[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein elektronisches Vorschaltgerät zum Betrieb
wenigstens einer Lampe, vorzugsweise einer Gasentladungslampe, mit einem zwischen
einem ersten und einem zweiten Schalter angeordneten Mittenabgriff, der mit einem
Anschluss für die Lampe verbindbar ist, sowie mit einem einen Messeingang zur Totzeiterkennung
aufweisenden IC, der zum Betrieb des Vorschaltgeräts ausgebildet ist, wobei der Messeingang
insbesondere zwischen einem mit dem Bezugspotential verbundenen Shunt und einem Schalter
eingekoppelt ist, und mit einer Schaltung zur Variation des am Messeingang anliegenden
Signals. Des Weiteren betrifft die vorliegende Erfindung ein Beleuchtungsgerät mit
einem entsprechenden elektronischen Vorschaltgerät.
[0002] Gattungsgemäße Vorschaltgeräte sind mit ICs bestückt, die laut Herstellerangaben
oftmals Funktionen wie eine automatische Totzeiterkennung oder eine Sättigungsregelung
für die Lampendrossel mit sich bringen. Ebenfalls ist oftmals eine zusätzliche Abschaltschwelle
für Fehlerfälle bei EVGs implementiert. Der notwendige Messeingang ist hierbei dazu
ausgelegt, den Strom über einen, vorzugsweise den zweiten Schalter bzw. einen Spannungsabfall
über den gegen Bezugspotential gekoppelten Shunt zu messen. Ein Problem kann dann
entstehen, wenn die Höhe der Zündspannung über den Halbbrückenshunt eingestellt oder
programmiert wird. Sofern hohe Zündspannungen benötigt werden, z.B. für in Serie geschaltete
Leuchtmittel, ist der Shunt aufgrund des hohen Stroms während der Zündphase im Resonanzkreis
entsprechend niedrig zu dimensionieren. Je geringer der Widerstand ist, desto höher
ist die eingestellte Zündspannung. Unterschreitet der Widerstand jedoch einen gewissen
Wert, funktioniert die Totzeiterkennung über den Messeingang nicht mehr, weil die
Auslöseschwelle für das Einschalten des (z.B. MOSFET-) Transistors bzw. Schalters
nicht mehr erreicht wird. Werden hingegen hochohmigere Shunts verwendet, erfolgt in
der Zündphase ein zu schnelles Abschalten aufgrund des Erreichens der Abschaltpegelschwelle.
[0003] Darüber hinaus kommt bei dimmbaren Geräten als zusätzliche Schwierigkeit hinzu, dass
in gewissen Dimmbereichen der im Shunt gefühlte Strom so niedrig ist, dass der minimale
Wert für die implementierte Abschaltschwelle für stromvorgeheizte Geräte nicht mehr
erreicht wird. Genauso wie im ersten Problemfall, bei dem es zu Stromspitzen kommen
kann, wird auch im letzteren Fall eine Schutzabschaltung aktiviert.
[0004] Bei einer bekannten Lösung des Problems weist das elektronische Vorschaltgerät eine
zusätzliche Schaltung zur Variation des am Messeingang anliegenden Signals in Form
einer Begrenzungsschaltung auf. Hierfür wird im Leitungszweig zum Shunt eine ebenfalls
an Bezugspotential anliegende Diode eingekoppelt. Die Temperaturabhängigkeit der Flussspannung
der Diode in der Größenordnung von beispielsweise 2 mV/K kann sich bei kleinen Shunts
und einer damit einhergehenden hohen Zündspannung jedoch gravierend für die Zündspannung
auswirken.
[0005] Das Datenblatt "ICB1FL02G Smart ballast Control IC for Flourescent Lamp Ballasts",
XP002559415, beschreibt einen Steuer-IC für einen Lampeninverter, umfassend einen
ersten und zweiten Schalter, wobei die Steuerschaltung eine schwimmende Versorgungsspannung
für den Treiber des ersten Schalters bereitstellt.
[0006] Die
US 2006/0071612 A1 betrifft eine Brückenschaltung zum Betrieb einer Lampe mit zumindest zwei Schaltern
sowie einer Lampendrossel, die beim Zünden der Lampe in einen Sättigungszustand übergehen
kann, wobei einer der Schalter ausgeschaltet wird, wenn die über diesen fließende
Ladung einen vorbestimmten Betrag erreicht hat, sodass trotz einer teilweise Sättigung
der Lampendrossel die Amplitude der Zündspannung wirksam steuerbar ist.
[0007] Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, den nachteiligen Stand der Technik
zu verbessern.
[0008] Die Aufgabe wird gelöst durch ein elektronisches Vorschaltgerät gemäß Anspruch 1
sowie durch ein Beleuchtungsgerät gemäß Anspruch 6.
[0009] Die Schaltung zur Variation des am Messeingang anliegenden Signals ist erfindungsgemäß
dergestalt als Übertragungsschaltung zum Erreichen vorgegebener Signalpegel ausgebildet,
dass ein Signal zum Schalten eines Schalters während einer an dem Mittenabgriff anliegenden
vernachlässigbaren und oder dort nicht vorhandenen Spannung erzeugt wird. Eine nicht
vorhandene Spannung entspricht auch einer vernachlässigbaren Spannung. Entscheidend
ist die richtige zeitliche Erkennung des Nulldurchgangs des Signals am Mittenabgriff,
wobei auch geringfügig von "Null" abweichende Signale verwendbar sind. Ein Signal
wird nicht in einem etwaigen Leitungszweig zwischen Shunt und Messeingang von einer
gegen Nullpotential geschalteten Diode beeinflusst. Auf diese Diode wird verzichtet.
Die am Shunt abfallende Spannung wird nicht zum Auslösen der Schwelle für die Totzeiterkennung
verwendet. Vielmehr wird unmittelbar auf die am Mittenabgriff anliegende Spannung
abgestellt. Diese ist dann vernachlässigbar, wenn der zu schaltende Schalter weich
geschaltet werden kann. Bei einer Bussspannung von beispielsweise 400 Volt und gleichzeitigem
Schalten des "Low Side"-Schalters ist dies dann der Fall, wenn die Spannung am Mittenabgriff
zwischen + 10 und - 10 Volt beträgt. Besonders vorteilhaft wird das Signal hierbei
dann erzeugt, wenn die Spannung am Mittenabgriff zwischen -2 und +2 Volt und noch
bevorzugter zwischen +1 und -1 Volt beträgt. Der Mittenabgriff liegt zum Zeitpunkt
des Erzeugens des Signals und des Schaltens bei Quasi-Nullpotential oder im Idealfall
auf Nullpotential.
[0010] Als Signal, welches von der Übertragungsschaltung zum Messeingang übertragen wird,
dient zumeist eine Spannung, es kann sich jedoch ebenfalls um eine Spannungsänderung
oder eine Kombination von Spannung und Spannungsänderung handeln.
[0011] Besonders vorteilhaft ist eine Ausbildung, bei der die Übertragungsschaltung ein
etwaig im Leitungszweig vorhandenes Signal mit einem weiteren Signal aus anderen Schaltzweigen
des Vorschaltgeräts überlagert, so dass sich die beiden Signale vom Betrag her und
unabhängig davon, ob sie positive oder negative Vorzeichen aufweisen, addieren. Hierdurch
wird sichergestellt, dass die notwendigen Messpegel am Eingang zur bzw. zwecks Totzeiterkennung
in jedem Fall erreicht werden.
[0012] Statt einer Vergrößerung des Shunts und der hierüber abfallenden Spannung sowie der
nachfolgenden Begrenzung des zum Messeingang geleiteten Signals wird im zur Erkennung
der Totzeit korrekten Moment ein zusätzlicher negativer oder positiver Impuls am Steuereingang
des IC erzeugt. Hierüber kann der Shunt insbesondere zur Erzeugung größerer Zündspannungen
in Bereichen von z.B. mehr als 600 V klein bleiben. Das erfindungsgemäße elektronische
Vorschaltgerät ist somit optimal für einen einlampigen Betrieb mit Zündspannungen
zwischen vorzugsweise 500 und 700 V oder für eine zweilampige Serienschaltung mit
Zündspannungen zwischen 600 und 1200 V verwendbar. Des Weiteren sind die Verluste
im Betrieb minimiert. Die Zündspannung ist temperaturunabhängiger einstellbar, da
im Leitungszweig zwischen Schalter und Messeingang keine an Nullpotential anliegende
Diode angeordnet ist.
[0013] Erfindungsgemäß wird eine Übertragungsschaltung verwendet, die einerseits zwischen
einem im Leitungszweig zum Messeingang angeordneten Widerstand und dem Messeingang
selbst eingekoppelt ist, die andererseits jedoch nicht an der Halbbrückenmitte angeordnet
ist. Wesentlich ist, dass bei einem Abfallen der Halbbrückenspannung auf Null (oder
quasi Null) und mithin zu einem Zeitpunkt, zu dem das Signal am Schalteingang erzeugt
werden soll, diese einen entsprechenden Impuls am Messeingang auslöst. Hierfür können
beispielsweise auch von anderen der ohnehin benötigten Schaltelemente bzw. Schaltkreise
eines elektronischen Vorschaltgeräts entsprechende Impulse oder Signale auf- bzw.
abgenommen werden.
[0014] Erfindungsgemäß ist hierbei die Verwendung der in der Regel ohnehin vorhandenen Schaltung
zur Erzeugung einer schwimmenden Versorgungsspannung für einen Schalter vorgesehen,
bei dem es sich insbesondere um den zur Busspannung hin angeordneten Schalter handelt.
[0015] Erfindungsgemäß umfasst die Übertragungsschaltung in einer solchen Ausbildung einen
Kondensator, der die zur Erzeugung einer schwimmenden Versorgungsspannung benötigte
Schaltung mit dem Leitungszweig zum Messeingang verbindet. Die Schaltung für die Versorgungsspannung
weist hierbei jeweils zumindest einen Widerstand, eine Diode und eine Kapazität auf,
die entsprechend in Reihe geschaltet sind. Vorzugsweise ist der Kondensator auf der
dem Messeingang abgewandten Seite zwischen einer Diode und einem Widerstand eingekoppelt.
[0016] Im Betrieb wird der Kondensator der Versorgungsschaltung in der Durchschaltphase
des oberen (High Side-)Schalters etwas entladen, wobei die Spannung über den Kondensator
der Versorgungsspannung minus der Flussspannung der Diode entspricht. Die Diode ist
in dieser Phase gesperrt, die Spannung im Kopplungspunkt zwischen Übertragungsschaltung
und Versorgungsspannungsschaltung ist konstant und gleicht der Versorgungsspannung
für die Halbbrückenschaltung (VCC). Sobald die Spannung am Brückenmittelpunkt negativ
bzw. Null wird, fließt über die Diode und den Widerstand der Versorgungsschaltung
ein Ladestrom zu dem zugehörigen Kondensator, der die vorher für den Betrieb des High
Side-Schalters benötigte Energie wieder zur Verfügung stellt. Die Spannung am Kopplungspunkt
zur Übertragungsschaltung bricht zusammen und es entsteht dort ein Negativimpuls,
der solange bestehen bleibt, bis der Kondensator der Versorgungsschaltung wieder voll
geladen ist. Dieser Negativimpuls wird über den Kondensator der Übertragungsschaltung
an den Messeingang weitergeleitet. Am Messeingang wird damit die Abschaltschwelle
zur Totzeiterkennung erreicht.
[0017] Sofern die Übertragungsschaltung einen weiteren Widerstand im Leitungsweg zwischen
Shunt und Messeingang aufweist, addieren sie die über diesen Widerstand abfallende
und den Kondensator der Übertragungsschaltung übertragene Spannungen zum am Messeingang
anliegenden Gesamtsignal. Die Dauer dieses Impulses am Messeingang wird durch die
Zeitkonstante Widerstand-Kondensator der Übertragungsschaltung bestimmt, d.h. durch
Variationen des Widerstands kann die Länge des Impulses variiert werden.
[0018] Vorzugsweise können bei den vorbeschriebenen Ausführungsformen ebenfalls im Leitungszweig
zum Schalteingang zumindest ein Filter in Form eines Filterkondensators oder eines
RC-Filters vorhanden sein, um das Signal zu glätten.
[0019] Die vorbeschriebene Aufgabe wird des Weiteren gelöst durch ein Beleuchtungsgerät,
welches mit einem Vorschaltgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 9 versehen ist. Diesem
Beleuchtungsgerät kommen die vorbeschriebenen Vorteile zu.
[0020] Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung lassen sich der Beschreibung der
nachfolgenden Figuren entnehmen. Schematisch dargestellt zeigt:
- Fig. 1
- eine bekannte Standardlösung für eine Halbbrücke,
- Fig. 2
- eine Schaltskizze eines erfindungsgemäßen Vorschaltgeräts,
- Fig. 3
- eine Schaltskizze eines weiteren Vorschaltgeräts,
- Fig. 4
- eine Schaltskizze eines weiteren erfindungsgemäßen Vorschaltgeräts,
- Fig. 5
- eine Schaltskizze eines weiteren Vorschaltgeräts.
[0021] Gleich oder ähnlich wirkende Teile sind -sofern dienlich- mit identischen Bezugsziffern
versehen. Einzelne technische Merkmale der nachfolgend beschriebenen Ausführungsbeispiele
können auch mit den Merkmalen der vorbeschriebenen Ausführungsbeispiele zu erfindungsgemäßen
Weiterbildungen führen.
[0022] Fig. 1 zeigt ein bekanntes elektronisches Vorschaltgerät, welches zum Betrieb einer
nicht dargestellten Lampe, die vorzugsweise als Gasentladungslampe ausgebildet ist,
vorgesehen ist. Das Vorschaltgerät umfasst einen ersten Schalter T1 und einen zweiten
Schalter T2, zwischen denen ein Mittenabgriff M angeordnet ist. Über diesen wird der
Schwingkreis und die Versorgungsspannung für die Lampe betrieben bzw. bereitgestellt.
Der Mittenabgriff M ist somit mittelbar mit einem Anschluss für eine nicht näher dargestellte
Lampe verbunden. Darüber hinaus weist das elektronische Vorschaltgerät einen IC 1
auf, der zum Betrieb des Vorschaltgeräts vorgesehen ist und wesentliche Aufgaben der
Steuerung desselben übernimmt. Ein Messeingang LSCS ist über einen eine einfache Schaltung
A
VAR zur Variation des am Messeingang anliegenden Signals zwischen dem Schalter T2 der
Halbbrückenschaltung und einem Shunt R1, der mit Bezugspotential verbunden ist, eingekoppelt.
[0023] T1 wird über eine Busspannung U
BUS, beispielsweise im Bereich von 400 V, versorgt. Über Anschlüsse VCC und HSVCC wird
eine schwimmende Versorgungsspannung realisiert. Ein Anschluss HSGD und ein Anschluss
LSGD stellen die Treiber für das Gate von T1 bzw. T2 dar. Ein Anschluss GND ist an
Bezugspotential gekoppelt. Der Mittenabgriff M ist mit dem HSGND Pin des IC 1 verbunden.
[0024] Die Schaltung zur Erzeugung einer schwimmenden Versorgungsspannung umfasst des Weiteren
einen Widerstand R2, eine Diode D1 sowie einen Kondensator C1.
[0025] Gemäß dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 ist erfindungsgemäß vorgesehen, eine Übertragungsschaltung
A
TZ in den vom Shunt R1 bzw. dem Transistor T2 zum Messeingang führenden Leitungszweig
einzukoppeln. Diese Übertragungsschaltung A
TZ übermittelt wie vorbeschrieben im Moment des Null-Durchgangs und mithin dem Zeitpunkt
des Erkennens der Totzeit ein zusätzliches Signal U
R2 zum Messeingang, welches sich auf das ohnehin dort vorhandene Signal zu einem Gesamtsignal
U
CS aufprägt.
[0026] Die Übertragungsschaltung A
TZ ist andererseits zwischen D1 und R2 angebunden und schiebt wie vorbeschrieben über
einen Kondensator C2 einen Spannungsimpuls in den Leitungszweig zum LSCS weiter. In
Summe ergibt sich aus der am R1 und der über C2 vermittelten Spannung eine zum Erreichen
der Auslöseschwelle ausreichend hohe Spannung am LSCS.
[0027] In Fig. 3 ist die Übertragungsschaltung nicht an die Schaltung zur Erzeugung einer
schwimmenden Versorgungsspannung gekoppelt, sondern über eine vorzugsweise als Schottky-Diode
ausgebildete Diode auf demselben Potential wie der Mittenabgriff M. Sofern nun T1
abschaltet fließt aufgrund der in der nicht näher dargestellten und an M anliegenden
Spule gespeicherten Energie weiterhin Strom. Die Halbbrückenspannung U
HB in M fällt weiter ab und wird negativ. Im Moment des Nulldurchgangs der Spannung
im Mittenabgriff M fließt über die Freilaufdiode des parallel geschalteten Schalters
T2 ein Strom. Gleichzeitig wird die einseitig wirkende, parallel zum Schalter T2 liegende
Sperrvorrichtung D
TZ leitend und es fließt ebenfalls ein Strom über die Übertragungsschaltung. Hierdurch
ergibt sich in diesem mit dem Messeingang verbundenen Leitungszweig eine Spannungsabsenkung,
die durch eine zusätzlich die am Widerstand R3 abfallende Spannung verstärkend beeinflusst
wird. Insbesondere in Kombination mit einem Widerstand der deutlich größer als der
Widerstand des Shunts ist, ergibt sich am Messeingang LSCS ein aus der Addition der
Spannungen ausreichend großes Signal U
CS zum Erreichen der Auslöseschwelle der Totzeiterkennung. Vorzugsweise ist R3»R1 mit
R3/R1>10 und besonders vorteilhaft in einem Bereich R3/R1=100. Ein Kondensator C
F dient als Filterkondensator.
[0028] Die Übertragungsschaltung wird somit einerseits als Verstärkung eines ohnehin am
LSCS anfallenden Signals. Diese Verstärkung erfolgt durch Übermittlung eines aus anderen
Teilen der Schaltung abgegriffenen Signals. Anstelle der verwendeten einfachen Bauteile
R3, D
TZ, bzw. R3, C2 kann die Übertragungsschaltung auch als komplexer und dann aufwendiger
gestaltete Wandler-, Logik- oder Inverterschaltung ausgebildet sein und beispielsweise
direkt mit einem Low Side Pin LS des IC 1 verbunden sein. Vorteilhaft bei den gezeigten
Schaltungen ist daher insbesondere die kostengünstige Herstellung und der geringe
Platzbedarf in den oftmals beengten Aufbauten eines elektronischen Vorschaltgeräts.
[0029] Dieser einfache Aufbau ergibt sich auch aus den Ausführungsbeispielen nach den Fig.
4 und 5. Diese zeigen zu den Ausführungsbeispielen nach den Fig. 2 und 3 ähnliche
Übertragungsschaltungen, die jedoch ohne einen Widerstand R3 auskommen und direkt
von der Halbbrückenmitte bzw. der schwimmenden Versorgungsspannung des elektronischen
Vorschaltgeräts ein Signal auf einen Messeingang ME übertragen. Die prinzipielle Funktion
der Übertragungsschaltungen entspricht daher bis auf die nun fehlende Addition der
Spannungen, die bei den Beispielen nach Fig. 2 und 3 über R3 abfallen, der Funktionsweise
der in diesen Figuren beschriebenen Übertragungsschaltungen.
1. Elektronisches Vorschaltgerät zum Betrieb wenigstens einer Lampe, mit einem zwischen
einem ersten (T1) und einem zweiten Schalter (T2) angeordneten Mittenabgriff (M),
der mit einem Anschluss für die Lampe verbindbar ist, sowie mit einem einen Messeingang
(LSCS, ME) zur Totzeiterkennung aufweisenden IC (1), der zum Betrieb des Vorschaltgeräts
vorgesehen ist, und mit einer Schaltung zur Variation des am Messeingang (LSCS, ME)
anliegenden Signals, wobei das Vorschaltgerät eine Schaltung zur Erzeugung einer schwimmenden
Versorgungsspannung des ersten Schalters (T1) umfasst, die eine Serienanordnung zumindest
eines Widerstandes (R2), einer Diode (D1) sowie einer Kapazität (C1) aufweist, wobei
ein Anschluss der Kapazität (C1) mit dem Mittenabgriff verbunden ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Schaltung zur Variation des am Messeingang (LSCS, ME) anliegenden Signals dergestalt
als Übertragungsschaltung (ATZ) zum Erreichen vorgegebener Signalpegel am Messeingang (LSCS,ME) ausgebildet ist,
dass ein Signal zum Schalten des zweiten Schalters (T2) während einer an dem Mittenabgriff
(M) anliegenden und vernachlässigbaren Spannung erzeugt wird, und dass die Übertragungsschaltung
(ATZ) einen Kondensator umfasst und auf der dem Messeingang abgewandten Seite zwischen
der Diode (D1) und dem Widerstand (R2) der Serienanordnung der Schaltung zur Erzeugung
der schwimmenden Versorgungsspannung eingekoppelt und zur Übermittlung eines aus der
Schaltung zur Erzeugung einer schwimmenden Versorgungsspannung stammenden Signals
ausgebildet ist.
2. Elektronisches Vorschaltgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltung zur Erzeugung der schwimmenden Versorgungsspannung für den ersten Schalter
(T1) ausgebildet ist, welcher zwischen dem Mittenabgriff (M) und der Busspannung angeordnet
ist.
3. Elektronisches Vorschaltgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Übertragungsschaltung (ATZ) einen negativen Spannungsimpuls an den Messeingang (LSCS, ME) überträgt, wenn sich
die an dem Mittenabgriff (M) anliegende vernachlässigbare Spannung einstellt.
4. Elektronisches Vorschaltgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Messeingang (LSCS) zwischen einem mit dem Bezugspotential verbundenen Shunt (R1)
und dem zweiten Schalter (T2) eingekoppelt ist und die Übertragungsschaltung (ATZ) das am Messeingang (LSCS, ME) anliegende Signal durch ein zusätzliches Signal beaufschlagt.
5. Elektronisches Vorschaltgerät nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Übertragungsschaltung (ATZ) einen an den am Messeingang (LSCS, ME) anliegenden Leitungszweig gekoppelten Filter
(CF) aufweist.
6. Beleuchtungsgerät mit einer insbesondere als Gasentladungslampe ausgebildeten Lampe,
umfassend ein elektronisches Vorschaltgerät nach einem der vorherigen Ansprüche.
1. Electronic ballast for the operation of at least one lamp, with a center tap (M),
placed between a first switch (T1) and a second switch (T2), that can be connected
with a connection for the lamp as well as with an integrated circuit (1), having a
measuring input (LSCS, ME) for the downtime recognition that is provided for the operation
of the ballast, and with a circuit for the variation of the signal applied to the
measuring input (LSCS, ME), wherein the ballast comprises a circuit for generating
a floating supply voltage of the first switch (T1) that has a serial arrangement of
at least a resistor (R2), a diode (D1) as well as a capacitance (C1), wherein a connection
of the capacitance (C1) is connected with the center tap,
characterized in that the circuit for the variation of the signal applied to the measuring input (LSCS,
ME) is configured as a transmission circuit (ATZ) for reaching predefined signal levels at the measuring input (LSCS, ME) in such
a manner that a signal for switching the second switch (T2) is generated during a
negligible voltage applied to the center tap (M) and that the transmission circuit
(ATZ) comprises a capacitor and is configured on the side opposite the measuring input
between the diode (D1) and the resistor (R2) of the serial arrangement of the circuit
for generating a floating supply voltage and for the transmission of a signal coming
from the circuit for generating a floating supply voltage.
2. Electronic ballast according to claim 1, characterized in that the circuit for generating the floating supply voltage is configured for the first
switch (T1) that is placed between the center tap (M) and the bus voltage.
3. Electronic ballast according to claim 1 or 2, characterized in that the transmission circuit (ATZ) transmits a negative voltage pulse to the measuring input (LSCS, ME) when the negligible
voltage applied to the center tap (M) is reached.
4. Electronic ballast according to one of the claims 1 to 3, characterized in that the measuring input (LSCS) is coupled between a shunt (R1) connected with the reference
potential and the second switch (T2) and the transmission circuit (ATZ) impinges the signal applied to the measuring input (LSCS) with an additional circuit.
5. Electronic ballast according to one of the preceding claims, characterized in that the transmission circuit (ATZ) has a filter coupled to the line branch applied to the measuring input (LSCS, ME).
6. Lighting device with a lamp configured in particular as a gas discharge lamp comprising
electronic ballast according to one of the preceding claims.
1. Ballast électronique pour faire fonctionner au moins une lampe, avec un point milieu
(M), placé entre un premier commutateur (T1) et un second commutateur (T2), qui peut
être relié à un raccordement pour la lampe ainsi qu'avec un circuit intégré (1), qui
présente une entrée de mesure (LSCS, ME) pour la reconnaissance du temps mort, circuit
intégré qui est prévu pour le fonctionnement du ballast, et avec un circuit pour la
variation du signal présent à l'entrée de mesure (LSCS, ME), le ballast comprenant
un circuit pour générer une tension d'alimentation flottante du premier commutateur
(T1) qui présente un arrangement série d'au moins une résistance (R2), d'une diode
(D1) ainsi que d'une capacitance (C1), un raccordement de la capacitance (C1) étant
relié au point milieu,
caractérisé en ce que le circuit pour la variation du signal présent à l'entrée de mesure (LSCS, ME) est
configuré comme circuit de transmission (ATZ) pour atteindre des niveaux de signaux prédéfinis à l'entrée de mesure (LSCS, ME)
de telle manière qu'un signal pour commuter le second commutateur (T2) est généré
pendant une tension présente au point milieu (M) et négligeable et que le circuit
de transmission (ATZ) comprend un condensateur et est couplé sur le côté opposé à l'entrée de mesure entre
la diode (D1) et la résistance (R2) de l'arrangement série du circuit pour générer
la tension d'alimentation flottante et pour la transmission d'un signal qui provient
du circuit pour générer la tension d'alimentation flottante.
2. Ballast électronique selon la revendication 1, caractérisé en ce que le circuit pour générer la tension d'alimentation flottante est configuré pour le
premier commutateur (T1) qui est placé entre le point milieu (M) et la électrique
du bus.
3. Ballast électronique selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le circuit de transmission (ATZ) transmet une impulsion de électrique négative à l'entrée de mesure (LSCS, ME) lorsque
la tension électrique négligeable présente au point milieu (M) s'établit.
4. Ballast électronique selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que l'entrée de mesure (LSCS) est couplée entre un shunt (R1) relié au potentiel de référence
et le second commutateur (T2) et le circuit de transmission (ATZ) charge applique un signal supplémentaire au signal présent à l'entrée de mesure
(LSCS, ME).
5. Ballast électronique selon l'une des revendications précédentes , caractérisé en ce que le circuit de transmission (ATZ) présente un filtre (CF) couplé sur la branche présente à l'entrée de mesure (LSCS, ME).
6. Appareil d'éclairage avec une lampe configurée en particulier comme une lampe à décharge
de gaz qui comprend un ballast électronique selon l'une des revendications précédentes.