| (19) |
 |
|
(11) |
EP 2 223 748 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
19.06.2013 Patentblatt 2013/25 |
| (22) |
Anmeldetag: 18.02.2010 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
|
|
| (54) |
Verfahren und Anlage zum Aufbringen einer Suspension auf eine Materialbahn
Method and system for applying a suspension to a sheet of material
Procédé et installation destinés à l'application d'une suspension sur une bande de
matériau
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO
PL PT RO SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
20.02.2009 DE 102009009862
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
01.09.2010 Patentblatt 2010/35 |
| (73) |
Patentinhaber: Paperchine GmbH |
|
63477 Maintal (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Diebel, Manfred
61130 Nidderau (DE)
- Martinovic, Rijad
65719 Hofheim (DE)
|
| (74) |
Vertreter: Bauer, Dirk et al |
|
Bauer Wagner Priesmeyer
Patent- und Rechtsanwälte
Grüner Weg 1 52070 Aachen 52070 Aachen (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 0 435 904 US-B2- 6 866 207 US-B2- 7 217 342
|
WO-A1-94/11116 US-B2- 6 969 012
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Aufbringen einer Suspension, insbesondere
von Streichfarbe, Stärke, Bindemittel, Leim, Imprägniermittel oder dergleichen Oberflächenbeschichtungsfluiden,
auf die laufende Oberfläche einer Materialbahn, wie einer Papierbahn, durch Aufsprühen
mittels Düsen.
[0002] Bei der Papierherstellung wird Papierbrei, der zu etwa 99 % aus Wasser besteht, auf
die Siebpartie einer Papiermaschine aufgebracht. Von dem endlosen Sieb, welches den
Papierbrei transportiert, läuft ein sehr großer Teil des Wassers ab und die Papierstruktur
entsteht. Bei dem in der
US 7,217,342 B2 beschriebenen Verfahren wird der Papierbrei mit einem Feststoffgehalt von 0,4 bis
1,2 % auf das sich bewegende Sieb oder eine schon gebildete Papierbahn gesprüht. Mehrere
Lagen der Suspension werden nacheinander aufgesprüht und die Feuchtigkeit wird in
nachfolgenden Prozessschritten durch Vakuum, Pressen und Trocknen weitgehend entfernt.
[0003] Aus der
US 6,866,207 B2 ist es bekannt, bei der Papierherstellung Flüssigkeiten oder Flüssigkeiten mit darin
enthaltenen Feststoffen mit Hilfe einer speziellen Düse und eines Treibgases, das
Dampf und/oder Luft enthält, aufzusprühen. Die Düse soll die Flüssigkeit oder Suspension
zu einem sehr feinen Nebel zerstäuben und damit gleichmäßig auf die Papierbahn aufbringen.
[0004] Zur Verbesserung der Eigenschaften des Papiers, wie Glätte und Glanz, werden anschließend
Beschichtungen, bspw. Streichfarben oder Stärke, auf die Papierbahn aufgebracht.
[0005] Für das Auftragen solcher verhältnismäßig viskoser Suspensionen auf die Oberfläche
einer laufenden Papierbahn wurden bisher u.a. Rakel verwendet, was jedoch nicht immer
zu der gewünschten Gleichmäßigkeit des Auftrages führte. Deswegen ist man zum Aufsprühen
solcher Suspensionen mittels Düsen übergegangen. So ist beispielsweise aus der
DE 199 21 592 A1 eine Applikationsvorrichtung, insbesondere ein Düsenfeuchter für eine Papiermaschine,
bekannt mit einer Vielzahl von maschinenbreit verteilten Düsen zum Besprühen einer
vorbeilaufenden Papierbahn, wobei mindestens eine Reihe von Düsen für den Durchsatz
von Wasser und/oder Bindemittel vorgesehen ist. Dabei wird im Bereich einer Trockenpartie
einer Papiermaschine maschinenbreit Bindemittel auf die in Herstellung begriffene
Papierbahn aufgebracht.
[0006] Die
EP 0 435 904 B1 beschreibt das Beschichten von Papier mit einer Aufschlämmung, die das auf die Bahn
aufzubringende Material und eine Feststoffmaterial aufweist, wobei die Aufschlämmung
in einen Nebel aufgeschlossen wird. Der Nebel enthält die festen Teilchen in Suspension
und wird über eine Düse aus einer Nebelkammer auf die Papierbahn aufgebracht.
[0007] Auch in der
EP 0 682 571 B1 wird vorgeschlagen, die Beschichtungsmischung in einen Nebel aufzubrechen und den
Nebel unter Druck durch einen Düse auf das Gewebe der Papierbahn aufzubringen. Anschließend
wird das durch den Nebel beschichtete Gewebe zwischen zwei Rollen oder mit Hilfe einer
Abstreichklinge geglättet.
[0008] Bei hochviskosen Suspensionen, wie Streichfarben oder Stärke, kommt es bei einer
solchen Sprühtechnik jedoch häufig zu einem Verstopfen einzelner Düsen mit der Folge
eines ungleichmäßigen Fluidauftrages auf die Papierbahn.
[0009] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, ein Verfahren der eingangs genannten
Art vorzuschlagen, bei welchem ein ungestörter und gleichmäßiger Auftrag auch von
hochviskosen festsloffhaftigen Suspensionen, insbesondere Streichfarben oder Stärke,
auf eine fortlaufende Materialbahn, Insbesondere einer Papierbahn, erfolgen kann.
[0010] Diese Aufgabe wird mit der Erfindung durch ein Verfahren mit den Merkmalen des Anspruchs
1 gelöst.
[0011] Durch das Wasserdampf/Luft-Gemisch wird die Suspension immer wieder von den Wänden
der Düse abgewaschen, so dass das Anbacken von Fluidresten in den Düsen und deren
dadurch bedingtes Verstopfen zuverlässig verhindert werden kann.
[0012] Die Ergebnisse des Freihaltens der Düsen sind dann besonders gut, wenn das Wasserdampf/Luft-Gemisch
wasserdampfgesättigte oder wasserdampfübersättigte Luft ist.
[0013] Im praktischen Betrieb wird zur Erzeugung des Wasserdampf/Luft-Gemisches bevorzugt
Luft mit einer Temperatur zwischen etwa 25 und 40 °C und Wasserdampf mit einer Temperatur
zwischen etwa 100 und 130 °C verwendet, und zwar insbesondere in der Weise, dass das
der Düse zugeführte Wasserdampf/Luft-Gemisch eine Temperatur zwischen etwa 80 und
110 °C aufweist. Dabei sollte das Wasserdampf/Luft-Gemisch der Düse mit einem Druck
zwischen etwa 250 und 500 mbar zugeführt werden.
[0014] Eine Energieersparnis kann insbesondere dann erzielt werden, wenn die Suspension
einen Feststoffgehalt von etwa 10 bis 50 %, bevorzugt 20 bis 45 % und insbesondere
25 bis 40 %, also deutlich höher als bisher, hat. Bei Stärke wird ein Feststoffgehalt
bis 30 % und bei Streichfarbe bis 50 % bevorzugt. Dann ist nämlich die in die Materialbahn,
insbesondere die Papierbahn, eingetragene Feuchtigkeit entsprechend gering, was beim
Trocknen der Materialbahn die Einsparung von Energie mit sich bringt.
[0015] Gute Ergebnisse werden insbesondere dann erzielt, wenn die Suspension eine Viskosität
zwischen etwa 15 und 100 mPa·s hat. Bei Messung mit einem Brookfield-LVT-Viskosimeter
bei 100 U/min; D = 20 mm wird eine Viskosität von 15 bis 30 mPa·s bevorzugt.
[0016] Überraschenderweise wurde in Weiterbildung des Erfindungsgedankens gefunden, dass
ein Anbacken von Suspensionsresten in den Düsen dadurch besonders zuverlässig verhindert
werden kann, dass man als Material für die Düsen einen Kunststoff, vorzugsweise ein
Polyetherketon, insbesondere Polyetheretherketon (PEEK), verwendet. Derartige hochtemperaturbeständige
thermoplastische Kunststoffe gewährleisten eine gute Formstabilität auch bei Kontakt
mit dem heißen Wasserdampf/Luft-Gemisch. Zudem heizt sich Kunststoff als schlechter
Wärmeleiter beim Durchströmen des heißen Wasserdampf/Luft-Gemisches nicht auf, so
dass die Gefahr des Anbackens verringert wird.
[0017] Die Erfindung bezieht sich ferner auf eine Anlage zum Durchführen eines Verfahrens
der zuvor genannten Art mit den Merkmalen des Anspruchs 6.
[0018] Eine solche Anlage ist gekennzeichnet durch wenigstens eine Düse, insbesondere Zweistoffdüse,
zum Aufsprühen der Suspension auf die Materialbahn, insbesondere Papierbahn, eine
Fluidzufuhrleitung zu der wenigstens einen Düse, eine Luftzufuhrleitung und eine Dampfzufuhrleitung
in Richtung der wenigstens einen Düse.
[0019] Um die Düse mit einem Wasserdampf/Luft-Gemisch zu versorgen, münden die Luftzufuhrleitung
und die Dampfzufuhrleitung vor der Düse in eine Mischkammer und die Mischkammer hat
eine Strömungsverbindung für das Wasser/LuftGemisch zu der Düse, die dann im Wesentlichen
handelsüblich sein kann.
[0020] Für ein zuverlässiges Ausführen des Verfahrens kann in der Anlage der Luftzufuhrleitung
ein Kühler, der Dampfzufuhrleitung eine Druckkontrolle und der Luftzufuhrleitung und/oder
der Strömungsverbindung eine Temperaturkontrolle zugeordnet sein.
[0021] Es ist ferner zweckmäßig, wenn der Luftzufuhrleitung und/oder der Strömungsverbindung
eine Drainage für kondensierten Wasserdampf zugeordnet ist.
[0022] Für die dauerhafte Ausführung des erfindungsgemäßen Verfahrens ist es ferner von
Vortell, wenn die Anlage mit einer Düse ausgerüstet ist, deren Austrittsöffnung von
einem Steg umschlossen ist, welcher das Herabfließen von Suspension auf der Außenseite
des Düsenkörpers verhindert.
[0023] Weiterbildungen, Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten der Erfindung ergeben sich
aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels und der Zeichnung. Dabei
bilden alle beschriebenen und/oder bildlich dargestellten Merkmale für sich oder in
beliebiger Kombination den Gegenstand der Erfindung, auch unabhängig von ihrer Zusammenfassung
in einzelnen Ansprüchen oder deren Rückbeziehung.
[0024] Es zeigen:
Fig. 1 ein Flussdiagramm für ein die Erfindung aufweisendes Verfahren.
[0025] Gemäß Fig. 1 wird eine Materialbahn B, auf deren Oberfläche ein Fluid aufgebracht
werden soll, zwischen zwei Walzen W an mindestens einer auf sie gerichteten Düse 1
vorbeigeführt, deren Einzelheiten aus Fig. 2 ersichtlich sind. In dem dargestellten
Fall wird der Düse 1 als Fluid eine Suspension, beispielsweise eine Streichfarbe oder
Stärke, verhältnismäßig hoher Viskosität, mit welcher beispielsweise eine Papierbahn
beschichtet werden soll, zugeführt.
[0026] Um ein Verstopfen der Düse 1 durch Feststoffe aus der Suspension zu vermeiden, wird
der Düse 1 gleichzeitig Wasserdampf oder ein Wasserdampf/LuftGemisch zugeführt. Als
Wasserdampf/Luft-Gemisch kommt dabei wasserdampfgesättigte oder wasserdampfübersättigte
Luft in Frage. Die Luft kommt von einer Luftzufuhrleitung 3 und wird mittels eines
Kühlers 7 auf eine Temperatur zwischen etwa 25 und 40 °C gekühlt, da sie dann eine
entsprechend größere Wasserdampfmenge aufnehmen kann. Der Wasserdampf wird über eine
Dampfzufuhrleitung 4 zugeführt. Die beiden Leitungen 3, 4 treffen sich in einer Mischkammer
5, welche über eine Strömungsverbindung 6 mit der Düse 1 in Verbindung steht. Eventuell
entstehendes Kondensat kann über eine Drainageleitung 8 abgeführt werden.
[0027] Die Dampfzufuhrleitung 4 ist mit einer Druckkontrolle 9 und einem pneumatischen AUF/ZU-Ventil
9' versehen. Der Wasserdampf wird mit einer Temperatur zwischen etwa 100 und 130 °C
zugeführt. Das Wasserdampf/Luft-Gemisch soll an der Düse 1 eine Temperatur zwischen
80 und 110°C haben und mit einem Druck von etwa 250 bis 500 mbar zugeführt werden.
Hierfür dient eine der Strömungsverbindung 6 zugeordnete Temperaturkontrolle 10. Aufgrund
der zusätzlichen Verwendung von Wasserdampf bzw. eines Wasserdampf/LuftGemisches kann
die Suspension, insbesondere eine Streichfarbe oder Stärke, welche der Düse 1 zugeführt
wird, einen Feststoffgehalt von etwa 10 bis 30 % haben, ohne dass sich die Düse 1
zusetzt. Dementsprechend gering ist der Flüssigkeitsgehalt der Suspension und die
Befeuchtung der Materialbahn B, so dass eine entsprechend geringere Energie erforderlich
ist, um diese nach dem Besprühen zu trocknen. Das erfindungsgemäße Verfahren eignet
sich besonders für das Aufbringen von Suspensionen mit einer Viskosität zwischen etwa
15 und 30 mPa·s (gemessen mit einem Brookfield-LVT-Viskosimeter bei 100 U/min; D =
20 mm).
[0028] Bei der dargestellten Ausführungsform ist das Aufsprühen der Suspension auf eine
zwischen zwei Walzen W frei laufende Papierbahn B dargestellt. Die Erfindung eignet
sich aber in gleicher Weise für das Aufsprühen der Suspension in oder unmittelbar
vor einen Walzenspalt (Nip) in einer Papiermaschine, bspw. auch in der Pressenpartie
derselben, oder in einem Kalander.
[0029] An dem Gehäuse der Sprühvorrichtung kann eine nicht dargestellte Absaugung vorgesehen
sein, um den Sprühnebel innerhalb des Gehäuses abzusaugen.
[0030] Als Düsen können grundsätzlich alle bekannten Zweistoffdüsen eingesetzt werden, wie
sie bspw. aus der
US 6,969,012 B2 bekannt sind. Die Austrittsöffnung 11 der Düse 1 ist im Abstand mit einem Steg umschlossen,
wodurch verhindert wird, dass die Suspension auf der Außenseite der Düse 1 herunterläuft
und anbackt. Einer weiteren Verringerung der Verstopfungsgefahr der Düse 1 dient der
Einsatz von Polyetheretherketon (PEEK) als Düsenmaterial, da hierdurch ein Aufheizen
der Düse durch das heiße Wasserdampf/Luft-Gemisch vermieden wird.
Bezugszeichenliste
[0031]
| 1 |
Düse |
| 2 |
Fluidzufuhrleitung |
| 3 |
Luftzufuhrleitung |
| 4 |
Dampfzufuhrleitung |
| 5 |
Mischkammer |
| 6 |
Strömungsverbindung |
| 7 |
Kühler |
| 8 |
Drainageleitung |
| 9, 9' |
Druckkontrolle, Ventil |
| 10 |
Temperaturkontrolle |
| |
|
| B |
Materialbahn |
| W |
Walzen |
1. Verfahren zum Aufbringen einer Suspension, insbesondere von Streichfarbe, Stärke,
Bindemittel, Leim, Imprägniermittel oder dergleichen Oberflächenbeschichtungsmitteln,
auf die laufende Oberfläche einer Materialbahn, wie einer Papierbahn, durch Aufsprühen
mittels Düsen, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufsprühen der Suspension mittels eines Wasserdampt/Lutt-Gemisches erfolgt, wobei
das Wasserdampf/Luft-Gemisch gesättigte oder übersättigte Luft ist.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zum Erzeugen des Wasserdampf/Luft-Gemisches Luft mit einer Temperatur zwischen etwa
25 und 40 °C und Wasserdampf mit einer Temperatur vorzugsweise zwischen etwa 100 und
130 °C verwendet wird.
3. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Wasserdampf/Luft-Gemisch der Düse mit einer Temperatur zwischen etwa 80 und 110°C
und/oder einem Druck zwischen etwa 250 und 500 mbar zugeführt wird.
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Suspension einen Feststoffgehalt von etwa 10 bis 50 % und/oder eine Viskosität
zwischen etwa 15 und 100 mPa·s hat.
5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass als Material für die Düsen ein Kunststoff, insbesondere Polyetheretherketon, verwendet
wird.
6. Anlage zum Durchführen eines Verfahrens nach einem der vorhergehenden Ansprüche, mit
wenigstens einer Düse (1), insbesondere Zweistoffdüse, zum Aufsprühen der Suspension
auf die Materialbahn (B), einer Fluidzufuhrleitung (2) zu der wenigstens einen Düse
(1), einer Luftzufuhrleitung (3) und einer Dampfzufuhrleitung (4) in Richtung der
wenigstens einen Düse (1), dadurch gekennzeichnet, dass die Luftzufuhrleitung (3) und die Dampfzufuhrleitung (4) vor der Düse (1) in eine
Mischkammer (5) münden und dass die Mischkammer (5) zu der wenigstens einen Düse (1)
eine Strömungsverbindung (6) für das Wasserdampf/Luft-Gemisch hat.
7. Anlage nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Luftzufuhrleitung (3) ein Kühler (7) zugeordnet ist.
8. Anlage nach einem der Ansprüche 6 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Dampfzufuhrleitung (4) eine Druckkontrolle (9) zugeordnet sind/ist.
9. Anlage nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Luftzufuhrleitung (3) und/oder der Strömungsverbindung (6) eine Temperaturkontrolle
(10) zugeordnet ist.
10. Anlage nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Luftzufuhrleitung (3) und/oder der Strömungsverbindung (6) eine Drainageleitung
(8) zugeordnet ist.
11. Anlage nach einem der Ansprüche 6 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Austrittsöffnung der Düse (1) im Abstand von einem Steg umschlossen ist.
12. Anlage nach einem der Ansprüche 6 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens der Grundkörper der Düse (1) aus Kunststoff, insbesondere Polyetheretherketon,
besteht.
1. A method for applying a suspension, particularly of coating colour, starch, binding
agent, glue, impregnating agent or similar surface coating means to the running surface
of a material web, such as a paper web, by spraying by means of nozzles, characterized in that the suspension is sprayed on by means of a water vapour/air mixture, wherein the
water vapour/air mixture is saturated or oversaturated air.
2. The method according to claim 1, characterized in that air at a temperature of between roughly 25 and 40 °C and water vapour at a temperature
preferably between approx. 100 and 130 °C is used to produce the water vapour/air
mixture.
3. The method according to one of the preceding claims, characterized in that the water vapour/air mixture is supplied to the nozzle at a temperature of between
roughly 80 and 110 °C and/or at a pressure of between roughly 250 and 500 mbar.
4. The method according to one of the preceding claims, characterized in that the suspension has a solid content of roughly 10 to 50 % and/or a viscosity of between
roughly 15 and 100 mPa·s.
5. The method according to one of the preceding claims, characterized in that a plastic, particularly polyether ether ketone, is used as the material for the nozzles.
6. A plant for carrying out a method according to one of the preceding claims, having
at least one nozzle (1), particularly a twin-component nozzle for spraying the suspension
onto the material web (B), a fluid supply line (2) to the at least one nozzle (1),
an air supply line (3) and a vapour supply line (4) in the direction of the at least
one nozzle (1), characterized in that the air supply line (3) and the vapour supply line (4) flow into a mixing chamber
(5) upstream of the nozzle (1) and that the mixing chamber (5) to the at least one
nozzle (1) has a flow connection (6) for the water vapour/air mixture.
7. The installation according to claim 6, characterized in that a cooler (7) is allocated to the air supply line (3).
8. The installation according to one of the claims 6 to 7, characterized in that a pressure control (9) is/are allocated to the vapour supply line (4).
9. The installation according to one of the claims 6 to 8, characterized in that a temperature control (10) is allocated to the air supply line (3) and/or to the
flow connection (6).
10. The installation according to one of the claims 6 to 9, characterized in that a drainage line (8) is allocated to the air supply line (3) and/or to the flow connection
(6).
11. The installation according to one of the claims 6 to 10, characterized in that the outlet opening of the nozzle (1) is enclosed at a distance from a bar.
12. The installation according to one of the claims 6 to 11, characterized in that at least the basic body of the nozzle (1) is made of plastic, particularly polyether
ether ketone.
1. Procédé pour l'application d'une suspension, notamment d'une peinture de couchage,
d'un empois, d'un agent de liaison, d'une colle, d'un produit d'imprégnation ou de
produits de revêtement de surface similaires sur la surface en déroulement d'un lé
de matière, tel qu'un lé de papier, par vaporisation au moyen de bombes aérosol, caractérisé en ce que la vaporisation de la suspension s'effectue au moyen d'un mélange de vapeur d'eau/d'air,
le mélange de vapeur d'eau/d'air étant de l'air saturé ou sursaturé.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que pour la création du mélange vapeur d'eau/d'air, on utilise de l'air à une température
comprise entre environ 25 et 40 °C et de la vapeur d'eau à une température comprise
de préférence entre environ 100 et 130 °C.
3. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'on amène le mélange vapeur d'eau/air à la buse à une température comprise entre environ
80 et 110°C et/ou à une pression comprise entre environ 250 et 500 mbar.
4. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la suspension présente une teneur en solides d'environ 10 à 50 % et une viscosité
comprise entre environ 15 et 100 mPa·s.
5. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'en tant que matière pour les buses, on utilise une matière plastique, notamment un
polyétheréthercétone.
6. Installation pour la réalisation d'un procédé selon l'une quelconque des revendications
précédentes, avec au moins une buse (1), notamment une buse à deux composants pour
la vaporisation de la suspension sur le lé de matière (B), un conduit d'alimentation
de fluide (2) vers l'au moins une buse (1), un conduit d'alimentation d'air (3) et
un conduit d'alimentation de vapeur (4) en direction de l'au moins une buse (1), caractérisée en ce qu'en amont de la buse (1), le conduit d'alimentation d'air (3) et le conduit d'alimentation
de vapeur (4) débouchent dans un compartiment de mélange (5) et en ce que le compartiment de mélange (5) dispose vers l'au moins une buse (1) d'une liaison
par écoulement (6) de l'au moins un mélange vapeur d'eau/air.
7. Installation selon la revendication 6, caractérisée en ce qu'au conduit d'alimentation d'air (3) est associé un refroidisseur (7).
8. Installation selon l'une quelconque des revendications 6 à 7, caractérisé en ce qu'au conduit d'alimentation de vapeur (4) sont/est associé(s) un contrôle de pression
(9).
9. Installation selon l'une quelconque des revendications 6 à 8, caractérisé en ce qu'au conduit d'alimentation d'air (3) et/ou à la liaison par écoulement (6) est associé
un contrôle de température (10).
10. Installation selon l'une quelconque des revendications 6 à 9, caractérisé en ce qu'au conduit d'alimentation d'air (3) et/ou à la liaison par écoulement (6) est associé
un conduit de drainage (8).
11. Installation selon l'une quelconque des revendications 6 à 10, caractérisé en ce que l'orifice de sortie de la buse (1) est entouré à distance d'un listel.
12. Installation selon l'une quelconque des revendications 6 à 11, caractérisé en ce qu'au moins le corps de base de la buse (1) est constitué de matière plastique, notamment
d'un polyétheréthercétone.

IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information
des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes.
Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei
Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente