[0001] Die Erfindung betrifft einen Fahrradtransportbehälter, insbesondere einen Fahrradtransportkarton,
der insbesondere zum Transport von Rennrädern, Mountainbikes, sowie auch zum Transport
von Trackingrädern und Triathlonrädern geeignet ist.
[0002] Ein Transportkarton für Fahrräder ist aus der
EP 1 849 717 bekannt. Der hierin beschriebene Fahrrad-Transpartkarton weist einen quaderförmigen
Außenkarton auf. In dem Außenkarton ist ein Rahmenfixierelement angeordnet, das sich
über die gesamte Länge des Kartons erstreckt und an der Unterseite des Kartons aufliegt.
Das Rahmenfixierelement weist zwei im Querschnitt V-förmige Stegelemente auf, die
jeweils eine Tretlagerausnehmung zur Ausbildung einer Tretlageraufnahme aufweisen.
In das Rahmenfxierelement kann somit der Fahrradrahmen von oben eingesetzt werden,
so dass der Fahrradrahmen am Tretlager in der Tretlageraufnahme gehalten ist. Ferner
ist aus
EP 1 849 717 ein Laufradkarton bekannt, in dem jeweils ein ebenfalls aus Pappe bestehendes scheibenförmiges
Element auf jeder Seite des Laufrades angeordnet wird. Die entsprechenden Laufradkartons
können in den Aufienkarton des Fahrradtransportkartons zusammen mit dem Fahrradrahmen
angeordnet werden.
[0003] Der in
EP 1 849 717 beschriebene Fahrradtransportkarton ist insbesondere zum Versenden von Fahrrädern
durch Paketzustelldienste geeignet. Aus Kostengründen sind hierbei möglichst geringe
Außenabmessungen gewünscht. Ferner muss der Transportkarton eine hohe Stabilität aufweisen,
um Beschädigungen des Fahrradrahmens zu vermeiden. Die Verwendung des in
EP 1 849 717 beschriebenen Transportkartons hat gezeigt, dass trotz der hohen Stabilität des Kartons
bisweilen Transportschäden auftreten.
[0004] Aufgabe der Erfindung ist es einen Fahrradtransportbehälter, insbesondere einen Fahrradtransportkarton
zu schaffen, der insbesondere zum Versenden von Fahrrädern durch Paketzustelldienste
geeignet ist und eine hohe Sicherheit gegen Beschädigungen des Fahrrades aufweist.
[0005] Die Lösung der Aufgabe erfolgt erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruchs 1.
[0006] Der erfindungsgemäße Fahrradtransportbehälter, insbesondere Fahrradtransportkarton
weist einen Außenbehälter, insbesondere einen Außenkarton auf. Innerhalb des Außenbehälters
ist ein Gabel-Aufnahmeelement sowie ein Hinterbau-Aufnahmeelement angeordnet. Bei
den beiden Aufnahmeelementen handelt es sich insbesondere um gesondert ausgebildete
Elemente, die in bevorzugter Ausführungsform aus Karton bzw. Pappe hergestellt sind.
Erfindungsgemäß dient das Gabel-Aufnahmeelement zur Aufnahme der Fahrradgabel und
das Hinterbau-Aufnahmeelement zur Aufnahme des Rahmen-Hinterbaus. Hierbei ist in besonders
bevorzugter Ausführungsform insbesondere das Hinterbau-Aufnahmeelement derart ausgebildet,
dass ein Kettenblatt oder ein Tretlagergehäuse des Fahrradrahmens einen Abstand von
insbesondere mehreren Zentimetern zur Innenseite der Unterseite des Außenkartons aufweist.
Der Fahrradrahmen ist in seinem mittleren Bereicht, das heißt im Bereich des Tretlagers
sowie des Kettenblatts und der ggf. bereits im Tretlager montierten Tretkurbel schwebend
gehalten. Das Halten des Fahrradrahmens in dem Transportkarton erfolgt vorzugsweise
im Wesentlichen, insbesondere ausschließlich durch das Gabel-Aufnahmeelement und das
Hinterbau-Aufnahmeelement. Insbesondere durch diese im mittleren Bereich schwebende
Anordnung des Fahrradrahmens in dem Fahrradtransportbehälter, insbesondere in dem
Fahrradtransportkarton ist die Gefahr von Beschädigungen während des Transports, beispielsweise
auch bei empfindlichen Carbonrahmen, erheblich verringert. Dies liegt insbesondere
darin begründet, dass bei einem beispielsweise Herunterfallen des Transportbehälters
die Kräfte über die Fahrradgabel und den Hinterbau des Fahrradrahmens in den Fahrradrahmen
eingeleitet werden. Hierbei handelt es sich um Bauteile des Fahrradrahmens, die zur
Aufnahme großer Kräfte konstruiert sind. In diesem Bereich werden sämtliche, auf die
Laufräder des Fahrrads wirkende Kräfte auf den Fahrradrahmen übertragen. Beim Herunterfallen
des Transportbehälters auftretende Kräfte werden somit zumindest zum wesentlichen
Teil über Bauteile in den Fahrradrahmen eingeleitet, die auch beim herkömmlichen Benutzen
des Fahrrades zur Aufnahme großer Kräfte ausgelegt sind.
[0007] Der erfindungsgemäße Transportbehälter, d.h. insbesondere der Außenbehälter sowie
sämtliche oder Teile der in dem Außenbehälter angeordneten, den Fahrradrahmen aufnehmenden
oder fixierenden Elemente, können aus unterschiedlichen formstabilen Materialien hergestellt
sein. Beispielsweise ist es möglich, die Einzelteile des Transportbehälters aus Kunststoff
herzustellen, der beispielsweise eine wabenförmige Struktur oder Innenstruktur aufweist,
um eine hohe Stabilität zu gewährleisten. Auch ist es möglich, als Material Schäume,
insbesondere hoch verdichtete Schäume einzusetzen. Das Verwenden von Kunststoff oder
Schäumen hat den Vorteil, dass das Gewicht des Transportbehälters bei hoher Steifigkeit
relativ gering ist. Ferner ist es möglich, die Einzelteile aus Karton bzw. Pappe herzustellen.
Die Herstellung aus Karton oder Pappe hat den Vorteil, dass es sich um kostengünstigeres
Material handelt und eine einfache Wiederverwertbarkeit gegeben ist. Selbstverständlich
können die einzelnen Bestandteile des Transportbehälters auch aus unterschiedlichen
Materialien hergestellt sein. Nachfolgend wird die Erfindung einschließlich einer
bevorzugten Ausführungsform und Weiterbildungen anhand von aus Pappe oder Karton hergestellten
Elementen beschrieben, wobei diese Elemente, wie vorstehend erläutert, auch aus anderen
Materialien hergestellt sein können.
[0008] Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform des Fahrradtransportkartons ist dieser
derart ausgebildet, dass er für unterschiedliche Rahmengrößen oder unterschiedliche
Rahmentypen, wie Rennräder, Mountainbikes und dergleichen geeignet ist. Zumindest
erfordert eine sehr große Anzahl unterschiedlicher Fahrradtypen und Fahrradgrößen
nur eine geringe Anzahl unterschiedlicher Transportkartons. Hierzu ist es in besonders
bevorzugter Ausführungsform der Erfindung bevorzugt, dass das Gabel-Aufnahmeelement
und/oder das Hinterbau-Aufnahmeelement innerhalb des Kartons einen unterschiedlichen
Abstand zueinander aufweisen können. Dies kann durch einen Abstandshalter oder ein
Verbindungselement, durch das die beiden Aufnahmeelemente miteinander verbunden werden,
realisiert werden. Erfindungsgemäß bevorzugt ist es, dass sich eines und in bevorzugter
Weise beide Aufnahmeelemente an einer Schmalseitenwand des Außenkartons abstützen,
insbesondere zur Lagefixierung innen an den Schmalseitenwänden des Außenkartons anliegen.
Hierdurch ist ein Verschieben der beiden Aufnahmeelemente nach außen, in Richtung
der Schmalseitenwände nicht möglich. Durch Anpassung der Aufnahmeelemente an die Rahmengröße
ist es auch nicht möglich, dass die beiden Aufnahmeelemente aufeinander zu verschoben
werden, da durch den Rahmen die Aufnahmeelemente auf Abstand gehalten werden.
[0009] Um nicht für jeden oder zumindest eine Vielzahl von Rahmen unterschiedliche Aufnahmeelemente
vorsehen zu müssen, ist es besonders bevorzugt, dass das Gabel-Aufnahmeelement und/oder
das Hinterbau-Aufnahmeelement längenvariabel insbesondere stegförmige Abstandselemente
aufweist. Diese Abstandselemente liegen zur Lagefixierung des entsprechenden Aufnahmeelements
jeweils an der jeweiligen Schmalseitenwand des Außenkartons an. Die Längenveränderung
der Abstandselemente kann durch Kürzen der Abstandselemente erfolgen. Ein Kürzen der
Abstandselemente durch Abschneiden stellt jedoch einen zusätzlichen Arbeitsschritt
dar. Bevorzugt ist es daher, dass die Abstandselemente zur Längenveränderung Knickkanten
oder Trennlinien aufweisen. Es ist somit auf einfache Weise möglich, die Abstandselemente
durch Knicken nach innen oder durch Abtrennen entlang einer beispielsweise perforierten
Trennlinie in ihre Länge zu verändern. Da die Abstandselemente in besonders bevorzugter
Ausführungsform wie auch das gesamte Gabel-Aufnahmeelement sowie das Hinterbau-Aufnahmeelement
aus Karton hergestellt sind, ist es auf einfache Weise möglich, die Abstandselemente
insbesondere nach innen abzuknicken. Hierzu ist es ausreichend, dass die insbesondere
aus einer ebenen Pappe hergestellten Abstandselemente eingeritzt sind. Vorzugsweise
sind mehrere Knickkanten vorgesehen, so dass beim Verpacken des Fahrrades ein Standart-Gabel-Aufnahmeelement
durch Abknicken der Abstandselemente an der entsprechenden Stelle auf das entsprechend
zu verpackende Fahrrad angepasst werden kann. Bevorzugt ist es hierbei, dass die Abstandselemente
insbesondere bei dem Gabel-Aufnahmeelement parallel zu den Längsseitenwänden des Außenkartons
verlaufen, insbesondere an diesen anliegen.
[0010] Vorzugsweise ist die Tiefe des Gabel-Aufnahmeelements und/oder des Hinterbau-Aufnahmeelements
derart ausgebildet, dass sie zumindest teilweise der inneren Tiefe des Außenkartons
entspricht. Dies hat zur Folge, dass zumindest Teile des Gabel-Aufnahmeelements und/oder
des Hinterbau-Aufnahmeelements an den Längsseitenwänden des Außenkartons von innen
anliegen. Hierdurch ist ein Versteifen des Außenkartons realisiert. Ferner ist hierdurch
ein seitliches Verrutschen der Aufnahmeelemente zwischen den beiden Längsseitenwänden
vermieden.
