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(11) |
EP 2 225 488 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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17.07.2013 Patentblatt 2013/29 |
| (22) |
Anmeldetag: 07.11.2008 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2008/065116 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2009/068425 (04.06.2009 Gazette 2009/23) |
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| (54) |
VORMISCHBRENNER FÜR EINE GASTURBINE
PREMIX BURNER FOR A GAS TURBINE
BRÛLEUR À PRÉMÉLANGE POUR UNE TURBINE À GAZ
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL NO PL
PT RO SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
27.11.2007 CH 18382007
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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08.09.2010 Patentblatt 2010/36 |
| (73) |
Patentinhaber: Alstom Technology Ltd |
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5400 Baden (CH) |
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Erfinder: |
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- EROGLU, Adnan
CH-5417 Untersiggenthal (CH)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 833 105 WO-A-03/056241 WO-A-2006/058843 DE-A1- 10 104 695 DE-A1-102005 015 152
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EP-A- 1 213 536 WO-A-2005/121648 WO-A-2006/069861 DE-A1- 19 757 189
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Technisches Gebiet
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Vormischbrenner mit einem Drallerzeuger
und einem nachgeschalteten Mischrohr für die Verbrennung mindestens eines Brennstoffes
resp. für den Betrieb mit einem oder mehreren Brennstoffen, insbesondere zur Verwendung
in einer Gasturbine. Des Weiteren betrifft die vorliegende Erfindung auch ein Verfahren
zum Betrieb eines solchen Vormischbrenners.
Stand der Technik
[0002] Brenner zur Verbrennung von flüssigem und/oder gasförmigem Brennstoffen, insbesondere
zur Verwendung in einer Gasturbine, sind bekannt, welche einerseits eine hohe Stabilität
beim Betrieb aufweisen, und andererseits in Bezug auf die NOx-Werte gute Eigenschaften
aufweisen.
[0003] So ist aus der
EP-A1-321809 der so genannte EV-Brenner bekannt geworden. Der dort beschriebene Vormischbrenner
ist ein aus mehreren Schalen bestehender, kegelförmiger Brenner, ein sogenannter Doppelkegelbrenner,
zur Erzeugung einer geschlossenen Drallströmung im Kegelkopf, welche aufgrund des
zunehmenden Dralls entlang der Kegelspitze instabil wird und in eine annulare Drallströmung
mit Rückströmung im Kern übergeht. Brennstoffe, wie beispielsweise gasförmige Brennstoffe,
werden entlang der durch die einzelnen benachbarten Schalen gebildeten Kanäle, auch
Lufteintrittsschlitze genannt, eingedüst und homogen mit der Luft vermischt, bevor
die Verbrennung durch Zündung am Staupunkt der Rückströmzone oder Rückströmblase einsetzt,
welche die Funktion eines vorrichtungsfreien Flammenhalters erfüllt. Flüssige Brennstoffe
werden vorzugsweise über eine zentrale Düse am Brennerkopf eingedüst und verdampfen
dann im Kegelhohlraum. Eine weitere gewichtige Entwicklung auf dem Gebiet der Vormischbrenner
betrifft den sogenannten AEV-Brenner, wie er beispielsweise aus
EP-A1-704 657 bekannt geworden ist. Der vorgeschlagene Brenner weist kopfseitig einen Drallerzeuger
auf, der die aerodynamischen Grundprinzipien des oben bereits beschriebenen EV-Brenners,
beispielsweise gemäss
EP-A1-0 321 809, benutzt. Dieser Drallerzeuger ist stromauf einer Mischstrecke angeordnet, deren
Aufbau weiter unten noch näher erläutert wird.. Grundsätzlich ist aber auch der Einsatz
eines axialen oder radialen Drallerzeugers möglich. Des Weiteren ist es auch möglich,
einen Drallerzeuger vorzusehen, welcher aus einem zylindrischen oder quasi-zylindrischen
Rohr besteht, in welches die Luft über ähnliche Längsschlitze wie beim EV-Drallerzeuger
ins Innere des Rohres strömt, wobei die erwünschte Drallbildung der Luft zur Maximierung
der angestrebten Vormischung mit einem an passender Stelle eingedüsten Brennstoff
durch einen konisch verlaufenden Innenkörper erfolgt, wobei sich dieser Innenkörper
in Strömungsrichtung konisch verjüngt, womit auch hier die Voraussetzungen für eine
effiziente Drallströmung gegeben sind. Sowohl alle hier genannten Ausführungsformen
für die Drallerzeugung als auch die genannten Druckschriften sind einen integrierenden
Bestandteil dieser Beschreibung.
[0004] Die Mischstrecke selbst besteht vorzugsweise aus einem rohrförmigen Mischelement,
im folgenden Mischrohr genannt, welches ein perfektes Vormischen des eingesetzten
oder der eingesetzten Brennstoffe gestattet. Die Strömung aus dem Drallerzeuger wird
dabei nahtlos in das Mischrohr übergeführt. Dies geschieht durch eine Übergangsgeometrie,
die aus Übergangskanälen besteht, welche die Kopfpartie dieses Mischrohres bilden,
und welche, wie bereits angedeutet, die Strömung in den anschliessenden effektiven
Durchflussquerschnitt des Mischrohres überführen. Diese an sich verlustfreie Strömungseinleitung
zwischen Drallerzeuger und Mischrohr verhindert zunächst die unmittelbare Bildung
einer Rückströmzone am Ausgang des Drallerzeugers. Zunächst wird die Drallstärke im
Drallerzeuger über seine Geometrie so gewählt, dass das Aufplatzen des Wirbels nicht
im Mischrohr, sondern weiter stromab am Brennkammereintritt erfolgt, wobei die Länge
dieses Mischrohres so dimensioniert ist, dass sich eine ausreichende Mischungsgüte
für alle Brennstoffarten ergibt. Ist beispielsweise der eingesetzte Drallerzeuger
nach den Grundzügen des Doppelkegelbrenners aufgebaut, so ergibt sich die Drallstärke
aus der Auslegung des entsprechenden Kegelwinkels, der Lufteintrittsschlitze und deren
Anzahl. Im Mischrohr selbst besitzt das Axialgeschwindigkeits-Profil ein ausgeprägtes
Maximum auf der Achse und verhindert dadurch Rückzündungen in diesem Bereich. Die
Axialgeschwindigkeit fällt zur Wand hin ab. Um Rückzündungen auch in diesem Bereich
zu unterbinden, werden verschiedene Vorkehrungen vorgesehen: Beispielsweise zum einen
lässt sich das gesamte Geschwindigkeitsniveau durch Verwendung eines Mischrohres mit
einem ausreichend kleinen Durchmesser anheben. Eine andere Möglichkeit besteht darin,
nur die Geschwindigkeit im Aussenbereich des Mischrohres zu erhöhen, indem ein kleiner
Teil der Verbrennungsluft über einen Ringspalt oder durch Filmlegungsbohrungen stromab
der Übergangskanäle in das Mischrohr einströmt.
[0005] Häufig sind in solchen Brennern mehrere Brennstoffeinspritzdüsen vorgesehen, die
in Gruppen angeordnet sind, um so in verschiedenen Lastbereichen eine stabile Verbrennung
zu gewährleisten, z. B. besondere Pilotierungsdüsen für den unteren Lastbereich. Dabei
kann sich die Flammenlage je nach Art der Pilotierung deutlich verschieben, und in
einem solchen Fall kann es in Übergangsbereichen zu thermoakustischen Schwankungen
auch durch periodische Veränderung der Flammenfrontpositionen kommen.
[0006] Diese thermoakustischen Schwingungen stellen eine Gefahr für jede Art von Verbrennungsanwendung
dar. Sie führen zu Druckschwingungen hoher Amplitude, zu einer Einschränkung des Betriebsbereiches
und können die Schadstoffemissionen erhöhen. Dies trifft insbesondere für Verbrennungssysteme
mit geringer akustischer Dämpfung zu, wie z. B. Ringbrennkammem mit schallharten Wänden.
Um in Bezug auf Pulsationen und Schadstoff-Emissionen eine hohe Leistungskonversion
über einen weiten Betriebsbereich zu ermöglichen, kann eine aktive Kontrolle der Verbrennungsschwingungen
notwendig sein.
[0007] Im Stand der Technik bekannt als Verbrennungskonzepte für Teillastbetrieb von solchen
Brennern sind beispielsweise sogenanntes Brenner-Staging, bei welchem einzelne Brenner
gezielt abgeschaltet werden, so dass die restlichen Brenner bei Volllast betrieben
werden können. Insbesondere bei Ringbrennkammern mit mehreren, zueinander versetzten
Brennerringen von unterschiedlichem Radius kann dieses Konzept ziemlich erfolgreich
eingesetzt werden.
[0008] Durch Brennstoff-Staging innerhalb eines Brenners lässt sich die Flammenposition
beeinflussen und damit der Einfluss von Strömungsinstabilitäten als auch Zeitverzugseffekten
vermindern (z.B. in der
EP-A1-1 292 795 beschrieben).
[0009] Ebenfalls bekannt ist es, so genannte Pilotlanzen in derartigen Brennern vorzusehen.
Es kann nämlich Pilotbrennstoff (gasförmig oder flüssig) für den pilotierten Betrieb
des Brenners zentral über eine Lanze zugeführt werden, wie dies beispielsweise in
der
EP-A1-0 778 445 für den Fall eines Doppelkegelbrenners und in
WO-A-93/17279 sowie
EP-A1-0 833 105 und
WO 2006/069861 für Vormischbrenner ohne resp. mit nachgeschalteter Mischstrecke beschrieben wird.
