[0001] Die Erfindung betrifft eine Montage- und Reparatureinrichtung für Fahrzeuge, insbesondere
für Bau- und Nutzfahrzeuge, wie Lastkraftwagen nach Anspruch 1.
[0002] Montage- und Reparatureinrichtungen mit entsprechenden Hubvorrichtungen zum Heben
von Fahrzeugen, insbesondere Lastkraftwägen sind an sich bekannt.
[0003] Derartige Hubvorrichtungen werden im Stand der Technik an einem Rand oder Boden von
Montage- oder Reparaturgruben, die üblicherweise als Betonwannen ausgebildet sind,
montiert.
[0004] Der damit verbundene Montageaufwand wird als relativ hoch empfunden. Insbesondere
werden derartige Montage- und Reparatureinrichtungen gemäß dem Stand der Technik als
verhältnismäßig unflexibel empfunden.
[0005] Die
DE 201 14 804 U1 offenbart eine Einbaukassette für eine hydraulisch betreibbare Kraftfahrzeug-Unterflurhebebühne
sowie eine in eine derartige Einbaukassette eingebaute Unterflurhebebühne. Die Stahlkassette
umfasst eine innere und eine äußere Kassette, die als Stahlkassette ausgebildet sein
können. Auf der Innenseite der äußeren Stahlkassette ist eine Wärmedämmschicht vorhanden.
Zwischen dieser Wärmedämmschicht und der inneren Stahlkassette ist eine Betonschicht
vorhanden. Der Zwischenraum zwischen den beiden Stahlkassetten ist durch die Wärmedämmschicht
und die Betonschicht ausgefüllt. Die
WO 2006/112857 A2 betrifft eine Vorrichtung zum Anheben von motorisierten Fahrzeugen. Eine Hebevorrichtung
ist in einem Schlitten positioniert. Dieser Schlitten ermöglicht eine Bewegung der
Hebevorrichtung innerhalb einer Tragestruktur.
[0006] Die
JP 2005 138698 A offenbart eine Vorrichtung zum Heben von Fahrzeugen mit einer Montagegrube. Die Montagegrube
kann durch eine Vielzahl von Einzelelementen abgedeckt werden.
[0007] Die
DE 43 45 415 C2 offenbart eine Montage- und Reparaturgrube mit einer in eine Bodenausnehmung einsetzbaren
ein- oder mehrteiligen Kassette aus Stahl.
[0008] Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, eine Montage- und Reparatureinrichtung
aufzuzeigen, die mit einem geringem Herstellungsaufwand verbunden ist und insbesondere
flexibel auf verschiedene Anforderungen reagieren bzw. eingestellt werden kann. Diese
Aufgabe wird durch eine Montage- und Reparatureinrichtung nach Anspruch 1 gelöst.
[0009] Diese Aufgabe wird durch eine Montage- und Reparatureinrichtung für Fahrzeuge mit
allen technischen Merkmalen, in Kombination, aus Anspruch 1 gelöst.
[0010] Diese Einrichtung umfasst eine in eine Bodenausnehmung einsetzbare ein- oder mehrteilige
Aufnahmekassette aus Stahl oder dergleichen korrosionsbeständigem Material mit zwei
Längsseitenwänden, endseitig angeordneten Stirnseitenwänden und einem Boden, wobei
vorzugsweise die Seitenwände jeweils eine Innenwandung und eine im Abstand davon angeordnete
Außenwandung aufweisen, die einen Hohlraum begrenzen, in den durch eine obere Öffnung
ein aushärtbares Füllmaterial einfüllbar ist, sowie mindestens eine Hubvorrichtung
zum Heben von Fahrzeugen, insbesondere von Lastkraftwagen, die mindestens teilweise,
insbesondere herstellerseitig in die Aufnahmekassette integriert ist.
[0011] Ein wesentlicher Punkt der Erfindung liegt darin, dass die Aufnahmekassette sowie
die Hubvorrichtung derart aufeinander, insbesondere herstellerseitig abgestimmt sind,
dass die Hubvorrichtung in die Aufnahmekassette integriert ist. Dadurch wird der Montageaufwand
erheblich reduziert, insbesondere wenn Aufnahmekassette und Hubvorrichtung bereits
herstellerseitig entsprechend vorbereitet werden.
[0012] Vorzugsweise weist der Boden einen Innenboden und einen im Abstand davon angeordneten
Außenboden auf, die einen Hohlraum begrenzen, in den ein aushärtbares Füllmaterial
wie Beton od. dgl. einfüllbar ist. Der Außenboden kann genauso wie die vorerwähn-ten
Außenwandungen entweder als integraler Bestandteil der Kassette oder durch gegebenenfalls
entfernbare Schalbretter od. dgl. gebildet sein. Durch einen derartigen doppelten
Boden bzw. eine insgesamt derartig doppelwandig ausgeführte Aufnahmekassette, wird
die Fluiddichtigkeit derselben wesentlich erhöht. Es ist eine primäre und sekundäre
Sicherheit gewährleistet. Vorzugsweise ist die Innenwandung und/oder die Außenwandung
der Seitenwände und/oder der Innenboden und/oder der Außenboden fluiddicht.
[0013] Die Montage- und Reparatureinrichtung umfasst mindestens eine erste Hubvorrichtung,
die innerhalb der Aufnahmekassette in Fahrzeuglängsrichtung verfahrbar ist. Dadurch
kann die Montage- und Reparatureinrichtung flexibel an Fahrzeuge, insbesondere Lastkraftwägen
mit verschiedenen Radständen angepasst werden. Die Hubvorrichtung kann dann eine relativ
geringe Erstreckung in Fahrzeuglängsrichtung aufweisen. Die Hubvorrichtung kann also
insgesamt kleiner ausgebildet sein, was Material- und Herstellungskosten einspart.
