Anwendungsgebiet der Erfindung
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Aufhängevorrichtung mit einer profilierten
Vertikalstütze, die mit einer Tragstruktur, wie z.B. ein Gestell, ein Paneel oder
Gebäudeteilen, verbunden ist, und einem in die Vertikalstütze mit seinem Andockteil
einhängbaren Primärträger. Das Andockteil des Primärträgers kann mit einem vielfältig
gestalteten Ausleger verbunden sein, z.B. einem geraden, schräg gerichteten, gekrümmten
oder abgestuften Arm, und direkt oder indirekt einen Sekundärträger in Gestalt von
z.B. Querstangen oder Tablaren, haltern. Derartige Vorrichtungen sind typische Einbauten
in Shops.
Stand der Technik
[0002] Die
EP 1 312 287 B1 offenbart eine Aufhängevorrichtung mit einem vertikal anzuordnenden Profil, das eine
Frontseite, zwei Seitenflanken und eine Rückseite sowie am Profil vorhandenen Eingriffskonturen
aufweist. Am Profil ist eine Konsole mit zu den Eingriffskonturen komplementären Fixierelementen
einhängbar. Die Konsole hat ein Umfassungsteil, in dem die Fixierelemente angeordnet
sind, und umgreift im eingehängten Zustand die Frontseite sowie die beiden Seitenflanken
des Profils. Die Fixierelemente sind an einer Klammerpartie des Umfassungsteils der
Konsole auf einer Feder gelagerte Elemente oder als eigenelastische Elemente vorgesehen.
Die Eingriffskonturen im Profil sind in den Seitenflanken des Profils angeordnet und
im Verhältnis zur Frontseite hinterschnitten. Die Eingriffskonturen sind als hinterschnittene,
keilförmige Schlitze in den Seitenflanken ausgebildet, weisen unten einen simsartigen
Absatz auf und laufen sukzessive, vorzugsweise in einer schiefen Ebene aufsteigend
zur Ebene der Seitenflanken auf. Die Eingriffskonturen auf der einen Seitenflanke
sind zu den Eingriffskonturen auf der anderen Seitenflanke symmetrisch angeordnet.
Die Fixierelemente in der Konsole sind jeweils ein auf einer Feder gelagerter Keil,
wobei jeweils eine Feder und ein Keil beidseits einer das Profil aufnehmenden Aussparung
vorgesehen sind. Die Federn und die Keile halten sich in Ausnehmungen eingesetzt gegenseitig.
Vorzugsweise besteht das Profil aus einer rückseitigen Leiste mit den Eingriffskonturen,
die vorteilhaft aus Kunststoff ist, und einer vorderen Leiste. Das Profil wird als
Stangenmaterial oder in kurzen Stücken mit zumindest einem Paar von Eingriffskonturen
eingesetzt. Diese Vorrichtung hat sich in der Praxis bestens bewährt, das Profil wird
jedoch stets an einer rückseitigen Tragstruktur befestigt und ist für schwere Belastungen
weniger geeignet.
Aufgabe der Erfindung
[0003] In Relation zum vorbekannten Stand der Technik, liegt der Erfindung daher die Aufgabe
zugrunde, den gattungmässigen Typ der Aufhängevorrichtung weiter zu entwickeln, um
die Tragfähigkeit zu erhöhen und neue Gestaltungsmöglichkeiten zu eröffnen. Es soll
dabei weiterhin möglich sein, auf einer Vertikalstütze mehrere Primärträger in verschiedenen
Höhen einzuhängen, die Andockteile der Primärträger mit unterschiedlich konfigurierten
Auslegern zu verbinden und Sekundärträger zu haltern.
Übersicht über die Erfindung
[0004] Die Aufhängevorrichtung besteht aus einer Vertikalstütze mit einer Frontfläche und
zwei Seitenflächen sowie einem in jeder Seitenfläche zueinander kongruenten Raster
von in vertikaler Linie alternierend angeordneten Eingriffskonturen und Zwischenstegen.
Ein Primärträger ist mit einem Andockteil an der Vertikalstütze einhängbar. Zum Einrasten
in die Eingriffskonturen ist im Andockteil ein Paar federgelagerte Fixierelemente
mit je einer Keilkontur vorgesehen. Das Andockteil umfasst die Frontfläche sowie die
beiden Seitenflächen der Vertikalstütze. Die Vertikalstütze ist ein Hohlprofil, die
Eingriffskonturen sind als Durchbrüche gestaltet und die Fixierelemente sind um je
eine Vertikalachse auslenkbar angeordnet.
[0005] Nachfolgend werden spezielle Ausführungsformen der Erfindung definiert: Die Vertikalstütze
ist ein Vierkanthohlprofil und hat zwei gegenüber liegende Frontflächen und zwei gegenüber
liegende Seitenflächen. Das in jeder Seitenfläche zueinander kongruent liegende Raster
von in vertikaler Linie alternierenden Eingriffskonturen und Zwischenstegen ist zweifach,
jeweils nahe der angrenzenden Frontfläche vorgesehen.
[0006] Jedes Fixierelement stützt sich mit einem ersten Halteorgan am Rand jeweils eines
fensterartigen Ausschnitts eines das Andockteil umfassenden Mantelstücks ab. Je ein
Fixierelement an einem Seitenarm einer gemeinsamen Feder ist an einem zweiten Halteorgan
des Fixierelements beweglich befestigt. Die lichte Weite zwischen den beiden vertikal
an den beiden Fixierelementen ausgebildeten Keilkonturen erweitert sich aus dem Andockteil
auswärts. Jede Keilkontur hat zum Auffahren auf einen Zwischensteg an der Vertikalstütze
am oberen Ende eine Anschrägung.
[0007] Der Zusammenbau aus Feder und beiden Fixierelementen wird von einem in das Mantelstück
einrastbaren Einsatz in Position gehalten. Der Einsatz hat zur Aufnahme der Fixierelemente
mit deren ersten Halteorganen fensterartige Ausschnitte mit jeweils einer Erweiterung.
Der Einsatz besitzt zur Fixierung im Mantelstück Halteorgane, die sich in die Ausschnitte
des Mantelstücks pressen. Der Einsatz umgibt dreiseitig einen Freiraum, der zur Aufnahme
eines Abschnitts der Vertikalstütze bestimmt ist. Der Einsatz und die Keilkontur haben
eine abriebschonende Oberfläche, um bei Berührung mit der Vertikalstütze deren Oberfläche
nur minimal zu beanspruchen und sind vorzugsweise aus Kunststoff beschaffen oder mit
einem Kunststoffüberzug versehen. Mit der Vertikalstütze und daran einhängbaren Primärträgern
sind freistehende Gestelle oder sich an einer Tragstruktur abstützende Konstruktionen
aufgebaut. Die Primärträger können ihrerseits Sekundärträger stützen.
Kurzbeschreibung der beigefügten Zeichnungen
[0008] Es zeigen:
- Figur 1A
- - ein freistehendes Gestell mit der erfindungsgemässen Aufhängevorrichtung, bestückt
mit Primärträgern und davon gestützten Sekundärträgern in Form von Querstangen, in
Perspektivansicht;
- Figur 1B
- - die Anordnung gemäss Figur 1A, in Seitenansicht;
- Figur 1C
- - die Andordung gemäss Figur 1A, ergänzt mit Sekundärträgern in Gestalt von Tablaren,
in Perspektivansicht;
- Figur 2A
- - ein Wandgestell mit der erfindungsgemässen Aufhängevorrichtung, bestückt mit Primärträgern
und davon gestützten Sekundärträgern in Form von Querstangen und einem Tablar, in
Perspektivansicht;
- Figur 2B
- - die Anordnung gemäss Figur 2A, in Frontansicht;
- Figur 2C
- - die Anordnung gemäss Figur 2A, in Seitenansicht;
- Figur 3A
- - eine Vertikalstütze, in Perspektivansicht;
- Figur 3B
- - das vergrösserte Detail X1 aus Figur 3A;
- Figur 4A
- - einen Primärträger mit geradem Ausleger, in perspektivischer Explosivansicht;
- Figur 4B
- - die Anordnung gemäss Figur 4A, in geänderter Perspektivansicht von oben;
- Figur 4C
- - die Anordnung gemäss Figur 4A, in geänderter Perspektivansicht von unten;
- Figur 5A
- - die Feder und beide Flügel aus Figur 4A, in perspektivischer Explosivansicht;
- Figur 5B
- - die Anordnung gemäss Figur 5A, zusammengebaut, in Perspektivansicht;
- Figur 5C
- - die Kombination aus Feder und Flügeln in das Mantelstück aus Figur 4A eingesetzt,
Flügel ungespreizt, in Perspektivansicht;
- Figur 5D
- - die Anordnung gemäss 5C, Flügel gespreizt, in Perspektivansicht;
- Figur 5E
- - die Anordnung gemäss Figur 5C, mit dem Einsatz aus Figur 4A komplettiert, Flügel
ungespreizt, in Perspektivansicht;
- Figur 6A
- - die Anordnung gemäss Figur 5B, Flügel ungespreizt, in Draufsicht;
- Figur 6B
- - die Anordnung gemäss Figur 6A, im Andockteil eingebaut, Flügel ungespreizt, in Draufsicht;
- Figur 7A
- - die Anordnung gemäss Figur 6A, Flügel gespreizt, in Draufsicht;
- Figur 7B
- - die Anordnung gemäss Figur 6B, Flügel gespreizt, in Draufsicht;
- Figur 8A
- - eine Vertikalstütze mit anfänglich angesetztem Primärträger, in Perspektivansicht;
- Figur 8B
- - die Anordnung gemäss Figur 8A, als Prinzipdarstellung, im Horizontalschnitt;
- Figur 8C
- - die Anordnung gemäss Figur 8A, als Prinzipdarstellung, im Vertikalschnitt;
- Figur 9
- - die Darstellung gemäss Figur 8B, mit weiter angesetztem Primärträger;
- Figur 10A
- - die Darstellung gemäss Figur 8A, mit eingehängtem Primärträger;
- Figur 10B
- - die Darstellung gemäss Figur 8B, mit eingehängtem Primärträger;
- Figur 10C
- - die Darstellung gemäss Figur 8C, mit eingehängtem Primärträger; und
- Figur 11
- - die Darstellung gemäss Figur 10C, in Richtung Aushängen bewegten Primärträger.
Ausführungsbeispiel
[0009] Anhand der beiliegenden Zeichnungen erfolgt nachstehend die detaillierte Beschreibung
eines Ausführungsbeispiels zur erfindungsgemässen Aufhängevorrichtung in verschiedenen
Anwendurgen.
[0010] Für die gesamte weitere Beschreibung gilt folgende Festlegung. Sind in einer Figur
zum Zweck zeichnerischer Eindeutigkeit Bezugsziffern enthalten, aber im unmittelbar
zugehörigen Beschreibungstext nicht erläutert, so wird auf deren Erwähnung in vorangehenden
oder nachfolgenden Figurenbeschreibungen Bezug genommen. Im Interesse der Übersichtlichkeit
wird auf die wiederholte Bezeichnung von Bauteilen in weiteren Figuren zumeist verzichtet,
sofern zeichnerisch eindeutig erkennbar ist, dass es sich um "wiederkehrende" Bauteile
handelt.
Figuren 1A bis 2C
[0011] Die erfindungsgemässe Aufhängevorrichtung, welche aus der Vertikalstütze 1 und den
darin einhängbaren Primärträgern 2 besteht, ist in verschiedenen Aufbauten verkörpert,
zunächst als freistehendes Gestell (s. Figuren 1A bis 1C) und als sich an einer rückseitigen
Tragstruktur abstützenden Gestell (s. Figuren 2A bis 2C). In den Gestellen werden
die darin eingebauten Vertikalstützen
1 von Gestellelementen 8 miteinander verbunden oder überbrückt oder als Fusskonstruktion
getragen. Die Vertikalstütze
1 ist ein Vierkanthohlprofil mit einem zweireihigem Raster aus Eingriffskonturen
13 in Gestalt von Durchbrüchen und dazwischen verbliebenen Zwischenstegen
14. Die Primärträger
2 werden mit ihren Andockteilen
21 an der Vertikalstütze
1 eingehängt. Von den Andockteilen
21 erstrecken sich Ausleger
20 von z.B. gerader, gestufter oder abwärts geneigter Form, die ihrerseits Sekundärträger
3 in Gestalt von Querstangen oder Tablaren tragen. Die errichteten Gestelle können
mit Anbauteilen
9, wie z.B. Plakatträgern, versehen sein. Bei Verankerung der errichteten Gestelle an
einer Rückwand werden hierfür geeignete Befestigungselemente 8 benutzt.
Figuren 3A und 3B
[0012] Die Vertikalstütze
1 hat als Vierkanthohlprofil zwei gegenüberliegende Frontflächen
11 und zwei gegenüber liegende Seitenflächen
12. In jeder Seitenfläche
12 ist ein zueinander kongruent liegendes Raster von in vertikaler Linie alternierenden
Eingriffskonturen
13 und Zwischenstegen
14 zweifach, jeweils nahe der angrenzenden Frontfläche
11 vorgesehen. Das Innere der Vertikalstütze
1 stellt einen Hohlraum
15 dar. Die Seitenflächen
12 sind vorteilhaft um ein Vielfaches breiter als die Frontflächen
11.
Figuren 4A bis 7B
[0013] Der Primärträger
2 besteht aus dem Ausleger
20 mit seinem freien ersten Ende
201 und dem zweiten Ende
202, an das das Andockteil
21 ansetzt, welches zunächst ein Mantelstück
25 in Gestalt eines senkrecht stehenden, vom Ausleger
20 abweisend offenes U-Profil hat. Das Mantelstück
25 besitzt die mittlere Basisfläche
251 und die beiden davon abgebogenen Seitenflächen
252, in denen jeweils ein Ausschnitt
250 vorhanden ist. Damit wird dreiseitig ein Freiraum
255 umschlossen. Zum Andockteil 21 gehört ferner eine U-förmig gebogene Feder
22 mit ihrer Basisfläche
221 und den beiden Seitenarmen
222, durch die sich jeweils ein Ausschnitt
224 bis in die Basisfläche
221 erstreckt. An den Enden der jeweils zweigeteilten Seitenarme
222 sind Rastnasen
223 vorhanden.
[0014] Das als Paar vorgesehene Fixierelement
23 hat seitlich ein erstes Halteorgan
230, dem eine nach innen gewandte Keilkontur
231 vertikaler Ausbildung folgt. Aus dem Andockteil
21 heraus erweitert sich die lichte Weite zwischen den beiden Keilkonturen
231, und das obere Ende jeder Keilkontur
231 hat eine nach innen abfallende Anschrägung
232. Hinter der Keilkontur
231 liegt ein als Nut ausgebildetes zweites Halteorgan
233 und am gegenüber dem ersten Halteorgan
230 liegenden Ende hat das Fixierelement
23 eine Prellfläche
234 sowie ein Führungsorgan
235. Schliesslich gehört zum Andockteil
21 ein Einsatz
24, der ebenfalls U-förmig ist. Zur Aufnahme der Fixierelemente
23 mit deren ersten Halteorganen
230 hat der Einsatz
24 im Deckungsbereich zu den Ausschnitten
250 im Mantelstück
25 fensterartige Ausschnitte
240 mit jeweils einer Erweiterung
243. Zur Fixierung im Mantelstück
25 ist der Einsatz
24 mit Halteorganen
244 versehen, die sich in die Ausschnitte
250 des Mantelstücks
25 pressen. Der in das Mantelstück
25 eingefügte Einsatz
24 hält den Zusammenbau aus Feder
22 und beiden Fixierelementen
23 in Position. Jeweils ein Paar von Rastnasen
223 der Feder
22 greift drehbeweglich in ein zweites Halteorgan
233 am Fixierelement
23 ein. Der Einsatz
24 umgibt ebenfalls dreiseitig einen Freiraum
245, der zur Aufnahme eines Abschnitts der Vertikalstütze 1 bestimmt ist. Der Einsatz
24 und die Keilkontur
231 haben eine abriebschonende Oberfläche, um bei Berührung mit der Vertikalstütze
1 deren Oberfläche nur minimal zu beanspruchen. Einsatz
24 und Keilkontur
231 sind vorzugsweise aus Kunststoff beschaffen oder haben einen Kunststoffüberzug. Zur
weiteren Reibungsverminderung ist der Einsatz
24 an den Seitenflächen
242 innerlich mit erhabenen Gleitkonturen
246 versehen. Zwischen den Seitenflächen
242 liegt die Basisfläche
241.
[0015] Im eingebauten Ruhezustand liegen die Fixierelemente
23 ungespreizt in den Ausschnitten
240,250 und schliessen daher mit dem Mantelstück
25 aussen bündig ab. Im gespreizten Zustand, nämlich wenn Druck auf die Keilkonturen
231 ausgeübt wird, schwenken die Fixierelemente
23 von den Übergängen zwischen den Seitenflächen
255 und der Basisfläche
251 nach aussen. Hierbei werden die ansonsten rechtwinklig zur Basisfläche
221 stehenden Seitenarme 222 elastisch nach aussen gebogen und an den Rastnasen
223 aufgehängt drehen sich die Fixierelemente
23, die sich mit ihren ersten Halteorganen
233 am Ausschnitt
250 des Mantelstücks
25 abstützen. Mit dem Aufschwenken der Fixierelemente
23 vergrössert sich die lichte Weite zwischen den Keilkonturen
231.
Figuren 8A bis 11
[0016] Diese Figurenfolge illustriert den phasenweisen Vorgang des Einhängens eines Primärträgers
2 mit seinem Andockteil
21 an eine Vertikalstütze
1 bis zum ansatzweise Lösen davon.
1. Phase (Figuren 8A und 8B)
[0017] Bei anfänglich angesetztem Andockteil
21 auf eine der Frontflächen
11 der Vertikalstütze 1 werden die Keilkonturen
231 weggedrückt, also die beiden Fixierelemente 23 gespreizt. Die Keilkonturen
231 schleifen quasi horizontal auf die Vertikalstütze 1 über die Materialoberfläche in
Richtung des angrenzenden Rasters mit den Eingriffskonturen
13. Äusserlich ist dies durch die nach aussen schwenkenden Fixierelemente
23 sichtbar.
2. Phase (Figur 9)
[0018] Mit weiter aufgeschobenem Andockteil
21 bleiben die Fixierelemente
23 in gespreizter Stellung, jedoch nähern sich die Keilkonturen
231 den in vertikaler Linie angeordneten Eingriffskonturen
13 als Durchbrüche in der Wandung der Vertikalstütze
1.
3. Phase (Figuren 10A bis 10C)
[0019] Haben die Keilkonturen
231 die vertikale Linie der Eingriffskonturen
13 erreicht und stehen auf der Höhe eines Paars solcher Konturen
13, so rasten die Keilkonturen
231 generiert durch die Kraft der Feder
22 in die Eingriffskonturen
13 ein. Sollten die Keilkonturen
231 momentan nicht auf der Höhe eines Paars von Konturen
13 stehen, so bedarf es einer vertikalen Verschiebung des Andockteils
21 über den erfassten Zwischensteg
14 zum nächstgelegenen Paar von Konturen
13, wo Keilkonturen
231 einrasten können. Durch Eigengewicht des Primärträgers
2, insbesondere bei dessen Belastung, werden die in die Eingriffskonturen
13 eingefahrenen Keilkonturen
231 an den unteren Enden der belegten Eingriffskonturen
13 auf den beiden nächstgelegenen Zwischenstegen
14 aufsetzen.
Lösephase (Figur 11)
[0020] Aus einer eingerasteten Position gemäss den Figuren 10A-10C lässt sich das Andockteil
21 weder abwärts schieben noch horizontal abziehen. Um das Andockteil
21, also den Primärträger
2, in der Höhenposition zu verschieben, bedarf es nur eines Aufwärtsbewegens entlang
der Vertikalstütze
1. Hierbei fahren die Anschrägungen
232 an den Keilkonturen
231 auf die nächsthöher gelegenen Zwischenstege
14 auf, bringend dabei die Fixierelemente
23 zum Spreizen, so dass sich in dieser Situation der Primärträger
2 von der Vertikalstütze
1 abnehmen lässt.
1. Aufhängevorrichtung bestehend aus:
a) einer Vertikalstütze (1) mit einer Frontfläche (11) und zwei Seitenflächen (12) sowie einem in jeder Seitenfläche (12) zueinander kongruenten Raster von in vertikaler Linie alternierend angeordneten Eingriffskonturen
(13) und Zwischenstegen (14);
b) einem an der Vertikalstütze (1) mit einem Andockteil (21) einhängbaren Primärträger (2); wobei
c) zum Einrasten in die Eingriffskonturen (13) im Andockteil (21) ein Paar federgelagerte Fixierelemente (23) mit je einer Keilkontur (231) vorgesehen ist;
d) das Andockteil (21) die Frontfläche (11) sowie die beiden Seitenflächen (12) der Vertikalstütze (1) umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass
e) die Vertikalstütze (1) ein Hohlprofil ist, die Eingriffskonturen (13) als Durchbrüche gestaltet sind und die Fixierelemente (23) um je eine Vertikalachse auslenkbar angeordnet sind;
f) sich die lichte Weite zwischen den beiden vertikal an den beiden Fixierelementen
(23) ausgebildeten Keilkonturen (231) aus dem Andockteil (21) auswärts erweitert; und
g) jede Keilkontur (231) zum Auffahren auf einen Zwischensteg (14) an der Vertikalstütze (1) am oberen Ende eine Anschrägung (232) hat.
2. Aufhängevorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
a) die Vertikalstütze (1) ein Vierkanthohlprofil ist und zwei gegenüber liegende Frontflächen (11) und zwei gegenüber liegende Seitenflächen (12) hat; und
b) das in jeder Seitenfläche (12) zueinander kongruent liegende Raster von in vertikaler Linie alternierenden Eingriffskonturen
(13) und Zwischenstegen (14) zweifach jeweils nahe der angrenzenden Frontfläche (11) vorgesehen ist.
3. Aufhängevorrichtung nach zumindest einem der Ansprüche 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
a) sich jedes Fixierelement (23) mit einem ersten Halteorgan (230) am Rand jeweils eines fensterartigen Ausschnitts (250) eines das Andockteil (21) umfassenden Mantelstücks (25) abstützt; und
b) jeweils ein Fixierelement (23) an einem Seitenarm (222) einer gemeinsamen Feder (22) an einem zweiten Halteorgan (233) des Fixierelements (23) beweglich befestigt ist.
4. Aufhängevorrichtung nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, dass
a) der Zusammenbau aus Feder (22) und beiden Fixierelementen (23) von einem in das Mantelstück (25) einrastbaren Einsatz (24) in Position gehalten wird;
b) der Einsatz (24) zur Aufnahme der Fixierelemente (23) mit deren ersten Halteorganen (230) fensterartige Ausschnitte (240) mit jeweils einer Erweiterung (243) hat;
c) der Einsatz (24) zur Fixierung im Mantelstück (25) Halteorgane (244) besitzt, die sich in die Ausschnitte (250) des Mantelstücks (25) pressen; und
d) der Einsatz (24) dreiseitig einen Freiraum (245) umgibt, der zur Aufnahme eines Abschnitts der Vertikalstütze (1) bestimmt ist.
5. Aufhängevorrichtung nach zumindest einem der Ansprüche
1 bis
4, dadurch gekennzeichnet, dass der Einsatz
(24) und die Keilkontur
(231):
a) eine abriebschonende Oberfläche haben, um bei Berührung mit der Vertikalstütze
(1) deren Oberfläche nur minimal zu beanspruchen; und
b) vorzugsweise aus Kunststoff beschaffen sind oder mit einem Kunststoffüberzug versehen
sind.
6. Aufhängevorrichtung nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, dass
a) mit der Vertikalstütze (1) und daran einhängbaren Primärträgern (2) freistehende Gestelle oder sich an einer Tragstruktur abstützende Konstruktionen
aufgebaut sind; und
b) die Primärträger (2) ihrerseits Sekundärträger (3) stützen können.
1. A suspension device consisting of:
a) a vertical support (1) having a front face (11) and two side faces (12) and also a grid, congruent with one another in each side face (12), of engagement contours (13) and intermediate webs (14) arranged in alternation in a vertical line;
b) a primary carrier (2) which can be engaged on the vertical support (1) with a docking part (21); wherein
c) for engaging with the engagement contours (13), a pair of spring-mounted fixing elements (23), each having a wedge-shaped contour (231), is provided in the docking part (21);
d) the docking part (21) comprises the front face (11) and also the two side faces (12) of the vertical support (1), characterized in that
e) the vertical support (1) is a hollow profile, the engagement contours (13) are in the form of apertures and the fixing elements (23) are arranged so as to be able to be deflected about a respective vertical axis;
f) the clear width between the two wedge-shaped contours (231) embodied vertically on the two fixing elements (23) extends outward from the docking part (21); and
g) each wedge-shaped contour (231) has at the upper end a chamfer (232) for ascending an intermediate web (14) on the vertical support (1).
2. The suspension device as claimed in claim 1,
characterized in that
a) the vertical support (1) is a square hollow profile and has two opposing front faces (11) and two opposing side faces (12); and
b) the grid, lying congruent with one another in each side face (12), of engagement contours (13) and intermediate webs (14) alternating in a vertical line is provided twice, in each case in proximity to the
adjoining front face (11).
3. The suspension device as claimed in at least one of claims 1 and 2,
characterized in that
a) each fixing element (23) is supported with a first holding member (230) at the edge of a respective window-like cutout (250) in a jacket piece (25) comprising the docking part (21); and
b) a respective fixing element (23) is movably fastened to a side arm (222) of a common spring (22) on a second holding member (233) of the fixing element (23).
4. The suspension device as claimed in at least one of claims 1 to 3,
characterized in that
a) the assembly made up of the spring (22) and both fixing elements (23) is held in position by an insert (24) which can engage with the jacket piece (25);
b) the insert (24) has, for receiving the fixing elements (23) with their first holding members (230), window-like cutouts (240) each having an extension (243);
c) the insert (24) has, for fixing in the jacket piece (25), holding members (244) which press into the cutouts (250) in the jacket piece (25); and
d) the insert (24) surrounds on three sides a free space (245) intended for receiving a portion of the vertical support (1).
5. The suspension device as claimed in at least one of claims 1 to 4,
characterized in that the insert
(24) and the wedge-shaped contour
(231):
a) have an abrasion-preventing surface in order on contact with the vertical support
(1) to subject the surface thereof to only minimal stress; and
b) are preferably composed of plastics material or are provided with a plastics material
coating.
6. The suspension device as claimed in at least one of claims 1 to 5,
characterized in that
a) free-standing mounts or designs which are supported on a supporting structure are
constructed with the vertical support (1) and primary carriers (2) engageable therewith; and
b) the primary carriers (2) can for their part support secondary carriers (3).
1. Dispositif de suspension constitué:
a) d'un montant vertical (1) comprenant une face frontale (11) et deux faces latérales (12) ainsi qu'un réseau congruent, dans chaque face latérale (12), de contours d'engagement (13) et d'éléments 'de liaison intermédiaires (14) disposés de manière alternée suivant une ligne verticale;
b) d'un support primaire (2) pouvant être suspendu au montant vertical (1) au moyen d'une partie d'arrimage (21);
c) une paire d'éléments de fixation (23) montés sur ressort présentant chacun un contour cunéiforme (231) étant prévue dans la partie d'arrimage (21) pour l'encliquetage dans les contours d'engagement (13);
d) la partie d'arrimage (21) entourant la face frontale (11) ainsi que les deux faces latérales (12) du montant vertical (1), caractérisé en ce que
e) le montant vertical (1) est un profilé creux, les contours d'engagement (13) sont configurés sous forme d'ouvertures et les éléments de fixation (23) sont disposés de manière à pouvoir être déviés autour d'un axe vertical respectif;
f) la largeur intérieure entre les deux contours cunéiformes (231) réalisés verticalement sur les deux éléments de fixation (23) s'élargit vers l'extérieur à partir de la partie d'arrimage (21); et
g) chaque contour cunéiforme (231) a, à l'extrémité supérieure, un biseau (232) pour buter sur un élément de liaison intermédiaire (14) sur le montant vertical (1).
2. Dispositif de suspension selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
a) le montant vertical (1) est un profilé creux carré et a deux faces frontales (11) opposées et deux faces latérales (12) opposées; et
b) il est prévu dans chaque face latérale (12) un réseau congruent de contours d'engagement (13) et d'éléments de liaison intermédiaires (14) disposés de manière alternée suivant une ligne verticale, de manière double, à chaque
fois à proximité de la face frontale (11) adjacente.
3. Dispositif de suspension selon au moins l'une quelconque des revendications 1 et 2,
caractérisé en ce que
a) chaque élément de fixation (23) s'appuie, par un premier organe de retenue (230), contre le bord d'une découpe (250) respective de type fenêtre d'une pièce d'enveloppe (25) entourant la partie d'arrimage (21) ; et
b) un élément de fixation (23) respectif est fixé de manière mobile à un bras latéral (222) d'un ressort (22) commun sur un deuxième organe de retenue (233) de l'élément de fixation (23).
4. Dispositif de suspension selon au moins l'une quelconque des revendications 1 à 3,
caractérisé en ce que
a) l'assemblage constitué du ressort (22) et des deux éléments de fixation (23) est maintenu en position par un insert (24) pouvant être encliqueté dans la pièce d'enveloppe (25);
b) l'insert (24) a, pour recevoir les éléments de fixation (23) par leur premier organe de retenue (230), des découpes (240) de type fenêtre pourvues respectivement d'un prolongement (243);
c) l'insert (24) possède des organes de retenue (244) pour la fixation dans la pièce d'enveloppe (25), lesquels s'enfoncent dans les découpes (250) de la pièce d'enveloppe (25); et
d) l'insert (24) entoure sur trois côtés un espace libre (245) qui est destiné à recevoir une portion du montant vertical (1).
5. Dispositif de suspension selon au moins l'une quelconque des revendications 1 à 4,
caractérisé en ce que l'insert
(24) et le contour cunéiforme
(231):
a) ont une surface protégeant contre l'abrasion, afin de ne solliciter que de manière
minimale la surface du montant vertical (1) lors du contact avec celui-ci; et
b) sont constitués de préférence de plastique ou sont pourvus d'un revêtement de plastique.
6. Dispositif de suspension selon au moins l'une quelconque des revendications 1 à 5,
caractérisé en ce que
a) des supports autoporteurs ou des constructions s'appuyant sur une structure de
support sont construites à l'aide du montant vertical (1) et de supports primaires (2) pouvant être suspendus à celui-ci; et
b) les supports primaires (2) peuvent pour leur part supporter des supports secondaires (3).