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(11) |
EP 2 236 673 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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14.12.2016 Patentblatt 2016/50 |
| (22) |
Anmeldetag: 26.03.2010 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Flächenrütteleinrichtung
Surface vibrator
Vibrateur de surface
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO
PL PT RO SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
31.03.2009 DE 102009015117
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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06.10.2010 Patentblatt 2010/40 |
| (73) |
Patentinhaber: Probst GmbH |
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71729 Erdmannhausen (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Schmid, Walter
71665 Vaihingen/Enz (DE)
- Probst, Martin
71729 Erdmannhausen (DE)
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| (74) |
Vertreter: LS-MP von Puttkamer Berngruber Loth Spuhler |
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Partnerschaft von Patent- und Rechtsanwälten mbB
ALPHA-Haus
Garmischer Strasse 35 81373 München 81373 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A2- 0 854 239 AT-B- 407 267 FR-E- 41 949
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EP-A2- 2 018 453 CH-A5- 685 060
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Flächenrütteleinrichtung nach dem Oberbegriff
des Patentanspruches 1.
[0002] Im Zusammenhang mit der Herstellung von Pflasterungen, die beispielsweise aus mit
der Hilfe einer Verlegezange auf einem Sand-oder Splittbett verlegten Verbundsteinen
bestehen, muss Sand in die zwischen den einzelnen Pflastersteinen bestehenden Fugen
eingebracht werden. Danach werden die Steine von oben her mit einem sogenannten Flächenrüttler
verdichtet.
[0003] Das Einbringen von Sand in die Fugen erfolgt üblicherweise dadurch, dass auf der
Oberfläche der verlegten Steine Sand verteilt und mit einem Handbesen, der von einem
Arbeiter hin- und herbewegt wird, in die Fugen eingebracht wird. Es ist erkennbar,
dass eine derartige Vorgehensweise äußerst zeitaufwändig und daher kostenintensiv
ist. Ein Problem besteht insbesondere auch darin, dass nach dem manuellen Einfegen
des Fugensandes und der Bearbeitung der Oberflächen der Steine mit einem Flächenrüttler
jeder einzelne Stein, der mit der Rüttelplatte des Flächenrüttlers in Berührung gelangt,
in eine Vibrationsbewegung versetzt wird. Dabei setzt sich der zuvor manuell eingefegte
Sand in den Fugen zwischen den gerade in Vibrationen versetzten Steinen, so dass diese
Fugen nicht mehr vollständig mit Sand aufgefüllt sind.
[0004] Aus der FR 41 9 ist eine mit Handgriffen versehene siebartige Vorrichtung zum Aufbringen
von Beton bekannt, wobei die Vorrichtung ein zur manuellen Erzeugung von Vibrationen
dienendes Bauteil aufweist, das den Austrag des Betons beeinflusst.
[0005] Weiterhin ist aus dem Stand der Technik eine Grundplatte für einen Plattenverdichter
aus der europäischen Patentanmeldung
EP 0 854 239 A2 bekannt, wobei die Platte zur Verdichtung des Bodens eine etwa vertikale Schwingungsbewegung
durchführt und auf ihrer Unterseite zumindest eine zurückspringende Verdichtungsfläche
in Form einer Einbuchtung aufweist.
[0006] Aus der
EP 2 018 453 A2 ist ein vibratorischer Plattenverdichter mit einem aggregatorischen Zuführsystem
zum Füllen einer Öffnung bekannt.
[0007] Die
CH 685 060 A5 zeigt einen Fugenvibrator zur Durchrüttelung von Fugen, bspw. einer Pflastersteinanordnung
mit einer Trägerplatte, an deren Unterseite mit gummi-elastischem Material bestückte
Schienen vorhanden sind.
[0008] Aus der AT 407 267 geht eine Vorrichtung zum Einbringen von Streugut in Fugen eines
Bodenbelages hervor, die über ein Gehäuse mit Rädern, einen Vorratsbehälter für das
Streugut, eine Verteileinrichtung und eine Sammeleinrichtung für Streugut verfügt,
das nicht vollständig aufgetragen wurde und der Neuverarbeitung zugeführt wird.
[0009] Für die Funktionalität der hergestellten Pflasterung ist es jedoch von ausschlaggebender
Bedeutung, dass die einzelnen Fugen zwischen den Pflastersteinen vollständig mit Sand
gefüllt sind. Dies wird auch in den einschlägigen Normen gefordert, die für die Herstellung
von Pflasterungen maßgeblich sind.
[0010] Um diesen Normen zu entsprechen, muss daher in weiteren Schritten weiterer Sand in
die Fugen der durch einen Flächenrüttler bearbeiteten Steine der Pflasterung manuell
eingebracht werden. Dies setzt aber weitere zeitaufwändige und kostenintensive Arbeitsoperationen
voraus.
[0011] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, diese geschilderten zeitaufwändigen
und kostenintensiven Arbeitsoperationen bei der Herstellung von Pflasterungen zu vermeiden.
[0012] Diese Aufgabe wird durch eine Flächenrütteleinrichtung mit den Merkmalen des Patentanspruches
1 gelöst. Demgemäß umfasst die Flächenrütteleinrichtung eine durch einen Antrieb in
Schwingungen versetzbare Rüttelplatte, die über die Oberfläche von verlegten Pflastersteinen
bewegbar ist, wobei eine Vibrationsplatte vorgesehen ist, die sich zur Oberfläche
der Pflastersteine hin öffnende Aussparungen aufweist, aus denen beim Hin- und Herbewegen
der Vibrationsplatte über die Pflastersteine fortlaufend Sand in die zwischen den
Pflastersteinen vorhandenen Fugen fällt, dadurch gekennzeichnet, dass die Vibrationsplatte
die Form einer an die Rüttelplatte der Flächenrütteleinrichtung befestigbaren zusätzlichen
Vibrationsplatte aufweist, die zusammen mit der Rüttelplatte schwingt und in der die
Aussparungen angeordnet sind.
[0013] Der wesentliche Vorteil der vorliegenden Erfindung besteht darin, dass zeitaufwändige
und daher kostenintensive Arbeitsschritte, die normalerweise bei der Herstellung einer
Pflasterung zum Einbringen von Sand in die Fugen zwischen den einzelnen Pflastersteinen
der Pflasterung erforderlich sind, eingespart werden können, weil die erfindungsgemäße
Flächenrütteleinrichtung so ausgestaltet ist, dass die Fugen zwischen den Pflastersteinen
der Pflasterung beim eigentlichen Rüttelvorgang automatisch in der geforderten Weise
bis oben mit Sand gefüllt werden.
[0014] Bei einer nicht erfindungsgemäßen Flächenrütteleinrichtung wird die Vibrationsplatte
durch die Rüttelplatte gebildet, in der die Aussparungen angeordnet sind. In die Aussparungen
ist dabei auf der Oberfläche der Pflastersteine befindlicher Sand fortlaufend aufnehmbar
und aus den Aussparungen ist beim Hin- und Herbewegen der Vibrationsplatte über die
Pflastersteine fortlaufend in die Aussparungen aufgenommener Sand in die zwischen
den Pflastersteinen vorhandenen Fugen abgebbar. Bei der erfindungsgemäßen Flächenrütteleinrichtung
weist die Vibrationsplatte die Ausgestaltung einer an der Rüttelplatte der Flächenrütteleinrichtung
befestigbaren zusätzlichen Vibrationsplatte auf, die zusammen mit der Rüttelplatte
schwingt und in der die Aussparungen angeordnet sind.
[0015] Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung gehen aus den Unteransprüchen hervor.
[0016] Besonders vorteilhaft ist es, die Aussparungen muldenförmig auszubilden. Die Aussparungen
können jedoch auch die Form von die Vibrationsplatte durchsetzenden Durchgangsöffnungen
aufweisen. In diesem Fall kann vorteilhafterweise oberhalb der Vibrationsplatte ein
Reservoirraum angeordnet sein, aus dem fortlaufend Sand über die Durchgangsöffnungen
in die Fugen abgebbar ist. Die den Pflastersteinen zugewandte Seite des Reservoirraumes
kann besonders einfach durch die Vibrationsplatte gebildet sein.
[0017] Die vorerwähnte zusätzliche Vibrationsplatte kann im Zusammenhang mit bereits bestehenden
Rüttlern als Zusatzeinrichtung angewendet werden.
[0018] Dabei ist in die Aussparungen der zusätzlichen Vibrationsplatte auf der Oberfläche
der Pflastersteine befindlicher Sand fortlaufend aufnehmbar. Der Sand fällt aus den
Aussparungen beim Hin- und Herbewegen der Flächenrütteleinrichtung über die Pflastersteine
fortlaufend in die zwischen den Pflastersteinen vorhandenen Fugen. Die Aussparungen
können muldenförmig ausgebildet sein oder die Form von die Vibrationsplatte durchsetzenden
Durchgangsöffnungen aufweisen.
[0019] Vorzugsweise besteht bei einer bevorzugten Flächenrütteleinrichtung die durch die
Rüttelplatte gebildete Vibrationsplatte aus Stahl.
[0020] Die zusätzliche Vibrationsplatte kann vorteilhaft aus Stahl oder Kunststoff bestehen.
Die Rüttelplatte kann durch wenigstens ein durch einen Antrieb antreibbares Unwucht-
oder Exzentergewicht in Schwingungen versetzt werden. Der Antrieb kann eine Brennkraftmaschine
sein.
[0021] Die Aussparungen oder die Durchgangsöffnungen der Vibrationsplatte oder die Aussparungen
oder Durchgangsöffnungen der zusätzlichen Vibrationsplatte können in beliebigen Mustern
in der Vibrationsplatte oder der zusätzlichen Vibrationsplatte angeordnet sein. Unterhalb
der Vibrationsplatte kann eine aus Kunststoff bestehende zusätzliche Vibrationsplatte
angeordnet sein, deren Durchgangsöffnungen zu den Durchgangsöffnungen der Vibrationsplatte
ausgerichtet sind.
[0022] Durch eine Vibrationsplatte aus Kunststoff kann eine besondere Schonung des Pflasters
erreicht werden.
[0023] Im folgenden werden die Erfindungen und deren Ausgestaltungen im Zusammenhang mit
den Figuren näher erläutert. Es zeigen:
Figur 1 die Seitenansicht einer ersten Ausführungsform einer nicht erfindungsgemäßen
Flächenrütteleinrichtung, Figur 2 eine zweite Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Flächenrütteleinrichtung, wobei eine als Zusatzteil verwendbare Vibrationsplatte vorgesehen
ist,
Figur 3 eine Ansicht von oben auf die Vibrationsplatte der Figur 2,
Figur 4 eine dritte Ausführungsform einer nicht erfindungsgemäßen Flächenrütteleinrichtung
und
Figur 5 eine Weiterbildung der Erfindung.
[0024] Zu der Erfindung führten die folgenden Überlegungen.
[0025] Um in die zwischen den einzelnen, auf einem Splitt- oder Sandbett verlegten Pflastersteinen
einer Pflasterung bestehenden Fugen bis zur Oberkante der Fugen Sand beim eigentlichen
Abrütteln der Pflastersteine mit einer Flächenrütteleinrichtung einbringen zu können,
ist es denkbar, die Flächenrütteleinrichtung über auf der Oberfläche der Pflasterung
liegenden Sand zu führen. Dabei ist die Flächenrütteleinrichtung vorzugsweise so ausgestaltet,
dass in der der Pflasterung zugewandten Oberfläche einer in Vibrationen versetzten
Vibrationsplatte sich zur Pflasterung hin öffnende Aussparungen bzw. Ausnehmungen
angeordnet sind, in denen auf der Pflasterung vorgesehener Sand beim Bewegen der Flächenrütteleinrichtung
während des eigentlichen Rüttelvorganges aufgenommen wird und aus denen dieser aufgenommene
Sand während des Rüttelvorganges in die Fugen der Pflasterung eingebracht und verdichtet
wird. Dabei werden die Fugen bis zur Oberkante mit Sand verfüllt. Die genannten Aussparungen
dienen also jeweils als Sandreservoir. Es ist aber auch denkbar, Sand aus einem speziellen,
oberhalb der Vibrationsplatte angeordneten Reservoirraum über Durchgangsöffnungen
der Vibrationsplatte in die Fugen einzubringen, wobei in diesem Fall die Flächenrütteleinrichtung
nicht über bereits auf der Oberfläche der Pflastersteine vorhandenen Sand geführt
werden muss.
