[0001] Die Erfindung betrifft eine Halteschiene aus einem im Wesentlichen U-förmigen Profil
mit Seitenschenkeln zur lösbaren Befestigung an einem Gegenstand und mit an mindestens
einer Außenseite mindestens partiell vorgesehenen Flächenreißverschlusselementen und
damit zusammenwirkenden Gegenelementen an einer Stoff- oder Folienbahn, die hierüber
lösbar an der Halteschiene fixierbar ist.
[0002] Eine Halteschiene der gattungsgemäßen Art ist aus der
DE 91 05 373 U1 bekannt. Die in dieser Schrift angegebene Vorrichtung zum lösbaren Befestigen von
Stoff- oder Folienbahnen an einem Gegenstand mit einem an dem Gegenstand angeordneten
Streifen eines textilen Haftverschlusses und einem an der Stoff- oder Folienbahn angebrachten
Gegenstreifen dieses textilen Haftverschlusses zeichnet sich dadurch aus, dass der
Streifen des textilen Haftverschlusses an einer Halteschiene angebracht ist, die lösbar
an dem Gegenstand befestigbar ist. Die Befestigung der Halteschiene kann auf verschiedene
Art und Weise erfolgen, z. B. durch Anschrauben, Festklemmen oder mittels einer Klemmschraube,
die an einem Seitenschenkel vorgesehen ist und gegen eine Fläche des Gegenstandes
schraubbar ist. Für die Klemmen sind gesonderte Klemmmittel vorgesehen. Die Halteschiene,
die U-förmig ausgebildet ist, übergreift in einer Ausführung mit ihren U-Schenkeln
beispielsweise eine Kante einer Tischplatte und wird, da eine Anpassung gegeben ist,
durch Aufdrücken hieran festgeklemmt. Die Halteschiene ist vorzugsweise als durchgehende
U-Profilschiene ausgeführt. Der textile Haftverschluss ermöglicht es, die Stoffbahnen
oder Folien zum Zwecke der Reinigung leicht von der Schiene zu lösen oder auch wieder
an dieser anzubringen. Derartige Halteschienen können für verschiedene Zwecke eingesetzt
werden; beispielsweise zum Anbringen an Tischplattenkanten, an Haltern, an Rahmen,
an Fenster- und Türöffnungen, Wänden oder Raumunterteilungen, um daran zur Verkleidung
oder als Drapierung oder als Vorhang Stoff- oder Folienbahnen befestigen zu können.
[0003] Aus der
DE 38 02 536 A1 ist eine Führungsschiene mit mehreren C-Profilen bekannt, in die Halter einschiebbar
sind.
[0004] Es ist ferner bekannt, die Halteschiene aus einem Blech zu fertigen, das U-förmig
abgebogen wird. Auf das Brückenteil wird ein Haftverschlusselement aufgezogen, beispielsweise
ein Flächenreißverschlusselement, das seitlich Überstände aufweist, die längs der
U-förmig abgewinkelten Schenkel verlaufen. Durch Hochbiegen des Blechüberstandes der
Streifen werden die seitlichen Streifen des Haftverschlusses eingeklemmt. Derartige
bekannte Haftschienen sind U-förmig ausgebildet und werden an Haltern, beispielsweise
an dem Rahmen einer Fenster- oder Türöffnung, angeschraubt oder in der aus der vorgenannten
Schrift bekannten Weise mittels Spannschrauben daran befestigt.
[0005] Ausgehend vom bekannten Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde,
eine Halteschiene der bekannten Art so weiterzubilden, dass eine rastende Fixierung
der Halteschiene an dem Gegenstand möglich ist und/oder eine selbstklemmende Befestigung
unter Ausnutzung eines größeren Toleranzbereiches an einer Aufnahmekante möglich ist.
[0006] Die Aufgabe löst die Erfindung durch Ausgestaltung der Halteschiene gemäß der im
Anspruch 1 angegebenen technischen Lehre. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung
sind im Detail in den Unteransprüchen angegeben.
[0007] Die Halteschiene nach der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dass mindestens ein
Seitenschenkel des Profils als federnder Klemmschenkel ausgebildet ist oder eine längsverlaufende
Ausstellung oder eine nach innen geformte Abwinkelung am freien Randbereich aufweist,
die in einen Halter mit konturenangepassten Anlage- und/oder Hinterschnittflächen
einrastbar oder einschiebbar ist, wobei der zweite Seitenschenkel gegen ein Widerlager
des Halters greift oder ein solches übergreift oder eine spiegelbildliche Ausbildung
aufweist. Durch die Art der Ausbildung ist sichergestellt, dass das Profil auf verschiedene
Art und Weise an Haltern anklemmbar ist. Als besonders vorteilhaft hat es sich erwiesen,
die Halteschiene im Brückenteil bogenförmig auszubilden und die beiden Seitenschenkel
in gestreckter S-Form an dem Brückenteil anzuschließen, so dass die Eigenelastizität
der gesamten Halteschiene und die durch die Ausstellungen und S-Verläufe gebildeten
Ausnehmungen und Lagerstellen für die Klemmung genutzt werden können. Bei starrer
Ausbildung müssen die Halter entsprechende elastische Rastaufnahmen aufweisen.
[0008] Es ist aber auch möglich, geradlinige Schenkel an dem Brückenteil der Halteschiene
anzubringen. Wenn an mindestens einem der beiden Seitenschenkel außen- oder innenseitig
eine Wulst angeformt ist, kann der Schenkel mit diesem in eine Längsausnehmung des
Halters unter Ausnutzung der Elastizität der Halteschiene selbsthaltend eingerastet
werden. Ist ein Seitenschenkel geradlinig ausgeführt, so kann auch an diesem ein Flächenreißverschlusselement
bzw. Haftverschlussstreifen angebracht werden. Diese Haftstreifen oder Flächenreißverschlusselemente
bestehen üblicherweise aus einem textilen Band, an dem hakenförmige Teile aus Kunststoff
vorstehend angebracht sind, die sich in ein Gegenelement oder einen Stoff hineinhaken
lassen. Die Nutzung einer solchen Halteschiene ist vergleichbar mit der des Standes
der Technik der eingangs beschriebenen Gebrauchsmusterschrift.
[0009] Das U-Profil kann grundsätzlich als Strangprofil aus Kunststoff oder Metall, z. B.
Aluminium, gefertigt sein. In diesem Falle wird das Flächenreißverschlusselement aufgeklebt.
Das U-Profil kann aber auch aus einem Blechstreifen durch Umbiegen der Seitenschenkelverlängerungen
gefertigt sein. Dies hat den Vorteil, dass das Flächenreißverschlusselement bzw. der
Haftstreifen mit seinen seitlichen Fixierstreifen durch Hochbiegen eines Überstandes
des Bleches über die Seitenschenkel festklemmbar ist. Gleichzeitig wird durch Rollklemmung
und -biegung in die Seitenschenkel ein S-Profil eingedrückt, das in gewünschter Weise
als Klemmprofil ausgebildet ist.
[0010] Es kann ferner vorgesehen sein, dass mindestens ein seitlicher Fixierstreifen wulstförmige
Abschlussenden aufweist, um die herum die Seitenschenkelverlängerungen des Bleches
umformbar sind. Der Wulst kann dann als Rastansatz in eine Ausnehmung des Halters
eingedrückt werden, während sich der andere Schenkel nur abstützt. Es ist aber auch
möglich, an beiden Seiten solche wulstartigen Ausformungen vorzusehen, um diese durch
Ausnutzung der Eigenelastizität der Halteschiene in die Aufnahmen des Halters eindrücken
zu können. Um den S-Verlauf sicherzustellen, ist der untere Abschnitt des Halters
nach außen gebogen, während in etwa in der Mitte der Höhe verlaufend die Seitenflanken
nach innen in das U hineingebogen ausgeführt sind. Die längsverlaufende Einschnürung
formt dabei auch im Ansatz des Brückenteils eine gerundete Lagerfläche, beispielsweise
für einen konturenangepassten Halter.
