| (19) |
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(11) |
EP 2 230 212 B9 |
| (12) |
KORRIGIERTE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis: Bibliographie entspricht dem neuesten Stand |
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Korrekturinformation: |
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Korrigierte Fassung Nr. 1 (W1 B1) |
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Korrekturen, siehe Ansprüche DE |
| (48) |
Corrigendum ausgegeben am: |
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18.02.2015 Patentblatt 2015/08 |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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22.10.2014 Patentblatt 2014/43 |
| (22) |
Anmeldetag: 05.03.2010 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (54) |
Verfahren zum Betrieb einer Kläranlage zur Reinigung von Abwasser sowie Kläranlage
Method for operating a waste water treatment plant for cleaning waste water and waste
water treatment plant
Procédé de fonctionnement d'une station d'épuration destinée au nettoyage des eaux
usées, ainsi que station d'épuration
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO
PL PT RO SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
10.03.2009 DE 102009001431
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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22.09.2010 Patentblatt 2010/38 |
| (73) |
Patentinhaber: Forschungsinstitut für Wasser- und
Abfallwirtschaft an der RWTH Aachen e.V. |
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52074 Aachen (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Riße, Henry
52080, Aachen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Bauer, Dirk |
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BAUER WAGNER PRIESMEYER
Patent- und Rechtsanwälte
Grüner Weg 1 52070 Aachen 52070 Aachen (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A2- 0 247 212 DE-A1- 3 305 801 JP-A- 2001 347 291 JP-A- 2004 141 719 US-A1- 2004 149 651
|
WO-A1-99/23038 DE-A1- 19 723 008 JP-A- 2003 094 082 JP-A- 2005 021 831
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- DATABASE WPI Week 199934 Thomson Scientific, London, GB; AN 1999-398745 XP002614199,
& JP 11 156387 A (NISHIHARA KANKYO EISEI KENKYUSHO KK) 15. Juni 1999 (1999-06-15)
-& JP 11 156387 A (NISHIHARA KANKYO EISEI KENKYUSHO KK) 15. Juni 1999 (1999-06-15)
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Einleitung
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betrieb einer Kläranlage zur Reinigung von
Abwasser gemäß Anspruch 1.
[0002] Des Weiteren betrifft die Erfindung eine Kläranlage zur Reinigung von Abwasser gemäß
Anspruch 6.
Stand der Technik
[0003] Ein Verfahren unter Nutzung von Tropfkörpern zur Stickstoffelimination sowie eine
solchermaßen betriebene Kläranlage ist bekannt aus der
EP 1 030 821 B1 sowie dem diesbezüglichen Zeitschriftenartikel "
Ertüchtigung der Kläranlage Oberaudorf, Stickstoffelimination mit dem SDN®-Verfahren"
von Dr. Franz Xaver Müller, erschienen in Heft 3, 2004, Seiten 24 bis 27, der Zeitschrift WWT. Die vorbekannte Verfahrensweise stellt eine Form der vorgeschalteten
Denitrifikation dar. Das Vorklärbecken erhält dabei eine Doppelfunktion und zwar zum
einen als Denitrifikationsbiologie und zum anderen als Vorklärung. Die Rückführung
von nitrathaltigem Wasser erfolgt gemäß dem vorbekannten Verfahren in den Zulauf der
Vorklärung. Das nitrathaltige Abwasser wird dabei aus dem Ablauf der Nachklärung bzw.
aus dem Ablauf der Tropfkörper, in denen die Nitrifizierung stattfindet, entnommen
und nach dem Sandfang in das Zulaufgerinne zur Vorklärung oder in den vorderen Bereich
des Vorklärbeckens geleitet. Die Rückführmenge wird mittels einer Steuerung an die
Abwasserzulaufmenge angepasst. Die variable Rückführung von Kreislaufwasser nutzt
somit die ursprünglich für den Regenwetterfall vorgesehene hydraulische Reserve der
Anlage aus. Bei starken und länger anhaltenden Regenereignissen wird der Verdünnungseffekt,
der sich aus den geringen Zulaufkonzentrationen im Hinblick auf den Parameter Stickstoff
ergibt, mitgenutzt.
[0004] Zum Aufbau einer Denitrifikationsbiologie der Vorklärung wird der Überschussschlamm
aus der Zwischen- bzw. Nachklärung in die Vorklärung geleitet. Der Schlammspiegel
des Rohschlamm-Überschussschlamm-Gemischs in der Vorklärung wird dabei gezielt höher
eingestellt, als bei reinem Vorklärbeckenbetrieb. Dadurch wird ein für das Bakterienwachstum
notwendiges Schlammalter im Vorklärbecken erreicht. Denitrifikanten können sich nun
im Schlamm anreichern.
[0005] Mit Hilfe einer kontinuierlichen Räumbewegung wird eine zu starke Sedimentation des
Schlammgemischs im Vorklärbecken vermieden. Zusätzlich wird der Mischschlamm aus den
Sammeltrichtern des Beckens entnommen und wieder in den Zulauf der Vorklärung gepumpt.
Auf diese wird ein interner Schlammkreislauf hergestellt und eine gute Durchmischung
des Schlamms mit dem nitrathaltigen Wasser und dem kohlenstoffreichen Rohabwasser
sichergestellt. Hauptziel dieser Durchmischung ist der Kontakt zwischen Bakterien
und den zu verarbeitenden Substraten Nitratsauerstoff und Kohlenstoffverbindungen.
[0006] Dadurch dass die Denitrifikationsbiologie sich im Vorklärbecken befindet, wird das
Kohlenstoffangebot im Rohabwasser optimal ausgenutzt. Dies bedeutet, dass dem denitrifizierenden
Organismen der gesamte Kohlenstoff des zulaufenden Abwassers, d.h. sowohl gelöste,
als auch partikuläre abbaubare Stoffe zur Verfügung stehen.
[0007] Eine alternative Verfahrensweise ist aus der Veröffentlichung "
Anwendung der Denitrifikation nach Tropfkörpern auf der KA Arnsberg" von Norbert Jardin
und Klaus Kraus (Ruhrverband) auf dem Innovationsworkshop 14.02.2006 bekannt. Die Denitrifikationsstufe ist dabei als Wirbelbett- Denitrifikation der
Nitrifikationsstufe nachgeschaltet. Die Wirbelbett- Denitrifikationsstufe ist mit
fluidisierbaren AufwuchsAufwuchsträgerkörpern aus einem Kunststoffmaterial befüllt,
auf deren großer Oberfläche sich ein Besatz von Denitrifikanten bildet. In der Wirbelbett-Denitrifikation
werden langsam laufende Verteilrührwerke mit Frequenzumrichtern anstelle von schnelllaufenden
Horizontalrührwerken verwendet. Hierdurch kann der Energiebedarf für den Betrieb der
Denitrifikationsstufe gering gehalten werden und gleichwohl eine gute Denitrifikationsleistung
erzielt werden.
