| (19) |
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(11) |
EP 2 232 147 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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28.10.2015 Patentblatt 2015/44 |
| (22) |
Anmeldetag: 24.04.2008 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2008/054969 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2009/086943 (16.07.2009 Gazette 2009/29) |
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| (54) |
BRENNER UND VERFAHREN ZUR VERRINGERUNG VON SELBSTINDUZIERTEN FLAMMENSCHWINGUNGEN
BURNER AND METHOD FOR REDUCING SELF-INDUCED FLAME OSCILLATIONS
BRÛLEUR ET PROCÉDÉ POUR RÉDUIRE DES OSCILLATIONS DE FLAMMES AUTOINDUITES
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL NO PL
PT RO SE SI SK TR |
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Priorität: |
11.01.2008 EP 08000497
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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29.09.2010 Patentblatt 2010/39 |
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Patentinhaber: Siemens Aktiengesellschaft |
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80333 München (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- HASE, Matthias
45478 Mülheim (DE)
- BARKOWSKI, David
46499 Hamminkeln (DE)
- KREBS, Werner
45481 Mülheim an der Ruhr (DE)
- KÖSTLIN, Berthold
47057 Duisburg (DE)
- LENZE, Martin
45359 Essen (DE)
- STAPPER, Martin
47475 Kamp-Lintfort (DE)
- VAN KAMPEN, Jaap
NL-6042 AR Roermond (NL)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 1 172 610 DE-A1- 2 350 227 US-A- 5 339 635
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WO-A-2006/069861 DE-A1- 2 856 399 US-A1- 2004 231 586
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Verringerung von selbstinduzierten
Flammenschwingungen und einen Brenner, mit dem dieses Verfahren durchgeführt werden
kann.
[0002] Selbstinduzierte Flammenschwingungen treten vielfach in Brennkammern auf und werden
in diesem Zusammenhang auch als Brennkammerbrummen bezeichnet. Für die Ausbildung
von Brennkammerschwingungen sind eine Rückkopplung zwischen Druckänderungen in der
Brennkammer und Massenstromschwankungen von Brennstoff und Luft verantwortlich. Die
Brennkammerschwingungen stellen einen unerwünschten Nebeneffekt des Verbrennungsvorganges
dar, da sie eine erhöhte mechanische und thermische Belastung der Brennerbauteile
und der Brennkammerbauteile bewirken. Zudem verursacht das Brennkammerbrummen eine
erhöhte Lärmbelastung in der Umgebung der jeweiligen Brennkammer.
[0003] Aus der
US 5 339 635 ist beispielsweise ein Brenner bekannt, bei dem im Hinblick auf eine stabile Verbrennung
eines mageren Vormischgases der Brennstoff und die Luft vor der Verbrennung derart
vermischt werden, dass in einer ersten Einrichtung getrennt zugeführter Brennstoff
mit Luft mit einem ersten Luftverhältnis gemischt wird und in einer zweiten Einrichtung
zum Vormischen von Brennstoff mit Luft zu einem Zusatz-Gasgemisch mit einem kleineren
Luftverhältnis als das erste Luftverhältnis gemischt wird und das Zusatz-Gasgemisch
ringförmig um das erste Gasgemisch in die Brennkammer eindüsbar ist.
[0004] Die
DE 28 56 399 A1 offenbart einen Brenner, bei dem zur Erreichung eines sehr feinen Brennstoffnebels
und einer kontrollierten Verteilung des Brennstoffs in der Luft, in ein Luftzufuhrrohr
Brennstoff eingedüst wird und unmittelbar stromab dieser Brennstoffeindüsung Luft
unter Hochdruck eingedüst wird.
[0005] Aus der
US 2004/231586 sind ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Mischen zweier gasförmiger Reaktionspartner
bekannt. Über eine Düse am einen Ende des Mischers wird ein erstes Gas eingedüst.
Über weitere, in die Wand des Mischers gebohrte Öffnungen, wird ein zweites Gas in
den Mischer eingebracht, wobei die weiteren Öffnungen in verschiedenen Ringen am Mischer
angebracht sind.
[0006] Eine Verringerung des Brennkammerbrummens beziehungsweise eine Minimierung von selbstinduzierten
Flammenschwingungen wird bisher teilweise mithilfe von Helmholtz-Resonatoren erreicht.
Eine weitere Möglichkeit besteht darin, dem verwendeten Brenner eine erhöhte Pilotgasmenge
zuzuführen. Pilotgas beziehungsweise Pilotbrennstoff wird üblicherweise zur Stabilisierung
der Flamme eingesetzt. Eine erhöhte Zuführung von Pilotgas führt allerdings auch zu
erhöhten NO
x-Emissionen.
[0007] Es ist daher eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein vorteilhaftes Verfahren
zur Verringerung von selbstinduzierten Flammenschwingungen zur Verfügung zu stellen.
Es ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen vorteilhaften Brenner
zur Verfügung zu stellen.
[0008] Die erste Aufgabe wird durch ein Verfahren nach Anspruch 1 und Anspruch 2 gelöst.
Die zweite Aufgabe wird durch einen Brenner nach Anspruch 11 und 12 gelöst. Die abhängigen
Ansprüche beinhalten weitere, vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung.
[0009] In dem erfindungsgemäßen Verfahren zur Verringerung von selbstinduzierten Flammenschwingungen
wird in einen ersten Fluidmassenstrom, der eine Strahldüse von einer Fluideinlassöffnung
zu einer Fluidauslassöffnung durchströmt, an mindestens einer in Bezug auf die Fluideinlassöffnung
stromabwärts gelegenen axialen Position der Strahldüse ein zweiter Fluidmassenstrom
eingedüst. Zusätzlich wird ein zuvor vom ersten Fluidmassenstrom abgezweigter dritter
Fluidmassenstrom an mehreren in axialer Richtung zueinander versetzt angeordneten
Position des Umfanges der Strahldüse in den ersten Fluidmassenstrom eingedüst. Von
den ersten und zweiten Fluidmassenströmen umfasst dabei einer Luft. Der andere Fluidmassenstrom
umfasst einen Brennstoff. Indem der Brennstoff und/oder die Luft an mehreren axialen
Positionen in einen die Strahldüse durchströmenden Hauptfluidmassenstrom eingedüst
wird, wird das Antwortverhalten zum Beispiel des Brennstoffmassenstroms so verschmiert,
dass sich eine Resonanz nur noch für einen geringen Anteil des Massenstroms einstellen
kann. Durch das erfindungsgemäße Verfahren wird eine Verschmierung der Verzögerungszeit
zwischen Eindüsung und Verbrennung erreicht. Das erfindungsgemäße Verfahren kann insbesondere
bei dem Betrieb eines Strahlbrenners umgesetzt werden, wobei die positiven Eigenschaften
eines Strahlbrenners erhalten bleiben.
[0010] Alternativ oder zusätzlich wird der zweite Fluidmassenstrom an mindestens einer in
Bezug auf den Umfang der Strahldüse gelegenen radialen Position der Strahldüse eingedüst.
Dies erreicht, wie oben bereits beschrieben, ebenfalls die Verschmierung der Verzögerungszeit
zwischen Eindüsung und Verbrennung.
[0011] Bevorzugt werden unterschiedliche radiale Brennstoffverteilungen realisiert. Hier
ist es z.B. im Teillastbetrieb von Vorteil die inneren Bereiche, d.h. den Bereichen
welche zur Mitte eines Gehäuses zeigen, fetter zu fahren. Somit können Flammenverlöschen
und CO-Emissionen vorgebeugt werden.
[0012] Bei dem einen Brennstoff umfassenden Fluidmassenstrom kann es sich beispielsweise
um ein Luft-Brennstoff-Gemisch handeln. Bei dem verwendeten Brennstoff kann es sich
insbesondere um gasförmigen Brennstoff, beispielsweise um Erdgas oder um ein Synthesegas,
handeln. Da für Erdgas die Brennstoffmassenströme deutlich geringer sind als die Luftmassenströme,
ist auch im Falle einer Eindüsung senkrecht zur Strömungsrichtung der Luft nicht mit
einer signifikanten Erhöhung des Druckverlustes zu rechnen. Des Weiteren kann das
Verfahren auch auf flüssige Brennstoffe angewandt werden.
