[0001] Die Erfindung betrifft eine Leuchte mit einer Lichtquelle, einem Lichtaustrittsbereich,
durch den hindurch von der Lichtquelle stammendes Licht in einen Bereich außerhalb
der Leuchte abgegeben wird und mit einem Rotor.
[0002] Aus dem Stand der Technik ist eine derartige Leuchte bekannt, bei der der Rotor dazu
dient, einen kühlenden Luftstrom zu erzeugen, mit dem Wärme abtransportiert wird,
die von der Lichtquelle bei Betrieb erzeugt wird.
[0003] Bei einer derartigen Leuchte kann es vorkommen, dass die Lichtquelle auf einen Benutzer
der Leuchte eine unerwünschte Blendwirkung ausübt. Insbesondere ist dies der Fall
bei mehr oder weniger punktförmigen Lichtquellen, wie beispielsweise Licht emittierenden
Dioden (LEDs). Aus dem Stand der Technik ist es hierzu bekannt, optische Elemente,
wie beispielsweise Linsen oder Raster vorzusehen, um eine solche Blendung zu verringern
oder zu verhindern. Derartige optische Elemente sind daher in der Leuchte auf dem
Weg des Lichts zwischen der Lichtquelle und dem Lichtaustrittsbereich der Leuchte
angeordnet. Dementsprechend ist gemäß dem Stand der Technik ein separates Bauteil
zur Vermeidung einer unerwünschten Blendwirkung vorgesehen beziehungsweise erforderlich.
[0004] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, eine entsprechende Leuchte
anzugeben, bei der eine mögliche unerwünschte Blendwirkung auf alternative Weise verringert
beziehungsweise verhindert werden kann. Dabei soll die Leuchte kompakt gestaltet werden
können und eine effektive Lichtabgabe und Kühlung der Lichtquelle ermöglichen.
[0005] Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung durch die in dem unabhängigen Anspruch genannte
Leuchte gelöst. Besondere Ausführungsarten der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen
angegeben.
[0006] Gemäß der Erfindung ist eine Leuchte vorgesehen, die eine Lichtquelle und einen Lichtaustrittsbereich
aufweist, durch den hindurch von der Lichtquelle stammendes Licht in einen Bereich
außerhalb der Leuchte abgegeben wird; weiterhin weist die Leuchte einen Rotor auf.
Dabei ist der Rotor als optisches Element ausgebildet, das derart angeordnet ist,
dass es von der Lichtquelle stammendes Licht auf dem Weg zum Lichtaustrittsbereich
optisch beeinflusst.
[0007] Auf diese Weise ist ein gesondertes optisches Element, beispielsweise also eine Linse
oder ein Raster, entbehrlich. Der Rotor kann simultan zwei Funktionen erfüllen: er
kann einerseits zur Kühlung der Lichtquelle beitragen und andererseits als optisches
Element fungieren, das beispielsweise eine Blendwirkung verringert oder verhindert.
Auf diese Weise kann die Leuchte insbesondere sehr kompakt gestaltet werden.
[0008] Vorteilhaft ist der Rotor derart ausgebildet, dass er das von der Lichtquelle stammende
Licht zumindest teilweise reflektiert.
[0009] Vorzugsweise ist die Leuchte derart ausgebildet, dass der Rotor einen Luftstrom zur
Kühlung der Lichtquelle erzeugen kann. Auf diese Weise lässt sich mit dem Rotor die
Lichtquelle direkt kühlen.
[0010] Vorteilhaft weist die Leuchte weiterhin einen vorzugsweise zylinderförmigen Kühlkörper
auf, der zur Kühlung der Lichtquelle thermisch mit der Lichtquelle verbunden ist.
Dies ermöglicht eine besonders effektive Kühlung der Lichtquelle. Vorteilhaft ist
dabei der Rotor derart angeordnet, dass er einen Luftstrom erzeugen kann, der auf
den Kühlkörper gerichtet ist. Dies trägt zur weiteren Steigerung der Effizienz der
Kühlung bei.
[0011] Vorteilhaft weist die Leuchte weiterhin ein Rotorgehäuse für den Rotor auf, wobei
das Rotorgehäuse einen reflektierenden Innenwandbereich aufweist. Auf diese Weise
kann besonders viel von dem Licht, das von der Lichtquelle stammt, über den Lichtaustrittsbereich
nach außen geleitet werden, so dass eine besonders effektive Lichtabgabe ermöglicht
ist.
[0012] Vorteilhaft weist der Rotor einen Lichteinkoppelbereich zur Einkopplung des von der
Lichtquelle stammenden Lichts und einen Lichtauskoppelbereich auf, wobei der Rotor
derart ausgebildet ist, dass das durch den Lichteinkoppelbereich eingekoppelte Licht
durch das Innere des Rotors gelenkt und durch den Lichtauskoppelbereich ausgekoppelt
wird. Der Rotor kann auf diese Weise im Sinne eines "Lichtleiters" wirken.
[0013] Der Rotor kann dabei vorteilhaft zur effektiven Lenkung des Lichts einen reflektierenden
Innenwandbereich aufweisen.
[0014] Vorteilhaft weisen der Lichteinkoppelbereich und der Lichtauskoppelbereich mit Bezug
auf die Rotationsachse des Rotors in entgegen gesetzte Richtungen. Beispielsweise
kann dabei der Lichteinkoppelbereich in eine erste Richtung weisen, die zu der Lichtquelle
hin weist und der Lichtauskoppelbereich in eine zweite Richtung, die zum Lichtaustrittsbereich
der Leuchte hin weist.
[0015] Vorteilhaft umfasst der Lichteinkoppelbereich eine ringförmige Struktur. Auf diese
Weise kann gewährleistet sein, dass bei Drehung des Rotors Licht von der Lichtquelle
kontinuierlich und somit besonders effektiv in den Rotor eingekoppelt wird.
[0016] Vorteilhaft umfasst der Lichtauskoppelbereich einen linienförmigen Teil, vorzugsweise
in Form einer gebogenen Line.
[0017] Vorteilhaft weist der Rotor einen reflektierenden Außenwandbereich auf. In diesem
Fall ist es möglich, aber nicht erforderlich, dass der Rotor derart ausgebildet ist,
dass Licht durch das Innere des Rotors gelenkt wird. Der reflektierende Außenwandbereich
kann zur optischen Beeinflussung des von der Lichtquelle stammenden Lichts dienen.
[0018] Vorteilhaft ist der der Rotor derart ausgebildet, dass er so schnell drehen kann,
dass das von der Lichtquelle stammende und von dem Rotor optisch beeinflusste Licht
für ein menschliches Auge homogen erscheint. Dies trägt zur Verhinderung oder Verminderung
einer unerwünschten Blendung bei.
[0019] Die Lichtquelle kann eine LED oder mehrere LEDs umfassen.
[0020] Vorzugsweise weist der Rotor einen ersten Bereich auf sowie einen, von dem ersten
Bereich räumlich getrennten, zweiten Bereich, wobei der erste Bereich ein erstes Mittel
zur wellenlängenverändernden Beeinflussung von Licht aufweist und der zweite Bereich
ein zweites Mittel zur wellenlängenverändernden Beeinflussung von Licht, wobei sich
das erste Mittel von dem zweiten Mittel unterscheidet. Vorteilhaft ist dabei das erste
Mittel ein Phosphor einer ersten Art ist und das zweite Mittel ein Phosphor einer
zweiten Art. Hierdurch lässt sich mit der Leuchte Licht erzeugen, das mit Bezug auf
die Farbe besonders homogen erscheint.
[0021] Vorzugsweise umfasst dabei die Lichtquelle eine erste LED und eine zweite LED, wobei
die erste LED dazu ausgebildet ist, ein erstes Licht zu erzeugen und die zweite LED
dazu ausgebildet ist, ein zweites Licht zu erzeugen, das sich von dem ersten Licht
spektral unterscheidet, wobei vorzugsweise das erste Licht von dem ersten Mittel wellenlängenverändernd
beeinflusst wird und das zweite Licht von dem zweiten Mittel wellenlängenverändernd
beeinflusst wird.
[0022] Vorzugsweise weist der Rotor dabei außerdem einen dritten Bereich auf, der sowohl
von dem ersten Bereich, als auch von dem zweiten Bereich räumlich getrennt ist, wobei
der dritte Bereich ein drittes Mittel zur wellenlängenverändernden Beeinflussung von
Licht aufweist, das sich sowohl von dem ersten Mittel, als auch von dem zweiten Mittel
unterscheidet. Auf diese Weise lässt sich die Farbwiedergabe der Leuchte weiterhin
verbessern.
[0023] Vorzugsweise weist die Lichtquelle wenigstens eine weitere LED auf, die dazu ausgebildet
ist, ein Licht einer Wellenlänge zu erzeugen, das von dem Rotor nicht wellenlängenverändernd
beeinflusst wird. Hierdurch lässt sich wenigstens eine weitere Farbe zu dem von der
Leuchte abgestrahlten Licht hinzufügen. Außerdem lässt sich die Farbwiedergabe auf
diese Weise weiterhin verbessern.
[0024] Vorzugsweise weist der Rotor einen Fügelbereich zur Erzeugung eines Luftstroms zur
Kühlung der Lichtquelle auf sowie einen optisch wirksamen Bereich zur optischen Beeinflussung
des von der Lichtquelle stammenden Lichts, wobei mit Bezug auf die Rotationsachse
des Rotors der Flügelbereich auf einer Seite der Lichtquelle angeordnet ist und der
optisch wirksame Bereich auf der anderen Seite der Lichtquelle.
[0025] Die Erfindung wir im Folgenden anhand von Ausführungsbeispielen und mit Bezug auf
die Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Querschnitt-Skizze zu einem ersten Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen
Leuchte, und
- Fig. 2
- eine Querschnitt-Skizze zu einem zweiten Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen
Leuchte.
