[0001] Die Erfindung betrifft eine Luft/Wasser-Wärmepumpe mit einem in einem Gehäuse angeordneten
Wärmetauscher, durch den mittels eines Lüfters eine erste Luft gefördert wird und
ein Wärmeaustausch zwischen der ersten Luft und einem im Wärmetauscher befindlichen
Kältemittel erfolgt.
[0002] Bei Luft/Wasser-Wärmepumpen wird Luft mittels eines Gebläses oder Lüfters über einen
Wärmetauscher gefördert. Der Wärmetauscher arbeitet im Wärmepumpenbetrieb als Verdampfer,
wobei durch die über den Verdampfer geführte Luft Wärme auf das Kältemittel übertragen
wird und dieses verdampft. Zur Ansaugung der Luft ist eine Öffnung in der Luft/Wasser-Wärmepumpe
vorgesehen, ebenso wie für das Ausblasen der Luft eine Öffnung vorgesehen ist.
[0003] Aus
DE 83 02 548 U1 ist eine Luft/Wasser-Wärmepumpe bekannt, bei der in einem Gehäuse ein unterer Montageraum
ausgebildet ist, in dem ein Verdichter, ein Verflüssiger und elektrische Schaltmittel
eingebaut sind. Ein oberer Montageraum ist ausgebildet, in dem ein Verdampfer, ein
Lüfter und eine Luftführung ausgebildet sind. Der untere Montageraum ist vom oberen
Montageraum durch eine Abtauwanne getrennt. Die Ausgangsöffnung und die Ansaugöffnung
sind an der Decke des oberen Montageraums ausgebildet. Auf die Decke ist ein Kopfteil
mit einem Ansaugkanal und einem Auslasskanal aufgesetzt.
[0004] Aus
US 4,139,052, ist eine Luft/Wasser-Wärmepumpe nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 bekannt.
[0005] Aufgabe der Erfindung ist es, eine kompakte und effiziente Luft/Wasser-Wärmepumpe
bereitzustellen, bei der die Luftführung bei einer gleichzeitigen Schallreduzierung
verbessert ist.
[0006] Gelöst ist die Aufgabe durch den kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1.
[0007] In vorteilhafter Weise ist an wenigstens einer Seite der Luft/Wasser-Wärmepumpe wenigstens
ein erster Luftkanal angeordnet, der eine erste Öffnung zu einem ersten Wärmetauscher
aufweist. Die Öffnung weist eine Begrenzung und eine Kante auf, und die Begrenzung
zur Luftführung liegt zumindest teilweise etwa auf der Höhe eines ersten Endes des
Wärmetauschers. Durch die Anordnung des ersten Luftkanals, so dass eine erste Begrenzung
im wesentlichen mit dem ersten Ende des Luftkanal abschließt und mit der ersten Begrenzung
die Luftführung erfolgt, wird die angesaugte Luft im Luftkanal zumindest teilweise
etwa rechtwinklig auf den Wärmetauscher umgelenkt. Der Wärmetauscher kann in der Luft/Wasser-Wärmepumpe
leicht schräg oder auch senkrecht angeordnet sein. Bei der hier beschriebenen Wärmepumpe
handelt es sich im Ausführungsbeispiel um eine sogenannte Luft/Wasser-Wärmepumpe,
bei der der Luft, die von außen kommt, Wärme entzogen wird, auf einen Kältemittelkreislauf
mit Kältemittel übertragen wird und von dort auf ein Fluid, wie z.B. Wasser, insbesondere
zur Heizung von Brauchwasser und/oder Räumen übertragen wird. Gemäß der Erfindung
sind allerdings auch Luft/Luft-Wärmepumpen von der Erfindung umfasst.
