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EP 2 233 651 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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14.12.2016 Patentblatt 2016/50 |
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Anmeldetag: 27.03.2009 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Spülvorrichtung für ein Wasserklosett sowie Verfahren zum Betrieb einer solchen Spülvorrichtung
Flush device for a water closet and method of operating such a device
Dispositif de rinçage pour des toilettes et procédé de fonctionnement d'un tel dispositif
de rinçage
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO
PL PT RO SE SI SK TR |
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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29.09.2010 Patentblatt 2010/39 |
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Patentinhaber: Geberit International AG |
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8645 Jona (CH) |
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Erfinder: |
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- Inglin, Urs
8853 Lachen (CH)
- Oengören, Abdullah
8370 Sirnach (CH)
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Vertreter: Frischknecht, Harry Ralph et al |
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Isler & Pedrazzini AG
Gotthardstrasse 53
Postfach 1772 8027 Zürich 8027 Zürich (CH) |
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Entgegenhaltungen: :
WO-A-2008/024005 US-A- 4 967 425
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US-A- 1 785 198
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Klosettschüsser mit einer Spülvorrichtung nach dem Oberbegriff
des Anspruchs 1.
[0002] Der Verbrauch von Spülwasser kann bei einem WC wesentlich gesenkt werden, wenn gemäss
der
WO 95/04196 des Anmelders während einer Spülung das im Siphonbogen vorliegende Wasser mit einer
sogenannten Jet-Düse in Bewegung gesetzt wird. Mit dem durch die Düse in den Siphon
mit vergleichsweise hoher Geschwindigkeit abgegebenen Wasser kann das Siphonwasser
beschleunigt werden, so dass der Siphon besser ausgespült wird. Nachteilig ist, dass
durch das in den Siphon eingespritzte Wasser zusätzlich Geräusche entstehen und die
Wirkung der Jet-Düse durch Feststoffe im Siphon zumindest stark vermindert werden
kann.
[0003] Durch die
EP-A-1034338 ist ein Wasserklosett bekannt geworden, das eine sogenannte Jet-Düse aufweist. Durch
die Düse wird ein Gemisch aus Wasser und Luft in den Boden der WC-Schlüssel eingespritzt.
Am vorderen Ende der Düse ist eine Unterdruckkammer angeordnet, die gewährleisten
soll, dass das Wasser-Luft-Gemisch in der Richtung der Achse des Eingangs des Siphons
kanalisiert wird, wie es in Paragraph [0027] erwähnt ist. Durch das Einspritzen des
genannten Gemisches dürfte ebenfalls zusätzliches Geräusch entstehen.
[0004] Die
US 1,785,198 offenbart eine gattungsgemässe Klosettschüssel mit einer Spülvorrichtung, bei welcher
das Spülwasser auf Öffnungen im Spülrand, mehrerer ringförmig angeordneter Öffnungen
im Siphon und eine im Siphon vertikal nach unten gerichtete Öffnung verteilt wird.
Die Öffnungen im Spülrand und im Siphon sind geneigt, so dass im Becken und im Siphon
ein Spülwirbel erzeugbar ist, der ohne Saugwirkung und auch ohne Vakuum oder Teilvakuum
spült.
[0005] Die
WO 2008/024005 offenbart eine' Spülvorrichtung, die gemäss den Fig. 12 bis 14 am Boden des Siphons
eine Düse mit eng angeordneten Öffnungen aufweist, mit denen am Boden des Siphons
eine schmale laminare Strömung (Fig. 13ä) erzeugbar ist.
[0006] Untersuchungen haben gezeigt, dass beim Vorliegen von festen Bestandteilen im Siphon
die beschleunigende Wirkung der Jet-Düse stark vermindert ist.
[0007] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Klosettschüssel mit einer Spülvorrichtung
der genannten Art zu schaffen, welche die genannten Nachteile vermeidet.
[0008] Die Aufgabe ist gemäss Anspruch 1 und gemäss Anspruch 8 gelöst.
[0009] Bei der erfindungsgemässen Klosettschüssel mit einer Spülvorrichtung kann im Wasser
des Siphonbogens eine Strömung mit einer wesentlich höheren Impulsdichte erzeugt werden.
Die Impulsdichte ist wesentlich höher als diejenige, die mit lediglich einer Düse
erzeugbar ist. Der bei der erfindungsgemässen Spülvorrichtung erzeugte Impuls ist
zudem wesentlich stabiler und wird durch Hindernisse im Siphon wesentlich weniger
abgelenkt. Der erzeugte Strömungskegel wird in die vorgesehene Wirkrichtung geleitet
und konzentriert. Dies führt zu einem wirksameren Wegtransport von festen Gegenständen.
Es hat sich zudem gezeigt, dass bei der erfindungsgemässen Spülvorrichtung beim Spülvorgang
wesentlich kleinere Luftblasen im Siphon und entsprechend feineren Turbulenzen entstehen.
Die Geräusche sind entsprechend tiefer und weniger störend als die hohen Geräusche,
die bei der Verwendung von lediglich einer Jet-Düse erzeugt werden. Schliesslich hat
sich gezeigt, dass die gewünschte Saugfunktion wesentlich schneller aufgebaut wird.