[0008] Da der Auslauf der der Denitrifikationsstufe vorgeschalteten Nitrifikationsstufe
eine hohe Sauerstoffsättigung und einen bereits stark reduzierten Kohlenstoffgehalt
besitzt, ist bei der nachgeschalteten Wirbelbettdenitrifikation die Zufuhr zusätzlichen
kohlenstoffhaltigen Materials in die Denitrifikationsstufe erforderlich, um den Sauerstoffgehalt
im Abwasser zu senken und die anschließend anoxisch ablaufende Denitrifikation (Nitratatmung)
überhaupt starten zu können. Die als externe Kohlenstoffquelle genutzten Materialien
(z.B. Brauereiabfälle, Methanol) stellen jedoch hochwertige Rohstoffe dar, die in
heutiger Zeit vorzugsweise zur effizienten Energieerzeugung in Biogasanlagen genutzt
werden könnten. Die Beschaffung kohlenstoffhaltigen Zusatzmaterials für die Denitrifikation
stellt somit bei diesem bekannten Verfahren einen nicht unbeträchtlichen Kostenfaktor
dar.
[0009] Eine andere Verfahrensweise ist aus der
JP 11 156387 A1 bekannt. Sie beschreibt eine Kläranlage und ein Verfahren zur biologischen Reinigung
von Abwasser von stickstoffhaltigen Verunreinigungen, bei dem das zu reinigende Wasser
in einer ersten Stufe mit Hilfe von denitrifizierenden Mikroorganismen einer Denitrifikation
und in einer zweiten Stufe mit Hilfe von nitrifizierenden Mikroorganismen einer Nitrifikation
unterworfen wird, wobei die Mikroorganismen beider Stufen auf einem Trägermaterial
gehalten werden, wobei ferner ein Teil des behandelten Abwassers nach der Nitrifikation
in die Denitrifikationsstufe zurückgeführt wird.
[0010] Ferner beschreibt die
JP 11 156387 A1 dass ein Rezirkulazionsstrom in einer sauerstoffzehrenden Stufe behandelt wird, wobei
der Rezirkulationsstrom aus dem Boden des Nachklärbeckens entnommen wird.
Aufgabe
[0011] Vor diesem Hintergrund liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zum
Betrieb einer Kläranlage sowie auch eine Kläranlage selbst vorzuschlagen, bei dem
bzw. der sich auf energieeffiziente Weise und ohne Verwendung einer zusätzlichen Kohlenstoffquelle
in der Denitrifikationsstufe geringe Gesamtstickstoffgehalte im Abwasser erzielen
lassen.
Lösung
[0012] Ausgehend von einem Verfahren der eingangs beschriebenen Art wird die vorgenannte
Aufgabe dadurch gelöst, dass die Denitrifikation in der Denitrifikationsstufe mittels
im Abwasser fluidisierbaren und mit Biomasse besetzten Aufwuchsträgermaterials gemäß
Anspruch 1 erfolgt.
[0013] Die erfindungsgemäße Lösung zeichnet sich somit dadurch aus, dass sie vom Prinzip
einer der Nitrifikationsstufe vorgeschalteten Denitrifikationsstufe ausgeht. Der Kohlenstoffgehalt
des Abwassers in der Denitrifikationsstufe ist somit hoch, weshalb auf die Zuführung
externen Kohlenstoffs aus einer sonstigen Quelle bei dem Verfahren nach der Erfindung
gänzlich verzichtet werden kann. Darüber hinaus zeichnet sich das erfindungsgemäße
Verfahren aber auch durch eine sehr gute Energieeffizienz aus, da zum einen die Nitrifikation
im Tropfkörper bzw. einem anderen natürlich belüfteten System erfolgt, das i.d.R.
durch Naturzug belüftet wird, und zum anderen die Denitrifikation unter Nutzung auf
fluidisierten Aufwuchsträgermaterial fixierter Biomasse erfolgt, wodurch sich eine
Schlammrückhaltung bzw. Biomasseentfernung nach dem Auslauf aus der Denitrifikationsstufe
erübrigt; vielmehr wird der Überschussschlamm aus der Denitrifikation einfach durchgespült
und der Nitrifikationsstufe zugeführt. Aufgrund seiner geringen Konzentration und
seiner eher "stückigen" Konsistenz ist dies für die Nitrifikationsstufe, auch wenn
diese, was zu bevorzugen ist, als Tropfkörper ausgeführt ist - nicht schadet, solange
der Tropfkörper hinreichend große freie Strömungsquerschnitte aufweist und mit einem
ausreichenden Abwasser-Volumenstrom durchgespült wird. Bei der erfindungsgemäßen Verfahrensweise
kann somit auf typischerweise großdimensionierte Zwischenklärbecken zwischen der Denitrifikationsstufe
- sofern diese als Belebtschlammstufe ausgeführt ist - und der Nitrifikationsstufe
verzichtet werden.
[0014] Demgegenüber zeichnet sich das aus der
EP 1 030 821 B1 bekannte Verfahren dadurch aus, dass das Vorklärbecken als Belebtschlamm-Denitrifikationsstufe
eine sehr hohe Biomassekonzentration aufweist, die für die Effizienz der Denitrifikation
vorteilhaft ist. Als Nachteil tritt hierbei jedoch in Erscheinung, dass aus der Denitrifikationsstufe
ein sehr hoher Biomasseaustrag stattfindet. Ein solcher Biomasseaustrag macht die
direkte Einleitung des aus der Denitrifikationsstufe kommenden Abwasserstroms in eine
als Tropfkörper ausgeführte Nitrifikationsstufe ungeeignet, sondern erfordert vielmehr
die Zwischenschaltung eines großdimensionierten und entsprechend teuren Zwischenklärbeckens.
[0015] Erfindungsgemäß sind somit beide Teilschritte bei der Stickstoffelimination, nämlich
zum einen die Nitrifikation und zum anderen die Denitrifikation mit Hilfe von trägerfixierter
Biomasse möglich, wobei die energetisch günstigste Nitrifikation in einem Tropfkörper
oder einem anderen natürlich belüfteten System erfolgt. Der extrem niedrige Energiebedarf,
der signifikant unter dem des alternativen Belebtschlammverfahrens zur Nitrifikation/Denitrifikation
liegt, kann rechnerisch aus der Verstromung des Biogases aus einer mesophilen Schlammfaulung
des Vorklärschlammes einschließlich der geringen Überschussschlammmenge gedeckt werden,
so dass mit dem erfindungsgemäßen Verfahren erstmals ein energieautarker Betrieb der
gesamten Kläranlage ohne ständige Nutzung externer Energiequellen möglich wird. Gleichzeitig
liegt die Überschussschlammproduktion deutlich unter der des Belebtschlamm-verfahrens,
so dass das erfindungsgemäße Verfahren eine sehr wirtschaftliche Alternative sowohl
zu konventionellen Belebtschlammverfahren als auch zu anderen Biofilmverfahren mit
Zugabe von externem kohlenstoffhaltigem Material darstellt.
[0016] Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens wird in der
Denitrifikationsstufe eine Vielzahl von fluidisierten Aufwuchsträgerkörpern mit einer
Dichte von ungefähr 1 kg/dm
3 in dem Abwasser mittels mindestens einer Bewegungseinrichtung bewegt. Die Aufwuchsträgerkörper,
die eine Größe (Durchmesser, Kantenlänge) von ca. 5 mm bis 20 mm besitzen können,
weisen eine sehr große spezifische Oberfläche und somit eine große Kontaktfläche zwischen
den die Oberfläche besiedelnden Bakterien und dem zu behandelnden Abwasser auf. Vorzugsweise
mit Hilfe eines Ablaufsiebs wird verhindert, dass die fluidisierten Aufwuchsträgerkörper
mit dem Ablaufstrom aus der Denitrifikationsstufe ausgetragen werden.
[0017] Da der rezirkulierte Strom, der aus der vorzugsweise als Tropfkörper ausgebildeten
Nitrifikationsstufe stammt, einen hohen Sauerstoffgehalt aufweist, wird dieser Rezirkulationsstrom
gemäß Anspruch 1 zunächst in eine sauerstoffzehrende Stufe geführt, bevor er mit stark
reduziertem Sauerstoffgehalt in die Denitrifikationsstufe geleitet wird. Auf diese
Weise wird erreicht, dass der Nitratstickstoff enthaltende Rezirkulationsstrom sogleich
bei seinem Eintritt in die Denitrifikationsstufe zur Erzielung anoxischer Bedingungen
beiträgt, so dass die Denitrifikation effizient durchgeführt werden kann.
[0018] Um eine möglichst große Kontaktfläche zwischen den die Sauerstoffzehrung durchführenden
Bakterien und dem zu reduzierenden Abwasser zu erzielen, sollte die Sauerstoffzehrung
mittels mindestens einer in der Sauerstoff zehrenden Stufe fluidisierten Aufwuchs-Trägermaterialfüllung
der Dichte nahe 1 g/cm
3 mit daran anhaftender Biomasse erfolgen. Die Sauerstoffzehrung erfolgt typischerweise
mit Hilfe heterotropher aber auch autotropher Bakterien, die aus dem Tropfkörper eingespült
werden und sich auf dem Trägermaterial ansiedeln. Die fluidisierbaren Aufwuchsträgerkörper
im Reaktor können vorzugsweise mittels mindestens einer langsam laufenden Rührvorrichtung
bewegt werden. Der Energieaufwand zur Durchmischung des zu reduzierenden Rezirkulationsstroms
wird auf diese Weise gering gehalten.
[0019] Da der Kohlenstoffgehalt in dem Rezirkulationsstrom gegenüber dem Zulaufstrom des
Abwassers deutlich reduziert ist, kann zur Beschleunigung der Sauerstoffzehrung in
der sauerstoffreduzierenden Stufe der Zulaufstrom des Abwassers während eines begrenzten
Zeitraums in den während der übrigen Zeit als sauerstoffzehrende Stufe dienenden Reaktor
geleitet werden, von wo aus er der Nitrifikationsstufe zugeführt wird, wobei der Rezirkulationsstrom
während dieses Zeitraums in den während der übrigen Zeit als Denitrifikationsstufe
dienenden Reaktor geleitet und dort der mitgeführte Sauerstoff reduziert wird, von
wo aus er dem ersten Reaktor zugeführt und dort denitrifiziert wird.
[0020] Durch eine derartige wechselweise Beaufschlagung zweier Reaktoren mit dem kohlenstoffhaltigen
Rohabwasser wird eine hinreichende Kohlenstoffversorgung auch der Bakterien in der
sauerstoffzehrenden Stufe erreicht und gleichsam die Überschussschlammproduktion in
der Denitrifikationsstufe gemindert.
[0021] In vorrichtungstechnischer Hinsicht wird die zugrunde liegende Aufgabe ausgehend
von einer Kläranlage der eingangs beschriebenen Art dadurch gelöst, dass die Denitrifikationsstufe
gemäß Anspruch 6 mindestens einen Reaktor mit einer im Becken bzw. Behälter befindlichen
Teilfüllung von mit Biomasse besetzbaren und fluidisierbaren Aufwuchsträgerkörpern
aufweist. In Abkehr von dem Belebtschlammverfahren ohne Biomassefixierung basiert
die erfindungsgemäße Kläranlage auf dem Prinzip einer vorgeschalteten Denitrifikationsstufe
mit trägerfixierter Biomasse und produziert daher in reduzierter und in leicht sedimentierender
Form anfallende Überschussbiomasse.
[0022] Für die Denitrifikationsstufe eignen sich insbesondere fluidisierbare Aufwuchsträgerkörper
mit einer Dichte von ungefähr 1 kg/dm
3, die einer großen Anzahl mit Hilfe einer Bewegungseinrichtung in dem Abwasser bewegbar
sind, so dass eine gute Durchmischung und Versorgung der Biomasse mit den im Abwasser
enthaltenden Stoffen gewährleistet ist.
[0023] Um die für die Denitrifizierung erforderlichen anoxischen Bedingungen in der Denitrifikationsstufe
zu erreichen, wird der Denitrifikation eine sauerstoffzehrende Stufe vorgeschaltet,
in welche der aus der Nitrifikationsstufe rezirkulierte Teilstrom einleitbar ist,
wobei der die sauerstoffzehrende Stufe verlassende Strom mit entsprechend reduziertem,
vorzugsweise nahezu 0 betragendem Sauerstoffgehalt so dann der Denitrifikationsstufe
zuführbar ist.
[0024] Um einen größeren Biomasseaustrag auch aus der sauerstoffzehrenden Stufe zu verhindern,
sollte letztere gleichfalls mindestens einen unterhalb eines Wasserspiegels angeordneten
Füllung mit Biomasse besetzbaren Aufwuchsträgerkörper aufweisen. Bevorzugt wird auch
hier eine Vielzahl von fluidisierbaren Aufwuchsträgerkörpern mit einer Dichte von
ungefähr 1 kg/dm
3, die in dem Abwasser mittels einer Bewegungsrichtung bewegbar sind, um eine gute
Durchmischung und Nährstoffversorgung der Biomasse zu gewährleisten.
[0025] Um eine effiziente Kohlenstoffversorgung der Biomasse in dem sauerstoffzehrenden
Reaktor sicher zu stellen, ohne eine zusätzliche Kohlenstoffquelle zu verwenden, kann
der Zulaufstrom wahlweise einem von zwei Reaktoren zuführbar sein. Beide Reaktoren
sind entweder als Denitrifikationsstufe oder sauerstoffzehrende Stufe nutzbar. Entsprechend
der gerade gewählten Einleitung des Zulaufstroms entweder in den ersten oder in den
zweiten Reaktor, ist auch der Rezirkulationsstrom entweder dem einen oder dem anderen
der beiden Reaktoren zuführbar, wobei der Nitrifikationsstufe wahlweise der Ablaufstrom
des denitrifizierten Wassers aus einem der beiden Reaktoren zuführbar ist.
[0026] Um den Bauaufwand gering zu halten, wird erfindungsgemäß ein Kombinationsreaktor
vorgeschlagen, der zwei fluidisch voneinander getrennte Reaktoren aufweist, die beide
wechselweise sowohl als Denitrifikationsstufe als auch als sauerstoffzehrende Stufe
nutzbar sind. Eine Fördereinrichtung erlaubt es, fluidisierte, mit Biomasse besetzte
Aufwuchsträgerkörper von einem Reaktor in den anderen Reaktor und wieder zurück zu
fördern. Auf diese Weise können nach dem Umschaltvorgang die Startbedingungen für
die sauerstoffzehrende Stufe verbessert werden, da die im jeweiligen Reaktor benötigte
Biomasse aus dem jeweils anderen Reaktor überführt wird.
Ausführungsbeispiele
[0027] Das erfindungsgemäße Verfahren wird nachfolgend anhand zweier Ausführungsbeispiele
einer Kläranlage, die schematisch in der beigefügten Zeichnung dargestellt sind, näher
erläutert.
[0028] Es zeigt:
- Figur 1:
- Es zeigt: ein hydraulisches Schaltschema einer ersten Ausführungsform einer Kläranlage
und
- Figur 2:
- ein Schaltschema einer alternativen Ausführungsform mit einem Kombinationsreaktor.
[0029] Bei der in Fig. 1 dargestellten Kläranlage 1 wird ein Zulaufstrom 2 des Abwassers
zunächst in einer mechanischen Reinigungsstufe 3 weitgehend von Grobstoffen und absetzbaren
Stoffen (Sandfang) gereinigt. Sodann wird der vorgereinigte Abwasserstrom einer Denitrifikationsstufe
4 zugeführt. Diese ist in Form eines Reaktors 5 ausgebildet, in dem sich eine Vielzahl
von fluidisierten, in der Zeichnung nicht dargestellten Aufwuchsträgerkörpern aus
einem Polymermaterial befinden, deren Oberfläche mit einem Biofilm aus Denitrifikanten
besetzt ist. Um eine möglichst große Oberfläche zu erhalten, sind die Aufwuchsträgerkörper
zerklüftet ausgebildet und ihre Oberfläche beispielsweise mit Rippen, Dornen oder
Zacken besetzt, wobei ihre Grundform z.B. ringförmig oder torusförmig sein kann. Um
eine gute Berührung sämtlicher Oberflächenbereiche der Aufwuchsträgerkörper mit dem
zugeführten, zu denitrifizierenden Abwasser zu erhalten, werden die Aufwuchsträgerkörper
mit Hilfe einer Bewegungseinrichtung 6 in Form eines motorgetriebenen Rührwerks umgewälzt,
so dass ein Wirbelbettreaktor vorliegt. Die Reaktionsbedingungen in der Denitrifikationsstufe
4 sind anoxisch (bzw. hypoxisch), d.h. Sauerstoff kommt in dem zugeführten Abwasserstrom
(und auch in dem rezirkulierten Strom) im Wesentlichen nicht vor, so dass die in dem
Denitrifikationsreaktor vorhandene Biomasse im Wesentlichen auf Nitratatmung angewiesen
ist.
[0030] Der Zulaufstrom 3 enthält nahezu kein Nitrat und auch keinen Sauerstoff. Der Ammoniumgehalt
beträgt ca. 40 bis 60 mg/l. Das Abwasser besitzt einen biochemischen Sauerstoffbedarf
(BSB
5-Wert) von 200 bis 400 mg/l) sowie einen chemischen Sauerstoffbedarf (CSB-Wert) von
400 bis 800 mg/l. Im Anschluss an die Denitrifikationsstufe 4 wird das Abwasser sodann
mit Hilfe einer Pumpe 7 einer als Tropfkörper ausgebildeten Nitrifikationsstufe 8
zugeführt. Sowohl der Nitratgehalt des Wassers am Einlauf des Tropfkörpers als auch
der Gehalt an Ammoniumionen ist gegenüber dem Zulauf im Wesentlichen unverändert.
Das Abwasser wird oberhalb des Tropfkörpers mit Hilfe einer Verteileinrichtung 9 über
den gesamten Querschnitt des Tropfkörpers der Nitrifikationsstufe 8 gleichmäßig ausgebracht
und rieselt über den anhaftenden Biomassefilm, der sich auf der gesamten Oberfläche
des Tropfkörperaufwuchsträgers ausbildet.
[0031] Der Ablaufstrom der Nitrifikationsstufe 8 wird an einer Rohrverzweigung 10 in zwei
Teilströme aufgeteilt: Ein erster Teilstrom wird einer kombinierten Nachklär- und
Phosphatfällungs-Stufe 11 zugeführt. Die Zugabe von Fällmitteln erfolgt in einen turbulenten
Zulauf 12 der Nachklär- und Phosphatfällungs-Stufe 11, in dem eine Sedimentation des
ausgeflachten Schlamms stattfindet. Der Überschussschlamm der Kläranlage 1 wird über
eine vom Boden der Nachklär- und Phosphatfällungs-Stufe 11 ausgehenden Leitung 13
abgezogen und in eine nicht dargestellte mesophile Faulstufe geführt. Das dort erzeugte
Methangas kann zum Betrieb von Gasmotoren dienen, die zum Antrieb von Generatoren
herangezogen werden, um den Bedarf der Kläranlage 1 mit elektrischer Energie im Wesentlichen
vollständig decken bzw. unter Umständen sogar eine Einspeisung überschüssiger elektrischer
Energie in das öffentliche Stromnetz vornehmen zu können. In der als Sedimentationsstufe
arbeitenden Nachklär- und Phosphatfällungs-Stufe 11 kann die Wirksamkeit bedarfsweise
durch einen Lamellenklärer erhöht werden.
[0032] Bei dem zweiten Teilstrom des Ablaufstroms aus der Nitrifikationsstufe 8, handelt
es sich um einen Rezirkulationsstrom 14, der einer sauerstoffzehrenden Stufe 15 zugeführt
wird. Die sauerstoffzehrende Stufe 15 wird gebildet von einem Reaktor 17, in dem sich
eine Vielzahl fluldisierter, mit Biomasse besetzter Aufwuchsträgerkörper befinden.
Die Dichte der Aufwuchsträgerkörper entspricht ungefähr der des Wassers und mit Hilfe
einer motorbetriebenen Bewegungseinrichtung 18 werden die Aufwuchsträgerkörper in
dem unbelüfteten Reaktor 17 gleichmäßig im Sinne eines Wirbelbettreaktors umgewälzt,
um einen guten Kontakt der Biomasse mit dem zu behandelnden Rezirkulationswasser zu
erreichen. Das rezirkulierte Abwasser weist einen Sauerstoffgehalt von etwa 4 bis
8 mg/l auf. Der Nitratgehalt beträgt üblicherweise ca. 10 bis 20 mg/l und der Ammoniumgehalt
noch ca. 1 bis 5 mg/l. Der BSB
5-Wert beträgt ca. 0 bis 15 mg/l und der CSB-Wert ca. 0 bis 90 mg/l.
[0033] In der sauerstoffzehrenden Stufe 15 wird der Sauerstoffgehalt des rezirkulierenden
Abwassers im weitestgehend abgebaut. Der Sauerstoff des Abwassers reagiert mit den
noch vorhandenen Ammoniumionen zu Nitrationen. Bei Weiterleitung des Rezirkulationsstroms
über eine Leitung 19 in die Denitrifikationsstufe 4 liegen somit dort die erforderlichen
anoxischen Bedingungen vor und die Denitrifikanten können tätig werden. Der Rezirkulationsstrom
14 beträgt typischerweise etwa 200 bis 300 % des Zulaufstroms, er kann bei sehr hoher
Stickstoffbelastung des Zulaufstroms aber auch bis zu ca. 400 % des Zulaufstroms betragen.
Im Falle eines Mischsystems ist die Rezirkulationsmenge bei starken bzw. anhaltenden
Regenereignissen auf die maximale hydraulische Leistung der Kläranlage 1 zu beschränken.
[0034] Gemäß der in Fig. 2 dargestellten alternativen Ausführungsform einer Kläranlage 1'
sind der als Denitrifikationsstufe 4' dienende Reaktor 5' und der als sauerstoffzehrende
Stufe 15' dienende Reaktor 17' zu einem Kombinationsreaktor 20 zusammengefasst. Eine
aus der mechanischen Reinigungsstufe kommende Leitung 21 weist eine Verzweigung 22
auf, von der aus eine Zweigleitung 23 zu dem Reaktor 5' und eine weitere Zweigleitung
24 zu dem Reaktor 17' führt.
[0035] Eine Ablaufleitung 25 des Reaktors 5' und eine Ablaufleitung 26 des Reaktors 17'
vereinigen sich zu einer Leitung 27, die das denitrifizierte Abwasser in Richtung
des in Figur 2 nicht dargestellten Reaktors der Nitrifikationsstufe 8 (vgl. Figur
1) führt. Dass von der Nitrifikationsstufe 8 rezirkulierte Abwasser gelangt über eine
Leitung 28 zu einer Verzweigung 29, von der sich wiederum zwei Zweigleitungen 30 und
31 als Einläufe bis in die Reaktoren 5' und 17' erstrecken. Der Kombinationsreaktor
20 kann wechselweise in zwei Betriebsarten betrieben werden: Erfolgt der Zulauf des
mechanisch vorgereinigten Rohabwassers über die Zweigleitung 23, dient der Reaktor
5' als Denitrifikationsstufe. Die Weiterleitung des denitrifizierten Abwassers in
die Nitrifikationsstufe erfolgt über die Ablaufleitung 25 und die Leitung 27. Der
aus der Nitrifikationsstufe 8 kommenende Rezirkulationsstrom wird über die Leitungen
28 und 31 in den Reaktor 17' geführt, der als sauerstoffzehrende Stufe dient. Das
von Sauerstoff weitestgehend befreite Abwasser wird von dem Reaktor 17' sodann über
eine Überströmleitung 32, die die beiden Reaktoren 5' und 17' verbindet, in den der
Denitrifikation dienenden Reaktor 5' übergeleitet. Auf diese Weise werden die für
die Denitrifikanten benötigten anoxischen Bedingungen hergestellt.
[0036] Wird der Zulauf umgeschaltet und das Rohabwasser über die Zweigleitung 24 dem dann
der Denitrifikation dienenden Reaktor 17' zugeleitet, erfolgt der Ablauf des denitrifizierten
Wassers über die Leitungen 26 und 27 zur Nitrifikationsstufe 8. Der Rezirkulationsstrom
wird dann über die Leitungen 28 und 30 in den als sauerstoffzehrende Stufe dienenden
Reaktor 5' geleitet, von wo aus eine Versorgung der Denitrifikationsstufe mit nitrifiziertem
Wasser über die Überströmleitung 32 erfolgt, die in diesem Fall in die andere Richtung
durchströmt wird.
[0037] Beide Reaktoren 5', 17' sind mit fluidisierten Aufwuchsträgerkörpern gefüllt, die
mit Hilfe von Bewegungseinrichtungen 6 und 18 z.B. in Form von motorbetriebenen Rührwerken
umgewälzt werden. Sowohl die Ablaufleitungen 25 und 26 als auch die Überströmleitung
32 sind mit Rückhalteeinrichtungen in Form von Sieben oder Gittern versehen, um ein
Abströmen der schwimmenden Aufwuchsträgerkörper aus dem jeweiligen Reaktor 5', 17'
zu verhindern.
[0038] Es ist aber auch möglich, ohne Umschaltung des Zulaufstroms unter Beibehaltung der
Funktion der jeweiligen Reaktoren 5', 17' (oder ausgehend von der Ausführungsform
gemäß Figur 1) die Aufwuchsträgerkörper von dem einen Reaktor 5', 17' in den anderen
Reaktor 17', 5' zu überführen, insbesondere um zu pumpen. Auf diese Weise können die
gut mit Kohlenstoff versorgten Bakterien aus der jeweiligen Denitrifikationsstufe
in die mit nur geringen Mengen Kohlenstoff versorgte sauerstoffzehrende Stufe verbracht
werden, wodurch insbesondere die Umsatzleistung der sauerstoffzehrenden Bakterien
- zumindest temporär - verbessert wird, ohne die Leistung der Denitrifikanten spürbar
zu beeinträchtigen. Es kann auch ein stetiger Austausch der Aufwuchsträgerkörper zwischen
den beiden Reaktoren 5' und 17' im Sinne einer Kreislaufführung stattfinden, wozu
beispielsweise in einer Trennwand 33 zwischen den beiden Reaktoren 5' und 17' im Bereich
eines Bodens 34 des Kombinationsreaktors 20 eine weitere Überströmleitung 35 angeordnet
sein kann.
Bezugszeichenilste
[0039]
- 1, 1'
- Kläranlage
- 2
- Zulaufstrom
- 3
- mechanische Reinigungsstufe
- 4, 4'
- Denitrifikationsstufe
- 5, 5'
- Reaktor
- 6
- Bewegungseinrichtung
- 7
- Pumpe
- 8
- Nitrifikationsstufe
- 9
- Verteileinrichtung
- 10
- Verzweigung
- 11
- Nachklär- und Phosphatfällungs-Stufe
- 12
- Zulauf
- 13
- Leitung
- 14
- Rezirkulationsstrom
- 15, 15'
- sauerstoffzehrende Stufe
- 16
- Ablaufstrom
- 17, 17'
- Reaktor
- 18
- Bewegungseinrichtung
- 19
- Leitung
- 20
- Kombinationsreaktor
- 21
- Leitung
- 22
- Verzweigung
- 23
- Zweigleitung
- 24
- Zweigleitung
- 25
- Ablaufleitung
- 26
- Ablaufleitung
- 27
- Leitung
- 28
- Leitung
- 29
- Verzweigung
- 30
- Zweigleitung
- 31
- Zweigleitung
- 32
- Überströmleitung
- 33
- Trennwand
- 34
- Boden
- 35
- Überströmleitung
1. Verfahren zum Betrieb einer Kläranlage (1, 1') zur Reinigung von Abwasser, bei dem
- ein Zulaufstrom (2) des Abwassers, vorzugsweise nach einer vorgeschalteten mechanischen
Reinigungsstufe (3), in einer Denitrifikationsstufe (4, 4') denitrizifiert und
- danach in mindestens einer natürlich belüfteten Nitrifikationsstufe (8), vorzugsweise
einem Tropfkörper (8) mit auf dessen Aufwuchsträgermaterial anhaftender Biomasse,
nitrifiziert wird, und
- ein Teil eines die Nitrifikationsstufe (8) verlassenden Stroms rezirkuliert und
zumindest mittelbar wieder der Denitrifikationsstufe (4, 4') zugeführt wird und ein
übriger Teil des die Nitrifikationsstufe (8) verlassenden Stroms, vorzugsweise nach
einer nachgeschalteten Phosphatfällung und/oder Nachklärung, die Kläranlage (1, 1')
als Ablaufstrom (16) verlässt,
dadurch gekennzeichnet, dass die Denitrifikation in der Denitrifikationsstufe (4, 4') mittels mindestens einer
unterhalb eines Wasserspiegels im Becken angeordneten Teilfüllung aus mit Biomasse
besetztem fluidisierbaren Aufwuchsträgermaterial erfolgt, und dass der nach der Nitrifikationsstufe
(8) entnommene Rezirkulationsstrom, dessen Kohlenstoffgehalt gegenüber dem Zulaufstrom
(2) des Abwassers deutlich reduziert ist, in eine sauerstoffzehrende Stufe (15, 15')
geführt wird, bevor er mit reduziertem Sauerstoffgehalt in die Denitrifikationsstufe
(4, 4') geleitet wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in der Denitrifikationsstufe (4, 4') eine Vielzahl von fluidisierten Aufwuchsträgerkörpern
mit einer Dichte von ungefähr 1 kg/dm3 in dem Abwasser mittels mindestens einer Bewegungseinrichtung (6, 18) bewegt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Sauerstoffzehrung mittels mindestens einer unterhalb eines Wasserspiegels in
einem Becken oder einem Behälter der sauerstoffzehrenden Stufe angeordneten fluidisierbaren
Aufwuchsträger-Materialfüllung mit daran anhaftender Biomasse erfolgt.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass in der sauerstoffzehrenden Stufe (15, 15') eine Vielzahl von fluidisierbaren Biomasse-Aufwuchsträgerkörpern
in dem Abwasser mittels mindestens einer Bewegungseinrichtung (6, 18) bewegt wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Zulaufstrom (2) während eines Zeitraums in einen während der übrigen Zeit als
sauerstoffzehrende Stufe (15') dienenden Reaktor (5', 17') geleitet und dort denitrifiziert
wird, von wo aus er der Nitrifikationsstufe (8) zugeführt wird, wobei der Rezirkulationsstrom
während dieses Zeitraums in einen während der übrigen Zeit als Denitrifikationsstufe
(4') dienenden Reaktor (17', 5') geleitet und dort der Sauerstoffgehalt reduziert
wird, von wo aus er dem ersten Reaktor (5', 17') zugeführt und dort denitrifiziert
wird.
6. Kläranlage (1, 1') zur Reinigung von Abwasser, mit
- einer Denitrifikationsstufe (4, 4'), in die ein Zulaufstrom (2) des Abwassers, vorzugsweise
nach einer vorgeschalteten mechanischen Reinigungsstufe (3), einleitbar ist,
- einer der Denitrifikationsstufe (4, 4') nachgeschaltete Nitrifikationsstufe (8),
in der eine Mischung aus vorgereinigtem, Ammonium haltigen und denitrifiziertem Abwasser
nitrifizierbar ist, wobei die Nitrifikationsstufe (8) aus mindestens einer mit Biomasse
bewachsenen natürlich belüfteten Verfahrensstufe, vorzugsweise einem Tropfkörper,
besteht, und
- einer Rezirkulationsleitung, mit der ein Teil des die Nitrifikationsstufe (8) verlassenden
Stroms rezirkulierbar und zumindest mittelbar wieder der Denitrifikationsstufe (4,
4') zuführbar ist, wobei ein übriger Teil des die Nitrifikationsstufe verlassenden
Stroms als Ablaufstrom (16) aus der Kläranlage (1, 1') ausleitbar ist, wobei der Ablaufstrom
(16) vor der Ausleitung vorzugsweise in einer nachgeschalteten Nachklärstufe und/oder
Phosphatfällungsstufe (11) nachbehandelbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Denitrifikationsstufe (4, 4') mindestens eine unterhalb eines Wasserspiegels
in einem Becken befindliche Teilfüllung aus mit Biomasse besetzbaren fluidisierbaren
Aufwuchsträgerkörpern aufweist und dass die Kläranlage (1, 1') eine sauerstoffzehrende
Stufe (15, 15') aufweist, in die der aus einem Ablauf der Nitrifikationsstufe (8)
rezirkulierbare Teilstrom, dessen Kohlenstoffgehalt gegenüber dem Zulaufstrom (2)
des Abwassers deutlich reduziert ist, einleitbar ist, wobei der die sauerstoffzehrende
Stufe (15, 15') verlassende Abwasserstrom der Denitrifikationsstufe (4, 4') zuführbar
ist.
7. Kläranlage nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Denitrifikationsstufe (4, 4') eine Vielzahl von fluidisierbaren Aufwuchsträgerkörpern
mit einer Dichte von ungefähr 1 kg/dm3 aufweist, die in dem Abwasser mittels einer Bewegungseinrichtung (6, 18) bewegbar
sind.
8. Kläranlage nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die sauerstoffzehrende Stufe (15, 15') mindestens eine unterhalb eines Wasserspiegels
im Becken angeordnete und mit Biomasse besetzbaren Teilfüllung von fluidisierbaren
Aufwuchsträgern aufweist.
9. Kläranlage nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die sauerstoffzehrende Stufe (15, 15') eine Vielzahl von fluidisierbaren Aufwuchsträgerkörper
mit einer Materialdichte von ungefähr 1 kg pro dm3 aufweist, die in dem Abwasser mittels einer Bewegungsrichtung (6, 18) bewegbar sind.
10. Kläranlage nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Zulaufstrom (2) wahlweise einem von zwei Reaktoren (5', 17') zuführbar ist, von
denen jeder entweder als Denitrifikationsstufe (4') oder als sauerstoffzehrende Stufe
(15) nutzbar ist, und dass der Rezirkulationsstrom (14) wahlweise den jeweils anderen
der beiden Reaktoren (17', 5') zuführbar ist, wobei der Nitrifikationsstufe (8) wahlweise
ein Strom des denitrifizierten Abwassers aus einem der beiden Reaktoren (5', 17')
zuführbar ist.