[0011] Das Gabel-Aufnahmeelement, das vorzugsweise vollständig aus Pappe insbesondere aus
Wellpappe hergestellt ist, weist in bevorzugter Ausführungsform ein Basiselement auf.
Dieses weist einen im Wesentlichen dreieckförmigen Querschnitt auf. Hierbei ist es
bevorzugt, dass eine Aufstandwand des Basiselements und/oder die Unterseite des Außenkartons
zumindest zweilagig ausgebildet ist.
[0012] Vorzugsweise ist zumindest eine dritte Papplage durch den Außenkarton ausgebildet.
In bevorzugter Ausführungsform ist das Gabel-Aufnahmeelement derart ausgebildet, dass
die Ausfallenden der Gabelrohre auf der Aufstandwand aufstehen. Durch die mehrlagige
Ausgestaltung des Basiselements und/oder der entsprechenden Unterseite des Außenkartons
ist ein Beschädigen der Ausfallenden der Gabelrohre während des Transports auch dann
vermieden, wenn der Karton aus größerer Höhe fällt.
[0013] Da das Basiselement des Gabel-Aufnahmeelements in bevorzugter Ausführungsform einen
dreieckigen Querschnitt aufweist, ist zusätzlich zur Außenwand eine Vorderwand ausgebildet.
Die Vorwand weist bei in dem Außenkarton angeordneten Aufnahmeelement von der entsprechenden
Schmalseitenwand weg nach innen, das heißt in Richtung des Hinterbau-Aufnahmeelements.
Die Verbindungen der Vorderwand mit der Aufstandwand erfolgt entlang einer ersten
Kante unmittelbar und zwischen den beiden anderen Kanten durch eine dritte, insbesondere
senkrecht zur Aufstandwand verlaufenden Seitenwand.
[0014] In bevorzugter Ausführungsform weist die Vorderwand des Basiselements zwei Durchtrittsöffnungen
für die Gabelrohre auf. Hierdurch ist es möglich, die Fahrradrohre der Fahrradgabel
von oben durch die Vorderwand hindurch zu stecken, bis die Ausfallenden der Gabelrohre
auf der Innenseite der Aufstandwand des Basiselementes aufstehen. Zumindest eine der
beiden Durchtrittsöffnungen ist als Langloch ausgebildet. Dies erstreckt sich vorzugsweise
im Wesentlichen parallel zu der Längsseitenwand des Außenkartons. Durch Ausbilden
mindestens einer der Durchtrittsöffnungen als Langloch ist es möglich, Gabeln unterschiedlicher
Breite, insbesondere Gabeln von Rennrädern sowie von Mountainbikes in dem selben Gabel-Aufnahmeelement
anzuordnen. Bei breiteren Gabel werden diese leicht schräg gestellt.
[0015] Ferner weist das Basiselement in der Vorderwand vorzugsweise eine Laufradaufnahme
auf. Hierbei handelt es sich vorzugsweise um ein Langloch, das in einen Teil des Laufrades
ragt.
[0016] Das Hinterbau-Aufnahmeelement, das in bevorzugter Ausführungsform ebenfalls vollständig
aus Pappelementen, insbesondere ebenen Pappelementen hergestellt ist, weist eine Vorderwand
auf. Diese ist vorzugsweise senkrecht zu der Unterseite des Außenkartons und des Weiteren
vorzugsweise ebenfalls senkrecht zu den beiden einander gegenüberliegenden Längsseitenwänden
des Außenkarton angeordnet. Die Vorderseite weist zwei insbesondere schlitzförmig
ausgebildete Ausnehmungen auf. Die im Querschnitt vorzugsweise U-förmigen Ausnehmungen
sind insbesondere nach oben offen. Hierdurch ist es möglich, die Streben des Hinterbaus
des Fahrradrahmens von oben in die Ausnehmungen einzulegen. In Verbindung mit dem
vorstehend beschriebenen Gabel-Aufnahmeelement ist es somit möglich, den Fahrradrahmen
zusammen mit der monierten Gabel von oben, sowohl in das Gabel-Aufnahmeelement, insbesondere
die entsprechenden Durchtrittsöffnungen in der Vorderwand, als auch von oben in die
Ausnehmungen der Vorderwand des Hinterbau-Aufnahmeelements einzustecken bzw. einzulegen.
[0017] Vorzugsweise weist die Vorderwand des Hinterbau-Aufnahmeelements ferner zusätzlich
eine ebenfalls vorzugsweise schlitzförmig ausgebildete Kettenaufnahme auf. Hierbei
handelt es sich ebenfalls in bevorzugter Ausführungsform um eine U-förmige, nach oben
offene Ausnehmung. Die Kettenausnehmung ist vorzugsweise zwischen den beiden Ausnehmungen
für die Hinterbaustreben vorgesehen. Hierdurch ist es möglich, den Fahrradrahmen mit
vormontierter Kette und ggf. auch vormontiertem Tretlager und Kurbelarm zu versenden,
da durch das Vorsehen der Kettenaufnahme auf einfache Weise sichergestellt ist, dass
die Kette beim Transport keine Beschädigungen wie Kratzer am Rahmen hervorruft.