Allgemeine Darstellung der Erfindung
[0010] Der hier neu vorgeschlagene Vormischbrenner soll die eingangs genannten Nachteile
der Vormischbrenner nach dem Stand der Technik überwinden und es insbesondere ermöglichen,
den Verbrennungsprozess auf unterschiedlichste Bedingungen einstellbar zu machen,
so hinsichtlich der anliegenden Last, der Verbrennungsstabilität, der Verbrennungsqualität,
der Betriebstemperaturen etc.
[0011] Insbesondere geht es darum, einen Vormischbrenner mit einem Drallerzeuger und einem
nachgeschalteten Mischrohr für die Verbrennung von gasförmigem und/oder flüssigem
Brennstoff zu verbessern. Bevorzugtermassen handelt es sich dabei um einen Vormischbrenner,
bei welchem der typischerweise gasförmige Brennstoff beim Eintritt der Verbrennungsluft
in den Brennerinnenraum des Drallerzeugers eingebracht werden kann und/oder der flüssige
Brennstoff auf einer Brennerachse über eine zentrale Brennstoffdüse in den Brennerinnenraum
des Drallerzeugers eingebracht werden kann.
[0012] Brenner verfügt zudem über eine auf der Brennerachse angeordnete Brennstofflanze.
[0013] Die erhöhte Flexibilität bezüglich möglicher Betriebsweisen wird dadurch erreicht,
dass im Übergangsbereich vom Drallerzeuger zum Mischrohr wenigstens eine zusätzliche
Zuführung zur Einbringung von gasförmigem und/oder flüssigem Vormischbrennstoff vom
Wandbereich in den Brennerinnenraum des Mischrohres vorgesehen ist. Mit anderen Worten
geht es darum, Verteilleitungen für Brennstoff sowie an diese angebundene Austrittsöffnungen
für den Brennstoff im Bereich des Übergangs zwischen Drallerzeuger und Mischstrecke,
gegebenenfalls in Strömungsrichtung bis 50% der Länge der Mischstrecke in diese hinein,
vorzusehen. Als Übergangsbereich zwischen diesen beiden Bereichen ist dabei mit anderen
Worten ein Bereich zu verstehen, welcher auch noch die letzten 20 bis 30% der Länge
des Drallerzeugers umfassen kann und normalerweise 20 bis 30% der Länge des Mischrohres
in dieses hineinreicht. Durch diese zusätzlichen Zuführungen lässt sich in sehr effizienter
Weise ein fein abstimmbares, und auf unterschiedlichste Betriebszustände einstellbares
Brennstoff-Staging sehr flexibel realisieren. Dies bevorzugt sowohl für den Betrieb
mit flüssigem Brennstoff als auch mit gasförmigem Brennstoff. Durch diese Zuführungen
kann entweder Erdgas oder Synthesegas oder auch flüssiger Brennstoff (beispielsweise
Erdöl) zugeführt werden.
[0014] Gemäss einer ersten Ausführungsform ist der Vormischbrenner dadurch gekennzeichnet,
dass zusätzlich eine auf der Brennerachse angeordnete Brennstofflanze vorhanden ist,
welche sich wenigstens teilweise bis in das Mischrohr erstreckt, im Bereich von 40-60%
der Länge des Mischrohres in dieses erstreckt. Diese Brennstofflanze dient dabei einerseits
für die Einbringung von Pilotbrennstoff im Bereich des Ausgangs der Mischstrecke,
andererseits dient die Brennstofflanze aber auch dazu, die interne Rezirkulationszone
zu modifizieren und zu stabilisieren, dies nicht nur durch ihre Anwesenheit sondern
auch durch in der Brennstofflanze angeordnete Mittel zur Einbringung von Brennstoff
und gegebenenfalls auch Luft.
[0015] Gemäss einer besonderen Ausführungsform einer derartigen Brennstofflanze ist diese
derart ausgebildet, dass sowohl flüssiger als auch gasförmiger Brennstoff über die
Brennstofflanze in den Brennerinnenraum des Mischrohres eingebracht werden kann. Dies
erhöht die Flexibilität hinsichtlich der möglichen Brennstoffe.
[0016] Vorteilhafter Weise wird die Brennstofflanze derart ausgestaltet, dass an der Spitze
der Brennstofflanze sowohl flüssiger Pilotbrennstoff als auch gasförmiger Pilotbrennstoff
in den Brennerinnenraum des Mischrohres eingebracht werden kann. Bevorzugtermassen
wird dabei die Eindüsung des flüssigen Brennstoffs zentral vorgenommen. Dies bedeutet,
dass bevorzugtermassen der flüssige Pilotbrennstoff über wenigstens eine im wesentlichen
auf der Brennerachse angeordnete Öffnung respektive Brennstoffdüse eingebracht werden
kann. Weiterhin bevorzugt wird der gasförmige Pilotbrennstoff über eine Mehrzahl (beispielsweise
ein ganzer Kranz) von radial nach aussen versetzten Öffnungen an der Spitze der Brennstofflanze
eingebracht. Die entsprechenden Düsen sowohl für den flüssigen als auch für den gasförmigem
Brennstoff können hinsichtlich der Einbildungsrichtung respektive der Verteilerwirkung
für den Brennstoff bevorzugtermassen so eingestellt werden, dass sich für die unterschiedlichen
Staging-Zustände eine optimale Vermischung mit dem Verbrennungsluftstrom einstellt.
[0017] Bevorzugtermassen ist auch die Brennstofflanze ein Hilfsmittel für das eigentliche
Staging innerhalb des Brenners. Zu diesem Zweck ist gemäss einer weiteren bevorzugten
Ausführungsform die Brennstofflanze derart ausgebildet, dass flüssiger Vormischbrennstoff
im Übergangsbereich in den Brennerinnenraum in radialer Richtung, das heisst radial
nach aussen, wobei auch eine axiale Komponente in Strömungsrichtung respektive eine
auf den Drall angepasste Eindüsung Richtung möglich ist, eingebracht werden kann.
Zu diesem Zweck sind vorzugsweise entlang der Brennstofflanze verschiedene, in Strömungsrichtung
hintereinander angeordnete Reihen oder Gruppen von Öffnungen vorhanden, und diese
Reihen können separat mit flüssigem Brennstoff angesteuert werden. Wenn nicht nur
eine derartige Reihe vorhanden ist sondern mehrere in Strömungsrichtung hintereinander
geschaltete Reihen, sind die Öffnungen von verschiedenen Reihen oder Gruppen in Strömungsrichtung
bevorzugtermassen versetzt angeordnet. Dies bedeutet, die Eindüsungsöffnungen sind
nicht nur in axialer Richtung versetzt (verschiedene Gruppen), sondern vorzugsweise
sind Öffnungen von verschiedenen Gruppen in Strömungsrichtung nicht so hintereinander
angeordnet, dass bei normalen Betriebsbedingungen der Brennstoff einer stromauf angeordneten
Öffnung direkt auf den Brennstoff einer stromab angeordneten Öffnung "auftrifft".
So kann eine optimale Vermischung mit der Verbrennungsluft erreicht werden, da die
einzelnen Brennstoffsäulen von individuellen Öffnungen genau im gewünschten Masse
nebeneinander geführt werden. Dabei ist zu berücksichtigen, dass der Verbrennungsluftstrom
einem Drall unterworfen ist, das heisst unter versetzt ist unter anderem auch zu verstehen,
versetzt hinsichtlich der normalen rotierenden Verbrennungsluftströmung.
[0018] Eine weitere bevorzugte Ausführungsform ist dadurch gekennzeichnet, dass die Brennstofflanze
derart ausgebildet ist, dass gasförmiger Vormischbrennstoff im Übergangsbereich in
den Brennerinnenraum in radialer Richtung eingebracht werden kann, wobei vorzugsweise
entlang der Brennstofflanze verschiedene, in Strömungsrichtung hintereinander angeordnete
Reihen oder Gruppen von Öffnungen vorhanden sind, und diese Reihen separat mit gasförmigem
Brennstoff angesteuert werden können, und wobei insbesondere bevorzugt die Öffnungen
von verschiedenen Reihen oder Gruppen in Strömungsrichtung versetzt angeordnet sind.
[0019] Bevorzugtermassen verfügt die Brennstofflanze sowohl über derartige Gruppen für flüssigen
Brennstoff als auch für derartige Gruppen für gasförmigem Brennstoff.
[0020] In konstruktiver Hinsicht lässt sich das obige beispielsweise realisieren, indem
die Brennstofflanze aus wenigstens einem äusseren Rohr mit einem inneren koaxial angeordneten
inneren Rohr und/oder mit radial verlaufenden Trennwänden zur separat kontrollierbaren
Zuführung von flüssigem respektive gasförmigem Brennstoff als Pilotbrennstoff zur
Spitze der Brennstofflanze und/oder als Vormischbrennstoff zur Einbringung im Übergangsbereich
ausgestaltet wird.
[0021] Im Übergangsbereich, insbesondere bevorzugt im Bereich von dort angeordneten Übergangskanälen
ist gemäss einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung eine Zuführung
für flüssigen Brennstoff angeordnet. Diese Zuführung verfügt bevorzugtermassen über
wenigstens eine Reihe von Austrittsöffnungen für flüssigen Brennstoff, wobei insbesondere
wenigstens eine Reihe von in Strömungsrichtung im wesentlichen auf gleicher Höhe angeordneten
Austrittsöffnungen angeordnet ist. Dabei können bevorzugt bei Anwesenheit von mehreren
derartigen Reihen von Austrittsöffnungen diese separat angesteuert werden (gegebenenfalls
können auch Gruppen von Austrittsöffnungen separat angesteuert werden). Weiterhin
bevorzugt sind diese Öffnungen in Strömungsrichtung versetzt angeordnet sind und/oder
von unterschiedlicher Grösse ausgebildet. Bevorzugtermassen sind die Öffnungen hinsichtlich
der Eindüsungsrichtung so eingestellt, dass insbesondere die Wandbereiche nicht mit
Brennstoff beaufschlagt werden, und dass genau die gewünschte Vermischung respektive
separate Ausbildung von Brennstoffsäulen innerhalb der Mischstrecke entsteht.
[0022] Eine weitere bevorzugte Ausführungsform ist dadurch gekennzeichnet, dass im Übergangsbereich,
insbesondere bevorzugt im Bereich von oder unmittelbar stromab von dort angeordneten
Übergangskanälen, wenigstens eine Zuführung für gasförmigen Brennstoff angeordnet
ist, wobei diese Zuführung bevorzugtermassen gasförmigen Brennstoff über wenigstens
eine Reihe von Austrittsöffnungen einbringt. Dabei ist auch im Fall von gasförmigem
Brennstoff bevorzugt, wenn wenigstens eine Reihe von in Strömungsrichtung im wesentlichen
auf gleicher Höhe angeordneten Austrittsöffnungen angeordnet ist, und wobei insbesondere
bevorzugt bei Anwesenheit von mehreren derartigen Reihen von Austrittsöffnungen diese
separat angesteuert werden können, und/oder in Strömungsrichtung versetzt angeordnet
sind, und/oder von unterschiedlicher Grösse ausgebildet sind und/oder hinsichtlich
der Eindüsungsrichtung so eingestellt sind, dass insbesondere die Wandbereiche nicht
mit Brennstoff ungewünscht beaufschlagt werden.
[0023] Typischerweise umfasst die wenigstens eine Zuführung wenigstens eine wenigstens teilweise
umlaufende Verteilleitung, welche über eine regelbare
[0024] Zuführung mit Brennstoff angesteuert wird.
[0025] Generell bevorzugtermassen handelt es sich beim Drallerzeuger um einen Doppelkegelbrenner
oder einen Mehrfachkegelbrenner, welcher über zwei respektive eine Mehrzahl von Teilkegelkörpem
verfügt, welche derart gegeneinander versetzt sind, dass die Verbrennungsluft durch
dabei gebildete tangentiale Lufteintrittsschlitze in den Brennerinnenraum des Drallerzeugers
eintritt, wobei flüssiger Brennstoff über eine zentrale Brennstoffdüse und/oder gasförmiger
Brennstoff an den genannten Lufteintrittsschlitzen eingebracht werden kann. Bevorzugtermassen
handelt es sich also beim Drallerzeuger um einen Aufbau wie er in der
EP-A1-0 321 809 beschrieben wird. Entsprechend wird der Offenbarungsgehalt der
EP-A1-0 321 809 bezüglich der Bauweise des Drallerzeugers ausdrücklich in den Offenbarungsgehalt
der vorliegenden Dokumentation eingeschlossen.
[0026] Weiterhin generell bevorzugtermassen sind in einem Übergangsbereich zwischen Drallerzeuger
und Mischrohr Übergangskanäle zur Überführung einer im Drallerzeuger gebildeten Strömung
in den stromab der Übergangskanäle nachgeschalteten Durchflussquerschnitt des Mischrohres
angeordnet. Bevorzugtermassen handelt es sich also bei der Mischstrecke um eine Mischstrecke,
wie sie in der
EP-A1-0 704 657 beschrieben wird, und auch deren Offenbarungsgehalt wird bezüglich der Bauweise der
Mischstrecke respektive deren Anbindung an den Drallerzeuger ausdrücklich in diese
Offenbarung mit eingeschlossen.
[0027] Des weiteren betrifft die vorliegende Erfindung ein Verfahren zum Betrieb eines Vormischbrenners,
wie er oben beschrieben wurde. Das Verfahren ist insbesondere dadurch gekennzeichnet,
dass für ein Brennstoff-Staging für unterschiedliche Betriebzustände die unterschiedlichen
oben beschriebenen Mittel zur Einbringung von flüssigem und/oder gasförmigem Brennstoff
im Wandbereich und/oder über die Brennstofflanze in Abhängigkeit der Last respektive
der zu erzeugenden Leistung und/oder der Verbrennungsqualität respektive Verbrennungsstabilität
insbesondere auch hinsichtlich Schadstoffemission einzeln und/oder in Kombination
angesteuert werden.
[0028] Eine erste bevorzugte Ausführungsform des Verfahrens ist dadurch gekennzeichnet,
dass wenigstens zwei unterschiedliche Stufen für den Betrieb mit gasförmigem und/oder
flüssigem Brennstoff unter Verwendung von wenigstens zwei in Strömungsrichtung hintereinander
angeordneten Zuführungen oder unter Verwendung von wenigstens einer Zuführung im Übergangsbereich
über eine Brennstofflanze und wenigstens einer Zuführung im Übergangsbereich vom Wandbereich
in den Brennerinnenraum eingesetzt werden. Zusätzlich kann über die Spitze der Brennstofflanze
gasförmiger und/oder flüssiger Pilotbrennstoff in den Verbrennungsluftstrom eingebracht
werden. Generell können Erdgas und/oder Synthesegas und/oder Erdöl als Brennstoff
verwendet werden.
[0029] Weitere bevorzugte Ausführungsformen sind in den abhängigen Ansprüchen beschrieben.
Kurze Erläuterung der Figuren
[0030] Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen im Zusammenhang mit
den Zeichnungen näher erläutert. Die Ausführungsbeispiele dienen zur Illustration
der Erfindung und sollen nicht in einschränkender Weise bei der Interpretation des
Schutzgegenstandes, wie er in den am Ende aufgeführten Ansprüchen definiert ist, hinzugezogen
werden.
[0031] Es zeigen:
- Fig. 1
- einen axialen Schnitt durch einen Vormischbrenner mit nachgeschalteter Mischstrecke
nach dem Stand der Technik;
- Fig. 2
- einen axialen Schnitt durch einen Vormischbrenner mit nachgeschalteter Mischstrecke
mit langer Brennstofflanze und mit im Übergangsbereich angeordneten zusätzlichen Zuführungen
von flüssigem und gasförmigem Brennstoff;
- Fig. 3
- einen axialen Schnitt durch einen Vormischbrenner mit nachgeschalteter Mischstrecke
nach Figur 2, bei welchem aus der ersten Zuführung für gasförmigen Brennstoff Vormischgas
eingebracht wird;
- Fig. 4
- einen axialen Schnitt durch einen Vormischbrenner mit nachgeschalteter Mischstrecke
nach Figur 2, bei welchem aus der ersten Zuführung für gasförmigen Brennstoff Vormischgas
sowie gleichzeitig Pilotgas über die Spitze der Brennstofflanze eingeführt wird;
- Fig. 5
- einen axialen Schnitt durch einen Vormischbrenner mit nachgeschalteter Mischstrecke
nach Figur 2, bei welchem aus der ersten Zuführung für gasförmigen Brennstoff sowie
aus einem mittleren Bereich der Brennstofflanze Vormischgas eingeführt wird;
- Fig. 6
- einen axialen Schnitt durch einen Vormischbrenner mit nachgeschalteter Mischstrecke
nach Figur 2, bei welchem aus der ersten Zuführung für gasförmigen Brennstoff und
aus einem mittleren Bereich der Brennstofflanze Vormischgas eingeführt wird, sowie
gleichzeitig Pilotgas über die Spitze der Brennstofflanze zugeführt wird;
- Fig. 7
- einen Schnitt senkrecht zur Brennerachse im Mischrohr für einen Betrieb gemäss Figur
5;
- Fig. 8
- einen axialen Schnitt durch einen Vormischbrenner mit nachgeschalteter Mischstrecke
nach Figur 2, bei welchem Pilotgas über die Spitze der Brennstofflanze eingeführt
wird;
- Fig. 9
- einen axialen Schnitt durch einen Vormischbrenner mit nachgeschalteter Mischstrecke
nach Figur 2, bei welchem flüssiger Pilotbrennstoff über die Spitze der Brennstofflanze
eingeführt wird;
- Fig. 10
- einen axialen Schnitt durch einen Vormischbrenner mit nachgeschalteter Mischstrecke
nach Figur 2, bei welchem flüssiger Pilotbrennstoff über die Spitze der Brennstofflanze
eingeführt wird sowie gleichzeitig flüssiger Vormischbrennstoff über die zentrale
Brennstofflanze aus zwei verschiedenen Stufen;
- Fig. 11
- einen Schnitt senkrecht zur Brennerachse im Mischrohr für einen Betrieb gemäss Figur
10 aber ohne Zuführung von flüssigem Pilotbrennstoff über die Spitze der Brennstofflanze;
- Fig. 12
- einen axialen Schnitt durch einen Vormischbrenner mit nachgeschalteter Mischstrecke
nach Figur 2, bei welchem flüssiger Pilotbrennstoff über die Spitze der Brennstofflanze
eingeführt wird sowie gleichzeitig flüssiger Vormischbrennstoff über aussenseitige
Zuführung aus zwei verschiedenen Stufen;
- Fig. 13
- einen Schnitt senkrecht zur Brennerachse im Mischrohr für einen Betrieb gemäss Figur
12 aber ohne Zuführung von flüssigem Pilotbrennstoff über die Spitze der Brennstofflanze;
- Fig. 14
- einen axialen Schnitt durch einen Vormischbrenner mit nachgeschalteter Mischstrecke
nach Figur 2, bei welchem flüssiger Pilotbrennstoff über die Spitze der Brennstofflanze
eingeführt wird sowie gleichzeitig flüssiger Vormischbrennstoff über aussenseitige
Zuführung aus einer Stufe und gleichzeitig flüssiger Vormischbrennstoff über die zentrale
Brennstofflanze aus einer Stufe; und
- Fig. 15
- einen axialen Schnitt durch einen Vormischbrenner mit nachgeschalteter Mischstrecke
nach Figur 2, bei welchem gasförmiger Vormischbrennstoff über beide aussenseitigen
Zuführungen eingebracht wird.
