Stand der Technik
[0001] Die Erfindung betrifft ein Elektrohandwerkzeug, insbesondere einen Schlagschrauber,
eine Schlagbohrmaschine oder einen Bohrhammer, mit mindestens einem An- und/oder Abtrieb.
Der An- und/oder Abtrieb weist mindestens eine Wirkungslinie auf, welche beispielsweise
bei einem Bohrhammer durch die axiale Wirkungsrichtung eines Schlagwerks definiert
ist. Mindestens entlang dieser Wirkungslinie erzeugt der An- und/oder Abtrieb Schwingungen,
welche als Vibrationen auf ein Gehäuse und/oder einen Handgriff des Elektrohandwerkzeugs
übertragen werden können. Diese Vibrationen werden durch einen Benutzer des Elektrohandwerkzeugs
als störend empfunden. Zur Reduktion dieser Schwingungen/Vibrationen ist das Elektrohandwerkzeug
daher mit mindestens einer Tilgereinheit ausgestattet.
[0002] Es sind bereits verschiedene Elektrohandwerkzeuge mit Tilgereinheiten zur Schwingungsreduktion
bekannt. So ist unter anderem aus
EP 1 252 976 A1 eine Tilgereinheit bekannt, welche bei schlagend betriebenen Elektrohandwerkzeugen,
wie z. B. Bohr- und/oder Meißelhämmern, dämpfend auf Vibrationen wirkt, die sich entlang
einer parallel zur Wirkungslinie eines Schlagwerks ausgedehnten Hauptschwingungsachse
hin ausbreiten. Dazu kommt in
EP 1 252 976 A1 ein sogenannter Trägheitstilger zum Einsatz, welcher ein parallel zur Wirkungslinie
des Schlagwerks axial beweglich gelagertes, zwischen zwei Rückstellfedern angeordnetes
Tilgerelement aufweist. Das Tilgerelement ist dabei als Masseelement, auch als Tilgermasse
bezeichnet, ausgeführt. Durch diese Anordnung wirkt das Tilgerelement als Gegenschwinger,
welcher durch die sich längs der Wirkungslinie ausbreitenden Schwingungen aus einer
Ruhelage ausgelenkt wird und den Schwingungen auf Grund seiner Trägheit verzögernd
folgt. Die Rückstellfedern dämpfen wiederum die Auslenkungen des Tilgerelements, so
dass auf diese Weise den Schwingungen Energie entzogen wird. Auf Grund ihrer Ausprägung
als ein Masse-FederSystem wirken derartige Tilgereinheiten bevorzugt auf ein eng begrenztes
Frequenzspektrum.
[0003] Weiterhin sind unter anderem aus
EP 1 439 038 A1 und
EP 1 464 449 A2, das ein Elektrohandwerkzeug gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 offenbart, Tilgersysteme
bekannt, welche durch unterschiedliche Antriebsmechanismen betätigt werden. In diesen
Anordnungen wird das axial bewegliche Tilgerelement über die Antriebsmechanismen mit
dem die Schwingungen erzeugenden An- und/oder Abtrieb gekoppelt. Auch diese Tilgersysteme
sind jedoch so angeordnet, dass das Tilgerelement sich entlang einer der Wirkungslinie
des An- und/oder Abtriebs parallelen Achse axial bewegt.
[0004] Bei Elektrohandwerkzeugen, die neben einem Schlagantrieb auch einen Drehantrieb für
das Werkzeug aufweisen, treten Vibrationen nicht nur axial, d. h. parallel zur Wirkungslinie
des Schlagantriebs auf. So treten insbesondere durch Rückwirkung eines mindestens
rotierend angetriebenen Werkzeugs bei der Bearbeitung eines Werkstücks rotatorische
Vibrationen auf. Ferner treten bei Elektrohandwerkzeugen, bei denen der Masseschwerpunkt
weit entfernt von einer Werkzeugachseachse platziert ist, Kippmomente auf, welche
zu Vibrationen quer zur Schlagrichtung anregen.
Offenbarung der Erfindung
Vorteile der Erfindung
[0005] Das erfindungsgemäße Elektrohandwerkzeug weist die Merkmale des unabhängigen Anspruchs
1 auf.
[0006] Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen ergeben sich vorteilhafte
Weiterbildungen und Verbesserungen der im Hauptanspruch angegebenen Merkmale.
Beschreibung der Zeichnungen
[0007] Ausführungsbeispiele sind in den Zeichnungen dargestellt und in der nachfolgenden
Beschreibung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen Bohrhammer mit einem Luftpolsterschlagwerk gemäß dem Stand der Technik
mit einer Maschinenachse, welche durch die Wirkungslinie des Schlagwerks definiert
ist
Fig. 2a eine nicht erfindungsgemäße Ausführungsform des Bohrhammers mit einer schräg
zur Maschinenachse angeordneten eindimensionalen, translatorischen Tilgereinheit
Fig. 2b bis 2e Beispiele von eindimensionalen, translatorischen Tilgereinheiten in
einer nicht erfindungsgemäßen Ausführungsform
Fig. 3a eine nicht erfindungsgemäße Ausführungsform des Bohrhammers mit einer schräg
zur Maschinenachse angeordnete Tilgereinheit mit Zentralaufhängung
Fig. 3b ein Beispiel für einen eindimensionale, translatorische Tilgereinheit mit
Zentralaufhängung in einer nicht erfindungsgemäßen Ausführungsform
Fig. 4a eine Variante der aus Fig. 3b bekannten Tilgereinheit in einer nicht erfindungsgemäßen
Ausführung als eindimensionaler, rotatorische Tilgereinheit
Fig. 4b eine alternative nicht erfindungsgemäße Ausführungsform eines eindimensionalen,
rotatorischen Tilgereinheit
Fig. 4c eine nicht erfindungsgemäße Ausführungsform des Bohrhammers mit einer eindimensionalen,
rotatorischen Tilgereinheit, die eine Rotationsebene XZ aufweist, die zur Wirkungslinie
verkippt ist
Fig. 5a ein Beispiel einer zweidimensionalen Tilgereinheit mit translatorischem und
rotatorischem Freiheitsgrad in einer nicht erfindungsgemäßen Ausführungsform
Fig. 5b eine alternative nicht erfindungsgemäße Ausführung einer zweidimensionalen
Tilgereinheit mit translatorischem und rotatorischem Freiheitsgrad
Fig. 6 ein weiteres Bespiel einer zweidimensionalen Tilgereinheit in einer nicht erfindungsgemäßen
Ausführungsform
Fig. 7 ein Beispiel einer multidimensionalen Tilgereinheit als Raumschwinger in einer
nicht erfindungsgemäßen Ausführungsform
Fig. 8a ein Beispiel einer zwangserregbaren Tilgereinheit für ein erfindungsgemäßes
Elektrohandwerkzeug
Fig. 8b eine schematische Darstellung der Zwangserregung einer Tilgereinheit gemäß
Fig. 8a
Fig. 8c eine schematische Darstellung einer Dämpfungsbeschaltung einer Tilgereinheit
gemäß Fig. 8a
Beschreibung der Ausführungsbeispiele
[0008] Fig. 1 zeigt eine schematische Darstellung eines Bohrhammers 10, wie er aus dem Stand
der Technik bekannt ist, als Beispiel eines Elektrohandwerkzeugs. Der Bohrhammer umfasst
ein Schlagwerk 12, welches hier beispielhaft als Luftpolsterschlagwerk 13 und eine
nicht näher gezeigte Antriebsvorrichtung 14. Das Luftpolsterschlagwerk 13 ist in einem
vorderen Gehäusebereich 16 eines Maschinengehäuses 18 angeordnet. Das Maschinengehäuse
18 ist darüber hinaus mit mindestens einem Handgriff 19 verbunden. An der Stirnseite
des vorderen Gehäusebereichs 16 ist ein Werkzeughalter 20 angeordnet. In diesen kann
ein Einsatzwerkzeug 21 eingesetzt werden. Aus der Literatur sind verschiedene Werkzeughalter
20 bekannt, auf die an dieser Stelle nicht näher eingegangen werden muss. Das Einsatzwerkzeugs
21 definiert in seiner Längserstreckung eine Maschinenachse 22. Das Luftpolsterschlagwerk
13 ist koaxial um diese Maschinenachse 22 angeordnet.
[0009] Das Luftpolsterschlagwerk 13 umfasst im vorliegenden Beispiel einen axial verschieblichen
Kolben 24, einen axial verschieblichen Schläger 26 und einen axial verschieblichen
Döpper 28. Der Kolben 24, der Schläger 26 und der Döpper 28 sind in einem Hammerrohr
30 aufgenommen. Mittels einer nicht näher gezeigten Antriebsvorrichtung 14 wird der
Kolben 24 im Hammerrohr 30 oszillierend hin und her bewegt. Durch ein zwischen dem
Kolben 24 und dem Schläger 26 angeordnetes Luftpolster 32 wird der Schläger 26 seinerseits
so oszillierend hin und her bewegt, dass der Schläger 26 schlagend auf den Döpper
28 und dieser wiederum auf das Einsatzwerkzeug 20 einwirken können.
[0010] Im Betrieb werden durch die Antriebsvorrichtung 14 und/oder das Luftpolsterschlagwerk
13 und/oder das Einsatzwerkzeug 21 Schwingungen verursacht, welche sich als Vibrationen
im Maschinengehäuse 18 hauptsächlich entlang einer Wirkungslinie 34 axial ausbreiten.
Diese Wirkungslinie 34 ist vorzugsweise parallel zur Maschinenachse 22 ausgerichtet.
[0011] Bekannte Bohrhämmer 10 weisen neben dem im vorhergehenden skizzierten Schlagantrieb
des Einsatzwerkzeugs 21 über ein Schlagwerk 12, 13 auch einen Drehantrieb des Werkzeughalters
20 und dem mit diesem drehfest gekoppelten Einsatzwerkzeug 21 auf, welcher in Fig.
1 nicht dargestellt ist.
[0012] Es treten aber auch nicht zu dieser Hauptschwingungsachse 34 parallele Schwingungsmoden
auf. So sind in verschiedene Raumrichtungen orientierte Transversalschwingungen bekannt,
deren Ausbreitungsrichtung unter anderem von der Gehäusegeometrie, der Masseverteilung,
dem individuellen Antriebskonzept und anderen Größen des jeweiligen Elektrohandwerkzeugs
abhängen.
[0013] Beim Betrieb des Bohrhammers 10 mit Drehantrieb des Einsatzwerkzeugs 21 treten insbesondere
durch Rückwirkung des Einsatzwerkzeugs 21 mit einem Werkstück Drehschwingungen auf.
Diese Drehschwingungen weisen vorzugsweise eine Drehachse auf, welche parallel zur
Maschinenachse orientiert ist. Eine Rotationsebene der Drehschwingungen ist dabei
in einem von null verschiedenen Winkel W1, vorzugsweise rechtwinklig, gegenüber der
Maschinenachse 22 bzw. Wirkungslinie 34 des Schlagwerks 12 geneigt.
[0014] Neben diesen Drehschwingungen können auch weitere Schwingungsmoden auftreten. Insbesondere
bei schlagbohrend betriebenen Elektrohandwerkzeugen wie z.B. Bohrhämmern oder Schlagbohrmaschine
sind die auf das Maschinengehäuse 18 übertragenden effektiven Schwingungen eine Überlagerung
verschiedener Schwingungsmoden, wobei ein nicht geringer Anteil von Schwingungsmoden
herrührt, welche sich nicht-parallel zur Wirkungslinie 34 ausbreiten.
[0015] Fig. 2a zeigt eine schematische Darstellung eines nicht erfindungsgemäßen Elektrohandwerkzeugs,
insbesondere eines Bohrhammer 110. Die Bezugszeichen sind zur Unterscheidung der in
Fig. 1 dargestellten Elektrohandwerkzeug mit 100 addiert. Der Bohrhammer 110 weist
ein Maschinengehäuse 118 und einen, am vorderen Gehäusebereich 116 des Maschinengehäuses
118 angeordneten Werkzeughalter 120 auf. In den Werkzeughalter 120 ist ein Einsatzwerkzeug
121 eingesetzt. Dieses definiert analog zu Fig. 1 eine Maschinenachse 122. Analog
zu dem aus Fig. 1 bekannten Bohrhammer 10 umfasst der Bohrhammer 110 ein nicht dargestelltes
Schlagwerk 112, 113, welcher eine Wirkungslinie 134 festlegt, und/oder einen nicht
dargestellten Drehantrieb. Die Wirkungslinie 134 und die Maschinenachse 122 sind dabei,
wie schon aus Fig. 1 bekannt, parallel orientiert. Darüber hinaus umfasst das nicht
erfindungsgemäße Elektrohandwerkzeug eine Tilgereinheit 140.
[0016] Die Tilgereinheit 140 weist eine Tilgerachse 142 auf. Die Tilgerachse 142 ist hier
als Tilgerführungsscheine 143 ausgeführt. Diese Tilgherführungsschiene 143 ist vorzugsweise
starr mit dem Maschinengehäuse 118 und/oder mit mindestens einem, nicht näher gezeigten,
innere Maschinenkomponenten tragenden Halteelement verbunden. Diese Tilgerachse 142,
143 ist unter einem von null verschiedenen Winkel W1 gegenüber der Wirkungslinie 134
verkippt.
[0017] Die Tilgereinheit 140 umfasst wenigstens ein bewegliches Tilgerelement 144, welches
mindestens einen Freiheitsgrad der Bewegung aufweist. Vorzugsweise ist das bewegliche
Tilgerelement 144 als Tilgermasse 145 ausgebildet. Bei den in Fig. 2a-2e gezeigten
[0018] Ausführungsformen besitzt das bewegliche Tilgerelement 144 mindestens einen translatorischen
Bewegungsfreiheitsgrad. Vorzugsweise ist dieser entlang der Tilgerachse 142, zum Beispiel
parallel oder koaxial, orientiert. Im vorliegenden Beispiel ist das bewegliche Tilgerelement
144 axial verschieblich auf der Tilgerführungschiene 143 gelagert.
[0019] An das bewegliche Tilgerelement 144 schließen sich entlang der Tilgerachse 142 ein,
vorzugsweise zwei Rückstelleelemente 146, 147 an. Die Rückstelleelemente 146, 147
stützen sich einerseits am beweglichen Tilgerelement 144 und andererseits an nicht
näher gezeigten Abstützflächen oder - schultern im Maschinengehäuse 118 ab. In der
hier gezeigten Form sind die Rückstelleelemente 146, 147 als Druckfedern ausgeführt.
[0020] Die Rückstelleelemente 146, 147 bewirken eine Rückstellung des beweglichen Tilgerelements
144 in eine Ruhelage. Aus dieser Ruhelage wird das bewegliche Tilgerelement 144 durch
Schwingungskräfte ausgelenkt, welche unter anderem von im Betrieb des Elektrohandwerkzeugs
auftretenden Schwingungen induziert werden. Die Masse des beweglichen Tilgerelements
144 wirkt durch ihre Trägheit verzögernd auf die Auslenkung aus der Ruhelage. Den
Schwingungen wird dabei Energie entzogen, so dass die auf das Maschinengehäuse 116
übertragene Schwingungsenergie reduziert wird. Da die Tilgereinheit 140 aufgrund eines
Trägheitseffektes ihre Wirkung entfaltet, kann also auch von einem so genannten Trägheitstilger,
in der konkreten Ausprägung von einem translatorischen Trägheitstilger gesprochen
werden.
