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(11) |
EP 2 234 529 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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07.03.2018 Patentblatt 2018/10 |
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Anmeldetag: 14.01.2009 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/CH2009/000016 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2009/094789 (06.08.2009 Gazette 2009/32) |
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GEHÄUSE FÜR EINEN HYGIENEARTIKELSPENDER
HOUSING FOR A SANITARY PRODUCT DISPENSER
BOÎTIER POUR DISTRIBUTEUR D'ARTICLES HYGIÉNIQUES
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO
PL PT RO SE SI SK TR |
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Priorität: |
30.01.2008 CH 136082008
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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06.10.2010 Patentblatt 2010/40 |
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Patentinhaber: CWS-Boco Supply AG |
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6340 Baar (CH) |
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Erfinder: |
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- WIDMER, Rainer
CH-9444 Diepoldsau (CH)
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Vertreter: Lusuardi, Werther |
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Dr. Lusuardi AG
Kreuzbühlstrasse 8 8008 Zürich 8008 Zürich (CH) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 768 057 US-A- 3 902 637
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GB-A- 2 375 754
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Gehäuse für einen Hygieneartikelspender gemäss
dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
[0002] Zur individuellen Gestaltung von Waschräumen In der Sanitär- und Hygienebranche eignen
sich modulare Hygieneartikelspender, welche es mittels austauschbarer Gehäusetelle,
insbesondere Frontplatten oder -panels ermöglichen, diesen Waschräumen eine eigene
gestalterische Note zu geben. Die in solchen Waschräumen verwendeten Hygieneartikelspender
umfassen Im wesentlichen Stoffhandtuch-Spender, Rollenpapier-Spender, Seifenschaumspender,
Toilettenpapier-Spender und Duftspender.
[0003] Ein Hygieneartikelspender mit einem mehrteiligen Gehäuse ist aus dem Dokument
US 3,902,637 SCHEELER bekannt Dieser bekannte Hygieneartikelspender umfasst ein an eine Wand montierbares
Gehäuse, welches eine austauschbare Frontplatte aufweist. Die Frontplatte wird von
der Oberseite des Gehäuses in - am Gehäuse angebrachte - Schienen eingeführt. Nachdem
die Frontplatte In diese Schienen eingeführt ist, kann auf der Oberseite des Gehäuses
ein Deckel mittels Ineinander einschnappbaren Rippen am Gehäuse lösbar befestigt werden,
wobei zwei erste Rippen an zwei einander gegenüberliegenden Seitenwänden des Deckeis
und zwei zweite Rippen an der Innenwand des Gehäuses angeordnet sind. Der Deckel Ist
am Gehäuse nicht gegen eine Demontage mittels Zugkräften gesichert und ist ohne weitere
Hilfsmittel abnehmbar. Die ineinander eingreifenden Rippen sind bezüglich Zug- und
Druckkräften symmetrisch ausgebildet und weisen in beide Richtungen dieselbe Form
auf. Daher ist der Deckel In gleicher Welse von aussen montierbar (durch einfaches
Aufpressen des Deckels auf das Gehäuse) und demontierbar (durch einfaches Wegziehen
vom Gehäuse), so dass beispielsweise ein wertvolles frontseitig angeordnetes panelförmiges
Gehäuseteil entwendet werden könnte.
[0004] Aus der
GB 2 375 754 A ist ein Seifenspender bekannt, der einen frontal befestigbaren Gehäuseteil als Werbeträger
umfasst. Nachteilig bei diesem Seifenspender ist die ungesicherte, von jedem Benutzer
lösbare Verbindung des Gehäuseteils am Seifenspender. Aus der
EP 0 768 057 ist weiter ein Hygieneartikel-Spender mit einem dekorativen Fenster in dessen Frontseite
bekannt.
[0005] Hier will die Erfindung Abhilfe schaffen. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde,
ein Gehäuse mit einem nur vom Wartungspersonal austauschbaren panelförmigen Gehäuseteil
auszubilden.
