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EP 2 222 202 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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02.11.2016 Patentblatt 2016/44 |
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Anmeldetag: 10.11.2008 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2008/065249 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2009/080403 (02.07.2009 Gazette 2009/27) |
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Schubkasten mit Frontverstellung
Drawer with front-adjustment
Tiroir avec réglage du panneau avant
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL NO PL
PT RO SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
22.12.2007 DE 202007017999 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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01.09.2010 Patentblatt 2010/35 |
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Patentinhaber: Paul Hettich GmbH & Co. KG |
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32278 Kirchlengern (DE) |
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Erfinder: |
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- SCHUBERT, Michael
40215 Düsseldorf (DE)
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Vertreter: Dantz, Jan Henning et al |
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Loesenbeck - Specht - Dantz
Patent- und Rechtsanwälte
Am Zwinger 2 33602 Bielefeld 33602 Bielefeld (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A1- 3 930 662 US-A1- 2007 138 924
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US-A- 3 041 657
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Schubkasten mit einer Frontverstellung,
mit einem an einer Seitenzarge festlegbaren Schieber, der an einer mit einer Frontblende
verbindbaren Führung verschiebbar gelagert ist.
[0002] Die
DE 100 21 033 offenbart eine Verstellvorrichtung für die Frontblende einer Schublade, bei der in
einem Gehäuse zahlreiche Verstellmittel in Form von Ritzeln, Hebeln und Zahnstangen
vorgesehen sind, mittels denen eine relative Verstellung der Frontblende gegenüber
der Schubladenzarge möglich ist. Die Verstellmechanik benötigt eine Vielzahl von Bauteilen
und ist vergleichsweise aufwendig in der Herstellung.
[0003] Die
DE 39 30 662 offenbart eine Verstelleinrichtung für die Frontblende eines Schubkastens, bei der
eine von der Seite betätigbare Schraube mit einem Zahnrad kämmt, das einen exzentrischen
Zapfen besitzt, der zur Längenverstellung in einer Aussparung geführt ist. Ein solcher
Getriebeaufbau ermöglicht eine entsprechende Verstellung, ist allerdings ebenfalls
vergleichsweise aufwendig in der Herstellung und Montage.
[0004] Schließlich offenbart die
US 3041657 einen Möbelbeschlag für Hängetüren, bei dem eine Verstellmöglichkeit in vertikaler
Richtung gegeben ist. Dabei ist eine drehbaren Kurvenführung an einem Gehäuse gelagert,
mittels der ein an einer Schiene verfahrbarer Halter verstellbar ist. Bei solchen
Hängetüren kann nach dem Verstellen die Verstellvorrichtung durch die auftretenden
hohen Gewichtskräfte arretiert werden, wobei die Beschlagsteile aufgrund von Festigkeitsanforderungen
meist aus Metall bestehen.
[0005] Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung einen Schubkasten zu schaffen, der
einen einfachen Aufbau besitzt und eine Verstellung einer Frontblende relativ zu einer
Seitenzarge ermöglicht.
[0006] Diese Aufgabe wird mit einem Schubkasten mit den Merkmalen des Anspruches 1 gelöst.
[0007] Erfindungsgemäß ist zwischen einer an einer Frontblende festlegbaren Führung und
einem an einer Seitenzarge festlegbaren Schiene ein drehbares Schneckenrad angeordnet,
das bei einer Drehung den Schieber entlang der Führung bewegt. Dadurch kann eine Verstellmöglichkeit
für Frontblenden von Schubkästen geschaffen werden, die aus nur wenigen Bauteilen
hergestellt ist und sich leicht montieren lässt. Zudem kann diese Frontverstellung
in kompakter Bauweise ausgeführt werden und eignet sich auch bei einem Einsatz mit
beengten Platzverhältnissen.
[0008] Für eine exakte Verstellung steht das Schneckenrad mit mindestens einem Vorsprung
mit einem Schieber in Eingriff. Vorzugsweise sind gleichzeitig mehrere Vorsprünge
mit dem Schneckenrad in Eingriff, so dass eine besonders gute Führung zwischen Schneckenrad
und Schieber vorhanden ist.
