| (19) |
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(11) |
EP 2 228 544 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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08.06.2011 Patentblatt 2011/23 |
| (22) |
Anmeldetag: 23.02.2006 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Kolben und damit ausgestattete fluidbetätigte Stellvorrichtung
Piston and fluid-driven positioning device provided with said piston
Piston et dispositif actionné par fluide equipé avec ledit piston
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IT |
| (30) |
Priorität: |
07.04.2005 DE 202005005508 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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15.09.2010 Patentblatt 2010/37 |
| (62) |
Anmeldenummer der früheren Anmeldung nach Art. 76 EPÜ: |
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06707196.9 / 1866548 |
| (73) |
Patentinhaber: FESTO AG & Co. KG |
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73734 Esslingen (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Rau, Michael
73110 Hattenhofen (DE)
- Rammler, Wolfgang
70569 Stuttgart (DE)
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| (74) |
Vertreter: Abel, Martin |
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Patentanwälte
Magenbauer, Reimold, Vetter & Abel
Plochinger Strasse 109 73730 Esslingen 73730 Esslingen (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 221 676 EP-B1- 1 058 037 DE-A1- 3 015 258 DE-B- 1 185 276 JP-A- 8 270 614
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EP-B1- 0 264 682 WO-A-03/093682 DE-A1- 3 404 095 JP-A- 4 236 804 US-A- 4 723 503
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Kolben einer mit Fluid betreibbaren Stellvorrichtung,
insbesondere eines Linearantriebes oder eines Stoßdämpfers, mit einem Tragkörper,
der eine zur Kolben-Längsachse koaxiale ringförmige Ausnehmung aufweist, in der mindestens
eine ringförmige Permanentmagnetanordnung angeordnet ist, die in ihrer Umfangsrichtung
segmentiert ist und aus mindestens zwei bogenförmigen Magnetsegmenten besteht, wobei
die ringförmige Ausnehmung als Ringnut mit einer nach radial außen orientierten Nutöffnung
ausgeführt ist, in die die Magnetsegmente unter Bildung einer ringförmigen Konfiguration
von radial außen her eingesetzt sind, wobei sich wenigstens zwei benachbarte Magnetsegmente
an ihren einander zugewandten Endabschnitten in der Umfangsrichtung der Permanentmagnetanordnung
überlappen, wobei die Magnetsegmente an den einander zugewandten Endabschnitten jeweils
eine in einer ersten Radialebene in Umfangsrichtung der Permanentmagnetanordnung bezüglich
einer Referenzstelle vorspringende Nase und eine in einer zweiten Radialebene in der
Umfangsrichtung der Permanentmagnetanordnung bezüglich der Referenzstelle zurückspringende
Aussparung aufweisen, derart, dass bei sich überlappenden Endabschnitten die Nase
des jeweils einen Endabschnittes in die Aussparung des jeweils anderen Endabschnittes
eintaucht. Ferner betrifft die Erfindung eine mit einer solchen Permanentmagnetanordnung
ausgestattete fluidbetätigte Stellvorrichtung.
[0002] In der
DE 34 04 095 C2 wird ein Linearantrieb in Gestalt eines mit Fluidkraft betätigbaren Arbeitszylinders
mit einem der Übertragung der Antriebskraft dienenden, an einer Kolbenstange befestigten
Kolben beschrieben. Zur berührungslosen Erfassung der Kolbenposition trägt der Kolben
eine Permanentmagnetanordnung in Gestalt eines ringförmigen Permanentmagneten, der
mit außen am Gehäuse angeordneten Positionserfassungsmitteln zusammenarbeiten kann.
Der Permanentmagnet sitzt in einer ringförmigen Ausnehmung, die im Bereich der Fügefläche
zweier axial miteinander verbundener Kolbenteile definiert ist. Der Zusammenbau des
Kolbens erfolgt bei der Montage auf der Kolbenstange, wobei auch der ringförmige Permanentmagnet
zwischen die beiden Kolbenteile eingelegt wird. Problematisch bei einer solchen Bauform
ist die vor allem auf die notwendige Integration der Permanentmagnetanordnung zurückzuführende
Komplexität des Kolbenaufbaus und der damit zusammenhängende Montageaufwand.
[0003] In der
EP 1 058 037 B1 wurde daher bereits vorgeschlagen, den ringförmigen Permanentmagnet aus mit permanentmagnetischen
Komponenten angereichertem Kunststoffmaterial herzustellen und durch Spritzgießen
unmittelbar in eine von radial außen her zugängliche Ringnut des Tragkörpers des Kolbens
einzuformen. Dies bedingt allerdings einen sehr hohen verfahrenstechnischen Aufwand,
der sich nur bei hohen Stückzahlen lohnt.
[0004] Aus der
DE-PS 1 185 276 geht ein besonderer Aufbau eines Stators eines Elektromotors hervor. Dieser Stator
enthält mehrere Magnetsegmente, die teilweise elastisch sind und die axial in einen
zylindrischen Eisenmantel eingesetzt sind.
[0005] Aus der
US 4 723 503 A sind ein Kolben und eine Stellvorrichtung der eingangs genannten Art bekannt, wobei
der Kolben eine Ringnut aufweist, in der ein segmentierter Magnetring angeordnet ist.
Die sich gegenüberliegenden Enden der Ringsegmente sind in zueinander komplementärer
Form abgeschrägt.
[0006] Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Kolben sowie eine damit ausgestattete
fluidbetätigte Stellvorrichtung zu schaffen, wobei unter Beibehaltung der Positionsabfragemöglichkeit
Vereinfachungen in Herstellung und Montage erzielbar sind.
[0007] Diese Aufgabe wird bei einem Kolben der eingangs genannten Art dadurch gelöst, dass
die Nase und die Aussparung mit radialem Abstand zur verlängerten Innenumfangsfläche
des zugeordneten Magnetsegmentes angeordnet sind.
[0008] Ferner wird die Aufgabe mit einer fluidbetätigten Stellvorrichtung gelöst, die ein
mit Positionserfassungsmitteln ausgestattetes Gehäuse aufweist, welches eine Aufnahmekammer
definiert, in der ein Kolben der vorstehend definierten Art linear verschiebbar angeordnet
ist, welcher für den Kraftabgriff mit einem außerhalb des Gehäuses zugänglichen Kraftabgriffsteil
bewegungsgekoppelt ist.
[0009] Der erfindungsgemäße Kolbenaufbau ermöglicht die einfache Realisierung einer Ringmagnetkonstruktion
ohne zwingendes Erfordernis einer Kolbenteilung im Bereich der die Permanentmagnetanordnung
aufnehmenden Ausnehmung. Die ringförmige Permanentmagnetanordnung setzt sich aus mehreren
bogenförmigen Magnetsegmenten zusammen, die sich bei der Herstellung des Kolbens von
radial außen her in die als Ringnut ausgebildete ringförmige Ausnehmung einsetzen
lassen, um dann eine zwar segmentierte, gleichwohl jedoch ringförmige Permanentmagnetanordnung
zu definieren. Ein solcher Kolben kann relativ leicht unabhängig von der Montage an
einem Kraftabgriffsteil zusammengebaut werden, was die Lagerhaltungskosten reduziert
und die Verfügbarkeit verbessert. Es kann ferner zur besonderen Kostenreduzierung
auf einen sogar einstückigen Tragkörper zurückgegriffen werden, weil die Montage der
Permanentmagnetanordnung keine Teilung des Tragkörpers voraussetzt.
[0010] Aus der
DE 36 87 690 T2 ist es zwar grundsätzlich bereits bekannt, in Zusammenhang mit einem Verriegelungsdrehmagnet
anstelle eines kreisförmigen Magneten eine Serie von in Dickenrichtung polarisierten
Magnetsegmenten zu verwenden. Allerdings handelt es sich dort um einen anderen Anwendungszweck
auf einem entfernten Fachgebiet. Der bei Bedarf segmentierte Ringmagnet dient dort
zum Aufbau eines Magnetfeldes, das einen eine Verriegelungsfunktion ausübenden Magnetanker
in der verriegelten Position hält.
[0011] Grundsätzlich ist in der
EP 0 264 682 B1 schon beschrieben, einen Permanentmagnet von radial außen her in einer Umfangsvertiefung
eines Kolbens zu fixieren. Der Permanentmagnet ist dort allerdings als relativ kleines
Magnetstück ausgebildet, das in einer punktuellen Umfangsvertiefung montiert ist.
Das erzeugte Magnetfeld wirkt daher nur in einem engen Umfangsbereich des Kolbens,
was zwingend zusätzliche Verdrehsicherungsmaßnahmen erfordert, wenn eine Positionserfassung
des Kolbens erwünscht ist.
[0012] Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung gehen aus den Unteransprüchen hervor.
[0013] Zweckmäßigerweise sind die Magnetsegmente untereinander mit gleicher Orientierung
polarisiert, um trotz der Segmentierung ein möglichst gleichförmiges Magnetfeld entlang
des gesamten Ringumfanges zu gewährleisten. Als besonders vorteilhaft hat sich eine
axiale Polarisierung der Magnetsegmente erwiesen.
[0014] Die Anzahl von Magnetsegmenten zur Bildung der ringförmig konfigurierten Permanentmagnetanordnung
ist prinzipiell beliebig. Zweckmäßig ist es auf jeden Fall, ausschließlich Magnetsegmente
mit gleicher Bogenlänge zu verwenden, vorzugsweise mit identischem Aufbau. Bei einer
besonders bevorzugten Variante setzt sich die Permanentmagnetanordnung aus genau zwei
Magnetsegmenten zusammen, deren Endabschnitte einander paarweise zugeordnet sind.
Die Montage im Rahmen der Herstellung des Kolbens kann hier insbesondere durch Einstecken
in die als Ringnut gestaltete Ausnehmung von diametral entgegengesetzten Seiten her
erfolgen.
[0015] Als vorteilhaft wird es angesehen, die einzelnen Magnetsegmente so zu gestalten und
zu polarisieren, dass im zusammengefügten Zustand Magnetkräfte wirken, durch die die
einander zugewandten Endabschnitte der jeweils aufeinanderfolgenden Magnetsegmente
quasi von selbst zusammengehalten werden. Bei einer solchen Selbstfixierung kann bei
Bedarf auf zusätzliche Befestigungsmaßnahmen verzichtet werden. Der Aufwand für Herstellung
und Montage ist dadurch besonders gering.
[0016] In Verbindung mit der erfindungsgemäßen Formgebung können sich die bevorzugt axial
polarisierten Magnetsegmente an ihren einander zugewandten Endabschnitten in der Umfangsrichtung
der Permanentmagnetanordnung überlappen. Hier wird zwischen den sich überlappenden
Abschnitten eine die Magnetsegmente insbesondere quer zur Umfangsrichtung der Permanentmagnetanordnung
zusammenpressende Magnetkraft hervorgerufen.
[0017] Die Wirkfläche dieser magnetischen Haltekraft lässt sich relativ einfach dadurch
besonders groß ausführen, dass die Magnetsegmente erfindungsgemäß an den einander
zugewandten Endabschnitten jeweils eine in einer ersten Radialebene in Umfangsrichtung
der Permanentmagnetanordnung bezüglich einer Referenzstelle vorspringende Nase und
eine in einer zur ersten Radialebene beabstandeten parallelen zweiten Radialebene
entgegengesetzt zu der Nase bezüglich der Referenzstelle zurückspringende Aussparung
aufweist, sodass bei im montierten Zustand sich überlappenden Endabschnitten die Nase
des jeweils einen Endabschnittes in die Aussparung des jeweils anderen Endabschnittes
eintaucht und in der Umfangsrichtung der Permanentmagnetanordnung eine relativ große
Überlappungslänge vorliegt.
[0018] Die Permanentmagnetanordnung kann radial außen frei liegen. Alternativ hierzu kann
sie jedoch auch von einer Kolbenkomponente überdeckt werden. Ist der Kolben mit einem
Führungsring ausgestattet, der im im Gehäuse einer Stellvorrichtung installierten
Zustand den gleitenden Kontakt zur Kolbenlauffläche herstellt, kann die Permanentmagnetanordnung
koaxial von diesem Führungsring umschlossen sein.
[0019] Nachfolgend wird die Erfindung anhand der beiliegenden Zeichnung näher erläutert.
In dieser zeigen:
- Figur 1
- einen Kolben bevorzugten erfindungsgemäßen Aufbaus als Komponente einer fluidbetätigten
Stellvorrich- tung, deren weitere Bestandteile nur strichpunk- tiert abgebildet sind,
- Figur 2
- eine axiale Ansicht des Kolbens aus Figur 1 mit Blickrichtung gemäß Pfeil II,
- Figur 3
- den Kolben gemäß Figuren 1 und 2 in einer perspek- tivischen Explosionsdarstellung,
- Figur 4
- eine ungeschnittene Seitenansicht des Kolbens gemäß Figuren 1 bis 3 ohne Abbildung
des Führungsringes und mit vergrößerter Darstellung des Übergangsbe- reiches zwischen
zwei in Umfangsrichtung aufeinan- derfolgenden Magnetsegmenten und
- Figur 5
- einen Radialschnitt durch den Kolben gemäß Figur 4 entlang einer bezüglich der Kolben-Längsachse
radi- alen Schnittebene V-V.
[0020] Die Figur 1 zeigt insgesamt eine fluidbetätigte Stellvorrichtung 1 in einer Ausgestaltung
als mit Fluid betreibbarer Linearantrieb. Die Stellvorrichtung 1 enthält ein Gehäuse
2, das eine sich linear erstreckende und vorzugsweise einen kreisförmigen Querschnitt
aufweisende Aufnahmekammer 3 definiert, in der ein eine entsprechende kreisförmige
Außenkontur aufweisender Kolben 4 linear hin und her verschiebbar angeordnet ist.
Die Kolben-Längsachse 5 verläuft in der Bewegungsrichtung des Kolbens 4 und fällt
mit der Längsachse der Aufnahmekammer 3 zusammen.
[0021] Die Aufnahmekammer 3 ist an den beiden Stirnseiten durch je eine Abschlusswand 6a,
6b des Gehäuses 2 verschlossen. Die periphere Begrenzung der Aufnahmekammer 3 übernimmt
ein sich zwischen den zwei Abschlusswänden 6a, 6b erstreckender ein- oder mehrteiliger
Rohrkörper 7, dessen Innenfläche eine zylindrische Kolbenlauffläche 8 definiert, an
der der Kolben 4 bei seiner Linearbewegung entlanggleitet. Die Abschlusswände 6a,
6b sind zweckmäßigerweise als Gehäusedeckel ausgebildet.
[0022] Durch den Kolben 4 wird die Aufnahmekammer 3 axial in zwei Arbeitsräume 12a, 12b
unterteilt, in die jeweils ein Fluidkanal 13a, 13b einmündet, über die eine gesteuerte
Fluidbeaufschlagung möglich ist. Entsprechend der zwischen den beiden Arbeitsräumen
12a, 12b herrschenden Druckdifferenz bewegt sich der Kolben 4 in die eine oder andere
Richtung oder verharrt an Ort und Stelle.
[0023] Bei dem für den Betrieb verwendeten Fluid handelt es sich vorzugsweise um Druckluft.
Allerdings ist auch der Einsatz eines anderen gasförmigen Mediums oder eines hydraulischen
Mediums möglich.
[0024] Die Linearbewegung des Kolbens 4 lässt sich außerhalb des Gehäuses 2 an einem mit
dem Kolben 4 bewegungsgekoppelten Kraftabgriffsteil 14 abgreifen. Letzteres ist beim
Ausführungsbeispiel eine Kolbenstange, die mindestens eine der Abschlusswände 6a unter
Abdichtung und verschiebbar geführt durchsetzt und mit ihrem innerhalb der Aufnahmekammer
3 liegenden Abschnitt am Kolben 4 befestigt ist. Zur Befestigung besitzt der Kolben
4 zweckmäßigerweise ein zentrales, durchgehendes Befestigungsloch 15, mit dem er bis
zu einer Abstufung auf die Kolbenstange 14 aufgesteckt ist. Die axiale Fixierung erfolgt
beispielhaft durch eine Schraubverbindung 16, wobei eine Mutter 17 auf einen aus dem
Befestigungsloch 15 herausragenden Gewindeabschnitt 18 der Kolbenstange 14 aufgeschraubt
ist.
[0025] Die Stellvorrichtung 1 könnte prinzipiell auch als Stoßdämpfer oder sonstige passive
Vorrichtung ausgebildet sein. In diesem Fall würde der Kolben 4 durch eine nicht-fluidisch
in ihn eingeleitete Antriebskraft verlagert werden, unter Verdrängung des in der Aufnahmekammer
3 enthaltenen Fluides.
[0026] Der Kolben 4 verfügt über einen bevorzugt einstückigen und insbesondere aus Metall
bestehenden kreisscheibenförmigen Tragkörper 22, in dem das Befestigungsloch 15 ausgebildet
ist.
[0027] Im Bereich seines Außenumfanges ist der Tragkörper 22 mit einer als Ringnut 23 ausgebildeten
ringförmigen Ausnehmung versehen, die koaxial zu der Kolben-Längsachse 5 angeordnet
ist und sich rings um den Tragkörper 22 erstreckt. Die entsprechend der Umfangskontur
des Kolbens 4 gekrümmte schlitzförmige Nutöffnung 24 ist bezüglich der Kolben-Längsachse
5 nach radial außen orientiert und der Kolbenlauffläche 8 zugewandt. Axial beidseits
ist die Ringnut 23 durch je eine Nutflanke 25a, 25b begrenzt und radial innen durch
eine bevorzugt kreiszylindrische Nutgrundfläche 26. Bevorzugt ist der Querschnitt
der Ringnut 23 rechteckig.
[0028] Soweit im Folgenden in Bezug auf den Kolben 4 von einer "Radialebene" die Rede ist,
sei hierunter eine Ebene zu verstehen, die rechtwinkelig zu der Kolben-Längsachse
5 verläuft. Die Achsrichtung der Längsachse 5 ist also die Normalenrichtung einer
solchen Radialebene. Die beiden Nutflanken 25a, 25b verlaufen zweckmäßigerweise in
zwei zueinander parallelen Radialebenen.
[0029] In der Ringnut 23 sitzt koaxial eine ringförmige Permanentmagnetanordnung 27. Sie
erstreckt sich entlang des gesamten Kolbenumfanges und erzeugt ein ständiges Magnetfeld,
das den Rohrkörper 7 durchsetzt.
[0030] Außerhalb der Aufnahmekammer 3 sind in Figur 1 strichpunktiert angedeutete Positionserfassungsmittel
28 gehäusefest fixiert. Sie sind zweckmäßigerweise am Außenumfang des Rohrkörpers
7 befestigt, beispielsweise in einer oder mehreren Längsnuten. Eine Verstellbarkeit
in der Bewegungsrichtung des Kolbens 4 kann vorgesehen sein.
[0031] Die Positionserfassungsmittel 28 sprechen auf das Magnetfeld der Permanentmagnetanordnung
27 an, wenn Letztere durch entsprechende Bewegung des Kolbens 4 in eine bestimmte
Position gelangt, beispielsweise den Positionserfassungsmitteln 28 radial innen gegenüberliegend.
Dadurch kann die Position des Kolbens 4 erfasst werden.
[0032] Die Positionserfassungsmittel 28 enthalten beispielsweise mindestens einen sogenannten
Reed-Schalter oder Hall-Sensor, können aber auch als Wegmesssystem ausgebildet sein.
[0033] Zweckmäßigerweise ist die Permanentmagnetanordnung 27 im Bereich ihres Außenumfanges
durch eine am Kolben 4 angeordnete Komponente abgedeckt. Als Abdeckung fungiert beim
Ausführungsbeispiel ein aus Kunststoffmaterial bestehender, hohlzylindrischer Führungsring
32, der auf axialer Höhe der Ringnut 23 koaxial auf dem Außenumfang des Tragkörpers
22 sitzt. Um eine einfache Montage zu ermöglichen, ist er an einer Stelle seines Umfanges
unterbrochen (Unterbrechung 33). Aufgrund seiner Elastizität kann er daher bei der
Montage vorübergehend aufgeweitet werden.
[0034] Im Betrieb der Stellvorrichtung 1 gleitet der Kolben 4 mit seinem Führungsring 32
an der Kolbenlauffläche 8 ab.
[0035] Axial beidseits der Ringnut 23 ist am Tragkörper 22 je eine zur Kolben-Längsachse
5 koaxiale ringförmige Kolbendichtung 34a, 34b angeordnet. Sie sind zweckmäßigerweise
durch Spritzgießen an den Tragkörper 22 angeformt. Letzterer besteht übrigens zweckmäßigerweise
aus nicht-magnetisierbarem Material wie Aluminium oder Edelstahl, um die Ausbreitung
des von der Permanentmagnetanordnung 27 erzeugten Magnetfeldes nicht zu beeinträchtigen.
[0036] Die Kolbendichtungen 34a, 34b können integraler Bestandteil zweier Elastomerkomponenten
35a, 35b sein, die an den Tragkörper 22 angeformt sind und die zusätzlich zur jeweils
zugeordneten Kolbendichtung 34a, 34b beispielsweise auch an den Stirnflächen des Kolbens
4 angeordnete Pufferstrukturen 36 bilden können, die den Aufprall in den Endlagen
zu reduzieren vermögen.
[0037] Die Permanentmagnetanordnung 27 ist in ihrer Umfangsrichtung segmentiert. Besagte
Umfangsrichtung ist in der Zeichnung durch einen Doppelpfeil bei 37 verdeutlicht und
verläuft entlang des Umfanges der Kolben-Längsachse 5.
[0038] Aufgrund der Segmentierung setzt sich die Permanentmagnetanordnung 27 aus mehreren
bogenförmigen Magnetsegmenten 38, 39 zusammen, die mit ihrer Konkavität voraus durch
die Nutöffnung 24 hindurch gemäß Pfeilen 42 von radial außen her in die Ringnut 23
so eingesetzt sind, dass sie in der Umfangsrichtung 37 aufeinanderfolgend zu liegen
kommen und eine ringförmige Konfiguration bilden, die die Permanentmagnetanordnung
27 darstellt.
[0039] Die Bogenlänge der einzelnen Magnetsegmente 38, 39 ist zweckmäßigerweise so gewählt,
dass die einander zugewandten Endabschnitte 38a, 39a; 38b, 39b der in der Umfangsrichtung
37 jeweils unmittelbar aufeinanderfolgend angeordneten Magnetsegmente 38, 39 in einem
Übergangsbereich 43 unmittelbar benachbart sind und sich zweckmäßigerweise sogar berühren.
[0040] Beim Ausführungsbeispiel setzt sich die ringförmige Permanentmagnetanordnung 27 aus
lediglich zwei Magnetsegmenten 38, 39 mit untereinander gleicher Bogenlänge zusammen,
die zweckmäßigerweise jeweils mindestens 180° entspricht. Allerdings wäre es durchaus
möglich, mehr als zwei Magnetsegmente 38 zur Bildung der permanentmagnetischen Ringstruktur
einzusetzen, bei denen dann die Bogenlänge jeweils entsprechend geringer ausfällt.
[0041] Handelt es sich um einen kreisförmig konturierten Kolben 4 wie beim Ausführungsbeispiel,
sind die Magnetsegmente 38 zweckmäßigerweise ebenfalls kreisbogenförmig gestaltet.
Ihr Innenradius entspricht dabei zumindest im Wesentlichen dem Radius der Nutgrundfläche
26.
[0042] Die Magnetsegmente 38, 39 sind vorzugsweise axial, also in Richtung der Kolben-Längsachse
5 polarisiert, und zwar mit untereinander gleicher Orientierung. Es liegen also die
in Figur 4 mit "N" gekennzeichneten Nordpole sämtlicher Magnetsegmente 38, 39 auf
der einen und die in Figur 4 mit "S" bezeichneten Südpole sämtlicher Magnetsegmente
38, 39 auf der entgegengesetzten anderen Axialseite der Permanentmagnetanordnung 27.
Letztere entspricht daher von der Wirkungsweise her einem einteiligen, axial polarisierten
Ringmagneten.
[0043] Gegenüber einer theoretisch möglichen Anordnung mit bei den einzelnen Magnetsegmenten
38, 39 vertauschten Polaritäten hat die identische Orientierung den Vorteil, dass
entlang des gesamten Umfanges der Permanentmagnetanordnung 27 und mithin auch in dem
Übergangsbereich 43 ein konstantes Magnetfeld erreicht wird. Dadurch kann auch bei
nicht verdrehgesichertem Kolben 4 eine stets zuverlässige Positionsabfrage gewährleistet
werden.
[0044] Die geschilderte Segmentierung der Permanentmagnetanordnung 27 vereinfacht die Herstellung
des Kolbens. So kann der Tragkörper 22 in dem die Ringnut 23 definierenden Bereich
und bevorzugt insgesamt einstückig ausgebildet werden, ohne die Montierbarkeit der
Permanentmagnetanordnung 27 zu beeinträchtigen. Die einzelnen Magnetsegmente 38, 39
sind bei der Montage einfach über die Nutöffnung 24 hinweg in die Ringnut 23 einzustecken.
Eine Unterteilung des Tragkörpers 22 im Bereich der Ringnut 23 ist somit nicht erforderlich.
[0045] Die Magnetsegmente 38, 39 sind so ausgebildet, dass sie sich im jeweiligen Übergangsbereich
43 mit ihren dortigen Endabschnitten 38a, 39a; 38b, 39b ein Stück weit in der Umfangsrichtung
37 überlappen. Dabei ist die in Richtung der Kolben-Längsachse 5 gemessene Breite
der Magnetsegmente 38, 39 im Bereich der erwähnten Endabschnitte in aufeinander abgestimmter
Weise lokal reduziert, sodass sich insgesamt auch über den jeweiligen Übergangsbereich
hinweg eine konstante Breite der Permanentmagnetanordnung 27 einstellt. Die sich überlappenden
Abschnitte der Magnetsegmente 38, 39 liegen in der axialen Richtung der Permanentmagnetanordnung
27, also in Richtung der Kolben-Längsachse 5, seitlich nebeneinander.
[0046] Durch eine solche, aus dem vergrößerten Ausschnitt in Figur 4 gut ersichtliche Überlappung
resultiert im jeweiligen Überlappungsbereich eine dahingehende Konfiguration, dass
die einander zugeordneten Endabschnitte 38a, 39a bzw. 38b, 39b unter anderem zum einen
mit in einer ersten Radialebene 44 verlaufenden axialen Grenzflächen 45, 46 aneinander
anliegen und sich zum anderen auch in Umfangsrichtung 37 orientierte Stirnflächenabschnitte
47, 48 gegenüberliegen. Hier findet dann zwar im Bereich der sich gegenüberliegenden
Stirnflächenabschnitte 47, 48 eine magnetische Abstoßung in der Umfangsrichtung 37
statt, die jedoch erheblich geringer ist als die aus der magnetischen Anziehungskraft
im Bereich der einander zugewandten axialen Grenzflächen 45, 46 resultierende Haltekraft.
Durch eine entsprechend große Überlappung lässt sich die Stärke der Anziehungskraft
zudem gut beeinflussen und so ausführen, dass die einander zugewandten Endabschnitt
38a, 39a; 38b, 39b durch die im Übergangsbereich herrschenden Magnetkräfte durch Selbsthaltung
fest zusammengehalten werden. Um die Magnetsegmente 38, 39 in der Ringnut 23 zu fixieren
können zusätzliche Befestigungsmaßnahmen vorgesehen werden. Am einfachsten zu realisieren
wäre beispielsweise ein gegenseitiges Verkleben der Magnetsegmente 38, 39 in den Übergangsbereichen
43 und/oder eine Rastfixierung am Tragkörper 22 durch beispielsweise Vorsprünge 72,
die als Rastmittel ausgeführt sind und die die eingesetzten Magnetsegmente 38, 39
am Außenumfang ein Stück weit übergreifen und dadurch formschlüssig festhalten.
[0047] Die Magnetsegmente 38, 39 sind im Bereich der sich überlappenden Endabschnitte 38a,
39a; 38b, 39b jeweils mit einer bezüglich einer Referenzstelle 52 in der Umfangsrichtung
37 vorspringenden Nase 53 und einer bezüglich der Referenzstelle 52 zurückspringenden
Aussparung 54 versehen. Die Aussparung 54 ist komplementär zu der Nase 53 gestaltet.
Nase 53 und Aussparung 54 eines jeweiligen Endabschnittes 38a, 38b, 39a, 39b erstrecken
sich in zwei axial zueinander beabstandeten Radialebenen 55, 56, sodass im vereinigten
Zustand der Magnetsegmente 38, 39 an den einzelnen Übergangsbereichen 43 die Nase
53 des jeweils einen Endabschnittes in die Aussparung 54 des jeweils anderen Endabschnittes
in der Umfangsrichtung 37 eintaucht.
[0048] An den einzelnen Endabschnitten der Magnetsegmente 38, 39 ist die Aussparung 54 an
der der benachbarten Nase 53 entgegengesetzten Axialseite zweckmäßigerweise offen.
Außerdem schließt sich zweckmäßigerweise die radial verlaufende Seitenfläche 57 einer
jeweiligen Aussparung 54 in ein und derselben Radialebene unmittelbar an die gleich
orientierte axiale Seitenfläche 58 der benachbarten Nase 53 an. Die in einer Radialebene
verlaufende Überlappungsfläche zweier Endabschnitte 38a, 39a; 38b, 39b entspricht
somit der Summe der beiden vorgenannten Seitenflächen 57, 58 und ist folglich relativ
groß.
[0049] Die Seitenflächen 57, 58 erstrecken sich zweckmäßigerweise in der die Permanentmagnetanordnung
27 breitenmittig durchsetzenden ersten Radialebene 44. Dadurch ergeben sich identische
Breitenabmessungen der Nasen 53 und Aussparungen 54. Somit ergibt sich eine symmetrische
Anordnung, die ein ausrichtungsunabhängiges Zusammenfügen der Magnetsegmente 38, 39
ermöglicht.
[0050] Zweckmäßig ist es, an den beiden Endabschnitten 38a, 38b bzw. 39a, 39b innerhalb
eines jeweiligen Magnetsegmentes 38, 39 eine axial spiegelverkehrte Anordnung von
Nase 53 und Aussparung 54 vorzusehen. Dies begünstigt die Stabilität im zusammengesteckten
Zustand.
[0051] Insgesamt ist es bei allen Ausführungsformen von Vorteil, wenn sich die Permanentmagnetanordnung
27 aus untereinander identischen Magnetsegmenten 38, 39 zusammensetzt.
[0052] Um trotz der in Umfangsrichtung 37 vorstehenden Nasen 53 auch bei nur zwei Magnetsegmenten
38, 39 ohne Beeinträchtigung der Montage in den Übergangsbereichen 43 eine Überlappung
zu ermöglichen, sind die Nasen 53 mit radialem Abstand "a" zur verlängerten Innenumfangsfläche
des zugehörigen Magnetsegmentes 38 bzw. 39 angeordnet. Dieser Radialabstand "a" bewirkt
bei Verwendung von nur zwei Magnetsegmenten 38, 39, die jeweils eine Hälfte des Kolbenumfanges
zu umschließen haben, dass die Weite "W" der zwischen den beiden Endabschnitten 38a,
38b bzw. 39a, 39b eines jeweiligen Magnetsegments 38, 39 definierten Montageöffnung
63 größer ist als der Durchmesser der Ringnut 23 im Bereich der Nutgrundfläche 26.
Dadurch lassen sich die Magnetsegmente 38, 39 mit der Montageöffnung 63 voraus auch
dann in die Ringnut 23 einsetzen, wenn ihre Bogenlänge aufgrund der zur Überlappung
vorgesehenen Nasen 53 jeweils größer ist als 180°.
[0053] Im Bereich der Referenzstellen 52 verfügt jedes Magnetsegment 38, 39 zweckmäßigerweise
über eine in der Umfangsrichtung 37 orientierte Abschlussfläche 64, die sich ausgehend
von der Innenumfangsfläche 62 bis zum Wurzelbereich der Nase 53 nach radial außen
erstreckt. Durch den Zusammenbau miteinander kombinierte Magnetsegmente 38, 39 liegen
sich mit ihren Abstützflächen 64 jeweils paarweise gegenüber und können auch aneinander
anliegen.
[0054] Bei einer sich aus lediglich zwei Magnetsegmenten 38, 39 zusammensetzenden Permanentmagnetanordnung
27 liegen die beiden Referenzstellen 52 eines jeweiligen Magnetsegments 38, 39 zweckmäßigerweise
auf einer in Figur 5 strichpunktiert eingezeichneten Geraden 65, die die Kolben-Längsachse
5 schneidet.
[0055] Bei allen Ausführungsbeispielen kann die zu der gewünschten Polarisierung führende
Magnetisierung der Magnetsegmente 38, 39 entweder schon vor oder auch erst nach dem
Einsetzen in die Ringnut 23 vorgenommen werden.
1. Kolben einer mit Fluid betreibbaren Stellvorrichtung, insbesondere eines Linearantriebes
oder eines Stoßdämpfers, mit einem Tragkörper (22), der eine zur Kolben-Längsachse
(5) koaxiale ringförmige Ausnehmung aufweist, in der mindestens eine ringförmige Permanentmagnetanordnung
(27) angeordnet ist, die in ihrer Umfangsrichtung (37) segmentiert ist und aus mindestens
zwei bogenförmigen Magnetsegmenten (38, 39) besteht, wobei die ringförmige Ausnehmung
als Ringnut (23) mit einer nach radial außen orientierten Nutöffnung (24) ausgeführt
ist, in die die Magnetsegmente (38, 39) unter Bildung einer ringförmigen Konfiguration
von radial außen her eingesetzt sind, wobei sich wenigstens zwei benachbarte Magnetsegmente
(38, 39) an ihren einander zugewandten Endabschnitten (38a, 39a; 38b, 39b) in der
Umfangsrichtung (37) der Permanentmagnetanordnung (27) überlappen, wobei die Magnetsegmente
(38, 39) an den einander zugewandten Endabschnitten (38a, 39a; 38b, 39b) jeweils eine
in einer ersten Radialebene (55) in Umfangsrichtung (37) der Permanentmagnetanordnung
(27) bezüglich einer Referenzstelle (52) vorspringende Nase (53) und eine in einer
zweiten Radialebene (56) in der Umfangsrichtung (37) der Permanentmagnetanordnung
(27) bezüglich der Referenzstelle (52) zurückspringende Aussparung (54) aufweisen,
derart, dass bei sich überlappenden Endabschnitten (38a, 39a; 38b, 39b) die Nase (53)
des jeweils einen Endabschnittes in die Aussparung (54) des jeweils anderen Endabschnittes
eintaucht, dadurch gekennzeichnet, dass die Nase (53) und die Aussparung (54) mit radialem Abstand zur verlängerten Innenumfangsfläche
(62) des zugeordneten Magnetsegmentes (38, 39) angeordnet sind.
2. Kolben nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Magnetsegmente (38, 39) untereinander mit gleicher Orientierung polarisiert sind.
3. Kolben nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Magnetsegmente (38, 39) axial polarisiert sind.
4. Kolben nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Permanentmagnetanordnung (27) aus genau zwei Magnetsegmenten (38, 39) mit
zweckmäßigerweise gleicher Bogenlänge zusammensetzt.
5. Kolben nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die sich überlappenden Bereiche der Endabschnitte (38a, 39a; 38b, 39b) in der axialen
Richtung der Permanentmagnetanordnung (27) seitlich nebeneinander liegen.
6. Kolben nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Magnetsegment (38, 39) im Bereich der Referenzstelle (52) eine in Umfangsrichtung
(37) der Permanentmagnetanordnung (27) orientierte, ausgehend von der Innenumfangsfläche
(62) des Magnetsegments (38, 39) nach radial außen verlaufende Abschlussfläche (64)
aufweist, an die sich die Aussparung (54) und die Nase (53) anschließen, wobei sich
die als Abstützflächen fungierenden Abschlussflächen (64) miteinander kombinierter
Magnetsegmente (38, 39) paarweise gegenüberliegen.
7. Kolben nach einem Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass bei einer sich aus lediglich zwei Magnetsegmenten (38, 39) zusammensetzenden Permanentmagnetanordnung
(27) die den beiden Endabschnitten (38a, 38b; 39a, 39b) eines jeweiligen Magnetsegments
(38, 39) zugeordneten Referenzstellen (52) auf einer die Kolben-Längsachse (5) schneidenden
Gerade (65) liegen.
8. Kolben nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass aufeinanderfolgende Magnetsegmente (38, 39) an den einander zugewandten Endabschnitten
(38a, 39a; 38b, 39b) miteinander verklebt sind.
9. Kolben nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Permanentmagnetanordnung (27) aus untereinander identischen Magnetsegmenten
(38, 39) zusammensetzt.
10. Kolben nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Tragkörper (22), zumindest in dem die Ringnut (23) definierenden Bereich, einstückig
ausgebildet ist.
11. Kolben nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Permanentmagnetanordnung (27) koaxial von einem Führungsring (32) umschlossen
ist.
12. Kolben nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Tragkörper (22) axial beidseits der Ringnut (23) je eine zur Kolben-Längsachse
(5) koaxiale ringförmige Kolbendichtung (34a, 34b) trägt.
13. Kolben nach einem der Ansprüche 1 bis 12, gekennzeichnet durch eine kreisförmige Außenkontur.
14. Kolben nach einem der Ansprüche 1 bis 13, gekennzeichnet durch eine kreisbogenförmige Gestalt der einzelnen Magnetsegmente (38, 39).
15. Fluidbetätigte Stellvorrichtung, insbesondere Linearantrieb oder Stoßdämpfer, mit
einem mit Positionserfassungsmitteln (28) ausgestatteten Gehäuse (2), das eine Aufnahmekammer
(3) definiert, in der ein nach einem der Ansprüche 1 bis 14 ausgebildeter Kolben (4)
linear verschiebbar angeordnet ist, der mit einem außerhalb des Gehäuses (2) einen
Kraftabgriff ermöglichenden Kraftabgriffsteil (14) bewegungsgekoppelt ist.
1. Piston of an adjusting device operable by fluid, in particular a linear drive or a
shock absorber, with a support body (22) which has an annular recess coaxial to the
piston longitudinal axis (5) and in which is mounted at least one annular permanent
magnet assembly (27) which is segmented in its circumferential direction (37) and
comprised of at least two curved magnet segments (38, 39), wherein the annular recess
is in the form of an annular slot (23) with a slot opening (24) oriented radially
outwards and in which the magnet segments (38, 39) are inserted from the radial outside
to form an annular configuration, wherein at least two adjacent magnet segments (38,
39) overlap at their facing end sections (38a, 39a; 38b, 39b) in the circumferential
direction (37) of the permanent magnet assembly (27), wherein the magnet segments
(38, 39) have at the facing end sections (38a, 39a; 38b, 39b) in each case a lug (53)
projecting in a first radial plane (55) in the circumferential direction (37) of the
permanent magnet assembly (27), and a recess (54) set back relative to the reference
point (52) in a second radial plane (56) in the circumferential direction (37) of
the permanent magnet assembly (27), in such a way that with overlapping end sections
(38a, 39a; 38b, 39b) the lug (53) of the one end section dips into the recess (54)
of the respective other end section, characterised in that the lug (53) and the recess (54) are arranged with radial clearance from the extended
inner peripheral surface (62) of the assigned magnet segment (38, 39).
2. Piston according to claim 1, characterised in that the magnet segments (38, 39) are polarised among themselves with identical orientation.
3. Piston according to claim 1 or 2, characterised in that the magnet segments (38, 39) are polarised axially.
4. Piston according to any of claims 1 to 3, characterised in that the permanent magnet assembly (27) is comprised of exactly two magnet segments (38,
39) of expediently the same curve length.
5. Piston according to any of claims 1 to 4, characterised in that the overlapping end sections (38a, 39a; 38b, 39b) lie side by side in the axial direction
of the permanent magnet assembly (27).
6. Piston according to any of claims 1 to 5, characterised in that each magnet segment (38, 39) has in the area of the reference point (52) a terminating
surface (64), oriented in the circumferential direction (37) of the permanent magnet
assembly (27) and running radially outwards from the inner peripheral surface (62)
of the magnet segments (38, 39), which the recess (54) and the lug (53) adjoin, wherein
the terminating surfaces (64) acting as support surfaces of magnet segments (38, 39)
combined with one another lie opposite in pairs.
7. Piston according to any of claims 1 to 6 characterised in that, in the case of a permanent magnet assembly (27) comprised of only two magnet segments
(38, 39), the reference points (52) assigned to the two end sections (38a, 39a; 38b,
39b) of each magnet segment (38, 39) lie on a straight line (65) intersecting the
piston longitudinal axis (5).
8. Piston according to any of claims 1 to 7, characterised in that consecutive magnet segments (38, 39) are bonded together at their facing end sections
(38a, 39a; 38b, 39b).
9. Piston according to any of claims 1 to 8, characterised in that the permanent magnet assembly (27) is comprised of magnet segments (38, 39) which
are identical amongst one another.
10. Piston according to any of claims 1 to 9, characterised in that the support body (22) is made in one-piece, at least in the area defining the annular
slot (23).
11. Piston according to any of claims 1 to 10, characterised in that the permanent magnet assembly (27) is coaxially encompassed by a guide ring (32).
12. Piston according to any of claims 1 to 11, characterised in that the support body (22) carries, axially either side of the annular slot (23), an annular
piston seal (34a, 34b) coaxial to the piston longitudinal axis (5).
13. Piston according to any of claims 1 to 12, characterised by a circular external contour.
14. Piston according to any of claims 1 to 13, characterised by an arch-like shape of the individual magnet segments (38, 39).
15. Fluid-actuated adjusting device, in particular a linear drive or a shock absorber,
with a housing (2) equipped with position detection means (28) and defining a housing
chamber (3) in which is mounted with linear sliding facility a piston (4) in accordance
with any of claims 1 to 14 which is movement-coupled to a power output member (14)
allowing power output outside the housing (2).
1. Piston d'un dispositif de réglage pouvant être actionné par fluide, en particulier
d'un entraînement linéaire ou d'un amortisseur de chocs, comportant un corps porteur
(22) qui présente un évidement annulaire coaxial par rapport à l'axe longitudinal
de piston (5), dans lequel est disposé au moins un agencement à aimants permanents
(27) annulaire qui est segmenté dans son sens périphérique (37) et se compose d'au
moins deux segments permanents (38, 39) en forme d'arche, l'évidement annulaire étant
réalisé comme une rainure annulaire (23) avec une ouverture (24) orientée dans le
sens radial vers l'extérieur, dans laquelle ouverture les segments magnétiques (38,
39) sont insérés en formant une configuration annulaire depuis l'extérieur dans le
sens radial, au moins deux segments magnétiques (38, 39) contigus se chevauchant sur
leurs sections d'extrémité tournées les unes vers les autres (38a, 39a ; 38b, 39b)
dans le sens périphérique (37) de l'agencement à aimants permanents (27), les segments
magnétiques (38, 39) présentant, sur leurs sections d'extrémité tournées les unes
vers les autres (38a, 39a ; 38b, 39b), respectivement un nez (53) saillant dans un
premier plan radial (55) dans le sens périphérique (37) de l'agencement à aimants
permanents (27) par rapport à un point de référence (52) et un évidement (54) en retrait
dans un second plan radial (56) dans le sens périphérique (37) de l'agencement à aimants
permanents (27) par rapport au point de référence (52) de telle manière qu'en cas
de sections d'extrémité se chevauchant (38a, 39a ; 38b, 39b), le nez (53) d'une section
d'extrémité respective s'enfonce dans l'évidement (54) de l'autre section d'extrémité
respective, caractérisé en ce que le nez (53) et l'évidement (54) sont disposés à une distance radiale par rapport
à la surface périphérique intérieure (62) rallongée du segment magnétique associé
(38, 39).
2. Piston selon la revendication 1, caractérisé en ce que les segments magnétiques (38, 39) sont polarisés entre eux avec une orientation identique.
3. Piston selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les segments magnétiques (38, 39) sont polarisés dans le sens axial.
4. Piston selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que l'agencement à aimants permanents (27) se compose précisément de deux segments magnétiques
(38, 39) avec une longueur d'arche appropriée qui est identique.
5. Piston selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que les zones se chevauchant des sections d'extrémité (38a, 39a ; 38b, 39b) se trouvent
les unes à côté des autres dans le sens axial de l'agencement à aimants permanents
(27).
6. Piston selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que chaque segment magnétique (38, 39) présente, dans la zone du point de référence (52),
une surface terminale (64) s'étendant radialement vers l'extérieur en partant de la
surface périphérique intérieure (62) du segment magnétique (38, 39), orientée dans
le sens périphérique (37) de l'agencement à aimants permanents (27), à laquelle se
raccordent l'évidement (54) et le nez (53), les surfaces terminales (64) fonctionnant
comme des surfaces d'appui des segments magnétiques combinés les uns aux autres se
faisant face par paires.
7. Piston selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce qu'en cas d'agencement à aimants permanents (27) se composant juste de deux segments
magnétiques (38, 39), les points de référence (52) associés aux deux sections d'extrémité
(38a, 38b ; 39a, 39b) d'un segment magnétique (38, 39) respectif se trouvent sur une
droite (65) coupant l'axe longitudinal de piston (5).
8. Piston selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que des segments magnétiques (38, 39) se succédant sont collés entre eux sur les sections
d'extrémité tournées les unes vers les autres (38a, 39a ; 38b, 39b).
9. Piston selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que l'agencement à aimants permanents (27) se compose de segments magnétiques (38, 39)
identiques entre eux.
10. Piston selon l'une quelconque des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que le corps porteur (22) est réalisé d'un seul tenant au moins dans la zone définissant
la rainure annulaire (23).
11. Piston selon l'une quelconque des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que l'agencement à aimants permanents (27) est entouré de manière coaxiale par un anneau
de guidage (32).
12. Piston selon l'une quelconque des revendications 1 à 11, caractérisé en ce que le corps porteur (22) porte dans le sens axial de part et d'autre de la rainure annulaire
(23), une garniture de piston (34a, 34b) annulaire coaxiale par rapport à l'axe longitudinal
de piston (5).
13. Piston selon l'une quelconque des revendications 1 à 12, caractérisé par un contour extérieur circulaire.
14. Piston selon l'une quelconque des revendications 1 à 13, caractérisé par une forme en arc de cercle des segments magnétiques individuels (38, 39).
15. Dispositif de réglage actionné par fluide, en particulier entraînement linéaire ou
amortisseur de chocs, comportant un boîtier (2) équipé de moyens de détection de la
position (28) qui définit une chambre de réception (3), dans laquelle un piston (4)
réalisé selon l'une quelconque des revendications 1 à 14, est disposé de manière à
se déplacer linéairement, lequel est couplé en déplacement avec une partie de prise
de force (14) permettant une prise de force en dehors du boîtier (2).
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