Wege zur Ausführung der Erfindung
[0032] Figur 1 zeigt einen sogenannten AEV-Brenner, wie er in der
EP-A1-0 704 657 im Stand der Technik beschrieben ist. Ein derartiger Vormischbrenner umfasst einen
Drallerzeuger 1 und ein stromab davon angeordnetes Mischrohr 2 (auch Mischstrecke
genannt). Ein derartiger Brenner grenzt an einen Brennraum 3, in dessen rückseitiger
Wand die Brenner normalerweise mit einem Brennerfrontelement 10 eingelassen sind.
[0033] Der Drallerzeuger ist dabei grundsätzlich ausgebildet, wie es in der
EP-A1-0 321 809 beschrieben ist. Der Drallerzeuger 1 umfasst mit anderen Worten zwei gegeneinander
versetzte Teilkegelkörper 14. Durch die Versetzung dieser Teilkegelkörper 14 resultiert
zwischen diesen beiden auf beiden Seiten je ein tangentialer Lufteintrittsschlitz
17. Im Inneren der beiden Teilkegelkörper 14 wird der Brennerinnenraum 16 des Drallerzeugers
gebildet. Verbrennungsluft 4 tritt durch diese tangentialen Lufteintrittsschlitze
7 in den Brennerinnenraum 16 ein und bildet einen rotierenden und nach vorne fortschreitenden,
drallbehafteten Verbrennungsluftstrom.
[0034] In diesen Verbrennungsluftstrom kann einerseits über eine zentrale Brennstoffdüse
5 für flüssigen Brennstoff 39 im Wesentlichen auf der Brennerachse 12 eingebracht
werden. Alternativ ist es möglich, gasförmigen Brennstoff im Bereich der tangentialen
Lufteintrittsschlitze 7 einzubringen. Normalerweise sind dazu bei den tangentialen
Lufteintrittsschlitzen 7 und parallel zu diesen verlaufende Leitungen für gasförmigen
Brennstoff vorgesehen, welche über mehrere entlang der Lufteintrittsschlitze verteilte
Öffnungen den gasförmigen Brennstoff 13 in den Verbrennungsluftstrom 4 im Moment seines
Eintretens in den Brennerinnenraum 16 einbringen.
[0035] Stromab dieses Drallerzeugers 1 ist das Mischrohr 2 angeordnet. Dazwischen gibt es
einen Übergangsbereich 40. In diesem Übergangsbereich wird unter Zuhilfenahme von
Übergangskanälen sichergestellt, dass ein optimaler Eintritt des drallbehafteten Luftstroms
aus dem Brennerinnenraum 16 des Drallerzeugers 1 in den Brennerinnenraum 17 der Mischstrecke
erfolgt. Es handelt sich dabei um Führungselemente, wie sie bspw. in der
EP-A1-0 704 657 beschrieben sind. Die Übergangskanäle sind in einem Übergangsstück 8 angeordnet.
[0036] Stromab schliesst an dieses Übergangsstück 8 ein Rohrbereich 9 an, und am Ende der
Brennerfront schliesst sich das Brennerfrontelement 10 an, um den Übergang zur eigentlichen
Brennkammer zu gewährleisten. In Figur 1 ist ausserdem das Geschwindigkeitsprofil
11 in axialer Richtung dargestellt, und es wird ersichtlich, dass auf der Brennerachse
12 eine maximale Geschwindigkeit in axialer Richtung vorliegt.
[0037] Im Zusammenhang mit einer derartigen Brennerbauweise soll nun eine Struktur zur Verfügung
gestellt werden, welche eine gestufte Betriebsweise (Staging) erlaubt, die es ermöglicht,
den Brenner unter unterschiedlichsten Bedingungen stets optimal betreiben zu können.
Dazu sind zusätzliche Möglichkeiten zur Einbringung von gasförmigem resp. flüssigem
Brennstoff vorgesehen sowie zusätzlich eine zentrale Brennstofflanze.
[0038] Die Hauptkomponenten des vorgeschlagenen modifizierten AEV-Brenners sind in Figur
2 dargestellt. Einerseits wird eine zentrale Brennstofflanze 15 auf der Brennerachse
12 vorgesehen. Diese Brennstofflanze 15 erstreckt sich durch den Drallerzeuger 1 hindurch
und weit in das Mischrohr 2 hinein. Es handelt sich also um eine aussergewöhnlich
lange Brennstofflanze, die nach dem Stand der Technik vorgeschlagenen Brennstofflanzen
im Zusammenhang mit einem Brenner mit nachgeschalteter Mischstrecke erstrecken sich
normalerweise nur über die Länge des Drallerzeugers.
[0039] Diese Brennstofflanze verfügt über einerseits die Möglichkeit der Einbringung von
gasförmigem Brennstoff sowie auch andererseits über die Möglichkeit der Einbringung
von flüssigem Brennstoff. Einerseits sind bei dieser Brennstofflanze 15 an deren Spitze
Pilotdüsen angeordnet, wenigstens eine zentrale Pilotdüse für die Einbringung von
flüssigem Pilotbrennstoff, und eine Mehrzahl resp. ein Kranz von Düsen ebenfalls an
der Spitze für die Einbringung von gasförmigem Brennstoff (vgl. Beschreibung weiter
unten). Des Weiteren verfügt die Brennstofflanze 15 über in deren mittlerem Bereich
angeordnete Austrittsöffnungen für flüssigen und gasförmigem Brennstoff. Dabei sind
vorteilhafterweise mehrere Gruppen von Öffnungen für flüssigen Brennstoff in Strömungsrichtung
hintereinander angeordnet, wobei diese Gruppen separat angesteuert werden können.
Gleichermassen sind derartige Gruppen für gasförmigen Brennstoff vorhanden. Vorteilhafterweise
sind diese Düsen resp. Öffnungen zur Einbringung des Brennstoffs, welche in grösserem
Detail weiter unten beschrieben werden, in einem mittleren Bereich der Brennstofflanze
angeordnet, das heisst im Übergangsbereich 40 zwischen dem Drallerzeuger 1 und dem
Mischrohr 2.
[0040] Neben der Brennstofflanze ist eine Zuführung 18 für flüssigen Brennstoff angeordnet.
Es handelt sich dabei um eine umlaufende, im Übergangsstück 8 eingelassene Brennstoffleitung
für flüssigen Brennstoff, welche über eine Vielzahl von um den Umfang verteilte Öffnungen
zur Einbringung von flüssigem Brennstoff verfügt. Dabei können genau wie bei der Brennstofflanze
verschiedene in Strömungsrichtung hintereinander angeordnete Gruppen von derartigen
Öffnungen angeordnet sein. Diese Öffnungen sind mit anderen Worten in Strömungsrichtung
versetzt angeordnet. Damit sich die Brennstoffsäulen, die aus diesen Öffnungen austreten
und ausbilden, bei den verschiedenen hintereinander geschaltenen Gruppen nicht in
die Quere kommen, sind die Öffnungen von verschiedenen Gruppen auch in Umfangsrichtung
versetzt angeordnet.
[0041] Etwas weiter stromab ist eine erste aussenseitige Zuführung für gasförmigen Brennstoff,
normalerweise Erdgas, vorgesehen. Diese Zuführung 19 wird über eine Zuführungsleitung
20 vorgenommen und ist ebenfalls als umlaufender Kanal ausgebildet, welcher über in
den Übergangsbereich 40 mündende Austrittsöffnungen 21 für den gasförmigen Brennstoff
verfügt.
[0042] Des Weiteren ist eine zweite aussenseitige Zuführung für gasförmigen Brennstoff 22
vorgesehen, welche ihrerseits über eine Brennstoffzuführungsleitung 23 mit gasförmigem
Brennstoff versorgt wird. Auch hier ist ein umlaufender Kanal für den gasförmigen
Brennstoff (bspw. Synthesegas) vorgesehen, und dieser umlaufende Kanal mündet über
eine Vielzahl von auf dem Umfang verteilten Austrittsöffnungen 24 in den Brennerinnenraum
17.
[0043] Die beiden Gruppen von Öffnungen 21 resp. 24 werden auch hier vorteilhafterweise
versetzt angeordnet und zwar in Umfangsrichtung, so dass die Brennstoffsäulen dieser
beiden Gruppen sich nicht in unerwünschter Weise überlappen.
[0044] Des Weiteren kann generell bei den Austrittsöffnungen sowohl für gasförmigen wie
auch für flüssigen Brennstoff der Injektionswinkel so ausgewählt werden, dass unmittelbar
in Strömungsrichtung stromab der Öffnungen möglichst kein Kontakt des Brennstoffs
mit der Wand stattfindet und entsprechend die kontinuierliche Spülung von nicht in
Betrieb befindlichen Brennstoffleitungen vermieden werden kann, und das Risiko von
Rückzündungen eliminiert werden kann.
