[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Geschirrspülmaschine, insbesondere eine Haushaltsgeschirrspülmaschine,
mit einer Steuereinrichtung, bei der ein oder mehrere Spülprogramme zum Steuern eines
Spülgangs zum Spülen von Spülgut aufrufbar sind, und mit einer Frischwasserzulaufeinrichtung
zum Aufnehmen von Frischwasser aus einer externen Kaltwasserversorgung.
[0002] Bei bekannten Haushaltsgeschirrspülmaschinen wird das zu spülende Geschirr in einem
Spülprozess, auch Spülgang genannt, unter Zuhilfenahme von Spülwasser nach einem Spülprogramm
automatisch gereinigt. Hierzu sind in einer Steuereinrichtung zumeist mehrere Spülprogramme
gespeichert, von denen jeweils eines aufgerufen und zur Steuerung des Spülgangs herangezogen
wird. Die Auswahl und der Start eines Spülprogramms wird im Allgemeinen durch einen
Bediener vorgenommen, kann aber auch automatisch mittels einer Steuereinrichtung erfolgen.
Der weitere Ablauf eines Spülgangs wird dann automatisch durch die Steuereinrichtung
gesteuert. Dabei sieht ein Spülprogramm üblicherweise mehrere aufeinander folgende
Teilspülgänge vor, wobei das Spülwasser in Abhängigkeit von dem Ablauf des jeweiligen
Spülprogramms mit Reinigungs- und/oder Zusatzstoffen versehen und auf eine für den
jeweiligen Teilspülgang günstige Temperatur gebracht wird.
[0003] Um den Wasserbedarf zur Durchführung eines Spülgangs zu decken, weisen bekannte Geschirrspülmaschinen
eine Frischwasserzulaufeinrichtung zum Aufnehmen von Frischwasser auf. Derartige Frischwasserzulaufeinrichtungen
sind dazu vorgesehen, an eine externe Frischwasserversorgung angeschlossen zu werden,
welche unter Druck stehendes Frischwasser bereitstellt. Dabei kann es sich beispielsweise
um eine gebäudeseitig installierte Wasserleitung handeln. Während im amerikanischen
Raum solche Geschirrspülmaschinen vorherrschen, welche zum Anschließen an eine externe
Warmwasserversorgung vorgesehen sind, sind vor allem im europäischen Raum solche Geschirrspülmaschinen
üblich, welche zum Anschließen an eine externe Kaltwasserversorgung ausgelegt sind.
[0004] Ein typischer Spülgang bei einer Haushaltsgeschirrspülmaschine europäischen Typs
umfasst insbesondere in dieser zeitlichen Reihenfolge einen Vorspülgang, einen Reinigungsgang,
einen Zwischenspülgang, einen Klarspülgang und einen Trocknungsgang.
[0005] Nach dem Start eines Spülprogramms wird der Vorspülgang begonnen, wobei durch eine
entsprechende Ansteuerung der Frischwasserzulaufeinrichtung zunächst Frischwasser
aus der externen Kaltwasserversorgung in den Spülbehälter der Geschirrspülmaschine
eingebracht wird. Durch eine entsprechende Ansteuerung einer Umwälzpumpe wird dann
das Frischwasser als Spülwasser umgewälzt, um so das Spülgut von groben Verschmutzungen
zu befreien. Üblicherweise wird das Spülwasser des Vorspülgangs nicht beheizt. Nach
einer vorgegebenen Zeit wird dann zumindest ein Teil des nunmehr verschmutzten Spülwassers
unter entsprechender Ansteuerung einer Laugenpumpe abgepumpt und der Vorspülgang beendet.
[0006] Zu Beginn des nun folgenden Reinigungsgangs wird unter erneuter Ansteuerung der Frischwasserzulaufeinrichtung
weiteres Frischwasser aus der externen Kaltwasserversorgung in den Spülbehälter eingebracht.
Dieses wird durch Ansteuern der Heizeinrichtung in einer Heizphase des Reinigungsgangs
erwärmt. Während der Heizphase des Reinigungsgangs wird dem nunmehr im Spülbehälter
befindlichen Spülwasser in aller Regel Reinigungsmittel über eine durch die Steuereinrichtung
gesteuerte Reinigungsmitteldosiereinrichtung hinzugefügt. Weiterhin wird während der
Heizphase des Reinigungsgangs die Umwälzpumpe so gesteuert, dass das Spülwasser umgewälzt
wird, um so auch festsitzende Verschmutzungen vom Spülgut entfernen zu können. Wenn
die Temperatur des Spülgangs einen durch das Spülprogramm vorgegebenen Wert erreicht,
wird dies mittels des Sensors für die Temperatur des Spülgangs detektiert, worauf
die Steuereinrichtung die Heizeinrichtung abschaltet. Im Anschluss an die nunmehr
beendete Heizphase des Reinigungsgangs wird eine Nachreinigungsphase bzw. Nachwaschphase
des Reinigungsgangs mit einer vorgegebenen Zeitdauer durchgeführt, bei der das Spülwasser
weiter umgewälzt wird. Zu Ende der Nachwaschphase wird die Laugenpumpe erneut angesteuert,
so dass wenigstens ein Teil des Spülwassers des Reinigungsgangs abgepumpt wird.
[0007] Zu Beginn des nun folgenden Zwischenspülgangs wird das Spülwasser im Spülbehälter
über die Frischwasseraufnahmeeinrichtung erneut aufgefüllt. Üblicherweise wird das
Spülwasser des Zwischenspülgangs nicht beheizt, jedoch mittels der Umwälzpumpe umgewälzt.
Durch den Zwischenspülgang können insbesondere Reinigungsmittelreste vom Spülgut entfernt
werden. Nach Ablauf einer vorgegebenen Zeitdauer wird das nunmehr Reinigungsmittelreste
umfassende Spülwasser des Zwischenspülgangs zumindest teilweise abgepumpt.
[0008] Am Anfang des nachfolgenden Klarspülgangs wird die Frischwasserzulaufeinrichtung
erneut angesteuert, um Frischwasser in den Spülbehälter einzubringen. Dieses wird
durch eine Klarspülmittelzugabeeinrichtung mit Klarspülmittel versetzt, durch Ansteuern
der Heizeinrichtung erwärmt und durch entsprechendes Ansteuern der Umwälzpumpe umgewälzt.
Bei Erreichen einer vorgesehenen Temperatur wird die Umwälzpumpe und die Heizeinrichtung
abgeschaltet. Weiterhin wird das Spülwasser über die Laugenpumpe abgepumpt und der
Klarspülgang beendet. Der Klarspülgang dient insbesondere dazu, eine Fleckenbildung
auf dem gereinigten Spülgut zu vermeiden, was im Wesentlichen durch die chemischen
Eigenschaften des Klarspülmittels erreicht wird. Weiterhin dient der Klarspülgang
im Allgemeinen dazu, das Spülgut für den nunmehr folgenden Trocknungsgang vorzubereiten,
indem dieses auf eine relativ hohe Temperatur gebracht wird.
[0009] Während des nun folgenden Trocknungsgangs, bei dem kein neues Spülwasser in den Spülbehälter
eingebracht wird, verdampft aufgrund der hohen Temperatur des Spülguts durch sogenannte
"Eigenwärmekonvektion" das noch daran anhaftende Spülwasser. Dieses kondensiert dann
vor allem an den Wänden des Spülbehälters und sammelt sich in einem unteren Bereich
des Spülbehälters. Von dort wird das Spülwasser nach einer vorbestimmten Zeit mittels
der Laugenpumpe abgepumpt und der Trocknungsgang beendet.
[0010] Der dargestellte Grundablauf eines typischen Spülgangs kann auf vielfältige Weise
abgewandelt werden. So können beispielsweise unterschiedliche Zeitkonstanten oder
unterschiedliche Temperaturen vorgegeben werden. Auch ist es möglich, einzelne Teilspülgänge,
wie beispielsweise den Vorspülgang und/oder Zwischenspülgang, wegzulassen oder einzelne
Teilspülgänge, wie beispielsweise den Reinigungsgang, mehrfach hintereinander durchzuführen.
Auf diese Weise ist es möglich, den vorgesehenen Ablauf des Spülgangs an verschiedene
Anwendungsfälle anzupassen.
[0011] Die Auswahl eines geeigneten Spülprogramms kann die Effizienz der Reinigung von Spülgut
unter Umständen beträchtlich verbessern. Die Effizienz entspricht dabei dem Verhältnis
des mittels eines Spülgangs erzielten Spülergebnisses und dem hierzu erforderlichen
Aufwand, also etwa dem Energiebedarf, dem Wasserbedarf und/oder dem Zeitbedarf des
jeweiligen Spülgangs.
[0012] Vor dem Hintergrund gestiegener Energie- und Wasserkosten, aber auch vor dem Hintergrund
eines allgemein gestiegenen Umweltbewusstseins sowie veränderter Lebensgewohnheiten
weiter Teile der Bevölkerung, hat sich ein Bedürfnis nach effizienteren Haushaltsgeschirrspülmaschinen
entwickelt.
[0013] Nachteilig bei den bekannten Geschirrspülmaschinen ist es, dass diese dem heutigen
Bedürfnis nach Effizienz nicht mehr gerecht werden.
[0014] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Geschirrspülmaschine, insbesondere
Haushaltsgeschirrspülmaschine, mit einer höheren Effizienz bereitzustellen.
[0015] Diese Aufgabe wird bei einer Geschirrspülmaschine, insbesondere Haushaltsgeschirrspülmaschine,
der eingangs genannten Art dadurch gelöst, dass ein durch die Frischwasserzulaufeinrichtung
mit Frischwasser befüllbarer Frischwasserspeicher vorgesehen ist, in welchem eine
derartige Menge von Frischwasser speicherbar ist, die den Frischwasserbedarf eines
Spülgangs bei wenigstens einem der Spülprogramme deckt.
[0016] Die Temperatur einer haushaltsüblichen Kaltwasserquelle wie z.B. Kaltwasserleitung
liegt in aller Regel unter einer Umgebungstemperatur, in der eine Geschirrspülmaschine
betrieben wird. Durch den Frischwasserspeicher ist es möglich, das für einen Spülgang
benötigte Frischwasser aus der Kaltwasserversorgung in den Frischwasserspeicher einzuleiten
und es dort zu speichern, bevor es für die Durchführung des Spülgangs wieder aus dem
Frischwasserbehälter entnommen wird. Während dieser Verweilzeitdauer im Frischwasserspeicher
kann sich das Frischwasser durch Wärmeaufnahme aus der Umgebung auf eine Verwendungstemperatur
erwärmen, die höher als seine ursprüngliche Einfülltemperatur beim Einfüllen in den
Frischwasserspeicher liegt. Insbesondere kann sich das in den Frischwasserspeicher
eingespeiste Frischwasser bis auf Umgebungstemperatur erwärmen, wenn es mit einer
ausreichend langen Verweildauer im Frischwasserspeicher zugebracht hat. So hat es
z.B. die Umgebungstemperatur, wenn es nach Ablauf eines Spülprogramms am Vortag am
nachfolgenden Tag für die Teilspülgange eines neu gestarteten Spülprogramms aus dem
Frischwasserspeicher entnommen wird. Auf diese Weise steht für den Spülgang des jeweilig
gewählten Spülprogramms vorgewärmtes Frischwasser zur Verfügung, das ohne zusätzliches
Zuheizen bereits allein durch Ausnutzung der Umgebungswärme im Aufstellraum der Geschirrspülmaschine
von seiner ursprünglichen Einfülltemperatur auf eine höhere Arbeitstemperatur gebracht
werden kann. Im Idealfall weist das vorgewärmte Frischwasser also eine Temperatur
auf, welche der Umgebungs- oder Raumtemperatur entspricht. Diese kann beispielsweise
8°C bis10°C über der Temperatur der Kaltwasserversorgung liegen.
[0017] Die Speicherkapazität des Frischwasserspeichers ist so bemessen, dass die im Frischwasserspeicher
speicherbare Menge an Frischwasser wenigstens den durch eines der hinterlegten Spülprogramme
vorgesehenen Wasserbedarf für einen vollständigen Spülgang deckt. Dieses Spülprogramm
kann in vorteilhafter Weise einer Bedienperson als besonders energieeffizient z.B.
durch eine extra Spartaste bzw. Energieeffizienztaste und/oder Anzeige kenntlich gemacht
sein. Auf diese Weise ist sichergestellt, dass für jeden frischwasserverbrauchenden
Teilspülgang des Spülgangs vorgewärmtes Frischwasser vorgehalten werden kann.
[0018] Hierdurch ergibt sich für unbeheizte wasserführende Teilspülgänge des nach dem jeweiligen
Spülprogramm gesteuerten Spülgangs eine höhere Spültemperatur, was deren Reinigungswirkung
bei insoweit gleichbleibendem Energiebedarf erhöht. Bei beheizten wasserführenden
Teilspülgängen ergibt sich eine Energieersparnis, welche darauf beruht, dass beim
vorgewärmten Frischwasser weniger Wärme zugeführt werden muss, um die vorgesehene
Spültemperatur zu erreichen.
[0019] Aufgrund der höheren Durchschnittstemperatur während eines Spülgangs mit, insbesondere
allein durch die Umgebungswärme, vorgewärmtem Wasser ergibt sich zudem eine höhere
thermische Reinigungswirkung. Hierdurch ist es in vielen Fällen möglich, die vorgesehene
Laufzeit eines Spülprogramms zu verkürzen, was zu einer Zeitersparnis, aber auch zu
einer weiteren Energieersparnis aufgrund einer verkürzten Laufzeit der Umwälzpumpe,
führen kann.
[0020] Insgesamt ermöglicht die erfindungsgemäße Geschirrspülmaschine einen effizienteren
Betrieb bei wenigstens einem Spülprogramm.
[0021] Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung ist in dem Frischwasserspeicher
eine derartige Menge von Frischwasser speicherbar, die den Frischwasserbedarf eines
Spülgangs bei mehreren der Spülprogramme deckt. In diesem Fall können die erfindungsgemäßen
Vorteile bei mehreren Spülprogrammen realisiert werden. Dies erlaubt die Auswahl eines
für den jeweiligen Anwendungsfall geeigneten Spülprogramms aus einer Mehrzahl von
effizient ausführbaren Spülprogrammen.
[0022] Nach einer besonders bevorzugten Weiterbildung der Erfindung ist in dem Frischwasserspeicher
eine derartige Menge von Frischwasser speicherbar, die den Frischwasserbedarf eines
Spülgangs bei jedem der Spülprogramme deckt. In diesem Fall ist sichergestellt, dass
jedes der vorgesehenen Spülprogramme in effizienter Weise durchgeführt werden kann.
[0023] Gemäß einer zweckmäßigen Weiterbildung der Erfindung sind in dem Frischwasserspeicher
wenigstens 8 Liter, bevorzugt wenigstens 12 Liter und besonders bevorzugt wenigstens
16 Liter Frischwasser speicherbar. Bei einer derartigen Bemessung des Frischwasserbehälters
kann eine signifikante Effizienzsteigerung der Geschirrspülmaschine erzielt werden.
[0024] Nach einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist der Frischwasserspeicher
außen an mindestens einer Wandung, insbesondere Seitenwand, des Spülbehälters der
Geschirrspülmaschine angeordnet. Dadurch kann die Geschirrspülmaschine als eine kompakte
Baueinheit mit integriertem Frischwasserspeicher ausgeliefert und betrieben werden.
Insbesondere kann der Frischwasserspeicher zweckmäßigerweise im Zwischenraum zwischen
einem Außengehäuse, falls dieses vorhanden ist, und mindestens einer Wandung, insbesondere
Seitenwand, des innen angeordneten Spülbehälters der Geschirrspülmaschine und damit
innerhalb eines Gehäuses vorgesehen sein. Auf diese Weise sind schadensanfällige,
außenliegende, elektrische und/ oder hydraulische Verbindungen zwischen dem Frischwasserspeicher
und weiteren Komponenten der Geschirrspülmaschine vermieden. Vielmehr werden die Verbindungen,
ebenso wie der Frischwasserspeicher selbst, durch das Gehäuse der Geschirrspülmaschine
geschützt. Zudem bleibt der Raumbedarf gegenüber einer herkömmlichen Geschirrspülmaschine
unverändert, so dass die Geschirrspülmaschine problemlos in eine Küchenzeile mit Standardmaßen
integriert werden kann. Weiterhin sind keine Eingriffe in das Design der Geschirrspülmaschine
erforderlich.
[0025] Gemäß einer zweckmäßigen Weiterbildung der Erfindung ist der Frischwasserspeicher
also zwischen einem etwaig vorhandenen Gehäuse und einem Spülbehälter angeordnet.
In der Regel befinden sich bei einer Geschirrspülmaschine zwischen ihrem Gehäuse und
Spülbehälter ungenutzte Räume. Diese befinden sich beispielsweise zwischen einer Seitenwand
des Spülbehälters und einer Seitenwand des Gehäuses, welche im Wesentlichen parallel
verlaufen. In einen derartigen Raum kann beispielsweise ein einfach herzustellender,
flach quaderförmiger Frischwasserspeicher eingesetzt werden. Er weist somit vorzugsweise
höchstens eine Querschnittsbreite auf, die der Lückenbreite zwischen der Seitenwand
oder Rückwand des Spülbehälters und dem Außengehäuse entspricht. Der Spülbehälter
ist zudem zweckmäßigerweise hinreichend stabil ausgebildet, um auch einen gefüllten
Frischwasserspeicher zu tragen. Auf diese Weise ist es möglich, den Frischwasserspeicher
unmittelbar an dem Spülbehälter zu befestigen, was die Konstruktion der Geschirrspülmaschine
vereinfacht.
[0026] Nach einer besonders bevorzugten Weiterbildung der Erfindung sind Isoliermittel vorgesehen,
welche einer Wärmeübertragung und/oder einer Schallübertragung zwischen Spülbehälter
und Frischwasserspeicher entgegenwirken. Hierdurch kann verhindert werden, dass das
im Frischwasserspeicher befindliche Frischwasser dem Spülbehälter während einer Heizphase
eines Spülgangs eine wesentliche Wärmemenge entzieht, was zu einem höheren Heizbedarf
führen würde. Hierdurch kann eine Verbesserung der Energieeffizienz der Geschirrspülmaschine
bewirkt werden. Zudem kann eine geringere Geräuschabstrahlung während des Betriebs
der Geschirrspülmaschine erreicht werden, was dem Komfort zu Gute kommt.
[0027] Gemäß einer zweckmäßigen Weiterbildung der Erfindung ist der Frischwasserspeicher
ein Kunststoffteil, insbesondere aus Polypropylen. Derartige Frischwasserspeicher
können beispielsweise mittels geeigneter Extrudier- oder Gussverfahren mit geringem
Fertigungsaufwand hergestellt werden. Zudem weisen aus Kunststoff gefertigte Vorratsbehälter
eine gewisse Flexibilität auf, so dass sich ihre Form in gewissen Grenzen an den zur
Verfügung stehenden Einbauraum anpassen kann. Dieser Umstand ermöglicht eine besonders
effiziente Nutzung des zur Verfügung stehenden Einbauraums.
[0028] Nach einer besonders bevorzugten Weiterbildung der Erfindung weist die Frischwasserzulaufeinrichtung
ein durch die Steuereinrichtung steuerbares Steuerventil zum Befüllen des Frischwasserspeichers
auf, wobei das Steuerventil so gesteuert ist, dass der Frischwasserspeicher bei und/oder
nach Beendigung eines Spülprogramms gefüllt wird. Hierdurch ist sichergestellt, dass
der Frischwasserspeicher in einer Pause bzw. in einem Verweilzeitraum zwischen zwei
Spülprogrammen mit Frischwasser gefüllt wird, so dass zu Beginn des späteren Spülprogramms
Frischwasser mit Raumtemperatur oder wenigstens mit nahezu Raumtemperatur zur Verfügung
steht.
[0029] Gemäß einer zweckmäßigen Weiterbildung der Erfindung ist das Steuerventil so gesteuert,
dass eine Befüllung des Frischwasserspeichers während eines letzten frischwasserverbrauchenden
Teilspülgangs eines Spülprogramms erfolgt. Auf diese Weise kann die Zeit zwischen
dem Einleiten des Frischwassers in den Frischwasserspeicher und dem Ausleiten des
Frischwassers aus dem Frischwasserspeicher maximiert werden, so dass sich das mit
geringer Temperatur aus der Kaltwasserversorgung entnommene Frischwasser auch dann
signifikant erwärmen kann, wenn zwei Spülgänge unmittelbar nacheinander durchgeführt
werden.
[0030] Beim letzten frischwasserverbrauchenden Teilspülgang eines Spülprogramms handelt
es sich in aller Regel um einen Klarspülgang. Wenn in diesem Fall der Frischwasserspeicher
sofort nach der Entnahme des für den Klarspülgang erforderlichen Frischwassers aufgefüllt
wird, so kann sich das neu eingebrachte Frischwasser bereits während der restlichen
Dauer des Klarspülgangs und während des folgenden Trocknungsgangs erwärmen, was die
Effizienz der Geschirrspülmaschine insbesondere dann erhöht, wenn im Anschluss an
den laufenden Spülgang ohne längere Pause ein weiterer Spülgang durchgeführt wird.
[0031] Nach einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist der Steuereinrichtung ein
Sensor zur Erfassung der Menge des im Frischwasserspeicher befindlichen Frischwassers
zugeordnet. Auf diese Weise kann die Einleitung von Frischwasser in den Frischwasserspeicher
und/oder die Ausleitung von Frischwasser aus dem Frischwasserspeicher bedarfsgerecht
gesteuert werden.