[0010] Gemäss der Erfindung ist vorgesehen, dass wenigstens eine der mehreren Düsen oder
der Ringspalt unmittelbar vor oder in einem aufsteigenden Bereich des Siphonbogens
angeordnet ist. Die Düse beziehungsweise der Ringspalt ist somit bei oder nach dem
Scheitel des Siphonbogens angeordnet. Dadurch kann eine besonders wirksame Saugwirkung
erzeugt werden. Der durch die Düsen beziehungsweise durch den Ringspalt erzeugte Impuls
kann bewirken, dass im Siphon das Restwasser und die Festkörper in das Abgangsrohr
hineingesaugt werden, um das ausgestossene Wasser zu ersetzen. Dieser Vorgang dauert
an, bis der gesamte Inhalt der Klosettschlüssel ausgespült und die Wasserzufuhr zu
den Düsen beziehungsweise zum Ringspalt ausgeschaltet wird.
[0011] Vorzugsweise sind mehr als zwei Düsen über dem Umfang des Siphonbögens verteilt.
Grundsätzlich ist aber auch eine Ausführung mit lediglich zwei Düsen denkbar. Hierbei
sind die beiden Düsen etwa diametral gegenüber angeordnet. Insbesondere sind hierbei
eine Düse unten und eine Düse oben angeordnet. Der Ringspalt erstreckt sich vorzugsweise
im Wesentlichen und im gesamten Umfang des Siphonbogens. Denkbar ist jedoch auch eine
Ausführung, bei welcher sich der Ringspalt nur um einen Teil des Umfangs, beispielsweise
um die Hälfte des Umfangs erstreckt. Denkbar ist auch eine Ausführung mit mehr als
einem Ringspalt.
[0012] Gemäss Erfindung ist vorgesehen, dass am Umfang des Siphonbogens ein Verteilerring
angeordnet ist, mit dein wenigstens zwei Düsen beziehungsweise der Ringspalt verbunden
sind. Ein solcher Verteilerring ermöglicht die Verteilung des Wassers oder eines anderen
vorgesehenen Fluidums auf die mehreren Düsen beziehungsweise auf den Ringspalt zu
verteilen. Ein solche Verteilerring verläuft in der Wandung des Siphonbogens oder
im Abstand zur Aussenseite des Siphonbogens. Die Zuführung erfolgt dann vorzugsweise
über ein Einlassrohr, das mit der Anschlussdüse verbunden ist.
[0013] Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Düsen beziehungsweise
der Ringspalt für die Zufuhr von Wasser, Luft oder einem Gemisch von Wasser und Luft
vorgesehen ist. Vorzugsweise sind die Düsen zum Einspritzen von Wasser mit einem vergleichsweise
hohen Druck vorgesehen. Grundsätzlich könnte das im Siphon vorliegende Wasser jedoch
auch mit Luft oder einem Gemisch aus Wasser und Luft beschleunigt werden.
[0014] Nach dem Entleeren oder bereits während des Entleerens des Siphons wird vorzugsweise
die Klosettschlüssel im Bereich des Einlasses mittels einer Hauptspülung gereinigt.
Zudem ist vorgesehen, den Siphon nach dem Entleeren wieder mit Spülwasser zu füllen.
Das Wasser zum Beschleunigen des Wassers im Siphon kann beispielsweise aus einem Spülkasten
zugeführt werden. Der Spülkasten kann ebenfalls das Wasser für die Hauptspülung zur
Verfügung stellen. Der Spülkasten kann hierbei ein üblicher Gravitationsspülkasten
oder auch ein Drückspüllcasten sein. Ein Teil des Wassers wird dann den genannten
Düsen beziehungsweise dein wenigstens einen. Ringspalt und ein anderer Teil dem Einlass
der Klosettschüssel zugeführt.
[0015] Die Erfindung betrifft auch ein Verfahren zum Betrieb einer Klosettschüssel mit einer
Spülvorrichtung. Hierbei ist vorgesehen, dass mit den mehreren Düsen beziehungsweise
mit dem Ringspalt das im Siphonbogen vorliegende Wasser zum Auslass hin beschleunigt
wird. Die Beschleunigung des Wassers erfolgt somit nicht mit lediglich einer Düse,
sondern mit mehreren Düsen beziehungsweise mit einem Ringspalt. Es sind mehrere Düsen
vorgesehen, so werden im Siphonbogen entsprechend mehrere Strömungskegel gebildet,
die jeweils im Wesentlichen gegen den Auslass gerichtet sind.
[0016] Die Erzeugung des Impulses im Siphonbogen kann gleichzeitig mit der Hauptspülung
erfolgen oder die Hauptspülung und die Impulserzeugung erfolgen nacheinander.
[0017] Weitere vorteilhafte Merkmale ergeben sich aus den abhängigen Patentansprüchen, der
nachfolgenden Beschreibung sowie der Zeichnung.
[0018] Ausführungsbeispiele werden nachfolgend anhand der Zeichnung erläutert.