[0013] Vorzugsweise können der zweite und/oder der dritte Fluidmassenstrom in einem Winkel
zwischen 0° und 90° in den ersten Fluidmassenstrom eingedüst werden. Zum Beispiel
kann der zweite Fluidmassenstrom in einem Winkel von 90° in den ersten Fluidmassenstrom
eingedüst werden und der dritte Fluidmassenstrom in einem Winkel von 45° in den ersten
Fluidmassenstrom eingedüst werden. Der Vorteil der Strahl-in-Querströmungseindüsung
ist ein Beitrag zu einer erhöhten Mischung des Luft-Brennstoff-Gemisches, während
eine Wandfilmbildung vor allem eine Maßnahme gegen Flammenrückschlag ist.
[0014] Der erfindungsgemäße Brenner umfasst mindestens eine Strahldüse mit einer Fluidhaupteinlassöffnung
und einer Fluidauslassöffnung, wobei die Fluidhaupteinlassöffnung mit einer ersten
Fluidzuleitung verbunden ist, wobei an mindestens einer in Bezug auf die Fluidhaupteinlassöffnung
stromabwärts gelegenen axialen Position der Strahldüse mindestens eine Fluidnebeneinlassöffnung,
die mit einer zweiten Fluidzuleitung verbunden ist, angeordnet ist. Der erfindungsgemäße
Brenner ist dadurch gekennzeichnet, dass Fluidnebeneinlassöffnungen mit der ersten
Fluidleitung verbunden und an mehreren in axialer Richtung zueinander versetzt angeordneten
Positionen entlang des Umfanges der Strahldüse angeordnet sind.
[0015] Alternativ umfasst der erfindungsgemäße Brenner mindestens eine Strahldüse mit einer
Fluidhaupteinlassöffnung und einer Fluidauslassöffnung, wobei die Fluidhaupteinlassöffnung
mit einer ersten Fluidzuleitung verbunden ist, wobei an mindestens einer in Bezug
auf den Umfang der Strahldüse gelegenen radialen Position der Strahldüse mindestens
eine Fluidnebeneinlassöffnung, die mit einer zweiten Fluidzuleitung verbunden ist,
angeordnet ist. Die alternative Form des erfindungsgemäßen Brenners ist ebenfalls
dadurch gekennzeichnet, dass Fluidnebeneinlassöffnungen mit der ersten Fluidleitung
verbunden und an mehreren in axialer Richtung zueinander versetzt angeordneten Positionen
entlang des Umfanges der Strahldüse angeordnet sind.
[0016] Weiterhin können die Fluidnebeneinlassöffnungen und die Fluidhaupteinlassöffnung
jeweils eine Mittelachse aufweisen. Dabei können die Mittelachsen der Fluidnebeneinlassöffnungen
einen Winkel zwischen 0° und 90° zu der Mittelachse der Fluidhaupteinlassöffnung und/oder
zu der Mittelachse der Strahldüse aufweisen. Vorteilhafterweise können die Mittelachsen
eines ersten Teiles der Fluidnebeneinlassöffnungen einen Winkel von 90° zu der Mittelachse
der Fluidhaupteinlassöffnung und/oder zu der Mittelachse der Strahldüse aufweisen
und die Mittelachsen eines zweites Teiles der Fluidnebeneinlassöffnungen einen Winkel
von 45° zu der Mittelachse der Fluidhaupteinlassöffnung und/oder zu der Mittelachse
der Strahldüse aufweisen. Der Vorteil der Strahl-in-Querströmungseindüsung ist ein
Beitrag zu einer erhöhten Mischung des Luft-Brennstoff-Gemisches, während eine Wandfilmbildung
vor allem eine Maßnahme gegen Flammenrückschlag ist.
[0017] Die Fluidnebeneinlassöffnungen und die Fluidhaupteinlassöffnung können jeweils eine
Mittelachse aufweisen und die Mittelachsen der Fluidnebeneinlassöffnungen können einen
Winkel zwischen 0° und 90° zu einer radialen Richtung in Bezug auf die Mittelachse
der Fluidhaupteinlassöffnung aufweisen. Dadurch kann tangential entlang des Umfanges
der Strahldüse eingedüst und auf diese Weise ein Wandfilm an der inneren Oberfläche
der Strahldüse erzeugt werden. Ein Eindüsen entlang des Umfanges der Strahldüse kann
auch zur Erzeugung von Wirbeln in der Strahldüse genutzt werden.
[0018] Mehrere mit Fluidnebeneinlassöffnungen verbundene Fluidzuleitungen können über einen
entlang des Umfanges der Strahldüse angeordneten Ringverteiler mit einander verbunden
sein.
[0019] Zudem kann eine Brennstoffdüse in der Fluidhaupteinlassöffnung oder unmittelbar vor
der Fluidhaupteinlassöffnung angeordnet sein. Die Brennstoffdüse kann einen Brennstoffverteiler
umfassen, der in oder unmittelbar vor der Fluidhaupteinlassöffnung angeordnet ist.
[0020] Mindestens eine Fluidnebeneinlassöffnung kann als entlang des Umfanges der Strahldüse
verlaufender Ringspalt ausgestaltet sein. In diesem Fall kann der erfindungsgemäße
Brenner mehrere Strahldüsen umfassen, wobei die Ringspalte der verschiedenen Strahldüsen
an jeweils unterschiedlichen axialen Positionen angeordnet sind. Durch die Variation
der axialen Posi tionen der Ringspalte wird ein zusätzlicher Designparameter gegen
thermoakustische Flammenschwingungen gewonnen.
[0021] Der erfindungsgemäße Brenner kann mehrere, beispielsweise ringförmig in Bezug auf
die Mittelachse des Brenners angeordnete, Strahldüsen umfassen. Er kann einen weiterhin
einen oder mehrere Pilotbrenner umfassen.
[0022] Bevorzugt wird der erfindungsgemäße Brenner in einer Gasturbine eingesetzt.
[0023] Weitere Merkmale, Eigenschaften und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden im
Folgenden anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die beigefügten Figuren
näher beschrieben.
Fig. 1 zeigt schematisch einen Schnitt durch einen Strahlbrenner quer zu dessen Längsrichtung.
Fig. 2 zeigt schematisch einen Schnitt durch einen weiteren Strahlbrenner quer zu
dessen Längsrichtung.
Fig. 3 zeigt schematisch einen Schnitt durch einen Teil eines nicht erfindungsgemäßen
Strahlbrenners in Längsrichtung.
Fig. 4 zeigt schematisch einen Schnitt durch einen Teil eines weiteren Strahlbrenners
in Längsrichtung.
Fig. 5 zeigt schematisch einen Schnitt durch einen Teil eines alternativen Strahlbrenners
in Längsrichtung.
Fig. 6 zeigt schematisch einen Schnitt in Längsrichtung durch einen weiteren Strahlbrenner.
Fig. 7 zeigt schematisch einen Schnitt durch einen Teil eines Strahlbrenners in Längsrichtung.
Fig. 8 zeigt schematisch einen Strahlbrenner in Längsrichtung, der einen Ringspalt
aufweist.
Fig. 9 zeigt schematisch eine alternative Anordnung des Ringspaltes des in der Figur
8 gezeigten Strahlbrenners.
Fig. 10 zeigt den Querschnitt eines Stahlbrenners sowie des Ringverteilers mit mehreren
radialen Fluidnebeneinlassöffnungen.
[0024] Die Figur 1 zeigt schematisch einen Schnitt durch einen Strahlbrenner 1 senkrecht
zu einer Mittelachse 4 des Brenners 1. Der Brenner 1 umfasst ein Gehäuse 6, welches
einen kreisförmigen Querschnitt aufweist. Innerhalb des Gehäuses 6 ist eine bestimmte
Anzahl an Strahldüsen 2 im Wesentlichen ringförmig angeordnet. Jede Strahldüse 2 weist
dabei einen kreisförmigen Querschnitt auf. Außerdem kann der Brenner 1 einen Pilotbrenner
umfassen.
