(19)
(11) EP 2 230 984 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
09.01.2013  Patentblatt  2013/02

(21) Anmeldenummer: 08860453.3

(22) Anmeldetag:  11.11.2008
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
A47L 15/48(2006.01)
A47L 15/00(2006.01)
A47L 15/42(2006.01)
(86) Internationale Anmeldenummer:
PCT/EP2008/065295
(87) Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 2009/074415 (18.06.2009 Gazette  2009/25)

(54)

VERFAHREN ZUR ERFASSUNG EINER BELADUNGSBEDINGTEN WÄRMEKAPAZITÄTSÄNDERUNG EINES WASSERFÜHRENDEN HAUSHALTSGERÄTS

METHOD FOR DETECTING A LOAD-RELATED CHANGE IN THERMAL CAPACITY OF A WATER-BEARING DOMESTIC APPLIANCE

PROCÉDÉ POUR DÉTERMINER UNE VARIATION DE CAPACITÉ THERMIQUE D'UN APPAREIL ÉLECTROMÉNAGER À EAU


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL NO PL PT RO SE SI SK TR

(30) Priorität: 11.12.2007 DE 102007059517

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
29.09.2010  Patentblatt  2010/39

(73) Patentinhaber: BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH
81739 München (DE)

(72) Erfinder:
  • HEISSLER, Heinz
    89407 Dillingen (DE)
  • PAINTNER, Kai
    86477 Adelsried (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A- 0 727 179
US-A1- 2006 236 556
US-A1- 2006 130 876
US-B1- 6 622 754
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.

    [0002] Bei wasserführenden Haushaltsgeräten, wie bspw. Geschirrspülmaschinen, ändert sich in Abhängigkeit der Spülgutmenge und -art deren thermisches Verhalten, d.h., das eingebrachte Spülgut bewirkt eine Wärmekapazitätsänderung, mit der Folge, dass bspw. die Zeitdauer von Abkühl- oder Trocknungsvorgänge verlängert oder verkürzt wird.

    [0003] Aus der WO 2004/047608 A1 ein Verfahren zur Erkennung der Geschirrmenge im Spülbehälter einer Geschirrspülmaschine bei dem sowohl Motorbetriebsdaten einer Umwälzpumpe als auch die so genannte Heizungssteigung in der Geschirrspülmaschine wenigstens in einer Vorspülphase und in einer Aufheizphase erfasst werden. Die erfassten Ist-Werte werden mit hinterlegten Soll-Werten verglichen und daraus die im Spülbehälter befindliche Geschirrmenge abgeleitet. Daraufhin kann das Spülprogramm an die festgestellte Geschirrmenge angepasst werden. Dieses Verfahren erfordert einen hohen Steuerungs- und Regelungsaufwand, denn für den Soll-Ist-Vergleich müssen eine Vielzahl von Kurven- oder Messdaten-Szenarien in einem Programmsteuergerät hinterlegt sein und mit den erfassten Werten verglichen werden. Ferner hängt die Heizleistung einer Geschirrspülmaschine von der vor Ort verfügbaren elektrischen Netzspannung ab, so dass Abweichungen der vor Ort verfügbaren elektrischen Netzspannung das Messergebnis verfälschen können.

    [0004] Bei dem Verfahren des US 6, 622, 754 B1 zur Erfassung der Geschirrbeladungsmenge einer Geschirrspülmaschine wird mittels eines Temperatursensors eine erste Temperatur erfasst, die sich für eine erste Charge von zugegebenem Wasser nach dessen Versprühen und Angleichung an die Temperatur des Geschirrs einstellt. Danach wird diese erste Charge aus dem Spülbehälter der Geschirrspülmaschine abgepumpt. Dann wird eine zweite Charge von Wasser in den Spülbehälter zugegeben und dessen Temperatur mittels des Temperatursensors erfasst, bevor dieses Wasser mit dem Geschirr in Kontakt gebracht wird und es Wärme bzw. Hitze auf das Geschirr überträgt. Erst daraufhin wird die zweite Charge von Wasser auf das Geschirr versprüht. Schließlich wird eine dritte Temperatur bestimmt, die die zweite Charge von Wasser nach dem Besprühen und Aufheizen des Geschirrs aufweist. Aus den drei singulär erfassten Temperaturwerten lässt sich das Beladungsgewicht des Geschirrs berechnen.

    [0005] Es ist Aufgabe der Erfindung, ein verbessertes Verfahren bereitzustellen.

    [0006] Die Lösung der Aufgabe der Erfindung geht aus von einem Verfahren zur Erfassung der beladungsbedingten Wärmekapazitätsänderung eines wasserführenden Haushaltsgeräts, insbesondere einer Geschirrspülmaschine, zum Optimieren eines Trocknungsvorgangs.

    [0007] Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass ein Temperaturverlauf während des Abkühlens des Spülguts erfasst wird. Beispielsweise kann während des Hauptreinigungsgangs die Temperatur der sich abkühlenden Spülflotte, die mit dem Spülgut im Temperaturgleichgewicht steht, gemessen werden. Weil eine hohe Beladung sich langsamer abkühlt als eine geringe, kann die Erfassung des Temperaturverlaufs der Spüllauge als Maß für die Beladung verwendet werden. Sie ist über einen Temperaturfühler technisch einfach zu erfassen, weil der Fühler ohne großen technischen Aufwand in den Spülkreislauf integriert werden kann. Alternativ oder zusätzlich kann der Temperaturverlauf an einer Kondensationsfläche erfasst werden, bspw. an der Innenseite einer Tür oder an der Außenfläche eines als Vorratsbehälter dienenden Wassertanks, der der Zwischenspeicherung von Wasser und/oder Spülflotte dient. Günstiger Weise werden in beiden Varianten zur Ermittlung des Temperaturverlaufs Paare von Temperaturwerten an zwei unterschiedlichen Orten in der Maschine erfasst. Ein erster Wert kann in einem Bereich vor dem Spülgut ermittelt werden, und ein zweiter danach. Erfasst werden kann also eine Temperaturdifferenz beispielsweise der Spüllauge aus Werten vor und nach Kontakt mit dem Spülgut. Aus der Veränderung der Differenz kann die Wärmekapazitätsänderung durch das Spülguts ermittelt werden. Sinngemäß trifft die Korrelation von Temperaturverlauf und Wärmekapazität auch für die Erfassung einer Temperatur an der Kondensationsfläche zu.

    [0008] In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, dass der Temperaturverlauf nach einem Mischungsvorgang von Spülflotte mit Frischwasser erfasst wird, d.h. die Wärmekapazitätsänderung durch die Beladung wird kalorimetrisch durch Messen einer Mischungstemperatur aus einer der beiden Temperaturwerte bei einem Wechsel oder zumindest teilweisen Wechsel der Spülflotte bestimmt. Dies kann beispielsweise während des Reinigungsgangs oder eines Zwischenspülgangs erfolgen. Nach Ablauf eines ersten Reinigungsgangs mit warmem Wasser kann es ganz oder teilweise abgepumpt und kaltes Frischwasser in die Spülkammer zugeführt werden. Das Frischwasser erwärmt sich durch den Kontakt mit dem warmen Spülgut und gegebenenfalls durch Mischen mit warmem Restwasser aus dem Reinigungsgang. Unter Vernachlässigung der Temperatur des Spülguts vor der Zufuhr des Frischwassers kann aus der Temperatur und Menge des zugeführten Frischwassers, gegebenenfalls der Menge und Temperatur des aus dem Reinigungsgang verbliebenen Frischwassers und der sich einstellenden Mischungstemperatur die Wärmekapazität durch eine kalorimetrische Berechnung hergeleitet werden. Auch diese Daten können - unter Umständen mit schon vorhandenen Mitteln, also mit geringem technischem Aufwand - technisch einfach erfasst werden

    [0009] Ein derartiges Vorgehen wäre nicht komfortabel. In einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung wird eine Zeitabhängigkeit einer für die Temperatur des Spülguts selbst repräsentativen Temperatur und/oder die Zeitabhängigkeit einer für die Temperatur einer Kondensationsfläche repräsentativen Temperatur erfasst werden. Unter der Zeitabhängigkeit der Temperatur des Spülguts bzw. der Kondensationsfläche ist der Temperaturverlauf zu verstehen. An der Kondensationsfläche schlägt sich die Luftfeuchtigkeit im Spülraum während des Abkühlens bei einem Trocknungsvorgang nieder. Insbesondere die Ermittlung der Temperatur an der Kondensationsfläche bietet eine einerseits einfache und andererseits von der Spüllauge und der Umwälzpumpe bzw. deren Leistungsdaten unabhängige Erfassungsmöglichkeit. Die Erfindung macht sich also die Erkenntnis zunutze, dass der Verlauf der Spülguttemperatur bzw. deren Änderung während einer bestimmten Zeitspanne in direkter Korrelation zur Wärmekapazität und Temperatur des Spülguts steht. Dadurch ergibt sich eine technisch einfache Berechnungsmethode, die an sich schwer zu erfassende Größe der Wärmekapazität mittelbar bestimmen bzw. in engen Grenzen abschätzen zu können.

    [0010] In den genannten Ausführungsformen kann an die erfasste Zeitabhängigkeit beim Abkühlen bzw. Mischen eine die Zeitabhängigkeit der Temperatur beim Abkühlen bzw. Mischen beschreibende Fit-Funktion angepasst werden, wobei die Fit-Funktion die Wärmekapazität des Spülguts als einen Fit-Parameter aufweist. Auch auf diese Weise kann die Wärmekapazität des Spülguts als Maß für die Beladung auf technisch einfache Weise ermittelt werden.

    [0011] Ferner kann vorzugsweise vorgesehen sein, zusätzlich zum Temperaturverlauf während einer Abkühlphase und/oder einer Mischungstemperatur den Temperaturverlaufs während einer Aufheizphase von Spülflotte, insbesondere von umgewälzter Spülflotte, zu erfassen, um so durch Kombination dieser Messungen die Genauigkeit zu erhöhen.

    [0012] Ferner gehört zur Erfindung ein wasserführendes Haushaltsgerät, insbesondere Geschirrspülmaschine, wenigstens aufweisend Mittel zur Erfassung des beladungsbedingten Speichervermögens thermischer Energie. Erfindungsgemäß weist das wasserführende Haushaltsgerät Mittel auf, mit denen ein Temperaturverlauf während des Abkühlens des Spülguts erfasst wird. Die Bestimmung der aktuellen Beladung erfolgt automatisch, das heißt ohne Eingabe durch einen Bediener. Dadurch vereinfacht sich die Bedienung der Geschirrspülmaschine erheblich.

    [0013] Erfindungsgemäß kann die Beladung mittelbar über eine Ermittlung der Wärmekapazität des Spülguts erfasst werden. Zum Ermitteln der Wärmekapazität kann die Geschirrspülmaschine einen Temperaturfühler zum Erfassen einer für die Temperatur des Spülguts repräsentativen Temperatur sowie Mittel zum Auswerten der erfassten Temperatur und/oder deren Zeitabhängigkeit umfassen. Der Temperaturfühler kann in der Spülkammer oder im Umwälzkreis angeordnet sein und kommt in Kontakt mit dem während eines Reinigungsgangs umgewälzten Wasser, das wiederum mit dem Spülgut im Wärmeaustausch steht. Er ist also so anzuordnen, dass er zumindest mittelbar die Temperatur des Spülguts erfassen kann. Zusätzlich kann ein zweiter Temperaturfühler mit zugehörigen Auswertemitteln zur Erfassung der Temperatur von frisch zugeführtem, noch nicht erwärmtem Frischwasser vorhanden sein. Bei Geschirrspülmaschinen, die bauartbedingt einen Wärmespeicher umfassen, kann der zweite Temperaturfühler im Wärmeaustausch mit dem Wärmespeicher stehen. Der zweite Temperaturfühler und die Auswertemittel ermöglichen das Bestimmen der Wärmekapazität der Beladung nach dem oben zuletzt beschriebenen Verfahren.

    [0014] Die Geschirrspülmaschine kann eine Regelungseinheit umfassen, die dazu ausgebildet ist, die Daten des oder der Temperaturfühler zu verarbeiten, also das oben beschriebene Verfahren oder Abschnitte daraus und deren Varianten auszuführen.

    [0015] Das Prinzip der Erfindung wird im Folgenden anhand einer Zeichnung beispielshalber noch näher erläutert. In der Zeichnung zeigen:
    Fig. 1:
    einen Temperaturverlauf im Spülraum einer Geschirrspülmaschine,
    Fig. 2:
    einen Ausschnitt eines derartigen Temperaturverlaufs für unterschiedliche Beladungen,
    Fig. 3:
    eine schematische Schnittansicht einer ersten Geschirrspülmaschine, und
    Fig. 4:
    eine schematische Schnittansicht einer weiteren Geschirrspülmaschine.


