[0001] Die Erfindung betrifft eine Schärfvorrichtung für Messerklingen, umfassend eine Grundplatte
mit einem als Einschnitt in der Grundplatte ausgebildeten Führungsschlitz für eine
zu schärfende Messerklinge und beidseitig des Führungsschlitzes gegen eine elastisch
federnde Rückstellkraft schwenkbar gelagerte Schärfstäbe, wobei sich die Schärfstäbe
in einem Kreuzungspunkt im Bereich des Führungsschlitzes kreuzen.
[0002] Mithilfe einer derartigen Schärfvorrichtung, wie sie beispielsweise aus der
US 68 66 569 B2 oder der
DE 10 2006 041 538 B3 bekannt geworden ist, können durch Gebrauch abgestumpfte Messerklingen geschärft
und wieder in Form gebracht werden. Um Beschädigungen der in der Regel aus Kunststoff
hergestellten Grundplatte und eine Verunreinigung der Messerklinge sowie einem mit
der Messerklinge durchschnittenen Material, beispielsweise Fleisch, mit abgetrennten
Kunststoffteilen zu vermeiden, können im Eintrittsbereich des Führungsschlitzes Schneidschutzelemente
aus Metall vorgesehen sein. Der Schärfvorgang findet durch eine Anlage der Messerklinge
an den Schärfstäben und einem Abziehen der Messerklinge entlang der Schärfstäbe, welche
der Bewegung der Messerklinge längs des Führungsschlitzes folgen, statt. Um beim Schärfen
einer Messerklinge die gewünschte Schneidengüte und Formgenauigkeit zu erreichen,
muss die Messerklinge in der Regel wiederholt durch die Schärfvorrichtung geführt
werden.
[0003] Um das Einführen der Messerklinge eines Messers in den Führungsschlitz rasch zu ermöglichen,
ist der Führungsschlitz, zumindest in einem Eintrittsbereich an dessen Einführöffnung,
wesentlich breiter als die zu schleifende Messerklinge ausgeführt. Daraus resultiert
eine nicht vollständig stabil definierte Führung der Messerklinge in dem Führungsschlitz.
Dies kann das Schleifergebnis beeinträchtigen. Weiter bilden die Schärfstäbe nur einen
geringen Widerstand für die Messerklinge aus. Dadurch kann für die das Messer beim
Schleifen führende Person der Eindruck (Schleifeindruck) entstehen, dass nur ein geringer
Schärfeffekt vorhanden ist, so dass die Messerklinge unnötig häufig durch die Schärfvorrichtung
geführt wird. Dadurch wird ein erhöhter Verschleiß der Messerklinge verursacht.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schärfvorrichtung für Messerklingen
bereitzustellen, welche die Nachteile des Standes der Technik vermeiden und insbesondere
eine stabilere Führung der Messerklinge beim Schleifen ermöglicht.
[0005] Diese Aufgabe wird durch die Schärfvorrichtung für Messerklingen des unabhängigen
Anspruchs gelöst. Die abhängigen Ansprüche stellen bevorzugte Ausführungsformen der
Erfindung dar.
[0006] Die erfindungsgemäße Schärfvorrichtung für Messerklingen umfasst eine Grundplatte
mit einem als Einschnitt in der Grundplatte ausgebildeten Führungsschlitz für eine
zu schärfende Messerklinge und beidseitig des Führungsschlitzes gegen eine elastisch
federnde Rückstellkraft schwenkbar gelagerte Schärfstäbe. Die Schärfstäbe kreuzen
sich in einem Kreuzungspunkt im Bereich des Führungsschlitzes.
Erfindungsgemäß ist mindestens eine der beiden den Führungsschlitz ausbildenden sich
gegenüberliegenden Wandungen der Grundplatte als eine Messeranlagefläche ausbildet
und im Bereich der Messeranlagefläche ist mindestens ein Magnet an der Grundplatte
befestigt. Der Magnet kann z.B. vorteilhaft als ein quaderförmiger Magnet ausgebildet
sein und mit seiner Längsachse parallel zur Messeranlagefläche verlaufend an der Grundplatte
befestigt sein. Es können z.B. auch mehrere bandartig parallel zur Messeranlagefläche
verlaufend hintereinander angeordnete Magnete an der Grundplatte befestigt sein. Für
die Verwendung bei der erfindungsgemäßen Schärfvorrichtung eignen sich selbstverständlich
insbesondere Permanentmagnete als Magnete.
[0007] Da Messerklingen üblicherweise aus einem magnetischen, d.h. einem von einem Magneten
angezogenen Stahl hergestellt sind, wird eine zum Schleifen in den Führungsschlitz
eingeführte Messerklinge von dem Magneten in Richtung zur Messeranlagefläche angezogen
und mit einer Magnetkraft daran festgehalten. Dadurch wird beim Schleifvorgang die
Messerklinge immer definiert an der Messeranlagefläche geführt. Ungleichmäßigkeiten
der Führung des Bewegungsablaufes beim Schleifen werden minimiert und dadurch das
Schleifergebnis verbessert. Die das Messer, dessen Messerklinge geschliffen wird,
beim Schleifen führende Person spürt die Anziehungskraft des Magneten auf die Messerklinge
und eine zwischen der Messeranlagefläche und der Messerklinge auftretende Reibungskraft.
Der dabei bei der Person entstehende Eindruck entspricht dem Eindruck beim Schleifen
einer Klinge an einem Wetzstahl. Letztere sind ebenfalls in magnetischer Ausführung
bekannt. Die Person wird deshalb die Anzahl der Durchführungen der Messerklinge durch
den Führungsschlitz tendenziell auf das notwendige Maß reduzieren, so dass ein unnötiger
Verschleiß der Messerklinge vermieden werden kann, Der Schleifeindruck wird verbessert.
Die Magneten halten weiter entstehenden Schleifstaub und Schleifstäbe an der Schärfvorrichtung
fest, so dass diese nicht zu einer Kontaminierung von Lebensmitteln führen können.
[0008] Vorteilhaft ist im Bereich beider den Führungsschlitz ausbildenden sich gegenüberliegenden
Wandungen der Grundplatte jeweils mindestens ein Magnet an der Grundplatte befestigt.
Dabei sind der oder die im Bereich der einen Wandung befestigte/n Magnet/e mit einer
gegen den oder die im Bereich der anderen Wandung befestigten Magnete abstoßenden
Polorientierung angeordnet. Die Messerklinge wird beim Einführen in den Führungsschlitz
weiterhin in Richtung einer der Wandungen gezogen, da zwischen den sich abstoßenden
Feldern lediglich eine instabile Gleichgewichtslage möglich wäre. Durch das in die
Messerklinge induzierte Feld wird die Messerklinge dann jedoch zusätzlich von den
an der jeweils gegenüberliegenden Wandung befestigten Magneten abgestoßen. Insgesamt
ergibt sich also eine erhöhte Kraft auf die Messerklinge in Richtung einer der Wandungen.
Dadurch kann der erfindungsgemäß erreichte positive Effekt durch kleinere, d.h. schwächere
Magnete erreicht werden.
[0009] Dabei vorteilhaft ist, wenn der oder die im Bereich der einen Wandung befestigte/n
Magnet/e in Summe eine geringere Feldstärke als der oder die im Bereich der anderen
Wandung befestigte/n Magnet/e aufweisen. Die Messerklinge wird dann zuverlässig an
die Wandung, an der die in Summe höhere Feldstärke vorhanden ist, angezogen.
[0010] Bevorzugt sind zumindest im Bereich einer der Wandungen mehrere Magnete nebeneinander
entlang des Führungsschlitzes angeordnet und/oder es ist ein quaderförmiger Magnet
mit seiner Längsachse parallel entlang des Führungsschlitzes verlaufend an der Grundplatte
befestigt. Derart kann eine stetige Anziehungskraft entlang des Führungsschlitzes
erreicht werden.
[0011] Wenn dabei die Feldstärke der Magnete von einer Einführöffnung hin zu einem im Bereich
eines einführöffnungsabgewandten Endes des Führungsschlitzes zunimmt, kann die messerführende
Person beim Durchziehen der Messerklinge durch den Führungsschlitz spüren, wenn die
Messerklinge bereits das einführöffnungsabgewandte Ende des Führungsschlitzes erreicht
hat. Die Person wird dann die Messerklinge nicht mehr weiter nach unten in den Führungsschlitz
drücken. Beschädigungen des einführöffnungsabgewandten Endes des Führungsschlitzes
durch die Messerklinge werden so vermindert. Die Lebensdauer der erfindungsgemäßen
Schärfvorrichtung kann so gegenüber bekannten gattungsgemäßen Schärfvorrichtungen
erhöht sein.