[0018] Ferner weist in bevorzugter Ausführungsform das Hinterbau-Aufnahmeelement insbesondere
zwei Längsstege auf, die mit der Vorderwand verbunden sind. Eine Verbindung kann dadurch
erfolgen, dass die beiden zu verbindenden Pappteile sich über die halbe Höhe erstreckende
Schlitze aufweisen, so dass die Pappteile durch Zusammenstecken miteinander verbunden
werden können. Die Längsstege, die sich insbesondere in Längsrichtung des Außenkarton
erstrecken, dienen vorzugsweise als Abstandselemente, die an der entsprechenden Schmalseitenwand
des Außenkarton anliegen.
[0019] Ferner weist das Hinterbau-Aufnahmeelement insbesondere zur Versteifung vorzugsweise
einen Quersteg auf. Dieser ist in bevorzugter Ausführungsform im Wesentlichen parallel
zur Vorderwand ausgerichtet und mit den beiden Längsstegen wiederum durch Vorsehen
entsprechender Schlitze durch Zusammenstecken verbunden. Durch den Quersteg kann eine
weitere Stabilisierung des Hinterbau-Aufnahmeelements erzielt werden. Die Längsstege,
die vorzugsweise als Abstandselemente dienen, ragen in bevorzugter Ausführungsform
über den Quersteg in Richtung der Schmalseitenwand hinaus. Die Anordnung der Vorderwand,
der Längsstege und der Querstege ist vorzugsweise derart gewählt, dass das Schaltwerk
innerhalb des hierdurch ausgebildeten viereckigen Rahmens angeordnet ist. Hierdurch
ist das Schaltwerk gut geschützt. Ggf. weist der Quersteg eine Ausnehmung für das
Schaltwerk auf, durch dass das Schaltwerk nach hinten vorstehen kann. Hierbei ist
das Hinterbau-Aufnahmeelement derart ausgelegt, dass das Schaltwerk nur in Ausnahmefällen
durch diese Öffnung vorsteht. Dies ist beispielsweise bei sehr langen Rahmen der Fall.
[0020] Die Vorderwand des Hinterbau-Aufnahmeelements weist in bevorzugter Ausführungsform
eine Laufradaufnahme auf. Diese ist vorzugsweise durch eine nach oben offene Ausnehmung
in der Vorderwand, die im Querschnitt vorzugsweise U-förmig ist, ausgebildet. Die
Laufradaufnahme weist einen seitlichen Abstand zu dem Hinterbau auf, so dass ein Berühren
des Laufrades mit Teilen des Fahrradrahmens vermieden ist.
[0021] Das Hinterbau-Aufnahmeelement sowie das Gabel-Aufnahmeelement stellen jeweils eine
selbstständige Erfindung dar. In bevorzugter Ausführungsform handelt es sich bei diesen
Elementen jeweils um unabhängig von dem Fahrradtransportbehälter herstellbare und
verwendbare Elemente. Insbesondere können das Hinterbau-Aufnahmeelement sowie auch
das Gabel-Aufnahmeelement in anderen Transportbehältern eingesetzt werden. Auch eignen
sich diese Elemente, um Fahrräder ohne montierte Laufräder beispielsweise in einem
Lager sicher aufstellen zu können. Auch können mehrere Gabel-Aufnahmeelemente und/oder
Hinterbau-Aufnahmeelemente genutzt werden, um in einem größeren Behälter mehrere Fahrräder
gleichzeitig zu transportieren.
[0022] Bei einer besonders bevorzugten Weiterbildung der Erfindung, ist mit den Ausfallenden
des Hinterbaus ein Schutzelement verbunden. Hierbei kann es sich um ein im Wesentlichen
quaderförmiges steifes Element, wie ein Holzbrett handeln. Das Schutzelement dient
zum Schutz des Schaltwerkes. Hierzu ist das Schutzelement derart mit den Ausfallenden
des Hinterbaus verbunden, bzw. zwischen die Ausfallenden geklemmt, dass es nach hinten
weiter als das Schaltwerk vorsteht. Vorzugsweise liegt das Schutzelement an der Schmalseitenwand
des Außenkartons an. Durch das Schutzelement ist somit ferner auch ein Verschieben
des Fahrradrahmens innerhalb des Gabel-Aufnahmeelements und des Hinterbau-Aufnahmeelements
und somit innerhalb des Außenkartons vermieden.
[0023] Vorzugsweise ist das Schutzelement derart angeordnet, dass ein Verdrehen, insbesondere
ein Verdrehen nach oben, während des Transports nicht möglich ist, um sicherzustellen,
dass das Schutzelement während des gesamten Transport an der Schmalseitenwand anliegt.
Hierzu ist vorzugsweise ein Halteelement vorgesehen. Bei dem Halteelement kann es
sich um ein fest mit der Schmalseitenwand verbundenes Element, wie eine Papplasche,
handeln, die oberhalb des Schutzelements nach innen gedrückt ist. In bevorzugter Ausführungsform
handelt es sich jedoch um ein gesondertes als Halteelement dienendes Bauteil, das
vorzugsweise wiederum aus Pappe hergestellt ist. Insbesondere ist das Halteelement
zum Halten des Schutzelements durch eine Seitenwand eines Kleinteilekartons ausgebildet.
Der Kleinteilekarton ist hierbei vorzugsweise mit Standelementen verbunden, bzw. einstückig
ausgebildet, die auf der inneren Unterseite des Außenkarton aufstehen. Hierdurch ist
der Abstand des Kleinteilekartons zur Unterseite des Außenkartons definiert, wobei
gleichzeitig auch die insbesondere nach unten weisende Seitenwand des Kleinteilekartons
in ihrer Lage, in der sie als Halteelement für das Schutzelement dient, definiert
ist.