[0009] Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung sind Schieber und die Führung
leistenförmig ausgebildet, und können dadurch durch entsprechende Führungsflächen
relativ exakt aneinander geführt sein. Zudem ermöglicht eine leistenförmige Ausbildung
eine flache Bauweise, wobei durch eine entsprechende Querschnittsgestaltung ein formschlüssiges
Ineinandergreifen möglich ist. Vorzugsweise ist dabei die Führung im Querschnitt U-förmig
ausgebildet und umgreift den Schieber seitlich.
[0010] Das Schneckenrad ist vorzugsweise in einer Öffnung an der Führung drehbar gelagert.
Das Schneckenrad kann dadurch mit einem kreisförmigen Vorsprung in die Öffnung eingesetzt
werden, wobei das Schneckenrad einen spiralförmigen Vorsprung aufweist, der mit mindestens
einem Vorsprung an dem Schieber in Eingriff steht. Dadurch kann bei Drehen des Schneckenrades
der Vorsprung entsprechend linear bewegt werden. Das Schneckenrad kann dabei in einem
Hohlraum zwischen Schieber und Führung angeordnet sein, so dass keine zusätzlichen
Halte- oder Lagermittel notwendig sind. Die so gebildete Frontverstellung lässt sich
zudem leicht und zerstörungsfrei demontieren.
[0011] Vorzugsweise ist die Führung an einer Stirnseite über Befestigungsmittel an der Frontblende
festlegbar. Dabei kann die Führung beispielsweise mindestens eine Öffnung oder einen
Schlitz aufweisen, an dem eine Schraube festlegbar ist. Zudem ist auch eine andere
Befestigung über Klebemittel oder mechanische Befestigungsmittel möglich.
[0012] Um nach einem Verstellvorgang den Schieber und die Führung aneinander fixieren zu
können, sind diese beispielsweise klemmend aneinander festlegbar. Hierfür kann eine
Arretierschraube an dem Schieber und/oder der Führung vorgesehen sein. Auch andere
Fixierelemente können eingesetzt werden, um eine versehentliche Verstellung von Schieber
und Führung zu vermeiden.
[0013] Erfindungsgemäß wird auch ein Schubkasten mit einer entsprechenden Frontverstellung
bereitgestellt. Vorzugsweise ist die Frontverstellung dabei an einem Zargenaufsatz
montiert und die Frontblende ist an einem unteren Abschnitt der Seitenzarge verschwenkbar
gehalten. Da sich der Zargenaufsatz von der Schubkastenrückwand bis zu der Frontblende
erstreckt, kann mittels der Frontverstellung, die eine kleine Abstandsverstellung
in Längsrichtung der Seitenzarge ermöglicht, direkt Kraft über den Zargenaufsatz von
der Frontblende zur Rückwand weitergeleitet werden. Ferner kann infolge der Längenjustagemöglichkeit
die Neigung der Frontblende relativ zum Schubkasten eingestellt werden.
[0014] Gerade bei höheren Schubkästen ergibt sich oft das Problem, dass die Frontblenden
nicht ganz flächenbündig sind, sondern am oberen Rand entweder etwas abstehen oder
zu dicht am Korpus anliegen. Zur Korrektur ist eine Neigungsverstellung möglich.
[0015] Die Erfindung wird nachfolgend anhand mehrerer Ausführungsbeispiele mit Bezug auf
die beigefügten Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
- Figur 1
- eine perspektivische Ansicht einer Frontverstellung für Schubkästen im eingebauten
Zustand;
- Figur 2
- eine perspektivische Explosionsdarstellung der Frontverstellung der Figur 1;
- Figuren 3A bis 3C
- mehrere Ansichten der Frontverstellung der Figur 1 ohne Schubkasten;
- Figuren 4A und 4B
- zwei Ansichten der Frontverstellung der Figur 3 in unterschiedlichen Positionen;
- Figuren 5A bis 5C
- mehrere Ansichten der Frontverstellung der Figur 3 bei der Montage, und
- Figuren 6A und 6B
- zwei Ansichten einer Frontverstellung gemäß einer modifizierten Ausführungsform.
[0016] Eine Frontverstellung 1 für einen Schubkasten wird zwischen einer Frontblende 2 und
einer Seitenzarge 3 montiert. Die Seitenzarge 3 weist einen unteren Abschnitt 30 und
einen Zargenaufsatz 31 auf. Die Frontverstellung 1 ist dabei an dem Zargenaufsatz
31 montiert und sorgt für eine Verstellung in Längsrichtung der Seitenzarge. Dadurch
kann die Frontblende 2 verschwenkt werden, wobei in dem Bereich zwischen dem unteren
Abschnitt 30 und der Frontblende 2 eine Schwenkachse 32 ausgebildet ist. Der Zargenaufsatz
31 kann dabei als Platte, insbesondere Glasplatte, oder als Relingstange bzw. -profil
ausgebildet sein.
[0017] Die Frontblende 2 kann im Bereich der Schwenkachse 32 mittels Frontbefestigungsbeschlägen
festgelegt sein, die auch Höhen- und Seitenverstellmechanismen, ebenso Tiefenjustagemittel
aufweisen können.
[0018] Wie in Figur 2 zu sehen ist, umfasst die Frontverstellung 1 einen Schieber 4, der
entlang einer Führung 5 verschiebbar angeordnet ist. Schieber 4 und Führung 5 sind
leistenförmig ausgebildet und können aus Kunststoff und/oder Metall hergestellt sein.
[0019] Die Führung 5 besitzt in einem Bodenbereich eine kreisförmige Öffnung 14, an der
ein Schneckenrad 6 drehbar gelagert ist.
[0020] Der Schieber 4 wird über eine Schraube 7 fest mit einer Seitenzarge 3 eines Schubkastens
verbunden, wobei die Schraube 7 in einer Hülse 8, z.B. aus Kunststoff, geführt ist,
die in eine Öffnung 9 der Seitenzarge 3 eingefügt ist. Die Schraube 7 ist mit einem
Gewindeabschnitt in eine Gewindebohrung 10 an dem Schieber 4 festgelegt. Auch andere
Befestigungsmittel zum Fixieren des Schiebers 4 an der Seitenzarge 3 können vorgesehen
sein, beispielsweise kann der Schieber 4 auch mit dem Aufsatz 31 verlebt werden, insbesondere
wenn dieser als Glasplatte ausgebildet ist.
[0021] Zur Festlegung der Führung 5 an der Frontblende 2 ist mindestens eine Schraube 11
vorgesehen, die in einen Schlitz bzw. eine Öffnung 13 an der Stirnwand der Führung
5 einfügbar ist. Die Schraube 11 wird mit einem Gewindeabschnitt in eine Bohrung 12
an der Frontblende 2 eingedreht.
[0022] Wie in Figur 3 gezeigt ist, besitzt die leistenförmige Führung 5 einen U-förmigen
Querschnitt mit Seitenwänden 15, die an ihrem Ende einen nach innen gerichteten Steg
16 aufweisen. Dadurch wird jeweils ein leistenförmiger Vorsprung 17 des Schiebers
4 umgriffen, so dass Schieber 4 und Führung 5 linear in Längsrichtung verschoben werden
können.
[0023] Zum Verstellen der Position des Schiebers 4 relativ zu der Führung 5 sind an dem
Schieber 4 auf der zu der Führung 5 gewandten Seite Vorsprünge 19 ausgebildet, die
in Eingriff mit einem spiralförmigen Vorsprung 18 des Schneckenrades 6 gebracht werden
können. Der spiralförmige Vorsprung 18 ist dabei um die durch die Öffnung 14 gebildete
Achse drehbar und gewährleistet, dass die Vorsprünge 19 und damit der Schieber 4 bei
einer Drehung des Schneckenrades 6 linear verschoben werden. Der Benutzer muss lediglich
mit einem Schraubendreher 20 das Schneckenrad 6 drehen, wobei der leistenförmige Vorsprung
18 auch mit mehreren Vorsprüngen 19 in Eingriff stehen kann.