[0019] Es zeigen:
- Fig. 1
- schematisch eine Ansicht einer erfindungsgemässe Klosettschüssel mit einer Spülvorrichtung;
- Fig. 2
- eine weitere schematische Ansicht der erfindungsgemässen Klosettschüssel mit einer
Spülvorrichtung, wobei im Siphonbogen vorliegendes Wasser beschleunigt ist;
- Fig. 3
- eine schematische Ansicht einer Klosettschüssel mit einer Spülvorrichtung gemäss einer
Variante;
- Fig. 4
- schematisch ein Teilschnitt durch einen. Siphonbogen nach dem Stand der Technik;
- Fig. 5
- einen Teilschnitt durch einen Teil eines Siphonbogens gemäss der vorliegenden Erfindung;
und
- Fig. 6
- schematisch eine Ansicht einer Klosettschüssel mit einer nach einer weiteren Variante.
[0020] Die in den Figuren 1 und 2 gezeigte Spülvorrichtung 1 weist eine WC-Schüssel 2 auf,
beispielsweise aus Keramik, die einen Einlass 3 und einen Auslass 18 besitzt. Zwischen
dem Einlass 3 und dem Auslass 18 ist ein Siphonbogen 4 angeordnet, in dem Wasser 13
gelagert ist, das einen Geruchsverschluss bildet. Der Auslass 18 ist am Ende eines
Abgangsrohres 5 angeordnet, das in üblicher Weise an eine Entsorgungsleitung angeschlossen
ist. Beim Spülvorgang wird, wie beim hier nicht gezeigten üblichen Spülkanal, in Richtung
der Pfeile 6 Wasser zugeführt. Zusätzlich wird das im Siphonbogen 4 vorliegende Wasser
13 mittels einer Impulsdüsenvorrichtung 8 beschleunigt. Mit der Impulsdüsenvorrichtung
8 werden im Wasser 13 mehrere Strömungskegel 15 erzeugt, die gegen den Auslass 18
gerichtet sind. Diese Strömungskegel 15 stossen das nach der Impulsdüsenvorrichtung
8 vorliegende Wasser 13 gegen einen Innenraum 22 des Abgangsrohres 5 und somit nach
oben und gegen den Auslass 18. Das restliche im Siphonbogen 4 vorliegende Wasser 13
wird dadurch angesaugt und ebenfalls gegen den Auslass 18 hin beschleunigt. Hierbei
werden im Siphonbogen 4 vorliegende Festkörper 20 mitgerissen und ebenfalls zum Ausgang
18 hin befördert. Ist der Siphonbogen 4 im Wesentlichen leer, so wird dieser durch
das über den genannten Spülkanal am Einlass 3 zugeführte Wasser wieder nachgefüllt.
Dieses Wasser bildet die Hauptspülung und durch diese wird auch eine Innenseite 23
der WC-Schüssel 2 gereinigt.
[0021] Die Impulsdüsenvorrichtung 8 besitzt einen Verteilerring 11, der sich gemäss Figur
1 um den Siphonbogen 4 herum erstreckt. Dieser Verteilerring 11 ist über ein Einlassrohr
10 mit einer hier nicht gezeigten Leitung verbunden. Diese Leitung ist beispielsweise
eine Wasserleitung die mit einem hier nicht gezeigten Spülkasten, beispielsweise einem
Druckspülkasten oder einem üblichen auf Gravitation beruhenden Spülkasten, verbunden
ist. Das Einlassrohr 10 ist wie ersichtlich im unteren Bereich des Verteilerringes
11 angeordnet. Das Wasser strömt somit durch das Einlassrohr 10 von unten in den Verteilerring
11 und wird in diesem auf mehrere Düsen 12 verteilt. Diese Düsen 12 münden an einer
Innenseite 21 des Siphonbogens 4 in den Innenraum 22 der WC-Schüssel. Eine Mündung
25 befindet sich gemäss Figur 2 in einem unteren Bereich und im Wesentlichen im Scheitelpunkt
eines Bereiches 4c des Siphonbogens 4. Eine andere Mündung 24 befindet sich in einem
aufsteigenden Bereich 4b des Siphonbogens 4. Es sind wenigstens zwei Düsen 12 vorgesehen,
die vorzugsweise wie gezeigt etwa diametral gegenüberliegen. Es können aber auch mehr
als zwei Düsen 12, beispielsweise drei, vier oder auch mehr Düsen 12 vorgesehen sein.
Diese sind am Umfang des Siphonbogens 4 verteilt. Die Verteilung ist gleichmässig.
Der erzeugte Impuls, beziehungsweise Strömungskegel, ist somit nicht nur punktuell,
sondern wird an mehreren Stellen erzeugt, so dass das aus den Düsen 12 strahlende
Wasser eine erheblich höhere Impulsdichte aufweist und dadurch können sehr hohe dynamische
Kräfte auf das Wasser 13 ausgeübt werden. Wenigstens ein Teil dieser Kräfte wird nach
dem Scheitelpunkt des Siphonbogens 4 auf das Wasser 13 ausgeübt, so dass die genannte
Saugwirkung erzeugt wird. Die Saugwirkung wird ausgeübt, bis im Wesentlichen der gesamte
Inhalt des Siphonbogens 4 ausgespült ist. Da mehrere Düsen 12 vorgesehen sind, können
die verschiedenen Strömungsparameter auf den Siphonbogen 4 ausgerichtet werden.
