GEBIET DER ERFINDUNG
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Patientenbett, umfassend einen Rahmen, eine
mit dem Rahmen verbundene Liege mit einer Liegefläche für einen Patienten, wobei wenigstens
ein Teilabschnitt der Liege bewegbar relativ zum Rahmen angeordnet ist, und wenigstens
einen Antrieb zur Einstellung der relativen Ausrichtung des wenigstens einen Teilabschnitts
der Liege relativ zum Rahmen. Die Erfindung beinhaltet eine Überwachungs- und Therapieeinrichtung,
umfassend: wenigstens ein Patientenbett, umfassend einen Rahmen, eine mit dem Rahmen
verbundene Liege mit einer Liegefläche für einen Patienten, wobei wenigstens ein Teilabschnitt
der Liege bewegbar relativ zum Rahmen angeordnet ist, und wenigstens einen Antrieb
zur Einstellung der relativen Ausrichtung des wenigstens einen Teilabschnitts der
Liege relativ zum Rahmen.
STAND DER TECHNIK
[0002] Bei einer Reihe von Krankheitsbildern treten in der Akutphase bereits innerhalb weniger
Tage erhebliche Dysregulationen von z.B. Herzfrequenz und Blutdruck ("nach oben" und/oder
"nach unten") auf, die einerseits bedingt durch den primären Krankheitsprozess, andererseits
durch die Bettlägerigkeit verursacht sein können. Akutmedizinisch besteht eines der
wesentlichen Therapieprinzipien darin, frühzeitig noch in der Akutphase der Erkrankung,
und nachhaltig eine Normalisierung dieser physiologischen Parameter zu erreichen.
Beispielsweise sollten bei akuten Schlaganfällen möglichst frühzeitig Normalgrößen
bzw. vom behandelnden Arzt vorzugebende Werte für den Blutdruck, die Herzfrequenz,
den Blutzucker, die Körpertemperatur, den Hirndruck u.a. physiologische Messwerte
erreicht werden, da dies für den Behandlungserfolg von erheblicher Bedeutung ist.
[0003] Diese Ziele werden bei konventioneller Behandlung vor allem durch die Verabreichung
von Medikamenten, aber auch durch die Applikation physikalischer Maßnahmen (z. B.
Kälte/Wärmeanwendung, Kompressionstherapie der Beine, physiotherapeutisches Durchbewegen,
etc.) realisiert. Problematisch ist dabei jedoch zum einen die Frage der Intensität
bzw. Dosierung der Anwendung. Zum anderen ziehen die einzelnen Massnahmen verschiedene
Nebenwirkungen nach sich.
[0004] Außer diesen Maßnahmen ist es möglich, den Patienten zu vertikalisieren, d. h. aufzurichten.
Dieses Prinzip wird in der Pflege und Therapie bettlägeriger Patienten z.B. mit Hilfe
von "Stehbrettern", "Stehbetten", etc., realisiert, wobei es sich bei letzteren im
Prinzip um halbautomatische, motorisierte Stehbretter handelt, die den Vorteil aufweisen,
dass eine Umlagerung des Patienten vermieden werden kann).
[0005] Auch eine halbautomatische Mobilisierung bettlägeriger Patienten ist auf unterschiedliche
Weise möglich, z.B. durch motorisierte Bein- oder Armschienen. Motorisierte, halbautomatische
bzw. robotassistierte Therapie- und Trainingsgeräte werden ebenfalls bereits in der
Medizin angewandt, z.B. in Form von Laufbändern.
[0006] Die Auswirkungen sämtlicher der genannten Maßnahmen lassen sich jedoch im Regelfall
nicht zeitnah erfassen.
[0007] Die Druckschrift
US 3,765,406 zeigt ein verkippbares Bett und ein automatisches Steuerungssystem zur Regelung physiologischer
Parameter.
[0008] Die Druckschrift
EP 2036486 offenbart eine Rehabilitationsvorrichtung, die beispielsweise die Herzrate mittels
einer Neigung des Patienten beeinflussen kann.
AUFGABE DER ERFINDUNG
[0009] Ausgehend davon besteht die Aufgabe der vorliegenden Erfindung darin, ein Patientenbett
bzw. eine damit kombinierte Überwachungs- und Therapieeinrichtung bereitzustellen,
die eine Behandlung zum Erreichen einer gezielten Normalisierung und Steuerung physiologischer
Parameter eines Patienten durch physikalische Wirkgrößen erlaubt.
TECHNISCHE LÖSUNG
[0010] Diese Aufgabe wird gelöst durch ein Patientenbett gemäß dem Anspruch 1.
