[0001] Aus der Druckschrift
EP 0962037 B1 ist ein gasgefüllter Überspannungsableiter mit äußerer Kurzschlusseinrichtung bekannt.
Die Druckschriften
US 5313183A,
EP 0095539A,
FR 2575864A und
US 5029302A zeigen ebenfalls elektrische Schutzbauelemente mit Kurzschlusseinrichtungen.
Ein Schutzbanelement, gemäß Oberbegriff der Ansprüche 1 und 2 ist aus
US-A-5 029.302 bekannt.
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung ein elektrisches Schutzbauelement anzugeben
das eine Kurzschlusseinrichtung aufweist, die schnell anspricht.
[0002] Die Aufgabe wird durch ein elektrisches Schutzbauelement nacht Patentansprüche 1
oder 2 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen des elektrischen Schutzbauelements sind
Gegenstand von Unteransprüchen.
[0003] Es wird ein elektrisches Schutzbauelement mit Kurzschlusseinrichtung angegeben das
einen Überspannungsableiter mit wenigstens zwei Elektroden aufweist. Der Überspannungsableiter
weist einen Hohlkörper auf, an dem wenigstens zwei Elektroden angeordnet sind. Ein
2-Elektroden-Ableiter weist einen einstückigen keramischen Hohlkörper auf. Bei einem
3-Elektroden-Ableiter ist der keramische Hohlkörper mittels einer mittleren Elektrode
in zwei separate Teile unterteilt. Die beiden Teile sind mit einer ersten Seite an
einer mittleren Elektrode angeordnet. An einer zweiten Seite der beiden Teile ist
jeweils eine Endelektrode angeordnet.
[0004] Das elektrische Schutzbauelement weist wenigstens ein Schmelzelement auf. Das elektrische
Schutzbauelement weist eine Kurzschlusseinrichtung auf, die an dem Überspannungsableiter
angeordnet ist. Die Kurzschlusseinrichtung dient dazu, bei übermäßig starker Erwärmung
des Ableiters, die Elektroden des Ableiters kurz zu schließen, so dass der Strom nicht
mehr durch den Ableiter hindurch, sondern über die Kurzschlusseinrichtung fließt.
Die Kurzschlusseinrichtung umfasst in einer bevorzugten Ausführungsform einen Kurzschlussbügel,
der vorgespannt ist und durch seine Federkraft auf das Schmelzelement drückt. Durch
das Schmelzelement ist der Kurzschlussbügel von den Elektroden des Überspannungsableiters
beabstandet.
[0005] Das Schmelzelement weist eine geometrische Form auf, wobei die geometrische Form
wenigstens einen Hohlraum umfasst. Unter dem Hohlraum ist ein Raum zu verstehen, der
durch Teile beziehungsweise Abschnitte des Schmelzelements gebildet wird. Dabei kann
es sich sowohl um einen geschlossenen Raum handeln, als auch um einen Raum der nach
wenigstens einer Seite hin eine Öffnung aufweist. Der Raum wird wenigstens durch zwei
Flächen oder Abschnitte des Schmelzelements begrenzt.
[0006] In einer bevorzugten Ausführungsform ist das Schmelzelement rohrförmig ausgebildet.
Es ist jedoch auch möglich, dass das Schmelzelement die Form eines geschlitzten Rohrs
aufweist. Der Schlitz kann teilweise oder ganz in Längsrichtung durch die Mantelfläche
des rohrförmigen Schmelzelements reichen.
[0007] In einer weiteren Ausführungsform weist das Schmelzelement die Form eines Hohlquaders
auf. Der Hohlquader kann zu wenigstens einer Seite eine Öffnung aufweisen.
[0008] Das Schmelzelement kann in einer weiteren Ausführungsform aus einem flächigen Material
bestehen, das Knicke aufweist beziehungsweise gefaltet ist. Es ist auch möglich, dass
das Schmelzelement eine gefaltete Folie umfasst, die zu einem mehreckigen Körper gefaltet
beziehungsweise geformt ist.
[0009] Vorzugsweise ist das Schmelzelement an wenigstens einer Stirnseite des elektrischen
Schutzbauelements angeordnet. Es ist jedoch auch möglich, dass das Schmelzelement
an weiteren Stellen des Überspannungsableiters angeordnet ist, wobei gewährleistet
ist, dass der Kurzschlussbügel im Normalfall durch das Schmelzelement von den Elektroden
des Überspannungsableiters beabstandet ist.
[0010] Bei unzulässig starker Erwärmung des Überspannungsableiters schmilzt das Schmelzelement.
Beim Schmelzen des Schmelzelements drückt der Kurzschlussbügel auf die wenigstens
zwei Elektroden des Überspannungsableiters und verbindet diese über den Kurzschlussbügel
elektrisch miteinander.
[0011] In einer weiteren Ausführungsform weist der Überspannungsableiter eine Mittelelektrode
auf. Der Kurzschlussbügel weist in einer derartigen Variante eine Verbindung zu der
Mittelelektrode auf. Bei unzulässig starker Erwärmung des Überspannungsableiters wird
durch den Kurzschlussbügel eine Verbindung der beiden Elektroden zur Mittelelektrode
über den Kurzschlussbügel hergestellt.
[0012] Gemäss der Erfindung besteht das Schmelzelement aus einem isolierenden Kunststoff.
Hierzu eignen sich beispielsweise Polypropylen oder andere Kunststoffe die elektrisch
isolierende Eigenschaften aufweisen.
[0013] In einer bevorzugten Ausführungsform weist das Schmelzelement die Form eines Spritzgussformteils
auf. Mittels eines Spritzgussverfahrens lassen sich beliebige geometrische Formen
herstellen.
[0014] Bevorzugt ist das Schmelzelement derart angeordnet, dass die größte Steifigkeit des
Schmelzelements in Richtung der vom Kurzschlussbügel ausgeübten Druckkraft gerichtet
ist.
[0015] Das Schmelzelement weist wenig Material auf, wobei das Schmelzelement in Bezug auf
die geringe Materialmenge jedoch eine hohe statische Festigkeit aufweist. Durch den
Einsatz von möglichst wenig zu schmelzendem Material lässt sich ein schneller Schaltvorgang
der Kurzschlussvorrichtung erreichen.
[0016] Im Vergleich zu einem elektrischen Schutzbauelement, bei dem eine Folie als isolierendes
Element zwischen Kurzschlussbügel und Elektroden des Überspannungsableiters verwendet
wird, kann bei einem elektrischen Schutzbauelement mit wie oben beschriebenem Schmelzelement
ein größerer Abstand zwischen Kurzschlussbügel und Elektroden erzeugt werden. Dadurch
verringert sich die Gefahr eines Funkenüberschlags, auch wenn sich das Schmelzelement
nicht unmittelbar zwischen der Kontaktfläche des Kurzschlussbügels und dem Überspannungsableiter
befindet.
[0017] Im Fall, dass die Elektroden des Überspannungsableiters mittels des Kurzschlussbügels
kurz geschlossen sind, beziehungsweise bei unzulässig starker Erwärmung des Überspannungsableiters
befindet sich vorzugsweise möglichst kein Kunststoffmaterial des Schmelzelements mehr
zwischen den Kontaktflächen des Kurzschlussbügels und der Elektroden, so dass ein
sicherer elektrischer Kontakt zwischen dem Kurzschlussbügel und den Elektroden gewährleistet
ist.
[0018] Durch die Wahl entsprechender Kunststoffe und Geometrien lässt sich somit ein entsprechend
großer Temperaturbereich abdecken, wodurch auch das Ansprechverhalten der Kurzschlusseinrichtung
beeinflusst werden kann.
[0019] Die oben beschriebenen Gegenstände werden anhand der folgenden Figuren und Ausführungsbeispiele
näher erläutert.
[0020] Die nachfolgend beschriebenen Zeichnungen sind nicht als maßstabsgetreu aufzufassen.
Vielmehr können zur besseren Darstellung einzelne Dimensionen vergrößert, verkleinert
oder auch verzerrt dargestellt sein. Elemente die einander gleichen oder die die gleiche
Funktion übernehmen sind mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet.
- Figur 1a
- zeigt ein elektrisches Schutzbauelement in einer Seitenansicht mit rohrförmigen Schmelzelementen
an den Stirnseiten,
- Figur 1b
- zeigt das elektrische Schutzbauelement gemäß Figur 1a von der Stirnseite,
- Figur 2a
- zeigt ein elektrisches Schutzbauelement in einer Seitenansicht mit quaderförmigen
Schmelzelementen zwischen dem Überspannungsableiter und dem Kurzschlussbügel,
- Figur 2b
- zeigt das elektrische Schutzbauelement gemäß Figur 2a von der Stirnseite.
[0021] In den Figuren 1a und 1b ist ein elektrisches Schutzbauelement dargestellt, das einen
Überspannungsableiter 1 mit zwei Hohlkörpern 9 und drei Elektroden 2, 6 umfasst. Der
Überspannungsableiter 1 weist an den Stirnseiten jeweils eine Elektrode 2 auf. Zwischen
den stirnseitig angeordneten Elektroden 2 weist der Überspannungsableiter 1 in der
dargestellten Ausführungsform eine mittlere Elektrode 6 auf. Die Elektroden 2 und
die mittlere Elektrode 6 sind mit Anschlussdrähten 7 versehen. An dem Überspannungsableiter
1 ist ein Kurzschlussbügel 5 angeordnet, der einen elektrischen Kontakt zu der mittleren
Elektrode 6 aufweist.
[0022] An den stirnseitigen Elektroden 2 des Überspannungsableiters 1 ist jeweils ein Schmelzelement
3 angeordnet. Das Schmelzelement 3 weist einen Hohlraum 4 auf. Das Schmelzelement
3 ist vorzugsweise derart zwischen der Elektrode 2 und dem Kurzschlussbügel 5 angeordnet,
so dass die größte Steifigkeit des Schmelzelements 3 in Richtung der auf das Schmelzelement
3 gerichteten Druckkraft des Kurzschlussbügels 5 gerichtet ist. In dem dargestellten
Ausführungsbeispiel weist das Schmelzelement 3 eine rohrförmige Gestalt auf, wobei
das Schmelzelement 3 mit den Öffnungen des Rohres in Richtung Elektrode 2 beziehungsweise
in Richtung Kurzschlussbügel 5 ausgerichtet ist. Ein rohrförmiger Körper weist in
einer derartigen Anordnung seine größte Steifigkeit bezüglich einer senkrecht in Richtung
der Längsachse auf das Rohr wirkenden Kraft auf. Durch eine derartige Anordnung ist
es möglich, ein Schmelzelement 3 zu verwenden, das im Vergleich zu seinen Abmessungen
nur wenig Material aufweist. Der rohrförmige Körper des Schmelzelements 3 weist einen
Schlitz 8 auf, durch den der Anschlussdraht 7 der Elektrode 2 geführt ist. Der Schlitz
8 ist in der Figur 1b dargestellt.
[0023] In einer weiteren Ausführungsform kann es sich auch um einen 2-Elektroden-Ableiter
handeln, wobei der Kurzschlussbügel in diesem Falle beispielsweise mittels eines Rings
oder eine Klammer im Bereich des Hohlkörpers mit dem Überspannungsableiter mechanisch
verbunden ist.
[0024] Die Figur 1b zeigt eine Ansicht des elektrischen Schutzbauelements aus Figur 1a mit
Blick auf die Stirnseite des Überspannungsableiters 1. Das rohrförmige Schmelzelement
3 weist einen Schlitz 8 auf, durch den der Anschlussdraht 7 der Elektrode 2 geführt
ist. Bei dem dargestellten elektrischen Schutzbauelement handelt es sich um einen
3-Elektroden-Ableiter. Eine dritte, mittlere Elektrode 6 weist einen elektrischen
Kontakt zu dem Kurzschlussbügel 5 auf. Im Falle einer unzulässig hohen Erwärmung des
Überspannungsableiters 1 verbindet der Kurzschlussbügel 5 die Elektroden 2 des Überspannungsableiters
1 mit der mittleren Elektrode 6. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel weist die
mittlere Elektrode 6 einen größeren Durchmesser als der Körper des Überspannungsableiters
1 auf.
[0025] In den Figuren 2a und 2b ist ein weiteres Ausführungsbeispiel eines elektrischen
Schutzbauelements dargestellt. Der Überspannungsableiter 1 des elektrischen Schutzbauelements
weist zwei Hohlkörper 9 und wenigstens zwei Elektroden 2 auf. In dem dargestellten
Ausführungsbeispiel handelt es sich um einen 3-Elektroden-Ableiter, der eine dritte,
mittlere Elektrode 6 aufweist. Die Elektroden 2 und die mittlere Elektrode 6 sind
zu Montagezwecken mit Anschlussdrähten 7 versehen. Der Überspannungsableiter 1 ist
mit einer Kurzschlusseinrichtung versehen, die einen Kurzschlussbügel 5 umfasst. Der
Kurzschlussbügel 5 ist mittels Schmelzelementen 3 von den Elektroden 2 des Überspannungsableiters
1 beabstandet. Der Kurzschlussbügel 5 ist vorgespannt und drückt auf die Schmelzelemente
3. Im Falle einer unzulässig starken Erwärmung des Überspannungsableiters 1 schmelzen
die Schmelzelemente 3, wodurch der Kurzschlussbügel 5 einen elektrischen Kontakt zwischen
den Elektroden 2 erzeugt. Dadurch wird ein Kurzschluss zwischen den beiden Elektroden
2 erzeugt, wodurch sich der Überspannungsableiter 1 nicht weiter aufheizt.
[0026] In dem dargestellten Ausführungsbeispiel verbindet der Kurzschlussbügel 5 die beiden
Elektroden 2 mit der mittleren Elektrode 6. Das Schmelzelement 3 weist vorzugsweise
einen Hohlraum 4 auf. Dadurch weist das Schmelzelement 3 eine im Vergleich zum Volumen
des Schmelzelements 3 geringe Materialmenge auf. Durch die verringerte Materialmenge
des Schmelzelements 3 schmilzt das Schmelzelement 3 bei unzulässig starker Erwärmung
des Überspannungsableiters 1 schneller, als ein massives Schmelzelement 3. Der Hohlraum
4 des Schmelzelements 3 ist vorzugsweise derart angeordnet, dass das Schmelzelement
3 in Richtung der auf das Schmelzelement 3 einwirkenden Druckkraft durch den Kurzschlussbügel
5 seine größte Steifigkeit aufweist.
[0027] Die Figur 2b zeigt eine Ansicht des elektrischen Schutzbauelements aus Figur 2a von
seiner Stirnseite. Zum Schutz vor unzulässig starker Erwärmung und der daraus resultierenden
möglichen Zerstörung des Überspannungsableiters 1, weist dieser eine Kurzschlusseinrichtung
auf. Die Kurzschlusseinrichtung umfasst einen Kurzschlussbügel 5 der mittels zweier
Schmelzelemente 3 von den Elektroden 2 des Überspannungsableiters 1 beabstandet ist.
Der Kurzschlussbügel 5 weist einen elektrischen Kontakt zu einer mittleren Elektrode
6 des Überspannungsableiters 1 auf. Im Falle unzulässig starker Erwärmung des Überspannungsableiters
1 schmelzen die Schmelzelemente 3 und der Kurzschlussbügel 5 erzeugt zwischen den
beiden Elektroden 2 und der mittleren Elektrode 6 einen Kurzschluss.
[0028] Obwohl in den Ausführungsbeispielen nur eine beschränkte Anzahl möglicher Weiterbildung
der Erfindung beschrieben werden konnte ist die Erfindung nicht auf diese beschränkt.
Es ist prinzipiell möglich jede beliebige Form des Schmelzelements zu verwenden, wobei
geometrische Formen, die einen oder mehrere Hohlräume aufweisen und dadurch eine im
Vergleich zu einem massiven Schmelzelement eine geringere Materialmenge aufweisen,
besonders geeignet sind.
[0029] Die Erfindung ist nicht auf die Anzahl der dargestellten Elemente beschränkt.
[0030] Die Beschreibung der hier angegebenen Gegenstände ist nicht auf die einzelnen speziellen
Ausführungsformen beschränkt vielmehr können die Merkmale der einzelnen Ausführungsformen
soweit technisch sinnvoll beliebig miteinander kombiniert werden.
Bezugszeichenliste
[0031]
- 1
- Überspannungsableiter
- 2
- Elektroden
- 3
- Schmelzelement
- 4
- Hohlraum
- 5
- Kurzschlussbügel
- 6
- Mittelelektrode
- 7
- Anschlussdraht
- 8
- Schlitz
- 9
- Hohlkörper
1. Elektrisches Schutzbauelement mit Kurzschlusseinrichtung, aufweisend:
- einen Überspannungsableiter (1), der wenigstens zwei Elektroden (2) jeweils mit
einem Anschlussdraht (7) aufweist,
- wenigstens ein Schmelzelement (3), das eine geometrische Form aufweist, die wenigstens
einen Hohlraum (4) umfasst,
- einen Kurzschlussbügel (5), der an dem Überspannungsableiter (1) angeordnet ist,
- wobei der Kurzschlussbügel (5) auf das Schmelzelement (3) drückt,
- wobei der Kurzschlussbügel (5) mittels des Schmelzelements (3) von den Elektroden
(2) beabstandet ist,
- wobei das Schmelzelement (3) einen isolierenden Kunststoff umfasst und zwischen
dem Kurzschlussbügel (5) und einer der Elektroden (2) an der Stirnseite des Überspannungsableiters
(1) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet dass, das Schmelzelement rohrförmig mit einem Schlitz (8) ausgebildet ist, wobei eine
Rohröffnung des Schmelzelements (3) auf die Elektrode (2) und die andere Rohröffnung
auf den Kurzschlussbügel (5) gerichtet ist, und dass der Anschlussdraht (7) der Elektrode
(2) durch den Schlitz (8) geführt ist.
2. Elektrisches Schutzbauelement mit Kurzschlusseinrichtung, aufweisend:
- einen Überspannungsableiter (1), der wenigstens zwei Elektroden (2) aufweist,
- wenigstens ein Schmelzelement (3), das eine geometrische Form aufweist, die wenigstens
einen Hohlraum (4) umfasst
- einen Kurzschlussbügel (5), der an dem Überspannungsableiter (1) angeordnet ist,
- wobei der Kurzschlussbügel (5) auf das Schmelzelement (3) drückt,
- wobei der Kurzschlussbügel (5) mittels des Schmelzelements (3) von den Elektroden
(2) beabstandet ist,
- wobei das Schmelzelement (3) einen isolierenden Kunststoff umfasst und zwischen
dem Kurzschlussbügel (5) und einer der Elektroden (2) angeordnet ist. dadurch gekennzeichnet dass, das Schmelzelement aus einer Folie zu einem mehreckigen Körper gefaltet ist.
3. Elektrisches Schutzbauelement nach Anspruch 2, wobei das Schmelzelement (3) an wenigstens
einer Stirnseite des Überspannungsableiters (1) angeordnet ist.
4. Elektrisches Schutzbauelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Schmelzelement
(3) bei unzulässig starker Erwärmung des Überspannungsableiters (1) schmilzt.
5. Elektrisches Schutzbauelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Kurzschlussbügel
(5) eine elektrische Verbindung zu einer Mittelelektrode (6) aufweist.
6. Elektrisches Schutzbauelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Schmelzelement
(3) ein Spritzgussformteil ist.
7. Elektrisches Schutzbauelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Steifigkeit
des Schmelzelements (3) in Richtung der vom Kurzschlussbügel (5) ausgeübten Druckkraft
am größten ist.
1. Electrical protection component with a short-circuiting device, comprising:
- a surge arrester (1), which comprises at least two electrodes (2) each with a connection
wire (7),
- at least one fusible element (3) having a geometrical form comprising at least one
cavity (4),
- a short-circuiting link (5), which is arranged at the surge arrester (1),
- wherein the short-circuiting link (5) presses onto the fusible element (3),
- wherein the short-circuiting link (5) is spaced apart from the electrodes (2) by
means of the fusible element (3),
- wherein the fusible element (3) comprises an insulating plastic and is arranged
between the short-circuiting link (5) and one of the electrodes (2) at the end side
of the surge arrester (1),
characterized in that the fusible element is embodied in a tubular fashion with a slot (8), wherein one
tube opening of the fusible element (3) is directed at the electrode (2) and the other
tube opening is directed at the short-circuiting link (5), and in that the connection wire (7) of the electrode (2) is led through the slot (8).
2. Electrical protection component with a short-circuiting device, comprising:
- a surge arrester (1), which comprises at least two electrodes (2),
- at least one fusible element (3) having a geometrical form comprising at least one
cavity (4),
- a short-circuiting link (5), which is arranged at the surge arrester (1),
- wherein the short-circuiting link (5) presses onto the fusible element (3),
- wherein the short-circuiting link (5) is spaced apart from the electrodes (2) by
means of the fusible element (3),
- wherein the fusible element (3) comprises an insulating plastic and is arranged
between the short-circuiting link (5) and one of the electrodes (2),
characterized in that the fusible element is folded from a film to form a polygonal body.
3. Electrical protection component according to Claim 2, wherein the fusible element
(3) is arranged at at least one end side of the surge arrester (1).
4. Electrical protection component according to any of the preceding claims, wherein
the fusible element (3) melts in the event of impermissibly high heating of the surge
arrester (1).
5. Electrical protection component according to any of the preceding claims, wherein
the short-circuiting link (5) has an electrical connection to a central electrode
(6).
6. Electrical protection component according to any of the preceding claims, wherein
the fusible element (3) is an injection-molded part.
7. Electrical protection component according to any of the preceding claims, wherein
the stiffness of the fusible element (3) is greatest in the direction of the compressive
force exerted by the short-circuiting link (5).
1. Composant de protection électrique doté d'un dispositif de mise en court-circuit,
le composant présentant :
un conducteur (1) d'évacuation des surtensions doté d'au moins deux électrodes (2),
chacune munie d'un fil de raccordement (7),
au moins un élément fusible (3) dont la forme géométrique comprend au moins une cavité
(4),
un étrier de court-circuit (5) disposé sur le conducteur (1) d'évacuation des surtensions,
l'étrier de court-circuit (5) repoussant l'élément fusible (3),
l'étrier de court-circuit (5) étant maintenu à distance des électrodes (2) au moyen
de l'élément fusible (3),
l'élément fusible (3) comportant une matière synthétique isolante et étant disposé
entre l'étrier de court-circuit (5) et l'une des électrodes (2) sur le côté frontal
du conducteur (1) d'évacuation des surtensions,
caractérisé en ce que
l'élément fusible est configuré en tube doté d'une fente (8),
en ce que l'ouverture du tube de l'élément fusible (3) est orientée vers l'électrode (2) et
l'autre ouverture du tube est orientée vers l'étrier de court-circuit (5) et
en ce que le fil de raccordement (7) de l'électrode (2) est passé par la fente (8).
2. Composant de protection électrique doté d'un dispositif de mise en court-circuit présentant
:
un conducteur (1) d'évacuation de court-circuit qui présente au moins deux électrodes
(2),
au moins un élément fusible (3) dont la forme géométrique comporte au moins une cavité
(4),
un étrier de court-circuit (5) disposé sur le conducteur (1) d'évacuation des surtensions,
l'étrier de court-circuit (5) repoussant l'élément fusible (3),
l'étrier de court-circuit (5) étant maintenu à distance des électrodes (2) au moyen
de l'élément fusible (3),
l'élément fusible (3) comportant une matière synthétique isolante et étant disposé
entre l'étrier de court-circuit (5) et l'une des électrodes (2), caractérisé en ce que
l'élément fusible est formé d'une feuille repliée en un corps polygonal.
3. Composant de protection électrique selon la revendication 2, l'élément fusible (3)
étant disposé sur au moins un côté frontal du conducteur (1) d'évacuation des surtensions.
4. Composant de protection électrique selon l'une des revendications précédentes, dans
lequel l'élément fusible (3) fond lorsque le conducteur (1) d'évacuation des surtensions
est chauffé trop fortement.
5. Composant de protection électrique selon l'une des revendications précédentes, dans
lequel l'étrier de court-circuit (5) présente une liaison électrique avec une électrode
centrale (6).
6. Composant de protection électrique selon l'une des revendications précédentes, dans
lequel l'élément fusible (3) est une pièce moulée par injection.
7. Composant de protection électrique selon l'une des revendications précédentes, dans
lequel la rigidité de l'élément fusible (3) est la plus grande dans la direction de
la force de poussée exercée par l'étrier de court-circuit (5).