[0045] In der Folge sollen unterschiedliche Betriebsmöglichkeiten eines derartigen Brenners
anhand der Figuren 3 bis 15 erläutert werden.
[0046] Figur 3 zeigt eine Betriebsweise mit Gas im Vormischmodus mit Verwendung der äusseren
Injektoren des ersten aussenseitigen Zuführungssystems 19. Hier wird ersichtlich,
wie sich in der Mischstrecke eine der Anzahl der Austrittsöffnungen 21 entsprechende
Zahl von gasförmigen Brennstoffsäulen 25 ausbildet, welche sich sukzessive mit dem
Verbrennungsluftstrom vermischen und erweitern.
[0047] In Figur 4 ist dargestellt, wie bei einer derartigen Betriebsweise gemäss Figur 3
zusätzlich Pilotgas über die Spitze der Brennstofflanze eingebracht werden kann. Das
Pilotgas wird über Pilotgasöffnungen 27 eingebracht und bildet seinerseits Pilotgas-Brennstoffsäulen
26.
[0048] In Figur 5 ist dargestellt, wie zusätzlich zur in Figur 3 dargestellten Einbringung
von Vormischgas über das System 19 weiteres Vormischgas über die Brennstofflanze eingebracht
werden kann. Zu diesem Zweck verfügt die Brennstofflanze über im Übergangsbereich
40 angeordnete Vormischgasöffnungen 29. Diese Vormischgasöffnungen sind über den Umfang
der äusseren Wandung der Brennstofflanze 15 verteilt und bilden eine der Anzahl dieser
Öffnungen 29 entsprechende Zahl von Brennstoffsäulen aus. Bevorzugtermassen sind die
Öffnungen 29 und 21 auch in Umfangsrichtung versetzt, so dass sich die Brennstoffsäulen
28 und 25 nicht negativ überlappen.
[0049] In Figur 6 ist dargestellt, wie sich in einer weiteren Variante der Betriebsweise
die Einbringung von gasförmigem Brennstoff über die Lanze unter Ausbildung der Brennstoffsäulen
28 und die Einbringung von Brennstoff über das System 19 unter Ausbildung der Brennstoffsäulen
25 mit der Einbringung von Pilotbrennstoff über die Spitze der Brennstofflanze 15
unter Ausbildung der Brennstoffsäulen 26 kombinieren lässt.
[0050] In Figur 7 ist in einem Schnitt senkrecht zur Brennerachse durch die
[0051] Mischstrecke dargestellt, wie sich die einzelnen Brennstoffsäulen 25 resp. 28 ausbilden.
Dabei kann erkannt werden, dass die Brennstoffsäulen der beiden Gruppen 25 resp. 28
jeweils versetzt angeordnet sind, und dass in diesem Fall jede Gruppe acht Brennstoffsäulen
bildet, das heisst es sind sowohl beim System 19 wie auch beim System an der Brennstofflanze
acht Öffnungen gleichmässig um den Umfang verteilt angeordnet. Des Weiteren kann erkannt
werden, wie in diesem Fall die Öffnungen beim System 19 grösser ausgebildet sind resp.
beim System 19 ein grösserer Massenfluss des gasförmigen Brennstoffs eingestellt wird,
so dass sich kräftigere Brennstoffsäulen ausbilden.
[0052] In Figur 8 ist der Vollständigkeit halber dargestellt, wie ein derartiger Brenner
auch allein unter Betrieb der Pilotdüsen 27 für gasförmigen Brennstoff unter Ausbildung
der Brennstoffsäulen 26 gefahren werden kann. Des Weiteren sei hervorgehoben, dass
auch weiterer gasförmiger Brennstoff im Bereich der Eintrittsschlitze zugeführt werden
kann, sollte dies erwünscht sein.
[0053] So wird ersichtlich, dass für den Betrieb mit gasförmigem Brennstoff unterschiedlichste
Stufen der Brennerführung vorgesehen werden können, was einen sehr flexiblen Betrieb
ermöglicht.
[0054] In Figur 9 ist nun die Betriebsweise mit flüssigem Brennstoff dargestellt, wobei
in diesem Fall nur Pilotbrennstoff zentral über eine Öffnung 291 in der Spitze der
Brennstofflanze 15 eingebracht wird, so dass sich eine einzige zentrale Brennstoffsäule
281 ausbildet.
[0055] Eine derartige Betriebsweise kann kombiniert werden, wie dies in Figur 10 dargestellt
ist, mit der Einbringung von flüssigem Vormischbrennstoff über zwei Gruppen von Öffnungen
in der Brennstofflanze. Dabei gibt es eine erste stromaufwärts angeordnete Reihe 31
von Austrittsöffnungen für Vormischbrennstoff im mittleren Bereich der Brennstofflanze.
Des Weiteren gibt es eine zweite Reihe 33, welche etwas weiter stromab angeordnet
ist. Die Öffnungen dieser beiden Reihen sind ebenfalls in Umfangsrichtung versetzt
angeordnet und die erste Reihe der Öffnungen 31 führt zur Ausbildung von Brennstoffsäulen
30. Die zweite Reihe 33 zur Ausbildung von Brennstoffsäulen 32.
[0056] Wie aus einem Schnitt senkrecht zur Brennerachse 12 gemäss Figur 11 ersichtlich wird,
stellt sich bei dieser Betriebsweise eine Verteilung der Brennstoffsäulen resp. Brennstoff-Trajektorien
ein, welche wiederum die versetzten Öffnungen 31 resp. 33 reflektiert und welche sichtbar
macht, dass in diesem Fall die Öffnungen 31 grösser ausgebildet sind resp. mit einem
grösseren Massenfluss angesteuert werden, so dass sich kräftigere Brennstoffsäulen
30 ausbilden.
[0057] In Figur 12 wird ebenfalls eine Betriebsweise mit flüssigem Brennstoff dargestellt.
Hier wird nun aber der flüssige Brennstoff über das System 18 zugeführt. Das System
18 im Übergangsbereich 40 verfügt dazu ebenfalls über zwei Gruppen von über den Umfang
verteilten Öffnungen. Eine erste Gruppe von Öffnungen ist weiter stromaufwärts angeordnet
und bildet die Gruppe 35 von Öffnungen. Eine zweite Gruppe von Öffnungen 37, welche
in diesem Fall über die gleiche Leitung gespiesen wird, ist etwas weiter stromab angeordnet.
Auch hier sind die Öffnungen 35 und 37 in Umfangsrichtung versetzt angeordnet. Die
Öffnungen 35 sind grösser ausgebildet als die Öffnungen 37, und in diesem Fall ist
auch die Anzahl der Öffnungen der beiden Gruppen 35 resp. 37 nicht gleich.
[0058] Namentlich gibt es, wie dies aus einem Schnitt gemäss Figur 13 ersichtlich wird,
nur vier Öffnungen 35 und zwölf Öffnungen 37.
[0059] Aus Figur 14 wird ersichtlich, dass die weiter oben beschriebenen Betriebsweisen
für flüssigen Vormischbrennstoff unter Einbringung über die Brennstofflanze resp.
über das System 18 auch gemischt betrieben werden können. So kann hier erkannt werden,
dass über die Brennstofflanze über eine Gruppe von Öffnungen 33 eine weitere Mehrzahl
von Brennstoffsäulen 32 ausgebildet wird, hier zusammen mit der Einbringung von Pilotbrennstoff
28, welche neben der Einbringung über das System 18 unter Ausbildung der Säulen 36
vorliegt.
[0060] Abschliessend zeigt Figur 15 die Möglichkeit des Einsatzes der beiden Systeme 19
und 22 für die Einbringung von gasförmigem Brennstoff. Dabei bilden sich aufgrund
des Eintrags über die Öffnungen 21 des Systems 19 die bereits weiter oben beschriebenen
Brennstoffsäulen 25 und zusätzlich in Folge der Eintrittsöffnungen 24 des Systems
22 die Brennstoffsäulen 38. Diese Betriebsweise ist bspw. für Synthesegas besonders
geeignet.
[0061] Die obigen Betriebsweisen ergeben die folgenden Vorteile:
[0062] Das Pilotgas und der flüssige Pilotbrennstoff wird auf die zentraler Rezirkulationszone
gerichtet. Was die Löschgrenze angeht, ist dies die effizienteste Art der Pilotierung
eines Brenners.
[0063] Durch die zentrale Pilotierung ergibt sich kein Risiko der Überhitzung, da die frei
fliessende angereicherte Zone nicht auf Materialoberflächen auftreffen kann.
[0064] Vormischgas und -öl können auf zwei unterschiedliche Injektoren aufgeteilt werden,
was die Vermischung erhöht (zweiseitig und versetzte Injektion für optimale Penetration
und Mischung).
[0065] Erhöhte Resistenz gegenüber Flammenrückschlag dank der Abwesenheit von Brennstoff
auf der Achse und an den Wandbereichen stromab des Übergangsstücks.
[0066] Extrem flexible Möglichkeit der Modifikation des Flussfeldes und der Verbrennungsstabilität
mit axialer, oder aber auch mit dem Strom resp. gegen den Strom gerichteter Injektion
an der Spitze der Brennstofflanze.
Bezugszeichenliste
| 1 |
Drallerzeuger |
| 2 |
Mischrohr |
| 3 |
Brennkammer |
| 4 |
Verbrennungsluftstrom |
| 5 |
zentrale Brennstoffdüse für flüssigen Brennstoff |
| 6 |
Übergangskanäle |
| 7 |
tangentiale Lufteintrittsschlitze |
| 8 |
Buchsenring mit Übergangsstück |
| 9 |
Rohr |
| 10 |
Brennerfrontelement |
| 11 |
axiale Geschwindigkeitsverteilung |
| 12 |
Brennerachse |
| 13 |
Eindüsung gasförmiger Brennstoff bei 7 |
| 14 |
Teilkegelkörper |
| 15 |
Brennstofflanze |
| 16 |
Brennerinnenraum von Drallerzeuger |
| 17 |
Brennerinnenraum von Mischstrecke |
| 18 |
Zuführung für flüssigen Brennstoff |
| 19 |
erste aussenseitige Zuführung für gasförmigen Brennstoff (z. B. Erdgas oder Synthesegas) |
| 20 |
Zuleitung für 19 |
| 21 |
Austrittsöffnungen von 19 |
| 22 |
zweite aussenseitige Zuführung für gasförmigen Brennstoff (z. B. Synthesegas) |
| 23 |
Zuleitung für 22 |
| 24 |
Austrittsöffnungen von 22 |
| 25 |
Vormischgasstrom aus erster aussenseitiger Zuführung |
| 26 |
Pilotgas aus Spitze von 15 |
| 27 |
Pilotgas-Öffnungen in Spitze von 15 |
| 28 |
Vormischgasstrom aus mittlerem Bereich von 15 |
| 29 |
Vormischgas-Öffnungen in 15 |
| 281 |
flüssiger Pilotbrennstoff aus Spitze von 15 |
| 291 |
Öffnung(en) für flüssigen Pilotbrennstoff in Spitze von 15 |
| 30 |
flüssiger Vormischbrennstoff aus erster Reihe aus 15 |
| 31 |
erste Reihe von Austrittsöffnungen für flüssigen Vormischbrennstoff in mittleren Bereich
von 15 |
| 32 |
flüssiger Vormischbrennstoff aus zweiter Reihe aus 15 |
| 33 |
zweite Reihe von Austrittsöffnungen für flüssigen Vormischbrennstoff im mittleren
Bereich von 15 |
| 34 |
flüssiger Vormischbrennstoff aus erster Reihe aus 18 |
| 35 |
erste Reihe von Austrittsöffnungen für flüssigen Vormischbrennstoff aus 18 |
| 36 |
flüssiger Vormischbrennstoff aus zweiter Reihe aus 18 |
| 37 |
zweite Reihe von Austrittsöffnungen für flüssigen Vormischbrennstoff aus 18 |
| 38 |
Vormischgasstrom aus zweiter aussenseitiger Zuführung |
| 39 |
flüssiger Brennstoff aus 5 |
| 40 |
Übergangsbereich |
1. Vormischbrenner mit einem Drallerzeuger (1) und einem nachgeschalteten Mischrohr (2)
für die Verbrennung von gasförmigem (13) und flüssigem (39) Brennstoff, welcher in
den Brennerinnenraum (16) des Drallerzeugers (1) oder des Mischrohrs eingebracht wird,
wobei im Übergangsbereich (6, 8, 40) vom Drallerzeuger (1) zum Mischrohr (2), der
20% bis 30 % der Länge des Drallerzeugers sowie 20 % bis 30 % der Länge des Mischrohrs
umfasst, wenigstens eine zusätzliche Zuführung (18, 19, 22) zur Einbringung eines
weiteren Brennstoffes in das Mischrohr (2) vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass zusätzlich eine auf der Brennerachse (12) des Brenners angeordnete Brennstofflanze
(15) vorhanden ist, die sich im Bereich von 40-60% der Länge des Mischrohres in dieses
erstreckt, und dass die Brennstofflanze (15) wenigstens ein äusseres Rohr mit einem
koaxial angeordneten inneren Rohr und/oder mit radial verlaufenden Trennwänden zur
separat kontrollierbaren Zuführung von flüssigem respektive gasförmigem Brennstoff
als Pilotbrennstoff zur Spitze der Brennstofflanze (15) und/oder als Vormischbrennstoff
zur Einbringung im Übergangsbereich (6, 8, 40) umfasst.
2. Brenner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl flüssiger als auch gasförmiger Brennstoff über die Brennstofflanze (15) in
den Brennerinnenraum (17) des Mischrohres (2) einbringbar ist.
3. Brenner nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass an der Spitze der Brennstofflanze (15) sowohl flüssiger Pilotbrennstoff (281) als
auch gasförmiger Pilotbrennstoff (26) in den Brennerinnenraum (17) des Mischrohres
(2) einbringbar ist, dass der flüssige Pilotbrennstoff (281) über wenigstens eine
im wesentlichen auf der Brennerachse (12) angeordnete Öffnung (291) und/oder der gasförmige
Pilotbrennstoff (26) über eine Mehrzahl von radial nach aussen versetzten Öffnungen
(27) an der Spitze der Brennstofflanze (15) einbringbar sind.
4. Brenner nach einem der Ansprüche 1- 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Brennstofflanze (15) derart ausgebildet ist, dass flüssiger Brennstoff (30, 32)
im Übergangsbereich (6, 8, 40) in den Brennerinnenraum (16, 17) in radialer Richtung
einbringbar ist, dass entlang der Brennstofflanze (15) verschiedene, in Strömungsrichtung
hintereinander angeordnete Reihen oder Gruppen von Öffnungen (31, 33) vorhanden sind,
und diese Reihen separat mit flüssigem Brennstoff angesteuert werden, und dass die
Öffnungen (31, 33) von verschiedenen Reihen oder Gruppen in Strömungsrichtung versetzt
angeordnet sind.
5. Brenner nach einem der Ansprüche 1- 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Brennstofflanze (15) derart ausgebildet ist, dass gasförmiger Brennstoff (28)
im Übergangsbereich (6, 8, 40) in den Brennerinnenraum (16, 17) in radialer Richtung
einbringbar ist, dass entlang der Brennstofflanze (15) verschiedene, in Strömungsrichtung
hintereinander angeordnete Reihen oder Gruppen von Öffnungen (29) vorhanden sind,
und diese Reihen separat mit gasförmigem Brennstoff angesteuert sind, und dass die
Öffnungen (29) von verschiedenen Reihen oder Gruppen in Strömungsrichtung versetzt
angeordnet sind.
6. Brenner nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Übergangsbereich (6, 8, 40), insbesondere bevorzugt im Bereich von dort angeordneten
Übergangskanälen (6), eine Zuführung (18) für flüssigen Brennstoff angeordnet ist,
wobei diese Zuführung flüssigen Brennstoff über wenigstens eine Reihe von Austrittsöffnungen
(35, 37) einbringt, wobei insbesondere wenigstens eine Reihe von in Strömungsrichtung
im wesentlichen auf gleicher Höhe angeordneten Austrittsöffnungen (35, 37) angeordnet
ist, und wobei insbesondere bevorzugt bei Anwesenheit von mehreren derartigen Reihen
von Austrittsöffnungen (35, 37) diese separat angesteuert werden können, und/oder
in Strömungsrichtung versetzt angeordnet sind und/oder von unterschiedlicher Grosse
ausgebildet sind, und/oder hinsichtlich der Eindüsungsrichtung so eingestellt sind,
dass die Wandbereiche nicht mit Brennstoff beaufschlagt werden.
7. Brenner nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Übergangsbereich (6, 8, 40), insbesondere bevorzugt im Bereich von oder unmittelbar
stromab von dort angeordneten Übergangskanälen (6) wenigstens eine Zuführung (19,
22) für gasförmigen Brennstoff angeordnet ist, wobei diese Zuführung gasförmigen Brennstoff
über wenigstens eine Reihe von Austrittsöffnungen (21, 24) einbringt, wobei insbesondere
wenigstens eine Reihe von in Strömungsrichtung im wesentlichen auf gleicher Höhe angeordneten
Austrittsöffnungen (21, 24) angeordnet ist, und wobei insbesondere bevorzugt bei Anwesenheit
von mehreren derartigen Reihen von Austrittsöffnungen (21, 24) diese separat angesteuert
werden können (20, 23), und/oder in Strömungsrichtung versetzt angeordnet sind, und/oder
von unterschiedlicher Grosse ausgebildet sind und/oder hinsichtlich der Eindüsungsrichtung
so eingestellt sind, dass die inneren Wandbereiche des Brenners nicht mit Brennstoff
beaufschlagt werden.
8. Brenner nach einem der Ansprüche 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine Zuführung (18, 19, 22) wenigstens eine wenigstens teilweise umlaufende
Verteilleitung umfasst, welche über eine Zuführung (20, 23) mit Brennstoff angesteuert
wird.
9. Brenner nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Drallerzeuger aus mindestens zwei hohlen in Strömungsrichtung ineinandergeschachtelten
sich zu einem Körper ergänzenden Teilkegelschalen besteht, dass der Querschnitt des
von den hohlen Teilkegelschalen gebildeten Innenraumes in Strömungsrichtung zunimmt,
dass die jeweiligen Längssymmetrieachsen dieser Teilkegelschalen versetzt zueinander
verlaufen, dergestalt, dass die benachbarten Wandungen der Teilkegelschalen in deren
Längserstreckung tangentiale Lufteintrittsschlitze oder Kanäle für die Einströmung
einer Verbrennungsluft in den von den Teilkegelschalen gebildeten Innenraum bilden.
10. Brenner nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Drallerzeuger aus mindestens zwei hohlen in Strömungsrichtung ineinandergeschachtelten
sich zu einem Körper ergänzenden Teilschalen besteht, dass der Querschnitt des von
den hohlen Teilschalen gebildeten Innenraum in Strömungsrichtung zylindrisch oder
quasi-zylindrisch verläuft, dass die jeweiligen Längssymmetrieachsen dieser Teilschalen
versetzt zueinander verlaufen, dergestalt, dass die benachbarten Wandungen der Teilschalen
in deren Längserstreckung tangentiale Lufteintrittsschlitze oder Kanäle für die Einströmung
einer Verbrennungsluft in den von den teilschalen gebildeten Innenraum bilden, und
dass der Innenraum einen Innenkörper aufweist, dessen Querschnitt in Strömungsrichtung
abnimmt.
11. Brenner nach den Ansprüchen 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass flüssiger Brennstoff über eine zentrale Brennstoffdüse (5) und/oder gasförmiger Brennstoff
(13) an den genannten tangentialen Lufteintrittsschlitzen eingebracht wird.
12. Brenner nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in einem Übergangsbereich (40) zwischen Drallerzeuger (1) und Mischrohr (2) Übergangskanäle
(6) zur Überführung einer im Drallerzeuger gebildeten Strömung in den stromab der
Übergangskanäle nachgeschalteten Durchflussquerschnitt des Mischrohres (2) aufweist.
13. Verfahren zum Betrieb eines Brenners nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass für ein Brennstoff-Staging für unterschiedliche Betriebzustände die unterschiedlichen
Mittel (18, 19, 22, 27, 29, 291, 31, 33, 35, 37) zur Einbringung von flüssigem und/oder
gasförmigem Brennstoff in Abhängigkeit der Last, respektive der zu erzeugenden Leistung
und/oder der Verbrennungsqualität, respektive Verbrennungsstabilität, insbesondere
auch hinsichtlich Schadstoffemission, einzeln und/oder in Kombination angesteuert
werden.
14. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens zwei unterschiedliche Stufen für den Betrieb mit gasförmigem und/oder
flüssigem Brennstoff unter Verwendung von wenigstens zwei in Strömungsrichtung hintereinander
angeordneten Zuführungen oder unter Verwendung von wenigstens einer Zuführung (29,
31, 33) im Übergangsbereich (40) über eine Brennstofflanze (15) und wenigstens einer
Zuführung (18, 19, 22) im Übergangsbereich (40) vom Wandbereich in den Brennerinnenraum
(17) eingesetzt werden.
15. Verfahren nach einem der Ansprüche 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, dass zusätzlich über die Spitze der Brennstofflanze (15) gasförmiger oder flüssiger Pilotbrennstoff
in den Verbrennungsluftstrom eingebracht wird.
16. Verfahren nach einem der Ansprüche 13-15, dadurch gekennzeichnet, dass Erdgas und/oder Synthesegas und/oder Erdöl als Brennstoff verwendet werden.
1. Premix burner with a swirl generator (1) and a downstream mixer tube (2) for combusting
gaseous (13) and liquid (39) fuel which is introduced into the burner interior space
(16) of the swirl generator (1) or of the mixer tube, wherein in the transition section
(6, 8, 40) from the swirl generator (1) to the mixer tube (2) said transition section
comprising 20% to 30% of the length of the swirl generator and 20% to 30% of the length
of the mixer tube, provision is made for at least one additional feed (18, 19, 22)
for introducing an additional fuel into the mixer tube (2), characterized in that provision is additionally made for a fuel lance (15) which is arranged on the burner
axis (12) of the burner, which fuel lance extends into the mixer tube in the region
of 40 - 60% of the length of this, and in that the fuel lance (15) comprises at least one outer tube with a coaxially arranged inner
tube and/or with radially extending partitioning walls for the separately controllable
feed of liquid or gaseous fuel as pilot fuel to the tip of the fuel lance (15) and/or
as premix fuel for introduction in the transition section (6, 8, 40).
2. Burner according to Claim 1, characterized in that both liquid and gaseous fuel can be introduced into the burner interior space (17)
of the mixer tube (2) via the fuel lance (15).
3. Burner according to Claim 1 or 2, characterized in that at the tip of the fuel lance (15) both liquid pilot fuel (281) and gaseous pilot
fuel (26) can be introduced into the burner interior space (17) of the mixer tube
(2), in that the liquid pilot fuel (281) can be introduced via at least one opening (291) which
is arranged essentially on the burner axis (12) and/or the gaseous pilot fuel (26)
can be introduced via a multiplicity of radially outwardly offset openings (27) at
the tip of the fuel lance (15).
4. Burner according to one of Claims 1 to 3, characterized in that the fuel lance (15) is formed in such a way that liquid fuel (30, 32) can be introduced
in the transition section (6, 8, 40) into the burner interior space (16, 17) in the
radial direction, in that different rows or groups of openings (31, 33), which are arranged one behind the
other in the flow direction, are available along the fuel lance (15), and these rows
are operated separately with liquid fuel, and in that the openings (31, 33) of different rows or groups are arranged in an offset manner
in the flow direction.
5. Burner according to one of Claims 1 to 4, characterized in that the fuel lance (15) is formed in such a way that gaseous fuel (28) can be introduced
in the transition section (6, 8, 40) into the burner interior space (16, 17) in the
radial direction, in that different rows or groups of openings (29), which are arranged one behind the other
in the flow direction, are available along the fuel lance (15), and these rows are
operated separately with gaseous fuel, and in that the openings (29) of different rows or groups are arranged in an offset manner in
the flow direction.
6. Burner according to one of the preceding claims, characterized in that in the transition section (6, 8, 40), especially preferably in the region of transfer
passages (6) which are arranged there, a feed (18) for liquid fuel is arranged, wherein
this feed introduces liquid fuel via at least one row of discharge openings (35, 37),
wherein provision is especially made for at least one row of discharge openings (35,
37) which are arranged essentially at the same level in the flow direction, and wherein
with the presence of a plurality of such rows of discharge openings (35, 37) these
can especially preferably be operated separately, and/or are arranged in an offset
manner in the flow direction and/or are formed in different sizes, and/or with regard
to the injection direction are set so that the wall regions are not impinged upon
by fuel.
7. Burner according to one of the preceding claims, characterized in that in the transition section (6, 8, 40), especially preferably in the region of, or
directly downstream of, transfer passages (6) which are arranged there, at least one
feed (19, 22) for gaseous fuel is arranged, wherein this feed introduces gaseous fuel
via at least one row of discharge openings (21, 24), wherein this feed preferably
introduces gaseous fuel via at least one row of discharge openings (21, 24), wherein
provision is especially made for at least one row of discharge openings (21, 24) which
are arranged essentially at the same level in the flow direction, and wherein with
the presence of a plurality of such rows of discharge openings (21, 24) these can
especially preferably be operated separately (20, 23), and/or are arranged in an offset
manner in the flow direction and/or are formed in different sizes, and/or with regard
to the injection direction are set so that the inner wall regions of the burner are
not impinged upon by fuel.
8. Burner according to one of Claims 6 or 7, characterized in that the at least one feed (18, 19, 22) comprises at least one at least partially encompassing
distribution line which is operated via a feed (20, 23) with fuel.
9. Burner according to one of the preceding claims, characterized in that the swirl generator comprises at least two hollow partial cone shells which are nested
inside each other in the flow direction, completing a body, in that the cross section of the interior space which is formed by the hollow partial cone
shells increases in the flow direction, in that the respective longitudinal symmetry axes of these partial cone shells extend in
an offset manner in relation to each other in such a way that the adjacent walls of
the partial cone shells in their longitudinal extent form tangential air inlet slots
or passages for the inflow of combustion air into the interior space which is formed
by the partial cone shells.
10. Burner according to one of the preceding claims, characterized in that the swirl generator comprises at least two hollow partial shells which are nested
inside each other in the flow direction, completing a body, in that the cross section of the interior space which is formed by the hollow partial shells
extends in a cylindrical or virtually cylindrical manner in the flow direction, in that the respective longitudinal symmetry axes of these partial shells extend in an offset
manner in relation to each other in such a way that the adjacent walls of the partial
shells in their longitudinal extent form tangential air inlet slots or passages for
the inflow of combustion air into the interior space which is formed by the partial
shells, and in that the interior space has an inner body, the cross section of which reduces in the flow
direction.
11. Burner according to Claims 9 or 10, characterized in that liquid fuel is introduced via a central fuel nozzle (5) and/or gaseous fuel (13)
is introduced at the said tangential air inlet slots.
12. Burner according to one of the preceding claims, characterized in that in a transition section (40) between swirl generator (1) and mixer tube (2), transfer
passages (6) are provided for transferring a flow which is formed in the swirl generator
into the throughflow cross section of the mixer tube (2), which is connected downstream
of the transfer passages.
13. Method for operating a burner according to one of the preceding claims, characterized in that for a fuel staging for different operating states the various means (18, 19, 22,
27, 29, 291, 31, 33, 35, 37) for introducing liquid and/or gaseous fuel in dependence
upon the load, or upon the output which is to be generated and/or upon the combustion
quality or combustion stability, especially also with regard to pollutant emission,
are operated individually and/or in combination.
14. Method according to Claim 13, characterized in that at least two different stages for operation with gaseous and/or liquid fuel are used,
using at least two feeds which are arranged one behind the other in the flow direction,
or using at least one feed (29, 31, 33) in the transition section (40) via a fuel
lance (15) and at least one feed (18, 19, 22) in the transition section (40) from
the wall region into the burner interior space (17).