- Fig. 3
- eine Querschnitt-Skizze zu einem dritten Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen
Leuchte,
- Fig. 4
- eine Skizze einer Ansicht des dritten Ausführungsbeispiels entgegen der Hauptabstrahlrichtung,
- Fig. 5
- eine Variante zu der in Fig. 4 skizzierten Ausführung,
- Fig. 6
- eine weitere Variante zu der in Fig. 4 skizzierten Ausführung,
- Fig. 7
- eine Querschnitt-Skizze zu einer Variante des dritten Ausführungsbeispiels, bei der
der Rotor einen Flügelbereich aufweist und
- Fig. 8
- eine Querschnitt-Skizze zu einer weiteren Variante des dritten Ausführungsbeispiels,
bei der die Lichtquelle eine weitere LED aufweist.
[0026] In Fig. 1 ist eine Querschnitt-Skizze zu einem ersten Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen
Leuchte gezeigt. Die Leuchte weist eine Lichtquelle 1 auf. Die Lichtquelle kann beispielsweise
ein LED oder mehrere LEDs umfassen. Weiterhin weist die Leuchte einen Lichtaustrittsbereich
5 auf, durch den hindurch von der Lichtquelle 1 stammendes Licht in einen Bereich
A außerhalb der Leuchte abgegeben wird.
[0027] Zur leichteren Verdeutlichung wird im Folgenden von einer Orientierung der Leuchte
ausgegangen, bei der der Lichtaustrittsbereich 5 nach "unten" weist. Dies entspricht
der Darstellung der Fig. 1. Somit ergibt sich beim gezeigten Beispiel für die Leuchte
eine nach unten weisende Hauptabstrahlrichtung R.
[0028] Weiterhin weist die Leuchte einen Rotor 4 auf, der beispielsweise mehrere Rotorblätter
umfassen kann. Der Rotor 4 kann - wie in Fig. 1 dargestellt - zwischen der Lichtquelle
1 und dem Lichtaustrittsbereich 5 angeordnet sein. Der Rotor 4 kann insbesondere von
der Lichtquelle 1 aus gesehen in Hauptabstrahlrichtung R angeordnet sein.
[0029] Der Rotor R ist drehbar mit Bezug auf die restliche Leuchte gelagert, wobei die Rotationsachse
S beispielsweise senkrecht orientiert sein kann. Die Hauptabstrahlrichtung R kann
parallel zu der Rotationsachse S des Rotors 4 vorgesehen sein.
[0030] Die Lichtquelle 1 kann insbesondere längs der Rotationsachse S des Rotors 4 betrachtet,
außerhalb - beispielsweise oberhalb - desjenigen Bereichs angeordnet sein, der von
dem Rotor 4 bei einer Umdrehung eingenommen wird.
[0031] Der Rotor 4 ist als optisches Element ausgebildet, das derart angeordnet ist, dass
es von der Lichtquelle 1 stammendes Licht auf dem Weg zum Lichtaustrittsbereich 5
optisch beeinflusst. Durch den sich drehenden Rotor 4 kann das Licht verteilt werden,
so dass bei Betrachtung der Leuchte von dem Bereich A außerhalb der Leuchte keine
punktförmige Lichtquelle zu sehen ist und damit eine mögliche unerwünschte Blendung
verringert oder verhindert ist.
[0032] Dabei kann insbesondere vorgesehen sein, dass der Rotor 4 derart ausgebildet ist,
dass er so schnell drehen kann, dass das von der Lichtquelle 1 stammende und von dem
Rotor 4 optisch beeinflusste Licht für ein menschliches Auge homogen erscheint.
[0033] Der Rotor 4 kann derart ausgebildet sein, dass er das von der Lichtquelle 1 stammende
Licht zur optischen Beeinflussung zumindest teilweise reflektiert.
[0034] Weiterhin kann die Leuchte - wie beim Ausführungsbeispiel der Fall - einen Kühlkörper
2 aufweisen, der zur Kühlung der Lichtquelle 1 thermisch mit der Lichtquelle 1 verbunden
ist. Beispielsweise kann die Lichtquelle 1 auf einer Unterseite beziehungsweise auf
einer in Hauptabstrahlrichtung R weisende Seite des Kühlkörpers 2 angeordnet sein.
Beispielsweise kann die Lichtquelle 1 eine LED umfassen, die auf einer Platine angeordnet
ist, wobei die Platine unmittelbar auf der betreffenden Seite des Kühlkörpers 2 angeordnet
ist. Falls die Lichtquelle 1 mehrere LEDs umfasst, können dementsprechend mehrere
Platinen vorgesehen sein.
[0035] Der Kühlkörper 2 kann zylinderförmig sein, insbesondere kreiszylinderförmig, wobei
die Zylinderachse vorzugsweise mit der Symmetrieachse S des Rotors 4 zusammenfällt.
Dies ermöglicht eine besonders raumsparende beziehungsweise kompakte Ausführung der
Leuchte.
[0036] Vorteilhaft ist der Rotor 4 derart ausgebildet, dass er einen Luftstrom erzeugen
kann, der auf den Kühlkörper 2 gerichtet ist. Der Rotor 4 kann also einen Lüfter bilden.
