[0001] Die Erfindung geht aus von einer Glühkerze mit den im Oberbegriff des Anspruchs 1
angegebenen Merkmalen. Eine solche Glühkerze ist beispielsweise aus der
DE 103 22 126 A1 oder der
DE 100 29 004 A1 bekannt.
[0002] Aus der
DE 103 22 126 A1 ist es bekannt, das den keramischen Glühstift umgebende Schutzrohr mit dem Kerzenkörper
zu verschweißen. Da an das Schutzrohr und den Kerzenkörper unterschiedliche Anforderungen
gestellt werden, werden für diese beiden Teile jedoch in der Regel unterschiedliche
Werkstoffe verwendet, so dass das Verschweißen nicht unproblematisch ist. Nachteilig
bei der bekannten Lösung ist auch, dass durch die Schweißnaht ein Oberflächenschutz
des Kerzenkörpers angegriffen werden kann.
[0003] Aus der
DE 100 29 004 A1 ist es ferner bekannt, das Schutzrohr mit dem darin angeordneten Glühstift in den
Kerzenkörper einzupressen. Nachteilig hieran ist, dass es beim Einpressen leicht zu
Beschädigungen des keramischen Glühstifts kommen kann.
[0004] Die
DE 100 29 004 A1 erwähnt ferner die Möglichkeit, das Schutzrohr mit Hartlot an dem Kerzenkörper zu
befestigen. Diese Vorgehensweise ist jedoch sehr aufwendig und führt zudem zu einer
relativ großen Lageungenauigkeit.
[0005] Aufgabe der Erfindung ist es deshalb, einen Weg aufzuzeigen, wie mit geringem Aufwand
das Schutzrohr eines keramischen Glühstifts mit dem Kerzenkörper einer Glühkerze verbunden
werden kann.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Glühkerze mit den im Anspruch 1 angegebenen
Merkmalen gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0007] Bei einer erfindungsgemäßen Glühkerze steckt in dem Kerzenkörper eine Hülse, die
das Schutzrohr umgibt und mit dem Schutzrohr verschweißt ist. Auf diese Weise lassen
sich die Vorteile unterschiedliche Verbindungstechniken nutzen und deren Nachteile
vermeiden.
[0008] Beispielsweise kann die Hülse in den Kerzenkörper eingepresst und anschließend das
Schutzrohr mit dem keramischen Glühstift in die Hülse eingesetzt werden. Beim Einpressen
der Hülse besteht dabei keine Gefahr einer Beschädigung des keramischen Glühstifts.
Eine Verschweißung des später eingesetzten Schutzrohrs mit der Hülse ist ohne Schwierigkeiten
möglich, da das Material der Hülse problemlos geeignet gewählt werden kann, insbesondere
können die Hülse und das Schutzrohr aus dem gleichen Material gefertigt sein.
[0009] Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass ein Abschnitt der Hülse,
der mit dem Schutzrohr verschweißt ist, aus dem Kerzenkörper herausragt. Besonders
bevorzugt ist dabei, dass die Hülse in dem aus dem Kerzenkörper herausragenden Abschnitt
eine kleinere Wandstärke als in einem von dem Kerzenkörper umgebenen Abschnitt aufweist.
Eine kleinere Wandstärke erleichtert nämlich vorteilhaft das Verschweißen der Hülse
mit einem darunter liegenden Abschnitt des Schutzrohres. Umgekehrt wird durch eine
größere Wandstärke in einem von dem Kerzenkörper umgebenen Abschnitt vorteilhaft die
mechanische Stabilität der Hülse erhöht, so dass sich diese besser in den Kerzenkörper
einpressen lässt.
[0010] Eine weitere vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass zwischen dem
Schutzrohr und dem Kerzenkörper ein Ringspalt ist. Bevorzugt ist auch zwischen dem
Schutzrohr und einem von dem Kerzenkörper umgebenen Abschnitt der Hülse ein Ringspalt.
Diese Maßnahmen haben den Vorteil, dass die Wärmeableitung von dem Glühstift auf den
Kerzenkörper reduziert werden kann.
[0011] Bevorzugt weist die Hülse eine umlaufende Stufe auf. Beispielsweise kann durch eine
solche Stufe ein dünnerer Abschnitt der Hülse, der mit dem Schutzrohr verschweißt
ist, mit einem dickeren Abschnitt, der in dem Kerzengehäuse angeordnet ist, verbunden
werden. Insbesondere kann eine umlaufende Stufe auch genutzt werden, um den Innendurchmesser
der Hülse zu verbreitern, so dass zwischen dem Schutzrohr und einem von dem Kerzenkörper
umgebenen Abschnitt der Hülse ein Ringspalt ist.