[0012] Sehr vorteilhaft sind an der Basisplatte Vorpositioniermittel vorgesehen, die zur
Befestigung von mindestens einem der Magnete eingerichtet sind. Diese Vorpositioniermittel
können als einfache Einrastöffnungen für die oder den Magneten ausgeführt sein. Es
kann jedoch auch eine bevorzugt verrastbare Vorrichtung zum Verschieben eines Magneten
entlang des Führungsschlitzes vorgesehen sein. Dadurch kann jeder Anwender flexibel
die Magnete derart positionieren, dass für ihn ein optimaler Schleifeindruck entsteht.
Z.B. können die Magnete unterschiedlich von Links- bzw. Rechtshändern positioniert
werden.
[0013] Weiter können in zumindest einem Abschnitt des Führungsschlitzes Vorschärfelemente
angeordnet sein, die zumindest an der die Messeranlagefläche ausbildenden Wandung
der Grundplatte dem Verlauf des Führungsschlitzes folgen. Durch diese Vorschärfelemente
kann auch der zwischen der Messeranlagefläche und der zu schleifenden Messerklinge
entstehende Reibkontakt zum Schleifen der Messerklinge ausgenutzt werden.
[0014] Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme
auf die Zeichnungen näher erläutert.
[0015] Die Figur 1 zeigt eine Vorderseite einer erfindungsgemäßen Schärfvorrichtung.
[0016] Die Figuren 2a und 2b zeigen die den Schärfstäben abgewandte Rückseite von erfindungsgemäßen
Schärfvorrichtungen.
[0017] Die Figuren der Zeichnungen zeigen den erfindungsgemäßen Gegenstand stark schematisiert
und sind nicht maßstäblich zu verstehen. Die einzelnen Bestandteile des erfindungsgemäßen
Gegenstandes sind so dargestellt, dass ihr Aufbau gut gezeigt werden kann.
[0018] In Figur 1 ist eine erfindungsgemäße Schärfvorrichtung 1 mit einer im Wesentlichen
ovalförmigen Grundplatte 2 und einem als Handgriff ausgebildeten Griff 3 mit einer
Ausnehmung 4 dargestellt. Die Ausmaße und das Material, hier ein Kunststoff, der Schärfvorrichtung
1 sind derart gewählt, dass die Schärfvorrichtung 1 von einem Benutzer in einer Hand
gehalten werden kann. Zum Schutz einer die Schärfvorrichtung 1 haltenden Hand ist
zwischen der Grundplatte 2 und dem Griff 3 eine Schutzplatte 5 vorgesehen. In die
Grundplatte 2 ist nahezu über ihre gesamte Längenerstreckung ein spaltartiger Führungsschlitz
6 eingeschnitten. Der Führungsschlitz wird von zwei sich gegenüberliegenden Wandungen
der Grundplatte 2 ausgebildet. Diese Wandungen bilden jeweils eine Messeranlagefläche
7a und 7b aus. Dazu können die Wandungen gegenüber der Stärke der Grundplatte 2 verbreitert
sein.
[0019] In einem Eintrittsbereich ist der Führungsschlitz 6 aufgeweitet bzw. verbreitert
und bildet eine Einführöffnung 8 für die Messerklinge aus. Beiderseits des Führungsschlitzes
6 sind Befestigungsmittel 9a und 9b angeordnet, in denen Schärfstäbe 10a und 10b schwenkbar
gelagert sind. Die Schärfstäbe 10a und 10b sind spiegelbildlich zum Führungsschlitz
6 angeordnet und kreuzen sich in einem Kreuzungspunkt 11.
Die Haupschärfstäbe 10a, 10b können jeweils als zueinander parallel verlaufende Stäbe
ausgeführt sein, so dass diese ineinander greifen und sich in der gezeigten Ausgangsstellung
im Bereich des Führungsschlitzes 6 kreuzen.
[0020] In der gezeigten Ausgangsstellung liegen die gekrümmten Schärfstäbe 10a und 10b an
oberen Anschlägen 12a und 12b an. Bei einer Eintrittsbewegung 13 einer entlang des
Führungsschlitzes 6 geführten Messerklinge trifft diese am Kreuzungspunkt 11 auf die
Schärfstäbe 10a und 10b und führt diese in eine nicht gezeigte Endstellung. Dabei
führen die Schärfstäbe 10a und 10b Schwenkbewegungen 14a und 14b gegen eine Rückstellkraft,
welche durch ein Federelement in den Befestigungsmitteln 9a und 9b erzeugt wird, aus.
In der Endstellung liegen die Schärfstäbe 10a und 10b an einem unteren Anschlag 15
an, und die bearbeitete bzw. behandelte Messerklinge befindet sich am unteren, d.h.
einem einführungsöffnungsabgewandten, Ende 16 des Führungsschlitzes 6.
[0021] Im Bereich einer der Messeranlageflächen 7a und 7b sind mehrere Magnete 20,21 an
der Grundplatte 2 befestigt. Diese Magnete 20,21 sind nebeneinander entlang des Führungsschlitzes
6 angeordnet. Beim Einführen einer zu schleifenden Messerklinge wird diese durch die
anziehende Kraft des im Eintrittsbereich an der Einführöffnung 8 angeordneten Magneten
20 an die zugehörige Messeranlagefläche 7b angezogen. Dadurch, dass mehrere Magnete
20,21 an dieser Messeranlagefläche 7b vorgesehen sind, wird im weiteren Verlauf der
Eintrittsbewegung 13 wiederholt an die Messeranlagefläche 7b angezogen. Beim Durchlaufen
des kompletten Führungsschlitzes 6, vom Eintrittsbereich bis zum unteren Ende 16,
streift die Messerklinge daher entlang der Messeranlagefläche 7b und entlang der Schärfstäbe
10a und 10b.
Der am unteren Ende des Führungschlitzes 6 positionierte Magnet 21 ist etwas größer
als die beiden anderen Magnete 20 dargestellt. Letzteres soll symbolisch zeigen, dass
der untere Magnet 21 eine höhere Magnetfeldstärke als die beiden anderen Magnete 20
aufweist. Die Feldstärke der Magnete 20,21 nimmt also von der Einführöffnung, also
vom Eintrittsbereich 8, hin zu einem im Bereich eines einführöffnungsabgewandten Endes
16 des Führungsschlitzes 6 zu. Die Magnete 20,21 werden selbstverständlich derart
positioniert, dass sie räumlich nicht mit den Schärfstäben 10a und 10b kollidieren.
Dazu ist es vorteilhaft die Magnete 20,21 auf der den Schärfstäben 10a und 10b abgewandten
Seite der Grundplatte 2 zu befestigen.
[0022] Die Figuren 2a und 2b zeigen die den Schärfstäben abgewandte Rückseite von erfindungsgemäßen
Schärfvorrichtungen mit verschiedenen Anordnungen von Magneten.
In Figur 2a sind im Bereich beider, von dem Führungsschlitz 6 ausbildenden, sich gegenüberliegenden
Wandungen der Grundplatte 2 jeweils mehrere Magnete 20,21,22 an der Grundplatte 2
befestigt. Dabei sind an der Messeranlagefläche 7a lediglich zwei Magnete 22 und an
der Messeranlagefläche 7b vier Magnete 20,21 angeordnet. Die zwei Magnete 22 der Messeranlagefläche
7a sind mit sich abstoßender Polorientierung zu den vier Magneten 20,21 der Messeranlagefläche
7b orientiert. Letzteres ist durch die eingezeichneten Symbole + und - symbolisch
dargestellt. Da es sich bei den Magneten 20,22 um identische Magnete handelt, weisen
die im Bereich der Wandung der Messeranlagefiläche 7a befestigten Magnete 22 in Summe
eine geringere Feldstärke auf als die im Bereich der Wandung der Messeranlagefläche
7b befestigten Magnete 20,21. Der unterste Magnet 21 ist zur Darstellung seiner größeren
Magnetfeldstärke größer dargestellt.
[0023] In Figur 2b sind an der Basisplatte als Aufnahmelöcher 40 ausgebildete Vorpositioniermittel
vorgesehen, die zur Befestigung von mindestens einem der Magnete 41 eingerichtet sind.