[0006] Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe mit einem Gehäuse für einen Hygieneartikelspender,
welches die Merkmale gemäss dem Anspruch 1 aufweist.
Die durch die Erfindung erreichten Vorteile sind im wesentlichen darin zu sehen, dass
dank des erfindungsgemässen Gehäuses:
- die Austauschbarkeit des zweiten Gehäuseteils (Frontpanel) gewährleistet ist. Durch
die Austauschbarkeit des Frontpanels bei allen zu einer Produktelinie zählenden Hygieneartikelspender
besteht die Möglichkeit, die Waschraumprodukte individuell auf das Waschrauminterieur
des Kunden abzustimmen sowie dem Waschraum durch den Einsatz von hochwertigen Frontpanels
eine eigene gestalterische Note zu verleihen;
- eine vereinfachte Herstellung und Lagerhaltung der unterschiedlichen Gehäuseteile
möglich ist;
- eine Sicherung gegen unbeabsichtigtes Entfernen des Frontpanels vorgesehen ist;
- das Frontpanel kann nur durch das Wartungspersonal ausgetauscht werden; und
- ein Anbringen von kundenspezifischen Dekorationen und/oder Werbeaufschriften möglich
ist.
Bei einer besonderen Ausführungsform der Erfindung umfassen die Verriegelungsmittel
einachsig einschnappbare Fixationselemente, wodurch sich eine einfachere Ausgestaltung
der Verriegelungsmittel ergibt.
Vorteilhafterweise sind die Verriegelungsmittel transversal zur Frontseite des ersten
Gehäuseteils einschnappbar. Durch die Verriegelungsmittel ist parallel zur Frontseite
des ersten Gehäuseteils eine formschlüssige und auf Zug belastbare Verbindung zwischen
dem ersten Gehäuseteil und dem zweiten Gehäuseteil herstellbar. Am ersten Gehäuseteil
der Erfindung sind nutenförmige Befestigungsmittel angeordnet, welche an der Frontseite
und auf den lateralen Seiten offen sind und an der Frontseite Nocken umfassen. Im
weiteren sind am zweiten Gehäuseteil Erhebungen angebracht, so dass die Erhebungen
parallel zur Frontseite in die nutenförmigen Befestigungsmittel einschiebbar sind
und anschliessend durch Verschieben des zweiten Gehäuseteils gegen die Unterseite
die Erhebungen mit den Nocken in Eingriff bringbar sind, so dass das zweite Gehäuseteil
orthogonal zur Frontseite und gegen die Unterseite am ersten Gehäuseteil befestigbar
ist. Die zusätzliche Fixierung des Frontpanels am Gehäuse erlaubt eine einfache Ausgestaltung
des Verriegelungsmechanismus.
Bei einer weiteren Ausführungsform sind die Verriegelungsmittel parallel zur Frontseite
des ersten Gehäuseteils einschnappbar. Durch die Verriegelungsmittel ist orthogonal
zur Frontseite des ersten Gehäuseteils eine formschlüssige und auf Zug belastbare
Verbindung zwischen dem ersten Gehäuseteil und dem zweiten Gehäuseteil herstellbar;
zudem ist damit die Anwendung eines Scharniergelenks möglich. Das erste Gehäuseteil
und das zweite Gehäuseteil können zweckmässigerweise mittels eines Scharniers um eine
zur Unterseite parallele Rotationsachse schwenkbar miteinander verbunden sein.
[0007] Bei einer weiteren Ausführungsform umfasst das Gehäuse eine Wandplatte, wobei die
Wandplatte an einer Wand befestigbar ist und das Gehäuse mit seiner Rückseite lösbar
an der Wandplatte fixierbar ist. Diese Ausführung hat den Vorteil, dass für Nachfüll-
oder Servicearbeiten das Gehäuse einfach von der Wand gelöst werden kann.
Bei einer weiteren Ausführungsform ist das Gehäuse mittels eines Schlosses an der
Wandplatte gesichert, so dass am Hygieneartikelspender nur das Wartungspersonal etwas
verändern kann.