[0022] Die Figur 3 zeigt eine Spülvorrichtung 1', die sich von der Spülvorrichtung 1 durch
die Ausbildung der Impulsdüsenvorrichtung 8' unterscheidet. Diese Impulsdüsenvorrichtung
8' besitzt ebenfalls mehrere, das heisst wenigstens zwei Düsen 12', die hier jedoch
ausschliesslich nach dem Scheitelpunkt des Siphonbogens 4 und somit im aufsteigenden
Bereich 4b angeordnet sind. Diese Anordnung erzeugt eine besonders hohe Saugwirkung,
in dem das im aufsteigenden Bereich 4b vorliegende Wasser 13 nach oben und somit zum
Auslass 18 hin bewegt, beziehungsweise beschleunigt wird. Das im unteren Bereich 4c
und im Bereich 4a vorliegende Wasser 13 wird aufgrund der Sogwirkung ebenfalls zum
Auslass 18 hin bewegt. Da die Düsen 12' vor dem Festkörper 20 angeordnet sind, können
die durch die Düsen 12' erzeugten Strömungskegel 15 nicht durch diesen abgelenkt werden.
[0023] Anhand der Figuren 4 und 5 wird nachfolgend der Unterschied zwischen einer Impulsdüsenvorrichtung
mit lediglich einer Düse und einer erfindungsgemässen Impulsdüsenvorrichtung 8 erläutert.
[0024] Die Figur 4 zeigt einen Siphonbogen 4, bei dem das Wasser 13 mittels lediglich einer
Düse 17 in bekannter Weise beschleunigt wird. Durch das in den Siphonbogen 4 einströmende
Wasser wird ein Strömungskegel 14 gebildet. Befindet sich in Strömungsrichtung gesehen
nach der Düse 17 ein Festkörper 20, so wird der Strömungskegel 14 abgelenkt und kann
eventuell sogar gegen die Strömungsrichtung gerichtet sein. Durch das einströmende
Wasser bilden sich oft Luftblasen 16' und entsprechende Turbulenzen. Diese Turbulenzen
sind vergleichsweise gross und erzeugen ein vergleichsweise hohes Geräusch.
[0025] Bei der erfindungsgemässen Spülvorrichtung werden wie oben erläutert im Siphonbogen
4 mehrere im Wesentlichen konzentrische Strömungskegel 15 gebildet. Diese erzeugen
ebenfalls Turbulenzen und Luftblasen 16. Es hat sich gezeigt, dass diese Turbulenzen
ein wesentlich tieferes Geräusch erzeugen und die Luftblasen 16 kleiner sind als beim
Stand der Technik gemäss Figur 4. Es hat sich auch gezeigt, dass ein Aufbau der Saugfunktion
über eine vergleichsweise kurze Strecke 18 erfolgt. Diese Strecke 18 ist wesentlich
kürzer als die Strecke 18' gemäss Figur 4. Mit den mehreren Strömungskegeln 15 ist
ein wesentlich effizienterer Wegtransport eines Festkörpers 20 möglich. Entsprechend
kann eine gewisse Selbstreinigung des Siphonbogens 4 erreicht werden. Mit den Strömungskegeln
15 kann, angepasst an den Siphonbogen 4, ein Fliessdruck von beispielsweise 0.04 bar
und auch ein höherer Fliessdruck erreicht werden. Durch entsprechende Anordnung der
Düsen 12 beziehungsweise 12' kann dieser Fliessdruck optimiert werden.
[0026] Die Figur 6 zeigt eine Spülvorrichtung 1", die sich von den Spülvorrichtungen 1 und
1' durch die Ausbildung der Impulsdüsenvorrichtung 8" unterscheidet. Anstelle der
mehreren Düsen 12, beziehungsweise 12', ist hier wenigstens ein Ringspalt 19 vorgesehen,
der an der Innenseite 21 in den Innenraum 22 des Siphonbogens 4 mündet. Anstelle von
mehreren Strömungskegeln 15 wird hier ein ringförmiger Strömungskegel erzeugt, der
ebenfalls die Wirkung hat, dass das im aufsteigenden Bereich 4b vorliegende Wasser
gegen den Auslass 18 hin beschleunigt wird. Die Wirkungen sind vergleichbar mit den
Strömungskegeln 15, die mit den Impulsdüsenvorrichtungen 8 und 8' erzeugt werden.
Der Ringspalt 19 ist vergleichsweise schmal, so dass Wasser mit einer vergleichsweise
hohen Geschwindigkeit und Energie in den Innenraum 22 strömt. Der Ringspalt 19 kann
sich um den gesamten Umfang des Siphonbogens oder auch um einen Teil des Umfangs erstrecken.
Denkbar ist auch eine Ausführung mit mehreren Ringspalten 19. Denkbar ist beispielsweise
eine Ausführung mit zwei etwa diametral gegenüberliegenden Ringspalten 19.
[0027] Der durch die Impulsdüsenvorrichtung 8, 8' beziehungsweise 8" erzeugte Impuls kann
synchron zur Hauptspülung erfolgen. Denkbar ist jedoch auch eine Ausführung, bei welcher
der Impuls und die Hauptspülung nacheinander ausgeübt werden. Insbesondere kann der
Impuls im Siphonbogen 4 vor Auslösen der Hauptspülung erfolgen.
BEZUGSZEICHENLISTE
[0028]
- 1
- Spülvorrichtung
- 2
- WC-Schüssel
- 3
- Einlass
- 4
- Siphonbogen
- 5
- Abgangsrohr
- 6
- Pfeil
- 7
- Pfeil
- 8
- Impulsdüsen
- 9
- Pfeil
- 10
- Einlassrohr
- 11
- Verteilerring
- 12
- Düse
- 13
- Wasser
- 14
- Strömungskegel
- 15
- Strömungskegel
- 16
- Luftblasen
- 17
- Düse
- 18
- Auslass
- 19
- Ringspalt
- 20
- Festkörper
- 21
- Innenseite
- 22
- Innenraum
- 23
- Innenseite
- 24
- Mündung
- 25
- Mündung
1. Klosettschüssel (2) mit einer Spülvorrichtung für ein Wasserklosett, wobei die Klosettschüsel
(2), einen Einlass (3) und einen Auslass (18) und zwischen diesen in einem Siphonbogen
(4) Mittel (12) zum Erzeugen eines Impulses, aufweist, mit dem im Siphonbogen (4)
vorliegendes und einen Geruchsverschluss bildendes Wasser für einen Spülvorgang in
Richtung des Auslasses (18) beschleunigbar ist, wobei die Mittel (12) zum Erzeugen
eines Impulses mehrere Düsen (12, 12') aufweisen, mit denen jeweils im genannten Wasser
(13) eine im Wesentlichen gegen den Auslass (18) gerichtete Strömung erzeugbar ist,
wobei die mehreren Düsen (12, 12') unmittelbar vor oder in einem aufsteigenden Bereich
(4b) des Siphonbogens (4) so angeordnet sind, dass bei einer Spülung im Wasser eine
im Wesentlichen gegen den Auslass (18) gerichtete Strömung erzeugt wird, dadurch gekennzeichnet, dass am Umfang des Siphonbogens (4) ein Verteilerring (11) angeordnet ist, welcher mit
den mehreren Düsen (12, 12') verbunden ist, wobei zwei Düsen etwa diametral gegenüber
angeordnet sind, oder wobei mehr als zwei Düsen gleichmässig über den Umfang verteilt
angeordnet sind, und dass der Verteilerring (11) im Abstand zur Aussenseite des Siphonbogens
verläuft.
2. Klosettschüssel (2) mit einer Spülvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sämtliche Düsen (12, 12') im aufsteigenden Bereich (4b) des Siphonbogens (4) angeordnet
sind.
3. Klosettschüssel (2) mit einer Spülvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Verteilerring (11) über ein Einlassrohr (10) mit einer Leitung verbindbar ist,
wobei das Einlassrohr (10) im unteren Bereich des Verteilerringes (11) angeordnet
ist.
4. Klosettschüssel (2) mit einer Spülvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Düsenkammer (12, 12') für die Zuführung von Wasser, Luft oder einem Gemisch von
Wasser und Luft vorgesehen ist.
5. Klosettschüssel (2) mit einer Spülvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Klosettschüssel (2) im Bereich des Einlasses (3) Mittel für eine Hauptspülung
aufweist.
6. Klosettschüssel (2) mit einer Spülvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass sie einen Spülkasten aufweist, der an die Klosettschüssel (2) angeschlossen ist und
mit den wenigstens zwei Düsen (12, 12') Wasser zuführbar ist.
7. Klosettschüssel (2) mit einer Spülvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Spülkasten ein Druckspülkasten ist und dass dieser eine Leitung zu den mehreren
Düsen (12, 12') aufweist.
8. Klosettschüssel (2) mit einer Spülvorrichtung für ein Wasserklosett, wobei die Klosettschüssel
(2) einen Einlass (3) und einen Auslass (18) und zwischen diesen in einem Siphonbogen
(4) Mittel (12) zum Erzeugen eines Impulses aufweist, mit dem im Siphonbogen (4) vorliegendes
und einen Geruchsverschluss bildendes Wasser für einen Spülvorgang in Richtung des
Auslasses (18) beschleunigbar ist, wobei die Mittel (12) zum Erzeugen eines Impulses
wenigstens einen sich in Umfangsrichtung des Siphonbogens (4) erstreckenden Ringspalt
(19) aufweisen, mit dem jeweils im genannten Wasser (13) eine im Wesentlichen gegen
den Auslass (18) gerichtete Strömung erzeugbar ist, dass der wenigstens eine Ringspalt
(19) unmittelbar vor oder in einem aufsteigenden Bereich (4b) des Siphonbogens (4)
so angeordnet ist, dass bei einer Spülung im Wasser eine im Wesentlichen gegen den
Auslass (18) gerichtete Strömung erzeugt wird, dadurch gekennzeichnet, dass am Umfang des Siphonbogens (4) ein Verteilerring (11) angeordnet ist, welcher mit
dem Ringspalt, (19) verbunden ist, wobei sich der Ringspalt (19) um den gesamten Umfang
oder um einen Teil des Umfangs des Siphonbogens (4) erstreckt, wobei der Ringspalt
an der Innenseite (21) in den Innenraum (22) des Siphonbogens mündet.
9. Klosettschüssel (2) mit einer Spülvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der wenigstens eine Ringspalt (19) im aufsteigenden Bereich (4b) des Siphonbogens
(4) angeordnet ist.
10. Klosettschüssel (2) mit einer Spülvorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Verteilerring in der Wandung des Siphonbogens oder im Abstand zur Aussenseite
des Siphonbogens verläuft und/oder dass der Verteilerring (11) über ein Einlassrohr
(10) mit einer Leitung verbindbar ist, wobei das Einlassrohr (10) im unteren Bereich
des Verteilerringes (11) angeordnet ist.
11. Klosettschüssel (2) mit einer Spülvorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Ringspalt für die Zuführung von Wasser, Luft oder einem Gemisch von Wasser und
Luft vorgesehen ist.
12. Klosettschüssel (2) mit einer Spülvorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Klosettschüssel (2) im Bereich des Einlasses (3) Mittel für eine Hauptspülung
aufweist.
13. Klosettschüssel (2) mit einer Spülvorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass sie einen Spülkasten aufweist, der an die Klosettschüssel (2) angeschlossen ist und
mit dem Ringspalt (19) Wasser zuführbar ist.
14. Klosettschüssel (2) mit einer Spülvorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Spülkasten ein Druckspülkasten ist und dass dieser eine Leitung zum Ringspalt
(19) aufweist.
15. Verfahren zum Betrieb einer Klosettschüssel (2) mit einer Spülvorrichtung nach einem
der Ansprüche 1 bis 7 oder Klosettschüssel (2) mit einer einer Spülvorrichtung nach
einem der Ansprüche 8 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass bei einer Spülung mit den mehreren Düsen (12, 12') beziehungsweise dem Ringspalt
(19) das im Siphon vorliegende Wasser zum Auslass hin beschleunigt und im Wasser des
Siphons eine Saugwirkung erzeugt, so dass im Siphon Restwasser und Festkörper in das
Abgangsrohr hineingesaugt werden.
16. Verfahren nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass bei einer Spülung im Siphonbogen (4) mehrere Strömungskegel (15) gebildet werden
bzw einer ringförmigen Strömungskegel erzeugt wird, die bzw. der im Wesentlichen gegen
den Auslass (18) hin gerichtet sind bzw ist.
17. Verfahren nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, dass bei einer Spülung die Klosettschlüssel (2) mit einer Hauptspülung gespült wird und
dass diese auf dem im Siphonbogen (4) erzeugten Impuls abgestimmt ist.
18. Verfahren nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Hauptspülung und der genannte Impuls nacheinander und im Wesentlichen gleichzeitig
erzeugt werden.
1. Toilet bowl (2) having a flushing arrangement for a WC, wherein the toilet bowl (2)
has an inlet (3) and an outlet (18) and between these, in a U-bend (4), means (12)
for generating a pulse with which water which is present in the U-bend (4) and forms
an air trap can be accelerated, for a flushing operation, in the direction of the
outlet (18), wherein the means (12) for generating a pulse have a plurality of nozzles
(12, 12'), with which in the aforementioned water (13) in each case, a flow which
is directed substantially towards the outlet (18) can be generated, wherein the plurality
of nozzles (12, 12') is arranged directly upstream of, or in, an ascending region
(4b) of the U-bend (4) such, that during flushing a flow which is directed substantially
towards the outlet (18) is generated in the water, characterized in that a distributor ring (11) is arranged at the circumference of the U-bend (4), which
is in connection with the plurality of nozzles (12, 12'), wherein two nozzles are
located approximately diametrically opposite one another, or wherein more than two
nozzles are uniformly distributed over the circumference, and that the distributor
ring (11) runs at a distance apart from the outside of the U-bend.
2. Toilet bowl (2) having a flushing arrangement according to Claim 1, characterized in that all the nozzles (12, 12') are arranged in the ascending region (4b) of the U-bend
(4).
3. Toilet bowl (2) having a flushing arrangement according to one of Claims 1 to 2, characterized in that the distributor ring (11) is connectable via an inlet pipe (10) to a line, wherein
the inlet pipe (10) is arranged in the bottom region of the distributor ring (11).
4. Toilet bowl (2) having a flushing arrangement according to one of Claims 1 to 3, characterized in that the nozzle chamber (12, 12') is provided for the feeding of water, air or a mixture
of water and air.
5. Toilet bowl (2) having a flushing arrangement according to one of Claims 1 to 4, characterized in that the toilet bowl (2), in the region of the inlet (3), has means for a main flushing
operation.
6. Toilet bowl (2) having a flushing arrangement according to one of Claims 1 to 5, characterized in that it has a flushing cistern which is connected to the toilet bowl (2) and with which
water can be fed with the least two nozzles (12, 12').
7. Toilet bowl (2) having a flushing arrangement according to Claim 6, characterized in that the flushing cistern is a pressure flushing cistern, and in that this has a line to the at least two nozzles (12, 12').
8. Toilet bowl (2) having a flushing arrangement for a WC, wherein the toilet bowl (2)
has an inlet (3) and an outlet (18) and between these, in a U-bend (4), means (12)
for generating a pulse with which water which is present in the U-bend (4) and forms
an air trap can be accelerated, for a flushing operation, in the direction of the
outlet (18), wherein the means (12) for generating a pulse have at least one annular
gap (19) extending in the circumferential direction of the U-bend (4), which can be
used to generate, in the aforementioned water (13) in each case, a flow which is directed
substantially towards the outlet (18), that the at least one annular gap (19) is arranged
directly upstream of, or in, an ascending region (4b) of the U-bend (4) such, that
during flushing a flow which is directed substantially towards the outlet (18) is
generated in the water, characterized in that a distributor ring (11) is arranged at the circumference of the U-bend (4), which
is in connection with the annular gap (19), wherein the annular gap (19) extends around
the entire circumference, or around part of the circumference, of the U-bend (4),
wherein the annular gap opens out, on the inner side (21), into the interior (22)
of the U-bend.
9. Toilet bowl (2) having a flushing arrangement according to Claim 8, characterized in that the at least one annular gap (19) is arranged in the ascending region (4b) of the
U-bend (4).
10. Toilet bowl (2) having a flushing arrangement according to one of Claims 8 to 9, characterized in that the distributor ring runs in the wall of the U-bend or at a distance apart from the
outside of the U-bend and/or that the distributor ring (11) is connectable via an
inlet pipe (10) to a line, wherein the inlet pipe (10) is arranged in the bottom region
of the distributor ring (11).
11. Toilet bowl (2) having a flushing arrangement according to one of Claims 8 to 10,
characterized in that the annular gap is provided for the feeding of water, air or a mixture of water and
air.
12. Toilet bowl (2) having a flushing arrangement according to one of Claims 8 to 11,
characterized in that the toilet bowl (2), in the region of the inlet (3), has means for a main flushing
operation.
13. Toilet bowl (2) having a flushing arrangement according to one of Claims 8 to 12,
characterized in that it has a flushing cistern which is connected to the toilet bowl (2) and with which
water can be fed to the annular gap (19).
14. Toilet bowl (2) having a flushing arrangement according to Claim 13, characterized in that the flushing cistern is a pressure flushing cistern, and in that this has a line to the annular gap (19).
15. Method of operating a toilet bowl (2) having a flushing arrangement according to one
of Claims 1 to 7 or a flushing arrangement according to one of Claims 8 to 14, characterized in that, during flushing, the at least two nozzles (12, 12') or the annular gap (19) form
concentric flow cones or one concentric flow cone, respectively, which accelerate
or accelerates the water which is present in the U-bend in the direction of the outlet
and built up or builts up a suction function in the water of the U-bend, such that
rest water and solid matter which is present in the U-bend is taken in by suction
into the waste pipe.
16. Method according to Claim 15, characterized in that, during flushing, a plurality of flow cones (15) or a concentric flow cone are formed
or is formed in the U-bend (4), respectively, these or this being directed substantially
towards the outlet (18).
17. Method according to Claim 15 or 16, characterized in that, during flushing, the toilet bowl (2) is flushed by a main flushing operation, and
in that this is coordinated with the pulse generated in the U-bend (4).
18. Method according to Claim 17, characterized in that the main flushing operation and the aforementioned pulse are generated one after
the other or substantially simultaneously.
1. Cuvette de WC (2) ayant un dispositif de rinçage pour un WC, où la cuvette de WC (2)
présente une entrée (3) et une sortie (18) et entre celles-ci dans un coude de siphon
(4) des moyens (12) pour créer une impulsion, avec laquelle une eau présente dans
le coude de siphon (4) et formant un coupe-odeur peut être accélérée pour une opération
de rinçage dans la direction de la sortie (18), où les moyens (12) pour créer une
impulsion présentent plusieurs buses (12, 12') avec lesquelles un courant essentiellement
orienté vers la sortie (18) peut être créé dans l'eau citée, où les plusieurs buses
(12, 12') sont arrangées immédiatement avant ou dans un domaine montant (4b) du coude
de siphon (4) de sorte à créer un courant essentiellement orienté vers la sortie (18)
dans l'eau lors d'un rinçage, caractérisé en ce que un anneau de distribution (11) est arrangé sur la circonférence du coude de siphon
(4), qui est connecté aux plusieurs buses (12, 12'), où deux buses sont arrangées
diamétralement opposées, ou où plus de deux buses sont arrangées et distribuées uniformément
par-dessus la circonférence, et en ce que l'anneau de distribution (11) s'étend à une distance du côté extérieur du coude de
siphon.
2. Cuvette de WC (2) ayant un dispositif de rinçage pour un WC selon la revendication
1, caractérisée en ce que toutes les buses (12, 12') sont arrangés dans le domaine montant (4b) du coude de
siphon (4).
3. Cuvette de WC (2) ayant un dispositif de rinçage pour un WC selon l'une quelconque
des revendications 1 à 2, caractérisée en ce que l'anneau de distribution (11) peut être connecté à travers un tuyau d'entrer (10)
avec une conduite, où le tuyau d'entrer (10) est arrangé dans le domaine inférieure
de l'anneau de distribution (11).
4. Cuvette de WC (2) ayant un dispositif de rinçage pour un WC selon l'une quelconque
des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que la chambre à buses (12, 12') est prévue pour délivrer de l'eau, air, ou un mélange
d'air et d'eau.
5. Cuvette de WC (2) ayant un dispositif de rinçage pour un WC selon l'une quelconque
des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que, la cuvette de WC (2) présente des moyens pour un rinçage principal dans le domaine
de l'entré (3).
6. Cuvette de WC (2) ayant un dispositif de rinçage pour un WC selon l'une quelconque
des revendications 1 à 5, caractérisé en ce qu'elle présente un réservoir de chasse, qui est connecté à la cuvette de WC (2) et en ce que de l'eau peut être alimenté par les au moins deux buses (12, 12').
7. Cuvette de WC (2) ayant un dispositif de rinçage pour un WC selon la revendication
6, caractérisée en ce que le réservoir de chasse est un réservoir de chasse à pression et en ce que celui-ci présent une conduite vers les plusieurs buses (12, 12').
8. Cuvette de WC (2) ayant un dispositif de rinçage pour un WC, où la cuvette de WC (2)
présente une entrée (3) et une sortie (18) et entre celles-ci dans un coude de siphon
(4) des moyens (12) pour créer une impulsion, avec laquelle une eau présente dans
le coude de siphon (4) est formant un coupe-odeur peut être accéléré pour une opération
de rinçage dans la direction de la sortie (18), où les moyens (12) pour créer une
impulsion présente au moins une fonte annulaire (19) s'étendant en direction circonférentielle
du coude de siphon (4), avec laquelle un courant essentiellement orienté vers la sortie
(18) peut être créer dans l'eau cité, où l'au moins une fonte annulaire (19) est arrangée
immédiatement avant ou dans le domaine montant du coude de siphon (4) de sorte à créer
un courant essentiellement orienté vers la sortie (18) dans l'eau lors d'un rinçage,
caractérisé en ce que un anneau de distribution (11) est arrangé sur la circonférence du coude de siphon
(4), qui est connecté avec la fonte annulaire (19), où la fonte annulaire (19) s'étant
autour de la circonférence entière ou une partie de la circonférence du coude de siphon
(4), où la fonte annulaire débouche sur le côté intérieur (21) dans l'espace intérieur
(22) du coude de siphon.
9. Cuvette de WC (2) ayant un dispositif de rinçage pour un WC selon la revendication
8, caractérisée en ce que l'au moins une fonte annulaire (19) est arrangée dans le domaine montant (4b) du
coude de siphon (4).
10. Cuvette de WC (2) ayant un dispositif de rinçage pour un WC selon l'une quelconque
des revendications 8 à 9, caractérisée en ce que l'anneau de distribution s'étant dans la paroi du coude de siphon ou à une distance
du côté extérieur du coude de siphon et/ou l'anneau de distribution (11) peut être
connecté à travers un tuyau d'entré (10) avec une conduite, où le tuyau d'entré (10)
est arrangé dans le domaine inférieur de l'anneau de distribution (11).
11. Cuvette de WC (2) ayant un dispositif de rinçage pour un WC selon l'une quelconque
des revendications 8 à 10, caractérisée en ce que la fonte annulaire est prévue pour la délivrance d'eau, d'air ou d'un mélange d'eau
et d'air.
12. Cuvette de WC (2) ayant un dispositif de rinçage pour un WC selon l'une quelconque
des revendications 8 à 11, caractérisée en ce que la cuvette de WC (2) présente dans le domaine de l'entré (3) des moyens pour un rinçage
principal.
13. Cuvette de WC (2) ayant un dispositif de rinçage pour un WC selon l'une quelconque
des revendications 8 à 12, caractérisée en ce qu'elle présente un réservoir de chasse, qui est connecté à la cuvette de WC (2) et en ce que de l'eau peut être alimenté par la fonte annulaire (19).
14. Cuvette de WC (2) ayant un dispositif de rinçage pour un WC selon la revendication
13, caractérisé en ce que le réservoir de chasse est un réservoir de chasse à pression et en ce que celui-ci présent une conduite vers la fonte annulaire (19).
15. Procédé pour l'opération d'une cuvette de WC (2) ayant un dispositif de rinçage selon
l'une quelconque des revendications 1 à 7 ou un dispositif de rinçage selon l'une
quelconque des revendications 8 à 14, caractérisé en ce que lors d'un rinçage avec les plusieurs buses (12, 12'), respectivement la fonte annulaire
(19) l'eau présent dans le siphon accélère vers la sortie et crée un effet de succion
dans l'eau du siphon, de sorte que de l'eau reste et des corps solides dans le siphon
sont aspirées dans le tuyau d'écoulement.
16. Procédé selon la revendication 15, caractérisé en ce que lors d'un rinçage plusieurs cônes d'écoulement (15) sont formés, qui sont orientés
essentiellement vers la sortie (18), respectivement un cône d'écoulement annulaire
est formé, qui est orienté essentiellement vers la sortie (18).
17. Procédé selon la revendication 15 ou 16, caractérisé en ce que lors d'un rinçage la cuvette de WC (2) est rincé avec un rinçage principal et en ce que celui-ci est ajusté à l'impulsion crée dans la coude de siphon (4).
18. Procédé selon la revendication 17, caractérisé en ce que le rinçage principal et ladite impulsion est créé essentiellement simultanément.
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