[0032] Gemäß einer besonders bevorzugten Weiterbildung der erfindungsgemäßen Geschirrspülmaschine
ist der Frischwasserspeicher so ausgebildet ist, dass Frischwasser durch seine Gewichtskraft
über einen steuerbaren Ablauf in den Spülbehälter gelangen kann. Der steuerbare Ablauf
kann beispielsweise ein elektrisch betätigbares Ventil aufweisen, welches durch die
Steuereinrichtung der Geschirrspülmaschine gesteuert ist. Hierdurch ist es in einfacher
Weise möglich, im Frischwasserspeicher befindliches Frischwasser kontrolliert in den
Spülbehälter einzuleiten. Ein Fördermittel, wie beispielsweise eine Pumpe, ist dabei
in aller Regel nicht erforderlich.
[0033] Nach einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung weist der Frischwasserspeicher
einen Überlauf auf, der in den Spülbehälter mündet. Hierdurch kann im Falle einer
Störung, beispielsweise bei einer Störung im Bereich der Frischwasserzulaufeinrichtung
oder des Ablaufs des Frischwasserspeichers, ein Auslaufen von Frischwasser aus der
Geschirrspülmaschine verhindert werden.
[0034] Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist der Frischwasserzulaufeinrichtung
eine freie Fließstrecke zugeordnet. Die freie Fließstrecke kann beispielsweise im
Frischwasserspeicher angeordnet sein. Durch die freie Fließstrecke wird ein, insbesondere
aufgrund von Hygienevorschriften unzulässiges, Rücksaugen von Frischwasser in Richtung
der Kaltwasserversorgung vermieden, was bei einem durch dynamische Vorgänge entstehenden
temporären Unterdruck in der Kaltwasserversorgung eintreten könnte. Auf diese Weise
kann insbesondere ein zu geringer Frischwasserstand im Frischwasserspeicher vermieden
werden.
[0035] Die Erfindung und ihre Weiterbildungen sowie deren Vorteile werden nachfolgend anhand
von Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
- Figur 1
- eine schematisierte räumliche Darstellung eines Ausführungsbei- spiels einer erfindungsgemäßen
Geschirrspülmaschine;
- Figur 2
- ein Blockschaltbild der Geschirrspülmaschine von Figur 1;
- Figur 3
- ein vorteilhaftes Funktionsdiagramm zur Erläuterung der Funktion einer erfindungsgemäßen
Geschirrspülmaschine.
[0036] In den folgenden Figuren sind einander entsprechende Teile mit denselben Bezugszeichen
versehen. Dabei sind nur diejenigen Bestandteile einer Geschirrspülmaschine mit Bezugszeichen
versehen und erläutert, welche für das Verständnis der Erfindung erforderlich sind.
Es versteht sich von selbst, dass die erfindungsgemäße Geschirrspülmaschine weitere
Teile und Baugruppen umfassen kann.
[0037] Figur 1 zeigt eine schematische räumliche Darstellung eines Ausführungsbeispiels
einer erfindungsgemäßen Geschirrspülmaschine 1. Diese weist einen Spülbehälter 2 auf,
der durch eine Tür 3 verschließbar ist, so dass eine Spülzelle zum Spülen von Geschirr
entsteht. Der Spülbehälter 2 ist im Innern eines Gehäuses 4 der Geschirrspülmaschine
1 angeordnet, welches Standardmaße aufweist. So kann das Gehäuse 4 beispielsweise
eine Breite von 45 cm oder 60 cm aufweisen, was eine Integration der Geschirrspülmaschine
1 in eine standardmäßig ausgeführte Küchenzeile mit einer entsprechenden Einbaunische
ermöglicht.
[0038] Auf der Rückseite der Geschirrspülmaschine 1 ist eine schematisch dargestellte Frischwasserzulaufeinrichtung
5 angeordnet. Diese weist ein Frischwasseranschlussstück 6 auf, an das ein Verbindungsschlauch
7 angeschlossen ist. Der Verbindungsschlauch 7 ist in vorgesehener Weise an eine externe
Kaltwasserversorgung, insbesondere Kaltwasserleitung, KH angeschlossen. Der Anschluss
erfolgt dabei üblicherweise an einen gebäudeseitig vorgesehenen Kaltwasserhahn KH.
[0039] Weiterhin weist die erfindungsgemäße Geschirrspülmaschine 1 einen Frischwasserspeicher
8 auf. Dabei umfasst die Frischwasserzulaufeinrichtung 5 in der Figur 1 nicht gezeigte
Bestandteile auf, welche es ermöglichen, Frischwasser vom Kaltwasserhahn KH in den
Frischwasserspeicher 8 zu leiten. Der Frischwasserspeicher 8 ist dazu vorgesehen,
Frischwasser für einen kompletten Spülgang zum Spülen von Geschirr vorzuhalten. Er
ermöglicht, dass die Geschirrspülmaschine 1 das für einen kompletten Spülgang benötigte
Frischwasser bereits vor der Durchführung des Spülgangs aufnimmt. Hierdurch kann sich
das Frischwasser, welches von der Kaltwasserversorgung KH beispielsweise mit einer
Temperatur im Bereich von 10°C bis 15°C bereitgestellt wird, bis zu seiner Verwendung
als Spülwasser auf Raumtemperatur erwärmen, welche typischerweise 20°C bis 25° im
Aufstellraum der Geschirrspülmaschine beträgt. Auf diese Weise sinkt der Energiebedarf,
der erforderlich ist, um das Spülwasser auf eine vorgesehene Spültemperatur zu bringen,
welche während eines Spülgangs zumindest phasenweise bis zu 50°C oder mehr betragen
kann. Das in den Frischwasserspeicher eingefüllte Frischwasser kann umso mehr durch
natürlichen Wärmeenergieaustausch mit der Umgebung auf eine Temperatur über seine
ursprüngliche Zuführtemperatur gebracht werden, insbesondere umso eher die Umgebungstemperatur
annehmen, je länger seine Verweildauer im Frischwasserspeicher ist. Es nimmt also
nach einer ausreichenden Wartezeit nach seinem Einfüllen in den Frischwasserspeicher
von sich aus alleine durch Wärmeaufnahme aus der Umgebung des Aufstellortes der Geschirrspülmaschine
eine Einfüll- bzw. Einspeisetemperatur zum Einfüllen in den jeweiligen Teilspülgang
des ausgewählten Geschirrspülprogramms an, die höher als seine ursprüngliche Zufülltemperatur
beim Zufüllen in den Frischwasserspeicher liegt.
[0040] Der Frischwasserspeicher 8 ist im Innern des Gehäuses 4 der Geschirrspülmaschine
1 angeordnet, so dass sich die äußeren Abmessungen der erfindungsgemäßen Geschirrspülmaschine
1 nicht von einer herkömmlichen Geschirrspülmaschine unterscheiden. Hierdurch ist
es problemlos möglich, die erfindungsgemäße Geschirrspülmaschine 1 in eine Küchenzeile
mit üblichen Abmessungen zu integrieren.
[0041] Der Frischwasserspeicher 8 ist vorzugsweise in einem bei einer herkömmlichen Geschirrspülmaschine
ungenutzten Raum zwischen einer Seitenwand 9 des Spülbehälters 2 und einer dazu im
Wesentlichen parallel verlaufenden Seitenwand 10 des Außengehäuses 4 der Geschirrspülmaschine
1 angeordnet. Der Frischwasserspeicher 8 ist als sehr flacher Quader ausgeformt, dessen
Abmessungen an den zur Verfügung stehenden Bauraum angepasst sind, um diesen effizient
ausnutzen zu können. Ggf. kann das Außengehäuse 4 auch weggelassen werden. Dies kann
insbesondere bei einer Einbau-Geschirrspülmaschine zweckmäßig sein, die z.B. in eine
Einbaunische eines Küchenmöbels integriert ist.
[0042] Während der Spülbehälter 2 aus Edelstahl gefertigt sein kann, ist der Frischwasserspeicher
8 vorzugsweise aus Kunststoff hergestellt. Der Frischwasserspeicher 8 kann insbesondere
aus Polypropylen bestehen, was ein preiswerter und leicht verarbeitbarer Kunststoff
ist. So kann der Frischwasserspeicher 8 in einfacher Weise durch Extrusionsverfahren
oder Gussverfahren hergestellt sein. Insbesondere wenn der Frischwasserspeicher 8
gefüllt ist, schmiegt er sich aufgrund seiner materialbedingten Flexibilität an die
Seitenwand 9 des Spülbehälters 2 und an die Seitenwand 10 des Gehäuses 4 an. Hierdurch
wird der vorhandene Bauraum optimal ausgenutzt, so dass eine besonders große Menge
an Frischwasser speicherbar ist. Der Frischwasserspeicher 8 kann dabei durch nicht
gezeigte Mittel unmittelbar am Spülbehälter 2 befestigt sein, da dieser in aller Regel
hinreichend stabil ist, um auch einen voll befüllten Frischwasserspeicher 8 zu tragen.
Bei schwierigen Platzverhältnissen kann auch vorgesehen sein, dass der Frischwasserspeicher
8 aus mehreren getrennten Teilspeichereinheiten besteht, welche in unterschiedlichen
Bereichen der Geschirrspülmaschine 1 angeordnet und durch Rohre, Leitungen oder dergleichen
mehr verbunden sind.
[0043] Insbesondere kann es nach einer alternativen Konstruktion auch zweckmäßig sein, wenn
der Frischwasserspeicher außen an der Rückwand des Spülbehälters 2 angebracht wird.
[0044] In einem unteren Bereich des Spülbehälters 2 ist ein Pumpentopf 11 vorgesehen. Im
Pumpentopf 11 ist eine Pumpe zum Umwälzen von Wasser im Spülbehälter 2 während eines
Spülgangs vorgesehen. Weiterhin ist im Pumpentopf 11 zweckmäßigerweise eine Heizung
zum Heizen des im Spülbehälter 2 befindlichen Wassers angeordnet. Ebenso ist im Pumpentopf
11 eine Laugen- bzw. Abwasserpumpe Pumpe zum Abpumpen von Wasser, beispielsweise am
Ende eines Spülganges, vorgesehen. Die verschiedenen Pumpfunktionen können jedoch
auch durch eine einzige Pumpe in Verbindung mit schaltbaren Ventilen wahrgenommen
werden. Der Pumpentopf 11 ist dabei mit einem Abwasseranschlussstück 12 über nicht
gezeigte Mittel so verbunden, dass Wasser aus dem Spülbehälter 2 über einen an das
Abwasseranschlussstück 12 angeschlossenen Abwasserschlauch 13 in eine Abwassereinrichtung
A, beispielsweise ein Abwasserrohr A, gepumpt werden kann.
[0045] Die Geschirrspülmaschine 1 weist ferner eine Steuereinrichtung 14 auf, in der wenigstens
ein Spülprogramm zur Steuerung eines Ablaufes eines Spülgangs gespeichert ist. Die
Steuereinrichtung 14 ist im Ausführungsbeispiel der Figur 1 im Inneren der Tür 3 des
Spülbehälters 2 angeordnet. Sie könnte jedoch auch an einer anderen Stelle der Geschirrspülmaschine
1 wie z.B. in deren Bodenbaugruppe unterhalb des Spülbehälters angeordnet sein.
[0046] Zweckmäßigerweise sind in der Steuereinrichtung 14 verschiedene Spülprogramme hinterlegt,
von denen jeweils eines zur Steuerung eines Spülgangs durch einen Bediener auswählbar
ist. Die Spülprogramme können sich durch die durch sie bewirkte Reinigungswirkung
unterscheiden, um einen an den Verschmutzungsgrad des Spülguts angepassten Ablauf
eines Spülgangs erreichen zu können. Dabei kann insbesondere die Anzahl der jeweils
bei einem Spülprogramm vorgesehenen Teilspülgänge variieren, was in vielen Fällen
dazu führt, dass der Frischwasserbedarf, d.h. die zuzufüllende Frischwassergesamtmenge,
für einen Spülgang vom jeweils verwendeten Spülprogramm abhängt.
[0047] Der Frischwasserspeicher 8 weist eine derartige Speicherkapazität auf, dass der Frischwasserbedarf
für alle Teilspülgänge wenigstens eines der Spülprogramme durch das im Frischwasserspeicher
8 speicherbare Frischwasser gedeckt werden kann. Auf diese Weise verringert sich der
Energieaufwand, der bei der Durchführung eines Spülgangs auf der Basis dieses Spülprogramms
zur Beheizung des Spülwassers erforderlich ist, so dass die Energieeffizienz der Geschirrspülmaschine
1 verbessert ist. Eine weitere Verbesserung der Energieeffizienz kann erreicht werden,
wenn die Speicherkapazität des Frischwasserspeichers 8 so bemessen ist, dass der Frischwasserbedarf
mehrerer oder aller der Spülprogramme durch das im Frischwasserspeicher 8 speicherbare
Frischwasser gedeckt werden kann.
[0048] Die Speicherkapazität des Frischwasserspeichers 8 kann beispielsweise wenigstens
8 Liter betragen, was bei einem Spülprogramm für leicht verschmutztes Geschirr ausreichend
sein kann. Bevorzugt beträgt die Speicherkapazität wenigstens 12 Liter, was bei einer
Geschirrsspülmaschine 1 auch für ein Spülprogramm zum Reinigen von normal verschmutztem
Geschirr ausreichend sein kann. Besonders bevorzugt beträgt die Speicherkapazität
wenigstens 16 Liter, was in aller Regel auch den Gesamt- Frischwasserbedarf bei einem
Spülprogramm für stark verschmutztes Geschirr deckt.
[0049] Figur 2 zeigt ein Blockschaltbild der Geschirrspülmaschine der Figur 1. Die Frischwasserzulaufeinrichtung
5 umfasst ein Steuerventil 15, welches durch die Steuereinrichtung 14 steuerbar ist.
Das Steuerventil 15 der Frischwasserzulaufeinrichtung 5 ist stromabwärts des Frischwasseranschlussstückes
6 angeordnet. Auf diese Weise kann der Zufluss von Frischwasser in den Frischwasserspeicher
8 durch die Steuereinrichtung 14 gesteuert werden. Die zum Befüllen des Frischwasserspeichers
8 erforderliche Energie wird in der Regel durch den in der Kaltwasserversorgung, insbesondere
Kaltwasserleitung, herrschenden Druck bereitgestellt, wobei in diesen Fällen zum Befüllen
des Frischwasserspeichers 8 keine Pumpe oder ähnliches erforderlich ist.
[0050] Stromabwärts des Steuerventils 15 ist eine freie Fließstrecke 16 vorgesehen. Bei
der freien Fließstrecke 16 handelt es sich um eine sogenannte Rohrunterbrechung, welche
dazu dient, ein (insbesondere aus Hygienegründen) unerlaubtes Rücksaugen von Wasser
aus der Geschirrspülmaschine 1 zu verhindern, falls in der externen Kaltwasserversorgung
durch dynamische Prozesse ein Unterdruck entsteht. Hierdurch wird insbesondere verhindert,
dass bei einer ausgeschalteten Geschirrspülmaschine bereits auf Raumtemperatur erwärmtes
Frischwasser aus dem Frischwasserspeicher 8 zurück in die Kaltwasserversorgung gesaugt
wird, was dazu führen könnte, dass dann bei einer späteren Durchführung eines Spülgangs
nicht genug auf Raumtemperatur erwärmtes Frischwasser zur Verfügung steht und dann
kälteres Frischwasser verwendet werden muss.
[0051] Am unteren Ende des Frischwasserspeichers 8 ist ein steuerbarer Ablauf 17 angeordnet,
der in den Spülbehälter 2 mündet. Der steuerbare Ablauf 17 umfasst ein ebenfalls durch
die Steuereinrichtung 14 steuerbares Steuerventil 18. Wird das Steuerventil 18 geöffnet,
so strömt Frischwasser durch seine Gewichtskraft in den Spülbehälter 2. Auf diese
Weise ist es auch ohne Pumpe oder dergleichen möglich, im Frischwasserspeicher 8 befindliches
Frischwasser in Abhängigkeit vom gewählten Spülprogramm in den Spülbehälter 2 zu leiten.
[0052] Um im Falle einer Störung, beispielsweise einer Störung des Steuerventils 18, ein
Auslaufen von Frischwasser aus der Geschirrspülmaschine 1 zu verhindern, ist dem Frischwasserspeicher
8 ein Überlauf 19 zugeordnet, der in den Spülbehälter 2 mündet.
[0053] Die Steuereinrichtung 14 ist mit einem Sensor 21 zur Erfassung der Menge des im Frischwasserspeicher
8 befindlichen Frischwassers verbunden. Dies ermöglicht insbesondere eine genaue Steuerung
des Steuerventils 15 der Frischwasserzulaufeinrichtung 5 beim Aufnehmen von Frischwasser
aus der Kaltwasserversorgung, um so einen gewünschten Füllstand exakt einstellen zu
können. Die Signale des Sensors 21 können aber auch zur Steuerung des Steuerventils
18 des Ablaufs 17 verwendet werden, um eine Abgabe von Frischwasser aus dem Frischwasserspeicher
8 exakt dosieren zu können.
[0054] Zwischen dem Frischwasserspeicher 8 und dem Spülbehälter 2 ist ein schichtartiges
Isoliermittel 22 angeordnet, welches eine Wärmeübertragung und/oder eine Schallübertragung
zwischen Spülbehälter 2 und Frischwasserspeicher 8 reduziert. Dies verhindert zum
einen, dass das im Frischwasserspeicher 8 befindliche Frischwasser dem Spülbehälter
2 während einer Heizphase eines Spülgangs eine wesentliche Wärmemenge entzieht, was
zu einem höheren Heizbedarf führen würde. Hierdurch kann eine Verbesserung der Energieeffizienz
der Geschirrspülmaschine bewirkt werden. Zum anderen ermöglicht es hingegen eine geringere
Geräuschabstrahlung während des Betriebs der Geschirrspülmaschine, was dem Komfort
zu Gute kommt.
[0055] Die ein oder mehreren elektrischen Komponenten, welche im Pumpentopf 11 angeordnet
sind, werden durch die Steuereinrichtung 14 gesteuert. So kann im Spülbehälter 2 befindliches
Spülwasser gezielt beheizt, über eine Sprüheinrichtung 20 umgewälzt sowie über das
Abwasseranschlussstück 12 nach außen abgepumpt werden.
[0056] Figur 3 illustriert eine vorteilhafte Funktionsweise einer nach dem erfindungsgemäßen
Konstruktionsprinzip ausgebildeten Geschirrspülmaschine. In Figur 3 sind auf einer
gemeinsamen Zeitachse t die Kurven MFW und TFW dargestellt. Die Kurve MFW repräsentiert
dabei diejenige Menge MFW an Frischwasser, welche zu einem bestimmten Zeitpunkt im
Frischwasserspeicher gespeichert ist. Die Menge an Frischwasser ist dabei relativ
zur maximal speicherbaren Menge, also relativ zur Speicherkapazität des Frischwasserspeichers,
angegeben. Der Wert 100% bedeutet dabei, dass der Frischwasserspeicher maximal gefüllt
ist, der Wert 0%, dass der Frischwasserspeicher vollständig entleert ist. Die Speicherkapazität
kann beispielsweise 15 Liter betragen. Die Kurve TFW stellt die Temperatur TFW des
im Frischwasserspeicher 2 befindlichen Wassers dar.
[0057] In Figur 3 sind eine Endphase eines ersten Spülgangs SG1 und ein zweiter, zeitlich
mit einer Pause vom ersten Spülgang beabstandeter, späterer Spülgang SG2 dargestellt.
Die Spülgänge SG1 und SG2 werden jeweils automatisch auf der Basis eines vom Bediener
ausgewählten Spülprogramms durchgeführt. Das jeweilige Spülprogramm sieht in zeitlich
aufeinanderfolgender Reihenfolge als Teilspülgänge einen Vorspülgang VG, einen Reinigungsgang
RG, einen Zwischenspülgang ZG, einen Klarspülgang KG und einen Trocknungsgang TG vor.
Hierbei steuert jeweils die Steuereinrichtung sämtliche Komponenten der Geschirrspülmaschine,
insbesondere das in der Figur 2 gezeigte Steuerventil 15 der Frischwasserzulaufeinrichtung
und das ebenfalls in der Figur 2 gezeigte Steuerventil 18 des Ablaufs 17 des Frischwasserspeichers
8. Es versteht sich von selbst, dass die erfindungsgemäßen Vorteile auch bei anderen,
abgewandelten Spülprogrammen erzielt werden können. So wäre beispielsweise ein Spülprogramm
möglich, welches auf den Vorspülgang VG und/oder den Zwischenspülgang ZG verzichtet.
Ebenso wäre ein Spülprogramm möglich, bei dem mehrere Reinigungsgänge vorgesehen sind.
[0058] Zu Beginn des Klarspülgangs KG des ersten, früheren Spülgangs SG1 ist der Frischwasserspeicher
noch zu etwa 40 % gefüllt. Die Temperatur TFW des Frischwassers im Frischwasserspeicher
entspricht dabei im Wesentlichen der Umgebungstemperatur der Geschirrspülmaschine,
also einer Raumtemperatur TR von beispielsweise 22°C. Unmittelbar nach Beginn des
Klarspülgangs KG wird dem Frischwasserspeicher eine derartige Menge an Frischwasser
entnommen, welche zur Durchführung des Klarspülgangs KG erforderlich ist. Diese Menge
kann beispielsweise 20% der speicherbaren Menge oder 3 Liter betragen.
[0059] Beim Klarspülgang KG handelt es sich um den letzten Teilspülgang des Spülgangs SG1,
der Frischwasser benötigt. Daher wird der Frischwasserspeicher unmittelbar nach der
Frischwasserentnahme für den Klarspülgang vollständig aufgefüllt, um die Zeitspanne
zu maximieren, die zwischen dem Befüllen des Frischwasserspeichers mit Frischwasser
und der Entnahme von Frischwasser in einem nachfolgenden Spülgang SG2 liegt. Auf diese
Weise kann sich das mit der Temperatur TK der Kaltwasserversorgung zugeführte Frischwasser,
welche beispielsweise 14°C beträgt, bis zu seiner Entnahme maximal, insbesondere auf
eine Einspeisetemperatur zum Einspeisen in den Spülbehälter, erwärmen, die höher als
seine ursprüngliche Einlauftemperatur in den Frischwasserspeicher liegt. Sie kann
dabei sogar höher als die Umgebungstemperatur bzw. Raumtemperatur werden, da beim
Klarspülvorgang das dabei verwendete Wasser so stark über Raumtemperatur aufgeheizt
wird, dass ein einwandfreies Trocknungsergebnis für zu trocknendes, gereinigtes Spülgut
aufgrund von sogenannter Eigenwärmekonvektion des aufgeheizten Spülguts und Kondensatbildung
an den gegenüber dem Spülgut kälteren Wandungen des Spülbehälters erzielt werden kann.
Diese Wahl des Zufüllzeitpunkts zum Zufüllen von Frischwasser in den Frischwasserspeicher
ist insbesondere dann von Vorteil, wenn die Zeit zwischen dem Ende des ersten Spülgangs
SG1 und des zweiten Spülgangs SG2 knapp bemessen ist. Es sind aber auch Ausführungsbeispiele
denkbar, bei denen das Befüllen des Frischwasserspeichers später, beispielsweise während
oder im Anschluss an einen abschließenden Trocknungsgang TG des Spülgangs SG1 erfolgt.
[0060] Im Beispiel der Figur 3 mischen sich das aus der Kaltwasserversorgung zugeführte
Frischwasser und der sich im Frischwasserspeicher befindliche Rest an Frischwasser
etwa im Verhältnis 4 zu 1. Damit nimmt die Temperatur TFW im Frischwasserspeicher
stark ab, liegt aber immer noch über der Temperatur TK der Kaltwasserquelle. Dabei
stellt sich beispielsweise eine Temperatur von 16°C ein. Ausgehend von diesem Wert
steigt die Temperatur TFW im Frischwasserspeicher während der verbleibenden Dauer
des Klarspülgangs KG und während dem nachfolgenden Trocknungsgang TG aufgrund der
höheren Umgebungstemperatur TR an. Zu Ende des Trocknungsgangs TG, bei dem kein Frischwasser
aus dem Frischwasserspeicher entnommen wird, kann die Temperatur TFW im Frischwasserspeicher
bereits beispielsweise 19°C betragen.
[0061] Die Temperatur TFW steigt nach Abschluss des Spülgangs SG1 bis zum Beginn eines nachfolgenden
Spülgangs SG2 weiter an. Bei längerer Pause zwischen den Spülgängen SG1 und SG2, was
in der Praxis recht häufig vorkommt, hat die Temperatur TFW im Frischwasserspeicher
zu Beginn des zweiten Spülgangs SG2 im Wesentlichen Raumtemperatur TR erreicht oder
liegt sogar darüber. Daher steht, wenn wie im Ausführungsbeispiel der Figur 3 eine
entsprechende Speicherkapazität des Frischwasserspeichers vorgesehen ist, zu Beginn
eines jeden frischwasserverbrauchenden Teilspülgangs VG, RG, ZG und KG des Spülgangs
SG2 Frischwasser zumindest mit Raumtemperatur TR, welche deutlich über der Temperatur
TK der Kaltwasserversorgung liegt, zur Verfügung. Dabei wird dem Frischwasserspeicher
jeweils zu Beginn eines der Teilspülgänge VG, RG, ZG und KG etwa 20% der Kapazität
entnommen.
[0062] Auf diese Weise ergibt sich für die unbeheizten wasserführenden Teilspülgänge, also
beispielsweise für den Vorspülgang VG und den Zwischenspülgang ZG, eine höhere Spültemperatur
als die ursprüngliche Kaltwassertemperatur, was die Reinigungswirkung dieser Teilspülgänge
bei insoweit gleichbleibendem Energiebedarf erhöht. Bei den beheizten wasserführenden
Teilspülgängen, also beispielsweise beim Reinigungsgang RG und beim Klarspülgang KG,
ergibt sich eine Energieersparnis, welche darauf beruht, dass beim vorgewärmten Frischwasser
weniger Wärme zugeführt werden muss, um die für den jeweiligen Teilspülgang vorgesehene
Spültemperatur zu erreichen. Aufgrund der höheren Durchschnittstemperatur während
des Spülgangs mit Wasser, das durch die Umgebungswärme am Standort der Geschirrspülmaschine
und/oder durch ein oder mehrere Aufheizvorgänge von ein oder mehreren Teilspülgängen
eines früheren, vorausgehenden Spülgangs vorerwärmt ist, ergibt sich zudem eine höhere
thermische Reinigungswirkung. Hierdurch ist es in vielen Fällen möglich, die vorgesehene
Laufzeit eines Spülprogramms zu verkürzen, was zu einer Zeitersparnis, aber auch zu
einer Energieersparnis z.B. aufgrund einer verkürzten Laufzeit der Umwälzpumpe, führen
kann.
[0063] Im Beispiel der Figur 3 wird dem Frischwasserspeicher jeweils zu Beginn eines der
Teilspülgänge VG, RG, ZG und KG des Spülgangs SG2 etwa 20% der insgesamt speicherbaren
Menge an Frischwasser entnommen. Es verbleiben also bei einem derartigen Spülgang
SG2 stets etwa 20% der Maximalmenge im Frischwasserspeicher. Eine derartige Bemessung
der Speicherkapazität des Frischwasserspeichers ermöglicht, dass auch bei einem Spülgang,
der nach einem weiteren Spülprogramm gesteuert wird, welches einen zusätzlichen zweiten
Reinigungsgang vorsieht, der gesamte Frischwasserbedarf aus dem Frischwasserspeicher
gedeckt werden kann, was beispielsweise auch eine effiziente Durchführung eines Spülgangs
für stärker verschmutztes Geschirr ermöglicht.
[0064] Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass bei einer vorteilhaft ausgebildeten
Geschirrspülmaschine das Frischwasser für zumindest zwei Teilspülgänge wie z.B. Reinigen
und Klarspülen, insbesondere für einen gesamten Spülgang, d.h. für alle Teilspülgänge
eines Geschirrspülprogramms in einem Tank bzw. Frischwasserspeicher vorgehalten werden
kann. Dabei kann das Frischwasser durch einfache Wärmeübertragung von der Umgebung,
d.h. vorzugsweise ohne weiteres Zuheizen, die Umgebungstemperatur des Aufstellraums,
insbesondere der Küche annehmen, in dem oder in der die Geschirrspülmaschine aufgestellt
ist, so dass sich für die (unbeheizte) Spülflotte beispielsweise eine Einspeisetemperatur
wie z.B. von 23°C ergeben kann, welche in vielen Fällen höher ist, als die Temperatur,
mit der das Frischwasser aus einer Kaltwasserleitung bezogen wird, welche beispielsweise
15°C beträgt. Die Energie, die zusätzlich erforderlich ist, um eine bestimmte Prozesstemperatur
der Spülflotte im jeweiligen Teilspülgang des gewählten Geschirrspülprogramms zu erreichen,
kann daher niedriger als im Fall ohne Frischwasserspeicher sein. Somit ist eine Energieeinsparung
ermöglicht.
[0065] Besonders zweckmäßig kann es sein, den Auffüllvorgang des Frischwasserspeichers während
und/oder unmittelbar nach Beendigung des Spülgangs eines gewählten Geschirrspülprogramms,
insbesondere dessen letzten Teilspülgangs mit zusätzlichem Aufheizungsvorgang wie
z.B. Klarspülvorgangs und/oder nachfolgenden Trocknungsvorgangs vorzunehmen, damit
das gespeicherte Frischwasser möglichst viel Wärmeenergie aus dem Inneren des Spülbehälters
aufnehmen kann. Dies hat den Vorteil, dass eine relativ kurze Verweilzeitdauer des
Frischwassers im Frischwasserspeicher schon ausreichen kann, um es auf eine höhere
Temperatur gegenüber seiner ursprünglichen Einfülltemperatur bringen zu können. Auf
diese Weise kann derart vortemperiertes Frischwasser auch für ein unmittelbar nachfolgend
gestartetes Geschirrspülprogramm verwendet werden, ohne das es notwendig ist, eine
solange Mindestwartezeit abzuwarten, wie diese zum Angleich der Frischwassertemperatur
im Frischwasserspeicher an die Umgebungstemperatur bei Nichtausnutzung der Abwärme
aus dem Inneren des Spülbehälters normalerweise erforderlich wäre.
Bezugszeichenliste
[0066]
- 1
- Geschirrspülmaschine
- 2
- Spülbehälter
- 3
- Tür
- 4
- Gehäuse
- 5
- Frischwasserzulaufeinrichtung
- 6
- Frischwasseranschlussstück
- 7
- Verbindungsschlauch
- 8
- Frischwasserspeicher
- 9
- Seitenwand Spülbehälter
- 10
- Seitenwand Gehäuse
- 11
- Pumpentopf
- 12
- Abwasseranschlussstück
- 13
- Abwasserschlauch
- 14
- Steuereinrichtung
- 15
- Steuerventil der Frischwasserzulaufeinrichtung
- 16
- freie Fließstrecke
- 17
- steuerbarer Ablauf
- 18
- Steuerventil des steuerbaren Ablaufs
- 19
- Überlauf
- 20
- Sprüheinrichtung
- 21
- Füllstandsensor
- 22
- Isolierschicht
- A
- Abwasserrohr
- KH
- Kaltwasserversorgung, Kaltwasserhahn
- MFW
- Menge an Frischwasser im Frischwasserspeicher
- TFW
- Temperatur des Frischwassers im Frischwasserspeicher
- TR
- Raumtemperatur
- TK
- Temperatur der Kaltwasserversorgung
- SG
- Spülgang
- KG
- Klarspülgang
- TG
- Trocknungsgang
- VG
- Vorspülgang
- RG
- Reinigungsgang
- ZG
- Zwischenspülgang
1. Geschirrspülmaschine, insbesondere Haushaltsgeschirrspülmaschine, mit einer Steuereinrichtung
(14), bei der ein oder mehrere Spülprogramme zum Steuern eines Spülgangs (SG) zum
Spülen von Spülgut aufrufbar sind, und mit einer Frischwasserzulaufeinrichtung (5)
zum Aufnehmen von Frischwasser aus einer externen Kaltwasserversorgung (KH), dadurch gekennzeichnet, dass ein durch die Frischwasserzulaufeinrichtung (5) mit Frischwasser befüllbarer Frischwasserspeicher
(8) vorgesehen ist, in welchem eine derartige Menge von Frischwasser speicherbar ist,
die den Frischwasserbedarf eines Spülgangs (SG) bei wenigstens einem der Spülprogramme
deckt.
2. Geschirrspülmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Frischwasserspeicher (8) eine derartige Menge von Frischwasser speicherbar
ist, die den Frischwasserbedarf eines Spülgangs (SG) eines von mehreren Spülprogrammen
deckt.
3. Geschirrspülmaschine nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Frischwasserspeicher (8) eine derartige Menge von Frischwasser speicherbar
ist, die den Frischwasserbedarf eines Spülgangs (SG) bei jedem der Spülprogramme deckt.
4. Geschirrspülmaschine nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Frischwasserspeicher (8) wenigstens 8 Liter, bevorzugt wenigstens 12 Liter
und besonders bevorzugt wenigstens 16 Liter Frischwasser speicherbar sind.
5. Geschirrspülmaschine nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Frischwasserspeicher (8) außen an mindestens einer Wandung (9) eines Spülbehälters
(2) angeordnet ist.
6. Geschirrspülmaschine nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Frischwasserspeicher (8) im Zwischenraum zwischen einem äußeren Gehäuse (4) und
einem innen angeordneten Spülbehälter (2) angeordnet ist.
7. Geschirrspülmaschine nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Isoliermittel (22) vorgesehen sind, welche einer Wärmeübertragung und/oder einer
Schallübertragung zwischen Spülbehälter (2) und Frischwasserspeicher (8) entgegenwirken.
8. Geschirrspülmaschine nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Frischwasserspeicher (8) ein Kunststoffteil, insbesondere aus Polypropylen, ist.
9. Geschirrspülmaschine nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Frischwasserzulaufeinrichtung (5) ein durch die Steuereinrichtung (14) steuerbares
Steuerventil (15) zum Befüllen des Frischwasserspeichers (8) aufweist, wobei das Steuerventil
(15) so gesteuert ist, dass der Frischwasserspeicher (8) bei und/oder nach Beendigung
eines Spülgangs (SG1) gefüllt wird.
10. Geschirrspülmaschine nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuerventil (15) so gesteuert ist, dass eine Befüllung des Frischwasserspeichers
(8) während eines letzten frischwasserverbrauchenden Teilspülgangs (KG) eines Spülgangs
(SG1) erfolgt.
11. Geschirrspülmaschine nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Steuereinrichtung (14) ein Sensor (21) zur Erfassung der tatsächlichen Menge
(MFW) des im Frischwasserspeicher (8) befindlichen Frischwassers zugeordnet ist.
12. Geschirrspülmaschine nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Frischwasserspeicher (8) so ausgebildet ist, dass Frischwasser durch seine Gewichtskraft
über einen steuerbaren Ablauf (17) in den Spülbehälter (2) gelangen kann.
13. Geschirrspülmaschine nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Frischwasserspeicher (8) einen Überlauf (19) aufweist, der in den Spülbehälter
(2) mündet.
14. Geschirrspülmaschine nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Frischwasserzulaufeinrichtung (5) eine freie Fließstrecke (16) zugeordnet ist.
15. Geschirrspülmaschine nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass als Frischwasser der Kaltwasserversorgung (KH) Rohwasser einer Kaltwasserquelle,
aufbereitetes Brauch- oder Grauwasser einer Wasseraufbereitungsanlage, Zisternenwasser
einer Zisternenanlage, Brunnenwasser einer Brunnenhebeanlage, und/oder einer sonstigen
Kaltwasser-Bereitstellungseinrichtung verwendet ist.
16. Geschirrspülmaschine nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die im Frischwasserspeicher (8) gespeicherte Frischwassermenge zumindest der Gesamtwassermenge
entspricht, die für den vollständigen Durchlauf aller Teilspülgänge des jeweilig gewählten
Spülprogramms erforderlich ist.
17. Geschirrspülmaschine nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das jeweilig gewählte Spülprogramm für seinen Spülgang zumindest zwei Teilspülgänge,
insbesondere Reinigen und Klarspülen, umfasst.