[0021] Durch die um den Winkel W1 nicht-parallele Ausrichtung der Tilgereinheit 140 zur
Wirkungslinie 134 kann eine Bewegung entlang der Tilgerachse 142 des Tilgerelements
144 in mindestens zwei Bewegungskomponenten 148, 149 zerlegt werden. Die erste Bewegungskomponente
148 ist dabei parallel zur Wirkungslinie 134 ausgerichtet. Die zweite Bewegungskomponente
149 steht senkrecht auf dieser.
[0022] Treten während des Betriebes des Bohrhammers 110 durch die Antriebsvorrichtung 114
und/oder das Schlagwerk 112, 113 und/oder das Einsatzwerkzeug 121 Schwingungen auf,
so wirkt das bewegliche Tilgerelement 144 aufgrund seiner Trägheit dämpfend auf die
Schwingungsamplituden. Durch die Ausrichtung der Tilgereinheit 140 können Schwingungsmoden,
welche sich parallel zu den mindestens zwei Bewegungskomponenten 148, 149 des beweglichen
Tilgerelements 144 ausbreiten, gedämpft werden.
[0023] In Fig. 2b ist eine modifizierte Ausführungsform einer nicht erfindungsgemäßen Tilgereinheit
140 gezeigt. Das bewegliche Tilgerelement 144 ist hierbei in einem Tilgergehäuse 150
aufgenommen und entlang einer Tilgerachse 142 verschieblich. Diese Ausführungsform
verzichtet auf eine Tilgerführungsschiene 143. Analog zu der aus Fig. 2a bekannten
[0024] Verbindung der Tilgerführungsschiene 143 ist das Tilgergehäuse 150 mit dem Maschinengehäuse
118 und/oder mit mindestens einem, nicht näher gezeigten, innere Maschinenkomponenten
tragenden Halteelement vorzugsweise starr verbunden. Das Tilgergehäuse 150 weist an
seiner inneren Umfangsfläche 152 nicht näher gezeigte Führungsmittel 154 auf. Das
bewegliche Tilgerelement 144 weist an seiner äußeren Umfangsfläche 156 zu den Führungsmitteln
154 passende, hier nicht dargestellte Führungselemente 158 auf.
[0025] Wie bereits aus den vorhergehenden Ausführungsbeispielen bekannt, sind entlang der
Tilgerachse 142 Rückstelleelemente 146, 147 der Art angeordnet, dass sie das bewegliche
Tilgerelement 144 in seiner Ruhelage halten oder in diese zurückstellen können. Dazu
stützen sich die Rückstelleelemente 146, 147 an je einer Stirnfläche 160 des beweglichen
Tilgerelements 144 ab. Als ein je zweites Widerlager dienen die inneren Stirnflächen
162, 163 des Tilgergehäuses 150.
[0026] In seiner Wirkungsweise entspricht diese Ausführungsform der aus Fig. 2a bekannten
Ausführung eines translatorischen Trägheitstilgers. Diese Ausführung erlaubt eine
besonders einfache Herstellung als vormontierte Einheit.
[0027] In einer bevorzugten Ausführung weist das bewegliche Tilgerelement 144 darüber hinaus
an den Kanten zwischen der äußerer Umfangsfläche 156 und den Stirnflächen geeignete
Anfasungen 160 auf. Diese Anfasungen 160 verhindern bei einer Bewegung des Tilgerelements
144 einen Verkanten im Tilgergehäuse 150.
[0028] In einer weiteren, hier nicht bildlich gezeigten, bevorzugten Variante des Ausführungsbeispiels
aus Fig. 2b ist das Tilgerelement 144 als Kugel ausgebildet. Durch diese Gestaltung
kann sowohl auf die Ausstattung der Umfangsflächen 152, 156 mit Führungsmitteln 154,
158 als auch auf die Anfasungen 160 verzichtet werden.
[0029] Fig. 2c zeigt eine weitere Variante einer nicht erfindungsgemäßen Tilgereinheit 140
als Kombination aus den bereits bekannten Beispielen aus Fig. 2a und 2b. Auch diese
Tilgereinheit 140 umfasst ein Tilgergehäuse 150, welches das bewegliche Tilgerelement
144 umschließt. Hierbei ist das Tilgerelement 144 verschieblich auf einer, entlang
einer Tilgerachse 142 ausgerichteten Tilgerführungsschiene 143 angeordnet. Wie aus
Fig. 2a bekannt, ist neben dem Tilgerelement 144 ein, vorzugsweise zwei Rückstelleelemente
146, 147 angeordnet. Die Abstützung der Rückstelleelemente 146, 147 ist dabei in identischer
Weise wie aus Fig. 2b bekannt realisiert.
[0030] In seiner Wirkungsweise entspricht diese Ausführungsform den bereits beschriebenen
Ausführungsbeispielen eines translatorischen Trägheitstilgers.
[0031] Fig. 2d zeigt eine Weiterentwicklung des aus Fig. 2a bekannten Ausführungsbeispiels,
wobei entlang der Tilgerachse 142 mindestens ein, vorzugsweise zwei an das Tilgerelement
144 angrenzende Dämpfungselemente 164, 165 angeordnet sind.
[0032] In seiner Wirkungsweise ähnelt diese Ausführungsform den bereits beschriebenen Ausführungsbeispielen.
Die Dämpfungselemente 164, 165 wirken jedoch dämpfend auf eine Auslenkung des Tilgerelements
144 aus seiner Ruhelage. Dabei können, insbesondere elastisch ausgeführte, Dämpfungselemente
164, 165 entweder direkt als Rückstelleelemente 146, 147 wirken oder aber, wie abgebildet,
durch zusätzliche Rückstelleelemente 146, 147 ergänzt werden.
[0033] Selbstverständlich können die Dämpfungselemente 164, 165 auch in anderen Ausführungsformen
der Tilgereinheit 140, wie sie zum Beispiel aus Fig. 2b und 2c bekannt sind, funktionsverbessernd
eingesetzt werden.
[0034] Eine weitere Verbesserung einer Tilgereinheit 140 ist in Fig. 2e dargestellt. Hierbei
das bewegliche Tilgerelement 144 auf einer gekrümmten Tilgerführungsschiene 166 angeordnet.
Entlang der gekrümmten Tilgerführungsschiene 166 ist das bewegliche Tilgerelement
144 verschieblich gelagert. Durch geeignete Wahl der Krümmung der gekrümmten Tilgerführungsschiene
166 kann das Schwingungsdämpfungsverhalten der Tilgereinheit 140 bezogen auf die Bewegungskomponenten
148, 149 an Geräte- und/oder Betriebsbesonderheiten des Elektrohandwerkzeugs angepasst
werden. In seiner Wirkungsweise entspricht diese Ausführungsform ansonsten der aus
Fig. 2a bekannten Ausführung eines translatorischen Trägheitstilgers.
[0035] Abwandlungen und Weiterentwicklungen der Tilgereinheit 140 sind insbesondere durch
Kombination der im Vorhergehenden beschriebenen Merkmale möglich.
[0036] Darüber hinaus wird der Fachmann weitere Abwandlungen durch alternative Rückstelleelemente
wie zum Beispiel Federbleche, Wellfedern, Federringe, Federstäbe, Luftfedern und andere
Ausführungen federelastischer Elemente finden.
[0037] Die Dämpfungselemente 164, 165 können ebenfalls in verschiedenen Ausführungsformen
Weiterentwicklungen und Abwandlungen einer Tilgereinheit 140 ergeben. Dem Fachmann
sind dazu eine Vielzahl von Dämpfungselementen bekannt.
[0038] Weitere Abwandlungen ergeben sich aus der spezifischen Gestaltung des bewegliche
Tilgerelements 144. Insbesondere kann das bewegliche Tilgerelement 144 zwei-, drei-
oder mehrteilig aufgebaut sein. Des Weiteren besteht die Möglichkeit die geometrische
Gestalt des bewegliche Tilgerelements 144 von der hier gezeigten Form abweichend auszuführen.
[0039] So sind neben quaderförmigen, zylindrischen auch konische und teilkonische sowie
andere, auf Kombinationen geometrischer Figuren beruhende Gestaltungen möglich.
[0040] Auch in der Ausführung der Lagerung beziehungsweise Führung des Tilgerelements 144
auf der Tilgerführungsschiene 143, 166 beziehungsweise im Tilgergehäuse 150 liegt
eine Vielzahl von Ausführungsformen verborgen. So sind mehrstrahlige Tilgerführungsschienen
143, 166 möglich. Auch kann das Tilgerelement 144 im Tilgergehäuse 150 entweder vollflächig
auf den Umfangsfläche 152, 156 als Führungsflächen oder mit geeigneten Führungsmitteln
154, 158 nur partiell geführt sein.
[0041] Fig. 3a zeigt eine schematische Darstellung eines weiteren Ausführungsbeispiels eines
nicht erfindungsgemäßen Elektrohandwerkzeugs. Der beispielhaft gezeigte Bohrhammer
110 weist, wie aus dem vorhergehenden bekannt, eine sich durch das Maschinengehäuse
118 erstreckende Maschinenachse 122 und dazu parallele Wirkungslinie 134 auf. Das
Maschinengehäuse 118 umfasst eine Tilgereinheit 140, welche eine Tilgerachse 142 aufweist,
die um einen von null verschiedenen Winkel W1 gegenüber der Wirkungslinie 134 gekippt
ist.
[0042] Fig. 3b zeigt die aus Fig. 3a bekannte Tilgereinheit 140 in einer vergrößerten, schematischen
Darstellung. Das bewegliche Tilgerelement 144 ist in dieser Ausführungsform als Hohlelement
168, insbesondere als Tilgerring 169 ausgeführt. Das bewegliche Tilgerelement 144,
168, 169 ist um ein Halteelement 170 angeordnet. In der vorliegenden Form ist das
Halteelement 170 als zentraler Haltestab 171 ausgeführt. Bei der Montage wird die
Tilgereinheit 140 analog zu der aus Fig. 2a bekannten Verbindung der Tilgerführungsschiene
143 mit dem Maschinengehäuse 118 und/oder mit mindestens einem, nicht näher gezeigten,
innere Maschinenkomponenten tragenden Halteelement vorzugsweise starr verbunden.
[0043] Das Tilgerelement 144, 168, 169 ist mit dem Halteelemente 170, 171 über drei elastische
Verbindungselemente 172 verbunden, welche als Rückstellelemente 146 wirken. Die elastischen
Verbindungselemente 172 sind dabei mit einem gleichmäßigen Winkelabstand voneinander
entfernt über den Umfang des Halteelements 170, 171 verteilt. In einer bevorzugten
Ausführung sind die elastischen Verbindungselemente 172 als Federbleche 173 ausgeführt.
[0044] Durch die nach Fig. 3b parallel zur Ringebene - entspricht XZ-Ebene - orientierte
Ausrichtung einer Federseite 173a der Federbleche 173 erhält das bewegliche Tilgerelement
144, 168, 169 mindestens einen Freiheitsgrad der Bewegung, welcher vorwiegend parallel
zur Tilgerachse 142 ausgerichtet ist. Durch Variation der Stärke der Federbleche 173
kann zusätzlich eine nicht-parallele Komponente des Freiheitsgrads erreicht werden.
Dieser Freiheitsgrad ist bezüglich der Tilgerachse 142 von translatorischer Natur
und wird im Folgenden mit A bezeichnet.
[0045] Eine auf diese Weise ausgeführte Tilgereinheit 140 entspricht in ihrer Funktion den
aus Fig. 2a bis 2e bekannten Ausführungen eines translatorischen Trägheitstilgers.
[0046] Fig. 4a zeigt eine abgewandelte Ausführungsform der aus Fig. 3b bereits bekannten
nicht erfindungsgemäßen Tilgereinheit 140. Bei dieser Ausführungsform ist die Federseite
173a der Federbleche 173 parallel zur Tilgerachse 142 ausgerichtet. Durch diese Ausrichtung
erhält das bewegliche Tilgerelement 144, 168, 169 einen vorwiegend rotatorischen Freiheitsgrad
B um die Tilgerachse 142.
[0047] Das bewegliche Tilgerelement 144 kann durch Schwingungskräfte, welche insbesondere
durch rotatorische Schwingungsmoden induziert werden, aus seiner Ruhelage in eine
der Drehrichtungen ausgelenkt werden. Erfolgt die Auslenkung aufgrund eines Trägheitsmomentes
des beweglichen Tilgerelements 144 der Anregung durch die Schwingungskräfte verzögert.
Die Federbleche 173 wirken wiederum derart rückstellend auf das bewegliche Tilgerelement
144, dass dieses wieder in seine Ruhelage zurückgedreht wird. Dadurch wirkt die Tilgereinheit
140 vorwiegend dämpfend auf Rotations- bzw. Torsionsschwingungen, welche sich insbesondere
parallel zur Tilgerachse 142 im Maschinengehäuse 118 ausbreiten. Der so ausgeprägte
Trägheitstilger wird im Folgenden als rotatorischer Trägheitstilger bezeichnet. Die
Wirkungsebene eines rotatorischen Trägheitstilgers ist dabei parallel zur Rotationsebene
des beweglichen Tilgerelements 144.
[0048] In Fig. 4b ist eine alternative Ausführungsform einer nicht erfindungsgemäßen Tilgereinheit
140 als rotatorischer Trägheitstilger gezeigt. Diese Tilgereinheit 140 weist ein Tilgergehäuse
150 auf, welches das bewegliche Tilgerelement 144 aufnimmt und der Befestigung der
Tilgereinheit 140 in oder am Maschinengehäuse 118 dient. In dieser Ausführung ist
das bewegliche Tilgerelement 144 als exzentrische Tilgermasse 145 um eine Tilgerdrehachse
174 angeordnet und frei drehbar auf dieser gelagert. Dabei ist ein Masseschwerpunkt
M des bewegliche Tilgerelements 144, 145 exzentrisch zur Tilgerdrehachse 174 platziert.
In einer Rotationsebene - entspricht der XZ-Ebene - ist in beiden Drehrichtungen je
ein Rückstellelemente 146, 147 derart angeordnet, wobei in Fig. 4b die Rückstellelemente
mit dem Tilgergehäuse 150 verbunden sind und das bewegliche Tilgerelement 144, 145
nur in seinen Endlagen belasten. Auf diese Weise kann das bewegliche Tilgerelement
144, 145 bei einer durch Schwingungskräfte hervorgerufenen Auslenkung aus seiner Ruhelage
verhältnismäßig viel Energie aufnehmen, bevor die Rückstellelemente 146, 147 das bewegliche
Tilgerelement 144, 145 in diese Ruhelage zurückstellen.
[0049] Vorteilhafte Weiterentwicklungen und Abwandlungen dieser Bauform eines rotatorischen
Trägheitstilgers sind unter anderem durch Anpassung der Rückstellelemente 146, 147
in Form und Ausführung möglich. So kann es vorteilhaft sein, dass die Rückstellelemente
146, 147 analog zu den aus Fig. 2a bis 2e bekannten Ausführungen eines translatorischen
Trägheitstilgers als Druckfedern ausgeführt sind, welche sich zwischen Stirnflächen
des beweglichen Tilgerelements 144, 145 und inneren Anlageflächen des Tilgergehäuses
150 abstützen. Weiters kann es vorteilhaft sein, analog zu Fig. 2d die Rückstellelemente
146, 147 durch Dämpfungselemente zu ersetzen oder zu ergänzen.
[0050] Fig. 4c zeigt eine dreidimensionale Schemazeichnung einer alternativen Ausführung
einer als Bohrhammer 110 ausgeführten nicht erfindungsgemäßen Elektrohandwerkzeug
mit einer als rotatorischen Trägheitstilger ausgeführten Tilgereinheit 140 nach Fig.
4b. In dieser Ausführung ist die Tilgereinheit 140 so angeordnet, dass Tilgerdrehachse
174 parallel vorzugsweise koaxial zur Wirkungslinie 134 ausgerichtet ist. Die Wirkungsebene
des rotatorischen Freiheitsgrades - entspricht der XZ-Ebene - der Tilgereinheit ist
dabei um einen von Null verschiedenen, insbesondere rechtwinkligen Winkel W1 zur Wirkungslinie
134 geneigt.
[0051] Analog können auch andere Ausführungen eines rotatorischen Trägheitstilgers, wie
sie z.B. aus Fig. 4a bekannt sind, in einer nicht erfindungsgemäßen Elektrohandwerkzeug
vorteilhaft angeordnet werden.
[0052] Eine weitere, bevorzugte Ausführungsform einer nicht erfindungsgemäßen Tilgereinheit
140 ist in Fig. 5a gezeigt. Diese Ausführungsform eines Trägheitstilgers stellt eine
Weiterentwicklung der aus den Figuren 3b und 4a bekannten Varianten dar. In dieser
Ausführung sind die elastischen Verbindungselemente 172 als Federstäbe 176 ausgeführt.
Die Federstäbe 176 sind insbesondere sowohl parallel zur einer Ringsebene - entspricht
der XZ-Ebene - des beweglichen Tilgerelements 144, 168, 169 als auch in Radialebenen
zur Tilgerachse 142 elastisch. Das Tilgerelement 144, 168, 169 weist mindestens zwei
Freiheitsgrade A und B der Bewegung auf, wobei A einen translatorischen Freiheitsgrad
parallel zur Tilgerachse 142 und B einen rotatorischen Freiheitsgrad parallel zur
Ringebene des Tilgerelements 142, 168, 169 bezeichnet. In ihrer Wirkungsweise entspricht
diese Ausführungsform einer Überlagerung der bereits bekannten Ausführungsformen aus
Fig. 3b und Fig. 4a. Eine derartige, nicht erfindungsgemäße Tilgereinheit 140 ist
insbesondere geeignet sowohl transversale als auch rotatorische Schwingungsmoden zu
dämpfen. Man kann hier also von einem Zweimoden-Trägheitstilger sprechen.
[0053] Bei Abwandlungen der nicht erfindungsgemäßen Tilgereinheit 140 kann das bewegliche
Tilgerelement 144 unter anderem eine hohlzylindrische, toroidale oder anderweitige
Hohlkörpergestalt aufweisen. Auch kann das bewegliche Tilgerelement 144 entgegen den
im Detail vorgestellten Ausführungen zwei-, drei- oder mehrteilig ausgeführt sein.
[0054] Die Anzahl der Verbindungselemente 172 kann in der konkreten Ausführung zwischen
mindestens einer, vorzugsweise jedoch zwei, drei oder einer Mehrzahl variieren, was
im Übrigen bei allen Varianten gemäß Fig. 3b, 4a und 5a gilt. Die Verbindungselemente
172 können darüber hinaus aus unterschiedlichen, elastischen Materialien wie zum Beispiel
Federstahl, Blechen oder Kunststoffen gefertigt sein. Auch ist kann es vorteilhaft
sein die Verbindungselemente als Dämpfungselemente 164 auszuführen oder durch Dämpfungselemente
164 zu ergänzen.
[0055] Weitere Varianten von Trägheitstilgern gemäß Fig. 3b, 4a und 5a ergeben sich aus
unterschiedlichen Ausgestaltungen des Halteelements 170. So kann das Halteelement
170 in der Ausführung als Haltestab 171 von der hier gezeigten zylindrischen Form
abweichen, insbesondere sind dreieckige, quadratische oder andere polygone Querschnitte
denkbar. Auch kann das Halteelement 170 zwei- oder mehrteilig ausgeführt sein.
[0056] Fig. 5b zeigt den schematischen Aufbau einer nicht erfindungsgemäßen Tilgereinheit
140 als alternativen Zweimoden-Trägheitstilger. Die Tilgereinheit 140 umfasst eine
Tilgerführungsschiene 143, welche sich entlang der Tilgerachse 142 erstreckt, sowie
ein bewegliches Tilgerelement 144. Das bewegliche Tilgerelement 144 ist auf der Tilgerführungsschiene
143 axial verschieblich und um diese drehbar gelagert. Dabei ist das bewegliche Tilgerelement
144 beispielhaft als Ringsscheibe 178 ausgeführt.
[0057] Die Tilgerführungsschiene 143 und das bewegliche Tilgerelement 144, 178 sind über
ein Rückstellelement 146 miteinander wirkverbunden. Dabei ist das Rückstellelement
146 als Schraubenfeder 180 ausgeführt, welche um die Tilgerführungsschiene 143 angeordnet
ist.
[0058] Die Schraubenfeder 180 weist an ihrem dem beweglichen Tilgerelement 144, 178 zugewandten
Ende einen radial nach außen weisenden Fortsatz mit Einsteckpin 180a auf. Mit diesem
greift die Schraubenfeder 180 in eine Aufnahmebohrung 182 im Tilgerelement 144, 178
ein. An ihrem anderen Ende weist die Schraubenfeder 180 einen radial nach innen weisenden
Haltepin 180b auf, welcher in eine Aufnahmebohrung 183 der Tilgerführungsschiene 143
eingesteckt ist.
[0059] Durch diese Aufhängung erhält die Tilgereinheit 140 zwei Freiheitsgrade A und B,
wobei A einen translatorischen Freiheitsgrad parallel zur Tilgerachse 142 und B einen
rotatorischen Freiheitsgrad in einer Rotationsebene - entspricht der XZ-Ebene - um
die Tilgerführungsschiene 143 bezeichnet. Eine derartige Tilgereinheit 140 ist insbesondere
geeignet sowohl transversale als auch rotatorische Schwingungsmoden zu dämpfen.
[0060] In einer Variante der Tilgereinheit 140 sind zwei oder mehr Rückstelleelemente 146
vorgesehen. In einer bevorzugten Variante der Tilgereinheit 140 ist die Tilgerführungsschiene
143 und das Tilgerelement 144, 178 über mindestens ein, vorzugsweise zwei, drei oder
mehr Dämpfungselementen 164 miteinander wirkverbunden. Das Dämpfungselement 164 kann
dabei dämpfend auf eine translatorische und/oder rotatorische Bewegung des Tilgerelements
144, 178 wirken.
[0061] Weitere Variationen ergeben sich aus unterschiedlichen Befestigungskonzepten für
die Verbindung der Tilgerführungsschiene 143 beziehungsweise des Tilgerelements 144,
178 mit dem Rückstellelement 146 und/oder dem Dämpfungselement 164.
[0062] Zusätzliche Weiterentwicklungen ergeben sich aus der Formgebung des beweglichen Tilgerelements
144, welches z.B. eine polygone, elliptische oder andere Außenkontur aufweisen kann.
Darüber hinaus kann das bewegliche Tilgerelement 144 auch zwei-, drei- oder mehrteilig
ausgeführt sein.
[0063] Fig. 6 zeigt eine weiterentwickelte Ausführungsform einer Tilgereinheit 140 als Trägheitstilger.
Dabei umfasst die Tilgereinheit 140 ein bewegliches Tilgerelement 144, welches als
Tilgermasse 145 ausgebildet ist. Das bewegliche Tilgerelement 144, 145 ist auf einer
Tilgerdrehachse 184 angeordnet, welche in einer Quererstreckung eines Gehäuses 185
angeordnet ist und mit dem Gehäuse 185 verbunden ist. Das Gehäuse 185 kann entweder
ein Tilgergehäuse 150 oder aber das Maschinengehäuse 118 selbst sein. Das bewegliche
Tilgerelement 144, 145 ist in einer Quererstreckung drehbar und axial verschieblich
auf der Tilgerdrehachse 184 gelagert. Die Tilgerdrehachse 184 ist dabei unter einem
von null verschiedenen Winkel W1 zur Maschinenachse 122 beziehungsweise zur Wirkungslinie
134 eines nicht gezeigten Schlagwerks ausgerichtet. Zusammen mit mindestens einem,
vorzugsweise zwei Rückstelleelementen 146 spannt die Tilgerdrehachse 184 eine Tilgerebene
186 auf, welche unter einem Winkel W2, beispielsweise senkrecht, zur Maschinenachse
122 beziehungsweise der Wirkungslinie 134 eines nicht gezeigten Schlagwerks ausgerichtet
ist.
[0064] Über die Rückstelleelemente 146 ist das bewegliche Tilgerelement 144, 145 mit dem
Gehäuse 185 wirkverbunden, wobei die Rückstelleelemente 146 in der Tilgerebene 186
vorzugsweise senkrecht zur Tilgerdrehachse 184 angeordnet sind.
[0065] In einer bevorzugten Ausführung sind die Rückstelleelemente 146 als Federbleche,
Federbänder oder Schraubenfedern ausgeführt. Das bewegliche Tilgerelement 144, 145
weist so mindestens zwei Freiheitsgrade A und B auf, wobei A einen translatorischen
Freiheitsgrad längs der Tilgerdrehachse 184 und B einen rotatorischen Freiheitsgrad
um
diese bezeichnet. Insbesondere der Freiheitsgrad A schließt aufgrund der Ausrichtung
der Tilgerdrehachse 184 einen von null verschiedenen Winkel W1 mit der Maschinenachse
122 beziehungsweise der Wirkungslinie 134 eines nicht gezeigten Schlagwerks ein.
[0066] Eine derartige Tilgereinheit 140 wirkt insbesondere dämpfend auf Querschwingungen
parallel zur Tilgerdrehachse 184 und auf Torsionsschwingungen senkrecht zur Tilgerebene
186.
[0067] Variationen dieser Ausführungsform ergeben sich unter anderem durch verschiedene
geometrische Gestalten des beweglichen Tilgerelements 144, 145, welches insbesondere
neben der gezeigten Quaderform Kugelgestalt, eine ellipsoide Gestalt oder andere Formen
haben kann. Auch kann das Tilgerelement 144, 145 zwei-, drei- oder mehrteilig aufgebaut
sein. Darüber hinaus kann die Tilgereinheit 140 in einem separaten Trägerrahmen als
vormontierte Einheit ausgeführt sein. In einer bevorzugten Weiterentwicklung der Tilgereinheit
140 weist diese mindestens ein, vorzugsweise jedoch zwei, drei oder mehrere Dämpfungselemente
164 auf, welche dämpfend auf die Auslenkungen in den verschiedenen Freiheitsgraden
des Tilgerelements 144, 145 wirken.
[0068] Die in Fig. 7 gezeigte weiterentwickelte Ausführungsform einer Tilgereinheit 140
ist hier als Raumschwinger ausgeführt. Die Tilgereinheit 140 umfasst dabei ein bewegliches
Tilgerelement 144 und drei Rückstelleelemente 146. Die Rückstelleelemente 146 sind
innerhalb einer Tilgerebene 186 liegend mit ihrem einen Ende in einem, vorzugsweise
gleichen Winkelabstand mit dem Tilgerelement 144 verbunden. Mit ihrem gegenüberliegenden
Ende sind die Rückstelleelemente 146 mit dem hier nicht gezeigten Maschinengehäuse
118 verbunden.
[0069] Durch die Rückstelleelemente 146 wird das bewegliche Tilgerelement 144 im Ruhezustand
in einer, in der Tilgerebene 186 liegenden Ruhelage gehalten. Aufgrund seiner Aufhängung
weist das Tilgerelement 144 insgesamt sechs Freiheitsgrade der Bewegung auf, wobei
drei Freiheitsgrade Transversalschwingungen parallel zu den Hauptachsen x,y,z und
weitere drei Freiheitsgrade Rotationsschwingungen um diese Hauptachsen erlauben. Abhängig
von der Orientierung der Tilgerebene 186 relativ zur Maschinenachse 122 beziehungsweise
der Wirkungslinie 134 eines nicht gezeigten Schlagwerks sind mindestens zwei translatorische
Freiheitsgrade um einen von null verschiedenen Winkel gegenüber diesen verkippt.
[0070] In einer bevorzugten Weiterentwicklung der Tilgereinheit 140 kann mindestens ein,
vorzugsweise zwei, drei oder mehrere Dämpfungselemente 164 vorgesehen sein, welche
dämpfend auf die Auslenkung in den verschiedenen Freiheitsgraden des beweglichen Tilgerelements
144 wirken. Variationen der Tilgereinheit 140 ergeben sich unter anderem durch die
Formgebung des beweglichen Tilgerelements 144, welches insbesondere neben der gezeigten
Kugelform Quadergestalt, eine ellipsoide Gestalt oder andere Formen haben kann. Auch
kann das Tilgerelement 144 zwei-, drei- oder mehrteilig ausgeführt sein. Darüber hinaus
kann die Tilgereinheit 140 in einem separaten Trägerrahmen als vormontierte Einheit
ausgeführt sein.
[0071] Fig. 8a zeigt eine Weiterentwicklung der aus Fig. 4b bereits bekannten Tilgereinheit
140 für ein erfindungsgemäßes Elektrohandwerkzeug, welche um eine Zwangserregungsvorrichtung
188 ergänzt ist. Die Tilgereinheit 140 weist ein Tilgergehäuse 150 auf, in dem das
bewegliche Tilgerelement 144 und zwei Rückstelleelemente 146 angeordnet sind. Das
Tilgergehäuse 150 weist eine halbrunde Drehschwingungskammer 190 und eine Druckkammer
192 auf. Das bewegliche Tilgerelement 144 ist drehbar um eine Tilgerdrehachse 174
gelagert und mit einer Tilgermasse 145 in der Drehschwingungskammer 190 aufgenommen.
Die Rückstelleelemente 146 sind an der, annähernd durch die Gehäusemitte verlaufenden
Trennwand in Richtung auf die Tilgermasse 145 zu befestigt. Die Rückstelleelemente
146 treiben das bewegliche Tilgerelement 144 in eine Ruhelage zurück.
[0072] An seinem, in die Druckkammer 192 hineinreichenden Ende weist das bewegliche Tilgerelement
144 ein Betätigungselement 194 auf. Das Betätigungselement 194 steht dabei, insbesondere
in der Ruhelage des beweglichen Tilgerelements 144, nahezu senkrecht auf einer durch
zwei im oberen Bereich des Tilgergehäuses 150 angeformten Leitungsanschlüsse 196 gebildeten
Fluchtlinie 193.
[0073] Fig. 8b zeigt einen schematische Verschaltung der Tilgereinheit 140 mit Zwangserregungsvorrichtung
188 für ein erfindungsgemäßes Elektrohandwerkzeug. Die Druckkammer 192 ist über ein
Leitungssystem an den zwei Leitungsanschlüssen 196 an eine mit dem An- und/oder Abtrieb
in Wirkverbindung stehende Druckquelle 197 gekoppelt. Die Druckquelle 197 bewegt ein
Fluid 198, welches durch die Leitungsanschlüsse 196 in die Druckkammer 192 ein- und
ausströmen kann. Das Fluid 198 kann dabei sowohl ein Gas, insbesondere Luft, als auch
eine Flüssigkeit, insbesondere Hydrauliköl, sein.
[0074] Ist die Druckquelle mit dem Schlagwerk 112, insbesondere dem Luftpolsterschlagwerk
113 wirkverbunden, vorzugsweise durch dieses gebildet, so wirken Druckschwankungen
in der Druckkammer 192 auf das Betätigungselement 194. Das Betätigungselement 194
treibt das bewegliche Tilgerelement 144 aus der Ruhelage heraus. Die drehende Bewegung
des Tilgerelements 144 erzeugt Gegenschwingungen mit an die Schlagfrequenz des Schlagwerks
112, 113 angepasster Frequenz, so dass Schwingungen im Maschinengehäuse 118 aktiv
gedämpft werden.
[0075] Die Integration der Tilgereinheit 140 mit Zwangserregungsvorrichtung 188 in ein Elektrohandwerkzeug
erfolgt erfindungsgemäß nach der aus Fig. 4c bereits bekannten Anordnung.
[0076] In einer Weiterentwicklung weist die Tilgereinheit 140 in der Drehschwingungskammer
190 Dämpfungselemente 164 auf. Insbesondere kann die Drehschwingungskammer 190 mit
einem Dämpfungsfluid gefüllt sein, welches die Auslenkung des beweglichen Tilgerelements
144 dämpft.
[0077] Das im Vorhergehenden beschriebene Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Tilgereinheit
140 kann durch eine Modifikation statt mit einer Zwangserregungsvorrichtung 188 mit
einer Dämpfungsvorrichtung 200 ausgestattet werden. Dies ist in Fig. 8c skizziert.
Dazu werden die Leitungsanschlüsse 196 über eine als Fluidweg 202 wirkende Leitungsverbindung
statt mit einer Druckquelle mit einem Fluidreservoir 204 verbunden. Im Fluidweg 202
ist ferner mindestens eine Drossel 206 vorgesehen. Das Fluid 198 wirkt in dieser Anordnung
passiv. Wird das bewegliche Tilgerelement 144 aufgrund von Trägheitskräften, welche
von Schwingungen im Maschinengehäuse 118 herrühren können, in Bewegung versetzt, wirkt
das Betätigungselement 194 wie ein Dämpfungskolben, welcher durch das Fluid 198 bewegt
wird.
[0078] In einer bevorzugten Ausführungsform kann die Tilgereinheit 140 mit der Dämpfungsvorrichtung
200 als ein vormontiertes Modul hergestellt werden.
[0079] In einer bevorzugten Weiterentwicklung der Tilgereinheit 140 mit der Dämpfungsvorrichtung
200 ist die mindestens eine Drossel 206 als variable Drossel mit einstellbarem Drosselquerschnitt
ausgeführt, wobei eine manuelle Einstellung seitens des Bedieners durch geeignete
Einstellmittel und/oder eine automatisierte Einstellung über eine Reglungseinheit
vorgesehen sein kann. Durch die Einstellung der variablen Drossel kann das Dämpfungsverhalten
der Dämpfungsvorrichtung 200 an das erforderliche Maß angepasst werden.
1. Elektrohandwerkzeug, insbesondere ein Schlagschrauber, eine Schlagbohrmaschine oder
ein Bohrhammer, mit mindestens einem An- und/oder Abtrieb (12, 13, 14, 112, 113, 114)
mit mindestens einer Wirkungslinie (34, 134), welcher mindestens Schwingungen entlang
der Wirkungslinie (34, 134) erzeugt, und mit mindestens einer mindestens ein bewegliches
Tilgerelement (144) umfassenden Tilgereinheit (140), zur Reduktion dieser Schwingungen,
wobei die Tilgereinheit (140) weiterhin mit einer mit dem An- und/oder Abtrieb (12,
13, 14, 112, 113, 114) zusammenwirkenden Zwangserregungsvorrichtung (188) gekoppelt
ist, und das bewegliche Tilgerelement (144) durch diese Zwangserregungsvorrichtung
(188) antreibbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass das bewegliche Tilgerelement (144) mindestens einen rotatorischen Freiheitsgrad der
Bewegung aufweist, dass die Wirkungsebene des rotatorischen Freiheitsgrades um einen
von Null verschiedenen Winkel (W1) zur Wirkungslinie (34, 134) geneigt ist, dass die
Tilgereinheit (140) ein Tilgergehäuse (150) mit einer halbrunden Drehschwingungskammer
(190) und einer Druckkammer (192) aufweist, dass das bewegliche Tilgerelement (144)
drehbar um eine Tilgerdrehachse (174) mit einer Tilgermasse (145) in der Drehschwingungskammer
(190) aufgenommen ist und dass das Tilgerelement (144) an einem in die Druckkammer
(192) hineinreichenden Ende ein Betätigungselement (194) aufweist.
2. Elektrohandwerkzeug nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Druckkammer (192) der Zwangserregungsvorrichtung (188) mit einem Fluid (198)
gefüllt ist, und das Betätigungselement (194) durch Druckänderungen des Fluids (698)
das bewegliche Tilgerelement (144) in Bewegung versetzt.
3. Elektrohandwerkzeug nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Betätigungselement (194) und das bewegliche Tilgerelement (144) fest verbunden,
insbesondere einstückig, ausgeführt sind.
4. Elektrohandwerkzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Dämpfungsvorrichtung (200) mit mindestens einem Fluidweg (202), in dem mindestens
eine Drossel (206) und das mit der Tilgereinheit (140) verbundene Betätigungselement
(194) vorgesehen ist, aufweist.
5. Elektrohandwerkzeug nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Tilgereinheit (140) weiterhin mindestens ein eine Rückstellkraft erzeugendes
Rückstellelement (146) aufweist.
6. Elektrohandwerkzeug nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Rückstellelement (146) mindestens einen translatorischen und/oder rotatorischen
Freiheitsgrad der Bewegung aufweist.
7. Elektrohandwerkzeug nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Rückstellelement (146) mindestens ein Federelement umfasst.
8. Elektrohandwerkzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Tilgereinheit (140) in einem den An- und/oder Abtrieb umgebenden Maschinengehäuse
(18, 118) und/oder in einem mit diesem Maschinengehäuse (18, 118) verbundenen Handgriff
(19, 119) angeordnet ist.
9. Elektrohandwerkzeug nach Anspruch 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine Rückstellelement (146) der Tilgereinheit (140) an einer annähernd
durch die Gehäusemitte des Tilgergehäuses (150) verlaufenden Trennwand in Richtung
auf die Tilgermasse (145) befestigt ist.
10. Elektrohandwerkzeug nach Anspruch 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine Rückstellelement (146) das bewegliche Tilgerelement (144) in eine
Ruhelage zurück treibt.
11. Elektrohandwerkzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Betätigungselement (194), insbesondere in einer Ruhelage des beweglichen Tilgerelements
(144), nahezu senkrecht auf einer durch zwei im oberen Bereich des Tilgergehäuses
(150) angeformten Leitungsanschlüsse (196) gebildeten Fluchtlinie (193) steht.
1. Portable electric power tool, in particular an impact screwdriver, a percussion drilling
machine or a hammer drill, having at least one drive input and/or drive output (12,
13, 14, 112, 113, 114) which has at least one line of action (34, 134) and which generates
at least vibrations along the line of action (34, 134), and having at least one absorption
unit (140), comprising at least one movable absorption element (144), for reducing
these vibrations, wherein the absorption unit (140) is furthermore coupled to a forced
excitation device (188) that cooperates with the drive input and/or drive output (12,
13, 14, 112, 113, 114), and the movable absorption element (144) is drivable by this
forced excitation device (188), characterized in that the movable absorption element (144) has at least one rotational degree of freedom,
in that the plane of action of the rotational degree of freedom is inclined by an angle (W1)
other than zero with respect to the line of action (34, 134), in that the absorption unit (140) has an absorber housing (150) with a semicircular torsional
vibration chamber (190) and a pressure chamber (1992), in that the movable absorption element (144) is accommodated in the torsional vibration chamber
(190) so as to be rotatable about an absorber axis of rotation (174) with an absorption
mass (145), and in that the absorption element (144) has an actuating element (194) at an end that reaches
into the pressure chamber (192).
2. Portable electric power tool according to Claim 1, characterized in that the pressure chamber (192) of the forced excitation device (188) is filled with a
fluid (198), and the actuating element (194) sets the movable absorption element (144)
into motion by pressure changes in the fluid (698).
3. Portable electric power tool according to Claim 2, characterized in that the actuating element (194) and the movable absorption element (144) are embodied
in a firmly connected, in particular integral, manner.
4. Portable electric power tool according to one of the preceding claims, characterized in that has a damping device (200) with at least one fluid path (202), in which at least
one throttle (206) and the actuating element (194) connected to the absorption unit
(140) are provided.
5. Portable electric power tool according to one of the preceding claims, characterized in that the absorption unit (140) furthermore has at least one restoring element (146) that
generates a restoring force.
6. Portable electric power tool according to Claim 5, characterized in that the restoring element (146) has at least one translational and/or rotational degree
of freedom.
7. Portable electric power tool according to Claim 5 or 6, characterized in that the restoring element (146) comprises at least one spring element.
8. Portable electric power tool according to one of the preceding claims, characterized in that the absorption unit (140) is arranged in a machine housing (18, 118) surrounding
the drive input and/or drive output and/or in a handle (19, 119) connected to this
machine housing (18, 118).
9. Portable electric power tool according to Claims 5 to 7, characterized in that the at least one restoring element (146) of the absorption unit (140) is fastened
to a partition wall, extending approximately through the middle of the absorber housing
(150), in the direction of the absorption mass (145).
10. Portable electric power tool according to Claims 5 to 7, characterized in that the at least one restoring element (146) drives the movable absorption element (144)
back into a rest position.
11. Portable electric power tool according to one of the preceding claims, characterized in that the actuating element (194) is virtually perpendicular to an alignment (193) formed
by two line connections (196) integrally formed in the upper region of the absorber
housing (150), in particular in a rest position of the movable absorption element
(144).
1. Outil électrique manuel, en particulier visseuse à percussion, foreuse à percussion
ou marteau-piqueur, présentant
au moins un entraînement et/ou une partie entraînée (12, 13, 14, 112, 113, 114) présentant
au moins une ligne d'action (34, 134) et qui produit au moins des oscillations le
long de la ligne d'action (34, 134) et
au moins une unité d'amortissement (140) qui comporte au moins un élément mobile d'amortissement
(144) pour la réduction de ces oscillations,
l'unité d'amortissement (140) étant de plus accouplée à un dispositif (188) d'excitation
forcée qui coopère avec l'entraînement et/ou la partie entraînée (12, 13, 14, 112,
113, 114),
l'élément mobile d'amortissement (144) pouvant être entraîné par cet ensemble (188)
d'excitation forcée,
caractérisé en ce que
l'élément mobile d'amortissement (144) présente au moins un degré de liberté de son
déplacement en rotation,
en ce que le plan d'action du degré de liberté en rotation est incliné sur un angle (W1) différent
de zéro par rapport à la ligne d'action (34, 134),
en ce que l'unité d'amortissement (140) présente un boîtier d'amortissement (150) doté d'une
chambre semi-circulaire (190) de vibration rotative et d'une chambre sous pression
(192),
en ce que l'élément mobile d'amortissement (144) est logé dans la chambre (190) de vibration
en rotation à rotation autour d'un axe (174) de rotation d'amortissement doté d'une
masse d'amortissement (145) et
en ce que l'élément d'amortissement (144) présente un élément d'actionnement (194) à une extrémité
qui pénètre dans la chambre sous pression (192).
2. Outil électrique manuel selon la revendication 1, caractérisé en ce que la chambre sous pression (192) de l'ensemble (188) d'excitation forcée est remplie
d'un fluide (198) et en ce que l'élément d'actionnement (194) met en déplacement l'élément mobile d'amortissement
(144) à l'aide de variations de pression du fluide (698).
3. Outil électrique manuel selon la revendication 2, caractérisé en ce que l'élément d'actionnement (194) et l'élément mobile d'amortissement (144) sont reliés
solidairement l'un à l'autre et en particulier sont réalisés d'un seul tenant.
4. Outil électrique manuel selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que présente un ensemble d'amortissement (200) avec au moins un parcours de fluide (202)
dans lequel sont prévus au moins un étranglement (206) et l'élément d'actionnement
(194) relié à l'unité d'amortissement (140).
5. Outil électrique manuel selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'unité d'amortissement (140) présente en outre au moins un élément de rappel (146)
qui applique une force de rappel.
6. Outil électrique manuel selon la revendication 5, caractérisé en ce que l'élément de rappel (146) présente au moins un degré de liberté du déplacement de
translation et/ou de rotation.
7. Outil électrique manuel selon les revendications 5 ou 6, caractérisé en ce que l'élément de rappel (146) comporte au moins un élément élastique.
8. Outil électrique manuel selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'unité d'amortissement (140) est disposée dans un boîtier de machine (18, 118) qui
entoure l'entraînement ou la partie entraînée et/ou dans une poignée (19, 119) raccordée
à ce boîtier de machine (18, 118).
9. Outil électrique manuel selon les revendications 5 à 7, caractérisé en ce que le ou les éléments de rappel (146) de l'unité d'amortissement (140) sont fixés sur
une paroi de séparation qui s'étend approximativement au milieu du boîtier (150) de
l'amortisseur, dans la direction de la masse d'amortissement (145).
10. Outil électrique manuel selon les revendications 5 à 7, caractérisé en ce que le ou les éléments de rappel (146) ramènent l'élément mobile d'amortissement (144)
dans une position de repos.
11. Outil électrique manuel selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'en particulier lorsque l'élément mobile d'amortissement (144) est en position de repos,
l'élément d'actionnement (194) est sensiblement perpendiculaire-à une ligne d'alignement
(193) formée par deux bornes de raccordement (196) prévues sur la partie supérieure
du boîtier d'amortissement (150).