Zweckmässigerweise kann das zweite Gehäuseteil eine Füllstandanzeige umfassen. Das
erste Gehäuseteil kann schachtelförmig und das zweite Gehäuseteil vorzugsweise paneiförmig
ausgebildet sein.
In weiteren Ausführungsformen kann das zweite Gehäuseteil konvex gewölbt ausgebildet
werden, wodurch die Vorteile eines leichter herstellbaren und reinigungsfreundlicheren
Bauteiles erreichbar sind.
Zur unterschiedlichen Ausgestaltung der Oberfläche des als Frontpanel ausgebildeten
zweiten Gehäuseteils kann eine Folientechnik angewendet werden. Das Anbringen einer
Folie auf dem ganzen Gehäuse wäre dagegen problematisch, weil sich Rümpfe in der Folie
bilden. Eine solche Folie kann hinterspritzt werden, d.h. die Folie wird in das Werkzeug
eingelegt und anschliessend der Kunststoff eingespritzt. Das gleichzeitige Einlegen
eines Chromrandes ist auch möglich.
[0008] Die Erfindung und Weiterbildungen der Erfindung werden im Folgenden anhand der teilweise
schematischen Darstellungen eines Ausführungsbeispiels noch näher erläutert.
[0009] Es zeigen:
Fig. 1 eine Ausführungsform des erfindungsgemässen Gehäuses für einen Hygieneartikelspender
z.B. für Seifenschaum;
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht des ersten Gehäuseteils der in Fig. 1 dargestellten
Ausführungsform des erfindungsgemässen Gehäuses;
Fig. 3 einen Querschnitt längs der Linie D - D in Fig. 1;
Fig. 4 einen im Längsschnitt dargestellten vergrösserten Ausschnitt A in Fig. 2 zusammen
mit dem zweiten Gehäuseteil; und
Fig. 5 einen im Längsschnitt dargestellten vergrösserten Ausschnitt B in Fig. 2 zusammen
mit dem zweiten Gehäuseteil.
[0010] In den Fig. 1 bis 5 ist eine Ausführungsform des Gehäuses 1 für einen beispielhaft
als Seifenspender ausgebildeten Hygieneartikelspender dargestellt.
[0011] Zur Befestigung des den Seifenspender (nicht gezeichnet) umschliessenden Gehäuses
1 an einer Wand 30 ist eine Wandplatte 18 (in Fig. 3 schematisch gestrichelt dargestellt)
befestigt. Die Wandplatte 18 kann beispielsweise mittels Schrauben (nicht gezeichnet)
an der Wand 30 angeschraubt sein und fest oder lösbar mit dem Seifenspender verbunden
sein. Das Gehäuse 1 ist mittels eines Schlosses 19 und bei geöffnetem Schloss 19 lösbar
ineinander einführbaren Befestigungselementen (nicht gezeichnet) an der Wandplatte
18 gesichert.
[0012] Das Gehäuse 1 umfasst ein erstes schachteiförmiges Gehäuseteil 2 und ein mit dem
ersten Gehäuseteil 2 lösbar verbindbares zweites panelförmiges Gehäuseteil 3. Das
erste schachtelförmige Gehäuseteil 2 umrahmt mittels einer Frontseite 9, einer Rückseite
10, zwei lateralen Seiten 4,5, einer Oberseite 6, und einer Unterseite 7, einen Hohlraum
8 (Fig. 3). Der Hohlraum 8 ist an der Unterseite 7 mit einer Öffnung 21 versehen,
so dass ein im Hohlraum 8 angeordneter Seifenspender (nicht gezeichnet) mit der Hand
von der Unterseite 7 her bedienbar ist.
[0013] An der Frontseite 9 des ersten Gehäuseteils 2 sind nutenförmige Befestigungsmittel
11 angeordnet (Fig. 2). Das zweite Gehäuseteil 3 ist schalenartig ausgebildet und
umfasst zwei gegen den Hohlraum 8 vorstehende laterale Rahmenelemente 27,28 (Fig.
