[0001] Die Erfindung betrifft Stuhlungsteile für eine Papier-, Karton- oder Tissueherstellungsmaschine,
zur Befestigung von Maschinenkomponenten, wie z.B. Walzen, Sauger, Zylinder, Schaberbleche
oder dergleichen.
[0002] Wie aus dem Stand der Technik bekannt, werden Maschinen wie beispielsweise Maschinen
zur Herstellung von Papier-, Karton- oder Tissueprodukten in der Regel vor Ort, also
z.B. in der Papierfabrik aufgebaut.
[0003] Bevor die eigentliche Maschine aufgebaut wird, werden entsprechende Fundamente mit
den entsprechenden Befestigungsmöglichkeiten für die Maschinen gegossen. Auf dieses
Fundament werden anschließend die Stuhlungsteile oder der Maschinenrahmen aufgebaut.
[0004] Die Stuhlungsteile für die z.B. Pressenpartie oder Trockenpartie, wie auch die meisten
anderen Bauteile einer Papierherstellungsmaschine, wie z.B. Schaberbalken oder Trockenzylinder,
bestehen in der Regel aus einer Stahlschweißkonstruktion die zu Rostschutzzwecken
mit einer Edelstahl Schutzschicht oder einer anderen widerstandsfähigen Schutzschicht
überzogen werden.
[0005] An den Stuhlungsteilen werden die einzelnen Maschinenkomponenten befestigt, wie zum
Beispiel Walzen, Sauger, Zylinder usw., eben alle Maschinenteile die für die Funktion
einer Maschine notwendig sind.
[0006] Um die Stuhlungsteile auf dem Fundament mit der nötigen Genauigkeit montieren zu
können, sind beim Fundamentbau aufwendige Vorrichtungen notwendig um die Befestigungsteile,
wie Fundamentschienen, auszurichten.
[0007] Alternativ kann wie in der
EP 0460508 A1 offenbart eine Grundplatte einbetoniert werden die anschließend vor Ort bearbeitet
wird, was allerdings sehr aufwendig und teuer ist. Zudem reduziert sich der Gesamtaufwand
für die Montage nicht.
[0008] Aus dem Dokument
DE 3102116 ist eine Maschinenseitenwand aus Beton oder Rolymerbeton mit Aufnahmemöglichkeiten
für Lagerstellen bekannt. Sie weist durch Kerne hergestellte Freiräume auf, die Lagerelemente
aufnehmen. Die Lagerelemente können nachträglich in den Freiräumen positioniert und
dann fixiert werden. Die Freiräume können auch mittels präziser Kerne und Formen so
gestaltet werden, dass sie die Lagerelemente passgenau aufnehmen.
[0009] Das Dokument
EP0020886A1 offenbart einen Unterbau für eine Rollen-Rotationsdruckmaschine. Bei dem Unterbau,
bestehend aus einem Papierhalterungs-, Papierantriebs-, Papierzuführ- und Papierwechseleinrichtungen
tragenden Gestell, auf dem kopfseitig ein Druckwerk gelagert ist, ist das Gestell
des Unterbaues aus armiertem Beton hergestellt. In diesem Betongestell ist ein extern
vorgefertigtes Metallgerüst mit mehreren, zumindest teilweise nach außen freiliegenden
Trägerelementen wie Metallplatten oder dergleichen mit eingeformt, an welchen Trägerelementen
die Papierhalterungs-, Papierantriebs-, Papierzuführ- und Papierwechsel-einrichtungen,
gegebenenfalls auch weitere Aggregate der
[0010] Druckmaschlne gelagert bzw. befestigt sind. Durch dieses Gestell aus armiertem Beton,
das auch nach einem einfachen Verfahren herstellbar ist
, ergibt sich eine relativ große Herstellungskostenerspamis. Da ausserdem die Trägerelemente
bereits vor dem Einformen des Metallgeruestes in Beton mit allen Verbindungs- und
Befestigungselementen wie Schraubendurchfuehrungen, Gewinde, Gewindebohrungen, Steg-,
Lager- oder Befestigungsbolzen ausgestattet sind, fallen am Aufstellungsort in vorteilhafter
Weise gegebenenfalls nur noch kleinere Nacharbeiten an.