15. Method according to one of Claims 13 or 14, characterized in that gaseous or liquid pilot fuel is additionally introduced into the combustion airflow
via the tip of the fuel lance (15).
16. Method according to one of Claims 13 to 15, characterized in that natural gas and/or synthesis gas and/or crude oil are used as fuel.
1. Brûleur à prémélange comprenant un générateur de tourbillons (1) et un tube de mélange
(2) monté en aval pour la combustion de combustible gazeux (13) et liquide (39) qui
est introduit dans l'espace interne de brûleur (16) du générateur de tourbillons (1)
ou du tube de mélange, au moins une alimentation supplémentaire (18, 19, 22) étant
prévue pour introduire un combustible supplémentaire dans le tube de mélange (2) dans
la région de transition (6, 8, 40) du générateur de tourbillons (1) au tube de mélange
(2), qui comprend 20 % à 30 % de la longueur du générateur de tourbillons et 20 %
à 30 % de la longueur du tube de mélange, caractérisé en ce qu'une lance à combustible (15) disposée sur l'axe de brûleur (12) du brûleur est en
outre prévue, laquelle s'étend dans la région de 40 à 60 % de la longueur du tube
de mélange à l'intérieur de ce dernier et en ce que la lance à combustible (15) comprend au moins un tube extérieur avec un tube intérieur
disposé coaxialement et/ou avec des parois de séparation s'étendant radialement pour
l'alimentation contrôlable séparément de combustible liquide, respectivement gazeux,
sous forme de combustible pilote à la pointe de la lance à combustible (15) et/ou
sous forme de combustible de prémélange destiné à être introduit dans la région de
transition (6, 8, 40).
2. Brûleur selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'à la fois du combustible liquide et gazeux peut être introduit par le biais de la
lance à combustible (15) dans l'espace interne de brûleur (17) du tube de mélange
(2).
3. Brûleur selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce qu'à la fois du combustible pilote liquide (281) et du combustible pilote gazeux (26)
peuvent être introduits dans l'espace interne de brûleur (17) du tube de mélange (2)
au niveau de la pointe de la lance à combustible (15), en ce que le combustible pilote liquide (281) peut être introduit par le biais d'au moins une
ouverture (291) disposée essentiellement sur l'axe du brûleur (12) et/ou le combustible
pilote gazeux (26) peut être introduit par le biais d'une pluralité d'ouvertures (27)
décalées radialement vers l'extérieur au niveau de la pointe de la lance à combustible
(15).
4. Brûleur selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que la lance à combustible (15) est réalisée de telle sorte que du combustible liquide
(30, 32) puisse être introduit dans la direction radiale dans la région de transition
(6, 8, 40) dans l'espace interne de brûleur (16, 17), en ce que différentes rangées ou différents groupes d'ouvertures (31, 33) disposés les uns
derrière les autres dans la direction de l'écoulement sont prévus le long de la lance
à combustible (15), et ces rangées sont commandées séparément avec du combustible
liquide, et en ce que les ouvertures (31, 33) de différentes rangées ou de différent groupes sont disposées
de manière décalée dans la direction de l'écoulement.
5. Brûleur selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que la lance à combustible (15) est réalisée de telle sorte que du combustible gazeux
(28) puisse être introduit dans la région de transition (6, 8, 40) dans l'espace interne
de brûleur (16, 17) dans la direction radiale, en ce que différentes rangées ou différents groupes d'ouvertures (29) disposés les uns derrière
les autres dans la direction de l'écoulement sont prévus le long de la lance à combustible
(15), et ces rangées sont commandées séparément avec du combustible gazeux, et en ce que les ouvertures (29) de différentes rangées ou de différents groupes sont disposées
de manière décalée dans la direction de l'écoulement.
6. Brûleur selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que dans la région de transition (6, 8, 40), en particulier de préférence dans la région
de canaux de transition (6) qui y sont disposés, est prévue une alimentation (18)
pour du combustible liquide, cette alimentation introduisant du combustible liquide
par le biais d'au moins une rangée d'ouvertures de sortie (35, 37), en particulier
au moins une rangée d'ouvertures de sortie (35, 37) disposées essentiellement à la
même hauteur dans la direction de l'écoulement étant prévue, et notamment de préférence
en présence de plusieurs rangées d'ouvertures de sortie (35, 37) de ce type, celles-ci
pouvant être commandées séparément, et/ou étant disposées de manière décalée dans
la direction de l'écoulement et/ou étant réalisées avec une taille différente, et/ou
étant ajustées en termes de sens d'injection de telle sorte que les régions de paroi
ne soient pas sollicitées avec du combustible.
7. Brûleur selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que dans la région de transition (6, 8, 40), en particulier de préférence dans la région
de canaux de transition (6) disposés à cet endroit ou directement en aval de ceux-ci,
est prévue au moins une alimentation (19, 22) pour du combustible gazeux, cette alimentation
introduisant du combustible gazeux par le biais d'au moins une rangée d'ouvertures
de sortie (21, 24), en particulier au moins une rangée d'ouvertures de sortie (21,
24) disposées dans la direction de l'écoulement essentiellement à la même hauteur
étant prévue, et en particulier de préférence en présence de plusieurs rangées d'ouvertures
de sortie (21, 24) de ce type, celles-ci pouvant être commandées séparément (20, 23),
et/ou étant disposées de manière décalée dans la direction de l'écoulement, et/ou
étant réalisées avec une taille différente et/ou étant ajustées en termes de sens
d'injection de telle sorte que les régions de paroi internes du brûleur ne soient
pas sollicitées avec du combustible.
8. Brûleur selon l'une quelconque des revendications 6 ou 7, caractérisé en ce que l'au moins une alimentation (18, 19, 22) comprend au moins une conduite de distribution
au moins partiellement périphérique, qui est commandée avec du combustible par le
biais d'une alimentation (20, 23).
9. Brûleur selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le générateur de tourbillons se compose d'au moins deux coques coniques partielles
creuses emboîtées l'une dans l'autre dans la direction de l'écoulement se complétant
pour former un corps, en ce que la section transversale de l'espace interne formé par les coques coniques partielles
creuses augmente dans la direction de l'écoulement, en ce que les axes de symétrie longitudinaux respectifs de ces coques coniques partielles s'étendent
de manière décalée l'un par rapport à l'autre de telle sorte que les parois adjacentes
des coques coniques partielles forment dans leur étendue longitudinale des fentes
d'entrée d'air tangentielles ou des canaux pour l'afflux d'un air de combustion dans
l'espace interne formé par les coques coniques partielles.
10. Brûleur selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le générateur de tourbillons se compose d'au moins deux coques partielles creuses
emboîtées l'une dans l'autre dans la direction de l'écoulement se complétant pour
former un corps, en ce que la section transversale de l'espace interne formé par les coques partielles creuses
s'étend dans la direction de l'écoulement sous forme cylindrique ou presque cylindrique,
en ce que les axes de symétrie longitudinaux respectifs de ces coques partielles s'étendent
de manière décalée l'un par rapport à l'autre de telle sorte que les parois adjacentes
des coques partielles forment dans leur étendue longitudinale des fentes d'entrée
d'air tangentielles ou des canaux pour l'afflux d'un air de combustion dans l'espace
interne formé par les coques partielles, et en ce que l'espace interne présente un corps interne dont la section transversale diminue dans
la direction de l'écoulement.
11. Brûleur selon les revendications 9 ou 10, caractérisé en ce que du combustible liquide est introduit par le biais d'une buse à combustible centrale
(5) et/ou du combustible gazeux (13) est introduit au niveau des fentes d'entrée d'air
tangentielles mentionnées.
12. Brûleur selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que dans une région de transition (40) entre le générateur de tourbillons (1) et le tube
de mélange (2) sont prévus des canaux de transition (6) pour le transfert d'un écoulement
formé dans le générateur de tourbillons dans la section transversale d'écoulement
du tube de mélange (2) montée en aval des canaux de transition.
13. Procédé pour faire fonctionner un brûleur selon l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisé en ce que pour un échelonnement de combustible pour différents états de fonctionnement, les
différents moyens (18, 19, 22, 27, 29, 291, 31, 33, 35, 37) pour introduire du combustible
liquide et/ou gazeux sont commandés en fonction de la charge, respectivement de la
puissance à produire et/ou de la qualité de combustion, respectivement de la stabilité
de combustion, en particulier aussi en termes d'émissions toxiques, de manière individuelle
et/ou en combinaison.
14. Procédé selon la revendication 13, caractérisé en ce qu'au moins deux étages différents de fonctionnement avec du combustible gazeux et/ou
liquide sont utilisés en utilisant au moins deux alimentations disposées l'une derrière
l'autre dans la direction de l'écoulement ou en utilisant au moins une alimentation
(29, 31, 33) dans la région de transition (40) par le biais d'une lance à combustible
(15) et au moins une alimentation (18, 19, 22) dans la région de transition (40) de
la région de paroi dans l'espace interne de brûleur (17).
15. Procédé selon l'une quelconque des revendications 13 ou 14, caractérisé en ce que du combustible pilote gazeux ou liquide est introduit en plus dans le courant d'air
de combustion par le biais de la pointe de la lance à combustible (15).
16. Procédé selon l'une quelconque des revendications 13 à 15, caractérisé en ce que du gaz naturel et/ou du gaz synthétique et/ou du pétrole sont utilisés comme combustible.
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