Die Aufnahmelöcher 40 für jeweils einen Magneten sind in der Grundplatte 2 zu beiden
Seiten des Führungsschlitzes 6 jeweils im Bereich der Messeranlageflächen 7a und 7b
symmetrisch angeordnet, Im Bereich der in der Figur rechten Messeranlagefläche 7b
ist in drei der Aufnahmelöcher 40 jeweils ein Magnet 41 eingesteckt.
[0024] Vorgeschlagen wird Schärfvorrichtung 1 für Messerklingen, umfassend eine Grundplatte
2 mit einem als Einschnitt in der Grundplatte 2 ausgebildeten Führungsschlitz 6 für
eine zu schärfende Messerklinge und beidseitig des Führungsschlitzes 6 gegen eine
elastisch federnde Rückstellkraft schwenkbar gelagerte Schärfstäbe 10a,10b, wobei
sich die Schärfstäbe 10a,10b in einem Kreuzungspunkt 11 im Bereich des Führungsschlitzes
6 kreuzen.
Dabei bildet mindestens eine der beiden den Führungschlitz 6 ausbildenden, sich gegenüberliegenden
Wandungen der Grundplatte 2 eine Messeranlagefläche 7a,7b aus und im Bereich der Messeranlagefläche
7a,7b ist mindestens ein Magnet 20,21,22,41 an der Grundplatte 2 befestigt.
[0025] Die Erfindung beschränkt sich nicht auf die vorstehend angegebenen Ausführungsbeispiele.
Vielmehr ist eine Anzahl von Varianten denkbar, welche auch bei grundsätzlich anders
gearteter Ausführung von den Merkmalen der Erfindung Gebrauch machen.
1. Schärfvorrichtung (1) für Messerklingen, umfassend
eine Grundplatte (2) mit einem als Einschnitt in der Grundplatte (2) ausgebildeten
Führungsschlitz (6) für eine zu schärfende Messerklinge und
beidseitig des Führungsschlitzes (6) gegen eine elastisch federnde Rückstellkraft
schwenkbar gelagerte Schärfstäbe (10a,10b), wobei sich die Schärfstäbe (10a,10b) in
einem Kreuzungspunkt (11) im Bereich des Führungsschlitzes (6) kreuzen,
dadurch gekennzeichnet, dass
mindestens eine der beiden den Führungschlitz (6) ausbildenden, sich gegenüberliegenden
Wandungen der Grundplatte (2) eine Messeranlagefläche (7a,7b) ausbildet und im Bereich
der Messeranlagefläche (7a,7b) mindestens ein Magnet (20,21,22,41) an der Grundplatte
(2) befestigt ist.
2. Schärfvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
im Bereich beider den Führungschlitz (6) ausbildenden, sich gegenüberliegenden Wandungen
der Grundplatte (2) jeweils mindestens ein Magnet (20,21,22) an der Grundplatte (2)
befestigt ist, wobei der oder die im Bereich einer ersten der Wandungen befestigte/n
Magnet/e (22) mit einer gegen den oder die im Bereich der anderen Wandung befestigten
Magneten (20,21) abstoßenden Polorientierung angeordnet sind.
3. Schärfvorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
der oder die im Bereich der ersten Wandung befestigte/n Magnet/e (22) eine geringere
Feldstärke als der oder die im Bereich der anderen Wandung befestigte/n Magnet/e (20,21)
aufweisen.
4. Schärfvorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, dass
zumindest im Bereich einer der Wandungen mehrere Magnete (20,21,22,41) nebeneinander
entlang des Führungsschlitzes (6) angeordnet sind und/oder dass ein quaderförmiger
Magnet mit seiner Längsachse parallel entlang des Führungsschlitzes (6) verlaufend
an der Grundplatte (2) befestigt ist.
5. Schärfvorrichtung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Feldstärke der oder des Magneten (20,21,22,41) von einer Einführöffnung (8) hin
zu einem im Bereich eines einführöffnungsabgewandten Endes (16) des Führungsschlitzes
(6) zunimmt.
6. Schärfvorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, dass
an der Basisplatte (2) Vorpositioniermittel (40) vorgesehen sind, die zur Befestigung
von mindestens einem der Magneten (41) eingerichtet sind.
7. Schärfvorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, dass
in zumindest einem Abschnitt des Führungsschlitzes (6) Vorschärfelemente angeordnet
sind, die zumindest an der die Messeranlagefläche (7a,7b) ausbildenden Wandung der
Grundplatte (2) dem Verlauf des Führungsschlitzes (6) folgen.