(19)
(11) EP 2 236 687 A1

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(43) Veröffentlichungstag:
06.10.2010  Patentblatt  2010/40

(21) Anmeldenummer: 09004467.8

(22) Anmeldetag:  27.03.2009
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
E04B 9/14(2006.01)
E04B 9/12(2006.01)
(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO SE SI SK TR
Benannte Erstreckungsstaaten:
AL BA RS

(71) Anmelder: Armstrong Metalldecken AG
9015 St. Gallen (CH)

(72) Erfinder:
  • Flaig, Willi
    9015 St. Gallen (CH)

(74) Vertreter: Hano, Christian et al
v. Füner Ebbinghaus Finck Hano Patentanwälte Mariahilfplatz 3
81541 München
81541 München (DE)

   


(54) Knotenabhänger für ein abgehängtes Deckensystem


(57) Der Knotenabhänger für ein abgehängtes Deckensystem umfasst einen Befestigungsabschnitt (11), der mehrere im Winkel zueinander um eine vertikale Achse (13) im Wesentlichen vertikal angeordnete Seitenwände (12, 14, 16, 18) aufweist, und einen sich von dem Befestigungsabschnitt (11) nach oben erstreckenden Aufhängebügel (20), der mit dem Befestigungsabschnitt (11) verbunden ist. Der Aufhängebügel (20) umfasst wenigstens zwei Aufhängehenkel (21, 23), die jeweils einen mit dem oberen Rand einer Seitenwand (14, 18) verbundenen Verbindungsschenkel (40, 43) aufweisen, der um eine an den oberen Rand angrenzende, horizontale erste Biegelinie (84) in Richtung der vertikalen Achse (13) biegbar ist, wobei an den Verbindungsschenkel (40, 43) im stumpfen Winkel ein freier Schenkel (41, 44) anschließt, der um eine zur ersten Biegelinie (84) parallele zweite Biegelinie (86) in Richtung der vertikalen Achse (13) gebogen ist. In den freien Schenkeln (41, 44) ist jeweils ein senkrecht zur zweiten Biegelinie (86) verlaufender Schlitz (46, 47) ausgebildet, der sich bis zum freien Ende des freien Schenkels (41, 44) zur vertikalen Achse (13) hin erstreckt. Die freien Schenkel (41, 44) überlappen sich anliegend, wenn die Verbindungsschenkel (40, 43) so um die erste Biegelinie (84) in eine Befestigungsstellung gebogen sind, dass die freien Schenkel (41, 44) horizontal verlaufen, wobei durch die sich überlappenden Schlitze (46, 47) eine Durchgangsöffnung (80) gebildet wird, durch die die vertikale Achse (13) hindurchgeht.




Beschreibung


[0001] Die Erfindung betrifft einen Knotenabhänger für ein abgehängtes Deckensystem nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 sowie ein Deckensystem, in dem der Knotenabhänger verwendet wird.

[0002] Aus der CH 650 824 A5 ist ein abgehängtes Deckensystem bekannt, das einen Knotenabhänger umfasst, der vier im rechten Winkel zueinander angeordnete vertikale Seitenwände aufweist. Ein sich nach oben erstreckender Aufhängebügel mit im Wesentlichen U-förmigem Querschnitt ist mit seinen beiden Schenkeln jeweils an einer der gegenüberliegenden Seitenwände festgeschweißt. In der Mitte des horizontalen Steges des Aufhängebügels ist eine Bohrung ausgebildet. Zur Befestigung des Aufhängebügels an einer Decke wird zunächst eine Gewindestange in einen Dübel in der Decke geschraubt, wobei auf die Gewindestange bereits eine erste Gewindemutter aufgeschraubt ist. Anschließend wird die Gewindestange durch die Öffnung in dem Steg des Knotenabhängers geführt und von unten eine weitere Gewindeschraube auf die Gewindestange geschraubt, auf die der Aufhängebügel mit seinem Steg aufliegt. Durch Einstellung der unteren Gewindeschraube wird die Höhe des Knotenabhängers eingestellt. Die obere Gewindeschraube dient zur Klemmung des Aufhängebügels.

[0003] Die Einführung der Gewindestange durch die Öffnung in dem Steg ist relativ mühselig. Außerdem muss der Knotenabhänger mit einer Hand gehalten werden, während mit der anderen Hand die untere Gewindeschraube auf die Gewindestange geschraubt wird. Die Einstellung der Höhe ist erst nach Anbringung des Knotenabhängers möglich.

[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, mit konstruktiv einfachen Mitteln einen Knotenabhänger zu schaffen, der auf einfache Weise installiert und in der Höhe eingestellt werden kann.

[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch einen Knotenabhänger mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen des erfindungsgemäßen Knotenabhängers sind Gegenstand der Patentansprüche 1 bis 6.

[0006] Ein Deckensystem, in dem der erfindungsgemäße Knotenabhänger verwendet werden kann, ist Gegenstand des Patentanspruchs 7 und in den Patentansprüchen 8 bis 10 vorteilhaft weitergebildet.

[0007] Der erfindungsgemäße Knotenabhänger kann auf einfache Weise an einer sich von der Decke nach unten erstreckenden Gewindestange befestigt werden. Hierzu wird die Gewindestange zwischen die beiden Aufhängehenkel geführt. Anschließend werden die Aufhängehenkel nach innen gebogen, bis die beiden freien Schenkel aufeinander liegen. Die Höhe der Aufhängung des Knotenabhängers ist auf einfache Weise einstellbar, da die untere Gewindeschraube auf die entsprechende Höhe eingestellt werden kann, bevor der Knotenabhänger auf die Gewindestange aufgesetzt wird. Durch die obere Gewindeschraube werden die beiden freien Schenkel gegeneinander gedrückt, wodurch der Knotenabhänger in seiner Position fixiert wird.

[0008] Bei einer bevorzugten Ausführungsform weist der Befestigungsabschnitt zwei parallel zueinander verlaufende Seitenwände auf, mit denen jeweils ein Verbindungsschenkel eines Aufhängehenkels verbunden ist. In diesem Fall ist der freie Schenkel wenigstens eines Aufhängehenkels zweckmäßigerweise angrenzend an sein freies Ende um eine zur ersten und zweiten Biegelinie parallele dritte Biegelinie in Richtung der vertikalen Achse im stumpfen Winkel gebogen, wodurch ein Endschenkel am freien Ende gebildet wird. Der stumpfe Winkel ist so gewählt, dass der Endschenkel an dem Verbindungsschenkel des anderen Aufhängehenkels anliegt, wenn sich die Aufhängehenkel in der Befestigungsstellung befinden. Durch die Endschenkel werden die freien Schenkel in ihrer Position festgelegt.

[0009] Zur Bildung eines einteiligen Biegeteils aus Blech erstrecken sich die Seitenwände vorzugsweise von den Seitenrändern eines Bodens des Befestigungsabschnitts vertikal nach oben.

[0010] Für eine sichere Verbindung mit einer entsprechenden Zarge ist im Eckbereich zwischen zwei angrenzenden Seitenwänden ein nach oben offener vertikaler Schlitz ausgebildet, der über dem Boden endet.

[0011] Bei einem Deckensystem mit dem erfindungsgemäßen Knotenabhänger befinden sich die Aufhängehenkel in der Befestigungsstellung. Durch die hierdurch gebildete Durchgangsöffnung geht eine entlang der vertikalen Achse verlaufende Befestigungsstange hindurch, an der in vertikaler Richtung einstellbare Einstellelemente angebracht sind, die an den entsprechenden freien Schenkeln oben bzw. unten anliegen.

[0012] Zweckmäßigerweise ist die Befestigungsstange eine Gewindestange, und die Einstellelemente werden von Gewindemuttern gebildet, die mit der Gewindestange in Eingriff stehen.

[0013] Eine hervorragende Verbindung zwischen Knotenabhänger und Zarge wird ermöglicht, wenn die Zarge zwei parallel verlaufende Längsseitenwände und wenigstens eine an einer Seitenwand des Befestigungsabschnitts anliegende Stirnwand aufweist, wobei der Abstand der Längsseitenwände im Wesentlichen der Breite der entsprechenden Seitenwand entspricht. Auf der Seite der Stirnwand schließen jeweils an eine Längsseitenwand in Längsrichtung Laschen an. Zwischen den Laschen und der entsprechenden Längsseitenwand ist ein nach unten offener vertikaler Schlitz ausgebildet. Die Länge des Schlitzes entspricht dem Abstand zwischen dem unteren Ende des nach oben offenen Schlitzes im entsprechenden Eckbereich zwischen der Seitenwand, an der die Stirnwand anliegt, und der entsprechenden angrenzenden Seitenwand, und dem Boden des Befestigungsabschnittes. Die Zarge wird so eingesetzt, dass der Bereich unterhalb des nach oben offenen Schlitzes in den Eckbereichen jeweils in einen nach unten offenen Schlitz zwischen einer Längsseitenwand und einer Lasche eingreift.

[0014] Auch die Zarge wird vorteilhafterweise von einem einteiligen Biegeteil aus Blech gebildet.

[0015] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachstehend anhand von Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:

Figur 1 eine Draufsicht auf ein Deckensystem im Bereich eines Knotenabhängers,

Figur 2 eine perspektivisch auseinandergezogene Darstellung des Deckensystems von Figur 1,

Figur 3 eine perspektivische Darstellung des Deckensystems von Figur 3,

Figur 4 eine perspektivische Darstellung eines Knotenabhängers in geöffneter Stellung,

Figur 5 eine perspektivische Darstellung des Knotenabhängers von Figur 4 in geschlossener Befestigungsstellung,

Figur 6 im Querschnitt den Knotenabhänger von Figur 5 und seine Befestigung an einer Gewindestange.



[0016] In Figur 1 ist eine Draufsicht auf ein Deckensystem im Bereich eines Knotenabhängers 10 gezeigt. Der Knotenabhänger 10 weist einen Befestigungsabschnitt 11 mit vier jeweils im rechten Winkel zueinander angeordneten vertikalen Seitenwänden 12, 14, 16, 18 auf. An den gegenüberliegenden parallelen Seitenwänden 14, 18 ist ein Aufhängebügel 20 befestigt, durch den zentral eine Gewindestange 22 hindurchgeht. Diese Gewindestange 22 ist längs einer vertikalen Mittelachse 13 (Fig. 3) des Knotenabhängers 10 angeordnet.

[0017] An den Seitenwänden 12, 14, 16, 18 ist jeweils eine Zarge 24, 26, 28 bzw. 30 mit einer Stirnseite angebracht. Zwischen zueinander senkrecht angeordneten Zargen 24, 26, 28, 30 ist jeweils eine Deckenplatte 32, 34, 36 bzw. 38 eingesetzt.

[0018] In Figur 2 ist das Deckensystem in perspektivischer auseinandergezogener Darstellung gezeigt, in der sich die Zargen 24, 26, 28, 30 sowie die Deckenplatten 32, 34, 36, 38 im Abstand zu dem Knotenabhänger 10 befinden, während Figur 3 eine perspektivische Darstellung des zusammengebauten Deckensystems im Bereich des Knotenabhängers 10 zeigt.

[0019] Wie es in den Figuren 2 bis 6 zu erkennen ist, wird der Knotenabhänger 10 von einem Biegeteil aus Blech gebildet. Er weist einen quadratischen Boden 15 auf, von dessen Seitenrändern sich jeweils eine Seitenwand 12, 14, 16, 18 senkrecht nach oben erstreckt. Die Seitenwände 12, 14, 16, 18 sind im Wesentlichen rechteckig ausgebildet, wobei ihr oberer Rand parallel zu dem Boden 15 verläuft. Die Seitenränder der Seitenwände 12,14,16, 18 liegen im an den Boden 15 angrenzenden Bereich an den angrenzenden Seitenwänden 12, 14,16,18 an. Im Abstand vom Boden 15 weisen die Seitenränder der Seitenwände 12, 14, 16, 18 Ausnehmungen auf, wodurch ein Schlitz 64 in den Eckbereichen zwischen aneinander angrenzenden Seitenwänden 12, 14, 16, 18 gebildet wird, der nach oben hin offen ist. Im Übergangsbereich zwischen dem Schlitz 64 und den oberen Rändern der Seitenwände 12, 14, 14,16, 18 weisen die Seitenränder eine Einführfase 72 bzw. 74 auf.

[0020] Im Mittelbereich der gegenüber liegenden Seitenwände 14, 18 gehen die Seitenwände 14, 18 jeweils nach oben in einen Verbindungsschenkel 40 bzw. 43 eines Aufhängehenkels 21 bzw. 23 über, der parallele, jeweils in einer vertikalen Ebene liegende Seitenränder aufweist. Etwas oberhalb der oberen Ränder der Seitenwände 14, 18 ist in den Verbindungsschenkeln 40, 43 eine parallel zum Boden 15 verlaufende Längsaussparung 82 ausgebildet, durch die der Verbindungsschenkel 40, 43 entlang einer Biegelinie 84 geschwächt wird, damit die Aufhängehenkel 21, 23 mit wenig Kraft um die Biegelinie 84 gebogen werden können.

[0021] An den Verbindungsschenkel 43 schließt oben ein freier Schenkel 41 im stumpfen Winkel α an, der um eine parallel zur Biegelinie 84 verlaufende Biegelinie 86 gebogen ist. In dem freien Schenkel 41 ist ein senkrecht zu der Biegelinie 86 verlaufender Schlitz 46 ausgebildet, der in das freie Ende des freien Schenkels 41 mündet. Auf der der Biegelinie 86 zugewandten Seite ist das Ende 90 des Schlitzes 46 halbkreisförmig ausgebildet.

[0022] Am seinem freien Ende ist der freie Schenkel 41 um eine Biegelinie 88 um den stumpfen Winkel α in Richtung der vertikalen Achse 13 zu einem kurzen Endschenkel 42 gebogen.

[0023] Auf gleiche Weise weist der Aufhängehenkel 21 ein an den Verbindungsschenkel 40 anschließenden freien Schenkel 44 mit einem Endschenkel 45 und einem Schlitz 47 auf, der in Richtung des Verbindungsschenkels 40 in einem halbkreisförmigen Ende 92 endet, wobei der Durchmesser der halbkreisförmigen Enden 90, 92 identisch ist.

[0024] Figur 5 zeigt den Knotenabhänger 10 mit in eine Befestigungsstellung gebogenen Aufhängehenkeln 21, 23. Die Verbindungsschenkel 40, 43 sind um die Biegelinie 84 in gleichem Ausmaß so in Richtung der vertikalen Achse 13 gebogen, dass der freie Schenkel 41 des Aufhängehenkels 43 den freien Schenkel 44 des Aufhängehenkels 21 anliegend überlappt, wobei die freien Schenkel 41, 44 horizontal angeordnet sind. In dieser Stellung liegt der Endschenkel 45 des Aufhängehenkels 21 an der Innenseite des Verbindungsschenkels 43 an. Der Endschenkel 42 liegt an der Außenseite des Verbindungsschenkels 40 des Aufhängehenkels 21 an. Die halbkreisförmigen Enden 90, 92 der Schlitze 46, 47 bilden insgesamt eine kreisförmige Durchgangsöffnung 80, durch deren Mittelpunkt die vertikale Achse 13 verläuft.

[0025] In Figur 6 ist die Anbringung des Knotenabhängers 10 an einer Gewindestange 22 erkennbar. Hierzu wird zunächst eine untere Gewindemutter 29 auf die Gewindestange 22 auf eine vorherbestimmte Höhe geschraubt. Anschließend wird der Knotenabhänger 10 in seiner offenen Ausgangsstellung (Figur 4) auf die Gewindestange 22 gesetzt, bis sich die Gewindemutter 29 unterhalb der freien Schenkel 41, 44 befindet. Anschließend werden die Aufhängehenkel 21, 23 aus der in Figur 4 gezeigten Stellung in die in Figur 5 gezeigte Stellung gebogen. Die Gewindestange 22 greift dabei in die Schlitze 46, 47 ein. Hierdurch befindet sich die Gewindestange 22 in der Durchgangsöffnung 80 (Fig. 5), deren Durchmesser dem Außendurchmesser der Gewindestange 22 entspricht. Schließlich wird die Gewindemutter 27 nach unten verschraubt, bis sie an dem oberen freien Schenkel 41 anliegt, wodurch die freien Schenkel 41, 44 zwischen den Gewindemuttern 27, 29 geklemmt werden und der Knotenabhänger 10 fest positioniert wird.

[0026] Der Aufbau der Zargen 24, 26, 28, 30 ist in den Figuren 2 und 3 zu erkennen und wird nachstehend anhand der Zarge 28 näher erläutert. Die Zarge 28 wird von einem Biegeteil aus Blech gebildet. Sie ist länglich ausgebildet und umfasst einen horizontalen Boden 50, von dessen Längsseitenrändern sich parallel zueinander verlaufende Längsseitenwände 52, 54 vertikal nach oben erstrecken, deren Höhe im Wesentlichen der Höhe der Seitenwand 16 entspricht. An dem der Seitenwand 16 zugewandten Ende weist die Zarge 28 eine sich vom Boden 50 vertikal nach oben erstreckende Stirnwand 56 auf. In Verlängerung der Seitenwände 52, 54 schließen an diese Laschen 58, 60 an, deren Höhe der Höhe der Seitenwände 52, 54 entspricht. In dem unteren Rand der Laschen 58, 60 sind in dem Bereich, der an die Längsseitenwand 52 bzw. 54 anschließt, Schlitze 62 ausgebildet, deren Höhe der Höhe des Abschnitts des Bereichs zwischen den Seitenwänden 16, 18 bzw. 14, 16 unterhalb der Schlitze 64 entspricht. Die Breite der Schlitze 64 entspricht im Wesentlichen der doppelten Dicke der Laschen 58, 60. Zum Einbau der Zarge 28 werden die Laschen 58, 60 von oben in die Schlitze 64 eingeführt und die Zarge 28 nach unten gedrückt, wobei die Stirnwand 56 an der Seitenwand 16 anliegt. Der Abschnitt unterhalb der Schlitze 64 greift dabei in die Schlitze 62 ein, wodurch ein sicherer Halt gewährleistet ist. Die Anbringung der Zargen 24, 26, 30 erfolgt auf gleiche Weise.

[0027] Der Abstand der Seitenwände 52, 54 entspricht der Breite der Stirnwand 16.


Ansprüche

1. Knotenabhänger für ein abgehängtes Deckensystem, mit

- einem Befestigungsabschnitt (11), der mehrere im Winkel zueinander um eine vertikale Achse (13) im Wesentlichen vertikal angeordnete Seitenwände (12, 14, 16, 18) aufweist, und

- einem sich von dem Befestigungsabschnitt (11) nach oben erstreckenden Aufhängebügel (20), der mit dem Befestigungsabschnitt (11) verbunden ist,
dadurch gekennzeichnet, dass

- der Aufhängebügel (20) wenigstens zwei Aufhängehenkel (21, 23) umfasst, die jeweils einen mit dem oberen Rand einer Seitenwand (14, 18) verbundenen Verbindungsschenkel (40, 43) aufweisen, der um eine an den oberen Rand angrenzende, horizontale erste Biegelinie (84) in Richtung der vertikalen Achse (13) biegbar ist, wobei an den Verbindungsschenkel (40, 43) im stumpfen Winkel ein freier Schenkel (41, 44) anschließt, der um eine zur ersten Biegelinie (84) parallele zweite Biegelinie (86) in Richtung der vertikalen Achse (13) gebogen ist,

- in den freien Schenkeln (41, 44) jeweils ein senkrecht zur zweiten Biegelinie (86) verlaufender Schlitz (46, 47) ausgebildet ist, der sich bis zum freien Ende des freien Schenkels (41, 44) zur vertikalen Achse (13) hin erstreckt,

- sich die freien Schenkel (41, 44) anliegend überlappen, wenn die Verbindungsschenkel (40, 43) so um die erste Biegelinie (84) in eine Befestigungsstellung gebogen sind, dass die freien Schenkel (41, 44) horizontal verlaufen, wobei durch die sich überlappenden Schlitze (46, 47) eine Durchgangsöffnung (80) gebildet wird, durch die die vertikale Achse (13) hindurchgeht.


 
2. Knotenabhänger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Befestigungsabschnitt (11) zwei parallel zueinander verlaufende Seitenwände (12, 18) aufweist, mit denen jeweils ein Verbindungsschenkel (40, 43) eines Aufhängehenkels (21, 23) verbunden ist.
 
3. Knotenabhänger nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der freie Schenkel (41, 44) wenigstens eines Aufhängehenkels (21, 23) angrenzend an sein freies Ende um eine zur ersten (84) und zweiten Biegelinie (86) parallele dritte Biegelinie (88) in Richtung der vertikalen Achse (13) im stumpfen Winkel gebogen ist, wodurch ein Endschenkel (42, 45) am freien Ende gebildet wird, wobei der stumpfe Winkel so gewählt ist, dass der Endschenkel (42, 45) an dem Verbindungsschenkel (40, 43) des anderen Aufhängehenkels (21, 23) anliegt, wenn sich die Aufhängehenkel (21, 23) in der Befestigungsstellung befinden.
 
4. Knotenabhänger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Seitenwände (12, 14, 16, 18) von den Seitenrändern eines Bodens (15) des Befestigungsabschnitts (11) vertikal nach oben erstrecken.
 
5. Knotenabhänger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es von einem einteiligen Biegeteil aus Blech gebildet wird.
 
6. Knotenabhänger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Eckbereich zwischen zwei angrenzenden Seitenwänden (12, 14, 16, 18) ein nach oben offener Schlitz (64) ausgebildet ist, der über dem Boden (15) endet.
 
7. Deckensystem mit einem Knotenabhänger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Aufhängehenkel (21, 23) in der Befestigungsstellung befinden und durch die Durchgangsöffnung (80) eine entlang der vertikalen Achse (13) verlaufende Befestigungsstange (22) hindurchgeht, an der in vertikaler Richtung einstellbare Einstellelemente (27, 29) angebracht sind, die an den entsprechenden freien Schenkeln (41, 43) oben bzw. unten anliegen.
 
8. Deckensystem nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsstange eine Gewindestange (22) ist, und die Einstellelemente von Gewindemuttern (27, 29) gebildet werden, die mit der Gewindestange (22) in Eingriff stehen.
 
9. Deckensystem mit einem Knotenabhänger nach Anspruch 6 oder 7, gekennzeichnet durch

- wenigstens eine Zarge (24, 26, 28, 30) mit zwei parallel verlaufenden Längsseitenwänden (52, 54) und wenigstens einer an einer Seitenwand (12, 14, 16, 18) des Befestigungsabschnitts (11) anliegenden Stirnwand (56), wobei der Abstand der Längsseitenwände (52, 54) im Wesentlichen der Breite der entsprechenden Seitenwand (12, 14, 16, 18) entspricht, und

- zwei auf der Seite der Stirnwand (56) an die Längseitenwände (52, 54) in Längsrichtung anschließenden Laschen (58, 60), wobei zwischen den Laschen (58, 60) und der entsprechenden Längsseitenwand (52, 54) ein nach unten offener vertikaler Schlitz (62) ausgebildet ist, dessen Länge dem Abstand zwischen dem unteren Ende des nach oben offenen Schlitzes (64) im entsprechenden Eckbereich zwischen der Seitenwand (12, 14, 16, 18), an der die Stirnwand (56) anliegt, und der entsprechenden angrenzenden Seitenwand (12, 14, 16, 18), und dem Boden (15) entspricht, wobei

- der Bereich unterhalb des nach oben offenen Schlitzes (64) in den Eckbereichen jeweils in einen nach unten offenen Schlitz (62) zwischen einer Längsseitenwand (52, 54) und einer Lasche (58, 60) eingreift.


 
10. Deckensystem nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Zarge (24, 26, 28, 30) von einem einteiligen Biegeteil aus Blech gebildet wird.
 




Zeichnung






















Recherchenbericht










Angeführte Verweise

IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente