[0001] Die Erfindung betrifft einen Kraftfahrzeugtürverschluss, mit einer Öffnungs-/ Zuzieheinrichtung,
welche wenigstens einen Motor sowie eine an den Motor angeschlossene Übertragungseinrichtung
zur Beaufschlagung eines Gesperres aufweist.
[0002] Im Rahmen der
DE 10 2004 052 599 A1 wird eine als Öffnungshilfe ausgestaltete Öffnungs-/Zuzieheinrichtung beschrieben,
welche in Schließstellung des Gesperres an der Drehfalle ein Drehmoment in Schließrichtung
der Drehfalle bewirkt. Als Folge hiervon wird die zugehörige Sperrklinke aus einem
Öffnungsverstellbereich der Drehfalle verstellt und kann die Drehfalle motorisch geöffnet
werden.
[0003] Die
DE 20 2004 001 850 U1 beschreibt demgegenüber eine als Zuziehhilfe ausgestaltete Offnungs-/Zuzieheinrichtung.
Diese weist eine Zuziehklinke auf, welche an einer Zuziehkontur angreift. Dadurch
lässt sich die Drehfalle und folglich das Gesperre von einer Vorschließstellung in
eine Hauptschließstellung motorisch überführen. Das ist grundsätzlich bekannt und
hat sich insgesamt bewährt.
[0004] Die bisher eingesetzten Öffnungs-/Zuzieheinrichtungen greifen auf zum Teil aufwendige
Mechaniken zurück, die oftmals von einer nicht unerheblichen Geräuschentwicklung bei
ihrer Arbeit flankiert werden. Das läuft den heutigen Anforderungen einer Komfortverbesserung
und insbesondere Geräuschminimierung zuwider. Hier will die Erfindung insgesamt Abhilfe
schaffen.
[0005] Der Erfindung liegt das technische Problem zugrunde, einen Kraftfahrzeugtürverschluss
der eingangs beschriebenen Ausgestaltung so weiter zu entwickeln, dass die Betätigung
der Öffnungs-/Zuzieheinrichtung mit insgesamt weniger Laufgeräuschen als bisher verbunden
ist.
[0006] Zur Lösung dieser technischen Problemstellung schlägt die Erfindung bei einem gattungsgemäßen
Kraftfahrzeugverschluss vor, dass die an den Motor angeschlossene und von diesem angetriebene
Übertragungseinrichtung zur Beaufschlagung des Gesperres hinsichtlich ihres Lagerspiels
von außerhalb des Kraftfahrzeugverschlusses einstellbar ausgebildet ist.
[0007] Im Rahmen der Erfindung ist es also möglich, generell auf das Lagerspiel der Übertragungseinrichtung
von außerhalb des Kraftfahrzeugtürverschlusses Einfluss nehmen zu können. Dabei meint
außerhalb des Kraftfahrzeugtürverschlusses den Bereich, welcher sich außerhalb eines
zugehörigen Schlossgehäuses befindet. Tatsächlich setzt sich ein solcher Kraftfahrzeugtürverschluss
im Allgemeinen aus einem karosserieseitig angebrachten Schlosshalter sowie einem Türschloss
in oder an einer zugehörigen Kraftfahrzeugtür zusammen. Durch das Zusammenspiel zwischen
Schlosshalter und Türschloss lassen sich die wesentlichen Funktionen des Kraftfahrzeugtürverschlusses
darstellen, wie die Einnahme einer Öffnungsstellung, einer Schließstellung in Vorrast
und einer Schließstellung in Hauptrast.
[0008] Das üblicherweise in oder an der zugehörigen Kraftfahrzeugtür angebrachte Kraftfahrzeugtürschloss
wird im Allgemeinen vollständig von einem zugehörigen Schlossgehäuse eingehaust. Dabei
kann das fragliche Lagerspiel der im Innern des Schlossgehäuses befindlichen Übertragungseinrichtung
erfindungsgemäß von außerhalb des Schlossgehäuses beeinflusst bzw. eingestellt werden.
Hierzu greift die Erfindung regelmäßig auf ein Manipulationswerkzeug zurück, bei dem
es sich im einfachsten Fall um einen Schraubendreher oder ein vergleichbares Einstellwerkzeug
handelt.
[0009] Zu diesem Zweck ist dem Schlossgehäuse meistens eine Manipulationsöffnung zugeordnet,
in respektive durch welche das Manipulationswerkzeug ins Innere des Schlossgehäuses
eingeführt werden kann und für die Einstellung des Lagerspieles der Übertragungseinrichtung
sorgt. Tatsächlich verfügt die fragliche Übertragungseinrichtung nämlich über wenigstens
ein Element mit einstellbarem Lagerspiel. Grundsätzlich können aber auch sämtliche
Elemente der Übertragungseinrichtung mit einstellbarem Lagerspiel ausgerüstet werden.
[0010] Es hat sich bewährt, wenn der Motor außenseitig an das zuvor erwähnte Schlossgehäuse
angeflanscht ist. Dabei liegen sich vorteilhaft ein zugehöriger Flanschbereich und
die bereits angesprochene Manipulationsöffnung gegenüber. Dadurch, dass der Motor
außenseitig an das Schlossgehäuse (im Flanschbereich) angeflanscht ist, lässt sich
erreichen, dass eine Abtriebswelle des Motors ins Gehäuseinnere ragt und vorteilhaft
weiter bis zur Manipulationsöffnung geführt ist. Denn meistens handelt es sich bei
der Abtriebswelle um das Element der Übertragungseinrichtung, welches über das einstellbare
Lagerspiel verfügt bzw. trägt die Abtriebswelle das betreffende Element. Das heißt,
die Abtriebswelle ist üblicherweise hinsichtlich ihres Axialspieles im Vergleich zu
einem angeschlossenen Drehelement einstellbar gestaltet.
[0011] Dabei hat es sich insgesamt bewährt, wenn die Abtriebswelle mit hierauf angeordneter
Schnecke und das vorerwähnte Drehelement in der Art eines Schraubwälz- oder Schraubradgetriebes
ineinander greifen. Bei einem solchen Schraubwälz- oder Schraubradgetriebe handelt
es sich um ein Getriebe, welche funktional sowohl ein Stirnradgetriebe als auch ein
Schneckenradgetriebe und auch Zwischenformen umfasst.
[0012] Bekanntermaßen zeichnet sich ein Stirnradgetriebe dadurch aus, dass hierbei die Achsen
der einzelnen Getriebeelemente (Zahnräder) parallel zueinander angeordnet sind, wohingegen
bei einem Schneckenradgetriebe der so genannte Achsenkreuzungswinkel, also der Winkel
zwischen den Achsen der Getriebeelemente, 90° beträgt. Im Rahmen der Erfindung werden
nun insgesamt Radgetriebe bzw. Wälzgetriebe umfasst, die mit Achsenkreuzungswinkeln
zwischen 0° (Stirnradgetriebe) und 90° (Schneckenradgetriebe) arbeiten.
[0013] Dabei kommen bevorzugt Schneckenradgetriebe zum Einsatz, weil sie sich gegenüber
Stirnradgetrieben bereits durch eine geringere Geräuschentwicklung auszeichnen. Solche
Schneckenradgetriebe sind dadurch gekennzeichnet, dass auf der Abtriebswelle eine
Schnecke angeordnet ist, in welcher ein schrägverzahntes Rad, das Schneckenrad, kämmt.
Im Rahmen der Erfindung ist die Abtriebswelle mit der Schnecke ausgerüstet, wohingegen
das Drehelement das mit der Schnecke kämmende Schneckenrad aufweist.
[0014] Jedenfalls kommt an dieser Stelle im Rahmen der Erfindung vorzugsweise ein Schneckenradgetriebe
zum Einsatz, wobei aber auch Schraubwälz- oder Schraubradgetriebe Verwendung finden
können, die mit einem Achsenkreuzungswinkel arbeiten, welcher zwischen 70° und 90°
liegt. Erfindungsgemäß können nun dieser Achsenkreuzungswinkel und/oder eine so genannte
Eingrifflänge verändert werden. Die Eingrifflänge gibt an, über welchen Bereich gesehen,
die Schnecke auf der Abtriebswelle in das hiermit kämmende schrägverzahnte Rad, das
Schneckenrad, des Drehelementes eingreift. Mit Hilfe einer oder beider veränderbare
Parameter lässt sich das Spiel innerhalb der Übertragungseinrichtung einstellen, so
dass etwaige Geräuschentwicklungen auf ein Minimum reduziert sind. Das gelingt insbesondere
auch dann, wenn der gesamte Kraftfahrzeugtürverschluss bereits zusammengebaut respektive
eingebaut ist.
[0015] Nach vorteilhafter Ausgestaltung ist das Schlossgehäuse insgesamt L-förmig mit Motor-L-Schenkel
und Schlosshalter-L-Schenkel ausgebildet. Der üblicherweise als Elektromotor ausgeführte
Motor ist an den Motor-L-Schenkel angeschlossen. Dahingegen greift der Schlosshalter
in den Schlosshalter-L-Schenkel ein. Im Detail ist der Schlosshalter-L-Schenkel mit
einer Gehäuseverlängerung ausgerüstet, innerhalb derer die vom Motor ausgehende Abtriebswelle
verläuft und die endseitig die Manipulationsöffnung aufweist. Ebenengleich zu dieser
Gehäuseverlängerung bzw. in einer Parallelebene hierzu findet sich das Drehelement,
welches neben dem schrägverzahnten Schneckenrad mit einem weiteren Zahnrad ausgerüstet
ist. Das Schneckenrad und das zweite Zahnrad kämmen in der Art eines Stirnradgetriebes
miteinander und übertragen ihre Drehbewegung auf einen Kurbeltrieb, welcher seinerseits
auf einen Antriebshebel arbeitet, der in Verbindung mit einer Zuziehklinke im Beispielfall
für die Zuziehbewegung der Drehfalle und damit des Gesperres sorgt. Das wird mit Bezug
zur Figurenbeschreibung noch näher erläutert werden.
[0016] Im Ergebnis wird ein Kraftfahrzeugtürverschluss zur Verfügung gestellt, der sich
durch eine besonders geringe Geräuschentwicklung der Öffnungs-/Zuzieheinrichtung auszeichnet
und insbesondere die Möglichkeit eröffnet, etwaige nach dem Einbau oder während des
Betriebes entstehenden Laufgeräusche durch ein erhöhtes Lagerspiel dadurch ausgleichen
zu können, dass die Übertragungseinrichtung hinsichtlich ihres Lagerspiels von außerhalb
des Kraftfahrzeugtürverschlusses einstellbar ausgebildet ist. Hierin sind die wesentlichen
Vorteile zu sehen.
[0017] Im Folgenden wird die Erfindung anhand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden
Zeichnung näher erläutert; es zeigen:
- Fig. 1 und 2
- den erfindungsgemäßen Kraftfahrzeugtürverschluss in einer Übersicht mit geschlossenem
Gehäuse (Fig. 1) und teilweise aufgebrochenem Gehäuse (Fig. 2),
- Fig. 3
- ein Detail aus Fig. 2 im Bereich des Motors und
- Fig. 4
- einen Blick auf den Gegenstand nach Fig. 1 aus Richtung X.
[0018] In den Figuren ist ein Kraftfahrzeugtürverschluss dargestellt, welcher sich im Wesentlichen
aus einem komplett in den Fig. 1 und 2 dargestellten Kraftfahrzeugtürschloss 1 und
einem nicht näher gezeigten Schlosshalter zusammensetzt. Das Kraftfahrzeugtürschloss
1 ist im Innern einer Kraftfahrzeugtür angeordnet, wohingegen der Schlosshalter an
die Karosserie angeschlagen ist.
[0019] Im Innern des Kraftfahrzeugtürschlosses 1 findet sich ein Gesperre 2 (vgl. Fig. 2),
welches sich üblicherweise aus einer Drehfalle und einer Sperrklinke zusammensetzt,
die mit dem nicht dargestellten Schlosshalter zusammenwirken. Das Gesperre 2 kann
nun mit Hilfe einer Zuzieh-/Öffnungseinrichtung 3, 4, 5, 6, 7 und 8 von einer Vorraststellung
in eine Hauptraststellung überführt werden, und zwar grundsätzlich so, wie dies im
Rahmen der
DE 20 2004 001 850 U1 beschrieben wird. Das heißt, die Zuzieh-/0ffnungseinrichtung 3, 4, 5, 6, 7, 8 ist
vorliegend als Zuziehhilfe 3 bis 8 ausgestaltet.
[0020] Dazu verfügt die Zuzieh-/Öffnungseinrichtung bzw. die Zuziehhilfe 3 bis 8 über einen
eigenen und als Elektromotor 3 ausgeführten Motor 3, welcher mit Hilfe einer Abtriebswelle
4 und einer Schnecke 5 auf ein erstes Zahnrad 6 arbeitet. Das erste Zahnrad 6 (Schneckenrad)
arbeitet mit einem zweiten Zahnrad 7 größeren Durchmessers zusammen. Das zweite Zahnrad
7 arbeitet auf einen nicht näher spezifizierten Kurbeltrieb 8, der in Verbindung mit
einem ebenfalls nicht näher spezifizierten Antriebshebel und einer Zuziehklinke die
Drehfalle des Gesperres 2 dergestalt beaufschlagt, dass sie von einer Vorraststellung
in die Hauptraststellung motorisch überführt wird.
[0021] Die Zuzieh-/Öffnungseinrichtung 3 bis 8 bzw. die Zuziehhilfe 3 bis 8 setzt sich also
grundsätzlich aus dem Motor 3 sowie einer Übertragungseinrichtung 4 bis 8 zusammen.
Die Übertragungseinrichtung 4 bis 8 ist an den Motor 3 angeschlossen und wird von
diesem beaufschlagt, und zwar dergestalt, dass die Übertragungseinrichtung 4 bis 8
in der Lage ist, das Gesperre 2 im Ausführungsbeispiel zuzuziehen. Selbstverständlich
liegt es auch im Rahmen der Erfindung, mit Hilfe der Übertragungseinrichtung 4 bis
8 für eine Öffnung des Gesperres 2 zu sorgen, wie dies einleitend bereits beschrieben
wurde.
[0022] Für die Erfindung von besonderer Bedeutung ist nun der Umstand, dass die Übertragungseinrichtung
4 bis 8 hinsichtlich ihres Lagerspiels von außerhalb des Kraftfahrzeugtürverschlusses
einstellbar ausgebildet ist. Hiermit ist im Rahmen der Erfindung gemeint, dass beispielsweise
eine Bedienperson, welche sich naturgemäß außerhalb des Kraftfahrzeugtürschlosses
1 befindet, das Lagerspiel der im Innern angeordneten Übertragungseinrichtung 4 bis
8 gegebenenfalls unter Zuhilfenahme eines Manipulationswerkzeuges (beispielsweise
eines Schraubendrehers) einstellen kann. Tatsächlich verfügt das Kraftfahrzeugtürschloss
1 über ein im Ausführungsbeispiel L-förmig gestaltetes Schlossgehäuse 9, 10, welches
mit einem Motor-L-Schenkel 10 sowie einem Schlosshalter-L-Schenkel 9 ausgerüstet ist.
Der Schlosshalter-L-Schenkel 9 wechselwirkt mit dem nicht näher spezifizierten Schlosshalter,
wohingegen der Motor 3 außenseitig an den Motor-L-Schenkel 10 angeflanscht ist.
[0023] Bei einer vergleichenden Betrachtung der Fig. 1, 2 und 3 erkennt man, dass die Abtriebswelle
4 des Motors 3 ins Innere des Schlossgehäuses 9, 10 geführt ist, wohingegen der Motor
3 sich ansonsten außenseitig des Schlossgehäuses 9, 10 befindet bzw. an den Motor-L-Schenkel
10 angeflanscht ist. Die Befestigung erfolgt dabei in einem Flanschbereich 11, welcher
einer Manipulationsöffnung 12 gegenüber liegt, die in Aufsicht in der Fig. 4 dargestellt
ist.
[0024] Über diese Manipulationsöffnung 12 kann das Manipulationswerkzeug (beispielsweise
ein Schraubendreher) bis ins Innere des Schlossgehäuses 9, 10 hineingeführt werden,
um das Lagerspiel der Übertragungseinrichtung 4 bis 8 einstellen zu können. Tatsächlich
weist wenigstens ein Element 5, 6 der Übertragungseinrichtung 4 bis 8 das bereits
angesprochene einstellbare Lagerspiel auf. Dem vorgenannten Element 5, 6 ist die bereits
angesprochene Manipulationsöffnung 12 im Schlossgehäuse 9, 10 zugeordnet.
[0025] Bei dem Element 5, 6 mit einstellbarem Lagerspiel handelt es sich im Rahmen des Ausführungsbeispiels
um eine auf der Abtriebswelle 4 angeordnete Schnecke 5, welche mit einem schrägverzahnten
Rad, dem Schneckenrad 6 bzw. dem ersten Zahnrad 6 kämmt. Das Schneckenrad 6 verfügt
neben der Schrägverzahnung, in welche die Schnecke 5 eingreift, zusätzlich noch über
eine Geradverzahnung 13 in welche das ebenfalls geradverzahnte zweite Zahnrad 7 in
der Art eines Stirnradgetriebes eingreift. An das zweite Zahnrad 7 ist der bereits
angesprochene Kurbeltrieb 8 angeschlossen, welcher über den Antriebshebel auf die
Zuziehklinke zum Eingriff in eine Zuziehkontur des Gesperres 2 arbeitet. Die beiden
Zahnräder 6, 7 formen zusammengenommen ein Drehelement 6, 7.
[0026] Man erkennt, dass sich die Abtriebswelle 4 des Motors respektive Elektromotors 3
im Innern des Motor-L-Schenkels 10 des Schlossgehäuses 9, 10 bis hin zur Manipulationsöffnung
12 erstreckt bzw. bis zur Manipulationsöffnung 12 ragt. Indem das Manipulationswerkzeug
(Schraubendreher) an der Abtriebswelle 4 angreift, lässt sich die Abtriebswelle 4
gegenüber dem Motor 3 herausschrauben oder hineindrehen, so dass sich im Ausführungsbeispiel
eine Eingrifflänge L der Schnecke 5 im Vergleich zum Schneckenrad 6 verändert. Als
Folge hiervon wird auch das Lagerspiel zwischen der Schnecke 5 und dem Schneckenrad
6 variiert, nämlich indem die Abtriebswelle 4 axial mit Hilfe des Manipulationswerkzeuges
eingestellt wird.
[0027] Grundsätzlich kann auf vergleichbare Weise auch der einleitend bereits angesprochene
Achsenkreuzungswinkel zwischen einerseits der Achse der Schnecke 5 und andererseits
der Achse des Schneckenrades 6 auf diese Weise verändert werden. In jedem Fall lässt
sich hierdurch insgesamt das Axialspiel der Übertragungseinrichtung 4 bis 8 variieren,
nämlich indem die Abtriebswelle 4 bzw. die Schnecke 5 hinsichtlich ihres Axialspieles
im Vergleich zum angeschlossenen Drehelement 6, 7 einstellbar gestaltet ist.
[0028] Die Abtriebswelle 4 und das Drehelement 5, 6 greifen in der Art eines Schraubwälz-
oder Schraubradgetriebes ineinander. Im Rahmen des Ausführungsbeispiels ist ein Schneckenradgetriebe
realisiert, welches sich aus der Schnecke 5 und dem Schneckenrad 6 zusammensetzt,
die vorliegend einen Achsenkreuzungswinkel von 90° oder hiervon abweichend zueinander
einschließen. Tatsächlich lässt die Erfindung Achsenkreuzungswinkel zwischen 70° und
90° an dieser Stelle zu.
[0029] Man erkennt schließlich noch, dass das Schlossgehäuse 9, 10 mit einer Gehäuseverlängerung
14 ausgerüstet ist, die in Richtung auf die Manipulationsöffnung 12 einen schräg verlaufenden
Stabilisierungssteg und im Innern im Wesentlichen die Abtriebswelle 4 mit der darauf
angeordneten Schnecke 5 aufweist. Die Gehäuseverlängerung 14 und das Drehelement 6,
7 sind im Wesentlichen ebenengleich zueinander abgeordnet.
1. Kraftfahrzeugtürverschluss, mit einer Öffnungs-/Zuzieheinrichtung (3 bis 8), welche
wenigstens einen Motor (3) sowie eine an den Motor (3) angeschlossene Übertragungseinrichtung
(4 bis 8) zur Beaufschlagung eines Gesperres (2) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Übertragungseinrichtung (4 bis 8) hinsichtlich ihres Lagerspiels zwischen Motor
(3) und einer Abtriebswelle (4) von außerhalb des Kraftfahrzeugtürverschlusses einstellbar
ausgebildet ist.
2. Kraftfahrzeugtürverschluss, dadurch gekennzeichnet, dass die Übertragungseinrichtung (4 bis 8) wenigstens ein Element (5, 6) mit einstellbarem
Lagerspiel aufweist, dem eine Manipulationsöffnung (12) im Schlossgehäuse (9, 10)
zugeordnet ist.
3. Kraftfahrzeugtürverschluss nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Motor (3) außenseitig an das Schlossgehäuse (9, 10) angeflanscht ist, wobei sich
ein Flanschbereich (11) und die Manipulationsöffnung (12) gegenüberliegen.
4. Kraftfahrzeugtürverschluss nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Schlossgehäuse (9, 10) L-förmig mit Schlosshalter-L-Schenkel (9) und Motor-L-Schenkel
(10) ausgebildet ist.
5. Kraftfahrzeugtürverschluss nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Motor (3) an den Motor-L-Schenkel (10) angeflanscht ist.
6. Kraftfahrzeugtürverschluss nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Abtriebswelle (4) des Motors (3) ins Innere des Schlossgehäuses (9, 10) bis zur
Manipulationsöffnung (12) ragt.
7. Kraftfahrzeugtürverschluss nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Abtriebswelle (4) mit ihrer darauf angeordneten Schnecke (5) hinsichtlich ihres
Axialspiels im Vergleich zum zugehörigen Schneckenrad (6) einstellbar gestaltet ist.
8. Kraftfahrzeugtürverschluss nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Abtriebswelle (4) und ein Drehelement (6, 7) in der Art eines Schraubwälz- oder
Schraubradgetriebes ineinander greifen.
9. Kraftfahrzeugtürverschluss nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Schraubwälz- oder Schraubradgetriebe als Schneckenradgetriebe ausgebildet ist.
10. Kraftfahrzeugtürverschluss nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass in axialer Verlängerung des Motors (3) das Schlossgehäuse (9, 10) mit einer Gehäuseverlängerung
(14) ausgerüstet ist, in deren Innern im Wesentlichen die Abtriebswelle (4) angeordnet
ist.
1. Motor vehicle door lock with an opening/closing device (3 to 8) comprising at least
one motor (3) and a transmission means (4 to 8) connected to the motor (3) acting
upon a locking mechanism (2), characterized in that the transmission means (4 to 8) is designed to be adjustable from outside of the
motor vehicle door lock as regards the bearing clearance between the motor (3) and
a drive shaft (4).
2. Motor vehicle door lock characterized in that the transmission means (4 to 8) contains at least one element (5, 6) with an adjustable
bearing clearance to which a manipulation opening (12) in the lock casing (9,10) is
allocated.
3. Motor vehicle door lock according to claim 1 or 2, characterized in that the motor (3) is flange-mounted to the outside of the lock casing (9, 10) with a
flange area (11) and the manipulation opening (12) facing one another.
4. Motor vehicle door lock according to one of the claims 1 or 3, characterized in that the lock casing (9, 10) has an L-shape design with a striker L-leg (9) and a motor
L-leg (10).
5. Motor vehicle door lock according to claim 4, characterized in that the motor (3) is flange mounted to the motor L-leg (10).
6. Motor vehicle door lock according to one of the claims 1 or 5, characterized in that the drive shaft (4) of the motor (3) projects into the inside of the casing (9, 10)
up to the manipulation opening (12).
7. Motor vehicle door lock according to one of the claims 1 or 6, characterized in that the drive shaft (4) with the worm gear (5) arranged thereon is designed to be adjustable
as regards its axial clearance in relation to the worm wheel (6) associated therewith.
8. Motor vehicle door lock according to one of the claims 1 or 7, characterized in that the drive shaft (4) and a rotating member (6, 7) mesh in the manner of a roller or
helical screw gear.
9. Motor vehicle door lock according to claim 8, characterized in that the roller or helical screw gear is designed as a worm gear.
10. Motor vehicle door lock according to one of the claims 1 to 9, characterized in that the casing (9, 10) contains a casing extension (14) in an axial extension of the
motor (3), said casing extension mainly housing the drive shaft (4).
1. Fermeture de portière de véhicule comportant un dispositif d'ouverture/fermeture par
traction (3 à 8) présentant au moins un moteur (3) et un dispositif de transmission
(4 à 8) connecté au moteur (3), destiné à actionner un verrou (2), caractérisée en ce que le dispositif de transmission (4 à 8) est conçu de telle manière que son jeu de palier
entre le moteur (3) et d'un arbre d'entraînement (4) peut être réglé depuis l'extérieur
de la fermeture de portière de véhicule.
2. Fermeture de portière de véhicule caractérisée en ce que le dispositif de transmission (4 à 8) présente au moins un élément (5, 6) avec jeu
de palier réglable auquel est affecté une ouverture de manipulation (12) dans le boîtier
de serrure (9,10).
3. Fermeture de portière de véhicule selon la revendication 1 ou 2 caractérisée en ce que le moteur (3) côté extérieur est bridé au boîtier de serrure (9,10), une zone de
bride (11) et l'ouverture de manipulation (12) étant en position opposée.
4. Fermeture de portière de véhicule selon l'une des revendications 1 à 3 caractérisée en ce que le boîtier de serrure (9,10) est formé en L, avec une branche en L de boîtier de
serrure (9) et une branche en L de moteur (10).
5. Fermeture de portière de véhicule selon la revendication 4 caractérisée en ce que le moteur (3) est bridé à la branche en L de moteur (10).
6. Fermeture de portière de véhicule selon l'une des revendications 1 à 5 caractérisée en ce que l'arbre d'entraînement (4) du moteur (3) pénètre à l'intérieur du boîtier de serrure
(9,10) jusqu'à l'ouverture de manipulation (12).
7. Fermeture de portière de véhicule selon l'une des revendications 1 à 6 caractérisée en ce que pour l'arbre d'entraînement (4) avec sa vis (5) y étant disposée, son jeu axial peut
être réalisé de façon réglable par rapport à la roue hélicoïdale (6) correspondante.
8. Fermeture de portière de véhicule selon l'une des revendications 1 à 7 caractérisée en ce que l'arbre d'entraînement (4) et l'élément rotatif (6, 7) s'engrènent l'un dans l'autre
comme un engrenage roue-crémaillère hélicoïdale ou à roue à dents hélicoïdale.
9. Fermeture de portière de véhicule selon la revendication 8 caractérisée en ce que l'engrenage roue-crémaillère hélicoïdale ou à roue à dents hélicoïdale est formé
comme un engrenage à vis sans fin.
10. Fermeture de portière de véhicule selon l'une des revendications 1 à 9 caractérisée en ce que dans le prolongement axial du moteur (3), le boîtier de serrure (9,10) est équipé
d'un prolongement de boîtier (14) à l'intérieur duquel l'arbre d'entraînement (4)
est essentiellement placé.