[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine tragbare Ballmarkierungsvorrichtung mit einem
Gehäuse und einem Stempelkissen.
[0002] Tennisspieler markieren typischerweise ihre Tennisbälle, um eine Verwechslung mit
den Bällen anderer Spieler zu vermeiden. Die Markierungen werden häufig mit Filzstiften
gemacht. Dabei zeigt sich, dass die Markierung oft nicht von Dauer ist, oder dass
sich die Markierung nur schwer von Markierungen auf Bällen andere Spieler unterscheiden
lässt.
[0003] Auch bei anderen Bällen werden Markierungen angebracht. Dies geschieht einerseits,
um eine Verwechslung der Bälle zu vermeiden und andererseits, um zum Beispiel Bälle
zu markieren, die nur in einer Halle Verwendung finden. Im Dokument
US 6 379 271 B1 ist ein Golf Accessoire offenbart, welches eine Kombination aus einem Markierungsstift
für Spieler zum Identifizieren ihrer Golfbälle und einem "green marker" zum Markieren
der Position des Golfballs auf dem Platz ist. Das Dokument
US 5 743 180 A beschreibt eine tragbare Golfball-Markierungsvorrichtung, welche ein Stempelkissen
mit Kennzeichnung aufweist. Das Stempelkissen ist von einem federbetriebenen Druckstück
umschlossen. Zum Markieren eines Balls wird dieser gegen das Druckstück gedrückt,
die Feder wird komprimiert und das Druckstück soweit zurück gedrückt, bis das Stempelkissen
frei gelegt ist und mit dem Ball in Kontakt steht. Um das Stempelkissen vor dem Austrocknen
zu bewahren, wird im geschlossenen Zustand ein Löschpapierkissen auf das Stempelkissen
gedrückt, welches an einer Vorrichtung im Deckel aufgebracht ist, die das federbetriebene
Druckstück zurück drückt, um den Kontakt zwischen Stempelkissen und Löschpapierkissen
herzustellen.
[0004] Bisher gibt es keine zufriedenstellende Lösung, die ein einfaches, individualisiertes
und dauerhaftes Markieren von Bällen durch den Benutzer oder Spieler erlaubt.
[0005] Aufgabe der Erfindung ist es daher eine Lösung bereit zu stellen, die ein einfaches,
trotzdem individualisiertes und dauerhaftes Markieren von Bällen durch den Benutzer
oder Spieler ermöglicht.
[0006] Gemäss Erfindung wird eine tragbare Ballmarkierungsvorrichtung gemäß Anspruch 1 mit
einem Gehäuse und einem Stempelkissen bereitgestellt. Die Ballmarkierungsvorrichtung
umfasst ein Tintenreservoir, welches mit dem Stempelkissen in Fluidverbindung steht.
Die Ballmarkierungsvorrichtung weist eine austauschbare Schablone auf, die so in einem
Unterteil des Gehäuses angeordnet ist, dass das Stempelkissen unterhalb der Schablone
und oberhalb des Tintenreservoirs in dem Unterteil des Gehäuses angeordnet ist, wobei
ein Teil des Stempelkissens durch eine Öffnung der Schablone hindurch zugänglich ist.
Die Schablone ist am Unterteil des Gehäuses und manuell lösbar fixiert. Das Gehäuse
umfasst ein Oberteil, das manuell entfernt werden kann, um einen Zugang zu der Öffnung
der Schablone zu ermöglichen, um das Unterteil mit der Öffnung der Schablone gegen
den Ball, oder den Ball gegen die Öffnung der Schablone drücken zu können.
Durch diesen Ansatz lassen sich Bälle einfach, schnell und dauerhaft markieren. Durch
ein Auswechseln der Schablone kann sichergestellt werden, dass Bälle von verschiedenen
Personen unterschieden werden können. Die Qualität der Markierungen ist gleichbleibend
und optisch ansprechend.
[0007] Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung werden im Folgenden anhand von Ausführungsbeispielen
und mit Bezug auf die Zeichnung beschrieben. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine erste Ausführungsform der Erfindung in einer perspektivischen Ansicht, wobei
im gezeigten Moment ein Tennisball gegen das Unterteil der Ballmarkierungsvorrichtung
gedrückt wird;
- Fig. 2
- eine perspektivische Ansicht des Unterteils der ersten Ausführungsform der Erfindung;
- Fig. 3
- eine Explosionszeichnung der ersten Ausführungsform der Erfindung;
- Fig. 4
- eine perspektivische Ansicht einer Schablone, gemäss Erfindung.