[0014] Der Begriff "Fahrzeuglängsrichtung" (auch X-Richtung) soll in diesem Zusammenhang
als Richtung verstanden werden, die durch die Fahrtrichtung des Fahrzeuges bei Geradeausfahrt
definiert ist. Die "Fahrzeugquerrichtung" (auch Y-Richtung) soll als senkrecht auf
die "Fahrzeuglängsrichtung" stehend verstanden werden. Übertragen auf die Montage-
und Reparatureinrichtung und deren Elemente beziehen sich diese Begriffe "Fahrzeuglängsrichtung"
und "Fahrzeugquerrichtung" auf die Art und Weise, wie die jeweiligen Einrichtungen
und deren Elemente vom Fahrzeug angefahren werden.
[0015] Die Montage- und Reparatureinrichtung umfasst mindestens eine zweite Hubvorrichtung,
die bezüglich der Fahrzeuglängsrichtung ortsfest installiert ist. Die zweite Hubvorrichtung
ist innerhalb der Aufnahmekassette angeordnet, kann jedoch, was nicht beansprucht
ist, außerhalb der Aufnahmekassette angeordnet sein. Im Zusammenspiel mit der mindestens
einen ersten Hubvorrichtung kann die Montage- und Reparatureinrichtung flexibel an
verschiedene Radstände angepasst werden. Beispielsweise bei einem zweiachsigen Fahrzeug
kann dann die vordere Achse über eine bezüglich der Fahrzeuglängsrichtung ortsfest
installierten Hubvorrichtung platziert werden, wobei die Hinterachse auf beispielsweise
eine bereits im Vorfeld entsprechend verfahrene erste Hubvorrichtung platziert wird
(oder umgekehrt). Alternativ ist es auch denkbar, mehrere bzw. ausschließlich verfahrbare
Hubvorrichtungen vorzusehen und auf bezüglich der Fahrzeuglängsrichtung ortsfeste
Hubvorrichtungen zu verzichten. Es kann für eine Achse des Fahrzeuges eine einzelne
Hubvorrichtung vorgesehen sein oder alternativ für eine Achse des Fahrzeuges zwei
Hubvorrichtungen (also pro Rad eine) oder mehr vorgesehen sein. Die Hubvorrichtung
muss nicht an Rädern des Fahrzeuges angreifend ausgebildet sein, sondern kann alternativ
auch an anderen Elementen, wie beispielsweise dem Fahrwerk des Fahrzeuges angreifend
ausgebildet sein.
[0016] Vorzugsweise ist mindestens eine Hubvorrichtung in Fahrzeugquerrichtung verfahrbar
und/oder in Bezug auf ihre Erstreckung auf die Fahrzeugquerrichtung veränderbar. Dadurch
kann die Montage- und Reparatureinrichtung besonders einfach auch an verschiedene
Spurweiten der zu vermessenden Fahrzeuge angepasst werden. Insbesondere wenn die mindestens
eine erste Hubvorrichtung in Fahrzeugquerrichtung verfahrbar ist, ist diese praktisch
beliebig (innerhalb der durch die Konstruktion bedingten Grenzen) in einer X-/Y-Ebene
(die durch die Fahrzeuglängsrichtung X sowie die Fahrzeugquerrichtung Y definiert
ist) verfahrbar und damit besonders flexibel. Alternativ können die mindestens eine
erste und/oder mindestens eine zweite Hubvorrichtung jedoch - im Sinne einer konstruktiv
besonders einfachen Ausführungsform - in Bezug auf die Fahrzeugquerrichtung ortsfest
installiert sein.
[0017] Vorzugsweise sind mindestens zwei Hubvorrichtungen bezüglich der Fahrzeuglängsrichtung
zueinander versetzt, insbesondere hintereinander angeordnet/anordenbar. Dies ist besonders
bei Fahrzeugen, die mehr als zwei Achsen aufweisen, vorteilhaft.
[0018] In einer konkreten Ausführungsform weist die Montage- und Reparatureinrichtung eine
insbesondere innerhalb der Aufnahmekassette angeordnete Antriebseinheit auf, die zum
Verfahren von mindestens einer Hubvorrichtung in Fahrzeuglängsrichtung und/oder Fahrzeugquerrichtung
und/oder in eine Hubrichtung ausgebildet ist. Dies erleichtert die Handhabung der
Montage- und Reparatureinrichtung. Insbesondere wird es ermöglicht, mehrere Hubvorrichtungen
parallel und/oder synchron zu verfahren. Alternativ ist es denkbar, für jede oder
einzelne der Hubvorrichtungen eigene Antriebseinheiten zum Verfahren in Fahrzeuglängsrichtung
und/oder Fahrzeugquerrichtung und/oder Hubrichtung vorzusehen. Es können Antriebseinheiten
vorgesehen sein, die eine oder mehrere Hubvorrichtungen ausschließlich in eine Richtung
verfahren können. Alternativ können auch Antriebseinheiten vorgesehen sein, die dieselbe
bzw. dieselben Hubvorrichtungen in mehrere Richtungen, beispielsweise gleichzeitig
in die Fahrzeuglängsrichtung und in die Fahrzeugquerrichtung oder die Fahrzeugquerrichtung
und die Hubrichtung oder die Fahrzeuglängsrichtung und die Hubrichtung oder in alle
drei genannten Richtungen zugleich verfahren können.
[0019] Die Montage- und Reparatureinrichtung umfasst mindestens ein Tragbalkenband, durch
welches die Aufnahmekassette oberseitig mindestens bereichsweise, insbesondere vollständig
abdeckbar ist/abgedeckt ist, wobei gegebenenfalls ein Teil der Abdeckung durch eine
Oberseite mindestens einer Hubvorrichtung gebildet wird. Beispielsweise kann die Aufnahmekassette
durch das Tragbalkenband und gegebenenfalls eine Oberseite einer oder mehrerer Hubvorrichtungen
zu 20 %, vorzugsweise zu 40 %, weiter vorzugsweise zu 60 % und insbesondere zu 70
% abdeckbar/abgedeckt sein. Durch das Tragbalkenband kann verhindert werden, dass
Personen in die Aufnahmekassette hineinfallen und zu Schaden kommen. Außerdem wird
das Hineinfallen von Schmutz in die Aufnahmekassette reduziert oder gänzlich verhindert.
Ist die Aufnahmekassette nicht vollständig abgedeckt, so ist es möglich, relativ einfach
in die Aufnahmekassette zu gelangen, um beispielsweise Wartungs- oder Reparaturarbeiten
an der Montage- und Reparatureinrichtung vorzunehmen oder auch Montage- und Reparaturarbeiten
an Fahrzeugen von der Aufnahmekassette aus durchzuführen. An Stelle eines Tragbalkenbandes
kann ein anderes Abdeckungsmittel, beispielsweise ein Rost, der verschiebbar oder
hochklappbar ausgebildet sein kann, zum Einsatz kommen. Ist die Aufnahmekassette vollständig
abgedeckt, können für anfallende Wartungs- oder Reparaturarbeiten an der Montage-
und Reparatureinrichtung entsprechende Öffnungsvorrichtungen, beispielsweise in oder
an der Hubvorrichtung oder innerhalb der Aufnahmekassette vorgesehen sein oder das
Tragbalkenband mit verschließbaren Öffnungen wie Klappen oder Schiebevorrichtungen
versehen sein.
[0020] Vorzugsweise ist dieselbe Antriebseinheit zum Verfahren mindestens einer Hubvorrichtung
sowie des Tragbalkenbandes vorgesehen. Beispielsweise kann die Hubvorrichtung direkt
über die Antriebseinheit angetrieben sein und das Tragbalkenband indirekt über die
Hubvorrichtung. Alternativ kann auch das Tragbalkenband direkt angetrieben sein und
die Hubvorrichtung indirekt über das Tragbalkenband. Weiter alternativ ist es auch
möglich, Hubvorrichtung und Tragbalkenband über separate Kupplungsvorrichtungen durch
dieselbe Antriebseinheit anzutreiben. Dadurch, dass die Antriebseinheit sowohl zum
Antrieb mindestens einer Hubvorrichtung als auch des Tragbalkenbandes vorgesehen ist,
wird in jedem Fall der Platzbedarf der Vermessungseinrichtung reduziert und eine synchrone
Abstimmung der Bewegung von Hubvorrichtung und Tragbalkenband erleichtert.
[0021] Bei der Montage- und Reparatureinrichtung ist ein erstes Ende des Tragbalkenbandes
mit einem ersten Ende der mindestens einen ersten Hubvorrichtung verbindbar/verbunden,
wobei das Tragbalkenband über Umlenkvorrichtungen derart umgelenkt ist, dass ein Hubvorrichtung
verbindbar/verbunden, wobei das Tragbalkenband über Umlenkvorrichtungen derart umgelenkt
ist, dass ein zweites Ende des Tragbalkenbandes mit einem zweiten Ende der mindestens
einen ersten Hubvorrichtung verbindbar/verbunden ist, so dass ein lediglich durch
die mindestens eine erste Hubvorrichtung und gegebenenfalls durch mindestens ein Verbindungselement,
wie beispielsweise durch eine Spannvorrichtung unterbrochenes, ansonsten umlaufendes
Tragbalkenband ausgebildet/ausbildbar ist. Diese Ausführungsform ermöglicht es auf
besonders einfache Weise und unabhängig von der Position der ersten Hubvorrichtung,
dass die Aufnahmekassette stets oberseitig abgeschlossen ist. Ein irgendwie geartetes
Ein- oder Ausfahren des Tragbalkenbandes in eine Aufnahmevorrichtung ist aufgrund
der Rückführung nicht erforderlich, so dass auch entsprechende Aufnahmevorrichtungen
nicht erforderlich sind, was weiter Platz spart. Denkbar ist es auch, ein Tragbalkenband
oder mehrere Tragbalkenbänder in entsprechende Aufnahmevorrichtungen ein- und/oder
auszufahren.
[0022] Vorzugsweise beträgt ein maximaler Fahrweg der mindestens einen ersten Hubvorrichtung
in die Fahrzeuglängsrichtung mindestens 4 Meter, insbesondere 7 Meter, vorzugs weise
9 Meter und besonders vorzugsweise 11 Meter. Dies erhöht weiter die Flexibilität der
Montage- und Reparatureinrichtung.
[0023] Das Tragbalkenband ist vorzugsweise befahrbar. Insbesondere kann das Tragbalkenband
derart ausgebildet sein, dass es ein Fahrzeug mit einem Gewicht von 1, 5 Tonnen, vorzugsweise
5 Tonnen, weiter vorzugsweise 7 Tonnen und insbesondere mindestens 15 Tonnen trägt.
[0024] In einer konkreten Ausführungsform sind mindestens eine erste Hubvorrichtung und/oder
das Tragbalkenband auf/in separaten Führungseinrichtungen insbesondere verfahrbar
gelagert/aufgenommen. Dadurch kann die Stärke bzw. Maximalbelastung der jeweiligen
Führungseinrichtungen adäquat an die verschiedenen Auflasten des Tragbalkenbandes
bzw. der Hubvorrichtung angepasst werden. Alternativ ist es auch vorstellbar, dass
Hubvorrichtung und Tragbalkenband in derselben Führungsschiene/denselben Führungsschienen
laufen.
[0025] In einer Weiterbildung umfasst die Montage- und Reparatureinrichtung ein Lesegerät,
über welches Fahrzeugkenndaten auslesbar sind. Dadurch wird der Aufwand für eine Einstellung
der Montage- und Reparatureinrichtung reduziert, insbesondere wenn man berücksichtigt,
dass viele Fahrzeuge, insbesondere Neufahrzeuge, oftmals ihre Kenndaten einschließlich
Achsabstand und Radstand auf einer entsprechenden Kenndatenkarte abgespeichert haben.
In diesem Zusammenhang soll der Begriff "Lesegerät" dahin gehend verstanden werden,
dass jede Vorrichtung gemeint sein kann, über die entsprechende Daten ausgelesen oder
in anderer Form weiter verarbeitet werden können. Beispielsweise kann es sich bei
einem derartigen Lesegerät auch um einen PC handeln, der die Daten über eine vorzugsweise
über das Internet oder ein Intranet zur Verfügung gestelltes Archiv ausliest. In Frage
kommen als Lesegeräte auch übliche Scannervorrichtungen, die beispielsweise Daten
von Magnet- und/oder Chipkarten auslesen können.
[0026] Vorzugsweise ist mindestens eine Hubvorrichtung an den Längsseitenwänden der Aufnahmekassette
angeordneten Führungsschienen eingehängt. Dadurch wird die Gewichtskraft der entsprechenden
Hubvorrichtung einschließlich der Gewichtskraft eines auf der Hubvorrichtung platzierten
Fahrzeuges auf die Seitenwände der Aufnahmekassette abgeleitet, was den Boden der
Aufnahmekassette entlastet. Auch führen Unebenheiten im Bodenbereich nicht zu einer
mangelnden Funktion der entsprechenden Hubvorrichtung.
[0027] Eine Einstellung, insbesondere Voreinstellung der Montage- und Reparatureinrichtung
kann die Schritte umfassen:
- a) Auslesen von Fahrzeugkenndaten, insbesondere Auslesen des Radstandes und/oder der
Spurweite,
- b) Verfahren mindestens einer Hubvorrichtung einer Montage- und Reparatureinrichtung
entsprechend den ausgelesenen Fahrzeugkenndaten,
- c) Positionieren mindestens eines Elementes des Fahrzeuges auf einer entsprechenden
Hubvorrichtung.
[0028] Im Schritt a) kann ein Scanner oder PC zum Einsatz kommen. Der PC kann dann beispielsweise
mit einem Netzwerk verbunden sein oder die entsprechenden Fahrzeugkenndaten über einen
entsprechenden USB-Anschluss, ein CD-Laufwerk oder dergleichen auslesen. Entsprechend
können die Fahrzeugkenndaten auf Speicherkarten wie Magnet- oder Chipkarten oder USB-Sticks
oder weiteren elektronischen Speichermitteln zur Verfügung gestellt werden. Selbstverständlich
kann das Auslesen der Fahrzeugkenndaten auch manuell erfolgen. Im Schritt b) kann
das Verfahren der Hubvorrichtung entsprechend der ausgelesenen Fahrzeugkenndaten vorzugsweise
automatisch oder alternativ manuell erfolgen.
[0029] Weitere Ausführungsformen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
[0030] Nachfolgend wird die Erfindung auch hinsichtlich weitere Merkmale und Vorteile anhand
von Ausführungsbeispielen beschrieben, die anhand der Abbildungen näher erläutert
werden. Hierbei zeigen:
- Fig. 1
- Eine erfindungsgemaße Montage- und Reparatureinrichtung in einer Ansicht von oben;
- Fig. 2
- die Montage- und Reparatureinrichtung gemäß Fig. 1 in einem Schnitt entlang der Linie
II-II in Fig. 1;
- Fig. 3
- die Montage- und Reparatureinrichtung gemäß Fig. 1 und 2 in einem Schnitt entlang
der Linie II-II in Fig. 1 mit veränderter Position einer Hubvorrichtung;
- Fig. 4
- einen vergrößerten Ausschnitt aus Fig. 2;
- Fig. 5
- die Montage- und Reparatureinrichtung gemäß Fig. 1 bis 4 in einem Schnitt entlang
der Linie V-V in Fig. 1; und
- Fig. 6
- einen vergrößerten Ausschnitt aus Fig. 5.
[0031] In der nachfolgenden Beschreibung werden für gleiche und gleich wirkende Teile dieselben
Bezugsziffern verwendet.
[0032] Fig. 1 zeigt eine Montage- und Reparatureinrichtung in einer Ansicht von oben. Die
Montage und Reparatureinrichtung umfasst eine Aufnahmekassette 10 mit zwei Längsseitenwänden
11, zwei endseitig angeordneten Stirnseitenwänden 12 und einem Boden 13. Die Aufnahmekassette
10 ist vorzugsweise aus Edelstahl oder dergleichen korrosionsbeständigem Material
gefertigt und kann mit antikorrosiven und/oder fluidabweisenden Beschichtungen versehen
sein. In der Aufnahmekassette 10 ist ein Tragbalkenband 14 und eine erste sowie eine
zweite Hubvorrichtung 15, 16 aufgenommen. Die erste Hubvorrichtung 15 sowie das Tragbalkenband
14 sind in Fahrzeuglängsrichtung X verfahrbar aufgenommen (wegen Richtungsangabe siehe
Fig. 1; die Fahrzeugquerrichtung ist mit Y gekennzeichnet).
[0033] Das Tragbalkenband 14 ist über eine erste und zweite Umlenkvorrichtung 17, 18 umgelenkt.
Die erste Umlenkvorrichtung 17 befindet sich in der Nähe eines fußseitigen Endes 19,
wobei sich zwischen erster Umlenkvorrichtung 17 und dem fußseitigen Ende 19 und der
dem fußseitigen Ende 19 zugeordneten Seitenwand 12 die zweite Hubvorrichtung 16 befindet.
Die zweite Umlenkvorrichtung 18 befindet sich an einem kopfseitigen Ende 20 der Aufnahmekassette
10.
[0034] Die erste und zweite Umlenkvorrichtung 17, 18 sind durch Umlenkabdeckungen 21 abgedeckt.
Die Umlenkabdeckungen 21 sind oberseitig mit einem Antirutschbelag 22 versehen.
[0035] Innerhalb der Aufnahmekassette 10 im Bereich der ersten Umlenkvorrichtung 17 ist
eine Antriebseinheit 23 angebracht (siehe insbesondere Fig. 4). Die Antriebseinheit
23 umfasst einen Elektromotor 24, dessen Antriebsleistung über Zahnräder 25 (von den
in den Figuren nur eines zu sehen ist), die randseitig angeordnet sind, auf das Tragbalkenband
14 und über das Tragbalkenband 14 auf die erste Hubvorrichtung 15 übertragen wird.
[0036] Das Tragbalkenband 11 umfasst mehrere Tragbalken 26 (siehe Fig. 4) und ist in einer
zugeordneten Tragbalkenbandführungsschiene 27 (siehe Fig. 5 bis 6) verschiebbar gehalten.
[0037] An beiden Stirnseiten eines jeden Tragbalkens 26 sind rechteckförmige Ausnehmungen
28 (siehe Fig. 5) ausgebildet, so dass der jeweilige Tragbalkenband 26 eine T-förmige
Struktur aufweist.
[0038] Durch die Aneinanderreihung der einzelnen rechteckförmigen Ausnehmungen 28 in nebeneinander
angeordneten Tragbalken 26 sind in den Seitenbereichen des Tragbalkenbandes 11 in
Längsrichtung verlaufenden Nuten definiert. In diesen Nuten verlaufen zwei, sich in
Längsrichtung der Aufnahmekassette 10 erstreckende Buchsenförderketten 29 (in Fig.
5 und 6 nur angedeutet). Jedem Tragbalken 26 ist jeweils ein Kettenglied der Buchsenförderketten
29 zugeordnet. Zwischen jeweils zwei nachfolgenden Kettengliedern der Buchsenförderkette
ist ein Gelenk vorgesehen, das jeweils einer Spalte zwischen den Tragbalken 26 zugeordnet
ist.
[0039] Die einzelnen Kettenglieder der Buchsenförderkette 29 sind mittels Bolzen 30 (siehe
Fig. 6) miteinander verbunden. Auf diesen Bolzen 30 sind Führungsrollen 31 gelagert,
die auf den jeweiligen Tragbalkenführungsschienen 27 abrollen.
[0040] Der Buchsenförderkette 29 sind am fußseitigen Ende 19 und am kopfseitigen Ende 20
je zwei Zahnrädern 25 (von denen in den Figuren nur jeweils eines zu sehen ist) zugeordnet.
Auf die Bolzen 30 der Kettenglieder kommen sukzessive entsprechende Ausnehmungen der
Zahnräder 25 zu liegen und werden bei Bestätigen der Zahnräder 25 bewegt. Auf diese
Weise kann das Tragbalkenband 11 und damit auch die erste Hubvorrichtung 15 je nach
Betätigung in eine gewünschte Richtung verschoben werden.
[0041] Die Tragbalken 26 weisen zumindest unterseitig einen trapezförmigen Querschnitt auf,
so dass eine Gelenkverbindung zwischen benachbarten Tragbalken im Bereich zwischen
Ober- und Unterseite der Tragbalken 26 möglich ist.
[0042] Die einzelnen Tragbalken 26 weisen Nuten 32 und Federn 33 auf (siehe Fig. 4 im Bereich
des Zahnrades 25), die ein Eindringen von Schmutz bzw. Fremdkörpern erschweren bzw.
praktisch unmöglich machen.
[0043] Die erste Hubvorrichtung 15 ist in separaten Hubvorricltungsführungsschienen 34 über
entsprechende Führungsrollen 35 verfahrbar aufgenommen (siehe Fig. 4). Der Begriff
"Schiene" soll vorliegend nicht zwangsläufig als Erhebung verstanden werden, sondern
allgemein als Auflagerfläche bzw. Aufnahmeelement für entsprechende Gleit- und/oder
Rollelemente. Gegebenenfalls kann es sich bei den "Schienen" auch um Erhebungen handeln.
[0044] Innerhalb des Tragbalkenbandes 14 bzw. dieses unterbrechend können eine oder mehrere
Spannvorrichtungen, beispielsweise in Form von Spannschlössern vorgesehen sein (nicht
in den Figuren gezeigt).
[0045] Die Längsseitenwände 11, die Stirnseitenwände 12 und der Boden 13 sind jeweils doppelwandig
mit einem dazwischen angeordneten Hohlraum für die Aufnahme von aushärtbarem Füllmaterial,
wie Leichtbeton oder dergleichen, ausgebildet, wobei jeweils im Längsabstand voneinander
angeordnete Lochwände 36 (siehe Fig. 5) stabilisierend zwischen jeweils innerer und
äußerer Wandung eingefügt sind.
[0046] Die Führungsrollen 35 der ersten Hubvorrichtung 15 können lösbar montiert sein, wobei
ein Feinjustieren in Verbindung mit den entsprechenden Hubvorrichtungsführungsschienen
34 im Millimeterbereich ermöglicht sein kann.
[0047] Die Umlenkabdeckungen 21 können aus Stahlblech bestehen und mit zugeordneten seitlichen
Auflagen fest montiert sein.
[0048] Die Tragbalken 26 bzw. das Tragbalkenband 14 können mit einem Anti-Rutschbelag ausgestattet
sein (insbesondere oberseitig). Die Tragbalken 26 sind vorzugsweise als Mehrkammer-Leichtmetall-Hohlprofile
ausgebildet.
[0049] Vorzugsweise wird die erste Hubvorrichtung 15 durch ein zugeordnetes Tragbalkenband
14 befördert, kann dabei jedoch vollständig autark in einer eigenen Führungsschiene
(wie beispielsweise der Hubvorrichtungsführungsschiene 34) laufen.
[0050] Die Hubvorrichtungen 15, 16 können derart in eine Hubrichtung verfahrbar sein, dass
diese unter das Tragbalkenband 14 verfahrbar sind und somit durch das Tragbalkenband
14 vollständig verdeckbar sind (wegen Hubrichtung Z siehe Fig. 3).
[0051] An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, dass alle oben beschriebenen Teile für sich
alleine gesehen und in jeder Kombination, insbesondere die in den Zeichnungen dargestellten
Details als erfindungswesentlich beansprucht werden. Abänderungen hiervon sind dem
Fachmann geläufig.
Bezugszeichenliste
[0052]
- X
- Fahrzeuglängsrichtung
- Y
- Fahrzeugquerrichtung
- Z
- Hubrichtung
- 10
- Aufnahmekassette
- 11
- Längsseitenwand
- 12
- Stirnseitenwand
- 13
- Boden
- 14
- Tragbalkenband
- 15
- erste Hubvorrichtung
- 16
- zweite Hubvorrichtung
- 17
- erste Umlenkvorrichtung
- 18
- zweite Umlenkvorrichtung
- 19
- fußseitiges Ende
- 20
- kopfseitiges Ende
- 21
- Umlenkabdeckungen
- 22
- Anti-Rutsch-Belag
- 23
- Antriebseinheit
- 24
- Elektromotor
- 25
- Zahnrad
- 26
- Tragbalken
- 27
- Tragbalkenbandführungsschiene
- 28
- rechteckförmige Ausnehmung
- 29
- Buchsenförderkette
- 30
- Bolzen
- 31
- Führungsrolle
- 32
- Nut
- 33
- Feder
- 34
- Hubvorrichtungsführungsschiene
- 35
- Führungsrolle
- 36
- Lochwand
1. Montage- und Reparatureinrichtung für Fahrzeuge, insbesondere Bau- und Nutzfahrzeuge,
wie Lastkraftwagen, umfassend
- eine in eine Bodenausnehmung einsetzbare ein- oder mehrteilige Aufnahmekassette
(10) aus Stahl oder dergleichen korrosionsbeständigem Material mit zwei Längsseitenwänden
(11), endseitig angeordneten Stirnseitenwänden (12) und einem Boden (13), wobei vorzugsweise
die Seitenwände (11, 12) jeweils eine Innenwandung und eine im Abstand davon angeordnete
Außenwandung aufweisen, die einen Hohlraum begrenzen, in den durch eine obere Öffnung
ein aushärtbares Füllmaterial einfüllbar ist,
- mindestens eine erste Hubvorrichtung (15) zum Heben von Fahrzeugen, insbesondere
von Lastkraftwägen, die mindestens teilweise, insbesondere herstellerseitig in die
Aufnahmekassette integriert ist/integrierbar ist und die innerhalb der Aufnahmekassette
(10) in Fahrzeuglängsrichtung (X) verfahrbar ist,
- mindestens eine zweite Hubvorrichtung (16) die bezüglich der Fahrzeuglängsrichtung
(X) ortsfest installiert und innerhalb der Aufnahmekassette angeordnet ist, und
- mindestens ein Tragbalkenband (14), durch welches die Aufnahmekassette (10) oberseitig
zumindest bereichsweise insbesondere vollständig abdeckbar ist/abgedeckt ist, wobei
gegebenenfalls ein Teil der Abdeckung durch eine Oberseite mindestens einer Hubvorrichtung
(15, 16) gebildet wird,
wobei ein erstes Ende des Tragbalkenbandes mit einem ersten Ende der mindestens einen
ersten Hubvorrichtung (15) verbindbar/verbunden ist, wobei das Tragbalkenband (14)
über Umlenkvorrichtungen (17, 18) derart umgelenkt ist, dass ein zweites Ende des
Tragbalkenbandes (14) mit einem zweiten Ende der mindestens einen ersten Hubvorrichtung
(15) verbindbar/verbunden ist, so dass ein lediglich durch die mindestens eine erste
Hubvorrichtung (15), gegebenenfalls durch mindestens ein Verbindungselement, wie beispielsweise
durch eine Spannvorrichtung, unterbrochenes, ansonsten umlaufendes Tragbalkenband
(14) ausgebildet/ausbildbar ist.
2. Montage- und Reparatureinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Boden (13) einen Innenboden und einen im Abstand davon angeordneten Außenboden
aufweist, die einen Hohlraum begrenzen, in den gegebenenfalls ein aushärtbares Füllmaterial
einfüllbar ist.
3. Montage- und Reparatureinrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Innenwandung und/oder die Außenwandung der Seitenwände (11, 12) und/oder der Innenboden
und/oder der Außenboden fluiddicht sind.
4. Montage- und Reparatureinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
mindestens eine Hubvorrichtung (15, 16) in Fahrzeugquerrichtung (Y) verfahrbar und/oder
in Bezug auf ihre Erstreckung in die Fahrzeugquerrichtung (Y) veränderbar ist.
5. Montage- und Reparatureinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
mindestens zwei Hubvorrichtungen (15, 16) bezüglich der Fahrzeuglängsrichtung (X)
zueinander versetzt, insbesondere hintereinander angeordnet/anordenbar sind.
6. Montage- und Reparatureinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch
eine insbesondere innerhalb der Aufnahmekassette (10) angeordnete Antriebseinheit,
die zum Verfahren von mindestens einer Hubvorrichtung (15) in Fahrzeuglängsrichtung
(X) und/oder Fahrzeugquerrichtung (Y) und/oder in eine Hubrichtung (Z) ausgebildet
ist.
7. Montage- und Reparatureinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
dieselbe Antriebseinheit (23) zum Verfahren mindestens einer ersten Hubvorrichtung
(15) sowie des Tragbalkenbandes (14) vorgesehen ist.
8. Montage- und Reparatureinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
ein maximaler Fahrweg der mindestens einen ersten Hubvorrichtung mindestens 4 Meter,
insbesondere 7 Meter, vorzugsweise 9 Meter und besonders vorzugsweise 11 Meter beträgt.
9. Montage- und Reparatureinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Tragbalkenband (14) befahrbar ist.
10. Montage- und Reparatureinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
mindestens eine erste Hubvorrichtung (15) und/oder das Tragbalkenband (14) auf/in
vorzugsweise separaten Führungseinrichtungen insbesondere verfahrbar gelagert/aufgenommen
ist.
11. Montage- und Reparatureinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Montage- und Reparatureinrichtung ein Lesegerät umfasst, über das Fahrzeugkenndaten
auslesbar sind.
12. Montage- und Reparatureinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
mindestens eine erste Hubvorrichtung (15) in an den Längsseitenwänden (11) der Aufnahmekassette
(10) angeordneten Führungsschienen eingehängt ist.
1. Assembly and repair device for vehicles, especially construction vehicles and commercial
vehicles, such as heavy goods vehicles, comprising
- a single-part or multi-part receiving cassette (10) made of steel or similar corrosion-resistant
material, which is insertable into a recess in the floor, the cassette having two
longitudinal side walls (11), end-face walls (12), which are arranged at the ends,
and a base (13), the side walls (11, 12) preferably each having an inner wall and,
spaced apart therefrom, an outer wall, the walls defining a cavity which can be filled
through an upper opening with a hardenable filling material,
- at least one first lifting device (15) for lifting vehicles, especially heavy goods
vehicles, which is at least partly integrated or integrable into the receiving cassette,
especially by the manufacturer, and which is movable inside the receiving cassette
(10) in the longitudinal direction (X) of the vehicle,
- at least one second lifting device (16) which is installed in fixed position relative
to the longitudinal direction (X) of the vehicle and is arranged inside the receiving
cassette, and
- at least one support bar belt (14), by means of which the receiving cassette (10)
can be covered/is covered at least in some regions, especially completely, at the
top, a portion of the covering being formed, as applicable, by the upper side of at
least one lifting device (15, 16),
wherein a first end of the support bar belt can be joined/is joined to a first end
of the at least one first lifting device (15), the support bar belt (14) being guided
around pulley devices (17, 18) in such a way that a second end of the support bar
belt (14) can be joined/is joined to a second end of the at least one first lifting
device (15), so that a support bar belt (14) is formed/can be formed which is interrupted
only by the at least one first lifting device (15), as applicable by at least one
joining element, such as, for example, by a tensioning device, but otherwise runs
around the periphery.
2. Assembly and repair device according to any one of the preceding claims,
characterized in that
the base (13) has an inner base and, spaced apart therefrom, an outer base, which
define a cavity which can be filled, as applicable, with a hardenable filling material.
3. Assembly and repair device according to claim 1 or 2,
characterized in that
the inner wall and/or the outer wall of the side walls (11, 12) and/or the inner base
and/or the outer base are fluid-tight.
4. Assembly and repair device according to any one of the preceding claims,
characterized in that
at least one lifting device (15, 16) is movable in the transverse direction (Y) of
the vehicle and/or is adjustable in respect of its extent into the transverse direction
(Y) of the vehicle.
5. Assembly and repair device according to any one of the preceding claims,
characterized in that
at least two lifting devices (15, 16) are arranged/arrangeable spaced apart from one
another in respect of the longitudinal direction (X) of the vehicle, especially one
behind the other.
6. Assembly and repair device according to any one of the preceding claims,
characterized by
a drive unit, especially arranged inside the receiving cassette (10), which drive
unit is arranged to move at least one lifting device (15) in the longitudinal direction
(X) of the vehicle and/or the transverse direction (Y) of the vehicle and/or in a
lifting direction (Z).
7. Assembly and repair device according to any one of the preceding claims,
characterized in that
the same drive unit (23) is provided for moving at least one first lifting device
(15) and the support bar belt (14).
8. Assembly and repair device according to any one of the preceding claims,
characterized in that
the maximum travel path of the at least one first lifting device is at least 4 metres,
especially 7 metres, preferably 9 metres and more especially 11 metres.
9. Assembly and repair device according to any one of the preceding claims,
characterized in that
the support bar belt (14) can be driven over.
10. Assembly and repair device according to any one of the preceding claims,
characterized in that
at least one first lifting device (15) and/or the support bar belt (14) is especially
movably mounted on/received in guide devices, preferably separate guide devices.
11. Assembly and repair device according to any one of the preceding claims,
characterized in that
the assembly and repair device comprises a reading device by means of which the characteristic
data of the vehicle can be read out.
12. Assembly and repair device according to any one of the preceding claims,
characterized in that
at least one first lifting device (15) is mounted in guide rails arranged on the longitudinal
side walls (11) of the receiving cassette (10).
1. Dispositif de montage et de réparation pour véhicules, en particulier pour des véhicules
de construction et des véhicules utilitaires, tels que des camions, comprenant :
- un caisson de réception (10) à une ou plusieurs pièces insérable dans un évidement
de sol et constitué d'acier ou d'un matériau similaire résistant à la corrosion avec
deux parois longitudinales (11), des parois latérales frontales (12) agencées aux
extrémités et un fond (13), dans lequel, de préférence, les parois latérales (11,
12) présentent respectivement une paroi interne et une paroi externe agencée à distance
de celle-ci, qui délimitent une cavité dans laquelle un matériau de remplissage durcissable
peut être versé par une ouverture supérieure,
- au moins un premier dispositif de levage (15) pour soulever des véhicules, en particulier
des camions, qui est intégré ou intégrable au moins en partie, en particulier chez
le fabricant, au caisson de réception et qui est déplaçable à l'intérieur du caisson
de réception (10) dans la direction longitudinale (X) du véhicule,
- au moins un second dispositif de levage (16) qui est installé fixe par rapport à
la direction longitudinale (X) du véhicule et qui est agencé à l'intérieur du caisson
de réception, et
- au moins une sangle de poutres (14), par laquelle le caisson de réception (10) peut
être ou est recouvert dans sa partie supérieure au moins partiellement, en particulier
complètement, dans lequel éventuellement une partie du recouvrement est formée par
une face supérieure d'au moins un dispositif de levage (15, 16),
dans lequel une première extrémité de la sangle de poutres est raccordable ou raccordée
à une première extrémité du au moins un premier dispositif de levage (15), dans lequel
la sangle de poutres (14) est déviée par des dispositifs de déviation (17, 18) de
sorte qu'une seconde extrémité de la sangle de poutres (14) soit raccordable ou raccordée
à une seconde extrémité du au moins un premier dispositif de levage (15) de manière
à pouvoir former ou former une sangle de poutres (14) interrompue uniquement par le
au moins un premier dispositif de levage (15), éventuellement par au moins un élément
de raccordement, tel que par un dispositif de serrage, la sangle de poutres étant
autrement périphérique.
2. Dispositif de montage et de réparation selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le fond (13) présente un fond interne et un fond externe agencé à distance de celui-ci,
qui délimitent une cavité dans laquelle éventuellement un matériau de remplissage
durcissable peut être versé.
3. Dispositif de montage et de réparation selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que
la paroi interne et/ou la paroi externe des parois latérales (11, 12) et/ou du fond
interne et/ou du fond externe est ou sont étanches aux fluides.
4. Dispositif de montage et de réparation selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
au moins un dispositif de levage (15, 16) est déplaçable dans la direction transversale
(Y) du véhicule et/ou modifiable par rapport à son extension dans la direction transversale
(Y) du véhicule.
5. Dispositif de montage et de réparation selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
au moins deux dispositifs de levage (15, 16) sont décalés mutuellement par rapport
à la direction longitudinale (X) du véhicule, en particulier sont agencés l'un derrière
l'autre.
6. Dispositif de montage et de réparation selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé par
une unité d'entraînement agencée en particulier à l'intérieur du caisson de réception
(10) et qui est formée pour déplacer au moins un dispositif de levage (15) dans la
direction longitudinale (X) du véhicule et/ou dans la direction transversale (Y) du
véhicule et/ou dans une direction de levage (Z).
7. Dispositif de montage et de réparation selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
la même unité d'entraînement (23) est prévue pour déplacer au moins un premier dispositif
de levage (15) et la sangle de poutre maîtresse (14).
8. Dispositif de montage et de réparation selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
un trajet de circulation maximal du au moins un premier dispositif de levage est d'au
moins 4 mètres, en particulier de 7 mètres, de préférence de 9 mètres et mieux encore
de 11 mètres.
9. Dispositif de montage et de réparation selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
la sangle de poutre maîtresse (14) est carrossable.
10. Dispositif de montage et de réparation selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
au moins un premier dispositif de levage (15) et/ou la sangle de poutres (14) est
ou sont montés ou reçus, en particulier de manière déplaçable, sur ou dans des dispositifs
de guidage de préférence séparés.
11. Dispositif de montage et de réparation selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le dispositif de montage et de réparation comprend un lecteur par lequel les caractéristiques
du véhicule peuvent être lues.
12. Dispositif de montage et de réparation selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
au moins un premier dispositif de levage (15) est suspendu par les rails de guidage
agencés sur les parois longitudinales (11) du caisson de réception (10).