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<ep-patent-document id="EP10154457A1" file="EP10154457NWA1.xml" lang="de" country="EP" doc-number="2226162" kind="A1" date-publ="20100908" status="n" dtd-version="ep-patent-document-v1-4">
<SDOBI lang="de"><B000><eptags><B001EP>ATBECHDEDKESFRGBGRITLILUNLSEMCPTIESILTLVFIROMKCYALTRBGCZEEHUPLSKBAHRIS..MTNORS..SM..................</B001EP><B005EP>J</B005EP><B007EP>DIM360 Ver 2.15 (14 Jul 2008) -  1100000/0</B007EP></eptags></B000><B100><B110>2226162</B110><B120><B121>EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG</B121></B120><B130>A1</B130><B140><date>20100908</date></B140><B190>EP</B190></B100><B200><B210>10154457.5</B210><B220><date>20100224</date></B220><B250>de</B250><B251EP>de</B251EP><B260>de</B260></B200><B300><B310>102009001371</B310><B320><date>20090306</date></B320><B330><ctry>DE</ctry></B330></B300><B400><B405><date>20100908</date><bnum>201036</bnum></B405><B430><date>20100908</date><bnum>201036</bnum></B430></B400><B500><B510EP><classification-ipcr sequence="1"><text>B25F   5/00        20060101AFI20100319BHEP        </text></classification-ipcr><classification-ipcr sequence="2"><text>B25C   1/06        20060101ALI20100319BHEP        </text></classification-ipcr></B510EP><B540><B541>de</B541><B542>Handgeführtes Eintreibgerät</B542><B541>en</B541><B542>Hand-held fastening tool</B542><B541>fr</B541><B542>Dispositif d'enfoncement manuel</B542></B540><B590><B598>none</B598></B590></B500><B700><B710><B711><snm>HILTI Aktiengesellschaft</snm><iid>101006510</iid><irf>Elektronikanord</irf><adr><str>Feldkircherstrasse 100</str><city>9494 Schaan</city><ctry>LI</ctry></adr></B711></B710><B720><B721><snm>Schiestl, Ulrich</snm><adr><str>
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<abstract id="abst" lang="de">
<p id="pa01" num="0001">Die vorliegende Erfindung betrifft ein handgeführtes Eintreibgerät (10) mit einem in einem Gehäuse (11) angeordneten Eintreibwerk (20) und mit einer Steuerelektronik (28) zur Steuerung elektrischer Gerätefunktionen. An der Steuerelektronik (28) ist dabei wenigstens ein Kühlkörper (31) angeordnet. Die Steuerelektronik (28) ist ferner mit einer Vergussmasse (30) vergossen, wobei der Kühlkörper (31) wenigstens zum Teil aus der Vergussmasse (30) herausragt. Weiterhin kann die Steuerelektronik (28) an einem dem Eintreibwerk (20) abgewandten Ende des griffseitigen Gehäuseabschnitts (14) zwischen dem Akku (40) und dem Handriff (12) angeordnet sein.</p>
</abstract><!-- EPO <DP n="1"> -->
<description id="desc" lang="de">
<p id="p0001" num="0001">Die vorliegende Erfindung betrifft ein handgeführtes Eintreibgerät der im Oberbegriff von Patentanspruch 1 genannten Art. Die Erfindung betrifft ferner ein handgeführtes Eintreibgerät der im Oberbegriff des nebengeordneten Patentanspruchs genannten Art. Derartige handgeführte Eintreibgeräte verfügen über einen versetzbar geführten Eintreibstössel über den Befestigungselemente in ein Werkstück eintreibbar sind.</p>
<p id="p0002" num="0002">Bei einem aus der <patcit id="pcit0001" dnum="WO2007142997A2"><text>WO 2007/142997 A2</text></patcit> bekannten gattungsgemässen Eintreibgerät ist ein Eintreibstössel über ein Federelement antreibbar. Das Federelement ist dabei über eine, einen Elektromotor umfassende, Spanneinrichtung von einer entspannten Stellung in eine gespannte Stellung überführbar. Das Federelement dient dabei als Zwischenspeicher für die vom Elektromotor gelieferte mechanische Energie. Wird das Eintreibgerät durch Ziehen des Triggerschalters ausgelöst, dann wird das Federelement von der Spanneinrichtung abgekuppelt und beschleunigt den Eintreibstössel, welcher dann ein Befestigungselement in ein Werkstück eintreiben kann. Der Elektromotor wird von einer Steuerelektronik angesteuert, die sich zwischen dem eigentlichen Eintreibwerk (Spannmechanismus mit Spindel, Kupplung, Federelement und Eintreibstössel) und dem Handgriff befindet.</p>
<p id="p0003" num="0003">Von Nachteil bei dem bekannten Eintreibgerät ist, dass die offen im Gerät liegende Elektronik den im Betrieb des Eintreibgerätes wirkenden Beschleunigungskräften direkt ausgesetzt ist. Insbesondere grössere und schwerere Elektronikbauteile bzw. deren Kontaktierungen sind daher stark bruchgefährdet.</p>