[0011] Das erfindungsgemäße Patientenbett zur langfristigen Lagerung eines Patienten mit
integrierter und kombinierter Überwachungs- und Therapieeinrichtung zur Steuerung
physiologischer Parameter bei bettlägerigen Patienten in der Akut- und Rehabilitationsphase
und zur Mobilisierung des Patientenumfasst einen Rahmen, eine mit dem Rahmen verbundene
Liege mit einer Liegefläche für einen Patienten, wobei wenigstens ein Teilabschnitt
der Liege bewegbar relativ zum Rahmen angeordnet ist, und wenigstens einen Antrieb
zur Ein-stellung der relativen Ausrichtung des wenigstens einen Teilabschnitts der
Liege relativ zum Rahmen. Das Patientenbett weist wenigstens eine Regelung zur Ansteuerung
des wenigstens einen Antriebs in Abhängigkeit von wenigstens einem gemessenen physiologischen
Parameter des Patienten auf, um eine Regelung des Parameters zu einem Sollwert hin
zu erreichen. Außerdem weist das Patientenbett wenigstens eine Einrichtung zur Bein-
und/oder Fußmobilisierung auf, wobei die Intensität der Mobilisierung in Abhängigkeit
von dem/den Parametern geregelt wird.
[0012] Im Rahmen der Erfindung wird unter einem Patientenbett jede Art von Krankenbett,
wie Intensivpflegebett, Pflegebett, Akutbett, usw., verstanden. Das Bett weist prinzipiell
einen üblichen Aufbau mit einer Liegefläche (z.B. Lattenrost o.ä.) auf, auf der eine
Matratze angeordnet wird. Der Bettrahmen trägt die Liegefläche und kann mit einer
die Liegefläche wenigstens teilweise umgebenden Eingrenzung versehen sein, die ein
Herausfallen des Patienten aus dem Bett verhindert. Auf diese Weise wird eine Vorrichtung
bereitgestellt, die auch eine langfristige Lagerung des Patienten ermöglicht. Der
Einsatz der Vorrichtung ist somit nicht zeitlich auf eine bestimmte Anwendung begrenzt,
wie dies bei reinen Therapieeinrichtungen der Fall sein kann. Das erfindungsgemäße
Patientenbett erlaubt es folglich, ein kombiniertes Überwachungs- und Therapiekonzept
zu realisieren, das eine zeitnahe Steuerung physiologischer Parameter, wie z.B. Blutdruck,
Herzfrequenz, Hirndruck etc., bei bettlägerigen Patienten in der Akut- und/oder Rehabilitationsphase
erlaubt. Das Konzept ist sowohl für überwachungsbedürftige Patienten auf Intensivstationen,
in Reha-Einrichtungen, bei Patienten mit Schlaganfall, Herzinfarkt, Schädel-Hirntrauma,
Querschnittslähmung, Hirndruck, oder nach größeren Operationen geeignet. Im Rahmen
der Erfindung wird das Konzept eines durch physiologische Parameter regel- und steuerbaren
Patienten- bzw. Intensivbetts herangezogen. Die physikalischen/physiologischen Eingangsparameter
und/oder die zu regelnden Parameter können die Messung bzw. die Regelung von Hirndruck,
Blutdruck, Herzfrequenz, Körpertemperatur, Blutzucker, Hautdurchblutung, Schweißregulation,
Grundumsatz, etc., umfassen. Mit Hilfe des Patientenbetts wird eine individuelle,
nach ärztlicher Maßgabe automatisierte und kontinuierliche Steuerung/Regelung physiologischer
Patientenparameter ermöglicht.
[0013] Die Steuerung/Regelung ermöglicht einen zuverlässigen Behandlungserfolg (im Sinne
der Beibehaltung physiologischer Parameter in einem ärztlich vorgegebenen Messbereich),
der insbesondere auch überwacht und monitorisiert werden kann. Für die Regelung kann
eine entsprechende Soft- und Hardware vorgesehen sein.
[0014] Bei dem erfindungsgemäßen Patientenbett verfügt die bei bekannten Konzepten passive
Liegefläche bzw. das Bett selbst über eine mechanisch-elektronische Ausstattung, die
es in ein aktives medizinisches pflegerisch-therapeutisches "Instrument" im Sinne
eines "microenvironment" (ein System, das die Homöostase eines Patienten reguliert)
transformiert. Damit wird ein umfassendes Monitoring ermöglicht. Durch die rückgekoppelte
Steuerungseinheit wird die kontinuierliche Regelung und Steuerung für Prophylaxe und
Therapie bettlägeriger Patienten wichtiger physiologischer Messwerte und Belastungen
ermöglicht.
[0015] Der wenigstens eine Antrieb zur Einstellung der Neigung der Liegefläche der Liege
oder eines Teilabschnitts der Liegefläche der Liege ist relativ zum Rahmen ausgebildet.
