Technisches Gebiet
[0001] Die Erfindung betrifft ein Setzgerät mit einem Magazin für Befestiger, insbesondere
für gegurtete Befestiger zur Befestigung von Dachbahnen, wobei das Setzgerät eine
aus einer Ruheposition in eine Arbeitsachse schwenkbare Bohrvorrichtung und eine aus
einer Ruheposition in die Arbeitsachse schwenkbare Setzvorrichtung aufweist.
Stand der Technik
[0002] Setzgeräte der vorgenannten Art sind für diverse Spezialanwendungen bekannt. Setzgeräte
werden heute vorwiegend dann eingesetzt, wenn damit Befestiger gesetzt werden, die
durch ihre Multifunktionalität das Setzen in einer Setzbewegung zulassen. So können
Befestiger mit einer Bohrspitze auch harte Materialien wie Stahl durchdringen und
durch das vorhandene Gewinde bis zur Setztiefe eingedreht und angezogen werden. Dabei
werden meist auch großflächige tellerförmige Unterlegscheiben zur besseren Kraftverteilung
unter dem Kopf des Befestigers eingesetzt. Ein solches aus der
EP 0 003 004 B1 bekanntes Setzgerät führt am Anfang des Setzvorganges die tellerförmige Unterlegscheibe
mit dem Befestiger zusammen und schraubt mit diesem dann z.B. Dachbahnen od. dgl.
fest. Das Setzgerät hat eine Bohrvorrichtung zum Eindrehen von Schrauben mit Unterlegscheiben,
deren Zuführung selbsttätig erfolgt. Die Schrauben werden aus einem seitlich angeordneten
Magazin mit einem Gurt zugeführt und mittels eines Greifers in einen Zuführschacht
gebracht. Ferner ist ein Magazin für die Unterlegscheiben vorgesehen, die durch einen
quer zur Einschraubachse verschieb- oder verschwenkbaren Schieber zugeführt werden.
Die Steuerung des die Unterlegscheiben zuführenden Schiebers und des die Schrauben
einbringenden Greifers erfolgt in Abhängigkeit von der Vorschubbewegung der Schraubvorrichtung,
wobei zu diesem Zweck verschiedene Steuerstangen und - zapfen vorgesehen sind, welche
in Nuten von Drehkörpern bzw. an schwenkbaren Hebeln zur Anlage kommen. Durch besonderen
Verlauf der Nuten und durch die Ausbildung der Hebel wird eine Dreh- oder Verschiebebewegung
der erforderlichen Teile erreicht.
[0003] Solche Setzgeräte sind zum Setzen von Befestigern zur Befestigung von Dachbahnen
auf einem Flachdach mit einem Unterbau aus hartem Material wie Beton, der dicker als
die Setztiefe des Befestigers ist, ungeeignet. Ein Befestiger mit einer Bohrspitze
und einem Gewinde kann nicht gesetzt werden, da es nicht gelingt, mit der Bohrspitze
den Vorschub zu erreichen, den das Gewinde benötigt. Bei dieser Art von Dach werden
daher nagel- oder dübelartige Befestiger eingesetzt. Das Setzen dieser Befestiger
erfolgt üblicherweise in zwei manuellen Arbeitsschritten. In dem ersten Arbeitsschritt
wird mittels Bohrmaschine ein genügend tiefes Loch mit dem benötigten Durchmesser
gebohrt. In dem zweiten Arbeitsschritt wird die Bohrmaschine gegen einen Hammer oder
ein anderes Setzgerät ausgetauscht, mit dem der nagel- oder dübelähnliche Befestiger
eingeschlagen bzw. gesetzt wird. Die Setztiefe kann variieren und ist abhängig vom
Material des Unterbaus und der Erfahrung der Person, die den Setzvorgang ausführt.
[0004] Ein Setzgerät der eingangs genannten Art, das zwar nicht für die Verarbeitung von
gegurteten Befestigern ausgebildet ist, mit dem jedoch die beiden vorgenannten Arbeitsschritte
ausgeführt werden können, ist aus der
DE 195 20 110 C1, welches den Oberbegriff von Anspruch 1 beinhaltet, bekannt. Bei diesem Setzgerät
handelt es sich um eine Vorrichtung zum Einbringen von Befestigungselementen in plattenartigem
Wärmeisoliermaterial auf Dächern oder dergleichen. Die zu setzenden Befestigungselemente
bestehen aus einem Falt- oder Spreizdübel aus Kunststoff mit kopfseitiger Haltescheibe
und anschließendem rohrförmigen Ansatz und einer sich mit dem Kopf in diesem Ansatz
abstützenden Kopfschraube. Auf einem verfahrbaren Ständer sind dabei um eine gemeinsame
Achse horizontal verschwenkbar eine Bohrvorrichtung und eine Drückvorrichtung zum
Einbringen des Befestigungselementes in eine entsprechende Bohrung angeordnet, wobei
in der Drückvorrichtung eine mit dieser verschwenkbare und vertikal verfahrbare Spindel
eines Schraubers vorgesehen ist. In einer Arbeitsposition wird mit der Bohrvorrichtung
die Bohrung in den Untergrund eingebracht. Zur vertikalen Führung der Bohrvorrichtung
dient eine an dem Ständer angeordnete Rohrführung, die aus Räderpaaren besteht. Über
einen an einem Spindelgehäuse der Bohrvorrichtung angeordneten Griff ist die Bohrvorrichtung
um die gemeinsame Achse verschwenkbar und in senkrechter Richtung verschiebbar. Die
Drückvorrichtung weist ein vertikal zwischen ständerseitig angeordneten Rollenführungen
verschiebbares Gehäuse auf. Die Drückvorrichtung ist mit einem Schrauber kombiniert.
Die Drückvorrichtung wird mit Hilfe eines weiteren Griffes um die gemeinsame Achse
in ihre Arbeitsposition verschwenkt. Über diesen zusätzlichen Griff wird die Drückvorrichtung
nach unten bewegt. Nach dem Setzen des Befestigungselementes wird die Drückvorrichtung
zusammen mit ihrem Schrauber nach oben gehoben und in einer entsprechenden Position
gehalten zur Herausschwenkung aus ihrer Arbeitsposition. Bei dem Herausschwenken wird
die Bohrvorrichtung wieder in ihre Arbeitsposition gebracht. Bei diesem Setzgerät
sind in der Bohrstellung alle Teile des Setzgerätes, die auf dem Ständer angeordnet
sind, um die gemeinsame Achse entweder in die Bohrstellung oder in die Eindrück- oder
Einschraubstellung verschwenkt. Das Setzgerät hat somit während des Verschiebens zu
einer neuen Setzposition keine symmetrische Lastverteilung. Die in der einen oder
anderen Stellung jeweils einseitig verteilte Masse erschwert die Handhabung des Setzgerätes.
Auch die Umstellung des Setzgerätes von dem einen auf den anderen Arbeitsschritt ist
nicht einfach, weil stets sämtliche auf dem Ständer angeordneten Teile aus der einen
in die andere Stellung gebracht werden müssen.
Darstellung der Erfindung
[0005] Aufgabe der Erfindung ist es, ein Setzgerät der eingangs genannten Art so auszubilden,
dass es im Einsatz einfacher handhabbar und einfacher verfahrbar ist.
[0006] Dies gelingt bei einem Setzgerät gemäß Patentanspruch 1. Bei dem Setzgerät nach der
Erfindung wird lediglich entweder die Bohrvorrichtung oder die Setzvorrichtung in
ihre Arbeitsposition verschwenkt. Alle übrigen Teile behalten ihre Stellung bei. Das
erleichtert die Handhabung des Setzgerätes nach der Erfindung erheblich. Es gibt somit
bei dem Setzgerät nach der Erfindung auch eine Ausgangsstellung mit im Wesentlichen
symmetrischer, ausgeglichener Masseverteilung, die das Verfahren des Setzgerätes erleichtert.
Wird das Bohren des Loches für den Befestiger mittels der Bohrvorrichtung des Setzgerätes
ausgeführt, so ist gewährleistet, dass die Achse des Bohrloches exakt in dem gewünschten
Winkel zur Oberfläche in einer ersten Hubbewegung ausgeführt wird. Dabei kann durch
einen Tiefenanschlag am Setzgerät sichergestellt werden, dass die Tiefe des Loches
korrekt ausgeführt wird. Dann wird bei dem erfindungsgemäßen Setzgerät die Bohrvorrichtung
soweit aus der Arbeitsachse weggeschwenkt, dass die Setzvorrichtung in der Arbeitsachse
Platz findet. Das Verschwenken der Setzvorrichtung ermöglicht, den magazinierten Befestiger
so über dem Loch zu positionieren, dass dieser in einer zweiten Hubbewegung gesetzt
werden kann. Da das Setzgerät nach der Erfindung mit einer Wechselvorrichtung mit
einem Mitnehmer ausgestattet ist, welcher entweder in die Bohrvorrichtung oder in
die Setzvorrichtung eingreift und nur die Bohrvorrichtung zum Schwenken um eine erste
Schwenkachse oder nur die Setzvorrichtung zum Schwenken um eine zweite Schwenkachse
in die Arbeitsachse freigibt, wird die jeweils andere Vorrichtung mechanisch, z.B.
