[0001] Die Erfindung betrifft eine Verpackungsmaschine und ein Verfahren zu deren Steuerung.
[0002] Derartige Verpackungsmaschinen dienen u.a. zum Einschlagen von Verpackungsgütern
mit Verpackungsbahnen. Die Verpackungsgüter können bspw. Gebinde mit mehreren regelmäßig
angeordneten Getränkebehältern sein, die mit einer Einwegfolienverpackung umhüllt
werden, mit der sie auf Paletten gestapelt werden, um bei der Lagerung und beim Transport
besser gehandhabt werden zu können. Die Verpackungsfolie wird mittels geeigneten Verpackungsmaschinen
aufgebracht, mit deren Hilfe das jeweils mit Folie zu umhüllende Gebinde mit einem
zuvor von einer Endlosbahn abgetrennten Folienabschnitt eingeschlagen wird. Dieser
Einschlag erfolgt normalerweise kontinuierlich, d.h. im laufenden Transport der Gebinde,
wobei die auf Länge geschnittenen Folienabschnitte meist von einem Bereich unterhalb
des Transportniveaus der Gebinde zugeführt werden, so dass das Gebinde auf einen Teil
des Folienabschnittes geschoben wird, der später den Bodenabschnitt bildet. Die Folienabschnitte
werden mittels mehrerer Führungs- und/oder Umlenkelemente auf das Transportband sowie
zu einem Einschlagelement gefördert, das sich beweglich oberhalb der Gebinde befindet
und während deren Transport die Folienabschnitte um die Gebinde schlägt, so dass diese
weitgehend vollständig eingehüllt werden.
[0003] Eine derartige kontinuierliche Vorrichtung zum Verpacken von kippgefährdeten Gegenständen
mittels einer Folienumhüllung geht bspw. aus der
DE 42 07 725 C2 hervor.
[0004] Auf Grund einer leistungsbedingten Abhängigkeit werden die Gebinde mehrspurig durch
die Verpackungsmaschine befördert. Es werden somit in einem Einschlagvorgang parallel
mindestens zwei Gebinde gleichzeitig von der Verpackungsfolie zumindest teilweise
umhüllt. Hierzu ist es notwendig, die verwendete Verpackungsfolie in mindestens zwei
Bahnen mittels einer Schneid- und nachfolgenden Spreizvorrichtung zu trennen. Die
ausgehende breite Folienbahn wird somit in mindestens zwei Hälften getrennt und diese
Hälften auf einen ausreichenden Abstand gebracht, um ohne gegenseitige Störung zwei
parallel nebeneinander beförderte Gebinde einschlagen zu können. Gegenwärtig wird
die Funktion des Folienspreizens meist dadurch realisiert, dass eine in zwei Bahnen
geteilte Folie über winklig angestellte starre Spreizrollen gezogen wird. Um die Reibung
der Folie an den starren Rollen zu minimieren, sind diese in einem Teilbereich ihres
Umfangs mit Bohrungen versehen, aus denen Luft strömt. Dieser Teilbereich entspricht
zumindest dem Umschlingungswinkel der Folie. Hierdurch bildet die mit Druckluft beaufschlagte
Rolle ein Luftlager für die Folienbahn.
[0005] Alternative Varianten können vorsehen, auf das Luftbett zu verzichten und die Folie
lediglich über eine gekrümmte Welle zu führen und zu ziehen. Diese Variante hat jedoch
den Nachteil, dass sich die Folie statisch auflädt und die Spreizung nur ein geringes
Spreizmaß annehmen kann, so dass damit ein Folienabstand von typischerweise nur ca.
30 mm zu realisieren ist.
[0006] Vorrichtungen zum Trennen von Materialbahnen in zwei Teilbahnen unter Verwendung
eines Folienspreizers mit Rollen zur Folienführung sind bspw. aus der
DE 37 33 129 A1, aus der
DE 42 41 354 C1 sowie aus der
DE 101 05 486 A1 bekannt.
[0007] Eine Vorrichtung und ein Verfahren zum Längsschneiden von Bandmaterial in dünne Streifen
gehen bspw. aus der
DE 695 16 233 T2 hervor. Hier wird das Bandmaterial mittels druckluftversorgten Luftlagern gehalten
und geführt.
[0008] Im weiteren Abwicklungs- und Transportprozess wird die auf eine definierte Länge
geschnittene Folie auf einem sog. Vakuumband in Richtung der Folienumwicklungsstation
transportiert. Aufgrund der vorgegebenen Mechanik zweier getrennter Bänder über den
Transportweg von der Folientrennstation zum Vakuumband und zum Transportband und dem
Folieneinschlag muss die Folie über einen Bereich transportiert bzw. geschoben werden,
in dem keine Auflage der Folie gewährleistet werden kann. Um diesen Bereich zu überbrücken
und zu gewährleisten, dass die Folie bzw. der Folienanfang nicht schwerkraftbedingt
wegknickt und damit eine Produktionsstörung verursacht, wird die Folie unter Zuhilfenahme
zweier Blasrohre stabilisiert und mittels eines von den Blasrohren gebildeten Luftkanals
in der gewünschten Lage und Ausrichtung befördert.
[0009] Grundsätzlich haben die beschriebenen Systeme den Nachteil, dass ein Druckluftsystem
zur Verfügung stehen muss. Zudem bedingt die Druckluftstabilisierung und -förderung
der Folienabschnitte einen relativ hohen Druckluftverbrauch, so dass ein relativ hoher
Energieeinsatz für die Herstellung der Druckluft erforderlich ist.
[0010] Ein vorrangiges Ziel der Erfindung besteht darin, eine leicht handhabbare und zuverlässig
funktionierende Führungsmöglichkeit für Band- und Folienmaterial zu schaffen, die
mit einem gegenüber einer druckluftversorgten Luftlagerung reduziertem Energieeinsatz
betreibbar ist.
[0011] Diese Ziele werden bei einer Maschine mit den Merkmalen des unabhängigen Anspruchs
1 dadurch erreicht, dass wenigstens eines von mehreren Führungselementen für die als
Verpackung verwendeten Verpackungs- und/oder Folienbahnen als Ultraschalllagereinheit
ausgebildet ist. Die vorliegende Erfindung basiert somit im Wesentlichen auf dem Einsatz
von Ultraschallluftlagern als Führungs-, Umlenk- und/oder Lagerelemente für die zu
befördernden Verpackungsbahnen, insbesondere für Folienabschnitte. Dabei wird mithilfe
eines hochfrequent schwingenden Bauteils die Luft zwischen dem zu transportierenden
Medium und dem Schwinger verdichtet und erzielt so eine gewisse Tragfähigkeit. Diese
Tragfähigkeit reicht in der Praxis aus, um die sehr leichten Verpackungs- bzw. Folienbahnen
in ausreichendem Abstand von den Lager- bzw. Führungselementen zu führen.
[0012] Die vorliegende Erfindung bezieht sich somit im Wesentlichen auf die Führungs-, Umlenk-
und Lagerelemente für die verwendeten Verpackungsbahnen. Sie bezieht sich jedoch in
gleicher Weise auf eine Maschine zum Verpacken von Gütern und/oder Verpackungseinheiten
mit einer flächenartigen Verpackungsbahn wie einer Einwegfolie o. dgl. Diese Maschine
umfasst eine Zuführeinheit für die Verpackungsbahnen und eine Einschlageinheit zum
zumindest abschnittsweisen Umwickeln der Güter bzw. Verpackungseinheiten mit der Verpackungsbahn.
Die Verpackungsbahnen werden dabei über flächige, stegartige und/oder rollenartige
Führungselemente geführt und/oder auf diesen zumindest abschnittsweise getragen. Die
Erfindung ist
dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eines der Führungselemente als Ultraschalllagereinheit ausgebildet ist.
Wahlweise kann die wenigstens eine Ultraschalllagereinheit durch ein im Wesentlichen
quer zu einer Förderrichtung der Verpackungsbahn angeordnetes Umlenkelement gebildet
sein. Ein derartiges Umlenkelement ist vergleichbar mit einer in herkömmlichen Maschinen
verwendeten Umlenkrolle, die ggf. über eine Druckluftversorgung zur Verbesserung der
Folienführung verfügen kann. Bei der erfindungsgemäßen Maschine ist auf die Druckluftversorgung
verzichtet, da die Ultraschalllagereinheit für den notwendigen Abstand des Führungselements
zur Verpackungsbahn und damit für die gewünschte Reduzierung der Reibungswiderstände
sorgt.
[0013] Bei einer Ausführungsvariante der erfindungsgemäßen Verpackungsmaschine kann das
Umlenkelement eine weitgehend berührungsfreie, linienartige Umlenkung und/oder Führung
für die Verpackungsbahn bilden. Wahlweise können auch zwei oder mehr winkelig zueinander
angeordnete Umlenkelemente eine Spreizeinheit zur beabstandeten Führung zweier oder
mehr zuvor parallel und/oder als eine einzige Verpackungsbahn geförderte Verpackungsbahnen
bilden.
[0014] Die Ultraschalllagereinheiten sind jedoch wahlweise auch dafür geeignet, wenigstens
eine Oberfläche mit einer flächenartigen Führung für die Verpackungsbahn bzw. die
Folienbahn zu bilden.
[0015] Die wenigstens eine Ultraschalllagereinheit ist vorzugsweise durch ein Ultraschallluftlager
gebildet, dessen Aktivierung eine Verdichtung der Luft zwischen der Verpackungsbahn
und der Oberfläche der Ultraschalllagereinheit auslöst. Das System des Schwingungserzeugers,
des Schwingers und der Schwingungsentkoppelung ist verfügbar und kann je nach Bedarf
dimensioniert und konfiguriert werden. Die Ausführung des Schwingers bzw. des Schwingkörpers
ist dabei anwenderspezifisch auszuführen, bspw. als zylindrische Rolle oder als flächige
Platte. Die Erfindung beschreibt den Einsatz des Systems in einer Verpackungsmaschine
zum Handling der Verpackungsfolien oder -bahnen in den Funktionsbereichen des Spreizens
der Folie und des Transportierens der Folie.
[0016] Als Verpackungsbahnen können Verpackungsfolien oder andere geeignete Verpackungsbahnen,
bspw. aus Papier oder aus einem geeigneten Verbundmaterial, verwendet werden, die
sich für den Einsatzzweck des Umhüllens und Verpackens von Verpackungsgütern wie z.B.
Gebinden mit Getränkebehältern eignen. Wird als Verpackungsmaterial eine herkömmliche
Verpackungsfolie verwendet, so wird diese normalerweise nach dem Einschlagen des Verpackungsguts
mittels Wärmeeinwirkung um das Verpackungsgut geschrumpft.
[0017] Die vorliegende Erfindung betrifft neben der Verpackungsmaschine auch ein Verfahren
zum Verpacken von Gütern und/oder Verpackungseinheiten mit einer flächenartigen Verpackungsbahn
wie einer Einwegfolie o. dgl., bei dem die Verpackungsbahnen einer Einschlageinheit
zum zumindest abschnittsweise Umwickeln der Güter bzw. Verpackungseinheiten mit der
Verpackungsbahn zugeführt werden. Die Verpackungsbahnen werden dabei über flächige,
stegartige und/oder rollenartige Führungselemente geführt und/oder auf diesen zumindest
abschnittsweise getragen. Diese Führungselemente sind als Ultraschalllagereinheiten
in Form von Ultraschallluftlagern gebildet, deren Aktivierung eine Verdichtung der
Luft zwischen der Verpackungsbahn und der Oberfläche der Ultraschalllagereinheit auslöst.
[0018] Zusammenfassend basiert die Erfindung auf dem Einsatz von Ultraschallluftlagern in
Verpackungsmaschinen bzw. in Verfahren zum Verpacken von Verpackungsgütern. Dabei
wird mithilfe eines hochfrequent schwingenden Bauteils die Luft zwischen dem zu transportierenden
Medium und dem Schwinger verdichtet und erzielt so eine gewünschte Tragfähigkeit.
Bei einem ersten Anwendungsfall werden die luftunterstützten, winklig anstellbaren
und feststehenden Spreizumlenkungen durch ein Ultraschallluftlager erzeugendes System
ersetzt. Der hoch verdichtete "Luftfilm" bewirkt, dass die Folie nahezu berührungsfrei
über die Spreizrollen gezogen wird und durch deren winklige Stellung gespreizt wird.
[0019] In einem alternativen und ggf. mit dem ersten Anwendungsfall kombinierbaren zweiten
Anwendungsfall werden die Blasrohre, die einen "Luftkanal" erzeugen, durch ein flächiges
Schwingungssystem ersetzt, das wiederum durch einen "Luftfilm" ein berührungsloses
Transportieren der Folie ermöglicht.
[0020] Der wesentliche Vorteil des Systems ist die massive Reduzierung des Energieverbrauchs,
da auf Druckluft als unterstützendes Medium verzichtet werden kann. Somit ist das
System wesentlich energieeffizienter als die bisher bekannten Systeme.
[0021] Die bisher durchgeführten Versuche haben gezeigt, dass sich die verwendeten Ultraschallluftlager
für den benötigten Einsatzzweck in der Transporttechnik eignen. Das System eignet
sich in idealer Weise als Alternativlösung zu den vorhandenen Applikationen, die mit
Druckluft arbeiten. Weitere Anwendungen im Bereich der Folienführung sind denkbar
und sinnvoll.
[0022] Weitere Merkmale, Ziele und Vorteile der vorliegenden Erfindung gehen aus der folgenden
detaillierten Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung hervor,
die als nicht einschränkendes Beispiel dient und auf die beigefügten Zeichnungen Bezug
nimmt. Gleiche Bauteile weisen dabei grundsätzlich gleiche Bezugszeichen auf und werden
teilweise nicht mehrfach erläutert.
Fig. 1 zeigt eine schematische Darstellung mit wesentlichen Funktionselementen einer
Verpackungsmaschine.
Fig. 2 zeigt eine schematische Seitenansicht einer Folienumlenkung der Verpackungsmaschine
gemäß Fig. 1.
Fig. 3 zeigt eine schematische Darstellung einer Folienspreizung.
Fig. 4 zeigt eine schematische Seitenansicht einer flächigen Folienführung der Verpackungsmaschine
gemäß Fig. 1.
[0023] Die schematische Darstellung der Fig. 1 zeigt die wesentlichen Funktionselemente
einer an sich bekannten Verpackungsmaschine 10, die ein Führungssystem 12 zur Zuführung
von abgelängten und/oder in Längsrichtung in zwei oder mehreren parallel und beabstandeten
geführte geteilte Folienbahnen 14 zu Gebinden 16 umfasst. Die Gebinde 16 werden auf
einem horizontal angeordneten Transportband 18 zur Verpackungsstation 20 befördert,
wo sie mittels einer Einschlageinrichtung 22 mit passend abgelängten Folienbahnen
14 eingeschlagen und umhüllt werden, um sie ggf. anschließend mittels Wärmeeinwirkung
einem Schrumpfungsprozess (nicht dargestellt) zu unterziehen. Die Folienbahnen 14
werden im gezeigten Ausführungsbeispiel vor dem Trennen in passend abgelängte Abschnitte
von einer Folientrommel 24 abgezogen, so dass über einen längeren Zeitraum eine Endloszuführung
gewährleistet werden kann. Bevor die Folientrommel 24 vollständig abgerollt ist, kann
eine weitere Folientrommel 26 aktiviert werden.
[0024] Die gekennzeichneten Detailbereiche II und IV werden nachfolgend anhand der Figuren
2, 3 und 4 näher erläutert.
[0025] Die schematische Seitenansicht der Fig. 2 zeigt in detaillierter Darstellung die
Folienumlenkung des Ausschnitts II der Verpackungsmaschine 10 aus Fig. 1. Die Folienbahn
14 wird dabei mittels erfindungsgemäßer Ultraschallluftlager 28 mehrfach umgelenkt
und kann nach Einbringung eines geeigneten mittigen Einschnitts mittels zweier nebeneinander
angeordneter und um einen flachen Winkel x angestellter Ultraschallluftlager 28 in
gewünschtem Abstand zueinander gebracht werden. Die schematische Darstellung der Fig.
3 verdeutlicht diese sogenannte Folienspreizung.
[0026] Die schematische Seitenansicht der Fig. 4 zeigt schließlich eine flächige Folienführung
des Ausschnitts IV der Verpackungsmaschine 10 aus Fig. 1. Die zur Einschlageinrichtung
22 der Verpackungsstation 20 zu fördernde Folienbahn 14 wird mittels eines Transportbandes
30 der Trennstation in schräger Richtung nach oben auf das Niveau des vorderen Transportbandes
32 für die Gebinde 16 gefördert. Da das Transportband 30 der Trennstation vor der
Kette 34 der Einschlageinrichtung 22 enden muss und nach unten umgelenkt wird, bleibt
zwischen dem vorderen Transportband 32 und dem unteren Transportband 30 der Trennstation
eine Lücke, innerhalb derer die Folienbahn 14 geführt werden sollte, um ein Umschlagen
oder eine sonstige Fehlfunktion zuverlässig verhindern zu können. Wie mit der Fig.
4 verdeutlicht, befinden sich unterhalb der Überschubplatte 36, welche das hintere
Transportband 18 mit dem auf gleichem Höhenniveau befindlichen vorderen Transportband
32, getrennt durch die Durchführung für die Kette 34 und den Zuführspalt für die Folienbahn
14, zwei flächig ausgebildete Ultraschallluftlager 38, die parallel zueinander angeordnet
sind, so dass sie einen Führungsspalt 40 bilden, in dem die Folienbahn 14 zuverlässig
geführt und auf das Niveau des vorderen Transportbandes 32 gebracht werden kann.
[0027] Die Erfindung ist nicht auf die vorstehenden Ausführungsbeispiele beschränkt. Vielmehr
ist eine Vielzahl von Varianten und Abwandlungen denkbar, die von dem erfindungsgemäßen
Gedanken Gebrauch machen und deshalb ebenfalls in den Schutzbereich fallen.
Bezugszeichenliste
[0028]
- 10
- Verpackungsmaschine
- 12
- Führungssystem
- 14
- Folienbahn
- 16
- Gebinde
- 18
- hinteres Transportband
- 20
- Verpackungsstation
- 22
- Einschlageinrichtung
- 24
- Folientrommel
- 26
- weitere Folientrommel
- 28
- Ultraschallluftlager
- 30
- Transportband (Trennstation)
- 32
- vorderes Transportband (Einschlageinrichtung)
- 34
- Kette
- 36
- Überschubplatte
- 38
- flächige Ultraschallluftlager
- 40
- Führungsspalt
- X
- flacher Winkel
1. Maschine (10) zum Verpacken von Gütern und/oder Verpackungseinheiten mit einer flächenartigen
Verpackungsbahn wie einer Einwegfolie (14) o. dgl., umfassend eine Zuführeinheit (12)
für die Verpackungsbahnen und eine Einschlageinheit (22) zum zumindest abschnittsweise
Umwickeln der Güter bzw. Verpackungseinheiten mit der Verpackungsbahn, wobei die Verpackungsbahnen
über flächige, stegartige und/oder rollenartige Führungselemente geführt und/oder
auf diesen zumindest abschnittsweise getragen ist, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eines der Führungselemente als Ultraschalllagereinheit (28, 38) ausgebildet
ist.
2. Maschine nach Anspruch 1, bei der wenigstens eine der Ultraschalllagereinheiten (28)
durch ein im Wesentlichen quer zu einer Förderrichtung der Verpackungsbahn angeordnetes
Umlenkelement gebildet ist.
3. Maschine nach Anspruch 2, bei der das Umlenkelement eine weitgehend berührungsfreie,
linienartige Umlenkung und/oder Führung für die Verpackungsbahn bildet.
4. Maschine nach Anspruch 2 oder 3, bei der zwei oder mehr winkelig zueinander angeordnete
Umlenkelemente eine Spreizeinheit zur beabstandeten Führung zweier oder mehr zuvor
parallel und/oder als eine einzige Verpackungsbahn geförderte Verpackungsbahnen bilden.
5. Maschine nach Anspruch 1, bei der wenigstens eine der Ultraschalllagereinheiten (38)
durch eine Oberfläche mit einer flächenartigen Führung für die Verpackungsbahn gebildet
ist.
6. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5, bei der die wenigstens eine Ultraschalllagereinheit
durch ein Ultraschallluftlager (28, 38) gebildet ist, dessen Aktivierung eine Verdichtung
der Luft zwischen der Verpackungsbahn und der Oberfläche der Ultraschalllagereinheit
auslöst.
7. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 6, bei der die Verpackungsbahn durch eine
Verpackungsfolie (14) gebildet ist.
8. Verfahren zum Verpacken von Gütern und/oder Verpackungseinheiten mit einer flächenartigen
Verpackungsbahn wie einer Einwegfolie (14) o. dgl., bei dem die Verpackungsbahnen
einer Einschlageinheit (22) zum zumindest abschnittsweise Umwickeln der Güter bzw.
Verpackungseinheiten mit der Verpackungsbahn zugeführt werden, wobei die Verpackungsbahnen
über flächige, stegartige und/oder rollenartige Führungselemente geführt und/oder
auf diesen zumindest abschnittsweise getragen werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungselemente als Ultraschalllagereinheiten in Form von Ultraschallluftlagern
(28, 38) gebildet sind, deren Aktivierung eine Verdichtung der Luft zwischen der Verpackungsbahn
und der Oberfläche der Ultraschalllagereinheit auslöst.