3), welche parallel zu den lateralen Seiten 4,5 angeordnet sind, und parallel zur
Oberseite 6 des ersten Gehäuseteils 2 ein oberes Rahmenelement 29 (Fig. 4). Je drei
Erhebungen 20 sind an den lateralen Rahmenelementen 27,28 derart angeordnet, dass
sie gegen den Hohlraum 8 vorstehen und mit den nutenförmigen Befestigungsmitteln 11
in Eingriff bringbar sind (Fig. 3 und 5).
[0014] Die nutenförmigen Befestigungsmittel 11 umfassen je drei sich parallel zu den lateralen
Seiten 4,5 erstreckende Ausnehmungen 26 an der Frontseite 9. Die Ausnehmungen 26 sind
auf den lateralen Seiten 4,5 offen. Ferner umfassen die Befestigungsmittel 11 Nocken
22, welche die Ausnehmungen 26 parallel zu den lateralen Seiten 4,5 teilweise gegen
die Frontseite 9 verschliessen, so dass an den lateralen Seiten 4,5 hinterstichartige
Nuten 23 gebildet werden (Fig. 2, 3 und 5). Zur Befestigung des zweiten Gehäuseteils
3 am ersten Gehäuseteil 2 werden die Erhebungen 20 durch Verschieben des zweiten Gehäuseteils
3 parallel zur Frontseite 9 in die Nuten 23 eingeführt.
[0015] Zur Montage des zweiten Gehäuseteils 3 sind die Erhebungen 20 soweit parallel zur
Frontseite 9 in die nutenförmigen Befestigungsmittel 11 einschiebbar, bis die Erhebungen
20 an den gegen die Unterseite 7 gerichteten Enden der Ausnehmungen 26 anstehen, so
dass das zweite Gehäuseteil 3 orthogonal zur Frontseite 9 und gegen weitere Verschiebung
gegen die Unterseite 7 am ersten Gehäuseteil 2 befestigbar ist.
[0016] Ferner umfasst das Gehäuse 1 Verriegelungsmittel 12 zur lösbaren Verbindung des zweiten
Gehäuseteils 3 an der Frontseite 9 des ersten Gehäuseteils 2, welche derart ausgestaltet
sind, dass die Verriegelungsmittel 12 bei der Montage automatisch einschnappen und
nur vom Hohlraum 8 aus lösbar sind.
[0017] Diese Verriegelungsmittel 12 umfassen eine am oberen Rahmenelement 29 des zweiten
Gehäuseteils 3 in den Hohlraum 8 vorstehende Zunge 13 (Fig. 4) mit einer asymmetrischen
Nase 14. Die Zunge 13 ist bei der Montage des zweiten Gehäuseteils 3 um eine zur Frontseite
9 und zur Oberseite 6 parallele Biegeachse elastisch biegbar und in eine asymmetrische
Vertiefung 15 in der Frontseite 9 einschnappbar. Durch die komplementär sägezahnartige
asymmetrische Ausbildung von Nase 14 und Vertiefung 15 wird das zweite Gehäuseteil
3 gegen eine Demontage, d.h. gegen eine Verschiebung in Richtung der Oberseite 6 verriegelt.
Diese Verriegelung ist in der Folge nur vom Hohlraum 8 her wieder lösbar, beispielsweise
mittels eines Instrumentes durch Drücken auf die Zunge 13 bis die Nase 14 aus der
Vertiefung 15 ausrastet.
