| (19) |
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(11) |
EP 2 227 609 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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11.05.2011 Patentblatt 2011/19 |
| (22) |
Anmeldetag: 03.11.2008 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2008/009248 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2009/059731 (14.05.2009 Gazette 2009/20) |
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| (54) |
METALLPROFIL
METAL PROFILE
PROFILÉ MÉTALLIQUE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL NO PL
PT RO SE SI SK TR |
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Benannte Erstreckungsstaaten: |
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AL BA MK RS |
| (30) |
Priorität: |
09.11.2007 DE 102007053471
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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15.09.2010 Patentblatt 2010/37 |
| (73) |
Patentinhaber: Protektorwerk Florenz Maisch GmbH & Co. KG |
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76571 Gaggenau (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- MAISCH, Christof
75671 Gaggenau (DE)
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| (74) |
Vertreter: Manitz, Finsterwald & Partner GbR |
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Martin-Greif-Strasse 1 80336 München 80336 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
WO-A-01/42582 US-A- 1 964 403
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WO-A-2004/013423 US-A- 1 974 430
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Metallprofil mit einem lang gestreckten Basisabschnitt
gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Metallprofile dieser Art sind beispielsweise aus der
US 1 974 430 bekannt. Bei diesen Metallprofilen werden durch Einbringung von Schlitzen in ein
flaches Metallelement und anschließendes Auseinanderziehen des Metallelements Durchführungsöffnungen
erzeugt, die durch schräg verlaufende Kanten begrenzt sind. Die schräg verlaufenden
Kanten bilden mit daran angrenzenden senkrechten Kanten spitze Winkel, in denen sich
durch die Durchführungsöffnungen hindurch geführte Kabel verklemmen können. Außerdem
sind die Kanten scharfkantig ausgebildet, so dass eine Beschädigung der Kabel entstehen
kann. Letztlich ist die Steifigkeit der Metallelemente aufgrund der relativ dünn ausgebildeten
Verbindungselemente gegenüber der ursprünglichen Steifigkeit der Metallelemente deutlich
verringert.
[0003] Weitere Metallprofile sind aus der
WO 2004/055289 A1 bekannt und können insbesondere als C-förmige Ständerprofile für den Trockenbau verwendet
werden. Zur Herstellung der Metallprofile wird ein lang gestrecktes Metallelement
beispielsweise mit einem vorgegebenen Schnittmuster versehen, welches zum Aufweiten
des Metallelements und zum Erzeugen der Verbindungselemente dient. Entsprechende Schnittmuster
sind in der
WO 2004/055289 A1 beschrieben, deren Inhalt insbesondere betreffend die in dieser Druckschrift beschriebenen
Schnittmuster hiermit explizit in den Offenbarungsgehalt der vorliegenden Anmeldung
aufgenommen wird.
[0004] Wie in der
WO 2004/055289 A1 beschrieben ist, können bei Wahl geeigneter Schnittmuster zwei Längsabschnitte des
Metallelements in einem Faltprozess auseinander gezogen werden, so dass eine Verbreiterung
des Metallelements ohne zusätzlichen Materialaufwand erfolgt und die auseinander gezogenen
Längsabschnitte über die integral mit den Längsabschnitten abgebildeten Verbindungselemente
miteinander verbunden sind.
[0005] Bei solchen Metallprofilen und insbesondere bei Ständerprofilen ist es oft wünschenswert,
dass Durchführungsöffnungen vorgesehen sind, durch die beispielsweise Kabel, Leitungen
oder sonstige lang gestreckte, band- oder schnurförmige Elemente hindurchgeführt werden
können. Werden solche Durchführungsöffnungen durch Ausstanzen von entsprechenden Löchern
in dem Basisabschnitt erzeugt, so besteht das Problem, dass die Kanten der erzeugten
Durchführungsöffnungen relativ scharfkantig sind und beim Hindurchführen von Kabeln
oder Leitungen deren Isolierungen beschädigt oder die lang gestreckten Elemente komplett
durchtrennt werden können.
[0006] Darüber hinaus kann abhängig von den verwendeten Schnittmustern bei dem Aufweitvorgang
des Metallprofils ein Abstand zwischen den Längsabschnitten des Basisabschnitts entstehen.
Ist die Durchführungsöffnung so angeordnet, dass sie sich über diesen Abstand hinweg
erstreckt, so wird zum einen die Steifigkeit des Metallprofils in diesem Bereich geschwächt
und zum anderen kann ein durch die Durchführungsöffnung hindurch geführtes Element
in den durch den Abstand gebildeten Kanal zwischen den beiden Längsabschnitten des
Metallprofils eintreten. Dies ist unerwünscht, da dies zu einem Verklemmen des Elements
führen kann und gleichzeitig die Gefahr einer Beschädigung des Elements weiter erhöht
wird.
[0007] Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Metallprofil der eingangs genannten
Art so auszubilden, dass Kabel, Leitungen oder dergleichen durch das Metallprofil
hindurchgeführt werden können, ohne dass eine Beschädigung der hindurch geführten
Elemente entsteht, wobei gleichzeitig eine Verklemmung der Leitungen verhindert und
eine hohe Steifigkeit des Metallprofils gegeben sein soll.
[0008] Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch ein Metallprofile mit den Merkmalen des Anspruchs
1 gelöst.
[0009] Durch das Abdeckelement werden mehrere wesentliche Funktionen in einem einzigen Bauteil
realisiert. Zum einen erfolgt eine Überdeckung der beispielsweise in einem Stanzvorgang
erzeugten scharfen Kante der Durchführungsöffnung, sodass die Leitungen, Kabel oder
dergleichen, die durch die Durchführungsöffnung hindurch geführt werden, nicht an
der scharfen Kante zur Anlage kommen, sondern an dem Abdeckelement. Dadurch wird eine
Beschädigung der Isolierung entsprechender Kabel, Leitungen oder dergleichen bzw.
ein Durchtrennen entsprechend durch die Durchführungsöffnung hindurch geführter Elemente
zuverlässig verhindert. Gleichzeitig ist durch das Abdeckelement gewährleistet, dass
ein durch das Auseinanderziehen der Längsabschnitte erzeugter Abstand zwischen den
Längsabschnitten überbrückt wird, so dass durch die Durchführungsöffnung hindurch
geführte Kabel, Leitungen oder dergleichen nicht in diesen Abstand hinein fallen können
und beispielsweise dort eingeklemmt werden. Letztlich wird durch das Abdeckelement
gerade in dem Bereich des Metallprofils, der durch die Durchführungsöffnung und den
zwischen den Längsabschnitten gebildeten Abstand geschwächt ist, eine zusätzliche
Verbindung zwischen den Längsabschnitten erzeugt, wodurch die Steifigkeit des Metallprofils
in diesem Bereich erhöht wird. Nach einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung
erstreckt sich das Abdeckelement im Wesentlichen über die gesamte Länge der zweigeteilten
Kante. Dadurch ist gewährleistet, dass unabhängig von der Position der durch die Durchführungsöffnung
hindurch geführten Kabel, Leitungen oder dergleichen deren Isolierung zuverlässig
geschützt ist. Weiterhin wird in diesem Falle eine maximale Stabilität des Metallprofils
erreicht.
[0010] Nach einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist das Abdeckelement
mit den Längsabschnitten fest verbunden. Das Abdeckelement kann dabei mit den Längsabschnitten
beispielsweise durch ein Druckfügeverfahren wie Clinchen, durch Verklemmen, Verquetschen,
Verpressen, Verschweißen, Verschrauben oder Vernieten verbunden sein. Je fester die
Verbindung zwischen dem Abdeckelement und den Längsabschnitten ist, desto größer ist
die Steifigkeit des Metallprofils.
[0011] Nach einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung wird die Kante der
Durchführungsöffnung von dem Abdeckelement übergriffen und insbesondere umfasst. Dies
kann beispielsweise dann sinnvoll sein, wenn im Bereich der zweigeteilten Kante keine
ausreichende Fläche des Basisabschnitts vorhanden ist, an der das Abdeckelement beispielsweise
durch ein Druckfügeverfahren befestigt werden kann. In diesem Fall kann das Abdeckelement
beispielsweise aus einer längs geschlitzten Hülse entstehen, die über die zweigeteilte
Kante geschoben und mit den Längsabschnitten verquetscht oder verpresst wird.
[0012] Nach einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung besteht das Abdeckelement
aus einem zur Bildung einer Durchführungsöffnung aus einem Basisabschnitt eines Metallelements
heraus getrennten Teil. Das Abdeckelement besteht in diesem Fall somit aus einem Abfallelement,
das beim Bilden einer Durchführungsöffnung anfällt. Durch die Wiederverwendung dieses
Abfallelements entsteht somit zur Bildung des Abdeckelements kein zusätzlicher Materialbedarf,
so dass die Kosten für ein erfindungsgemäßes Metallprofil trotz verbesserter Eigenschaften
nicht erhöht werden. Dabei kann es sich bei dem Abfallelement um das Teil handeln,
das beim Erzeugen der mit dem Abdeckelement zu versehenen Durchführungsöffnung angefallen
ist oder um ein Abfallelement, das beim Erzeugen einer anderen Durchführungsöffnung
angefallen ist.
[0013] Bevorzugt ist das Abdeckelement als Stanzteil ausgebildet. Weiterhin besitzt das
Abdeckelement vorteilhaft eine im Wesentlichen rechteckige Form, wodurch eine einfache
Überdeckung der zweigeteilten Kante der Durchführungsöffnung möglich ist und gleichzeitig
durch das Abdeckelement eine gerade Anlagekante für die durch die Durchführungsöffnung
hindurch geführten Leitungen, Kabel oder dergleichen gebildet wird.
[0014] Nach einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung umfasst das Abdeckelement
eine umgebogene Kante, die sich über den Abstand hinweg erstreckt und insbesondere
eine abgerundete Oberseite besitzt. Durch diese Ausbildung ist sichergestellt, dass
die Isolierung einer über die umgebogenen Kante geführten Leitung, eines Kabels oder
dergleichen nicht beschädigt wird und gleichzeitig ein Verhaken verhindert wird.
[0015] Nach einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung besitzt die Durchführungsöffnung
eine im Wesentlichen rechteckige, insbesondere eine im Wesentlichen quadratische Form.
Vorteilhaft ist die Länge der Durchführungsöffnung in Längsrichtung des Metallelements
im Wesentlichen gleich der Breite der Durchführungsöffnung einschließlich des Abstands
zwischen den Längsabschnitten des Metallelements. Durch diese Ausbildung wird erreicht,
dass die beim Erzeugen der Durchführungsöffnungen anfallenden Abfallelemente automatisch
die optimale Länge haben, um die nach dem Auseinanderziehen der Längsabschnitte entstehende
zweigeteilte Kante einschließlich des Abstands zwischen den Längsabschnitten vollständig
überdecken zu können.
[0016] Nach einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung umfasst die Durchführungsöffnung
zwei zweigeteilte Kanten, wobei beide Kanten jeweils von einem Abdeckelement überdeckt
werden. Insbesondere liegen die beiden Kanten einander gegenüber und bevorzugt quer
zur Längserstreckung des Metallprofils. Dadurch ist gewährleistet, dass unabhängig
von der Einbaurichtung des Metallprofils jeweils die untere Kante der Durchführungsöffnung
von einem Abdeckelement überdeckt wird. Da durch die Durchführungsöffnung hindurch
geführte Kabel, Leitungen oder dergleichen normalerweise auf der unteren Kante der
Durchführungsöffnung aufliegen, ist somit unabhängig von der Einbaurichtung des Metallprofils
eine geschützte Auflage der Kabel, Leitungen oder dergleichen erreicht.
[0017] Nach einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind in dem Basisabschnitt
insbesondere in regelmäßigen Abständen mehrere Durchführungsöffnungen ausgebildet.
Diese können jeweils durch ein erfindungsgemäß ausgebildetes Abdeckelement überdeckt
sein. Dadurch wird die Flexibilität beim Durchführen der Leitungen, Kabel oder dergleichen
weiter erhöht.
[0018] Nach einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung grenzt seitlich an
den Basisabschnitt zumindest ein gegenüber dem Basisabschnitt abgewinkelter Schenkel
an. Vorteilhaft können an beiden Seiten des Basisabschnitts entsprechend abgewinkelte
Schenkel vorgesehen sein. Je nach Bedarf können somit unterschiedlichste Formen von
Profilen hergestellt werden. Die Verbindungselemente können dabei grundsätzlich in
dem Basisabschnitt, in einem einzigen Schenkel, in mehreren Schenkeln oder in dem
Basisabschnitt und den Schenkeln ausgebildet sein. Es ist auch möglich, dass der Basisabschnitt
selbst eine Abwinklung umfasst und dabei der Abstand im Bereich der Abwinklung oder
nahe daran angeordnet ist. Das Abdeckelement ist dann bevorzugt als abgewinkeltes
Element ausgebildet, um auch in diesem Fall eine Abdeckung des Abstandes zu erreichen.
Die Abwinklung des Abstandselements verläuft dabei vorteilhaft im Wesentlichen parallel
zur Abwinklung des Basisabschnitts.
[0019] Bevorzugt ist das Metallprofil als C-Profil, U-Profil, L-Profil oder Z-Profil ausgebildet.
Grundsätzlich kann das erfindungsgemäße Metallprofil auch für sonstige geeignete Profilarten
verwendet werden.
[0020] Nach einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind die Längsabschnitte
durch ein Falt- oder Streckverfahren um den vorgegebenen Abstand auseinander gezogen.
Grundsätzlich ist die Erfindung jedoch auch einsetzbar, wenn der vorgegebene Abstand
durch ein anderes Verfahren erzeugt wird.
[0021] Nach einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung umfassen die Verbindungselemente
Verbindungsstege, über die sie mit den Längsabschnitten verbunden sind. Dabei sind
die Verbindungsstege insbesondere sowohl gegenüber den Längsabschnitten als auch gegenüber
den Abstand überbrückenden Bereichen der Verbindungselemente umgefaltet. Grundsätzlich
ist die Erfindung jedoch auch bei einer anderen Ausbildung der Verbindungselemente
anwendbar.
[0022] Weitere vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sind in den Unteransprüchen
angegeben.
[0023] Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme
auf die Zeichnungen näher beschrieben; in diesen zeigen:
- Fig. 1
- einen Ausschnitt eines streifenförmigen Metallelements mit Schnittmustern zum Erzeugen
eines erfindungsgemäß ausge- bildeten Metallprofils,
- Fig. 2
- das Metallelement nach Fig. 1 nach dem Auseinanderziehen der beiden Längsabschnitte,
- Fig. 3
- zwei beim Erzeugen der Durchführungsöffnungen anfallende Abfallelemente, die zum Erzeugen
der Abdeckelemente ver- wendet werden,
- Fig. 4
- eine erste Ausführungsform eines Abdeckelements,
- Fig. 5
- eine Durchführungsöffnung, die mit zwei Abdeckelementen gemäß Fig. 4 versehen ist,
- Fig. 6
- einen Längsschnitt entlang der Linie A-A aus Fig. 5,
- Fig. 7
- eine zweite Ausführungsform eines Abdeckelements,
- Fig. 8
- einen Längsschnitt entsprechend dem Längsschnitt aus Fig. 6 bei Verwendung des Abdeckelements
aus Fig. 7, und
- Fig. 9
- ein erfindungsgemäß ausgebildetes C-Profil.
