[0001] Die Erfindung betrifft einen tetraederförmigen Verpackungsbeutel aus einem flexiblen,
im Bereich einer Tetraederecke des Beutels einen vom Beutel abragenden, im wesentlichen
schlauchförmigen und an seinem freien Ende verschlossenen Ausgussteil bildenden Folienmaterial.
[0002] Es sind tetraederförmige Verpackungsbeutel aus mit Kunststoff beschichtetem Karton
für Getränke bekannt. Für die Getränkeentnahme ist der Verpackungsbeutel an einer
Stelle beispielsweise mit einer von einer Folie verschlossenen Öffnung versehen, die
mittels eines Trinkhalmes durchstossen werden kann. Andere Beutel können zur Bildung
eines Ausgusses entlang einer Perforationslinie aufgerissen werden. Weiter sind tetraederförmige
Verpackungsbeutel aus einem flexiblen Folienmaterial für mit einer Zuckermasse umhüllte
Schokoladedragees bekannt. Zur Öffnung dient, wie bei vielen Beutelverpackungen, eine
in einer Siegelnaht angeordnete Anreisskerbe.
[0003] Aus
EP-A-1 547 935 ist ein tetraederförmiger Verpackungsbeutel aus einem flexiblen, im Bereich einer
Tetraederecke des Beutels einen vom Beutel abragenden, im wesentlichen schlauchförmigen
und an seinem freien Ende verschlossenen Ausgussteil bildenden Folienmaterial bekannt.
Ein wesentlicher Nachteil dieses Beutels liegt darin, dass die Beutelwände im Bereich
des Ausgussteils kollabieren bzw. zusammenklappen und auf diese Weise den Ausgussteil
verengen oder gar verschliessen und dadurch insbesondere das Ausgiessen flüssiger
und rieselfähiger Schüttgüter stark behindern.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Verpackungsbeutel der eingangs genannten
Art zu schaffen, mit dem flüssige und rieselfähige feste Inhaltsstoffe dosiert über
eine definierte Öffnung entnommen werden können.
[0005] Zur erfindungsgemässen Lösung führt beim Verpackungsbeutel, dass der Öffnungsquerschnitt
im Bereich des Übergangs vom Beutel in den Ausgussteil durch ein quer zu einer von
der Tetraederecke weg weisenden Ausgussrichtung verlaufendes Verstärkungselement im
Folienmaterial des Beutels stabilisiert ist.
[0006] Das Verstärkungselement ist bevorzugt von aus einer aus dem Folienmaterial bestehenden
und von einer Tetraederfläche des Beutels abragenden Falznaht gebildet, wobei die
Falznaht zweckmässigerweise durch Siegelung des Folienmaterials gegen sich selbst
gebildet ist.
[0007] Das Verstärkungselement kann auch von einer auf dem Folienmaterial aufgetragenen
Rippe aus einem Kunststoffmaterial, wie z. B. einem Kleber oder Hotmelt, gebildet
sein. Weitere Möglichkeiten sind beispielsweise eine versteifende Prägung oder ein
versteifender Materialauftrag aus z. B. einer Druckfarbe.
[0008] Das Verstärkungselement weist bevorzugt einen im wesentlichen linienförmigen Verlauf
auf. Das Verstärkungselement kann einen geradlinigen oder einen gekrümmten Verlauf
aufweisen. Das Verstärkungselement kann auch aus im wesentlichen punktförmigen Elementen
aufgebaut sein.
[0009] Bevorzugt weist der schlauchförmige Ausgussteil eine im wesentlichen parallel zur
Ausgussrichtung verlaufende, im Bereich der Tetraederecke des Beutels in eine Siegelnaht
des Beutels übergehende Teilsiegelnaht auf, und das Verstärkungselement verläuft in
einer den Siegelnähten gegenüberliegenden Tetraederfläche.
[0010] Zweckmässigerweise weist der Ausgussteil wenigstens eine quer zur Ausgussrichtung
verlaufende Einreisskerbe auf. Die Einreisskerbe kann in eine den Ausgussteil umlaufende
Schwächungslinie übergehen.
[0011] Der Ausgussteil ist zweckmässigerweise falt- oder klappbar und vorzugsweise mittels
eines Haftklebers am Beutel in umgeklappter oder gefalteter Lage fixierbar. Der Ausgussteil
kann auch mittels eines zwischen Beutelwand und Ausgussteil eingeklebten oder eingesiegelten
Streifens mit integrierter Permanentkleberschicht am Beutel in umgeklappter oder gefalteter
Lage fixierbar und wiederverschliessbar sein.
[0012] Der erfindungsgemäss von einer Tetraederecke des Beutels abragende Ausgussteil kann
bei ungeöffnetem Verpackungsbeutel beispielsweise gegen eine der Beutelflächen zurückgeklappt
und mittels eines an der Beutelfläche oder am Ausgussteil angeordneten Haftklebers
in umgeklappter Lage fixiert werden. Auf diese Weise ist der Ausgussteil während dem
Transport und der Lagerung der Verpackungsbeutel relativ gut gegen mechanische Beschädigung
geschützt. Nach dem Öffnen des Verpackungsbeutels durch das Durchtrennen des Ausgussteils
im Bereich seines freien Endes ergibt sich durch geeignete Anordnung des Haftklebers
in Verbindung mit der Klapp- oder Faltbarkeit des Ausgussteils eine einfache Möglichkeit,
den geöffneten Beutel wieder zu verschliessen. Mit diesem einfachen Verschluss kann
zumindest bei rieselfähigen, festen Schüttgütern ein Auslaufen des Füllgutes bei umgekippter
Packung wirksam verhindert werden.
[0013] Der Ausgussteil kann auch über Siegelbereiche zu einem verengten Ausgusskanal, gegebenenfalls
mit Ventilwirkung, ausgestaltet sein.
[0014] Der Ausgussteil kann über Siegelbereiche zu einer Durchlassöffnung mit Ventilwirkung
verengt ist. Bevorzugt ist die Durchlassöffnung als ein bei Druckausübung auf den
Beutel durch Füllgut aufweitbarer und ohne Druck selbsttätig schliessender Schlitz
ausgestaltet.
[0015] Zu den bevorzugten Füllgütern für den erfindungsgemässen Verpackungsbehälter gehören
Getränke aller Art und rieselfähige Feststoffe wie z.B. Mais, Griess und dgl. körnige
Nahrungsmittel sowie Waschpulver.
[0016] Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele sowie anhand der Zeichnung, die lediglich
zur Erläuterung dient und nicht einschränkend auszulegen ist. Die Zeichnung zeigt
schematisch in
- Fig. 1
- die kontinuierliche Herstellung von Verpackungsbeuteln als Schlauchbeutel mit Längssiegelnaht;
- Fig. 2
- eine vergrössertes Detail von Fig. 1;
- Fig. 3
- die Draufsicht auf einen mit dem Verfahren gemäss Fig. 1 hergestellten Verpackungsbeutel;
- Fig. 4
- die Seitenansicht des Verpackungsbeutels von Fig. 3 in Blickrichtung X;
- Fig. 5
- die Sicht auf die Unterseite des Verpackungsbeutels von Fig. 3;
- Fig. 6
- die Seitenansicht eines Ausgussteils mit Ventilwirkung;
- Fig. 7
- die Seitenansicht eines umgeklappten Ausgussteils;
- Fig. 8
- einen Schnitt durch den umgeklappten Ausgussteil von Fig. 7 längs der Linie I - I.
[0017] Gemäss Fig. 1 wird ein zur Herstellung von tetraederförmigen Verpackungsbeuteln 10
vorgesehenes Folienband 32 von einer Vorratsrolle 34 abgerollt und in einer nicht
näher gezeigten Vorrichtung in bekannter Weise unter Bildung einer Längssiegelnaht
12 kontinuierlich zu einem Schlauch 13 geformt. Nach dem Anbringen einer ersten Quersiegelnaht
14 kann das Füllgut in Pfeilrichtung A eingefüllt werden. Obschon in der Zeichnung
der Folienschlauch 13 in horizontaler Richtung verläuft, ist es ohne weiteres verständlich,
dass beim Einfüllen von flüssigen oder rieselfähigen Füllgütern der Schlauch senkrecht
geführt wird. Nach jeder Füllung mit Füllgut wird neben der kontinuierlich gebildeten
Längssiegelnaht 12 jeweils eine den Verpackungsbehälter verschliessende zweite Quersiegelnaht
16 angebracht, wobei jeweils aufeinander folgende Quersiegelnähte 14, 16 unter Bildung
eines Tetraeders um einen Winkel von 90° gegeneinander verdreht angeordnet werden.
[0018] Bei der in Fig. 1 dargestellten Herstellung von Verpackungsbeuteln 10 wird - wie
in Fig. 2 detailliert gezeigt -- jeweils eine der Quersiegelnähte so gelegt, dass
im Bereich einer der gebildeten Tetraederecken 18 ein Ausgussteil 20 entsteht. Die
in der Ebene der Längssiegelnaht 12 liegende zweite Quersiegelnaht 16 verläuft zunächst
in einem ersten Teilbereich 16a entsprechend der gewünschten Tetraederform. Im Bereich
der Behälterecke 18 verläuft ein erster Nahtbereich 16a in der Ausgussrichtung y des
Ausgussteils 20, das auf diese Weise schlauchförmig ausgebildet wird. Ein zweiter
Teilbereich 16b der zweiten Quersiegelnaht 16 verläuft im wesentlichen parallel zur
ursprünglichen Nahtrichtung und dient dem Verschluss des hier konisch zulaufenden
Ausgussteils 20 an dessen freiem Ende 22.
[0019] Im vorliegenden Herstellungsbeispiel sind die Ausgussteile 20, 20' von zwei aufeinander
folgenden Verpackungsbeuteln 10, 10' jeweils gegeneinander gerichtet, und zwischen
den entsprechenden Quersiegelnähten 16, 16' ergibt sich ein Folienabschnitt 17, der
nach dem Trennen der beiden Verpackungsbeutel 10, 10' entlang einer Trennlinie s verworfen
wird. Selbstverständlich sind bei der Schlauchbeutelherstellung auch andere gegenseitige
Anordnungen der Ausgussteile von zwei aufeinander folgenden Verpackungsbeuteln möglich.
[0020] In einer nicht gezeigten Schneidvorrichtung werden die zwischen aufeinander folgenden
Quersiegelnähten 14, 16 gebildeten Verpackungsbeutel 10 vereinzelt. Ein einzelner
Verpackungsbeutel 10 ist in den Fig. 3 bis 5 dargestellt.
[0021] Aus den Fig. 4 und 5 ist ersichtlich, dass im Bereich des Übergangs vom Beutel 10
in den Ausgussteil 20 quer zu der von der Tetraederecke 18 weg weisenden Ausgussrichtung
y eine im Folienmaterial des Beutels 10 gebildete Falznaht 30 verläuft. Diese Falznaht
30 ergibt sich dadurch, dass Folienmaterial unter Bildung einer Siegelnaht gegen sich
selbst gesiegelt wird. Durch diese Verstärkung wird der Öffnungsquerschnitt im Bereich
des Übergangs vom Beutel 10 in den Ausgussteil 20 stabilisiert. Die Falznaht 30 ist
in einer Tetraederfläche 36, welche der zweiten Quersiegelnaht 16 und der Teilsiegelnaht
16a, die als Teil des schlauchförmigen Ausgussteils 20 im wesentlichen parallel zur
Ausgussrichtung y verläuft, angeordnet und liegt der der zweiten Quersiegelnaht 16
und der Teilsiegelnaht 16a gegenüber.
[0022] Wie in Fig. 5 gezeigt, ist in der Tetraederfläche 36 ein Membranventil 37 eingesiegelt.
Ein derartiges Membranventil 37 kann z. B. erforderlich sein, wenn der Beutel 10 als
Verpackung für in der Form von Bohnen oder in gemahlener Form vorliegenden Kaffee
dient. In diesem Fall wird einem sich im Beutelinneren aufbauenden Gasdruck entgegengewirkt,
indem Gase nach Aussen austreten können. Andererseits verhindert das Membranventil
37 einen Gasdurchtritt von z. B. Sauerstoff von Aussen nach Innen. Das Membranventil
37 wird beispielsweise vor der Schlauchbildung an vorbestimmter Stelle auf das Folienband
32 gesiegelt (Fig. 1).
[0023] In dem in den Fig. 4 und 5 gezeigten Beispiel verläuft die Falznaht 30 in einer geraden
Linie auf der Beutelaussenseite. Strichliniert ist eine Falznaht 30' mit gekrümmtem
Verlauf gezeigt. Der Verlauf der Falznaht 30, 30' kann aber eine beliebige Form aufweisen
und richtet sich nach dem abzufüllenden Produkt. Die Falznaht 30, 30' kann auch an
der Innenseite des Beutels 10 angebracht sein. Eine weitere Möglichkeit besteht darin,
Folienmaterial mit einem Werkzeug von aussen nach innen zu drücken und als nach innen
gerichtete Falznaht zu siegeln.
[0024] Anstelle einer Falznaht 30, 30' ist es z. B. auch möglich, eine Rippe aus Kunststoff
als Verstärkungselement in schmelzflüssiger Form auf die Aussen- oder Innenseite des
Beutels 10 aufzutragen. Das für die Rippe verwendete Material kann beispielsweise
ein Kleber oder ein Hotmelt sein. Weitere Möglichkeiten zur lokalen Versteifung ergeben
sich z. B. mit einer Prägung oder durch den Einsatz einer versteifenden Druckfarbe.
[0025] Das Verstärkungselement in der Form einer Falznaht 30, 30' oder einer mit entsprechendem
Verlauf angeordneten Kunststoffrippe wird bevorzugt gleichzeitig mit der Beutelherstellung
angebracht.
[0026] Zur besseren Dosierung von flüssigen und viskosen Füllgütern kann im Ausgussteil
gemäss Fig. 6 durch das Anbringen zusätzlicher Siegelbereiche 38, 40 eine Durchlassöffnung
42 mit einer Art Ventilwirkung angeordnet sein. Die Siegelbereiche 38, 40 sind z.
B. so angeordnet, dass sich ein Schlitz als Durchlassöffnung 42 ergibt, der sich erst
durch Druck auf den Beutel öffnet und Füllgut durchlässt. Bei Wegnahme des Drucks
schliesst der Schlitz selbsttätig und verhindert ein Auslaufen von Füllgut.
[0027] Um mechanische Beschädigungen des Ausgussteils 20 beim Transport und bei der Lagerung
zu vermeiden und bei geöffnetem Beutel ein unbeabsichtigtes Auslaufen von Füllgut
zu verhindern, kann der Ausgussteil 20 um eine Achse e quer zur Ausgussrichtung y
gefaltet bzw. umgeklappt werden. Zur Fixierung des umgeklappten Ausgussteils 20 am
Beutel (in Fig. 4 strichliniert angedeutet) ist ein Haftkleber 28 vorgesehen, der
im vorliegenden Beispiel in Form eines Haftkleberstreifens am Ausgussteil 20 angeordnet
ist.
[0028] Wie in den Fig. 7 und 8 gezeigt, kann anstelle eines auf die Beutelwand oder auf
den Ausgussteil 20 aufgetragenen Haftklebers 28 auch ein Streifen 50 mit integrierter
Permanentkleberschicht 44 zwischen umgelegtem Ausgussteil 20 und Beutelwand 49 eingeklebt
oder eingesiegelt werden. Der Streifen 50 besteht beispielsweise aus zwei Aussenschichten
46, 48 aus einem Polyolefin, wie Polyethylen, mit der zwischen den beiden Aussenschichten
46, 48 angeordneten Permanentkleberschicht 44, die z. B. aus einem Hotmelt bestehen
kann. So kann durch eine einfache Materialwahl eine Wiederverschliessbarkeit des Beutels
10 erreicht werden.
1. Tetraederförmiger Verpackungsbeutel (10) aus einem flexiblen, im Bereich einer Tetraederecke
(18) des Beutels (10) einen vom Beutel abragenden, im wesentlichen schlauchförmigen
und an seinem freien Ende (22) verschlossenen Ausgussteil (20) bildenden Folienmaterial,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Öffnungsquerschnitt im Bereich des Übergangs vom Beutel (10) in den Ausgussteil
(20) durch ein quer zu einer von der Tetraederecke (18) weg weisenden Ausgussrichtung
(y) verlaufendes Verstärkungselement (30) im Folienmaterial des Beutels (10) stabilisiert
ist.
2. Verpackungsbeutel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Verstärkungselement (30) aus einer aus dem Folienmaterial bestehenden und von
einer Tetraederfläche (36) des Beutels (10) abragenden Falznaht gebildet ist.
3. Verpackungsbeutel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Falznaht durch Siegelung des Folienmaterials gegen sich selbst gebildet ist.
4. Verpackungsbeutel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Verstärkungselement (30) von einer auf dem Folienmaterial aufgetragenen Rippe
aus einem Kunststoffmaterial, wie einem Kleber oder Hotmelt, einer versteifenden Prägung
oder einem versteifenden Materialauftrag gebildet ist.
5. Verpackungsbeutel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Verstärkungselement (30) einen im wesentlichen linienförmigen Verlauf aufweist.
6. Verpackungsbeutel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Verstärkungselement (30) im wesentlichen punktförmige Elemente aufweist.
7. Verpackungsbeutel nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der schlauchförmige Ausgussteil (20) eine im wesentlichen parallel zur Ausgussrichtung
(y) verlaufende, im Bereich der Tetraederecke (18) des Beutels (10) in eine Siegelnaht
(16) des Beutels (10) übergehende Teilsiegelnaht (16a) aufweist und die Verstärkung
in einer den Siegelnähten (16, 16a) gegenüberliegenden Tetraederfläche (36) verläuft.
8. Verpackungsbeutel nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Ausgussteil (20) wenigstens eine quer zur Ausgussrichtung (y) verlaufende Einreisskerbe
(24) aufweist.
9. Verpackungsbeutel nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Einreisskerbe (24) in eine den Ausgussteil (20) umlaufende Schwächungslinie (25)
übergeht.
10. Verpackungsbeutel nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Ausgussteil (20) falt- oder klappbar und vorzugsweise mittels eines Haftklebers
(28) oder mittels eines zwischen Beutelwand und Ausgussteil (20) eingeklebten oder
eingesiegelten Streifens (50) mit integrierter Permanentkleberschicht (44) am Beutel
(10) in umgeklappter oder gefalteter Lage fixierbar und wiederverschliessbar ist.
11. Verpackungsbeutel nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Ausgussteil (20) über Siegelbereiche (38, 40) zu einer Durchlassöffnung 42 mit
Ventilwirkung verengt ist.
12. Verpackungsbeutel nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchlassöffnung 42 als ein bei Druckausübung auf den Beutel (10) durch Füllgut
aufweitbarer und ohne Druck selbsttätig schliessender Schlitz ausgestaltet ist.