1. Gehäuse (1) für einen Hygieneartikelspender, welches an einer Wand oder einer Wandplatte
(18) lösbar befestigbar ist,
umfassend
A) ein erstes Gehäuseteil (2) mit einer Frontseite (9), einer Rückseite (10), zwei
lateralen Seiten (4,5), einer Oberseite (6), und einer Unterseite (7), welche einen
Hohlraum (8) umrahmen, in welchem ein Hygieneartikelspender unterbringbar ist;
B) ein zweites Gehäuseteil (3), und
C) Verriegelungsmittel (12) zur lösbaren Verbindung des zweiten Gehäuseteils (3) an
der Frontseite (9) des ersten Gehäuseteils (2), wobei
D) der Hohlraum (8) an der Rückseite (10) des ersten Gehäuseteils (2) offen ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
E) die Verriegelungsmittel (12) nur vom Hohlraum (8) aus lösbar sind; und
F) am ersten Gehäuseteil (2) nutenförmige Befestigungsmittel (11) angeordnet sind,
welche an der Frontseite (9) und auf den lateralen Seiten (4, 5) offen sind und an
der Frontseite (9) Nocken (22) umfassen, und dass am zweiten Gehäuseteil (3) Erhebungen
(20) angebracht sind, so dass die Erhebungen (20) parallel zur Frontseite (9) in die
nutenförmigen Befestigungsmittel (11) einschiebbar sind und anschliessend durch Verschieben
des zweiten Gehäuseteils (3) gegen die Unterseite (7) die Erhebungen (20) mit den
Nocken (22) in Eingriff bringbar sind, so dass das zweite Gehäuseteil (3) orthogonal
zur Frontseite (9) und gegen die Unterseite (7) am ersten Gehäuseteil (2) befestigbar
ist.
2. Gehäuse (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelungsmittel (12) einachsig einschnappbare Fixationselemente umfassen.
3. Gehäuse (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelungsmittel (12) transversal zur Frontseite (9) des ersten Gehäuseteils
(2) einschnappbar sind.
4. Gehäuse (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelungsmittel (12) parallel zur Frontseite (9) des ersten Gehäuseteils
(2) einschnappbar sind.
5. Gehäuse (1) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Gehäuseteil (2) und das zweite Gehäuseteil (3) mittels eines Scharniers
um eine zur Unterseite (7) parallele Rotationsachse schwenkbar miteinander verbunden
sind.
6. Gehäuse (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (1) eine Wandplatte (18) umfasst, wobei die Wandplatte (18) an einer
Wand befestigbar ist und das Gehäuse (1) mit seiner Rückseite (10) lösbar an der Wandplatte
(18) fixierbar ist.
7. Gehäuse (1) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (1) mittels eines Schlosses (19) an der Wandplatte (18) gesichert ist.
8. Gehäuse (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das paneiförmige zweite Gehäuseteil (3) eine Füllstandanzeige umfasst.
9. Gehäuse (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das erstes Gehäuseteil (2) schachtelförmig und das zweite Gehäuseteil (3) vorzugsweise
paneiförmig ausgebildet ist.
1. A housing (1) for a sanitary product dispenser, which can be fastened detachably to
a wall or a wall plate (18)
comprising
A) a first housing part (2) with a front side (9), a rear side (10), two lateral sides
(4, 5), an upper side (6), and an underside (7), which frame a cavity (8), in which
a sanitary product dispenser can be accommodated;
B) a second housing part (3), and
C) locking means (12) for detachably connecting the second housing part (3) to the
front side (9) of the first housing part (2), wherein
D) the cavity (8) is open on the rear side (10) of the first housing part (2),
characterized in that
E) the locking means (12) can be unlocked only from within the cavity (8); and
F) groove-shaped fastening means (11), which are open on the front side (9) and on
the lateral sides (4, 5), are disposed at the first housing part (2) and comprise
cams (22) on the front side (9), and in that elevations (20) are mounted at the second housing part (3), such that the elevations
(20) can be pushed parallel to the front side (9) into the groove-shaped fastening
means (11) and subsequently, by shifting the second housing part (3) against the underside
(7), the elevations (20) can be brought into engagement with the cams (22), such that
the second housing part (3) can be fastened at the first housing part (2) orthogonally
to the front side (9) and against the underside (7).
2. The housing (1) according to claim 1, characterized in that the locking means (12) comprise fixation elements, which can be snapped into place
uniaxially.
3. The housing (1) according to claim 1 or 2, characterized in that the locking means (12) can be snapped into place transversely to the front side (9)
of the first housing part (2).
4. The housing (1) according to claim 1 or 2, characterized in that the locking means (12) can be snapped into place parallel to the front side (9) of
the first housing part (2).
