[0001] Die Erfindung betrifft eine Aufzugsanlage, ein Verfahren zum Bedienen einer solchen
Aufzugsanlage und ein Verfahren zum Nachrüsten einer bestehenden Aufzugsanlage zu
einer solchen Aufzugsanlage gemäss den Oberbegriffen der unabhängigen Ansprüche.
[0002] In einer Aufzugsanlage werden Passagiere in einem Gebäude verfahren. Aus der
EP0699617A1 ist eine Aufzugsanlage mit einer Erkennungsvorrichtung zum Erkennen eines Identifikations-Codes
eines Passagiers bekannt. Im Zugangsbereich zu den Aufzugstüren der Aufzugsanlage
ist auf jedem Stockwerk des Gebäudes eine Erkennungsvorrichtung stationär angeordnet.
Die Erkennungsvorrichtung strahlt permanent ein elektromagnetisches Feld aus. Sobald
ein von dem Passagier mitgeführter Informationsgeber in das elektromagnetische Feld
einer Erkennungsvorrichtung gelangt, wird der Informationsgeber in Folge des elektromagnetischen
Feldes geweckt und sendet die auf ihm gespeicherten Daten, wie beispielsweise einen
Identifikations-Code, an die Erkennungsvorrichtung. Dem erkannten Identifikations-Code
wird eine gespeicherte vordefinierte Zielstockwerk-Information zugeordnet und diese
Zielstockwerk-Information wird an die Aufzugssteuerung übermittelt. Die Aufzugssteuerung
tätigt mit dieser Zielstockwerk-Information einen Zielruf für den Passagier. Eine
Aufzugskabine wird in das Stockwerk des Passagiers verfahren, die Aufzugstür wird
geöffnet, der Passagier besteigt die Aufzugskabine und wird in das Zielstockwerk verfahren.
[0003] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, diese Aufzugsanlage und das Verfahren zum Bedienen
einer solchen Aufzugsanlage noch ökonomischer zu gestalten. Auch soll eine bestehende
Aufzugsanlage einfach und rasch zu einer solchen Aufzugsanlage nachrüstbar sein.
[0004] Diese Aufgabe wird durch die Erfindung gemäss der Definition der unabhängigen Ansprüche
gelöst.
[0005] Die
Erfindung betrifft eine Aufzugsanlage mit mindestens einer Aufzugskabine, mit mindestens einer
Aufzugssteuerung und mit mindestens einem mobilen Gerät. Die Aufzugssteuerung weist
mindestens eine Erkennungsvorrichtung auf und das mobile Gerät weist mindestens eine
Sende-Empfangsvorrichtung auf. Die Erkennungsvorrichtung und die Sende-Empfangsvorrichtung
kommunizieren per Funknetzwerk miteinander. Mindestens eine Meldevorrichtung ist nahe
der Aufzugsanlage angebracht. Das mobile Gerät weist eine weitere Sende-Empfangsvorrichtung
auf. Die Meldevorrichtung und die weitere Sende-Empfangsvorrichtung kommunizieren
per Funknetzwerk miteinander.
[0006] Dies hat den Vorteil, dass ein Passagier mit einem von ihm getragenen mobilen Gerät
sowohl mit einer Erkennungsvorrichtung der Aufzugssteuerung als auch mit einer Meldevorrichtung
nahe der Aufzugsanlage kommuniziert. Die Anzahl der im Zugangsbereich zu den Aufzugstüren
stationär angeordneten Erkennungsvorrichtungen lässt sich dadurch reduzieren, was
Kosteneinsparungen bei Anschaffung und Unterhalt der Aufzugsanlage zur Folge hat.
[0007] Vorteilhafterweise kommunizieren die Erkennungsvorrichtung und die Sende-Empfangsvorrichtung
in einem lokalen Funknetzwerk miteinander. Vorteilhafterweise kommunizieren die Meldevorrichtung
und die weitere Sende-Empfangsvorrichtung in einem Nahfeld-Funknetzwerk miteinander.
Vorteilhafterweise ist die Meldevorrichtung ein Radio Frequency Identification(RFID)-Transponder.
[0008] Dies ist ebenfalls von Vorteil, da so störungsfrei und sicher in unterschiedlichen
Funknetzwerken kommuniziert wird und die Reduktion der Erkennungsvorrichtungen durch
kostengünstige RFID-Transponder erfolgt.
[0009] Vorteilhafterweise sendet das mobile Gerät mit seiner weiteren Sende-Empfangsvorrichtung
mindestens ein Aktivierungssignal an die Meldevorrichtung. Das Aktivierungssignal
wird von der Meldevorrichtung empfangen. Das Aktivierungssignal aktiviert die Meldevorrichtung.
Die aktivierte Meldevorrichtung sendet mindestens eine Netzwerk-Adresse der Erkennungsvorrichtung
an die weitere Sende-Empfangsvorrichtung. Vorzugsweise empfängt die Meldevorrichtung
das Aktivierungssignal, sobald sich das mobile Gerät mit seiner weiteren Sende-Empfangsvorrichtung
innerhalb einer vorbestimmten Empfangsreichweite der Meldevorrichtung befindet.
[0010] Dies hat den weiteren Vorteil, dass die Meldevorrichtung durch das mobile Gerät aktiviert
und mit elektrischer Energie versorgt wird. Die Meldevorrichtung benötigt somit keine
eigene elektrische Stromversorgung, was die Installation und Wartung einfach und kostengünstig
gestaltet. Auch strahlt die Meldevorrichtung somit kein permanentes elektromagnetisches
Feld aus, was Energie spart.
[0011] Vorteilhafterweise sendet das mobile Gerät mit seiner Sende-Empfangsvorrichtung mindestens
einen Identifikations-Code an die empfangene Netzwerk-Adresse der Erkennungsvorrichtung.
Die Erkennungsvorrichtung empfängt den Identifikations-Code. Vorteilhafterweise überprüft
die Erkennungsvorrichtung den empfangenen Identifikations-Code. Die Erkennungsvorrichtung
übermittelt für einen positiv überprüften Identifikations-Code mindestens ein Passagiererkennungssignal
an die Aufzugssteuerung und die Erkennungsvorrichtung versendet für einen negativen
überprüften Identifikations-Code mindestens ein Alarmsignal. Die Aufzugssteuerung
empfängt das Passagiererkennungssignal. Vorteilhafterweise tätigt die Aufzugssteuerung
für ein empfangenes Passagiererkennungssignal mindestens einen Aufzugsruf. Vorteilhafterweise
tätigt die Aufzugssteuerung als Aufzugsruf mindestens einen Zielruf oder die Aufzugssteuerung
tätigt als Aufzugsruf mindestens einen Stockwerkruf und mindestens einen Kabinenruf.
[0012] Dies hat den zusätzlichen Vorteil, dass ein Passagier durch Empfangen einer Netzwerk-Adresse
der Erkennungsvorrichtung und Senden eines Identifikations-Codes an die Erkennungsvorrichtung
einen Aufzugsruf berührungslos und selbsttätig auslösen kann.
[0013] Vorteilhafterweise ordnet die Erkennungsvorrichtung oder die Aufzugssteuerung der
Sende-Empfangsvorrichtung mindestens eine Netzwerk-Adresse zu. Vorteilhafterweise
sendet die Erkennungsvorrichtung mindestens eine Aufzugszustandsinformation und/oder
mindestens eine Aufzugsrufinformation an die Netzwerk-Adresse der Sende-Empfangsvorrichtung.
Die Sende-Empfangsvorrichtung empfängt die Aufzugszustandsinformation und/oder die
Aufzugsrufinformation. Vorteilhafterweise gibt die Erkennungsvorrichtung die Aufzugszustandsinformation
und/oder die Aufzugsrufinformation auf mindestens einer Ausgabevorrichtung der Erkennungsvorrichtung
aus und/oder das mobile Gerät gibt die empfangene Aufzugszustandsinformation und/oder
Aufzugsrufinformation auf mindestens einer Ausgabevorrichtung des mobilen Geräts aus.
[0014] Dies hat den besonderen Vorteil, dass ein Passagier auf einer Ausgabevorrichtung
Aufzugszustandsinformation und/oder Aufzugsrufinformation empfängt, was dem Passagier
das Erreichen seines Zielstockwerks erleichtert.
[0015] Vorteilhafterweise gibt die Ausgabevorrichtung als Aufzugsrufinformation mindestens
eine Rufquittierung aus. Vorteilhafterweise gibt die Ausgabevorrichtung als Aufzugsrufinformation
mindestens eine Weginformation aus. Vorteilhafterweise gibt die Ausgabevorrichtung
als Aufzugsrufinformation eine Ankunftszeit der Aufzugskabine auf dem Einsteigestockwerk
und/oder eine Ankunftszeit der Aufzugskabine auf dem Zielstockwerk aus.
[0016] Vorteilhafterweise gibt die Ausgabevorrichtung als Aufzugsrufinformation mindestens
ein Zielstockwerk aus. Ein Zielstockwerk ist mit dem mobilen Gerät und/oder mit der
Erkennungsvorrichtung neu wählbar. Vorteilhafterweise gibt die Ausgabevorrichtung
als Aufzugsinformation mehrere mögliche Zielstockwerke aus. Ein Zielstockwerk ist
mit dem mobilen Gerät und/oder mit der Erkennungsvorrichtung auswählbar. Die Erkennungsvorrichtung
und/oder die Sende-Empfangsvorrichtung übermittelt ein neu gewähltes bzw. ein ausgewähltes
Zielstockwerk als Passagierbestätigungssignal an die Aufzugssteuerung. Die Aufzugssteuerung
empfängt das Passagierbestätigungssignal und korrigiert den Aufzugsruf gemäss dem
empfangenen Passagierbestätigungssignal.