[0012] Eine weitere vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass sich das Schutzrohr
an seinem von dem Kerzenkörper abgewandten Ende verengt. Auf diese Weise kann das
Schutzrohr um einen sich verjüngenden Abschnitt des Glühstifts herum greifen und verhindern,
dass der Glühstift im Fall eines Bruchs in den Brennraum fällt.
[0013] Eine weitere vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass das Schutzrohr
in seiner Mantelfläche Öffnungen aufweist. Auf diese Weise können vorteilhaft Turbulenzen
in einer Zylinderkopfbohrung erzeugt werden, die einer Russbildung zwischen Zylinderkopf
und dem Glühstift mit Schutzrohr entgegenwirken. Die Öffnungen können beispielsweise
als Bohrungen, Schlitze, Ausklappungen oder Langlöcher ausgebildet sein. Dieser Aspekt
der Erfindung kann auch eigenständige Bedeutung haben. Die vorliegende Erfindung betrifft
deshalb auch eine Glühkerze mit einem keramischen Glühstift, einem den Glühstift umgebenden
Schutzrohr und einem Kerzenkörper, aus dem das Schutzrohr herausragt, wobei das Schutzrohr
in seiner Mantelfläche Öffnungen aufweist.
[0014] Eine weitere vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass das Schutzrohr
mindestens zwei Abschnitte aufweist, in denen zwischen dem Schutzrohr und dem Glühstift
ein Spalt ist, wobei das Schutzrohr zwischen den beiden Abschnitten eine Engstelle
aufweist, an der es an dem Glühstift anliegt. Die Engstelle kann beispielsweise umlaufend
ausgebildet sein oder durch mehrere in Umfangsrichtung angeordnete Einprägungen ausgebildet
sein. Indem das Schutzrohr den Glühstift nicht auf seiner vollen Länge, sondern nur
in einem oder mehreren Abschnitten berührt, können Eigenschwingungen des Glühstifts
wirksam gedämpft werden. Dieser Aspekt der Erfindung kann auch eigenständige Bedeutung
haben. Die vorliegende Erfindung betrifft deshalb auch eine Glühkerze mit einem keramischen
Glühstift, einem den Glühstift umgebenden Schutzrohr und einem Kerzenkörper, aus dem
das Schutzrohr herausragt, wobei das Schutzrohr mindestens zwei Abschnitte aufweist,
in denen zwischen dem Schutzrohr und dem Glühstift ein Spalt ist, und wobei das Schutzrohr
zwischen den beiden Abschnitten eine Engstelle aufweist, an der es an dem Glühstift
anliegt.
[0015] Eine weitere vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass das Schutzrohr
an seinem von dem Kerzenkörper abgewandten Ende, aus dem der Glühstift herausragt,
einen abgerundeten inneren Rand aufweist. Durch diese Maßnahme lässt sich die Bruchgefahr
des keramischen Glühstifts erheblich reduzieren. Bei der Montage oder beim Motorbetrieb
kann es nämlich dazu kommen, dass der Glühstift gegen den inneren Rand des Schutzrohres
gedrückt wird. Durch die Abrundung des inneren Randes lässt sich die damit verbundene
mechanische Belastung wesentlich reduzieren und folglich die Bruchgefahr senken. Dieser
Aspekt der Erfindung kann auch eigenständige Bedeutung haben. Die vorliegende Erfindung
betrifft deshalb auch eine Glühkerze mit einem keramischen Glühstift, einem den Glühstift
umgebenden Schutzrohr und einem Kerzenkörper, aus dem Schutzrohr herausragt, wobei
das Schutzrohr an seinem von dem Kerzenkörper angewandten Ende einen abgerundeten
inneren Rand aufweist.