5. The housing (1) according to claim 4, characterized in that the first housing part (2) and the second housing part (3) are connected with one
another by means of a hinge, such that they can be pivoted about an axis of rotation
parallel to the underside (7).
6. The housing (1) according to any one of claims 1 to 5, characterized in that the housing (1) comprises a wall plate (18), wherein the wall plate (18) can be fastened
to a wall and the housing (1) can be detachably fixed with its rear side (10) to the
wall plate (18).
7. The housing (1) according to claim 6, characterized in that the housing can (1) be secured to the wall plate (18) by means of a lock (19).
8. The housing (1) according to any one of claims 1 to 7, characterized in that the second housing part (3) includes a fill level indicator.
9. The housing (1) according to any one of claims 1 to 8, characterized in that the first housing part (2) is box-shaped and the second housing part (3) is preferably
panel-shaped.
1. Boîtier (1) pour un distributeur d'articles d'hygiène, pouvant être fixé à un mur
ou une plaque murale (18) de manière détachable, comportant
A) une première partie de boîtier (2) dotée d'une face avant (2), une face arrière
(10), deux faces latérales (4, 5), une face supérieure (6) et une face inférieure
(7), qui encadrent un espace vide (8), dans lequel un distributeur d'articles d'hygiène
puisse être logé ;
B) une seconde partie de boîtier (3), et
C) des moyens de verrouillage (12) pour créer un raccord détachable entre la seconde
partie de boîtier (3) et la face avant (9) de la première partie de boîtier (2),
D) dans lequel l'espace vide (8) est ouvert sur la face arrière (10) de la première
partie de boîtier (2), caractérisé en ce que
E) les moyens de verrouillage (12) ne peuvent être détachés que de l'espace vide (8)
; et
F) des moyens de fixation en forme de rainure (11) sont disposés sur la première partie
de boîtier (2), lesquels sont ouverts sur la face avant (9) et les faces latérales
(4, 5) et comportent des cames (22) sur la face avant (9), et des élévations (20)
sont disposées sur la seconde partie de boîtier (3), de sorte que les élévations (20)
peuvent s'insérer dans les moyens de fixation en forme de rainure (11), puis peuvent
venir en prise avec les cames (22) par déplacement de la seconde partie de boîtier
(3) contre la face inférieure (7), de sorte que la seconde partie de boîtier (3) peut
être fixée à la première partie de boîtier (2) contre la face inférieure (7) et perpendiculairement
à la face avant (9).
2. Boîtier (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce que les moyens de verrouillage (12) comportent des éléments de fixation pouvant s'enclencher
de façon uniaxiale.
3. Boîtier (1) selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les moyens de verrouillage (12) peuvent s'enclencher transversalement à la face avant
(9) de la première partie de boîtier (2).
4. Boîtier (1) selon la revendication 1 ou 2 caractérisé en ce que les moyens de verrouillage (12) peuvent s'enclencher parallèlement à la face avant
(9) de la première partie de boîtier (2).
5. Boîtier (1) selon la revendication 4, caractérisé en ce que la première partie de boîtier (2) et la seconde partie de boîtier (3) sont reliées
l'une à l'autre par une charnière pivotant sur un axe de rotation parallèle à la face
intérieure (7).
6. Boîtier (1) selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que le boîtier (1) comporte une plaque murale (18), dans lequel la plaque murale (18)
peut être attachée à un mur et le boîtier peut être fixé de manière détachable par
sa face arrière (10) à la plaque murale (18).
7. Boîtier (1) selon la revendication 6, caractérisé en ce que le boîtier (1) est sécurisé sur la plaque murale (18) au moyen d'une serrure (19).
8. Boîtier (1) selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que la seconde partie de boîtier (3) en forme de panneau comporte un affichage de niveau
de remplissage.
9. Boîtier (1) selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que la première partie de boîtier (2) est conçue en forme de boîte et la seconde partie
de boîtier (3) est conçue de préférence en forme de panneau.
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