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<SDOBI lang="de"><B000><eptags><B001EP>ATBECHDEDKESFRGBGRITLILUNLSEMCPTIESILTLVFIROMKCY..TRBGCZEEHUPLSK..HRIS..MTNO....SM..................</B001EP><B005EP>J</B005EP><B007EP>DIM360 Ver 2.41 (21 Oct 2013) -  2100000/0</B007EP></eptags></B000><B100><B110>2228331</B110><B120><B121>EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT</B121></B120><B130>B1</B130><B140><date>20140430</date></B140><B190>EP</B190></B100><B200><B210>10405042.2</B210><B220><date>20100305</date></B220><B240><B241><date>20110211</date></B241><B242><date>20120213</date></B242></B240><B250>de</B250><B251EP>de</B251EP><B260>de</B260></B200><B300><B310>3582009</B310><B320><date>20090310</date></B320><B330><ctry>CH</ctry></B330></B300><B400><B405><date>20140430</date><bnum>201418</bnum></B405><B430><date>20100915</date><bnum>201037</bnum></B430><B450><date>20140430</date><bnum>201418</bnum></B450><B452EP><date>20131029</date></B452EP></B400><B500><B510EP><classification-ipcr sequence="1"><text>B65H  29/68        20060101AFI20100630BHEP        </text></classification-ipcr><classification-ipcr sequence="2"><text>B65H  39/02        20060101ALI20100630BHEP        </text></classification-ipcr></B510EP><B540><B541>de</B541><B542>Vorrichtung und Verfahren zum Übernehmen und Weiterverarbeiten von flexiblen, flächigen Gegenständen</B542><B541>en</B541><B542>Method and device for accepting and further processing flexible flat objects</B542><B541>fr</B541><B542>Dispositif et procédé de prise en charge et de traitement d'objets plats flexibles</B542></B540><B560><B561><text>EP-A- 1 044 913</text></B561><B561><text>GB-A- 1 003 655</text></B561><B561><text>US-A- 3 951 399</text></B561><B561><text>US-A- 4 124 203</text></B561><B561><text>US-A- 4 537 390</text></B561><B561><text>US-A1- 2007 007 722</text></B561></B560></B500><B700><B720><B721><snm>Brunschwiler, Othmar</snm><adr><str>Stägenacker 44</str><city>9553 Bettwiesen</city><ctry>CH</ctry></adr></B721></B720><B730><B731><snm>Ferag AG</snm><iid>101057538</iid><irf>P3150 EP</irf><adr><str>Zürichstrasse 74</str><city>8340 Hinwil</city><ctry>CH</ctry></adr></B731></B730><B740><B741><snm>Frei Patent Attorneys</snm><iid>100061424</iid><adr><str>Frei Patentanwaltsbüro AG 
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<description id="desc" lang="de"><!-- EPO <DP n="1"> -->
<p id="p0001" num="0001">Die Erfindung liegt auf dem Gebiet des Förderns und Weiterverarbeitens von flexiblen, flächigen Gegenständen, insbesondere von Druckereiprodukten. Sie betrifft eine Vorrichtung und ein Verfahren zum Übernehmen und Weiterverarbeiten von derartigen Gegenständen, insbesondere von Druckereiprodukten, wie z.B. Zeitungen, Zeitschriften, Broschüren, Katalogen, Teilprodukten solcher Druckereiprodukte, oder von Beilagen, Broschüren, CDs.</p>
<p id="p0002" num="0002">Die Weiterverarbeitung von Druckereiprodukten wird mit immer grösseren Geschwindigkeiten durchgeführt. Des Weiteren werden immer komplexere Produkte aus mehreren Teilprodukten zusammengestellt und verarbeitet. Beides, die hohen Geschwindigkeiten und die Komplexität der Produkte, erfordert eine sehr genaue Kontrolle der Produktlage zu jedem Zeitpunkt der Verarbeitung.</p>
<p id="p0003" num="0003">Ein sehr häufig auftretender Prozess ist das sogenannte Einstecken: In ein gefaltetes äusseres Produkt (auch als Hauptprodukt bezeichnet) werden ein oder mehrere Teilprodukte (auch als Vorprodukte bezeichnet) eingesteckt. Die einzusteckenden Teilprodukte können Druckereiprodukte oder auch andere Gegenstände, z.B. Beilagen, Broschüren, CDs, sein.<!-- EPO <DP n="2"> --></p>
<p id="p0004" num="0004">Das gefaltete Hauptprodukt wird vor dem Einsteckvorgang beispielsweise von einem Greiferförderer an ein Einstecksystem, z.B. eine Einstecktrommel oder ein Umlaufsystem, übergeben. Das Einstecksystem hat mehrere Aufnahmeeinheiten in Form von Taschen. In diese werden die Hauptprodukte mit der Falzkante voraus eingesteckt und am als Anschlag wirkenden Taschenboden abgebremst. Das Hauptprodukt wird anschliessend geöffnet, und die weiteren Gegenstände werden in das geöffnete Hauptprodukt eingesteckt.</p>
<p id="p0005" num="0005">Aus der Patentschrift <patcit id="pcit0001" dnum="US4124203A"><text>US 4,124,203</text></patcit> ist bekannt, Taschen mit fest montierten und schwenkbar angebrachten Seitenwänden zu verwenden. In Füllstationen werden dabei Haupt- und Vorprodukte in die Taschen eingebracht. Um ein Zurückspringen der Hauptprodukte zu verhindern, ist jede Tasche mit zwei durch Federn vorgespannte Bremselemente ausgestattet. Nach dem Bremsen des Hauptprodukts beim Einbringen in die Tasche werden die Bremselemente zusammen mit der schwenkbaren Seitenwand wegbewegt, um Raum zum Öffnen und Vorbereiten des Hauptprodukts für das Einbringen der Vorprodukte zu schaffen.</p>
<p id="p0006" num="0006">Aus der nicht vorveröffentlichten <patcit id="pcit0002" dnum="CH0078808"><text>CH-Anmeldung Nr. 00788/08</text></patcit> ist ausserdem bekannt, das gefaltete Hauptprodukt im Greifer zu belassen und es während des Einsteckvorgangs, d.h. solange der Greifer zwecks Aufnahme des weiteren Produkts geöffnet sein muss, durch mitbewegte Anschläge und zusätzliche Stützelemente an der Falzkante und an den Seitenflächen abzustützen.</p>
<p id="p0007" num="0007">Bei den bekannten Vorrichtungen verläuft die Zuführrichtung regelmässig in anderer Richtung als die Weiterförderung durch die Aufnahmeeinheiten. Für die Übergabe müssen die vereinzelten Gegenstände innerhalb sehr kurzer Zeit in die bewegten Aufnahmeeinheiten überführt werden. Für die eigentliche Übergabe steht daher wenig Platz und Zeit zur Verfügung. Die Gegenstände werden mit einer Kante voran<!-- EPO <DP n="3"> --> durch eine Öffnung der Aufnahmeeinheit in diese eingeführt. Dabei erfahren die Gegenstände häufig sehr starke (negative) Beschleunigungen und werden von einem Teil der Aufnahmeeinheit gestoppt und daran ausgerichtet. Dieser in der Bewegungsbahn der zugeführten Gegenstände liegende Teil, gegen den die Vorlaufkante läuft, wird im folgenden als Anschlag bezeichnet. Das plötzliche Abbremsen am Anschlag kann dazu führen, dass der neu zugeführte Gegenstand vom Anschlag abprallt und entgegen der Zuführrichtung zurückspringt. Dabei kann es sich seitlich verschieben. Falls es aus mehreren Gegenständen besteht, können diese sich auch gegeneinander verschieben und/oder verdrehen. Je nach Flexibilität bzw. Stabilität des Gegenstands kann das Abbremsen am Anschlag auch zu einem<!-- EPO <DP n="4"> --> Um- oder Durchbiegen des Gegenstands führen. Insgesamt führt das zu starke Abbremsen am Anschlag zu unerwünschten Ungenauigkeiten in der Position des Gegenstands. Diese können zu Fehlern in der weiteren Verarbeitungskette führen und sollten daher vermieden werden.</p>
<p id="p0008" num="0008">Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung und ein Verfahren zum Übernehmen und Weiterverarbeiten von flexiblen, flächigen Gegenständen, insbesondere von Druckereiprodukten, anzugeben, bei dem die erwähnten Nachteile vermieden werden und eine gute Kontrolle der Gegenstandslage auch während und nach grossen Beschleunigungen gewährleistet ist.</p>
<p id="p0009" num="0009">Die Aufgabe wird gelöst durch eine Vorrichtung mit den Merkmalen von Anspruch 1 sowie durch ein Verfahren mit den Merkmalen von Anspruch 14. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen, der Beschreibung und den Zeichnungen.</p>
<p id="p0010" num="0010">Die erfindungsgemässe Vorrichtung umfasst wenigstens eine Aufnahmeeinheit, die entlang einer geschlossenen Umlaufbahn bewegbar ist und an einer Übernahmestelle einen Gegenstand aufzunehmen imstande ist, der von einer Zuführstation mit einer Zuführgeschwindigkeit zugeführt wird. Die Aufnahmeeinheit bildet einen Anschlag für den zu übernehmenden Gegenstand aus, der die Bewegung des Gegenstands in Zuführrichtung begrenzt. Erfindungsgemäss ist wenigstens ein mit der Aufnahmeeinheit mitbewegtes Halte- und/oder Bremselement vorhanden. Dieses ist imstande, wenigstens im Bereich der Übernahmestelle wenigstens indirekt auf den Gegenstand zu wirken und den Gegenstand vor Erreichen des Anschlags abzubremsen, d.h. seine Geschwindigkeit gegenüber der Zuführgeschwindigkeit zu vermindern.<!-- EPO <DP n="5"> --></p>
<p id="p0011" num="0011">Gemäss einer alternativen Ausführungsform, die zum Verständnis der Erfindung dient, wirken die Halte- und/oder Bremselemente direkt mit dem zu übernehmenden Gegenstand zusammen und nehmen dessen kinetische Energie wenigstens teilweise auf. Die gerichtete kinetische Energie wird wenigstens teilweise in ungerichtete Bewegungsenergie (thermische Energie, Reibung) umgesetzt, d.h. wenigstens teilweise dissipiert. Durch die starke Dämpfung des Gegenstands im Aufnahmeabteil wird verhindert, dass der Gegenstand zurückspringt oder sich unkontrolliert verschiebt. Ausserdem wird vermieden, dass sich der Gegenstand in der Aufnahmeeinheit bzw. am Anschlag aufstaucht und um- oder durchbiegt. Die Lage des Gegenstands ist daher sehr gut kontrollierbar.</p>
<p id="p0012" num="0012">Gemäss der Erfindung basiert der Bremseffekt hauptsächlich auf einem Impulsübertrag: Ein bereits im Aufnahmeabteil gehaltenes gefaltetes Produkt dient als Aufnahme für ein weiteres zu übernehmendes Produkt. Es wird vorzugsweise so gehalten, dass seine Falzkante vom Anschlag beabstandet ist. Hierzu dient das Halte-und/oder Bremselement. Es fixiert das Produkt im Abteil, jedoch so, dass es sich durch Einwirkung von Aussen noch verschieben kann, ohne beschädigt zu werden. Das weitere Produkt überträgt nun beim Einstecken seinen Impuls teilweise auf das bereits gehaltene Produkt. Beide Gegenstände bewegen sich gemeinsam mit reduzierter Geschwindigkeit in Zuführrichtung bzw. in Richtung Anschlag.</p>