mittels einer Feder elastisch, in einer Ruheposition gehalten. Damit wird sichergestellt,
dass keine Fehlmanipulationen möglich sind und der Bediener schnell erkennt, welche
Vorrichtung zum Einsatz kommt. Da weiter bei dem Setzgerät nach der Erfindung ein
mechanischer Auslöser zum Schwenken der Bohrvorrichtung oder der Setzvorrichtung aus
der Ruheposition in eine obere Position in der Arbeitsachse vorhanden ist, werden
die beiden Vorrichtungen zum Bohren bzw. Setzen aus der Arbeitsachse weggeschwenkt
und in die Ruheposition zurückgedrängt, z.B. durch die vorgenannte Feder. Das Setzgerät
hat so während des Verschiebens zu einer neuen Setzposition die symmetrischere und
somit bessere Lastverteilung und weist ein besseres Handling auf. Besonders bei unebenen
Stellen ist dies ein Vorteil, da ansonsten eine einseitig verteilte Masse durch den
hohen Schwerpunkt zum Umfallen des Gerätes führen könnte. Mit dem mechanischen Auslöser
wird auch sichergestellt, dass weder die Bohr- noch die Setzvorrichtung sich ohne
mechanisches Zutun lösen und eine Schwenkbewegung während des Verschiebens des Gerätes
verursachen kann. Da schließlich bei dem Setzgerät nach der Erfindung zur Vorschubbewegung
der Bohr- und der Setzvorrichtung ein und derselbe Handgriff eine Vorschubkraft auf
die Bohrvorrichtung oder die Setzvorrichtung überträgt und der Handgriff in entlastetem
Zustand in einer oberen Ruheposition steht, kann ein Bediener das Setzgerät in aufrechter
Stellung ergreifen und in eine neue Setzposition bringen. Während des Setzvorganges
werden unter Mithilfe des Körpergewichtes über den einen Handgriff sowohl der Bohrals
auch der Setzvorgang ausgeführt.
[0007] Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung bilden die Gegenstände der Unteransprüche.
[0008] Wenn in einer Ausgestaltung des Setzgerätes nach der Erfindung ein Absenken der Bohrvorrichtung
oder der Setzvorrichtung nur in der Arbeitsachse freigeschaltet ist, kann die Einrichtung,
die verhindert, dass ein Absenken möglich ist, aus einfachen mechanischen Elementen
bestehen. Vorteilhaft wird an der Führungsachse oder an der/den Drehachse(n) ein Anschlag
angebracht, der den Schwenkweg begrenzt und genau auf die Arbeitsachse ausgerichtet
ist. Ist die Anschlagposition nicht erreicht, kann die Bohr- oder Setzvorrichtung
nicht abgesenkt werden.
[0009] Wenn in einer weiteren Ausgestaltung des Setzgerätes nach der Erfindung die Drehachse
der Bohrvorrichtung und/oder die Drehachse der Setzvorrichtung bei deren Schwenkbewegung
mitschwenkend ausgeführt ist, wird der Anschlag zum Schwenken der Bohr- oder Setzvorrichtung
an deren Drehachse angebracht. Der Schwenkweg ist so einfacher und genauer auf die
Arbeitsachse abstimmbar. Durch Anbringen dieser Elemente im unteren Teil des Setzgerätes
kann zudem der Schwerpunkt des Setzgerätes nach unten verlagert werden. Zudem kann
der Anschlag innerhalb des Setzgerätgehäuses positioniert und so gegen ein unbeabsichtigtes
Verstellen geschützt werden. Das wiederum erhöht die Arbeitssicherheit des Setzgerätes.
[0010] Wenn in einer weiteren Ausgestaltung des Setzgerätes nach der Erfindung die erste,
der Bohrvorrichtung zugeordnete Schwenkachse und die zweite, der Setzvorrichtung zugeordnete
Schwenkachse jeweils mit einem Nocken versehen sind, der während des Vorschubes mindestens
teilweise in einer Kulisse geführt ist, kann die Kulisse auch in das Setzgerätgehäuse
integriert werden. Wird nun der Anschlag für die Schwenkbewegung als eine Art Nocken
ausgestaltet, ist es zudem möglich, die Vorteile des Absenkens der Bohr- oder Setzvorrichtung
nur in der Arbeitsachse, das genaue Positionieren in der Arbeitsachse und zusätzlich
das Führen der Bohr- oder Setzvorrichtung während des gesamten Bohr- bzw. Setzvorganges
sicherzustellen, so dass der mechanische Auslöser während des Absenkens nicht mehr
betätigt werden muss, da ein Zurückschwenken der in der Arbeitsposition befindlichen
Bohr- bzw. Setzvorrichtung durch den in der Kulisse geführten Nocken verhindert wird.
[0011] Wenn in einer weiteren Ausgestaltung des Setzgerätes nach der Erfindung an der Bohrvorrichtung
ein langer Bohrer angebracht ist und dieser durch eine schlitzartige Führung von der
Ruheposition bis in die Arbeitsachse geführt ist, kann bei der Bohr- und der Setzvorrichtung
als Basis eine handelsübliche Bohrmaschine verwendet werden. Dabei können weitgehend
ähnliche Aufnahmeelemente für die Bohrmaschine verwendet werden. Um genügend Abstand
vom Befestigermagazin und der Zuführung der Befestiger zu erhalten, müssen die Bohr-
und die Setzvorrichtung genügend Abstand in der oberen Ruheposition aufweisen. Deshalb
wird in dieser Ausgestaltung des Setzgerätes ein langer Bohrer verwendet. Lange Bohrer
haben aber den Nachteil, dass sie ohne Führung im Bereich der Bohrspitze eine Unwucht
aufweisen und sich somit bei laufender Vorrichtung aus der Arbeitsachse herausdrehen
können. Es ist daher zweckmäßig, möglichst nahe bei der Bohrspitze durch eine Führung
sicherzustellen, dass der Bohrer nicht aus der Arbeitsachse ausweichen kann. Da die
Bohrmaschine bereits in der Ruhestellung eingeschaltet wird und der Bohrer von der
Ruhestellung bis in die Arbeitsstellung diese Eigenschaft aufweist, ist es vorteilhaft,
wenn während der ganzen Schwenkbewegung und in der Arbeitsachse eine Führung vorhanden
ist.
