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EP 2 236 732 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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07.01.2015 Patentblatt 2015/02 |
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Anmeldetag: 11.03.2010 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO
PL PT RO SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
17.03.2009 DE 102009013754 17.03.2009 DE 102009013550
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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06.10.2010 Patentblatt 2010/40 |
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Patentinhaber: Seuster KG |
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58513 Lüdenscheid (DE) |
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Erfinder: |
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- Fischer, Jörg
44269 Dortmund (DE)
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| (74) |
Vertreter: Leinweber & Zimmermann |
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European Patent Attorneys
Patentanwälte
Rosental 7 80331 München 80331 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A1- 19 739 544 DE-U1-202007 003 199
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DE-U1- 29 901 664 US-A1- 2003 150 164
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Tor nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
[0002] Tore dieser Art werden bspw. in Fabrikhallen zur Abtrennung unterschiedlicher Fertigungsbereiche,
als Raumabschluß oder in Form von Garagen- oder Industrietoren eingesetzt. Dabei können
die Torblätter bei sogenannten Sektionaltoren eine Anzahl von gelenkig miteinander
verbundenen Torblattelementen aufweisen, die in der Schließstellung etwa in einer
Vertikalebene und in der Öffnungsstellung über Kopf etwa in einer Horizontalebene
angeordnet sind. Insbesondere bei der Abtrennung unterschiedlicher Fertigungsbereiche
in Produktionshallen kommen sogenannte Folientore zum Einsatz, bei denen das Torblatt
in Form eines nachgiebigen bahnförmigen Behangs gebildet ist, der in der Schließstellung
etwa in einer Vertikalebene angeordnet und in der Öffnungsstellung über bzw. hinter
dem Sturz der zu verschließenden Öffnung auf einer Wickelwelle aufgewickelt ist. Ferner
kommen auch solche Tore zum Einsatz, bei denen das Torblatt aus gelenkig miteinander
verbundenen Lamellen besteht, die in der Schließstellung ebenfalls zu einem mehrlagigen
Wickel aufgewickelt werden. Bei den zuletzt beschriebenen Tortypen verläuft die vorgegebene
Bahn etwa in Schwererichtung, so daß der bei der Schließbewegung vorlaufende Rand
des Torblatts in der Schließstellung am Boden der mit dem Torblatt zu verschließenden
Öffnung anliegt.
[0003] Zur Vermeidung von Personenunfällen und Sachbeschädigungen müssen bei den beschriebenen
Toren Maßnahmen ergriffen werden, mit denen die Torblattbewegung gestoppt werden kann,
sobald eine Person und/oder ein Gegenstand in den Bereich der vorgegebenen Bahn gelangt.
In diesem Zusammenhang ist bspw. der Einsatz sogenannter Kontaktschienen an dem bei
der Schließbewegung vorlaufenden Rand des Torblatts und der Einsatz von Lichtschrankenanordnungen
bekannt geworden. Entsprechende Tore sind bspw. in der
DE 20 2007 003 199 beschrieben.
[0004] Wie in der genannten Schrift zutreffend erläutert, muß im besonderen beim Betrieb
von Rolltoren oder Folientoren auch an den Fall gedacht werden, bei dem das Torblatt
bspw. durch Aufprall eines Gabelstaplers od. dgl. die vorgegebene Bahn verläßt. In
diesem Fall muß die Torblattbewegung zur Vermeidung weiterer Schäden sofort gestoppt
werden. Zu diesem Zweck wird in der genannten Schrift die Verwendung von Schaltern
vorgeschlagen, mit denen der Aufprall eines Fahrzeugs od. dgl. auf das Torblatt nachgewiesen
und ein entsprechendes Unterbrechungssignal bzw. Steuersignal erzeugt werden kann.
Es hat sich allerdings gezeigt, daß durch den Einsatz entsprechender Schalter das
Verlassen der vorgegebenen Bahn nicht zuverlässig nachgewiesen werden kann.
[0005] Tore nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 sind in der
DE 197 39 544 A1 angegeben. Es hat sich gezeigt, daß die Bereitstellung von Sicherheitseinrichtungen
gemäß dieser Schrift bei Toren mit einer großen Höhe mit verhältnismäßig hohem Aufwand
verbunden ist.
[0006] In der
DE 299 01 664 U1 ist ein Hubtor mit Lichtgitter-Überwachungseinrichtung beschrieben, bei dem die Überwachungseinrichtung
ein einziges Lichtgitter aufweist, das innerhalb des durch die Toraußenflächen begrenzten
Torhubbereichs angeordnet ist, und die Auswerteeinrichtung einen Algorithmenbildner
aufweist, der aus der Hubgeschwindigkeit des Tores, aus einem abgespeicherten Signalmuster
eines oder mehreren vorheriger Meßzyklen, dem zeitlichen Abstand zweier aufeinanderfolgender
Meßzyklen sowie dem Abstand benachbarter Lichtstrahlen zwischen einer Unterbrechung
durch das Tor selbst oder durch einen Gegenstand unterscheidet, indem dann auf einen
im Torhubbereich befindlichen Gegenstand geschlossen wird, wenn sich, von der Torschließkante
ausgehend, die Anzahl der lückenlos unterbrochenen Lichtstrahlen zwischen dem gespeicherten
Signalmuster und dem aktuellen Signalmuster um mehr als die durch eine Torhubbewegung
veränderbare Anzahl von unterbrochenen Lichtstrahlen unterscheidet oder wenn keine
lückenlose Abdeckung der Lichtstrahlen von der Torschließkante her vorliegt.
