(19)
(11) EP 2 224 267 A3

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(88) Veröffentlichungstag A3:
07.12.2016  Patentblatt  2016/49

(43) Veröffentlichungstag A2:
01.09.2010  Patentblatt  2010/35

(21) Anmeldenummer: 10153838.7

(22) Anmeldetag:  17.02.2010
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
G01V 3/10(2006.01)
(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO SE SI SK SM TR
Benannte Erstreckungsstaaten:
AL BA RS

(30) Priorität: 27.02.2009 DE 102009010943

(71) Anmelder: HILTI Aktiengesellschaft
9494 Schaan (LI)

(72) Erfinder:
  • Gogolla, Torsten
    9494, Schaan (LI)
  • Würsch, Christoph
    9470, Werdenberg (CH)
  • John, Andreas
    8892, Berschis (CH)

(74) Vertreter: Hilti Aktiengesellschaft Corporate Intellectual Property 
Feldkircherstrasse 100 Postfach 333
9494 Schaan
9494 Schaan (LI)

   


(54) Betriebsverfahren und Spulenanordnung für einen magnetischen Sensor zur Detektion metallischer Objekte in einem Untergrund


(57) Erfindungsgegenstand ist eine Spulenanordnung für einen magnetischen Sensor zur Detektion von metallischen Objekten in einem Untergrund, insbesondere von Bauwerken aus Beton, Ziegel, Holz und dergleichen sowie ein Verfahren zum Bestromen und Auslesen dieser Spulenanordnung. Um einerseits ein hohe Messtiefe und andererseits ein gutes Separationsvermögen für mögliche zu erkennende Objekte zu erreichen umfasst die Spulenanordnung eine bzw. vorzugsweise zwei übereinander liegende äußere Hauptspulen (BL, BU) über die eine senkrechte magnetische Durchflutung des Untergrunds bewirkt wird. Innerhalb der äußeren Hauptspule(n) ist einerseits ein Quartett von insgesamt zwei Paaren von symmetrisch zur Achse der Hauptspule(n) liegenden Parallelspulen (I1, I2; Q1, Q2) vorgesehen, über das zur Erkennung von verschweißten Gittern und ferritischen Untergründen, zur Differenzierung zwischen Eisen und Nicht-Eisenobjekten, zur Lokalisierung von Stäben verschweißter Gitter und zur Verbesserung der Überdeckungsschätzung und Lokalisierung von Objekten in geringer Tiefe eine Durchflutungsdurchdringung des Untergrunds in zwei Richtungen parallel zur Untergrundoberfläche möglich ist. Zur weiteren Verbesserung von Genauigkeit und Zuverlässigkeit der Objektlokalisierung und Überdeckungsschätzung sind außerdem zwei Paare von jeweils einander gegenüberstehenden und ebenfalls symmetrisch zur Achse der Hauptspule(n) angeordnete kleinere Orthogonalspulen (VI1, VI2; VQ1, VQ2) vorgesehen. In einem vollständigen Messzyklus werden sowohl die Hauptspule(n) als auch die innen liegenden Horizontal- bzw. Orthogonalspulen monostatisch und wechselweise bistatisch betrieben mit ratiometrischer Auswertung der gewonnenen Messsignale.







Recherchenbericht












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