[0012] Wenn in einer weiteren Ausgestaltung des Setzgerätes nach der Erfindung die Wechselvorrichtung
als eine automatische Wechselvorrichtung ausgebildet ist, kann das Setzgerät durch
den Einbau von Sensoren, die die Lage der Komponenten erkennen, und von Regelelementen,
die die Schwenkreihenfolge freigeben, sowie einer Steuerung durch eine einfache Logik
den Wechselvorgang automatisch ausführen. Neben dieser Automatisierung ist es gleichzeitig
auch möglich, z.B. die Bohrlochtiefe über die Logik zu programmieren, aber auch die
Setzkraft oder andere Parameter, die die Setzsicherheit erhöhen, mit einzubauen.
[0013] Wenn in einer weiteren Ausgestaltung des Setzgerätes nach der Erfindung die Setzvorrichtung
für Schrauben od. dgl. Befestiger ausgelegt sein soll, muss das Setzgerät in der Lage
sein, die für das Einschrauben benötigte Gewindedrehzahl auf den Befestiger zu übertragen.
Damit können schraubenähnliche Befestiger gesetzt werden, die entweder keine Bohrspitze
besitzen oder in hartes Material wie Beton eingedreht werden müssen, das nicht in
der notwendigen Dicke durch eine Bohrschraube durchdrungen werden kann.
[0014] Wenn in einer weiteren Ausgestaltung des Setzgerätes nach der Erfindung die Setzvorrichtung
Nägel, Bolzen, Dübel od. dgl. Befestiger unter Verwendung eines Schlagmechanismus
eintreibt, muss das Setzgerät in der Lage sein, die notwendige Schlagbewegung auf
den Befestiger zu übertragen und den Befestiger nicht aus der Arbeitsachse herauszudrängen.
Als Antrieb kann eine handelsübliche Bohrmaschine oder ein vorgeschalteter Adapter
so umgebaut werden, dass auf den Befestiger keine oder nur eine geringe Drehbewegung
übertragen wird und der Befestiger nur durch eine Schlagbewegung od. dgl. eingetrieben
wird.
[0015] Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im Folgenden unter Bezugnahme auf die Zeichnungen
näher erläutert.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
[0016] Es zeigt:
- Fig. 1
- ein erfindungsgemäßes Setzgerät mit einer Bohr- und einer Setzvorrichtung in einer
Ansicht von vorne,
- Fig. 2
- das Setzgerät in einer Ansicht von hinten,
- Fig. 3
- das Setzgerät während des Bohrens,
- Fig. 4
- das Setzgerät während des Setzens und
- Fig. 5
- das Setzgerät in einer Seitenansicht.
Ausführliche Beschreibung von Ausführungsformen der Erfindung
[0017] Ein Ausführungsbeispiel eines insgesamt mit 2 bezeichneten Setzgerätes nach der Erfindung
ist in den Fig. 1-5 in verschiedenen Ansichten und Betriebsstellungen gezeigt. Die
Konstruktion des Setzgerätes 2 basiert im Wesentlichen auf dem Aufbau eines Schraubensetzgerätes,
das aus der eingangs bereits erwähnten
EP 0 003 004 B1 bekannt ist. Eingangs ist der Grundaufbau dieses bekannten Schraubensetzgerätes kurz
geschildert, worauf zur Vermeidung von Wiederholungen verwiesen wird. Im Übrigen wird
hinsichtlich des Aufbaus des bekannten Schraubensetzgerätes auf die Ausführungen in
der
EP 0 003 004 B1 verwiesen. Die Unterschiede des Setzgerätes nach der Erfindung gegenüber dem bekannten
Schraubensetzgerät und deren Gemeinsamkeiten, soweit sie für das Verständnis der Erfindung
wesentlich sind, werden im Folgenden im einzelnen beschrieben.
[0018] Wie bei dem bekannten Schraubensetzgerät werden bei dem Setzgerät 2 nach der Erfindung
Befestiger 10 (in dem hier beschriebenen Ausführungsbeispiel sind das auch Schrauben)
aus einem seitlich angeordneten Magazin 40 mit einem in den beigefügten Figuren nicht
sichtbaren Gurt zugeführt und mittels eines ebenfalls nicht sichtbaren Greifers in
einen Zuführschacht gebracht, der sich auf Höhe des Magazins 40 in einer Arbeitsachse
8 des Setzgerätes 2 befindet. Ferner ist ein Magazin 42 für Unterlegscheiben vorhanden,
die durch einen quer zur Arbeitsachse 8 bewegbaren Schieber zugeführt werden. Das
bekannte Schraubensetzgerät hat eine Schraubvorrichtung zum Erfassen des Schraubenkopfes.
Ähnlich hat das Setzgerät 2 eine insgesamt mit 6 bezeichnete Setzvorrichtung. Zusätzlich
zu der Setzvorrichtung 6 hat das Setzgerät 2 eine Bohrvorrichtung 4. Sie dient zum
Vorbohren von Löchern für die zu setzenden Befestiger 10. Die Bohrvorrichtung 4 ist
aus einer Ruheposition 30, die in Fig. 1 gezeigt ist, in die Arbeitsachse 8 schwenkbar.
Die Setzvorrichtung 6 ist aus einer Ruheposition 32, die ebenfalls in Fig. 1 gezeigt
ist, in die Arbeitsachse 8 schwenkbar. In den Ruhepositionen 30 und 32 befinden sich
die Bohrvorrichtung 4 und die Setzvorrichtung 6 oberhalb eines Gehäuses 24 des Setzgerätes
2, wie es in Fig. 1 gezeigt ist. Die Bohrvorrichtung 4 ist an einer Tragkonsole 5
befestigt, die ihrerseits an einer Schwenkachse 20 der Bohrvorrichtung 4 befestigt
ist. Die Setzvorrichtung 6 ist an einer Tragkonsole 7 befestigt, die ihrerseits an
einer Schwenkachse 22 der Setzvorrichtung 6 befestigt ist. Die Schwenkachse 20 der
Bohrvorrichtung 4 ist auf einer Führungsachse 18 (Fig. 3) der Bohrvorrichtung 4 teleskopisch
verschiebbar angeordnet. Die Schwenkachse 22 der Setzvorrichtung 6 ist auf einer Führungsachse
19 der Setzvorrichtung 6 teleskopisch verschiebbar angeordnet. Ein Handgriff 14, mit
dem das Setzgerät 2 beidhändig ergriffen werden kann, um es auf einem Flachdach in
eine nächste Setzposition zu fahren, ist am oberen Ende eines Tragrohres 21 befestigt,
das wie die Schwenkachsen 20 und 22 in dem Gehäuse 24 verschiebbar in einer oberen
Wand 25 des Gehäuses 24 und überdies auf einer Führungsachse 23 (Fig. 3 und 4) teleskopisch
verschiebbar angeordnet ist. Mit dem Handgriff 14 lässt sich so auch der Vorschub
der Bohrvorrichtung 4 und der Setzvorrichtung 6 in der Arbeitsachse 8 bewirken. In
den Fig. 1, 2 und 5 ist der Handgriff 14 im entlasteten Zustand in einer oberen Ruheposition
16 gezeigt.
[0019] Auf den Führungsachsen 18, 19 und 23 ist eine Wechselvorrichtung 12 befestigt, die
mit einem Mitnehmer 26 ausgestattet ist (Fig. 3 und 4), welcher entweder in die Bohrvorrichtung
4 oder in die Setzvorrichtung 6 eingreift und nur die Bohrvorrichtung oder die Setzvorrichtung
zum Schwenken in die Arbeitsachse 8 freigibt. Zum Schwenken der Bohrvorrichtung 4
oder der Setzvorrichtung 6 aus der Ruheposition 30 bzw. 32 in die Arbeitsachse 8 ist
ein mechanischer Auslöser 28 vorhanden. Es handelt sich gemäß der Darstellung in Fig.
2 um einen zweiarmigen Hebel mit einem Betätigungsglied 29, an dem ein Seilzug 44
befestigt ist. Wenn der Auslöser 28 im Uhrzeigersinn oder im Gegenuhrzeigersinn um
eine zu dem Tragrohr 21 rechtwinkelige Achse verschwenkt wird, wird der Mitnehmer
26 der Wechselvorrichtung 12 mit der Setzvorrichtung 6 bzw. mit der Bohrvorrichtung
4 in Eingriff gebracht und diese so in die Arbeitsachse 8 verschwenkt. Die Anordnung
ist so getroffen, dass die Bohrvorrichtung 4 oder die Setzvorrichtung 6 nur in der
Arbeitsachse 8 freigeschaltet ist.
[0020] Zur Vorschubbewegung der Bohr- oder Setzvorrichtung 4 bzw. 6 wird mit beiden Händen
auf den Handgriff 14 eine Vorschubkraft ausgeübt, die dieser auf die Bohrvorrichtung
4 bzw. die Setzvorrichtung 6 überträgt. Fig. 3 zeigt das Setzgerät 2 während des Bohrens.
Fig. 4 zeigt das Setzgerät während des Setzens. Die Schwenkachse 20 der Bohrvorrichtung
4 und die Schwenkachse 22 der Setzvorrichtung 6 sind in dem dargestellten Ausführungsbeispiel
so ausgebildet, dass sie die Schwenkbewegung der Bohrvorrichtung 4 und der Setzvorrichtung
6 mitmachen.
