[0001] Die Erfindung betrifft ein Schwellenprofil für mindestens eine Hebeschiebetür, mindestens
aufweisend eine Mehrzahl von Einzelprofilen aus Kunststoff und/oder Metall, bei dem
die Einzelprofile zu einem Schwellenprofil verbunden sind.
[0002] Aus dem Stand der Technik sind Bodenschwellen in einer Vielzahl bekannt. So offenbart
z.B. die
DE 20 2006 012 421 U1 eine Bodenschwelle für eine Hebeschiebetür, die aus zwei Einzelprofilen aus Kunststoff
besteht, bei der die Einzelprofile zu einem Schwellenprofil verbunden sind und die
eine Mehrzahl von Verbindungsprofilen zwischen den Einzelprofilen aufweist. Problematisch
an dieser Bodenschwelle ist jedoch, dass das Schwellenprofil, das aus Metall bestehen
kann, von innen nach außen durchgehend ausgebildet ist, und somit eine Wärme- bzw.
Kältebrücke darstellt. Mit dieser Lösung kann keine optimale Wärmedämmung der Gebäudehaut
im Bereich der Fensteranschlüsse gewährleistet werden.
[0003] Ausgehend von dieser Problemstellung ist es Aufgabe der Erfindung, ein Schwellenprofil
für eine Hebeschiebetür bereitzustellen, das einen verbesserten Wärmeschutz aufweist,
einfach in der Montage und verzugsarm ist sowie einen steifen Profilaufbau aufweist.
[0004] Zur Problemlösung zeichnet sich das erfindungsgemäße Schwellenprofil dadurch aus,
dass die Einzelprofile geschlossen und nebeneinander angeordnet sind und dass an den
Einzelprofilen zueinander korrespondierende Verbindungsmittel vorgesehen sind, die
die Einzelprofile untereinander verbinden, wobei die Verriegelung zumindest einiger
Verbindungsmittel über Schließprofile erfolgt.
[0005] Vorteilhafterweise kann durch diese Ausbildung ein Schwellenprofil bereitgestellt
werden, das einfach in der Fertigung ist, da die Verbindungsmittel der Einzelprofile
durch die Schließprofile einfach formschlüssig miteinander verriegelt werden können,
so dass aus den Einzelprofilen ein stabiles und belastbares Schwellenprofil entsteht,
ohne dass ein Verpressvorgang erforderlich ist. Das nachteilige Verpressen von Einzelprofilen
zu einem Schwellenprofil ist durch die erfindungsgemäße Ausbildung nicht mehr notwendig.
Der Nachteil, dass sich verpresste Profile nach einem Ablängvorgang verwerfen, kann
durch die Verwendung der Verbindungsmittel und der Schließprofile für die Verriegelung
der Verbindungsmittel und der Verrieglung der Einzelprofile untereinander verhindert
werden. Beim Verbinden der Einzelprofile auf diese Art und Weise entstehen keine Spannungen,
da keine Umformung der Metallprofile, insbesondere der Aluminiumprofile, notwendig
ist. Ein Verwerfen der Einzelprofile nach einem Ablängvorgang ist bei dem erfindungsgemäßen
Schwellenprofil vorteilhafterweise nicht mehr zu befürchten.
[0006] Ein weiterer Vorteil des erfindungsgemäßen Schwellenprofils ist, dass es einen verbesserten
Wärmschutz aufweist, ohne eine Beeinträchtigung der Stabilität herbeizuführen bzw.
in Kauf nehmen zu müssen. Mit dem erfindungsgemäßen Schwellenprofil ist es möglich,
ein sehr stabiles Schwellenprofil bereitzustellen, das aufgrund von mehreren Einzelprofilen
aus Metall, z.B. Aluminium, eine bessere Stabilität aufweist als herkömmliche Schwellenprofile,
die nur aus einem oder mehreren Kunststoffprofilen bestehen.
[0007] Herkömmliche Metallschwellen, insbesondere Aluminiumschwellen, sind genauso stabil
wie die erfindungsgemäße Bodenschwelle. Herkömmliche Kunststoffbodenschwellen sind
weniger stabil als die erfindungsgemäße Bodenschwelle. Ein erfindungsgemäßes Schwellenprofil,
das z.B. für eine großformatige Terrassentür eingesetzt werden kann - ohne Verformungen
des Schwellenprofils aufgrund des Eigengewichtes befürchten zu müssen - auf der Baustelle
z.B. von einem Kran bewegt werden. Herkömmliche Kunststoffprofile hingegen weisen
eine geringe Stabilität auf und verbiegen bzw. verziehen sich häufig beim Transport
auf der Baustelle. Dies kann zu Schäden am Profil oder beim Einbau zu Undichtigkeiten
führen, die einem guten Wärmeschutz entgegenwirken.
[0008] Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass zueinander korrespondierende Verbindungsmittel
an den Einzelprofilen vorgesehen sind, die beim Zusammenfügen der Einzelprofile zu
einem Schwellenprofil ineinandergreifen, um die Einzelprofile miteinander zu verbinden.
Die Verbindungsmittel können beispielsweise direkt an die jeweiligen Einzelprofile
angeformt werden.
[0009] In die ineinandergreifenden Verbindungsmittel können Schließprofile eingebracht werden,
die Verbindungsmittel verriegeln, so dass eine Trennung der Einzelprofile ohne vorherige
Demontage der Schließprofile nicht möglich ist.
[0010] Die Schließprofile können z.B. auf der Unterseite des Schwellenprofils, bzw. der
Einzelprofile eingebracht werden.
[0011] Es ist jedoch auch denkbar, die Schließprofile nur auf der Oberseite des Schwellenprofils
oder auf der Ober- und der Unterseite des Schwellenprofils in die Verbindungsmittel
einzubringen.
[0012] Die Schließprofile können Hakenstücke aufweisen, die mit entsprechenden Hakenstücken
in den betreffenden Verbindungsmittel korrespondieren und in diese eingreifen, um
die Verbindung zu verriegeln. Dabei können die beiden korrespondierenden Hakenteile
untereinander verrasten.
[0013] Es ist ebenfalls möglich, die Schließprofile einstückig mit dem jeweiligen Einzelprofil
auszuführen, z.B. die Schließprofile beim Herstellungsverfahren der Einzelprofile
mit an die Einzelprofile anzuformen. Es ist aber auch möglich, ein separates Schließprofil
zu verwenden.
[0014] Werden die Schließprofile z.B. im Rahmen eines Recyclingprozesses gelöst, kann das
erfindungsgemäße Schwellenprofile wieder in seine Einzelprofile zerlegt werden und
die unterschiedlichen Einzelprofilwerkstoffe, z.B. Kunststoff und Metall, können vorteilhafterweise
sortenrein dem Recycling zugeführt werden.
[0015] Durch die Ausbildung von Verbindungs- und Schließprofilen kann bei der Herstellung
von Schwellenprofilen aus mehreren Einzelprofilen darauf verzichtet werden, die Einzelprofile
durch aufwändige Verbindungstechniken wie Verpressen, Schrauben oder Kleben, miteinander
zu verbinden. Eine Verletzung der geschlossenen Hülle durch z.B. Schraub- oder Bolzenverbindungen,
wodurch die Wärmedämmwirkung des Schwellenprofils verschlechtert werden kann, ist
bei den erfindungsgemäßen Einzelprofilen nicht zu befürchten, da diese ohne Verletzung
der geschlossenen Profilhülle miteinander zu einem stabilen Schwellenprofil verbunden
werden können.
[0016] Zudem ist es denkbar, in den Verbindungsbereichen zwischen den Einzelprofilen weitere
Dichtmittel einzubringen, die zwischen den nebeneinander angeordneten Einzelprofilen
angeordnet werden können.
[0017] Es hat sich gezeigt, dass es vorteilhaft ist, wenn als weitere Dichtmittel Schaumstoff,
Gummi oder Kork verwendet werden. Zur Abdichtung der Verbindungsbereiche können diese
Dichtmittel, z. B. in Plattenform, zwischen den Einzelprofilen angeordnet werden.
Schaumstoffe, Gummi und auch Kork sind kostengünstige Dichtmittel, die in einem einfachen
Arbeitsgang, nämlich bei dem Zusammenbau des Schwellenprofils, bestehend aus nebeneinander
angeordneten Einzelprofilen, in den Verbindungsbereichen angeordnet werden können.
Es ist vorteilhaft, wenn das Dichtmittel, beispielsweise der Schaumstoff geschlossenzellig
und elastisch ist.
[0018] Es ist möglich, die Dichtmittel bezüglich ihrer Dicke so auszuwählen, dass die Dichtmittel
komprimiert werden, wenn sie zwischen den nebeneinander angeordneten Einzelprofilen
angeordnet sind. Dazu ist es erforderlich, dass die Dichtmittel komprimierbar sind.