[0016] Der wenigstens eine Antrieb ist zur Veränderung der Ausrichtung eines Teils der Liegefläche
der Liege zur Mobilisierung eines Körperbereichs eines auf der Liegefläche liegenden
Patienten ausgebildet.
[0017] Die Einstellung der Ausrichtung der Liege, insbesondere deren Neigung relativ zum
Rahmen, bzw. die Bewegung einzelner Bereiche der Liegefläche zur Mobilisierung bestimmter
Körperteile des Patienten, erfolgt mit Hilfe des Antriebs. Dieser umfasst einen oder
mehrere Motoren, insbesondere einen oder mehrere Elektromotoren, die von der Steuerung/Regelung
angesteuert werden und die Position der Liege einstellen und verändern können. Die
Lagerungseinheit, die die Lagerung und Bewegung einzelner Gliedmassen (Beine, Arme,
Kopf-/Oberkörper) oder auch eine Rotation des ganzen Köpers erlaubt, dient auch zur
regelmäßigen Umlagerung bettlägeriger Patienten, um Druckgeschwüre zu vermeiden. Die
Mobilisierungseinheit ist für die Mobilisierung einzelner Gliedmassen - auch unabhängig
voneinander - eingerichtet.
[0018] Mit Hilfe der Veränderung der Neigung der Liegefläche relativ zum Rahmen kann ein
Patient vertikalisiert werden. Insbesondere ist im Rahmen der Erfindung eine dynamische
(geregelte) Vertikälisierung vorgesehen. Die Neigungswinkel können dabei annähernd
90° relativ zur Horizontalen bzw. relativ zum Träger betragen, in der Regel zwischen
0° und 90° (wobei auch ausdrücklich eine "negative" Vertikalisierung, d.h. eine Kopf-
bzw. Oberkörpertieflage, möglich sein soll). Der Winkel wird in Abhängigkeit von den
Eingangsgrößen dynamisch gesteuert. Der Patient ist in der Regel sicher, möglicherweise
gestützt von einem Fußteil, an der Liegefläche festgegurtet. Unabhängig vom Ausmaß
der Vertikalisierung der Liegefläche ist das Bett als ganzes höhenverstellbar, womit
jederzeit personelle (pflegerische, ärztliche, therapeutische) Massnahmen am Patienten
möglich sind. Die Vertikalisierungseinheit erlaubt also je nach Bedarf Vertikalisierungen
bis nahezu 90 Grad oder auch negative Vertikalisierungen (Kopf- oder Oberkörpertieflagen).
Durch eine angepasste Höhenverstellung des Gesamtbettes wird das Arbeiten am Patienten
erleichtert.
[0019] Um den Genesungsverlauf positiv beeinflussen zu können, sind Vertikalisierung und
passive Mobilisierung durch motorisierte Veränderungen der Ausrichtung des Patienten
relativ zur Horizontalen und/oder Mobilisierung bestimmter Körperteile des Patienten
hilfreich. Herzfrequenz und Blutdruck sowie andere physiologische Parameter können
in Abhängigkeit vom Vertikalisierungswinkel und Beinbewegungsfrequenz sowie anderer
physikalischer Parameter zeitnah (im Sekunden- bzw. Minutenbereich) geregelt und gesteuert
werden. Mit Hilfe des Patientenbetts ist es möglich, einen nicht mobilen Patienten
während einer längeren Krankheits- oder Genesungsphase zu lagern und gleichzeitig
über einen Teilzeitraum oder über den gesamten Zeitraum des Aufenthalts im Bett kontrolliert
zu mobilisieren und zu überwachen. Zur Überwachung kann eine akustische und/oder optische
Überwachungseinrichtung vorgesehen sein, die den Zustand des Patienten und die durchgeführten
Mobilisierungsmaßnahmen wiedergibt.
[0020] Das Patientenbett umfasst vorzugsweise eine Messeinrichtung zur kontinuierlichen
Erfassung wenigstens eines physiologischen Parameters des Patienten, insbesondere
von Kreislaufgrössen wie Herzfrequenz, Blutdruck, Puls, aber auch Körpertemperatur,
Hirndruck etc. Die Messung der Patientenparameter erfolgt sofern möglich kontinuierlich,
ansonsten in diskreten, wenn auch relativ kurzen Zeitabständen. Die ermittelten Messwerte
werden in die Steuerung/Regelung eingespeist und dort ausgewertet. Die Messung der
Patientenparameter kann auch kontinuierlich erfolgen. Die Messeinrichtung erfüllt,
neben der Erfassungsfunktion, auch eine Überwachungs- oder Monitorfunktion. Die Mess-
und Monitoreinheit erfasst und dokumentiert kontinuierlich Herzfrequenz, Blutdruck
(Pulswellenlaufzeit) und, nach chirurgischer Applikation einer entsprechenden Sonde,
auch Hirndruck, Sie kann zudem eine Alarmfunktion beim Über-/Unterschreiten vorgegebener
Messgrößen umfassen. Das Mess- und Steuerprinzip kann auf alle denkbaren physiologischen
Parameter ausgeweitet werden.