[0011] Die Erfindung wird nachfolgend anhand der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele
ergänzend erläutert.
[0012] In den Zeichnungen zeigen:
- Fig. 1
- eine Halteschiene nach der Erfindung, hergestellt aus einem Blechstreifen,
- Fig. 2
- einen vergrößerten Ausschnitt der in Fig. 1 dargestellten Halteschiene in perspektivischer
Darstellung,
- Fig. 3
- einen Querschnitt der Halteschiene gemäß den Figuren 1 und 2,
- Fig. 4
- einen Halter mit einer eingesetzten Halteschiene im Querschnitt,
- Fig. 5
- einen anderen Halter mit aufgesetzter Halteschiene,
- Fig. 6
- ein weiteres Beispiel eines Halters mit aufgedrückter Halteschiene,
- Fig. 7
- in perspektivischer Darstellung zwei Halter, die mittels Schrauben anschraubbar sind
und Aufnahmevorrichtungen zum Aufdrücken einer Halteschiene aufweisen,
- Fig. 8
- eine Variante einer Halteschiene nach der Erfindung im Querschnitt,
- Fig. 9
- eine andere Ausführungsform einer Halteschiene im Querschnitt,
- Fig. 10
- ein weiteres Beispiel einer Halteschiene im Querschnitt,
- Fig. 11
- eine Tischplatte mit an den Seiten angesetzten Halteschienen,
- Fig. 12
- einen vergrößerten Eckausschnitt der Tischplatte nach Fig. 11,
- Fig. 13
- eine Variante einer Tischplatte mit auf gesonderten Kanten aufgesetzten Halteschienen
und
- Fig. 14
- in einer Perspektive einen Teilausschnitt eines Tisches nach Fig. 13.
[0013] In den Figuren 1, 2 und 3 ist ein erstes Beispiel einer Halteschiene 1 dargestellt,
die aus einem Blechstreifen gefertigt ist und zu einem U-Profil 2 umgeformt ist. Die
Seitenschenkel 3 und 4 sind beim Biegevorgang des Brückenteils S-förmig sich nach
unten erstreckend ausgeformt und weisen Einschnürungen gegenüber geraden Schenkeln
sowie untenseitige Ausstellungen 6, 7 auf. Das Brückenteil 15 ist im Ausführungsbeispiel
ebenfalls gebogen ausgeführt, kann aber ebenso gut auch geradlinig ausgeführt sein.
Auf dem Brückenteil 15 ist ein Flächenreißverschlusselement 5, beispielsweise ein
textiles Hakenhaftverschlusselement aufgezogen. Dieses weist seitlich Fixierstreifen
18, 19 auf, die sich über die Seitenschenkel 3, 4 erstrecken. Es ist aus Fig. 3 ferner
ersichtlich, dass der Blechstreifen Seitenschenkelverlängerungen 16, 17 aufweist,
die nach oben gebogen ausgeführt sind und, wie insbesondere aus Fig. 2 und Fig. 3
ersichtlich, die Fixierstreifen 18, 19 des Flächenreißverschlusselementes einklemmen.