[0026] In der Figur 1 ist eine erste Ausführungsform einer nicht erfindungsgemäßen Flächenrütteleinrichtung
1 schematisch dargestellt. Diese umfasst im wesentlichen eine auf den auf einem Sand-
oder Splittbett 6 verlegten Pflastersteinen 5 aufliegende Rüttelplatte, die vorzugsweise
in an sich bekannter Weise durch ein Exzentergewicht 13, das um eine Achse 4 drehbar
ist, in Schwingungen versetzt wird, die durch den Pfeil 7 angedeutet sind. Zum Antrieb
des Exzentergewichtes 13 ist ein Antrieb 2 vorgesehen. Die gesamte Flächenrütteleinrichtung
1 wird üblicherweise mit der Hilfe eines von einem Bediener ergriffenen Handgriffes
8 in der Richtung des Pfeiles 9 über der Pflasterung hin- und herbewegt. Es ist bekannt,
die Drehung der Exzentergewichte zur Erzeugung der zur Bewegung der Flächenrütteleinrichtung
erforderlichen Kräfte auszunutzen. Dabei kann die Bewegungsrichtung durch Verstellen
der Unwuchten der Exzentergewichte verstellt werden.
[0027] In der den Pflastersteinen 5 zugewandten Seite der bekannten Rüttelplatte zur Bildung
einer Vibrationsplatte 3 sind Aussparungen 10 vorgesehen, die sich zu der Seite der
Pflastersteine 5 hin öffnen. Diese Aussparungen 10 füllen sich beim Bewegen der Flächenrütteleinrichtung
1 über die Pflastersteine 5 mit auf der Oberfläche der Pflastersteine 5 angeordnetem
Sand, der beim Hin- und Herbewegen der Flächenrütteleinrichtung 1 über die Oberfläche
der Pflastersteine 5 in die Fugen zwischen den Pflastersteinen 5 fällt und diese schließlich
bis zur Oberkante hin auffüllt.
[0028] Aus den Figuren 2 und 3 geht eine Ausführungsform der Erfindung hervor, bei der die
Rüttelplatte 14 der Flächenrütteleinrichtung 1 keine Aussparungen 10 aufweist, wie
dies an sich üblich ist. Stattdessen ist eine eigene, zusätzliche Vibrationsplatte
11 vorgesehen, die an der Rüttelplatte 14 der Flächenrütteleinrichtung 1 mit nicht
näher dargestellten Befestigungseinrichtungen befestigt ist. Die zusätzliche Vibrationsplatte
11 weist ebenfalls Ausnehmungen bzw. Aussparungen 12 auf, die beim Betrieb der Flächenrütteleinrichtung
1 die Funktion der Aussparungen 10 der Vibrationsplatte 3 erfüllen, weil die Rüttelplatte
14 und die Vibrationsplatte 11 gemeinsam in Schwingungen versetzt werden. Der Vorteil
der Ausgestaltung der Figuren 2 und 3 besteht darin, dass es sich bei der zusätzlichen
Vibrationsplatte 11 um ein unabhängig von einer handelsüblich ausgebildeten Flächenrütteleinrichtung
1 vertreib- und erwerbbares Zusatzteil handelt, das bedarfsweise an der Rüttelplatte
14 der Flächenrütteleinrichtung 1 befestigbar ist.