[0024] Fig. 1 zeigt ein lang gestrecktes, flaches Metallelement 1, das einen sich in Längsrichtung
erstreckenden Basisabschnitt 2 sowie zwei seitlich an den Basisabschnitt angrenzende
Abschnitte 3 umfasst, die zum Erzeugen von Schenkeln 4 (Fig. 9) jeweils entlang einer
gestrichelten Linie 5 um 90° umgebogen werden können, so dass ein in Fig. 9 gezeigtes
Ständerprofil 6 erzeugt wird. Dabei können außen liegende Randbereiche 7 der Abschnitte
3 nochmals gegenüber den Schenkeln 4 um 90° abgewinkelt werden, um auf diese Weise
ein C-förmiges Ständerprofil 6 zu erzeugen.
[0025] Der Basisabschnitt 2 umfasst zwei parallel zueinander verlaufende Längsabschnitte
8, die bezüglich einer Längsachse 9 des Metallelements 1 symmetrisch ausgebildet sind.
[0026] In dem Basisabschnitt 2 ist eine Vielzahl von Schnitten ausgebildet. Entlang der
Längsachse 9 erstrecken sich mehrere Längsschnitte 10, von denen aus sich mehrere
schräg verlaufende Schnitte 11 zur Bildung von Verbindungselementen 12 in den Basisabschnitt
2 hinein erstrecken. Parallel zu den schräg verlaufenden Schnitten 11 sind weitere
schräg verlaufende Schnitte 13 vorgesehen, wobei jeweils zwei außen liegende Schnitte
13 durch parallel zur Längsachse 9 verlaufende Schnitte 14 miteinander verbunden sind.
Während in Fig. 2 jeweils drei parallel zueinander verlaufende schräge Schnitte 11,
13 dargestellt sind, können grundsätzlich auch jeweils nur zwei oder mehr als drei
parallel verlaufende schräge Schnitte vorgesehen sein.
[0027] Zwischen zwei Verbindungselementen 12 sind sich von dem Längsschnitt 10 senkrecht
nach außen erstreckende Schnitte 15 vorgesehen, deren nach außen zeigende Enden jeweils
über parallel zu der Längsachse 9 verlaufende Schnitte 16 miteinander verbunden sind.
[0028] Durch die Schnitte 15, 16 sowie den zwischen den Schnitten 15 angeordneten Bereich
10' eines der Längsschnitte 10 werden zwei Teile 17 aus dem Basisabschnitt 2 heraus
geschnitten, die zum Bilden von Abdeckelementen verwendet werden, wie es im Weiteren
beschrieben wird.
[0029] Nach oder während des Erzeugens der Längsschnitte 10 sowie der Schnitte 11 und 13
bis 16, beispielsweise durch Rotationsstanzen, Laserschneiden oder einen sonstigen
geeigneten Schneid- oder Stanzprozess, werden die Längsabschnitte 8 jeweils zusammen
mit den sich daran anschließenden Abschnitten 3 quer zu der Längsachse 9 auseinander
gezogen, wie es in Fig. 1 durch Pfeile 18 angedeutet ist, so dass der in Fig. 2 dargestellte,
auseinander gezogene Zustand des Metallelements 1 erreicht wird.
[0030] Aus Fig. 2 ist zu erkennen, dass durch das Auseinanderziehen ein Abstand 19 zwischen
den Längsabschnitten 8 entsteht, der von den Verbindungselementen 12 zum Verbinden
der Längsabschnitte 8 bereichsweise überbrückt wird. Durch den Abstand 19 wird ein
Längskanal 20 gebildet, durch den die Längsabschnitte 8 voneinander getrennt sind.
[0031] Beim Aufweiten des Metallelements 1 werden die zwischen den schräg verlaufenden Schnitten
11 und 13 vorhandenen Metallbereiche des Basisabschnitts 2, welche Verbindungsstege
21 der Verbindungselemente 12 bilden, sowohl gegenüber den Längsabschnitten 8 als
auch gegenüber den Abstand 19 überbrückenden Hauptbereichen 22 der Verbindungselemente
12 umgefaltet.
[0032] Weiterhin entsteht beim Aufweiten des Metallelements 1 eine Durchführungsöffnung
23, deren Breite und Höhe im Wesentlichen gleich groß sind und die sich von dem in
Fig. 2 links dargestellten Längsabschnitt 8 über den Abstand 19 hinweg in den in Fig.
2 rechts dargestellten Längsabschnitt 8 hinein erstreckt.
[0033] Aufgrund des durch den Abstand 19 gebildeten Längskanals 20 sind jeweils die sich
quer zu der Längsachse 9 erstreckenden Kanten der Durchführungsöffnung 23 als zweigeteilte
Kanten 24 mit jeweils zwei Hälften 24' ausgebildet. Die zweigeteilten Kanten 24 bilden
zusammen mit parallel zur Längsachse 9 verlaufenden Kanten 35 und zwei jeweils die
beiden Hälften 24' der zweigeteilten Kanten 24 verbindenden, in Fig. 2 durch gestrichelte
Linien 25 angedeuteten gedachten Verbindungslinien eine Umrandung der Durchführungsöffnung
23. Im Rahmen der vorliegenden Anmeldung wird daher die zweigeteilte Kante 24 auch
als sich über den Abstand 19 hinweg erstreckende zweigeteilte Kante bezeichnet.
[0034] Die Durchführungsöffnung 23 dient zum Durchführen von länglichen Elementen, wie beispielsweise
Leitungen, Kabeln, Schnüren, Drähten, Bändern oder dergleichen. Problematisch daran
ist, dass die zweigeteilten Kanten 24 üblicherweise relativ scharfkantig ausgebildet
sind, so dass die Gefahr besteht, dass die Isolierung von entsprechenden Leitungen
oder Kabeln beschädigt werden oder die länglichen Elemente vollständig durchtrennt
werden können. Weiterhin besteht die Gefahr, dass durch die Durchführungsöffnung 23
hindurch geführte längliche Elemente nicht auf einer der Hälften 24' der zweigeteilten
Kante 24 zu liegen kommen, sondern in den Längskanal 20 hinein rutschen und dort verklemmen.
Letztlich ist die Steifigkeit des Metallelements 1 im Bereich der relativ großen Durchführungsöffnung
23 gegenüber den restlichen Bereichen verringert.
[0035] Um diese Probleme zu beseitigen, wird erfindungsgemäß ein den Abstand 19 überbrückendes
Abdeckelement an den Längsabschnitten 8 befestigt, wie es im Folgenden anhand von
unterschiedlichen Ausführungsbeispielen näher erläutert wird.
[0036] In Fig. 3 sind die Teile 17 dargestellt, die beim Erzeugen der Schnitte 15, 16 sowie
des Bereichs 10' des Längsschnittes 10 aus dem Basisabschnitt 2 heraus getrennt werden.
Die Teile 17 sind als längliche, rechteckförmige Teile ausgebildet, wobei ihre Länge
jeweils der Breite der Durchführungsöffnung 23 im aufgeweiteten Zustand des Metallelements
1 quer zur Längsachse 9 entspricht. Bei den Teilen 17 handelt es sich somit um Abfallelemente,
die üblicherweise der Altmetallverwertung zugeführt werden.
[0037] Erfindungsgemäß wird in einer ersten Ausführungsform jedes der Teile 17 jeweils an
einer seiner Längsseiten 26 umgebogen, so dass ein Abdeckelement 27 nach Fig. 4 gebildet
wird. Das Abdeckelement 27 besitzt somit eine umgebogene Kante 28 mit einer abgerundeten
Oberseite.
[0038] Die beiden entsprechend zu Abdeckelementen 27 umgeformten Teile 17 werden jeweils
gemäß den Figuren 5 und 6 mit den Längsabschnitten 8 über Clinchpunkte 29 verbunden,
wobei die umgebogene Kante 28 jeweils parallel zu den zweigeteilten Kanten 24 verläuft
und diese somit von den Abdeckelementen 27 überdeckt werden. Beim Durchführen eines
Kabels 30 durch die Durchführungsöffnung 23 liegt das Kabel 30 somit auf der abgerundet
ausgebildeten, umgebogenen Kante 28 auf, so dass keine Gefahr einer Beschädigung der
Isolierung des Kabels 30 besteht. Darüber hinaus ist durch das Überbrücken des Abstands
19 gewährleistet, dass das Kabel 30 nicht in den Längskanal 20 hinein fallen und sich
dort verklemmen kann. Letztlich wird durch das mit den beiden Längsabschnitten 8 fest
verbundene Abdeckelement 27 auch die Steifigkeit des Metallelements 1 in diesem Bereich
erhöht.
[0039] Gemäß Fig. 4 können die Teile 17 auch zur Bildung eines Abdeckelements 31 als Hülse
32 mit einem Längsschlitz 33 umgeformt werden. Dies ist insbesondere dann vorteilhaft,
wenn im Bereich der zweigeteilten Kanten 24 nicht ausreichend Material für eine Befestigung
wie beispielsweise Verclinchen, Vernieten oder Verschrauben zur Verfügung steht. Das
Abdeckelement 31 kann gemäß Fig. 8 jeweils so auf die zweigeteilten Kanten 24 aufgesteckt
werden, dass diese seitlich von den Längsschlitz 33 jeweils begrenzenden Längskanten
34 des Abdeckelements 31 übergriffen werden. Vorteilhaft erstreckt sich das Abdeckelement
31 dabei wieder über die gesamte Breite der zweigeteilten Kanten 24.
[0040] Zur weiteren Befestigung kann das Abdeckelement 31 anschließend mit den Längsabschnitten
8 verquetscht oder verpresst werden, sodass eine sichere Verbindung zwischen den Abdeckelementen
31 und den Längsabschnitten 8 des Metallelements 1 geschaffen wird.
[0041] Wie aus Fig. 8 zu erkennen ist, liegt auch in diesem Fall ein durch die Durchführungsöffnung
23 hindurch geführtes Kabel 30 an der abgerundeten Oberseite des Abdeckelements 31
an, sodass keine Beschädigung der Isolierung des Kabels 30 erfolgen kann.
[0042] In Fig. 9 ist ein aus dem Metallelement 1 hergestelltes, erfindungsgemäß ausgebildetes
C-förmiges Ständerprofil 6 dargestellt, bei dem durch die Durchführungsöffnung 23
ein Kabel 30 hindurch geführt ist. Aus Übersichtlichkeitsgründen sind im unteren Bereich
des Ständerprofils 6 keine weiteren Durchführungsöffnungen 23 bzw. Verbindungselemente
12 eingezeichnet. In diesem Bereich können jedoch je nach Anforderung mehrere Durchführungsöffnungen
23 sowie Verbindungselemente 12 vorgesehen sein, die gemäß den oben beschriebenen
Durchführungsöffnungen 23 bzw. Verbindungselementen 12 ausgebildet sein können.
Bezugszeichenliste
[0043]
- 1
- Metallelement
- 2
- Basisabschnitt
- 3
- Abschnitte
- 4
- Schenkel
- 5
- Linien
- 6
- Ständerprofil
- 7
- Randbereiche
- 8
- Längsabschnitte
- 9
- Längsachse
- 10
- Längsschnitte
- 10'
- Bereich eines Längsschnittes
- 11
- Schnitte
- 12
- Verbindungselemente
- 13
- Schnitte
- 14
- Schnitte
- 15
- Schnitte
- 16
- Schnitte
- 17
- Pfeile
- 18
- Pfeile
- 19
- Abstand
- 20
- Längskanal
- 21
- Verbindungsstege
- 22
- Hauptbereiche
- 23
- Durchführungsöffnung
- 24
- zweigeteilte Kanten
- 24'
- Hälften der zweigeteilten Kanten
- 25
- gestrichelte Linien
- 26
- Längsseiten
- 27
- Abdeckelement
- 28
- umgebogene Kante
- 29
- Clinchpunkte
- 30
- Kabel
- 31
- Abdeckelement
- 32
- Hülse
- 33
- Längsschlitz
- 34
- Längskanten
- 35
- Kante
1. Metallprofil mit einem lang gestreckten Basisabschnitt (2), wobei der Basisabschnitt
(2) zumindest zwei Längsabschnitte (8) umfasst, die zueinander parallel verlaufen
und an mehreren Verbindungsstellen über einstückig mit den Längsabschnitten (8) ausgebildete
Verbindungselemente (12) miteinander verbunden sind,
zwischen den Längsabschnitten (8) ein vorgegebener Abstand (19) vorhanden ist,
der Abstand (19) von den Verbindungselementen (12) zum Verbinden der Längsabschnitte
(8) bereichsweise überbrückt wird,
in dem Basisabschnitt (2) zumindest eine Durchführungsöffnung (23) vorgesehen ist,
und
sich die Durchführungsöffnung (23) von einem der Längsabschnitte (8) über den Abstand
(19) hinweg zu dem anderen Längsabschnitt (8) erstreckt,
dadurch gekennzeichnet,
dass zumindest eine sich über den Abstand (19) hinweg erstreckende, zweigeteilte Kante
(24) der Durchführungsöffnung (23) von einem separaten Abdeckelement (27, 31) überdeckt
wird, das sich entlang der Kante (24) von dem einen Längsabschnitt (8) des Basisabschnitts
(2) über den Abstand (19) hinweg zu dem anderen Längsabschnitt (8) erstreckt.
2. Metallprofil nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass sich das Abdeckelement (27, 31) im Wesentlichen über die gesamte Länge der Kante
(24) erstreckt.
3. Metallprofil nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Abdeckelement (27, 31) mit den Längsabschnitten (8) fest verbunden ist, insbesondere
dass das Abdeckelement (27, 31) mit den Längsabschnitten (8) durch ein Druckfügeverfahren,
durch Verklemmen, Verquetschen, Verpressen, Verschweißen, Verschrauben, Verkleben
oder Vernieten verbunden ist.
4. Metallprofil nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Kante (24) der Durchführungsöffnung (23) von dem Abdeckelement (27, 31) übergriffen
und insbesondere umfasst wird.
5. Metallprofil nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Abdeckelement (27, 31) aus einem zur Bildung einer Durchführungsöffnung (23)
aus einem Basisabschnitt (2) eines Metallelements (1) heraus getrennten Teil (17)
besteht und/oder
dass das Abdeckelement (27, 31) als Stanzteil ausgebildet ist.
6. Metallprofil nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Abdeckelement (27, 31) eine im Wesentlichen rechteckige Form besitzt.
7. Metallprofil nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Abdeckelement (27, 31) eine umgebogene Kante (28) umfasst, die sich über den
Abstand (19) hinweg erstreckt und insbesondere eine abgerundete Oberseite besitzt.
8. Metallprofil nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Durchführungsöffnung (23) eine im Wesentlichen rechteckige, insbesondere eine
im Wesentlichen quadratische Form besitzt.
9. Metallprofil nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Länge der Durchführungsöffnung (23) in Längsrichtung des Metallelements (1) im
Wesentlichen gleich der Breite der Durchführungsöffnung (23) einschließlich des Abstands
(19) zwischen den Längsabschnitten (8) des Metallelements (1) ist.
10. Metallprofil nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Durchführungsöffnung (23) zwei zweigeteilte Kanten (24) umfasst und dass beide
Kanten (24) jeweils von einem Abdeckelement (27, 3 1) überdeckt werden.
11. Metallprofil nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass in dem Basisabschnitt (2) insbesondere in regelmäßigen Abständen mehrere Durchführungsöffnungen
(23) ausgebildet sind.
12. Metallprofil nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass seitlich an den Basisabschnitt (2) zumindest ein gegenüber dem Basisabschnitt (2)
abgewinkelter Schenkel (4) angrenzt, insbesondere dass an beiden Seiten des Basisabschnitts
(2) jeweils ein gegenüber dem Basisabschnitt (2) abgewinkelter Schenkel (4) angrenzt.
13. Metallprofil nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Metallprofil als C-Profil, U-Profil, L-Profil oder Z-Profil ausgebildet ist.
14. Metallprofil nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Längsabschnitte (8) durch ein Falt- oder Streckverfahren um den vorgegebenen
Abstand (19) auseinander gezogen sind.
15. Metallprofil nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Verbindungselemente (12) Verbindungsstege (21) umfassen, über die sie mit den
Längsabschnitten (8) verbunden sind, und insbesondere dass die Verbindungsstege (21)
sowohl gegenüber den Längsabschnitten (8) als auch gegenüber den Abstand (19) überbrückenden
Hauptbereichen (22) der Verbindungselemente (12) umgefaltet sind.
1. A metal section having an elongated base section (2), wherein the base section (2)
comprises at least two longitudinal portions (8) which extend parallel to one another
and which are connected to one another at a plurality of connection points via connection
elements (12) formed in one piece with the longitudinal portions (8), wherein
a preset spacing (19) is present between the longitudinal portions (8);
the spacing (19) is bridged region-wise by the connection elements (12) for the connection
of the longitudinal portions (8);
at least one leadthrough opening (23) is provided in the base section (2); and
the leadthrough opening (23) extends from one of the longitudinal portions (8) across
the spacing (19) to the other longitudinal portion (8);
characterized in that
at least one edge (24) divided into two of the leadthrough opening (23) extending
across the spacing (19) is covered by a separate cover element (27, 31) which extends
along the edge (24) from the one longitudinal portion (8) of the base section (2)
across the spacing (19) to the other longitudinal portion (8).
2. A metal section in accordance with claim 1, characterized in that the cover element (27, 31) extends substantially over the total length of the edge
(24).
3. A metal section in accordance with claim 1 or claim 2, characterized in that the cover element (27, 31) is firmly connected to the longitudinal portions (8);
in particular in that the cover element (27, 31) is connected to the longitudinal portions (8) by a pressure
joining process, by jamming, squeezing, pressing, welding, screwing, adhesively bonding
or riveting.
4. A metal section in accordance with at least one of the preceding claims, characterized in that the edge (24) of the leadthrough opening (23) is engaged over and in particular encompassed
by the cover element (27, 31).
5. A metal section in accordance with at least one of the preceding claims, characterized in that the cover element (27, 31) is made of a part (17) cut out of a base section (2) of
a metal element (1) for the formation of a leadthrough opening (23); and/or in that the cover element (27, 31) is made as a punched part.
6. A metal section in accordance with at least one of the preceding claims, characterized in that the cover element (27, 31) has a substantially rectangular shape.
7. A metal section in accordance with at least one of the preceding claims, characterized in that the cover element (27, 31) includes a bent over edge (28) which extends across the
spacing (19) and in particular has a rounded upper side.
8. A metal section in accordance with at least one of the preceding claims, characterized in that the leadthrough opening (23) has a substantially rectangular shape, in particular
a substantially square shape.
9. A metal section in accordance with at least one of the preceding claims, characterized in that the length of the leadthrough opening (23) in the longitudinal direction of the metal
element (1) is substantially equal to the width of the leadthrough opening (23), including
the spacing (19) between the longitudinal portions (8) of the metal element (1).
10. A metal section in accordance with at least one of the preceding claims, characterized in that the leadthrough opening (23) includes two edges (24) divided into two; and in that both edges (24) are each covered by a cover element (27, 31).
11. A metal section in accordance with at least one of the preceding claims, characterized in that a plurality of leadthrough openings (23) are formed in the base section (2), in particular
at regular intervals.
12. A metal section in accordance with at least one of the preceding claims, characterized in that at least one limb (4) angled with respect to the base section (2) is adjacent to
the base section (2) at the side; in particular in that in each case a limb (4) angled with respect to the base section (2) is adjacent to
both sides of the base section (2).
13. A metal section in accordance with at least one of the preceding claims, characterized in that the metal section is made as a C-section, a U-section, an L-section or a Z-section
.
14. A metal section in accordance with at least one of the preceding claims, characterized in that the longitudinal portions (8) are drawn apart by the preset spacing (19) by a folding
or stretching process.