<p id="p0013" num="0013">Die oben beschriebene alternative Ausführungsform und die Erfindung können auch kombiniert werden. Beispielsweise kann bei einer Einstecktrommel beim ersten Produkt (z.B. Hauptprodukt) ein Bremselement zum Einsatz kommen, welches das erste Produkt durch Reibung abbremst. Beim einzusteckenden weiteren Produkt (z.B. Vorprodukt) kann ein einfaches Halteelement zum Einsatz kommen, welches das erste Produkt in der Aufnahmeeinheit fixiert, aber Verschiebungen in Zuführrichtung und damit ein Abbremsen des zweiten Produkts mittels Impulsübertrag zulässt.<!-- EPO <DP n="6"> --></p>
<p id="p0014" num="0014">Die Erfindung lässt sich auf der Basis von bekannten Übernahmevorrichtungen realisieren, insbesondere Umlauf- oder Trommelsystemen mit mehreren Aufnahmeabteilen in Form von Taschen, die entlang einer beliebigen bzw. kreisförmigen Bahn bewegbar sind. Beispielsweise kann die Erfindung auf der Basis von Taschen- oder Greiferförderern, Einstecktrommeln, Schneidtrommeln und dergleichen ausgeführt werden. Die Aufnahmeeinheiten können einzeln entlang einer beliebig geformten Förderstrecke bewegte Taschen oder Abteile einer Einstecktrommel sein. Sie können auch durch mehrere kooperierende Stützelemente realisiert sein. Die Halte- und/oder Bremselemente sind bevorzugt mit den Aufnahmeeinheiten verbunden und werden durch diese mitbewegt. Zur Realisierung einer Einsteckfunktion können mehrere Zuführeinheiten und mehrere Übernahmestellen für Hauptprodukt und Vorprodukt(e) vorhanden sein; die Erfindung ist jedoch auch bei einer einfachen Übergabe zwischen zwei Förderern oder bei einer einfachen Bearbeitung mit Vorteil einsetzbar, z.B. beim Beschneiden eines Gegenstands. Eine Weiterverarbeitung im Sinne der Erfindung umfasst daher auch ein einfaches Fördern.</p>
<p id="p0015" num="0015">Die Zuführeinheit kann Gegenstände aus einem Speicher, z.B. Stapel, Wickel, oder aus einer bewegten Formation, z.B. Schuppenformation, Strom einzelner Produkte, Greiferstrom, beziehen. Die zugeführten Gegenstände können einfache Gegenstände, z.B. einfache Druckereiprodukte oder Warenproben, oder komplexere Kollektionen sein, z.B. ein Kleinstapel aus verschiedenen aufeinanderliegenden Druckereiprodukten. Die Zuführrichtung ist in der Regel in der Ebene des Gegenstands; die Förderrichtung der Aufhahmeeinheiten verläuft senkrecht dazu. Der Anschlag, z.B. der Taschenboden, ist im Wesentlichen senkrecht zur Zuführrichtung und zur Förderrichtung orientiert (Flächennormale in Zuführrichtung).<!-- EPO <DP n="7"> --></p>
<p id="p0016" num="0016">Das erfindungsgemässe Verfahren umfasst die folgenden Schritte: Bewegen wenigstens einer Aufnahmeeinheit entlang einer geschlossenen Bewegungsbahn an einer Übernahmestelle vorbei; Aufnehmen der Gegenstände durch die wenigstens eine Aufnahmeeinheit; Mitbewegen wenigstens eines Halte- und/oder Bremselement wenigstens im Bereich der Übernahmestelle mit der Aufnahmeeinheit; Abbremsen des zugeführten Gegenstands wenigstens teilweise und indirekt durch das Halte-und/oder Bremselement. Das zu übernehmende Produkt wird indirekt abgebremst, indem es seinen Impuls teilweise an ein bereits übernommenes Produkt überträgt, das durch ein Halteelement in der Aufnahmeeinheit verschiebbar gelagert ist.</p>
<p id="p0017" num="0017">Bevorzugt ist das Halte- und/oder Bremselement so an die Aufnahmeeinheit, das Produkt und dessen Zuführgeschwindigkeit angepasst, dass die vorlaufende Kante den Anschlag gerade noch erreicht, insbesondere mit einer unterhalb einer bestimmten Grenze liegenden Geschwindigkeit, die auch Null sein kann. Dies wird insbesondere durch geeignete Wahl der Form, Lage und/oder mechanischen Eigenschaften, wie z.B. Reibungskoeffizient, Elastizität, des Halte- und/oder Bremselements erreicht. Insgesamt wird der Gegenstand sanft am Anschlag ausgerichtet. Es ist aber auch möglich, dass der Gegenstand den Anschlag nicht erreicht und der Anschlag daher nicht mehr als Anschlag im herkömmlichen Sinne wirkt (ohne Halte- und/oder Bremselement wäre die Anschlagfunktion wieder gegeben). Ein Zurückspringen und Um-/Durchbiegen wird in jedem Fall vermieden; das Ausrichten kann prinzipiell auch auf anderem Wege erfolgen.</p>
<p id="p0018" num="0018">Das Halte- und/oder Bremselement wirkt vorzugsweise auf eine der Hauptflächen des Gegenstands und nicht in der Art eines Anschlags auf die Kanten. Bei der alternativen Ausführungsform steht beim Halte- und/oder Bremselement mehr die Bremswirkung (Dissipation der kinetischen Energie) im Vordergrund. Bei der Erfindung dient das Halte- und/oder Bremselement in erster Linie<!-- EPO <DP n="8"> --> zum Festhalten des bereits übernommenen Gegenstands in der Aufnahmeeinheit, so dass dieser den Impuls des weiteren Gegenstands übernehmen kann.</p>
<p id="p0019" num="0019">Bei der alternativen Ausführungsform und bei der Erfindung wirkt das Halte-und/oder Bremselement bevorzugt mit einer Stützfläche für den Gegenstand oder mit einem weiteren Halte- und/oder Bremselement zusammen. Die Stützfläche kann Teil der Aufnahmeeinheit sein oder kann zusätzlich dazu vorgesehen sein.</p>
<p id="p0020" num="0020">Das Halte- und/oder Bremselement besteht beispielsweise aus einem in sich elastischen, z.B. komprimierbaren, Material und/oder weist Formelastizität auf. Es kann beispielsweise als kissenförmige Schlaufe aus einem dünnen elastischen Material, insbesondere Kunststoff, ausgebildet sein. Es kann sich auch um eine oder mehrere Blattfedern handeln. Bei der Erfindung kann es sich auch um Greifer handeln.</p>
<p id="p0021" num="0021">Um einen Gegenstand mittels Reibung abzubremsen oder in der Aufnahmeeinheit zu halten, ist das Halte- und/oder Bremselement bevorzugt flächig ausgebildet, um den Gegenstand möglichst homogen zu belasten. Bevorzugt hat das Halte- und/oder Bremselement einen Bereich mit einer gewölbten Oberfläche. Im Zusammenspiel mit einer in der Regel ebenen Stützfläche oder einem entsprechend ausgebildeten Gegen-Halte- und/oder Bremselement wird daher ein in der Seitenansicht sich V-förmig verjüngender Eintrittsspalt für den Gegenstand oder einen Teilbereich davon gebildet.</p>
<p id="p0022" num="0022">Das Halte- und/oder Bremselement hat vor allem für die alternative Ausführungsform bevorzugt einen richtungsabhängigen Reibungskoeffizienten, wodurch die Reibung in Zuführrichtung, d.h. zum Anschlag hin, kleiner ist als die Reibung entgegen der Zuführrichtung. Hierdurch wird ein Abprallen am Anschlag<!-- EPO <DP n="9"> --> und Zurückspringen des Gegenstands noch zusätzlich verhindert. Das Halte-und/oder Bremselement hat beispielsweise eine Oberfläche mit Vorsprüngen oder Borsten.</p>
<p id="p0023" num="0023">Das Halte- und/oder Bremselement ist vorzugsweise direkt oder indirekt steuerbar, um die Reibung zwischen dem Gegenstand und dem Halte- und/oder Bremselement zu variieren. Dadurch kann der Gegenstand je nach Anforderungen beispielsweise im Aufnahmeelement verschoben oder darin so festgeklemmt werden, dass er beim Auftreffen eines weiteren Gegenstands dessen Impuls aufnehmen kann.</p>
<p id="p0024" num="0024">Zum Positionieren des übernommenen Gegenstands im Aufnahmeabteil ist vorzugsweise eine Positioniereinrichtung vorhanden. Diese dient beispielsweise bei der Erfindung dazu, ein bereits übernommenes Produkt in eine Lage zu bringen, in der es vom Anschlag beabstandet ist. Beim der alternativen Ausführungsform und bei der Erfindung wird die Positioniereinrichtung beispielsweise eingesetzt, um das Produkt in eine definierte Lage für die Weiterverarbeitung, z.B. Beschneiden oder Weitertransport, zu bringen. Durch die Positioniereinrichtung kann beispielsweise eine definierte Lage des Produkts relativ zur Aufnahmeeinheit realisiert werden, z.B. ein bestimmter Abstand zum Anschlag. In einem anderen Beispiel kann die gesamte Aufnahmeeinheit relativ zu einem mitbewegten Förderelement verschoben werden, so dass das Produkt eine Soll-Position relativ zum Förderelement einnimmt und in gut kontrollierter Weise von diesem übernommen und weitergefördert werden kann.</p>
<p id="p0025" num="0025">Die Positioniereinrichtung umfasst vorzugsweise eine mechanische Steuerkulisse, die auf das Produkt oder auf die Aufnahmeabteile einwirkt. Die Positioniereinrichtung kann auch durch geeignete Form der Umlaufbahn der Aufnahmeabteile realisiert sein, z.B. kann in gekrümmten Abschnitten und/oder Abschnitten mit hängender Förderung die Fliehkraft und/oder Schwerkraft gezielt<!-- EPO <DP n="10"> --> zum Positionieren genutzt werden, gegebenenfalls im Zusammenspiel mit weiteren Anschlägen und/oder Halteelementen.</p>
<p id="p0026" num="0026">Das erfindungsgemässe Prinzip ist bei allen Einrichtungen einsetzbar, bei denen Produkte mit grosser Geschwindigkeit Aufnahmeeinheiten zugeführt und dabei abgebremst werden, also beispielsweise beim Einführen von Produkten in Taschen oder geöffnete Produkte, z.B. bei Einsteckvorrichtungen oder Schneidvorrichtungen.</p>
<p id="p0027" num="0027">Beispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und nachfolgend beschrieben. Es zeigen rein schematisch:
<dl id="dl0001">
<dt>Fig. 1a-f</dt><dd>eine Aufnahmeeinheit in Form einer Tasche eines Einstecksystems in verschiedenen Schnittansichten und zeitlich geraffter Darstellung;</dd>
<dt>Fig. 1 g</dt><dd>eine Übersichtsdarstellung eines Einstecksystems;</dd>
<dt>Fig.2a-e</dt><dd>eine weitere Aufnahmeeinheit in Form einer Tasche einer Einstecksystems in verschiedenen Schnittansichten und zeitlich geraffter Darstellung;</dd>
<dt>Fig.3a-f</dt><dd>das Positionieren der aufgenommenen Gegenstände durch eine Positioniereinrichtung bei einer Tasche gemäss <figref idref="f0001">Fig. 1a-f oder 2a-e</figref>;</dd>
</dl><!-- EPO <DP n="11"> -->
<dl id="dl0002" compact="compact">
<dt>Fig. 4+5</dt><dd>eine weitere erfindungsgemässe Vorrichtung mit Förderelementen in Form von Greifern und mit diesen mitbewegten Aufnahmeabteilen mit Halte- und/oder Bremselementen in verschiedenen Ansichten.</dd>
</dl></p>
<p id="p0028" num="0028"><figref idref="f0001">Fig. 1a-f</figref> zeigen den Ablauf der Verfahrensschritte anhand eines erstes Beispiels für eine erfindungsgemässe Vorrichtung 1 auf der Basis einer an sich bekannten Einstecktrommel 2 (siehe <figref idref="f0002">Fig. 1g</figref>). Die Einstecktrommel 2 ist um eine Längsachse L drehbar und hat mehre Aufnahmeeinheiten 10 in Form von Taschen 12. Die Taschen 12 haben zwei V-förmig zueinander angeordnete Stützflächen 13, 14 und einem Taschenboden 15, der parallel zur Längsachse L ausgerichtet ist und als Anschlag wirkt. Gegenstände 100, z.B. gefaltete Druckerei-Hauptprodukte 101 oder weitere gefaltete oder ungefaltete Produkte 102, 103 werden den Aufnahmeeinheiten durch verschiedene Zuführeinheiten 20, 21, 22 an vorbestimmten Übernahmestellen S1, S2, S3 zugeführt. Diese sind nebeneinander, aber in axialer Richtung der Trommel 2 voneinander beabstandet angeordnet. Durch einen hier nicht näher dargestellten Verschiebemechanismus werden die Gegenstände 100 in Richtung der Längsachse L verschoben, während sich die Trommel 2 dreht. Sie beschreiben daher eine spiralige Bahn U um die Längsachse L. Durch Verschieben und Drehen der Trommel kommt das zuerst an der Übernahmestelle S1 eingeführte Hauptprodukt 101 an den Übernahmestellen S2, S3 für die weiteren Produkte 102, 103 vorbei. Durch Einstecken oder Aufeinanderlegen wird eine komplexe Kollektion 104 erstellt. Diese wird an einer Entnahmestation 30 entnommen und weitergefördert, z.B. durch einen Greiferförderer.</p>
<p id="p0029" num="0029">In <figref idref="f0001">Fig. 1a-f</figref> sind verschiedene Schnittansichten der Taschen 12 senkrecht zur Längsachse L der Trommel 2 gezeigt. Durch nur lokal vorhandene Elemente, wie z.B. die Offenhalteelemente 16, 17 in <figref idref="f0001">Fig. 1c-e</figref>, sind Öffnungs- bzw. Offenhaltefunktionen realisiert. Die Querschnitte unterscheiden sich daher<!-- EPO <DP n="12"> --> voneinander; es handelt sich aber um dieselbe Tasche 12. Die Ansichten entsprechen verschiedenen Stadien während des Einsteckens.</p>
<p id="p0030" num="0030"><figref idref="f0001">Fig. 1a</figref> zeigt die Tasche 12 an der ersten Übernahmestelle S1. Hier wird das Hauptprodukt 101 mit der Falzkante 101a voran in die Tasche 12 eingeführt. Entlang des Trommelabschnitts, in dem sich die Übernahmestelle S 1 befindet, ist innerhalb der Taschen 12 ein erstes Halte- und/oder Bremselement 40 angeordnet. Es besteht aus einem flexiblen Materialstreifen, der nach Art einer Blattfeder kissenartig auf eine der seitlichen Stützwände 13 aufgebracht und relativ zur Stützfläche 13 verformbar ist. Er hat eine strukturierte Aussenseite 41, die hier mit zum Taschenboden 15 hin gerichteten Borsten versehen ist. Der kleinste Abstand d zwischen der Aussenseite 41 (einschliesslich der Borsten) und der gegenüberliegenden Stützfläche 14 ist kleiner als eine typische Produktdicke b. Das eingeführte Produkt 101 gibt daher seine kinetische Energie durch Reibung am Halte- und/oder Bremselement 40 wenigstens teilweise an dieses und die andere Stützfläche 14 ab und erreicht den Anschlag 15 mit reduzierter Geschwindigkeit. Durch die strukturierte Aussenseite 41 wird verhindert, dass das Produkt 101 vom Anschlag abprallt und dabei entgegen der Zuführrichtung F bewegt wird. Das Produkt 101 liegt daher nach dem Einführen am Taschenboden 15 an (<figref idref="f0001">Fig. 1b</figref>).</p>
<p id="p0031" num="0031"><figref idref="f0001">Fig. 1c</figref> zeigt den Querschnitt nach Verschieben des Produkts 101 in axialer Richtung. Es hat ein Öffnungsvorgang stattgefunden. In dem hier dargestellten Bereich sind zwei Offenhalteelemente 16, 17 in Form eines gebogenen Führungsblechs vorhanden, die jeweils kragenartig in die Tasche hinein ragen. Hinter den Offenhalteelementen 16, 17 ist das Produkt 101 im Bereich seiner beiden Aussenkanten 101b, 101c positioniert. An den Seiten der Offenhalteelemente 16, 17, die den Stützflächen 13, 14 zugewandt sind, befinden sich zweite Halte- und/oder Bremselemente 42, 43. Diese bestehen ebenfalls aus einem flexiblen Materialstreifen, der gegen das entsprechende Offenhalteelement 16, 17 federnd ist.<!-- EPO <DP n="13"> --></p>
<p id="p0032" num="0032">Das Produkt 101 wird so im Bereich seiner beiden Aussenkanten 101b, 101c federnd gegen die Stützfläche 13, 14 gedrückt.</p>
<p id="p0033" num="0033">Zwischen <figref idref="f0001">Fig. 1c und 1d</figref> kommt eine Positioniereinrichtung zum Einsatz, die das Produkt 101 in Richtung Taschenöffnung (radiale Richtung der Trommel) nach aussen schiebt. Die Positioniereinrichtung umfasst beispielsweise eine stationäre Steuerkulisse oder umlaufende Mittel, über die die Falzkante 101a gleitet und die das Produkt 101 relativ zum Aufnahmeabteil 10 verschiebt. Alternativ kann auch die Schwerkraft zum Verschieben des Produkts 101 genutzt werden, z.B. im unteren Trommelabschnitt. Der Falz 101a ist daher bei <figref idref="f0001">Fig. 1d</figref> vom Anschlag 15 beabstandet. Die zweiten Halte- und/oder Bremselemente 42, 43 dienen dazu, das Produkt 101 in dieser Stellung, also offen und vom Anschlag beabstandet, zu halten.</p>
<p id="p0034" num="0034">In <figref idref="f0001">Fig. 1d</figref> ist die Situation an der zweiten Zuführstelle S2 gezeigt. Ein weiteres Produkt 102, hier bestehend aus zwei Teilprodukten, wird in die Tasche 12 bzw. das geöffnete Hauptprodukt 101 eingeführt. Es trifft auf den Falzbereich des Hauptprodukts 101 und schiebt dadurch das Hauptprodukt 101 nach unten (<figref idref="f0001">Fig. 1e</figref>). Durch den Impulsübertrag an das Hauptprodukt 101 wird das Produkt 102 gebremst.</p>
<p id="p0035" num="0035"><figref idref="f0001">Fig. 1f</figref> zeigt die Situation an der Entnahmestation 30, bei der keine Offenhalteelemente 16, 17 und Halte- und/oder Bremselemente 40, 42, 43 wirken. Das eingesteckte und geschlossene Produkt 104 wird beispielsweise mittels Greifern 32 entnommen und weitergefördert. Vor der Entnahmestation 30 können auch weitere Zuführungs-Schritte gemäss <figref idref="f0001">Fig. 1c-e</figref> durchgeführt werden.</p>
<p id="p0036" num="0036"><figref idref="f0001">Fig. 2a-e</figref> zeigen ein weiteres Beispiel für einen Einsteckvorgang sowie für die Gestaltung von Taschen 12, beispielsweise eines Einstecksystems, z.B. einer<!-- EPO <DP n="14"> --> Trommel oder eines Umlaufsystems. Ein Quertransport wie bei Fig. la-g ist nicht zwingend, aber möglich. Wie bei <figref idref="f0001">Fig. 1a-f</figref> weisen die Taschen zwei Stützflächen 13, 14 und einen Boden 15 auf. An einer der Stützflächen 13 ist ein erstes Halte- und/oder Bremselement 40 in Form einer gebogenen Blattfeder mit einer strukturierten Aussenfläche 41 angebracht. Durch eine Aussparung 18 in der Stützfläche 13 kann das Halte- und/oder Bremselement 40 ganz an die Stützfläche 13 heran schwenken, so dass die Tasche vollständig geöffnet und das Halte- und/oder Bremselement 40 wirkungslos wird. Diese Bewegung kann aktiv gesteuert werden, hier beispielsweise durch eine (nicht dargestellte) Steuerkulisse, die mit einem Steuerelement 19 am Halte- und/oder Bremselement 40 zusammenwirkt. Hierdurch ist die Stärke der Reibung und daher die Bremswirkung einstellbar. In <figref idref="f0001">Fig. 2b-e</figref> ist das Steuerelement 19 mit der Stützfläche 13 verriegelt.</p>
<p id="p0037" num="0037">An der Öffnung der Tasche 12 sind zweite Brems- und Halteelemente 50 in Form kleiner Greifer angebracht, die gegensinnig in die Tasche 12 hinein geschwenkt werden können. Hierzu dient wiederum beispielsweise eine (nicht dargestellte) Steuerkulisse, die mit einem Steuerelement 51 am Brems- und Halteelement 50 zusammenwirkt. Die Brems- und Halteelemente 50 dienen einerseits als Offenhalteelemente und andererseits zum Fixieren eines bereits aufgenommenen Produkts in der Tasche 12, damit dieses ein weiteres Produkt aufnehmen und durch Impulsübertrag abbremsen kann. Die Funktion wird im Folgenden erläutert:</p>
<p id="p0038" num="0038">In <figref idref="f0001">Fig. 2a</figref> ist eine <figref idref="f0001">Fig. 1a</figref> entsprechende Situation gezeigt: Die Zuführrichtung F ist auf die Trommel 1 gerichtet. Das erste Halte- und/oder Bremselement 40 ist in seine aktive Position geschwenkt, d.h. steht von der seitlichen Stützfläche 13 ab und verengt die Tasche 12 im bodennahen Bereich. Das Produkt 101 wurde durch das erste Halte- und/oder Bremselement 40 abgebremst und liegt am Taschenboden 15 an. Die zweiten Brems- und Halteelemente 50 sind nach aussen geschwenkt und wirkungslos. In <figref idref="f0001">Fig. 2b</figref> wurde das Produkt 101 geöffnet und wird durch die nun nach<!-- EPO <DP n="15"> --> innen geschwenkten zweiten Brems- und Halteelemente 50 offen gehalten. Es wird durch die zweiten Brems- und Halteelemente 50, insbesondere ihre kissenformigen flexiblen Beläge 44, leicht gegen die Stützfläche 13, 14 gedrückt. Das erste Halte- und/oder Bremselement 40 ist in seine inaktive Position geschwenkt. Zwischen <figref idref="f0001">Fig. 2b und 2c</figref> wird das Produkt 101 vom Abteilboden 15 abgehoben. Hierzu wird die Klemmwirkung der zweiten Brems- und Halteelemente 50 gegebenenfalls leicht verringert. In <figref idref="f0001">Fig. 2c</figref> wird nun ein weiteres Produkt 102 eingeführt, trifft auf das gefalzte Hauptprodukt 101 und nimmt dieses mit. Durch den Impulsübertrag werden beide Produkte mit geringerer Geschwindigkeit als die Zuführgeschwindigkeit weiterbewegt und treffen auf den Taschenboden (<figref idref="f0001">Fig. 2d</figref>). Ein Teil der auf das Hauptprodukt 101 übertragenen kinetischen Energie dissipiert an den zweiten Brems- und Halteelementen 50. Nach Wegschwenken der Halteelemente 50 und dem Schliessen der eingesteckten Produkte 101, 102 kann das Produkt 104 entnommen werden (<figref idref="f0001">Fig. 2e</figref>). Vor der Entnahme können weitere Einsteckschritte (Verschieben vom Anschlag weg, Festhalten, Einstecken) durchgeführt werden.</p>
<p id="p0039" num="0039">Zum Zusammenstellen eines komplexeren Produkts, das aus einem gefalteten Hauptprodukt und mehreren weiteren Produkten mit unterschiedlichem Gewicht besteht, ist folgendes Vorgehen vorteilhaft: Sequentielles Einstecken der weiteren Produkte nacheinander statt einmaliges Einstecken eines Paketes aus den weiteren Produkten. Beim sequentiellen Einstecken sollten zuerst die leichteren und dann die schwereren Produkte eingesteckt werden. Denn bei gleicher Zuführgeschwindigkeit haben die schwereren Produkte einen grösseren Impuls und werden durch die bereits übernommenen Produkte besser abgebremst, wenn diese bereits eine grössere Masse haben.</p>
<p id="p0040" num="0040"><figref idref="f0003">Fig. 3a-f</figref> zeigt eine Möglichkeit, wie eine Positionierungseinrichtung 60 für die Aufnahmeeinheiten 10 gemäss <figref idref="f0001">Fig. 1a-f</figref> ausgebildet sein kann. Die Bewegungsbahn U' der Aufnahmeeinheiten 10 ist gestreckt dargestellt, könnte aber eine beliebige<!-- EPO <DP n="16"> --> Form haben. Das gleiche Prinzip ist für Abteile gemäss <figref idref="f0001">Fig. 2a-e</figref> anwendbar. Es handelt sich um eine einfache Führungskulisse 61, die eine Führungsfläche aufweist und in einem bestimmten Bereich der Umlaufbahn der Aufnahmeeinheiten 10 auf die Falzkanten 101a wirkt. Die Falzkanten 101a gleiten auf der Führungsfläche der Kulisse 61 und werden dadurch relativ zum Taschenboden 15 verschoben. Die Produkte 101 ragen dazu in Richtung des Taschenbodens 15 über die Aufnahmeeinheiten 10 hinaus oder Boden 15 und Seitenflächen 13, 14 haben (hier nicht gezeigte) Aussparungen, in die die Kulisse 61 beispielsweise kämmend eingreift. Umlaufende Mittel, z.B. Bänder, sind auch möglich.</p>
<p id="p0041" num="0041"><figref idref="f0004">Fig. 4 und 5</figref> zeigen ein weiteres Beispiel für eine Vorrichtung mit den erfindungsgemässen Halte- und/oder Bremselementen. Die Vorrichtung entspricht im Wesentlichen der Einsteckvorrichtung, wie sie in der nicht vorveröffentlichten <patcit id="pcit0003" dnum="CH0078808"><text>CH-Anmeldung Nr. 00788/08</text></patcit> beschrieben wurde. Zweck der Einsteckvorrichtung ist das Einstecken von Produkten 102, die einzeln aber auch eine Zusammenstellung mehrerer Produkte sein können, in ein gefaltetes Hauptprodukt 101. Dabei werden die Hauptprodukte 101 von einem Greiferförderer 80 herangeführt. Während des Einsteckvorgangs wird der Greifer 81 geöffnet, das Produkt aber nicht daraus entnommen, sondern nur zusätzlich abgestützt. Nach dem Einstecken wird das kombinierte Produkt durch denselben Greifer 81 weitergefördert, der dann wieder geschlossen ist.</p>
<p id="p0042" num="0042">Die Vorrichtung wird vorliegend nur so weit beschrieben, wie zum Verständnis der dieser Anmeldung zugrundeliegenden Erfindung notwendig ist.</p>
<p id="p0043" num="0043">Die Vorrichtung umfasst eine Mehrzahl von Aufnahmeeinheiten 90, die im Wesentlichen entlang einer Kreisbahn um eine Drehachse D bewegt werden. Die Vorrichtung basiert auf einem Antriebsrad 110, das aus zwei Teilrädern 110a, 110b<!-- EPO <DP n="17"> --> mit jeweils einer Mehrzahl von Speichen 111 besteht. Die Teilräder 110a, 110b haben eine gemeinsame Achse, die Drehachse D, sind voneinander beabstandet und sind etwa spiegelbildlich ausgebildet. Die Aufnahmeeinheiten 90 sind durch das Zusammenspiel mehrerer gegeneinander beweglicher flächiger Stützelemente 91, 92 gebildet. Jeweils zwei Stützelemente 91, 92 sind an den Speichen 111 jeweils eines Teilrades 110a, 110b angebracht und können um Achsen A1, A2 verschwenkt werden, die senkrecht zur Speiche 111 laufen (hier senkrecht zur Zeichnungsebene bzw. in Umfangsrichtung des Rades 110). In <figref idref="f0004">Fig. 5</figref> ist mit durchgezogenen Linien der Zustand gezeigt, in dem die Stützelemente 91, 92 in ihrer aktiven Position sind und ein Produkt abstützen. Mit gestrichelten Linien ist die inaktive Stellung der Stützelemente 91, 92 gezeigt. In <figref idref="f0004">Fig. 4</figref> sind die Stützelemente 91, 92 weitgehend in ihrer aktiven Position (entgegen dem Uhrzeigersinn von ca. "4 Uhr" bis "1 Uhr") bzw. werden aus dieser weggeschwenkt ("1 Uhr" bis "12 Uhr").</p>
<p id="p0044" num="0044">Die weiter innen angeordneten Stützelemente 91 umfassen jeweils eine flächige Stützwand 93 und eine U-förmiges Element 94 am von der Schwenkachse A1 abgewandten Ende. Durch Zusammenspiel der beiden gegenüberliegenden Stützelemente 91 wird temporär ein Aufnahmeabteil 90 realisiert. Ein Produkt 100 ist durch die Böden der U-förmigen Elemente 94 und durch die beiden Stützwände 93 gestützt. Eine zusätzliche Stütz- und Offenhaltefunktion wird durch die weiteren Stützelemente 92 erreicht.</p>
<p id="p0045" num="0045">Die inneren Stützelemente 91 weisen ausserdem Halte- und/oder Bremselemente 45 in Form von einer Schlaufe aus einem elastischen Material auf. Die Schlaufe kann zur Erhöhung der Flexibilität auch an ihrem Scheitelpunkt durchtrennt sein. Die Halte- und/oder Bremselemente 45 liegen gegenüber von der Stützwand 93 und sind mit dem U-förmigen Element 94 fest verbunden.<!-- EPO <DP n="18"> --></p>
<p id="p0046" num="0046">Die erfindungsgemässe Vorrichtung 1 wirkt mit einem Greiferförderer 80 zusammen. Dessen Greifer 81 werden entlang einer geschlossenen Umlaufbahn U" bewegt. Diese verläuft innerhalb der Vorrichtung 1 und in diesem Bereich wenigstens teilweise entlang eines Kreisbogensegments mit dem Mittelpunkt D. Die Bahn der Greifer 81 ist daher wenigstens teilweise parallel zur Bahn der Aufnahmeabteile 10, beispielsweise im in <figref idref="f0004">Fig. 4</figref> dargestellten Bereich.</p>
<p id="p0047" num="0047">Im Folgenden wird die Funktion erläutert:</p>
<p id="p0048" num="0048">Produkte 100, hier gefaltete Hauptprodukte 101, werden durch den Greiferförderer 80 gefördert. Während ein Produkt 101 von einem Greifer 81 gehalten ist, fahren im hier nicht dargestellten unteren Teil der Bewegungsbahn U" die miteinander kooperierenden äusseren Stützelemente 92 zwischen die Produktteile ein. Sie halten das Produkt 101 daher offen. Etwa gleichzeitig werden die inneren Stützelemente 91 eingeschwenkt. Die inneren Stützelemente 91 nehmen eine Position ein, in der ihre Böden 95 einen vorbestimmten Abstand zur ergriffenen Produktkante 101 a haben (Situation bei ca. "3 Uhr"). In dieser Stellung ist das Produkt 101 geöffnet und der obere Produktteil liegt auf den äusseren Stützelementen 92 auf. Die Halte- und/oder Bremselemente 45 drücken den oberen Produktteil gegen die äusseren Stützelemente 92. Der Greifer 81 wird geöffnet. Greifer 81, Aufnahmeeinheiten 10 und Produkt 101 werden in dieser relativen Stellung synchron um etwa 45° bis zur Übernahmestelle S 1 weiterbewegt (bei ca. "2 Uhr"). Ein weiteres Produkt 102 wird in Zuführrichtung F eingeschoben, die senkrecht zum Boden 95 und zur Bewegungsrichtung der Aufnahmeeinheiten 10 verläuft. Es zieht das bereits in der Aufnahmeeinheit 10 und im offenen Greifer 81 angeordnete Produkt 101 nach innen. Durch Impulsübertrag und zu einem geringeren Masse durch Reibung zwischen Halte- und/oder Bremselement 45, vorlaufendem Produkttteil und Stützelement 92 wird das neue Produkt 102 abgebremst. Die Falzkanten beider Produkte 101, 102 kommen nun am als Anschlag wirkenden Boden 95 zur Anlage (bei ca. "1 Uhr").<!-- EPO <DP n="19"> --></p>
<p id="p0049" num="0049">Der Boden 95 und damit die Falzkante 101 a befinden sich hier oberhalb des tiefsten Punktes 82 des Greifers 81. Diese Position entspricht nicht notwendigerweise der Sollposition der zu greifenden Kante 101a relativ zum Greifer 81. Durch kulissengesteuertes Anheben der inneren Stützelemente 91 relativ zum Greifer 81 (zwischen "2 Uhr" und "1 Uhr") werden die Produkte 101 wieder korrekt zum Greifer 81 positioniert. Der Greifer 81 wird anschliessend geschlossen. Die nun zum Abstützen nicht mehr notwendigen Stützelemente 91, 92 werden nach oben bzw. unten weg geschwenkt, so dass der Greiferförderer 80 aus dem inneren Bereich zwischen den beiden Teilrädern 110a, 110b herausgeführt werden kann.</p>
</description>
<claims id="claims01" lang="de"><!-- EPO <DP n="20"> -->
<claim id="c-de-01-0001" num="0001">
<claim-text>Vorrichtung (1) zum Übernehmen und Weiterverarbeiten von flexiblen, flächigen Gegenständen (100, 101, 102, 103), insbesondere von Druckereiprodukten, an einer Übernahmestelle (S1, S2, S3) von einer Zuführeinheit (20, 21, 22), mit wenigstens einer Aufnahmeeinheit (10, 12, 90), die entlang einer geschlossenen Umlaufbahn bewegbar ist, an der Übernahmestelle (S1, S2, S3) einen Gegenstand (100, 101, 102, 103) aufzunehmen imstande ist und einen Anschlag (15, 95) für den zu übernehmenden Gegenstand (100, 101, 102, 103) ausbildet, <b>gekennzeichnet durch</b> wenigstens ein mit der Aufnahmeeinheit (10, 12, 90) mitbewegtes Halte-und/oder Bremselement (42, 43, 45, 50), das imstande ist, wenigstens im Bereich der Übernahmestelle (S1, S2, S3) einen bereits übernommenen gefalteten Gegenstand (100, 101) so in der Aufnahmeeinheit (10, 12, 90) zu halten, dass der Impuls eines weiteren zu übernehmenden Gegenstands (100, 102, 103) wenigstens teilweise an den bereits übernommenen gefalteten Gegenstand (100, 101) übertragbar ist und der weitere zu übernehmende Gegenstand (100, 102, 103) <b>dadurch</b> vor Erreichen des Anschlags (15, 95) abgebremst wird.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0002" num="0002">
<claim-text>Vorrichtung nach Anspruch 1, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> das Halte-und/oder Bremselement (42, 43, 45, 50) imstande ist, den bereits übernommenen gefalteten Gegenstand so in der Aufnahmeeinheit (10, 12, 90) zu halten, dass seine Falzkante vom Anschlag (15, 95) beabstandet ist, dass er eine Aufnahme für einen weiteren zu übernehmenden Gegenstand (100, 101, 102, 103) bildet und dass er beim Auftreffen des weiteren zu übernehmenden Gegenstand (100, 101, 102, 103) zusammen mit diesem verschoben wird.<!-- EPO <DP n="21"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0003" num="0003">
<claim-text>Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> ein weiteres Halte- und/oder Bremselement (40) vorhanden ist, das imstande ist, die kinetische Energie eines zu übernehmenden Gegenstands (100, 101, 102, 103) durch direkten Kontakt mit dem zu übernehmenden Gegenstand (100, 101, 102, 103) wenigstens teilweise aufzunehmen und zu dissipieren.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0004" num="0004">
<claim-text>Vorrichtung nach Anspruch 3, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> das weitere Halte-und/oder Bremselement (40) elastisch ist oder einen elastischen Bereich aufweist, insbesondere aus einem komprimierbaren Material besteht und/oder Formelastizität aufweist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0005" num="0005">
<claim-text>Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> das weitere Halte- und/oder Bremselement (40) zusammen mit der Aufnahmeeinheit (10, 12, 90) einen sich verjüngenden Eintrittsspalt für den aufzunehmenden Gegenstand (100, 101, 102, 103) bildet, insbesondere indem es eine gewölbte Aussenfläche (41) hat.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0006" num="0006">
<claim-text>Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Aufnahmeeinheit (10, 12, 90) eine Tasche ist und/oder durch das Zusammenwirken mehrerer separater Stützelemente (91, 92) gebildet ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0007" num="0007">
<claim-text>Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, <b>gekennzeichnet durch</b> eine Positioniereinrichtung (60), welche imstande ist, den übernommenen Gegenstand (100, 101, 102, 103) relativ zur Aufnahmeeinheit (10, 12) und/oder relativ zu einem mit der Aufnahmeeinheit (10, 12) mitbewegten Förderelement (81) zu verschieben.<!-- EPO <DP n="22"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0008" num="0008">
<claim-text>Vorrichtung zum Übernehmen und Weiterverarbeiten von Druckereiprodukten nach einem der vorangegangenen Ansprüche, <b>gekennzeichnet durch</b>
<claim-text>- eine Mehrzahl von Förderelementen (81) in Form von Greifern, die entlang einer geschlossenen Greifer-Umlaufbahn (U") bewegbar sind und die ausgebildet sind, um ein gefaltetes Druckereiprodukt (101) in klemmender Weise aufzunehmen;</claim-text>
<claim-text>- eine Steuereinrichtung, insbesondere in Form einer Kulissensteuerung, die ausgebildet ist, um die Greifer (81) an einer in Bewegungsrichtung vor der Übernahmestelle (S1, S2, S3) liegenden Öffnungsstelle zu öffnen und an einer hinter der Übernahmestelle (S1, S2, S3) liegenden Schliessstelle zu schliessen;</claim-text>
<claim-text>- eine Mehrzahl von Aufnahmeeinheiten (10, 12, 90), die entlang einer geschlossenen Aufnahmeeinheiten-Umlaufbahn bewegbar sind und einen Anschlag (15, 95) und eine Stützfläche für die Falzkante (101a) bzw. eine der Seitenflächen des gefalteten Druckereiprodukts (101) ausbilden, wobei die Aufnahmeeinheiten (10, 12) wenigstens im Bereich der Übernahmestelle (S1, S2, S3) derart synchron mit den Greifern (81) bewegbar sind, dass in den Greifern (81) angeordnete Druckereiprodukte in den Aufnahmeeinheiten (10, 12, 90) positioniert sind;</claim-text>
<claim-text>- eine Mehrzahl von Halte- und/oder Bremselementen (42, 43, 45, 50), die den Aufnahmeeinheiten (10, 12, 90) zugeordnet und mit diesen mitbewegt sind und die imstande sind, eines der Produktteile gegen die Aufnahmeeinheit (10, 12, 90) zu drücken, so dass das gefaltete<!-- EPO <DP n="23"> --> Druckereiprodukt eine Aufnahme für ein weiteres Produkt (102, 103) bildet und vom Anschlag (15, 95) beabstandet ist, wobei das weitere Produkt durch Impulsübertrag an das offene gefaltete Druckereiprodukt (101) abgebremst wird.</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0009" num="0009">
<claim-text>Vorrichtung nach Anspruch 8, <b>gekennzeichnet durch</b> eine Positioniereinrichtung (60), welche imstande ist, die Aufnahmeeinheit (10, 12) stromabwärts von der Übernahmestelle (S1, S2, S3) relativ zum zugeordneten Greifer (81) zu verschieben, insbesondere in einer senkrecht zur Greifer-Umlaufbahn verlaufenden Richtung.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0010" num="0010">
<claim-text>Vorrichtung zum Übernehmen und Weiterverarbeiten von Druckereiprodukten nach einem der Ansprüche 1-7, <b>gekennzeichnet durch</b>
<claim-text>- eine Mehrzahl von Aufnahmeeinheiten (10, 12, 90) in Form von Taschen, die entlang einer geschlossenen Aufnahmeeinheiten-Umlaufbahn bewegbar sind und einen Anschlag (15, 95) und wenigstens eine Stützfläche für die Falzkante (101a) bzw. eine der Seitenflächen des gefalteten Druckereiprodukts (101) ausbilden;</claim-text>
<claim-text>- eine erste Zuführeinheit (20) zum Zuführen gefalteter Druckereiprodukte (101) an eine ersten Übernahmestelle (S1);</claim-text>
<claim-text>- wenigstens eine zweite Zuführeinheit (21) zum Zuführen weiterer Gegenstände an einer zweiten Übernahmestelle (S2);<!-- EPO <DP n="24"> --></claim-text>
<claim-text>- eine Mehrzahl von Halte- und/oder Bremselementen (42, 43, 44, 45), die einen an der ersten Übernahmestelle (S1) übernommenen gefalteten Gegenstand (100, 101) so in der Aufnahmeeinheit (10, 12, 90) zu halten imstande sind, dass der Impuls eines weiteren zu übernehmenden Gegenstands (100, 102, 103) wenigstens teilweise an den bereits übernommenen gefalteten Gegenstand (100, 101) übertragbar ist und der weitere zu übernehmende Gegenstand (100, 102, 103) <b>dadurch</b> vor Erreichen des Anschlags (15, 95) abgebremst wird.</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0011" num="0011">
<claim-text>Vorrichtung nach Anspruch 10, <b>gekennzeichnet durch</b> eine Positioniereinrichtung (60), insbesondere in Form einer Kulissensteuerung, wobei die Positioniereinrichtung imstande ist, die Gegenstände relativ zum Anschlag (15, 95) der Tasche zu verschieben, insbesondere in einer senkrecht zur Bewegungsrichtung der Taschen verlaufenden Richtung.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0012" num="0012">
<claim-text>Verfahren zum Übernehmen und Weiterverarbeiten von flexiblen, flächigen Gegenständen (100, 101, 102, 103), insbesondere von Druckereiprodukten, mit folgenden Merkmalen:
<claim-text>- Bewegen wenigstens einer Aufnahmeeinheit (10, 12, 90), die einen Anschlag (15, 95) für den zu übernehmenden Gegenstand (100, 101, 102, 103) ausbildet, entlang einer geschlossenen Bewegungsbahn an einer Übernahmestelle (S2, S3) vorbei;</claim-text>
<claim-text>- Halten eines gefalteten Gegenstands durch wenigstens ein Halte- und/oder Bremselement (42, 43, 45, 50), das wenigstens im Bereich der Übernahmestelle (S2, S3) mit der Aufnahmeeinheit mitbewegt wird, so in<!-- EPO <DP n="25"> --> in der Aufnahmeeinheit (10, 12, 90), dass der gefaltete Gegenstand eine Aufnahme für einen weiteren zu übernehmenden Gegenstand (100, 101, 102, 103) bildet;</claim-text>
<claim-text>- Einführen eines weiteren zu übernehmenden Gegenstands (100, 101, 102, 103) in den gefalteten Gegenstand;</claim-text>
<claim-text>- Abbremsen des weiteren zu übernehmenden Gegenstands (100, 101, 102, 103) indirekt durch das Halte- und/oder Bremselement (42, 43, 45, 50), bevor der Gegenstand (100, 101, 102, 103) den Anschlag (15, 95) erreicht, indem der weitere zu übernehmende Gegenstand (100, 102, 103) durch Impulsübertragung an den bereits übernommenen gefalteten Gegenstand (100, 101) mit diesem zusammen verschoben wird.</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0013" num="0013">
<claim-text>Verfahren nach Anspruch 12, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> der gefaltete Gegenstand (100, 101, 102, 103) im Bereich einer ersten Übernahmestelle (S1), welche entlang der geschlossenen Umlaufbahn vor den Übernahmestellen (S2, S3) angeordnet ist, durch direkten Kontakt mit einem weiteren Halte-und/oder Bremselement (40) abgebremst wird, und dass die kinetische Energie des gefalteten Gegenstands wenigstens teilweise dissipiert wird.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0014" num="0014">
<claim-text>Verfahren nach Anspruch 12, <b>gekennzeichnet durch</b> folgende Schritte:
<claim-text>- Einführen des gefalteten Gegenstands (100, 101, 102, 103) in die Aufnahmeeinheit (10, 12, 90) an einer ersten Übernahmestelle (S1), welche entlang der geschlossenen Umlaufbahn vor einer zweiten Übernahmestellen (S2) angeordnet ist, und Halten des gefalteten<!-- EPO <DP n="26"> --> Gegenstands <b>durch</b> das Halte- und/oder Bremselement (42, 43, 45, 50) derart, dass er eine Aufnahme für den weiteren zu übernehmenden Gegenstand (100, 101, 102, 103) bildet;</claim-text>