[0017] Dies ist von weiterem Vorteil, dass der Passagier ein Zielstockwerk ändern kann bzw.
dass er ein Zielstockwerk aus einer Liste möglicher Zielstockwerke auswählen kann.
[0018] Vorteilhafterweise wird eine bestehende Aufzugsanlage mit mindestens einer Aufzugskabine
und mit mindestens einer bestehenden Aufzugssteuerung zu einer erfindungsgemässen
Aufzugsanlage nachgerüstet in dem mindestens eine Erkennungsvorrichtung in Wirkverbindung
mit der bestehenden Aufzugssteuerung installiert wird. Die Erkennungsvorrichtung kann
per Funknetzwerk mit mindestens einer Sende-Empfangsvorrichtung eines mobilen Geräts
kommunizieren. Mindestens eine Meldevorrichtung wird nahe der Aufzugsanlage installiert.
Die Meldevorrichtung kann per Funknetzwerk mit mindestens einer weiteren Sende-Empfangsvorrichtung
des mobilen Geräts kommunizieren.
[0019] Dies hat den besonderen Vorteil, dass sich eine bestehende Aufzugsanlage auf einfache
Art und Weise rasch nachrüsten lässt. Beispielsweise werden die RFID-Transponder an
Aufzugstüren geklebt und für die Passagiere als Meldevorrichtung kenntlich gemacht.
[0020] Vorteilhafterweise wird mindestens eine Steuerung installiert. Die Steuerung wird
über mindestens eine Signalleitung mit der Erkennungsvorrichtung verbunden und die
Steuerung wird über mindestens eine weitere Signalleitung mit der bestehenden Aufzugssteuerung
verbunden. Vorteilhafterweise wird von der Erkennungsvorrichtung für einen positiv
überprüften Identifikations-Code mindestens ein Passagiererkennungssignal an die Steuerung
übermittelt. Die Steuerung übermittelt für ein empfangenes Passagiererkennungssignal
mindestens ein Aufzugsruf an die bestehende Aufzugssteuerung übermittelt. Vorteilhafterweise
wird von der Steuerung als Aufzugsruf mindestens ein Zielruf getätigt oder von der
Steuerung wird als Aufzugsruf mindestens ein Stockwerkruf und mindestens ein Kabinenruf
getätigt.
[0021] Dies ist von ganz besonderem Vorteil, da die bisherige Aufzugssteuerung so beibehalten
werden kann und die Steuerung einen Aufzugsruf für die bisherige Aufzugssteuerung
simuliert.
[0022] Vorteilhafterweise wird mindestens eine Aufzugszustandsinformation und/oder mindestens
eine Aufzugsrufinformation auf mindestens einer Ausgabevorrichtung der Erkennungsvorrichtung
ausgegeben.
[0023] Vorteilhafterweise wird der Sende-Empfangsvorrichtung mindestens eine Netzwerk-Adresse
zugeordnet. Von der Erkennungsvorrichtung wird mindestens eine Aufzugszustandsinformation
und/oder mindestens eine Aufzugsrufinformation an die Netzwerk-Adresse der Sende-Empfangsvorrichtung
gesendet. Die Aufzugszustandsinformation und/oder die Aufzugsrufinformation wird von
der Sende-Empfangsvorrichtung empfangen. Die empfangene Aufzugszustandsinformation
und/oder Aufzugsrufinformation wird auf mindestens einer Ausgabevorrichtung des mobilen
Geräts ausgegeben wird.
[0024] Dies hat den Vorteil, dass ein Passagier auch bei einer nachgerüsteten Aufzugsanlage
auf einer Ausgabevorrichtung Aufzugszustandsinformation und/oder Aufzugsrufinformation
empfängt, was dem Passagier das Erreichen seines Zielstockwerks erleichtert.
[0025] Vorteilhafterweise wird als Aufzugsrufinformation mindestens ein Zielstockwerk ausgegeben.
Ein Zielstockwerk wird mit dem mobilen Gerät und/oder mit der Erkennungsvorrichtung
neu gewählt. Von der Erkennungsvorrichtung und/oder von der Sende-Empfangsvorrichtung
wird ein neu gewähltes Zielstockwerk als Passagierbestätigungssignal an die Steuerung
übermittelt. Vorteilhaftweise werden als Aufzugsinformation mehrere mögliche Zielstockwerke
ausgegeben. Ein Zielstockwerk wird mit dem mobilen Gerät und/oder mit der Erkennungsvorrichtung
ausgewählt. Von der Erkennungsvorrichtung und/oder von der Sende-Empfangsvorrichtung
wird ein ausgewähltes Zielstockwerk als Passagierbestätigungssignal an die Steuerung
übermittelt. Vorteilhafterweise wird das Passagierbestätigungssignal von der Steuerung
empfangen. Der Aufzugsruf- wird von der Steuerung gemäss dem empfangenen Passagierbestätigungssignal
korrigiert. Von der Steuerung wird mindestens ein korrigierter Aufzugsruf an die bestehende
Aufzugssteuerung übermittelt.
[0026] Dies ist von weiterem Vorteil, dass der Passagier auch bei einer nachgerüsteten Aufzugsanlage
ein Zielstockwerk ändern kann bzw. dass er ein Zielstockwerk aus einer Liste möglicher
Zielstockwerke auswählen kann.
[0027] Vorteilhafterweise umfasst ein Computerprogrammprodukt mindestens ein Computerprogramm-Mittel,
das geeignet ist, das Verfahren zum Bedienen einer Aufzugsanlage dadurch auszuführen
und zu realisieren, dass mindestens ein Verfahrensschritt ausgeführt wird, wenn es
auf mindestens einer Erkennungsvorrichtung und/oder mindestens einem mobilen Gerät
und/oder mindestens einer Aufzugssteuerung und/oder mindestens einer Steuerung ausgeführt
wird. Vorteilhafterweise umfasst ein computerlesbarer Datenspeicher ein solches Computerprogrammprodukt.
[0028] Dies ist von ganz besonderem Vorteil, da es eine einfache und praktische Verteilung
von Computerprogramm-Mitteln an die verschiedenen Bestandteile der Aufzugsanlage ermöglicht.
[0029] Anhand der Figuren wird die Erfindung im Detail erläutert. Hierzu zeigt, teilweise
schematisiert:
- Fig. 1
- eine partiell geschnittene Ansicht eines Teils eines ersten Ausführungsbeispiels einer
Aufzugsanlage der Erfindung;
- Fig. 2
- eine partiell geschnittene Ansicht eines Teils eines Stockwerks der Aufzugsanlage
nach Fig. 1;
- Fig. 3
- eine weitere partiell geschnittene Ansicht eines Teils der Aufzugsanlage mit Kommunikation
zwischen Aufzugssteuerung und mobilem Gerät nach Fig. 1 und 2;
- Fig. 4
- eine partiell geschnittene Ansicht eines Teils eines zweiten Ausführungsbeispiels
einer Aufzugsanlage der Erfindung;
- Fig. 5
- eine partiell geschnittene Ansicht eines Teils eines Stockwerks der Aufzugsanlage
nach Fig. 4;
- Fig. 6
- eine weitere partiell geschnittene Ansicht eines Teils der Aufzugsanlage mit Kommunikation
zwischen Aufzugssteuerung und mobilem Gerät nach Fig. 4 und 5;
- Fig. 7
- ein Flussdiagramm eines Teils des erfindungsgemässen Verfahrens; und
- Fig. 8
- eine partiell geschnittene Ansicht eines Teils eines Ausführungsbeispiels einer nachgerüsteten
Aufzugsanlage der Erfindung.
[0030] Die Fig. 1 bis 6 zeigen zwei Ausführungsbeispiele von Aufzugsanlagen der Erfindung,
Fig. 7 zeigt ein Flussdiagramm des erfindungsgemässen Verfahrens und Fig. 8 zeigt
ein Ausführungsbeispiel einer nachgerüsteten Aufzugsanlage der Erfindung. Die Fig.
1 und 4 zeigen ein Gebäude mit mehreren Stockwerken S01, S02, ... S06, S07, S08, ...
S18, S19, S20 und mit einer
Aufzugsanlage 1 mit mindestens einer Aufzugskabine 2. Die Aufzugskabine 2 verfährt in mindestens
einem Aufzugsschacht Passagiere im Gebäude, was durch Aufwärts- und Abwärtspfeile
dargestellt ist. Beispielsweise werden mit der Aufzugsanlage 1 gemäss Fig. 1 Passagiere
in den zwanzig Stockwerken S01 bis S20 eines Gebäudes verfahren und mit der Aufzugsanlage
1 gemäss Fig. 4 werden Passagiere in acht Stockwerken S01 bis S08 eines Gebäudes verfahren.
Die weiteren Bestandteile der Aufzugsanlage 1 wie Aufzugsantrieb, Gegengewicht, Treib-
und Tragmittel, Türantrieb, Schachtinformation, usw. sind aus einzig aus Gründen einer
übersichtlichen Darstellung nicht eingezeichnet. Der Fachmann kann die vorliegende
Erfindung in beliebigen Aufzugsanlagen mit wesentlich mehr Aufzügen, wie eine Gruppe
mit sechs oder acht Aufzügen; mit Doppel- und Dreifach-Aufzugskabinen; mit mehreren
übereinander angeordnete, unabhängig voneinander verfahrbaren Aufzugskabinen pro Aufzugsschacht;
mit Aufzügen ohne Gegengewicht, mit Hydraulikaufzügen; usw. realisieren.
[0031] Die Aufzugsanlage 1 umfasst mindestens eine
Aufzugssteuerung 4. Die Aufzugssteuerung 4 kann an einem beliebigen Ort im Gebäude angeordnet sein. Die
Aufzugssteuerung 4 ist über Signalleitungen mit den Bestandteilen der Aufzugsanlage
1 wie Erkennungsvorrichtung 3, Aufzugsantrieb, Aufzugskabine 2, Türantrieb, Schachtinformation,
usw. verbunden. Die Aufzugssteuerung 4 weist mindestens einen Prozessor und mindestens
einen computerlesbaren Datenspeicher und mindestens eine elektrische Stromversorgung
auf. Aus dem computerlesbaren Datenspeicher wird mindestens ein Steuerungs-Computerprogramm-Mittel
in den Prozessor geladen und ausgeführt. Das Steuerungs-Computerprogramm-Mittel steuert
das Verfahren der Aufzugskabine 2 über den Aufzugsantrieb und das Öffnen und Schliessen
der Aufzugstür über den Türantrieb. Von der Schachtinformation erhält die Aufzugssteuerung
4 Informationen über die aktuelle Position der Aufzugskabine 2 im Aufzugsschacht.
Die Signalleitungen sind unter Putz verlegt oder hängen im Aufzugsschacht. Die Aufzugssteuerung
4 kommuniziert mit der Erkennungsvorrichtung 3 bidirektional in einem Netzwerk, wie
einem Festnetzwerk oder einem Funknetzwerk gemäss bekannten und bewährten Netzwerk-Protokollen
wie dem Transmission Control Protocol / Internet-Protocol (TCP/IP) oder Internet Packet
Exchange (IPX). Die Aufzugssteuerung 4 übermittelt mindestens eine Aufzugszustandsinformation
und mindestens eine Aufzugsrufinformation an die Erkennungsvorrichtung 3. Dazu weisen
die Aufzugssteuerung 4 und die Erkennungsvorrichtung 3 jeweils mindestens einen Netzwerkadapter
auf.
[0032] Beispielsweise weist die Aufzugsanlage 1 gemäss Fig. 1 auf dem obersten Stockwerk
S20 eine Aufzugssteuerung 4 sowie auf jedem Stockwerk S01, S02, ... S18, S19, S20
eine Erkennungsvorrichtung 301, 302, ... 318, 319, 320 auf, während die Aufzugsanlage
1 gemäss Fig. 4 eine mit der Aufzugssteuerung 4 kombinierte Erkennungsvorrichtung
3 auf dem Stockwerk S02 aufweist. Die Erkennungsvorrichtung 3 kann ein allein stehendes
Gerät sein, mit eigenem Gehäuse, eigener elektrischer Stromversorgung, eigenem Prozessor,
eigenem computerlesbaren Datenspeicher, eigenem Netzwerkadapter, eigener Antenne 36,
eigener Ausgabevorrichtung 30, eigener Tastatur, usw.. Die Erkennungsvorrichtung 3
kann aber auch weitgehend oder vollständig in die Aufzugssteuerung 4 integriert sein,
und beispielsweise als gedruckte Schaltung mit eigenem Prozessor, eigenem computerlesbaren
Datenspeicher, eigenem Netzwerkadapter, eigener Antenne 36, eigener Ausgabevorrichtung
30, eigener Tastatur, usw. in das Gehäuse der Aufzugsschaltung 4 geschoben sein. Üblicherweise
ist auf jedem Stockwerk S01 bis S20 mindestens eine Aufzugstür angeordnet. In den
Ausführungsbeispielen gemäss Fig. 2 und 4 sind auf dem Stockwerk S02 zwei Aufzugstüren
200, 201 angeordnet, wobei eine Erkennungsvorrichtung 302 nahe einer Aufzugstür 200
angeordnet ist. Die Erkennungsvorrichtung 3 ist beispielsweise an einer Gebäudewand
montiert oder steht isoliert in einem Raum wie der Lobby vor der Aufzugstür.
[0033] Die
Erkennungsvorrichtung 3 kommuniziert per Funknetzwerk mit mindestens einem mobilen Gerät 6. Dazu verfügt
die Erkennungsvorrichtung 3 über mindestens eine Antenne 36. Die Erkennungsvorrichtung
3 weist mindestens einen Prozessor und mindestens einen computerlesbaren Datenspeicher
auf. Aus dem computerlesbaren Datenspeicher wird mindestens ein Kommunikations-Computerprogramm-Mittel
in den Prozessor geladen und ausgeführt. Das Kommunikations-Computerprogramm-Mittel
steuert das Senden und Empfangen der Antenne 36. Die Erkennungsvorrichtung 3 weist
auch mindestens eine Ausgabevorrichtung 30 auf. Aus dem computerlesbaren Datenspeicher
wird mindestens ein Anwendungs-Computerprogramm-Mittel in den Prozessor geladen und
ausgeführt. Das ausgeführte Anwendungs-Computerprogramm-Mittel gibt mindestens eine
von der Aufzugssteuerung 4 übermittelte Aufzugszustandsinformation 19 und/oder Aufzugsrufinformation
20 auf der Ausgabevorrichtung 30 aus. Die Aufzugszustandsinformation 19 und Aufzugsrufinformation
20 sind im computerlesbaren Datenspeicher der Ausgabevorrichtung 30 speicherbar.
[0034] Das
mobile Gerät 6 wird vom Passagier getragen und ist beispielsweise ein Mobiltelefon und/oder ein
Computer mit mindestens einer Sende-Empfangsvorrichtung 63. Das mobile Gerät 6 weist
mindestens einen Prozessor und mindestens einen computerlesbaren Datenspeicher und
mindestens eine elektrische Stromversorgung auf. Aus dem computerlesbaren Datenspeicher
wird mindestens ein Kommunikations-Computerprogramm-Mittel in den Prozessor geladen
und ausgeführt. Das Kommunikations-Computerprogramm-Mittel steuert das Senden und
Empfangen der Sende-Empfangsvorrichtung 63 im Funknetzwerk.
[0035] Für die Kommunikation der Erkennungsvorrichtung 3 mit der Sende-Empfangsvorrichtung
63 des mobilen Geräts 6 lassen sich bekannte lokale Funknetzwerke von bis zum 300
Metern Empfangsreichweite wie Bluetooth (IEEE 802.15.1), ZigBee (IEEE 802.15.4) oder
Wi-Fi(IEEE 802.11) mit einer Frequenz von beispielsweise 800/900 MHz oder 2.46 GHz
verwenden. In den Ausführungsbeispielen gemäss der Fig. 3 und 6 ist diese Kommunikation
durch gekrümmte Dreifachkreissegmente dargestellt. Das Funknetzwerk erlaubt eine bidirektionale
Kommunikation gemäss bekannten und bewährten Netzwerk-Protokollen wie das Transmission
Control Protocol / Internet-Protocol (TCP/IP) oder Internet Packet Exchange (IPX).
[0036] Das Kommunikations-Computerprogramm-Mittel der Erkennungsvorrichtung 3 kann mit der
Sende-Empfangsvorrichtung 63 im Funknetzwerk kommunizieren und mindestens ein Anwendungs-Computerprogramm
sowie mindestens eine Aufzugszustandsinformation 18 und mindestens eine Aufzugsrufinformation
19 an eine Netzwerk-Adresse der Sende-Empfangsvorrichtung 63 senden. Das von der Sende-Empfangsvorrichtung
63 empfangene Anwendungs-Computerprogramm-Mittel wird im computerlesbaren Datenspeicher
des mobilen Geräts 6 gespeichert und ist dort in den Prozessor des mobilen Geräts
6 ladbar und ausführbar. In gleicher Weise werden die von der Sende-Empfangsvorrichtung
63 empfangene Aufzugszustandsinformation 19 und/oder die Aufzugsrufinformation 20
im computerlesbaren Datenspeicher des mobilen Geräts 6 gespeichert.
[0037] Das Anwendungs-Computerprogramm-Mittel im mobilen Gerät 6 kann auch ein vorinstallierter
Webbrowser wie Internet Explorer, Mozilla Firefox, Opera Mobile, Thunderhawk, usw.
sein. In der Erkennungsvorrichtung 3 ist ein Webserver wie Apache http Server, Jakarta
Tomcat, usw. installiert. Das Anwendungs-Computerprogramm-Mittel in der Erkennungsvorrichtung
3 benutzt den Webserver zur Kommunikation zwischen Erkennungsvorrichtung 3 und mobilem
Gerät 6 über das Funknetzwerk, wenn das mobile Gerät 6 den Webbrowser benutzt.
[0038] Das Anwendungs-Computerprogramm-Mittel steuert mindestens eine Ausgabevorrichtung
60 des mobilen Geräts 6 an. Die Ausgabevorrichtung 60 weist akustische Mittel wie
einen Lautsprecher, ein Mikrophon und/oder optische Mittel wie einen Bildschirm auf.
Das ausgeführte Anwendungs-Computerprogramm-Mittel gibt die Aufzugszustandsinformation
19 und/oder die Aufzugsrufinformation 20 auf der Ausgabevorrichtung 60 aus.