[0021] Die Regelung weist insbesondere eine Steuereinheit, einen einfachen Regler, und/oder
eine selbsttätige Regelung auf. Die Steuerungs- und Rückkopplungseinheit erlaubt es,
einzelne physiologische Parameter des Patienten (z.B. Blutdruck, Puls, Hirndruck,
Hirndurchblutung, Hautdwchblutung, Körpertemperatur, Körpergewicht, Schweiß- und Ausscheidungsregulation,
usw.) durch physikalische Beeinflussung zu steuern.
[0022] Vorzugsweise ist die Regelung am Patientenbett angeordnet. Die Steuerung/Regelung
ist also im Bett integriert. Sie kann jedoch prinzipiell auch separat vom Patientenbett
bereitgestellt werden und die Antriebe über ein Kabel oder kabellos ansteuern. Gleiches
gilt für die Messeinrichtung, die die physiologischen Patientenparameter erfasst.
Die Messdaten können entweder über ein Kabel direkt an die Steuerung/Regelung übertragen
werden oder drahtlos, sowohl direkt als auch über eine zwischengeschaltete Verarbeitungseinheit.
[0023] Das Patientenbett kann derart ausgestattet sein, dass die Liegefläche gekühlt, gewärmt,
verhärtet eingestellt werden kann, weich eingestellt werden kann, und/oder sensible
Reize vermitteln kann. Dazu sind beispielsweise je nach Erfordernissen eine Heizeinrichtung,
eine Kühleinrichtung, eine Einrichtung zur Erzeugung von Vibrationen als sensibler
Reiz, etc., vorgesehen. Alleine oder in Kombination mit der Vertikalisierungs- und/oder
Mobilisierungseinrichtung können die positiven Auswirkungen der Vertikalisierung bzw.
Mobilisierung durch die o.g. Maßnahmen unterstützt oder optimiert werden.
[0024] Darüber hinaus kann eine Stimulierungseinheit vorgesehen werden, die es erlaubt,
einen Patienten gezielten Stimulationsreizen (akustisch, visuell, olfaktorisch, haptisch,
usw.) auszusetzen, insbesondere um die Effekte der Vertikalisierung bzw. Mobilisierung
zu unterstützen oder zu optimieren.
[0025] Die Aufgabe wird auch gelöst durch die Bereitstellung einer Überwachungs- und Therapie-Einrichtung,
umfassend: wenigstens ein Patientenbett, umfassend einen Rahmen, eine mit dem Rahmen
verbundene Liege mit einer Liegefläche für einen Patienten, wobei wenigstens ein Teilabschnitt
der Liege bewegbar relativ zum Rahmen angeordnet ist, und wenigstens eineh Antrieb
zur Einstellung der relativen Ausrichtung des wenigstens einen Teilabschnitts der
Liege relativ zum Rahmen; und eine Steuerung und/oder Regelung zur Ansteuerung des
wenigstens einen Antriebs in Abhängigkeit von wenigstens einem gemessenen physiologischen
Parameter des Patienten.
[0026] Die Liege ist vorzugsweise mit dem Rahmen derart verbunden, dass die Liegefläche
relativ zum Rahmen bis zu einem vorgegebenen Winkel geneigt werden kann. Der Winkel
beträgt in der Regel zwischen 0° und 90°, kann aber auch negative Werte (in der Regel
0° bis -30°) annehmen.
[0027] Der wenigstens eine Antrieb ist insbesondere zur Veränderung der Ausrichtung eines
Teils der Liegefläche der Liege zur Mobilisierung eines Körperbereichs eines auf der
Liegefläche liegenden Patienten ausgebildet.
[0028] Die Neigung ist in einem Winkel zwischen -90° und +90°, insbesondere in einem Winkel
zwischen etwa -30° und annähernd +90° relativ zur Horizontallage der Liegefläche einstellbar.
[0029] Die Neigung der Liegefläche kann also auch derart einstellbar sein, dass der Kopf-
bzw. O-berkörperbereich der Liege nach unten geneigt bzw. gerichtet ist. Dieses Merkmal
ist besonders für den Einsatzzweck des Patientenbetts in einem kombinierten Überwachungs-
und Therapiekonzept, das eine zeitnahe Steuerung physiologischer Parameter, wie z.B.
Blutdruck, Herzfrequenz, Hirndruck, etc., bei bettlägerigen Patienten in der Akut-
und/oder Rehabilitationsphase erlaubt, zweckmäßig, da auf diese Weise eine Reihe physiologischer
Parameter "in beide Richtungen" beeinflusst werden können.