15. A metal section in accordance with at least one of the preceding claims, characterized in that the connection elements (12) include connection webs (21) via which they are connected
to the longitudinal portions (8); and in particular in that the connection webs (21) are folded over both with respect to the longitudinal portions
(8) and with respect to main regions (22) of the connection elements (12) bridging
the spacing (19).
1. Profilé métallique comprenant un tronçon de base (2) étiré en longueur, dans lequel
le tronçon de base (2) comprend au moins deux tronçons longitudinaux (8) qui s'étendent
parallèlement l'un à l'autre et qui sont reliés l'un à l'autre à plusieurs emplacements
de liaison via des éléments de liaison (12) réalisés d'une seule pièce avec les tronçons
longitudinaux (8),
il est prévu une distance prédéterminée (19) entre les tronçons longitudinaux (8),
la distance (19) est comblée localement par les éléments de liaison (12) destinés
à relier les tronçons longitudinaux (8),
au moins une ouverture traversante (23) est prévue dans le tronçon de base (2), et
l'ouverture traversante (23) s'étend depuis l'un des tronçons longitudinaux (8) au-delà
de la distance (19) vers l'autre tronçon longitudinal (8),
caractérisé en ce que
au moins une arête en deux parties (24), qui s'étend au-delà de la distance (19),
de l'ouverture traversante (23) est recouverte par un élément de couverture séparé
(27, 31), qui s'étend le long de l'arête (24) depuis un tronçon longitudinal (8) du
tronçon de base (2) au-delà de la distance (19) jusqu'à l'autre tronçon longitudinal
(8).
2. Profilé métallique selon la revendication 1,
caractérisé en ce que l'élément de couverture (27, 31) s'étend essentiellement sur la totalité de la longueur
de l'arête (24).
3. Profilé métallique selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que l'élément de couverture (27, 31) est fermement relié aux tronçons longitudinaux (8),
en particulier en ce que l'élément de couverture (27, 31) est relié avec les tronçons longitudinaux (8) par
un procédé d'assemblage sous pression, par coincement, par écrasement, par pressage,
par soudage, par vissage, par collage ou par rivetage.
4. Profilé métallique selon l'une au moins des revendications précédentes,
caractérisé en ce que l'arête (24) de l'ouverture traversante (23) est coiffée par l'élément de couverture
(27, 31), et en particulier enchâssée.
5. Profilé métallique selon l'une au moins des revendications précédentes,
caractérisé en ce que l'élément de couverture (27, 31) est une pièce (17) séparée depuis un tronçon de
base (2) d'un élément métallique (1) pour réaliser une ouverture traversante (23),
et/ou
en ce que l'élément de couverture (27, 31) est réalisé sous forme de pièce poinçonnée.
6. Profilé métallique selon l'une au moins des revendications précédentes,
caractérisé en ce que l'élément de couverture (27, 31) possède une forme essentiellement rectangulaire.
7. Profilé métallique selon l'une au moins des revendications précédentes,
caractérisé en ce que l'élément de couverture (27, 31) comprend une arête rabattue (28), qui s'étend au-delà
de la distance (19) et qui possède en particulier une face supérieure arrondie.
8. Profilé métallique selon l'une au moins des revendications précédentes,
caractérisé en ce que l'ouverture traversante (28) possède une forme essentiellement rectangulaire, en
particulier une forme essentiellement carrée.
9. Profilé métallique selon l'une au moins des revendications précédentes,
caractérisé en ce que la longueur de l'ouverture traversante (23) en direction longitudinale de l'élément
métallique (1) est essentiellement égale à la largeur de l'ouverture traversante (23)
y compris la distance (19) entre les tronçons longitudinaux (8) de l'élément métallique
(1).
10. Profilé métallique selon l'une au moins des revendications précédentes,
caractérisé en ce que l'ouverture traversante comprend deux arêtes (24) en deux parties, et en ce que les deux arêtes (24) sont recouvertes chacune par un élément de couverture (27, 31).
11. Profilé métallique selon l'une au moins des revendications précédentes,
caractérisé en ce que plusieurs ouvertures traversantes (23) sont réalisées dans le tronçon de base (2),
en particulier à des distances régulières.
12. Profilé métallique selon l'une au moins des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'au moins une branche (4) formant un angle par rapport au tronçon de base (2) est adjacente
latéralement au tronçon de base (2), en particulier en ce qu'une branche (4) formant un angle par rapport au tronçon de base (2) est respectivement
adjacente sur les deux côtés du tronçon de base (2).
13. Profilé métallique selon l'une au moins des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le profilé métallique et réalisé sous forme de profilé en C, en U, en L ou en Z.
14. Profilé métallique selon l'une au moins des revendications précédentes,
caractérisé en ce que les tronçons longitudinaux (8) sont tirés en écartement l'un de l'autre sur la distance
prédéterminée (19) par un procédé de pliage ou d'étirage.
15. Profilé métallique selon l'une au moins des revendications précédentes,
caractérisé en ce que les éléments de liaison (12) comprennent des barrettes de liaison (21) au moyen desquelles
ils sont reliés aux tronçons longitudinaux (8), et en particulier en ce que les barrettes de liaison (21) sont repliées aussi bien par rapport aux tronçons longitudinaux
(8) que par rapport aux zones principales (22), qui comblent la distance (19), des
éléments de liaison (12).


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