[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Durchgangskontrollvorrichtüng zur Durchgangskontrolle
von Personen in beiden Durchgangsrichtungen gemäß dem Oberbegriff des Schutzanspruchs
1.
[0002] Derartige Durchgangskontrollvorrichtungen sind aus dem Stand der Technik bekannt;
beispielsweise wird im Rahmen der
DE-B 1949047 eine Durchgangskontrollvorrichtung beschrieben, umfassend ein Sperrorgan zur Personenvereinzelung,
welches an einem Gestell angeordnet ist, wobei in Durchgangsrichtung auf beiden Seiten
des Sperrorgans eine Kartenleseeinheit mit einem Karteneinsteckschlitz vorgesehen
ist. In nachteiliger Weise sind bei der bekannten Durchgangskontrollvorrichtung die
meisten Bauteile der Kartenleseeinheiten doppelt vorhanden, was in einer signifikanten
Erhöhung der Herstellungskosten sowie der Wartungskosten resultiert.
[0003] Aus der
EP 1619637 A1 der Anmelderin geht eine Einrichtung zur Durchgangskontrolle in beiden Durchgangsrichtungen
hervor, mit einem Gestell, umfassend ein Sperrorgan zur Personenvereinzelung und eine
Kartenleseeinheit mit einem Schlitz zum Einstecken einer Karte, wobei die Kartenleseeinheit
bei gültiger Lesung der Karte des Sperrorgans zur Freigabe des Durchgangs ansteuert.
[0004] Hierbei ist die Kartenleseeinheit zur Ausrichtung des Karteneinsteckschlitzes auf
eine sowohl in der einen als auch in der anderen Durchgangsrichtung vor das Sperrorgan
tretenden Person an dem Gestell verschwenkbar gelagert und mittels eines Aktuators
verschwenkbar.
[0005] Des weiteren weist die bekannte Durchgangskontrollvorrichtung eine Sensorik auf,
welche die Position einer sich nähernden Person erfasst und den Aktuator zum Verschwenken
der Kartenleseeinheit in Richtung der sich nähernden Person ansteuert. Dadurch wird
eine bidirektionale Durchgangskontrollvorrichtung geschaffen, bei der lediglich eine
Kartenleseeinheit benötigt wird.
[0006] Diese bekannte Durchgangskontrollvorrichtung ist aufgrund des benötigten Aktuators
zum Verschwenken der Kartenleseeinheit hinsichtlich der Herstellung und Wartung relativ
teuer.
[0007] Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Durchgangskontrollvorrichtung
in beiden Durchgangsrichtungen anzugeben, bei der die Herstellungs- und Wartungskosten
im Vergleich zu aus dem Stand der Technik bekannten bidirektionalen Durchgangskontrollvorrichtungen
reduziert werden. Ferner sollen die Benutzerfreundlichkeit und die Ergonomie verbessert
werden.
[0008] Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Schutzanspruchs 1 gelöst. Weitere erfindungsgemäße
Ausgestaltungen und Vorteile gehen aus den Unteransprüchen hervor.
[0009] Demnach wird eine Durchgangskontrollvorrichtung zur Durchgangskontrolle von Personen
in beiden Richtungen vorgeschlagen, umfassend ein von einem über eine Steuerung gesteuerten
Aktuator betätigtes an einem Gestell angeordnetes Sperrorgan und eine Lesereinrichtung
für eine Zugangsberechtigung, wobei bei einer gültigen eingelesenen Zugangsberechtigung
das Sperrorgan von einer Sperrstellung in eine Freigabestellung überführt wird.
[0010] Hierbei ist die Leseeinrichtung für die Zugangsberechtigungen drehbar gelagert und
durch das Personal oder Benutzer manuell verschwenkbar ausgeführt, derart, dass die
Leseeinrichtung durch die Verschwenkung der vor das Sperrorgan tretenden Person zum
Einlesen der Zugangsberechtigung ergonomisch günstig gegenüberliegt. Vorzugsweise
ist die Leseeinrichtung auf dem Gestell drehbar gelagert, an dem das Sperrorgan angeordnet
ist.
[0011] Die Drehachse der Leseeinrichtung verläuft vorzugsweise senkrecht von unten nach
oben, gegebenenfalls auch schräg, wobei der Verdrehwinkel der Leseeinrichtung in jede
Richtung einen Wert zwischen 0 und 90° annehmen kann.
[0012] Die Leseeinrichtung kann beispielsweise als Leseeinrichtung für Karten mit einem
Barcode und/oder einem Magnetstreifen, als Leseeinrichtung für kontaktbehaftete Chipkarten
oder als RFID-Leseeinrichtung ausgeführt sein.
[0013] Gemäß der Erfindung weist die Durchgangskontrollvorrichtung einen Sensor auf, welcher
die Verdreh- bzw. Winkelposition der Leseeinrichtung in Bezug auf eine Achse erfasst,
welche senkrecht zur Zugangsspur und parallel zur Aufstellfläche der Durchgangskontrollvorrichtung
verläuft.
[0014] Wenn der Sensor als Sensor ausgeführt ist, der die Winkelposition erfassen kann,
bedeutet ein positiver Wert für den Winkel, dass die Leseeinrichtung in Richtung einer
ersten Personenankunftsrichtung gedreht ist, wobei ein negativer Wert für den Winkel
eine Verdrehung der Leseeinrichtung in die entgegengesetzte Richtung bedeutet.
[0015] Der Sensor kann auch ein Sensor sein, der 0 für die Verdrehung der Leseeinrichtung
in Richtung einer ersten Personenankunftsrichtung oder 1 für eine Verdrehung der Leseeinrichtung
in die entgegengesetzte Richtung liefert; beispielsweise kann der Sensor als Hall-Sensor
oder MikroSchalter ausgeführt und an unterschiedlichen Positionen z.B. vor dem Gerät
auf der linken und rechten Seite verbaut sein.
[0016] Erfindungsgemäß ist der Sensor zur Erfassung der Verdreh- bzw. Winkelposition der
Leseeinrichtung der Durchgangskontrollvorrichtung mit einer Steuerung verbunden, wobei
in Abhängigkeit der Winkelposition der Leseeinrichtung die Software der Leseeinrichtung
umkonfiguriert wird, um einer Einlass- oder Auslassposition der Leseeinrichtung zu
entsprechen.
[0017] Die Leseeinrichtung kann stufenlos gedreht werden, um sich den Bedürfnissen der Benutzer
und der Einlass- oder Auslassrichtung anzupassen. Alternativ dazu kann vorgesehen
sein, dass die Leseeinheit in mehreren Winkelpositionen einrastbar ausgeführt ist.
[0018] Ferner kann erfindungsgemäß zumindest ein weiterer Sensor vorgesehen sein, welcher
die Position einer sich dem Sperrorgan nähernden Person erfasst. Dadurch kann, wenn
der Wert des erfassten Winkels Null ist, d. h. wenn sich die Leseeinrichtung in einer
mittigen Position befindet und weder der Einlass- noch der Auslassrichtung zugewandt
ist, anhand der Position der sich dem Sperrorgan nähernden Person die Software der
Leseeinrichtung umkonfiguriert werden, um entsprechend der Position der Person in
Bezug auf das Sperrorgan Einlass- bzw. Auslass zu gewähren.
[0019] Dieser zumindest eine Sensor kann beispielsweise als kapazitiver Sensor ausgebildet
sein, der in der Zugangsspur der Durchgangskontrollvorrichtung angeordnet ist. Alternativ
dazu kann der Sensor als Lichtschranke, als Ultraschallsensor, als Radarsensor, als
optoelektronischer Sensor oder als 2D- oder 3D - Kamera ausgeführt sein.
[0020] Hierbei ist, wenn die Leseeinrichtung einer ersten Durchgangsrichtung zugewandt ist,
die nicht der der Position der sich dem Sperrorgan nähernden Person entsprechenden
Durchgangsrichtung entspricht, die Software der Leseeinrichtung anhand der Position
der sich dem Sperrorgan nähernden Person umkonfigurierbar, obwohl die Leseeinrichtung
der entgegengesetzten Durchgangsrichtung zugewandt ist.
[0021] Das Sperrorgan der Durchgangskontrollvorrichtung kann durch eine Drehsperre gebildet
sein, welche einen, zwei oder mehr Sperrarme aufweisen kann. Beispielsweise kann das
Sperrorgan als Drehkreuz ausgebildet sein. Ferner kann das Sperrorgan anstelle von
Sperrarmen Sperrklappen aufweisen.
[0022] Die erfindungsgemäße Durchgangskontrollvorrichtung ist insbesondere zur Verwendung
bei Messen, Großveranstaltungen, Freizeiteinrichtungen und weitere Gebäude bzw. Gelände
geeignet, um sowohl die eintretenden als auch die austretenden Personen erfassen zu
können, um dadurch beispielsweise die aktuelle Anzahl der Personen auf dem Gelände
bzw. in dem Gebäude zu ermitteln oder eine Besuchsstromanalyse durchzuführen.
[0023] Die Erfindung wird im Folgenden anhand der beigefügten Figuren beispielhaft nähert
erläutert. Es zeigen:
Figur 1: Eine perspektivische Ansicht einer gemäß der Erfindung ausgeführten Durchgangskontrollvorrichtung;
und
Figur 2: Schematische Draufsichten unterschiedlicher Verschwenkpositionen der Leseeinrichtung
einer gemäß der Erfindung ausgeführten Durchgangskontrollvorrichtung.
[0024] In der beigefügten Figur 1 ist eine Durchgangskontrollvorrichtung 1 dargestellt,
welche ein Sperrorgan 2 mit einem Sperrarm 3 zum Sperren des Zugangs aufweist, das
von einem nicht dargestellten Elektromotor als Aktuator angetrieben werden kann.
[0025] Ferner weist die Durchgangskontrollvorrichtung 1 ein Gestell 4 mit einem Gehäuse
5 auf, in dem der Aktuator, das Antriebsgetriebe und die elektronische Steuerung der
Durchgangskontrollvorrichtung 1 angeordnet sind. Auf dem Gestell 4 ist ein weiteres
Gehäuse 6 angeordnet, in dem eine Leseeinrichtung 7 für die Zugangsberechtigungen
angeordnet ist; beispielsweise kann die Leseeinrichtung als Leseeinrichtung für Magnetkarten
mit darauf abgelegter Zugangsberechtigung oder als berührungslose Leseeinrichtung,
beispielsweise als Barcode - Scanner oder als RFID - Leseeinrichtung ausgeführt sein.
Ferner kann die Durchgangskontrollvorrichtung 1 eine Displayeinrichtung 8 aufweisen,
welche Informationen für den Benutzer anzeigt.
[0026] Erfindungsgemäß ist die Leseeinrichtung 7 bzw. das Gehäuse 6 umfassend die Leseeinrichtung
7 auf dem Gestell 4 drehbar gelagert und manuell verschwenkbar, wodurch sie der vor
das Sperrorgan 2 tretenden Person zum Einlesen der Zugangsberechtigung ergonomisch
günstig gegenüberliegen kann. In Figur 1 sind die Verschwenkrichtungen der Leseeinrichtung
7 durch den Pfeil 9 veranschaulicht.
[0027] Ferner weist die Durchgangskontrollvorrichtung einen (nicht dargestellten) Sensor
auf, welcher die Verdreh- bzw. Winkelposition der Leseeinrichtung 7 in Bezug auf eine
Achse erfasst, die senkrecht zur Zugangsspur und parallel zur Aufstellfläche der Durchgangskontrollvorrichtung
1 verläuft. Ein positiver Wert für den erfassten Winkel bedeutet beispielsweise, dass
die Leseeinrichtung in Richtung einer ersten Personenankunftsrichtung gedreht ist,
wobei ein negativer Wert eine Verdrehung der Leseeinrichtung in die entgegengesetzte
Richtung bedeutet. Wie bereits erläutert, kann der Sensor auch als Sensor ausgeführt
sein, der 0 für die Verdrehung der Leseeinrichtung in Richtung einer ersten Personenankunftsrichtung
oder 1 für eine Verdrehung der Leseeinrichtung in die entgegengesetzte Richtung liefert
[0028] Der Sensor zur Erfassung der Verdreh- bzw. Winkelposition der Leseeinrichtung 7 der
Durchgangskontrollvorrichtung 1 ist mit einer Steuerung verbunden, wobei in Abhängigkeit
der Winkelposition der Leseeinrichtung 7 die Software der Leseeinrichtung 7 von der
Steuerung umkonfiguriert wird, um einer Einlass- oder Auslassposition der Leseeinrichtung
zu entsprechen.