    [0016] Fig. 1 zeigt die bekannten Arbeitsgänge in einer Geschirrspülmaschine mit Eigenwärmetrocknung. Sie umfassen einen Vorspülgang 2, eine Aufheizphase 4, einen Reinigungsgang 6, einen Zwischenspülgang 8, einen Klarspülgang 10 und einen die Arbeitsgänge abschließenden Trocknungsgang 12. Im Vorspülgang 2 wird kaltes Frischwasser (ca. 3,4 - 3,9 l) zugeführt und für eine voreingestellte Dauer von ca. 15 min von einer Umlaufpumpe 20 durch die Spülkammer 14 (siehe Figuren 3 und 4) umgewälzt. Eine Heizvorrichtung 56 (siehe Figuren 3 und 4) im Hydraulikkreislauf erwärmt das Frischwasser des Vorspülgangs 2 in ca. 13 bis 14 min auf eine anfängliche Reinigungstemperatur von ca. 51°C. Dadurch erwärmt sich auch das Spülgut 28 in der Spülkammer 14. Im anschließenden Reinigungsgang 6 wird das erwärmte und mit Reinigungsmittel versehene Spülflotte umgewälzt, wodurch das Spülgut 28 im Wesentlichen gereinigt wird.

    [0017] Zwischen dem Reinigungsgang 6 und dem Zwischenspülgang 8 wird die Spülflotte aus der Spülkammer 14 abgepumpt und sauberes, kaltes Frischwasser zugeführt. Das Frischwasser wird während des Zwischenspülgangs 8 für eine Zeitdauer von ca. 5 min umgewälzt und erwärmt sich dabei vor allem durch Kontakt mit bzw. durch Wärmeübertragung von dem aus dem Reinigungsgang 6 noch warmen Spülgut 28 und ggf. einen Wärmetauscher 38 (Fig. 4). Zum Wechsel vom Zwischenspolgang 8 in den nachfolgenden Klarspolgang 10 wird das Zwischenspül-Wasser aus der Spülkammer 14 abgepumpt und erneut kaltes Frischwasser zugeführt.

    [0018] In herkömmlichen Geschirrspülmaschinen mit Eigenwärmetrocknung wird das zugeführte, kalte Frischwasser im Klarspülgang 10 während einer vorbestimmten, fest eingestellten Zeit, z. B. ca. 15 min, umgewälzt und dabei mit einer vorbestimmten, festen Heizleistung auf die Anfangstemperatur T0 für den abschließenden Trocknungsvorgang 12, z. B. auf ca. 65°C, erhitzt.

    [0019] Fig. 2 veranschaulicht den zeitlichen Verlauf der charakteristischen Temperatur bzw. die Zeitabhängigkeit der Temperatur in der Spülkammer für verschiedene Beladungen während des Klarspülgangs 10 und des Trocknungsgangs 12. Die mittlere Kurve in Fig. 2 zeigt den Temperaturverlauf in der Spülkammer für eine definierte Standardbeladung Bstandard. Die obere bzw. untere Kurve in Fig. 2 repräsentiert den Temperaturverlauf in der Spülkammer, die sich bei einer für eine im Vergleich zur Standardbeladung Bstandard höheren Beladung B+ := Bstandard +ΔB bzw. einer niedrigeren Beladung B- := Bstandard -ΔB einstellt. Durch die Zufuhr von Heizenergie steigt die Temperatur in der Spülkammer 14 und damit auch die Temperatur des Spülguts 28 während des Klarspülgangs 10 im Wesentlichen proportional mit der Zeit t. Der in Fig. 2 gezeigte, weniger als proportionale Temperaturanstieg sind Folge von Wärmeübertragsverlusten, unter anderem durch die Wände der Spülkammer 14 und durch die Beladungstür 16 hindurch.

    [0020] Für die Standardbeladung Bstandard wird die Temperatur während der Aufheizphase im Klarspülgang 10 entsprechend der mittleren Kurve in Fig. 2 bis auf eine Anfangstemperatur T0,standard geregelt. Unmittelbar danach beginnt der Eigenwärmetrocknungsgang 12, also das vollständige Verdampfen des Wasserfilms auf dem Spülgut. Wurde eine höhere oder geringere Beladung detektiert, ist ein entsprechend größerer bzw. kleinerer Heizenergieeintrag für das Eigenwärmetrocknen erforderlich. Dementsprechend wird die Temperatur während der Aufheizphase auf eine höhere bzw. niedrigere Anfangstemperatur T0+ΔT bzw. T0-ΔT für den Eigenwärmetrocknungsgang 12 eingestellt.

    [0021] Mit dem Abschalten der Heizleistung, die der umgewälzten Spülflotte während des Klarspülgangs 10 zugeführt wird, beginnt der Trocknungsgang 12. Die Temperatur in der Spülkammer verläuft im Wesentlichen entsprechend einer abfallenden Exponentialfunktion. Währenddessen verdampft ein auf dem Spülgut 28 vorhandener Feuchtigkeitsfilm und kondensiert auf einer Kondensationsfläche. Zu einem Zeitpunkt t12 wird als charakteristisches Merkmal eine Temperatur T12 erreicht, die sich anschließend nur noch unwesentlich ändert und das Erreichen eines im Wesentlichen asymptotischen Zustands markiert. Dann ist der Feuchtigkeitsfilm auf dem Spülgut 28 vollständig verdampft und der Trocknungsvorgang 12 kann beendet werden. Da das Erreichen des Zeitpunkts t12 von der Beladung abhängig ist, ist ihre Erfassung für die Regelung des Trocknungsvorgangs hinsichtlich Energieeintrag und Zeitverlauf von wesentlicher Bedeutung.