[0007] Auch bei den aus dieser Schrift bekannten Toren hat es sich als problematisch erwiesen,
daß der Erhalt der gewünschten Sicherungsfunktion bei Toren mit großer Höhe mit einem
hohen Aufwand verbunden ist.
[0008] In der
DE 20 2007 003 199 U1 ist ein Tor mit einem längs einer einen im wesentlichen geradlinig verlaufenden Abschnitt
aufweisenden vorgegebenen Bahn zwischen einer Öffnungsstellung und einer Schließstellung
bewegbaren Torblatt und einer zum Steuern der Torblattbewegung betreibbaren Steuereinrichtung
beschrieben, bei dem die Steuereinrichtung eine an dem Torblatt, insbes. im Bereich
des bei der Schließbewegung vorlaufenden Randes des Torblatts, angebrachten und zum
Abgeben von drahtlos übertragbaren Steuersignalen in einer etwa parallel zum geradlinig
verlaufenden Abschnitt der vorgegebenen Bahn ausgerichteten Signalausbreitungsrichtung
betreibbare Sendeeinrichtung aufweist.
[0009] Angesichts dieser Probleme im Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde,
Tore, bei deren Betrieb Beschädigungen durch den Aufprall von Fahrzeugen od. dgl.
während einer Schließbewegung ohne übermäßigen Aufwand minimiert werden können und
entsprechende Überwachungsverfahren bereitzustellen.
[0010] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruchs
1 angegebene Weiterbildung der bekannten Tore gelöst.
[0011] Diese Erfindung geht auf die Erkenntnis zurück, daß das Verlassen der vorgegebenen
Bahn bei Einsatz der an sich bekannten Lichtgitter durch Auswertung der zeitlichen
Abfolge der Unterbrechung bzw. Freigabe der einzelnen Signalwege nachgewiesen werden
kann. Zusätzliche mechanische Schalter, die entsprechend störanfällig sind, sind dazu
nicht erforderlich. Daher kann durch die erfindungsgemäß vorgeschlagene Weiterbildung
der bekannten Tore eine Verbesserung der Betriebszuverlässigkeit, insbes. im Zusammenhang
mit dem Erkennen des Verlassens der vorgegebenen Bahn, erreicht werden. Zur Vermeidung
weiterer Beschädigungen wird die Torblattbewegung ansprechend auf die ersten Steuersignale
vorzugsweise umgehend gestoppt, so daß eine kontrollierte Rückführung des Torblatts
zur vorgegebenen Bahn erfolgen kann. Zum Auswerten der zeitlichen Abfolge der Unterbrechung
der Signalwege weist die Steuereinrichtung eines erfindungsgemäßen Tors zweckmäßigerweise
eine Auswertungsschaltung zum Auswerten der zeitlichen Abfolge der Unterbrechung der
Signalwege im Verlauf der Torblattschließbewegung und zum Erzeugen der ersten Steuersignale
bei Abweichungen der zeitlichen Abfolge von einer vorgegebenen zeitlichen Abfolge
auf. Die Auswertungsschaltung kann besonders einfach ausgeführt werden, wenn sie zum
Erzeugen von Steuersignalen ausgelegt ist, sobald der zeitliche Abstand zwischen der
Unterbrechung aufeinanderfolgender Signalwege einen vorgegebenen zeitlichen Abstand
überschreitet.
[0012] Im Rahmen der Erfindung hat es sich als besonders günstig erwiesen, wenn das erfindungsgemäß
eingesetzte Lichtgitter eine Doppelfunktion erfüllen kann, mit der nicht nur das Verlassen
der vorgegebenen Bahn, ansprechend auf den Aufprall eines Fahrzeugs auf das Torblatt,
sondern auch das Eindringen von Personen oder Gegenständen in den Bereich der vorgegebenen
Bahn erfaßt werden kann. Zu diesem Zweck ist die Steuereinrichtung erfindungsgemäßer
Tore zweckmäßigerweise zum Erzeugen zweiter Steuersignale bei einer nicht durch die
Torblattbewegung veranlaßten Unterbrechung mindestens eines Signalweges ausgelegt,
wobei vorzugsweise ansprechend auf die zweiten Steuersignale eine Umkehr der Torblattbewegung
auslösbar ist, um so einen möglicherweise bereits erfolgten Kontakt des Torblatts
mit dem Gegenstand oder der Person aufzuheben. Bei erfindungsgemäßen Toren ist üblicherweise
eine vorgegebene zeitliche Abfolge der Unterbrechung der Signalwege hinterlegt. Dabei
kann eine nicht durch die Torblattbewegung veranlaßte Unterbrechung mindestens eines
Signalweges erkannt werden, wenn dieser unterbrochene Signalweg längs der vorgegebenen
Bahn in Schließrichtung hinter einem Signalweg angeordnet ist, der noch nicht durch
die Torblattbewegung unterbrochen wurde. Eine solche Unterbrechung kann dann nur durch
einen in die vorgegebene Bahn gelangenden Gegenstand oder eine Person verursacht worden
sein.
