I. Anwendungsgebiet
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Wasserstrahl- und/oder Leuchteinheit zum
insbesondere bodenebenen Einbau in einen hohlen Einbaukörper sowie eine Vorrichtung
zur Wasserstrahlverteilung, bei welcher von einer erfindungsgemäßen Wasserstrahleinheit
Gebrauch gemacht wird.
II. Technischer Hintergrund
[0002] Bei dem Bau von Wasserspielen ist ein Trend zu sogenannten begehbaren Brunnen festzustellen,
die auch als Fontänenfelder bezeichnet werden. Fontänenfelder weisen in der Regel
einen wasserdichten Oberflächenbelag auf, in welchen vorzugsweise bodeneben Wasserstrahldüsen
und meist auch Leuchtmittel wie Scheinwerfer oder ähnliches eingebaut werden. Der
Einbau der Wasserstrahldüsen und der Scheinwerfer in den Oberflächenbelag erfolgt
dabei mit Hilfe eines als Einbaukörper dienenden Behälters. Der Behälter wird zusammen
mit der in ihm eingebauten Wasserstrahldüse und dem in ihm eingebauten Scheinwerfer
in ein Bodenloch einbetoniert oder in eine Öffnung einer Bodenbelagsplatte eingebaut.
[0003] Bei den bekannten Behältern ist die in eingebautem Zustand bodeneben liegende Behälterfläche,
in der sich die Wasserstrahldüse und der Scheinwerfer befinden, nicht wasserdicht.
Auf der Oberfläche des Fontänenfeldes befindliches Wasser läuft daher in die bekannten
Behälter hinein und sammelt sich an deren Boden. An dem Behälterboden ist jeweils
ein eigener Entwässerungsanschluss angeordnet, mit dessen Hilfe der jeweilige Behälter
entwässert und das in den Behälter gelaufene Wasser ggf. wieder dem Fontänenkreislauf
zugeführt wird. Das bei den bekannten Fontänenfeldern erforderliche Entwässerungssystem
zum Entwässern der Behälter stellt einen erheblichen Aufwand dar, der an sich unerwünscht
ist.
[0004] Darüber hinaus ist der Einbau eines Behälters, der eine Entwässerung erfordert, in
einen Steinblock oder ähnliches oder in einen Belag auf einer Tiefgarage mit insgesamt
geringer Aufbauhöhe meist gar nicht möglich, da bei derartigen Einbauumgebungen regelmäßig
der für ein Entwässerungssystem nach unten erforderliche Bauraum fehlt.
[0005] Die Befestigung bekannter Wasserstrahl- und/oder Leuchteinheiten beispielsweise in
einem Sackloch erfolgt häufig mit Hilfe eines verhältnismäßig großen Kragens am oberen
Ende der Einheit. Der Kragen muss dabei wenigstens so weit über die Sacklochöffnung
überstehen, dass eine Dübelverschraubung des Kragens mit dem das Sackloch umgebenden
Bodenbereich ohne die Gefahr einer Materialabplatzung möglich ist. Soll eine Wasserstrahl-
und/oder Leuchteinheit mit entsprechend weit überstehendem Kragen in ein als Einbaukörper
fungierendes Rohr eingebaut und dort befestigt werden, so muss an dem oberen Ende
des Rohres ein mit dem Kragen zusammenwirkendes Gegenstück vorhanden sein, um eine
Verschraubung zu ermöglichen. Die Befestigung mittels eines überstehenden Kragens
bringt daher in nachteilhafter Weise Montagerisiken mit sich oder erfordert einen
Zusatzaufwand bei der Gestaltung des Einbaukörpers.
III. Darstellung der Erfindung
a) Technische Aufgabe
[0006] Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, insbesondere für Fontänenfelder
eine Wasserstrahl- und/oder Leuchteinheit zum Einbau in einen hohlen Einbaukörper
zu schaffen, die kein aufwändiges Entwässerungssystem erfordert und dadurch in Einbauumgebungen
verwendet werden kann, bei denen der Bauraum nach unten begrenzt ist, und die gleichzeitig
auf einfache und rationelle Weise in bzw. an dem Einbaukörper befestigt werden kann.
b) Lösung der Aufgabe
[0007] Diese Aufgabe wird mittels einer Wasserstrahl- und/oder Leuchteinheit mit den Merkmalen
des Anspruchs 1 sowie mittels einer Vorrichtung zur Wasserstrahlverteilung mit den
Merkmalen des Anspruchs 10 gelöst. Weitere Ausgestaltungen der vorliegenden Erfindung
ergeben sich aus den Unteransprüchen.
[0008] Erfindungsgemäß wird eine Wasserstrahl- und/oder Leuchteinheit zum Einbau in einen
hohlen Einbaukörper vorgeschlagen, der vorzugsweise bodeneben in den Oberflächenbelag
eines Fontänenfeldes eingebaut werden kann. Bei dem hohlen Einbaukörper kann es sich
beispielsweise um einen Steinblock, eine Kunst- oder Natursteinplatte, eine Ortbetonplatte
oder ein Rohr bzw. Rohrstück handeln. Es ist lediglich erforderlich, dass in dem entsprechenden
Einbaukörper ein der Form und Größe der Wasserstrahl- und/oder Leuchteinheit angepasster
Hohlraum vorhanden bzw. herstellbar ist.