[0024] In Figur 4A ist eine Position der Frontverstellung gezeigt, bei der der Schieber
4 vollständig in der Führung 5 aufgenommen ist (maximal eingezogene Position). Die
Führung 5 ist über eine Befestigungsschraube 11 an der Frontblende festgelegt und
das Schneckenrad 6 ist in eine Position gedreht worden, in der der Schieber 4 eingefahren
ist. Um den Schieber 4 und damit die Länge des Aufsatzes 31 der Seitenzarge 3 zu verstellen,
wird das Schneckenrad 6 gedreht, bis die in Figur 4B gezeigte ausgefahrene Position
erreicht ist. Der leistenförmige Vorsprung 18 des Schneckenrades hat die jeweiligen
Vorsprünge 19 in eine Richtung aus der Führung 5 herausgedrückt und somit eine entsprechende
Verstellung bewirkt.
[0025] In den Figuren 5A bis 5C ist die Montage der Frontverstellung im Detail dargestellt.
Zunächst wird der Schieber 4 an der Seitenzarge 3 befestigt, wobei die Schraube 7
noch nicht vollständig festgezogen wird. Auf der anderen Seite wird die Führung 5
über ein oder mehrere Schrauben 11 an der Frontblende 2 fixiert, wobei an der Führung
5 das Schneckenrad 6 eingesetzt wird. Anschließend wird der Schieber 4 in die Führung
5 eingeschoben und zusätzlich das Schneckenrad 6 gedreht, damit der spiralförmige
Vorsprung 18 in Eingriff mit einem der Vorsprünge 19 gelangt.
[0026] In dieser vorfixierten Position kann eine Verstellung der Frontblende 2 relativ zu
der Seitenzarge 3 in der oben angegeben Weise erfolgen. Nach der Einstellung kann
die Schraube 7 weiter eingedreht werden, um den Schieber 4 relativ zu der Führung
5 zu fixieren. Dabei kann eine Stirnseite der Schrauben 7 auf den Boden der Führung
5 für eine klemmende Festlegung bewegt werden. Alternativ ist es auch möglich, dass
die Schraube 7 gegen einen Abschnitt des Schneckenrades 6 bewegt wird. Dadurch sind
Schieber 4 und Führung 5 aneinander festgelegt und eine versehentliche Verstellung
wird vermieden.
[0027] In Figuren 5A-C erfolgt die Festlegung durch Klemmen der Führung 5 gegen die Platte
31 des Zargenaufsatzes, indem der Schieber 4 durch Anziehen der Schraube die Schenkel
der Führung 5 gegen die Platte zieht. In Fig. 5A erkennt man einen kleinen Spalt zwischen
der Führung 5 und dem Zargenaufsatz 31, in Fig. 5B ist dieser Spalt weg.
[0028] In den Figuren 6A und 6B ist eine modifizierte Ausführungsform einer Frontverstellung
gezeigt, bei der auf der Seite der Führung 5 eine zusätzliche Arretierschraube 21
vorgesehen ist, mittels dem Schieber 4 und Führung 5 aneinander fixiert werden können.
Die übrigen Bauteile sind wie bei dem vorangegangenen Ausführungsbeispiel ausgebildet
und entsprechend mit denselben Bezugszeichen versehen. Die Arretierschraube 21 ist
an einem Gewinde in einer Gewindebohrung der Führung 5 festgelegt und kann über einen
Schraubendreher 20 solange eingedreht werden, bis sie auf dem Schieber 4 aufliegt
und diesen klemmend festlegt.
[0029] In dem dargestellten Ausführungsbeispiel wird die Neigung der Frontblende 2 durch
die Frontverstellung 1 verstellt. Es ist natürlich auch möglich, die Frontverstellung
für eine Höhen- oder Seitenverstellung der Frontblende 2 einzusetzen. Insbesondere
ist es natürlich möglich, den Schieber 4 an der Frontblende 2 und die Führung 5 an
der Seitenzarge 3 anzubringen. Ferner kann satt der Führung 5 der Schieber 4 eine
kreisförmige Öffnung aufweisen, an der ein Schneckenrad 6 drehbar gelagert ist.
[0030] Zudem ist es möglich, Schieber 4 und Führung 5 integral mit der Seitenzarge 3 oder
der Frontblende 2 auszubilden, beispielsweise wenn die Seitenzarge 3 und/oder die
Fronblende 2 aus Kunststoff oder aus gebogenem Metallblech hergestellt sind.
[0031] Das an der Frontblende 2 verstellbar gehaltene Teil, wie der Zargenaufsatz 31, kann
in einer weiteren Ausgestaltung auch so gestaltet sein, dass der bei Verstellung entstehende
Spalt zwischen Zargenaufsatz 31 und Frontblende 2 verdeckt wird. Dazu kann der Zargenaufsatz
31 auch in eine Nut an der Frontblende 2 eintauchen.
[0032] Die Seitenzarge 3 kann statt dem unteren Abschnitt 30 und einen Zargenaufsatz 31
auch einteilig als Seitenwand ausgebildet sein.
1. Schubkasten mit einer Frontverstellung, mit einem an einer Seitenzarge (3) festlegbaren
Schieber (4), der an einer mit einer Frontblende (2) verbindbaren Führung (5) verschiebbar
gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Führung (5) und Schieber (4) ein drehbares Schneckenrad (6) angeordnet ist,
das bei einer Drehung den Schieber (4) entlang der Führung (5) bewegt.
2. Schubkasten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Schneckenrad (6) mit mindestens einem Vorsprung (19) an dem Schieber (4) in Eingriff
steht.
3. Schubkasten nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber (4) und die Führung (5) leistenförmig ausgebildet sind.
4. Schubkasten nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Führung (5) im Querschnitt U-förmig ausgebildet ist und den Schieber (4) seitlich
umgreift.
5. Schubkasten nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Schneckenrad (6) in einer Öffnung (14) an der Führung (5) drehbar gelagert ist.
6. Schubkasten nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Schneckenrad (6) einen spiralförmigen Vorsprung (18) aufweist, der mit mindestens
einem Vorsprung (19) an dem Schieber (4) in Eingriff steht.
7. Schubkasten nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Schneckenrad (6) in einem Hohlraum zwischen Schieber (4) und Führung (5) angeordnet
ist.
8. Schubkasten nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Führung (5) an einer Stirnseite über Befestigungsmittel (11) an der Frontblende
(2) festlegbar ist.
9. Schubkasten nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Führung (5) an der Stirnseite mindestens eine Öffnung oder einen Schlitz (13)
aufweist.
10. Schubkasten nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber (4) und die Führung (5) klemmend aneinander festlegbar sind.
11. Schubkasten nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass eine Arretierschraube (7, 21) an dem Schieber (4) und/oder der Führung (5) zur Fixierung
von Schieber (4) und Führung (5) an einander vorgesehen ist.
12. Schubkasten nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Frontverstellung an einem Zargenaufsatz (31) montiert ist und die Frontblende
(2) an einem unteren Abschnitt (30) der Seitenzarge (3) verschwenkbar gehalten ist.
13. Schubkasten nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Zargenaufsatz (31) als Platte ausgebildet ist, vorzugsweise als Glasplatte.
1. A drawer comprising a front adjuster, having a slide (4), which can be fixed on a
side frame (3), and which is mounted so it is displaceable on a guide (5) connectable
to a front panel (2), characterized in that a rotatable worm wheel (6) is situated between guide (5) and slide (4), which moves
the slide (4) along the guide (5) in the event of a rotation.
2. The drawer according to Claim 1, characterized in that the worm wheel (6) is engaged with at least one projection (19) on the slide (4).
3. The drawer according to Claim 1 or 2, characterized in that the slide (4) and the guide (5) are implemented as strip-shaped.
4. The drawer according to one of Claims 1 through 3, characterized in that the guide (5) is implemented as a U-shaped in cross-section and laterally encompasses
the slide (4).
5. The drawer according to one of Claims 1 through 4, characterized in that the worm wheel (6) is mounted so it is rotatable in an opening (14) on the guide
(5).