[0030] Beispielsweise kann der Antrieb einen oder mehrere Hydraulikzylinder umfassen, die
die Neigung der Liege bzw. die Gestalt der Liegefläche verändern können.
[0031] Die Überwachungs- und Therapieeinrichtung umfasst vorzugsweise eine Messeinrichtung
zur Erfassung des wenigstens einen physiologischen Parameters des Patienten, insbesondere
einer Kreislaufgröße wie Herzfrequenz, Blutdruck, Puls aber auch Körpertemperatur,
Hirndruck, etc. Ziel der erfindungsgemäßen Einrichtung ist die Aufrechterhaltung der
Homöostase bettlägeriger, akutmedizinischer, insbesondere intensivpflegepflichtiger
Patienten im Sinne eines physikalisch/physiologischen Feedbacks.
[0032] Geeignete Mess- oder Sensoreinrichtungen sind bekannt. Besonders interessant sind,
um das Ziel einer kontinuierlichen Messung zu erreichen, schnelle Messmethoden, die
in kurzen Zeitabständen und mehr oder weniger verzögerungsfrei die gewünschten Messwerte
kontinuierlich ermitteln. So kann beispielsweise eine nicht invasive Messung des Blutdrucks
auf Basis der Pulswellenlaufzeit eingesetzt werden. Dabei werden die durch Pulswellen
verursachten Druckschwankungen mittels eines Druckwandlers kontinuierlich gemessen.
Daraus können der systolische sowie der diastolische Blutdruck anhand eines mathematischen
Algorithmus errechnet werden.
[0033] Außerdem soll im Rahmen dieser Anmeldung ein Therapiekonzept für den menschlichen
Körper beansprucht werden, das folgende Schritte umfasst: a) Erfassung wenigstens
eines physiologischen Parameters eines Patienten, insbesondere durch eine Messeinrichtung;
und b) Mobilisierung eines Körperbereichs eines Patienten und/oder Veränderung der
Orientierung des Körpers des Patienten in Abhängigkeit von dem bzw. den erfassten
physiologischen Parametern.
[0034] Die Art und Intensität der Mobilisierung (beispielsweise Bein- oder Fußmobilisierung)
und/oder der Neigungswinkel des Körpers des Patienten relativ zur horizontalen Liegeposition
erfolgt im Rahmen einer Regelung basierend auf dem bzw. den gemessenen physiologischen
Parametern.
[0035] In der Regel wird dazu ein Antrieb zur Einstellung der Neigung der Liegefläche der
Liege oder eines Teilabschnitts der Liegefläche der Liege relativ zum Rahmen aktiviert.
Der wenigstens eine Antrieb kann insbesondere zur Veränderung der Ausrichtung eines
Teils der Liegefläche der Liege zur Mobilisierung eines Körperbereichs eines auf der
Liegefläche liegenden Patienten ausgebildet sein. Die Vertikalisierung kann in einem
Bereich zwischen - 90 ° und + 90 °, bevorzugt zwischen - 30 ° und 90 °, liegen. Negative
Neigungen entsprechen einem Absenken des Kopfbereichs gegenüber einem Fußbereich.
[0036] Die physiologischen Parameter werden (als Ist-Werte) kontinuierlich oder in diskreten
Zeitabständen erfasst und mit vorgegebenen Soll-Werten verglichen. In Abhängigkeit
von der Abweichung zwischen Ist- und Sollwerten wird die Art und/oder die Intensität
der Mobilisierung bzw. der Neigungswinkel des Körpers relativ zur Horizontalen verändert,
d. h. gesteigert oder vermindert. Die Antriebe werden dabei so angesteuert, dass der
Abweichung, wie bei einer Regelung üblich, entgegengewirkt wird.
[0037] Das Therapiekonzept umfasst also vorzugsweise den Schritt eines Ist-/Sollvergleichs
des erfassten physiologischen Parameters mit einem vorgegebenen Wert.
KURZE BESCHREIBUNG DER FIGUREN
[0038] Weitere Merkrnale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung bevorzugter
Ausführungsbeispiele anhand der beigefügten Figuren. Es zeigen:
- Figur 1
- eine erste Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Krankenbetts;
- Figur 2
- eine zweite Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Krankenbetts; und
- Figur 3
- eine schematische Darstellung des in der Erfindung eingesetzten Regelkreislaufs.
BESCHREIBUNG BEVORZUGTER AUSFÜHRUNGSBEISPIELE
[0039] Die Figur 1 zeigt ein erfindungsgemäßes Krankenbett 1. Das Krankenbett 1 weist einen
Rahmen 2 auf, an dessen Unterseite Rollen 3 angebracht sind, um die Mobilität des
Krankenbetts 1 zu gewährleisten.
