| (19) |
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(11) |
EP 2 238 305 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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20.03.2013 Patentblatt 2013/12 |
| (22) |
Anmeldetag: 10.11.2008 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2008/065247 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2009/095103 (06.08.2009 Gazette 2009/32) |
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| (54) |
MONTAGEPLATTE
MOUNTING PLATE
PLAQUE DE MONTAGE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL NO PL
PT RO SE SI SK TR |
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Priorität: |
28.01.2008 DE 202008001240 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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13.10.2010 Patentblatt 2010/41 |
| (73) |
Patentinhaber: Hettich-ONI GmbH & Co. KG |
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32602 Vlotho (DE) |
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Erfinder: |
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- BAUERRICHTER, Frank
32584 Löhne (DE)
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| (74) |
Vertreter: Specht, Peter et al |
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Loesenbeck - Specht - Dantz
Patent- und Rechtsanwälte
Am Zwinger 2 33602 Bielefeld 33602 Bielefeld (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 1 236 853
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DE-U1- 9 409 459
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Montageplatte, insbesondere zur Befestigung
eines Scharniers an einem Möbelkorpus mit einem an einem Möbelkorpus festlegbaren
Unterteil, an dem ein Oberteil verstellbar gehalten ist.
[0002] Die
DE 94 09 459 offenbart eine Befestigungsplatte zur Festlegung eines Scharnierarmes, bei der eine
Grundplatte und eine überdeckende Deckplatte vorgesehen sind. Die Grundplatte umfasst
seitliche Stege, die in entsprechende Ausnehmungen an der Deckplatte eingreifen und
somit eine Führung bereitstellen. Dabei ist die Grundplatte an dem Möbelkorpus festlegbar
und die Deckplatte über einen Exzenter verstellbar. Solange der Exzenter in einem
mittleren Bereich angeordnet ist, lässt sich die Deckplatte verstellen. Meist ist
in einem mittleren Bereich der Montageplatte allerdings kein Platz zum Einbau eines
Exzenters, so dass dieser an einem Endabschnitt der Montageplatte angeordnet werden
muss. Dann kann es bei einer solchen Konstruktion zu Verklemmungen kommen, die ein
Verstellen erschweren. Die Führungen weisen in einem schmalen Bauteil ein ungünstiges
Führungsverhältnis auf, so dass sich Führungsluft und Toleranzen stark bemerkbar machen.
[0003] Eine weitere Montageplatte zur Befestigung eines Scharnierarmes wird in der
EP 1 236 853 A2 beschrieben.
[0004] Die
DE 290 06 086 offenbart eine Montageplatte zur Befestigung eines Scharnierarmes, bei der eine Tragplatte
verschiebbar an der Montageplatte gehalten ist. Dabei kann durch Drehen eines Exzenters
die Tragplatte entlang von Bolzen verschoben werden, die eine sichere Führung gewährleisten
sollen. Der Aufbau einer solchen Montageplatte ist allerdings vergleichsweise aufwendig
und weist eine Vielzahl von Bauteilen auf.
[0005] Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung eine Montagplatte zu schaffen, die
eine sichere Stellung eines Oberteils relativ zu einem Unterteil ermöglicht und einen
einfachen Aufbau besitzt.
[0006] Diese Aufgabe wird mit einer Montageplatte mit den Merkmalen des Anspruches 1 gelöst.
[0007] Erfindungsgemäß ist das Oberteil mit einem Abschnitt des Unterteils der Montageplatte
verbunden, der mit dem am Korpus festgelegten Teil des Unterteils über zwei Hebel
verbunden ist. Beide Hebel bilden bei einer Verstellung des Oberteils relativ zu dem
Unterteil eine Parallelogrammführung aus. Diese Parallelogrammführung gewährleistet,
dass eine exakte Verstellung des Oberteils relativ zu dem Unterteil ermöglicht wird,
wobei diese Führung verschleißarm ist und nur unwesentlich von Fertigungstoleranzen
abhängt. Eine solche Parallelogrammführung kann besonders stabil ausgebildet sein.
[0008] Erfindungsgemäß sind die Hebel mit Gelenken an ihren Enden verbunden. Durch die Verbindung
des Oberteils mit dem Abschnitt des Unterteils ist ein Verschieben des Oberteils relativ
zu dem Unterteil ermöglicht, wobei Unterteil und Oberteil parallel zueinander ausgerichtet
bleiben. Vorzugsweise sind die beiden Hebel integral mit dem Unterteil ausgebildet,
so dass nur eine geringe Anzahl an Bauteilen erforderlich ist. Auch die Gelenke können
durch biegbare Abschnitte gebildet sein, die integral mit dem Unterteil ausgebildet
sind. Die Parallelogrammführung mit den Gelenken und den Hebeln ist somit einstückig
in das Unterteil integriert. Es ist natürlich auch möglich, die Parallelogrammführung
mit den Hebeln und Gelenken integral mit dem Oberteil auszubilden.
[0009] Erfingungsgemäß weist das Unterteil einen mittleren Steg auf, der an einem Möbelkorpus
festlegbar ist, und auf jeder Seite des mittleren Steges ist ein Hebel der Parallelogrammführung
angeordnet. Dadurch lässt sich auf einfache Weise ein Verstellmechanismus realisieren
der in gegenüberliegende Richtungen bewegbar ist. Die Hebel sind über einen Bügelabschnitt
miteinander verbunden, wobei das Oberteil an diesem Bügelabschnitt festgelegt ist.
Wenn an dem Bügelabschnitt mindestens zwei voneinander beabstandete Befestigungsmittel
zur Festlegung des Oberteils vorgesehen sind, kann das Oberteil parallel zu dem Unterteil
ausgerichtet bleiben.
[0010] Vorzugsweise umgreifen die Hebel und der Bügelabschnitt den mittleren Steg U-förmig,
wobei ein gewisser Spalt zwischen dem mittleren Steg und den Hebeln und dem Bügelabschnitt
vorgesehen ist. Dieser Spalt kann dann beim Verstellen des Oberteiles vergrößert oder
verkleinert werden, um das Oberteil in die gewünschte Position auszurichten.
[0011] Um ein einfaches und schnelles Verstellen von Ober- und Unterteil relativ zueinander
vornehmen zu können, kann ein drehbarer Exzenter vorgesehen sein. Dieser drehbare
Exzenter kann an dem mittleren Steg des Unterteils auf der zu dem Bügelabschnitt gegenüberliegenden
Seite angeordnet sein, also einem Endabschnitt der Montageplatte, so dass der übrige
Bereich der Montageplatte zur Festlegung eines Scharnierarmes oder weiteren Bauteils
dienen kann.
[0012] Für eine exakte Führung kann zudem zwischen dem Oberteil und dem Unterteil eine Führung,
vorzugsweise mit einem Langloch und einem hineinragenden Stift, vorgesehen sein.
[0013] Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispieles mit Bezug auf die
beigefügten Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
- Figur 1
- eine perspektivische Explosionsdarstellung einer erfindungsgemäßen Montageplatte;
- Figuren 2A und 2B
- zwei Ansichten der Montageplatte in einer Ausgangsposition;
- Figuren 3A und 3B
- zwei Ansichten der Montageplatte in einer Verstellposition;
- Figur 4
- eine geschnittene Detailansicht des Exzenters der Montageplatte der Figur 1, und
- Figur 5
- eine perspektivische Ansicht der Montageplatte mit einem montierten Scharnierarm.
[0014] Eine Montageplatte 1 umfasst ein plattenförmiges Unterteil 2, an dem ein ebenfalls
im Wesentlichen plattenförmiges Oberteil 3 festlegbar ist. Um das Oberteil 3 relativ
zu dem Unterteil 2 verstellen zu können, ist ein Exzenter 4 vorgesehen, der beabstandet
zu einer Drehachse des Exzenters 4 einen Zapfen 5 aufweist, der in eine Öffnung 6
an einem Mittelsteg 20 des Unterteils 2 eingreift. Der Exzenter 4 ist dabei mit einem
scheibenförmigen Abschnitt in einer Aussparung 7 des Oberteils 3 gehalten. Das Unterteil
2 und das Oberteil 3 können aus Metall, vorzugsweise einem gebogenen Metallblech,
aber auch aus Kunststoff hergestellt sein. Es ist auch eine einstückige Ausführung
denkbar, bei der das Unterteil unter das Oberteil gebogen wird.
[0015] Das Unterteil 2 umfasst einen mittleren Steg 20, an dem zwei voneinander beabstandete
Öffnungen 21 ausgespart sind. In diese Öffnungen können Schrauben oder andere Befestigungsmittel
eingefügt werden, um das Unterteil 2 an einem Möbelkorpus zu fixieren.
[0016] Auf jeder Längsseite des mittleren Steges 20 ist ein Hebel 22 bzw. 23 angeordnet,
der zu einem Bügelabschnitt 28 geführt ist, an dem über Befestigungsmittel 8 das Oberteil
3 festgelegt ist. Dabei ist der Hebel 22 über ein erstes Gelenk 24 mit dem mittleren
Steg 20 verbunden und über ein zweites Gelenk 25 mit dem Bügelabschnitt 28 verbunden.
Der Hebel 23 ist mit einem ersten Gelenk 26 mit dem mittleren Steg 20 verbunden und
mit einem zweiten Gelenk 27 mit dem Bügelabschnitt 28 verbunden. Die Gelenke 24, 25,
26 und 27 sind durch biegbare Materialabschnitte gebildet, wobei die Hebel 22 und
23 sowie die Gelenke 24 bis 27 integral mit dem Unterteil 2 ausgebildet sind. Die
Gelenke 24 bis 27 können dabei gegenüber den benachbarten Bereichen leichter biegbar
sein, in dem der Querschnitt reduziert ist. Dadurch kann bei einer Bewegung des Bügelabschnittes
28 relativ zu dem mittleren Steg 20 durch die Hebel 22 und 23 eine Parallelogrammführung
bereitgestellt werden, die eine exakte und spielfreie Ausrichtung des Bügelabschnittes
28 und damit des Oberteils 3 relativ zu dem mittleren Steg 20 gewährleistet.
[0017] Der Bügelabschnitt 28 und die Hebel 22 und 23 umgeben dabei den mittleren Steg 20
U-förmig, wobei zwischen den Hebeln 22 und 23 und dem mittleren Steg 20 ein U-förmiger
Spalt 29 gebildet ist, der beispielsweise zwischen 2 mm und 10 mm breit ist und somit
eine Relativbewegung zwischen dem mittleren Steg 20 und den umgebenden Hebeln 22 und
23 zulässt.
[0018] An dem Bügelabschnitt 28 sind zwei voneinander beabstandete Befestigungsmittel 8
vorgesehen, die beispielsweise als Nieten, Schrauben, Schweißpunkte etc. ausgebildet
sein können, um das Oberteil 3 festzulegen. Durch die Anordnung von zwei voneinander
beabstandeten Befestigungsmitteln 8 wird vermieden, dass sich das Oberteil 3 relativ
zu dem Bügelabschnitt 28 dreht. Dies kann auch erreicht werden beispielsweise durch
eine formschlüssige Passung zwischen Oberteil 3 und Bügelabschnitt 28 und einem Niet.
[0019] An dem Unterteil 2 ist auf der zu dem Exzenter 4 gegenüberliegenden Seite ein Steg
9 ausgebildet, der in einem Langloch 10 an dem Oberteil 3 geführt ist, so dass eine
Führung vorgesehen ist. Es ist auch möglich, noch weitere oder andere Führungen zwischen
Unterteil 2 und Oberteil 3 vorzusehen, beispielsweise mittels einem Zapfen, der in
einem Langloch geführt ist.
[0020] In den Figuren 2A und 2B ist eine Ausgangsposition der Montageplatte 1 gezeigt, in
der das Oberteil 3 an dem Unterteil 2 montiert ist, wobei eine mittlere Längsachse
11 des Oberteils 3 mit einer Längsachse des Unterteils 2 fluchtet und der mittlere
Steg 20, die Hebel 22 parallel zu der Längsachse 11 angeordnet sind.
[0021] In den Figuren 3A und 3B ist die Montageplatte 1 in einer verstellten Position gezeigt,
bei der das Oberteil 3 relativ zu dem Unterteil 2 bewegt wurde. Der fest mit dem Möbelkorpus
verbundene mittlere Steg 20 weist eine mittlere Längsachse 12 auf, die nun beabstandet
von der mittleren Längsachse 11 des Oberteils 3 angeordnet ist. Der Versatz H gibt
den Verstellweg wieder. Zum Verstellen wurde der Exzenter 4 gedreht, so dass der Zapfen
5 und eine Exzenterscheibe in der Aussparung 7 eine Zwangsbewegung zwischen Oberteil
3 und Unterteil 2 bewirken, wobei das Oberteil 3 entlang einer Parallelogrammführung
geführt ist. Diese Parallelogrammführung wird durch die Hebel 22 und 23 gebildet,
die auf der zum mittleren Steg 20 gewandten Seite jeweils ein Gelenk 24 bzw. 26 aufweisen
und auf der zum Bügelabschnitt 28 und damit dem Oberteil 3 gewandten Seite zwei Gelenke
25 bzw. 27 aufweisen. Durch die Parallelogrammführung bleibt das Oberteil 3 mit der
Längsachse 11 parallel zur Längsachse 12 des Unterteils 2 ausgerichtet. Das Oberteil
3 wird somit nicht verdreht, sondern nur quer zur Längsachse 12 verschoben, wobei
aufgrund des geringen Verstellweges bezogen auf die Hebellänge eine Verschiebung in
Richtung der Längsachse 11 vernachlässigbar ist.
[0022] Durch das Verschieben des Oberteils 3 relativ zu dem Unterteil 2 wird auch der Steg
9 in dem Langloch 10 des Oberteils 3 verschoben, wodurch auf der zum Exzenter 4 abgewandten
Seite ebenfalls eine Führung bereitgestellt wird.
[0023] In Figur 4 ist der Bereich des Exzenters 4 im Schnitt dargestellt. Der Exzenter 4
umfasst einen Exzenterkopf 41, der eine Aussparung für den Eingriff eines Werkzeuges,
beispielsweise eines Schraubendrehers aufweist und der über das Oberteil 3 hervorsteht.
Unterhalb des Exzenterkopfes 41 ist eine Exzenterscheibe 40 vorgesehen, die in der
Aussparung 7 des Oberteils 3 aufgenommen ist. An der Exzenterscheibe 40 ist ein Zapfen
5 angeformt, der in die Öffnung 6 an dem Unterteil 2 eingefügt und dort drehbar gelagert
ist. Dabei ist eine Drehachse 43 des Zapfens 5 beabstandet von einer Drehachse 42
des Exzenterkopfes 41 ausgebildet, so dass bei einem Drehen des Exzenters 4 ein Verschieben
des Oberteils 3 relativ zu dem Unterteil 2 stattfindet.
[0024] In Figur 5 ist die Montageplatte 1 in einer typischen Einbausituation dargestellt,
bei der ein Scharnierteil 30 an dem Oberteil 3 festgelegt ist. Das Scharnierteil 30
ist über eine Hebelmechanik mit einem Scharniertopf 31 verbunden, der an einem verschwenkbaren
Möbelteil, wie einer Klappe festlegbar ist. Der Exzenter 4 ist dabei beabstandet von
dem Scharnierteil 30 an einem Endabschnitt des Oberteils 3 angeordnet, so dass ein
Verstellen des Oberteils 3 auch beim montierten Scharnierteil 30 erfolgen kann.
[0025] In dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist als Verstellmittel ein Exzenter 4 vorgesehen,
insbesondere ein Gleichdick-Exzenter. Es ist natürlich auch möglich, andere Verstellmittel
vorzusehen, um das Oberteil 3 relativ zu dem Unterteil 2 zu bewegen. Beispielsweise
kann zum Verstellen des Oberteils 3 relativ zu dem Unterteil 2 eine drehbare Scheibe
mit einer spiralförmigen Profilierung vorgesehen ist, die mit einem Führungselement
in Eingriff steht.
[0026] Ferner können statt dem Steg 9 und dem Langloch 10 auch andere Führungen zwischen
dem Oberteil 3 und dem Unterteil 2 vorgesehen sein.
[0027] Die in diesem Ausführungsbeispiel als Biegegelenke ausgeführten Gelenke können beispielsweise
auch als gelenkige Nietenverbindungen zwischen den mehrstückigen Teilen wie Bügelabschnitt
28, Hebel 22, 23 und mittlerem Steg 20 ausgeführt werden.
1. Montageplatte (1), insbesondere zur Befestigung eines Scharniers an einem Möbelkorpus,
mit einem an einem Möbelkorpus festlegbaren Unterteil (2), an dem ein Oberteil (3)
verstellbar gehalten ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Unterteil (2) mit dem Oberteil (3) über zwei gleich lange Hebel (22, 23) verbunden
ist, die bei einer Verstellung des Oberteils (3) relativ zu dem Unterteil (2) eine
Parallelogrammführung ausbilden, welche ein Verschieben des Oberteils (3) relativ
zu dem Unterteil (2) ermöglicht, wobei Unterteil und Oberteil parallel zueinander
ausgerichtet bleiben, wobei jeder Hebel (22, 23) an gegenüberliegenden Seiten mit
einem Gelenk (24 bis 27) an dessen Ende verbunden ist, das Unterteil (2) einen mittleren
Steg (20) aufweist, der an einem Möbelkorpus festlegbar ist und auf jeder Seite des
mittleren Steges (20) ein Hebel (22, 23) der Parallelogrammführung angeordnet ist,
die Hebel (22, 23) über einen Bügelabschnitt (28) miteinander verbunden sind und das
Oberteil (3) an dem Bügelabschnitt (28) festgelegt ist, wobei die Hebel (22, 23) jeweils
über erste Gelenke (24, 26) mit dem mittleren Steg (20) und jeweils über zweite Gelenke
(25, 27) mit dem Bügelabschnitt (28) verbunden sind.
2. Montageplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Hebel (22, 23) integral mit dem Unterteil (2) ausgebildet sind.
3. Montageplatte nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Gelenke (24 bis 27) durch biegbare Abschnitte gebildet sind, die integral mit
dem Unterteil (2) ausgebildet sind.
4. Montageplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Bügelabschnitt (28) mindestens zwei voneinander beabstandete Befestigungsmittel
(8) zur Festlegung des Oberteils (3) vorgesehen sind.
5. Montageplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Bügelabschnitt (28) ein Befestigungsmittel zur Festlegung des Oberteils (3)
vorgesehen sind, das eine torsionsfeste Verbindung zwischen Oberteil (3) und Bügelabschnitt
(28) bereitstellt.
6. Montageplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Hebel (22, 23) und der Bügelabschnitt (28) den mittleren Steg (20) U-förmig umgreift.
7. Montageplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass zum Verstellen des Oberteils (3) relativ zu dem Unterteil (2) ein drehbarer Exzenter
(4) vorgesehen ist.
8. Montageplatte nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der drehbare Exzenter (4) an dem mittleren Steg (20) des Unterteils (2) auf der zum
Bügelabschnitt (28) gegenüberliegenden Seite angeordnet ist.
9. Montageplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass zum Verstellen des Oberteils (3) relativ zu dem Unterteil (2) eine drehbare Scheibe
mit einer spiralförmigen Profilierung vorgesehen ist, die mit einem Führungselement
in Eingriff steht.
10. Montageplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Oberteil (3) und Unterteil (2) eine Führung, vorzugsweise mit einem Langloch,
vorgesehen ist.
1. Mounting plate (1), in particular for fastening a hinge on a basic furniture structure,
having a lower part (2) which can be secured on a basic furniture structure and on
which an upper part (3) is retained in an adjustable manner, characterized in that the lower part (2) is connected to the upper part (3) via two equal-length levers
(22, 23) which, when the upper part (3) is being adjusted relative to the lower part
(2), form a parallelogram guide which enables displacement of the upper part (3) relative
to the lower part (2), the lower part and upper part remaining oriented parallel to
one another, wherein each lever (22, 23) is connected, on opposite sides, to an articulation
(24 to 27) at its end, the lower part (2) has a central crosspiece (20), which can
be secured on a basic furniture structure, and one lever (22, 23) of the parallelogram
guide is arranged on either side of the central crosspiece (20), the levers (22, 23)
are connected to one another via a bracket portion (28) and the upper part (3) is
secured on the bracket portion (28), wherein the levers (22, 23) are connected to
the central crosspiece (20) in each case via first articulations (24, 26) and to the
bracket portion (28) in each case via second articulations (25, 27).
2. Mounting plate according to Claim 1, characterized in that the two levers (22, 23) are integral with the lower part (2).
3. Mounting plate according to Claim 1 or 2, characterized in that the articulations (24 to 27) are formed by flexible portions which are integral with
the lower part (2).
4. Mounting plate according to one of Claims 1 to 3, characterized in that the bracket portion (28) has provided on it at least two spaced-apart fastening means
(8) for securing the upper part (3).
5. Mounting plate according to one of Claims 1 to 4, characterized in that the bracket portion (28) has provided on it a fastening means which is intended for
securing the upper part (3) and makes a torsion-resistant connection between the upper
part (3) and bracket portion (28).
6. Mounting plate according to one of Claims 1 to 5, characterized in that the levers (22, 23) and the bracket portion (28) engage in an U-shaped manner around
the central crosspiece (20).
7. Mounting plate according to one of Claims 1 to 6, characterized in that a rotatable eccentric (4) is provided for adjustment of the upper part (3) relative
to the lower part (2).
8. Mounting plate according to Claim 7, characterized in that the rotatable eccentric (4) is arranged on the central crosspiece (20) of the lower
part (2), on the side located opposite to the bracket portion (28).
9. Mounting plate according to one of Claims 1 to 6, characterized in that a rotatable disc with a helical profiling is provided for adjustment of the upper
part (3) relative to the lower part (2), said disc engaging with a guide element.
10. Mounting plate according to one of Claims 1 to 9, characterized in that a guide, preferably with a slot, is provided between the upper part (3) and lower
part (2).
1. Plaque de montage (1), en particulier servant à fixer une charnière au niveau d'un
corps de meuble, comprenant une partie inférieure (2) pouvant être fixée au niveau
d'un corps de meuble, au niveau de laquelle est maintenue une partie supérieure (3)
de manière à pouvoir être déplacée, caractérisée en ce que la partie inférieure (2) est reliée à la partie supérieure (3) par l'intermédiaire
de deux leviers (22, 23) de même longueur, lesquels forment lors d'un déplacement
de la partie supérieure (3) par rapport à la partie inférieure (2) un guidage en forme
de parallélogramme, qui permet un déplacement par coulissement de la partie supérieure
(3) par rapport à la partie inférieure (2), sachant que la partie inférieure et la
partie supérieure restent orientées de manière parallèle l'une par rapport à l'autre,
sachant que chaque élément formant levier (22, 23) est relié au niveau de son extrémité
à une articulation (24 à 27) au niveau de côtés se faisant face, que la partie inférieure
(2) présente une entretoise médiane (20) qui peut être fixée au niveau d'un corps
de meuble et qu'un élément formant levier (22, 23) du guidage en forme de parallélogramme
est disposé sur chaque côté de l'entretoise médiane (20), que les leviers (22, 23)
sont reliés entre eux par l'intermédiaire d'une section d'étrier (28) et que la partie
supérieure (3) est fixée au niveau de la section d'étrier (28), sachant que les leviers
(22, 23) sont reliés à l'entretoise médiane (20) par l'intermédiaire des premières
articulations (24, 26) et à la section d'étrier (28) respectivement par l'intermédiaire
des deuxièmes articulations (25, 27).
2. Plaque de montage selon la revendication 1, caractérisée en ce que les deux leviers (22, 23) sont réalisés intégralement avec la partie inférieure (2).
3. Plaque de montage selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que les articulations (24 à 27) sont formées par des sections flexibles, lesquelles sont
réalisées intégralement avec la partie inférieure (2).
4. Plaque de montage selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisée en ce qu'au moins deux moyens de fixation (8) espacés l'un de l'autre sont prévus au niveau
de la section d'étrier (28) afin de fixer la partie supérieure (3).
5. Plaque de montage selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisée en ce qu'un moyen de fixation servant à fixer la partie supérieure (3) est prévu au niveau
de la section d'étrier (28), lequel moyen de fixation permet un assemblage de manière
solidaire en torsion entre la partie supérieure (3) et la section d'étrier (28).
6. Plaque de montage selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que les leviers (22, 23) et la section d'étrier (28) entourent de manière à présenter
une forme en U l'entretoise médiane (20).
7. Plaque de montage selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisée en ce qu'un excentrique (4) rotatif est prévu pour déplacer la partie supérieure (3) par rapport
à la partie inférieure (2).
8. Plaque de montage selon la revendication 7, caractérisée en ce que l'excentrique (4) rotatif est disposé au niveau de l'entretoise (20) médiane de la
partie inférieure (2) sur le côté faisant face à la section d'étrier (28).
9. Plaque de montage selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisée en ce qu'un disque rotatif doté d'un profilage en forme de spirale est prévu pour déplacer
la partie supérieure (3) par rapport à la partie inférieure (2), lequel profilage
se trouve en prise avec un élément de guidage.
10. Plaque de montage selon l'une quelconque des revendications 1 à 9, caractérisée en ce qu'un guidage, de préférence doté d'un trou oblong, est prévu entre la partie supérieure
(3) et la partie inférieure (2).
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