Das Flächenreißverschlusselement 5, das an seiner Oberseite Haken aufweist, die in
Gegenflächenreißverschlusselemente einhaken oder in einen Stoff direkt einhakbar sind,
ermöglicht ein einfaches Ansetzen einer Stoffbahn oder eine Folie mit daran vorgesehenen
Gegenflächenreißverschlusselementen und auch ein Lösen. Ein Aufkleben des Flächenreißverschlusselementes
5 ist nicht erforderlich, da die Klemmung ausreichend ist, um einen sicheren Halt
des Flächenreißverschlusselementes an dem Brückenteil 15 des U-förmigen Profils zu
gewährleisten. Die Seitenschenkel 3, 4, die zusammen mit den Fixierstreifen 18, 19
und den nach oben abgebogenen Seitenschenkelverlängerungen 16, 17 eine gestreckte
S-Form bilden, ermöglichen unter Ausnutzung der Eigenelastizität des Blechmaterials,
z. B. Aluminiumblech, ein Aufdrücken der Halteschiene auf eine Tischkante, wie dies
aus Figuren 11 bis 14 ersichtlich ist. Hierauf wird später noch eingegangen.
[0014] Die S-Form ermöglicht aber auch ein mögliches Einrasten in einen Halter 8, der in
Fig. 4 dargestellt ist. Der Halter 8 kann z. B. etwa 10 mm lang sein und in Reihe
mit mindestens einem weiteren Halter an einem Fensterrahmen oder an einem Rahmenteil
einer Fenster- oder Türöffnung angeklebt oder angeschraubt werden. In den Halter 8
kann dann die Halteschiene mit ihren Seitenschenkeln 3, 4, und zwar im Verbindungspunkt
der Ausstellung eingerastet werden. Die Halteschiene kann auch starr ausgeführt sein,
dann müssen die Aufnahmen als federnde Teile oder elastisch ausgeführt sein. Zu diesem
Zweck weist der Halter nach innen vorstehende Klemmansätze 23, 24 auf, die von den
Ausstellungen 6, 7 hintergriffen werden.
[0015] In Fig. 5 ist eine Variante des Halters 8 dargestellt und mit dem Bezugszeichen 9
gekennzeichnet. Dieser kann beispielsweise auch schienenförmig ausgeführt sein oder
auch aus einzelnen Blöcken bestehen, die in Reihe miteinander angeordnet sind. Auf
den Lageransatz 25 wird die Halteschiene aufgesetzt, wobei die äußere Kehlnut des
anderen Schenkels mit der Außenseite auf einen Lageransatz 23 aufgreift, so dass durch
das Eigengewicht und vor allen Dingen durch das Gewicht des auf das Flächenreißverschlusselement
5 aufgedrückten Vorhanges ein sicherer Halt gegeben ist aber auch ein leichtes Abnehmen.
Der Halter ist im 90° Winkel nach links an einer senkrechten Wand montierbar.
[0016] In Fig. 6 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Halters 10 dargestellt, der
zwei Lagernasen 25 aufweist, die sich voneinander weg erstrecken und ein V bilden,
so dass über diese die Seitenschenkel der Halteschienen mit ihrer gestreckten S-Form
aufdrückbar sind. Die Halteschiene entspricht darüber hinaus der gemäß Figuren 1,
2, 3 und trägt die gleichen Bezugszeichen. Sie kann starr oder elastisch sein; entsprechend
muss die Anpassung der Beweglichkeit der Lagernasen sichergestellt sein, um ein Aufdrücken
zu ermöglichen.
[0017] In Fig. 7 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel in einer perspektivischen Darstellung
abgebildet, und zwar mit zwei Haltern 11, die Rastspreizelemente 26, 27 aufweisen,
die federnd ausgeführt sind, während die Schenkel der Halteschiene 1 starr ausgebildet
sind und im Übrigen die gleiche Ausführung aufweisen wie die Halteschiene in den Figuren
1, 2 und 3. Auf diese Rastspreizelemente 26, 27 ist die Halteschiene 1 aufdrückbar
und gelangt mit den Ausstellungen der S-förmigen Schenkelkontur in Längsausnehmungen
14 im Halter 11, so dass eine rastende gesicherte Verbindung gegeben ist. Die Halter
selbst werden mittels Schrauben 28 beispielsweise an den Rahmen einer Fensteröffnung
angeschraubt. An die so befestigte Halteschiene 1 ist auf einfache Weise eine Stoffbahn
oder eine Folie mit einem Gegenreißverschlusselement aufdrückbar.