[0016] Eine weitere vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass das Schutzrohr
eine beschichtete Oberfläche aufweist. Beispielsweise kann das Schutzrohr an seiner
Außenseite eine katalytische Schicht tragen, um das Abbrennen von eventuell vorhandenem
Ruß zu fördern. Geigente Katalysatoren sind beispielsweise Platinwerkstoffe. Möglich
ist es auch, das Schutzrohr an seiner Außenseite mit einer Antihaftschicht, beispielsweise
einer Nano-Oberflächenbeschichtung, zu versehen. Auf diese Weise lässt sich Ablagerungen
von Ruß und sonstigen Verbrennungsrückständen entgegenwirken. Besonders vorteilhaft
sind Antihaftschichten, die zugleich eine katalytische Wirkung haben. Die Innenseite
des Schutzrohrs kann ebenfalls vorteilhaft beschichtet werden, insbesondere dort wo
es den Glühstift berührt, beispielsweise zur dämpfenden Abstützung des Glühstifts.
Dieser Aspekt der Erfindung kann auch eigenständige Bedeutung haben. Die vorliegende
Erfindung betrifft deshalb auch eine Glühkerze mit einem keramischen Glühstift, einem
den Glühstift umgebenden Schutzrohr und einem Kerzenkörper, aus dem das Schutzrohr
herausragt, wobei das Schutzrohr eine beschichtete Oberfläche aufweist.
[0017] Eine weitere vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass das Schutzrohr
elektrisch von dem Kerzenkörper isoliert ist. Dies kann beispielsweise dadurch erreicht
werden, dass der in den Kerzenkörper hineinragende Abschnitt der Hülse von einem Keramikring
oder einer Keramikhülse umgeben ist, so dass ein elektrisch leitender Kontakt zwischen
Schutzrohr und Kerzenkörper verhindert wird. Indem das Schutzrohr elektrisch von dem
Kerzenkörper isoliert ist, kann es für Mess- und/oder Überwachungsfunktionen genutzt
werden, beispielsweise als lonisationselektrode oder als Temperatursensor, insbesondere
indem das Schutzrohr als Messwiderstand oder als Thermoelement ausgebildet wird. Dieser
Aspekt der Erfindung kann auch eigenständige Bedeutung haben. Die vorliegende Erfindung
betrifft deshalb auch einen eine Glühkerze mit einem keramischen Glühstift, einem
den Glühstift umgebenden Schutzrohr und einem Kerzenkörper, aus dem das Schutzrohr
herausragt, wobei das Schutzrohr elektrisch von dem Kerzenkörper isoliert ist.
[0018] Eine weitere vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass das Schutzrohr
in einem mit der Hülse verschweißten Abschnitt eine größere Wandstärke als in einem
von dem Kerzenkörper umgebenen Abschnitt aufweist. Eine größere Wandstärke hat den
Vorteil, dass Verschweißen mit der Hülse zu erleichtern. Zudem kann durch den Übergang
von der größeren Wandstärke auf die kleinere Wandstärke eine Stufe an der Außenseite
des Schutzrohrs ausgebildet werden, die bei der Montage mit einem Anschlag der Hülse
oder des Kerzenkörpers zusammenwirkt und so die Position des Schutzrohres vorgibt.
[0019] Eine weitere vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass die Hülse eine
umlaufende Stufe aufweist. Bevorzugt ist dabei, dass die Stufe bündig mit einer Stirnfläche
des Kerzenkörpers angeordnet ist.
[0020] Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung werden an Ausführungsbeispielen unter
Bezugnahme auf den beigefügten Zeichnungen erläutert. Gleiche und einander entsprechende
Teile sind dabei mit übereinstimmenden Bezugszahlen bezeichnet. Es zeigen:
- Figur 1
- ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Glühkerze;
- Figur 2
- eine Detailansicht zu Figur 1;
- Figur 3
- eine Detailansicht eines weiteren Ausführungsbeispiels;
- Figur 4
- eine schematische Darstellung eines weiteren Ausführungsbeispiels in einer teilweise
geschnittenen Ansicht;
- Figur 5
- eine schematische Darstellung eines weiteren Ausführungsbeispiels in einer teilweise
geschnittenen Ansicht;
- Figur 6
- eine schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiels in einer Zylinder kopfbohrung
eines Motors;
- Figur 7
- eine Detailansicht zu Figur 6.
[0021] Figur 1 zeigt eine Glühkerze mit einem keramischen Glühstift 1, einem den Glühstift
1 umgebenden Schutzrohr 2 und einem Kerzenkörper 3, aus dem das Schutzrohr 2 herausragt.
Das Schutzrohr 2 ist von einer Hülse 4 umgeben, die in dem Kerzenkörper 3 steckt und
mit dem Schutzrohr 2 in einem aus dem Kerzenkörper 3 herausragenden Bereich S verschweißt
ist. Dies ist insbesondere in Figur 2 zu erkennen, die eine Vergrößerung des Bildausschnitts
A der Figur 1 zeigt.
