[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Behandlungstisch mit zwei-stöckigem Aufbau
sowie die Verwendung des Behandlungstisches für das Durchführen einer Hand- und/oder
Nagelpflegebehandlung.
[0002] Die Pflege der Hände und insbesondere der Fingernägel wird von vielen Menschen als
immer wichtiger empfunden, so dass inzwischen die meisten Frisiersalons diese Dienstleistung
anbieten wie auch eigene Salons eingerichtet werden, die sich ausschließlich der Pflege
der Hände und der Nägel widmen. Die unter den herkömmlichen Bedingungen arbeitende
Handkosmetikerin oder Nageldesignerin sitzt während der Behandlung üblicherweise der
Kundin bzw. dem Kunden gegenüber, wobei zwischen der Kosmetikerin und der Kundin ein
Tisch angeordnet ist, auf dessen Oberfläche die Kundin ihre Hände legt.
[0003] Bei dem Tisch handelt es sich dabei in der Regel um einen rechtwinkligen Arbeitstisch,
der meist die Form eines kleinen Schreibtisches mit zwei Unterteilen aufweist, in
welche Material und Instrumente Aufnahme finden. Die Breite der Arbeitstischplatte
beträgt im Allgemeinen 60 cm.
[0004] Damit die Kosmetikerin ohne Probleme an den Nägeln bzw. Händen der Kundin arbeiten
kann, ist eine größere Tiefe des Tisches ungünstig, da die Armlänge durchschnittlich
nicht mehr als 65 cm beträgt.
[0005] Diese Arbeitsweise ist mit mannigfaltigen Nachteilen verbunden.
[0006] Um die zahlreichen Nachteile zu beschreiben, die hier die Verwendung der aus dem
Stand der Technik bekannten Behandlungstische mit sich bringt, wird im Vorfeld die
typische Arbeitshaltung der Kosmetikerin bei dieser Tätigkeit beschrieben (bei dieser
Beschreibung wird angenommen, dass es sich um eine Rechtshänderin handelt):
[0007] Während der Behandlung hält die Kosmetikerin in ihrer linken Hand die zu behandelnde
Hand der Kundin. Um diese sicher und ruhig halten zu können, sitzt sie dabei am Rand
ihres Sitzplatzes und beugt sich vor. Ihr linker Vorderarm ruht auf dem Tisch und
dient ihr als Stütze, um eine ruhige Handhaltung zu ermöglichen. Der rechte Arm muss
gleichzeitig frei und unabhängig sein, um das jeweilige Instrument (z.B. eine Feile)
handhaben zu können und alle erforderlichen Bearbeitungsvorgänge frei und flexibel
ausführen zu können.
[0008] Diese übliche Arbeitsstellung weist die folgenden Nachteile auf: gebeugter Rücken;
erhebliche Verdrehung des Oberkörpers nach links; ausschließliches Abstützen des Gewichts
auf dem linken Arm, wobei die Gewichtsverteilung damit exzentrisch und nicht mehr
symmetrisch ist; Bewegung des rechten Armes ohne Abstützmöglichkeit mit damit einhergehender
Verwindung und Blockierung des Oberkörpers in einer ungesunden Stellung.
[0009] Es ist leicht ersichtlich, dass das Einhalten einer derartigen Arbeitsposition für
die Dienstleisterin nicht nur unbequem sondern - bei einer angenommenen Arbeitszeit
von acht Stunden pro Tag - auch hochgradig gesundheitsgefährdend ist.
[0010] Aus dem Stand der Technik sind bereits mehrere Vorschläge für verbesserte Behandlungstische
bekannt, die jedoch die vorstehend beschriebenen Nachteile nicht ausräumen können.
In der
US 4,329,002 ist beispielsweise ein rechteckiger Tisch offenbart, wie er vorstehend bereits beschrieben
wurde. Die Breite dieser Tischplatte ist jedoch verhältnismäßig klein und liegt im
Verhältnis deutlich unter 60 cm. Die Tatsache, dass der betreffende Tisch auf Rollen
angeordnet ist, eine Beleuchtungsanordnung aufweist sowie eine Stütze für die Hand
der Kundin, führt nicht dazu, dass einer der vorstehend näher beschriebenen Hauptnachteile
- nämlich eine gebückt gekrümmte Haltung der Kosmetikerin während der gesamten Behandlungsdauer
- behoben wird.
[0011] In der
US 3,267,881 wird ein Tisch mit einer Platte in Form einer Banane beschrieben, wobei er einen
Grundbaustein für eine modulare Anordnung darstellt und der Hauptaspekt auf eine Verbesserung
der Raumnutzung in einem Frisiersalon gerichtet ist, der als zusätzliche Dienstleistung
auch die Hand- und Nagelbehandlung anbieten möchte. Die Größe und Anordnung der Grundelemente
kann so gewählt werden, dass gleichzeitig mehrere Arbeitsplätze entstehen, die es
nicht nur dem Frisör gestatten, seine Arbeit auszuführen sondern auch einer Handkosmetikerin
erlauben, auf einem neben der Kundin angeordneten Sitz Platz zu nehmen. Auch der in
diesem Dokument beschriebene Behandlungstisch trägt nicht dazu bei, die vorstehend
beschriebenen Nachteile zu beheben, da ein Sitzplatz neben der Kundin eine noch unnatürlichere
Haltung während der Behandlung erfordert als es bei einem direkten Gegenübersitzen
der Fall ist.
[0012] Schließlich wird in der
DE 691 14 665 T2 ein Maniküretisch beschrieben, dessen Platte eine an einen Boomerang angenäherte
Form aufweist, der es der Kosmetikerin ermöglicht, der Kundin nicht direkt sondern
schräg versetzt gegenüber zu sitzen und doch freien Zugang zu den Händen bzw. Nägeln
der Kundin zu haben. Durch das versetzte Sitzen von Kundin und Kosmetikerin wird es
bei diesem Tisch der Kosmetikerin ermöglicht, ihren Oberkörper nicht ganz so weit
nach vorne beugen zu müssen, wie es bei den vorstehend beschriebenen Tischen notwendig
ist. Eine Neigung des Kopfes bzw. Biegung des Nackens der Kosmetikerin ist jedoch
nach wie vor notwendig. Zudem muss die Kosmetikerin bei dieser Ausführung ihren Platz
zur Behandlung der linken und rechten Hand wechseln, d.h. im vorliegenden Fall einmal
am linken Ende und dann am rechten Längsende des Tisches Platz zu nehmen, so dass
ein solcher Tisch doppelt so lang sein muss wie es die herkömmlichen Maniküretische
sind. Dieser Tisch verhindert nicht nur die ungesunde und unbequeme Arbeitshaltung
der Kosmetikerin nicht vollständig, er hat auch einen stark erhöhten Platzbedarf,
was ansichtig der Tatsache, dass die Dienstleistung der Hand- und Nagelpflege häufig
als zusätzlicher Service in Frisiersalons angeboten wird, mit dem Nachteil behaftet
ist, dass die Kosmetikplätze erheblichen zusätzlichen Platz beanspruchen. Auch in
eigens eingerichteten Nagel- und Maniküresalons ist ein erhöhter Platzbedarf jedoch
ungünstig.
[0013] Ausgehend von dem vorstehend beschriebenen Stand der Technik haben es sich die Erfinder
der vorliegenden Anmeldung zur Aufgabe gemacht, einen Behandlungstisch, insbesondere
für die Hand- und Nagelpflege, zu entwickeln, der einerseits die vorstehenden beschriebenen,
gesundheitlichen und die Nachteile hinsichtlich der Bequemlichkeit der Kosmetikerin
nicht aufweist, gleichzeitig jedoch keinen größeren Platzbedarf als die üblichen Behandlungstische
erfordert, so dass auch Einrichtungen, die bereits mit den herkömmlichen Tischen ausgestattet
sind, diese leicht durch die erfindungsgemäßen Behandlungstische ersetzen können,
ohne ihre Behandlungskapazität verringern zu müssen (bzw. im Fall des letzten beschriebenen
Tisches ihre Kapazität sogar verdoppeln können).
[0014] Die erfindungsgemäße Aufgabe wurde gelöst durch einen Behandlungstisch mit zweistöckigem
Aufbau umfassend einen ersten Stock (1) und einen zweiten Stock (2), wobei die Höhe
des ersten Stocks (1A) zu der Höhe des zweiten Stocks (2A) ein Verhältnis von 3:4
bis 1:3 besitzt.
[0015] Besonders bevorzugt ist es dabei, wenn die Höhe des ersten Stocks (1A) zu der Höhe
des zweiten Stocks (2A) ein Verhältnis von 3:5 bis 1:2,8 und am meisten bevorzugt
1:2 bis 1:2,5 besitzt.
[0016] Unter dem Begriff "Stock" wird im Zusammenhang mit der vorliegenden Erfindung eine
(Ober)fläche des Behandlungstisches verstanden, die der Aufnahme der Arme und Hände
dient. So dient die Oberfläche des "ersten Stocks" der Aufnahme der Arme und Hände
der Kosmetikerin und die Oberfläche des "zweiten Stocks" der Aufnahme der Arme und
Hände der zu behandelnden Person. Der zweite Stock ist somit eingerichtet zur Aufnahme
oder Ablage der Arme und Hände der zu Behandelnden Person.
[0017] Der erfindungsgemäße Behandlungstisch ermöglicht es, dass sich Kundin und Kosmetikerin
nach wie vor direkt gegenüber sitzen und die Kosmetikerin ihre Position während der
Behandlung nicht wechseln muss. Es wird in diesem Zusammenhang darauf hingewiesen,
dass ein Wechseln der Position auch mit einer Umschichtung sämtlicher bei der Behandlung
benötigter Gegenstände und Materialien einhergehen muss, was einen gewissen Zeitaufwand
erfordert, der einerseits zum Nachteil der Kundin ist, die eine längere Behandlungszeit
als gewöhnlich einplanen muss, aber auch zum Nachteil der Kosmetikerin bzw. des Geschäftsinhabers,
der in der gleichen Zeit eine geringere Anzahl von Kunden bedienen kann und damit
Umsatzrückgänge in Kauf nehmen muss.
[0018] Der erfindungsgemäße Behandlungstisch sieht es weiter vor, dass die Kundin leicht
erhöht sitzt und ihre Arme bequem auf die Oberfläche des zweiten Stocks auflegen kann,
währenddessen die Kosmetikerin ihr gegenüber auf Höhe des ersten Stockes sitzt und
ihrerseits beide Arme bequem auf der Oberfläche des ersten Stocks aufstützen kann,
wobei gleichzeitig die Hände der Kundin in Augenhöhe der Kosmetikerin zu liegen kommen.
Der erfindungsgemäße Behandlungstisch ermöglicht es damit nicht nur, dass sowohl die
Kundin als auch die Kosmetikerin während der gesamten Behandlung in bequemer und -
was noch wichtiger ist - gesunder Köperhaltung verbleiben können, sondern bedingt
auch nicht einen vergrößerten Platzbedarf. Der erfindungsgemäße Behandlungstisch ermöglicht
es sogar, dass die Ablagefläche bei gleicher Beanspruchung der Grundfläche vergrößert
wird, da Instrumente, Materialien und Werkzeuge auf zwei übereinander liegenden Ebenen
angeordnet werden können.
[0019] Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform umfasst der erfindungsgemäße Behandlungstisch
ferner mindestens eine Vorrichtung (3) enthaltend eine UV-Lampe und/oder eine Infrarotlicht-Lampe.
In einer besonders bevorzugten Ausführungsform umfasst der Behandlungstisch zwei Vorrichtungen
(3), die links (4) und rechts (5) der Mitte der Längsseite des Behandlungstisches
angeordnet sind. Es ist dabei am meisten bevorzugt, dass die Vorrichtungen entweder
auf der Oberfläche des zweiten Stocks (9) oder in einem Zwischenraum zwischen der
Oberfläche des zweiten Stocks (9) und der Oberfläche des ersten Stocks (11) angebracht
sind. Diese Anordnung hat den Vorteil, dass die Kundin beispielsweise während einer
Nagelbehandlung die Hände bzw. Nägel zum Trocknen bequem in die Vorrichtungen legen
kann.
[0020] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist der erste Stock (1) an mindestens
einer Längsseite (6) verjüngt. Die Verjüngung kann dabei in Form eines Bogens oder
Rechtecks vorgenommen werden, im Rahmen der Erfindung ist jedoch jede Art der Verjüngung
möglich, die dem Fachmann als für den erfindungsgemäßen Zweck geeignet erscheint.
Die Verjüngung an den Längsseiten besitzt den Vorteil, dass sowohl die Kundin als
auch die Kosmetikerin während der Behandlung einen größeren Beinfreiraum erhält, was
weiter zur Bequemlichkeit und Verbesserung der Sitzhaltung beiträgt.
[0021] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform enthält der erfindungsgemäße Behandlungstisch
ferner zwei Schienen (7) in den Außenwänden (8), die eine flexible Einstellung des
Verhältnisses der Höhe ermöglichen. Der Einbau solcher Schienen ermöglicht es, dass
die Höhe des zweiten Stocks an die Größe der Kundin flexibel angepasst werden kann,
so dass die Sitzposition weiter optimiert werden kann. Geeignete Schienen sind dem
Fachmann auf dem Gebiet der Möbelherstellung beispielsweise von Größen-anpassbaren
Schreibtischen bekannt.
[0022] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform enthält der erfindungsgemäße Behandlungstisch
ferner auf der Oberfläche des zweiten Stocks (9) mindestens eine Ablagefläche (10)
mit einer Polsterung. Die Ablagefläche bzw. die Polsterung kann dabei in die Oberfläche
des zweiten Stocks (9) eingelassen sein oder aber auf die Oberfläche aufgebracht bzw.
auf dieser befestigt worden sein. Es ist dabei möglich, dass der gesamte mittlere
Bereich der Oberfläche des zweiten Stocks (9) mit der Ablagefläche bzw. Polsterung
versehen ist. Es kann jedoch auch vorgesehen sein, dass zwei Bereiche links und rechts
der Mitte der Oberfläche des zweiten Stocks (9) mit der Ablagefläche bzw. Polsterung
versehen sind. Die Polsterung hat den Vorteil, dass die Behandlung der Kundin noch
angenehmer gemacht wird, da sie ihre Arme während der Behandlung nicht auf eine feste
Platte legen muss sondern diese auf einer weichen Polsterung ruhen. Für die Polsterung
kann dabei jedes Material verwendet werden, das dem Fachmann für den erfindungsgemäßen
Zweck als geeignet bekannt ist. Beispielsweise kann eine mit Leder oder Kunstleder
überzogene Schaumstoffpolsterung eingesetzt werden.
[0023] Der erfindungsgemäße Behandlungstisch kann ferner mit allen weiteren Einrichtungen
und Vorrichtungen ausgestattet werden, die dem Fachmann als geeignet bekannt sind.
Beispielsweise können in die Wandungen der einzelnen Bauteile Kabelführungen eingelassen
werden, die für die Aufnahme der Kabel der UV-Lampe und/oder Infrarotlicht-Lampe geeignet
sind. Des Weiteren können an dem erfindungsgemäßen Behandlungstisch vielfältige Schubladen
und Ablagefächer angebracht werden, die dazu dienen, die bei der Behandlung notwendigen
Geräte und Materialien übersichtlich anzuordnen und doch einen leichten Zugriff während
der Behandlung zu ermöglichen.
[0024] Die vorliegende Erfindung betrifft daher in einer weiteren bevorzugten Ausführungsform
einen Behandlungstisch wie vorstehend näher beschrieben, ferner enthaltend mindestens
eine Kombination von zwei oder mehr Ablagefächern (12), die zwischen der Oberfläche
des ersten Stocks (11) und der Oberfläche des zweiten Stocks (9)angebracht ist. Diese
Ablagefächer sind bevorzugt seitlich an oder in den Außenwänden (8) untergebracht.
Dabei ist es besonders bevorzugt, wenn die Ablagefächer untereinander in einem "Keil"
angeordnet sind, der sich von der Oberfläche des ersten Stocks (11) bis zur Oberfläche
des zweiten Stocks (9) erstreckt. Die Ablagefächer können beispielsweise rund oder
eckig sein. Diese Art der Ablagefächer hat den Vorteil, dass die Kosmetikerin leicht
auf Materialien und Werkzeug zugreifen kann, die sie während der Behandlung immer
wieder benutzen muss und gleichzeitig für die Lagerung dieser Gegenstände nur ein
minimaler Platz auf der Oberfläche beansprucht wird, da die Ablagefächer übereinander
angebracht sind. Die Anordnung links (und ggfs. rechts) am Tischende ermöglicht es
zudem, dass der Kosmetikerin ein maximaler Arbeitsplatz erhalten bleibt.
[0025] Schließlich kann der erfindungsgemäße Behandlungstisch desweiteren Schubladen enthalten,
die bevorzugt unterhalb der Oberfläche des ersten Stocks (11) angebracht sind.
[0026] Ein besonders bevorzugter, erfindungsgemäßer Behandlungstisch weißt die folgenden
Abmessungen auf:
Höhe der Oberfläche (9) des zweiten Stocks (2): 108 cm
Höhe der Oberfläche (11) des ersten Stocks (1): 76 cm
Länge des Behandlungstisches: 130 cm
Tiefe der Oberfläche (11) des ersten Stocks (1): 65 cm
Tiefe der Oberfläche (9) des zweiten Stocks (2): 30cm
Und - im Fall einer Ausführung wie in Figur 1 gezeigt:
Breite des Behandlungstisches komplett: 76 cm
Schließlich ist die vorliegende Anmeldung auf die Verwendung des erfindungsgemäßen
Behandlungstisches für das Durchführen einer Hand und/oder Nagelpflegebehandlung gerichtet.
Figuren
[0027] Die Erfindung wird nun anhand der folgenden Figuren noch einmal näher beschrieben.
Es wird betont, dass die Figuren und ihre Beschreibung in keinster Weise den Rahmen
der Erfindung beschränken sollen sondern lediglich veranschaulichenden Zwecken dienen
und bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung darstellen.
- Fig. 1:
- zeigt den erfindungsgemäßen Behandlungstisch aus einer seitlichen Perspektive. Die
Oberfläche (9) des zweiten Stocks (2) ist dabei zur Position der Kundin hin über die
Kante des ersten Stocks (1) verlängert. In analoger Weise ist die Oberfläche des ersten
Stocks (11) zur Position der Kosmetikerin hin verlängert.
- Fig. 2:
- zeigt die Oberfläche des ersten Stocks (11) in Aufsicht, wobei beide Längsseiten bogenförmige
Verjüngungen aufweisen.
- Fig. 3:
- zeigt den zweiten Stock (2) des erfindungsgemäßen Behandlungstisches in einer Ansicht
der Längsseite, wobei zwei Vorrichtungen (3), die eine UV- und/oder eine Rotlicht-Lampe
enthalten können, auf der Oberfläche (9) links (4) und rechts (5) der Mitte des ersten
Stocks angebracht sind.
- Fig. 4:
- zeigt eine Ansicht analog Fig. 3 mit dem Unterschied, dass die Vorrichtungen (3) unterhalb
der Oberfläche (9) und mit einem Zwischenraum zwischen der Oberfläche des ersten (11)
und des zweiten Stocks (9) angebracht sind.
- Fig. 5:
- zeigt eine längsseitige Ansicht des zweiten Stocks (2), wobei eine Ablagefläche (10),
die beispielsweise eine Polsterung sein kann, in der Mitte der Oberfläche des zweiten
Stocks (9) angeordnet ist.
- Fig. 6:
- zeigt eine Ansicht analog zu Fig. 5, wobei zwei getrennte Ablageflächen (10) links
und rechts der Mitte der Oberfläche des zweiten Stocks (9) angeordnet sind.
- Fig. 7:
- zeigt einen Querschnitt der Längsseite des erfindungsgemäßen Behandlungstisches, wobei
zwei Schienen (7) in die Außenwände (8) des Behandlungstisches eingelassen sind.
- Fig. 8:
- zeigt eine Darstellung des erfindungsgemäßen Behandlungstisches während einer Behandlung.
- Fig. 9:
- zeigt einen Ausschnitt von einem erfindungsgemäßen Behandlungstisch mit einer Kombination
von drei Ablagefächern (12), die zwischen der Oberfläche des ersten Stocks (11) und
der Oberfläche des zweiten Stocks (9) des erfindungsgemäßen Behandlungstisches angebracht
ist.
1. Behandlungstisch mit zwei-stöckigem Aufbau, umfassend einen ersten Stock (1) und einen
zweiten Stock (2), wobei die Höhe des ersten Stocks (1A) zu der Höhe des zweiten Stocks
(2A) ein Verhältnis von 3:4 bis 1:3 besitzt.
2. Behandlungstisch gemäß Anspruch 1, wobei die Höhe des ersten Stocks (1A) zu der Höhe
des zweiten Stocks (2A) ein Verhältnis von 3:5 bis 1:2,8 besitzt.
3. Behandlungstisch gemäß Anspruch 2, wobei die Höhe des ersten Stocks (1A) zu der Höhe
des zweiten Stocks (2A) ein Verhältnis von 1:2 bis 1:2,5 besitzt.
4. Behandlungstisch gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, ferner umfassend mindestens
eine Vorrichtung (3) enthaltend eine UV-Lampe und/oder eine Infrarotlicht-Lampe.
5. Behandlungstisch gemäß Anspruch 4, umfassend zwei Vorrichtungen (3), die links (4)
und rechts (5) der Mitte der Längsseite des Behandlungstisches angeordnet sind.
6. Behandlungstisch gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der erste Stock (1)
an mindestens einer Längsseite (6) verjüngt ist.
7. Behandlungstisch gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, ferner enthaltend zwei
Schienen (7) in den Außenwänden (8), die eine flexible Einstellung des Verhältnisses
der Höhe ermöglichen.
8. Behandlungstisch gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, ferner enthaltend auf der
Oberfläche des zweiten Stocks (9) mindestens eine Ablagefläche (10) mit einer Polsterung.
9. Behandlungstisch gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, ferner enthaltend mindestens
eine Kombination von zwei oder mehr Ablagefächern (12), die zwischen der Oberfläche
des ersten Stocks (11) und der Oberfläche des zweiten Stocks (9) angebracht ist.
10. Verwendung des Behandlungstisches gemäß einem der Ansprüche 1 bis 9 für das Durchführen
einer Hand- und/oder Nagelpflege Behandlung.