[0029] Während die durch die Rüttelplatte gebildete Vibrationsplatte 3 der Ausführungsform
der Figur 1 vorzugsweise, wie bekannt, aus Stahl besteht, besteht die zusätzliche
Vibrationsplatte 11 der Ausführungsform der Figuren 2 und 3 vorzugsweise aus einem
Kunststoffmaterial. Dadurch wird eine besonders schonende und wenig Kratzer in den
Steinoberflächen bewirkende Bewegung der Flächenrütteleinrichtung 1 erreicht. Die
Aussparungen 12 können die Form von sich zur Seite der Pflastersteine 5 hin öffnenden
Ausnehmungen oder Mulden aufweisen. Es ist jedoch auch denkbar die Aussparungen 12
in der dargestellten Weise als Durchgangsöffnungen auszugestalten.
[0030] Im folgenden wird im Zusammenhang mit der Figur 4 eine weitere Ausgestaltung der
Flächenrütteleinrichtung näher erläutert. Einzelheiten der Figur 4, die bereits im
Zusammenhang mit der Figur 1 erläutert wurden, sind in der entsprechenden Weise bezeichnet.
In der ersichtlichen Weise ist, wie schematisch dargestellt, oberhalb der Vibrationsplatte
3 ein Reservoirraum 15 angeordnet, der in der ersichtlichen Weise Sand enthalten kann.
[0031] Dieser Sand fällt beim Hin- und Herbewegen der Flächenrütteleinrichtung 1 über eine
Pflasterung durch die Durchgangsöffnungen 16 der Vibrationsplatte 3 in die Fugen zwischen
den Pflastersteinen 5. Zum Einbringen des Sandes in den Reservoirraum 15 kann eine
schematisch dargestellte Einfüllöffnung 17 vorgesehen sein. Bedarfsweise kann zur
Schonung der Pflastersteine 5 unter der Vibrationsplatte 11 gemäß Figur 2 befestigt
werden, derart, dass die Durchgangsöffnungen 10 und 16 zueinander ausgerichtet sind.
[0032] Schließlich ist in der Figur 5 gezeigt, dass die in der Vibrationsplatte 3 vorgesehenen
Aussparungen 10 (Figur 1) oder Durchgangsöffnungen 16 (Figur 4) oder die in der zusätzlichen
Vibrationsplatte 11 vorhandenen Aussparungen 12 (Figur 3) im Gegensatz zur Figur 3,
bei der in Aussparungen 12 in nebeneinander verlaufenden Reihen vorgesehen sind, auch
in beliebigen anderen Mustern angeordnet sein können.
Bezugszeichenliste
[0033]
- 1
- Flächenrütteleinrichtung
- 2
- Antrieb
- 3
- Vibrationsplatte
- 4
- Achse
- 5
- Pflasterstein
- 6
- Sand- oder Splittbett
- 7
- Pfeil
- 8
- Handgriff
- 9
- Pfeil
- 10
- Aussparung
- 11
- Vibrationsplatte
- 12
- Aussparung
- 13.
- Exzentergewicht
- 14
- Rüttelplatte
- 15
- Reservoirraum
- 16
- Durchgangsöffnungen
- 17
- Einfüllöffnung
1. Flächenrütteleinrichtung (1) mit einer durch einen Antrieb (2) in Schwingungen versetzbaren
Rüttelplatte (14), die über die Oberfläche von verlegten Pflastersteinen bewegbar
ist, wobei eine Vibrationsplatte (3; 11) vorgesehen ist, die sich zur Oberfläche der
Pflastersteine (5) hin öffnende Aussparungen (10; 12) aufweist, aus denen beim Hin-
und Herbewegen der Vibrationsplatte (3; 11) über die Pflastersteine (5) fortlaufend
Sand in die zwischen den Pflastersteinen (5) vorhandenen Fugen fällt, dadurch gekennzeichnet, dass die Vibrationsplatte (11) die Form einer an der Rüttelplatte (14) der Flächenrütteleinrichtung
(1) befestigbaren zusätzlichen Vibrationsplatte (11) aufweist, die zusammen mit der
Rüttelplatte (14) schwingt und in der die Aussparungen (12) angeordnet sind.
2. Flächenrütteleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussparungen (10, 12) muldenförmig ausgebildet sind.
3. Flächenrütteleinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussparungen (10, 12) die Form von die Vibrationsplatte (3, 11) durchsetzenden
Durchgangsöffnungen (16) aufweisen.
4. Flächenrütteleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in die Aussparungen (12) der zusätzlichen Vibrationsplatte (11) auf der Oberfläche
der Pflastersteine (5) befindlicher Sand fortlaufend aufnehmbar ist und aus denen
beim Hin- und Herbewegen der Flächenrütteleinrichtung (1) über die Pflastersteine
(5) fortlaufend in die Aussparungen (12) aufgenommener Sand in die zwischen den Pflastersteinen
(5) vorhandenen Fugen fällt.
5. Flächenrütteleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zusätzliche Vibrationsplatte (11) aus Stahl oder Kunststoff besteht.
6. Flächenrütteleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rüttelplatte (14) durch wenigstens ein durch einen Antrieb (2) antreibbares Unwucht-
oder Exzentergewicht (13) in Schwingungen versetzbar ist.
7. Flächenrütteleinrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb (2)eine Brennkraftmaschine ist.
8. Flächenrütteleinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Vibrationsplatte (3) durch die Rüttelplatte (14) gebildet ist, und dass die Vibrationsplatte
(3) und die zusätzliche Vibrationsplatte (11) Aussparungen (10) oder Durchgangsöffnungen
(16) aufweisen und dass die Aussparungen (10, 12) oder die Durchgangsöffnungen (16)
der Vibrationsplatte (3) oder die Aussparungen (10, 12) der zusätzlichen Vibrationsplatte
(11) in beliebigen Mustern in der Vibrationsplatte (3) oder der zusätzlichen Vibrationsplatte
(11) angeordnet sind.
9. Flächenrütteleinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die zusätzliche Vibrationsplatte (11) unterhalb der Vibrationsplatte (3) angeordnet
ist und aus Kunststoff besteht und die Durchgangsöffnungen (12) der Vibrationsplatte
(11) zu den Durchgangsöffnungen (16) der Vibrationsplatte (3) ausgerichtet sind.
1. Surface vibratory plate compactor (1) with a jarring plate (14) which can be set into
vibration by means of a drive (2) and which is movable across the surface of laid
paving stones, wherein a vibratory plate (3; 11) is provided which has recesses (10;
12) opening towards the surface of the paving stones (5) out of which sand is falling
continuously into the joints between the paving stones (5) when the vibratory plate
(3; 11) is moved back and forth across the paving stones (5), characterized in that the vibratory plate (11) has the shape of an additional vibratory plate (11) attachable
to the jarring plate (14) of the surface vibratory plate compactor (1), which vibrates
together with the jarring plate (14) and in which the recesses (12) are arranged.
2. Surface vibratory plate compactor according to claim 1, characterized in that the recesses (10, 12) are trough-shaped.
3. Surface vibratory plate compactor according to claim 1 or 2, characterized in that the recesses (10, 12) have the shape of through openings (16) traversing the vibratory
plate (3, 11).
4. Surface vibratory plate compactor according to claim 1, characterized in that sand on the surface of the paving stones (5) can be collected continuously in the
recesses (12) of the additional vibratory plate (11), out of which sand collected
in the recesses (12) is falling continuously into the joints between the paving stones
(5) when the surface vibratory plate compactor (1) is moved back and forth across
the paving stones (5).
5. Surface vibratory plate compactor according to claim 1, characterized in that the additional vibratory plate (11) is made of steel or plastics.
6. Surface vibratory plate compactor according to claim 1, characterized in that the jarring plate (14) can be set into vibration by at least one centrifugal or eccentric
weight (13) which is drivable by means of a drive (2).
7. Surface vibratory plate compactor according to claim 6, characterized in that the drive (2) is an internal combustion engine.
8. Surface vibratory plate compactor according to any of claims 1 to 7, characterized in that the vibratory plate (3) is formed by the jarring plate (14) and that the vibratory
plate (3) and the additional vibratory plate (11) have recesses (10) or through openings
(16) and that the recesses (10, 12) or the through openings (16) of the vibratory
plate (3) or the recesses (10, 12) of the additional vibratory plate (11) are arranged
in the vibratory plate (3) or the additional vibratory plate (11) in any desired pattern.
9. Surface vibratory plate compactor according to any of claims 1 to 8, characterized in that the additional vibratory plate (11) is arranged below the vibratory plate (3) and
made of plastics and that the through openings (12) of the vibratory plate (11) are
aligned with the through openings (16) of the vibratory plate (3).
1. Dispositif vibrateur de surface (1) comportant une plaque vibrante (14) qui peut être
mise en oscillations par un entraînement (2) et qui peut être déplacée sur la surface
de pavés posés, une plaque de vibration (3 ; 11) étant prévue, laquelle présente des
évidements (10 ; 12) ouverts vers la surface des pavés (5), depuis lesquels, lors
du mouvement en va-et-vient de la plaque de vibration (3 ; 11) au-dessus des pavés
(5), du sable tombe en continu dans les joints se trouvant entre les pavés (5), caractérisé en ce que la plaque de vibration (11) présente la forme d'une plaque de vibration (11) additionnelle
susceptible d'être fixée sur la plaque vibrante (14) du dispositif vibrateur de surface
(1), laquelle oscille conjointement avec la plaque vibrante (14) et dans laquelle
sont agencés les évidements (12).
2. Dispositif vibrateur de surface selon la revendication 1, caractérisé en ce que les évidements (10, 12) sont réalisés en forme de creux.
3. Dispositif vibrateur de surface selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les évidements (10, 12) présentent la forme d'ouvertures de passage (16) traversant
la plaque de vibration (3, 11).
4. Dispositif vibrateur de surface selon la revendication 1, caractérisé en ce que du sable de trouvant sur la surface des pavés (5) peut être reçu en continu dans
les évidements (12) de la plaque de vibration (11) additionnelle, et du sable reçu
depuis ceux-ci tombe, lors du mouvement en va-et-vient du dispositif vibrateur de
surface (1) sur les pavés (5), en continu dans les joints se trouvant entre les pavés
(5).
5. Dispositif vibrateur de surface selon la revendication 1, caractérisé en ce que la plaque de vibration (11) additionnelle est en métal ou en matière plastique.
6. Dispositif vibrateur de surface selon la revendication 1, caractérisé en ce que la plaque vibrante (14) peut être mise en oscillations par au moins un poids d'équilibrage
ou un poids excentrique (13) qui peut être entraîné par un entraînement (2).
7. Dispositif vibrateur de surface selon la revendication 6, caractérisé en ce que l'entraînement (2) est un moteur à combustion interne.
8. Dispositif vibrateur de surface selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que la plaque de vibration (3) est formée par la plaque vibrante (14), et en ce que la plaque de vibration (3) et la plaque de vibration (11) additionnelle présentent
des évidements (10) ou des ouvertures de passage (16), et en ce que les évidements (10, 12) ou les ouvertures de passage (16) de la plaque de vibration
(3) ou les évidements (10, 12) de la plaque de vibration (11) additionnelle sont agencés
dans des motifs quelconques dans la plaque de vibration (3) ou dans la plaque de vibration
(11) additionnelle.
9. Dispositif vibrateur de surface selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que la plaque de vibration (11) additionnelle est agencée au-dessous de la plaque de
vibration (3) et est réalisée en matière plastique, et en ce que les ouvertures de passage (12) de la plaque de vibration (11) sont orientées vers
les ouvertures de passage (16) de la plaque de vibration (3).


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