[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Aufnahme von plattenförmigen Materialien
für zumindest einen Trennvorgang im plattenförmigen Material mit einer Schneidstrahleinrichtung
einer Bearbeitungsmaschine.
[0002] Aus der
PCT/EP 2006/004987 ist eine Bearbeitungsmaschine bekannt geworden, die insbesondere als Laserbearbeitungsmaschine
ausgebildet ist und eine erste und zweite Auflagefläche zur Aufnahme eines plattenförmigen
Materials für einen Trennvorgang im plattenförmigen Material umfasst. Diese erste
und zweite Auflagefläche bilden einen gemeinsamen Auflagetisch. Zwischen der ersten
und zweiten Auflagefläche ist eine linienförmige Strahlfangvorrichtung vorgesehen,
welche in X-Richtung verfahrbar ist. Eine Öffnung der Strahlfangvorrichtung, die unterhalb
des plattenförmigen Materials dem Schneidstrahl der bewegbaren Schneidstrahleinrichtung
zugeordnet ist, erstreckt sich in γ-Richtung. Die erste und zweite Auflagefläche wird
beispielsweise durch ein Auflageband ausgebildet, welches sich beim Verfahren der
Strahlfangvorrichtung gegenüber der Auflageebene nach unten absenkt. Dieses Auflageband
ist als Bürstenleiste ausgebildet, welches sich in Y-Richtung über die Breite des
Auflagetisches erstreckt und auf beiden Seiten von einer Gliederkette gehalten ist.
Die Strahlfangvorrichtung ist mit einer Kulisse gekoppelt, welche an der Gliederkette
angreift. Beim Verfahren der Strahlfangvorrichtung werden die Bürstenleisten entsprechend
abgesenkt. Die Strahlfangvorrichtung bleibt somit zwischen der ersten und zweiten
Auflagefläche eingebettet.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine konstruktiv einfache Ausgestaltung
vorzuschlagen, welche eine Umlenkung des Auflagebandes um die Strahlfangvorrichtung
und gleichzeitig eine kontinuierliche Unterstützung des auf der ersten und zweiten
Auflagefläche aufliegenden plattenförmigen Materials ermöglicht.
[0004] Eine Vorrichtung gemäß des Oberbegriffs von Anspruch 1 ist aus der
FR 2 631 878-A1 bekannt.
[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Weitere
vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Vorrichtung sind in den weiteren
Ansprüchen angegeben.
[0006] Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung einer Stützvorrichtung, welche Stützelemente
aufweist, die jeweils am äußeren Randbereich des Auflagebandes angreifen, ist eine
konstruktiv einfache Ausgestaltung einer Stützvorrichtung ermöglicht, um das zumindest
eine Auflageband in einer Auflageebene der ersten und zweiten Auflagefläche des Auflagetisches
zu halten. Darüber hinaus weist die Stützvorrichtung, welche aus mehreren Stützelementen
besteht und am äußeren Randbereich des zumindest einen Auflagebandes angreift, den
Vorteil auf, dass der Auflagetisch aus zwei oder mehreren parallel zueinander verlaufenden
Auflagebändern zusammensetzbar ist. Dadurch kann eine längsgeteilte Auflage beziehungsweise
ein längs geteilter Auflagetisch mit mehreren Auflagebändern erzielt werden. Diese
Teilung des Auflagetisches in Längsstreifen weist den Vorteil auf, dass eine freitragende
Strecke über die gesamte Breite eines Auflagetisches in mehrere kurze Abschnitte untergliedert
werden kann, wodurch eine Reduzierung einer Rollendurchbiegung von Umlenkrollen ermöglicht
wird. Gleichzeitig kann durch eine Reduzierung eines Durchmessers der Umlenkrollen
eine Gewichtsersparnis und eine Verringerung des benötigten Raumes sowie eine Kompaktierung
der Konstruktion erzielt werden.
[0007] Nach einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass das zumindest
eine Auflageband mit jeweils seinem äußeren Randbereich auf einer Stützfläche, insbesondere
stirnseitigen Stützfläche, der Stützelemente aufliegt. Dadurch wird ein einfaches
Angreifen der Stützelemente an einer Unterseite des zumindest einen Auflagebandes
und eine Vereinfachung in der Konstruktion der Stützelemente ermöglicht, da nur Druckkräfte,
die durch das Auflageband und das plattenförmige Material wirken, aufzunehmen sind.
[0008] Nach einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass
die Stützelemente einen stabförmigen Körper aufweisen, der in einer Führungsvorrichtung
auf und ab bewegbar aufgenommen ist. Durch diesen stabförmigen Körper kann eine verdrehgesicherte
Aufnahme in der Führungsvorrichtung vorgesehen sein.
[0009] Die Führungsvorrichtung zur Aufnahme der Stützelemente erstreckt sich gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform in Verfahrrichtung der Strahlfangvorrichtung, also in
X-Richtung, und umfasst zwei parallel zueinander und mit Abstand zueinander angeordnete
Träger, zwischen denen die Stützelemente höhenverstellbar geführt sind. Somit kann
eine konstruktiv einfach ausgestaltete Stützvorrichtung mit Stützelementen und einer
Führungsvorrichtung ausgebildet sein.
[0010] Zwischen dem Träger und dem Stützelement ist bevorzugt zumindest ein Gleitkörper
oder Führungskörper vorgesehen. Dieser zumindest eine Gleitkörper oder Führungskörper
ermöglicht durch eine reibungsarme Aufnahme und Führung des zumindest einen Stützelementes
der Stützvorrichtung eine reibungsarme Hubbewegung der Stützelemente. Bevorzugt sind
zwei mit Abstand in Hubrichtung der Stützelemente zueinander angeordnete Gleitkörper
oder Führungskörper an dem jeweiligen Träger vorgesehen, wobei sich die Gleitkörper
oder Führungskörper bevorzugt parallel zu den Trägern erstrecken. Dadurch kann eine
verkippungsfreie Anordnung der Stützelemente zum Trägerpaar ermöglicht werden.
[0011] Die Stützelemente der Stützvorrichtung sind gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung
der Erfindung in einer oberen Endlage durch eine Endlagenfixierung gehalten. Dadurch,
dass eine Vielzahl von Stützelementen entlang des Randbereiches des zumindest einen
Auflagebandes angeordnet sind, genügt eine relativ geringe Haltekraft zur Positionierung
des einzelnen Stützelementes in der oberen Endlage. Darüber hinaus weist die Positionierung
des Stützelementes durch eine Haltekraft in der oberen Endlage den Vorteil auf, dass
außerhalb der Endlage eine quasi kräftefreie Bewegung der Stützelemente ermöglicht
ist.
[0012] Bevorzugt ist die Endlagenfixierung als Haltekraft zur Positionierung der Stützelemente
in einer oberen Endlage als Magnetkraft ausgebildet. Dadurch kann insbesondere eine
verschleißfreie Anordnung gegeben sein. Die Magnethaltekraft als Endlagenfixierung
wirkt lediglich in der oberen Endlage. In einer übrigen Position des Stützelementes
ist diese Haltekraft wirkungslos. Somit ist eine einfache und kostengünstige Anordnung
gegeben, durch welche gleichzeitig in der oberen Endlage das aufliegende Werkstück
getragen wird. Die Haltekraft kann alternativ auch als Spannkraft, Reibkraft, Klemmkraft,
Rastkraft oder Verriegelungskraft ausgebildet sein. Diese kraft- und/oder formschlüssigen
Verriegelungen können ebenfalls nur in der oberen Endlage als Endlagenfixierung wirken.
[0013] Bevorzugt ist eine Endlagenfixierung zur Positionierung einer oberen Endlage entfernt
zu der Stützfläche des Stützelementes vorgesehen und wirkt mit dem Träger zusammen.
Dadurch kann ein großer Bewegungsraum oder eine haltekraftfreie Hubbewegung des Stützelementes
geschaffen werden. Somit ist ein hinreichend großer Bauraum für die Strahlfangvorrichtung
und die Umlenkrollen gegeben, um eine Umlenkung und unterseitige Hindurchführung des
zumindest einen Auflagebandes zur Strahlfangvorrichtung zu ermöglichen.
[0014] Bevorzugt ist am unteren Ende des Stützelementes ein Anschlag vorgesehen, der eine
Hubbewegung in der Endlage begrenzt. Dadurch kann der obere Bereich der Stützelemente
mit einem geringen Bauraum ausgebildet werden, so dass die Abstände zwischen zwei
aneinander angrenzenden Auflagebändern klein gehalten werden kann.
[0015] Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass
die Stützelemente oder der Träger einen Haltemagneten aufweisen, der das Stützelement
in der Endlage am Träger positioniert. Diese Haltemagnete sind bevorzugt durch eine
Klebe- oder Klemmverbindung oder mit einer taschenförmigen Aufnahme an dem Stützelement
oder dem Träger befestigt und ermöglichen eine konstruktiv einfache Anordnung und
Ausgestaltung.
[0016] Die Führungsvorrichtung nimmt bevorzugt mehrere aneinander gereihte Stützelemente
auf, deren Stirnseiten aneinander anliegen. Dadurch kann entlang des Randbereiches
der Auflagebänder eine vollständige Stützung erfolgen, wodurch auch erzielt wird,
dass die Stützkraft eines jeden einzelnen Stützelementes reduziert wird. Dadurch kann
auch die Haltekraft reduziert sein, wodurch wiederum eine kompakte Konstruktion erzielt
wird.
[0017] Die aneinander liegenden Stirnseiten der Stützelemente, welche von der Führungsvorrichtung
aufgenommen werden, weisen bevorzugt jeweils ein Führungsprofil auf, so dass die aneinander
liegenden Führungsprofile ineinander greifen. Dadurch ist wiederum eine Führung der
Stützelemente in Y-Richtung gegeben. Zum einen wird die Hubbewegung des einen Stützelementes
und zum benachbarten Stützelement geführt und kontrolliert. Zum anderen ist gleichzeitig
eine Aussteifung der hintereinander liegenden Stützelemente in Y-Richtung gegeben.
[0018] Am oberen Ende des zumindest einen Stützelementes der Stützvorrichtung ist bevorzugt
ein Ansteuerelement vorgesehen, welches durch die Kulisse betätigbar ist. Insbesondere
wird ein stiftförmiges Ansteuerelement in der Kulisse geführt. Dadurch wird in Abhängigkeit
der Verfahrbewegung der Strahlfangvorrichtung eine Auf- und Abbewegung des jeweiligen
Stützelementes zwangsweise angesteuert. Somit kann eine kontrollierte Hubbewegung
des jeweiligen Stützelementes sichergestellt sein.
[0019] Nach einer bevorzugten Ausgestaltung der Vorrichtung ist vorgesehen, dass an der
Führungsvorrichtung eine in X-Richtung wirkende Wärmedehnungsausgleichseinrichtung
vorgesehen ist. Dadurch kann bewirkt werden, dass bei einer Erwärmung der Stützvorrichtung,
insbesondere der einzelnen Stützelemente ein voreingestelltes Spiel der relativ zu
einander verschiebbaren Stützelemente beibehalten wird. Die Änderungen des Volumens,
insbesondere der Länge der Stützelemente aufgrund einer Wärmedehnung in X-Richtung
können dadurch kompensiert werden, so dass bei einer sich ändernden Temperatur gleichbleibende
Arbeitsbedingungen gegeben sind und eine Verklemmung oder Verspannung der einzelnen
Stützelemente aufgrund einer Wärmedehnung verhindert wird.
[0020] Bevorzugt weist die Wärmedehnungsausgleichseinrichtung an einem Ende des Trägers
einen festen Anschlag und am gegenüberliegenden Ende des selben Trägers einen in X-Richtung
verschiebbaren Anschlag auf. Somit wird ermöglicht, dass der verschiebbare Anschlag
auf die Stützelemente wirkt und bei einer Wärmedehnung der Stützelemente in X-Richtung
verschiebbar gehalten ist. Das einmalig eingestellte Grundspiel der Stützelemente
wird dadurch aufrechterhalten.
[0021] Des Weiteren ist bevorzugt vorgesehen, dass die Wärmedehnungsausgleichseinrichtung
eine Leiste umfasst, welche eine zum unteren Ende des Stützelementes weisenden Bereich
des Trägers angeordnet ist und einen im Wesentlichen den Stützelementen entsprechenden
Wärmeausdehnungskoeffizienten aufweist und vorzugsweise jeweils ein dem Haltemagnet
des jeweiligen Stützelementes gegenüberliegendes Metallplättchen aufnimmt. Bislang
trat aufgrund der Vielzahl der hintereinander angeordneten Stützelemente, die jeweils
über einen Haltemagnet unmittelbar an einem Träger beispielsweise aus Stahl in einer
Endlage fixiert sind, bei einer Wärmedehnung der Stützelemente eine erhebliche Reibkraft
in X-Richtung auf. Dadurch kommt es zu Verspannungen der Stützelemente untereinander.
Durch die zumindest eine Leiste, die verschiebbar am Träger angeordnet ist, wird nunmehr
ermöglicht, dass die Stützelemente relativ zu einander frei bewegbar bleiben, da die
Leiste als Anschlagselement dieselbe Wärmedehnung wie die Stützelemente erfährt. Dadurch
bleibt das eingestellte Grundspiel und das leichtgängige Heben und Senken erhalten.
Bevorzugt ist der verschiebbare Anschlag mit der Leiste gekoppelt, so dass dieser
Anschlag durch die Leiste sowohl in als auch entgegen der X-Richtung aufgrund des
ähnlichen oder gleichen Wärmeausdehnungskoeffizienten wie die Stützelemente mitbewegt
wird.
[0022] Eine weitere bevorzugte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass an der Führungsvorrichtung
zumindest eine in Z-Richtung wirkende Wärmedehnungsausgleichseinrichtung vorgesehen
ist. Dadurch wird sichergestellt, dass eine definierte Halteposition der Stützelement
zur Aufnahme des Auflagebandes erzielt wird. Dadurch wird gleichzeitig auch ermöglicht,
dass ein sicheres Verfahren der Stützelemente aus dieser Halteposition in eine abgesenkte
Position ermöglicht wird indem die Ansteuerelemente am Stützelement sicher in die
Kulisse zum Absenken der Stützelemente eingreifen.
[0023] Die in Z-Richtung wirkende Wärmedehnungsausgleichseinrichtung weist bevorzugt zumindest
ein in Z-Richtung weisendes, insbesondere parallel zum Stützelement ausgerichtetes,
Stabelement auf, welches an einem vorzugsweise einstellbaren Anschlag am anliegt.
Das Stabelement ist bevorzugt aus einem Material mit einem im Wesentlichen dem Stützelement
entsprechenden Wärmeausdehnungskoeffizienten, insbesondere in dem selben Wärmeausdehnungskoeffizienten,
ausgebildet. Das Stabelement greift vorzugsweise über zumindest ein Zwischenstück
an zumindest einer Leiste an, die sich entlang des Trägers erstreckt und in ihrer
Lage in Z-Richtung verschiebbar ist. Bei einer Wärmedehnung wird über das Stabelement
bewirkt, dass die zumindest eine Leiste nach unten bewegt wird. Dadurch wird der Endanschlag
der Stützelemente nach unten bewegt, wodurch die Längenänderung der Stützelemente
bezüglich der Lage der Stützfläche kompensiert wird.
[0024] Nach einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass
zwei aneinander grenzende Auflagebänder auf einer Stützfläche des Stützelementes aufliegen,
wobei mehrere Stützelemente sich entlang des Randbereiches der beiden benachbarten
Auflagebänder erstrecken. Durch diese Anordnung wird insbesondere ein einfacher konstruktiver
Aufbau bei einer Reduzierung eines Abstands der einander gegenüberliegenden und aneinander
angrenzenden Auflagebändern gegeben sein.
[0025] Nach einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass
das zumindest eine Auflageband als Bürstensegmentband ausgebildet ist. Solche Bürstensegmentbänder
umfassen mehrere bevorzugt parallel zueinander angeordnete Leisten, die in Y-Richtung
versteift und in X-Richtung aufgrund von flexiblen und zugbelastbaren Verbindungselementen
biegsam ausgebildet sind, um eine Umlenkung um die Strahlfangvorrichtung zu ermöglichen.
Solche Bürstensegmentbänder weisen den Vorteil auf, dass eine grattolerante Auflage
für das plattenförmige Material ermöglicht ist, das heißt, dass auf der Unterseite
des plattenförmigen Materials während dem Trennvorgang gegebenenfalls entstehende
Grate die flächige Auflage des plattenförmigen Materials nicht beeinträchtigen.
[0026] Die Erfindung sowie weitere vorteilhafte Ausführungsformen und Weiterbildungen derselben
werden im Folgenden anhand der in den Zeichnungen dargestellten Beispiele näher beschrieben
und erläutert. Die der Beschreibung und den Zeichnungen zu entnehmenden Merkmale können
einzeln für sich oder zu mehreren in beliebiger Kombination erfindungsgemäß angewandt
werden. Es zeigen:
- Figur 1
- eine perspektivische Ansicht einer Bearbeitungsmaschine,
- Figur 2
- eine schematische Seitenansicht des Auflagetisches gemäß Figur 1 mit einer erfindungsgemäßen
Stützvorrichtung,
- Figur 2b
- eine schematische Seitenansicht einer Kulisse,
- Figur 3
- eine perspektivische Detailansicht des Auflagetisches mit der Stützvorrichtung gemäß
Figur 2,
- Fig. 4a bis c
- schematische Ansichten eines Stützelementes der erfindungsgemäßen Stützvorrichtung,
- Figur 5
- eine schematische Teilansicht der Stützvorrichtung gemäß Figur 2a mit einer Wärmedehnungsausgleichseinrichtung
in X-Richtung,
- Fig. 6a und b
- eine schematisch vergrößerte Seitenansichten- und Schnittdarstellung der Wärmedehnungsausgleichseinrichtung
in Z-Richtung,
- Fig. 7a und b
- eine schematische Ansicht von oben und eine schematische Schnittdarstellung eines
als Bürstensegmentband ausgebildeten Auflagebandes und
- Figur 8
- eine perspektivische Ansicht einer längsgeteilten Auflagefläche mit mehreren Auflagebändern.
[0027] In Figur 1 ist perspektivisch eine Bearbeitungsmaschine 11 dargestellt. Diese Bearbeitungsmaschine
11 ist bevorzugt als Laserschneidmaschine oder Brennstrahlschneidmaschine ausgestattet.
Alternativ kann auch eine Plasmaschneidmaschine ausgebildet sein. Ein Maschinenbett
12 umfasst eine erste und zweite Auflagefläche 16, 17, die gemeinsam einen Auflagetisch
14 bilden. Die Auflageflächen 16, 17 können beispielsweise durch ein gemeinsames Auflageband
19 ausgebildet sein, welches ruhend im Maschinenbett 12 gehalten ist. Alternativ kann
dieses Auflageband 19 auch bewegbar angetrieben sein und zusätzlich eine Transportfunktion
übernehmen.
[0028] Das Auflageband 19 kann vielfältig ausgestattet sein, wobei insbesondere temperaturbeständige
Materialien eingesetzt werden. Bevorzugt sind mehrere Auflagebänder 19 nebeneinander
angeordnet und bilden eine erste und zweite jeweils geteilte Auflagefläche 16, 17.
[0029] Über eine Linearachse 21 ist ein Schneidkopf 22 in Y-Richtung bewegbar und bildet
einen Arbeitsbereich des Schneidkopfes 22. Zusätzlich kann eine weitere Linearachse
vorgesehen sein, die in und entgegen einer X-Richtung verfahrbar ist. Darüber hinaus
kann auch eine in der Höhe verfahrbare Linearachse in Z-Richtung vorgesehen sein.
Von dem Schneidkopf 22 aus wird ein Schneidstrahl 24 auf ein plattenförmiges Material
25 gerichtet, welches auf dem Auflagetisch 14 aufliegt, um eine Bearbeitung durchzuführen.
[0030] Auf einer Unterseite des plattenförmigen Materials 25 ist im Bearbeitungsbereich
des Schneidkopfes 22 eine Strahlfangvorrichtung 26 vorgesehen, die zwischen Umlenkeinrichtungen
28 positioniert ist, welche jeweils die Auflagefläche 16, 17 begrenzen. Die Strahlfangvorrichtung
26 kann beispielsweise entlang einer nicht näher dargestellten Führung in und entgegen
der X-Richtung verfahrbar sein, wobei die Strahlfangvorrichtung 26 an die Bewegung
des Schneidkopfes 22 gekoppelt ist, beispielsweise durch einen eigenen Antrieb oder
ohne Eigenantrieb mitgeführt wird.
[0031] Die Strahlfangvorrichtung 26 weist eine Öffnung 31 auf, die zum Schneidkopf 22 gerichtet
ist und sich bevorzugt entlang des gesamten Bearbeitungsbereiches des Schneidkopfes
22 in Y-Richtung erstreckt. Während der Bearbeitung des plattenförmigen Materials
25 kann der Schneidstrahl 24, der aus der Unterseite des plattenförmigen Materials
25 nach Einbringung eines Schneidspaltes 32 austritt, durch die Öffnung 31 von einem
Gehäuse 33 der Strahlfangvorrichtung 26 aufgefangen werden. Bei der in Figur 1 dargestellten
Ausführungsform ist das Auflageband 19 einteilig ausgebildet und wird an den Umlenkeinrichtungen
28 nach unten umgelenkt sowie über eine oder mehrere Umlenkeinrichtungen 34 unterhalb
der Strahlfangvorrichtung 26 entlang geführt.
[0032] Benachbart zur Strahlfangvorrichtung 26 ist ein Entsorgungsspalt 37 vorgesehen, welchem
eine Entsorgungseinrichtung 36 zugeordnet ist. Diese Entsorgungseinrichtung 36 ist
benachbart zur Strahlfangvorrichtung 26 vorgesehen. Der Entsorgungsspalt 37 liegt
bevorzugt zwischen einer Strahlfangvorrichtung 26 und einer Umlenkeinrichtung 28 und
kann ein- oder beidseitig der Strahlfangvorrichtung 26 vorgesehen sein.
[0033] In Figur 2a ist schematisch vergrößert eine Stützvorrichtung 41 vorgesehen, welche
das zumindest eine Auflageband 19 in einer Auflageebene der ersten und zweiten Auflagefläche
16, 17 positioniert. Die Stützvorrichtung 41 umfasst eine Vielzahl von einzelnen Stützelementen
42, welche in einer Führungsvorrichtung 43 auf und ab bewegbar beziehungsweise höhenverstellbar
aufgenommen sind. Diese Stützelemente 42 sind in X-Richtung durch insbesondere einstellbare
Endanschläge 45 zueinander ausgerichtet. Die Führungsvorrichtung 43 weist, wie in
Figur 3 dargestellt ist, zwei parallel zueinander angeordnete Träger 44 auf, die mit
Abstand zueinander angeordnet sind. An einer Innenseite der Träger 44 sind bevorzugt
Gleitkörper 46 vorgesehen, zwischen denen die Stützelemente 42 geführt sind. Die Gleitkörper
46 und der Träger 44 können aus einem Bauteil bestehen. Die Gleitkörper 46 sind bevorzugt
mit Abstand in Z-Richtung zueinander angeordnet, um eine stabile Aufnahme und verkippungsfreie
Anordnung der Stützelemente 42 zu ermöglichen.
[0034] Die Stützelemente 42 weisen bevorzugt einen stabförmigen Körper 48 auf. An einer
Oberseite des Stützelementes 42 ist eine Stützfläche 49 vorgesehen, die an einer Unterseite
des zumindest einen Auflagebandes 19 angreift. Insbesondere liegt ein Randbereich
des Auflagebandes 19 an der Stützfläche 49 des Stützelementes 42 auf. Zur Positionierung
der Stützelemente 42 in einer oberen Endlage 51 zur Positionierung des zumindest einen
Auflagebandes 19 in der Auflageebene des Auflagetisches 14 ist eine Endlagenfixierung
52 vorgesehen. Diese Endlagenfixierung 52 umfasst eine Haltekraft, die zwischen dem
Gleitkörper 46 und dem Stützelement 42 oder dem Träger 44 und dem Stützelement 42
wirkt. Beispielsweise kann gemäß Figur 3 und insbesondere gemäß Figur 4a das Stützelement
42 einen Anschlag 54 aufweisen, in dem ein Haltemagnet 55 vorgesehen ist. Beim Einfahren
des Stützelementes 42 in die Endlage 51 wirkt die Magnethaltekraft, so dass das Stützelement
42 selbständig in der Endlage 51 gehalten ist. Sobald das Stützelement 42 um eine
vorgesehene Wegstrecke aus der Endlage 51 herausbewegt beziehungsweise nach unten
abgesenkt wird, wirkt die Magnethaltekraft nicht mehr, und das Stützelement 42 ist
quasi kräftefrei auf und ab bewegbar.
[0035] Alternativ kann vorgesehen sein, dass der Haltemagnet 55 an dem Gleitkörper 46 oder
Träger 44 angeordnet ist.
[0036] Diese Endlagenfixierung 52 ist nur beispielhaft. Weitere mechanische Verrastungen,
Reib-, Klemm-, Spann- oder Verriegelungsmechaniken oder -vorrichtungen können ebenfalls
vorgesehen sein.
[0037] Der stabförmige Körper 48 des Stützelementes 42 (Figuren 4a bis c) weist benachbart
zu dessen Führungsflächen 57 Stirnseiten 58 auf, welche jeweils ein Führungsprofil
59 umfassen. Durch dieses Führungsprofil 59 greifen die benachbarten Stirnseiten 58
der Stützelemente 42 ineinander. Dadurch kann eine in X-Richtung sich erstreckende
Wand aus Stützelementen 42 geschaffen werden, welche eine vollständige Unterstützung
des Randbereiches von einem Auflageband 19 oder zwei einander gegenüberliegende Auflagebänder
19 sicherstellen.
[0038] Die Körper 48 der Stützelemente 42 können bevorzugt aus Kunststoff ausgebildet sein,
um eine reibungsarme und verschleißfreie Aufnahme zwischen den Gleitkörpern 46 oder
unmittelbar zwischen den Trägern 44 zu ermöglichen.
[0039] Am oberen Ende der Stützelemente 42 nahe der Stützfläche 49 ist ein Ansteuerelement
61 vorgesehen, welches insbesondere als stift- oder rollenförmiges Element ausgebildet
ist. Dieses Ansteuerelement 61 wirkt mit einer an der Strahlfangvorrichtung 26 angeordneten
Kulisse 63 (Figur 2a) zusammen. Während einer Verfahrbewegung der Strahlfangvorrichtung
26 greift beispielsweise eine nutenförmige Vertiefung 66 der Kulisse 63 (Figur 2b)
an dem Ansteuerelement 61 an, wodurch das Stützelement 42 eine zwangsweise Hubbewegung
beim Überfahren der Strahlfangvorrichtung 26 durchläuft. Dabei ist für eine Absenkbewegung
der Stützelemente 42 lediglich erforderlich, dass die Haltekraft in der Endlage 51
überwunden wird. Im Anschluss daran ist eine quasi kräftefreie Führung der Ansteuerelemente
61 in der Vertiefung 66 der Kulisse 63 mit Ausnahme des Eigengewichtes der Stützelemente
42 vorgesehen. Kurz vor Erreichen der Endlage 51 wirkt die Haltekraft wieder, wobei
durch die Vertiefung in der Kulisse 63 eine kontrollierte Überführung der Stützelemente
42 in die Endlage erfolgt.
[0040] In Figur 2b ist schematisch vergrößert die Kulisse 63 dargestellt. Die nutenförmige
Vertiefung 66 weist zu Beginn der Vertiefung 66 einen Abschnitt 65 auf, der eine geringe
Steigung umfasst. Diese geringe Steigung dient dazu, um die Stützelemente 42 aus der
Endlagenfixierung 52 zu lösen. Anschließend geht dieser erste Abschnitt 65 mit geringer
Steigung in einen zweiten Abschnitt 64 über, der gegenüber dem ersten Abschnitt 65
eine größere Steigung umfasst. Dadurch wird eine schnelle Abwärtsbewegung der Stützelemente
42 eingeleitet. An den Abschnitt 64 schließt sich ein weiterer Abschnitt 67, der horizontal
verläuft. Dieser horizontal verlaufende Abschnitt 67 bewirkt, dass die Stützelemente
42 in einer unteren Endlage gehalten werden und die Strahlfangvorrichtung 26 darüber
hinweg geführt werden kann. Nachfolgend ist wiederum der Abschnitt 64 ausgebildet,
der zum Ende der Vertiefung 66 wiederum in den Abschnitt 65 übergeht. Der Verlauf
der Vertiefung 66 in der Kulisse 63 ist symmetrisch ausgebildet, so dass gleiche Verhältnisse
bei einer Fahrrichtung der Strahlfangvorrichtung 26 in und entgegen der X-Richtung
gegeben ist.
[0041] In Figur 5 ist eine schematische Seitenansicht der Stützvorrichtung 41 gemäß Figur
2a dargestellt, welche mit einer Wärmedehnungsausgleichseinrichtung 81 ausgestattet
ist. Diese Wärmedehnungsausgleichseinrichtung 81 umfasst einen festen Anschlag 82,
der an dem Träger 44 fixiert ist sowie gegenüberliegend einen verschiebbaren Anschlag
83, der in X-Richtung relativ zum Träger 44 verschiebbar angeordnet ist. Der verschiebbare
Anschlag 83 wird zum Träger 44 derart positioniert, dass ein Grundspiel der Stützelemente
42 vorhanden ist, so dass diese relativ zueinander verschiebbar in Z-Richtung im Träger
44 angeordnet sind. Die Wärmedehnungsausgleichseinrichtung 81 umfasst des Weiteren
zumindest eine Leiste 84, welche sich zwischen dem festen Anschlag 82 und dem verschiebbaren
Anschlag 83 erstreckt. An einer zum Anschlag 54 der Stützelemente 42 weisenden Ende
der Leiste 84 sind jeweils einzelne Haltemagnete oder Metallplättchen 85 vorgesehen.
Diese können eingebettet oder aufgesetzt sein. Die Metallplättchen 85 sind untereinander
nicht verbunden und vorzugsweise zentrisch zu ihrer eigenen Flächenerstreckung befestigt.
Die Leiste 84 weist einen Wärmeausdehnungskoeffizienten auf, der im Wesentlichen demjenigen
der Stützelemente 42 entspricht. Bevorzugt ist vorgesehen, dass die Stützelemente
42 und die Leiste 84 aus demselben Material, insbesondere einem Kunststoffmaterial,
ausgebildet sind. Der Träger 44 hingegen ist bevorzugt aus einem abweichenden Material,
insbesondere Stahl oder dergleichen, ausgebildet. Sofern es zu einer Erwärmung der
Stützvorrichtung 41 kommt, dehnt sich die Leiste 84 gleichermaßen wie die Stützelemente
42 aus. Durch die Leiste 84 wird der verschiebbare Anschlag 83 in X-Richtung mit einem
Koppelelement 90 verschoben, wodurch erzielt wird, dass das eingestellte Grundspiel
der Stützelemente 42 erhalten bleibt. Die jeweils separat an der Leiste 84 angeordneten
oder integrierten Metallplättchen 85, an denen die Haltemagnete 55 der Stützelemente
42 angreifen, ermöglichen, dass es nicht zum Verspannen der Stützelemente 42 untereinander
aufgrund einer Haftreibung der Haltemagnete 55 kommt.
[0042] In Figur 6a ist eine schematische Seitenansicht und in Figur 6b eine schematische
Schnittansicht einer Wärmedehnungsausgleichseinrichtung 86 dargestellt, welche in
Z-Richtung wirkt. Diese Wärmedehnungsausgleichseinrichtung 86 ermöglicht, dass eine
Endlage 51 der Stützelemente 42 zum Träger 44 derart eingestellt wird, damit die Stützfläche
49 der Stützelemente 42 in einer vorbestimmten Ebene zur Aufnahme des Auflagebandes
19 positioniert wird. Die Wärmedehnungsausgleichseinrichtung 86 umfasst zumindest
ein Stabelement 87, welches einen im Wesentlichen dem Stützelement 42 entsprechenden,
vorzugsweise denselben Wärmeausdehnungskoeffizienten umfasst. Entlang dem Träger 44
sind in vorbestimmten Abständen vorzugsweise mehrere Stabelemente 87 angeordnet, die
mit einem oberen stirnseitigen Ende an einem Anschlag 89 am Träger 44 angreifen. Am
gegenüberliegenden Ende der Stabelemente ist ein Zwischenstück 88 über beispielsweise
eine Steck- oder Stiftverbindung 91 gekoppelt. Das Zwischenstück 88 verbindet das
Stabelement 87 mit einer Leiste 84, welche sich vorzugsweise parallel zum Träger 44
erstreckt. Das Zwischenstück 88 ist zur zumindest einen Leiste 84 beispielsweise wieder
über eine Steck- oder Stiftverbindung 91 gekoppelt. Das Zwischenstück 88 ist mit einem
von diesen Elementen abweichenden Wärmeausdehnungskoeffizienten ausgebildet, wobei
das Zwischenstück 88 einen geringeren beziehungsweise wesentlich geringeren Wärmeausdehnungskoeffizienten
aufweist. Das Zwischenstück 88 ist vorzugsweise aus Stahl beziehungsweise aus demselben
Material wie der Träger 44 ausgebildet. Die Leiste 84, welche in Z-Richtung relativ
zum Träger 44 verschiebbar gelagert und vorzugsweise am Träger 44 befestigt ist, wird
bei einer Erwärmung durch die Wärmeausdehnung des Stabelementes 87 bezüglich der dadurch
bewirkten Längenänderung nach unten bewegt. Dadurch kann die Längenänderung des Stützelementes
42 kompensiert werden, so dass die oberhalb des Trägers 44 nach oben ragende Länge
I konstant bleibt und das Ansteuerelement 61 die vordefinierte Position einnimmt.
Durch die Relativbewegung der zumindest einen Leiste 84 in Z-Richtung können alle
Stützelemente 42 gleichermaßen und in einfacher Weise auf die sich ändernden Temperaturbedingungen
einjustiert werden.
[0043] Durch diese Wärmedehnungsausgleichseinrichtungen 81, 86 können somit unabhängig von
Temperaturschwankungen gleichbleibende Arbeitsbedingungen für die Stützvorrichtung
geschaffen werden.
[0044] Des Weiteren kann vorgesehen sein, dass eine in Y-Richtung wirkende Wärmedehnungsausgleichseinrichtung
vorgesehen ist. Hierzu können die Gleitkörper 46 entsprechend an dem Träger 44 gelagert
werden, um eine entsprechende Kompensation einer Dickenänderung der Stützelemente
42 zu bewirken.
[0045] Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung der Stützvorrichtung 41 kann die erste und
zweite Auflagefläche 16, 17 durch mehrere Auflagebänder 19 ausgestaltet sein, wie
dies in den Figuren 7 und 8 näher dargestellt ist. Solche Auflagebänder 19 können
beispielsweise in Form eines Bürstensegmentbandes 71 gemäß den Figuren 7a und 7b ausgebildet
sein. Ein solches Bürstensegmentband 71 umfasst mehrere zueinander angeordnete Leisten
72, mit jeweils zumindest einem Bürstenbündel 73 aus einer Vielzahl von einzelnen
Borsten 74. Diese einzelnen Leisten 72 sind durch einen Leistenträger 76 zueinander
angeordnet, wobei der Leistenträger 76 bevorzugt aus zumindest zwei strangförmigen
Verbindungselementen 77 ausgebildet ist. Die strangförmigen Verbindungselemente 77
können als Drahtseile oder dergleichen ausgebildet sein. Die Stützfläche 49 der Stützelemente
42 greift somit jeweils am äußeren Randbereich an einer Unterseite der Leisten 72
an. Durch die Leisten 72, die in Querrichtung beziehungsweise in Y-Richtung eigensteif
ausgebildet sind, kann ein in Y-Richtung verlaufender Abstand zwischen den Stützelementen
42 überbrückt werden und eine Aufnahme des plattenförmigen Materials 25 sichergestellt
sein. Ein Abstand von zwei zueinander benachbarten Auflagebändern 19 ist derart vorgesehen,
dass die Randbereiche auf einer gemeinsamen Stützfläche 49 der Stützelemente 42 aufliegen.
Bevorzugt können die Bürstenbündel 73 derart auf der Leiste 72 angeordnet sein, dass
bei zwei aneinander grenzenden Bürstensegmentbändern 71 eine durchgehende Rasterung
der Bürstenbündeln 73 gegeben ist. Somit kann durch mehrere parallel verlaufende Auflagebänder
19 eine einheitliche Auflagefläche 16, 17 geschaffen werden mit einer durchgehenden
Rasterung der Bürstenbündel 73.
[0046] Die Umlenkvorrichtungen 28, 34 sind bevorzugt an die Ausgestaltung des Auflagebandes
19, insbesondere als Bürstensegmentband 71, angepasst und weisen umlaufende Vertiefungen
auf, die an den Abstand der Bürstenbündel 73 angepasst sind.
1. Vorrichtung zur Aufnahme von plattenförmigen Materialien (25) für zumindest einen
Trennvorgang im plattenförmigen Material (25) mit einer Schneidstrahleinrichtung (24)
einer Bearbeitungsmaschine (11),
- mit einer ersten und einer zweiten Auflagefläche (16, 17), die gemeinsam einen Auflagetisch
(14) zur Aufnahme des plattenförmigen Materials (25) bilden,
- mit einer Strahlfangvorrichtung (26), die zwischen der ersten und zweiten Auflagefläche
(16, 17) angeordnet ist,
- mit einem Auflageband (19), das beim Verfahren der Strahlfangvorrichtung (26) gegenüber
einer Auflageebene der ersten und zweiten Auflagefläche (16, 17) nach unten absenkbar
ist,
- mit einer mit der Strahlfangvorrichtung (26) verbundenen Kulisse (63), durch welche
die Absenkbewegung des Auflagebandes (19) ansteuerbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
- dass das zumindest eine Auflageband (19), welches sich in Verfahrrichtung der Strahlfangvorrichtung
(26) erstreckt, quer zur Verfahrrichtung eigensteif ausgebildet ist,
- dass an jeweils einem äußeren Randbereich des zumindest einen Auflagebandes (19) eine
Stützvorrichtung (41) angreift, welche aus mehreren Stützelementen (42) besteht und
- dass die.Stützelemente (42) einzeln aus einer Endlage, in der das zumindest eine Auflageband
(19) in der Auflageebene positioniert ist, absenkbar sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine Auflageband (19) mit jeweils seinem äußeren Randbereich auf eine
Stützfläche (49) des Stützelementes (42) aufliegt.
3. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützelemente (42) einen stabförmigen Körper (48) aufweisen, welcher von einer
Führungsvorrichtung (43) auf und ab bewegbar aufgenommen ist, die sich vorzugsweise
in Verfahrrichtung der Strahlfangvorrichtung (26) erstreckt und zwei parallel mit
Abstand zueinander angeordnete Träger (44) aufweist, welche dazwischen liegende Stützelemente
(42) höhenverstellbar führen.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Träger (44) und dem Stützelement (42) ein Gleitkörper (46) oder Führungskörper
vorgesehen ist.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Stützelement (42) in einer oberen Endlage (51) durch eine Endlagenfixierung (52)
gehalten wird, welche insbesondere als Magnethaltekraft, Spann-, Reib-, Klemm-, Rast-
oder Verriegelungskraft, ausgebildet ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass entfernt zur Stützfläche (49) des Stützelementes (42) die Endlagenfixierung (52)
vorgesehen ist, welche mit dem Träger (44) zusammenwirkt und dass an einem unteren
Ende des Stützelementes (42) ein Anschlag (54) vorgesehen ist, der eine Hubbewegung
des Stützelementes (42) in deren Endlage (51) begrenzt und vorzugsweise an dem Stützelement
(42) oder dem Träger (44) ein Haltemagnet (55) vorgesehen ist, der das Stützelement
(42) in der Endlage (51) am Träger (44) fixiert.
7. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsvorrichtung (43) mehrere aneinander gereihte Stützelemente (42) aufweist,
die aneinander liegend angeordnet sind, die vorzugsweise aneinander liegenden Stirnseiten
(58) der Stützelemente (42) jeweils ein Führungsprofil (59) aufweisen, das ineinander
greift.
8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass am oberen Ende des Stützelementes (42) ein Ansteuerelement (61) vorgesehen ist, welches
durch die Kulisse (63) betätigbar ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass an der Führungsvorrichtung (43) zumindest eine in X-Richtung wirkende Wärmedehnungsausgleichseinrichtung
(81) vorgesehen ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Wärmedehnungsausgleichseinrichtung (81) an einem Ende des Trägers (44) einen
festen Anschlag (82) und am gegenüberliegenden Ende des Trägers (44) zumindest einen
in X-Richtung verschiebbaren Anschlag (83) aufweist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass an einem zum unteren Ende des Stützelementes (42) weisenden Bereich des Trägers (44)
zumindest eine Leiste (84) vorgesehen ist, welche einen im Wesentlichen einen den
Stützelementen (42) entsprechenden oder denselben Wärmeausdehnungskoeffizienten aufweist
und dass vorzugsweise die Leiste (84) jeweils dem zumindest einen Haltemagnet (55)
des jeweiligen Stützelementes (42) gegenüberliegend zumindest ein Haltemagnet oder
Metallplättchen (85) aufnimmt.
12. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass an der Führungsvorrichtung (43) zumindest eine in Z-Richtung wirkende Wärmedehnungsausgleichseinrichtung
(86) vorgesehen ist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die in Z-Richtung wirkende Wärmedehnungsausgleichseinrichtung (86) ein in Z-Richtung
weisendes, insbesondere parallel zum Stützelement (42) angeordnetes Stabelement (87)
umfasst, welches an einem vorzugsweise einstellbaren Anschlag (89) an einem Träger
(44) (51) anliegt und mit zumindest einer entlang dem Träger (44) verlaufenden und
in Z-Richtung in der Lage veränderbaren Leiste (84) starr verbunden ist.
14. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwei aneinander angrenzende Auflagebänder (19) auf einer gemeinsamen Stützfläche
(49) des Stützelementes (42) aufliegen, wobei mehrere Stützelemente (42) sich entlang
des Randbereiches der beiden benachbarten Auflagebänder (19) erstrecken.
15. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine Auflageband (19) als Bürstensegmentband ausgebildet ist.
1. Device for supporting plate-shaped materials (25) for carrying out at least one separating
process in the plate-shaped material (25) using a cutting beam device (24) of a machine
tool (11),
- comprising first and second support surfaces (16, 17), which form a common supporting
table (14) for supporting the plate-shaped material (25),
- comprising a beam capture device (26), which is arranged between the first and second
support surfaces (16, 17),
- comprising a support belt (19), which is lowerable during movement of the beam capture
device (26) relative to a support plane of the first and second support surfaces (16,
17),
- comprising a link (63) connected to the beam capture device (26), via which link
the lowering movement of the support belt (19) is controlled,
characterised in that,
- the at least one support belt (19), which extends in the direction of movement of
the beam capture device (26), is rigid transverse to the direction of movement,
- a support device (41) engages in each case with an outer edge region of the at least
one support belt (19) and consists of a plurality of supporting members (42), and
- the supporting members (42) are lowerable individually from an end position, in
which the at least one support belt (19) is positioned in the support plane.
2. Device according to claim 1, characterised in that in each case the at least one support belt (19) rests via its outer edge region on
a support face (49) of the supporting member (42).
3. Device according to any one of the preceding claims, characterised in that the supporting members (42) comprise a rod-shaped body (48), which is received by
a guiding device (43) so as to be able to move up and down, said guiding device preferably
extending in the direction of movement of the beam capture device (26) and comprising
two parallel mounts (44) arranged at a distance from one another, said mounts guiding
supporting members (42) arranged there between in a height-adjustable manner.
4. Device according to claim 3, characterised in that a sliding member (46) or guiding member is provided between the mount (44) and the
supporting member (42).
5. Device according to any one of the preceding claims, characterised in that the supporting member (42) is held in an upper end position (51) by an end position
fixing (52), which is formed in particular as a magnetic retention force, fixing force,
frictional force, clamping force, detent force or locking force.
6. Device according to claim 5, characterised in that the end position fixing (52), which cooperates with the mount (44), is provided at
a distance from the support face (49) of the supporting member (42), and in that a stop (54) is provided at a lower end of the supporting member (42) and defines
a lifting movement of the supporting member (42) into the end position (51) thereof,
and in particular a retaining magnet (55) is provided on the supporting member (42)
or the mount (44) and fixes the supporting member (42) on the mount (44) in the end
position (51).
7. Device according to claim 3, characterised in that the guiding device (43) comprises a plurality of supporting members (42) that are
strung together and are arranged so as to abut one another, the preferably abutting
end faces (58) of the supporting members (42) each comprising guide profiles (59),
which engage with one another.
8. Device according to any one of the preceding claims, characterised in that a control member (61) is provided at the upper end of the supporting member (42)
and is actuatable by the link (63).
9. Device according to claim 3, characterised in that at least one thermal expansion compensating device (81), which is effective in the
X-direction, is provided at the guiding device (43).
10. Device according to claim 9, characterised in that the thermal expansion compensating device (81) comprises a fixed stop (82) at one
end of the mount (44) and at least one stop (83), which is displaceable in the X-direction,
at the opposite end of the mount (44).
11. Device according to claim 9, characterised in that at least one strip (84) is provided at a region of the mount (44) facing the lower
end of the supporting member (42) and has a coefficient of thermal expansion that
basically corresponds or is identical to that of the supporting members (42), and
in that the strip (84) preferably receives at least one retaining magnet or metal platelet
(85), in each case opposite the at least one retaining magnet (55) of the respective
supporting member (42).
12. Device according to claim 3, characterised in that at least one thermal expansion compensating means (86), which is effective in the
Z-direction, is provided on the guiding device (43).
13. Device according to claim 12, characterised in that the thermal expansion compensating means (86) effective in the Z-direction comprises
a rod member (87) pointing in the Z-direction, in particular arranged parallel to
the supporting member (42), resting on a preferably adjustable stop (89) at a mount
(44) (51) and rigidly connected to at least one strip (84) extending along the mount
(44) and adjustable in position in the Z-direction.
14. Device according to any one of the preceding claims, characterised in that two adjacent support belts (19) rest on a common support face (49) of the supporting
member (42), a plurality of supporting members (42) extending along the edge region
of the two adjacent support belts (19).
15. Device according to any one of the preceding claims, characterised in that the at least one support belt (19) is configured as a brush segment belt.
1. Dispositif destiné à recevoir des matériaux en forme de plaque (25) pour au moins
un processus de séparation réalisé dans le matériau en forme de plaque (25) au moyen
d'un dispositif à jet de coupe (24) d'une machine d'usinage (11),
- avec une première et une deuxième surface d'appui (16, 17) qui forment ensemble
une table porte-pièce (14) destinée à recevoir le matériau en forme de plaque (25),
et
- avec un dispositif de capture de jet (26) qui est disposé entre la première et la
deuxième surface d'appui (16, 17),
- avec un tapis porte-pièce (19) qui, lors du déplacement du dispositif de capture
de jet (26), est abaissable par rapport à un plan d'appui de la première et de la
deuxième surface d'appui (16, 17),
- avec une coulisse (63) reliée au dispositif de capture de jet (26) grâce à laquelle
peut être activé le mouvement d'abaissement du tapis porte-pièce (19),
caractérisé en ce que
- ledit au moins un tapis porte-pièce (19) qui s'étend dans le sens de déplacement
du dispositif de capture de jet (26) est réalisé de manière à présenter une rigidité
intrinsèque transversalement au sens de déplacement,
- un dispositif de support (41) qui se compose de plusieurs éléments supports (42)
appuie respectivement sur une partie périphérique extérieure dudit au moins un tapis
porte-pièce (19) et
- les éléments supports (42) sont abaissables individuellement à partir d'une position
de fin de course dans laquelle ledit au moins un tapis porte-pièce (19) est positionné
dans le plan d'appui.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que ledit au moins un tapis porte-pièce (19) repose avec respectivement sa partie périphérique
extérieure sur une surface de support (49) de l'élément support (42).
3. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que les éléments supports (42) présentent un corps (48) en forme de tige lequel est reçu,
de manière à se déplacer de haut en bas et de bas en haut, par un dispositif de guidage
(43) qui s'étend de préférence dans le sens de déplacement du dispositif de capture
de jet (26) et présente deux éléments porteurs (44) disposés parallèlement entre eux
à une distance donnée l'un de l'autre, lesquels guident de manière réglable en hauteur
des éléments supports (42) situés entre eux.
4. Dispositif selon la revendication 3, caractérisé en ce qu'entre l'élément porteur (44) et l'élément support (42) est prévu un corps de glissement
(46) ou corps de guidage.
5. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément support (42) est maintenu dans une position de fin de course supérieure
(51) par une fixation de position de fin de course (52) qui est réalisée notamment
sous forme de force de maintien magnétique, force de tension, de friction, de serrage,
d'encliquetage ou de verrouillage.
6. Dispositif selon la revendication 5, caractérisé en ce que de manière éloignée de la surface de support (49) de l'élément support (42) est prévue
la fixation de position de fin de course (52) qui coopère avec l'élément porteur (44),
et en ce qu'à une extrémité inférieure de l'élément support (42) est prévue une butée (54) qui
limite une course de l'élément support (42) dans sa position de fin de course (51),
et que de préférence sur l'élément support (42) ou l'élément porteur (44) est prévu
un aimant de maintien (55) qui fixe l'élément support (42) dans la position de fin
de course (51).
7. Dispositif selon la revendication 3, caractérisé en ce que le dispositif de guidage (43) présente plusieurs éléments supports (42) alignés lesquels
sont disposés de manière contiguë les uns aux autres, et en ce que les faces frontales (58) de préférence contiguës des éléments supports (42) présentent
respectivement un profil de guidage (59), lesquels engrènent les uns dans les autres.
8. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que sur l'extrémité supérieure de l'élément support (42) est prévu un élément d'activation
(61) qui peut être actionné par la coulisse (63).
9. Dispositif selon la revendication 3, caractérisé en ce que sur le dispositif de guidage (43) est prévu au moins un dispositif compensateur de
dilatation thermique (81) qui agit en direction x.
10. Dispositif selon la revendication 9, caractérisé en ce que le dispositif compensateur de dilatation thermique (81) présente, à une extrémité
de l'élément porteur (44), une buté fixe (82) et, à l'extrémité opposée de l'élément
porteur (44), au moins une butée déplaçable (83) en direction x.
11. Dispositif selon la revendication 9, caractérisé en ce que sur une partie de l'élément porteur (44) orientée vers l'extrémité inférieure de
l'élément support (42) est prévue au moins une baguette (84) qui présente un coefficient
de dilatation thermique correspondant essentiellement à celui des éléments supports
(42) ou identique à celui-ci, et en ce que de préférence la baguette (84) reçoit au moins une plaquette d'aimant de maintien
ou plaquette de métal (85) se trouvant respectivement à l'opposé dudit au moins un
aimant de maintien (55) de l'élément support respectif (42).
12. Dispositif selon la revendication 3, caractérisé en ce que sur le dispositif de guidage (43) est prévu au moins un dispositif compensateur de
dilatation thermique (86) qui agit en direction z.
13. Dispositif selon la revendication 12, caractérisé en ce que le dispositif compensateur de dilatation thermique (86) agissant en direction z comprend
un élément tige (87) orienté en direction z et disposé notamment parallèlement à l'élément
support (42) et qui appuie contre une butée (89), de préférence réglable, située sur
un élément porteur (44) (51) et est relié de manière rigide à au moins une baguette
(84) s'étendant le long de élément porteur (44) et dont la position est modifiable
en direction z.
14. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que deux tapis porte-pièce (19) contigus reposent sur une surface de support commune
(49) de l'élément support (42), plusieurs éléments supports (42) s'étendant le long
de la partie périphérique des deux tapis porte-pièce (19) contigus.
15. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que ledit au moins un tapis porte-pièce (19) est réalisé sous forme de tapis à segments
de brosse.