[0013] Die Senderanordnung eines erfindungsgemäßen Tors kann besonders einfach ausgeführt
sein, wenn diese mindestens eine Lichtquelle, wie etwa eine LED oder einen Diodenlaser,
aufweist. Zum Nachweis der Unterbrechung eines Signalwegs ist zweckmäßigerweise eine
zum Empfangen der sich längs der Signalwege ausbreitenden Signale ausgelegten und
vorzugsweise mindestens eine Fotozelle, wie etwa eine Fotodiode aufweisende Empfängeranordnung
vorgesehen, mit der ansprechend auf das Auftreffen der sich längs der Signalwege ausbreitenden
Signale entsprechende Empfangssignale erzeugt und an die Steuereinrichtung angelegt
werden können. Zweckmäßigerweise ist die Senderanordnung und/oder die Empfängeranordnung
im Bereich eines sich vorzugsweise etwa parallel zur vorgegebenen Bahn erstreckenden
Randes der mit dem Torblatt zu verschließenden Öffnung angebracht, wobei die Empfängeranordnung
vorzugsweise im Bereich des die Senderanordnung aufweisenden Rand gegenüberliegenden
Randes der Öffnung angebracht ist.
[0014] Bei erfindungsgemäßen Toren ist im Hinblick auf die angestrebte erhöhte Betriebszuverlässigkeit
vorzugsweise mindestens eine am seitlichen Rand der mit dem Torblatt zu verschließenden
Öffnung angeordnete, sich etwa parallel zur vorgegebenen Bahn, insbes. in Schwererichtung,
erstreckende und in der Schließstellung mindestens einen seitlichen Rand des Torblatts
in einer Horizontalschnittebene übergreifende Führungsanordnung zum Führen der Torblattbewegung
vorgesehen. In diesem Fall kann die Senderanordnung und/oder die Empfängeranordnung
vor Beschädigungen geschützt werden, um so die Betriebszuverlässigkeit weiter zu erhöhen,
wenn die Senderanordnung und/oder die Empfängeranordnung innerhalb der Führungsanordnung
angeordnet ist. Dabei kann die Führungsanordnung im wesentlichen U-förmig mit einem
Verbindungsschenkel und sich ausgehend von den seitlichen Rändern des Verbindungsschenkels
in Richtung auf den mit dem Torblatt zu verschließenden Raum erstreckenden Seitenschenkel
ausgeführt sein, wobei ein seitlicher Rand des Torblatts in der Schließstellung zwischen
den Seitenschenkeln aufgenommen ist. An den dem Verbindungsschenkel abgewandten Rändern
der Seitenschenkel können andererseits an dem Torblatt in der Schließstellung anliegende,
bspw. bürstenförmige Dichtungsanordnungen angebracht sein. Ein besonders zuverlässiger
Schutz der erfindungsgemäß vorgesehenen Senderanordnung und/oder Empfängeranordnung
ist erreichbar, wenn diese Senderanordnung und/oder die Empfängeranordnung an einer
der Öffnung zugewandten Begrenzungsfläche des Verbindungsschenkels angebracht ist,
weil dieser Platz innerhalb der Führungsanordnung am weitesten von der das Eindringen
von Schmutz und/oder Feuchtigkeit in die Führungsanordnung erlaubenden und zur Aufnahme
des seitlichen Torblattrandes dienenden Öffnung der Führungsanordnung entfernt ist.
[0015] Wie eingangs bereits erläutert, ist die Erfindung mit besonderem Vorteil einsetzbar,
wenn das Torblatt im Verlauf der Öffnungsbewegung auf eine Wickelwelle aufwickelbar
und vorzugsweise als nachgiebiger bahnförmiger Behang ausgeführt ist, wobei am bei
einer Schließbewegung vorlaufenden Rand des bahnförmigen Behangs eine einer Verformung
dieses Randes entgegenwirkende, vorzugsweise elastisch verformbare Stabilisierungsanordnung
angebracht ist, wobei die der Verformung in Schließrichtung entgegenwirkende Rückstellkraft
der Stabilisierungsanordnung geringer ist als die einer Verformung quer dazu entgegenwirkende
Rückstellkraft, und die Stabilisierungsanordnung vorzugsweise mindestens eine vorzugsweise
in ein Elastomermaterial eingebettete Blattfeder mit quer zur Schließrichtung ausgerichteten
Hauptflächen aufweist.
[0016] Bei den bislang beschriebenen Ausführungsformen kann sowohl das erste Steuersignal
als auch das zweite Steuersignal durch Überwachung der sich längs der parallel zum
bei einer Schließbewegung vorlaufenden Rand des Torblatts verlaufenden und in Torblattbewegungsrichtung
hintereinander angeordneten Signalwegen ausbreitenden Signale erzeugen. Die bei diesen
Ausführungsformen auch zum Erzeugen der ersten Steuersignale eingesetzten Lichtgitter
erstrecken sich üblicherweise nur bis zu einer Höhe von etwa 2.500 mm, während die
durch die ersten Steuersignale erreichte Schutzfunktion auch bei höheren Toren noch
benötigt wird.
[0017] Dazu könnte die Höhe der Lichtgitter erhöht werden. Das ist allerdings mit einem
großen Mehraufwand verbunden. Erfindungsgemäß ist zusätzlich ein sich längs eines
parallel zu dem geradlinig verlaufenden Abschnitt der vorgegebenen Bahn insbesondere
vertikal ausbreitendes Signal vorgesehen, wobei der Signalweg bei störungsfreiem Betrieb
durch den bei der Schließbewegung vorlaufenden Rand des Torblatts unterbrochen wird,
so daß ein Aufprall auf das Torblatt und damit verbundenes Verlassen der vorgegebenen
Bahn mit Hilfe des entsprechenden Signals bzw. des Nachweises dieses Signals nachgewiesen
werden kann. Die entsprechende Lichtquelle und/oder Nachweisanordnung kann geschützt
innerhalb der Führungsanordnung untergebracht sein.
[0018] Die Lichtquelle kann eine Einweginfrarotlichtschranke, eine Reflektorlichtschranke,
ein Laser o. ä. sein. Es ist von Bedeutung, daß durch die Auswertung der von dieser
Lichtquelle stammenden Signale die Veränderung des bei der Schließbewegung vorlaufenden
Randes des Torblatts (Unterteil) eindeutig und zuverlässig erkannt wird und Schwankungen
des Unterteils durch die Laufbewegung oder durch Wind nicht zu Fehlfunktionen führen.
Zur eindeutigen Erfassung des Verlassens der vorgegebenen Bahn, bspw. durch Aufprall
eines Fahrzeugs, ist es zweckmäßig, an jeder der beiden aufeinander entgegengesetzten
Seiten der mit dem Torblatt zu verschließenden Öffnung angebrachten senkrechten Führungen
eine Lichtquelle zu installieren.
[0019] Für eine eingeschränkte Absicherung (kostensparend) kann die zum Erzeugen eines sich
parallel zu der vorgegebenen Bahn ausbreitenden Signals gedachte Lichtquelle auch
nur auf einer Seite des Torblatts angebracht werden. Sobald der bei der Schließbewegung
vorlaufende untere Rand des Torblatts seine durch eine Führungsanordnung vorgegebene
Bahn verläßt, verändert sich das sich längs der vorgegebenen Bahn ausbreitende Signal
und das Tor wird ansprechend auf Auslösen der ersten Steuersignale gestoppt.
[0020] Bei einem Aufprall einer Person oder eines Gegenstandes können sowohl erste als auch
zweite Steuersignale ausgelöst werden. Handelt es sich nur um eine leichte Berührung,
bei der das Torblatt die vorgegebene Bahn nicht verläßt, werden nur zweite Steuersignale
ausgelöst und eine Umkehr der Torblattbewegung ansprechend auf die zweiten Steuersignale
ausgelöst. Verläßt der bei der Schließbewegung vorlaufende Rand (Unterteil) ansprechend
auf einen Aufprall die vorgegebene Bahn, werden sowohl erste Steuersignale als auch
zweite Steuersignale ausgelöst. Zur Vermeidung von Beschädigungen des Tores wird in
diesem Fall die Torblattbewegung gestoppt, d. h. daß die ersten Steuersignale die
zweiten Steuersignale überlagern.
[0021] Als besonderer Vorteil erfindungsgemäßer Tore ist zu betonen, daß an der beweglichen
Schließkante keine elektrischen Bauteile, wie Kontaktschienen, Crash-Schalter, drahtlose
Übertragungssysteme o. dgl. angebracht werden, da alle zum Auslösen der Steuersignale
benötigten Anlagenteile (Lichtquellen, Nachweiseinrichtungen) an fest installierten
Bauteilen (Seitenteilen) angebracht sind. Das System ist daher sehr robust gegen Feuchtigkeit,
Windbelastung, Temperaturen und Verschleiß, was erfindungsgemäße Tore im Vergleich
zu herkömmlichen Toren mit Spiralkabeln oder batteriegestützten drahtlosen Systemen
vorteilhaft erscheinen läßt.
[0022] Im Rahmen der Erfindung ist auch daran gedacht, sämtliche sich sowohl parallel zu
dem bei der Schließbewegung vorlaufenden Rand als auch parallel zur vorgegebenen Bahn
ausbreitenden Signale durch Signalquellen in einem Bauteil zu realisieren. Dadurch
entsteht eine kompakte Bauform mit nur einer Signalübertragung. Die Signalübertragung
ist im allgemeinen durch ein fest installiertes Kabel realisierbar. Es besteht auch
die Möglichkeit, die Verbindung drahtlos herzustellen.
[0023] Zur Erhöhung der Funktionssicherheit erfindungsgemäßer Tore können die ersten Steuersignale
zusätzlich oder alternativ auch ansprechend auf eine Betätigung mindestens eines an
mindestens einem parallel zu der vorgegebenen Bahn verlaufenden seitlichen Rand des
Torblatts und/oder im Bereich eines sich etwa parallel zu der vorgegebenen Bahn erstreckenden
seitlichen Randes der mit dem Torblatt zu verschließenden Öffnung angebrachten mechanischen
Schalters, insbes. Federschalters, erzeugt werden. Bei dieser Ausführungsform der
Erfindung kann die Funktion der Auswertung der sich längs etwa parallel zu einem bei
der Schließbewegung vorlaufenden Rand des Torblatts verlaufenden Signalwege ausbreitenden
Signale unverändert bleiben. Jedoch wird als zusätzliches Sicherungselement ein mechanischer
Schalter, insbes. Federschalter, eingebaut. Solche Schalter können an beiden seitlichen
Rändern des Torblatts und/oder der sich parallel zu der vorgegebenen Bahn erstreckenden
seitlichen Ränder der mit dem Torblatt zu verschließenden Öffnung angebracht werden.
Die Federschalter werden zusammengedrückt, wenn das Torblatt die vorgegebene Bahn
verläßt. Ansprechend auf das Zusammendrücken der Federschalter kann mechanisch ein
Funkmodul aktiviert werden, mit dem ein Signal zu einem Empfänger übertragen wird,
ansprechend auf welches die ersten Steuersignale erzeugt werden können. Der Empfänger
für die Funksignale kann in ein Seitenteil des Tors integriert werden. Er kann auch
direkt in der zum Erzeugen der zweiten und/oder ersten Steuersignale betreibbaren
Steuerung untergebracht sein.
[0024] Im Zusammenhang mit dieser Ausführungsform der Erfindung ist zu erwähnen, daß der
Stromverbrauch geringer als die Selbstentladung einer Batterie ist. Daher kann ein
Funksender mit einer Batterie in den mechanischen Schalter, insbes. Federschalter,
integriert werden, wobei die Bauteile vollständig vergossen werden können. Der Funksender
wird bei dieser Ausführungsform der Erfindung nur aktiviert, wenn der mechanische
Schalter, insbes. Federschalter, zusammengedrückt wird und überträgt dann ein definiertes
Signal an die Steuerung, die ansprechend auf dieses Signal die ersten Steuersignale
erzeugt. Sender und Empfänger werden bei Inbetriebnahme aufeinander eingelernt. Daher
können auch beliebig viele Tore nebeneinander betrieben werden.
[0025] Nachstehend wird die Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnung, auf die hinsichtlich
aller erfindungswesentlichen und in der Beschreibung nicht näher herausgestellten
Einzelheiten ausdrücklich verwiesen wird, erläutert. In der Zeichnung zeigt:
- Figur 1
- ein Tor gemäß dem Stand der Technik und
- Figur 2
- ein Tor gemäß einer Ausführungsform der Erfindung.
[0026] Das in Figur 1 dargestellte Tor umfaßt zwei Führungsanordnungen 10, 20 zur Führung
der Bewegung eines in der Zeichnung nicht dargestellten Torblatts. Jede der Führungsanordnungen
ist im wesentlichen U-förmig mit einem Verbindungsschenkel 12, 22 und sich ausgehend
von den seitlichen Rändern des Verbindungsschenkels 12, 22 ausgehenden Seitenschenkeln
14, 16; 24, 26 ausgeführt. An den dem Verbindungsschenkel 12, 22 abgewandten Rändern
der Seitenschenkel 14, 16; 24, 26 sind bürstenförmige Dichtungsanordnungen 18, 28
angeordnet, welche in der Torblattschließstellung an dem dann zwischen den Seitenschenkeln
14, 16 bzw. 24, 26 aufgenommenen Torblatt anliegen. An der der mit dem Torblatt zu
verschließenden Öffnung 2 zugewandten Begrenzungsfläche des Verbindungsschenkels 12
ist eine Senderanordnung 30 mit einer Mehrzahl von Lichtquellen zum Erzeugen von sich
längs parallel zum bei der Torblattschließbewegung vorlaufenden Rand des Torblatts
erstreckenden und in Richtung der vorgegebenen Bahn hintereinander angeordneten Lichtsignalen
angebracht. Andererseits ist an der der mit dem Torblatt zu verschließenden Öffnung
2 zugewandten Begrenzungsfläche des Verbindungsschenkels 22 der Führungsanordnung
20 eine Empfängeranordnung 40 für die von der Senderanordnung 30 abgegebenen Lichtstrahlen
angebracht.
[0027] Das in Figur 2 dargestellte Tor unterscheidet sich im wesentlichen dadurch von dem
anhand der Figur 1 erläuterten Tor, daß zusätzlich zu den zum Erzeugen des Lichtgitters
100 vorgesehenen Lichtquellen auch noch Lichtquellen zum Erzeugen von sich längs der
vorgegebenen Bahn ausbreitenden vertikalen Signalen 110 sowie entsprechende Sensoranordnungen
vorgesehen sind. Zwischen den zum Erzeugen der sich längs des vertikalen Abschnitts
der vorgegebenen Bahn ausbreitenden Signalen 110 und den entsprechenden Sensoranordnungen
ist bei störungsfreiem Betrieb der bei der Schließbewegung vorlaufende Rand des Torblatts
angeordnet. Wenn von den entsprechenden Sensoranordnungen Signale 110 nachgewiesen
werden, ist das darauf zurückzuführen, daß der bei der Schließbewegung vorlaufende
Rand die vorgegebene Bahn verlassen hat. Dann wird das Tor sofort angehalten.
1. Tor mit einem längs einer vorzugsweise einen im wesentlichen geradlinig verlaufenden
Abschnitt aufweisenden vorgegebenen Bahn zwischen einer Schließstellung und einer
Öffnungsstellung bewegbaren Torblatt und einer zum Steuern der Torblattbewegung betreibbaren
und zum Erzeugen von zum Stoppen der Torblattbewegung dienenden ersten Steuersignalen
bei Verlassen der vorgegebenen Bahn und zum Erzeugen zweiter Steuersignale, ausgelegten
Steuereinrichtung, wobei ansprechend auf die zweiten Steuersignale eine Umkehr der
Torblattbewegung auslösbar ist, wobei der Steuereinrichtung eine Senderanordnung (30)
zum Erzeugen von zwei, drei oder mehr sich jeweils etwa längs senkrecht zur vorgegebenen
Bahn und etwa parallel zu einem bei einer Schließbewegung vorlaufenden Rand des Torblatts
verlaufenden sowie in Torblattbewegungsrichtung hintereinander angeordneten Signalwegen
ausbreitenden Signalen zugeordnet ist, wobei die Signalwege im Verlauf der Schließbewegung
zeitlich nacheinander unterbrochen werden und/oder im Verlauf einer Öffnungsbewegung
zeitlich nacheinander freigegeben werden, insbes. von dem bei der Schließbewegung
vorlaufenden Rand des Torblatts, wobei die Steuereinrichtung vorzugsweise zum Erzeugen
der zweiten Steuersignale bei einer nicht durch die Torblattbewegung veranlaßten Unterbrechung
mindestens eines Signalweges ausgelegt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuereinrichtung mindestens eine Sendeanordnung zum Erzeugen von mindestens
einem sich etwa parallel zu der vorzugsweise im Bereich der Führungsanordnung vorgegebenen
Bahn verlaufenden Signalweg ausbreitenden Signal, wobei der Signalweg von dem bei
der Schließbewegung längs der vorgegebenen Bahn vorlaufenden Rand des Torblatts unterbrochen
wird und die Steuereinrichtung zum Erzeugen erster Steuersignale, ansprechend auf
die Freigabe des längs des parallel zu der vorgegebenen Bahn verlaufenden Signalweges
betreibbar ist.
2. Tor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung eine Auswertungsschaltung zum Auswerten der zeitlichen Abfolge
der Unterbrechung der Signalwege im Verlauf der Torblattschließbewegung bzw. Torblattöffnungsbewegung
und zum Erzeugen der ersten und/oder zweiten Steuersignale bei Abweichungen der zeitlichen
Abfolge von einer vorgegebenen zeitlichen Abfolge aufweist.
3. Tor nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Auswertungsschaltung zum Erzeugen der ersten und/oder zweiten Steuersignale ausgelegt
ist, sobald der zeitliche Abstand zwischen der Unterbrechung aufeinanderfolgender
Signalwege einen vorgegebenen zeitlichen Abstand überschreitet.
4. Tor nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Senderanordnung (30) mindestens eine Lichtquelle, wie etwa eine LED oder einen
Diodenlaser, aufweist.
5. Tor nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine zum Empfangen der sich längs der Signalwege ausbreitenden Signale ausgelegten
und vorzugsweise mindestens eine Fotozelle, wie etwa eine Fotodiode, aufweisende Empfängeranordnung
(40).
6. Tor nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Senderanordnung (30) und/oder die Empfängeranordnung (40) im Bereich eines sich
vorzugsweise etwa parallel zur vorgegebenen Bahn erstreckenden Randes der mit dem
Torblatt zu verschließenden Öffnung angebracht ist, wobei die Empfängeranordnung (40)
vorzugsweise im Bereich des die Senderanordnung (30) aufweisenden Rand gegenüberliegenden
Randes der Öffnung angebracht ist.
7. Tor nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch mindestens eine am seitlichen Rand der mit dem Torblatt zu verschließenden Öffnung
angeordnete, sich etwa parallel zur vorgegebenen Bahn, insbes. in Schwererichtung,
erstreckende und in der Schließstellung mindestens einen seitlichen Rand des Torblatts
in einer Horizontalschnittebene übergreifende Führungsanordnung (10, 20) zum Führen
der Torblattbewegung, wobei die Senderanordnung (30) und/oder die Empfängeranordnung
(40) innerhalb der Führungsanordnung (10, 20) angeordnet ist.
8. Tor nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine Führungsanordnung (10, 20) im wesentlichen U-förmig mit einem Verbindungsschenkel
(12, 22) und sich ausgehend von den seitlichen Rändern des Verbindungsschenkels (12,
22) in Richtung auf den mit dem Torblatt zu verschließenden Raum erstreckenden Seitenschenkeln
(14, 16; 24, 26) ausgeführt ist, wobei ein seitlicher Rand des Torblatts in der Schließstellung
zwischen den Seitenschenkeln (14, 16; 24, 26) aufgenommen ist.
9. Tor nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Senderanordnung (30) und/oder die Empfängeranordnung (40) an einer der Öffnung
zugewandten Begrenzungsfläche des Verbindungsschenkels (12, 22) angebracht ist.
10. Tor nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Torblatt im Verlauf der Öffnungsbewegung auf einer Wickelwelle aufwickelbar und
vorzugsweise als nachgiebiger bahnförmiger Behang ausgeführt ist.
11. Tor nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß am bei einer Schließbewegung vorlaufenden Rand des bahnförmigen Behangs eine einer
Verformung dieses Randes entgegenwirkende, vorzugsweise elastisch verformbare Stabilisierungsanordnung
angebracht ist.
12. Tor nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die der Verformung in Schließrichtung entgegenwirkende Rückstellkraft der Stabilisierungsanordnung
geringer ist als die einer Verformung quer dazu entgegenwirkende Rückstellkraft.
13. Tor nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Stabilisierungsanordnung mindestens eine vorzugsweise in einem Elastomermaterial
eingebettete Blattfeder mit quer zur Schließrichtung ausgerichteten Hauptflächen aufweist.
14. Tor nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung zum Stoppen der Torblattbewegung ausgelegt ist, wenn sowohl
ein erstes Steuersignal als auch ein zweites Steuersignal erzeugt wird.
15. Tor nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die ersten Steuersignale ansprechend auf eine Betätigung mindestens eines an mindestens
einem parallel zu der vorgegebenen Bahn verlaufenden seitlichen Rand des Torblatts
und/oder im Bereich eines sich etwa parallel zu der vorgegebenen Bahn erstreckenden
seitlichen Randes der mit dem Torblatt zu verschließenden Öffnung angebrachten mechanischen
Schalters, insbes. Federschalters, erzeugbar sind.
1. A gate comprising a gate leaf that can be moved along a pre-defined track that preferably
has a section running substantially in a straight line between a closed position and
an open position and a control device that can be operated to control the movement
of the gate leaf and that is designed to generate first control signals serving to
stop the movement of the gate leaf upon leaving the pre-defined track and to generate
second control signals, a reversal of the gate leaf movement being able to be triggered
in response to the second control signals, a transmitter arrangement (30) being assigned
to the control device in order to generate two, three or more signals that respectively
run along approximately perpendicular to the pre-defined track and approximately parallel
to an edge of the gate leaf which precedes during a closing movement and that spread
over signal paths arranged one behind the other in the direction of movement of the
gate leaf, the signal paths being interrupted chronologically one after the other
over the course of the closing movement and/or being released chronologically one
after the other over the course of an opening movement, in particular by the edge
of the gate leaf that precedes during the closing movement, the control device preferably
being designed to generate the second control signals during an interruption of at
least one signal path not caused by the movement of the gate leaf, characterised in that the control device is assigned at least one transmitter arrangement for generating
at least one signal spreading along a signal path running approximately parallel to
the pre-defined track preferably in the region of the guide arrangement, the signal
path being interrupted by the edge of the gate leaf which precedes during the closing
movement along the pre-defined track and the control device being able to be operated
to generate first control signals in response to the release of the signal path running
along parallel to the pre-defined track.
2. The gate according to Claim 1, characterised in that the control device has an analysis circuit for analysing the chronological sequence
of the interruption of the signal paths over the course of the gate leaf closing movement
or the gate leaf opening movement and for generating the first and/or second control
signals if there are deviations of the chronological sequence from a pre-defined chronological
sequence.
3. The gate according to Claim 2, characterised in that the analysis circuit is designed to generate the first and/or second control signals
as soon as the chronological distance between the interruption of sequentially following
signal paths exceeds a pre-defined chronological distance.
4. The gate according to any of the preceding claims, characterised in that the transmitter arrangement (30) has at least one light source, such as for example
an LED or a diode laser.
5. The gate according to any of the preceding claims, characterised by a receiver arrangement (40) designed to receive the signals spreading along the signal
paths and preferably having at least one photocell, such as for example a photodiode.
6. The gate according to any of the preceding claims, characterised in that the transmitter arrangement (30) and/or the receiver arrangement (40) is fitted in
the region of an edge of the opening that is to be closed by the gate leaf and that
preferably extends approximately parallel to the pre-defined track, the receiver arrangement
(40) preferably being fitted in the region of the edge of the opening lying opposite
the edge that has the transmitter arrangement (30).
7. The gate according to any of the preceding claims, characterised by at least one guide arrangement (10, 20) disposed on the lateral edge of the opening
to be closed by the gate leaf and extending approximately parallel to the pre-defined
track, in particular in the direction of gravity, and in the closed position overlapping
at least one lateral edge of the gate leaf in a horizontal cutting plane, for guiding
the movement of the gate leaf, the transmitter arrangement (30) and/or the receiver
arrangement (40) being disposed within the guide arrangement (10, 20).
8. The gate according to Claim 7, characterised in that at least one guide arrangement (10, 20) is made essentially in a U-shape with a connection
leg (12, 22) and side legs (14, 16; 24, 26) extending from the lateral edges of the
connection leg (12, 22) in the direction of the space to be closed by the gate leaf,
a lateral edge of the gate leaf being held between the side legs (14, 16; 24, 26)
in the closed position.
9. The gate according to Claim 8, characterised in that the transmitter arrangement (30) and/or the receiver arrangement (40) is fitted to
a boundary surface of the connection leg (12, 22) that is facing the opening.
10. The gate according to any of the preceding claims, characterised in that the gate leaf can be wound onto a winding shaft over the course of the opening movement
and is preferably made as a pliable track-shaped curtain.
11. The gate according to Claim 10, characterised in that on the edge of the track-shaped curtain which precedes during a closing movement,
a preferably elastically deformable stabilisation arrangement is fitted that counteracts
the deformation of this edge.
12. The gate according to Claim 11, characterised in that the reset force of the stabilisation arrangement that counters the deformation in
the closing direction is less than the reset force that counters a deformation transversely
to the latter.
13. The gate according to Claim 12, characterised in that the stabilisation arrangement has at least one leaf spring, preferably embedded in
an elastomer material, with main surfaces aligned transversely to the closing direction.
14. The gate according to any of the preceding claims, characterised in that the control device is designed to stop the movement of the gate leaf if both a first
control signal and a second control signal is generated.
15. The gate according to any of the preceding claims, characterised in that the first control signals can be generated in response to activation of at least
one mechanical switch, in particular a snap switch, that is fitted to at least one
lateral edge of the gate leaf that runs parallel to the pre-defined track and/or in
the region of a lateral edge of the opening that is to be closed by the gate leaf
and that extends approximately parallel to the pre-defined track.
1. Portail comportant :
un vantail mobile entre une position de fermeture et une position d'ouverture le long
d'une voie prédéfinie présentant une section sensiblement linéaire, et
un dispositif de commande pouvant être sollicité pour commander le déplacement du
vantail et conçu pour produire des premiers signaux de commande servant à arrêter
le déplacement du vantail lorsqu'il quitte la voie prédéfinie et pour produire des
seconds signaux de commande,
dans lequel une inversion du déplacement du vantail peut être déclenchée en réaction
aux seconds signaux de commande, un dispositif émetteur (30) étant associé au dispositif
de commande pour produire deux ou trois signaux, voire davantage, qui se propagent
respectivement à peu près le long de voies de signaux qui sont dirigées perpendiculairement
à la voie prédéfinie, et de manière quelque peu parallèle à un bord du vantail qui
est le plus avant lors d'un mouvement de fermeture, en étant situées les unes derrière
les autres dans le sens de déplacement du vantail,
dans lequel les voies de signaux sont interrompues successivement au cours du mouvement
de fermeture et/ou sont libérées successivement au cours d'un mouvement d'ouverture,
notamment sous l'effet du bord du vantail qui est le plus avant lors du mouvement
de fermeture,
dans lequel le dispositif de commande est conçu de préférence pour produire les seconds
signaux de commande lors d'une interruption, non causée par le déplacement du vantail,
d'au moins une voie de signaux,
caractérisé en ce qu'au moins un dispositif émetteur est associé au dispositif de commande pour produire
au moins un signal qui se propage le long d'une voie de signaux dirigée de manière
quelque peu parallèle à la voie prédéfinie de préférence à proximité d'un dispositif
de guidage, la voie de signaux étant interrompue par le bord du vantail qui est le
plus avant lors du mouvement de fermeture le long de la voie prédéfinie et le dispositif
de commande pouvant être sollicité pour produire des premiers signaux de commande,
en réaction à la libération de la voie de signaux dirigée parallèlement à la voie
prédéfinie.
2. Portail selon la revendication 1, caractérisé en ce que le dispositif de commande présente un circuit d'évaluation destiné à évaluer la séquence
temporelle de l'interruption des voies de signaux au cours du mouvement de fermeture
du vantail ou du mouvement d'ouverture du portail et à produire les premiers et/ou
seconds signaux de commande en cas de déviations entre la séquence temporelle et une
séquence temporelle prédéfinie.
3. Portail selon la revendication 2, caractérisé en ce que le circuit d'évaluation est conçu pour produire les premiers et/ou seconds signaux
de commande dès que l'écart temporel entre l'interruption de voies de signaux consécutives
dépasse un écart temporel prédéfini.
4. Portail selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif émetteur (30) présente au moins une source de lumière telle qu'une
LED ou un laser à diodes.
5. Portail selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par un dispositif récepteur (40) qui est conçu pour recevoir les signaux qui se propagent
le long des voies de signaux et qui présente de préférence au moins une cellule photoélectrique
telle qu'une photodiode.
6. Portail selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif émetteur (30) et/ou le dispositif récepteur (40) sont situés à proximité
d'un bord de l'ouverture destinée à être fermée par le vantail, lequel bord est de
préférence quelque peu parallèle à la voie prédéfinie, le dispositif récepteur (40)
étant de préférence situé à proximité du bord de l'ouverture qui est opposé au bord
présentant le dispositif émetteur (30).
7. Portail selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par au moins un dispositif de guidage (10, 20) qui est situé sur le bord latéral de l'ouverture
destinée à être fermée par le vantail, qui se prolonge de manière quelque peu parallèle
à la voie prédéfinie, notamment dans le sens de la gravité et qui recouvre, dans la
position de fermeture, au moins un bord latéral du vantail dans un plan en coupe horizontal,
lequel dispositif de guidage (10, 20) est destiné à guider le déplacement du vantail,
le dispositif émetteur (30) et/ou le dispositif récepteur (40) étant disposés à l'intérieur
du dispositif de guidage (10, 20).
8. Portail selon la revendication 7, caractérisé en ce qu'au moins un dispositif de guidage (10, 20) présente sensiblement la forme d'un U composé
d'un segment de liaison (12, 22) et de segments latéraux (14, 16 ; 24, 26) qui se
prolongent à partir des bords latéraux du segment de liaison (12, 22) en direction
de l'espace destiné à être fermé par le vantail, un bord latéral du vantail étant
reçu entre les segments latéraux (14, 16 ; 24, 26) dans la position de fermeture.
9. Portail selon la revendication 8, caractérisé en ce que le dispositif émetteur (30) et/ou le dispositif récepteur (40) sont disposés sur
une surface de délimitation du segment de liaison (12, 22) qui est tournée vers l'ouverture.
10. Portail selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le vantail peut s'enrouler sur un arbre d'enroulement au cours du mouvement d'ouverture
en étant de préférence conçu sous la forme d'un tablier souple en forme de bande.
11. Portail selon la revendication 10, caractérisé en ce qu'il est situé, sur le bord le plus avant du tablier en forme de bande, lors d'un mouvement
de fermeture, un dispositif de stabilisation, de préférence élastiquement déformable,
qui agit à l'encontre d'une déformation dudit bord.
12. Portail selon la revendication 11, caractérisé en ce que la force de rappel du dispositif de stabilisation qui agit à l'encontre de la déformation
dans la direction de fermeture est inférieure à la force de rappel agissant à l'encontre
d'une déformation transversale à cette dernière.
13. Portail selon la revendication 12, caractérisé en ce que le dispositif de stabilisation présente au moins un ressort à lame, de préférence
noyé dans un matériau élastomère, comportant des surfaces principales orientées transversalement
à la direction de fermeture.
14. Portail selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif de commande est conçu pour arrêter le mouvement du vantail lorsqu'il
y a production aussi bien qu'un premier signal de commande que d'un second signal
de commande.
15. Portail selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les premiers signaux de commande peuvent être produits en réaction à un actionnement
d'au moins un interrupteur mécanique, notamment un interrupteur à ressort, disposé
sur au moins un bord latéral du vantail dirigé parallèlement à la voie prédéfinie
et/ou à proximité d'un bord latéral de l'ouverture destinée à être fermée par le vantail,
lequel bord latéral se prolongeant de manière quelque peu parallèle à la voie prédéfinie.


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