Besonders vorteilhaft kann vorgesehen sein, dass der Rotor 4 derart ausgebildet ist,
dass er einen Luftstrom erzeugen kann, der sowohl auf den Kühlkörper 2, als auch auf
die Lichtquelle 1 gerichtet ist. Im gezeigten Beispiel kann der Rotor 4 einen aufwärts
gerichteten Luftstrom erzeugen, so dass hierdurch sowohl die Lichtquelle 1, als auch
der Kühlkörper 2 gekühlt werden. Dies ermöglicht eine besonders effektive Kühlung.
[0037] Die Leuchte kann weiterhin ein Rotorgehäuse 6 aufweisen, das vorzugsweise einen reflektierenden
Innenwandbereich aufweist. Dies ist vorteilhaft, weil hierdurch besonders viel Licht
von der Lichtquelle 1 zu dem Lichtaustrittsbereich 5 gelenkt werden kann. Dabei kann
das Rotorgehäuse 6 vorzugsweise kreiszylinderförmig ausgebildet sein, wobei der Zylinderdurchmesser
des Rotorgehäuses 6 etwa - beispielsweise bis auf 5% oder 10% - mit dem Zylinderdurchmesser
des Kühlkörpers 2 übereinstimmt. Dies trägt weiter dazu bei, dass die Leuchte besonders
kompakt gestaltet werden kann. Das Rotorgehäuse 6 kann - beispielsweise mit einem
in Hauptabstrahlrichtung R weisenden Rand - den Lichtaustrittsbereich 5 der Leuchte
begrenzen.
[0038] Beim Ausführungsbeispiel, das in Fig. 1 skizziert ist, weist der Rotor 4 einen Lichteinkoppelbereich
7 zur Einkopplung des von der Lichtquelle 1 stammenden Lichts und einen Lichtauskoppelbereich
8 auf. Dabei ist der Rotor 4 derart ausgebildet, dass das durch den Lichteinkoppelbereich
7 eingekoppelte Licht durch das Innere des Rotors 4 gelenkt und durch den Lichtauskoppelbereich
8 ausgekoppelt wird. Zur Lenkung des Lichts kann der Rotor 4 beispielsweise einen
reflektierenden Innenwandbereich aufweisen. In Fig. 1 sind exemplarisch und symbolisch
zwei Lichtstrahlen L1 und L2 mit gepunkteten Linien skizziert, die den Weg des Lichts
von der Lichtquelle 1 durch den Lichteinkoppelbereich 7, durch das Innere des Rotors
4 zum Lichtauskoppelbereich 8 und weiter durch den Lichtaustrittsbereich 5 der Leuchte
symbolisieren. Man erkennt, dass die Lichtstrahlen L1, L2 zur Lenkung innerhalb des
Rotors 4 an dem reflektierenden Innenwandbereich des Rotors 4 reflektiert werden.
[0039] Der Lichteinkoppelbereich 7 und der Lichtauskoppelbereich 8 können mit Bezug auf
die Rotationsachse S des Rotors 4 in entgegen gesetzte Richtungen weisen. Beispielsweise
kann der Lichteinkoppelbereich 7 zur Lichtquelle 1 hin weisen und der Lichtauskoppelbereich
8 zu dem Lichtaustrittsbereich 5 der Leuchte hin weisen. Im gezeigten Beispiel weist
in diesem Sinne der Lichteinkoppelbereich 7 nach oben und der Lichtauskoppelbereich
8 nach unten.
[0040] Vorteilhaft umfasst der Lichteinkoppelbereich 7 eine ringförmige Struktur. Insbesondere
kann vorgesehen sein, dass die Lichtquelle 1 von der Rotationsachse S des Rotors 4
einen Abstand a aufweist und die ringförmige Struktur einen Kreis mit Radius a um
die Rotationsachse S beinhaltet. Hierdurch kann bei Drehung des Rotors 4 von der Lichtquelle
1 stammendes Licht in kontinuierlicher Weise und somit besonders effektiv durch den
Lichteinkoppelbereich 7 in den Rotor 4 eingekoppelt werden. Besonders effektiv ist
dies, wenn die Lichtquelle 1 ebenfalls eine ringförmige Struktur mit demselben Radius
a bildet; beispielsweise können als Lichtquelle 1 mehrere auf Platinen angeordnete
LEDs vorgesehen sein, die längs einer Kreislinie mit dem Radius a um die Rotationsachse
S des Rotors 4 an dem Kühlkörper 2 angeordnet sind.
[0041] Der Lichtauskoppelbereich 8 kann einen linienförmigen Teil umfassen. Beispielswiese
kann vorgesehen sein, dass der Rotor 4 mehrere Rotorblätter beziehungsweise Rotorflügel
umfasst und jedes der Rotorblätter einen linienförmigen Teil des Lichtauskoppelbereichs
8 aufweist. Dabei kann der linienförmige Teil vorzugsweise die Form einer gebogenen
Linie haben.
[0042] Es kann also insbesondere ein Rotor 4 mit mehreren Rotorblätter vorgesehen sein,
wobei der ringförmige Lichteinkoppelbereich 7 zu den einzelnen Rotorblättern hin verzweigt.
[0043] Die Lichtquelle 1 und die Lichteinkoppelfläche 7 des Rotors 4 können derart ausgebildet
sein, dass das von der Lichtquelle 1 stammende Licht im Wesentlichen vollständig,
also beispielsweise zu mindestens 90% durch den Lichteinkoppelbereich 7 in den Rotor
4 eingekoppelt wird. Beispielsweise kann vorgesehen sein, dass die Lichtquelle 1 ausschließlich
innerhalb der Projektion der ringförmigen Struktur der Lichteinkoppelfläche 7 in Richtung
der Rotationsachse S des Rotors 4 angeordnet ist.
[0044] Weiterhin vorzugsweise ist die Leuchte derart ausgestaltet, dass die von dem Lichtauskoppelbereich
8 des Rotors 4 in Richtung der Rotationsachse S des Rotors 4 projizierte Fläche größer
ist als die von der Lichtquelle 1 in Richtung der Rotationsachse S des Rotors 4 projizierte
Fläche; beispielsweise kann dabei vorgesehen sein, dass die von dem Lichtauskoppelbereich
8 projizierte Fläche mehr als doppelt so groß ist, vorzugsweise mehr als viermal so
groß ist, wie die von der Lichtquelle 1 projizierte Fläche.
[0045] Weiterhin vorzugsweise ist die Leuchte derart ausgestaltet, dass sich der Lichtaustrittsbereich
5 in Richtung der Rotationsachse S des Rotors 4 betrachtet um die Rotationsachse S
des Rotors 4 herum erstreckt, vorzugsweise symmetrisch.
[0046] Einer potenziellen Blendwirkung der Leuchte bzw. der Lichtquelle 1 wird durch die
zuletzt genannten Ausgestaltungen besonders effektiv entgegen gewirkt.
[0047] Zur besonders effektiven Lichtlenkung im Inneren des Rotors 4 kann der Rotor 4 aus
transparentem Material bestehen.
[0048] In Fig. 2 ist ein zweites Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Leuchte dargestellt.
Die Bezugszeichen sind analog verwendet. Im Folgenden wird lediglich auf Unterschiede
zum ersten Ausführungsbeispiel eingegangen.
[0049] Beim zweiten Ausführungsbeispiel weist der Rotor 4 einen reflektierenden Außenwandbereich
auf. Beispielsweise kann vorgesehen sein, dass der Rotor 4 mehrere Rotorblätter aufweist,
die von außen auffallendes Licht reflektieren. Die Lichtquelle 1 ist - anders als
beim ersten Ausführungsbeispiel - derart angeordnet, dass das von der Lichtquelle
1 stammende Licht auf einen Außenwandbereich des Rotors 4 fällt. In Fig. 2 sind hierfür
symbolisch drei Lichtstrahlen L3, L4 und L5 skizziert.
[0050] Auf diese Weise können die Rotorblätter quasi als Lamellen in der Art eines Rasterreflektors
wirken. Das von der Lichtquelle 1 stammende Licht muss in diesem Fall nicht in den
Rotor 4 eingekoppelt werden. Es kann durch das Rotorgehäuse 6 hindurch gelenkt und
über den Lichtaustrittsbereich 5 der Leuchte abgegeben werden, wobei die reflektierenden
Außenwandbereiche der Rotorblätter die Lichtabgabe in gewünschter Weise beeinflussen
können. Dabei kann durch entsprechende Formgebung des Rotors 4 beziehungsweise der
Rotorblätter eine zum Lichtaustrittsbereich 5 der Leuchte hin gerichtete Lichtabgabe
erzielt werden.
[0051] Wie beim ersten Ausführungsbeispiel kann auch hier vorgesehen sein, dass der Rotor
4 so schnell drehen kann, dass sich für den menschlichen Betrachter eine homogene
Lichtabgabe ergibt.
[0052] Es kann auch eine Kombination der beiden Ausführungsbeispiele in dem Sinn vorgesehen
sein, dass das von der Lichtquelle 1 stammende Licht teilweise durch den Lichteinkoppelbereich
7 des Rotors 4 in das Innere des Rotors 4 eingekoppelt und im Weiteren durch den Lichtauskoppelbereich
8 ausgekoppelt wird und teilweise auch im Sinn des zweiten Ausführungsbeispiels auf
Außenwandbereichbereiche des Rotors 4 gelangt und dort reflektiert wird.
[0053] In Fig. 3 ist ein drittes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Leuchte im
Querschnitt dargestellt; in Fig. 4 ist eine Ansicht dieser Leuchte entgegen der Hauptabstrahlrichtung
R skizziert. Die Bezugszeichen sind analog wie oben verwendet.