    [0022] Erfindungsgemäß wird die Zeitabhängigkeit T1(t) einer tatsächlichen Temperatur T1 in der Spülkammer während der Abkühlphase des Reinigungsgangs 6, also der Temperaturverlauf über der Zeit t, erfasst. Daraus wird die Wärmekapazität der Beladung als Maß für die tatsächliche Beladung Bist gewonnen. Die Zeitabhängigkeit T1(t) der Temperatur während der Abkühlphase folgt im Wesentlichen einer in der Zeit t exponentiellen Funktion



    [0023] Dabei stellt Cges = C(Bist) + C(Wasser) die gesamte Wärmekapazität dar, die als die Summe der Wärmekapazität C(Bist) der aktuellen Beladung Bist und der Wärmekapazität C(Wasser) des umgewälzten Wassers aufgefasst wird. t0 ist die Zeit, zu der die Abkühlphase beginnt. Die Wärmekapazität C(Wasser) der umgewälzten Spülflotte hängt ab von der eingelassenen Wassermenge, die beim Befüllen der Spülkammer mit Frischwasser gemessen wird. Die Gesamtwärmekapazität Cges wird durch Anpassen einer Fit-Funktion an die Abkühlkurve T1(t) mit Cges als Fit-Parameter bestimmt. Schließlich wird die Wärmekapazitätsänderung C(Bist) durch die aktuelle Beladung Bist durch Subtraktion der gemessenen Wärmekapazität C(Wasser) von der aus der Abkühlkurve T1 (t) hergeleiteten Gesamtwärmekapazität Cges berechnet.

    [0024] Gemäß einer alternativen Ausführungsform der Erfindung zum Bestimmen der Wärmekapazitätsänderung durch die Beladung wird die sich im Zwischenspülgang 8 einstellende Mischungstemperatur gemessen. Dazu wird eine Funktion an die Zeitabhängigkeit der im Zwischenspülgang 8 gemessenen Temperatur durch Fitten angepasst und daraus die sich nach dem Zuführen des kalten Frischwassers zu Beginn des Zwischenspülgangs 8 durch Temperaturausgleich mit dem aus dem Reinigungsgang 6 noch warmen Spülgut 28 einstellende Mischungstemperatur als asymptotischer Näherungswert der Temperatur-Zeit-Abhängigkeit im Zwischenspülgang 8 unter Verwendung bekannter mathematischer Gleichungen bzw. Modelle für die kaloriemetrische Temperaturmischung bestimmt.

    [0025] Der in Fig. 3 gezeigte Geschirrspülautomat umfasst eine Spülkammer 14, in der das Spülgut 28 in einem Beladungskorb 30 platziert ist, eine an die Spülkammer 14 angeschlagene Beladungstür 16, einen in der Spülkammer 14 drehbar angeordneten Wassersprüh-Dreharm 24, eine unterhalb einer Bodenwand 19 der Spülkammer 14 angeordnete Umwälzpumpe 20 zum Umwälzen der Spüllauge, einen Zulauf 22a, der die Umwälzpumpe 20 mit dem Wassersprüh-Dreharm 24 verbindet, einen Ablauf 22b in der Bodenwand 19 der Spülkammer 14, der mit einer Ansaugseite der Umwälzpumpe 20 verbunden ist, eine Heizvorrichtung 56 am Zulauf 22a zum Aufheizen des umgewälzten Wassers, einen ersten Temperaturfühler 32 und einen zweiten Temperaturfühler 34, eine Regelungseinheit 58 zum Regeln der Arbeitsgänge und Vorrichtungen des Geschirrspülautomaten und zum Auslesen und Auswerten der Messsignale der Temperaturfühler 32, 34, eine Anschlussleitung 48 für die Zufuhr von Frischwasser, eine Ablaufleitung 52 zum Abführen verbrauchter Spüllauge sowie eine Heizeinrichtung 56 am Zulauf 22a mit einer Steuerleitung 56s zur Regelungseinheit 58.