[0011] Eine Walze fuer die Behandlung oder Veredelung von Faserstoffbahnen, insbesondere
Papier- oder Kartonbahnen, mit einem äußeren Mantel und mit einem zumindest teilweise
im Innenraum der Walze eingebrachten Composite Material ist aus dem Dokument
DE 102007016719A1 bekannt. Diese Walze soll verbessert werden. Dazu weist die Walze ein vorzugsweise
zusammengesetztes Innenrohr auf und sind Ankerelemente vorgegehen, die in das Composite
Material eingreifen und die mit der Innenwandung des Mantels und/oder mit der Außenwandung
des Innenrohres in Verbindung stehen.
[0012] Ferner zeigt die
EP0964098A1 eine Anordnung zum Befestigen von Belagsplatten aus Hartmaterial, insbesondere keramischem
Material, auf einem Vergussmaterialtraeger, wobei in die Unterseite der Belagsplatten
von einem unterschiedlich spitzwinkelig angesetzten Hohlringfraeser herruehrende Schlitze
eingefraest sind, und wobei in die Schlitze die Enden von Rohrhuelsen eingreifen,
welche mit ihren anderen Enden im Vergussmaterialtraeger eingebettet sind.
[0013] Die Druckschrift
CH658277 A5 beschreibt ein Verfahren zur Herstellung eines Fundamentes für einen stationären
Kran. Das Fundament besteht aus einer Unterlage und mehreren Betonblöcken, die als
vorfabrizierte Betonblöcke in Abständen voneinander auf die Unterlage verlegt oder
auf der Baustelle gegossen werden.
[0014] Das Dokument
EP 0054276 A1 offenbart ein Verfahren zum Herstellen von aus synthetischem Beton bestehenden Maschinenteilen.
Es wird eine Blechhaut verwendet, die am fertigen Maschinenteil verbleibt und seine
äußere Form bestimmt. Während des Einbringens des Betons in die durch die Blechhaut
bestimmte Form und insbesondere während des Verdichtens des Betons wird die Blechhaut
an ihrer Außenseite vollflächig mittels eines fließ- oder rieselfähigen Mediums, vorzugsweise
Sand, abgestützt. Die Blechhaut bildet nicht nur einen äußeren Schutz für den Beton
sondern dient gleichzeitig als Konstruktionsteil zur Aufnahme von Zugkräften im Betriebszustand.
Zur Herstellung der Maschinenteile wird die durch die Blechhaut gebildete Form in
einen Formkasten mit allseitigem Abstand eingehängt und mittels einer fließfähigen
oder rieselfähigen Masse abgestützt. Der Formkasten wird auf einen Rütteltisch aufgesetzt.
[0015] Aus dem Stand der Technik sind auch schon Bauteile für eine Papiermaschine bekannt
die nicht als Stahlschweißkonstruktion ausgeführt wurden. In der
DE2229506 A1 wird z.B. ein Maschinenteil, insbesondere eine Beschlagteil, beschrieben, dass aus
einer Hartmaterialplatte besteht, die auf einem starren Trägermaterial montiert ist.
Wobei das Trägermaterial aus einem Gemisch mit mindestens 3% Zement besteht und die
Zusammensetzung so gewählt ist, dass das Gemisch ungefähr den gleichen Ausdehnungskoeffizient
hat wie das Hartmaterial. Das so gefertigte Bauteil kann allerdings nicht als freitragendes
Bauteil verwendet werden.
[0016] Aufgabe der Erfindung ist es, Stuhlungsteile für eine Papier-, Karton- oder Tissueherstellungsmaschine
bereitzustellen, die einfach und kostengünstig herzustellen sind und mindestens die
gleichen Eigenschaften aufweisen.
[0017] Die Aufgabe wird mittels des Stuhlungsteils mit den Merkmalen des Anspruchs 1 und
dem Herstellungsverfahren mit den Merkmalen des Anspruches 9 gelöst.
Erfindungsgemäß besteht ein Stuhlungsteil für eine Papier-, Karton- oder Tissueherstellungsmaschine,
zur Befestigung von Maschinenkomponenten, wie z.B. Walzen, Sauger, Zylinder, Schaberhaltern
aus einem Tragkörper, mindestens einem Anschlusselement, an dem Maschinenkomponenten
befestigt werden, und mindestens einem Befestigungselement zum Anschluss an ein Fundament,
wobei der Tragkörper aus einem Stück gegossen ist und das mindestens eine Anschlusselement
und das mindestens eine Befestigungselement in den Tragkörper eingegossen sind.
[0018] Vorzugsweise besteht der Tragkörper aus einer zementhaltigen Masse die entsprechend
der gewünschten Form gegossen wird. Um die gewünschten Eigenschaften zu erhalten wird
erfindungsgemäß vorgeschlagen den Tragkörper aus Ultra hochfestem Beton zu gießen.
[0019] Vorzugsweise hat der Ultra hochfestem Beton eine Druckfestigkeit von 100 - 800N/mm
2 oder höher. Zur Armierung sind dem Ultra hochfestem Beton Stahlfaser oder andere
hochfeste Fasern zugemischt.
[0020] Alternativ wird vorgeschlagen den Tragkörper aus einem entsprechenden Kunststoff
zu gießen.
[0021] An den Anschlusselementen werden die Maschinenkomponenten, wie z.B. Walzenlagerungen,
Sauger, Zylinderlagerungen, Schaberblechbalken und dergleichen befestigt.
[0022] Vorzugsweise ist das Anschlusselement ein Stahlanschlussflansch mit Befestigungsmitteln,
wie Gewindebohrungen zum Anschluss von Maschinenkomponenten. Wobei das Anschlusselement
auch aus an der entsprechenden Position eingegossenen Gewindeeinsätzen bestehen kann.
Um hier auch eine ebene Anschlussfläche zu schaffen, kann der Beton in diesem Bereich
plangeschliffen bzw. gefräst werden.
[0023] So ist es auch sehr einfach möglich, nachträglich weitere Bohrungen in den Tragkörper
einzubringen, indem man ein Loch in den Tragkörper bohrt und z.B. in dieses ein Gewindeeinsatz
klebt.
[0024] Das Befestigungselement weist Mittel auf, die eine Ausrichtung und Fixierung des
Stuhlungsteils ermöglichen. So kann das Befestigungsmittel ein Stahlanschlussflansch
sein oder aus an den Tragkörper angeformten Bereichen bestehen, in die die Ankerstangen
aus dem Fundament eingreifen. Die Ankerstangen weisen Gewinde auf, so dass das Bauteil
mittels Muttern auf dem Fundament ausgerichtet und befestigt werden kann, bevor der
verbleibende Zwischenraum zum Fundament mittels einer zementhaltiger Masse, Füllfundamentschicht,
ausgefüllt wird.
[0025] Die Erfindung betrifft auch ein Verfahren zur Herstellung eines Stuhlungsteiles für
eine Papier-, Karton- oder Tissueherstellungsmaschine, zur Befestigung von Maschinenkomponenten,
wie z.B. Walzen, Sauger, Zylinder, Schaberhalter, bestehend aus einem Tragkörper,
mindestens einem Anschlusselement, an dem Maschinenkomponenten befestigt werden, und
mindestens einem Befestigungselement zum Anschluss an ein Fundament, wobei der Tragkörper
aus einem Stück gegossen wird und das mind. ein Anschlusselement und mind. ein Befestigungselement
in den Tragkörper eingegossen werden.
[0026] Zur Montage der Stuhlungsteile, werden die Stuhlungsteile auf dem Fundament zuerst
mit Hilfe von Ausrichtmitteln, wie z.B. Ankergewindestangen, die im Fundament eingegossen
sind und entsprechenden Bauteilen im Stuhlungsteil, mithilfe von Stellmuttern, ausgerichtet
und fixiert. Anschließend wird der Zwischenraum mit Füllfundamentbeton oder einer
ähnlichen Masse ausgegossen.
[0027] Die wesentlichen Vorteile des vorgeschlagenen Bauteils sind:
- einfache Herstellung, auch vor Ort möglich
- einfachere Montage
- besseres Schwingungsdämpfungsverhalten
- kostengünstiger
- keine Schutzschicht notwendig
Figurenbeschreibung
[0028] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung
und des bevorzugten Ausführungsbeispieles unter Bezugnahme auf die Zeichnung.
- Figur 1:
- Zeigt eine Übersicht über eine Papiermaschine
- Figur 2:
- Zeigt ein Stuhlungsteil nach dem Stand der Technik
- Figur 3:
- Zeigt ein erfindungsgemäßes Stuhlungsteil
[0029] Die Fig. 1 zeigt in Seitenansicht den prinzipiellen Aufbau einer Papierherstellungsmaschine.
Die dargestellte Papierherstellungsmaschine weist in vorderen Bereich einen Stoffauflauf
11 und eine Siebpartie 14 auf. Die in der Siebpartie 14 formierte und entwässerte
Faserstoffbahn 12 wird als nasse Faserstoffbahn 12 an eine Pressenpartie 16, bestehend
aus zwei vorzugsweise doppelt befilzten (Langspalt-)Pressen, die jeweils einen in
Bahnlaufrichtung L (Pfeil) verlängerten Pressspalt 23, 24 bilden, übergeben und dort
zwischen den Pressfilzen 17 weiter entwässert. Anschließend wird die noch feuchte
Faserstoffbahn 12 in eine Trockenpartie 18 mit in einer Reihe nebeneinander liegenden
Trockenzylindern 19 überführt und unter neanderförmigen Lauf um die beheizten Trockenzylinder
19 getrocknet. Nach der Trockenpartie 18 wird die Faserstoffbahn 12, nunmehr eine
bereits trockene Faserstoffbahn, durch einen Kalander 20 zu einer Wickelvorrichtung
21 geleitet und dort zu einer Wickelrolle 22 aufgewickelt.
Alle Bauteile oder Baugruppen der Maschine wie Walzen, Sauger, Zylinder Schaberbalken,
und dergleichen sind an den Stuhlungsteilen befestigt.
[0030] In Fig. 2 wird ein Stuhlungsteil 3 entsprechend dem Stand der Technik gezeigt. Das
Stuhlungsteil 3 ist als Schweißkonstruktion ausgeführt, das innen ein Hohlraum aufweißt.
An dem Stuhlungsteil sind mehrere Anschlusselement 2 wie z.B. Flansche oder eingearbeitete
Anschlussflächen mit Befestigungsgewinden zum Anschluss von Bauteilen oder Baugruppen
der Maschinen vorhanden. Zudem ist ein Befestigungselement 4, einen Flansch, zur Befestigung
auf der Fundamentschiene 8 vorhanden.
[0031] Um die Fundamentschiene 8 exakt ausrichten zu können, wird diese nicht direkt in
das Fundament mit eingegossen. Das Fundament wird vielmehr in zwei Schichten gegossen.
In der ersten Schicht werden Fundamentankerplatten 31 eingegossen, die nicht exakt
ausgerichtet werden müssen. Auf diese Fundamentankerplatten 31 werden anschließend
Fixierelemente, z.B. Stellankerschrauben 32 befestigt, mit deren Hilfe die Fundamentschienen
ausgerichtet werden können. Anschließend kann der Zwischenraum mit einer Füllfundamentschicht
7 verfüllt werden.
[0032] In den Fundamentschienen 8 sind T-Nuten oder Gewindebohrungen vorhanden, an denen
das Stuhlungsteil befestigt und in der Ebene noch ausgerichtet werden kann.
[0033] Fig. 3 zeigt eine erfindungsgemäße Stuhlungsteil 3. Es ist so aufgebaut, dass es
das Stuhlungsteil (Fig. 2) aus dem Stand der Technik ersetzen kann. Der Grundkörper
oder Tragkörper 1 besteht aus gegossenem Ultra hochfestem Beton.
[0034] Zur Befestigung auf dem Fundament sind in den Beton entsprechende Befestigungselement
4, wie aus dem Stand der Technik bekannt, eingegossen. Die Befestigungselement 4 ermöglichen
es das Stuhlungsteil 3 mit dem Fundament 6 über die Fundamentanker 35 zu verankern
und das Stuhlungsteil 3 exakt auszurichten. Nach dem Ausrichten kann der verbleibende
Raum zwischen Stuhlungsteil 3 und Fundament 6 mit einer Füllfundamentschicht 7 ausgegossen
werden.
[0035] Zur Befestigung der Bauteilen oder Baugruppen der Maschinen sind in den Tragkörper
1 Anschlussflansche 2 oder Gewindeeinsätze 9 eingegossen. Um eine Ebene Anlagefläche
10 zu erhalten wird der Beton an den entsprechenden Stellen geschliffen.
[0036] Damit der Tragkörper 1 die Funktion der Stuhlung übernehmen kann wird dieser aus
Ultra hochfestem Beton hergestellt. Dieser erreicht eine Druckfestigkeit von bis zu
800N/mm
2 und bedarf keiner Stahlarmierung im herkömmlichen Sinn, sonder enthält zur Zugentlastung
Stahl- oder Polypropylenfasern. Dadurch lassen sich die verschiedenen Formen der Stuhlungsteile
sehr einfach herstellen, ohne erst einen Armierungsgitter mit der entsprechenden Form
gießen zu müssen.
[0037] Die Befestigungselemente wie auch die Anschlusselemente sind zur besseren Verankerung
im Beton mit Ankerstangen versehen.
Bezugszeichenliste
[0038]
- 1
- Tragkörper
- 2
- Anschlusselement
- 3
- Stuhlungsteil
- 4
- Befestigungselement mit Ankereisen
- 5
- Schutzschicht
- 6
- Fundament
- 7
- Füllfundamentschicht
- 8
- Fundamentschiene
- 9
- Gewindeeinsatz
- 10
- Planfläche
- 11
- Stoffauflauf
- 12
- Faserstoffbahn
- 13
- Siebe
- 14
- Siebpartie
- 16
- Pressenpartie
- 17
- Pressfilz
- 18
- Trockenpartie
- 19
- Trockenzylinder
- 20
- Kalander
- 21
- Wickelvorrichtung
- 22
- Wickelrolle
- 23, 24
- Pressenspalt
- 25
- Schaberbalken
- 30
- Betonanker
- 31
- Fundamentankerplatte
- 32
- Stellanker
- 35
- Ankerschraube
1. Stuhlungsteil (3) für eine Papier-, Karton- oder Tissueherstellungsmaschine, zur Befestigung
von Maschinenkomponenten, wie z.B. Walzen, Sauger, Zylinder (21), Schaberblechen,
bestehend aus:
- einem Tragkörper (1)
- mindestens einem Anschlusselement (2), an dem Maschinenkomponenten befestigt werden,
und
mindestens einem Befestigungselement (4) zum Anschluss an ein Fundament, wobei der
Tragkörper (1) aus einem Stück gegossen ist und das mindestens eine Anschlusselement
(2) und das mindestens eine Befestigungselement (4) in den Tragkörper eingegossen
sind.
2. Stuhlungsteil (3) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Tragkörper (1) aus einer zementhaltigen Masse gegossen ist.
3. Stuhlungsteil (3) nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Tragkörper (1) aus Ultra hochfestem Beton gegossen ist.
4. Stuhlungsteil (3) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Tragkörper (1) eine Druckfestigkeit von 100 - 800N/mm2 hat.
5. Stuhlungsteil (3) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Tragkörper (1) aus einer Kunststoffhaltigen Masse gegossen wird.
6. Stuhlungsteil (3) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Anschlusselement (2) ein Stahlanschlussflansch mit Befestigungsmitteln zum Anschluss
von Maschinenkomponenten, wie z.B. Walzenlagerungen, Sauger, Zylinderlagerungen, Schaberblechbalken
oder zum Anschluss weiterer Stuhlungsteile (3) ist.
7. Stuhlungsteil (3) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Anschlusselement (2) aus eingegossenen Gewindeeinsätzen (9) besteht.
8. Stuhlungsteil (3) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Befestigungselement (4) Mittel aufweist, die eine Ausrichtung und Fixierung des
Stuhlungsteils (3) ermöglichen.
9. Verfahren zur Herstellung eines Stuhlungsteiles (3) für eine Papier-, Karton- oder
Tissueherstellungs-maschine, zur Befestigung von Maschinenkomponenten, wie z.B. Walzen,
Sauger, Zylinder, Schaberblechen , bestehend aus:
- einem Tragkörper (1)
- mindestens einem Anschlusselement (2), an dem Maschinenkomponenten befestigt werden,
und
- mindestens einem Befestigungselement (4) zum Anschluss an ein Fundament,
wobei der Tragkörper (1) aus einem Stück gegossen wird und das mindestens eine Anschlusselement
(2) und das mindestens eine Befestigungselement (4) in den Tragkörper eingegossen
werden.
10. Verfahren nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Tragkörper (1) aus einer zementhaltigen Masse gegossen wird.
11. Verfahren zur Montage eines Stuhlungsteiles (3) nach Anspruch 1 bis 8 auf einem Fundament
(6), das entsprechend des Verfahrens nach Anspruch 9 bis 10 hergestellt wird,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Stuhlungsteil (3) auf dem Fundament (6) zuerst mittels Ausrichtmitteln (35) ausgerichtet
und fixiert wird und anschließend der verbleibende Zwischenraum zwischen Stuhlungsteil
(3) und Fundament (6) mit einer Füllzementschicht (7) ausgegossen wird.
12. Verwendung eines Stuhlungsteils (3) nach einem der Ansprüche 1 bis 8 und/oder des
Verfahrens zur Herstellung eines Stuhlungsteiles (3) nach Anspruch 9 oder 10 in einer
Papier-, Karton- oder Tissueherstellungsmaschine.
1. Frame part (3) for a paper, cardboard or tissue making machine, for fastening machine
components, for example rolls, suction boxes, cylinders (21), doctor blades, consisting
of:
- a supporting body (1),
- at least one connection element (2) to which machine components are fastened, and
- at least one fastening element (4) for connection to a foundation,
wherein the supporting body (1) has been cast from one piece and the at least one
connection element (2) and the at least one fastening element (4) have been integrally
cast in the supporting body.
2. Frame part (3) according to Claim 1,
characterized in that
the supporting body (1) has been cast from a cement-containing compound.
3. Frame part (3) according to Claim 2,
characterized in that
the supporting body (1) has been cast from ultrahigh-strength concrete.
4. Frame part (3) according to one of the preceding claims,
characterized in that
the supporting body (1) has a compressive strength of 100-800 N/mm2.
5. Frame part (3) according to Claim 1,
characterized in that
the supporting body (1) is cast from a plastic-containing compound.
6. Frame part (3) according to Claim 1,
characterized in that
the connection element (2) is a steel connection flange having fastening means for
connecting machine components, for example roll mountings, suction boxes, cylinder
mountings, doctor blade bars or for connecting further frame parts (3).
7. Frame part (3) according to Claim 1,
characterized in that
the connection element (2) consists of integrally cast threaded inserts (9).
8. Frame part (3) according to Claim 1,
characterized in that
the fastening element (4) has means which allow orientation and fixing of the frame
part (3).
9. Method for producing a frame part (3) for a paper, cardboard or tissue making machine,
for fastening machine components, for example rolls, suction boxes, cylinders, doctor
blades, consisting of:
- a supporting body (1),
- at least one connection element (2) to which machine components are fastened, and
- at least one fastening element (4) for connection to a foundation,
wherein the supporting body (1) is cast from one piece and the at least one connection
element (2) and the at least one fastening element (4) are integrally cast in the
supporting body.
10. Method according to Claim 9,
characterized in that
the supporting body (1) is cast from a cement-containing compound.
11. Method for mounting a frame part (3) according to Claims 1 to 8 on a foundation (6),
which is produced by the method according to Claims 9 and 10,
characterized in that
the frame part (3) is first of all oriented by means of orienting means (35) and fixed
on the foundation (6) and subsequently
the remaining intermediate space between frame part (3) and foundation (6) is grouted
with a filling-cement layer (7).
12. Use of a frame part (3) according to one of Claims 1 to 8 and/or of the method for
producing a frame part (3) according to Claim 9 or 10 in a paper, cardboard or tissue
making machine.
1. Pièce de bâti (3) pour une machine de fabrication de papier, de carton ou de tissu
en vue de la fixation de composants de machine, tels que par exemple des rouleaux,
des ventouses, des cylindres (21), des tôles de raclage etc., laquelle pièce de bâti
est constituée des éléments suivantes :
- un corps de support (1) ;
- au moins un élément de jonction (2), auquel sont fixés des composants de machine
; et
- au moins un élément de fixation (4) destiné à la jonction à une base ;
dans laquelle le corps de support (1) est coulé d'une seule pièce ; et
dans laquelle l'au moins un élément de onction (2) et l'au moins un élément de fixation
(4) sont coulés dans le corps de support.
2. Pièce de bâti (3) selon la revendication 1,
caractérisée en ce que
le corps de support (1) est coulé à partir d'une masse contenant du ciment.
3. Pièce de bâti (3) selon la revendication 2,
caractérisée en ce que
le corps de support (1) est coulé à partir de béton à ultra hautes performances.
4. Pièce de bâti (3) selon l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que
le corps de support (1) possède une résistance à la compression comprise entre 100
et 800 N/mm2.
5. Pièce de bâti (3) selon la revendication 1,
caractérisée en ce que
le corps de support (1) est coulé à partir d'une masse contenant du plastique.
6. Pièce de bâti (3) selon la revendication 1,
caractérisée en ce que
l'élément de jonction (2) est une bride de raccordement en acier comprenant des moyens
de fixation en vue de la jonction de composants de machine, tels que par exemple des
paliers de rouleaux, des ventouses, des paliers de cylindres, des poutres de tôles
de raclage et des composants similaires, en vue ou de la jonction d'autres pièces
de bâti (3).
7. Pièce de bâti (3) selon la revendication 1,
caractérisée en ce que
l'élément de jonction (2) est constitué d'inserts de filetage (9) coulés.
8. Pièce de bâti (3) selon la revendication 1,
caractérisée en ce que
l'élément de fixation (4) présente des moyens qui permettent un alignement et une
fixation de la pièce de bâti (3).
9. Procédé destiné à la fabrication d'une pièce de bâti (3) pour une machine de fabrication
de papier, de carton ou de tissu en vue de la fixation de composants de machine, tels
que par exemple des rouleaux, des ventouses, des cylindres, des tôles de raclage etc.,
laquelle pièce de bâti est constituée des éléments suivantes :
- un corps de support (1) ;
- au moins un élément de jonction (2), auquel sont fixés des composants de machine
; et
- au moins un élément de fixation (4) destiné à la jonction à une base ;
dans lequel le corps de support (1) est coulé d'une seule pièce ; et
dans lequel l'au moins un élément de jonction (2) et l'au moins un élément de fixation
(4) sont coulés dans le corps de support.
10. Procédé selon la revendication 9,
caractérisé en ce que
le corps de support (1) est coulé à partir d'une masse contenant du ciment.
11. Procédé destiné au montage d'une pièce de bâti (3) selon la revendication 1 à 8 sur
une base (6), laquelle est fabriquée conformément au procédé selon les revendications
9 à 10,
caractérisé en ce que
la pièce de bâti (3) est, dans un premier temps, orientée et fixée sur la base (6)
au moyen de moyens d'alignement (35) puis, dans un second temps, l'espace intermédiaire
qui subsiste entre la pièce de bâti (3) et la base (6) est comblé au moyen d'une couche
de ciment plein (7).
12. Utilisation d'une pièce de bâti (3) selon l'une des revendications 1 à 8 et/ou du
procédé destiné à la fabrication d'une pièce de bâti (3) selon la revendication 9
ou 10 dans une machine de fabrication de papier, de carton ou de tissu.