[0029] Im linken Teil der Figur 2 ist die Leseeinrichtung 7 um den Winkel a im Uhrzeigersinn
verschwenkt, so dass sie einer vor das Sperrorgan auf der Zugangsspur 11 tretenden
Person, die in Richtung des Pfeils 12 passieren möchte, zum Einlesen der Zugangsberechtigung
ergonomisch günstig gegenüberliegen kann. Der Winkel α wird vom Sensor zur Erfassung
der Winkelposition erkannt, wobei anhand des Sensorsignals die Software der Leseeinrichtung
7 umkonfiguriert wird, um der aktuellen Position der Leseeinrichtung 7 zu entsprechen.
[0030] Wenn ein Benutzer die Durchgangskontrollvorrichtung in die entgegengesetzte Richtung,
die im rechten Teil der Figur 2 durch den Pfeil 13 angedeutet ist, passieren möchte,
kann er die Leseeinrichtung 7 beispielsweise um den Winkel β verschwenken, um das
Einlesen seiner Zugangsberechtigung zu erleichtern; wie bereits erläutert, wird die
neue Winkelposition der Leseeinrichtung durch den Sensor erkannt und die Software
anhand des Sensorsignals entsprechend umkonfiguriert, um das Einlesen der Zugangsberechtigung
des Benutzers im richtigen Modus, d.h. in diesem Fall im Modus des Durchgangs von
rechts nach links zu gewährleisten.
[0031] Im mittleren Teil der Figur 2 ist die Leseeinrichtung 7 in einer Position gezeigt,
bei der der Winkel in Bezug auf die Achse 10, die senkrecht zur Zugangsspur 11 und
parallel zur Aufstellfläche der Durchgangskontrollvorrichtung 1 verläuft den Wert
Null annimmt.
[0032] Da in diesem Fall aus der Position der Leseeinrichtung 7 nicht entnehmbar ist, in
welche Richtung der Durchgang erfolgen soll, umfasst im Rahmen einer Weiterbildung
der Erfindung die Durchgangskontrollvorrichtung 1 zumindest einen weiteren Sensor
oder Sensor - Cluster, der die Position einer sich dem Sperrorgan nähernden Person
erfasst. Dadurch kann, wenn der Wert des erfassten Winkels Null ist, anhand der Position
der sich dem Sperrorgan nähernden Person die Software der Leseeinrichtung umkonfiguriert
werden, um Einlass- bzw. Auslass zu gewähren. Für den Fall, dass die Leseeinrichtung
nicht verschwenkt worden ist und somit nicht der sich dem Sperrorgan nähernden Person
zugewandt ist kann ebenfalls anhand der durch den Sensor erfassten Position der sich
dem Sperrorgan nähernden Person die Software der Leseeinrichtung umkonfiguriert werden
und/oder eine akustische und/oder optische Warnung ausgegeben werden, die die Person
auffordert, die Leseeinrichtung 7 manuell zu verschwenken.
[0033] Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass die Leseeinrichtung
7 bzw. das Gehäuse 6 umfassend die Leseeinrichtung 7 derart drehbar gelagert ist,
dass eine Winkelposition von Null Grad in Bezug auf die Achse 10, die senkrecht zur
Zugangsspur 11 und parallel zur Aufstellfläche der Durchgangskontrollvorrichtung 1
verläuft, nicht angenommen werden kann, so dass die Leseeinrichtung 7 stets entweder
der Einlass- oder der Auslassrichtung zugewandt ist.
1. Durchgangskontrollvorrichtung (1) zur Durchgangskontrolle von Personen in beiden Richtungen,
umfassend ein von einem über eine Steuerung gesteuerten Aktuator betätigtes und an
einem Gestell (4) angeordnetes Sperrorgan (2) und eine Lesereinrichtung (7) für eine
Zugangsberechtigung, wobei bei einer gültigen eingelesenen Zugangsberechtigung das
Sperrorgan von einer Sperrstellung in eine Freigabestellung überführt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Leseeinrichtung (7) drehbar gelagert und manuell verschwenkbar ausgeführt ist,
derart, dass sie durch die Verschwenkung der vor das Sperrorgan (2) tretenden Person
zum Einlesen der Zugangsberechtigung ergonomisch günstig gegenüberliegt.
2. Durchgangskontrollvorrichtung (1) zur Durchgangskontrolle von Personen in beiden Richtungen,
nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie einen Sensor aufweist, welcher die Verdreh- bzw. Winkelposition der Leseeinrichtung
(7) in Bezug auf eine Achse (10) erfasst, die senkrecht zur Zugangsspur (11) und parallel
zur Aufstellfläche der Durchgangskontrollvorrichtung (1) verläuft, wobei der Sensor
zur Erfassung der Verdreh- bzw. Winkelposition der Leseeinrichtung (7) mit einer Steuerung
verbunden ist und wobei in Abhängigkeit der erfassten Verdreh- bzw. Winkelposition
der Leseeinrichtung die Software der Leseeinrichtung (7) umkonfigurierbar ist, um
einer Einlass- oder Auslassposition der Leseeinrichtung zu entsprechen.
3. Durchgangskontrollvorrichtung (1) zur Durchgangskontrolle von Personen in beiden Richtungen,
nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein weiterer Sensor oder Sensor - Cluster vorgesehen ist, welcher die Position einer
sich dem Sperrorgan (2) nähernden Person erfasst, derart, dass wenn der vom Sensor
zur Erfassung der Verdreh- bzw. Winkelposition der Leseeinrichtung (7) erfasste Winkel
Null ist oder die Leseeinrichtung (7) nicht der sich dem Sperrorgan (2) nähernden
Person zugewandt ist, anhand der Position der sich dem Sperrorgan nähernden Person
die Software der Leseeinrichtung umkonfigurierbar ist, um entsprechend der Position
der Person Einlass- bzw. Auslass zu gewähren.
4. Durchgangskontrollvorrichtung (1) zur Durchgangskontrolle von Personen in beiden Richtungen,
nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Sensor, welcher die Position einer sich dem Sperrorgan (2) nähernden Person erfasst,
als kapazitiver Sensor ausgebildet ist, der in der Zugangsspur der Durchgangskontrollvorrichtung
angeordnet ist oder dass der Sensor, welcher die Position einer sich dem Sperrorgan
(2) nähernden Person erfasst als Lichtschranke, als Ultraschallsensor, als Radarsensor,
als optoelektronischer Sensor oder als 2D- oder 3D - Kamera ausgeführt ist.
5. Durchgangskontrollvorrichtung (1) zur Durchgangskontrolle von Personen in beiden Richtungen,
nach Anspruch 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Sensor zur Erfassung der Verdreh- bzw. Winkelposition der Leseeinrichtung (7)
als Sensor ausgeführt ist, der 0 für die Verdrehung der Leseeinrichtung (7) in Richtung
einer ersten Personenankunftsrichtung oder 1 für eine Verdrehung der Leseeinrichtung
(7) in die entgegengesetzte Richtung liefert
6. Durchgangskontrollvorrichtung (1) zur Durchgangskontrolle von Personen in beiden Richtungen,
nach Anspruch 1, 2, 3, 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Leseeinrichtung (7) derart drehbar gelagert ist, dass eine Winkelposition von
Null Grad in Bezug auf die Achse (10), die senkrecht zur Zugangsspur (11) und parallel
zur Aufstellfläche der Durchgangskontrollvorrichtung (1) verläuft, nicht angenommen
werden kann, so dass die Leseeinrichtung (7) stets entweder der Einlass- oder der
Auslassrichtung zugewandt ist.
7. Durchgangskontrollvorrichtung (1) zur Durchgangskontrolle von Personen in beiden Richtungen,
nach Anspruch 1, 2, 3, 4, 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Leseeinrichtung (7) stufenlos verschwenkbar oder in mehreren Winkelpositionen
einrastbar ausgeführt ist.
Geänderte Patentansprüche gemäss Regel 137(2) EPÜ.
