[0001] Die Erfindung betrifft einen Knotenabhänger für ein abgehängtes Deckensystem nach
dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 sowie ein Deckensystem, in dem der Knotenabhänger
verwendet wird.
[0002] Aus der
CH 650 824 A5 ist ein abgehängtes Deckensystem bekannt, das einen Knotenabhänger umfasst, der vier
im rechten Winkel zueinander angeordnete vertikale Seitenwände aufweist. Ein sich
nach oben erstreckender Aufhängebügel mit im Wesentlichen U-förmigem Querschnitt ist
mit seinen beiden Schenkeln jeweils an einer der gegenüberliegenden Seitenwände festgeschweißt.
In der Mitte des horizontalen Steges des Aufhängebügels ist eine Bohrung ausgebildet.
Zur Befestigung des Aufhängebügels an einer Decke wird zunächst eine Gewindestange
in einen Dübel in der Decke geschraubt, wobei auf die Gewindestange bereits eine erste
Gewindemutter aufgeschraubt ist. Anschließend wird die Gewindestange durch die Öffnung
in dem Steg des Knotenabhängers geführt und von unten eine weitere Gewindeschraube
auf die Gewindestange geschraubt, auf die der Aufhängebügel mit seinem Steg aufliegt.
Durch Einstellung der unteren Gewindeschraube wird die Höhe des Knotenabhängers eingestellt.
Die obere Gewindeschraube dient zur Klemmung des Aufhängebügels.
[0003] Die Einführung der Gewindestange durch die Öffnung in dem Steg ist relativ mühselig.
Außerdem muss der Knotenabhänger mit einer Hand gehalten werden, während mit der anderen
Hand die untere Gewindeschraube auf die Gewindestange geschraubt wird. Die Einstellung
der Höhe ist erst nach Anbringung des Knotenabhängers möglich.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, mit konstruktiv einfachen Mitteln einen
Knotenabhänger zu schaffen, der auf einfache Weise installiert und in der Höhe eingestellt
werden kann.
[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch einen Knotenabhänger mit den Merkmalen des
Patentanspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen des erfindungsgemäßen Knotenabhängers
sind Gegenstand der Patentansprüche 1 bis 6.
[0006] Ein Deckensystem, in dem der erfindungsgemäße Knotenabhänger verwendet werden kann,
ist Gegenstand des Patentanspruchs 7 und in den Patentansprüchen 8 bis 10 vorteilhaft
weitergebildet.
[0007] Der erfindungsgemäße Knotenabhänger kann auf einfache Weise an einer sich von der
Decke nach unten erstreckenden Gewindestange befestigt werden. Hierzu wird die Gewindestange
zwischen die beiden Aufhängehenkel geführt. Anschließend werden die Aufhängehenkel
nach innen gebogen, bis die beiden freien Schenkel aufeinander liegen. Die Höhe der
Aufhängung des Knotenabhängers ist auf einfache Weise einstellbar, da die untere Gewindeschraube
auf die entsprechende Höhe eingestellt werden kann, bevor der Knotenabhänger auf die
Gewindestange aufgesetzt wird. Durch die obere Gewindeschraube werden die beiden freien
Schenkel gegeneinander gedrückt, wodurch der Knotenabhänger in seiner Position fixiert
wird.
[0008] Bei einer bevorzugten Ausführungsform weist der Befestigungsabschnitt zwei parallel
zueinander verlaufende Seitenwände auf, mit denen jeweils ein Verbindungsschenkel
eines Aufhängehenkels verbunden ist. In diesem Fall ist der freie Schenkel wenigstens
eines Aufhängehenkels zweckmäßigerweise angrenzend an sein freies Ende um eine zur
ersten und zweiten Biegelinie parallele dritte Biegelinie in Richtung der vertikalen
Achse im stumpfen Winkel gebogen, wodurch ein Endschenkel am freien Ende gebildet
wird. Der stumpfe Winkel ist so gewählt, dass der Endschenkel an dem Verbindungsschenkel
des anderen Aufhängehenkels anliegt, wenn sich die Aufhängehenkel in der Befestigungsstellung
befinden. Durch die Endschenkel werden die freien Schenkel in ihrer Position festgelegt.
[0009] Zur Bildung eines einteiligen Biegeteils aus Blech erstrecken sich die Seitenwände
vorzugsweise von den Seitenrändern eines Bodens des Befestigungsabschnitts vertikal
nach oben.
[0010] Für eine sichere Verbindung mit einer entsprechenden Zarge ist im Eckbereich zwischen
zwei angrenzenden Seitenwänden ein nach oben offener vertikaler Schlitz ausgebildet,
der über dem Boden endet.
[0011] Bei einem Deckensystem mit dem erfindungsgemäßen Knotenabhänger befinden sich die
Aufhängehenkel in der Befestigungsstellung. Durch die hierdurch gebildete Durchgangsöffnung
geht eine entlang der vertikalen Achse verlaufende Befestigungsstange hindurch, an
der in vertikaler Richtung einstellbare Einstellelemente angebracht sind, die an den
entsprechenden freien Schenkeln oben bzw. unten anliegen.
[0012] Zweckmäßigerweise ist die Befestigungsstange eine Gewindestange, und die Einstellelemente
werden von Gewindemuttern gebildet, die mit der Gewindestange in Eingriff stehen.
[0013] Eine hervorragende Verbindung zwischen Knotenabhänger und Zarge wird ermöglicht,
wenn die Zarge zwei parallel verlaufende Längsseitenwände und wenigstens eine an einer
Seitenwand des Befestigungsabschnitts anliegende Stirnwand aufweist, wobei der Abstand
der Längsseitenwände im Wesentlichen der Breite der entsprechenden Seitenwand entspricht.
Auf der Seite der Stirnwand schließen jeweils an eine Längsseitenwand in Längsrichtung
Laschen an. Zwischen den Laschen und der entsprechenden Längsseitenwand ist ein nach
unten offener vertikaler Schlitz ausgebildet. Die Länge des Schlitzes entspricht dem
Abstand zwischen dem unteren Ende des nach oben offenen Schlitzes im entsprechenden
Eckbereich zwischen der Seitenwand, an der die Stirnwand anliegt, und der entsprechenden
angrenzenden Seitenwand, und dem Boden des Befestigungsabschnittes. Die Zarge wird
so eingesetzt, dass der Bereich unterhalb des nach oben offenen Schlitzes in den Eckbereichen
jeweils in einen nach unten offenen Schlitz zwischen einer Längsseitenwand und einer
Lasche eingreift.
[0014] Auch die Zarge wird vorteilhafterweise von einem einteiligen Biegeteil aus Blech
gebildet.
[0015] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachstehend anhand von Zeichnungen näher
erläutert. Es zeigen:
Figur 1 eine Draufsicht auf ein Deckensystem im Bereich eines Knotenabhängers,
Figur 2 eine perspektivisch auseinandergezogene Darstellung des Deckensystems von
Figur 1,
Figur 3 eine perspektivische Darstellung des Deckensystems von Figur 3,
Figur 4 eine perspektivische Darstellung eines Knotenabhängers in geöffneter Stellung,
Figur 5 eine perspektivische Darstellung des Knotenabhängers von Figur 4 in geschlossener
Befestigungsstellung,
Figur 6 im Querschnitt den Knotenabhänger von Figur 5 und seine Befestigung an einer
Gewindestange.
[0016] In Figur 1 ist eine Draufsicht auf ein Deckensystem im Bereich eines Knotenabhängers
10 gezeigt. Der Knotenabhänger 10 weist einen Befestigungsabschnitt 11 mit vier jeweils
im rechten Winkel zueinander angeordneten vertikalen Seitenwänden 12, 14, 16, 18 auf.
An den gegenüberliegenden parallelen Seitenwänden 14, 18 ist ein Aufhängebügel 20
befestigt, durch den zentral eine Gewindestange 22 hindurchgeht. Diese Gewindestange
22 ist längs einer vertikalen Mittelachse 13 (Fig. 3) des Knotenabhängers 10 angeordnet.
[0017] An den Seitenwänden 12, 14, 16, 18 ist jeweils eine Zarge 24, 26, 28 bzw. 30 mit
einer Stirnseite angebracht. Zwischen zueinander senkrecht angeordneten Zargen 24,
26, 28, 30 ist jeweils eine Deckenplatte 32, 34, 36 bzw. 38 eingesetzt.
[0018] In Figur 2 ist das Deckensystem in perspektivischer auseinandergezogener Darstellung
gezeigt, in der sich die Zargen 24, 26, 28, 30 sowie die Deckenplatten 32, 34, 36,
38 im Abstand zu dem Knotenabhänger 10 befinden, während Figur 3 eine perspektivische
Darstellung des zusammengebauten Deckensystems im Bereich des Knotenabhängers 10 zeigt.
[0019] Wie es in den Figuren 2 bis 6 zu erkennen ist, wird der Knotenabhänger 10 von einem
Biegeteil aus Blech gebildet. Er weist einen quadratischen Boden 15 auf, von dessen
Seitenrändern sich jeweils eine Seitenwand 12, 14, 16, 18 senkrecht nach oben erstreckt.
Die Seitenwände 12, 14, 16, 18 sind im Wesentlichen rechteckig ausgebildet, wobei
ihr oberer Rand parallel zu dem Boden 15 verläuft. Die Seitenränder der Seitenwände
12,14,16, 18 liegen im an den Boden 15 angrenzenden Bereich an den angrenzenden Seitenwänden
12, 14,16,18 an. Im Abstand vom Boden 15 weisen die Seitenränder der Seitenwände 12,
14, 16, 18 Ausnehmungen auf, wodurch ein Schlitz 64 in den Eckbereichen zwischen aneinander
angrenzenden Seitenwänden 12, 14, 16, 18 gebildet wird, der nach oben hin offen ist.
Im Übergangsbereich zwischen dem Schlitz 64 und den oberen Rändern der Seitenwände
12, 14, 14,16, 18 weisen die Seitenränder eine Einführfase 72 bzw. 74 auf.
[0020] Im Mittelbereich der gegenüber liegenden Seitenwände 14, 18 gehen die Seitenwände
14, 18 jeweils nach oben in einen Verbindungsschenkel 40 bzw. 43 eines Aufhängehenkels
21 bzw. 23 über, der parallele, jeweils in einer vertikalen Ebene liegende Seitenränder
aufweist. Etwas oberhalb der oberen Ränder der Seitenwände 14, 18 ist in den Verbindungsschenkeln
40, 43 eine parallel zum Boden 15 verlaufende Längsaussparung 82 ausgebildet, durch
die der Verbindungsschenkel 40, 43 entlang einer Biegelinie 84 geschwächt wird, damit
die Aufhängehenkel 21, 23 mit wenig Kraft um die Biegelinie 84 gebogen werden können.
[0021] An den Verbindungsschenkel 43 schließt oben ein freier Schenkel 41 im stumpfen Winkel
α an, der um eine parallel zur Biegelinie 84 verlaufende Biegelinie 86 gebogen ist.
In dem freien Schenkel 41 ist ein senkrecht zu der Biegelinie 86 verlaufender Schlitz
46 ausgebildet, der in das freie Ende des freien Schenkels 41 mündet. Auf der der
Biegelinie 86 zugewandten Seite ist das Ende 90 des Schlitzes 46 halbkreisförmig ausgebildet.
[0022] Am seinem freien Ende ist der freie Schenkel 41 um eine Biegelinie 88 um den stumpfen
Winkel α in Richtung der vertikalen Achse 13 zu einem kurzen Endschenkel 42 gebogen.
[0023] Auf gleiche Weise weist der Aufhängehenkel 21 ein an den Verbindungsschenkel 40 anschließenden
freien Schenkel 44 mit einem Endschenkel 45 und einem Schlitz 47 auf, der in Richtung
des Verbindungsschenkels 40 in einem halbkreisförmigen Ende 92 endet, wobei der Durchmesser
der halbkreisförmigen Enden 90, 92 identisch ist.
[0024] Figur 5 zeigt den Knotenabhänger 10 mit in eine Befestigungsstellung gebogenen Aufhängehenkeln
21, 23. Die Verbindungsschenkel 40, 43 sind um die Biegelinie 84 in gleichem Ausmaß
so in Richtung der vertikalen Achse 13 gebogen, dass der freie Schenkel 41 des Aufhängehenkels
43 den freien Schenkel 44 des Aufhängehenkels 21 anliegend überlappt, wobei die freien
Schenkel 41, 44 horizontal angeordnet sind. In dieser Stellung liegt der Endschenkel
45 des Aufhängehenkels 21 an der Innenseite des Verbindungsschenkels 43 an. Der Endschenkel
42 liegt an der Außenseite des Verbindungsschenkels 40 des Aufhängehenkels 21 an.
Die halbkreisförmigen Enden 90, 92 der Schlitze 46, 47 bilden insgesamt eine kreisförmige
Durchgangsöffnung 80, durch deren Mittelpunkt die vertikale Achse 13 verläuft.
[0025] In Figur 6 ist die Anbringung des Knotenabhängers 10 an einer Gewindestange 22 erkennbar.
Hierzu wird zunächst eine untere Gewindemutter 29 auf die Gewindestange 22 auf eine
vorherbestimmte Höhe geschraubt. Anschließend wird der Knotenabhänger 10 in seiner
offenen Ausgangsstellung (Figur 4) auf die Gewindestange 22 gesetzt, bis sich die
Gewindemutter 29 unterhalb der freien Schenkel 41, 44 befindet. Anschließend werden
die Aufhängehenkel 21, 23 aus der in Figur 4 gezeigten Stellung in die in Figur 5
gezeigte Stellung gebogen. Die Gewindestange 22 greift dabei in die Schlitze 46, 47
ein. Hierdurch befindet sich die Gewindestange 22 in der Durchgangsöffnung 80 (Fig.
5), deren Durchmesser dem Außendurchmesser der Gewindestange 22 entspricht. Schließlich
wird die Gewindemutter 27 nach unten verschraubt, bis sie an dem oberen freien Schenkel
41 anliegt, wodurch die freien Schenkel 41, 44 zwischen den Gewindemuttern 27, 29
geklemmt werden und der Knotenabhänger 10 fest positioniert wird.
[0026] Der Aufbau der Zargen 24, 26, 28, 30 ist in den Figuren 2 und 3 zu erkennen und wird
nachstehend anhand der Zarge 28 näher erläutert. Die Zarge 28 wird von einem Biegeteil
aus Blech gebildet. Sie ist länglich ausgebildet und umfasst einen horizontalen Boden
50, von dessen Längsseitenrändern sich parallel zueinander verlaufende Längsseitenwände
52, 54 vertikal nach oben erstrecken, deren Höhe im Wesentlichen der Höhe der Seitenwand
16 entspricht. An dem der Seitenwand 16 zugewandten Ende weist die Zarge 28 eine sich
vom Boden 50 vertikal nach oben erstreckende Stirnwand 56 auf. In Verlängerung der
Seitenwände 52, 54 schließen an diese Laschen 58, 60 an, deren Höhe der Höhe der Seitenwände
52, 54 entspricht. In dem unteren Rand der Laschen 58, 60 sind in dem Bereich, der
an die Längsseitenwand 52 bzw. 54 anschließt, Schlitze 62 ausgebildet, deren Höhe
der Höhe des Abschnitts des Bereichs zwischen den Seitenwänden 16, 18 bzw. 14, 16
unterhalb der Schlitze 64 entspricht. Die Breite der Schlitze 64 entspricht im Wesentlichen
der doppelten Dicke der Laschen 58, 60. Zum Einbau der Zarge 28 werden die Laschen
58, 60 von oben in die Schlitze 64 eingeführt und die Zarge 28 nach unten gedrückt,
wobei die Stirnwand 56 an der Seitenwand 16 anliegt. Der Abschnitt unterhalb der Schlitze
64 greift dabei in die Schlitze 62 ein, wodurch ein sicherer Halt gewährleistet ist.
Die Anbringung der Zargen 24, 26, 30 erfolgt auf gleiche Weise.
[0027] Der Abstand der Seitenwände 52, 54 entspricht der Breite der Stirnwand 16.
1. Knotenabhänger für ein abgehängtes Deckensystem, mit
- einem Befestigungsabschnitt (11), der mehrere im Winkel zueinander um eine vertikale
Achse (13) im Wesentlichen vertikal angeordnete Seitenwände (12, 14, 16, 18) aufweist,
und
- einem sich von dem Befestigungsabschnitt (11) nach oben erstreckenden Aufhängebügel
(20), der mit dem Befestigungsabschnitt (11) verbunden ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
- der Aufhängebügel (20) wenigstens zwei Aufhängehenkel (21, 23) umfasst, die jeweils
einen mit dem oberen Rand einer Seitenwand (14, 18) verbundenen Verbindungsschenkel
(40, 43) aufweisen, der um eine an den oberen Rand angrenzende, horizontale erste
Biegelinie (84) in Richtung der vertikalen Achse (13) biegbar ist, wobei an den Verbindungsschenkel
(40, 43) im stumpfen Winkel ein freier Schenkel (41, 44) anschließt, der um eine zur
ersten Biegelinie (84) parallele zweite Biegelinie (86) in Richtung der vertikalen
Achse (13) gebogen ist,
- in den freien Schenkeln (41, 44) jeweils ein senkrecht zur zweiten Biegelinie (86)
verlaufender Schlitz (46, 47) ausgebildet ist, der sich bis zum freien Ende des freien
Schenkels (41, 44) zur vertikalen Achse (13) hin erstreckt,
- sich die freien Schenkel (41, 44) anliegend überlappen, wenn die Verbindungsschenkel
(40, 43) so um die erste Biegelinie (84) in eine Befestigungsstellung gebogen sind,
dass die freien Schenkel (41, 44) horizontal verlaufen, wobei durch die sich überlappenden
Schlitze (46, 47) eine Durchgangsöffnung (80) gebildet wird, durch die die vertikale
Achse (13) hindurchgeht.
2. Knotenabhänger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Befestigungsabschnitt (11) zwei parallel zueinander verlaufende Seitenwände (12,
18) aufweist, mit denen jeweils ein Verbindungsschenkel (40, 43) eines Aufhängehenkels
(21, 23) verbunden ist.
3. Knotenabhänger nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der freie Schenkel (41, 44) wenigstens eines Aufhängehenkels (21, 23) angrenzend
an sein freies Ende um eine zur ersten (84) und zweiten Biegelinie (86) parallele
dritte Biegelinie (88) in Richtung der vertikalen Achse (13) im stumpfen Winkel gebogen
ist, wodurch ein Endschenkel (42, 45) am freien Ende gebildet wird, wobei der stumpfe
Winkel so gewählt ist, dass der Endschenkel (42, 45) an dem Verbindungsschenkel (40,
43) des anderen Aufhängehenkels (21, 23) anliegt, wenn sich die Aufhängehenkel (21,
23) in der Befestigungsstellung befinden.
4. Knotenabhänger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Seitenwände (12, 14, 16, 18) von den Seitenrändern eines Bodens (15) des
Befestigungsabschnitts (11) vertikal nach oben erstrecken.
5. Knotenabhänger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es von einem einteiligen Biegeteil aus Blech gebildet wird.
6. Knotenabhänger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Eckbereich zwischen zwei angrenzenden Seitenwänden (12, 14, 16, 18) ein nach oben
offener Schlitz (64) ausgebildet ist, der über dem Boden (15) endet.
7. Deckensystem mit einem Knotenabhänger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Aufhängehenkel (21, 23) in der Befestigungsstellung befinden und durch die
Durchgangsöffnung (80) eine entlang der vertikalen Achse (13) verlaufende Befestigungsstange
(22) hindurchgeht, an der in vertikaler Richtung einstellbare Einstellelemente (27,
29) angebracht sind, die an den entsprechenden freien Schenkeln (41, 43) oben bzw.
unten anliegen.
8. Deckensystem nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsstange eine Gewindestange (22) ist, und die Einstellelemente von
Gewindemuttern (27, 29) gebildet werden, die mit der Gewindestange (22) in Eingriff
stehen.
9. Deckensystem mit einem Knotenabhänger nach Anspruch 6 oder 7,
gekennzeichnet durch
- wenigstens eine Zarge (24, 26, 28, 30) mit zwei parallel verlaufenden Längsseitenwänden
(52, 54) und wenigstens einer an einer Seitenwand (12, 14, 16, 18) des Befestigungsabschnitts
(11) anliegenden Stirnwand (56), wobei der Abstand der Längsseitenwände (52, 54) im
Wesentlichen der Breite der entsprechenden Seitenwand (12, 14, 16, 18) entspricht,
und
- zwei auf der Seite der Stirnwand (56) an die Längseitenwände (52, 54) in Längsrichtung
anschließenden Laschen (58, 60), wobei zwischen den Laschen (58, 60) und der entsprechenden
Längsseitenwand (52, 54) ein nach unten offener vertikaler Schlitz (62) ausgebildet
ist, dessen Länge dem Abstand zwischen dem unteren Ende des nach oben offenen Schlitzes
(64) im entsprechenden Eckbereich zwischen der Seitenwand (12, 14, 16, 18), an der
die Stirnwand (56) anliegt, und der entsprechenden angrenzenden Seitenwand (12, 14,
16, 18), und dem Boden (15) entspricht, wobei
- der Bereich unterhalb des nach oben offenen Schlitzes (64) in den Eckbereichen jeweils
in einen nach unten offenen Schlitz (62) zwischen einer Längsseitenwand (52, 54) und
einer Lasche (58, 60) eingreift.
10. Deckensystem nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Zarge (24, 26, 28, 30) von einem einteiligen Biegeteil aus Blech gebildet wird.