[0008] Gemäß einem weiteren Gedanken der Erfindung ist eine erste Kante, die eine Grenze
für die Luftführung des ersten Luftkanals bildet, so angeordnet, dass sie etwa in
Höhe der Mittelachse des Verdampfers oder im Bereich der Mittelachse des Verdampfers
liegt. Somit ist erreicht, dass die erste Öffnung so ausgebildet ist, dass zumindest
teilweise eine Luftzufuhr im oberen Bereich des Verdampfers, im wesentlichen ohne
dass eine Luftumlenkung um mehr als etwa 120°, insbesondere 90°, erfolgt. Vorteilhafterweise
bildet die Kante einen Teil der ersten Begrenzung einer
[0009] Gemäß der Erfindung wird zusätzlich zur ersten Öffnung eine Wandöffnung unterhalb
des ersten Luftkanals angeordnet. Somit kann Luft direkt, vorzugsweise durch ein Gitter,
zum Wärmetauscher gelangen. Diese Luft erfährt vorzugsweise keine oder nur eine geringfügige
Umlenkung durch das Gitter.
[0010] Gelöst ist die Erfindung ebenfalls dadurch, dass eine Mittelachse eines Verdampfers,
ein erster Kanalmittelpunkt eines ersten Luftkanals und ein Lüfterradmittelpunkt in
etwa auf einer Linie liegen. Vorteilhaft ist es, wenn die Linie schräg verläuft, etwa
in einem Winkel von 20-60°
[0011] Weiterhin gelöst ist die Erfindung durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs
5.
[0012] Gemäß einem Verfahren wird in vorteilhafter Weise eine erste Luft von außen angesaugt.
Zumindest ein Teil der ersten Luft wird um etwa 90° im ersten Luftkanal umgelenkt,
bevor die erste Luft durch den Wärmetauscher gefördert wird. Die erste Luft wird durch
einen Lüfter gefördert und in diesem um etwa 90° umgelenkt. In einen zweiten Luftkanal
strömt die erste Luft dann ein und wird dort um ca. 150-180° umgelenkt und strömt
nach außen.
[0013] Eine zweite Luft wird erfindungsgemäß durch wenigstens eine Wandöffnung geführt und
weniger als 90° abgelenkt, vorzugsweise nahezu ohne eine Ablenkung wird die zweite
Luft durch die Wandöffnung geführt, trifft auf den Verdampfer und mischt sich zumindest
teilweise mit der ersten Luft.
[0014] Gelöst ist die Erfindung weiterhin dadurch, dass eine erste Luft durch einen ersten
Luftkanal und eine zweite Luft durch eine Wandöffnung zum Verdampfer geführt ist.
[0015] In den Figuren sind Ausführungsbeispiele der Luftwärmepumpe gezeigt:
Figur 1: Luftwärmepumpe im Schnitt mit Verdampfer und Lüfter,
Figur 2: Luftwärmepumpe mit Luftführung einer ersten und einer zweiten Luft,
Figur 3: Schnitt durch eine Luftwärmepumpe mit zwei Lüftern,
Figur 4: Ansicht einer Luft-Wärmepumpe,
Figur 5.
a - d: Formen von Luftkanälen an einer Luft-Wärmepumpe.
[0016] Eine Luft/Wasser-Wärmepumpe 1, wie sie in Fig. 1 gezeigt ist, weist einen ersten
Luftkanal 30 und einen zweiten Luftkanals 40 auf. Der Luftkanal 30 ist durch eine
erste Kanalseite 35, eine erste Begrenzung 33, eine erste Öffnung 32 eine erste Kante
34 und eine Ansaugöffnung 31 gebildet. Der erste Luftkanal 30 steht dabei seitlich
von der Luft/Wasser-Wärmepumpe 1 ab und die Ansaugöffnung 31 weist nach unten. Im
Ausführungsbeispiel ist die Ansaugöffnung 31 leicht schräg, etwa in einem Winkel von
10°, angeordnet. Es hat sich gezeigt, dass durch diese Anordnung des ersten Luftkanals
eine erhebliche Schallreduzierung erreicht ist. Geometrisch im Schnitt bildet sich
ein erster Kanalmittelpunkt 36 im ersten Luftkanal 30. Dieser liegt im Ausführungsbeispiel
in einer Linie 60 mit einer Mittelachse 21 des Wärmetauschers 20 und einem Lüftermittelpunkt
55. Dabei ist es vorteilhaft, aber nicht zwingend erforderlich, dass der Wärmetauscher
20 wie im Ausführungsbeispiel gezeigt, leicht schräg in einem Winkel von etwa 15°
in der Luft/Wasser-Wärmepumpe angeordnet ist. Er kann auch in einem anderen Winkel
oder auch senkrecht eingebaut sein. Der erste Kanalmittelpunkt 36, die Mittelachse
21 und der Lüftermittelpunkt 55 müssen nicht unbedingt exakt auf einer Linie liegen,
dies hat sich aber im Ausführungsbeispiel als vorteilhaft erwiesen. Im Ausführungsbeispiel
weist die Linie 60 einen Winkel von etwa 30° zur Horizontalen auf.
