[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Verpackungskiste und insbesondere eine stabile
Verpackungskiste aus wenigen Einzelteilen, die schnell und einfach aufgebaut bzw.
zerlegt werden kann.
[0002] Kisten aus Holz oder anderen Materialien werden zum Verpacken von Waren aller Art
verwendet. Bei den üblichen Transportkisten werden die Seitenwände einzeln aufgebaut.
Dabei werden die Seitenwände z.B. durch Spezialverschlüsse zusammengehalten. Alternativ
werden Schrauben oder Nägel verwendet. Aus der
DE 42 18 346 A1 ist eine zerlegbare Kiste bekannt, bei der die einzelnen Seitenwände ineinander gesteckt
werden. Scharniere werden dabei nicht verwendet. Derartige Kisten haben den Nachteil,
dass das Zerlegen und Zusammenbauen der Kisten aus mehreren Einzelwänden äußerst umständlich
und zeitraubend ist.
[0003] In dem
DE-Patent 809 646 wird eine Faltkiste beschrieben, bei der die Seitenwände mit der Bodenplatte bzw.
an Fußleisten befestigt sind. Solche Faltkisten, bei denen die Seitenwände nur über
Scharniere mit der Bodenplatte (bzw. mit einer Fußleiste) verbunden sind, weisen für
viele Anwendungen nicht die nötige Stabilität auf.
[0005] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine Kiste zur Verfügung zu stellen,
die einfach aufgebaut und abgebaut werden kann und zudem eine hohe Stabilität aufweist.
Außerdem soll die Kiste in nicht aufgebautem Zustand nur ein kleines Volumen einnehmen.
Diese und weitere Aufgaben werden durch die Merkmale der Patentansprüche gelöst.
[0006] Dabei geht die Erfindung von folgendem Grundgedanken aus: Eine Seitenwandkonstruktion,
bei der die einzelnen Seitenwandelemente über Verbindungselemente miteinander verbunden
sind, wird lösbar mit einer Bodenplatte verbunden. Zur Stabilisierung der Seitenwandelemente
zueinander werden Einsteckelemente formschlüssig in die Zwischenräume zwischen den
Kanten der jeweils benachbarten Seitenwandelemente und den Verbindungselementen eingeführt.
[0007] Die Kiste der vorliegenden Erfindung weist eine Bodenplatte und eine Seitenwandkonstruktion
mit mindestens drei Seitenwandelementen auf. Die Seitenwandkonstruktion ist lösbar
mit der Bodenplatte verbunden. Die Seitenwandelemente sind an ihren benachbarten Kanten
über Verbindungselemente verbunden. Mit Hilfe von Einsteckelementen, die formschlüssig
in die Zwischenräume aus Verbindungselementen und benachbarten Kanten der Seitenwandelemente
eingeführt werden, wird die Kiste stabilisiert.
[0008] Die Verbindungselemente können Scharniere aufweisen. Vorzugsweise werden Mehrfachscharniere
verwendet. Insbesondere eignen sich Doppelscharniere. Die Einsteckleisten werden formschlüssig
in die Zwischenräume, die durch die Verbindungselemente und den beiden Kanten von
zwei benachbarten Seitenwandelementen gebildet werden, eingeführt. Handelt es sich
um Seitenwandelemente mit 90°-Ecken, dann weist das Einsteckelement jeweils eine 90°-Fräsung
auf zwei gegenüberliegenden Seiten auf, um formschlüssig eingeführt werden zu können.
[0009] Beim Zerlegen der Kiste werden die sich im Formschluss mit den Kanten der Seitenwandelemente
befindenden Einsteckelemente aus der Kiste herausgezogen. Hierfür ist vorzugsweise
eine Bohrung auf der Frontseite der Einsteckleiste vorgesehen, in die ein stabförmiger
Gegenstand, z.B. ein Stift, eingesteckt werden kann. Da sich die Bohrung senkrecht
zur Längsrichtung der Einsteckleiste befindet, kann die Einsteckleiste an dem sich
zum Teil in der Bohrung befindenden stabförmigen Gegenstand in Längsrichtung aus der
Kiste gezogen werden.
[0010] Die Kiste kann eine Deckplatte aufweisen. Eine horizontale Verschiebung der Deckplatte
auf der Kiste kann dadurch verhindert werden, dass die Einsteckelemente länger sind
als die Höhe der Seitenwandelemente; vorzugsweise entspricht die Länge der Einsteckelemente
der Höhe der Seitenwandelemente zuzüglich der Materialdicke der Deckplatte. Die Deckplatte
hat dann an der Stelle der Einsteckelemente Aussparungen. Um das Abheben der Deckplatte
senkrecht zur Ebene, die durch die Bodenplatte definiert wird, zu verhindern, bedarf
es einer zusätzlichen Befestigung der Deckplatte an der Seitenwandkonstruktion.
[0011] Die Seitenwandelemente der Seitenwandkonstruktion können als Kopfteil oder als Seitenteil
ausgebildet sein. Die Seitenteile weisen an einer oder mehreren Kanten, die zur Bodenplatte
weisen, und/oder an einer oder mehreren Kanten, die zur Deckplatte weisen, ein Halteelement
oder mehrere Halteelemente auf, um eine lösbare Verbindung zwischen der Seitenwandkonstruktion
einerseits und der Bodenplatte und/oder der Deckplatte andererseits zu bewirken. Diese
Halteelemente sind beispielsweise in Form eines Winkelelements oder einer Kralle ausgebildet,
die z.B. aus einem Metall bestehen. Die Seitenteile weisen mindestens ein derartiges
Halteelement an einer Kante, die zur Bodenplatte weist, und mindestens ein weiteres
derartiges Halteelement an der gegenüberliegenden Kante auf. Die Kopfteile weisen
dagegen mindestens eine Führungsleiste an einer Kante, die zur Bodenplatte weist,
auf. Wenn die Seitenwandkonstruktion vier Seitenwandelemente aufweist, können sich
jeweils zwei Kopfteile und zwei Seitenteile gegenüberliegen. Die Seitenwandkonstruktion
kann mit Hilfe der Scharniere zusammengelegt werden. Um die Fläche der zusammengelegten
Seitenwandkonstruktion (auf Kosten der Höhe) zu verkleinern, können die Kopfteile
durch mindestens ein weiteres Scharnier gefaltet werden.
[0012] Die Halteelemente, z. B. Krallen bestehen bevorzugt aus Metall. Die Deckplatte, die
Bodenplatte, die Seitenwandkonstruktion und die Einsteckelemente können aus unterschiedlichen
oder den gleichen Materialien, insbesondere Holz, Spanplattenmaterial, Kunststoff
und/oder Metall bestehen. Die Seitenwandelemente können einen Sperrholzrahmen mit
Kunststoffplatten oder ein Metallgitter aufweisen.
[0013] Die Erfindung wird nachstehend mit Bezug auf die Zeichnungen näher erläutert. Es
zeigen:
- Fig. 1
- eine erfindungsgemäße Kiste,
- Fig. 2
- eine Detailansicht einer Ecke der erfindungsgemäßen Kiste aus Fig. 1, und
- Fig. 3
- eine Draufsicht auf ein Einsteckelement in einem Zwischenraum aus einem Verbindungselement
und zwei Kanten von zwei Seitenwandelementen.
[0014] Fig. 1 zeigt eine erfindungsgemäße Kiste. Die Kiste ist insbesondere als Verpackungskiste
geeignet. Die Kiste weist eine Bodenplatte 1, eine Seitenwandkonstruktion 2 und eine
Deckplatte 7 auf. Die Seitenwandkonstruktion 2 der erfindungsgemäßen Kiste weist in
der dargestellten Ausführungsform vier Seitenwandelemente 3 (3-1 bis 3-4) sowie Verbindungselemente
5 auf, um die Seitenwandelemente miteinander zu verbinden. Sie ist lösbar mit der
Bodenplatte verbunden. Eine Möglichkeit, die Seitenwandkonstruktion 2 mit der Bodenplatte
1 zu verbinden, kann mit Hilfe von Halteelementen, z. B. in Form von Winkelelementen
oder Krallen 8 realisiert werden. Dabei ist das Halteelement 8 fest mit einem Seitenwandelement
3 verbunden. Das Halteelement 8 ragt über das Seitenwandelement hinaus und weist nach
einer Materialstärke der Bodenplatte 1 einen gebogenen Abschnitt auf. Dieser gebogene
Abschnitt greift unter die Bodenplatte 1. Die Seitenwandelemente 3 können als Kopfteil
3-2, 3-4 oder als Seitenteil 3-1, 3-3 ausgebildet sein. Ein Kopfteil kann eine Führungsleiste
10 an einer Kante, die zur Bodenplatte 1 zeigt, aufweisen. Die Führungsleiste 10 ist
fest mit dem Kopfteil 3-2, 3-4 verbunden und liegt lose an der äußeren Kante der Bodenplatte
1 an. Ein Seitenteil kann ein Halteelement 8 an einer Kante, die zur Bodenplatte 1
zeigt, und ein Halteelement 9 an der gegenüberliegenden Kante aufweisen, die zur Dachplatte
7 zeigt.
[0015] Zur weiteren Stabilisierung der auf der Bodenplatte 1 befestigten Seitenwandkonstruktion
2 werden Einsteckelemente 6 verwendet. Die Einsteckelemente 6 werden formschlüssig
in die Zwischenräume eingeführt, die jeweils aus den beiden Kanten 4 zweier benachbarter
Seitenwandelemente 3 und den Verbindungselementen 5 zwischen den beiden benachbarten
Seitenwandelementen 3 gebildet werden. Es genügt, wenn die Einsteckelemente 6 formschlüssig
mit den benachbarten Kanten der Seitenwandelemente 3 in Kontakt sind.
[0016] Die Kiste kann eine Deckplatte 7 aufweisen. Die Deckplatte 7 kann an der Seitenwandkonstruktion
2 befestigt werden, z.B. mittels Halteelementen 9 in Form von Winkelelementen oder
Krallen. Ein Halteelement 9 ist dabei fest mit einem Seitenwandelement 3 verbunden.
Das Halteelement 9 ragt über das Seitenwandelement hinaus und weist nach einer Materialstärke
der Deckplatte 7 einen gebogenen Abschnitt auf. Dieser gebogene Abschnitt umgreift
die Deckplatte 7 und verhindert ein Abheben der Deckplatte 7. Die Länge der Einsteckelemente
6 kann der Höhe eines Seitenwandelements 3 zuzüglich einer Materialstärke der Deckplatte
7 entsprechen. An den entsprechenden Stellen der Einsteckelemente 6 kann die Deckplatte
7 Aussparungen aufweisen. Wie in Fig. 1 dargestellt, kann die Deckplatte 7 z.B. eine
achteckige Fläche aufweisen. Die Deckplatte 7 wird dann in der horizontalen Richtung
durch die Einsteckelemente 6 gehalten, die in Längsrichtung über die Seitenwandelemente
hinausragen. Beim Aufbauen der Kiste, wie sie in Fig. 1 gezeigt ist, werden zumindest
zwei Einsteckelemente 6 erst eingesteckt, nachdem die Deckplatte 7 von der Seite eines
Kopfteils 3-2, 3-4 der Kiste unter die Halteelemente, z.B. Krallen 9 geschoben wurde.
[0017] Bei einem Leertransport der Kiste ist es von Vorteil, wenn die Kiste ein möglichst
kleines Volumen einnimmt. Die Seitenwandkonstruktion lässt sich nach dem Herausziehen
der Einsteckelemente 6 über die Verbindungselemente 5 zusammenlegen. Bei einer Seitenwandkonstruktion
2 mit vier Seitenwandelementen 3 liegen dann zwei Seitenwandelemente 3 auf den zwei
anderen Seitenwandelementen 3. Dadurch ergibt sich eine große Fläche der zusammengeklappten
Seitenwandkonstruktion 2. Aus diesem Grund können die Kopfteile 3-2, 3-4, wie in Fig.
1 zu sehen, etwa mittig zwischen den Kanten 4, d.h. mit einer zwischen der Bodenplatte
1 und der Deckplatte 7 verlaufenden Trennlinie 13, geteilt sein und ein oder mehrere
Scharniere 11 aufweisen, damit die Kopfteile gefaltet werden können. Durch das Falten
der Kopfteile nach innen kann die zusammengefaltete Fläche der Seitenwandkonstruktion
2 gegenüber der nur mit den Verbindungselementen 5 gefalteten Seitenwandkonstruktion
2 verringert werden.
[0018] Fig. 2 zeigt die Detailansicht einer Ecke der erfindungsgemäßen Kiste mit der Bodenplatte
1, einem Teil der Seitenwandkonstruktion 2 und einem nur zum Teil eingeführten Einsteckelement
6. Das Einsteckelement 6 wird zur Stabilisierung formschlüssig in den Zwischenraum
aus den beiden benachbarten Kanten 4 der Seitenwandelemente 3-1 und 3-2 und dem Verbindungselement
5 eingeführt. Das Verbindungselement 5 ist bei dieser Ausführungsform als Doppelscharnier
ausgebildet. Die Seitenwandkonstruktion kann auf beliebige Weise an der Bodenplatte
1 befestigt werden. In Fig. 2 ist für diesen Zweck eine Kralle 8 dargestellt. Der
Abstand von der unteren Kante des Seitenteils 3-1 bis zum gebogenen Abschnitt der
Kralle wird so gewählt, dass er ca. einer Materialstärke der Bodenplatte 1 entspricht.
Zu berücksichtigen sind Änderungen der Materialstärke in einem gewissen Umfang, z.B.
wenn die Bodenplatte aus Holz ist und bei Nässe ihre Dicke verändert. Zum Zerlegen
der Kiste müssen die Einsteckelemente aus der Kiste herausgezogen werden. Für diese
Aufgabe ist eine Bohrung in der Frontseite des Einsteckelements 6 senkrecht zur Richtung
des Herausziehens von Vorteil (in Fig. 2 nicht gezeigt). Mit einem stabförmigen Element
oder Stift, das zum Teil in die Bohrung eingeführt wird, kann ein Einsteckelement
6 leicht aus der Kiste gezogen werden.
[0019] Fig. 3 zeigt eine Draufsicht auf ein Einsteckelement 6 in einem Zwischenraum aus
einem Verbindungselement 5 und zwei Kanten 4 von zwei benachbarten Seitenwandelementen
3-1 und 3-2. Da die Seitenwandelemente 3-1 und 3-2 eine 90°-Ecke, an der Stelle an
der sie mit dem Einsteckelement 6 formschlüssig in Kontakt kommen, aufweisen, muss
das Einsteckelement 6 90°-Ausfräsungen an zwei gegenüberliegenden Seiten aufweisen.
Prinzipiell ist die genaue Geometrie jedoch nicht ausschlaggebend. Wichtig ist, dass
das Einsteckelement 6 formschlüssig mit den beiden Enden der benachbarten Seitenwandelemente
3-1, 3-2 und möglicherweise auch mit dem Verbindungselement 5 in Kontakt kommt. Dadurch
wird die Stabilität der Seitenwandkonstruktion 2 und damit die auch die Stabilität
der Kiste gewährleistet.
[0020] Die Krallen 8, 9 und die Führungsleisten 10 der Kiste können aus beliebigem Material,
vorzugsweise aus Metall sein. Die Bodenplatte 1, die Seitenwandkonstruktion 2, die
Deckplatte 7 und die Einsteckelemente 6 können aus unterschiedlichen oder den gleichen
Materialien bestehen. Solche Materialien können z.B. Holz, Spanplattenmaterial, Kunststoff
oder Metall sein. Die Seitenwandelemente 3 können einen Sperrholzrahmen mit Kunststoffplatten
oder einem Metallgitter aufweisen.
[0021] Zum Aufbauen der Kiste kann die ohne die Einsteckelemente 6 noch sehr flexible Seitenwandkonstruktion
2 ausgenutzt werden. Wird z.B. ein Verbindungselement 5 mit einem Doppelscharnier,
wie in Fig. 3 dargestellt, verwendet, dann beträgt der Winkel zwischen zwei geraden
Abschnitten des Verbindungselements 5 jeweils 135° (falls eine Seitenwandkonstruktion
2 mit vier Seitenwandelementen 3 verwendet wird). Wenn einer dieser Winkel auf 90°
verkleinert und gleichzeitig der andere Winkel auf 180° vergrößert wird, dann kann
die Seitenwandkonstruktion 2 über die Bodenplatte 1 hinaus gezogen werden. Durch das
Greifen der Krallen 8 eines Seitenteils 3-1, 3-3 unter die Bodenplatte 1, Überziehen
der Seitenwandkonstruktion 2 über die Bodenplatte 1 hinaus und dadurch Greifen der
Krallen 8 des zweiten Seitenteils 3-3, 3-1 unter die Bodenplatte 1, lässt sich die
Seitenwandkonstruktion 2 sehr einfach mit der Bodenplatte 1 verbinden. Damit kann
bei dieser Ausführungsform der Erfindung die Seitenwandkonstruktion 2 sehr schnell
auf der Bodenplatte1 aufgebaut und an dieser befestigt werden. Dadurch kann die sehr
stabile Kiste der vorliegenden Erfindung insgesamt sehr schnell auf- und abgebaut
werden. Diese Möglichkeit des Aufbauens ist nicht auf eine bestimmte Anzahl an Seitenwandelementen
3, eine bestimmte Anzahl der Scharniere in den Verbindungselementen 5 oder die konkrete
Befestigung mit Krallen 8 beschränkt.
[0022] An den Ecken an der Unterseite der Bodenplatte 1 sind vorzugsweise quader- oder würfelförmige
Fußelemente 12 vorgesehen, so dass ähnlich einer Palette die Verpackungskiste z.B.
mittels eines Hubgerätes angehoben und transportiert werden kann.
1. Kiste mit:
(a) einer Bodenplatte (1) und einer Deckplatte (7),
(b) einer mit der Bodenplatte (1) und der Deckplatte (7) lösbar verbindbaren Seitenwandkonstruktion
(2), mit
(b1) vier Seitenwandelementen (3-1 bis 3-4),
(b2) Verbindungselementen (5), zum Verbinden der aneinandergrenzenden Seitenwandelemente
(z.B. 3-1 und 3-2), und
(b3) Einsteckelementen (6), die in Zwischenräume im Bereich der benachbarten Kanten
(4) aneinandergrenzender Seitenwandelemente (3) formschlüssig einführbar sind,
(c) wobei zwei einander gegenüberliegende Seitenwandelemente in Form von Kopfteilen
(3-2, 3-4) durch eine zwischen der Bodenplatte (1) und der Deckplatte (7) verlaufende
Trennlinie (13) mittig zwischen den Kanten (4) faltbar geteilt sind.
2. Kiste mit:
(a) einer Bodenplatte (1) und einer Deckplatte (7),
(b) einer mit der Bodenplatte (1) und der Deckplatte (7) lösbar verbindbaren Seitenwandkonstruktion
(2), mit
(b1) mindestens drei Seitenwandelementen (3-1 bis 3-4),
(b2) Verbindungselementen (5), zum Verbinden der aneinandergrenzenden Seitenwandelemente
(z.B. 3-1 und 3-2), und
(b3) Einsteckelementen (6), die in Zwischenräume im Bereich der benachbarten Kanten
(4) aneinandergrenzender Seitenwandelemente (3) formschlüssig einführbar sind.
3. Kiste nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Verbindungselemente (5) Mehrfachscharniere
und insbesondere Doppelscharniere aufweisen.
4. Kiste nach Anspruch 1, 2 oder 3 wobei die Einsteckelemente (6) auf zwei gegenüberliegenden
Seiten 90°-Ausfräsungen aufweisen.
5. Kiste nach Anspruch 1, 2, 3 oder 4, wobei die Einsteckelemente (6) mindestens eine
Bohrung in der Frontseite der Einsteckelemente (6), d.h. senkrecht zur Längsrichtung
der Einsteckelemente (6), aufweisen.
6. Kiste nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei die Länge der Einsteckelemente (6) der
Höhe der Seitenwandelemente (3-1 bis 3-4) zuzüglich der Materialdicke der Deckplatte
(7) entspricht.
7. Kiste nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei die den Kopfteilen (3-2, 3-4) benachbarten
Seitenwandelemente (3-1, 3-3) der Seitenwandkonstruktion (2) mindestens ein Halteelement
(8) an einer Kante, die zur Bodenplatte (1) zeigt, und mindestens ein Halteelement
(9) an der zur Deckplatte (7) weisenden Kante aufweisen.
8. Kiste nach Anspruch 7, wobei die Halteelemente (8, 9) aus Metall bestehen.
9. Kiste nach Anspruch 7 oder 8, wobei die Halteelemente (8, 9) in Form von Winkelelementen
oder Krallen ausgebildet sind.
10. Kiste nach einem der Ansprüche 1 bis 9, wobei die Kopfteile (3-2, 3-4) mit mindestens
einer Führungsleiste (10) an einer Kante, die zur Bodenplatte (1) zeigt, ausgebildet
sind.
11. Kiste nach einem der Ansprüche 1 und 3 bis 10 soweit direkt oder indirekt abhängig
von Anspruch 1, wobei die Kopfteile (3-2, 3-4) mindestens ein Scharnier (11) zum Falten
der Kopfteile (3-2, 3-4) aufweisen.
12. Kiste nach einem der Ansprüche 1 bis 11, wobei die Deckplatte (7) aus Holz, Spanplattenmaterial,
Kunststoff und/oder Metall besteht.
13. Kiste nach einem der Ansprüche 1 bis 12, wobei die Bodenplatte (1), die Seitenwandkonstruktion
(2) und die Einsteckelemente (6) aus unterschiedlichen oder den gleichen Materialien,
insbesondere Holz, Spanplattenmaterial, Kunststoff und/oder Metall bestehen.
14. Kiste nach einem der Ansprüche 1 bis 13, wobei die Seitenwandelemente (3-1, 3-2, 3-3
und 3-4) einen Sperrholzrahmen mit Kunststoffplatten oder einem Metallgitter aufweisen.