1. Durchgangskontrollvorrichtung (1) zur Durchgangskontrolle von Personen in beiden
Richtungen, umfassend ein von einem über eine Steuerung gesteuerten Aktuator betätigtes
und an einem Gestell (4) angeordnetes Sperrorgan (2) und eine Lesereinrichtung (7)
für eine Zugangsberechtigung, wobei bei einer gültigen eingelesenen Zugangsberechtigung
das Sperrorgan von einer Sperrstellung in eine Freigabestellung überführt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Leseeinrichtung (7) drehbar gelagert und manuell verschwenkbar ausgeführt ist,
derart, dass sie durch die Verschwenkung der vor das Sperrorgan (2) tretenden Person
zum Einlesen der Zugangsberechtigung ergonomisch günstig gegenüberliegt, wobei die
Durchgangskontrollvorrichtung (1) einen Sensor aufweist, welcher die Verdreh- bzw.
Winkelposition der Leseeinrichtung (7) in Bezug auf eine Achse (10) erfasst, die senkrecht
zur Zugangsspur (11) und parallel zur Aufstellfläche der Durchgangskontrollvorrichtung
(1) verläuft, wobei der Sensor zur Erfassung der Verdreh- bzw. Winkelposition der
Leseeinrichtung (7) mit einer Steuerung verbunden ist und wobei in Abhängigkeit der
erfassten Verdreh- bzw. Winkelposition der Leseeinrichtung die Software der Leseeinrichtung
(7) umkonfigurierbar ist, um einer Einlass- oder Auslassposition der Leseeinrichtung
zu entsprechen und dass ein weiterer Sensor oder Sensor - Cluster vorgesehen ist,
welcher die Position einer sich dem Sperrorgan (2) nähernden Person erfasst, derart,
dass wenn der vom Sensor zur Erfassung der Verdreh- bzw. Winkelposition der Leseeinrichtung
(7) erfasste Winkel Null ist oder die Leseeinrichtung (7) nicht der sich dem Sperrorgan
(2) nähernden Person zugewandt ist, anhand der Position der sich dem Sperrorgan nähernden
Person die Software der Leseeinrichtung umkonfigurierbar ist, um entsprechend der
Position der Person Einlass- bzw. Auslass zu gewähren.
2. Durchgangskontrollvorrichtung (1) zur Durchgangskontrolle von Personen in beiden
Richtungen, nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Sensor, welcher die Position einer sich dem Sperrorgan (2) nähernden Person erfasst,
als kapazitiver Sensor ausgebildet ist, der in der Zugangsspur der Durchgangskontrollvorrichtung
angeordnet ist oder dass der Sensor, welcher die Position einer sich dem Sperrorgan
(2) nähernden Person erfasst als Lichtschranke, als Ultraschallsensor, als Radarsensor,
als optoelektronischer Sensor oder als 2D- oder 3D - Kamera ausgeführt ist.
3. Durchgangskontrollvorrichtung (1) zur Durchgangskontrolle von Personen in beiden
Richtungen, nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Sensor zur Erfassung der Verdreh- bzw. Winkelposition der Leseeinrichtung (7)
als Sensor ausgeführt ist, der 0 für die Verdrehung der Leseeinrichtung (7) in Richtung
einer ersten Personenankunftsrichtung oder 1 für eine Verdrehung der Leseeinrichtung
(7) in die entgegengesetzte Richtung liefert
4. Durchgangskontrollvorrichtung (1) zur Durchgangskontrolle von Personen in beiden
Richtungen, nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Leseeinrichtung (7) derart drehbar gelagert ist, dass eine Winkelposition von
Null Grad in Bezug auf die Achse (10), die senkrecht zur Zugangsspur (11) und parallel
zur Aufstellfläche der Durchgangskontrollvorrichtung (1) verläuft, nicht angenommen
werden kann, so dass die Leseeinrichtung (7) stets entweder der Einlass- oder der
Auslassrichtung zugewandt ist.
5. Durchgangskontrollvorrichtung (1) zur Durchgangskontrolle von Personen in beiden
Richtungen, nach Anspruch 1, 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Leseeinrichtung (7) stufenlos verschwenkbar oder in mehreren Winkelpositionen
einrastbar ausgeführt ist.