[0021] Die Schwenkachse 20 der Bohrvorrichtung 4 und die Schwenkachse 22 der Setzvorrichtung
6 sind, wie es in Fig. 5 gestrichelt angedeutet ist, innerhalb des Gehäuses 24 jeweils
mit einem Nocken 33 versehen, der während des Vorschubes der Bohrvorrichtung 4 bzw.
der Setzvorrichtung 6 in einer Kulisse 34 geführt ist. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel
sind die Kulissen 34 jeweils in das Gehäuse 24 des Setzgerätes 2 integriert. Durch
den Eingriff des Nockens 33 in der Kulisse 34 wird sichergestellt, dass die Bohr-
und die Setzvorrichtung 4, 6 bei ihrer Vorschubbewegung in der Arbeitsachse 8 nicht
aus der Arbeitsposition zurückschwenken können. Der mechanische Auslöser 28 braucht
daher nicht während des Absenkens der Bohr- oder Setzvorrichtung diese genau in der
Arbeitsache 8 zu positionieren, weil diese Aufgabe durch den in der Kulisse 34 gleitenden
Nocken 33 übernommen wird. Der mechanische Auslöser 28 braucht deshalb während des
Absenkens auch nicht mehr betätigt zu werden.
[0022] An der Bohrvorrichtung 4 ist ein langer Bohrer 36 angebracht, der durch einen Führungsschlitz
38 in einer Führungsplatte 39 von der Ruheposition bis in die Arbeitsachse 8 geführt
ist. Diese Führung stellt sicher, dass der Bohrer 36 nicht aus der Arbeitsachse 8
ausweichen kann, und zwar sowohl während der Schwenkbewegung der Bohrvorrichtung 4
als auch bei deren Einsatz in der Arbeitsachse 8.
[0023] Das Verschwenken der Bohrvorrichtung 4 und der Setzvorrichtung 6 aus der Ruheposition
30 bzw. 32 in die Arbeitsachse 8 kann automatisch erfolgen, wenn die Wechselvorrichtung
12 als eine automatische Wechselvorrichtung ausgebildet ist. Dafür erforderliche Sensoren,
Regelelemente, Steuerungs- und Logikelemente sind der Übersichtlichkeit halber in
den Zeichnungen nicht dargestellt worden.
[0024] Die Setzvorrichtung 6, die hier als ein Elektroschrauber zum Einschrauben der Befestiger
10 ausgebildet ist, könnte auch durch einen Schlagmechanismus ersetzt werden, mit
dem sich Nägel, Bolzen, Dübel od.dgl. setzen lassen. Auch das ist der Übersichtlichkeit
halber in den Zeichnungen nicht dargestellt.
[0025] Damit ein Absenken der Bohrvorrichtung 4 oder der Setzvorrichtung 6 nur in der Arbeitsachse
8 möglich ist, kann an der Schwenkachse 20 der Bohrvorrichtung 4 oder an der Schwenkachse
22 der Setzvorrichtung 6 ein Anschlag angebracht sein, der den Schwenkweg begrenzt
und genau auf die Arbeitsachse 8 ausgerichtet ist, so dass die Bohr- oder Setzvorrichtung
nicht abgesenkt werden kann, solange die Anschlagposition nicht erreicht ist. Das
ist der Übersichtlichkeit halber in den Zeichnungen ebenfalls nicht dargestellt.
[0026] Das Setzgerät 2 nach der Erfindung arbeitet folgendermaßen:
[0027] Zunächst wird mit Hilfe des Auslösers 28 die Bohrvorrichtung 4 aus der in Fig. 1
gezeigten Ruheposition 30 in die Arbeitsachse 8 verschwenkt. Durch Druck auf den Handgriff
14, der durch die Bedienungsperson ausgeübt wird, wird der Handgriff aus der in Fig.
1 gezeigten Ruheposition 16 in die in Fig. 3 dargestellte Position nach unten bewegt.
Dabei bohrt die Bohrvorrichtung 4 mit dem Bohrer 36 ein Loch in den Unterbau (nicht
dargestellt), in welchem ein Befestiger 10 zusammen mit einer Unterlegscheibe gesetzt
werden soll. Wenn das Loch gebohrt ist, wird die Bohrvorrichtung 4 in eine obere Position
in der Arbeitsachse 8 zurückgebracht und dann von der Arbeitsachse 8 weggeschwenkt.
Dann wird die Setzvorrichtung 6 durch umgekehrte Betätigung des Auslösers 28 in die
Arbeitsachse 8 geschwenkt. Die Setzvorrichtung 6 ist wie bei dem eingangs erwähnten
bekannten Schraubensetzgerät ausgebildet und trägt ein Setzwerkzeug 48. Wenn auf die
gleiche Weise wie zuvor die Setzvorrichtung 6 durch Druck auf den Handgriff 14 in
der Arbeitsachse 8 nach unten bewegt wird, werden durch in dem Gehäuse 34 angeordnete
Steuermittel, wie sie bei dem bekannten Schraubensetzgerät vorhanden sind, ein Schieber
betätigt, der eine Unterlegscheibe aus dem Magazin 42 in die Arbeitsachse 8 bringt,
und eine Vorschubeinrichtung, die den Gurt mit den Befestigern 10 aus dem Magazin
40 so weiterschaltet, dass ein Befestiger 10 in der Arbeitsachse 8 oberhalb der Unterlegscheibe
positioniert wird. Bei weiterem Absenken der Setzvorrichtung 6 ergreift das Setzwerkzeug
48 den Befestiger 10, um ihn in dem erstellten Loch in dem Unterbau zu setzen. Durch
einen Resetschalter (nicht dargestellt), der den Resetvorgang der Setzvorrichtung
6 erfasst, wird sichergestellt, dass nicht an gleicher Stelle ein zweiter Befestiger
gesetzt werden kann. Bei jeder neuen Setzung muss zunächst der Resetschalter betätigt
werden.
Bezugszeichenliste
[0028]
- 2
- Setzgerät
- 4
- Bohrvorrichtung
- 5
- Tragkonsole
- 6
- Setzvorrichtung
- 7
- Tragkonsole
- 8
- Arbeitsachse
- 10
- Befestiger
- 12
- Wechselvorrichtung
- 14
- Handgriff
- 16
- Ruheposition Handgriff
- 18
- Führungsachse Bohrvorrichtung
- 19
- Führungsachse Setzvorrichtung
- 20
- Schwenkachse Bohrvorrichtung
- 21
- Tragrohr Handgriff
- 22
- Schwenkachse Setzvorrichtung
- 23
- Führungsachse Handgriff
- 24
- Gehäuse
- 25
- obere Wand
- 26
- Mitnehmer
- 28
- Auslöser
- 29
- Betätigungsglied
- 30
- Ruheposition Bohrvorrichtung
- 32
- Ruheposition Setzvorrichtung
- 33
- Nocken
- 34
- Kulisse
- 36
- Bohrer
- 38
- Führungsschlitz
- 39
- Führungsplatte
- 40
- Magazin
- 42
- Magazin
- 44
- Seilzug
- 48
- Setzwerkzeug
1. Setzgerät mit einem Magazin für Befestiger, insbesondere für gegurtete Befestiger
zur Befestigung von Dachbahnen, wobei das Setzgerät (2) eine aus einer Ruheposition
(30) in eine Arbeitsachse (8) schwenkbare Bohrvorrichtung (4) und eine aus einer Ruheposition
(32) in die Arbeitsachse (8) schwenkbare Setzvorrichtung (6) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass eine Wechselvorrichtung (12) mit einem Mitnehmer (26) ausgestattet ist, welcher entweder
in die Bohrvorrichtung (4) oder in die Setzvorrichtung (6) eingreift und nur die Bohrvorrichtung
(4) zum Schwenken um eine erste Schwenkachse (20) oder nur die Setzvorrichtung (6)
zum Schwenken um eine zweite Schwenkachse (22) in die Arbeitsachse (8) freigibt, dass
ein mechanischer Auslöser (28) zum Schwenken der Bohrvorrichtung (4) oder der Setzvorrichtung
(6) aus der Ruheposition (30, 32) in eine obere Position in der Arbeitsachse (8) vorhanden
ist und dass zur Vorschubbewegung der Bohr- oder Setzvorrichtung (4, 6) ein und derselbe
Handgriff (14) eine Vorschubkraft auf die Bohrvorrichtung (4) oder die Setzvorrichtung
(6) überträgt und der Handgriff (14) in entlastetem Zustand in einer oberen Ruheposition
(16) steht.
2. Setzgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Absenken der Bohrvorrichtung (4) oder der Setzvorrichtung (6) nur in der Arbeitsachse
(8) freigeschaltet ist.
3. Setzgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkachse (20) der Bohrvorrichtung (4) und/oder die Schwenkachse (22) der
Setzvorrichtung (6) bei deren Schwenkbewegung mitschwenkend ausgeführt ist.
4. Setzgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die erste, der Bohrvorrichtung (4) zugeordnete Schwenkachse (20) und die zweite,
der Setzvorrichtung (6) zugeordnete Schwenkachse (22) jeweils mit einem Nocken (33)
versehen sind, der während des Vorschubes mindestens teilweise in einer Kulisse (34)
geführt ist.
5. Setzgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an der Bohrvorrichtung (4) ein langer Bohrer (36) angebracht ist und dieser durch
einen Führungsschlitz (38) von der Ruheposition (30) bis in die Arbeitsachse (8) geführt
ist.
6. Setzgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Wechselvorrichtung (12) als eine automatische Wechselvorrichtung (12) ausgebildet
ist.
7. Setzgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Setzvorrichtung (6) für Schrauben od. dgl. Befestiger (10) ausgelegt ist.
8. Setzgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Setzvorrichtung (6) Nägel, Bolzen, Dübel od. dgl. Befestiger unter Verwendung
eines Schlagmechanismus eintreibt.