11. Kläranlage nach Anspruch 10, gekennzeichnet durch einen Kombinationsreaktor (20), der zwei fluidisch voneinander getrennte Reaktoren
(5', 17') aufweist, von denen jeder wechselweise sowohl als Denitrifikationsstufe
(4') als auch als sauerstoffzehrende Stufe (15') nutzbar ist, sowie durch eine Fördereinrichtung, mit die fluidisierten Aufwuchsträgerkörper von einem Reaktor
(5', 17') in den anderen Reaktor (17', 5') und wieder zurück förderbar sind.
1. A method for operating a waste water treatment plant (1, 1') for cleaning waste water,
in which
- a feed stream (2) of the waste water is denitrified in a denitrification stage (4,
4'), preferably after an upstream mechanical cleaning stage (3), and
- subsequently nitrified in at least one naturally ventilated nitrification stage
(8), preferably a trickling filter (8) having biomass adhering to the aufwuchs carrier
material thereof, and
- some of a stream exiting the nitrification stage (8) is recirculated and fed at
least indirectly back to the denitrification stage (4, 4'), and
- a remaining part of the stream exiting the nitrification stage (8) exits the waste
water treatment plant (1, 1') as a discharge stream (16), preferably after a downstream
phosphate precipitation stage and/or final sedimentation stage,
characterised in that
the denitrification takes place in the denitrification stage (4, 4') by means of at
least one partial filling, which is arranged below a water level of the tank and consists
of fluidisable aufwuchs carrier material on which biomass grows, and that the recirculation
stream taken after the nitrification stage (8), the carbon content of which is greatly
reduced compared to the feed stream (2) of the waste water, is conducted to an oxygen-consuming
stage (15, 15') before it is conducted with a reduced oxygen content to the denitrification
stage (4, 4').
2. The method according to Claim 1,
characterised in that
in the denitrification stage (4, 4'), a multiplicity of fluidised aufwuchs carrier
bodies having a density of approximately 1 kg/dm3 is moved in the waste water by means of at least one movement device (6, 18).
3. The method according to Claim 1 or 2,
characterised in that
the oxygen consumption takes place by means of at least one fluidisable aufwuchs carrier
material filling, which is arranged below a water level in a tank or container of
the oxygen-consuming stage and has biomass adhering thereto.
4. The method according to Claim 3,
characterised in that
in the oxygen-consuming stage (15, 15'), a multiplicity of fluidisable biomass aufwuchs
carrier bodies is moved in the waste water by means of at least one movement device
(6, 18).
5. The method according to any one of Claims 2 to 4,
characterised in that
the feed stream (2) is conducted during a time period into a reactor (5', 17'), which
acts as an oxygen-consuming stage (15') for the rest of the time, and is denitrified
there, from where it is fed to the nitrification stage (8), wherein the recirculation
stream is conducted during this period into a reactor (17', 5'), which acts as a denitrification
stage (4') for the rest of the time, and the oxygen content is reduced there, from
where it is fed to the first reactor (5', 17') and denitrified there.
6. A waste water plant (1, 1') for cleaning waste water, having
- a denitrification stage (4, 4'), into which a feed stream (2) of the waste water
can be conducted, preferably after an upstream mechanical cleaning stage (3),
- a nitrification stage (8) downstream of the denitrification stage (4, 4'), in which
nitrification stage a mixture of pre-cleaned, ammonium-containing and denitrified
waste water can be nitrified, wherein the nitrification stage (8) consists of at least
one naturally ventilated process stage, preferably a trickling filter, on which biomass
grows, and
- a recirculation line, with which some of the stream exiting the nitrification stage
(8) can be recirculated and fed at least indirectly back to the denitrification stage
(4, 4'), wherein a remaining part of the stream exiting the nitrification stage can
be conducted out of the waste water treatment plant (1, 1') as a discharge stream
(16), wherein the discharge stream (16) can be post-treated before being discharged,
preferably in a downstream final sedimentation stage and/or phosphate precipitation
stage (11),
characterised in that
the denitrification stage (4, 4') has at least one partial filling, which is situated
below a water level in a tank and consists of fluidisable aufwuchs carrier bodies
on which biomass can grow, and that the waste water treatment plant (1, 1') has an
oxygen-consuming stage (15, 15'), into which the partial stream that can be recirculated
from a discharge of the nitrification stage (8) can be conducted, the carbon content
of which part stream is greatly reduced compared to the feed stream (2) of the waste
water, wherein the waste water stream exiting the oxygen-consuming stage (15, 15')
can be fed to the denitrification stage (4, 4').
7. The waste water treatment plant according to Claim 6,
characterised in that
the denitrification stage (4, 4') has a multiplicity of fluidisable aufwuchs carrier
bodies having a density of approximately 1 kg/dm3, which can be moved in the waste water by means of a movement device (6, 18).
8. The waste water treatment plant according to Claim 6 or 7,
characterised in that
the oxygen-consuming stage (15, 15') has at least one partial filling of fluidisable
aufwuchs carriers, which is arranged below a water level in the tank and on which
biomass can grow.
9. The waste water treatment plant according to any one of Claims 6 to 8,
characterised in that
the oxygen-consuming stage (15, 15') has a multiplicity of fluidisable aufwuchs carrier
bodies having a material density of approximately 1 kg per dm3, which can be moved in the waste water by means of a movement device (6, 18).
10. The waste water treatment plant according to any one of Claims 6 to 9,
characterised in that
the feed stream (2) can be fed to either of two reactors (5', 17'), of which each
can be used either as a denitrification stage (4') or as an oxygen-consuming stage
(15'), and that the recirculation stream (14) can be fed to the respective other of
the two reactors (17', 5'), wherein a stream of the denitrified waste water from one
of the two reactors (5', 17') can be fed to the nitrification stage (8).
11. The waste water treatment plant according to Claim 10,
characterised by
a combination reactor (20), which has two fluidically separate reactors (5', 17'),
of which each can be used alternately as a denitrification stage (4') and as an oxygen-consuming
stage (15'), and by a conveying device, with which fluidised aufwuchs carrier bodies
can be conveyed from one reactor (5', 17') into the other reactor (17', 5') and back.