6. The drawer according to one of Claims 1 through 5, characterized in that the worm wheel (6) has a spiral projection (18), which is engaged with at least one
projection (19) on the slide (4).
7. The drawer according to one of Claims 1 through 6, characterized in that the worm wheel (6) is situated in a cavity between slide (4) and guide (5).
8. The drawer according to one of Claims 1 through 7, characterized in that the guide (5) can be fixed on a front side via fastening means (11) on the front
panel (2).
9. The drawer according to one of Claims 1 through 8, characterized in that the guide (5) has at least one opening or one slot (13) on the front side.
10. The drawer according to one of Claims 1 through 9, characterized in that the slide (4) and the guide (5) can be fixed clamped on one another.
11. The drawer according to one of Claims 1 through 10, characterized in that a locking screw (7, 21) is provided on the slide (4) and/or the guide (5) for fixing
slide (4) and guide (5) on one another.
12. The drawer according to one of Claims 1 through 11, characterized in that the front adjuster is installed on a frame attachment (31), and the front panel (2)
is retained so it is pivotable on the lower section (30) of the side frame (3).
13. The drawer according to Claim 12, characterized in that the frame attachment (31) is implemented as a plate, preferably as a glass plate.
1. Tiroir à panneau frontal, réglable comprenant un coulisseau (4) pouvant être fixé
sur un cadre latéral (3) qui est monté coulissant sur un guidage (5) pouvant être
relié à un panneau frontal (2),
caractérisé en ce que
entre le guidage (5) et le coulisseau (4) est installée une roue hélicoïdale (6) mobile
en rotation qui se déplace le long du guidage (5) lors d'une rotation du coulisseau
(4).
2. Tiroir conforme à la revendication 1,
caractérisé en ce que
la roue hélicoïdale (6) est en prise avec au moins une saillie (19) du coulisseau
(4).
3. Tiroir conforme à la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que
le coulisseau (4) et le guidage (5) sont réalisés en forme de baguettes.
4. Tiroir conforme à l'une des revendications 1 à 3,
caractérisé en ce que
le guidage (5) a une section en forme de U et entoure latéralement le coulisseau (4).
5. Tiroir conforme à l'une des revendications 1 à 4,
caractérisé en ce que
la roue hélicoïdale (6) est montée mobile en rotation dans une ouverture (14) du guidage
(5).
6. Tiroir conforme à l'une des revendications 1 à 5,
caractérisé en ce que
la roue hélicoïdale (6) comporte une saillie (18) en forme de spirale qui est en prise
avec au moins une saillie (19) du coulisseau (4).
7. Tiroir conforme à l'une des revendications 1 à 6,
caractérisé en ce que
la roue hélicoïdale (6) est installée dans une cavité entre le coulisseau (4) et le
guidage (5).
8. Tiroir conforme à l'une des revendications 1 à 7,
caractérisé en ce que
le guidage (5) peut-être fixé sur la face frontale du panneau frontal (2) par l'intermédiaire
de moyen de fixation (11).
9. Tiroir conforme à l'une des revendications 1 à 8,
caractérisé en ce que
le guidage (5) comporte au moins une ouverture ou une fente (13) sur la face frontale.
10. Tiroir conforme à l'une des revendications 1 à 9,
caractérisé en ce que
le coulisseau (4) et le guidage (5) peuvent être fixés de façon à être bloqués l'un
sur l'autre.
11. Tiroir conforme à l'une des revendications 1 à 10,
caractérisé en ce qu'
il est prévu une vis de blocage (7, 21) sur le coulisseau (4) et/ou le guidage (5)
pour permettre de fixer le coulisseau (4) et le guidage (5) l'un sur l'autre.
12. Tiroir conforme à l'une des revendications 1 à 11,
caractérisé en ce que
le réglage frontal est monté sur une garniture de cadre (31) et le panneau frontal
(2) est maintenu pivotant sur un segment inférieur (30) du cadre latéral (3).
13. Tiroir conforme à la revendication 12,
caractérisé en ce que
la garniture de cadre (31) est réalisée sur la forme d'une plaque, de préférence,
d'une plaque en verre.
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