(57) Erfindungsgegenstand ist eine Spulenanordnung für einen magnetischen Sensor zur Detektion
von metallischen Objekten in einem Untergrund, insbesondere von Bauwerken aus Beton,
Ziegel, Holz und dergleichen sowie ein Verfahren zum Bestromen und Auslesen dieser
Spulenanordnung. Um einerseits ein hohe Messtiefe und andererseits ein gutes Separationsvermögen
für mögliche zu erkennende Objekte zu erreichen umfasst die Spulenanordnung eine bzw.
vorzugsweise zwei übereinander liegende äußere Hauptspulen (BL, BU) über die eine senkrechte magnetische Durchflutung des Untergrunds bewirkt wird.
Innerhalb der äußeren Hauptspule(n) ist einerseits ein Quartett von insgesamt zwei
Paaren von symmetrisch zur Achse der Hauptspule(n) liegenden Parallelspulen (I1, I2;
Q1, Q2) vorgesehen, über das zur Erkennung von verschweißten Gittern und ferritischen
Untergründen, zur Differenzierung zwischen Eisen und Nicht-Eisenobjekten, zur Lokalisierung
von Stäben verschweißter Gitter und zur Verbesserung der Überdeckungsschätzung und
Lokalisierung von Objekten in geringer Tiefe eine Durchflutungsdurchdringung des Untergrunds
in zwei Richtungen parallel zur Untergrundoberfläche möglich ist. Zur weiteren Verbesserung
von Genauigkeit und Zuverlässigkeit der Objektlokalisierung und Überdeckungsschätzung
sind außerdem zwei Paare von jeweils einander gegenüberstehenden und ebenfalls symmetrisch
zur Achse der Hauptspule(n) angeordnete kleinere Orthogonalspulen (VI1, VI2; VQ1,
VQ2) vorgesehen. In einem vollständigen Messzyklus werden sowohl die Hauptspule(n)
als auch die innen liegenden Horizontal- bzw. Orthogonalspulen monostatisch und wechselweise
bistatisch betrieben mit ratiometrischer Auswertung der gewonnenen Messsignale.
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