[0022] Die Hülse 4 ist in den Kerzenkörper 3 eingepresst. Der Kerzenkörper 3 bildet einen
Anschlag, an dem ein Ende der Hülse 4 anliegt. Wie Figur 2 zeigt, ist ein Abschnitt
der Hülse 4, der eine größere Wandstärke aufweist, von dem Kerzenkörper 3 umgeben.
Ein Abschnitt der Hülse 4, der eine kleinere Wandstärke aufweist, ragt aus dem Kerzenkörper
3 heraus und ist mit einem darunter liegenden Abschnitt des Schutzrohrs 2 verschweißt,
beispielsweise mit einer radial umlaufenden Laserschweißnaht. Zwischen diesen beiden
Abschnitten weißt die Hülse 4 eine umlaufende Stufe auf, die bündig mit der Stirnfläche
des Kerzenkörpers 3 angeordnet ist.
[0023] Die Hülse 4 kann aus dem gleichen Material wie das Schutzrohr 2 gefertigt werden,
so dass sich diese Hülse 4 und Schutzrohr 2 leicht verschweißen lassen. Der Kerzenkörper
3 ist bevorzugt aus einem anderen Material, insbesondere aus einem Edelstahl, der
sich spanend gut bearbeiten lässt, beispielsweise aus 11 SMnPbBiTe30+C. Der Kerzenkörper
3 kann auf seiner Oberfläche eine Schutzschicht tragen.
[0024] Zwischen dem Schutzrohr 2 und dem Kerzenkörper 3 ist bevorzugt ein Ringspalt, um
die Wärmeableitung von dem Glühstift 1 auf den Kerzenkörper 3 zu reduzieren. Bevorzugt
ist auch zwischen dem von dem Kerzenkörper 3 umgebenen Abschnitt der Hülse 4 und dem
Schutzrohr 2 einen Ringspalt, wie dies in Figur 2 dargestellt ist.
[0025] Figur 3 zeigt in einer schematischen Darstellung ein weiteres Ausführungsbeispiel
einer Glühkerze. Dieses Ausführungsbeispiel unterscheidet sich von dem in Figur 1
dargestellten Ausführungsbeispiel im Wesentlichen dadurch, dass sich das Schutzrohr
2 an seinem von dem Kerzenkörper 3 abgewandten Ende verengt und um einen sich verjüngenden
Abschnitt des Glühstifts 1 herum greift. Das Schutzrohr 2 kann auf diese Weise den
Glühstift 1 im Falle eines Glühstiftbruchs formschlüssig halten.
[0026] Figur 4 zeigt in einer schematischen Darstellung ein weiteres Ausführungsbeispiel
einer Glühkerze. Bei diesem Ausführungsbeispiel hat das Schutzrohr 2 zwei Abschnitte,
in denen zwischen dem Schutzrohr 2 und dem Glühstift 1 ein Spalt ist. Zwischen diesen
beiden Abschnitten weist das Schutzrohr 2 eine Engstelle 2a auf, an der es an dem
Glühstift 1 anliegt. Auf diese Weise können Eigenschwingungen des Glühstifts 1 wirksam
gedämpft werden. Zwischen dem im Kerzenkörper 3 angeordneten Ende des Schutzrohrs
2 und dem Glühstift 1 kann beispielsweise eine Lötverbindung 7 vorgesehen sein.
[0027] Die Engstelle 2a kann als eine umlaufende Einschnürung ausgebildet sein, wie dies
in Figur 5 dargestellt ist. Möglich ist es auch, im Bereich der Engstelle Schlitze
5 vorzusehen, um Federkräfte, mit denen das Schutzrohr 2 im Bereich der Engstelle
2a gegen den Glühstift 1 drückt, einstellen zu können. Dies ist beispielhaft in Figur
5 dargestellt.