<claim-text>- Einführen des weiteren zu übernehmenden Gegenstands (100, 101, 102, 103) in den bereits übernommenen gefalteten Gegenstand mit einer Zuführgeschwindigkeit an der zweiten Übernahmestelle (S2);</claim-text>
<claim-text>- Impulsübertragung vom zu übernehmenden Gegenstand an den bereits übernommenen Gegenstand und <b>dadurch</b> gemeinsames Verschieben beider Gegenstände in der Aufnahmeeinheit mit gegenüber der Zuführgeschwindigkeit verminderter Geschwindigkeit.</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0015" num="0015">
<claim-text>Verfahren nach Anspruch 13, <b>gekennzeichnet durch</b> folgende Schritte:
<claim-text>- Einführen des gefalteten Gegenstands (100, 101, 102, 103) in die Aufnahmeeinheit (10, 12, 90) an der ersten Übernahmestelle (S1) und Halten des gefalteten Gegenstands <b>durch</b> das Halte- und/oder Bremselement (40, 42, 43, 45, 50) derart, dass er eine Aufnahme für den weiteren zu übernehmenden Gegenstand (100, 101, 102, 103) bildet;</claim-text>
<claim-text>- Einführen des weiteren zu übernehmenden Gegenstands (100, 101, 102, 103) in den bereits übernommenen gefalteten Gegenstand mit einer Zuführgeschwindigkeit an einer zweiten Übernahmestelle (S2), welche entlang der geschlossenen Umlaufbahn nach der ersten Übernahmestellen (S1) angeordnet ist;<!-- EPO <DP n="27"> --></claim-text>
<claim-text>- Impulsübertragung vom zu übernehmenden Gegenstand an den bereits übernommenen Gegenstand und <b>dadurch</b> gemeinsames Verschieben beider Gegenstände in der Aufnahmeeinheit mit gegenüber der Zuführgeschwindigkeit verminderter Geschwindigkeit.</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0016" num="0016">
<claim-text>Verfahren nach einem der Ansprüche 12-15, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Position des übernommenen Gegenstands (100, 101, 102, 103) relativ zur Aufnahmeeinheit und/oder relativ zu einem mitbewegten Förderelement (81) an eine Sollposition angepasst wird, insbesondere um den Gegenstand (100, 101, 102, 103) in eine definierte Lage für die Weiterverarbeitung zu bringen.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0017" num="0017">
<claim-text>Verfahren nach einem der Ansprüche 12-16, wobei ein bereits übernommener gefalteter Gegenstand (100, 101, 102, 103) innerhalb der Aufnahmeeinheit (10, 12, 90) vor dem Einführen eines weiteren Gegenstands so verschoben wird, dass seine Falzkante vom Anschlag beabstandet ist.</claim-text></claim>
</claims>
<claims id="claims02" lang="en"><!-- EPO <DP n="28"> -->
<claim id="c-en-01-0001" num="0001">
<claim-text>A device (1) for taking over and further processing flexible, flat objects (100, 101, 102, 103), in particular printed products, at a take-over location (S1, S2, S3) from a feed unit (20, 21, 22), with at least one receiver unit (10, 12, 90), which can be moved along a closed revolving path, is capable of receiving an object (100, 101, 102, 103) at the take-over location (S1, S2, S3), and forms a stop (15, 95) for the object (100, 101, 102, 103) to be taken over, <b>characterised by</b> at least one holding element and/or braking element (40, 42, 43, 45, 50), which is moved along with the receiver unit (10, 12, 90) and which is capable, at least in the region of the take-over location (S1, S2, S3), of holding an already taken over folded object (100, 101) in the receiver unit (10, 12, 90) in such a manner that the momentum of a further object (100, 102, 103) to be taken over can be transferred at least in part to the folded object (100, 101) already taken over, and the further obj ect (100, 102, 103) is thus slowed down before reaching the stop (15, 95).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0002" num="0002">
<claim-text>A device according to claim 1, <b>characterised in that</b> the holding element and/or braking element (42, 43, 45, 50) is capable of holding the folded object already taken over in the receiver unit (10, 12, 90) in such a manner that the folding edge is at a distance from the stop (15, 95), that it forms a receiver for a further object (100, 101, 102, 103) to be taken over, and that, upon impact of the further obj ect (100, 101, 102, 103) to be taken over, it is moved along with it.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0003" num="0003">
<claim-text>A device according to claim 1 or 2, <b>characterised in that</b> a further holding element and/or braking element (40) is present, which is capable of at least partly absorbing and dissipating the kinetic energy of an object (100, 101, 102, 103) to be taken over, by way of direct contact with the object (100, 101, 102, 103) to be taken over.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0004" num="0004">
<claim-text>A device according to claim 3, <b>characterised in that</b> the further holding element and/or braking element (40) is elastic or comprises an elastic region (44), in particular consists of a compressible material and/or comprises elasticity.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0005" num="0005">
<claim-text>A device according to claim 3 or 4, <b>characterised in that</b> the further holding element and/or braking element (40) together with the receiver unit (10, 12, 90) forms a tapering entry gap for the object (100, 101, 102, 103) to be taken over, in particular by way of it having a curved outer surface (41).<!-- EPO <DP n="29"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0006" num="0006">
<claim-text>A device according to one of the preceding claims, <b>characterised in that</b> the receiver unit (10, 12, 90) is a pocket and/or is formed by way of the interaction of several separate support elements (91, 92).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0007" num="0007">
<claim-text>A device according to one of the preceding claims, <b>characterised by</b> a positioning device (60), which is capable of displacing the taken-over object (100, 101, 102, 103) relative to the receiver unit (10, 12) and/or relative to a conveyor element (81) which is moved along with the receiver unit (10, 12).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0008" num="0008">
<claim-text>A device for taking over or further processing printed products according to one of the preceding claims, <b>characterised by</b>
<claim-text>- a plurality of conveyor elements (81) in the form of grippers, which are movable along a closed gripper conveyor path (U") and which are designed to receive a folded printed product (101) in a clamping manner;</claim-text>
<claim-text>- a control device, in particular in the form of a cam control, which is designed to open the grippers (81) at an opening location situated ahead of the take-over location (S1, S2, S3) in the movement direction, and to close them at a closure location situated behind the take-over location (S1, S2, S3);</claim-text>
<claim-text>- a plurality of receiver units (10, 12, 90), which are movable along a closed receiver unit revolving path and form a stop (15, 95) and a support surface for the fold edge (101a) or for one of the side surfaces of the folded printed product (101), wherein the receiver units (10, 12) are movable synchronously with the grippers (81), at least in the region of the take-over location (S1, S2, S3), in such a manner that printed products placed in the grippers (81) are positioned in the receiver units (10, 12, 90);</claim-text>
<claim-text>- a plurality of holding elements and/or braking elements (42, 43, 45, 50), which are assigned to the receiver units (10, 12, 90) and are moved along with these, and which are capable of pressing one of the product parts against the receiver unit (10, 12, 90) so that the folded printed product forms a receiver for a further product (102, 103) and is distanced from the stop (15, 95), wherein the further product is slowed down by way of momentum transmission to the open, folded printed product (101).</claim-text><!-- EPO <DP n="30"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0009" num="0009">
<claim-text>A device according to claim 8, <b>characterised by</b> a positioning device (60), which is capable of displacing the receiver unit (10, 12) downstream from the take-over location (S1, S2, S3) relative to the assigned gripper (81), in particular in a direction running perpendicular to the gripper revolving path.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0010" num="0010">
<claim-text>A device for taking over and further processing printed products according to any one of claims 1 - 7, <b>characterised by</b>
<claim-text>- a plurality of receiver units (10, 12, 90) in the form of pockets, which are movable along a closed receiver unit revolving path, and which form a stop (15, 95) and at least one support surface for the fold edge (101a) or one of the side surfaces of the folded printed product (101);</claim-text>
<claim-text>- a first feed unit (20) for feeding folded printed products (101) to a first take-over location (S1);</claim-text>
<claim-text>- at least a second feed unit (21) for feeding further obj ects to a second take-over location (S2);</claim-text>
<claim-text>- a plurality of holding elements and/or braking elements (42, 43, 44, 45), which are capable of holding a folded object (100, 101) taken over at the first take-over location (S1) in the take-over unit (10, 12, 90) in such a manner that the momentum of a further object (100, 102, 103) to be taken over can be transferred, at least in part, to the folded object (100, 101) already taken over, and the further object (100, 102, 103) to be taken over is thus slowed down before reaching the stop (15, 95).</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0011" num="0011">
<claim-text>A device according to claim 10, <b>characterised by</b> a positioning device (60), in particular in the form of a cam control, wherein the positioning device is capable of shifting the objects relative to the stop (15, 95) of the pocket, in particular in a direction running perpendicular to the movement direction of the pockets.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0012" num="0012">
<claim-text>A method for taking over and further processing flexible, flat objects (100, 101, 102, 103), in particular printed products, with the following features:<!-- EPO <DP n="31"> -->
<claim-text>- moving at least one receiver unit (10, 12, 90), which forms a stop (15, 95) for the object (100, 101, 102, 103) to be taken over, along a closed movement path past a take-over location (S2, S3);</claim-text>
<claim-text>- holding a folded object by way of at least one holding element and/or braking element (42, 43, 45, 50), which is moved along with the receiver unit (10, 12, 90) at least in the region of the take-over location (S2, S3), in such a manner that the folded object forms a receiver for a further object (100, 101, 102, 103) to be taken over;</claim-text>
<claim-text>- introducing a further object (100, 101, 102, 103) to be taken over into the folded obj ect;</claim-text>
<claim-text>- slowing down the further object (100, 101, 102, 103) indirectly by way of the holding element and/or braking element (42, 43, 45, 50) before the object (100, 101, 102, 103) reaches the stop (15, 95), wherein the further object (100, 102, 103) to be taken over, by way of momentum transmission to the folded object (100, 101) already taken over, is moved along with it.</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0013" num="0013">
<claim-text>A method according to claim 12, <b>characterised in that</b> the folded object (100, 101, 102, 103) is slowed down by way of direct contact with a further holding element and/or braking element (40) in the region of a first take-over location (S1), which is arranged along the closed revolving path ahead of the take-over locations (S2, S3), and that the kinetic energy of the folded object is at least partly dissipated.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0014" num="0014">
<claim-text>A method according to claim 12, <b>characterised by</b> the following steps:
<claim-text>- introducing the folded object (100, 101, 102, 103) into the receiver unit (10, 12, 90) at a first take-over location (S1), which is arranged along the closed revolving path ahead of the take-over locations (S2), and holding the folded object by way of the holding element and/or braking element (42, 43, 45, 50), in such a manner that it forms a receiver for a further object (100, 101, 102, 103) to be taken over;</claim-text>
<claim-text>- introducing the further object (100, 101, 102, 103) to be taken over at a feeding rate into the object already taken over at the second take-over locations (S2);<!-- EPO <DP n="32"> --></claim-text>
<claim-text>- momentum transmission from the object to be taken over to the object already taken over and consequently combined shifting of both objects inside the receiver at a speed which is reduced with respect to the feeding rate.</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0015" num="0015">
<claim-text>A method according to claim 13, <b>characterised by</b> the following steps:
<claim-text>- introducing the folded object (100, 101, 102, 103) into the receiver unit (10, 12, 90) at the first take-over location (S1) and holding the folded object by way of the holding element and/or braking element (40, 42, 43, 45, 50), in such a manner that it forms a receiver for the further object (100, 101, 102, 103) to be taken over;</claim-text>
<claim-text>- introducing the further object (100, 101, 102, 103) to be taken over at a feeding rate into the object already taken over at a second take-over locations (S2), which is situated after the first take-over location (S1) along the closed revolving path;</claim-text>
<claim-text>- momentum transmission from the object to be taken over to the object already taken over and consequently combined shifting of both objects inside the receiver at a speed which is reduced with respect to the feeding rate.</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0016" num="0016">
<claim-text>A method according to any one of claims 12-15, <b>characterised in that</b> the position of the taken-over object (100, 101, 102, 103), in relation to the receiver unit and/or to a conveyor element (81) moved along with it, is adapted to a nominal position, in particular in order to bring the object (100, 101, 102, 103) into a defined position for the further processing.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0017" num="0017">
<claim-text>A method according to any one of claims 12-16, wherein a folded object (100, 101, 102, 103) already taken over is shifted inside the receiver unit (10, 12, 90) prior to the introduction of a further object in such a manner that its folding edge is distanced from the stop.</claim-text></claim>
</claims>
<claims id="claims03" lang="fr"><!-- EPO <DP n="33"> -->
<claim id="c-fr-01-0001" num="0001">
<claim-text>Dispositif (1) de transfert et de poursuite du traitement d'objets flexibles plats (100, 101, 102, 103), en particulier de produits d'imprimerie, en un emplacement de transfert (S1, S2, S3) d'une unité d'amenée (20, 21, 22),<br/>
avec au moins une unité de réception (10, 12, 90) apte à être déplacée sur une piste circulaire fermée, apte à reprendre un objet (100, 101, 102, 103) en l'emplacement de transfert (S1, S2, S3) et formant une butée (15, 95) pour l'objet (100, 101, 102, 103) à reprendre, <b>caractérisé par</b><br/>
au moins un élément de maintien et/ou de freinage (42, 43, 45, 50) entraîné conjointement avec l'unité de réception (10, 12, 90) et en mesure de maintenir au moins au niveau l'emplacement de transfert (S1, S2, S3) un objet (100, 101) plié et déjà transféré dans l'unité de réception (10, 12, 90) de telle sorte que l'impulsion d'un autre objet (100, 102, 103) à reprendre puisse être transférée au moins en partie sur l'objet plié (100, 101) déjà transféré et que l'autre objet (100, 102, 103) à transférer soit ainsi freiné avant d'atteindre la butée (15, 95).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0002" num="0002">
<claim-text>Dispositif selon la revendication 1, <b>caractérisé en ce que</b> l'élément de maintien et/ou de freinage (42, 43, 45, 50) est en mesure de maintenir l'objet plié déjà<!-- EPO <DP n="34"> --> transféré dans l'unité de réception (10, 12, 90) de telle sorte que son bord de pliage soit maintenu à distance de la butée (15, 95), qu'il forme un logement pour un autre objet (100, 101, 102, 103) à reprendre et que lorsque l'autre objet (100, 101, 102, 103) à reprendre arrive, il soit déplacé en même temps que ce dernier.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0003" num="0003">
<claim-text>Dispositif selon les revendications 1 ou 2, <b>caractérisé en ce qu'</b>un autre élément de maintien et/ou de freinage (40) est prévu et est en mesure de reprendre et de dissiper au moins en partie l'énergie cinétique d'un objet (100, 101, 102, 103) à transférer, par contact direct avec l'objet (100, 101, 102, 103) à transférer.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0004" num="0004">
<claim-text>Dispositif selon la revendication 3, <b>caractérisé en ce que</b> l'autre élément de maintien et/ou de freinage (40) est élastique ou présente une partie élastique et est constitué en particulier d'un matériau compressible et/ou présente une élasticité de sa forme.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0005" num="0005">
<claim-text>Dispositif selon les revendications 3 ou 4, <b>caractérisé en ce que</b> l'autre élément de maintien et/ou de freinage (40) forme avec l'unité de réception (10, 12, 90) un interstice d'entrée effilé pour l'objet (100, 101, 102, 103) à reprendre, en particulier par le fait qu'il présente une surface extérieure (41) bombée.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0006" num="0006">
<claim-text>Dispositif selon l'une des revendications précédentes, <b>caractérisé en ce que</b> l'unité de réception (10, 12, 90) est une poche et/ou est formée par la coopération de plusieurs éléments d'appui (91, 92) distincts.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0007" num="0007">
<claim-text>Dispositif selon l'une des revendications précédentes, <b>caractérisé par</b> un dispositif de<!-- EPO <DP n="35"> --> positionnement (60) en mesure de déplacer l'objet (100, 101, 102, 103) transféré par rapport à l'unité de réception (10, 12) et/ou par rapport à un élément de transport (81) entraîné conjointement avec l'unité de réception (10, 12).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0008" num="0008">
<claim-text>Dispositif de transfert et de poursuite du traitement de produits d'imprimerie selon l'une des revendications précédentes,<br/>
<b>caractérisé par</b><br/>
plusieurs éléments de transport (81) qui présentent la forme de pinces aptes à être déplacées sur une piste circulaire fermée (U'') de pinces configurées de manière à reprendre en les serrant un produit d'imprimerie (101) plié,<br/>
un dispositif de commande qui présente en particulier la forme d'une commande à coulisseau configurée pour ouvrir les pinces (81) en un emplacement d'ouverture situé en amont de l'emplacement de transfert (S1, S2, S3) dans la direction du déplacement et pour les fermer en un emplacement de fermeture situé en aval de l'emplacement de transfert (S1, S2, S3),<br/>
plusieurs unités de réception (10, 12, 90) aptes à être déplacées sur une piste circulaire fermée d'unités de réception et formant une butée (15, 95) et une surface de soutien pour le bord de pliage (101a) ou l'une des faces latérales du produit d'imprimerie (101) plié,<br/>
les unités de réception (10, 12) pouvant être déplacées de manière synchronisée par rapport aux pinces (81) au moins au niveau de l'emplacement de transfert (S1, S2, S3) pour que les produits d'imprimerie disposés dans les pinces (81) soient positionnés dans les unités de réception (10, 12, 90),<br/>
plusieurs éléments de maintien et/ou de freinage (42, 43, 45, 50) associés aux unités de réception (10,<!-- EPO <DP n="36"> --> 12, 90), déplacés conjointement avec ces dernières et en mesure de repousser une des parties des produits contre l'unité de réception (10, 12, 90) de telle sorte que le produit d'imprimerie plié forme un logement pour un autre produit (102, 103) et soit maintenu à distance de la butée (15, 95), l'autre produit étant freiné par transfert de l'impulsion au produit d'imprimerie (101) plié et ouvert.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0009" num="0009">
<claim-text>Dispositif selon la revendication 8, <b>caractérisé par</b> un dispositif de positionnement (60) capable de déplacer l'unité de réception (10, 12) vers l'aval de l'emplacement de transfert (S1, S2, S3) par rapport à la pince (81) associée, en particulier dans une direction qui s'étend perpendiculairement à la piste circulaire de pinces (81).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0010" num="0010">
<claim-text>Dispositif de transfert et de poursuite du traitement de produits d'imprimerie selon l'une des revendications 1 à 7,<br/>
<b>caractérisé par</b><br/>
plusieurs unités de réception (10, 12, 90) qui présentent la forme de poches aptes à être déplacées sur une piste circulaire fermée d'unités de réception, et formant une butée (15, 95) et au moins une surface de soutien pour le bord de pliage (101a) ou une des surfaces latérales du produit d'imprimerie (101) plié,<br/>
une première unité d'amenée (20) qui amène des produits d'imprimerie (101) pliés en un premier emplacement de transfert (S1),<br/>
au moins une deuxième unité d'amenée (21) qui amène d'autres objets en un deuxième emplacement de transfert (S2),<br/>
plusieurs éléments de maintien et/ou de freinage (42, 43, 44, 45) en mesure de maintenir dans l'unité de<!-- EPO <DP n="37"> --> réception (10, 12, 90) un objet plié (100, 101) transféré sur le premier emplacement de transfert (S1) de telle sorte que l'impulsion d'un autre objet (100, 102, 103) à reprendre puisse être transférée au moins en partie à l'objet plié (100, 101) déjà transféré pour ainsi freiner l'autre objet (100, 102, 103) à transférer avant qu'il atteigne la butée (15, 95).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0011" num="0011">
<claim-text>Dispositif selon la revendication 10, <b>caractérisé par</b> un dispositif de positionnement (60) qui présente en particulier la forme d'une commande à coulisseau, le dispositif de positionnement étant en mesure de déplacer les objets par rapport à la butée (15, 95) de la poche, en particulier dans une direction qui s'étend perpendiculairement par rapport à la direction de déplacement des poches.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0012" num="0012">
<claim-text>Procédé de transfert et de poursuite du traitement d'objets plats flexibles (100, 101, 102, 103), en particulier de produits d'imprimerie, le procédé présentant les caractéristiques suivantes :
<claim-text>déplacer le long d'une piste de déplacement fermée passant devant un emplacement de transfert (S2, S3) au moins une unité de réception (10, 12, 90) qui forme une butée (15, 95) pour l'objet (100, 101, 102, 103) à transférer,</claim-text>
<claim-text>maintenir dans l'unité de réception (10, 12, 90) un objet plié par au moins un élément de maintien et/ou de freinage (42, 43, 45, 50) qui peut être déplacé conjointement avec l'unité de réception au moins au niveau de l'emplacement de transfert (S2, S3) de telle sorte que l'objet plié forme un logement pour un autre objet (100, 101, 102, 103) à transférer,</claim-text>
<claim-text>insérer dans l'objet plié un autre objet (100, 101, 102, 103) à transférer,<!-- EPO <DP n="38"> --></claim-text>
<claim-text>freiner indirectement par l'élément de maintien et/ou de freinage (42, 43, 45, 50) l'autre objet (100, 101, 102, 103) à reprendre avant que l'objet (100, 101, 102, 103) atteigne la butée (15, 95), en déplaçant l'autre objet (100, 102, 103) à reprendre en même temps que l'objet plié (100, 101) déjà transféré, par transfert d'impulsion à ce dernier.</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0013" num="0013">
<claim-text>Procédé selon la revendication 12, <b>caractérisé en ce que</b> l'objet plié (100, 101, 102, 103) est freiné par contact direct avec un autre élément de maintien et/ou de freinage (40) au niveau d'un premier emplacement de transfert (S1) disposé en amont des emplacements de transfert (S2, S3) sur la piste circulaire fermée, et <b>en ce que</b> l'énergie cinétique de l'objet plié est dissipée au moins en partie.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0014" num="0014">
<claim-text>Procédé selon la revendication 12, <b>caractérisé par</b> les étapes qui consistent à :
<claim-text>insérer l'objet plié (100, 101, 102, 103) dans l'unité de réception (10, 12, 90) en un premier emplacement de transfert (S1) disposé en amont d'un deuxième emplacement de transfert (S2) sur la piste circulaire fermée et maintenir l'objet plié par l'élément de maintien et/ou de freinage (42, 43, 45, 50) de telle sorte qu'il forme un logement pour l'autre objet (100, 101, 102, 103) à transférer,</claim-text>
<claim-text>au deuxième emplacement de transfert (S2), insérer à une vitesse d'amenée l'autre objet (100, 101, 102, 103) à transférer dans l'objet plié déjà transféré,</claim-text>
<claim-text>transférer l'impulsion de l'objet à transférer à l'objet déjà transféré et de ce fait, déplacer conjointement des deux objets dans l'unité de réception à une vitesse plus petite que la vitesse d'amenée.</claim-text><!-- EPO <DP n="39"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0015" num="0015">
<claim-text>Procédé selon la revendication 13, <b>caractérisé par</b> les étapes qui consistent à :
<claim-text>insérer l'objet plié (100, 101, 102, 103) dans l'unité de réception (10, 12, 90) en le premier emplacement de transfert (S1) et maintenir l'objet plié par l'élément de maintien et/ou de freinage (40, 42, 43, 45, 50) de telle sorte qu'il forme un logement pour l'autre objet (100, 101, 102, 103) à transférer,</claim-text>
<claim-text>au deuxième emplacement de transfert (S2) disposé en aval du premier emplacement de transfert (S1) sur la piste circulaire fermée, insérer à une vitesse d'amenée l'autre objet (100, 101, 102, 103) à transférer dans l'objet plié déjà transféré,</claim-text>
<claim-text>transférer l'impulsion de l'objet à transférer à l'objet déjà transféré, et de ce fait, déplacer conjointement les deux objets dans l'unité de réception à une vitesse plus petite que la vitesse d'amenée.</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0016" num="0016">
<claim-text>Procédé selon l'une des revendications 12 à 15, <b>caractérisé en ce que</b> la position de l'objet (100, 101, 102, 103) transféré par rapport à l'unité de réception et/ou par rapport à un élément de transport (81) entraîné conjointement est adaptée à une position de consigne, en particulier pour amener l'objet (100, 101, 102, 103) en une position définie pour la poursuite de son traitement.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0017" num="0017">
<claim-text>Procédé selon l'une des revendications 12 à 16, dans lequel un objet plié (100, 101, 102, 103) déjà transféré est déplacé à l'intérieur de l'unité de réception (10, 12, 90) avant l'insertion d'un autre objet de telle sorte que le bord de son pli soit maintenu à distance de la butée.</claim-text></claim>
</claims>
<drawings id="draw" lang="de"><!-- EPO <DP n="40"> -->
<figure id="f0001" num="1a,1b,1c,1d,1e,1f,2a,2b,2c,2d,2e"><img id="if0001" file="imgf0001.tif" wi="165" he="226" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="41"> -->
<figure id="f0002" num="1g"><img id="if0002" file="imgf0002.tif" wi="165" he="207" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="42"> -->
<figure id="f0003" num="3a,3b,3c,3d,3e,3f"><img id="if0003" file="imgf0003.tif" wi="130" he="233" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="43"> -->
<figure id="f0004" num="4,5"><img id="if0004" file="imgf0004.tif" wi="165" he="221" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure>
</drawings>
<ep-reference-list id="ref-list">
<heading id="ref-h0001"><b>IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE</b></heading>
<p id="ref-p0001" num=""><i>Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.</i></p>
<heading id="ref-h0002"><b>In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente</b></heading>
<p id="ref-p0002" num="">
<ul id="ref-ul0001" list-style="bullet">
<li><patcit id="ref-pcit0001" dnum="US4124203A"><document-id><country>US</country><doc-number>4124203</doc-number><kind>A</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0001">[0005]</crossref></li>
<li><patcit id="ref-pcit0002" dnum="CH0078808"><document-id><country>CH</country><doc-number>0078808</doc-number></document-id></patcit><crossref idref="pcit0002">[0006]</crossref><crossref idref="pcit0003">[0041]</crossref></li>
</ul></p>
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