[0019] Es ist möglich, als Dichtmittel ein sogenanntes Kompriband (auch Anschlagband oder
Fugenband genannt) zu verwenden. Bei dem sogenannten Kompriband handelt es sich um
ein vorkomprimiertes, imprägniertes Schaumstoffdichtungsband auf Polyurethanbasis,
das nach dem Einbringen in eine Fuge oder in diesem Fall in den Verbindungsbereich
zwischen zwei Einzelprofilen (langsam) expandiert und sich dicht an die jeweiligen
Bereiche der Außenflächen der Einzelprofile anlegt. Hierbei entsteht eine Spannung
zwischen Kompriband und Profilfläche, die unter anderem auch verhindert, dass das
Dichtmittel verrutscht.
[0020] Es ist jedoch auch denkbar, dass das Dichtmittel mindestens eine Oberfläche mit einer
klebenden Beschichtung aufweist. Durch diese Ausbildung können beispielsweise auch
Dichtmittel verwendet werden, die nur im geringen Maße komprimierbar sind oder nur
eine vergleichsweise geringe Elastizität aufweisen.
[0021] Über die Beschichtung mit einem Klebstoff kann der Verbund mit den Außenseiten der
Innenprofile hergestellt und ein Verrutschen innerhalb des Schwellenprofils verhindert
werden. Der Einsatz solcher Dichtmittel ist denkbar, wenn der Einsatz von beispielsweise
Kompribändern aus Schaumstoffen z. B. aus Kostengründen nicht gewünscht ist. So ist
es möglich, z. B. einfache Gummiplatten bzw. Korkplatten entsprechend zuzuschneiden
und mit einer klebenden Beschichtung zu versehen. Es ist auch möglich, das Kompriband
mit einer klebenden Beschichtung zu versehen.
[0022] Um die Wärmeschutzwirkung des erfindungsgemäßen Schwellenprofils weiter zu erhöhen,
ist es möglich, in ein oder mehrere Einzelprofile des Schwellenprofils einen Dämmstoff
einzubringen. Als Dämmstoff kann hier z. B. ein Polyurethandämmstoff verwendet werden,
der in eine oder mehrere Kammern einer oder mehrer Einzelprofile eingespritzt oder
eingeschoben wird.
[0023] Vorteilhafterweise wird der Dämmstoff in ein Einzelprofil eingebracht, dass zwischen
zwei Einzelprofilen aus Metall angeordnet ist. Durch diese Ausbildung kann eine mögliche
Wärmebrücke zwischen den Metallprofilen mit hoher Wärmeleitfähigkeit verhindert werden.
[0024] Anhand einer Zeichnung soll ein Ausführungsbeispiel der Erfindung näher erläutert
werden. Es zeigen:
- Fig. 1
- den Querschnitt eines erfindungsgemäßen Schwellenprofils für eine Hebeschiebetür aus
mehreren Einzelprofilen, die mit Schließprofilen verbunden sind;
- Fig. 2
- eine Explosionsdarstellung eines erfindungsgemäßen Schwellenprofils für eine Hebeschiebetür
und
- Fig. 3
- den Querschnitt durch ein erfindungsgemäßes Schwellenprofil, in einer Einbausituation.
[0025] Figur 1 zeigt den Querschnitt eines erfindungsgemäßen Schwellenprofils 80, das aus
vier Einzelprofilen 101, 102, 103 und 104 besteht, die einen mehrkammerigen Aufbau
aufweisen.
[0026] Die Einzelprofile 101, 102, 103 und 104 sind geschlossen und nebeneinander angeordnet.
Die Einzelprofile 101 und 103 bestehen in diesem Fall aus Aluminium und die Einzelprofile
102 und 104 bestehen aus Kunststoff.
[0027] Die Einzelprofile 101, 102, 103 und 104 weisen Verbindungsmittel 110, 111, 112, 113,
114, 115, 116, 117, 118, 119, 120 und 121, die in Eckbereichen der Einzelprofile angeordnet
sind. Mittels dieser Verbindungsmittel 110, 111, 112, 113, 114, 115, 116, 117, 118,
119, 120 und 121 werden die Einzelprofile 101, 102, 103 und 104 miteinander verbunden.
Die Verriegelung der Verbindung erfolgt mittels Schließprofilen 140, 141, 142, die
in die Verbindungsprofile 116, 118 und 120 eingebracht werden. Zur Verriegelung der
Schließprofile 140, 141 und 142 weisen sowohl die Verbindungsprofile 116, 118 und
120 Hakenstücke 150, 151, 152, 153, 154 und 155 auf, die ineinandergreifen und so
die Verrieglung der Einzelprofile 101, 102, 103 und 104 ermöglichen. Auf diese Weise
kann eine lösbare aber sichere Befestigung der Einzelprofile untereinander ermöglicht
werden.
[0028] Aufgrund des besonderen Profilaufbaus des erfindungsgemäßen Schwellenprofils 80 kann
eine verbesserte Wärmeschutzwirkung erreicht werden. Hierzu ist das in Fig. 1 dargestellte
Schwellenprofil 80 aus einer Mehrzahl von geschlossenen Einzelprofilen 101, 102, 103
und 104 aufgebaut. Dies hat den Vorteil, dass Zugluft durch die geschlossenen Einzelprofile
nicht von Innen nach Außen dringen kann, da es der Zugluft nicht möglich ist von einem
geschlossenen Profil zum nächsten geschlossenen Profil zu gelangen. Der hohe Wärmeschutz
des erfindungsgemäßen Schwellenprofils wird durch einen maximalen Abstand zwischen
den Statikprofilen, Metall- bzw. Aluminiumprofile und einen entsprechenden Mehrkammeraufbau
erreicht.
[0029] Für eine weitere Verbesserung des Wärmeschutzes kann wie in Fig. 1 dargestellt, in
den Innenbereich bzw. die Kammern eines Einzelprofils, hier das Einzelprofil 102,
ein zusätzlicher Dämmstoff eingebracht werden. Im vorliegenden Fall ist ein Polyurethan-Dämmstoff
in zwei Kammern des Einzelprofils 102 eingeschoben worden.
[0030] Figur 2 zeigt eine Explosionsdarstellung des Schwellenprofils aus Figur 1. Das erfindungsgemäße
Schwellenprofil besteht aus den vier bereits beschriebenen Einzelprofilen 101, 102,
103 und 105. Zudem kann an dem Einzelprofil 101 ein Abschluss- oder Übergangsprofil
213 angeordnet werden. Das Einzelprofil 101 weist die Verbindungsmittel 110, 116 auf,
die mit den Verbindungsmitteln 111 und 117 des Einzelprofils 102 verbunden werden
können. Die Verriegelung insbesondere der Verbindungsprofile 116 und 117 erfolgt über
ein Schließprofil 140, das mit seinem Hakenstück 151 in ein korrespondierendes Hakenstück
150 des Verbindungsmittels 116 eingereift und die beiden Einzelprofile 101 und 102
untereinander verriegelt.
[0031] Am Einzelprofil 102 sind an der gegenüberliegenden Seite zwei weitere Verbindungsmittel
113 und 118 angeordnet, die mit den Verbindungsmitteln 113 und 119 des Einzelprofils
103 verbunden werden können. Auch hier erfolgt die Verriegelung der Einzelprofile
über ein weiteres Schließprofil 141, das ein Hakenstück 152 aufweist, welches zu dem
Hakenstück 153 des Verbindungsmittels 118 korrespondiert und beim Zusammenfügen der
Profile in dieses eingreift und die Einzelprofile 102 und 103 untereinander verriegelt.
[0032] Das Einzelprofil 103 weist an der den Verbindungsmitteln 113 und 119 gegenüberliegenden
Seite ebenfalls zwei weitere Verbindungsmittel 115 und 120 auf, die mit den korrespondierenden
Verbindungsmitteln 115 und 121 des Einzelprofils 104 zusammenwirken können. Zur Verriegelung
der Verbindung zwischen den Einzelprofilen 103 und 104 greift das Hakenstück 154 des
Schließprofils 142 in das korrespondierende Hakenstück 155 des Verbindungsmittels
120 ein.
[0033] Auf dem erfindungsgemäßen Schwellenprofil kann ein Grundprofil 210 zur Aufnahme einer
Laufschiene einer Hebeschiebetür angeordnet werden. Zudem weist das Schwellenprofil
im Einzelprofil 102 eine Ausnehmung bzw. eine Nut auf, in die die Feder eines Dichtprofils
211 eingebracht werden kann, auf welche wiederum ein Laufschienenprofil 212 teilweise
aufgelegt wird, das eine Hebeschiebetür tragen kann.
[0034] In Figur 3 ist ein erfindungsgemäßes Schwellenprofil in einer Einbausituation dargestellt.
Es ist zu erkennen, wie das Schwellenprofil innerhalb der gesamten Hebeschiebetüranlage
angeordnet ist. Diese Hebeschiebetüranlage besteht zumindest aus zwei Hebeschiebetüren
300, 400, die auf dem erfindungsgemäßen Schwellenprofil 80 beweglich sind. Das erfindungsgemäße
Schwellenprofil 80 besteht im Wesentlichen aus vier Einzelprofilen 101, 102, 103 und
104, die nebeneinander angeordnet sind. Die Einzelprofile 101, 102, 103 und 104 weisen
einen mehrkammerigen geschlossenen Aufbau auf, um den Wärmeschutz des Schwellenprofils
zu verbessern.
[0035] Um den Wärmeschutz weiter zu verbessern, ist in zwei Kammern des Einzelprofils 103
ein Dämmstoff 130, 131 eingebracht. Das erfindungsgemäße Schwellenprofil 80 ist über
Verbindungsmittel 165, 166, 167 und 168 mit zwei Bodenprofilen 160 und 161 verbunden.
Bezugszeichenliste:
[0036]
- 80
- Schwellenprofil
- 101
- Einzelprofil
- 102
- Einzelprofil
- 103
- Einzelprofil
- 104
- Einzelprofil
- 110
- Verbindungsmittel
- 111
- Verbindungsmittel
- 112
- Verbindungsmittel
- 113
- Verbindungsmittel
- 114
- Verbindungsmittel
- 115
- Verbindungsmittel
- 116
- Verbindungsmittel
- 117
- Verbindungsmittel
- 118
- Verbindungsmittel
- 119
- Verbindungsmittel
- 120
- Verbindungsmittel
- 121
- Verbindungsmittel
- 130
- Dämmstoff
- 131
- Dämmstoff
- 140
- Schließprofil
- 142
- Schließprofil
- 143
- Schließprofil
- 150
- Hakenstück
- 151
- Hakenstück
- 152
- Hakenstück
- 160
- Bodenprofil
- 161
- Bodenprofil
- 165
- Verbindungsmittel
- 166
- Verbindungsmittel
- 167
- Verbindungsmittel
- 168
- Verbindungsmittel
- 210
- Grundprofil
- 211
- Dichtprofil
- 212
- Laufschiene
- 213
- Abschlussprofil
- 300
- Schiebetür
- 400
- Schiebetür
1. Schwellenprofil (80) für mindestens eine Hebeschiebetür (300, 400), mindestens aufweisend
eine Mehrzahl von Einzelprofilen (101, 102, 103, 104) aus Kunststoff und/oder Metall,
bei dem die Einzelprofile (101, 102, 103, 104) zu einem Schwellenprofil (80, 90, 100)
verbunden sind,
dadurch gekennzeichnet, dass die Einzelprofile (101, 102, 103, 104) geschlossen und nebeneinander angeordnet sind
und dass an den Einzelprofilen (101, 102, 103, 104) zueinander korrespondierende Verbindungsmittel
(110, 111, 112, 113, 114, 115, 116, 117, 118, 119, 120, 121) vorgesehen sind, die
die Einzelprofile (101, 102, 103, 104) untereinander verbinden, wobei die Verriegelung
zumindest einiger Verbindungsmittel (116, 117, 118, 119, 120, 121) über Schließprofile
(140, 141, 142) erfolgt.
2. Schwellenprofil (80) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schließprofile (140, 141, 142) jeweils ein Hakenstück (150, 151, 152) aufweisen,
das in ein korrespondierendes Hakenstück eingreift, welches an den Verbindungsmitteln
(117, 119, 121) vorgesehen ist.
3. Schwellenprofil (80) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schließprofile (140, 141, 142) mit dem jeweiligen Verbindungsmittel (117, 119,
121) der Einzelprofile (102, 103, 104) verrasten.
4. Schwellenprofil (80) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Einzelprofilen (101, 102, 103, 104) Dichtmittel aus Schaumstoff, Gummi
oder Kork angeordnet sind.
5. Schwellenprofil (80) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaumstoff geschlossenzellig ist.
6. Schwellenprofil (80) nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtmittel elastisch sind.
7. Schwellenprofil (80) nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtmittel komprimierbar sind.
8. Schwellenprofil (80) nach einem oder mehreren der voranstehenden Ansprüche 4 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtmittel mindestens eine Oberfläche mit einer klebenden Beschichtung aufweisen.
9. Schwellenprofil (80) nach einem oder mehreren der Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Dichtmittel an ein Einzelprofil (101, 102, 103, 104) anextrudiert
ist.
10. Schwellenprofil (80) nach einem oder mehreren der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung zwischen den Einzelprofilen (101, 102, 103, 104) lösbar ist.
11. Schwellenprofil (80) nach einem oder mehreren der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Einzelprofil (101, 102, 103, 104) mit einem Dämmstoff (130, 131) ausgefüllt
sind.
12. Schwellenprofil (80) nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Dämmstoff (130, 131) eingespritzt oder eingeschoben ist.
13. Schwellenprofil (80) nach einem oder mehreren der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Einzelprofil (102) aus Kunststoff, das zwischen zwei Einzelprofilen (101, 103)
aus Metall angeordnet ist, mit einem Dämmstoff (130, 131) gefüllt ist.