DETAILLIERTE BESCHREIBUNG
[0008] Im Folgenden wird eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung beschrieben, die
speziell für das Markieren von Tennisbällen 20 ausgelegt ist. Die Erfindung kann aber
auch zum Markieren anderer Bälle (Fussbälle, Hand- oder Volleybälle, oder Golfbälle)
eingesetzt werden. Dabei werden aber vorzugsweise
die Dimensionen der Ballmarkierungsvorrichtung 10 entsprechend gewählt.
[0009] Die erfindungsgemässe Ballmarkierungsvorrichtung 10 weist ein zweiteiliges Gehäuse
mit einem Unterteil 11.1 und einem Oberteil 11.2 auf. Im Unterteil 11.1 befindet sich
eine Art Stempelkissen 13 und ein Tintenreservoir 15, die in der in Fig. 3 gezeigten
Reihenfolge im Unterteil 11.1 des Gehäuses angeordnet sind. Das Tintenreservoir 15
steht mit dem Stempelkissen 13 in Fluidverbindung, damit stets ausreichend Tintenflüssigkeit,
die im Tintenreservoir 15 gespeichert ist, in das Stempelkissen nachfliessen oder
nachgesaugt werden kann. Die Anordnung und Ausführung dieser Elemente ist ähnlich
wie bei einem Stempelkissen, wobei Wert darauf gelegt wird, dass ein Auslaufen des
Stempels 10 auch bei verkehrter Lagerung nicht auftritt.
[0010] Nach oben hin wird das Stempelkissen 13 durch eine austauschbare Schablone 12 begrenzt,
die so in dem Unterteil 11.1 des Gehäuses angeordnet ist, dass das Stempelkissen 13
und das Tintenreservoir 15 untereinander unterhalb der Schablone 12 in dem Unterteil
11.1 des Gehäuses sitzen. Ein Teil des Stempelkissens 13 ist durch eine (z.B. herzförmige)
Öffnung 12.1 der Schablone 12 hindurch zugänglich, wie in Fig. 2 angedeutet. In Fig.
2 ist das Stempelkissen 13 schwarz dargestellt.
[0011] Die Schablone 12 kann manuell in dem Unterteil 11.1 des Gehäuses befestigt werden.
Vorzugsweise wird die Schablone 12 durch einen Ring 14 oder eine Klammer am Unterteil
11.1 befestigt. Die Schablone 12 kann fix mit dem Ringelement 14 verschweisst, verklebt
oder verpresst sein. Es ist aber auch möglich, die Schablone 12 lose auf das Stempelkissen
13 zu legen und sie dann mit dem Ringelement 14 festzuklemmen. Die Ausführungsform
mit der lose eingelegten Schablone 12 hat den Vorteil, dass die Schablone 12 selbst
zugeschnitten werden kann. Mit einer Schere oder einem Stanzwerkzeug kann man ein
Symbol aus der Schablone 12 ausschneiden oder ausstanzen. Man kann auch durch das
Zusammenfalten der Schablone 12, wie bei einem Scherenschnitt, symmetrische Symbole
ausschneiden.
[0012] Das Gehäuse umfasst weiterhin ein Oberteil 11.2, das manuell entfernt werden kann,
um einen Zugang zu der Öffnung 12.1 der Schablone 12 zu ermöglichen. Wenn das Oberteil
11.2 entfernt wurde, so kann das Unterteil 11.1 der Ballmarkierungsvorrichtung 10
mit der Öffnung 12.1 der Schablone 12 gegen einen Ball 20 gedrückt werden, oder es
kann ein Ball 20 gegen die
Öffnung 12.1 der Schablone 12 gedrückt werden, wie in Fig. 1 gezeigt.
[0013] Die Dimensionen des Gehäuses 11.1, 11.2 und die Grösse und Platzierung der Öffnung
12.1 werden so gewählt, dass der Ball 20 mit seinem
Mantel oder seiner Hülle ein kleines Stück weit in die Öffnung 12.1 eindringt, um
so mit Stempelkissen 13 und der Tinte, die im Stempelkissen 13 ist, in Kontakt zu
geraten. Bei dem gezeigten Beispiel wird ein schwarzer, herzförmiger Abdruck auf den
Ball 20 aufgebracht. Es können aber auch andere Symbole verwendet werden.