<p id="p0004" num="0004">Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung liegt darin, ein handgeführtes Eintreibgerät der vorgenannten Art zu entwickeln, das gegenüber dem bekannten Gerät verbessert ist und die bekannten Nachteile zumindest teilweise vermeidet.<!-- EPO <DP n="2"> --></p>
<p id="p0005" num="0005">Die Aufgabe wird bei einem Eintreibgerät erfindungsgemäss durch die in Anspruch 1 sowie durch die im nebengeordneten Anspruch genannten Massnahmen gelöst. Demnach ist an der Steuerelektronik wenigstens ein Kühlkörper angeordnet. Ferner ist die Steuerelektronik mit einer Vergussmasse vergossen, wobei der Kühlkörper wenigstens zum Teil aus der Vergussmasse herausragt.</p>
<p id="p0006" num="0006">Durch diese Massnahme kann die Steuerelektronik einerseits wirksam vor einer Belastung durch Stösse und Beschleunigungen geschützt werden und andererseits eine effektive Kühlung der Steuerelektronik erreicht werden.</p>
<p id="p0007" num="0007">Vorteilhaft ist der Kühlkörper zu 15% bis 90% seiner axialen Erstreckung senkrecht zur Vergussmasse in der Vergussmasse eingebettet, wodurch sowohl eine optimal abgestimmte Stossfestigkeit als wie auch eine optimale Kühlung der Elektronik erreicht wird.</p>
<p id="p0008" num="0008">Vorzugsweise ist die Vergussmasse durch ein elastisches Kunststoffmaterial gebildet, wodurch eine kostengünstige aber auch effektive Stossdämpfung erzielt wird. Vorteilhaft besteht die Vergussmasse dabei aus einem Kunstharz aus der Gruppe der Epoxidharze und Polyurethanharze.</p>
<p id="p0009" num="0009">Ist die Steuerelektronik an einem dem Eintreibwerk abgewandten Ende des griffseitigen Gehäuseabschnitts zwischen dem Akku und dem Handriff angeordnet, dann kann der Handgriff nahe an die Eintreibachse herangeführt werden, wodurch die auf die Hand des Anwenders wirkenden Momente zufolge Gerätegewicht (Schwerpunkt) und Rückstoss beim Eintreibvorgang minimiert werden, was vorteilhaft für die Geräteergonomie ist. Ausserdem ist die Elektronik bei der erfindungsgemässen Anordnung nicht so hohen Beschleunigungen ausgesetzt, da der Kunststoff aus dem das Gehäuse und damit der Handgriff besteht, wie ein Dämpfer wirkt. Die Lebensdauer der Steuerelektronik kann dadurch stark erhöht werden.</p>
<p id="p0010" num="0010">Von Vorteil ist es auch, wenn an der Steuerelektronik wenigstens ein Kühlkörper angeordnet ist, der in der Axialprojektion des Handgriffs liegt und der sich in den Handgriff hinein erstreckt. Hierdurch kann zusätzlich eine optimale Kühlung der Steuerelektronik erreicht werden, da ein Kamineffekt im Handgriff zur Wärmeabfuhr am Kühlelement genutzt wird.</p>
<p id="p0011" num="0011">In der Zeichnung, die ein erfindungsgemässes handgeführtes Eintreibgerät 10 in teilweisem Längsschnitt zeigt, ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.<!-- EPO <DP n="3"> --></p>
<p id="p0012" num="0012">Das elektrisch betriebene handgeführte Eintreibgerät 10 weist ein Gehäuse 11 auf, in dem ein insgesamt mit 20 bezeichnetes Eintreibwerk angeordnet ist (in der Figur nur gestrichelt angedeutet). Das Eintreibwerk 20 beinhaltet einen Eintreibstössel 21, wenigstens eine Antriebsfeder 22, ein z. B. als Spindel ausgebildetes Spannelement 23 für die Antriebsfeder 22, eine Kupplung 24 zwischen dem Eintreibstössel 21 und dem Spannelement 23, einen Elektromotor 25, Übertragungsmittel 26 zur Übertragung einer Spannbewegung des Elektromotors 25 auf das Spannelement 23 sowie Lagermittel 27 für das Spannelement 23.</p>
<p id="p0013" num="0013">An einem Handgriff 12 des Eintreibgerätes 10 ist ein Triggerschalter 13 angeordnet, über den ein Eintreibvorgang ausgelöst werden kann. Eine Steuerelektronik 28 mit verschiedenen Elektronikbauteilen 29 steuert dabei elektrische Gerätefunktionen, wie z. B. die Funktion des Elektromotors 25 und damit u. a. auch das Spannen des Antriebsfederelements 22 über den Elektromotor 25. Die Steuerelektronik 28 ist an einem dem Eintreibwerk 20 abgewandten Ende eines griffseitigen Gehäuseabschnitts 14 angeordnet und ist dabei zwischen einem an dem Gehäuseabschnitt 14 lösbar angeordneten Akku 40 und dem Handriff 12 angeordnet. Der Akku 40 dient dabei der Versorgung des Eintreibgeräts 10 mit elektrischer Energie. Alternativ zu einem Akku könnte dort auch ein Netzteil angeordnet sein, so dass das