    [0026] Der erste Temperaturfühler 32 ist in der Umwälzpumpe 20 angeordnet und dient zum Erfassen der Temperatur T1 des Wassers bzw. der Spüllauge im Umwälzkreislauf. Er kann jedoch auch an anderen Positionen im Umwälzkreislauf, wie etwa im Zulauf 22a, im Ablauf 22b oder in einer Vertiefung in der Bodenwand der Spülkammer 14 in der Nähe der Öffnung des Ablaufs 22b angeordnet sein. Der zweite Temperaturfühler 34 ist in Kontakt mit der innenseitigen Wand, d. h. der der Spülkammer 14 zugewandten Wand der Beladungstür 16 angeordnet und dient zum Erfassen einer für die Temperatur einer kalten Fläche in der Spülkammer 14 charakteristischen Referenz-Temperatur T2. Er kann auch zum Beispiel in einem Bedienpaneel 18 in der Beladungstür 16 angeordnet sein.

    [0027] Der Temperaturfühler 32 in der Umwälzpumpe 20 erfasst einen Temperaturverlauf der Spüllauge über die Zeit und gibt die Daten an die Regelungseinrichtung 58 weiter. Die Temperatur der Spüllauge ist zum einen durch die Ausgangstemperatur des Frischwassers aus der Leitung der Hausinstallation bestimmt. Da das Frischwasser zunächst in die Umwälzpumpe 20 gelangt, bevor es weitergepumpt wird, kann der Fühler 32 seine Temperatur erfassen. Die dem Frischwasser im Weiteren zugeführte Heizleistung ist ebenfalls bekannt. Weitgehend konstant oder von zumindest nur relativ geringem Einfluss sind die Energieverluste über die Leitung 22a und die Wandungen der Spülkammer 14. Somit kann die Regelungseinrichtung 58 die Temperatur der Spüllauge bei Eintritt in die Spülkammer 14 vor Auftreffen auf das Spülgut 28 ermitteln.

    [0028] Einen weiteren Einfluss auf die Temperatur der Spüllauge hat die Temperatur des Spülguts 28, an dem sich die Spüllauge aufwärmen oder abkühlen kann. Beim mehrmaligen Umwälzen der Lauge etwa während der Aufheizphase 4 (vgl. Fig. 1) erhält die Lauge nach jedem Ablauf aus der Spülkammer 14 eine geringere Temperatur als sie sie im Zulauf 22a aufwies, weil sie sich am Spülgut 28 abkühlt. Sowohl aus der erfassten Temperaturdifferenz zwischen der der Spülkammer 14 zufließenden und der abfließenden Lauge als auch aus der Änderung dieser Temperaturdifferenz über die Zeit kann die Regelungseinrichtung 58 auf den Grad der Beladung der Spülkammer 14 schließen. Bei einer geringeren Menge an Spülgut 28 liegt eine geringere Wärmekapazität in der Spülkammer 14 vor, wodurch die Lauge weniger abgekühlt wird. Das Spülgut 28 heizt sich also schneller auf, weshalb die Aufheizphase 4 verkürzt oder die Leistung der Heizung 56 reduziert werden kann. Bei einer höheren Beladung ist umgekehrt eine Verlängerung der Aufheizphase 4 oder eine Erhöhung der Heizleistung erforderlich.

    [0029] Alternativ oder zusätzlich, nämlich um die Datengrundlage der Regelungseinheit 58 zur Ermittlung der Beladung zu verbessern, kann ein zweiter Temperaturfühler 34 an bzw. in der Beladungstür 16 angebracht sein. Die Beladungstür 16 stellt eine relativ kühle Kondensationsfläche im Trocknungsgang 12 durch Eigenwärme dar. Das im vorausgegangenen Klarspülgang 10 erhitzte Spülgut 28 verdunstet die an ihm haftende Feuchtigkeit, die an der Beladungstür 16 als kühler Kondensationsfläche niederschlägt. Auch der Verlauf der Temperatur der Kondensationsfläche ist ein Indiz für den Grad der Beladung der Spülkammer 14. Denn eine größere Menge an Spülgut 28 kann eine entsprechend höhere Menge an Feuchtigkeit an seiner Oberfläche binden. Die daraufhin einsetzende Kondensation gibt eine größere Wärmemenge an der Kondensationsfläche der Beladungstür 16 ab, als es eine geringere Beladung vermag.

    [0030] Die in Fig. 4 gezeigte zweite Ausführungsform der Geschirrspülmaschine unterscheidet sich von der in Fig. 3 gezeigten ersten Ausführung durch einen als Temperaturspeicher dienenden Wasserspeicher 38. Gleiche Elemente der ersten und zweiten Ausführungsform sind mit gleichen Bezugszeichen bezeichnet.

    [0031] Die Geschirrspülmaschine nach Fig. 4 umfasst die mit dem steuerbaren Anschlussventil 50 versehene Anschlussleitung 48 zum Befüllen des Wärmetauschers 38 mit Frischwasser und eine Verbindungsleitung 40 zwischen dem Wärmetauscher 38 und der Umwälzpumpe 20 sowie einen im Wasserspeicher 38 angeordneten dritten Temperaturfühler 36 zum Erfassen der Temperatur T3 des Wassers im Wasserspeicher 38. Die Verbindungsleitung 40 wird durch das steuerbare Verbindungsventil 42 geöffnet und verschlossen. Das Ventil 42 ist über eine Leitung 42s zur Regelungseinheit 58 steuerbar. Wenn das Ventil 42 geschlossen und das Ventil 50 geöffnet ist, wird der Wasserspeicher 38 mit kaltem Frischwasser befüllt. Bei umgekehrter Ventilstellung wird er mit Wasser aus dem Umwälzkreislauf befüllt, das gegebenenfalls erwärmt sein kann.

    [0032] Der Wasserspeicher 38 ist in der Form eines parallel zur Seitenwand der Spülkammer 14 angeordneten Behälters ausgebildet und liegt an der Seitenwand an. Der dritte Temperaturfühler 36 ist in Kontakt mit der der Spülkammer 14 zugewandten Wand des Wasserspeichers 38 angeordnet. Zum Verbessern der Effizienz der Wärmetrocknung wird der Wasserspeicher 38 während des Trocknungsgangs 12 mit kaltem Frischwasser befüllt. Dadurch wird die dem Wasserspeicher 38 zugewandte Seitenwand der Spülkammer 14 zu einer gekühlten Kondensationsfläche. Der Temperaturfühler 36 erfüllt damit einerseits den gleichen Zweck wie der Fühler 34 im zuletzt beschriebenen Beispiel. Da er aber ausschließlich im Frischwasserzustrom der Umwälzpumpe 20 liegt, kann er die Ausgangstemperatur des Frischwassers mit höherer Genauigkeit erfassen als der Temperaturfühler 32. Er liefert folglich eine bessere Datengrundlage für die Ermittlung der Beladung durch die Regelungseinheit 58.

    Bezugszeichenliste



    [0033] 
    2
    Vorspülgang / vorspülen
    4
    Aufheizphase / aufheizen
    6
    Reinigungsgang / reinigen
    8
    Zwischenspülgang / zwischenspülen
    10
    Klarspülgang / klarspülen
    12
    Trocknungsgang / trocknen
    14
    Spülkammer
    16
    Beladungstür
    18
    Bedienpaneel
    19
    Bodenplatte
    20
    Umwälzpumpe
    20s
    Steuerleitung für Umwälzpumpe
    22a
    Zulauf
    22b
    Ablauf
    24
    Wassersprüh-Dreharm
    28
    Spülgut
    30
    Beladungskorb
    32
    erster Temperaturfühler (Umwälzkreislauf)
    34
    zweiter Temperaturfühler Kondensationsfläche (z.B. Beladungstür)
    36
    dritter Temperaturfühler (Wärmetauscher)
    38
    Wärmetauscher
    40
    Verbindungsleitung
    42
    Verbindungsventil
    42s
    Steuerleitung für Verbindungsventil
    44
    Anschluss
    48
    Anschlussleitung
    52
    Ablaufleitung
    56
    Heizvorrichtung
    56s
    Steuerleitung für Heizvorrichtung
    58
    Regelungseinheit



    Ansprüche

    1. Verfahren zur Erfassung der beladungsbedingten Wärmekapazitätsänderung eines wasserführenden Haushaltsgeräts, insbesondere einer Geschirrspülmaschine, zum Optimieren eines Trocknungsvorgangs, gekennzeichnet durch Erfassen eines Temperaturverlaufs während des Abkühlens des Spülguts.
     
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Temperaturverlauf von Spülflotte, insbesondere von Spülflotte in einem Umwälzkreislauf, erfasst wird.
     
    3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Temperaturverlauf an einer Kondensationsfläche, insbesondere an einer Beladungstür (16), erfasst wird.
     
    4. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Temperaturverlauf an einem Wasserspeicher (38) erfasst wird.
     
    5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Temperaturverlauf nach einem Mischungsvorgang von Spülflotte mit Frischwasser erfasst wird, insbesondere durch Erfassen des Temperaturverlauf von Spülflotte im Umwälzkreislauf und/oder durch Erfassen des Temperaturverlaufs an einer Kondensationsfläche, insbesondere an einer Beladungstür (16) oder durch Erfassen des Temperaturverlaufs an einem Wasserspeicher (38).
     
    6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Temperaturverlauf während einer vorgegebenen Zeitdauer erfasst wird.
     
    7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Temperaturverlauf innerhalb eines vorgegebenen Temperaturintervalls erfasst wird.
     
    8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Temperaturverlauf kontinuierlich oder in vorgegebenen Intervallen erfasst wird.
     
    9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Temperaturverlauf während einer Aufheizphase von Spülflotte erfasst wird.
     
    10. Wasserführendes Haushaltsgerät, insbesondere Geschirrspülmaschine, wenigstens aufweisend Mittel zur Erfassung des beladungsbedingten Speichervermögens thermischer Energie, gekennzeichnet durch Mittel (32, 34, 36) mit denen ein Temperaturverlauf während des Abkühlens des Spülguts erfasst wird.
     


    Claims

    1. Method of detecting load-induced change in thermal capacity of a water-conducting domestic appliance, particularly a dishwasher, for optimising of a drying process, characterised by detection of a temperature plot during cooling of the articles to be rinsed.
     
    2. Method according to claim 1, characterised in that the temperature plot of rinsing solution, particularly rinsing solution in a circulation circuit, is detected.
     
    3. Method according to claim 1 or 2, characterised in that the temperature plot is detected at a condensation surface, particularly of a loading door (16).
     
    4. Method according to claim 1 or 2, characterised in that the temperature plot is detected at a water reservoir (38).
     
    5. Method according to any one of claims 1 to 4, characterised in that the temperature plot is detected after a mixing process of rinsing solution and fresh water, particularly by detecting the temperature plot of rinsing solution in the circulation circuit and/or by detecting the temperature plot at a condensation surface, particularly at a loading door (16), or by detecting the temperature plot at a water reservoir (38).
     
    6. Method according to any one of claims 1 to 5, characterised in that the temperature plot is detected during a predetermined time period.
     
    7. Method according to any one of claims 1 to 6, characterised in that the temperature plot is detected within a predetermined temperature interval.
     
    8. Method according to any one of claims 1 to 7, characterised in that the temperature plot is detected continuously or at predetermined intervals.
     
    9. Method according to any one of claims 1 to 8, characterised in that the temperature plot is detected during a heating-up phase of rinsing solution.
     
    10. Water-conducting domestic appliance, particularly dishwasher, at least comprising means for detecting the load-induced storage capacity of thermal energy, characterised by means (32, 34, 36) by which a temperature plot is detected during cooling of articles to be rinsed.
     


    Revendications

    1. Procédé destiné à enregistrer la variation de capacité thermique en fonction du chargement d'un appareil ménager à circulation d'eau, notamment d'un lave-vaisselle, dans le but d'optimiser une opération de séchage, caractérisé par l'enregistrement d'une courbe de température pendant le refroidissement des produits lavés.
     
    2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que la courbe de température de la flotte de lavage, notamment de la flotte de lavage dans un circuit de circulation, est enregistrée.
     
    3. Procédé selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la courbe de température est enregistrée sur une surface de condensation, notamment sur une porte de chargement (16).
     
    4. Procédé selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la courbe de température est enregistrée sur un réservoir d'eau (38).
     
    5. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que la courbe de température est enregistrée après une opération de mélange de la flotte de lavage avec de l'eau fraîche, notamment par l'enregistrement de la courbe de température de la flotte de lavage dans le circuit de circulation et/ou par l'enregistrement de la courbe de température sur une surface de condensation, notamment sur une porte de chargement (16), ou par l'enregistrement de la courbe de température sur un réservoir d'eau (38).
     
    6. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que la courbe de température est enregistrée pendant une durée prédéfinie.
     
    7. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que la courbe de température est enregistrée pendant un intervalle de température prédéfini.
     
    8. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que la courbe de température est enregistrée continuellement ou à intervalles prédéfinis.
     
    9. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que la courbe de température est enregistrée pendant une phase d'échauffement de la flotte de lavage.
     
    10. Appareil ménager à circulation d'eau, notamment lave-vaisselle, au moins présentant des moyens pour enregistrer la capacité d'accumulation de l'énergie thermique en fonction du chargement, caractérisé par des moyens (32, 34, 36) à l'aide desquels une courbe de température est enregistrée pendant le refroidissement des produits lavés.
     




    Zeichnung

















    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente