[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Übergangsbalg eines Frontübergangs zwischen
zwei gelenkig miteinander verbundenen Fahrzeugen.
[0002] Triebwagenzüge sind bekannt; sie werden überwiegend im Nahverkehrsbereich eingesetzt,
und bestehen üblicherweise aus zwei Triebwagen und einem Mittelwagen. Bei hohem Fahrgastaufkommen
kann es erforderlich sein, zwei derartige Züge miteinander zu kuppeln. Hierzu ist
entweder bereits ein Übergang an der Stirnseite des Triebwagens vorgesehen, oder er
wird nachträglich angebaut. Die Bedienkonsole für den Triebwagen ist häufig seitlich
zur stirnseitigen Öffnung des Fahrzeugs angeordnet.
[0003] Der Übergang zwischen zwei derart verbundenen Triebwagen umfasst miteinander kuppelbare
Übergangshälften, wobei hierbei jede einen Balg und eine Brücke umfassende Übergangshälfte
durch ein im Fahrzeug bzw. Fahrzeugteil stirnseitig angeordnetes Gehäuse aufnehmbar
ist, das verschließbar ist.
[0004] Aus der
DE-A 1108253 ist ein Waggon mit stirnseitig angeordneter verschließbarer Türöffnung bekannt, wobei
zu einer Seite der Türöffnung ein Türelement mit einem flexiblen Übergang vorgesehen
ist, wobei der flexible Übergang einen Faltenbalg mit einer Übergangsbrücke umfasst.
[0005] Die bekannte
EP-A 1 607 766 zeigt ein Schienenfahrzeug, bei dem die Bedienkonsole in die stirnseitige Öffnung
einschwenkbar ist, jedoch bei seitlicher Stellung der Bedienkonsole in die nunmehr
freie Türöffnung ein kompletter Übergang eingeschoben wird, der im nicht benötigten
Zustand im Wageninneren gelagert ist. Dies benötigt im Inneren des Fahrzeugs verhältnismäßig
viel Raum, der dann naturgemäß nicht mehr für den Transport von Personen zur Verfügung
steht.
[0006] Die
EP-A 0 504 458 zeigt einen Übergang zwischen zwei Fahrzeugen, umfassend einen Balg mit einem am
Balg angeordneten Kuppelrahmen.
[0007] Des Weiteren ist eine Übergangsbrücke vorgesehen, die um eine horizontale Achse gelenkig
an einer Verfahrvorrichtung angeordnet ist.
[0008] Aus der
EP 0 608 455 B1 ist ein Übergangsbalg zwischen zwei Triebfahrzeugen bekannt, der an einem schwenkbaren
Türelement angeordnet ist. Zur Verbindung zweier Triebfahrzeuge wird in die stirnseitige
Öffnung das Türelement eingeschwenkt, wobei dann der Balg ausgefahren wird, um eine
Verbindung zu dem entsprechenden Balg des benachbarten Fahrzeugs herzustellen. Ist
ein Alleinbetrieb des Fahrzeugs vorgesehen, dann schwenkt in die stirnseitige Türöffnung
eine Bedienkonsole ein.
[0009] Aus der
EP 0 958 981 B1 ist ein Triebwagen bekannt, der aus aerodynamischen Gründen eine schräg verlaufende
Stirnseite aufweist. Im Bereich der Stirnseite befindet sich Raum zur Aufnahme des
Übergangs. Im nicht benötigten Zustand befindet sich der Übergang samt Balg und Übergangsbrücke
in diesem Raum, wobei der Raum stirnseitig durch eine Tür verschließbar ist. Zur Kupplung
des Übergangs mit dem Übergang des benachbarten Fahrzeugs ist ein sogenannter Tragrahmen
vorgesehen, wobei der Tragrahmen auf Rollen an den Rand der stirnseitigen Öffnung
des Fahrzeugs verschieblich ist, um dann die Übergangsbrücke abzuklappen, und den
Balg auszufahren. Der Tragrahmen selbst wird parallel an die stirnseitige Frontwand
des Fahrzeugs in einem Gehäuse verfahren. Zur Abdeckung des Abstandes zwischen dem
Tragrahmen und der Gehäuserückwand ist im Seitenwandbereich eine sich ähnlich einem
Faltenbalg zusammenschiebende Abdeckung vorgesehen. Nach Ausfahren des Tragrahmens
wird der Balg auseinandergeschoben, wobei dann im Bereich des Bodens aufgrund der
schrägen Frontseite des Fahrzeugs der Balg relativ gestaucht ist, wohingegen der Dachbereich
einen maximalen Auszug bereitstellen muss.
[0010] Der Balg eines Übergangs wird den unterschiedlichsten Bewegungsarten unterworfen.
Insbesondere muss der Balg in der Lage sein, sämtlichen Wank-, Nick- und Knickbewegungen
zu folgen, wie sie beim Betrieb derartig gelenkig miteinander verbundenen Fahrzeugen
auftreten. In jedem Fall ist es so, dass der Dachbereich des Balges relativ stärker
beansprucht wird, als der Bodenbereich, da - wie bereits ausgeführt - der Balg im
Dachbereich aufgrund der schrägen Stirnseite bereits im Wesentlichen seine maximale
Auslenkung zur Verfügung stellen muss. Es wäre nun denkbar, den Balg einfach zu verlängern,
so dass auch im Dachbereich genügend Raum für eine weitere Längung des Balges zur
Verfügung steht. Nachteilig hierbei ist allerdings, dass dann im Bodenbereich der
Balg noch weiter zusammengeschoben wird. Dies hat nicht unerhebliche Auswirkungen
auf die Haltbarkeit des Balges in diesem Bereich.
Des Weiteren ist auf Folgendes hinzuweisen:
[0011] Der Tragrahmen beim Stand der Technik schließt bündig mit der Stirnseite des Fahrzeugs
ab. Das heißt, der Tragrahmen steht schräg entsprechend der Ausbildung der stirnseitigen
Front des Triebwagens. Wird der Balg nunmehr auseinandergefahren, beispielsweise mit
Hilfe einer Spreizeinrichtung, dann wird dies im Wesentlichen parallel zur Stirnseite
des Tragrahmens erfolgen, d. h., dass der Balg nicht horizontal ausfährt, sondern
leicht schräg nach oben. Ein automatisches Kuppeln zweier Balghälften eines Übergangs
zwischen zwei gelenkig miteinander verbundenen Triebzügen wird insofern erschwert
bzw. unmöglich gemacht.
[0012] Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht nun darin, einen Balg für einen
Frontübergang eines Triebwagens bereitzustellen, der über eine schräg verlaufende
Stirn- oder Frontseite verfügt, wobei einerseits der Balg während der Fahrbewegungen
zweier gelenkig miteinander verbundener Triebwagenzüge keine übermäßige Beanspruchung
einzelner Teilbereiche des Balges erfahren soll, und andererseits auch ein im Wesentlichen
automatisches Kuppeln zweier Balghälften ermöglicht werden soll.
[0013] Die Aufgabe wird durch einen Übergangsbalg eines Frontübergangs zwischen zwei gelenkig
miteinander verbundenen Fahrzeugen gelöst, wobei der Übergangsbalg stirnseitig zum
Fahrzeug mit einem Ausstellbalg verbunden ist, wobei der Ausstellbalg an der Stirnseite
des Fahrzeugs angebracht ist, wobei zwischen Ausstellbalg und Übergangsbalg ein Balgrahmen
angeordnet ist, der schwenkbeweglich an dem Fahrzeug angebracht ist.
[0014] Hieraus wird deutlich, dass der Übergangsbalg nach Ausstellen des Ausstellbalges
zur Kupplung mit dem Übergangsbalg des gegenüberliegenden Fahrzeuges im Wesentlichen
horizontal ausfahrbar ist. Dies deshalb, weil beim Ausfahren des Ausstellbalges dieser
mit seinem stirnseitigen Ende um eine horizontale Achse verschwenkt wird, die im Bodenbereich
des Ausstellbalges am Fahrzeug angeordnet ist.
[0015] Weitere vorteilhafte Merkmale ergeben sich aus den Unteransprüchen.
[0016] Im Einzelnen ist in diesem Zusammenhang vorgesehen, dass zur schwenkbeweglichen Lagerung
des Balgrahmens ein an der Stirnseite bzw. Frontseite des Fahrzeugs angeordneter Lagerbock
vorgesehen ist. Der Lagerbock befindet sich im Bodenbereich des Ausstellbalges, so
dass er sich nach der Ausstellbewegung an der Stirnseite des Ausstellrahmens in einer
im Wesentlichen vertikalen Ebene befindet. Hieraus folgt, dass der daran angeordnete
Übergangsbalg sich beim Ausfahren ebenfalls im Wesentlichen horizontal erstreckt.
Der Lagerbock erstreckt sich entweder scharnierartig über die Breite des Balgrahmens
oder es ist zu jeder Seite des Balgrahmens ein Lagerbock vorgesehen, um Querkräfte
aufzunehmen. Ergänzend hierzu ist im Deckenbereich des Ausstellbalges eine Querkräfte
aufnehmende Traverse vorgesehen. Die Traverse umfasst zwei Plattenkörper, die scharnierartig
miteinander verbunden sind und endseitig jeweils ebenfalls durch Scharniere o. ä.
am Balgrahmen einerseits und an der Stirnseite des Fahrzeugs andererseits befestigt
sind. Die Plattenkörper erstrecken sich insofern im Wesentlichen über die Breite des
Ausstellbalges und befinden sich innerhalb des Ausstellbalges; sie bilden innerhalb
des Ausstellbalges eine Zwischendecke. Beim Zusammenfahren des Ausstellbalges klappen
sich die Plattenkörper zusammen und liegen parallel zur Stirnseite oder Stirnwand
des Fahrzeugs.
[0017] Des Weiteren ist nach einem Merkmal der Erfindung vorgesehen, dass der Übergangsbalg
einen Stirnrahmen aufweist, der schwenkbeweglich auf der Kupplung des den Übergangsbalg
aufnehmenden Fahrzeugs gelagert ist. Die schwenkbewegliche Lagerung des Stirnrahmens
auf der Kupplung des Fahrzeugs, das dem Übergangsbalg zugeordnet ist, sorgt dafür,
dass der Übergangsbalg sämtlichen Fahrbewegungen nachgeben kann. In diesem Zusammenhang
ist insbesondere noch einmal darauf hinzuweisen, dass eine formschlüssige Verbindung
zwischen den beiden Bälgen, die schlussendlich den Übergang zwischen zwei Fahrzeugen
bilden, nicht vorgesehen ist, sondern lediglich eine kraftschlüssige Verbindung, und
zwar insofern, als die beiden Übergangsbälge mit ihren jeweiligen benachbarten Stirnrahmen
aneinander anliegen, und eine Relativbewegung der Stirnrahmen zueinander durchaus
ermöglicht wird. Um während der auftretenden Fahrbewegungen sicherzustellen, dass
sich zwischen den beiden Stirnrahmen kein Spalt bildet, ist zwischen Balgrahmen und
Stirnrahmen eine Spreizeinrichtung vorgesehen, die durch dauerhaft aufgebrachten Druck
dafür sorgt, dass die beiden Stirnrahmen der miteinander in Verbindung stehenden Übergangsbälge
aneinandergepresst bleiben.
[0018] Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, dass der Ausstellbalg durch
eine Ausstelleinrichtung ausstellbar ist. Die Ausstelleinrichtung, die mindestens
einen, vorzugsweise jedoch zwei parallel zueinander angeordnete Kolbenzylinderantriebe
umfasst, ist innerhalb des Ausstellbalges angeordnet, so dass die Ausstelleinrichtung
vor Witterungseinflüssen geschützt ist.
[0019] Anhand der Zeichnungen wird die Erfindung nachstehend beispielhaft näher erläutert.
- Figur 1
- zeigt in einer Seitenansicht die Stirnseite eines Triebwagens mit ausgestelltem Ausstellbalg
und ebenfalls ausgestelltem Übergangsbalg;
- Figur 1a
- zeigt in einer Seitenansicht die Ausstelleinrichtung für den Ausstellbalg;
- Figur 1b
- zeigt die Vorrichtung gemäß Figur 1 im eingezogenen Zustand;
- Figur 2
- zeigt eine Ansicht im ausgefahrenen Zustand des Ausstellbalges wie auch des Übergangsbalges
auf die Stirnseite des Fahrzeugs;
- Figur 3
- zeigt eine Ansicht von oben auf das Fahrzeug gemäß Figur 2;
- Figur 4
- zeigt eine perspektivische Ansicht auf den unteren Bereich sowohl des Ausstellbalges
als auch des Übergangsbalges;
- Figur 5
- zeigt die Vorrichtung mit skelettiertem Ausstellbalg, um die Traverse darzustellen;
- Figur 6
- zeigt die zwischen Balgrahmen und Stirnseite angeordneten Plattenkörper.
[0020] Das mit 1 bezeichnete Fahrzeug zeigt eine schräg verlaufende Stirnwand 2. Im Bereich
der Stirnwand 2 befindet sich der mit 10 bezeichnete Ausstellbalg. Der Ausstellbalg
10 besitzt einen Balgrahmen 12, an dem der Übergangsbalg 20 angebracht ist. Der Übergangsbalg
20 wiederum zeigt einen Stirnrahmen 25.
[0021] Die Ausstellbewegung des Ausstellbalges erfolgt mittels zweier parallel verlaufender
jeweils mit 15 bezeichneter Kolbenzylinderantrieb 15. Der Kolbenzylinderantrieb 15
befindet sich im eingefahrenen Zustand im Wesentlichen innerhalb des Fahrzeugs 1b,
wie sich dies in Anschauung von Figur 1 ergibt. Der Balgrahmen 12 ist am unteren Ende,
d. h. im Bereich des Balgbodens bzw. auch des Übergangsbodens, durch einen Lagerbock
17 mit dem Fahrzeug gelenkig verbunden.
[0022] Durch die gelenkige Lagerung des Balgrahmens 12 auf dem Lagerbock 17 wird bereits
eine Führung des Balgrahmens in Richtung der Ausstellbewegung erreicht, weil der Lagerbock
den Balgrahmen zu beiden Seiten erfasst, ähnlich einem Scharnier. Da der Balgrahmen
allerdings relativ hoch ist, ist vorteilhaft vorgesehen, den Balgrahmen auch im Bereich
seines oberen Endes zu führen. Hierin ist eine Traverse vorgesehen, die solche Querkräfte
aufnimmt. Die Traverse verbindet den Balgrahmen mit der Stirnseite des Fahrzeugs und
zwar jeweils gelenkig oder schwenkbar. Die Traverse 13 umfasst mindestens zwei Plattenkörper
13a, 13b, die einerseits durch ein Scharnier 13c miteinander verbunden sind und andererseits
durch Scharniere 13d, 13e jeweils mit dem Balgrahmen 12 und der Stirnseite 2 des Fahrzeugs.
Wird der Ausstellbalg 10 zusammengefahren, klappen sich die beiden Plattenkörper zusammen.
Die Plattenkörper bilden insofern im ausgezogenen Zustand des Ausstellbalges eine
Zwischendecke, die auftretende Querkräfte aufzunehmen vermag.
[0023] Der Übergangsbalg 20 umfasst eine Spreizeinrichtung 23, die zwischen Balgrahmen 12
und Stirnrahmen 25 angeordnet ist. Diese Spreizeinrichtung sorgt dafür, dass der Stirnrahmen
25 mit Druck auf den benachbarten Stirnrahmen des Übergangsbalges des benachbarten
Fahrzeugs gepresst gehalten wird. Am unteren Ende, d. h. im Bereich des Balgbodens,
besitzt der Stirnrahmen 25 zu beiden Seiten ein Gelenk 28, das z. B. über eine Achse
(nicht dargestellt) auf der Kupplung des Fahrzeugs 1 lagert. Somit ist der Stirnrahmen
im Betriebszustand, also im ausgefahrenen Zustand, durch die beiden Gelenke 28 geführt.
In diesem Zusammenhang ist zu verweisen auf die Figur 2. Dort ist erkennbar, dass
sich das Gelenk 28 auf der Kupplung 30 abstützt. Erkennbar ist ebenfalls der Stirnrahmen
25 und eine im Stirnrahmen 25 angeordnete Tür 40. In diesem Zusammenhang wird insbesondere
für die gelenkige Anordnung sowohl des Ausstellbalges als auch des Übergangsbalges
auf Figur 4 verwiesen.
[0024] Im zusammengeschobenen Zustand, d. h. im nicht gekuppelten Zustand zweier Fahrzeuge,
befindet sich sowohl der Ausstellbalg als auch der Übergangsbalg in einer Stellung
wie in Figur 1b dargestellt. Das heißt, sowohl der Balgrahmen als auch der Stirnrahmen
befindet sich parallel zur Stirnwand 2 des Fahrzeugs. Es ist unmittelbar einsichtig,
dass bei einer einfachen Verfahrbewegung des Stirnrahmens 25 durch die Spreizeinrichtung
23 der Stirnrahmen 25 nur schwerlich in Kontakt mit dem Stirnrahmen des benachbarten
Übergangsbalges gelangen kann. Insofern wird zur Kupplung zweier Fahrzeuge zunächst
der Ausstellbalg ausgefahren, um dann mittels der Spreizeinrichtung 23 den Stirnrahmen
25 des Übergangsbalges 20 zu verschieben.
1. Übergangsbalg eines Frontübergangs zwischen zwei gelenkig miteinander verbundenen
Fahrzeugen, wobei der Übergangsbalg (20) stirnseitig zum Fahrzeug mit einem Ausstellbalg
(10) versehen ist, wobei der Ausstellbalg (10) an der Stirnseite (2) des Fahrzeugs
angebracht ist, wobei zwischen Ausstellbalg (10) und Übergangsbalg (20) ein Balgrahmen
(12) angeordnet ist, der schwenkbeweglich (bei 17) an dem Fahrzeug (1) angebracht
ist.
2. Übergangsbalg nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Übergangsbalg (20) einen Stirnrahmen (25) aufweist, der schwenkbeweglich auf
der Kupplung (30) des den Übergangsbalg (20) aufnehmenden Fahrzeugs (1) gelagert ist.
3. Übergangsbalg nach einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass zur schwenkbeweglichen Lagerung des Balgrahmens (12) mindestens ein an der Stirnseite
(2) des Fahrzeugs (1) angeordneter Lagerbock (17) vorgesehen ist.
4. Übergangsbalg nach einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Ausstellbalg (10) durch eine Ausstelleinrichtung (15) ausstellbar ist.
5. Übergangsbalg nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Ausstelleinrichtung (15) mindestens ein, vorzugsweise zwei Kolbenzylinderantriebe
umfasst.
6. Übergangsbalg nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Ausstelleinrichtung (15) innerhalb des Ausstellbalges (10) angeordnet ist.
7. Übergangsbalg nach einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Übergangsbalg (20) zwischen Balgrahmen (12) und Stirnrahmen (25) eine Spreizeinrichtung
(23) aufweist.
8. Übergangsbalg nach einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Balgrahmen (12) mit der Stirnseite (2) des Fahrzeugs durch eine Querkräfte aufnehmende
Traverse verbunden ist.
9. Übergangsbalg nach einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Traverse (13) mindestens zwei scharnierartig verbundene Plattenkörper (13a, 13b)
umfasst.
10. Übergangsbalg nach einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Plattenkörper (13a, 13b) scharnierartig mit dem Balgrahmen (12) und der Stirnseite
(2) des Fahrzeugs verbunden sind.
Geänderte Patentansprüche gemäss Regel 137(2) EPÜ.
1. Übergangsbalg eines Frontübergangs zwischen zwei gelenkig miteinander verbundenen
Fahrzeugen, wobei der Übergangsbalg (20) stirnseitig zum Fahrzeug mit einem Ausstellbalg
(10) versehen ist, wobei der Ausstellbalg (10) an der Stirnseite des Fahrzeugs angebracht
ist, wobei zwischen Ausstellbalg (10) und Übergangsbalg (20) ein Balgrahmen (12) angeordnet
ist, der schwenkbeweglich (bei 17) an dem Fahrzeug (1) angebracht ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Balgrahmen im Bereich seines oberen Endes mit der Stirnseite (2) des Fahrzeugs
durch eine Querkräfte aufnehmende Traverse (13) geführt verbunden ist.
2. Übergangsbalg nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Übergangsbalg (20) einen Stirnrahmen (25) aufweist, der schwenkbeweglich auf
der Kupplung (30) des den Übergangsbalg (20) aufnehmenden Fahrzeugs (1) gelagert ist.
3. Übergangsbalg nach einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass zur schwenkbeweglichen Lagerung des Balgrahmens (12) mindestens ein an der Stirnseite
(2) des Fahrzeugs (1) angeordneter Lagerbock (17) vorgesehen ist.
4. Übergangsbalg nach einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Ausstellbalg (10) durch eine Ausstelleinrichtung (15) ausstellbar ist.
5. Übergangsbalg nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Ausstelleinrichtung (15) mindestens ein, vorzugsweise zwei Kolbenzylinderantriebe
umfasst.
6. Übergangsbalg nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Ausstelleinrichtung (15) innerhalb des Ausstellbalges (10) angeordnet ist.
7. Übergangsbalg nach einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Übergangsbalg (20) zwischen Balgrahmen (12) und Stirnrahmen (25) eine Spreizeinrichtung
(23) aufweist.
8. Übergangsbalg nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Traverse (13) mindestens zwei scharnierartig verbundene Plattenkörper (13a, 13b)
umfasst.
9. Übergangsbalg nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Plattenkörper (13a, 13b) scharnierartig mit dem Balgrahmen (12) und der Stirnseite
(2) des Fahrzeugs verbunden sind.