[0017] Weiterhin weist die Luft/Wasser-Wärmepumpe 1 einen Deckel 9 auf, mit dem ein Abschluss
nach oben gebildet ist. Dieser Deckel 9 ist in vorteilhafter Weise wie ein Satteldach
ausgebildet und nach beiden Seiten leicht abgeschrägt, vorteilhafterweise etwa in
einem Winkel von mindestens 2°. Dadurch fließt auftreffendes Regenwasser leicht ab.
An den Deckel 9 schließt sich die erste Kanalseite 35 an, die im Ausführungsbeispiel
in einem Winkel von etwa 110° zum Deckel angeordnet ist. Die Ansaugöffnung 31 ist
dann weitgehend rechtwinklig zur ersten Kanalseite 35 abgewinkelt und mit einer Wand
5 verbunden. Dort, wo die Ansaugöffnung 31 mit der Wand 5 zusammentrifft, ist die
erste Kante 34 gebildet. Im Ausführungsbeispiel befindet sich in der Ansaugöffnung
31 oder der ersten Öffnung 32 in vorteilhafter Weise ein Luftgitter, mit dem der Berührungsschutz
des Gerätes gewährleistet ist. Die erste Kante 34 liegt in vorteilhafter Weise etwa
auf Höhe des Bereichs 22 des Wärmetauschers 20. In vorteilhafter Weise ist die erste
Öffnung 32 etwa so groß wie die Hälfte des Wärmetauschers 20. Gemäß einem vorteilhaften
Ausführungsbeispiel ist die erste Öffnung 32 größer als die Hälfte der durchströmten
Fläche des Wärmetauschers 20.
[0018] Weiter in Figur 1 ist eine Abtauwanne 24 unterhalb des Wärmetauschers 20 schräg in
einem Winkel von ca. 10° angeordnet. Weiterhin sichtbar ist ein Anschluss 23, mit
dem der Wärmetauscher an den Kältemittelkreislauf der Wärmepumpe angeschlossen ist.
Die Luft/Wasser-Wärmepumpe 1 steht auf einem Fuß 3 eines Sockels 4. Ein Rahmen 12
der Luft/Wasser-Wärmepumpe 1 weist in vorteilhafter Weise Streben 10 zur Verstärkung
und Verbesserung der mechanischen Stabilität auf. Oberhalb der Abtauwanne 24 befindet
sich das zweite Ende 26 des Wärmetauschers 20. Ein erstes Ende 25 befindet sich in
vorteilhafter Weise in Kontakt mit der ersten Begrenzung 33. Der Wärmetauscher 20
ist weiterhin in vorteilhafter Weise zwischen dem ersten Ende 25 zur ersten Begrenzung
33 weitgehend luftdicht abgedichtet, zumindest so weit luftdicht, dass damit kein
erheblicher Nebenstrom am Wärmetauscher 20 vorbei entsteht. Die Luftführung ist durch
die erste Begrenzung 33 und durch das erste Ende 25 definiert. Anstelle der ersten
Begrenzung 33 ist es in einem anderen Ausführungsbeispiel auch möglich, dass der Deckel
9 die Luftführung bildet. In diesem Fall ist es von Vorteil, den Wärmetauscher 20
mit seinem ersten Ende 25 bis an den Deckel 9 heranzuführen oder eine Abdichtung zwischen
dem ersten Ende 25 und dem Deckel 9 so auszubilden, dass kein Nebenstrom am Wärmetauscher
20 vorbei entsteht. Durch diese Anordnung der ersten Öffnung 32 mit der ersten Kante
34 und der ersten Begrenzung 33 kann zumindest ein Teil der Luft im wesentlichen ohne
eine Umlenkung von mehr als 90 oder 110° zum Wärmetauscher 20 strömen. Der Wärmetauscher
20 ist in vorteilhafter Weise auch an seinem zweiten Ende 26 und nicht dargestellten
weiteren Flächen weitgehend luftdicht abgedichtet, wenigstens insoweit luftdicht,
dass möglichst kein Nebenstrom am Wärmetauscher 20 vorbei entsteht.
[0019] Die Luft/Wasser-Wärmepumpe 1 weist im Inneren weiterhin eine Zwischenwand 8 zwischen
zwei Räumen auf, in denen jeweils einmal der Wärmetauscher 20 und wenigstens ein Lüfter
50 angeordnet ist. Die Zwischenwand 8 weist im Bereich des Lüfters 50 eine Öffnung
13 auf. Der Lüftermittelpunkt 55 kann im Mittelpunkt des gesamten Lüfters 50 oder
im Zentrum des Lüfterrades 51 liegen. Mittels einer Trennwand 7 ist der Bereich des
Wärmetauschers 20 und des Lüfters 50 von einem Raum 14 abgegrenzt. Im Raum 14 ist
insbesondere ein Kälteaggregat und die Schaltungstechnik sowie die Regelung für die
Luft/Wasser-Wärmepumpe 1 angeordnet.
[0020] Ausgangsseitig, nach dem die erste Luft den Lüfter 50 passiert hat, ist seitlich
an der Luft/Wasser-Wärmepumpe 1 der zweite Luftkanal 40 angeordnet. Dieser ist gebildet
durch eine zweite Begrenzung 43, eine zweite Kanalseitenwand 45, eine Auslassöffnung
41, eine zweite Öffnung 42 sowie eine zweite Kante 44, die an der Stelle gebildet
ist, wo die Auslassöffnung 41 mit der zweiten Öffnung 42 zusammentrifft. Die zweite
Öffnung 42 ist in vorteilhafter Weise in einer Seitenwand 6 vorhanden, damit die erste
Luft 52 und in vorteilhafter Weise auch die zweite Luft 53 oder die Mischung aus erster
und zweiter Luft 52, 53 aus der Wärmepumpe in den zweiten Luftkanal strömt.
[0021] Die im Ausführungsbeispiel gezeigte Wärmepumpe weist in Fig. 1 die Linie 60 auf,
die den ersten Kanalmittelpunkt 36, die Mittelachse 21 und den Lüftermittelpunkt 55
verbindet. Eingangsseitig bildet diese Linie 60 einen Winkel α mit einer Symmetrielinie
61, die etwa eine symmetrische Achse der Geometrie des ersten Luftkanals 30 bildet.
Der Winkel α beträgt etwa 60°. Abhängig davon, ob die Ansaugöffnung 31 waagerecht
oder leicht abgewickelt ausgebildet ist, ändert sich dieser Winkel α. Ein Winkel β
ist zwischen einer Linie 62 gebildet, die vom Lüftermittelpunkt 55 in etwa eine mittlere
Strömungsrichtung der ersten Luft 52 und/oder der zweiten Luft 53 darstellt. Die Linie
62 trifft auf eine Linie 63, die in etwa eine Symmetrielinie der Geometrie des zweiten
Luftkanals 40 bildet. Gemäß den Linien 62 und 63 wird die erste Luft 52 und/oder die
zweite Luft 53 um einen Winkel γ von etwa 130 ° bis 180°, insbesondere ca. 150 ° umgelenkt.
[0022] Gemäß Fig. 2 ist die Luftströmung durch die Wärmepumpe gezeigt. Die erste Luft 52
strömt durch die Ansaugöffnung 31 in die Luft/Wasser-Wärmepumpe 1. Im ersten Luftkanal
30 wird die erste Luft im Wesentlichen um einen Winkel von ca. 90° umgelenkt und auf
den Wärmetauscher 20 gelenkt. Durch eine erste Begrenzung 33, die mit einem ersten
Ende 25 des Wärmetauschers 20 vorzugsweise in Kontakt steht, wird die Luft oben begrenzt,
so dass sie vorzugsweise nicht höher als das erste Ende 25 des Wärmetauschers strömt.
Für eine verbesserte Strömung kann die erste Begrenzung 33 rundlich ausgeführt sein.
In diesem Fall, oder wenn die Begrenzung 33 höher ausgelegt ist, kann die erste Luft
52 auch höher als das erste Ende 25 strömen. Von der Erfindung umfasst sind auch andere
Formen des ersten und zweiten Luftkanals 30, 40.
Eine zweite Luft 53 strömt durch eine Wandöffnung 2 im Wesentlichen waagerecht ohne
eine Umlenkung auf den Wärmetauscher 20. In die Wandöffnung 2 ist in vorteilhafter
Weise teilweise ein Gitter 11 eingesetzt. Soweit das Gitter 11 Luftleitbleche aufweist,
mit denen die Luft abgelenkt wird, erfolgt vorzugsweise eine leichte Ablenkung der
Luft. Insbesondere ist es von Vorteil, in verschiedenen Höhen des Gitters Bleche anzuordnen,
die einen unterschiedlichen Winkel aufweisen so, dass die zweite Luft 53 möglichst
senkrecht auf den Wärmetauscher 20 auf trifft. Die Bleche sind demnach so ausgerichtet,
dass sie nahezu senkrecht auf den Wärmetauscher 20 weisen. In Fig. 2 ist gezeigt,
dass sich die erste Luft 52 in verschiedene Richtungen auf dem Wärmetauscher 20 ausbreitet,
dann durch den Wärmetauscher 20 strömt und auf eine Öffnung 13 zuströmt, um vom Lüfter
50 mitgenommen und in den zweiten Luftkanal 40 geblasen zu werden. Spätestens im Lüfter
50 wird die erste und zweite Luft 52, 53 weitgehend gemischt und strömt so aus der
Luft/Wasser-Wärmepumpe 1 aus.
[0023] Zur Schalldämmung ist es vorteilhaft in die Zonen, wo eine Luftströmung erfolgt Dämmmatten
oder Dämmmaterial einzulegen. Insbesondere sind die Dämmmaterialien im ersten Luftkanal
30 und im zweiten Luftkanal 40 eingesetzt. Eine besondefers gute Schalldämmung wird
erreicht, wenn möglichst viele Wände gedämmt sind. So ist es von Vorteil die Trennwand
7, die Zwischenwand 8, den Deckel 9 und oder die Begrenzung 33 zu dämmen. Hinsichtlich
der Strömungsgeräusche ist es weiterhin von Vorteil wenn die Kanten 34 und/oder 44
sowie andere Kanten mit einem Strömungsprofil abgedeckt sind oder als Strömungsprofil
ausgestaltet sind, z. B. zumindest abgerundet sind, eine Abrisskante haben oder in
der Form einer Tragfläche ausgestaltet sind. Auch aufgesetzte Abrisskanten, die symmetrisch
oder unsymmetrisch sind können aufgesetzt sein.
[0024] Im Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 3 weist die Luft/Wasser-Wärmepumpe zwei Lüfter
50 auf. Die Lüfter 50 sind nebeneinander im Wesentlichen unterhalb der zweiten Öffnung
42 angeordnet. Durch eine Trennwand 7 lufttechnisch getrennt ist ein Raum 14 angeordnet,
in dem ein Kälteaggregat oder weitere elektrotechnische Einrichtungen der Wärmepumpe
vorgesehen sind. Vorzugsweise liegt im Raum 14 auch der elektrotechnische sowie wärmetechnische
Anschluss.
[0025] In Fig. 4 ist der erste und zweite Luftkanal 30, 40 gezeigt. Wie Ohren sind diese
beiden Luftkanäle 30, 40 an der Luft/Wasser-Wärmepumpe 1 angeordnet. Der Deckel 9
bildet ein leicht spitzes Dach, damit Wasser abfließen kann und die Seitenwand 6 auf
der Ausgangsseite der Luft/Wasser-Wärmepumpe 1 ist weitgehend geschlossen. Auf der
Seite der Luft/Wasser-Wärmepumpe 1, in die die erste und die zweite Luft 52, 53 einströmen,
ist die entsprechende Wand 5 vorzugsweise mit einer in Fig. 3 nicht sichtbaren Wandöffnung
2 versehen, wodurch die zweite Luft 53 angesaugt wird. In einem weiteren Ausführungsbeispiel
ist vorgesehen, auch in der Seitenwand 6 (nicht dargestellt) Öffnungen zum Ausblasen
von Luft vorzusehen, insbesondere dann, wenn der Lüfter 50 tief liegt. Aus dem Bereich,
wo die Lüfter 50 angeordnet sind, tritt dann Luft auch durch die Öffnungen.
[0026] In Fig. 5 a, b, c und d sind Ausführungsformen der ersten und zweiten Luftkanäle
gezeigt. Insbesondere in Fig. 5 c eine asymmetrische Anordnung und in Fig. 5 a mit
runden Begrenzungen für die Luftführung. Vorzugsweise weisen der erste und zweite
Luftkanal 30, 40 die gleiche Form auf. Gemäß einem weiteren Gedanken der Erfindung
sind der erste und der zweite Luftkanal 30, 40 separate Bauteile und werden nach der
Aufstellung der Wärmepumpe angebracht.
[0027] In weiteren vorteilhaften Ausführungen kann die Kante 34 eine Strömungsfläche sein
oder ein Teil eines durchgehenden Gitters wie z. B. eine Gitterstrebe. Somit ist von
der Erfindung auch umfasst, dass die erste Öffnung 32 für die erste Luft 52 und die
Wandöffnung 2 für die zweite Luft 53 eine Öffnung bilden, insbesondere als ein Luftgitter
ausgeführt sind. Somit ist die Kante 34 dann z. B. ein Bestandteil dieses Luftgitters.
1. Luft/Wasser-Wärmepumpe_(1) mit einem in einem Gehäuse angeordneten Wärmetauscher (20),
durch den mittels eines Lüfters (50) eine erste Luft (52) gefördert wird und ein Wärmeaustausch
zwischen der ersten Luft (52) und einem im Wärmetauscher (20) befindlichen Kältemittel
erfolgt,
wobei an wenigstens einer Seite der Luft/Wasser-Wärmepumpe (1) wenigstens ein erster
Luftkanal (30) angeordnet ist, der eine erste Öffnung (32) zum Wärmetauscher (20)
aufweist, die erste Öffnung (32) eine erste Begrenzung (33) und eine erste Kante (34)
aufweist, wobei eine Ansaugöffnung (31) des Luftkanals (30) vorgesehen ist, in die
die erste Luft (52) durch die Luft/Wasser-Wärmepumpe (1) einströmen kann.
die Begrenzung (33) zur Luftführung wenigstens teilweise etwa auf der Höhe eines ersten
Endes (25) des Wärmetauschers (20) liegt,
wobei unterhalb der Kante (34) wenigstens eine Wandöffnung (2) vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet,
dass die wenigstens eine Wandöffnung (2) vor dem Wärmetauscher (20) vorgesehen ist, durch
die eine zweite Luft (53) horizontal zum Wärmetauscher (20) strömen kann, im Inneren
eine Zwischenwand (8) zwischen zwei Räumen angeordnet ist,
die Zwischenwand (8) im Bereich des Lüfters (50) eine Öffnung (13) aufweist und in
den zwei Räumen jeweils einmal der Wärmetauscher (20) und wenigstens ein Lüfter (50)
angeordnet ist.
2. Luft/Wasser-Wärmepumpe (1) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass sich die Kante (34) horizontal etwa in der Höhe des Bereichs (22) der Mittelachse
(21) des Wärmetauschers (20) erstreckt.
3. Luft/Wasser-Wärmepumpe (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Kante (34) eine Begrenzung einer Ansaugöffnung (31) bildet.
4. Luft/Wasser-Wärmepumpe (1) mit einem Verdampfer und einem Lüfterrad,
dadurch gekennzeichnet,
dass eine Mittelachse (21) des Wärmetauschers (20), ein erster Kanalmittelpunkt (36) eines
ersten Luftkanals (30) und ein Lüfterradmittelpunkt (55)in etwa auf einer Linie liegen.
5. Verfahren zum Führen von Luft in einer Luft/Wasser-Wärmepumpe (1) nach Anspruch 1,
mit einem Lüfter (50), der eine erste Luft (52) über einen Wärmetauscher (20) führt,
so dass ein Wärmeaustausch zwischen der ersten Luft (52) und einem im Wärmetauscher
(20) befindlichen Kältemittel erfolgt,
enthaltend den Verfahrensschritt,
dass die erste Luft (52) von außen angesaugt wird, zumindest ein Teil der ersten Luft
(52) eine erste Umlenkung von etwa 90° in einem ersten Luftkanal (30) erfährt, bevor
die erste Luft (52) durch den Wärmetauscher (20) gefördert wird, die erste Luft (52)
durch einen Lüfter (50) gefördert wird in dem sie um etwa 90° umgelenkt wird, die
erste Luft (52) in einen zweiten Luftkanal (40) strömt, wo sie teilweise um wenigstens
130° umgelenkt nach außen strömt und eine zweite Luft (53) durch eine Wandöffnung
(2) horizontal zum Wärmetauscher (20) geführt wird, wo die
die zweite Luft (53)
weniger als 90° abgelenkt ist, vorzugsweise nahezu ohne Ablenkung durch die Wandöffnung
(2) geführt wird, auf den Wärmetauscher (20) trifft und sich zumindest teilweise mit
der ersten Luft (52) mischt.
1. Air/water heat pump (1) with an encased heat exchanger (20) through which a first
airstream (52) is conveyed by means of a fan (50) and where a heat exchange takes
place between the first airstream (52) and a coolant inside the heat exchanger (20),
with at least one first air duct (30) provided on at least one side of the air/water
heat pump (1) that has a first opening (32) to the heat exchanger (20), and the first
opening (32) featuring a first boundary (33) and first edge (34), while a suction
intake (31) of the air duct (30) is provided into which the first airstream (52) can
flow through the air/water heat pump (1), the boundary (33) for guiding the air is
at least partly approximately located on the level of a first end (25) of the heat
exchanger (20), with at least one wall opening (2) provided underneath the edge (34),
characterized in that
the at least one wall opening (2) is provided before the heat exchanger (20) through
which a second airstream (53) can flow horizontally to the heat exchanger (20), while
a partition (8) is provided inside between two spaces, the partition (8) having an
opening (13) in the area of the fan (50), and the heat exchanger (20) is respectively
provided in each of the two spaces and at least one fan (50).
2. Air/water heat pump (1) as per Claim 1,
characterized in that the edge (34) is placed horizontally and approximately at the level of the area (22)
of the centreline (21) of the heat exchanger (20).
3. Air/water heat pump (1) as per one of the preceding claims,
characterized in that the edge (34) forms a boundary of a suction intake (31).
4. Air/water heat pump (1) with an evaporator and a fan wheel,
characterized in that a centreline (21) of the heat exchanger (20), a first duct centre (36) of a first
air duct (30) and a fan wheel centre (55) are all approximately in line.
5. Process for conducting air in an air/water heat pump (1) as per Claim 1, with a fan
(50) conducting a first airstream (52) to a heat exchanger (20) so that a heat exchange
takes place between the first airstream (52) and coolant located inside the heat exchanger
(20), including the process step that the first airstream is sucked in from the outside,
at least part of the first airstream (52) is subjected to a first deflection of around
90° in a first air duct (30) before the first airstream (52) is conveyed through the
heat exchanger (20), the first airstream (52) is conveyed through a fan (50) wherein
it is deflected by around 90°, the first airstream (52) flows into a second air duct
(40), where it partly flows to the outside deflected by at least 130°, and a second
airstream (53) is horizontally conducted through a wall opening (2) to the heat exchanger
(20) where the second airstream (53) is deflected less than 90°, preferably conveyed
through the wall opening (2) with virtually no deflection, reaches the heat exchanger
(20) and at least partly mixes with the first airstream (52).
1. Pompe à chaleur air/eau (1) comprenant un échangeur de chaleur (20) disposé dans un
boîtier et par lequel un ventilateur (50) fait circuler un air premier (52), un échange
de chaleur se produisant entre l'air premier (52) et un fluide frigorigène se trouvant
dans l'échangeur de chaleur (20),
caractérisée en ce qu'un canal d'air premier (30) étant disposé au moins d'un côté de la pompe à chaleur
air/eau (1) et présentant une ouverture (32) vers l'échangeur de chaleur (20), l'ouverture
première (32) présentant une limitation première (33) et une arête première (34),
en ce que l'on prévoit un orifice d'aspiration (31) du canal d'air (30) dans lequel l'air premier
(52) peut pénétrer via la pompe à chaleur air/eau (1),
la limitation (33) de la circulation d'air se situant au moins en partie à peu près
à la hauteur d'une extrémité première (25) de l'échangeur de chaleur (20),
caractérisée en ce que l'on prévoit sous l'arête (34) au moins une ouverture dans la paroi (2),
caractérisée en ce que
l'on prévoit au moins une ouverture dans la paroi (2) en amont de l'échangeur de chaleur
(20), à travers laquelle un air second (53) peut circuler horizontalement vers l'échangeur
de chaleur (20),
l'on prévoit à l'intérieur une paroi intermédiaire (8) entre deux espaces,
la paroi intermédiaire (8) présente une ouverture (13) dans la région du ventilateur
(50) et en ce que sont respectivement disposés dans les deux espaces l'échangeur de chaleur (20) et
au moins un ventilateur (50).
2. Pompe à chaleur air/eau (1) selon la revendication 1,
caractérisée en ce que
l'arête (34) s'étend horizontalement à peu près à la hauteur de la région (22) de
l'axe central (21) de l'échangeur de chaleur (20).
3. Pompe à chaleur (1) selon l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que
l'arête (34) forme une limitation d'un orifice d'aspiration (31).
4. Pompe à chaleur (1) équipée d'un évaporateur et d'une roue de ventilateur,
caractérisée en ce que
un axe central (21) de l'échangeur de chaleur (20), un point central premier (36)
d'un canal d'air premier (30) et un point central de la roue de ventilateur (55) sont
à peu près alignés.
5. Procédé de mise en circulation d'air dans une pompe à chaleur air/eau (1) selon la
revendication 1 comprenant un ventilateur (50) faisant circuler un air premier (52)
à travers un échangeur de chaleur (20) de sorte qu'un échange de chaleur ait lieu
entre l'air premier (52) et un fluide frigorigène se trouvant dans l'échangeur de
chaleur (20), ayant pour étapes
que l'air premier (52) est aspiré de l'extérieur, qu'au moins une partie de l'air
premier (50) rencontre une déviation première d'environ 90° dans un canal d'air premier
(30) avant que l'air premier (52) ne circule à travers l'échangeur de chaleur (20),
que l'air premier (52) circule à travers un ventilateur (50) dans lequel il subit
une déviation d'environ 90°, que l'air premier (52) circule dans un canal d'air second
(40) dans lequel il est partiellement dévié d'au moins 130° et circule vers l'extérieur
et qu'un air second (53) est dirigé horizontalement à travers une ouverture de la
paroi (2) jusqu'à l'échangeur de chaleur (20) où l'air second (53) est dévié de moins
de 90°, est de préférence dirigé sans déviation à travers l'ouverture de la paroi
(2), rencontre l'échangeur de chaleur (20) et se mélange au moins en partie avec l'air
premier (52).