| (19) |
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(11) |
EP 2 226 253 B2 |
| (12) |
NEUE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Nach dem Einspruchsverfahren |
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Veröffentlichungstag und Bekanntmachung des Hinweises auf die Entscheidung über den
Einspruch: |
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30.10.2024 Patentblatt 2024/44 |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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18.05.2016 Patentblatt 2016/20 |
| (22) |
Anmeldetag: 03.02.2010 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (54) |
Handhabungs- und/oder Packmaschine zur Handhabung von Verpackungsgütern und Verfahren
zu deren Steuerung
Handling and/or packing machine for handling goods to be packaged and method for controlling
same
Machine de manipulation et/ou d'emballage destinée à la manipulation de produits d'emballage
et procédé destiné à sa commande
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO
PL PT RO SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
26.02.2009 DE 102009003542
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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08.09.2010 Patentblatt 2010/36 |
| (73) |
Patentinhaber: Krones AG |
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93073 Neutraubling (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Wegener, Kai
93073 Neutraubling (DE)
- Schrems, Rudi
93073 Neutraubling (DE)
- Westermeier, Christian
93073 Neutraubling (DE)
- Linner, Johann
93073 Neutraubling (DE)
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| (74) |
Vertreter: Benninger Patentanwaltskanzlei |
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Dr.-Leo-Ritter-Straße 5 93049 Regensburg 93049 Regensburg (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 1 714 882 EP-A1- 2 325 116 WO-A1-00/20311 DD-A1- 272 054 DE-A1- 3 203 757 DE-A1- 4 203 823 DE-U- 1 866 253
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EP-A1- 2 135 826 EP-B1- 1 670 687 DD-A1- 258 160 DD-A1- 60 958 DE-A1- 3 411 117 DE-A1- 4 332 377 DE-U1- 8 707 923
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[0001] Die Erfindung betrifft eine Handhabungs- und/oder Packmaschine zur Handhabung von
Verpackungsgütern und ein entsprechendes Verfahren zu deren Steuerung.
[0002] Zur Handhabung und Verpackung von Gebinden und Verpackungsgütern können teil-oder
vollautomatische Handhabungssysteme dienen, die je nach Gebindegröße mit spezifischen
Formatteilen versehen sind. Auf diese Weise können je nach Maschinenausrüstung unterschiedliche
Gebindegrößen verarbeitet werden. Diese Gebinde können bspw. durch bekannte Getränkekästen
mit einer Mehrzahl von darin angeordneten Flaschen oder durch Gebinde von mit Folie
zusammengehaltenen Flaschen oder dergleichen gebildet sein.
[0003] Bei bekannten Handhabungssystemen erfolgt ein Wechsel von Formatteilen durch teilautomatische
Koppelung der Behälterspezifischen Formatteile und durch anschließendes Überführen
und Einlagerung in Magazinen. Dabei werden mit Hilfe eines Greiferkopfträgers der
Maschine alle Formatteile positioniert und manuell miteinander gekoppelt. Anschließend
wird die komplette Formatteileeinheit mit Hilfe des Greiferkopfträgers der Maschine
vor einem freien Regalmagazinplatz positioniert. Ein Antrieb im jeweiligen Magazinplatz
zieht die gekoppelten Formatteile ins Magazin. Das Einbringen der neuen Formatteile
in die Maschine erfolgt in umgekehrter Reihenfolge.
[0004] Bei der Aufnahme der gekoppelten Formatteile und deren anschließender Überführung
in den Magazinplatz muss der Greiferkopfträger einen relativ weiten Weg zurücklegen.
Aus diesem Grund und aufgrund des außermittigen Schwerpunktes der gekoppelten Formatteile
treten Torsionskräfte auf, die zu einer erheblichen Belastung des Greiferkopfträgers
führen können. Zudem muss bei dem Formatteilewechsel das gesamte Gewicht der gekoppelten
Einheit bewegt werden, so dass insgesamt hohe Beanspruchungen der Antriebe, Lagerungen
und Führungen der Maschine auftreten.
[0005] Weiterhin ist aufgrund der notwendigen Erreichbarkeit der Magazinplätze eine relativ
hohe Maschinensäule und unter Umständen ein relativ langer Transportweg notwendig,
da alle Magazinplätze beim Formatteilewechsel mit dem Greiferkopfträger erreicht werden
müssen. Aus diesem Grund ist die Magazingröße begrenzt, da normalerweise auch die
Säulenhöhe und deren Querhub begrenzt sind, nicht zuletzt durch die zur Verfügung
stehende Einbauhöhe, bspw. in einer Maschinenhalle.
[0006] Schließlich sind manuelle Tätigkeiten beim Wechsel der Formatteile unerlässlich,
jedoch aufgrund ihrer Ansiedlung in Gefahrenbereichen ungünstig und deshalb nach Möglichkeit
zu minimieren oder ganz zu vermeiden.
[0007] Aus der
DE 34 11 117 C2 ist eine Packmaschine zum Ein- und Auspacken von Behältern oder Flaschen bekannt,
die mehrere Greiferköpfe sowie jeweils einen Halterahmen für eine Gruppe von Greiferköpfen
aufweist. Weiterhin sind eine Einrichtung für die Verstellung eines Halterahmens aus
einer Lagerstellung in die Arbeitsstellung und eine Antriebseinrichtung für die Hin-
und Herbewegung des in der Arbeitsstellung befindlichen Halterahmens zwischen den
Lagen für die Aufnahme und Abgabe der Behälter vorhanden. Die lösbar an der Packmaschine
befestigten Halterahmen mit den Gruppen von Greiferköpfen sind mittels eines Fahrgestells
zu Abstellplätzen eines der Packmaschine zugeordneten, beweglichen Magazins transportierbar.
Für die vertikale Lagerung der Halterahmen mit den Gruppen von Greiferköpfen besteht
die Möglichkeit eines Paternosteraufzugs, der eine komplexe Mechanik erfordert, um
die einzelnen Magazine in die gewünschten Ablagepositionen zu befördern und umzulenken.
Zudem muss für jede Einlagerung immer die komplette Masse der eingelagerten Garnituren
bewegt werden, wodurch ein erheblicher Energieeinsatz beim Wechsel jeder einzelnen
Garnitur erforderlich ist.
[0008] Die
DE 37 32 283 C1 offenbart eine Vorrichtung zum Ein- und Auspacken von gebindeweise in zugeordneten
Behältern, wie Kästen, Kartons oder dergleichen, aufnehmbaren Gegenständen, wie Flaschen,
Gläsern, Dosen etc. Die Vorrichtung umfasst einen mit Greifern versehenen, einen Packhub
ausführenden Greiferkopf, der auf einem zugeordneten Tragrahmen lösbar festlegbar
ist. Der Tragrahmen ist an einem bewegbar auf einem Ständer gelagerten, mittels wenigstens
einer Antriebseinrichtung antreibbaren Tragarm befestigt. Ein dem Tragrahmen benachbartes
Magazin weist mehrere Gefache für jeweils einen Greiferkopf auf. Das Magazin ist als
Turm mit stationär übereinander angeordneten Gefachen ausgebildet, die durch die vertikale
Bewegung des Tragrahmens anfahrbar sind, dessen maximaler, über den Packhub hinausgehender
Hub zumindest dem Abstand zwischen dem obersten und untersten Gefach entspricht. Bei
dieser Vorrichtung muss der gesamte Maschinenständer der Höhe des Magazins angepasst
sein, so dass der Maschinenständer höher ausgeführt sein muss als es für den regulären
Betrieb erforderlich wäre, was zu weiteren Nachteilen, auch hinsichtlich des für den
Ständer zur Verfügung stehenden Einbauraums führen kann.
[0009] Ein vorrangiges Ziel der Erfindung besteht darin, eine Vorrichtung und ein Verfahren
zu schaffen, die mit einfachen Bewegungsabläufen Handhabungseinrichtungen und Einführrahmen
in Magazine befördert und aus diesen entnimmt. Zudem soll die gesamte Vorrichtung
platzsparend ausgebildet und angeordnet sein und möglichst kurze Umstellzeiten bei
einem Produktwechsel ermöglichen.
[0010] Dieses Ziel wird bei einer Handhabungs- und/oder Packmaschine mit den Merkmalen des
unabhängigen Anspruchs 1 dadurch erreicht, dass zwischen der Maschine und einem Magazin
für Handhabungseinrichtungen und Einführrahmen ein Schienensystem zum schnellen Austausch
von Einheiten mit Hilfe des teil- oder vollautomatisch steuerbaren Magazins angeordnet
ist. Die erfindungsgemäße Maschine dient zur Handhabung von Verpackungsgütern und
weist wenigstens eine Handhabungseinrichtung sowie dieser zugeordnete, an die Größe
der zu handhabenden Verpackungsgüter angepasste Einführrahmen auf. Die Handhabungseinrichtung
und die zugeordneten Einführrahmen sind gemeinsam auswechselbar und sind zwischen
einer Arbeitsstellung an der Maschine und einer Lagerstellung in dem Magazin bewegbar
angeordnet. Erfindungsgemäß sind die Handhabungseinrichtung und der zugeordnete Einführrahmen
übereinander stapelbar und automatisch miteinander verriegelbar. Entsprechend der
vorliegenden Erfindung sind zwischen der Maschine und dem Magazin Schienen zur annähernd
horizontalen Beförderung der wenigstens einen auswechselbaren Handhabungseinrichtung
und eines der Handhabungsvorrichtung zugeordneten Einführrahmens angeordnet. Eine
Anordnung bestehend aus einer Handhabungseinrichtung und mindestens einem dieser zugeordneten
Einführrahmen wird im vorliegenden Zusammenhang auch als Garnitur bezeichnet. Diese
Garnitur wird mittels des Schienensystems zwischen der Arbeitsstellung an der Maschine
und der Lagerstellung im Magazin bewegt. Das Schienensystem kann wahlweise eine zentrale
Schiene aufweisen, auf der die mit dem Magazin auszutauschenden Teile kippsicher befördert
werden können. Zweckmäßigerweise sind jedoch Schienenpaare vorgesehen, die typischerweise
geradlinig und weitgehend horizontal zwischen der Maschine und dem Magazin angeordnet
sind.
[0011] Jede sogenannte Garnitur wird durch übereinander stapelbare und miteinander verriegelbare
Einführrahmen und einer zugehörigen Handhabungseinrichtung, nämlich Greiferköpfe,
gebildet. Die Einführrahmen können zudem an ihren Unterseiten Gleiteinrichtungen oder
Räder zur besseren Beförderung auf den Schienen aufweisen. Es werden vorzugsweise
mehrere Greiferköpfe für eine Garnitur verwendet. Zudem können an einem Greiferkopfträger
wahlweise auch mehrere Garnituren angebracht werden.
[0012] Diese Handhabungs- und/oder Packmaschinen können taktweise als Ein- und Auspacker
für eine Vielzahl von Verpackungsgütern arbeiten. Beim Einpacken kommen die Verpackungsgüter
auf einem Behältertisch an und werden dort in Gassen gelenkt, damit sie einen gewissen
Abstand aufweisen. Greiferköpfe, die an der Handhabungseinrichtung angebracht sind,
nehmen die Verpackungsgüter auf und setzen diese in bereitstehende Leergebinde oder
Getränkekästen ein. Die Einführrahmen dienen dazu, um die Verpackungsgüter sicher
in die Gebinde zu leiten.
[0013] Beim Auspacken stoppen die vollen Gebinde oder Getränkekästen auf einer Gebindebahn
in einer festgelegten Position. Dort entnehmen die Greiferköpfe die Verpackungsgüter
und setzen diese auf einem Ablauftisch sicher wieder ab. Eine Packkurve ergibt sich
jeweils aus dem Zusammenspiel einer Horizontal- und einer Vertikalbewegung eines Greiferkopfträgers.
Die Horizontalbewegung führt ein Maschinenausleger aus, welcher an einer Hubsäule
befestigt ist. Ein Kurbelantrieb kann bspw. für ein schonendes Anfahr- und Abbremsverhalten
sorgen. Die Vertikalbewegung erfolgt hingegen am Greiferkopfträger, der wiederum am
Maschinenausleger angebracht ist. Diese Bewegung kann über ein Hubwerk mit auf geeignete
Weise geregelten Motoren erfolgen. Für die Hubsäule und für den Maschinenausleger
sind somit typischerweise jeweils getrennte Antriebe vorhanden. Die Packkurven lassen
sich jeweils für volle und leere Gebinde unterschiedlich Programmieren. Auf die beschriebene
Weise kann kann ein optimierter Bewegungsablauf für die Handhabungs- und/oder Packmaschine
realisiert werden. Als Antriebe für den Behältertisch und die Gebindebahn kommen bspw.
Drehstrommotoren mit Frequenzumrichtern o. dgl. in Frage.
[0014] Für einen Wechsel der Handhabungseinrichtungen bietet das Magazin Einrichtungen zur
horizontalen und/oder vertikalen Beförderung der Handhabungseinrichtungen von und
zu wenigstens zwei separaten Ablagepositionen an. Somit kann der Wechsel schnell,
sicher und bedienerfreundlich durchgeführt werden. Das Magazin ist vorzugsweise als
Regalsystem mit wenigstens zwei übereinander angeordneten Ablageebenen für die Handhabungseinrichtungen
ausgestattet, denen eine kombinierte Horizontal- und Vertikalfördereinrichtung zugeordnet
ist.
[0015] Um die Handhabungseinrichtungen an dieses Magazin übergeben zu können, weist dieses
zumindest eine, seitlich zu einer durch ein Schienensystem definierten Übergabeposition
angeordneter Ablageposition für die Handhabungseinrichtungen auf. Diese Übergabeeinheit
wird mittels einer Hubeinrichtung in Bewegung versetzt. Ein Antrieb der Hubeinrichtung
erfolgt gemeinsam durch wenigstens einen Antriebsmotor, der vorzugsweise über ein
Getriebe mit der Hubeinrichtung gekoppelt ist. Das Getriebe kann bspw. auf Stangen
oder Antriebswellen wirken, die wiederum mit einem Band, einem Antriebsriemen, einer
Kette oder einem anderen geeigneten Zugmittel in Verbindung stehen. Das Zugmittel,
bspw. das Band oder die Kette, wird durch die Bewegung der Stange bzw. der Antriebswelle
in Bewegung versetzt. Da das Zugmittel weiterhin mit der Übergabeeinheit in Wirkverbindung
steht, kann diese in gewünschter Weise nach oben und unten bewegt werden.
[0016] Die Gruppierung der Garnituren sowie deren Austausch durch die Überführung einer
zu deaktivierenden Garnitur in das Magazin und durch Überführung einer zu aktivierenden
Garnitur aus dem Magazin in die Arbeitsstellung an der Maschine sind gemäß einer weiteren
Ausführungsvariante teil- oder volllautomatisch steuerbar. Beim Wechsel können die
Verbindungen bspw. durch Roboterkupplungen gelöst werden, wobei ein Eingreifen des
Bedieners nicht erforderlich ist.
[0017] Bei einem erfindungsgemäßen Verfahren zur Steuerung einer Handhabungs- und/oder Packmaschine
zur Handhabung von Verpackungsgütern, die wenigstens eine Handhabungseinrichtung sowie
dieser zugeordnete, an die Größe der zu handhabenden Verpackungsgüter angepasste Einführrahmen
aufweist, sind die Handhabungseinrichtung und die zugeordneten Einführrahmen gemeinsam
auswechselbar und zwischen einer Arbeitsstellung an der Maschine und einer Lagerstellung
in einem Magazin bewegbar. Wenigstens eine auswechselbare Handhabungseinrichtung und
ein dieser zugeordneter Einführrahmen bilden eine so genannte Garnitur, wobei die
mindestens eine Handhabungseinrichtung und der zugeordnete Einführrahmen übereinander
gestapelt und automatisch miteinander verriegelt und gemeinsam auf annähernd horizontal
verlaufenden Schienen zwischen der Maschine und dem Magazin befördert werden, wobei
die Schienen zwischen der Maschine und dem Magazin angeordnet sind.
[0018] Die Garnituren können zwischen ihrer Arbeitsstellung an der Maschine und ihrer Lagerstellung
im Magazin ausgetauscht werden. D.h. wenn bspw. ein Wechsel der Verpackungsgüter ansteht
und die Greiferköpfe sowie die Einführrahmen nicht mehr für die Handhabung der Verpackungsgüter
passen, müssen diese ausgewechselt werden. Hierzu werden die Garnituren im Magazin
horizontal und/oder vertikal von und zu wenigstens zwei separaten Ablagepositionen
befördert, und die neuen Garnituren werden aus dem Magazin geholt und an die Handhabungs-/oder
Packmaschine angebracht.
[0019] Die Garnituren im Regalsystem werden im ausgebildeten Magazin mittels einer kombinierten
Horizontal- und Vertikalfördereinrichtung zwischen wenigstens zwei übereinander angeordneten
Ablageebenen befördert. Mittels einer Übergabeeinheit, die durch das Schienensystem
definiert wird, werden die Garnituren zwischen der Übergabeposition und wenigstens
einer seitlich zu dieser angeordnete Ablageposition transportiert.
[0020] Eine Garnitur wird durch übereinander stapelbare und miteinander verriegelbare Einführrahmen
und zugehörige Greiferköpfe gebildet, wobei die Einführrahmen an ihrer Unterseite
Gleiteinrichtungen oder Räder zur Beförderung auf den Schienen aufweisen können. Diese
Einrichtung an den Einführrahmen ist notwendig, da die Beförderung mittels des Schienensystems
über die Einrichtung verlaufen wird. Auch der Transport ins Magazin zur Lagerung erfolgt
somit über die Schienen.
[0021] Die Gruppierung der Garnituren sowie deren Austausch werden durch Überführung einer
zu deaktivierenden Garnitur in das Magazin und durch Überführung einer zu aktivierenden
Garnitur aus dem Magazin in die Arbeitsstellung an der Maschine automatisch gesteuert.
[0022] Weitere Merkmale, Ziele und Vorteile der vorliegenden Erfindung gehen aus der folgenden
detaillierten Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung hervor,
die als nicht einschränkendes Beispiel dient und auf die beigefügten Zeichnungen Bezug
nimmt. Gleiche Bauteile weisen dabei grundsätzlich gleiche Bezugszeichen auf und werden
teilweise nicht mehrfach erläutert.
Fig. 1 zeigt in schematischer Darstellung einen Ablauf eines Gerätewechsels einer
Handhabungs- und/oder Packmaschine von einem Produktionsort zu einer Übergabeeinheit
eines Magazins.
Fig. 2 zeigt einen schematischen Verlauf einer Lagerung und einer Übergabe von Handhabungseinrichtungen.
Fig. 3 zeigt eine schematische Seitenansicht einer Ausführungsvariante einer Handhabungs-
und/oder Packmaschine.
Fig. 4 zeigt eine schematische perspektivische Ansicht der Maschine gemäß Fig. 3.
Fig. 5 zeigt eine weitere schematische Seitenansicht der Maschine.
[0023] Der in Fig. 1 dargestellte schematische Verlauf eines Gerätewechsels von einem Produktionsort
zu einer Übergabeeinheit dient zur Darstellung des Systems in groben Zügen. Der mit
"Produktionsort" bezeichnete Kasten soll im Ausführungsbeispiel eine Handhabungs-
und/oder Packmaschine 10 darstellen, an der die notwendigen Einrichtungen, die zum
Aus- oder Einpacken von Verpackungsgütern notwendig sind, angebracht sind. Eine nähere
Beschreibung hierzu wird anhand der schematischen Darstellung der Fig. 3 gegeben.
Die Verpackungsgüter können bspw. Getränkeflaschen o. dgl. sein, die in herkömmliche,
stapelbare Getränkekästen einzusortieren sind.
[0024] Bei einem Produktwechsel müssen die Einrichtungen, im Folgenden Handhabungseinrichtungen
12 (vgl. Fig. 3) genannt, normalerweise ausgetauscht werden. Diese Handhabungseinrichtungen
12 werden an eine Übergabeeinheit 46 mittels eines Schienensystems 42 übergeben. Die
Übergabeeinheit 46 transportiert die Handhabungseinrichtungen 12 weiter zu möglichen
Lagerplätzen 48 (vgl. Fig. 2) eines in unmittelbarer Nähe der Maschine 10 angeordneten
Magazins 40. Auch werden aus diesem Magazin 40 die notwendigen Handhabungseinrichtungen
12 zum weiteren Betrieb geholt und an den Produktionsort geleitet und übergeben. Die
Förderung der Handhabungseinrichtungen 12 verläuft vorzugsweise über Schienen 44.
[0025] Die Fig. 2 zeigt einen schematischen Verlauf einer Lagerung und einer Übergabe von
Handhabungseinrichtungen 12 und zugeordneten Einführrahmen 16 an die Lagerplätze 48
des Magazins 40. Das Magazin 40, das bspw. durch ein Hochregal gebildet sein kann,
ist durch eine Lagergasse 41 in zwei Regalreihen getrennt. In dieser Lagergasse 41
kann sich die schienengebundene Übergabeeinheit 46 in und entgegen einer Bewegungsrichtung
B bewegen, um die Handhabungseinrichtungen 12 in die Regale ein- und auszulagern.
[0026] Die Ein- und Auslagerung der Handhabungseinrichtungen 12 und zugeordneten Einführrahmen
16 kann beliebig oder nach vorgegebenen Parametern erfolgen. Für die Ein- und Auslagerung
wird die Übergabeeinheit 46 über ein Führungssystem 42, welches Schienen 44 umfasst,
geführt. Dieses Schienensystem 42 ist an den Seiten des Magazins 40 angeordnet, die
die Lagergasse 41 bilden. D.h., das Schienensystem 42 verläuft von der Maschine bis
zur Lagergasse 41 und innerhalb dieser.
[0027] Die schematische Seitenansicht der Fig. 3 zeigt die Handhabungs- und/oder Packmaschine
10 für Verpackungsgüter 30. Beim Einpacken kommen die Verpackungsgüter 30 auf einem
Behälter- oder Maschinentisch 28 an und werden dort vorab in Gassen (nicht dargestellt)
gelenkt, damit sie einen gewissen Abstand bekommen und besser greifbar sind. Greiferköpfe
20 nehmen die Verpackungsgüter 30 auf und setzen sie in bereitstehende Leergebinde
oder Getränkekästen 32 ein. Die Gebinde 32 kommen über ein Transportband 36 an und
werden über dieses auch wieder abtransportiert.
[0028] Über einen Einführrahmen 16 werden die Verpackungsgüter 30 sicher in die Gebinde
32 geleitet. Dieser Einführrahmen 16 ist allerdings nur an der Oberseite des Gebindes
32 angelehnt. Der Einführrahmen 16 wird zusammen mit der Handhabungseinrichtung 12
während eines Produktwechsels zusammengekoppelt und als eine deaktivierende Garnitur
14 in ein Magazin 40 (vgl. Fig. 4) gebracht.
[0029] Um jedoch das Ein- oder Auspacken von Verpackungsgütern 30 zu ermöglichen, wird mit
einem Greiferkopfträger 22 eine sog. Packkurve gefahren. Diese Packkurve setzt sich
aus horizontalen und vertikalen Bewegungsabläufen zusammen. Um die Bewegungsabläufe
umsetzen und abfahren zu können, ist der Greiferkopfträger 22 an einem Maschinenausleger
24 befestigt. Über diesen Maschinenausleger 24 kann eine horizontale Bewegung auf
den Greiferkopfträger 22 übertragen werden. Diese Bewegung wird über ein horizontales
Schienensystem 34, welches im Maschinenausleger 24 vorhanden ist und an welcher der
Greiferkopfträger 22 wie eine Laufkatze befestigt ist, ermöglicht.
[0030] Die vertikale Bewegung wird über eine Hubsäule 26 ermöglicht. An dieser Hubsäule
26 ist ebenfalls ein Schienesystem 34 angebaut, an dem der Maschinenausleger 24 mit
dem integrierten Greiferkopfträger 22 nach oben und unten in vertikaler Bewegungsrichtung
V verschoben werden kann.
[0031] Die schematische Perspektivansicht der Fig. 4 zeigt eine Handhabungs- und/oder Packmaschine
10 in Wirkverbindung mit einem Magazin 40. In diesem Magazin 40 können die Garnituren
für Verpackungsgüter 30 (vgl. Fig. 3) unterschiedlicher Art gelagert werden. Im vorliegenden
Ausführungsbeispiel ist unterhalb des Greiferkopfträgers 22 beispielsweise über eine
Aufhängung 18 die Handhabungseinrichtung 12 (vgl. Fig. 3) angebracht. Diese Handhabungseinrichtungen
12 können während eines Wechsels an den Greiferkopfträger 22 automatisch oder manuell
angebracht werden.
[0032] Bei einem Produktwechsel kann die gesamte Garnitur 14 ausgetauscht werden, d.h. die
Handhabungseinrichtung 12 und der Einführrahmen 16 können gemeinsam ausgetauscht werden.
Hierzu wird der Greiferkopfträger 22, der am Maschinenausleger 24 befestigt ist, in
die niedrigste Stellung gefahren, so dass die daran hängende Handhabungseinrichtung
12 auf den darunter befindlichen Einführrahmen 16 abgesenkt wird. Diese tiefste Stellung
des Maschinenauslegers 24 wird über den Hubbereich der Hubsäule 26 erreicht. Der Einführrahmen
16 und die Handhabungseinrichtung 12 können während dieser Stellung über eine Steuerung
automatisch zusammengekoppelt werden, so dass sie zusammen eine Garnitur 14 bilden.
[0033] Die Handhabungseinrichtungen 12 werden im deaktivierten Zustand an ein Führungssystem
42 übergeben, welches mit einer Übergabeeinheit 46 über Schienen 44 in Verbindung
steht. Bei der Übergabe der Handhabungseinrichtung 12 an die Übergabeeinheit 46 wird
eine Hubeinrichtung 50 in Bewegung gesetzt. Diese Hubeinrichtung 50 befindet sich
außerhalb am Magazin 40.
[0034] Ein Antrieb 52 treibt die Hubeinrichtung 50 über einen Motor 54 an. Dieser Motor
54 ist über eine Abtriebswelle 57 mit einem Getriebe 56 verbunden. Dieses Getriebe
56 treibt wiederum über Koppelwellen 58 ein geeignetes Zugmittel 60 an, welches außerhalb
am Magazin 40 angebracht ist. Dieses Zugmittel 60 bewegt die Übergabeeinheit 46 in
vertikaler Bewegungsrichtung nach oben und unten zu den jeweiligen Lagerplätzen oder
Regalen 48. Aus diesen Lagerplätzen 48 kann eine aktivierte Handhabungseinrichtung
12 geholt oder eine deaktivierte Handhabungseinrichtung 12 gelagert werden. Das Zugmittel
60 kann zweckmäßigerweise eine geschlossene Rollenkette o. dgl. als Antriebsübertragungsmittel
umfassen.
[0035] Die Fig. 5 zeigt eine schematische Seitenansicht einer Handhabungs- und/oder Packmaschine
10 entsprechend der Fig. 4. In dieser weiteren Darstellung sind die Lagerplätze 48
im Magazin 40 ersichtlich, in denen die Handhabungseinrichtungen 12 gelagert werden
können. Ebenso ist der Antrieb 52, der die Hubeinrichtung 50 antreibt, sowie das System
der Übergabeeinheit 46 dargestellt. Die Übergabeeinheit 46 wird am Förderband 60 der
Hubeinrichtung 50 über eine Befestigungseinheit 62 angebracht und ist somit nach oben
und unten in der Lagergasse 41 (vgl. Fig. 2) des Magazins 40 beweglich angeordnet.
Diese Befestigungseinheit 62 ist auch an der gegenüberliegenden Seite, an der die
Handhabungseinrichtung 12 an die Übergabeeinheit 46 übergeben wird, angebracht.
[0036] Das Magazin 40 ist nach oben oder in der Länge erweiterbar, somit könnten die Lagerplätze
48 für die Handhabungseinrichtungen 12 (vgl. Fig. 3) ohne großen Aufwand vergrößert
werden.
Bezugszeichenliste
[0037]
- 10
- Handhabungs-/ Packmaschine
- 12
- Handhabungseinrichtung
- 14
- Garnitur
- 16
- Einführrahmen
- 18
- Aufhängung
- 20
- Greiferkopf
- 22
- Greiferkopfträger
- 24
- Maschinenausleger
- 26
- Hubsäule
- 28
- Maschinentisch
- 30
- Verpackungsgüter
- 32
- Gebinde, Getränkekästen, Kästen
- 34
- Schienensystem
- 36
- Transportband
- 40
- Magazin
- 41
- Lagergasse
- 42
- Führungs-/ Schienensystem
- 44
- Schienen
- 46
- Übergabeeinheit
- 48
- Lagerplatz, Regal, Ablageposition
- 50
- Hubeinrichtung
- 52
- Antrieb für Hubeinrichtung
- 54
- Motor
- 56
- Getriebe
- 57
- Abtriebswelle
- 58
- Koppelwellen
- 60
- Zugmittel
- 62
- Befestigungseinheit
- B
- Bewegungsrichtung
- V
- vertikale Bewegungsrichtung
1. System zur Handhabung von Verpackungsgütern (30), aufweisend eine Handhabungs- und/oder
Packmaschine (10), die wenigstens eine Handhabungseinrichtung (12), an welcher Greiferköpfe
(20) angebracht sind, sowie dieser zugeordnete, an die Größe der zu handhabenden Verpackungsgüter
(30) angepasste Einführrahmen (16) zur Einleitung der Verpackungsgüter (30) in Gebinde
(32) aufweist, und ein Magazin (40), wobei die Handhabungseinrichtung (12) und der
zugeordnete Einführrahmen (16) gemeinsam auswechselbar und zwischen einer Arbeitsstellung
an der Maschine (10) und einer Lagerstellung im Magazin (40) bewegbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Handhabungseinrichtung (12) und der zugeordnete Einführrahmen (16) übereinander
stapelbar und automatisch miteinander verriegelbar sind und zwischen der Maschine
(10) und dem Magazin (40) Schienen (44) zur annähernd horizontalen Beförderung der
wenigstens einen, auswechselbaren Handhabungseinrichtung (12) und eines dieser zugeordneten
Einführrahmens (16) zwischen der Arbeitsstellung und der Lagerstellung angeordnet
sind.
2. System nach Anspruch 1, wobei der eine Einführrahmen (16) an seiner Unterseite Gleiteinrichtungen
oder Räder zur Beförderung auf den Schienen (44) aufweist.
3. System nach Anspruch 1, wobei das Magazin (40) Einrichtungen zur horizontalen und/oder
vertikalen Beförderung der Handhabungseinrichtung (12) von und zu wenigstens zwei
separaten Ablagepositionen (48) aufweist.
4. System nach einem der voranstehenden Ansprüche, wobei das Magazin (40) als Regalsystem
mit wenigstens zwei übereinander angeordneten Ablageebenen für die Handhabungseinrichtung
(12) und den zugehörigen Einführrahmen (16) ausgebildet ist, denen eine kombinierte
Horizontal- und Vertikalfördereinrichtung zugeordnet ist.
5. System nach einem der voranstehenden Ansprüche, wobei das Magazin (40) zumindest eine,
seitlich zu einer durch das Schienensystem (42) definierten Übergabeposition angeordnete
Ablageposition (48) für die Handhabungseinrichtung (12) und den zugehörigen Einführrahmen
(16) aufweist.
6. System nach einem der voranstehenden Ansprüche, wobei der Austausch einer Garnitur
(14) bestehend aus wenigstens einer auswechselbaren Handhabungseinrichtung (12) und
einem der Handhabungseinrichtung (12) zugeordneten Einführrahmen (16) durch Überführung
einer zu deaktivierenden Garnitur (14) in das Magazin (40) und durch Überführung einer
zu aktivierenden Garnitur (14) aus dem Magazin (40) in die Arbeitsstellung an der
Maschine (10) automatisch steuerbar ist.
7. Verfahren zur Steuerung eines Systems, bestehend aus einer Handhabungs- und/oder Packmaschine
(10) zur Handhabung von Verpackungsgütern (30), die wenigstens eine Handhabungseinrichtung
(12) sowie dieser zugeordnete, an die Größe der zu handhabenden Verpackungsgüter (30)
angepasste Einführrahmen (16) zur Einleitung der Verpackungsgüter in Gebinde aufweist,
und einem Magazin (40), wobei die Handhabungseinrichtung (12) und der zugeordnete
Einführrahmen (16) gemeinsam auswechselbar und zwischen einer Arbeitsstellung an der
Maschine (10) und einer Lagerstellung im Magazin (40) bewegbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine auswechselbare Handhabungseinrichtung (12) und ein der Handhabungseinrichtung
(12) zugeordneter Einführrahmen (16) eine Garnitur (14) bilden, wobei die Handhabungseinrichtung
(12) und der zugeordnete Einführrahmen (16) übereinander gestapelt und automatisch
miteinander verriegelt und gemeinsam auf annähernd horizontal verlaufenden Schienen
(44) zwischen der Maschine (10) und dem Magazin (40) befördert werden, wobei die Schienen
(44) zwischen der Maschine (10) und dem Magazin (40) angeordnet sind.
8. Verfahren nach Anspruch 7, wobei die Garnituren (14) zwischen ihrer Arbeitsstellung
an der Maschine (10) und ihrer Lagerstellung im Magazin (40) ausgetauscht werden.
9. Verfahren nach Anspruch 7 oder 8, wobei die Garnituren (14) im Magazin (40) horizontal
und/oder vertikal von und zu wenigstens zwei separaten Ablagepositionen (48) befördert
werden.
10. Verfahren nach einem der Ansprüche 7 bis 9, wobei die Garnituren (14) im als Regalsystem
ausgebildeten Magazin (40) mittels einer kombinierten Horizontal- und Vertikalfördereinrichtung
zwischen wenigstens zwei übereinander angeordneten Ablageebenen befördert werden.
11. Verfahren nach einem der Ansprüche 7 bis 10, wobei die Garnituren (14) im Magazin
(40) zwischen einer durch das Schienensystem (42) definierten Übergabeposition und
wenigstens einer seitlich zu dieser angeordneten Ablageposition (48) befördert werden.
12. Verfahren nach einem der Ansprüche 7 bis 11, wobei die Einführrahmen (16) an ihrer
Unterseite Gleiteinrichtungen oder Räder zur Beförderung auf den Schienen (44) aufweisen.
13. Verfahren nach einem der Ansprüche 7 bis 12, wobei ein Austausch der Garnituren (14)
durch Überführung einer zu deaktivierenden Garnitur (14) in das Magazin (40) und durch
Überführung einer zu aktivierenden Garnitur (14) aus dem Magazin (40) in die Arbeitsstellung
an der Maschine (10) automatisch gesteuert wird.
1. A system for handling packaging items (30), the system having a handling machine and/or
a packaging machine (10), which has at least one handling device (12) at which gripper
heads (20) are arranged, as well as having insertion frames (16) associated with the
handling device (12), which insertion frames (16) are adapted to the size of the packaging
items (30) to be handled, for the purpose of feeding the packaging items (30) into
bundles (32), and also having a magazine (40), wherein the handling device (12) and
the associated insertion frame (16) are replaceable together and are movable between
an operating position at the machine (10) and a storing position in the magazine (40),
characterised in that the handling device (12) and the associated insertion frame (16) are stackable above
one another and are lockable to each other automatically, and in that rails (44) are arranged between the machine (10) and the magazine (40) for the purpose
of approximately horizontally conveying the at least one replaceable handling device
(12) and an insertion frame (16) associated with it between the operating position
and the storing position.
2. The system as recited in claim 1 wherein the one insertion frame (16) has sliding
devices or wheels on its underside for the purpose of conveyance on the rails (44).
3. The system as recited in claim 1 wherein the magazine (40) has devices for the horizontal
and/or vertical conveyance of the handling device (12) from and to at least two separate
depositing positions (48).
4. The system as recited in one of the previous claims wherein the magazine (40) is designed
as a rack system with at least two depositing levels for the handling device (12)
and the associated insertion frame (16), which depositing levels are arranged above
one another and to which a combined horizontal and vertical conveying device is assigned.
5. The system as recited in one of the previous claims wherein the magazine (40) has
at least one depositing position (48) for the handling device (12) and the associated
insertion frame (16), which depositing position (48) is arranged laterally from a
delivery position defined by the rail system (42).
6. The system as recited in one of the previous claims wherein the replacement of a set
(14), which consists of at least one replaceable handling device (12) and one insertion
frame (16) associated with the handling device (12), by transferring a set (14), which
is to be deactivated, into the magazine (40) and by transferring a set (14), which
is to be activated, from the magazine (40) to the operating position at the machine
(10) is controllable automatically.
7. A method for controlling a system consisting of a handling machine and/or a packaging
machine (10) for handling packaging items (30), which handling machine and/or packaging
machine (10) has at least one handling device (12) as well as insertion frames (16)
associated with the handling device (12), which insertion frames (16) are adapted
to the size of the packaging items (30) to be handled, for the purpose of feeding
the packaging items into bundles, and also consisting of a magazine (40), wherein
the handling device (12) and the associated insertion frame (16) are replaceable together
and are movable between an operating position at the machine (10) and a storing position
in the magazine (40), characterised in that the at least one replaceable handling device (12) and an insertion frame (16) associated
with the handling device (12) form a set (14), wherein the handling device (12) and
the associated insertion frame (16) are stacked above one another and are locked to
each other automatically and are conveyed together between the machine (10) and the
magazine (40) on rails (44), which run approximately horizontally, wherein the rails
(44) are arranged between the machine (10) and the magazine (40).
8. The method as recited in claim 7 wherein the sets (14) are replaced between their
operating position at the machine (10) and their storing position in the magazine
(40).
9. The method as recited in claim 7 or 8 wherein the sets (14) are conveyed horizontally
and/or vertically in the magazine (40) from and to at least two separate depositing
positions (48).
10. The method as recited in one of the claims 7 to 9 wherein the sets (14) are conveyed
in the magazine (40), which is designed as a rack system, by means of a combined horizontal
and vertical conveying device between at least two depositing levels arranged above
one another.
11. The method as recited in one of the claims 7 to 10 wherein the sets (14) are conveyed
in the magazine (40) between a delivery position defined by the rail system (42) and
at least one depositing position (48), which is arranged laterally from the delivery
position.
12. The method as recited in one of the claims 7 to 11 wherein the insertion frames (16)
have sliding devices or wheels on their underside for the purpose of conveyance on
the rails (44).
13. The method as recited in one of the claims 7 to 12 wherein a replacement of the sets
(14) by transferring a set (14), which is to be deactivated, into the magazine (40)
and by transferring a set (14), which is to be activated, from the magazine (40) to
the operating position at the machine (10) is controlled automatically.
1. Système de manutention de produits à emballer (30), comprenant une machine de manutention
et/ou d'emballage (10) qui présente au moins un dispositif de manutention (12) sur
lequel des têtes de préhension (20) sont montées ainsi que des cadres d'introduction
(16) qui sont associés à celui-ci et adaptés à la taille des produits à emballer (30)
à manipuler et qui sont destinés à introduire les produits à emballer (30) dans des
emballages (32), et un magasin (40), dans lequel ledit dispositif de manutention (12)
et le cadre d'introduction (16) associé sont échangeables en commun et sont déplaçables
entre une position de travail sur la machine (10) et une position de stockage dans
le magasin (40), caractérisé par le fait que ledit dispositif de manutention (12) et le cadre d'introduction (16) associé sont
empilables l'un sur l'autre et peuvent être verrouillés automatiquement l'un avec
l'autre, et des rails (44) pour un transport approximativement horizontal dudit au
moins un dispositif de manutention (12) échangeable et d'un cadre d'introduction (16)
associé à celui-ci, entre la position de travail et la position de stockage, sont
disposés entre la machine (10) et le magasin (40).
2. Système selon la revendication 1, dans lequel ledit un cadre d'introduction (16) présente,
sur sa face inférieure, des dispositifs de glissement ou des roues pour le transport
sur lesdits rails (44).
3. Système selon la revendication 1, dans lequel le magasin (40) présente des dispositifs
de transport horizontal et/ou vertical du dispositif de manutention (12) à partir
de et vers au moins deux positions de dépôt (48) séparées.
4. Système selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans lequel le magasin
(40) est réalisé en tant que système de rayonnage comprenant au moins deux plans de
dépôt superposés pour le dispositif de manutention (12) et le cadre d'introduction
(16) associé, auxquels est associé un dispositif combiné de transport horizontal et
vertical.
5. Système selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans lequel le magasin
(40) présente au moins une position de dépôt (48) pour le dispositif de manutention
(12) et le cadre d'introduction (16) associé, qui est disposée latéralement par rapport
à une position de transfert définie par le système de rails (42).
6. Système selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans lequel l'échange
d'une garniture (14) se composant d'au moins un dispositif de manutention (12) échangeable
et d'un cadre d'introduction (16) associé au dispositif de manutention (12) peut être
commandé automatiquement en transférant dans le magasin (40) une garniture (14) à
désactiver et en transférant une garniture (14) à activer du magasin (40) dans la
position de travail sur la machine (10).
7. Procédé de commande d'un système se composant d'une machine de manutention et/ou d'emballage
(10) destiné à manipuler des produits à emballer (30) qui présente au moins un dispositif
de manutention (12) ainsi que des cadres d'introduction (16) qui sont associés à celui-ci
et adaptés à la taille des produits à emballer (30) à manipuler et qui sont destinés
à introduire les produits à emballer dans des emballages, et d'un magasin (40), dans
lequel ledit dispositif de manutention (12) et le cadre d'introduction (16) associé
sont échangeables en commun et sont déplaçables entre une position de travail sur
la machine (10) et une position de stockage dans le magasin (40), caractérisé par le fait que ledit au moins un dispositif de manutention (12) échangeable et un cadre d'introduction
(16) associé au dispositif de manutention (12) forment une garniture (14), ledit dispositif
de manutention (12) et le cadre d'introduction (16) associé étant empilés l'un sur
l'autre et verrouillés automatiquement l'un avec l'autre et étant transportés en commun
entre la machine (10) et le magasin (40) sur des rails (44) s'étendant de manière
approximativement horizontale, dans lequel lesdits rails (44) sont disposés entre
la machine (10) et le magasin (40).
8. Procédé selon la revendication 7, dans lequel les garnitures (14) sont échangées entre
leur position de travail sur la machine (10) et leur position de stockage dans le
magasin (40).
9. Procédé selon la revendication 7 ou 8, dans lequel les garnitures (14) sont transportées,
dans le magasin (40), horizontalement et/ou verticalement à partir de et vers au moins
deux positions de dépôt (48) séparées.
10. Procédé selon l'une quelconque des revendications 7 à 9, dans lequel les garnitures
(14) sont transportées, dans le magasin (40) réalisé en tant que système de rayonnage,
au moyen d'un dispositif combiné de transport horizontal et vertical, entre au moins
deux plans de dépôt superposés.
11. Procédé selon l'une quelconque des revendications 7 à 10, dans lequel les garnitures
(14) sont transportées, dans le magasin (40), entre une position de transfert définie
par le système de rails (42) et au moins une position de dépôt (48) disposée latéralement
par rapport à celle-ci.
12. Procédé selon l'une quelconque des revendications 7 à 11, dans lequel les cadres d'introduction
(16) présentent, sur leur face inférieure, des dispositifs de glissement ou des roues
pour le transport sur lesdits rails (44).
13. Procédé selon l'une quelconque des revendications 7 à 12, dans lequel un échange des
garnitures (14) est commandé automatiquement en transférant dans le magasin (40) une
garniture (14) à désactiver et en transférant une garniture (14) à activer du magasin
(40) dans la position de travail sur la machine (10).
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information
des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes.
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Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente