(57) Die vorliegende Erfindung betrifft eine Stanzvorrichtung (1,2) für eine Folgeschnitt-Stanzpresse
für metallische Stanzteile ausgehend von einem Blechband (15), bei welcher die bekannte
Transfer-Technologie Verwendung findet, bei der das Abtrennen des Stanzteils vom Blechband
(15) bei der ersten Bearbeitungsstation (12) vorgesehen ist. Die vorliegende Erfindung
ist dadurch gekennzeichnet, dass die Bearbeitungsstationen (12, 13, 13', 13", 13"', 14) längs eines kreisförmigen
Pfades angeordnet sind, und dass der Transfer des Stanzteils von einer Bearbeitungsstation
zur nächstfolgenden mittels eines Arm-Sterns (10) bewerkstelligt wird, der um eine
Achse rotiert, die durch das Zentrum des genannten kreisförmigen Pfades geht, wobei
die einzelnen Arme des Arm-Sterns (10) mit Greifklauen (11, 11', 11", 11"', 11IV) versehen sind, die das metallische Stanzteil erfassen und es von einer Bearbeitungsstation
zur nächstfolgenden transportieren. Die Vorteile der vorliegenden Erfindung gegenüber der bekannten Technologie des Transfers
längs eines linearen Pfades sind hauptsächlich damit verbunden, dass konventionelle
Stanzpressen so ausgerüstet werden können, dass sie das Anwenden der Transfertechnologie
erlauben, wodurch eine bessere Wirtschaftlichkeit der Bearbeitung erreicht wird dank
der erhöhten Anpassungsfähigkeit der Anwendung der Stanzpresse, dank des kleineren
Platzbedarfs, das kleineren Energieverbrauchs und der schnellen Umrüstung der Stanzpresse.
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