[0040] Darüber hinaus umfasst das Krankenbett 1 eine Liege 4 mit einer Liegefläche 4' und
einen Fußbereich 4" für einen Patienten, wobei die Liege 4 über ein Verbindungselement
5 mit dem Rahmen 2 verbunden ist.
[0041] Das Krankenbett 1 weist erfindungsgemäß eine Mobilisierungseinheit auf, die schematisch
durch Hydraulikzylinder 6 angedeutet ist. Die Hydraulikzylinder 6 werden angetrieben,
um den Fußbereich 4" der Liege 4 in Bewegung zu setzen, beispielsweise wechselweise
anzuheben und abzusenken. Auf diese Weise können die Beine eines auf der Liege 4 liegenden
Patienten kontinuierlich bewegt und mobilisiert werden.
[0042] Das Verbindungselement 5 weist Verbindungsgelenke auf, mit deren Hilfe die Ausrichtung
und/oder die Neigung des Verbindungselements 5 relativ zum Rahmen 2 und die Ausrichtung
und/oder Neigung der Liegefläche 4' der Liege 4 relativ zum Rahmen 2 verändert werden
können. Die Ausrichtung und/oder die Neigung werden durch eine Vertikalisierungseinrichtung
bewerkstelligt, die im Ausführungsbeispiel gemäß der Figur 1 durch einen Antrieb 7
(etwa einen Hydraulikzylinder) angedeutet ist. Der Antrieb 7 kann die Neigung des
Verbindungselements 5 gegenüber dem Träger 2 verändern. Es ist einleuchtend, dass
bei einer Vergrößerung der Neigung, möglicherweise bis annähernd in die Vertikale,
auch die Liege 4 in eine stärker geneigte Position gebracht wird. Ein auf der Liege
4 liegender und dort fixierter Patient wird somit ebenfalls in eine aufgerichtete
Position bis zu 90° gegenüber der horizontalen Liegeposition gebracht. Außerdem ist
eine Neigung in negativer Richtung möglich, bei der die Liegefläche so geneigt wird,
dass der Kopfbereichs 4' der Liegefläche 4 tiefer liegt als der Fußbereich 4". Der
Kreislauf des Patienten kann somit auf unterschiedliche Weise beeinflusst werden.
Es ist auch einleuchtend, dass bei Vertikalisierung das ganze Bett entsprechend absenkbar
sein muss, um therapeutische oder pflegerische Verrichtungen am Patienten vornehmen
zu können.
[0043] Erfindungsgemäß weist das Krankenbett 1 eine Steuerung bzw. Regelung für die Antriebe
6, 7 auf, die schematisch durch die Box 8 angedeutet ist. Die Steuerung/Regelung 8
kann an beliebiger Stelle am Krankenbett 1 angebracht sein. Darüber hinaus ist es
möglich, die Steuerung/Regelung 8 für die Antriebe 6, 7 auch entfernt vom Krankenbett
anzuordnen, wobei die Signale über Kabel oder drahtlos an die Antriebe 6, 7 übermittelt
werden können.
[0044] Die Steuerung/Regelung 8 empfängt als Eingangssignale physiologische Parameter des
auf der Liege 4 liegenden Patienten, beispielsweise dessen Blutdruck, Herzfrequenz,
Körpertemperatur, Blutzucker, Hirndruck, etc. Diese Eingangsparameter, beispielsweise
Puls, Blutdruck usw., werden durch eines oder mehrere (nicht dargestellte) Messeinrichtungen
erfasst und an die Steuerung/Regelung 8 übertragen. Die Auswertung der Parameter gibt
an, wie die Antriebe 6 und/oder 7 angesteuert werden müssen, um durch die Bewegung
bzw. Ausrichtung des Patienten bestimmte physiologische Parameter (z.B. die Eingangsparameter)
zu beeinflussen, um sich einem gewünschten Wert anzunähern. Dieser Regelungsvorgang
wird in bestimmten Zeitabschnitten wiederholt, um einen Wert/ Verlauf der physiologischen
Parameter des Patienten zu den Sollwerten hin zu erreichen.
[0045] Die Messeinrichtung und/oder die Steuerung/Regelung 8 können außerdem eine Monitorfunktion
übernehmen. Ein Monitoring der physiologischen Zielparameter kann jedoch auch separat
von der Steuerung/Regelung 8 durchgeführt werden.
[0046] Die Figur 2 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Krankenbetts
1 mit einem mit Rollen 3 versehenen Rahmen 2 und einer Liege 4. In der Darstellung
gemäß der Figur 2 ist die Liege 4 in einem relativ steilen Winkel gegenüber der Horizontalen
ausgerichtet. Die Liege 4 wird um eine Achse 9 in einer durch den Pfeil P angedeuteten
Richtung gedreht und somit aufgerichtet. Der auf der Liege 4 festgegurtete Patient
wird dabei ebenfalls aufgerichtet. Die Vertikalisierung wirkt sich auf dessen physiologische
Parameter aus.
[0047] Auch bei diesem Ausführungsbeispiel wird der Neigungswinkel der Liege 4 relativ zur
Horizontalen von gemessenen physiologischen Parametern eines auf der Liege 4 fixierten
Patienten eingestellt. Der einzustellende Neigungswinkel wird in einem Regelkreislauf
mit Hilfe der Steuerung/Regelung 8 aus den Messwerten in bestimmten Zeitabständen
oder kontinuierlich ermittelt. Auf diese Weise können die gemessenen oder andere physiologische
Parameter eines Patienten gezielt beeinflusst und zu einem bestimmten Zielwert bzw.
Zielverlauf hin verändert werden.
[0048] In der Figur 3 ist schematisch ein Regelkreislauf dargestellt, wie er im Rahmen der
vorliegenden Erfindung verwendet wird. Im Regelkreis werden Messwerte 10 mit Hilfe
einer Messeinrichtung erfasst, die physiologische Parameter des auf der Liegefläche
des erfindungsgemäßen Krankenbetts angeordneten Patienten ermittelt.
[0049] Diese Messwerte werden für einen Ist-/Soll-Vergleich 11 zur Verfügung gestellt. Sofern
Abweichungen der Ist-Werte von den Soll-Werten bestehen, wird die Mobilisierung 12
(oder Vertikalisierung) dahin gehend beeinflusst, dass die Abweichung der Ist-Werte
von den Soll-Werten verringert wird. Insbesondere kann die Ausrichtung der Liege und
damit des Patienten, die Fußmobilisierung des Patienten, u. ä. entsprechend verändert
werden.
[0050] Mit den beschriebenen Betten 1 kann ein Verfahren bzw. Therapiekonzept mit dem Ziel
einer individuellen, nach ärztlicher Maßgabe automatisierten und kontinuierlichen
Steuerung/Regelung physiologischer Patientenparameter realisiert werden.
1. Patientenbett (1) zur langfristigen Lagerung eines Patienten mit integrierter und
kombinierter Überwachungs- und Therapieeinrichtung zur Steuerung physiologischer Parameter
bei bettlägerigen Patienten in der Akut- und Rehabilitationsphase und zur Mobilisierung
des Patienten, umfassend einen Rahmen (2), eine mit dem Rahmen verbundene Liege (4)
mit einer Liegefläche für einen Patienten, wobei wenigstens ein Teilabschnitt der
Liege (4) bewegbar relativ zum Rahmen (2) angeordnet ist, und wenigstens einen Antrieb
(6, 7) zur Einstellung der Neigung relativ zum Rahmen (2), wobei
das Patientenbett (1) wenigstens eine Regelung (8) zur Ansteuerung des wenigstens
einen Antriebs (6, 7) in Abhängigkeit von wenigstens einem gemessenen physiologischen
Parameter des Patienten aufweist, um eine Regelung des physiologischen Parameters
des Patienten zu einem Sollwert hin zu erreichen,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Patientenbett wenigstens eine Einrichtung zur Bein- und/oder Fußmobilisierung
aufweist, wobei die Intensität der Mobilisierung in Abhängigkeit von dem wenigstens
einen gemessenen physiologischen Parameter geregelt wird.
2. Patientenbett (1) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Neigung in einem Winkel zwischen etwa -30° und + 90° relativ zur Horizontallage
der Liegefläche einstellbar ist.
3. Patientenbett (1) nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Neigung der Liegefläche derart einstellbar ist, dass der Kopfbereich der Liege
(4) nach unten geneigt ist.
4. Patientenbett (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
der wenigstens eine Antrieb (6, 7) zur Veränderung der Ausrichtung eines Teils der
Liegefläche der Liege (4) zur Mobilisierung eines Körperbereichs eines auf der Liegefläche
liegenden Patienten ausgebildet ist.
5. Patientenbett (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Patientenbett (1) eine Messeinrichtung zur Erfassung des wenigstens einen physiologischen
Parameters des Patienten, insbesondere einer Kreislaufgröße wie Herzfrequenz, Blutdruck,
Puls, EKG, und/oder Blutzucker, Körpertemperatur, Hirndruck, etc. umfasst.
6. Patientenbett (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Steuerung/Regelung (8) eine Steuereinheit, einen einfachen Regler, und/oder eine
selbsttätige Regelung aufweist.
7. Patientenbett (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Steuerung/Regelung (8) am Patientenbett (1) angeordnet ist.
8. Patientenbett (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Patientenbett derart ausgestattet ist, dass die Liegefläche gekühlt werden kann,
gewärmt werden kann, verhärtet eingestellt werden kann, weich eingestellt werden kann,
und/oder sensible Reize vermitteln kann.
1. A patient bed for long-term confinement of a patient having an integrated and combined
monitoring and therapy device for controlling physiological parameters of bedridden
patients in an acute and rehabilitation phase und for mobilizing the patient, comprising
a frame (2), a support (4) connected to the frame and having a support surface for
a patient, with at least one subsection of the support (4) arranged such that it can
be moved relative to the frame (2), and at least one drive for setting the inclination
of the support surface of the bed relative to the frame (2), wherein the patient bed
has at least a closed loop controller (8) for controlling the at least one drive (6,
7) as a function of at least one measured physiological parameter of the patient for
closed-loop-control of said physiological parameter of the patient to a predetermined
setpoint value,
characterized in that
the patient bed has at least one device for leg and/or foot mobilization, wherein
the intensity of the mobilization is closed-loop-controlled depending on the at least
one measured physiological parameter.
2. The patient bed (1) in accordance with claim 1,
characterized in that
the inclination can be adjusted to an angle approx. -30° and +90° with respect to
the horizontal position of the support surface.
3. The patient bed in accordance with claim 2,
characterized in that
the inclination of the support surface can be adjusted such that the head area of
the bed is inclined downwards.
4. The patient bed in accordance with any of the previous claims,
characterized in that
the at least one drive(6, 7) is configured for changing the orientation of a part
of the support surface of the support (4) for the purpose of mobilising an area of
the patient's body lying on the support surface.
5. The patient bed in accordance with any of the previous claims,
characterized in that
the patient bed (1) comprises a measuring device for measuring the at least one physiological
parameter of the patient, particularly a circulation parameter, such as heart rate,
blood pressure, pulse, ECG, blood sugar, body temperature, intracranial pressure,
etc.
6. The patient bed in accordance with any of the previous claims,
characterized in that
the controller and regulator (8), respectively, has at least one of a control unit,
a simple regulator, and an automatic regulator.
7. The patient bed in accordance with any of the previous claims,
characterized in that
the controller/regulator (8) is arranged at the patient bed (1).
8. The patient bed in accordance with any of the previous claims,
characterized in that
the patient bed is be equipped such that the support surface can be cooled, warmed,
put into a harder or softer setting, and/or can convey sensory stimuli.
1. Lit de malade (1) pour le positionnement longue durée d'un patient avec un dispositif
de surveillance et de traitement intégré et combiné pour la commande de paramètres
physiologiques de patients alités en phase aiguë et en phase de réhabilitation et
pour la mobilisation du patient, comprenant un cadre (2), une couche (4), reliée au
cadre, avec une surface de couchage pour un patient, cependant qu'au moins une section
partielle de la couche (4) est placée mobile par rapport au cadre (2), et au moins
un entraînement (6, 7) pour régler l'inclinaison par rapport au cadre (2), cependant
que le lit de malade (1) présente au moins un réglage (8) pour l'excitation de l'entraînement
qui existe au moins (6,7) en fonction d'au moins un paramètre physiologique mesuré
du patient pour obtenir un réglage du paramètre physiologique du patient vers une
valeur de consigne,
caractérisé en ce que le lit de malade présente au moins un dispositif pour la mobilisation des jambes
et/ou des pieds, cependant que l'intensité de la mobilisation est réglée en fonction
du paramètre physiologique mesuré qui existe au moins.
2. Lit de malade (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'inclinaison est réglable dans un angle entre environ -30° et +90° par rapport à
la position horizontale de la surface de couchage.
3. Lit de malade (1) selon la revendication 2, caractérisé en ce que l'inclinaison de la surface de couchage est réglable de telle manière que la zone
de la tête de la couche (3) est inclinée vers le bas.
4. Lit de malade (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'entraînement qui existe au moins (6, 7) est configuré pour modifier l'orientation
d'une partie de la surface de couchage de la couche (4) pour la mobilisation d'une
zone du corps d'un patient couché sur la surface de couchage.
5. Lit de malade (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le lit de malade (1) comprend un dispositif de mesure pour détecter le paramètre
physiologique qui existe au moins du patient, en particulier une donnée cardiovasculaire
comme la fréquence du coeur, la tension, le pouls, l'ECG et/ou la glycémie, la température
du corps, la pression cérébrale etc.
6. Lit de malade (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la commande/le réglage (8) présente une unité de commande, un régulateur simple et/ou
un réglage automatique.
7. Lit de malade (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la commande/le réglage (8) est placé sur le lit du malade (1).
8. Lit de malade (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le lit de malade est équipé de telle manière que la surface de couchage peut être
refroidie, peut être chauffée, peut être réglée affermie, peut être réglée souple
et/ou peut communiquer des stimulations sensibles.