[0009] Die erfindungsgemäße Einheit umfasst wenigstens ein Wasserstrahlaustrittselement
und/oder wenigstens ein Leuchtmittel, das - bei vorhandenem Wasserstrahlaustrittselement
- zur Beleuchtung des aus dem Wasserstrahlaustrittselement austretenden Wasserstrahls
dient. Durch das Wasserstrahlaustrittselement tritt das Wasser aus der erfindungsgemäßen
Wasserstrahl- und/oder Leuchteinheit entweder in die atmosphärische Umgebung (Luft)
oder in eine sonstige Umgebung aus, die von ihrem Einbauort bestimmt wird. Das Wasserstrahlaustrittselement
wird nachfolgend als Wasserstrahldüse bezeichnet, wenn der es verlassende Wasserstrahl
ausschließlich in die atmosphärische Umgebung austritt. Bei einer Wasserstrahldüse
in dem vorgenannten Sinne muss es sich nicht zwingend um ein fluidmechanisches Bauelement
handeln, dessen Bauelement handeln, dessen Querschnitt sich in Strömungsrichtung verändert,
sondern die Wasserstrahldüse kann auch von einem rohrstückförmigen Bauelement mit
konstantem Strömungsquerschnitt gebildet werden.
[0010] Es besteht die Möglichkeit, die erfindungsgemäße Einheit ausschließlich mit einem
oder mehreren Wasserstrahlaustrittselementen, ausschließlich mit einem oder mehreren
Leuchtmitteln oder mit einer Kombination aus einem oder mehreren Wasserstrahlaustrittselementen
und einem oder mehreren Leuchtmitteln auszustatten. Insbesondere ist eine Kombination
einer ungleichen Anzahl von Wasserstrahlaustrittselementen einerseits und Leuchtmitteln
andererseits denkbar.
[0011] Die erfindungsgemäße Wasserstrahl- und/oder Leuchteinheit weist wenigstens einen
elastischen Dichtungskörper auf, der mindestens einen Aufnahmehohlraum zum Aufnehmen
des Wasserstrahlaustrittselements und/oder des Leuchtmittels aufweist. Es sind wenigstens
eine erste und eine zweite Druckplatte vorgesehen, wobei der Dichtungskörper zwischen
der ersten und der zweiten Druckplatte angeordnet ist. Die erste Druckplatte weist
wenigstens einen ersten Durchbruch auf, durch welchen hindurch der aus dem Wasserstrahlaustrittselement
austretende Wasserstrahl und/oder der aus dem Leuchtmittel austretende Lichtstrahl
in die Umgebung austreten kann. Die zweite Druckplatte weist ebenso wenigstens einen
zweiten Durchbruch auf, durch den das Wasserstrahlaustrittselement und/oder das Leuchtmittel
hindurchgeführt werden kann.
[0012] Erfindungsgemäß ist die Wasserstrahl- und/oder Leuchteinheit mit Hilfe eines Spannmittels
von einem Montagezustand in einen Dichtungszustand überführbar. In dem Montagezustand
weisen die beiden Druckplatten einen ersten Abstand voneinander derart auf, dass die
Wasserstrahl- und/oder Leuchteinheit vorzugsweise mit Spiel in den hohlen Einbaukörper
eingesetzt oder eingeführt werden kann. Durch Betätigen des Spannmittels kann die
erfindungsgemäße Einheit von ihrem Montagezustand in den Dichtungszustand überführt
werden, in welchem die beiden Druckplatten einen zweiten Abstand voneinander aufweisen,
der kleiner ist als der erste Abstand. Dadurch verformt sich der elastische Dichtungskörper
derart, dass sowohl zwischen dem Dichtungskörper und dem Wasserstrahlaustrittselement
und/oder dem Leuchtmittel eine Klemmdichtung entsteht als auch zwischen dem Dichtungskörper
und der Innenwandung des Einbaukörpers eine Klemmdichtung herstellbar ist.
[0013] Die erfindungsgemäße Wasserstrahl- und/oder Leuchteinheit ermöglicht somit an wenigstens
zwei verschiedenen Stellen eine wasserdichte Klemmdichtung, die verhindert, dass Wasser
in den Einbaukörper eindringt. Zum Einen wird vermieden, dass durch die Fuge zwischen
dem Dichtungskörper und dem Wasserstrahlaustrittselement und/oder dem Leuchtmittel
Wasser in den Einbaukörper gelangt. Zum Anderen wird außerdem vermieden, dass durch
die Fuge zwischen dem Dichtungskörper und der Innenwandung des Einbaukörpers Wasser
in den Einbaukörper eindringt. Die erfindungsgemäße Einheit gewährleistet somit eine
hermetische Abdichtung des Einbaukörpers und kann ohne das im Stand der Technik erforderliche
Entwässerungssystem verbaut werden.
[0014] In vorteilhafter Weise bewirkt die Klemmdichtung zwischen dem Dichtungskörper und
der Innenwandung des Einbaukörpers außerdem, dass die Wasserstrahl- und/oder Leuchteinheit
in dem Einbaukörper so fest geklemmt wird, dass sie absolut sicher gehaltert ist.
Eine zusätzliche Befestigung der Wasserstrahl- und/oder Leuchteinheit an dem Einbaukörper
ist nicht notwendig. Die vorliegende Erfindung gewährleistet somit eine schnelle und
sichere Montage der Wasserstrahl- und/oder Leuchteinheit in dem Einbaukörper ohne
den Aufwand einer Verschraubung mit demselben.
[0015] Vorzugsweise weist die erste Druckplatte, die in dem verbauten Zustand der Wasserstrahl-
und/oder Leuchteinheit oben zu liegen kommt, wenigstens einen solchen ersten Durchbruch
auf, dessen Querschnitt dem Querschnitt des Wasserstrahlaustrittselements und/oder
des Leuchtmittels nach Form und Größe im Wesentlichen angepasst ist. Auf diese Weise
ist der elastische Dichtungskörper von oben nicht sichtbar und vor Umwelteinflüssen
sowie Beschädigungen geschützt. Denkbar ist, auch die in dem verbauten Zustand unten
zu liegen kommende zweite Druckplatte mit einem Durchbruch zu versehen, der dem Querschnitt
des Wasserstrahlaustrittselements und/oder des Leuchtmittels nach Form und Größe im
Wesentlichen angepasst ist.
[0016] Die erste Druckplatte weist eine vorgegebene Dicke auf. Der Querschnitt des Wasserstrahlaustrittselements
und/oder des Leuchtmittels ist an ihrem bzw. an seinem der ersten Druckplatte zugeordneten
Ende über einen axialen Erstreckungsbereich hinweg, der höchstens der vorgegebenen
Dicke der ersten Druckplatte entspricht, gegenüber dem ersten Durchbruch mit einem
Mindermaß derart versehen, dass an dem Wasserstrahlaustrittselement und/oder an dem
Leuchtmittel ein Absatz entsteht, der verhindert, dass das Wasserstrahlaustrittselement
und/oder das Leuchtmittel in dem Dichtungszustand der erfindungsgemäßen Einheit über
die erste Druckplatte hervorsteht. Dadurch wird insbesondere bei begehbaren Fontänenfeldern
eine Unfall- und Verletzungsgefahr durch ein hervorstehendes Wasserstrahlaustrittselement
und/oder ein hervorstehendes Leuchtmittel ausgeschlossen.
[0017] In vorteilhafter Weise kann die obere bzw. erste Druckplatte derart bemessen sein,
dass sie flanschartig sowohl über den Dichtungskörper als auch über die zweite Druckplatte
hinausragt, so dass die Wasserstrahl- und/oder Leuchteinheit bereits in ihrem Montagezustand
mit Hilfe des flanschartig hervorstehenden Umfangsbereichs der ersten Druckplatte
in dem hohlen Einbaukörper derart halterbar ist, dass der flanschartig hervorstehende
Umfangsbereich auf der Stirnseite des Einbaukörpers aufliegt und somit nicht in unerwünschter
Weise weiter in den Einbaukörper hineinrutschen kann. Darüber hinaus bietet der flanschartig
hervorstehende Umfangsbereich den Vorteil, dass sich die gesamte Wasserstrahl- und/oder
Leuchteinheit während des Vorgangs des Klemmens bzw. Verformens des Dichtungskörpers
nicht weiter in den Einbaukörper zurückziehen kann, sondern mit ihrer ersten Druckplatte
in einer bezüglich des umgebenden Oberflächenbelages absolut planebenen Lage verbleibt.
[0018] Alternativ kann die untere bzw. zweite Druckplatte derart bemessen sein, dass sie
über den Dichtungskörper sowie die erste Druckplatte flanschartig hinausragt. Die
erfindungsgemäße Einheit kann dann beispielsweise mittels Befestigungsschrauben, die
den flanschartig hervorstehenden Umfangsbereich der zweiten Druckplatte durchsetzen,
auf einem Untergrund befestigt werden.
[0019] Vorzugsweise ist der Dichtungskörper derart bemessen, dass das Wasserstrahlaustrittselement
und/oder das Leuchtmittel bereits im Montagezustand reibschlüssig in dem Dichtungskörper
gehalten wird, wenn der erste Abstand der beiden Druckplatten mit Hilfe des Spannmittels
entsprechend eingestellt ist. Dies bedeutet, dass ein sicheres Halten des Wasserstrahlaustrittselements
und/oder des Leuchtmittels in dem Dichtungskörper durch Verformen desselben erreicht
werden kann und gleichzeitig diese Verformung des Dichtungskörpers so geringfügig
ist, dass die erfindungsgemäße Einheit vorzugsweise noch mit Spiel in den Einbaukörper
eingeführt werden kann.
[0020] Bei dem Spannmittel kann es sich um eine oder mehrere Spannschrauben handeln, die
jeweils ein gewindeloses Durchgangsloch in der ersten Druckplatte sowie eine Gewindebohrung
in der zweiten Druckplatte durchsetzen. Durch Anziehen bzw. Lösen der wenigstens einen
Spannschraube wird der Abstand zwischen den beiden Druckplatten verändert und dadurch
der Verformungsgrad des elastischen Dichtungskörpers sowie die Güte der erfindungsgemäßen
Klemmdichtungen bestimmt.
[0021] Denkbar ist des weiteren, auf der ersten Druckplatte eine Abdeckplatte mit wenigstens
einer Durchtrittsöffnung anzuordnen. Dabei ist die Deckplatte zwischen einer Abdeckstellung,
in welcher sie die erste Druckplatte abdeckt und die Durchtrittsöffnung mit dem Wasserstrahlaustrittselement
und/oder dem Leuchtmittel im Wesentlichen fluchtet, sowie einer Zugangsstellung, in
welcher die erste Druckplatte im Wesentlichen frei zugänglich ist, bewegbar. Die Bewegung
der Abdeckplatte zwischen der Abdeckstellung und der Zugangsstellung kann beispielsweise
durch Verschwenken der Abdeckplatte um eine Schwenkachse erfolgen, die entweder senkrecht
zu der ersten Druckplatte verläuft oder in oder parallel zu der Ebene der ersten Druckplatte
liegt. Auch eine Linearbewegung der Abdeckplatte zwischen der Abdeckstellung und der
Zugangsstellung ist möglich. Die Abdeckplatte hat im Wesentlichen den Zweck, Elemente
des Wasserstrahlaustrittselements und/oder des Leuchtmittels, die durch den in der
ersten Druckplatte vorgesehenen Durchbruch hindurch sichtbar und zugänglich sind,
nicht sichtbar sowie nicht zugänglich zu machen. Beispielsweise können mit Hilfe der
Abdeckplatte Befestigungsschrauben, mit deren Hilfe ein Leuchtelement in einer Fassung
des Leuchtmittels befestigt ist, abgedeckt werden.
[0022] Erfindungsgemäß wird des Weiteren eine Vorrichtung zur Wasserstrahlverteilung vorgeschlagen,
die einen rohrartigen Einbaukörper mit einem ersten und einem zweiten Ende aufweist.
In das erste Ende des Einbaukörpers ist eine erste Wasserstrahleinheit im Sinne der
vorliegenden Erfindung montiert, wobei die erste Wasserstrahleinheit wenigstens mit
zwei vorzugsweise als Wasserstrahldüsen fungierenden ersten Wasserstrahlaustrittselementen
versehen ist. In das zweite Ende des Einbaukörpers ist eine zweite Wasserstrahleinheit
im Sinne der vorliegenden Erfindung montiert, wobei die zweite Wasserstrahleinheit
genau ein zweites Wasserstrahlaustrittselement aufweist. Der rohrartige Einbaukörper
begrenzt in Verbindung mit der ersten und der zweiten Wasserstrahleinheit somit eine
hermetisch abdichtbare Verteilerkammer, in welche durch das zweite Wasserstrahlaustrittselement
Wasser einströmen und aus welcher das Wasser durch die wenigstens zwei ersten Wasserstrahlaustrittselemente
wieder austreten kann. Auf diese Weise ist eine Verteilung des Wasserstrahls auf zwei
oder mehr erste Wasserstrahlaustrittselemente in der ersten Wasserstrahleinheit möglich,
ohne aufwändige separate Schlauch- oder Rohrverbindungen herstellen zu müssen.
c) Ausführungsbeispiele
[0023] Nachfolgend werden mehrere Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung beispielhaft
anhand der Zeichnungen beschrieben. Es zeigen:
- Fig. 1:
- Eine Explosionszeichnung einer ersten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Wasserstrahl-
und Leuchteinheit;
- Fig. 2:
- eine perspektivische Ansicht der in Fig. 1 gezeigten Ausführungsform in zusammengebautem
Zustand;
- Fig. 3:
- eine Explosionszeichnung einer zweiten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Wasserstrahleinheit;
- Fig. 4:
- eine Explosionszeichnung einer Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Vorrichtung
zur Wasserstrahlverteilung; und
- Fig. 5:
- eine perspektivische Ansicht der in Fig. 4 gezeigten Ausführungsform in zusammengebautem
Zustand.
[0024] In den Fig. 1 und 2 ist eine erste Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Wasserstrahl-
und Leuchteinheit zu erkennen, die für den Einbau in ein Fontänenfeld vorgesehen ist.
Die Einheit umfasst eine kreisrunde obere oder erste Druckplatte 4 und eine ebenso
kreisrunde untere oder zweite Druckplatte 6, zwischen denen ein kreiszylindrisch ausgebildeter
Dichtungskörper 7 aus elastischem Material angeordnet ist. Die Druckplatten 4, 6 bestehen
hier aus Metall, vorzugsweise rostfreiem Stahl. Der Dichtungskörper 7 besteht vorzugsweise
aus einer gießbaren elastischen Masse, beispielsweise einer Silikonmasse. Die Druckplatten
4 und 6 sowie der Dichtungskörper 7 können an stelle einer kreisrunden bzw. kreiszylindrischen
Form auch eckige, elliptische oder beliebig gekrümmte Formen aufweisen.
[0025] Wie in Fig. 1 zu erkennen ist, weist der Dichtungskörper 7 insgesamt zwei Aufnahmehohlräume
5 auf, nämlich einen kleineren linken Aufnahmehohlraum 5 zur Aufnahme einer Wasserstrahldüse
2 und einen größeren rechten Aufnahmehohlraum 5 zur Aufnahme eines Leuchtmittels,
bei dem es sich bei der gezeigten Ausführungsform um eine LED-Lampe 1 handelt. Beide
Aufnahmehohlräume 5 weisen eine kreiszylindrische Form auf und durchsetzen den Dichtungskörper
7 vollständig. Die erste Druckplatte 4 weist zwei erste Durchbrüche 8 und 9 auf, die
ihrem Querschnitt nach an die Querschnitte der Wasserstrahldüse 2 bzw. der LED-Lampe
1 im Wesentlichen angepasst sind. In entsprechender Weise sind bei der gezeigten Ausführungsform
in der zweiten Druckplatte 6 zweite Durchbrüche 10 und 11 vorgesehen, deren Querschnitte
ebenso den Querschnitten der Wasserstrahldüse 2 bzw. der LED-Lampe 1 im Wesentlichen
angepasst sind.
[0026] Als Spannmittel im Sinne der vorliegenden Erfindung fungieren bei der gezeigten Ausführungsform
insgesamt vier Spannschrauben 12. Sie können durch ihnen jeweils zugeordnete Durchgangslöcher
13 in der ersten Druckplatte 4 hindurch gesteckt und in ihnen ebenso jeweils zuordnete
Gewindebohrungen 14 in der zweiten Druckplatte 6 geschraubt werden. Darüber hinaus
durchsetzen die Spannschrauben 12 in dem in Fig. 2 gezeigten zusammengebauten Zustand
der Wasserstrahl- und Leuchteinheit ihnen jeweils zugeordnete Durchgangslöcher 20
in dem elastischen Dichtungskörper 7.
[0027] Zum Zusammenbau der gezeigten Wasserstrahl- und Leuchteinheit werden zunächst die
Wasserstrahldüse 2, bei der es sich hier um ein Rohrstück mit konstantem Innen- bzw.
Strömungsquerschnitt handelt, und der LED-Lampe 1 in die ihnen zugeordneten Aufnahmehohlräume
5 des Dichtungskörpers 7 gesteckt. Anschließend werden die erste Druckplatte 4, der
die Wasserstrahldüse 2 und die LED-Lampe 1 enthaltende Dichtungskörper 7 sowie die
zweite Druckplatte 6 derart übereinander gelegt, dass die Durchgangslöcher 13, die
Durchgangslöcher 20 sowie die Gewindebohrungen 14 miteinander fluchten. Schließlich
werden die Spannschrauben 12 durch die Durchgangslöcher 13 und die Durchgangslöcher
20 gesteckt sowie in die Gewindebohrungen 14 eingeschraubt bis die Druckplatten 4
und 6 ohne Pressung an dem Dichtungskörper 7 spielfrei anliegen. In diesem in Fig.
2 gezeigten Zustand befindet sich die Wasserstrahl- und Leuchteinheit im Sinne der
vorliegenden Erfindung in ihrem Montagezustand.
[0028] In Fig. 2 ist zu erkennen, dass der in seinem Montagezustand befindliche Dichtungskörper
7 und die Druckplatte 6 im Wesentlichen den gleichen Durchmesser aufweisen, während
die Druckplatte 4 einen größeren Durchmesser als die Druckplatte 6 bzw. der Dichtungskörper
7 aufweist, so dass sie flanschartig über den Außendurchmesser des Dichtungskörpers
7 bzw. der Druckplatte 6 hinausragt.
[0029] In Fig. 1 sind ein axialer Erstreckungsbereich E
1 der LED-Lampe 1 sowie ein axialer Erstreckungsbereich E
2 der Wasserstrahldüse 2 gezeigt, die kleiner oder gleich der Dicke D der erste Druckplatte
4 sind. In den Erstreckungsbereichen E
1 und E
2 sind die Außendurchmesser der LED-Lampe 1 und der Wasserstrahldüse 2 etwas kleiner
als die Durchmesser des Durchbruchs 9 und des Durchbruchs 8, während die Außendurchmesser
der LED-Lampe 1 und der Wasserstrahldüse 2 unterhalb der Erstreckungsbereiche E
1 und E
2 größer sind als die Durchmesser der Durchbrüche 9 und 8. Auf diese Weise entsteht
an der LED-Lampe 1 und der Wasserstrahldüse 2 jeweils ein Absatz, der den Erstreckungsbereich
E
1 bzw. E
2 von dem Rest der LED-Lampe 1 bzw. der Wasserstrahldüse 2 trennt.
[0030] In dem in Fig. 2 gezeigten Montagezustand kann die gezeigte Wasserstrahl- und Leuchteinheit
in einen hohlen, kreiszylindrischen Einbaukörper eingeführt werden, der in den Fig.
1 und 2 nicht gezeigt ist und mit dessen Hilfe die Wasserstrahl- und Leuchteinheit
vorzugsweise bodeneben in dem Oberflächenbelag eines Fontänenfeldes montiert werden
kann. Dabei kommt die in Fig. 2 zu sehende Oberseite der Druckplatte 4 bündig mit
dem umgebenden Oberflächenbelag zu liegen. Das Einführen der erfindungsgemäßen Wasserstrahl-
und Leuchteinheit in den kreiszylindrischen Einbaukörper ist problemlos möglich, da
nicht nur der Außendurchmesser der Druckplatte 6, sondern im Montagezustand auch der
Außendurchmesser des Dichtungskörpers 7 kleiner ist als der Innendurchmesser des Einbaukörpers.
Die Wasserstrahl- und Leuchteinheit kann daher mit leichtem Radialspiel solange in
den Einbaukörper eingeführt werden bis der flanschartig hervorstehende Umfangsbereich
der Druckplatte 4 ein weiteres Einführen verhindert, wenn er an der Stirnseite des
Einbaukörpers zur Anlage kommt.
[0031] Sobald sich die Wasserstrahl- und Leuchteinheit mit Ausnahme der Druckplatte 4 vollständig
in dem Einbaukörper befindet, können die Spannschrauben 12 durch Rechtsdrehung angezogen
werden, so dass sich der Abstand der parallel zueinander liegenden Druckplatten 4
und 6 gleichmäßig verringert. Dabei wird der elastische Dichtungskörper 7 von den
Druckplatten 4 und 6 in Axialrichtung gequetscht bzw. zusammengedrückt, so dass die
ihn bildende Silikonmasse versucht, in Radialrichtung auszuweichen. Bei diesem Ausweichen
stößt sie zum Einen an die kreiszylindrische Innenwandung des Einbaukörpers und zum
Anderen an die Außenwandungen der LED-Lampe 1 bzw. der Wasserstrahldüse 2. Bei ausreichendem
Anziehen der Spannschrauben 12 bildet sie dadurch eine erste Klemmdichtung zwischen
dem Dichtungskörper 7 und der Innenwandung des Einbaukörpers, eine zweite Klemmdichtung
zwischen dem Dichtungskörper 7 und der LED-Lampe 1 sowie eine dritte Klemmdichtung
zwischen dem Dichtungskörper 7 und der Wasserstrahldüse 2. Auf dem Oberflächenbelag
des Fontänenfeldes befindliches Wasser kann folglich nicht in den Einbaukörper eindringen
und muss von dort nicht durch Entwässerung weggeführt werden. In dem Zustand, in welchem
der Dichtungskörper 7 die voranstehend genannten Klemmdichtungen bewirkt, befindet
sich die Wasserstrahl- und Leuchteinheit im Sinne der vorliegenden Erfindung in ihrem
Dichtungszustand. Dieser Zustand bewirkt gleichzeitig eine so große Pressung zwischen
dem Dichtungskörper 7 und der Innenwandung des Einbaukörpers, dass die Wasserstrahl-
und Leuchteinheit sicher in dem Einbaukörper befestigt ist.
[0032] In dem Dichtungszustand können die LED-Lampe 1 bzw. die Wasserstrahldüse 2 maximal
um die Länge des axialen Erstreckungsbereichs E
1 bzw. E
2 in den Durchbruch 9 bzw. 8 hineinragen. Der die Erstreckungsbereiche E
1 bzw. E
2 jeweils nach unten begrenzende Absatz liegt dann an der Unterseite der Druckplatte
4 an. Da die Erstreckungsbereiche E
1 bzw. E
2 kürzer als die oder höchstens gleich der Dicke D der Druckplatte 4 sind, ist gewährleistet,
dass die LED-Lampe 1 bzw. die Wasserstrahldüse 2 nicht aus der Druckplatte 4 nach
oben herausragen, so dass stets eine Bodenebenheit mit dem umgebenden Oberflächenbelag
des Fontänenfeldes erreicht werden kann.
[0033] Für die Montage der Wasserstrahl- und Leuchteinheit in dem hohlen Einbaukörper ist
es besonders vorteilhaft, wenn die LED-Lampe 1 und die Wasserstrahldüse 2 bereits
in dem Montagezustand der Wasserstrahl- und Leuchteinheit sicher in den Aufnahmehohlräumen
5 des Dichtungskörpers 7 gehalten werden. Zu diesem Zweck ist es möglich, die Spannschrauben
12 in dem Montagezustand der Wasserstrahl- und Leuchteinheit leicht anzuziehen, so
dass eine entsprechend geringe Verformung des Dichtungskörpers 7 in Radialrichtung
bewirkt, dass die LED-Lampe 1 und die Wasserstrahldüse 2 reibschlüssig sicher in den
Aufnahmehohlräumen 5 gehalten werden. Auch dieser Zustand des Dichtungskörpers 7 bzw.
der Wasserstrahl- und Leuchteinheit bildet noch einen Montagezustand im Sinne der
vorliegenden Erfindung, da der nur geringfügig radial aufgeweitete Außendurchmesser
des Dichtungskörpers 7 nach wie vor ein Einführen der Wasserstrahl- und Leuchteinheit
in den Einbaukörper erlaubt. Hierzu sind der Dichtungskörper 7, die Aufnahmehohlräume
5 sowie die LED-Lampe 1 und die Wasserstrahldüse 2 entsprechend bemessen. Ggf. kann
der Dichtungskörper 7 in seinem vollkommen spannungsfreien Zustand einen geringfügig
kleineren Außendurchmesser aufweisen als die Druckplatte 6.
[0034] Fig. 3 zeigt als zweite Ausführungsform der vorliegenden Erfindung eine reine Wasserstrahleinheit.
Gleiche Bezugszeichen kennzeichnen gleiche Teile sowie gleiche Funktionalitäten wie
bei der ersten Ausführungsform gemäß der Fig. 1 und 2. Die Wirkungsweise im Hinblick
auf die Herstellung der Klemmdichtungen ist bei der dritten Ausführungsform dieselbe
wie bei der ersten Ausführungsform, so dass auf die entsprechende dortige Beschreibung
Bezug genommen wird.
[0035] Abweichend von der ersten Ausführungsform weist die in Fig. 3 gezeigte Wasserstrahleinheit
anstelle der LED-Lampe 1 und der Wasserstrahldüse 2 insgesamt drei Wasserstrahldüsen
2 auf. Entsprechend entstehen in dem Dichtungszustand der Wasserstrahleinheit insgesamt
vier Klemmdichtungen, nämlich eine zwischen dem Dichtungskörper 7 und dem Einbaukörper
sowie drei zwischen dem Dichtungskörper 7 und den drei Wasserstrahldüsen 2.
[0036] Die Fig. 4 und 5 zeigen eine erfindungsgemäße Vorrichtung zur Wasserstrahlverteilung,
bei welcher der hohle Einbaukörper von einem Rohrstück 3 gebildet wird. Gleiche Bezugszeichen
wie bei der ersten und der zweiten Ausführungsform kennzeichnen in den Fig. 4 und
5 gleiche Teile mit gleichen Funktionalitäten. Die in Fig. 3 in Explosionsdarstellung
gezeigte Wasserstrahleinheit kann - wie in Fig. 5 gezeigt - als erste Wasserstrahleinheit
17 in das obere oder erste Ende 15 des Rohrstücks 3 eingebaut werden. Eine zweite
Wasserstrahleinheit 18 kann in das untere oder zweite Ende 16 des Rohrstücks 3 eingebaut
werden.
[0037] Die zweite Wasserstrahleinheit 18 unterscheidet sich von der ersten Wasserstrahleinheit
17 lediglich dadurch, dass sie anstelle von drei Wasserstrahldüsen 2 genau ein Wasserstrahlaustrittselement
in Form eines Rohrstückes 22 mit hier konstantem Strömungsquerschnitt aufweist, das
zum Anschließen einer Druckleitung dient. Beide Wasserstrahleinheiten 17 und 18 können
nach ihrer Montage in dem ersten bzw. zweite Ende 15 bzw. 16 des Rohrstücks 3 in derselben
Weise in ihren jeweiligen Dichtungszustand überführt werden, wie es voranstehend in
Zusammenhang mit der ersten Ausführungsform gemäß der Fig. 1 und 2 beschrieben wurde.
Nach dem Überführen der Wasserstrahleinheiten 17 und 18 in den Dichtungszustand bildet
der Innenraum des Rohrstücks 3 eine hermetisch wasserdicht abgeschlossene Verteilerkammer
19, die es ermöglicht, ihr über einen einzigen Wasseranschluss an der Wasserstrahleinheit
18 zugeführtes Wasser über drei Wasserstrahldüsen 2 in der Wasserstrahleinheit 17
auszubringen. Denkbar sind auch zwei oder mehr als drei Wasserstrahldüsen 2 in der
Wasserstrahleinheit 17. Der das Rohrstück 22 verlassende Wasserstrahl gelangt somit
nicht - wie die aus den Wasserstrahldüsen 2 austretenden Wasserstrahlen - in die atmosphärische
Umgebung, sondern in die mit Wasser gefüllte Verteilerkammer 19.
[0038] Die flanschartig auskragende Druckplatte 6 der Wasserstrahleinheit 18 ermöglicht
es, die gesamte in Fig. 4 bzw. 5 gezeigte Vorrichtung zur Wasserstrahlverteilung mit
Hilfe von Befestigungsschrauben 21 in einer gewünschten Höhe auf einem Untergrund
zu befestigen.
BEZUGSZEICHENLISTE
[0039]
- 1
- Leuchtmittel
- 2
- Wasserstrahldüse
- 3
- Einbaukörper
- 4
- erste Druckplatte
- 5
- Aufnahmehohlraum
- 6
- zweite Druckplatte
- 7
- Dichtungskörper
- 8,9
- erster Durchbruch
- 10,11
- zweiter Durchbruch
- 12
- Spannschraube
- 13
- Durchgangsloch
- 14
- Gewindebohrung
- 15
- erstes Ende
- 16
- zweites Ende
- 17
- erste Wasserstrahleinheit
- 18
- zweite Wasserstrahleinheit
- 19
- Verteilerkammer
- 20
- Durchgangsloch
- 21
- Befestigungsschraube
- 22
- Rohrstück
- D
- Dicke der ersten Druckplatte 4
- E1,E2
- axialer Erstreckungsbereich
1. Wasserstrahl- und/oder Leuchteinheit zum Einbau in einen hohlen Einbaukörper (3) mit
einer Innenwandung, umfassend:
• wenigstens ein Wasserstrahlaustrittselement (2, 22) und/oder wenigstens ein Leuchtmittel
(1),
• wenigstens einen elastischen Dichtungskörper (7), der mindestens einen Aufnahmehohlraum
(5) zum Aufnehmen des Wasserstrahlaustrittselements (2, 22) und/oder des Leuchtmittels
(1) aufweist,
• wenigstens eine erste und eine zweite Druckplatte (4, 6), wobei der Dichtungskörper
(7) zwischen der ersten und der zweiten Druckplatte (4, 6) angeordnet ist, und
• ein Spannmittel (12), mittels welchem die Wasserstrahl- und/oder Leuchteinheit von
einem Montagezustand in einen Dichtungszustand überführbar ist, wobei
• in dem Montagezustand die Druckplatten (4, 6) derart in einem ersten Abstand voneinander
angeordnet sind, dass die Wasserstrahl- und/oder Leuchteinheit in den hohlen Einbaukörper
(3) einsetzbar ist, und
• in dem Dichtungszustand die Druckplatten (4, 6) einen zweiten Abstand voneinander
aufweisen, der kleiner ist als der erste Abstand, so dass der Dichtungskörper (7)
derart verformt ist, dass sowohl zwischen dem Dichtungskörper (7) und dem Wasserstrahlaustrittselement
(2, 22) und/oder dem Leuchtmittel (1) eine Klemmdichtung entsteht als auch zwischen
dem Dichtungskörper (7) und der Innenwandung des Einbaukörpers (3) eine Klemmdichtung
herstellbar ist.
2. Wasserstrahl- und/oder Leuchteinheit nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
die erste Druckplatte (4) wenigstens einen ersten Durchbruch (8, 9) und die zweite
Druckplatte (6) wenigstens einen zweiten Durchbruch (10, 11) aufweist, wobei zumindest
der erste Durchbruch (8, 9) einen Querschnitt aufweist, der dem Querschnitt des Wasserstrahlaustrittselements
(2, 22) und/oder des Leuchtmittels (1) angepasst ist.
3. Wasserstrahl- und/oder Leuchteinheit nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
die erste Druckplatte (4) eine vorgegebene Dicke (D) aufweist und der Querschnitt
des Wasserstrahlaustrittselements (2, 22) und/oder des Leuchtmittels (1) an seinem
der ersten Druckplatte (4) zugeordneten Ende über einen axialen Erstreckungsbereich
(E1, E2) hinweg, der höchstens der vorgegebenen Dicke (D) entspricht, gegenüber dem ersten
Durchbruch (8, 9) ein Mindermaß derart aufweist, dass ein Absatz entsteht, der verhindert,
dass das Wasserstrahlaustrittselement (2, 22) und/oder das Leuchtmittel (1) in dem
Dichtungszustand der Wasserstrahl- und/oder Leuchteinheit über die erste Druckplatte
(4) hervorsteht.
4. Wasserstrahl- und/oder Leuchteinheit nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die erste Druckplatte (4) derart bemessen ist, dass sie über den Dichtungskörper (7)
sowie die zweite Druckplatte (6) flanschartig hinausragt, so dass die Wasserstrahl-
und/oder Leuchteinheit bereits in ihrem Montagezustand in dem hohlen Einbaukörper
(3) halterbar ist.
5. Wasserstrahl- und/oder Leuchteinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, dass
die zweite Druckplatte (6) derart bemessen ist, dass sie über den Dichtungskörper
(7) sowie die erste Druckplatte (4) flanschartig hinausragt, so dass die Wasserstrahl-
und/oder Leuchteinheit auf einem Untergrund befestigbar ist.
6. Wasserstrahl- und/oder Leuchteinheit nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
der erste Abstand derart mittels des Spannmittels (12) einstellbar sowie der Dichtungskörper
(7) derart bemessen ist, dass das Wasserstrahlaustrittselement (2, 22) und/oder das
Leuchtmittel (1) bereits in dem Montagezustand reibschlüssig in dem Dichtungskörper
(7) gehalten wird.
7. Wasserstrahl- und/oder Leuchteinheit nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Spannmittel von wenigstens einer Spannschraube (12) gebildet wird, die ein Durchgangsloch
(13) in der ersten Druckplatte (4) sowie eine Gewindebohrung (14) in der zweiten Druckplatte
(6) durchsetzt.
8. Wasserstrahl- und/oder Leuchteinheit nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
auf der ersten Druckplatte (4) eine Abdeckplatte mit wenigstens einer Durchtrittsöffnung
angeordnet ist, wobei die Abdeckplatte zwischen einer Abdeckstellung, in welcher sie
die erste Druckplatte (4) abdeckt und die Durchtrittsöffnung mit dem Wasserstrahlaustrittselement
(2) und/oder dem Leuchtmittel (1) fluchtet, sowie einer Zugangsstellung, in welcher
die erste Druckplatte (4) im wesentlichen frei zugänglich ist, bewegbar ist.
9. Wasserstrahl- und Leuchteinheit nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
sie wenigstens ein Wasserstrahlaustrittselement (2, 22) und wenigstens ein Leuchtmittel
(1) aufweist.
10. Vorrichtung zur Wasserstrahlverteilung, umfassend
• einen rohrartigen Einbaukörper (3) mit einem ersten und einem zweiten Ende (15,
16),
• eine erste Wasserstrahleinheit (17) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, die an dem
ersten Ende (15) des Einbaukörpers (3) montiert ist und wenigstens zwei erste Wasserstrahlaustrittselemente
(2) aufweist,
• eine zweite Wasserstrahleinheit (18) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, die an dem
zweiten Ende (16) des Einbaukörpers (3) montiert ist und genau ein zweites Wasserstrahlaustrittselement
(22) aufweist,
so dass in dem Einbaukörper (3) eine Verteilerkammer (19) gebildet wird, in welche
Wasser durch das zweite Wasserstrahlaustrittselement (22) einströmen und aus welcher
das Wasser durch die wenigstens zwei ersten Wasserstrahlaustrittselemente (2) austreten
kann.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet, dass
die erste Wasserstrahleinheit (17) gemäß Anspruch 4 ausgebildet ist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 10 oder 11,
dadurch gekennzeichnet, dass
die zweite Wasserstrahleinheit (18) gemäß Anspruch 5 ausgebildet ist.