[0018] In Fig. 8 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel dargestellt. Dieses zeigt eine Halteschiene
mit einem geradlinigen Seitenschenkel 3 und einem Seitenschenkel 4 mit einer daran
angeformten Ausstellung 7. Diese kann beispielsweise in eine entsprechende Aufnahme
eines Halters eingeschoben werden, während der zweite Seitenschenkel 3 gegen eine
Stützwand drückt.
[0019] In Fig. 9 ist ein weiteres Beispiel dargestellt, aus dem ersichtlich ist, dass an
den Enden der seitlichen Schenkeln 3, 4 der Halteschiene nach außen verschwenkbare
Abwinkelungen 12, 13 in Form von Wülsten angeformt sind, mit denen die beiden Seitenschenkel
rastend in entsprechende Längsausnehmungen eines Halters eingreifen können.
[0020] Fig. 10 zeigt ein Ausführungsbeispiel mit beidseitigen Seitenschenkelverlängerungen
16, 17 eines Blechstreifens, die um die Fixierstreifen eines Flächenreißverschlusselementes
nach oben umbiegbar sind und dieses einklemmen. Der Fixierstreifen 18 weist an seinem
unteren Ende ein wulstförmiges Abschlussende 20 auf, z. B. ein angespritztes Kunststoffrundteil,
um das herum die Seitenschenkelverlängerung 16 des Bleches umgebogen ist, so dass
ein Wulst entsteht, der gleichzeitig als Rastwulst zum Einrasten in eine Längsnut
eines Halters verwendet werden kann.
[0021] Das Ausführungsbeispiel in Fig. 11 zeit eine Tischplatte 29 mit umlaufenden Kanten
30, auf die Halteschienen 1 nach der Erfindung aufgedrückt werden können. Unter Ausnutzung
der Eigenelastizität des Profils wird dieses geklemmt, wie aus Fig. 12 ersichtlich
ist.
[0022] Eine Variante hierzu ist in den Figuren 13 und 14 dargestellt. Die Tischplatte 29
übersteht dabei eine sich darunter befindende Platte mit umlaufenden Kanten 30, auf
die ebenfalls Halteschienen 1 aufdrückbar sind.
Bezugszeichenliste
[0023]
- 1
- Halteschiene
- 2
- Profil
- 3
- Seitenschenkel
- 4
- Seitenschenkel
- 5
- Flächenreißverschlusselement
- 6
- Ausstellung
- 7
- Ausstellung
- 8
- Halter
- 9
- Halter
- 10
- Halter
- 11
- Halter
- 12
- Abwinkelung
- 13
- Abwinkelung
- 14
- Längenausnehmung
- 15
- Brückenteil
- 16
- Seitenschenkelverlängerung
- 17
- Seitenschenkelverlängerung
- 18
- Fixierstreifen
- 19
- Fixierstreifen
- 20
- wulstförmige Abschlussenden
- 21
- Einschnürung
- 22
- Einschnürung
- 23
- Lageransatz
- 24
- Lageransatz
- 25
- Lagernase
- 26
- Rastspreizelement
- 27
- Rastspreizelement
- 28
- Schraube
- 29
- Tischplatte
- 30
- Kante
1. Halteschiene, bestehend aus einem im Wesentlichen U-förmigen Profil (2) mit Seitenschenkeln
(3, 4) zur lösbaren Befestigung an einem Gegenstand und mit an mindestens einer Außenseite
mindestens partiell vorgesehenen Flächenreißverschlusselementen (5) und damit zusammenwirkenden
Gegenelementen an einer Stoff- oder Folienbahn, die hierüber lösbar an der Halteschiene
(1) fixierbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Seitenschenkel (3, 4) des Profils (2) als federnder Klemmschenkel
ausgebildet ist oder eine längsverlaufende Ausstellung (6, 7) oder nach innen oder
außen geformte Abwinkelung (12, 13) am freien Randbereich aufweist, die in einen Halter
(8, 9, 10, 11) mit konturenangepassten Anlage- und/oder Hinterschnittflächen einrastbar
oder einschiebbar ist, wobei der zweite Seitenschenkel (3, 4) gegen ein Widerlager
des Halters (8, 9, 10, 11) greift oder ein solches übergreift oder eine spiegelbildliche
Ausbildung zum ersten Seitenschenkel (3, 4) aufweist.