Eintreibgerät 10 an das Stromnetz angeschlossen werden kann. Die Steuerelektronik 28 ist mit einer Vergussmasse 30 aus einem elastischen Kunststoffmaterial, vorzugsweise aus einem Epoxid oder Polyurethanharze besteht , vergossen, über die die Steuerelektronik 28 gegen Schläge und Beschleunigungen geschützt ist. An der Steuerelektronik 28 ist dabei wenigstens ein Kühlkörper 31 vorgesehen, über den die Steuerelektronik 28 gekühlt wird. Der Kühlkörper 31 ragt dabei in einer Richtung senkrecht zur Oberfläche der Vergussmasse zu ca. 73,5% seiner Länge in dieser Richtung (= axiale Erstreckung) aus der Vergussmasse 30 heraus und erstreckt sich bis in den Handgriff 12 hinein.</p>
</description><!-- EPO <DP n="4"> -->
<claims id="claims01" lang="de">
<claim id="c-de-0001" num="0001">
<claim-text>Handgeführtes Eintreibgerät mit einem in einem Gehäuse (11) angeordneten Eintreibwerk (20) und mit einer Steuerelektronik (28) zur Steuerung elektrischer Gerätefunktionen,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet,</b><br/>
<b>dass</b> an der Steuerelektronik (28) wenigstens ein Kühlkörper (31) angeordnet ist und die Steuerelektronik (28) mit einer Vergussmasse (30) vergossen ist, wobei wenigstens eine Fläche des Kühlkörpers (31) aus der Vergussmasse (30) herausragt.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0002" num="0002">
<claim-text>Eintreibgerät, nach Anspruch 1, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> der Kühlkörper (31) zu 15% bis 90% seiner axialen Erstreckung senkrecht zur Vergussmasse (30) in der Vergussmasse (30) eingebettet ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0003" num="0003">
<claim-text>Eintreibgerät, nach Anspruch 1 oder 2, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Vergussmasse (30) durch ein elastisches Kunststoffmaterial gebildet ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0004" num="0004">
<claim-text>Eintreibgerät, nach einem der Ansprüche 1 bis 3, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Vergussmasse (30) aus einem Kunstharz aus der Gruppe der Epoxidharze und Polyurethanharze besteht.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0005" num="0005">
<claim-text>Handgeführtes Eintreibgerät mit einem in einem Gehäuse (11) angeordneten Eintreibwerk (20), mit einer Steuerelektronik (28) zur Steuerung elektrischer Gerätefunktionen, mit einem an einem Gehäuseabschnitt (14) des Gehäuses (11) ausgebildeten Handgriff (12), und mit einem an dem Gehäuseabschnitt (14) lösbar angeordneten Akku (40),<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet,</b><br/>
<b>dass</b> die Steuerelektronik (28) an einem dem Eintreibwerk (20) abgewandten Ende des griffseitigen Gehäuseabschnitts (14) zwischen dem Akku (40) und dem Handriff (12) angeordnet ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0006" num="0006">
<claim-text>Eintreibgerät nach Anspruch 5, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> an der Steuerelektronik (28) wenigstens ein Kühlkörper (31) angeordnet ist, der in der Axialprojektion des Handgriffs (12) liegt und der sich in den Handgriff (12) hinein erstreckt.</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="5"> -->
<drawings id="draw" lang="de">
<figure id="f0001" num="1"><img id="if0001" file="imgf0001.tif" wi="165" he="210" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure>
</drawings>
<search-report-data id="srep" lang="de" srep-office="EP" date-produced=""><doc-page id="srep0001" file="srep0001.tif" wi="159" he="233" type="tif"/><doc-page id="srep0002" file="srep0002.tif" wi="158" he="233" type="tif"/></search-report-data>
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<heading id="ref-h0001"><b>IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE</b></heading>
<p id="ref-p0001" num=""><i>Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.</i></p>
<heading id="ref-h0002"><b>In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente</b></heading>
<p id="ref-p0002" num="">
<ul id="ref-ul0001" list-style="bullet">
<li><patcit id="ref-pcit0001" dnum="WO2007142997A2"><document-id><country>WO</country><doc-number>2007142997</doc-number><kind>A2</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0001">[0002]</crossref></li>
</ul></p>
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