[0028] Figur 6 zeigt in einer teilweise geschnittenen Ansicht ein weiteres Ausführungsbeispiel
einer Glühkerze in einer Bohrung 9 eines Zylinderkopfes 10. Bei diesem Ausführungsbeispiel
weist das Schutzrohr 2 in seiner Mantelfläche Öffnungen 8, beispielsweise Bohrungen,
Schlitze, Ausklappungen oder Langlöcher, auf. Diese Öffnungen 8 können in der Zylinderkopfbohrung
9 Turbulenzen bewirken, die einer Russbildung entgegenwirken.
[0029] Figur 7 zeigt eine Vergrößerung des Bildausschnitts B von Figur 6. Darin ist zuerkennen,
dass das Schutzrohr 2 an seinem von dem Kerzenkörper 3 abgewandten Ende, aus dem der
Glühstift 1 herausragt, einen abgerundeten inneren Rand 2b aufweist. Auf diese Weise
kann die mechanische Belastung des Glühstifts 1 bei der Montage und die Bruchgefahr
reduziert werden.
[0030] Das Schutzrohr 2 der beschriebenen Ausführungsbeispiele kann eine beschichtete Oberfläche
aufweisen. Beispielsweise kann es auf seiner Außenseite eine katalytische Schicht
und/oder eine Antihaftschicht tragen. Mit einer katalytischen Schicht, beispielsweise
aus einem Platinmaterial, kann das Abbrennen von eventuell vorhandenem Ruß verbessert
werden. Mit einer Antihaftschicht, beispielsweise einer Nano-Oberflächenbeschichtung,
kann Ablagerungen von Ruß und sonstigen Verbrennungsrückständen entgegengewirkt werden.
Im Rohrinneren kann mit einer Oberflächenbeschichtung, insbesondere einer mechanisch
weicheren Oberflächenbeschichtung, der Glühstift 1 schwingungsdämpfend abgestützt
werden.
Bezugszahlen
[0031]
- 1
- Glühstift
- 2
- Schutzrohr
- 2a
- Engstelle
- 2b
- innerer Rand
- 3
- Kerzenkörper
- 4
- Hülse
- 5
- Schlitze
- 6
- 7
- Lötverbindung
- 8
- Öffnungen
- 9
- Bohrung
- 10
- Zylinderkopf
1. Glühkerze mit
einem keramischen Glühstift (1),
einem den Glühstift (1) umgebenden Schutzrohr (2), und
einem Kerzenkörper (3), aus dem das Schutzrohr (2) herausragt,
dadurch gekennzeichnet, dass
in dem Kerzenkörper (3) eine Hülse (4) steckt, die das Schutzrohr (2) umgibt und mit
dem Schutzrohr (2) verschweißt ist.
2. Glühkerze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülse (4) in den Kerzenkörper (3) eingepresst ist.
3. Glühkerze nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Abschnitt der Hülse (4), der mit dem Schutzrohr (2) verschweißt ist, aus dem
Kerzenkörper (3) herausragt.
4. Glühkerze nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülse (4) in dem aus dem Kerzenkörper (3) herausragenden Abschnitt eine kleinere
Wandstärke als in einem von dem Kerzenkörper (3) umgebenden Abschnitt aufweist.
5. Glühkerze nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Schutzrohr (2) mit beiden Enden aus der Hülse (4) herausragt.
6. Glühkerze nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülse (4) eine umlaufende Stufe aufweist.
7. Glühkerze nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Schutzrohr (2) und einem von dem Kerzenkörper (3) umgebenen Abschnitt
der Hülse (4) ein Ringspalt ist.
8. Glühkerze nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Kerzenkörper (3) einen Anschlag für die Hülse (4) aufweist.
9. Glühkerze nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich das Schutzrohr (2) an seinem von dem Kerzenkörper (3) abgewandten Ende verengt.
10. Glühkerze nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Schutzrohr (2) in seiner Mantelfläche Öffnungen (8) aufweist.
11. Glühkerze nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Schutzrohr (2) mindestens zwei Abschnitte aufweist, in denen zwischen dem Schutzrohr
(2) und dem Glühstift (1) ein Spalt ist, wobei das Schutzrohr (2) zwischen den beiden
Abschnitten eine Engstelle (2a) aufweist, an der es an dem Glühstift (1) anliegt.
12. Glühkerze nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Kerzenkörper (3) und dem Schutzrohr (2) ein Ringspalt ist.
13. Glühkerze nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Schutzrohr (2) eine beschichtete Oberfläche aufweist.
14. Glühkerze nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Schutzrohr (2) elektrisch von dem Kerzenkörper (3) isoliert ist.
15. Glühkerze nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Schutzrohr (2) in einem mit der Hülse (4) verschweißten Abschnitt eine größere
Wandstärke als in einem von dem Kerzenkörper (3) umgebenen Abschnitt aufweist.