[0001] Die Erfindung betrifft ein Polsterelement als Bestandteil eines Transportschutzes
für handelbare Waren, das durch das Falten aus einem insbesondere aus Wellpappe bestehenden,
flachen Zuschnitt gebildet ist, in dem vorgeprägte Faltlinien zwischen einem ersten
Seitenteil und einem zweiten Seitenteil ein Deckelteil und ein Bodenteil definieren,
sowie eine Polstereinrichtung für den Einsatz als Transportschutz mit derartigen Polsterelementen.
[0002] Um Transportgut gegen Beschädigungen und Beeinträchtigungen durch Einwirkung äußerer
Kräfte zu schützen, die im Zuge von Transportvorgängen beispielsweise in Form von
Stoßkräften bei unsachgemäßer Handhabung während Lade- oder Entladevorgängen auftreten,
sind Schutzbehälter vielfältiger Bauweisen im Einsatz. Für Waren in Form von verhältnismäßig
kleinvolumigem Stückgut werden häufig Transportbehälter in kistenartiger oder schachtelartiger
Bauweise benutzt. Dieses Vorgehen ist insofern kostenintensiv als an die Art der Waren
jeweils angepasste Transportbehälter bereitzustellen sind, beispielsweise für Verpackungseinheiten
mit einer entsprechenden Anzahl von flaschen- oder dosenartigen Flüssigkeitsbehältern
oder dergleichen. Bei einen entsprechenden Transportschutz bildenden Verpackungen
müssen die Waren zudem in der Regel aus den Transportkisten oder -schachteln herausgenommen
werden, um sie für den Verkauf darzubieten, so dass ein entsprechender Arbeitsaufwand
für Auspacken anfällt.
[0003] Aus der
US 2,804,202 ist eine als Transportschutz für die Diarahmen oder dergleichen geeignete Faltschachtel
bekannt geworden. Ein streifenartiger, flacher Zuschnitt ist durch Faltlinien in gleichartige
Teile unterteilt und weist in jedem zweiten Teil Öffnungen zur Aufnahme eines Diarahmens
oder dergleichen auf. Entlang der Faltlinien wird der Zuschnitt zur Transportschachtel
zusammen gefaltet, wobei die Teile des Zuschnitts nacheinander flächig aufeinander
gelegt werden und auf diese Weise einen Transportschutz für die in die Öffnungen aufgenommenen
Diarahmen bilden.
[0004] Die
US 1,989,794 offenbart einen insbesondere an Kanten von Möbelstücken anlegbaren, streifenförmigen
Transportschutz. Der Transportschutz besteht aus mehreren aufeinander aufgebrachten
Lagen eines Zuschnitts, welcher entlang einer Faltlinie zur Anlage an eine Kante eines
Möbelstücks geknickt wird. Die Lagen werden durch an den äußeren Rändern des Zuschnitts
umgefalteten und an der inneren Lage fixierten Randabschnitte der breiteren äußeren
Lage miteinander verbunden und an einer entlang der Mittellinie des mehrlagigen Zuschnitts
verlaufenden Faltlinie zu einem Transportschutz gefaltet. Wie in der
US 1,989,794 gezeigt, kann der Transportschutz bei Nichtverwendung zusammengerollt werden.
[0005] Im Hinblick auf den Stand der Technik stellt sich die Erfindung die Aufgabe, ein
Polsterelement zur Verfügung zu stellen, mittels dessen auf einfache und rationelle
Weise ein universell benutzbarer Transportschutz für Waren unschiedlicher Art realisierbar
ist und eine gute Stoßdämpfung bei einfacher Bauweise erreicht wird.
[0006] Erfindungsgemäß ist diese Aufgabe durch ein Polsterelement gelöst, das die Merkmale
des Patentanspruches 1 in seiner Gesamtheit aufweist.
[0007] Bei dem erfindungsgemäßen Polsterelement besitzt mindestens eine der Faltlinien an
Deckelteil und Bodenteil einen eine Wölbung des angrenzenden Seitenteils bewirkenden
bogenförmig gekrümmten Verlauf. Durch die Wölbung zumindest eines Seitenteiles gegenüber
dem anderen Seitenteil ist ein kissenartiges Polster gebildet, das durch die Nachgiebigkeit
der Wölbung als Stoßdämpfer wirkt. Die bevorzugte Verwendung offener Wellpappe ermöglicht
die Herstellung besonders geschmeidiger Polster, andere faltbare Materialien können
jedoch ebenfalls eingesetzt werden.
[0008] Bei besonders vorteilhaften Ausführungsbeispielen weisen beide Faltlinien sowohl
an Deckelteil als auch an Bodenteil jeweils einen bogenförmig gekrümmten Verlauf,
insbesondere eine zueinander konvexe Krümmung, auf. Dadurch sind beide Seitenteile
voneinander weg ausgewölbt, so dass ein linsenförmiges Polsterkissen gebildet ist,
das mit den voneinander weg gewölbten Flächen einen tragfähigen Dämpfer auch bei höheren,
insbesondere stoßartigen Belastungen bildet.
[0009] Der Zuschnitt kann so gestaltet sein, dass ein erstes Seitenteil mit seinem an das
Bodenteil angrenzenden Ende den gekrümmten ersten Rand des Zuschnittes bildet, so
dass der Zuschnitt also randseitig die der Wölbung des Seitenteiles entsprechende
Krümmung bildet.
[0010] Dabei kann der Zuschnitt vorzugsweise so gestaltet sein, dass sich zwischen dem dem
gekrümmten ersten Rand gegenüberliegenden, geraden zweiten Rand des Zuschnittes und
dem Bodenteil ein Versteifungsstreifen befindet, der durch Umlegen an der benachbarten
Faltlinie des Bodenteiles an die Innenseite des ersten Seitenteiles anlegbar ist.
Um die durch Falten gebildete linsenartige Polsterform zu stabilisieren kann zwischen
Verstärkungsstreifen und Innenseite des Seitenteiles eine Klebestelle vorgesehen sein.
[0011] Bei bevorzugten Ausführungsbeispielen weist der Zuschnitt an seinem gekrümmten ersten
Rand eine einen Ansatz des ersten Seitenteiles bildende, vorspringende Lasche auf.
Anstelle einer zwischen Verstärkungsstreifen und Seitenteil befindlichen Klebestelle
kann die vorspringende Lasche als Steckelement für die Stabilisierung des gefalteten
Polsterelementes dienen, indem die Lasche zur Festlegung des ersten Seitenteils am
Bodenteil in einen zwischen diesem und dem Verstärkungsstreifen in den Zuschnitt eingeschnittenen
Schlitz einsteckbar ist.
[0012] Für die Bildung der Reihenanordnung aus miteinander zusammenhängenden Polsterelementen
kann im Zuschnitt eine Aufeinanderfolge von Polsterelementen durch Perforationslinien
voneinander getrennt sein, die sich zwischen beiden einander entgegengesetzten Rändern
des Zuschnittes im Abstand voneinander parallel erstrecken und die Verbindungslinien
bilden, mittels deren durch Falten und/oder Abtrennen Polstergebilde unterschiedlicher
Konfiguration ausbildbar sind. Diese Verbindungslinien bilden zwischen zusammenhängenden
Polsterelementen einerseits Biegelinien, an denen Seitenteile mit unterschiedlichem
Wölbungssinn aneinander angrenzen, und bilden als Perforationslinien auch Trennstellen
für das Abtrennen gewünschter Längen der Reihenanordnung von Polsterelementen, beispielsweise
durch Abreißen.
[0013] Vorzugsweise weist der aus Wellpappe gebildete Zuschnitt eine offene Welle an derjenigen
Seite auf, die die Außenseite des gefalteten Polsterelementes bildet. Durch die offene
Welle ist die Oberfläche nicht zu glatt, so dass Polsterelemente einen besseren Sitz
an den betreffenden Waren haben.
[0014] Die Erfindung betrifft auch eine Polstereinrichtung für den Einsatz als Transportschutz
für handelbare Waren mit mehreren Polsterelementen, wobei die Polstereinrichtung die
im Patentanspruch 10 angegebenen Merkmale aufweist.
[0015] Danach besteht eine wesentliche Besonderheit der Erfindung darin, dass Polsterelemente,
die an Verbindungslinien miteinander zusammenhängen, eine Reihenanordnung bilden,
wobei aus der Reihenanordnung Polstergebilde unterschiedlicher Konfiguration dadurch
ausbildbar sind, dass die Reihenanordnung an gewünschten Verbindungslinien gefaltet
wird oder dass gewünschte Längenabschnitte zusammenhängender Polsterelemente durch
abschnittsweises Abtrennen an Verbindungslinien gebildet werden oder dass einzelne
Polsterelemente abgetrennt werden.
[0016] Entsprechende Reihen der Polsterelemente und/oder Einzelelemente können an Außenseiten
der beispielsweise auf einem palettenartigen Träger stehenden Waren angeordnet werden,
wobei die Elementreihen durch Falten an Verbindungslinien auch über Eck eingesetzt
werden können. Für den Transport angepasste Kisten oder Schachteln können entfallen,
wenn über die an den Waren außenseitig anliegenden Elementreihen eine einen Zusammenhalt
bildende Lage geführt ist, beispielsweise in Form einer Schrumpffolie. Für das Darbieten
der Waren zum Verkauf ist daher kein Auspacken aus Kisten oder Schachteln erforderlich,
sondern lediglich das Abnehmen der äußeren Folie und der Polsterelementreihen, um
die Waren für den Zugriff durch den Kunden darzubieten.
[0017] Nachstehend ist die Erfindung anhand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen
im Einzelnen erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine schematisiert und gegenüber einer praktischen Ausführungsform geringfügig verkleinert
gezeichnete perspektivische Schrägansicht eines Ausführungsbeispieles der erfindungsge-
mäßen Polstereinrichtung, die in Anlage an lediglich zwei Seitenbereichen eines Warengebindes
angelegt dargestellt ist;
- Fig. 2
- eine gegenüber Fig. 1 leicht verkleinert und schematisiert gezeichnete perspektivische
Schrägansicht, die das Ausführungsbeispiel der Polstereinrichtung an mehreren Seiten
und an der Oberseite des Warengebindes anliegend zeigt;
- Fig. 3
- eine Draufsicht eines Teilabschnittes eines ebenflächigen Zuschnittes aus Wellpappe
zur Bildung des Ausführungsbeispieles der Polstereinrichtung und
- Fig. 4
- eine perspektivische Schrägansicht eines hälftig zusammengelegten Längenabschnittes
eines Zuschnittes für ein abgewandeltes Ausführungsbeispiel mit durch Kleben stabilisierten
Polsterelementen.
[0018] Fig. 1 zeigt ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Polstereinrichtung, das
lediglich an zwei Seitenbereichen eines Warengebindes aus im großen Ganzen kreiszylindrischen
Behältern 2 gebildet ist, von denen in den Fig. lediglich einige beziffert sind. Die
Behälter 2 sind auf einem palettenartigen, rechteckförmigen Träger 4 aufrechtstehend
angeordnet. Bei der Darstellung von Fig. 1 ist die als Transportschutz dienende Polstereinrichtung
bereits teilweise abgenommen, so dass die Reihenanordnung von miteinander zusammenhängenden
Polsterelementen 6 nur an zwei Seitenbereiche des Warengebindes aus Behältern 2 angelegt
ist. Nach Abnehmen der Reihenanordnung der Polsterelemente 6 sind die Behälter 2,
wenn sie auf dem Träger 4 in einem Verkaufsraum dargeboten sind, für den Kunden frei
zugreifbar.
[0019] Fig. 2 verdeutlicht eine gegenüber Fig. 1 vollständigere Anordnung des Transportschutzes
mit mehreren Reihenanordnungen von Polsterelementen 6. Während in Fig. 1 lediglich
an einem Eckbereich 8 des Warengebindes die Reihenanordnung über Eck geführt ist,
ist in Fig. 2 verdeutlicht, wie Reihen von Elementen 6 auch an den Kanten an der Oberseite
der Behälter 2 durch Falten an ihren Verbindungslinien 10 über Eck geführt sind, so
dass sich Polsterelementen 6 sowohl an den Seiten als auch der Oberseite der Waren
befinden.
[0020] Die Fig. 3 zeigt in Draufsicht einen Längenabschnitt eines als Ganzes mit 12 bezeichneten,
flachen Zuschnittes, wobei ein Längenabschnitt zur Bildung von vier über die Verbindungslinien
10 miteinander zusammenhängenden Polsterelementen 6 dargestellt ist. Beim vorliegenden
Beispiel ist der Zuschnitt 12 aus Wellpappe gebildet, wobei die in Fig. 3 sichtbare
Oberseite glatt ist, während sich auf der in Fig. 3 nicht sichtbaren Unterseite die
offene Welle der Wellpappe befindet, wie dies durch einen Ausschnitt 14 im glatten
Deckblatt der Wellpappe kenntlich gemacht ist. Zur Bildung der Körperform der Polsterelemente
6 durch Faltvorgänge definieren eingeprägte Faltlinien 16 jeweils ein Deckelteil 18.
Wie ersichtlich, sind die Faltlinien 16 zueinander derart konvex gewölbt, dass das
jeweilige Deckelteil 18 eine elliptische Form besitzt. An das Deckelteil 18 schließen
sich ein erstes Seitenteil 20 und ein zweites Seitenteil 22 an. An das vom Deckelteil
18 entfernte Ende des zweiten Seitenteiles 22 schließt sich wiederum ein Bodenteil
24 an, das in der Gestalt dem Deckelteil 18 entspricht und wie dieses durch eingeprägte
Faltlinien 26 definiert ist, die in Entsprechung zu den Faltlinien 16 zueinander konvex
gekrümmt sind. Bei Falten der Seitenteile 20 und 22 an den Faltlinien 16 und 26 ergibt
sich daher für die Seitenteile 20 und 22 eine Wölbung, durch die das jeweilige Polsterelement
6 eine linsenförmige Kissenform annimmt, wie sie am deutlichsten aus der Darstellung
von Fig. 2 zu sehen ist. Dabei erfolgt der Faltvorgang so, dass die in Fig. 3 sichtbare,
glatte Seite die Innenseite der Polsterelemente 6 bildet.
[0021] Während das in Fig. 3 obenliegende, erste Seitenteil 20 den gekrümmten Rand 28 des
Zuschnittes 12 bildet, wobei die Krümmung der Krümmung der Faltlinien 16, 26 entspricht,
ist der gegenüberliegende Rand 30 des Zuschnittes 12 geradlinig, weil sich das jeweilige
Bodenteil 24 in einem Abstand vom Rand 30 befindet. Der Bereich zwischen dem Rand
30 und der benachbarten Faltlinie 26 des jeweiligen Bodenteiles 24 bildet einen Verstärkungsstreifen
32, der beim Falten an die Innenseite des ersten Seitenteiles 20, und zwar angrenzend
an den Bereich am gekrümmten Rand 28, anlegbar ist. Um das gefaltete Polsterelement
6 zu stabilisieren, kann der Verstärkungsstreifen 32 mit dem Seitenteil 20 verklebt
werden. Bei dem in Fig. 1 bis 3 gezeigten Beispiel erfolgt die Stabilisierung jedoch
ohne Verkleben mittels einer Steckverbindung durch Einstecknasen bildende Laschen
34, die als Ansatz des ersten Seitenteiles 20 am gekrümmten Rand 28 vorspringen. Zur
Bildung einer Steckverbindung ist am Bodenteil 24, angrenzend an den Verstärkungsstreifen
32, ein eine Unterbrechung der Faltlinie 26 bildender Schlitz 36 eingeschnitten.
[0022] Die Verbindungslinien 10 erfüllen eine Mehrfachfunktion. Zum einen bilden sie zwischen
zusammenhängenden Polsterelementen 6 Biegelinien an den Stossstellen zwischen gegensinnig
gewölbten Seitenteilen 20, 22 aneinanderhängender Polsterelemente 6. Zum anderen bilden
sie die Trennlinie für das Abtrennen gewünschter Längenbereiche oder einzelner Polsterelemente
6. Schließlich können die Verbindungslinien 10 auch Faltlinien bilden, wenn zusammenhängende
Elementreihen an zu schützenden Waren über Eck geführt werden, wie dies in Fig. 1
und 2 zu sehen ist. Die Verbindungslinien 10 können, um Trennlinien zu bilden, die
ein Abreißen ermöglichen, durch entsprechende Perforationslinien gebildet sein.
[0023] Fig. 4 verdeutlicht ein abgewandeltes Beispiel, bei dem die Stabilisierung der gebildeten
Polsterelemente 6 nicht durch eine Steckverbindung mittels Laschen 34 und Schlitzen
36 erfolgt, sondern mittels einer Klebeverbindung zwischen Verstärkungsstreifen 32
(Fig. 3) und Innenseite des ersten Seitenteiles 20. Bei dem in Fig. 4 gezeigten, verklebten
Zustand ist der Zuschnitt 12 um Biegelinien 40 und 42 umgelegt und zur flächigen Form
zusammengelegt, wobei sich die Biegelinien 40 und 42 jeweils mittig im zweiten Seitenteil
22 bzw. ersten Seitenteil 20 senkrecht zu den Verbindungslinien 10 erstrecken. Für
den Faltvorgang zur Bildung der Polsterelemente 6 muss bei vorhandener Verklebung
der Zuschnitt 12 lediglich um die Biegelinien 40, 42 aufgestellt werden, wobei Faltvorgänge
an den Faltlinien 16 und 26 praktisch selbsttätig im Zuge des Aufrichtens des Zuschnittes
12 erfolgen. In einem weiteren Unterschied gegenüber dem ersten Ausführungsbeispiel
sind am gekrümmten, an die Deckelteile 18 anschließenden Endrand 28 anstelle der in
Fig. 3 gezeigten kleinflächigen Laschen 34 großflächige Ansätze 44 gebildet, von denen
in Fig. 4 einer aufgestellt dargestellt ist und die als Grifflasche oder als Verankerungselement
für eine Anbringung der Polstereinrichtung an zu schützenden Waren oder für andere
Zwecke dienen können.
1. Polsterelement als Bestandteil eines Transportschutzes für handelbare Waren (2), das
durch Falten aus einem insbesondere aus Wellpappe bestehenden, flachen Zuschnitt (12)
gebildet ist, in dem vorgeprägte Faltlinien (16, 26) zwischen einem ersten Seitenteil
(20) und einem zweiten Seitenteil (22) ein Deckelteil (18) und ein Bodenteil (24)
definieren, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine der Faltlinien (16, 26) an Deckelteil (18) und Bodenteil (24) einen
eine Wölbung des angrenzenden Seitenteils (20, 22) bewirkenden bogenförmig gekrümmten
Verlauf besitzt.
2. Polsterelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass beide Faltlinien (16, 26) an Deckelteil (18) und Bodenteil (24) jeweils einen bogenförmig
gekrümmten Verlauf besitzen.
3. Polsterelement nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass beide Faltlinien (16, 26) an Deckelteil (18) und Bodenteil (24) jeweils eine zueinander
konvexe Krümmung besitzen.
4. Polsterelement nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein erstes Seitenteil (20) mit seinem an das Bodenteil (24) angrenzenden Ende den
gekrümmten ersten Rand (28) des Zuschnittes (12) bildet.
5. Polsterelement nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass sich zwischen dem dem gekrümmten ersten Rand (28) gegenüberliegenden geraden Rand
(30) des Zuschnittes (12) und dem Bodenteil (24) ein Verstärkungsstreifen (32) befindet,
der durch Umlegen an der benachbarten Faltlinie (26) des Bodenteiles (24) an die Innenseite
des ersten Seitenteiles (20) anlegbar ist.
6. Polsterelement nach Anspruch 4 oder Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Zuschnitt (12) an seinem gekrümmten ersten Rand (28) eine einen Ansatz am ersten
Seitenteil (20) bildende, vorspringende Lasche (34) aufweist.
7. Polsterelement nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Lasche (34) zur Festlegung des ersten Seitenteils (20) am Bodenteil (24) in einen
zwischen diesem und dem Verstärkungsstreifen (32) in den Zuschnitt (12) eingeschnittenen
Schlitz (36) einsteckbar ist.
8. Polsterelement nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass im Zuschnitt (12) eine Aufeinanderfolge von Polsterelementen (6) durch Perforationslinien
voneinander getrennt sind, die sich zwischen beiden, einander entgegengesetzten Rändern
(28, 30) des Zuschnittes (12) im Abstand voneinander parallel erstrecken und Verbindungslinien
(10) bilden, mittels deren durch Falten und/oder Abtrennen Polstergebilde unterschiedlicher
Konfiguration ausbildbar sind.
9. Polsterelement nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Zuschnitt (12) aus Wellpappe gebildet ist, die eine offene Welle an derjenigen
Seite aufweist, die die Außenseite des gefalteten Polsterelement (6) bildet.
10. Polstereinrichtung für den Einsatz als Transportschutz für handelbare Waren (2), mit
in einer Reihenanordnung an Verbindungslinien (10) miteinander zusammenhängenden Polsterelementen
(6) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, wobei aus der Reihenanordnung durch Falten und/oder
Abtrennen an Verbindungslinien (10) Polstergebilde unterschiedlicher Konfiguration
ausbildbar sind.