[0054] Gemäß dem dritten Ausführungsbeispiel weist der Rotor 4 einen ersten Bereich 11 auf
sowie einen, von dem ersten Bereich 11 räumlich getrennten, zweiten Bereich 12, wobei
der erste Bereich 11 ein erstes Mittel zur wellenlängenverändernden Beeinflussung
von Licht aufweist und der zweite Bereich 12 ein zweites Mittel zur wellenlängenverändernden
Beeinflussung von Licht; dabei unterscheidet sich das erste Mittel 11 von dem zweiten
Mittel 12. Bei dem ersten Mittel kann es sich insbesondere um einen Phosphor einer
ersten Art handeln und bei dem zweiten Mittel um einen Phosphor einer zweiten Art.
Der Phosphor der ersten Art kann sich von dem Phosphor der zweiten Art insbesondere
dadurch unterscheiden, dass er Licht in einem anderen Wellenlängenbereich abstrahlt.
Sowohl der erste Bereich 11, als auch der zweite Bereich 12 sind lichtdurchlässig
und derart angeordnet, dass sie bei Rotation des Rotors 4 das von der Lichtquelle
1 stammende Licht auf dem Weg zum Lichtaustrittsbereich 5 optisch beeinflussen.
[0055] Der Rotor 4 kann bei diesem Ausführungsbeispiel ein Scheibenelement 14 aufweisen,
in dem sowohl der erste Bereich 11, als auch der zweite Bereich 12 angeordnet sind,
wobei die Rotationsachse S des Rotors 4 vorzugsweise normal zu einer Oberfläche des
Scheibenelements 14 orientiert ist. Das Scheibenelement 14 kann dementsprechend durch
eine Phosphorscheibe gebildet sein. Wie am besten aus Fig. 4 hervorgeht, kann der
erste Bereich 11 und der zweite Bereich 12 Seite an Seite angeordnet sein; die Anordnung
des zweiten Bereichs 12 relativ zu dem ersten Bereich 11 kann derart sein, dass eine
längs der Rotationsachse S des Rotors 4 projizierte Fläche des ersten Bereichs 11
von einer längs der Rotationsachse S des Rotors 4 projizierten Fläche des zweiten
Bereichs 11 getrennt ist. Das Verhältnis der entsprechend projizierten Flächen kann
dabei - wie in Fig. 4 angedeutet - beispielsweise 1 : 1 betragen. Es kann aber auch
ein anderes entsprechendes Flächenverhältnis vorgesehen sein.
[0056] In Fig. 5 ist eine Variante gezeigt, bei der ein erster Bereich 11', ein zweiter
Bereich 12' und ein dritter Bereich 13 vorgesehen sind, die analog zu den oben genannten
Bereichen 11, 12 ausgebildet sind und die insbesondere jeweils ein wellenlängenveränderndes
Mittel, beispielsweise einen Phosphor jeweils unterschiedlicher Art aufweisen, wobei
sich die drei Bereiche 11', 12', 13 in ihren wellenlängenverändernden Eigenschaften
unterscheiden. Beispielsweise können drei unterschiedliche Phosphor-Arten hierfür
vorgesehen sein, die jeweils Licht in unterschiedlichen Wellenlängenbereichen aussenden.
Das entsprechende Flächenverhältnis kann 1 : 1 : 1 betragen oder 1 : 1 : x, wobei
x eine beliebige positive Zahl ist oder es kann ein noch anderes Flächenverhältnis
vorgesehen sein.
[0057] Wie in Fig. 6 als weitere Variante gezeigt, können die Bereiche 11 ", 12", 13' jeweils
mehrere voneinander räumlich getrennte Areale aufweisen. Auf diese Weise lässt sich
bei bestimmter Rotationsgeschwindigkeit des Rotors 4 eine homogenere Lichterscheinung
mit der Leuchte erzeugen. Es ist dabei nicht erforderlich, dass sich die Bereiche
- wie in Fig. 6 skizziert - berühren. Die Bereiche können beliebig auf dem Scheibenelement
14 angeordnet sein. Das Flächenverhältnis kann wiederum 1 : 1 : 1 oder ein anderes
sein.
[0058] Es kann außerdem noch ein vierter, fünfter usw. analog ausgebildeter Bereich vorgesehen
sein.
[0059] Die Grenzlinien zwischen den Bereichen müssen nicht geradlinig sein, sie können jede
beliebige geometrische Form haben. Die Grenzlinien können sich auch voneinander in
ihren Formen unterscheiden. Beispielswiese könne zwei Bereiche - längs der Rotationsachse
S betrachtet - rechteckig sein und der dritte Bereich kann in Form von Kreisen innerhalb
der entsprechenden Rechteckformen angeordnet sein.
[0060] Wieder mit Bezug auf Fig. 3 kann die Lichtquelle 1 insbesondere wenigstens eine LED
29 aufweisen, die vorzugsweise auf einem Substrat 15 angeordnet ist. Weiterhin kann
die Leuchte ein Rohrelement 17 aufweisen, das die Lichtquelle 1 umgibt, beispielsweise
symmetrisch zur Rotationsachse S des Rotors 4. Das Rohrelement 17 kann analog zu dem
oben genannten Rotorgehäuse 6 ausgebildet sein. Das Scheibenelement 14 kann dabei
an einem ersten Endbereich 19 des Rohrelements 17 angeordnet sein und die Lichtquelle
1 an dem, dem ersten Endbereich 19 gegenüberliegenden, zweiten Endbereich 21 des Rohrelements
17.
[0061] Das Scheibenelement 14 kann an einem Stabelement 23 angeordnet sein, wobei die Rotationsachse
S innerhalb des Stabelements 23 verläuft, insbesondere mit einer Längsachse des Stabelements
23 zusammenfällt. Das Stabelement 23 kann Teil des Rotors 4 sein. Zum Antrieb des
Rotors 4 kann die Leuchte ein Antriebsmittel, insbesondere einen Motor 25 aufweisen.
Der Motor 25 kann mit Bezug auf das Substrat 15 der Lichtquelle 1 gegenüberliegend
angeordnet sein. Wie in Fig. 7 gezeigt, kann der Rotor 4 weiterhin einen Kühl- oder
Flügelbereich 27 aufweisen, der zur Erzeugung eines Luftstroms zur Kühlung der Lichtquelle
1 ausgebildet ist. Insbesondere kann die Lichtquelle 1 gut wärmeleitend mit dem Substrat
15 verbunden sein und der Flügelbereich 27 dazu ausgebildet sein, einen Luftstrom
zur Kühlung des Substrats 15 zu erzeugen.
[0062] Die Lichtquelle 1 kann eine erste LED 29 aufweisen, die dazu ausgebildet ist, ein
erstes Licht zu erzeugen, sowie eine zweite LED 29', die dazu ausgebildet ist ein
zweites Licht zu erzeugen, das sich in seinem Spektrum von dem ersten Licht unterscheidet,
wobei sowohl das erste Licht, als auch das zweite Licht wenigstens den Phosphor der
ersten Art oder wenigstens den Phosphor der zweiten Art anregt.
[0063] Dabei können die erste LED 29 und die zweite LED 29' derart ausgebildet sein, dass
das erste Licht und das zweite Licht ein und dieselbe Art von Phosphor anregen oder
dass das erste Licht und das zweite Licht jeweils nur einen Teil der Arten von Phosphor
anregen, die auf dem Scheibenelement 14 angeordnet sind. Beispielsweise kann vorgesehen
sein, dass das erste Licht von dem ersten Mittel bzw. dem Phosphor der ersten Art
wellenlängenverändernd beeinflusst wird und das zweite Licht von dem zweiten Mittel
bzw. dem Phosphor der zweiten Art wellenlängenverändernd beeinflusst wird.
[0064] In Fig. 8 ist eine weitere Variante skizziert, gemäß der die Lichtquelle 1 eine weitere
LED 31 aufweist, die dazu ausgebildet ist, ein Licht einer Wellenlänge zu erzeugen,
das von dem Rotor 4 nicht wellenlängenverändernd beeinflusst wird. Beispielsweise
kann es sich dabei um eine LED handeln, die rotes Licht aussenden kann. Auf diese
Weise lässt sich der Farbeindruck des von der Leuchte erzeugten Lichts durch Zumischung
einer weiteren Farbe weiterhin beeinflussen. Außerdem lässt sich hierdurch der Farbwiedergabeindex
erhöhen. Der Effekt lässt sich dadurch noch verstärken, dass mehrere entsprechende
weitere LEDs 31 vorgesehen sind, die jeweils Licht einer anderen Farbe bzw. eines
anderen Spektrums aussenden können.
[0065] Insbesondere bei dem dritten Ausführungsbeispiel kann vorgesehen sein, dass die Leuchte
außerdem noch ein weiteres optisches Element aufweist, beispielsweise eine Linse,
das zur Beeinflussung des aus dem Rotor 4 austretenden Lichts dient.
1. Leuchte, aufweisend
- eine Lichtquelle (1),
- einen Lichtaustrittsbereich (5), durch den hindurch von der Lichtquelle (1) stammendes
Licht in einen Bereich (A) außerhalb der Leuchte abgegeben wird, und
- einen Rotor (4),
dadurch gekennzeichnet,
dass der Rotor (4) als optisches Element ausgebildet ist, das derart angeordnet ist, dass
es von der Lichtquelle (1) stammendes Licht auf dem Weg zum Lichtaustrittsbereich
(5) optisch beeinflusst.
2. Leuchte nach Anspruch 1,
wobei der Rotor (4) derart ausgebildet ist, dass er das von der Lichtquelle (1) stammende
Licht zumindest teilweise reflektiert.
3. Leuchte nach Anspruch 1 oder 2,
die derart ausgebildet ist, dass der Rotor (4) einen Luftstrom zur Kühlung der Lichtquelle
(1) erzeugen kann.
4. Leuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
weiterhin aufweisend einen vorzugsweise zylinderförmigen Kühlkörper (2), der zur Kühlung
der Lichtquelle (1) thermisch mit der Lichtquelle (1) verbunden ist.
5. Leuchte nach Anspruch 4,
bei der der Rotor (4) derart angeordnet ist, dass er einen Luftstrom erzeugen kann,
der auf den Kühlkörper (2) gerichtet ist.
6. Leuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
weiterhin aufweisend ein Rotorgehäuse (6) für den Rotor (4), wobei das Rotorgehäuse
(6) einen reflektierenden Innenwandbereich aufweist.
7. Leuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
bei der der Rotor (4) einen Lichteinkoppelbereich (7) zur Einkopplung des von der
Lichtquelle (1) stammenden Lichts und einen Lichtauskoppelbereich (8) aufweist,
wobei der Rotor (4) derart ausgebildet ist, dass das durch den Lichteinkoppelbereich
(7) eingekoppelte Licht durch das Innere des Rotors (4) gelenkt und durch den Lichtauskoppelbereich
(8) ausgekoppelt wird.
8. Leuchte nach Anspruch 7,
bei der der Rotor (4) zur Lenkung des Lichts einen reflektierenden Innenwandbereich
aufweist.
9. Leuchte nach Anspruch 7 oder 8,
bei der der Lichteinkoppelbereich (7) und der Lichtauskoppelbereich (8) mit Bezug
auf die Rotationsachse (S) des Rotors (4) in entgegen gesetzte Richtungen weisen.
10. Leuchte nach einem der Ansprüche 7 bis 9,
bei der der Lichteinkoppelbereich (7) eine ringförmige Struktur umfasst.
11. Leuchte nach einem der Ansprüche 7 bis 10,
bei der der Lichtauskoppelbereich (8) einen linienförmigen Teil umfasst, vorzugsweise
in Form einer gebogenen Linie.
12. Leuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
bei der der Rotor (4) einen reflektierenden Außenwandbereich aufweist.
13. Leuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
bei der der Rotor (4) derart ausgebildet ist, dass er so schnell drehen kann, dass
das von der Lichtquelle (1) stammende und von dem Rotor (4) optisch beeinflusste Licht
für ein menschliches Auge homogen erscheint.
14. Leuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
bei der die Lichtquelle (1) eine LED oder mehrere LEDs umfasst.
15. Leuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
bei der der Rotor (4) einen ersten Bereich (11, 11', 11") aufweist sowie einen, von
dem ersten Bereich (11, 11', 11 ") räumlich getrennten, zweiten Bereich (12, 12',
12 "),
wobei der erste Bereich (11, 11', 11 ein erstes Mittel zur wellenlängenverändernden
Beeinflussung von Licht aufweist und der zweite Bereich (12, 12', 12") ein zweites
Mittel zur wellenlängenverändernden Beeinflussung von Licht, wobei sich das erste
Mittel von dem zweiten Mittel unterscheidet.
16. Leuchte nach Anspruch 15,
bei der das erste Mittel ein Phosphor einer ersten Art ist und das zweite Mittel ein
Phosphor einer zweiten Art.
17. Leuchte nach Anspruch 15 oder 16,
bei der die Lichtquelle (1) eine erste LED (29) und eine zweite LED (29') umfasst,
wobei die erste LED (29) dazu ausgebildet ist, ein erstes Licht zu erzeugen und die
zweite LED (29') dazu ausgebildet ist, ein zweites Licht zu erzeugen, das sich von
dem ersten Licht spektral unterscheidet, wobei vorzugsweise das erste Licht von dem
ersten Mittel wellenlängenverändernd beeinflusst wird und das zweite Licht von dem
zweiten Mittel wellenlängenverändernd beeinflusst wird.
18. Leuchte nach einem der Ansprüche 15 bis 17,
bei der der Rotor (4) außerdem einen dritten Bereich (13, 13') aufweist, der sowohl
von dem ersten Bereich (11, 11', 11 "), als auch von dem zweiten Bereich (12, 12',
12 ") räumlich getrennt ist,
wobei der dritte Bereich (13, 13') ein drittes Mittel zur wellenlängenverändernden
Beeinflussung von Licht aufweist, das sich sowohl von dem ersten Mittel, als auch
von dem zweiten Mittel unterscheidet.
19. Leuchte nach einem der Ansprüche 15 bis 18,
bei der die Lichtquelle (1) außerdem wenigstens eine weitere LED (31) aufweist, die
dazu ausgebildet ist, ein Licht einer Wellenlänge zu erzeugen, das von dem Rotor (4)
nicht wellenlängenverändernd beeinflusst wird.
20. Leuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
bei der der Rotor (4) einen Fügelbereich (27) zur Erzeugung eines Luftstroms zur Kühlung
der Lichtquelle (1) aufweist und einen optisch wirksamen Bereich zur optischen Beeinflussung
des von der Lichtquelle (1) stammenden Lichts,
wobei mit Bezug auf die Rotationsachse (S) des Rotors (4) der Flügelbereich (27) auf
einer Seite der Lichtquelle (1) angeordnet ist und der optisch wirksame Bereich auf
der anderen Seite der Lichtquelle (1).