[0014] Vorzugsweise weist das Unterteil 11.1 des Gehäuses und das Oberteil 11.2 des Gehäuses
je die Form einer hohlen Halbkugel auf. Damit ähnelt das Gehäuse, vor allem wenn es
zusammengesetzt ist, einem Tennisball 20.
[0015] Das Oberteil 11.2 und das Unterteil 11.1 weisen vorzugsweise Bajonettverschlusselemente
16.1, 16.2 auf, wie in den Figuren 1 bis 3 zu erkennen ist. Das Oberteil 11.2 und
das Unterteil 11.1 können dann durch eine manuelle Drehbewegung miteinander verbunden
oder voneinander getrennt werden. Die Bajonettverbindung mittels Bajonettverschlusselementen
16.1, 16.2 hat den Vorteil, dass beide Hälften 11.1, 11.2 des Gehäuses sicher und
einfach aneinander befestigt werden können. Ein Auslaufen der Tinte oder ein Verschmutzen
von Taschen in denen die Ballmarkierungsvorrichtung 10 aufbewahrt wird, kann so verhindert
werden.
[0016] Die Schablone 12 sitzt vorzugsweise in einem Ringelement 14, das vorzugsweise durch
eine Drehbewegung in dem Unterteil 11.1 befestigbar ist. Es ist aber auch denkbar,
ein Ringelement 14 anzubieten, das als integraler Bestandteil die Schablone 12 umfasst.
Vorzugsweise wird die Ballmarkierungsvorrichtung 10 mit mehreren verschiedenen Schablonen
12, oder mit mehreren verschiedenen Ringen 14 mit Schablonen 12, angeboten.
[0017] Das Ringelement 14 kann kleine Griffelemente 14.1 aufweisen, die z.B. auch als Führungselemente
14.1 oder Zentrierelemente dienen können, um eine Zentrierung des Balles 20 beim Gegendrücken
zu erreichen. Die Griffelemente 14.1 erlauben es das Ringelement 14 mit den Fingern
zu packen und in das Unterteil 11.1 einzusetzen oder einzuklemmen. In Fig. 2 sind
diese Griffelemente 14.1 als zungenförmige Laschen gezeigt, die tangential gegen einen
Ball 20 drücken, um ihn zu führen. In einer anderen Ausführungsform kann das Ringelement
14 mit den Griffelementen 14.1 gehalten und in das Unterteil 11.1 eingeschraubt werden.
Das Einschrauben kann mit einem Gewinde oder mit einem Bajonettverschluss erfolgen.
[0018] Vorzugsweise sitzt die Schablone 12 konzentrisch zu einer zentralen Achse der Kugel,
die aus Unterteil 11.1 und Oberteil 11.2 des Gehäuses gebildet wird. Damit ist gewährleistet,
dass auch die Öffnung 12.1 der Schablone 12 mittig liegt. Die Schablone 12 weist vorzugsweise
eine leicht dehnbare Folie oder Membran auf, die hier vereinfachend als Membran bezeichnet
wird. Vorzugsweise kann diese Membran aufgerollt oder gefaltet werden. Besonders bevorzugt
sind Membranen, die mit einer Schere geschnitten oder einem Stanzwerkzeug ausgestanzt
werden können. In dieser Membran kann die Öffnung 12.1 definiert sein.
[0019] Gemäss einer weiteren Ausführungsform der Erfindung wird die Schablone mit einer
Membran ohne Öffnung 12.1 geliefert. Der Anwender kann dann eine eigene Öffnung 12.1
in der Membran herstellen (z.B. mit einer Schere oder einem Stanzwerkzeug).
[0020] Zum Markieren oder Bedrucken von Bällen kommt vorzugsweise wasserfeste Tinte zum
Einsatz. Das Tintenreservoir 15 ist daher speziell zum Aufnehmen wasserfester Tinte
ausgelegt.
[0021] Der Durchmesser eines Tennisballs beträgt zwischen 6,35 cm und 6,67 cm. Der Stempel
10 zeichnet sich dadurch aus, dass jede der Halbkugeln 11.1, 11.2 einen Durchmesser
hat, der grösser ist als 6 cm und kleiner ist als 10 cm.
[0022] Vorzugsweise ist der Durchmesser des Stempelgehäuses 11.1, 11.2 ca. 10 bis 20% grösser
als der Durchmesser des zu markierenden Balles 20. Diese Angabe gilt für kleine Bälle
20. Bei Fussbällen kann die Ballmarkierungsvorrichtung deutlich kleiner sein, als
der Ball selbst.
[0023] Die Ballmarkierungsvorrichtung 10 weist somit ein Gehäuse 11.1, 11.2, ein Stempelkissen
13 und ein Tintenreservoir 15 auf, wobei das Tintenreservoir 15 mit dem Stempelkissen
13 in Fluidverbindung steht. Die Ballmarkierungsvorrichtung 10 weist eine austauschbare
Schablone 12 auf, die so in einem Unterteil 11.1 des Gehäuses angeordnet ist, dass
das Stempelkissen 13 und das Tintenreservoir 15 untereinander unterhalb der Schablone
12 in dem Unterteil 11.1 des Gehäuses sitzen. Ein Teil des Stempelkissens 13 ist durch
eine Öffnung 12.1 der Schablone 12 hindurch zugänglich. Die Schablone 12 kann manuell
in dem Unterteil 11.1 des Gehäuses befestigt werden. Weiterhin umfasst das Gehäuse
ein Oberteil 11.2, das manuell entfernt werden kann, um einen Zugang zu der Öffnung
12.1 der Schablone 12 zu ermöglichen. In geöffnetem Zustand kann das Unterteil 11.1
der Ballmarkierungsvorrichtung 10 mit der Öffnung der Schablone 12 gegen einen Ball
20, oder ein Ball 20 kann gegen die Öffnung 12.1 der Schablone 12 gedrückt werden.
[0024] Neben den Austauschen/Ersetzen der Schablone 12, kann auch die Stempelfarbe im Stempelkissen
je nach Bedarf geändert werden. Durch das Austauschen der Stempelfarbe oder des Stempelkissens
kann man zum Beispiel mit der in Fig. 4 gezeigten Schablone 12 grüne, blaue und rote
Herzen aufstempeln oder auftragen. Beim Verwenden einer anderer Schablone 12 mit einem
anderen Symbol kann man auch andere Symbole aufstempeln.
[0025] Durch das Austauschen/Ersetzen der Schablone 12 (z.B. mit anderen Symbolen) und der
Stempelfarbe oder des Stempelkissens 13 sind zahlreiche Kombinationsmöglichkeiten
gegeben.
[0026] In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung sind die beiden Tennisballstempelhälften
(d.h. das Unterteil 11.1 und das Oberteil 11.2) identisch konstruiert. In diesem Fall
beinhalten beide Teile 11.1, 11.2 ein Ringelement 14, ein Stempelkissen 13, ein Tintenreservoir
15 und eine Schablone 12. Damit stehen pro Stempel 10 zwei Stempelmöglichkeiten (eine
pro "Halbkugel" 11.1, 11.2) zur Verfügung.
[0027] Die Unterteile 11.1 und Oberteile 11.2 können frei austauschbar sein und können daher
dank Bajonettverschluss beliebig zusammengefügt werden.
[0028] Gemäss einer weiteren Ausführungsform der Erfindung kann das Unterteil 11.1 oder
das Oberteil 11.2 innen so ausgestaltet sein, dass eine oder mehrere Schablonen 12
in diesem Teil gespeichert werden können. Falls es sich bei den Schablonen 12 um dünne
und flexible (eventuell gummiartige) membranartige Elemente handelt, so können an
dem Ringelement 14 Mittel zu Einspannen oder Aufspannen der Schablone 12 vorgesehen
sein. Vorzugsweise kann diese Art von Schablone 12 einen Durchmesser haben, der etwas
grösser ist als der Durchmesser des Ringelements 14. Zum Einspannen der Schablone
12 legt man das Ringelement 14 auf die Schablone 12 und fasst die Schablone 12 so,
dass deren äusserer Rand nach oben verläuft. Beim Eindrehen des Ringelements 14 in
eine der Kugelhälften 11.1 oder 11.2 wird dann der äussere Rand der Schablone 12 im
Zwischenraum zwischen dem Ringelement 14 und der Innenwand des entsprechenden Unterteils
11.1 oder Oberteils 11.2
eingeklemmt/fixiert.
[0029] Vorzugsweise werden das Unterteil 11.1 und das Oberteil 11.2 und/oder die Schablone
12 aus spritzgegossenem Kunststoff gefertigt, bzw. das Unterteil 11.1 und das Oberteil
11.2 und/oder die Schablone 12 wird im Spritzgussverfahren hergestellt. Besonders
bevorzugt sind dünne und flexible (gummiartige) Membranen als Schablone 12.
1. Tragbare Ballmarkierungsvorrichtung (10) mit einem Gehäuse mit Unterteil und einem
Stempelkissen (13), wobei
- die Ballmarkierungsvorrichtung ein Tintenreservoir (15) umfasst, wobei
- das Tintenreservoir (15) mit dem Stempelkissen (13) in Fluidverbindung steht,
- die Ballmarkierungsvorrichtung (10) eine austauschbare Schablone (12) aufweist,
die so in dem Unterteil (11.1) des Gehäuses
angeordnet ist, dass das Stempelkissen (13) unterhalb der Schablone (12) und oberhalb
des Tintenreservoirs (15) in dem Unterteil (11.1) des Gehäuses angeordnet ist, wobei
ein Teil des Stempelkissens (13) durch eine Öffnung (12.1) der Schablone (12) hindurch
zugänglich ist,
- die Schablone (12) am Unterteil (11.1) des Gehäuses und manuell lösbar fixiert ist,
- das Gehäuse ein Oberteil (11.2) umfasst, das manuell entfernt werden kann, um einen
Zugang zu der Öffnung (12.1) der Schablone (12) zu ermöglichen, um das Unterteil (11.1)
mit der Öffnung der Schablone (12) gegen einen Ball (20), oder einen Ball (20) gegen
die Öffnung
(12.1) der Schablone (12) drücken zu können.
2. Ballmarkierungsvorrichtung (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Unterteil (11.1) des Gehäuses und das Oberteil (11.2) des Gehäuses je die Form
einer hohlen Halbkugel haben.
3. Ballmarkierungsvorrichtung (10) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Oberteil (11.2) und das Unterteil (11.1) Bajonettverschlusselemente (16.1, 16.2)
aufweisen, wobei Oberteil (11.2) und Unterteil (11.1) durch eine manuelle Drehbewegung
miteinander verbunden oder voneinander getrennt werden können.
4. Ballmarkierungsvorrichtung (10) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schablone (12) in einem Ringelement (14) sitzt, das vorzugsweise durch eine Drehbewegung
in dem Unterteil (11.1) befestigbar ist.
5. Ballmarkierungsvorrichtung (10) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Ringelement (14) Griffelemente (14.1) aufweist, um das Ringelement (14) in das
Unterteil (11.1) einsetzen, einklemmen oder einschrauben zu können.
6. Ballmarkierungsvorrichtung (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass sie mehrere Schablonen (12) mit unterschiedlich geformten Öffnungen (12.1) aufweist,
die austauschbar sind.
7. Ballmarkierungsvorrichtung (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Tintenreservoir (15) zum Aufnehmen wasserfester Tinte ausgelegt ist.
8. Ballmarkierungsvorrichtung (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass sie zum Markieren von Tennisbällen (20) ausgelegt ist, wobei das Tintenreservoir
(15) mit wasserfester Tinte gefüllt ist.
9. Ballmarkierungsvorrichtung (10) nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass jede der Halbkugeln einen Durchmesser hat, der grösser ist als 6 cm und kleiner ist
als 10 cm.
10. Ballmarkierungsvorrichtung (10) nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass beide Halbkugeln identisch ausgeführt sind.
1. Portable ball marking device (10) having a housing with a bottom part and an ink pad
(13), wherein
- the ball marking device comprises an ink reservoir (15), wherein
- the ink reservoir (15) is in fluid connection with the ink pad (13),
- the ball marking device (10) comprises an exchangeable template (12) that is arranged
in the bottom part (11.1) of the housing such that the ink pad (13) is arranged below
the template (12) and above the ink reservoir (15) in the bottom part (11.1) of the
housing, wherein a part of the ink pad (13) is accessible through an opening (12.1)
of the template (12),
- the template (12) is manually releasably fastened at the bottom part (11.1) of the
housing,
- the housing comprises an upper part (11.2), which can be removed manually for enabling
an access to the opening (12.1) of the template (12) in order to be able to press
the bottom part (11.1) with the opening (12.1) of the template (12) against a ball
(20) or to be able to press a ball (20) against the opening (12.1) of the template
(12).
2. Ball marking device (10) according to claim 1, characterized in that the bottom part (11.1) of the housing and the upper part (11.2) of the housing each
have the shape of a hollow hemisphere.
3. Ball marking device (10) according to claim 1 or 2, characterized in that the upper part (11.2) and the bottom part (11.1) comprise bayonet joint elements
(16.1, 16.2), wherein the upper part (11.2) and the bottom part (11.1) can be connected
to each other or separated from each other by a manual rotary motion.
4. Ball marking device (10) according to claim 1 or 2, characterized in that the template (12) is located in a ring element (14), which can be fastened in the
bottom part (11.1) preferably by a rotary motion.
5. Ball marking device (10) according to claim 4, characterized in that the ring element (14) comprises grip elements (14.1) to position, clamp or screw
the ring element (14) in the bottom part (11.1).
6. Ball marking device (10) according to one of claims 1 to 5, characterized in that it comprises several templates (12) with differently shaped openings (12.1), which
are exchangeable.
7. Ball marking device (10) according to one of claims 1 to 6, characterized in that the ink reservoir (15) is designed to receive waterproof ink.
8. Ball marking device (10) according to one of claims 1 to 6, characterized in that it is designed for marking tennis balls (20), wherein the ink reservoir (15) is filed
with waterproof ink.
9. Ball marking device (10) according to one of claims 2 to 6, characterized in that each of the hemispheres has a diameter that is larger than 6 cm and smaller than
10 cm.
10. Ball marking device (10) according to one of claims 2 to 6, characterized in that both hemispheres are designed identically.
1. Dispositif de marquage de balle (10) portable comprenant un boîtier avec une partie
inférieure et un tampon encreur (13), dans lequel
- le dispositif de marquage de balle comprend un réservoir d'encre (15),
- le réservoir d'encre (15) est en liaison fluidique avec le tampon encreur (13),
- le dispositif de marquage de balle (10) présente un pochoir (12) interchangeable
qui est agencé dans la partie inférieure (11.1) du boîtier de telle sorte que le tampon
encreur (13) est agencé sous le pochoir (12) et au-dessus du réservoir d'encre (15)
dans la partie inférieure (11.1) du boîtier, une partie du tampon encreur (13) étant
accessible à travers une ouverture (12.1) du pochoir (12),
- le pochoir (12) est fixé de façon amovible et manuellement à la partie inférieure
(11.1) du boîtier,
- le boîtier comprend une partie supérieure (11.2) qui peut être retirée manuellement
pour permettre d'accéder à l'ouverture (12.1) du pochoir (12) pour pouvoir appuyer
la partie inférieure (11.1) avec l'ouverture du pochoir (12) contre une balle (20)
ou pour pouvoir appuyer une balle (20) contre l'ouverture (12.1) du pochoir (12).
2. Dispositif de marquage de balle (10) selon la revendication 1, caractérisé en ce que la partie inférieure (11.1) du boîtier et la partie supérieure (11.2) du boîtier
ont chacune la forme d'une hémisphère creuse.
3. Dispositif de marquage de balle (10) selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la partie supérieure (11.2) et la partie inférieure (11.1) présentent des éléments
de fermeture à baïonnette (16.1, 16.2), la partie supérieure (11.2) et la partie inférieure
(11.1) pouvant être reliées entre elles ou séparées l'une de l'autre par un mouvement
de rotation manuel.
4. Dispositif de marquage de balle (10) selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le pochoir (12) repose dans un élément annulaire (14) qui peut être fixé de préférence
dans la partie inférieure (11.1) par un mouvement de rotation.
5. Dispositif de marquage de balle (10) selon la revendication 4, caractérisé en que
l'élément annulaire (14) présente des éléments de poignée (14.1) pour pouvoir installer,
serrer ou visser l'élément annulaire (14) dans la partie inférieure (11.1).
6. Dispositif de marquage de balle (10) selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce qu'il présente plusieurs pochoirs (12) avec des ouvertures de formes différentes (12.1),
lesquels pochoirs sont interchangeables.
7. Dispositif de marquage de balle (10) selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que le réservoir d'encre (15) est conçu pour recevoir de l'encre résistante à l'eau.
8. Dispositif de marquage de balle (10) selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce qu'il est conçu pour marquer des balles de tennis (20), le réservoir d'encre (15) étant
rempli d'encre résistante à l'eau.
9. Dispositif de marquage de balle (10) selon l'une des revendications 2 à 6, caractérisé en ce que chacune des hémisphères a un diamètre qui est supérieur à 6 cm et inférieur à 10
cm.
10. Dispositif de marquage de balle (10) selon l'une des revendications 2 à 6, caractérisé en ce que les deux hémisphères sont réalisées identiques.