1. Setting tool comprising a magazine for fasteners, in particular for belted fasteners
for fastening roof sheeting, the setting tool (2) comprising a drilling device (4)
which is able to pivot from a rest position (30) into a working axis (8), and a setting
device (6) which is able to pivot from a rest position (32) into the working axis
(8), characterised in that a changing device (12) is equipped with a catch (26) which engages in either the
drilling device (4) or the setting device (6) and only releases the drilling device
(4) into the working axis (8) to pivot about a first pivot shaft (20) or only releases
the setting device (6) into the working axis to pivot about a second pivot shaft (22),
in that a mechanical release (28) is provided for pivoting the drilling device (4) or the
setting device (6) from the rest position (30, 32) into an upper position on the working
axis (8), and in that, in order to advance the drilling or setting device (4, 6), one and the same handle
(14) transmits an advancing force to the drilling device (4) or to the setting device
(6), and the handle (14) is positioned in an upper rest position (16) when in the
unloaded state.
2. Setting tool according to claim 1, characterised in that the drilling device (4) or the setting device (6) can only be lowered in the working
axis (8).
3. Setting tool according to either claim 1 or claim 2, characterised in that the pivot shaft (20) of the drilling device (4) and/or the pivot shaft (22) of the
setting device (6) are designed to also pivot when the drilling device and/or setting
device pivot respectively.
4. Setting tool according to any of the preceding claims, characterised in that the first pivot shaft (20), which is associated with the drilling device (4), and
the second pivot shaft (22), which is associated with the setting device (6), are
each provided with a cam (33), which is guided at least part way into a slotted guide
(34) during the advance movement.
5. Setting tool according to any of the preceding claims, characterised in that a long drill bit (36) is attached to the drilling device (4) and is guided from the
rest position (30) into the working axis (8) by means of a guide slot (38).
6. Setting tool according to any of the preceding claims, characterised in that the changing device (12) is designed as an automatic changing device (12).
7. Setting tool according to any of the preceding claims, characterised in that the setting device (6) is designed for screws or other fasteners (10) of this type.
8. Setting tool according to any of claims 1 to 6, characterised in that the setting device (6) drives in nails, bolts, wall plugs or other fasteners of this
type by using an impact mechanism.
1. Appareil de pose comprenant un magasin pour des éléments de fixation, en particulier
des éléments de fixation en bandes pour permettre la fixation de bandes de toiture,
cet élément de pose (2) comprenant un dispositif de perçage (4), mobile en pivotement
d'une position de repos (30) à un axe de travail (8) et un dispositif de pose (6)
mobile en pivotement d'une position de repos (32) à l'axe de travail (8),
caractérisé en ce qu'
un dispositif de changement (12) est équipé d'un élément d'entraînement (26) qui vient
en prise, soit dans le dispositif de perçage (4), soit dans le dispositif de pose
(6), et ne débloque que dans l'axe de travail (8) le dispositif de perçage (4) pour
permettre son pivotement autour d'un premier axe de pivotement (20) ou que le dispositif
de pose (6) pour permettre son pivotement autour d'un second axe de pivotement (22),
il est prévu un déclencheur mécanique (28) pour permettre le pivotement du dispositif
de perçage (4) ou du dispositif de pose (6) de la position de repos (30, 32) dans
une position haute dans l'axe de travail (8), et pour permettre l'avancement du dispositif
de perçage ou du dispositif de pose (4, 6), une seule et même poignée de manoeuvre
(14) transmet une force d'avancement au dispositif de perçage (4) ou au dispositif
de pose (6) et cette poignée (14) est située à l'état déchargé dans une position de
repos haute (16).
2. Appareil de pose conforme à la revendication 1,
caractérisé en ce que
la descente du dispositif de perçage (4) ou du dispositif de pose (6) n'est libérée
que dans l'axe de travail (8).
3. Appareil de pose conforme à la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que
l'axe de pivotement (20) du dispositif de perçage (4) et/ou l'axe de pivotement (22)
du dispositif de pose (6) sont réalisés de façon à pivoter conjointement lors de leur
mouvement de pivotement.
4. Appareil de pose conforme à l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le premier axe de pivotement (20) associé au dispositif de perçage (4) et le second
axe de pivotement (22) associé au dispositif de pose (6) sont respectivement équipés
d'une saillie (33) qui, pendant le mouvement d'avancement et guidée au moins partiellement
dans une coulisse (34).
5. Appareil de pose conforme à l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
sur le dispositif de perçage (4) est monté un foret longitudinal (36) qui est guidé
au travers d'une fente de guidage (38) de la position de repos (30) jusqu'à l'axe
de travail (8).
6. Appareil de pose conforme à l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le dispositif de changement (12) est réalisé sous la forme d'un dispositif de changement
(12) automatique.
7. Appareil de pose conforme à l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le dispositif de pose (6) est réalisé pour des vis ou éléments de fixation (10) similaires.
8. Appareil de pose conforme à l'une des revendications 1 à 6,
caractérisé en ce que
le dispositif de pose (6) enfonce des clous, des boulons, des chevilles ou autres
éléments de fixation similaires en utilisant un mécanisme à percussion.