1. Procédé pour le fonctionnement d'une station d'épuration (1, 1') pour le nettoyage
d'eaux usées, dans lequel
- un courant d'alimentation (2) de l'eau usée dénitrifie dans un niveau de dénitrification
(4, 4'), de préférence en aval d'un niveau de nettoyage mécanique (3) préalable, et
- une nitrification a ensuite lieu dans au moins un niveau de nitrification naturellement
aéré (8), de préférence dans un corps de percolation (8) avec une biomasse adhérant
au matériau support de croissance, et
- une partie d'un flux quittant le niveau de nitrification (8) recircule et rejoint
au moins indirectement le niveau de dénitrification (4, 4'), et
- une partie restante du flux quittant le niveau de nitrification (8) quitte la station
d'épuration (1, 1') en tant que courant de sortie (16), de préférence en amont d'une
précipitation de phosphates consécutive et/ou d'une décantation secondaire,
caractérisé en ce que la dénitrification dans le niveau de dénitrification (4, 4') est réalisée au moyen
d'au moins un remplissage partiel à partir de matériau de support de croissance fluidisable
couvert de biomasse, agencé en-dessous d'un niveau d'eau dans le bassin, et
en ce que le courant de recirculation récupéré après le niveau de nitrification (8), dont la
teneur en carbone est nettement réduite par rapport au courant d'alimentation (2)
de l'eau usée, est guidé vers un niveau consommateur d'oxygène (15, 15'), avant d'être
alimenté vers le niveau de dénitrification (4, 4') avec une teneur en oxygène réduite.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que dans le niveau de dénitrification (4, 4'), une multitude de corps de support de croissance
fuidisés, avec une densité d'environ 1 kg/dm3, sont déplacés dans l'eau usée au moyen d'au moins un dispositif de déplacement (6,
18).
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la consommation d'oxygène est effectuée au moyen d'au moins un remplissage de matériau
de support de croissance fluidisable couvert de biomasse, agencé en-dessous d'un niveau
d'eau dans un bassin ou dans un récipient du niveau consommateur d'oxygène.
4. Procédé selon la revendication 3, caractérisé en ce que dans le niveau consommateur d'oxygène (15, 15'), une multitude de corps de matériau
de support de croissance fluidisables est déplacée dans l'eau usée au moyen d'au moins
un dispositif de déplacement (6, 18).
5. Procédé selon l'une des revendications 2 à 4, caractérisé en ce que le courant d'alimentation (2) est guidé pendant un certain temps vers un réacteur
(5', 17') servant de niveau consommateur d'oxygène (15') le reste du temps, où il
est dénitrifié, à partir d'où il est alimenté vers le niveau de nitrification (8),
le courant de recirculation étant pendant ce temps guidé vers un réacteur (17', 5')
servant de niveau de dénitrification (4') le reste du temps, où la teneur en oxygène
est réduite, à partir d'où il est alimenté vers le premier réacteur (5', 17') pour
y être dénitrifié.
6. Station d'épuration (1, 1') pour le nettoyage d'eaux usées, avec
- un niveau de dénitrification (4, 4') dans lequel un courant d'alimentation (2) d'eau
usée peut être amené, de préférence en aval d'un niveau de nettoyage mécanique (3),
- un niveau de nitrification (8) installé à la suite du niveau de dénitrification
(4, 4'), dans lequel une eau usée dénitrifiée contenant de l'ammonium est nitrifiée,
le niveau de nitrification (8) étant constitué d'au moins un niveau de procédé naturellement
aéré, recouvert de biomasse, de préférence un corps de percolation, et
- une conduite de recirculation, avec laquelle une partie du courant quittant le niveau
de nitrification (8) peut être remise en circulation et renvoyée au moins indirectement
vers le niveau de dénitrification (4, 4'), une partie restante du courant quittant
le niveau de nitrification pouvant être évacuée de la station d'épuration (1, 1')
en tant que courant de sortie (16), le courant de sortie (16) pouvant de préférence
être traité postérieurement avant l'évacuation, de préférence dans un niveau de décantation
secondaire installé en aval et/ou un niveau de précipitation de phosphates (11), caractérisé en ce que le niveau de dénitrification (4, 4') comporte au moins un remplissage partiel constitué
de corps de support de croissance fluidisables susceptibles d'être couverts de biomasse,
disposé en-dessous d'un niveau d'eau dans le bassin, et en ce que la station d'épuration (1, 1') comporte un niveau consommateur d'oxygène (15, 15'),
vers lequel peut être guidé le courant partiel susceptible de recirculer à partir
d'une sortie du niveau de nitrification (8), dont la teneur en carbone est nettement
réduite par rapport au courant d'alimentation (2) d'eau usée, sachant que le courant
d'eau usée quittant le niveau consommateur d'oxygène (15, 15') peut être amené vers
le niveau de dénitrification (4, 4').
7. Station d'épuration selon la revendication 6, caractérisée en ce que le niveau de dénitrification (4, 4') caractérisé en ce que dans le niveau de dénitrification (4, 4') comporte une multitude de corps de support
de croissance fluidisables, avec une densité d'environ 1 kg/dm3, lesquels sont déplacés dans l'eau usée au moyen d'au moins un dispositif de déplacement
(6, 18).
8. Station d'épuration selon la revendication 6, caractérisée en ce que le niveau consommateur d'oxygène (15, 15') comporte au moins un remplissage partiel
de supports de croissance fluidisables, susceptible d'être recouvert de biomasse et
agencé en-dessous du niveau d'eau dans le bassin.
9. Station d'épuration selon l'une des revendications 6 à 8, caractérisée en ce que le niveau consommateur d'oxygène (15, 15') comporte une multitude de corps de support
de croissance fluidisables, avec une densité d'environ 1 kg/dm3, lesquels sont déplacés dans l'eau usée au moyen d'au moins un dispositif de déplacement
(6, 18).
10. Station d'épuration selon l'une des revendications 6 à 9, caractérisée en ce que le courant d'alimentation (2) peut être guidé au choix vers l'un de deux réacteurs
(5', 17'), parmi lesquels chacun peut être utilisé soit comme niveau de dénitrification
(4'), soit comme niveau consommateur d'oxygène (15), et en ce que le courant de recirculation (14) peut être guidé au choix respectivement vers l'autre
des deux réacteurs (17', 5'), sachant qu'un courant d'eau usée dénitrifiée venant
de l'un des deux réacteurs (5', 17') peut être guidé au choix vers le niveau de nitrification
(8).
11. Station d'épuration selon la revendication 10, caractérisée par un réacteur combiné (20) comportant deux réacteurs (5', 17') fluidiquement séparés
l'un de l'autre, parmi lesquels chacun peut être utilisé alternativement aussi bien
comme niveau de dénitrification (4') que comme niveau consommateur d'oxygène (15'),
ainsi que par un dispositif de déplacement, avec lequel les corps de support de croissance
fluidisés peuvent être déplacés d'un réacteur (5', 17') vers l'autre réacteur (17',
5') et inversement.
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information
des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes.
Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei
Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente
In der Beschreibung aufgeführte Nicht-Patentliteratur
- FRANZ XAVER MÜLLERErtüchtigung der Kläranlage Oberaudorf, Stickstoffelimination mit dem SDN®-VerfahrenErtüchtigung
der Kläranlage Oberaudorf, Stickstoffelimination mit dem SDN®-Verfahren, 2004, vol.
3, 24-27 [0003]
- NORBERT JARDINKLAUS KRAUSAnwendung der Denitrifikation nach Tropfkörpern auf der KA ArnsbergInnovationsworkshop,
2006, [0007]