[0025] Die Figur 2 zeigt schematisch einen Schnitt durch einen Strahlbrenner 101, wobei
der Schnitt senkrecht zur Mittelachse des Brenners 101 verläuft. Der Brenner 101 weist
ebenfalls ein Gehäuse 6 auf, welches einen kreisförmigen Querschnitt besitzt und in
welchem eine Anzahl innerer und äußerer Strahldüsen 2, 3 angeordnet ist. Die Strahldüsen
2, 3 weisen jeweils einen kreisförmigen Querschnitt auf, wobei die äußeren Strahldüsen
2 eine gleich große oder größere Querschnittsfläche besitzen als die inneren Strahldüsen
3. Die äußeren Strahldüsen 2 sind im Wesentlichen ringförmig innerhalb des Gehäuses
6 angeordnet und bilden einen äußeren Ring. Die inneren Strahldüsen 3 sind ebenfalls
innerhalb des Gehäuses 6 ringförmig angeordnet. Die inneren Strahldüsen 3 bilden einen
inneren Ring, der konzentrisch zu dem äußeren Strahldüsenring angeordnet ist.
[0026] Die Figuren 1 und 2 zeigen lediglich Beispiele für die Anordnung von Strahldüsen
2, 3 innerhalb eines Strahlbrenners 1, 101. Selbstverständlich sind alternative Anordnungen,
ebenso wie die Verwendung einer anderen Anzahl an Strahldüsen 2, 3 möglich.
[0027] Die Figur 3 zeigt schematisch einen Schnitt durch einen Teil eines Strahlbrenners
1 in Längsrichtung, also entlang der Mittelachse 4 des Brenners 1. Der Brenner 1 weist
mindestens eine in einem Gehäuse 6 angeordnete Strahldüse 2 auf. Die Mittelachse der
Strahldüse 2 ist durch die Bezugsziffer 5 gekennzeichnet. Die Strahldüse 2 umfasst
eine Fluidhaupteinlassöffnung 8 und eine Fluidauslassöffnung 9. An die Fluidauslassöffnung
9 schließt sich die Brennkammer 18 an. Zudem ist die Strahldüse 2 so in dem Gehäuse
6 angeordnet, dass die Fluidhaupteinlassöffnung 8 der Rückwand 24 des Brenners 1 zugewandt
ist. Das Gehäuse 6 umfasst weiterhin einen radial in Bezug auf die Mittelachse 4 des
Brenners 1 äußeren Gehäuseteil 27.
[0028] Die Strahldüse 2 ist strömungstechnisch mit einem Kompressor verbunden. Die von dem
Kompressor kommende Druckluft wird über einen Ringspalt 22 zur Fluidhaupteinlassöffnung
8 geleitet und/oder über eine Lufteinlassöffnung 23 radial in Bezug auf die Mittelachse
5 der Strahldüse 2 zur Fluidhaupteinlassöffnung 8 geleitet. In dem Fall, dass die
Druckluft durch den Ringspalt 22 der Strahldüse 2 zugeführt wird, strömt die komprimierte
Luft durch den Ringspalt 22 in Richtung des mit der Bezugsziffer 15 gekennzeichneten
Pfeils, also parallel zur Mittelachse 5 der Strahldüse 2. Die in Richtung des Pfeils
15 strömende Luft wird dann an der Rückwand 24 des Brenners 1 um 180° umgelenkt und
strömt anschließend durch die Fluidhaupteinlassöffnung 8 in die Strahldüse 2. Die
Strömungsrichtung der Luft innerhalb der Strahldüse 2 ist durch einen Pfeil 10 gekennzeichnet.
[0029] Zusätzlich oder alternativ zu einer Zufuhr der Druckluft durch den Ringspalt 22 kann
die von dem Kompressor kommende Druckluft auch durch eine Öffnung 23, die in dem Gehäuse
6 des Brenners 1 radial in Bezug auf die Mittelachse 5 der Strahldüse 2 angeordnet
ist, zugeleitet werden. Die Strömungsrichtung der durch die Öffnung 23 strömenden
Druckluft ist durch einen Pfeil 26 gekennzeichnet. In diesem Fall wird die Druckluft
anschließend um 90° umgelenkt und strömt dann durch die Fluidhaupteinlassöffnung 8
in die Strahldüse 2.
[0030] Der Brenner 1 kann grundsätzlich auch ohne den äußeren Gehäuseteil 27 beziehungsweise
ohne äußeres Gehäuse 27 ausgestaltet sein. In diesem Fall kann die Druckluft direkt
in das "Plenum", also den Bereich zwischen der Rückwand 24 und der Fluidhaupteinlassöffnung
8, strömen. Der erfindungsgemäße Brenner 1 kann weiterhin auch ohne die Rückwand 24
ausgestaltet sein.
[0031] Die Strahldüse 2 ist radial von einem Ringverteiler 7 umgeben, der über eine Brennstoffzuleitung
13 mit Brennstoff 12 versorgt wird. Der Ringverteiler 7 weist eine Anzahl an Fluidnebeneinlassöffnungen
14 auf, durch welche Brennstoff in den durch die Strahldüse 2 strömenden Luftmassenstrom
eingedüst werden kann. Die Fluidnebeneinlassöffnungen 14 können als Schlitz oder ovale
Düse ausgeführt sein. Dies ist besonders von Synthesegaseindüsung von Vorteil, da
damit der Luftströmung eine kleinere Anströmfläche geboten wird. Hieraus ergibt sich
auch eine geringere Tendenz zur Rezirkulation hinter der Brennstoffeindüsung. Die
Strömungsrichtung des durch die Fluidnebeneinlassöffnungen 14 in die Strahldüse 2
eingedüsten Brennstoffes 12 ist durch Pfeile 17 gekennzeichnet. Die Strömungsrichtung
17 des eingedüsten Brennstoffes 12 verläuft dabei senkrecht zur Mittelachse 5 der
Strahldüse 2 und damit auch senkrecht zur Hauptströmungsrichtung 10 der durch die
Strahldüse 2 strömenden Druckluft 11.
[0032] In der Figur 3 sind an drei verschiedenen axialen Positionen Fluidnebeneinlassöffnungen
14 angeordnet, wobei an jeder axialen Position jeweils zwei Fluidnebeneinlassöffnungen
14 einander gegenüberliegend angeordnet sind. Vorteilhafterweise sind eine Anzahl
an Fluidnebeneinlassöffnungen 14 entlang des Umfanges der Strahldüse 2 angeordnet.
Diese können insbesondere auch axial versetzt zueinander angeordnet sein. Grundsätzlich
können Fluidnebeneinlassöffnungen 14 an lediglich einer oder an noch weiteren axialen
Positionen entlang des Umfanges der Strahldüse 2 angeordnet sein.
[0033] Im Inneren der Strahldüse 2 bildet sich durch das Eindüsen des Brennstoffes 12 in
die durch die Strahldüse 2 strömende Druckluft 11 ein Brennstoff-Luft-Gemisch aus,
welches die Strahldüse 2 durch die Fluidauslassöffnung 9 in Richtung der Brennkammer
18 verlässt.
[0034] Die Figur 4 zeigt schematisch einen Schnitt durch einen erfindungsgemäßen Brenner
201, der eine Weiterentwicklung des in der Figur 3 gezeigten Brenners 1 darstellt.
Die von einem Kompressor kommende Druckluft 11 kann der Strahldüse 2 wiederum entweder
über einen Ringspalt 22 zugeführt werden oder, wie in der Figur 3 gezeigt ist, über
eine Lufteinlassöffnung senkrecht zur Mittelachse 5 der Strahldüse eingedüst werden.
Vorzugsweise wird in dieser Ausführungsvariante die Druckluft 11 über einen Ringspalt
22 der Strahldüse 2 zugeführt. Das Eindüsen senkrecht zur Mittelachse 5 ist daher
lediglich durch einen gestrichelten Pfeil 26 angedeutet.
