement (26) und/oder das untere Hakenelement (28) eine Dicke zwischen
0,7 mm und 1,4 mm aufweist.
5. Einrichtung nach Anspruch 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass das obere Hakenelement (26) und das untere Hakenelement (28) kürzer ausgebildet sind
als die Feder (22) des Verbindungselementes (20).
6. Einrichtung nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Nut (4) des ersten Bodenpaneels (1) wenigstens ein Verriegelungselement und die
Feder (22) des Verbindungselementes (20) wenigstens ein zu diesem Verriegelungselement
korrespondierendes Verriegelungselement aufweist.
7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Verriegelungselement der Feder (22) des Verriegelungselementes (20) als ein Hakenelement
(30) und das Verriegelungselement der Nut (4) des ersten Bodenpaneels (1) als korrespondierende
Ausnehmung (8) ausgestaltet ist.
8. Einrichtung nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass beide Bodenpaneele (1, 10) durch das Verbindungselement (20) sowohl in vertikaler
Richtung als auch in horizontaler Richtung verriegelbar sind.
9. Einrichtung nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Profil (14) und das zweite Profil (24) symmetrisch zu einer Ebene ausgestaltet
sind, die parallel zur Oberseite (6) und Unterseite der Bodenpaneele (1, 10) verläuft.
10. Einrichtung nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungselement (20) streifenförmig ist.
11. Einrichtung nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberseite des Verbindungselementes (20) konturiert ist.
12. Einrichtung nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder (22) des Verbindungselementes (20) eine Dicke zwischen 0,7 mm und 1,4 mm
aufweist.

IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
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