[0039] Mindestens eine
Meldevorrichtung 5 ist nahe der Aufzugsanlage 1 angebracht. Beispielsweise weist die Aufzugsanlage 1
gemäss Fig. 1 auf dem obersten Stockwerk S20 eine Meldevorrichtung 520 und auf den
anderen Stockwerken S01, S02, ... S18, S19 mehrere Meldevorrichtungen 501, 501', 502,
502', ... 518, 518', 519, 519' auf, während die Aufzugsanlage 1 gemäss Fig. 4 auf
jedem Stockwerk S01, S02, ... S06, S05, S06 mehrere Meldevorrichtungen 501, 501',
502, 502', ... 506, 506', 507, 507', 508, 508' aufweist. Wie in den Ausführungsbeispielen
gemäss Fig. 2 und 4 gezeigt, kann eine Meldevorrichtung 502, 502' nahe und/oder an
einer Aufzugstür 21 oder entfernt von Aufzugstüren 200, 201 auf einem Stockwerk S02
angebracht sein. Die Meldevorrichtung 5 ist beispielsweise ein RFID-Transponder mit
mindestens einem computerlesbaren Datenspeicher und mindestens einem Prozessor und
mindestens einer Spule 56.
[0040] Das mobile Gerät 6 weist eine
weitere Sende-Empfangsvorrichtung 65 für eine Kommunikation per Funknetzwerk mit der Meldevorrichtung 5 auf. Die Kommunikation
zwischen der Meldevorrichtung 5 und der weiteren Sende-Empfangsvorrichtung 65 kann
bidirektional sein. Aus dem computerlesbaren Datenspeicher des mobilen Geräts 6 wird
mindestens ein Kommunikations-Computerprogramm-Mittel in den Prozessor geladen und
ausgeführt. Das Kommunikations-Computerprogramm-Mittel steuert das Senden und Empfangen
der weiteren Sende-Empfangsvorrichtung 65. Die Kommunikation zwischen der weiteren
Sende-Empfangsvorrichtung 65 und der Meldevorrichtung 5 verfolgt in einem Nahfeld-Funknetzwerk
von bis zu einem Meter Empfangsreichweite bei Funkfrequenzen von beispielsweise 125
kHz, 13.56 MHz, 2.46 GHz, usw.. Hierzu zeigt Fig. 7 ein
Flussdiagramm eines Teils des Verfahrens zum Bedienen einer Aufzugsanlage 1.
[0041] Im
Verfahrensschritt A wird das mobile Gerät 6 in die Empfangsreichweite der Meldevorrichtung 5 gebracht.
Die Meldevorrichtung 5 nimmt über die Spule 56 induktiv Energie aus einem elektromagnetischen
Feld der weiteren Sende-Empfangsvorrichtung 65 auf und wird über mindestens ein Aktivierungssignal
10 so energetisch aktiviert. Die energetische Aktivierung erfolgt automatisch, sobald
sich die weiteren Sende-Empfangsvorrichtung 65 in der Empfangsreichweite der Spule
56 der Meldevorrichtung 5 von einigen Zentimetern bis zu einem Meter befindet.
[0042] Sobald die Meldevorrichtung 5 energetisch aktiviert ist, liest im
Verfahrensschritt B der Prozessor der Meldevorrichtung 5 mindestens eine im computerlesbaren Datenspeicher
abgelegte Netzwerk-Adresse 11 der Erkennungsvorrichtung 3 aus, welche Netzwerk-Adresse
11 über die Spule 56 an die weitere Sende-Empfangsvorrichtung 65 gesendet wird. Die
energetische Aktivierung der Meldevorrichtung 5 und das Senden der Netzwerk-Adresse
11 der Erkennungsvorrichtung 3 an die weitere Sende-Empfangsvorrichtung 65 erfolgt
berührungslos. Die weitere Sende-Empfangsvorrichtung 65 empfängt die gesendete Netzwerk-Adresse
11 der Erkennungsvorrichtung 3.
[0043] Im
Verfahrensschritt C verwendet das mobile Gerät 6 die empfangene Netzwerk-Adresse 11 der Erkennungsvorrichtung
3 und sendet mit der Sende-Empfangsvorrichtung 63 mindestens einen Identifikations-Code
12 an die empfangene Netzwerk-Adresse 11 der Erkennungsvorrichtung 3. Die Erkennungsvorrichtung
3 empfängt den Identifikations-Code 12.
[0044] Im
Verfahrensschritt D wird der empfangene Identifikations-Code 12 von der Erkennungsvorrichtung 3 erkannt.
Dazu wird aus dem computerlesbaren Datenspeicher mindestens ein Erkennungs-Computerprogramm-Mittel
in den Prozessor geladen. Das Erkennungs-Computerprogramm-Mittel steuert die Überprüfung
des Identifikations-Codes 12 durch die Erkennungsvorrichtung 3. Weiter werden Passagierdaten
aus dem computerlesbaren Datenspeicher in den Prozessor geladen und mit dem empfangenen
Identifikations-Code 12 verglichen. Für einen positiv überprüften Identifikations-Code
12 wird mindestens ein Passagiererkennungssignal 13 an die Aufzugssteuerung 4 übermittelt.
Für einen negativen überprüften Identifikations-Code 12 wird mindestens ein Alarmsignal
14 versendet. Daraufhin wird im
Verfahrensschritt E mindestens eine Alarmhandlung vorgenommen. Die Alarmhandlung besteht beispielsweise
in einer Benachrichtigung durch das Alarmsignal 14 eines Sicherheitsdienstes und/oder
der Polizei.
[0045] Im
Verfahrensschritt F wird von der Aufzugssteuerung 4 für ein empfangenes Passagiererkennungssignal 13
mindestens ein Aufzugsruf 15 getätigt bzw. mehrere mögliche Zielstockwerke ermittelt.
Beispielsweise ist der Aufzugsruf 15 mindestens ein Zielruf, der Rufinformationen
zu einem Einsteigestockwerk und einem Zielstockwerk eines Passagiers umfasst. Es ist
aber auch möglich, dass der Aufzugsruf 15 eine Kombination aus mindestens einem Stockwerkruf
und mindestens einem Kabinenruf ist, wobei der Stockwerkruf Informationen zu einem
Einsteigestockwerk umfasst und der Kabinenruf Informationen zu einem Zielstockwerk
umfasst.
[0046] Die Aufzugssteuerung 4 steuert über das Steuerungs-Computerprogramm-Mittel das Verfahren
der Aufzugskabine 2 über den Aufzugsantrieb und das Öffnen und Schliessen der Aufzugstür
über den Türantrieb. Somit wird im
Verfahrensschritt G die Aufzugskabine 2 vom Aufzugsantrieb in das Einsteigestockwerk verfahren, vom Türantrieb
wird die Aufzugstür geöffnet und der Passagier kann die Aufzugskabine 2 betreten.
Danach schliesst der Türantrieb die Aufzugstür und die Aufzugskabine 1 wird vom Aufzugsantrieb
in das Zielstockwerk verfahren, wo der Türantrieb die Aufzugstür öffnet und der Passagier
die Aufzugskabine 2 verlässt.
[0047] Unabhängig von all den bisherigen Verfahrensschritten B bis G, wird im
Verfahrensschritt H die Sende-Empfangsvorrichtung 63 in die Empfangsreichweite des Funknetzwerks der
Aufzugsanlage 4 gebracht, beispielsweise in dem ein Passagier das mobile Gerät 6 in
das Gebäude der Aufzugsanlage 4 trägt. Die Verfahrensschritte A und H können somit
im geringen zeitlichen Versatz erfolgen. Die Sende-Empfangsvorrichtung 63 meldet sich
mit mindestens einem Anfragesignal 16 im Funknetzwerk.
[0048] Im
Verfahrensschritt I wird vom Koordinations-Computerprogramm-Mittel eine Netzwerk-Adresse der Sende-Empfangsvorrichtung
63 ermittelt bzw. wird der Sende-Empfangsvorrichtung 63 eine Netzwerk-Adresse zugeteilt.
Die Netzwerk-Adresse der Sende-Empfangsvorrichtung 63 wird in der Verbindungstabelle
eingetragen und steht der Erkennungsvorrichtung 3 zur Verfügung.
[0049] Im
Verfahrensschritt J sendet die Erkennungsvorrichtung 3 mindestens ein Kontaktaufnahmesignal 17 an die
Netzwerk-Adresse der Sende-Empfangsvorrichtung 63. Mit dem Kontaktaufnahmesignal 17
wird das mobile Gerät 6 angefragt, ob in seinem computerlesbaren Datenspeicher mindestens
ein Anwendungs-Computerprogramm-Mittel gespeichert ist. Die Sende-Empfangsvorrichtung
63 empfängt das Kontaktaufnahmesignal und prüft im
Verfahrensschritt K, ob ein Anwendungs-Computerprogramm-Mittel im computerlesbaren Datenspeicher des mobilen
Geräts 6 gespeichert ist. Falls dem nicht so ist, sendet die Sende-Empfangsvorrichtung
63 mindestens ein Verneinungssignal 18, woraufhin im
Verfahrensschritt L die Erkennungsvorrichtung 3 mindestens ein Anwendungs-Computerprogramm-Mittel an
die Sende-Empfangsvorrichtung 63 sendet, welche das empfangene Anwendungs-Computerprogramm-Mittel
im computerlesbaren Datenspeicher des mobilen Geräts 6 speichert.
[0050] Falls ein Anwendungs-Computerprogramm-Mittel im computerlesbaren Datenspeicher des
mobilen Geräts 6 gespeichert ist, wird dieser im
Verfahrensschritt M in den Prozessor des mobilen Geräts 6 geladen und ausgeführt. Das Anwendungs-Computerprogramm-Mittel
steuert die Ausgabevorrichtung 60 des mobilen Geräts 6 an. Die Erkennungsvorrichtung
3 sendet mindestens eine Aufzugszustandsinformation 19 und/oder mindestens eine Aufzugsrufinformation
20 an die Sende-Empfangsvorrichtung 63. Die Sende-Empfangsvorrichtung 63 empfängt
die Aufzugszustandsinformation 19 und/oder die Aufzugsrufinformation 20. Das Anwendungs-Computerprogramm-Mittel
gibt die empfangene Aufzugszustandsinformation 19 und/oder Aufzugsrufinformation 20
auf der Ausgabevorrichtung 60 aus. Die gleiche Aufzugszustandsinformation 19 und die
gleiche Aufzugsrufinformation 20 kann von der Erkennungsvorrichtung 3 auch auf der
Ausgabevorrichtung 30 der Erkennungsvorrichtung 3 ausgegeben werden.
[0051] Der Passagier erhält so eine Aufzugszustandsinformation 19 und/oder eine Aufzugsrufinformation
20. Die Aufzugszustandsinformation 19 gibt dem Passagier an, in welchen Betriebszustand
sich die Aufzugsanlage 1 befindet, zu welchem Grad die Aufzugsanlage 1 verfügbar ist.
Eine positive Aufzugszustandsinformation 19 lautet beispielsweise: "100% Verfügbarkeit",
eine negative Aufzugszustandsinformation 18 lautet beispielsweise: "70% Verfügbarkeit,
Aufzug B bis 14:30 Uhr in Wartung". Die Aufzugsrufinformation 20 gibt dem Passagier
eine Rufquittierung und/oder eine Weginformation aus. Die Weginformation informiert
den Passagier, welcher Aufzug und/oder welche Aufzugskabine 2 vorgesehen ist, um den
Passagier zu verfahren. Auch führt die Weginformation den Passagier von seinem augenblicklichen
Standpunkt zur Aufzugskabine 2. Beispielsweise lautet eine Aufzugsrufinformation 20:
"Bitte begeben Sie sich 10 Meter nach links und nehmen Sie Aufzug C". Die Aufzugsrufinformation
19 gibt ferner das Einsteigestockwerk und das Zielstockwerk an. Auch gibt die Aufzugsrufinformation
20 dem Passagier die erwartete Ankunftszeit der Aufzugskabine 2 auf dem Einsteigestockwerk
und/oder die Ankunftszeit der Aufzugskabine 2 auf dem Zielstockwerk an. Beispielsweise
lautet eine Aufzugsrufinformation 20: "Die geschätzte Ankunftszeit der Aufzugskabine
erfolgt in 12 Sekunden". Die Aufzugszustandsinformation 18 und die Aufzugsrufinformation
20 werden permanent aktualisiert. Die Aufzugszustandsinformation 19 und die Aufzugsrufinformation
20 lassen sich optisch und/oder akustisch als mehr oder weniger lang blinkende Lichter,
Tonfolgen, Signalfolgen, usw. ausgeben.
[0052] Im
Verfahrensschritt N wählt der Passagier das Zielstockwerk neu bzw. wählt ein Zielstockwerk aus mehreren
möglichen Zielstockwerken aus. Für eine Änderung des Zielstockwerks wählt der Passagier
das als Aufzugsrufinformation 20 auf der Ausgabevorrichtung 30, 60 ausgegebene Zielstockwerk
mit dem mobilen Gerät 6 und/oder mit der Erkennungsvorrichtung 3 ab und wählt dafür
ein Zielstockwerk neu. Zum Auswählen eines Zielstockwerkes werden dem Passagier als
Aufzugsrufinformation 20 mehrere von der Aufzugssteuerung 4 ermittelte mögliche Zielstockwerke
auf der Ausgabevorrichtung 30, 60 ausgegeben. Der Passagier wählt mit dem mobilen
Gerät 6 und/oder mit der Erkennungsvorrichtung 3 ein Stockwerk aus den möglichen Zielstockwerken
aus. Das vom Passagier neu gewählte Zielstockwerk bzw. das vom Passagier ausgewählte
Zielstockwerk wird als Passagierbestätigungssignal 21 an die Aufzugssteuerung 4 übermittelt.
Die Aufzugssteuerung 4 empfängt das Passagierbestätigungssignal 21 und das Steuerungs-Computerprogramm-Mittel
korrigiert den Aufzugsruf 15. Das Steuerungs-Computerprogramm-Mittel steuert das Verfahren
der Aufzugskabine 2 in das vom Passagier neu gewählte Zielstockwerk bzw. in das vom
Passagier ausgewählte Zielstockwerk.
[0053] Beispielsweise weist das mobile Gerät 6 und/oder die Erkennungsvorrichtung 3 mindestens
eine Tastatur auf, über die der Passagier das Zielstockwerk per Hand ändern kann.
Der Benutzer gibt das Zielstockwerk "18" per Hand als Zahlenfolge "1" und "8" auf
der Tastatur ein. Die Tastatur kann auch ein berührungsempfindlicher Tastschirm sein.
Beispielsweise kann der Benutzer durch Tastaturbetätigung einen Cursor über mögliche
Zielruf-Anzeigen bewegen und ebenfalls durch Tastaturbetätigung den Cursor über einer
Zielruf-Anzeige anhalten und so einen entsprechenden, geänderten Aufzugsruf tätigen,
der als Passagierbestätigungssignal 21 an die Aufzugssteuerung 4 übermittelt wird.
[0054] Fig. 8 zeigt eine
nachgerüstete Aufzugsanlage 1' der Erfindung. Die bestehende Aufzugsanlage 1' umfasst mindestens eine Aufzugskabine
2 und mindestens eine bestehende Aufzugssteuerung 4'. Die bestehende Aufzugssteuerung
4' ist über Signalleitungen mit den bestehenden Bestandteilen der bestehenden Aufzugsanlage
1' wie Aufzugsantrieb, Aufzugskabine 2, Türantrieb, Schachtinformation, usw. verbunden.
Die bestehende Aufzugssteuerung 4' weist mindestens einen Prozessor und mindestens
einen computerlesbaren Datenspeicher und mindestens eine elektrische Stromversorgung
auf. Aus dem computerlesbaren Datenspeicher wird mindestens ein Steuerungs-Computerprogramm-Mittel
in den Prozessor geladen und ausgeführt. Das Steuerungs-Computerprogramm-Mittel steuert
das Verfahren der Aufzugskabine 2 über den Aufzugsantrieb und das Öffnen und Schliessen
der Aufzugstür über den Türantrieb. Von der Schachtinformation erhält die bestehende
Aufzugssteuerung 4' Informationen über die aktuelle Position der Aufzugskabine 2 im
Aufzugsschacht. Die Signalleitungen sind unter Putz verlegt oder hängen im Aufzugsschacht.
[0055] Um eine bestehende Aufzugsanlage 1' auf eine erfindungsgemässe Aufzugsanlage 1 gemäss
Fig. 1 bis 6 nachzurüsten, wird in einem Schritt mindestens eine Erkennungsvorrichtung
3 in Wirkverbindung mit der bestehenden Aufzugssteuerung 4' installiert. In einem
weiteren Schritt wird mindestens eine Meldevorrichtung 5 nahe der Aufzugsanlage 1'
installiert. Sowohl die Erkennungsvorrichtung 3 als auch die Meldevorrichtung 5 sind
vorgängig beschrieben worden, so dass auf diese Beschreibungen verwiesen wird. Insbesondere
kommuniziert die Erkennungsvorrichtung 3 per Funknetzwerk mit der Sende-Empfangsvorrichtung
63 des mobilen Geräts 6 und die Meldevorrichtung 5 kommuniziert per Funknetzwerk mit
der weiteren Sende-Empfangsvorrichtung 65 des mobilen Geräts 6.
[0056] Zum Nachrüsten der bestehenden Aufzugsanlage 1' zu einer Aufzugsanlage 1 wird in
einem weiteren Schritt mindestens eine Steuerung 4'' installiert. Die Steuerung 4''
realisiert die Wirkverbindung der Erkennungsvorrichtung 3 mit der bestehenden Aufzugssteuerung
4'. Die Steuerung 4'' wird über mindestens eine Signalleitung 401 mit der Erkennungsvorrichtung
3 verbunden und sie wird über mindestens eine weitere Signalleitung 402 mit der bestehenden
Aufzugssteuerung 4' verbunden. Die Steuerung 4'' kann ein allein stehendes Gerät sein,
mit eigenem Gehäuse, eigener elektrischer Stromversorgung, eigenem Prozessor, eigenem
computerlesbaren Datenspeicher, eigenem Netzwerkadapter, usw.. Die Steuerung 4'' kann
aber auch weitgehend oder vollständig in die Erkennungsvorrichtung 3 integriert sein,
und beispielsweise als gedruckte Schaltung mit eigenem Prozessor, eigenem computerlesbaren
Datenspeicher, eigenem Netzwerkadapter, usw. in das Gehäuse der Erkennungsvorrichtung
3 geschoben sein.
[0057] Die Signalleitungen 401, 402 sind beispielsweise ein Datenbus eines Festnetzwerks
gemäss bekannten und bewährten Netzwerk-Protokollen. Gerade bei älteren Aufzugsanlagen
1' ist es aber auch möglich, dass die Signalleitungen 401, 402 analoge Signalleitungen
sind, die an der bestehenden Aufzugssteuerung 4' mit Eingängen und Ausgängen zu Stockwerk-Terminals
bzw. Aufzugskabinen-Terminals verbunden werden.
[0058] Dadurch, dass die Steuerung 4'' zwischen der Erkennungsvorrichtung 3 und der bestehenden
Aufzugssteuerung 4' platziert ist, kommuniziert die Erkennungsvorrichtung 3 bzw. das
mobile Gerät 6 mittelbar durch die Steuerung 4'' mit der bestehenden Aufzugssteuerung
4'. Somit wird im
Verfahrensschritt D von der Erkennungsvorrichtung 3 für einen positiv überprüften Identifikations-Code
12 mindestens ein Passagiererkennungssignal 13 an die Steuerung 4'' übermittelt. Von
der Steuerung 4'' wird für ein empfangenes Passagiererkennungssignal 13 mindestens
ein Aufzugsruf 15 an die bestehende Aufzugssteuerung 4' übermittelt.
[0059] Auf diese Art und Weise kann die Steuerung 4'' im
Verfahrensschritt F als Aufzugsruf 15 mindestens einen Zielruf tätigen oder die Steuerung 4'' kann als
Aufzugsruf 15 mindestens einen Stockwerkruf und mindestens einen Kabinenruf tätigen.
Dazu simuliert die Steuerung 4'' einen Aufzugsruf 15, in dem ohne dass eine Taste
eines Stockwerk-Terminals bzw. Aufzugskabinen-Terminals betätigt wird, an die entsprechenden
Eingänge und Ausgänge der bestehenden Aufzugssteuerung 4' ein Aufzugsrufsignal angelegt
wird. Für einen Stockwerkruf von einem Einsteigestockwerk erzeugt die Steuerung 4''
ein Aufzugsrufsignal an dem Eingang der bestehenden Aufzugssteuerung 4' zu dem Stockwerk-Terminal
des Einsteigestockwerks. Für einen Kabinenruf aus der Aufzugskabine 2 erzeugt die
Steuerung 4'' ein Aufzugsrufsignal auf das Zielstockwerk an dem Eingang der bestehenden
Aufzugssteuerung 4' zum Aufzugskabinen-Terminal. Für einen Zielruf von einem Einsteigestockwerk
auf ein Zielstockwerk erzeugt die Steuerung 4'' ein Aufzugsrufsignal an dem Eingang
der bestehenden Aufzugssteuerung 4' zu dem Stockwerk-Terminal des Einsteigestockwerks
und ein Aufzugsrufsignal auf das Zielstockwerk an dem Eingang der bestehenden Aufzugssteuerung
4' zum Aufzugskabinen-Terminal.
[0060] Die Steuerung 4'' kommuniziert mit der Erkennungsvorrichtung 3 und der bestehenden
Aufzugssteuerung 4' bidirektional in einem Netzwerk, wie einem Festnetzwerk oder einem
Funknetzwerk gemäss bekannten und bewährten Netzwerk-Protokollen. Bei Kenntnis der
vorliegenden Erfindung ist es natürlich auch möglich, die bisherige Aufzugssteuerung
4' durch eine neue Aufzugssteuerung 4 gemäss der Ausführungsform der Fig. 1 bis 6
zu ersetzen, welche neue Aufzugssteuerung 4 die Funktionen der bisherigen Aufzugssteuerung
4' und die der Steuerung 4'' erfüllt.
[0061] Im
Verfahrensschritt I wird von der Erkennungsvorrichtung 3 mindestens eine Aufzugszustandsinformation 19
und/oder mindestens eine Aufzugsrufinformation 20 an die Netzwerk-Adresse der Sende-Empfangsvorrichtung
63 gesendet. Im
Verfahrensschritt M wird an der Ausgabevorrichtung 30 der Erkennungsvorrichtung 3 mindestens eine Aufzugszustandsinformation
19 und/oder mindestens eine Aufzugsrufinformation ausgegeben bzw. wird die Aufzugszustandsinformation
19 und/oder die Aufzugsrufinformation 20 von der Sende-Empfangsvorrichtung 63 empfangen
und die empfangene Aufzugszustandsinformation 19 und/oder Aufzugsrufinformation 20
wird auf der Ausgabevorrichtung 60 des mobilen Geräts 6 ausgegeben.
[0062] Im
Verfahrensschritt N wählt der Passagier mindestens ein Zielstockwerk der ausgegebenen Aufzugsrufinformation
20 mit dem mobilen Gerät 6 und/oder mit der Erkennungsvorrichtung 3 neu. Von der Erkennungsvorrichtung
3 und/oder von der Sende-Empfangsvorrichtung 63 wird ein neu gewähltes Zielstockwerk
als Passagierbestätigungssignal 21 an die Steuerung 4'' übermittelt. Entsprechend
wählt der Passagier eines aus mehreren möglichen Zielstockwerken der ausgegebenen
Aufzugsrufinformation 20 mit dem mobilen Gerät 6 und/oder mit der Erkennungsvorrichtung
3 aus. Von der Erkennungsvorrichtung 3 und/oder von der Sende-Empfangsvorrichtung
63 wird ein ausgewähltes Zielstockwerk als Passagierbestätigungssignal 21 an die Steuerung
4'' übermittelt. Das Passagierbestätigungssignal 21 wird von der Steuerung 4'' empfangen.
Der Aufzugsruf 15 wird von der Steuerung 4'' gemäss dem empfangenen Passagierbestätigungssignal
21 korrigiert und von der Steuerung 4'' wird mindestens ein korrigierter Aufzugsruf
15 an die bestehende Aufzugssteuerung 4' übermittelt.
1. Aufzugsanlage (1) mit mindestens einer Aufzugskabine (2), mit mindestens einer Aufzugssteuerung
(4) und mit mindestens einem mobilen Gerät (6); wobei die Aufzugssteuerung (4) mindestens
eine Erkennungsvorrichtung (3) aufweist, das mobile Gerät (6) mindestens eine Sende-Empfangsvorrichtung
(63) aufweist, und die Erkennungsvorrichtung (3) und die Sende-Empfangsvorrichtung
(63) per Funknetzwerk miteinander kommunizieren, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Meldevorrichtung (5) nahe der Aufzugsanlage (1) angebracht ist; dass
das mobile Gerät (6) eine weitere Sende-Empfangsvorrichtung (65) aufweist; und dass
die Meldevorrichtung (5) und die weitere Sende-Empfangsvorrichtung (65) per Funknetzwerk
miteinander kommunizieren.
2. Aufzugsanlage (1) gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die weitere Sende-Empfangsvorrichtung (65) mindestens ein Aktivierungssignal (10)
an die Meldevorrichtung (5) sendet; dass die Meldevorrichtung (5) das Aktivierungssignal
(10) empfängt; dass das empfangene Aktivierungssignal (10) die Meldevorrichtung (5)
aktiviert; und dass die aktivierte Meldevorrichtung (5) mindestens eine Netzwerk-Adresse
(11) der Erkennungsvorrichtung (3) an die weitere Sende-Empfangsvorrichtung (65) sendet.
3. Aufzugsanlage (1) gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das mobile Gerät (6) mit seiner Sende-Empfangsvorrichtung (63) mindestens einen Identifikations-Code
(12) an die empfangene Netzwerk-Adresse (11) der Erkennungsvorrichtung (3) sendet,
dass die Erkennungsvorrichtung (3) den Identifikations-Code (12) empfängt; und dass
die Erkennungsvorrichtung (3) den empfangenen Identifikations-Code (12) überprüft.
4. Aufzugsanlage (1) gemäss Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Erkennungsvorrichtung (3) für einen positiv überprüften Identifikations-Code
(12) mindestens ein Passagiererkennungssignal (13) an die Aufzugssteuerung (4) übermittelt;
und dass die Erkennungsvorrichtung (3) für einen negativen überprüften Identifikations-Code
(12) mindestens ein Alarmsignal (14) versendet.
5. Aufzugsanlage (1) gemäss Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufzugssteuerung (4) das Passagiererkennungssignal (13) empfängt; und dass die
Aufzugssteuerung (4) für das empfangene Passagiererkennungssignal (13) mindestens
einen Aufzugsruf (15) tätigt.
6. Aufzugsanlage (1) gemäss einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Erkennungsvorrichtung (3) mindestens eine Aufzugszustandsinformation (19) und/oder
mindestens eine Aufzugsrufinformation (20) auf mindestens einer Ausgabevorrichtung
(30) der Erkennungsvorrichtung (3) ausgibt.
7. Aufzugsanlage (1) gemäss einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Erkennungsvorrichtung (3) mindestens eine Aufzugszustandsinformation (19) und/oder
mindestens eine Aufzugsrufinformation (20) an eine Netzwerk-Adresse der Sende-Empfangsvorrichtung
(63) sendet.
8. Aufzugsanlage (1) gemäss Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Sende-Empfangsvorrichtung (63) die Aufzugszustandsinformation (19) und/oder die
Aufzugsrufinformation (20) empfängt; und dass das mobile Gerät (6) die empfangene
Aufzugszustandsinformation (19) und/oder Aufzugsrufinformation (20) auf mindestens
einer Ausgabevorrichtung (60) des mobilen Geräts (6) ausgibt, wobei die Ausgabevorrichtung
(30, 60) als Aufzugsrufinformation (20) mindestens eine Rufquittierung ausgibt, wobei
die Ausgabevorrichtung (30, 60) als Aufzugsrufinformation (20) mindestens eine Weginformation
ausgibt, oder wobei die Ausgabevorrichtung (30, 60) als Aufzugsrufinformation (20)
eine Ankunftszeit der Aufzugskabine (2) auf dem Einsteigestockwerk und/oder eine Ankunftszeit
der Aufzugskabine (2) auf dem Zielstockwerk ausgibt.
9. Aufzugsanlage (1) gemäss Anspruch 6 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausgabevorrichtung (30, 60) als Aufzugsrufinformation (20) mindestens ein Zielstockwerk
ausgibt, dass ein Zielstockwerk mit dem mobilen Gerät (6) und/oder mit der Erkennungsvorrichtung
(3) neu wählbar ist; und dass die Erkennungsvorrichtung (3) und/oder die Sende-Empfangsvorrichtung
(63) ein neu gewähltes Zielstockwerk als Passagierbestätigungssignal (21) an die Aufzugssteuerung
(4) übermittelt.
10. Aufzugsanlage (1) gemäss Anspruch 6 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausgabevorrichtung (30, 60) als Aufzugsinformation (20) mehrere mögliche Zielstockwerke
ausgibt; dass ein Zielstockwerk mit dem mobilen Gerät (6) und/oder mit der Erkennungsvorrichtung
(3) auswählbar ist; und dass die Erkennungsvorrichtung (3) und/oder die Sende-Empfangsvorrichtung
(63) ein ausgewähltes Zielstockwerk als Passagierbestätigungssignal (21) an die Aufzugssteuerung
(4) übermittelt.
11. Aufzugsanlage (1) gemäss einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Erkennungsvorrichtung (3) und die Sende-Empfangsvorrichtung (63) in einem lokalen
Funknetzwerk miteinander kommunizieren; und dass die Meldevorrichtung (5) und die
weitere Sende-Empfangsvorrichtung (65) in einem Nahfeld-Funknetzwerk miteinander kommunizieren.
12. Aufzugsanlage (1) gemäss einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Meldevorrichtung (5) ein RFID-Transponder ist.
13. Verfahren zum Bedienen einer Aufzugsanlage (1) mit mindestens einer Aufzugskabine
(2), mit mindestens einer Aufzugssteuerung (4) und mit mindestens einem mobilen Gerät
(6); wobei die Aufzugssteuerung (4) mindestens eine Erkennungsvorrichtung (3) aufweist,
das mobile Gerät (6) mindestens eine Sende-Empfangsvorrichtung (63) aufweist, und
die Erkennungsvorrichtung (3) und die Sende-Empfangsvorrichtung (63) per Funknetzwerk
miteinander kommunizieren, dadurch gekennzeichnet, dass von einer weiteren Sende-Empfangsvorrichtung (65) des mobilen Geräts (6) mindestens
ein Aktivierungssignal (10) an mindestens eine Meldevorrichtung (5) nahe der Aufzugsanlage
(1) gesendet wird; dass das Aktivierungssignal (10) von der Meldevorrichtung (5) empfangen
wird; dass die Meldevorrichtung (5) durch das empfangene Aktivierungssignal (10) aktiviert
wird; und dass von der aktivierten Meldevorrichtung (5) mindestens eine Netzwerk-Adresse
(11) der Erkennungsvorrichtung (3) an die weitere Sende-Empfangsvorrichtung (65) gesendet
wird.
14. Verfahren gemäss Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass vom mobilen Gerät (6) mit seiner Sende-Empfangsvorrichtung (63) mindestens ein Identifikations-Code
(12) an die empfangene Netzwerk-Adresse (11) der Erkennungsvorrichtung (3) gesendet
wird.
15. Verfahren gemäss Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Identifikations-Code (12) von der Erkennungsvorrichtung (3) empfangen wird; und
dass der empfangenen Identifikations-Code (12) von der Erkennungsvorrichtung (3) überprüft
wird.
16. Verfahren gemäss Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass von der Erkennungsvorrichtung (3) für einen positiv überprüften Identifikations-Code
(12) mindestens ein Passagiererkennungssignal (13) an die Aufzugssteuerung (4) übermittelt
wird; und dass von der Erkennungsvorrichtung (3) für einen negativen überprüften Identifikations-Code
(12) mindestens ein Alarmsignal (14) versendet wird.
17. Verfahren gemäss einem der Ansprüche 13 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Aufzugszustandsinformation (19) und/oder mindestens eine Aufzugsrufinformation
(20) auf mindestens einer Ausgabevorrichtung (30) der Erkennungsvorrichtung (3) ausgegeben
wird.
18. Verfahren zum Nachrüsten einer bestehenden Aufzugsanlage (1') mit mindestens einer
Aufzugskabine (2) und mit mindestens einer bestehenden Aufzugssteuerung (4') zu einer
Aufzugsanlage (1) gemäss einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Erkennungsvorrichtung (3) in Wirkverbindung mit der bestehenden Aufzugssteuerung
(4') installiert wird, welche Erkennungsvorrichtung (3) per Funknetzwerk mit mindestens
einer Sende-Empfangsvorrichtung (63) eines mobilen Geräts (6) kommunizieren kann;
und dass mindestens eine Meldevorrichtung (5) nahe der Aufzugsanlage (1) installiert
wird, welche Meldevorrichtung (5) per Funknetzwerk mit mindestens einer weiteren Sende-Empfangsvorrichtung
(65) des mobilen Geräts (6) kommunizieren kann.
1. Lift installation (1) with at least one lift cage (2), at least one lift control (4)
and at least one mobile apparatus (6); wherein the lift control (4) comprises at least
one recognition device (3), the mobile apparatus (6) comprises at least one transmitting/receiving
device (63) and the recognition device (3) and the transmitting/receiving device (63)
communicate with one another by radio network, characterised in that at least one reporting device (5) is mounted near the lift installation (1); that
the mobile apparatus (6) comprises a further transmitting/receiving device (65); and
that the reporting device (5) and the further transmitting/receiving device (65) communicate
with one another by radio network.
2. Lift installation (1) according to claim 1, characterised in that the further transmitting/receiving device (65) transmits at least one activation
signal (10) to the reporting device (5); that the reporting device (5) receives the
activation signal (10); that the received activation signal (10) activates the reporting
device (5) ; and that the activated reporting device (5) transmits at least one network
address (11) of the recognition device (3) to the further transmitting/receiving device
(65).
3. Lift installation (1) according to claim 1, characterised in that the mobile apparatus (6) transmits by its transmitting/receiving device (63) at least
one identification code (12) to the received network address (11) of the recognition
device (3); that the recognition device (3) receives the identification code (12);
and that the recognition device (3) checks the received identification code (12).
4. Lift installation (1) according to claim 3, characterised in that the recognition device (3) communicates at least one passenger recognition signal
(13) to the lift control (4) for a positive checked identification code (12); and
that the recognition device (3) transmits at least one alarm signal (14) for a negative
checked identification code (12).
5. Lift installation (1) according to claim 4, characterised in that the lift control (4) receives the passenger recognition signal (13); and that the
lift control (4) actuates at least one lift call (15) for the received passenger recognition
signal (13).
6. Lift installation (1) according to any one of claims 1 to 5, characterised in that the recognition device (3) issues at least one item of lift state information (19)
and/or at least one item of lift call information (20) on at least one output device
(30) of the recognition device (3).
7. Lift installation (1) according to any one of claims 1 to 5, characterised in that the recognition device (3) transmits at least one item of lift state information
(19) and/or at least one item of lift call information (20) to a network address of
the transmitting/receiving device (63).
8. Lift installation (1) according to claim 7, characterised in that the transmitting/receiving device (63) receives the item of lift state information
(19) and/or the item of lift call information (20); and that the mobile apparatus
(6) issues the received item of lift state information (19) and/or item of lift call
information (20) on at least one output device (60) of the mobile apparatus (6), wherein
the output device (30, 60) issues at least one call acknowledgement as item of lift
call information (20), wherein the output device (30, 60) issues at least one item
of travel information as item of lift call information (20) or wherein the output
device (30, 60) issues an arrival time of the lift cage (2) at the boarding storey
and/or an arrival time of the lift cage (2) at the destination storey as item of lift
call information.
9. Lift installation (1) according to claim 6 or 8, characterised in that the output device (30, 60) issues at least one destination storey as item of lift
call information (20); that a destination storey is newly selectable by the mobile
apparatus (6) and/or by the recognition device (3); and that the recognition device
(3) and/or the transmitting/receiving device (63) communicates or communicate a newly
selected destination storey to the lift control (4) as passenger confirmation signal
(21).
10. Lift installation (1) according to claim 6 or 8, characterised in that the output device (30, 60) issues several possible destination storeys as item of
lift information (20); that a destination storey is selectable by the mobile apparatus
(6) and/or by the recognition device (3); and that the recognition device (3) and/or
the transmitting/receiving device (63) communicates or communicate a selected destination
storey to the lift control (4) as passenger confirmation signal (21).
11. Lift installation (1) according to any one of claims 1 to 10, characterised in that the recognition device (3) and the transmitting/receiving device (63) communicate
with one another in a local radio network;and that the reporting device (5) and the
further transmitting/receiving device (65) communicate with one another in a near
field radio network.
12. Lift installation (1) according to any one of claims 1 to 11, characterised in that the recognition device (5) is an RFID transponder.
13. Method of operating a lift installation (1) with at least one lift cage (2), at least
one lift control (4) and at least one mobile apparatus (6); wherein the lift control
(4) comprises at least one recognition device (3), the mobile apparatus (6) comprises
at least one transmitting/receiving device (63) and the recognition device (3) and
the transmitting/receiving device (63) communicate with one another by radio network,
characterised in that at least one activation signal (10) is transmitted to at least one reporting device
(5) near the lift installation (1) from a further transmitting/receiving device (65)
of the mobile apparatus (6); that the activation signal (10) is received by the reporting
device (5); that the reporting device (5) is activated by the received activation
signal (10); and that at least one network address (11) of the recognition device
(3) is transmitted to the further transmitting/receiving device (65) by the activated
reporting device (5).
14. Method according to claim 13, characterised in that at least one identification code (12) is transmitted to the received network address
(11) of the recognition device from the mobile apparatus (6) by its transmitting/receiving
device (63).
15. Method according to claim 14, characterised in that the identification code (12) is received by the recognition device (3); and that
the received identification code (12) is checked by the recognition device (3).
16. Method according to claim 15, characterised in that at least one passenger recognition signal (13) is communicated to the lift control
(4) by the recognition device (3) for a positive checked identification code (12);
and that at least one alarm signal (14) is transmitted by the recognition device (3)
for a negative checked identification code (12).
17. Method according to any one of claims 13 to 16, characterised in that at least one item of lift state information (19) and/or at least one item of lift
call information (20) is or are issued on at least one output device (30) of the recognition
device (3).
18. Method of retrofitting an existing lift installation (1') with at least one lift cage
(2) and with at least one existing lift control (4') to form a lift installation (1)
according to any one of claims 1 to 5, characterised in that at least one recognition device (3) in operative connection with the existing lift
control (4') is installed, which recognition device (3) can communicate by radio network
with at least one transmitting/receiving device (63) of a mobile apparatus (6); and
that at least one reporting device (5) is installed near the lift installation (1),
which reporting device (5) can communicate by radio network with at least one further
transmitting/receiving device (65) of the mobile apparatus (6).
1. Installation d'ascenseur (1) avec au moins une cabine d'ascenseur (2), au moins une
commande d'ascenseur (4) et au moins un appareil mobile (6) ; étant précisé que la
commande d'ascenseur (4) comporte au moins un dispositif de détection (3), que l'appareil
mobile (6) comporte au moins un émetteur-récepteur (63), et que le dispositif de détection
(3) et l'émetteur-récepteur (63) communiquent entre eux par l'intermédiaire d'un réseau
radio, caractérisé en ce qu'au moins un dispositif de signalisation (5) est installé près de l'installation d'ascenseur
(1) ; en ce que l'appareil mobile (6) comporte un autre émetteur-récepteur (65) ; et en ce que l'appareil de signalisation (5) et l'autre émetteur-récepteur (65) communiquent entre
eux par l'intermédiaire du réseau radio.
2. Installation d'ascenseur (1) selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'autre émetteur-récepteur (65) envoie au moins un signal d'activation (10) au dispositif
de signalisation (5) ; en ce que le dispositif de signalisation (5) reçoit le signal d'activation (10) ; en ce que le signal d'activation (10) reçu active le dispositif de signalisation (5) ; et en ce que le dispositif de signalisation (5) activé envoie au moins une adresse de réseau (11)
du dispositif de détection (3) à l'autre émetteur-récepteur (65).
3. Installation d'ascenseur (1) selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'appareil mobile (6), avec son émetteur-récepteur (63), envoie au moins un code
d'identification (12) à l'adresse de réseau (11) du dispositif de détection (3) qui
a été reçue, en ce que le dispositif de détection (3) reçoit le code d'identification (12) ; et en ce que le dispositif de détection (3) vérifie le code d'identification (12) reçu.
4. Installation d'ascenseur (1) selon la revendication 3, caractérisée en ce que le dispositif de détection (3), pour un code d'identification (12) dont la vérification
est positive, transmet au moins un signal de détection de passager (13) à la commande
d'ascenseur (4), et en ce que le dispositif de détection (3), pour un code d'identification (12) dont la vérification
est négative, envoie au moins un signal d'alarme (14).
5. Installation d'ascenseur (1) selon la revendication 4, caractérisée en ce que la commande d'ascenseur (4) reçoit le signal de détection de passager (13) ; et en ce que la commande d'ascenseur (4) déclenche un appel d'ascenseur (15).
6. Installation d'ascenseur (1) selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que le dispositif de détection (3) sort au moins une information d'état d'ascenseur (19)
et/ou au moins une information d'appel d'ascenseur (20) sur au moins un dispositif
de sortie (30) du dispositif de détection (3).
7. Installation d'ascenseur (1) selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que le dispositif de détection (3) envoie au moins une information d'état d'ascenseur
(19) et/ou au moins une information d'appel d'ascenseur (20) à une adresse de réseau
de l'émetteur-récepteur (63).
8. Installation d'ascenseur (1) selon la revendication 7, caractérisée en ce que l'émetteur-récepteur (63) reçoit l'information d'état d'ascenseur (19) et/ou l'information
d'appel d'ascenseur (20) ; et en ce que l'appareil mobile (6) sort l'information d'état d'ascenseur (19) et/ou l'information
d'appel d'ascenseur (20) reçues sur au moins un dispositif de sortie (60) de l'appareil
mobile (6), étant précisé que le dispositif de sortie (30, 60) sort comme information
d'appel d'ascenseur (20) au moins un accusé de réception d'appel, que le dispositif
de sortie (30, 60) sort comme information d'appel d'ascenseur (20) au moins une information
de trajet, ou que le dispositif de sortie (30, 60) sort comme information d'appel
d'ascenseur (20) une heure d'arrivée de la cabine d'ascenseur (2) à l'étage d'embarquement
et/ou une heure d'appel de la cabine d'ascenseur (2) à l'étage de destination.
9. Installation d'ascenseur (1) selon la revendication 6 ou 8, caractérisée en ce que le dispositif de sortie (30, 60) sort comme information d'appel d'ascenseur (20)
au moins un étage de destination, en ce qu'un nouvel étage de destination est apte à être choisi avec l'appareil mobile (6) et/ou
avec le dispositif de détection (3) ; et en ce que le dispositif de détection (3) et/ou l'émetteur-récepteur (63) transmettent un nouvel
étage de destination choisi à la commande d'ascenseur (4) sous la forme d'un signal
de confirmation de passager (21).
10. Installation d'ascenseur (1) selon la revendication 6 ou 8, caractérisée en ce que le dispositif de sortie (30, 60) émet comme information d'ascenseur (20) plusieurs
étages de destination possibles ; en ce qu'un étage de destination est apte à être choisi avec l'appareil mobile (6) et/ou avec
le dispositif de détection (3) ; et en ce que le dispositif de détection (3) et/ou l'émetteur-récepteur (63) transmettent un étage
de destination choisi à la commande d'ascenseur (4) sous la forme d'un signal de confirmation
de passager (21).
11. Installation d'ascenseur (1) selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisée en ce que le dispositif de détection (3) et l'émetteur-récepteur (63) communiquent entre eux
dans un réseau radio local ; et en ce que le dispositif de signalisation (5) et l'autre émetteur-récepteur (65) communiquent
entre eux dans un réseau radio à champ proche.
12. Installation d'ascenseur (1) selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisée en ce que le dispositif de signalisation (5) est un transpondeur RFID.
13. Procédé de commande d'une installation d'ascenseur (1) avec au moins une cabine d'ascenseur
(2), au moins une commande d'ascenseur (4) et au moins un appareil mobile (6) ; étant
précisé que la commande d'ascenseur (4) comporte au moins un dispositif de détection
(3), que l'appareil mobile (6) comporte au moins un émetteur-récepteur (63), et que
le dispositif de détection (3) et l'émetteur-récepteur (63) communiquent entre eux
par l'intermédiaire d'un réseau radio, caractérisé en ce qu'au moins un signal d'activation (10) est envoyé par un autre émetteur-récepteur (65)
de l'appareil mobile (6) à au moins un dispositif de signalisation (5) prévu près
de l'installation d'ascenseur (1) ; en ce que le signal d'activation (10) est reçu par le dispositif de signalisation (5) ; en ce que le dispositif de signalisation (5) est activé par le signal d'activation (10) reçu
; et en ce qu'au moins une adresse de réseau (11) du dispositif de détection (3) est envoyée par
le dispositif de signalisation (5) activé à l'autre émetteur-récepteur (65).
14. Procédé selon la revendication 13, caractérisé en ce qu'au moins un code d'identification (12) est envoyé par l'appareil mobile (6) avec son
émetteur-récepteur (63) à l'adresse de réseau (11) du dispositif de détection (3)
qui a été reçue.
15. Procédé selon la revendication 14, caractérisé en ce que le code d'identification (12) est reçu par le dispositif de détection (3) ; et en ce que le code d'identification (12) reçu est vérifié par le dispositif de détection (3).
16. Procédé selon la revendication 15, caractérisé en ce que pour un code d'identification (12) dont la vérification est positive, au moins un
signal de détection de passager (13) est transmis par le dispositif de détection (3)
à la commande d'ascenseur (4) ; et en ce que pour un code d'identification (12) dont la vérification est négative, au moins un
signal d'alarme (14) est envoyé par le dispositif de détection (3).
17. Procédé selon l'une des revendications 13 à 16, caractérisé en ce qu'au moins une information d'état d'ascenseur (19) et/ou au moins une information d'appel
d'ascenseur (20) sont sorties sur au moins un dispositif de sortie (30) du dispositif
de détection (3).
18. Procédé pour compléter une installation d'ascenseur existante (1') comportant au moins
une cabine d'ascenseur (2) et au moins une commande d'ascenseur existante (4'), pour
en faire une installation d'ascenseur (1) selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce qu'au moins un dispositif de détection (3) en relation fonctionnelle avec la commande
d'ascenseur existante (4') est installé, lequel dispositif de détection (3) peut communiquer
par l'intermédiaire d'un réseau radio avec au moins un émetteur-récepteur (63) d'un
appareil mobile (6) ; et en ce qu'au moins un dispositif de signalisation (5) est installé près de l'installation d'ascenseur
(1), lequel dispositif de signalisation (5) peut communiquer par l'intermédiaire d'un
réseau radio avec au moins un autre émetteur-récepteur (65) de l'appareil mobile (6).