[0035] Zusätzlich zu den im Zusammenhang mit der Figur 3 bereits beschriebenen Merkmalen
weist der in der Figur 4 gezeigte Brenner 201 neben den Fluidnebeneinlassöffnungen
14, durch die Brennstoff in die Strahldüse 2 eingedüst wird, weitere Fluidnebeneinlassöffnungen
25 auf, durch die zusätzliche Druckluft in der durch Pfeile 16 gekennzeichneten Strömungsrichtung
in die Strahldüse 2 eingedüst wird. Diese zusätzlichen Fluidnebeneinlassöffnungen
25 sind mit dem Ringspalt 22 verbunden. Das bedeutet, dass ein Teil der vom Kompressor
kommenden Druckluft 11 durch den Ringspalt 22 zur Rückwand 24 des Brenners geleitet
wird, dort um 180° umgelenkt wird und anschließend durch die Fluidhaupteinlassöffnung
8 in die Strahldüse 2 gelangt. Dieser Luftmassenstrom durchströmt die Strahldüse 2
in Richtung der durch einen Pfeil 10 gekennzeichneten Richtung. Ein anderer Teil der
vom Kompressor kommenden Druckluft wird von dem Ringspalt 22 durch die Fluidnebeneinlassöffnungen
25 in Richtung der durch die Pfeile 16 gekennzeichneten Strömungsrichtung in die Strahldüse
2 eingedüst. Die Fluidnebeneinlassöffnungen 25 können dabei an verschiedenen axialen
Positionen der Strahldüse 2 angeordnet sein. In der Figur 4 sind die Fluidnebeneinlassöffnungen
25, durch welche Druckluft in die Strahldüse 2 eingedüst wird, so angeordnet, dass
jeweils in Strömungsrichtung 10 stromabwärts hinter einer Fluidnebeneinlassöffnung
14, durch die Brennstoff 12 in die Strahldüse 2 eingedüst wird, eine Fluidnebeneinlassöffnung
25 angeordnet ist. Beliebige andere Anordnungen sind selbstverständlich möglich. Es
ist allerdings vorteilhaft, wenn die Fluidnebeneinlassöffnungen 25 entlang des Umfanges
der Strahldüse 2 radial versetzt angeordnet sind. Auf diese Weise wird die Strömung
nicht immer an der gleichen Umfangsposition geschwächt.
[0036] In der Figur 4 sind die Fluidnebeneinlassöffnungen 14 und 25 so angeordnet, dass
der Brennstoff 12 durch die Fluidnebeneinlassöffnungen 14 senkrecht zur Strömungsrichtung
10 der durch die Fluidhaupteinlassöffnung 8 in die Strahldüse 2 strömenden Druckluft
11 eingedüst wird. Weitere Druckluft wird durch die Fluidnebeneinlassöffnungen 25
in einem Winkel von etwa 45° zur Hauptströmungsrichtung 10 in die Strahldüse 2 eingedüst.
Sowohl der Brennstoff 12 als auch die zusätzliche Druckluft können in einem beliebigen
anderen Winkel zwischen 0° und 90° zur Hauptströmungsrichtung 10 an verschiedenen
axialen Positionen in die Strahldüse 2 eingedüst werden. Da beispielsweise für Erdgas
die Brennstoffmassenströme deutlich geringer sind als die Luftmassenströme, ist auch
im Falle einer senkrechten Brennstoffeindüsung nicht mit einer signifikanten Erhöhung
des Druckverlustes zu rechnen. Der Brennstoff 12 kann auch entgegen der Luftströmungsrichtung
10 eingedüst werden.
[0037] Grundsätzlich kann der Brennstoff über ein oder mehrere Brennstoffzuleitungen 13
zugeführt und über einen Ringverteiler 7 zu den einzelnen Strahldüsen 2 transportiert
werden. Im Falle des Vorliegens mehrerer Brennstoffzuleitungen 13 können diese vorteilhafterweise
entlang des Umfanges des Brenners angeordnet werden. Es ist weiterhin vorteilhaft,
wenn die Eindüsung des Brennstoffes in den Luftstrahl an mehr als einer axialen Position
des Strahlrohres 2 vollzogen wird. Zudem kann für eine bessere Durchmischung an mehreren
Umfangspositionen des Strahlrohres 2 eingedüst werden.
[0038] Im Folgenden wird ein zweites Ausführungsbeispiel anhand der Figuren 5 bis 7 näher
beschrieben. Elemente, die Elementen entsprechen, die bereits im ersten Ausführungsbeispiel
beschrieben wurden, sind mit denselben Bezugsziffern versehen und werden nicht erneut
im Detail beschrieben.
[0039] Die Figuren 5 bis 7 zeigen jeweils Schnitte durch einen Teil eines Brenners 301 entlang
der Mittelachse 4 des Brenners 301. Der Brenner 301 weist mindestens eine, vorteilhafterweise
jedoch mehrere, im Wesentlichen ringförmig um die Mittelachse 4 angeordnete Strahldüsen
2 auf. In Bezug auf mögliche Anordnungen der Strahldüsen 2, 3 wird auf die Figuren
1 und 2 und die in diesem Zusammenhang gemachten Ausführungen verwiesen.
[0040] Im Bereich der Fluidhaupteinlassöffnung 8 der Strahldüse 2 ist in den Figuren 5 bis
7 eine Brennstoffdüse 19 angeordnet. Durch die Brennstoffdüse 19 wird Brennstoff 12
in die Strahldüse 2 eingedüst. Vorzugsweise wird der Brennstoff 12 in einem Winkel
von etwa 45° zur Strömungsrichtung 10 der durch die Fluidhaupteinlassöffnung 8 in
die Strahldüse einströmende Druckluft 11 eingedüst. Die Strömungsrichtung des durch
die Brennstoffdüse 19 eingedüsten Brennstoffes 12 ist durch Pfeile 17 gekennzeichnet.
Der Brennstoff 12 kann ebenso in einem anderen Winkel zwischen 0° und 90° zur Strömungsrichtung
10 der Druckluft 11 in die Strahldüse 2 eingedüst werden.
[0041] An verschiedenen axialen Positionen der Strahldüse 2 sind weitere Fluidnebeneinlassöffnungen
25 angeordnet, durch die Druckluft in die Strahldüse 2 eingedüst werden kann. Die
Druckluft wird dabei über einen Ringspalt 22 zu den Fluidnebeneinlassöffnungen 25
geleitet. In den Figuren 5 und 6 wird die Druckluft durch die Fluidnebeneinlassöffnungen
25 senkrecht zur Mittelachse 5 der Strahldüse in die Strahldüse 2 eingedüst. Dabei
strömt in der Figur 5 die von einem Kompressor kommende Druckluft in Richtung des
Pfeils 15 durch den Ringspalt 22.
[0042] In der Figur 6 wird die von einem Kompressor kommende Druckluft durch eine Lufteinlassöffnung
23 senkrecht zur Mittelachse 5 der Strahldüse 2 in den Brenner 301 eingedüst. Die
Strömungsrichtung der die Öffnung 23 passierenden Druckluft 11 ist durch einen Pfeil
26 gekennzeichnet. Die Druckluft 11 strömt nun durch den Ringspalt 22 zu den Fluidnebeneinlassöffnungen
25 und gelangt über diese in die Strahldüse 2. Der Hauptanteil der Druckluft 11 wird
jedoch durch die Fluidhaupteinlassöffnung 8 in Strömungsrichtung 10 in die Strahldüse
2 eingeleitet.
[0043] Die Figur 7 zeigt eine alternative Ausgestaltung des in der Figur 5 gezeigten Brenners
301. Im Unterschied zu der Figur 5 sind in der Figur 7 die Fluidnebeneinlassöffnungen
25 so angeordnet, dass die durch die Fluidnebeneinlassöffnungen 25 in die Strahldüse
2 eingedüste Druckluft in einem Winkel von etwa 45° zur Mittelachse 5 des Strahlrohres
2 in dieses eingedüst wird. Grundsätzlich ist auch ein anderer Eindüswinkel zwischen
0° und 90° möglich und sinnvoll.
[0044] Die für die axial gestufte Lufteindüsung des vorliegenden Ausführungsbeispieles verwendete
Luft kann entweder aus dem Ringspalt 22 oder direkt aus einem den Brenner 301 umgebenden
Plenum entnommen werden und in das Brennstoff-Luft-Gemisch in der Strahldüse eingedüst
werden. Die Luft kann dabei als Strahl in die Querströmung oder als Wandfilm eingebracht
werden. Der Vorteil einer Strahl-in-Querströmungseindüsung ist ein Beitrag zu einer
erhöhten Mischung des Brennstoff-LuftGemisches, während eine Wandfilmbildung vor allem
eine Maßnahme gegen einen möglichen Flammenrückschlag ist. Weiterhin kann die Luft
tangential in Bezug auf den Umfang der Strahldüse 2 in diese eingedüst werden. Dabei
kann auf der kompletten inneren Oberfläche der Strahldüse 2 ein Wandfilm erzeugt werden.
Ein tangentiales Eindüsen kann zudem zur Wirbelerzeugung in der Strahldüse 2 genutzt
werden.
[0045] Denkbar ist auch eine Strahl-in-Querströmungseindüsung mit einer Wandfilmeindüsung
zu kombinieren, indem die Düsen sehr kurz hintereinander angeordnet sind. Die Strahl-in-Querströmungseindüsung
sorgt für eine verbesserte Mischung, vor allem auch im Kernbereich des Strahls, und
der Film der zweiten Düse stärkt die Strömungsgrenzschicht und verhindert somit einen
Flammenrückschlag. Diese Ausgestaltung ist insbesondere vorteilhaft für eine zentrale
Co-Flow-Eindüsung in der Hauptbrennstoffeindüsung, zum Beispiel für Synthesegas. Bei
einem hohen Luftanteil in der axialen Stufung ist es möglich, die Düsendurchmesser
der Strahldüse so anzupassen, dass die Strömungsgeschwindigkeit in der Düse im Wesentlichen
gleich bleibt.
[0046] Im Folgenden wird ein drittes Ausführungsbeispiel anhand der Figuren 8 und 9 näher
beschrieben. Elemente, die Elementen der ersten Ausführungsbeispiele entsprechen,
sind mit denselben Bezugsziffern versehen und werden nicht erneut im Detail beschrieben.
[0047] Die Figuren 8 und 9 zeigen schematisch verschiedene Varianten eines Brenners 401
in Längsrichtung entlang der Mittelachse 4 des Brenners 401. Der Brenner 401 weist
eine Anzahl Strahldüsen 2 auf, die im Wesentlichen ringförmig um die Mittelachse 4
des Brenners 401 angeordnet sind. In Bezug auf mögliche Anordnungen der Strahldüsen
2, 3 wird auf die Figuren 1 und 2 und die in diesem Zusammenhang gemachten Ausführungen
verwiesen.
[0048] Jede Strahldüse 2 umfasst eine Fluidhaupteinlassöffnung 8 und eine Fluidauslassöffnung
9. Die Fluidauslassöffnung 9 mündet in die Brennkammer 18. In der Fluidhaupteinlassöffnung
8 ist eine Brennstoffdüse 19 angeordnet. Die Brennstoffdüse 19 umfasst einen Brennstoffverteiler
20, mit dessen Hilfe an verschiedenen radialen Positionen und verschiedenen Umfangspositionen
der Fluidhaupteinlassöffnung 8 Brennstoff 12 in die Strahldüse 2 eingedüst werden
kann. Die Strömungsrichtung des eingedüsten Brennstoffes 12 ist durch Pfeile 17 gekennzeichnet.
[0049] An einer weiteren stromabwärts in Bezug auf die Strömungsrichtungen 10 und 17 gelegenen
axialen Position der Strahldüse 2 ist ein Ringspalt 21 angeordnet. Durch den Ringspalt
21 wird Luft in die Strahldüse 2 eingedüst. Die Strömungsrichtung der eingedüsten
Luft ist durch Pfeile 16 gekennzeichnet. Die Luft wird dabei nahezu parallel zu der
Mittelachse 5 der Strahldüse 2 in diese eingedüst. Im Unterschied zu der in der Figur
8 gezeigten Variante ist in der Figur 9 der Ringspalt 21 an einer stromabwärts von
der Fluidhaupteinlassöffnung 8 weiter entfernt gelegenen Position angeordnet. In beiden
in den Figuren 8 und 9 gezeigten Varianten kann die verwendete Druckluft von einem
Kompressor entweder durch einen Ringspalt 22 in Strömungsrichtung 15 zur Fluidhaupteinlassöffnung
8 der Strahldüse 2 geleitet werden und/oder senkrecht zur Mittelachse 5 in Strömungsrichtung
26 eingedüst werden.
[0050] Die in den Figuren 8 und 9 gezeigten Ausführungsvarianten beinhalten die Möglichkeit,
den stromabwärts in Bezug auf die Strömungsrichtung 15 der vom Kompressor kommenden
Druckluft gelegenen Düsenteil, an dem auch die Brennstoffverteilung hängt, von der
Rückwand 24 des Brenners aus in den Brenner 401 zu stecken und diesen durch den vorderen,
brennkammerseitigen Teil zu positionieren, zum Beispiel durch Abstandhalter in dem
Ringraum. Im Extremfall sitzt der stromabwärts gelegene Düsenteil direkt im Flammrohrboden.
Die Fig. 10 zeigt einen Querschnitt eines Stahlbrenners 1 sowie des Ringverteilers
7 mit mehreren radialen Fluidnebeneinlassöffnungen 14. Der Ringverteiler 7 umfaßt
dabei einen kompletten Kranz von Strahldüsen 2. Von den Ringverteiler 7 gehen Fluidnebeneinlassöffnungen
14 ab, die die Strahldüsen 2 an unterschiedlichen Umfangspositionen treffen. Dabei
können lange Fluidnebeneinlassöffnungen 14 angestellt werden. Auch können Fluidnebeneinlassöffnungen
14 einen Winkel zur Strahldüse 2 aufweisen. Die Strahldüsen 2 können dabei beliebig
angeordnet sein. Auch ist vorstellbar dass lediglich ein außenliegender Ringverteiler
7 mit Brennstoff vorliegt und die Strahldüsen in dessen inneren beliebig angeordnet
sind (zentraler Strahlbrenner 1).
[0051] Der erfindungsgemäße Brenner 201, 301, 401 kann in allen Ausführungsbeispielen und
Ausführungsvarianten auch ohne den äußeren Gehäuseteil 27 beziehungsweise ohne äußeres
Gehäuse 27 ausgestaltet sein. In diesem Fall kann die Druckluft direkt in das "Plenum",
also den Bereich zwischen der Rückwand 24 und der Fluidhaupteinlassöffnung 8, strömen.
Der erfindungsgemäße Brenner 1, 101, 201, 301, 401 kann weiterhin auch ohne die Rückwand
24 ausgestaltet sein.
[0052] Durch eine Variation der axialen Positionen der Ringspalte 21 wird ein zusätzlicher
Designparameter gegen thermoakustische Flammenschwingungen gewonnen. Außerdem besteht
die Möglichkeit, die unterschiedlichen Strahldüsen 2 eines Brenners 401 mit Ringspalten
21 an unterschiedlichen axialen Positionen zu versehen.
1. Verfahren zur Verringerung von selbstinduzierten Flammenschwingungen,
worin in einen ersten Fluidmassenstrom, der Luft (11) umfasst und der eine Strahldüse
(2, 3) von einer Fluideinlassöffnung (8) zu einer Fluidauslassöffnung (9) durchströmt,
an mindestens einer in Bezug auf die Fluideinlassöffnung (8) stromabwärts gelegenen
axialen Position der Strahldüse (2, 3) ein zweiter Fluidmassenstrom eingedüst wird,
der einen Brennstoff (12) umfasst,
dadurch gekennzeichnet, dass aus der Fluidzuleitung (22), aus der der erste Fluidmassenstrom in die Strahldüse
(2, 3) strömt, zusätzlich ein dritter Fluidmassenstrom an mehreren in axialer Richtung
zueinander versetzt angeordneten Positionen des Umfanges der Strahldüse (2, 3) in
den ersten Fluidmassenstrom eingedüst wird.
2. Verfahren zur Verringerung von selbstinduzierten Flammenschwingungen,
worin in einen ersten Fluidmassenstrom, der Luft (11) umfasst und der eine Strahldüse
(2, 3) von einer Fluideinlassöffnung (8) zu einer Fluidauslassöffnung (9) durchströmt,
an mindestens einer in Bezug auf den Umfang der Strahldüse (2) gelegenen radialen
Position der Strahldüse (2, 3) ein zweiter Fluidmassenstrom eingedüst wird, der einen
Brennstoff (12) umfasst,
dadurch gekennzeichnet, dass aus der Fluidzuleitung (22), aus der der erste Fluidmassenstrom in die Strahldüse
(2, 3) strömt, zusätzlich ein dritter Fluidmassenstrom an mehreren in axialer Richtung
zueinander versetzt angeordneten Positionen des Umfanges der Strahldüse (2, 3) in
den ersten Fluidmassenstrom eingedüst wird.
3. Verfahren nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, dass unterschiedliche radiale Brennstoffverteilungen realisiert werden.
4. Verfahren nach Anspruch 1 bis 3,
worin der zweite Fluidmassenstrom an mehreren Positionen des Umfanges der Strahldüse
(2, 3) in den ersten Fluidmassenstrom eingedüst wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 4,
worin der zweite Fluidmassenstrom an mehreren in axialer Richtung zueinander versetzt
angeordneten Positionen des Umfangs der Strahldüse (2,3) in den ersten Fluidmassenstrom
eingedüst wird.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, worin der einen Brennstoff umfassende
zweite Fluidmassenstrom ein Luft-Brennstoff-Gemisch ist.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
worin der zweite und/oder der dritte Fluidmassenstrom in einem Winkel zwischen 0°
und 90° in den ersten Fluidmassenstrom eingedüst werden/wird.
8. Verfahren nach Anspruch 7,
worin der zweite Fluidmassenstrom in einem Winkel von 90° in den ersten Fluidmassenstrom
eingedüst wird und der dritte Fluidmassenstrom in einem Winkel von 45° in den ersten
Fluidmassenstrom eingedüst wird.
9. Brenner (1,101,201,301,401), der mindestens eine Strahldüse (2,3) mit einer Fluidhaupteinlassöffnung
(8) und einer Fluidauslassöffnung (9) umfasst, wobei die Fluidhaupteinlassöffnung
(8) mit einer ersten Fluidzuleitung (22), die eine Luftleitung ist, verbunden ist,
wobei Brennstoff entweder über eine Brennstoffdüse (19), die in oder unmittelbar vor
der Fluidhaupteinlassöffnung (8) angeordnet ist, oder über mindestens eine in Bezug
auf die Fluidhaupteinlassöffnung (8) stromabwärts gelegenen axialen Position der Strahldüse
(2,3) und mit einer Brennstoffzuleitung (7,13) verbundenen ersten Fluidnebeneinlassöffnung
(14), in die Strahldüse (2,3) eindüsbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass zweite Fluidnebeneinlassöffnungen (21,25) mit der ersten Fluidleitung (22) verbunden
und an mehreren in axialer Richtung zueinander versetzt angeordneten Positionen entlang
des Umfanges der Strahldüse (2,3) angeordnet sind.
10. Brenner (1, 101, 201, 301, 401),
der mindestens eine Strahldüse (2, 3) mit einer Fluidhaupteinlassöffnung (8) und einer
Fluidauslassöffnung (9) umfasst, wobei die Fluidhaupteinlassöffnung (8) mit einer
ersten Fluidzuleitung (22), die eine Luftzuleitung ist, verbunden ist,
wobei Brennstoff entweder über eine Brennstoffdüse (19), die in oder unmittelbar vor
der Fluidhaupteinlassöffnung (8) angeordnet ist, oder über mindestens eine in Bezug
auf den Umfang der Strahldüse (2) gelegenen radialen Position der Strahldüse und mit
einer Brennstoffzuleitung (7,13) verbundenen ersten Fluidnebeneinlassöffnung (14)
in die Strahldüse (2,3) eindüsbar ist,
dadurch gekennzeichnet, dass zweite Fluidnebeneinlassöffnungen (21, 25) mit der ersten Fluidleitung (22) verbunden
und an mehreren in axialer Richtung zueinander versetzt angeordneten Positionen entlang
des Umfanges der Strahldüse (2, 3) angeordnet sind.
11. Brenner (1, 101, 201, 301, 401) nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass
erste Fluidnebeneinlassöffnungen (14) an mehreren Positionen entlang des Umfanges
der Strahldüse (2, 3) angeordnet sind.
12. Brenner (1, 101, 201, 301, 401) nach einem der Ansprüche 9 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, dass
erste Fluidnebeneinlassöffnungen (14) an mehreren in axialer Richtung zueinander versetzt
angeordneten Positionen entlang des Umfanges der Strahldüse (2, 3) angeordnet sind.
13. Brenner (1, 101, 201, 301, 401) nach einem der Ansprüche 9 bis 12,
dadurch gekennzeichnet, dass die ersten oder zweiten Fluidnebeneinlassöffnungen (14, 21, 25) und die Fluidhaupteinlassöffnung
(8) jeweils eine Mittelachse aufweisen und die Mittelachsen der ersten oder zweiten
Fluidnebeneinlassöffnungen (14, 21, 25) einen Winkel zwischen 0° und 90° zu der Mittelachse
der Fluidhaupteinlassöffnung (8) und/oder zu der Mittelachse (5) der Strahldüse (2,
3) aufweisen.
14. Brenner (1, 101, 201, 301, 401) nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittelachsen eines ersten Teiles der ersten oder zweiten Fluidnebeneinlassöffnungen
(14, 21, 25) einen Winkel von 90° zu der Mittelachse der Fluidhaupteinlassöffnung
(8) und/oder zu der Mittelachse (5) der Strahldüse (2, 3) aufweisen und die Mittelachsen
eines zweiten Teiles der ersten oder zweiten Fluidnebeneinlassöffnungen (14, 21, 25)
einen Winkel von 45° zu der Mittelachse der Fluidhaupteinlassöffnung und/oder zu der
Mittelachse (5) der Strahldüse (2, 3) aufweisen.
15. Brenner (1, 101, 201, 301, 401) nach einem der Ansprüche 9 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass
die ersten oder zweiten Fluidnebeneinlassöffnungen (14, 21, 25) und die Fluidhaupteinlassöffnung
(8) jeweils eine Mittelachse aufweisen und die Mittelachsen der ersten oder zweiten
Fluidnebeneinlassöffnungen (14, 21, 25) einen Winkel zwischen 0° und 90° zu einer
radialen Richtung in Bezug auf die Mittelachse der Fluidhaupteinlassöffnung (8) aufweisen.
16. Brenner (1, 101, 201, 301, 401) nach einem der Ansprüche 9 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass
mehrere mit ersten Fluidnebeneinlassöffnungen (14) verbundene Fluidzuleitungen (7)
über einen entlang des Umfanges der Strahldüse (2, 3) angeordneten Ringverteiler (7)
miteinander verbunden sind.
17. Brenner (1, 101, 201, 301, 401) nach einem der Ansprüche 9 bis 16,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Brennstoffdüse (19) einen Brennstoffverteiler (20) umfasst, der in oder unmittelbar
vor der Fluidhaupteinlassöffnung (8) angeordnet ist.
18. Brenner (1, 101, 201, 301, 401) nach einem der Ansprüche 9 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass
mindestens die zweite Fluidnebeneinlassöffnung (21) als entlang des Umfanges der Strahldüse
(2, 3) verlaufender Ringspalt (21) ausgestaltet ist.
19. Brenner (1, 101, 201, 301, 401) nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass
der Brenner (1, 101, 201, 301, 401) als Strahlbrenner ausgebildet ist und mehrere
Strahldüsen (2, 3) umfasst und die Ringspalte (21) der verschiedenen Strahldüsen (2,
3) an jeweils unterschiedlichen axialen Positionen angeordnet sind.
20. Gasturbine die einen Brenner nach Anspruch 9 oder Anspruch 10 oder Anspruch 9 und
10 umfasst.
1. Method for reducing self-induced flame oscillations, wherein, into a first mass flow
of fluid comprising air (11) and flowing through a jet nozzle (2, 3) from a fluid
inlet opening (8) to a fluid outlet opening (9),
there is injected a second mass flow of fluid comprising a fuel (12) at at least one
axial position on the jet nozzle (2, 3) downstream of the fluid inlet opening (8),
characterised in that, from the fuel line (22) from which the first mass flow of fluid flows into the jet
nozzle (2, 3), a third mass flow of fluid is additionally injected into the first
mass flow of fluid at a plurality of positions disposed mutually offset in the axial
direction around the circumference of the jet nozzle (2, 3).
2. Method for reducing self-induced flame oscillations, wherein, into a first mass flow
of fluid comprising air (11) and flowing through a jet nozzle (2, 3) from a fluid
inlet opening (8) to a fluid outlet opening (9),
there is injected a second mass flow of fluid comprising a fuel (12) at at least one
radial position on the jet nozzle (2, 3) with respect to the circumference of the
jet nozzle (2),
characterised in that, from the fuel line (22) from which the first mass flow of fluid flows into the jet
nozzle (2, 3), a third mass flow of fluid is additionally injected into the first
mass flow of fluid at a plurality of positions disposed mutually offset in the axial
direction around the circumference of the jet nozzle (2, 3).
3. Method according to claim 2,
characterised in that different radial fuel distributions are implemented.
4. Method according to claims 1 to 3,
wherein the second mass flow of fluid is injected into the first mass flow of fluid
at a plurality of positions around the circumference of the jet nozzle (2, 3).
5. Method according to claim 4,
wherein the second mass flow of fluid is injected into the first mass flow of fluid
at a plurality of positions disposed mutually offset in the axial direction around
the circumference of the jet nozzle (2, 3).
6. Method according to one of claims 1 to 5,
wherein the second mass flow of fluid comprising a fuel is an air/fuel mixture.
7. Method according to one of claims 1 to 6,
wherein the second and/or the third mass flow of fluid is injected into the first
mass flow of fluid at an angle of between 0° and 90°.
8. Method according to claim 7,
wherein the second mass flow of fluid is injected into the first mass flow of fluid
at an angle of 90° and the third mass flow of fluid is injected into the first mass
flow of fluid at an angle of 45°.
9. Burner (1, 101, 201, 301, 401),
comprising at least one jet nozzle (2, 3) with a main fluid inlet opening (8) and
a fluid outlet opening (9), wherein the main fluid inlet opening (8) is connected
to a first fluid supply line (22) which is an air supply line,
wherein fuel can be injected into the jet nozzle (2, 3) either via a fuel nozzle (19)
which is disposed in or immediately preceding the main fluid inlet opening (8), or
via at least one axial position on the jet nozzle (2, 3) downstream of the main fluid
inlet opening (8) and with a first fluid inlet opening (14) connected to a fluid supply
line (7, 13), characterised in that second secondary fluid inlet openings (21, 25) are connected to the first fluid supply
line (22) and disposed at a plurality of positions disposed in a mutually offset manner
in the axial direction along the circumference of the jet nozzle (2, 3).
10. Burner (1, 101, 201, 301, 401),
comprising at least one jet nozzle (2, 3) with a main fluid inlet opening (8) and
a fluid outlet opening (9), wherein the main fluid inlet opening (8) is connected
to a first fluid supply line (22) which is an air supply line,
wherein fuel can be injected into the jet nozzle (2, 3) either via a fuel nozzle (19)
which is disposed in or immediately preceding the main fluid inlet opening (8), or
via at least one radial position of the jet nozzle with respect to the circumference
of the jet nozzle (2) and with a first secondary fluid inlet opening (14) connected
to a fluid supply line (7, 13),
characterised in that second secondary fluid inlet openings (21, 25) are connected to the first fluid supply
line (22) and disposed at a plurality of positions disposed in a mutually offset manner
in the axial direction along the circumference of the jet nozzle (2, 3).
11. Burner (1, 101, 201, 301, 401) according to claim 9 or 10, characterised in that first secondary fluid inlet openings (14) are disposed at a plurality of positions
along the circumference of the jet nozzle (2, 3).
12. Burner (1, 101, 201, 301, 401) according to claims 9 to 11,
characterised in that first secondary fluid inlet openings (14) are disposed at a plurality of positions
disposed in a mutually offset manner along the circumference of the jet nozzle (2,
3).
13. Burner (1, 101, 201, 301, 401) according to one of claims 9 to 12,
characterised in that the first or second secondary fluid inlet openings (14, 21, 25) and the main fluid
inlet opening (8) each have a central axis and the central axes of the first or second
secondary fluid inlet openings (14, 21, 25) are at an angle of between 0° and 90°
to the central axis of the main fluid inlet opening (8) and/or to the central axis
(5) of the jet nozzle (2, 3).
14. Burner (1, 101, 201, 301, 401) according to claim 13, characterised in that the central axes of a first portion of the first or second secondary fluid inlet
openings (14, 21, 25) are at an angle of 90° to the central axis of the main fluid
inlet opening (8) and/or to the central axis (5) of the jet nozzle (2, 3), and the
central axes of a second portion of the first or second secondary fluid inlet openings
(14, 21, 25) are at an angle of 45° to the central axis of the main fluid inlet opening
and/or to the central axis (5) of the jet nozzle (2, 3).
15. Burner (1, 101, 201, 301, 401) according to one of claims 9 to 14, characterised in that
the first or second secondary fluid inlet openings (14, 21, 25) and the main fluid
inlet opening (8) each have a central axis and the central axes of the first or second
secondary fluid inlet openings (14, 21, 25) are at an angle of between 0° and 90°
to a radial direction with respect to the central axis of the main fluid inlet opening
(8).
16. Burner (1, 101, 201, 301, 401) according to one of claims 9 to 21, characterised in that
a plurality of fluid supply lines (7) connected to first secondary fluid inlet openings
(14, 21, 25) are interconnected via an annular distributor (7) disposed along the
circumference of the jet nozzle (2, 3).
17. Burner (1, 101, 201, 301, 401) according to one of claims 9 to 16, characterised in that
the fuel nozzle (19) comprises a fuel distributor (20) which is disposed in or immediately
preceding the main fluid inlet opening (8).
18. Burner (1, 101, 201, 301, 401) according to one of claims 9 to 17, characterised in that
at least the second secondary fluid inlet opening (21) is implemented as an annular
gap (21) running along the circumference of the jet nozzle (2, 3).
19. Burner (1, 101, 201, 301, 401) according to claim 18, characterised in that
the burner (1, 101, 201, 301, 401) is implemented as a jet burner and comprises a
plurality of jet nozzles (2, 3) and the annular gaps (21) of the different jet nozzles
(2, 3) are disposed at different axial positions in each case.
20. Gas turbine comprising a burner according to claim 9 or claim 10 or claims 9 and 10.
1. Procédé de réduction d'oscillations de flamme autoinduites,
dans lequel on injecte, dans un premier courant massique de fluide qui comprend de
l'air ( 11 ) et qui passe dans une tuyère ( 2, 3 ) d'échappement d'une ouverture (
8 ) d'entrée de fluide à une ouverture ( 9 ) de sortie de fluide,
en au moins une position axiale de la tuyère ( 2, 3 ) d'échappement en aval par rapport
à l'ouverture ( 8 ) d'entrée de fluide, un deuxième courant massique de fluide qui
comprend un combustible ( 12 ),
caractérisé en ce qu'à partir de l'arrivée ( 22 ) de fluide, à partir de laquelle le premier courant massique
de fluide arrive dans la tuyère ( 2, 3 ) d'échappement, on injecte dans le premier
courant massique de fluide supplémentairement un troisième courant massique de fluide
en plusieurs positions du pourtour de la tuyère ( 2, 3 ) d'échappement décalées les
unes par rapport aux autres dans la direction axiale.
2. Procédé de réduction d'oscillations de flamme autoinduites,
dans lequel on injecte, dans un premier courant massique de fluide qui comprend de
l'air ( 11 ) et qui passe dans une tuyère ( 2, 3 ) d'échappement, d'une ouverture
( 8 ) d'entrée de fluide à une ouverture ( 9 ) de sortie de fluide,
en au moins une position radiale de la tuyère ( 2, 3 ) d'échappement par rapport au
pourtour de la tuyère ( 2 ) d'échappement, un deuxième courant massique de fluide
qui comprend un combustible ( 12 ),
caractérisé en ce qu'à partir de l'arrivée ( 22 ) de fluide, à partir de laquelle le premier courant massique
de fluide arrive dans la tuyère ( 2, 3 ) d'échappement, on injecte dans le premier
courant massique de fluide supplémentairement un troisième courant massique de fluide
en plusieurs positions du pourtour de la tuyère ( 2, 3 ) d'échappement décalées les
unes par rapport aux autres dans la direction axiale.
3. Procédé suivant la revendication 2,
caractérisé en ce que l'on réalise des répartitions radiales différentes de combustible.
4. Procédé suivant les revendications 1 à 3,
dans lequel on injecte, dans le premier courant massique de fluide, le deuxième courant
massique de fluide en plusieurs positions du pourtour de la tuyère ( 2, 3 ) d'échappement.
5. Procédé suivant la revendication 4,
dans lequel on injecte, dans le premier courant massique de fluide, le deuxième courant
massique de fluide en plusieurs positions du pourtour de la tuyère ( 2, 3 ) d'échappement
décalées les unes par rapport aux autres dans la direction axiale.
6. Procédé suivant l'une des revendications 1 à 5,
dans lequel le deuxième courant massique de fluide comprenant un combustible est un
mélange d'air et de combustible.
7. Procédé suivant l'une des revendications 1 à 6,
dans lequel on injecte, dans le premier courant massique de fluide, le deuxième et/ou
le troisième courants massiques de fluide suivant un angle compris entre 0° et 90°.
8. Procédé suivant la revendication 7,
dans lequel on injecte dans le premier courant massique de fluide, le deuxième courant
massique de fluide suivant un angle de 90°, et on injecte, dans le premier courant
massique de fluide, le troisième courant massique de fluide suivant un angle de 45°.
9. Brûleur ( 1, 101, 201, 301, 401, ), qui comprend au moins une tuyère ( 2, 3 ) d'échappement
ayant une ouverture ( 8 ) d'entrée principale de fluide et une ouverture ( 9 ) de
sortie de fluide, l'ouverture ( 8 ) d'entrée principale de fluide communiquant avec
une première arrivée ( 22 ) de fluide, qui est un conduit pour de l'air, du combustible
pouvant être injecté dans la tuyère ( 2, 3 ) d'échappement, soit par une tuyère (
19 ) à combustible qui est montée dans ou juste avant l'ouverture ( 8 ) d'entrée principale
de fluide, soit par au moins une première ouverture ( 14 ) d'entrée auxiliaire de
fluide en une position de la tuyère ( 2, 3 ) d'échappement axiale, en aval par rapport
à l'ouverture ( 8 ) d'entrée principale de fluide, et communiquant avec une arrivée
( 7, 13 ) de combustible, caractérisé en ce que des deuxièmes ouvertures ( 21, 25 ) d'entrée auxiliaires de fluide communiquent avec
le premier conduit ( 22 ) pour du fluide et sont disposées le long du pourtour de
la tuyère ( 2, 3 ) d'échappement en plusieurs positions décalées les unes par rapport
aux autres dans la direction axiale.
10. Brûleur ( 1, 101, 201, 301, 401 ),
qui comprend au moins une tuyère ( 2, 3 ) d'échappement ayant une ouverture ( 8 )
d'entrée principale de fluide et une ouverture ( 9 ) de sortie de fluide, l'ouverture
( 8 ) d'entrée principale de fluide communiquant avec une première arrivée ( 22 )
de fluide, qui est une arrivée d'air,
dans lequel du combustible peut être injecté soit par un tuyère ( 19 ) à combustible,
qui est disposée dans ou juste avant l'ouverture ( 8 ) d'entrée principale de fluide,
soit par au moins une première ouverture ( 14 ) auxiliaire de fluide en une position
radiale de la tuyère d'échappement, par rapport au pourtour de la tuyère ( 2 ) d'échappement,
et communiquant avec une arrivée ( 7, 13 ) de combustible, caractérisé en ce que les deuxièmes ouvertures ( 21,25 ) d'entrée auxiliaires de fluide communiquent avec
le premier conduit ( 22 ) pour du fluide et sont disposées en plusieurs positions
décalées les unes par rapport aux autres dans la direction axiale le long du pourtour
de la tuyère ( 2, 3 ) d'échappement.
11. Brûleur ( 1, 101, 201, 301, 401 ) suivant la revendication 9 ou 10,
caractérisé en ce que
des premières ouvertures ( 14 ) d'entrée auxiliaires de fluide sont disposées en plusieurs
positions le long du pourtour de la tuyère ( 2, 3 ) d'échappement.
12. Brûleur ( 1, 101, 201, 301, 401 ) suivant l'une des revendications 9 à 10,
caractérisé en ce que
les ouvertures ( 14 ) d'entrée auxiliaires de fluide sont disposées le long du pourtour
de la tuyère ( 2, 3 ) d'échappement en plusieurs positions décalées les unes par rapport
aux autres dans la direction axiale.
13. Brûleur ( 1, 101, 201, 301, 401 ) suivant l'une des revendications 9 ou 12,
caractérisé en ce que
les premières ou deuxièmes ouvertures ( 14, 21, 25 ) d'entrée auxiliaires de fluide
et l'ouverture ( 8 ) d'entrée principale de fluide ont respectivement un axe médian
et les axes médians des premières ou deuxièmes ouvertures ( 14, 21, 25 ) d'entrée
auxiliaires de fluide font un angle compris entre 0° et 90° avec l'axe médian de l'ouverture
( 8 ) d'entrée principale de fluide et/ou avec l'axe ( 5 ) médian de la tuyère ( 2,
3 ) d'échappement.
14. Brûleur ( 1, 101, 201, 301, 401 ) suivant la revendication 13,
caractérisé en ce que
les axes médians d'une première partie des premières ou deuxièmes ouvertures ( 14,
21, 25 ) d'entrée auxiliaires de fluide font un angle de 90° avec l'axe médian de
l'ouverture ( 8 ) d'entrée principale de fluide et/ou avec l'axe ( 5 ) médian de la
tuyère ( 2, 3 ) d'échappement et les axes médians d'une deuxième partie des premières
ou deuxièmes ouvertures ( 14, 21, 25 ) d'entrée auxiliaires de fluide font un angle
de 45° avec l'axe médian de l'ouverture d'entrée principale de fluide et/ou avec l'axe
( 5 ) médian de la tuyère ( 2, 3 ) d'échappement.
15. Brûleur ( 1, 101, 201, 301, 401 ) suivant l'une des revendication 9 à 14,
caractérisé en ce que les premières ou deuxièmes ouvertures ( 14, 21, 25 ) d'entrée auxiliaires de fluide
et l'ouverture ( 8 ) d'entrée principale de fluide ont respectivement un axe médian
et les axes médians des premières ou des deuxièmes ouvertures ( 14, 21, 25 ) d'entrée
auxiliaires de fluide font un angle compris entre 0° et 90° avec une direction radiale
par rapport à l'axe médian de l'ouverture ( 8 ) d'entrée principale de fluide.
16. Brûleur ( 1, 101, 201, 301, 401 ) suivant l'une des revendications 9 ou 15,
caractérisé en ce que
plusieurs arrivées ( 7 ) de fluide reliées à des premières ouvertures ( 14 ) d'entrée
auxiliaires de fluide communiquent entre elles par un répartiteur ( 7 ) annulaire
disposé le long du pourtour de la tuyère ( 2, 3 ) d'échappement.
17. Brûleur ( 1, 101, 201, 301, 401 ) suivant la revendication 9 ou 18,
caractérisé en ce que
la tuyère ( 19 ) à combustible comprend un répartiteur ( 20 ) de combustible, qui
est disposé dans ou juste avant l'ouverture ( 8 ) d'entrée principale de fluide.
18. Brûleur ( 1, 101, 201, 301, 401 ) suivant la revendication 9 ou 17,
caractérisé en ce que
au moins la deuxième ouverture ( 21 ) d'entrée auxiliaire de fluide est conformée
en une fente ( 21 ) annulaire s'étendant suivant le pourtour de la tuyère ( 2, 3 )
d'échappement.
19. Brûleur ( 1, 101, 201, 301, 401 ) suivant la revendication 18,
caractérisé en ce que
le brûleur ( 1, 101, 201, 301, 401 ) est constitué en brûleur à jet et comprend plusieurs
tuyères ( 2, 3 ) d'échappement et les fentes ( 21 ) annulaires des diverses tuyères
( 2, 3 ) d'échappement sont disposées en des positions axiales respectivement différentes.
20. Turbine à gaz, qui comprend un brûleur suivant la revendication 9 ou suivant la revendication
10, ou suivant les revendications 9 et 10.
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