2. Halteschiene nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an mindestens einem der beiden Seitenschenkel (3, 4) außen- und/oder innenseitig
ein Wulst anstelle einer Abwinkelung angeformt ist, der in eine Längsausnehmung (14)
des Halters (11) unter Ausnutzung der Elastizität der Halteschiene (1) selbsthaltend
einrastet.
3. Halteschiene nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Flächenreißverschlusselement (5) als durchgehendes Streifenelement an der Außenseite
des Brückenteils (15) des U-Profils (2) aufgebracht ist.
4. Halteschiene nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das U-Profil (2) als Strangprofil aus Kunststoff oder aus Aluminium gefertigt ist.
5. Halteschiene nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das U-Profil (2) aus einem Blechstreifen durch Umbiegung der Seitenschenkelverlängerungen
(16, 17) gefertigt ist.
6. Halteschiene nach Anspruch 3 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Flächenreißverschlusselement (5) ein textiler Haftstreifen ist, der seitlich
über dem Brückenteil (15) hinausragende Fixierstreifen (18, 19) aufweist, die beim
Umbiegen der Seitenschenkelverlängerungen (16, 17) durch Hochbiegen einklemmbar sind.
7. Halteschiene nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein seitlicher Fixierstreifen (18, 19) wulstförmige Abschlussenden (20)
aufweist, um die herum die Seitenschenkelverlängerungen (15, 17) aus Blech umformbar
sind.
8. Halteschiene nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die zurückgebogene Seitenschenkelverlängerungen (16, 17) im Wesentlichen sich über
die gesamte Höhe der Längsschenkel (3, 4) erstrecken.
9. Halteschiene nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens einer der Seitenschenkel (3, 4) mindestens eine nach innen in das U hineinreichende
längsverlaufende Einschnürung (21, 22) aufweist.
10. Halteschiene nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Halter (8, 9) beidseitig nach innen wirkende Klemmansätze (23, 24) aufweist,
die in die durch die Ausstellungen (6, 7) gebildeten Längsnuten der Seitenschenkel
(3, 4) eingreifen.
11. Halteschiene nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Halter (9) einen ersten Lageransatz (25) aufweist, auf dem die Halteschiene (1)
innenseitig aufgesetzt ist, und einen zweiten Lageransatz, der den zweiten Seitenschnabel
am Bereich der Anbindung der Ausstellung (6) abstützt.
12. Halteschiene nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Halter (10) Lageransätze (25) aufweist, auf die die Halteschienen mit dem U-Profil
innenseitig aufrastbar sind.
13. Halteschiene nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Halter (11) Rastspreizelemente (26, 27) und/oder Längsausnehmungen (14) aufweist,
über die oder in die die Seitenschenkel (3, 4) der Halteschiene (1) drückbar sind.
14. Halteschiene nach einem der Ansprüche 1, 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Halter (8, 9, 10, 11) als kurze Schraubhalter mit einem Durchgangsloch zur Aufnahme
einer Schraube aus Kunststoff hergestellt sind.
15. Halteschiene nach einem der Ansprüche 1, 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Halter (8, 9, 10, 11) sich über die gesamte Länge der Halteschiene erstrecken
und Anformungen an einem Körper sind oder an einem solchen angeklebt oder angeschraubt
sind.