[0024] Vorzugsweise ist der Kleinteilekarton ferner mit einer Haltelasche verbunden, insbesondere
einstückig ausgebildet. Die Haltelasche dient zur Aufnahme eines Fahrradsattels, insbesondere
eines mit einer Fahrradsattel verbundenen Sattelrohrs. Hierzu weist die Haltelasche
eine insbesondere kreisrunde Ausnehmung auf, in die das Sattelrohr einsteckbar ist.
Hierdurch ist auf einfache Weise ein Sattel in seiner Lage in dem Transportkarton
fixiert.
[0025] Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist zusätzlich mit der Schmalseitenwand
des Außenkarton eine Lasche verbunden, die eine Aufnahmeöffnung für den Fahrradsattel,
insbesondere das Sattelrohr aufweist. Hierbei ist es besonders bevorzugt, dass das
Sattelrohr sowohl durch die Aufnahmeöffnung der Lasche der Schmalseitenwand als auch
durch die Aufnahmeöffnung der Haltelasche des Kleinteilekartons gesteckt wird. Dies
hat den Vorteil, dass durch das Sattelrohr der gesamte Kleinteilkarton gegenüber dem
Außenkarton in seiner Lage fixiert ist.
[0026] Bei einer weiteren besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist ein Stabilisierungselement
vorgesehen. Das Stabilisierungselement ist erfindungsgemäß im mittleren Bereich des
Außenkartons zwischen den beiden Längsseitenwänden angeordnet. Vorzugsweise entspricht
die Tiefe des Stabilisierungselements der inneren Tiefe des Außenkartons, das heißt
dem Abstand der Innenseiten der beiden Längsseitenwände. Durch das Vorsehen eines
derartigen Stabilisierungselements, das vorzugsweise wiederum aus Pappe hergestellt
ist, ist ein Zusammendrücken der beiden Längsseitenwände des Außenkartons und ein
hiermit verbundenes Beschädigen des Fahrrads vermieden. Das Stabilisierungselement
weist insbesondere zumindest eine Seitenwand auf, die zu den beiden Längsseitenwänden
vorzugsweise senkrecht angeordnet ist. Hierbei handelt es sich um eine Richtung der
Pappe, in der diese hohe Druckkräfte aufnehmen kann ohne dabei auszuknicken.
[0027] Das Stabilisierungselement ist im Querschnitt vorzugsweise dreieckig, wobei insbesondere
bevorzugt ist, dass die Spitze des Dreiecks im Wesentlichen nach unten in das Innere
des Außenkartons weist. Das Stabilisierungselement dient vorzugsweise nicht nur zur
Stabilisierung des Außenkartons sondern auch zur Lagefixierung des Rahmens und/oder
der Laufräder. Hierzu weist zumindest eine Seitenwand des Stabilisierungselements
insbesondere zwei Laufradausnehmungen auf. Bei einem im Querschnitt dreieckförmigen
Stabilisierungselement ist es bevorzugt, dass zwei benachbarte Seitenwände jeweils
mindestens eine Öffnung aufweisen, wobei ein Öffnungspaar eine Laufradausnahme ausbildet.
Vorzugsweise sind somit zwei Öffnungspaare in den beiden benachbarten Seitenwänden
vorgesehen.
[0028] Vorzugsweise weist das Stabilisierungselement in einer im verpackten Zustand insbesondere
nach oben weisenden Seitenwand eine Werkzeugaufnahme auf. Hierzu weist diese Seitenwand
beispielsweise eine Öffnung auf, in der ein Werkzeug mittels eines Gummirings oder
Klettbands fixiert werden kann. Insbesondere kann hier ein Drehmomentschlüssel angeordnet
werden, so dass bereits beim Öffnen des Fahrradkartons der Drehmomentschlüssel ins
Auge fällt und die Schrauben entsprechend der Zusammenbauanleitung mit einem vorgegebenen
Drehmoment angezogen werden. Hierdurch ist die Sicherheit für den Benutzer des Fahrrades
erhöht.
[0029] Vorzugsweise kann das Stabilisierungselement auch in einem leeren Transportkarton
in Mittelbereich, insbesondere im oberen Teil des Außenkartons zwischen den beiden
Längsseitenwänden angeordnet werden. Hierdurch ist es möglich, einen leeren Transportkarton
mit bereits entsprechend vormontierten, das heißt gefaltet und/oder zusammengesteckten
Aufnahmeelementen zu versenden, so dass der Kunde beispielsweise zum Zurücksenden
eines Fahrrades zur Inspektion dieses auf einfache Weise in dem Transportkarton anordnen
kann. Um das Stabilisierungselement in dieser Lage zu fixieren, sind vorzugsweise
in den beiden einander gegenüberliegenden Längsseitenwänden Auflageelemente vorgesehen,
die insbesondere laschenartig ausgebildet sind. Eine Seitenwand des Stabilisierungselements
liegt vorzugsweise auf den laschenartigen Auflageelementen auf. Sobald der Karton
an der Oberseite verschlossen ist, kann das Stabilisierungselement ggf. zwar noch
geringfügig verrutschen, jedoch nicht mehr von den Auflageelementen herunterrutschen.
Hierdurch ist die seitliche Stabilisierung des Transportkartons gewährleistet, auch
wenn in dem Transportkarton kein Fahrradrahmen angeordnet ist.
[0030] Vorzugsweise ist in einer mit einer Schmalseitenwand verbundenen Lasche eine Vorbaufixierung
vorgesehen. Hierbei handelt es sich insbesondere um eine Lasche, die mit der Schmalseitenwand
im Bereich des Gabel-Aufnahmeelements angeordnet ist. Die Vorbaufixierung ist insbesondere
als Schlitz ausgebildet. In den Schlitz ragt zumindest bei Fahrrädern mit langen Gabeln
der Vorbau, so dass ein Verkippen des Fahrradrahmens in dem Transportkarton zusätzlich
vermieden ist.
[0031] Die vorstehend beschriebene Ausgestaltung des Kleinteilkartons, des Gabel-Aufnahmeelementes,
des Hinterbau-Aufnahmeelements, sowie des Stabilisierungselements, stellen jeweils
selbstständige Erfindungen dar. Diese sind unabhängig von der Kombination der beiden
Aufnahmeelemente in einem Außenkarton. Bevorzugt ist jedoch die Kombination der einzelnen
Erfindungen zu einem äußert funktionalen und die Transportsicherheit stark verbessernden
Fahrrad-Transportkarton.
[0032] Nachfolgend wird die Erfindung anhand einer bevorzugten Ausführungsform unter Bezugnahme
auf die anliegenden Zeichnungen näher erläutert.
[0033] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Draufsicht des Fahrradtransportkartons einschließlich Gabel-Aufnahmeelement
und Hinterbau- Aufnahmeelement ohne Fahrradrahmen,
- Fig. 2
- eine schematische perspektivische Ansicht des Gabel- Aufnahmeelements,
- Fig. 3
- eine schematische perspektivische Ansicht des Hinterbau- Aufnahmeelements,
- Fig. 4
- eine schematische Draufsicht des Fahrradtransportkartons einschließlich Gabel-Aufnahmeelement
und Hinterbau- Aufnahmeelement mit Fahrradrahmen,
- Fig. 5
- eine schematische Schnittansicht entlang der Linie V-V in Fig. 4,
- Fig. 6
- eine schematische perspektivische Ansicht des Kleinteilkartons,
- Fig. 7
- eine schematische perspektivische Ansicht des Stabilisierungselements,
- Fig. 8
- eine schematische Draufsicht des Gabel-Aufnahmeelements in ungefaltetem Zustand,
- Fig. 9
- eine schematische Draufsicht des Hinterbau-Aufnahmeelements in nicht zusammengestecktem
Zustand,
- Fig. 10
- eine schematische Draufsicht eines Abstützelement des Kleinteilekartons in ungefaltetem
Zustand,
- Fig. 11
- eine schematische Draufsicht des Kleinteilekartons in ungefaltetem Zustand, und
- Fig. 12
- eine schematische Draufsicht des Stabilisierungselementes in ungefaltetem Zustand.
[0034] Der erfindungsgemäße Fahrradtransportkarton weist einen Außenkarton 10 auf. Hierbei
handelt es sich um einen quaderförmigen Karton mit einem durch Zusammenklappen hergestellten
Bodenelement 12, zwei einander gegenüberliegenden Schmalseitenwänden 14, 16 an denen
jeweils eine Lasche 18, 20 angeordnet ist und zwei einander gegenüberliegende Längsseitenwände,
die mit Deckellaschen 24, 26 verbunden sind.
[0035] In der in Fig. 1 dargestellten schematischen Darstellung ist innerhalb des Außenkartons
10 ein Gabel-Aufnahmeelement 28 und ein Hinterbau-Aufnahmeelement 30 vorgesehen, die
auf dem Bodenelement 12 aufstehen.
[0036] Das Gabel-Aufnahmeelement 28 weist ein im Querschnitt dreieckiges Basiselement (Fig.
2) auf. Das Basiselement 32 besteht aus einer Aufstandwand 34, die auf dem Bodenelement
12 des Außenkartons aufliegt, einer Vorderwand 36 und einer Rückwand 38. Mit einer
Außenseite der Rückwand 38 ist ein U-förmiges Kartonelement verbunden. Hierdurch sind
zwei senkrecht mit der Rückwand 38 verbundene Abstandselemente 40 vorgesehen. Eine
Hinterkante 42 der Abstandselemente 40 liegt an der Innenseite der Schmalseitenwand
14 (Fig. 1) an. Die Abstandselemente 40 weisen im dargestellten Ausführungsbeispiel
gestrichelt dargestellte Knickkanten 44 auf. Es ist möglich, die Abstandselemente
40 zu verkürzen, indem der Karton an den Knickkanten 44 nach innen abgeknickt wird.
Hierdurch kann das Gabel-Aufnahmeelement 28 näher an die Schmalseitenwand 14 herangeschoben
werden. Dies ist erforderlich, um den Abstand zwischen dem Gabel-Aufnahmeelement 28
und dem Hinterbau-Aufnahmeelement 30 zur Anordnung von längeren Rahmen in dem Karton
zu vergrößern.
[0037] Das Gabel-Aufnahmeelement 28 weist in der Vorderwand zwei Durchtrittsöffnungen 46,
48 auf. Durch die Durchtrittsöffnungen 46, 48 werden die Gabelrohre gesteckt (Fig.
5), so dass Ausfallenden 50 auf der Innenseite der Aufstandwand 34 aufstehen. Die
Durchtrittsöffnung 46 ist als Langloch ausgebildet, so dass es möglich ist, Gabeln
unterschiedlicher Breite, das heißt mit unterschiedlichem Abstand der beiden Gabelrohre
52 in den beiden Durchtrittsöffnungen 46, 48 anzuordnen. Hierbei werden breitere Gabeln
schräg angeordnet.
[0038] Ferner weist die Vorderwand 36 eine als Langloch ausgebildete Laufradaufnahme 54
auf. In das Langloch 54 wird ein Laufrad gestellt, so dass die Felge bzw. der Mantel
des Laufrades teilweise durch das Langloch 54 in das Innere des Gabel-Aufnahmeelement
ragen.
[0039] Die Tiefe T des Gabel-Aufnahmeelements 28 entspricht im Wesentlichen dem Abstand
der Innenseiten der beiden einander gegenüberliegenden Längsseitenwände des Außenkartons
10 (Fig. 1). Hierdurch ist gewährleistet, dass das Gabel-Aufnahmeelement seitlich
fixiert ist um im Außenkarton nicht Verrutschen kann. Das Hinterbau-Aufnahmeelement
30 besteht aus mehreren zusammengesteckten Einzelteilen. Durch einen vorzugsweise
zusammengeklappten Karton wird eine mehrwandige Vorderwand 56 ausgebildet, die zur
Unterseite 12 (Fig. 1) des Außenkartons senkrecht angeordnet ist. Die Vorderwand 56
ist mit zwei Längsstegen 58 durch Zusammenstecken miteinander verbunden. Im Wesentlichen
parallel zur Vorderwand 56 ist ein ebenfalls durch Zusammenstecken mit den Längsstegen
58 verbundener Quersteg 60 angeordnet.
[0040] Die Vorderwand 56 weist zwei nach oben offene, im Querschnitt U-förmige Ausnehmungen
62 auf, in die die Hinterbaustreben (Fig. 5) eingelegt sind. Zwischen den beiden Ausnehmungen
63 ist eine weitere kleiner ausgebildete, im Querschnitt ebenfalls U-förmige Ausnehmung
66 in der Vorderwand 56 vorgesehen. In die eine als Kettenaufnahme 66 dienende Ausnehmung
wird die Kette 68 (Fig. 5) gelegt. Hierdurch ist sichergestellt, dass die Kette 68
beim Transport den Fahrradrahmen nicht beschädigt. Das mit dem Hinterbau des Fahrradrahmens
verbundene Schaltwerk 70 (Fig. 5) ist im Wesentlichen in dem durch die Vorderwand
56, die Längsstege 58 und den Quersteg 60 gebildeten Innenraum angeordnet und hierdurch
geschützt. Um das selbe Hinterbau-Aufnahmeelement 30 auch für sehr lange Rahmen nutzen
zu können, weist der Quersteg 60 zwei Einschnitte 72 auf, um ein Teil 74 des Querstegs
60 wegklappen zu können, so dass das Schaltwerk geringfügig nach hinten, das heißt
in Richtung der Schmalseitenwand 16 (Fig. 1) vorsteht. Das Schaltwerk steht jedoch
nie weiter vor, als die Längsstege 58 nach hinten in Richtung der Schmalseitenwand
16 über den Quersteg 60 vorstehen. Diese über den Quersteg 60 vorstehenden Teile 76
der Längsstege 58 dienen als Abstandselemente. Entsprechend den Abstandselementen
40 können diese beispielsweise länger als in Fig. 3 dargestellt, ausgebildet sein
und zur Längenveränderung Knickkanten aufweisen. Auf der in Fig. 3 linken Seite der
Vorderwand 56 ist eine weitere, als Laufradaufnahme 78 dienende Ausnehmung vorgesehen.
[0041] Die Tiefe T der Vorderwand 56 sowie insbesondere auch des Querstegs 60 entsprechen
wiederum der inneren Tiefe des Außenkarton 10, das heißt dem Abstand der beiden Längsseitenwände
22 des Außenkartons 10 (Fig. 1).
[0042] Die Anordnung eines Fahrradrahmens sowie der Laufräder 80 sind insbesondere aus den
Fign. 4 und 5 ersichtlich. Der nicht dargestellte Lenker kann in Fig. 5 in dem Bereich
vor dem Gabelrohr 52 oder in einem Bereich unterhalb des Unterrohrs 82 angeordnet
sein.
[0043] Wie insbesondere aus Fig. 5 ersichtlich ist, stehen die Ausfallenden 50 der Gabelrohre
52 auf der Innenseite der Aufstandwand 34 auf. Die Aufstandwand 34 liegt auf der Unterseite
12, die insbesondere aus einer doppellagigen Kartonschicht besteht, des Außenkartons
10 auf. Die Hinterbaustreben 64 liegen in den Ausnehmungen 62 des Hinerbau-Aufnahmeelements
30 auf. Aufgrund dieser erfindungsgemäßen Anordnung ist es gewährleistet, dass ein
Tretlagergehäuse 84 sowie auch ein Kettenblatt 86 einen Abstand zur Unterseite 12
des Außenkartons 10 aufweisen. Hierdurch ist ein Beschädigen beim Transport vermieden.
Ferner erfolgt die Einleitung von Kräften in den Fahrradrahmen während des Transports
über die Gabelrohre 52 und die Hinterbaustreben 64. Bei diesen Teilen des Fahrradrahmens
handelt es sich um die Bauteile, die entsprechend zur Kraftaufnahme ausgelegt sind,
da diese die durch die Laufräder auf dem Fahrradrahmen übertragenen Kräfte und Momente
aufnehmen.
[0044] Zwischen Ausfallenden 88 ist ein im dargestellten Ausführungsbeispiel als quaderförmiges
steifes Bauteil aus Kunststoff oder auch aus Holz dargestelltes Schutzelement 90 angeordnet.
Das Schutzelement 90 kann zwischen die Ausfallenden 88 geklemmt oder beispielsweise
durch eine Schraube oder einen Stift mit diesen gegen Verrutschen gesichert werden.
Das Schutzelement 90 ist im Transport waagerecht angeordnet, wobei eine Hinterkante
92 des Schutzelements an der Schmalseitenwand 16 des Außenkartons 10 anliegt. Um im
Transport ein Verschwenken des Schutzelementes 90 nach oben zu vermeiden, ist ein
Halteelement vorgesehen. Das Halteelement ist im dargestellten Ausführungsbeispiel
durch eine Seitenwand 94 eines Kleinteilekartons 96 ausgebildet, Der Kleinteilekarton
96 ist mit einem Abstützelement 98 verbunden. Das Abstützelement 98 weist zwei Standelemente
100 auf. Die Standelemente 100 stehen mit ihrer Unterseite 102 auf der Unterseite
12 des Außenkartons 10 auf. Ferner liegen die im dargestellten Ausführungsbeispiel
ebenfalls aus flachem Karton hergestellten Standelemente 100 an der Innenseite der
Längsseitenwände 22 des Außenkarton 10 an.
[0045] Oberhalb des Kleinteilekartons 96 in dem für den Transport die Achsen der Laufräder
und andere Anbauteile untergebracht werden können, ist eine Haltelasche 104 über das
Abstützelement 98 mit dem Kleinteilekarton verbunden bzw. unmittelbar Bestandteil
des Kleinteilekartons 96. Die Haltelasche 104 weist zur Aufnahme eines Sattelrohrs
106 (Fig. 5) eine kreisrunde Öffnung 108 auf. Die Lasche 20 (Fig. 1) des Außenkartons
10 weist ebenfalls eine kreisrunde Öffnung 110 auf. Ferner weist die Lasche 20 eine
Knickkante 112 auf. Hierdurch ist es möglich, die Lasche 20 derart nach innen zu klappen,
dass der innere Teil der Lasche 20, das heißt der Teil zwischen der Schmalseitenwand
16 und der Knickkante 112 an der Innenseite der Schmalseitenwand 116 anliegt und der
mit der Öffnung 110 versehene Teil der Lasche in einem Abstand zu den geschlossenen
Deckellaschen 24, 26 angeordnet ist (Fig. 5). Zum Transport wird das Sattelrohr 106
durch beide Öffnungen 110, 108 gesteckt. Hierdurch ist einerseits der Sattel vor Beschädigungen
geschützt, andererseits dient der Sattel zur Fixierung des Kleinteilekartons 96 über
das mit dem Kleinteilekarton verbundene Abstützelement 58. Das Sattelrohr 106 verhindert
ein Kippen bzw. Verschieben des Kleinteilekartons 96 sowie des Abstützelements 98
nach innen.
[0046] Zur Stabilisierung des Fahrradrahmens sowie der in dem Außenkarton 10 angeordneten
Laufräder 80 ist zusätzlich ein Stabilisierungselement 114 vorgesehen. Das Stabilisierungselement
114 (Fig. 7) besteht ebenfalls aus einem zusammen gefalteten ebenen Karton und weist
einen dreieckförmigen Querschnitt auf. Das Stabilisierungselement weist in den beiden
nach unten, das heißt in das Innere des Außenkartons 10 weisenden, eine Spitze bildenden
Seitenwänden 116, jeweils eine erste Öffnung 118 auf. Die Öffnungen 118 sind nach
unten offen, so dass die Öffnungen 118 über ein Oberohr 120 (Fig. 5) gesteckt werden
können. Ferner weisen die Seitenwände 116 ein weiteres Öffnungspaar 120 auf, das ebenfalls
nach unten offen ist. Das Öffnungspaar 120 bildet eine Laufradausnehmung, durch die
die Laufräder 80 gegen ein gegenseitiges Verrutschen fixiert sind.
[0047] An den Längsseiten 22 des Außenkartons 10 ist jeweils eine einander gegenüberliegende
Lasche 122 vorgesehen. Bei nach innen geklappten Laschen 122 ist es möglich, dass
Stabilisierungselement 114 auch in einem leeren Karton zu sichern. Hierdurch ist es
möglich, einen leeren Karton zu versenden, der gleichzeitig eine ausreichende seitliche
Stabilität aufweist, da das Stabilisierungselement 114 ein Zusammendrücken der beiden
Längsseitenwände 22 verhindert. Ein Versenden eines leeren Fahrradkartons zum Kunden
ist beispielsweise erforderlich, wenn der Kunde ein Fahrrad zur Inspektion zum Hersteller
zurücksenden möchte.
[0048] Die mit der Schmalseitenwand 14 (Fig. 1) verbundene Lasche 18 weist eine seitlich
offene U-förmige Ausnehmung 124 auf. Ferner weist die Lasche 18 Knickkanten 126 auf.
Hierdurch ist es möglich, bei in dem im Fahrradkarton 10 angeordnetem Fahrradrahmen
die Öffnung 124 derart anzuordnen, dass der Lenkervorbau in der Öffnung 124 angeordnet
ist. Hierdurch ist insbesondere bei hohen Fahrradrahmen, wie Mountainbikes mit einer
langen Federgabel, eine zusätzliche Fixierung des Fahrradrahmens gewährleistet.
[0049] Zum Verpacken eines Fahrrades werden in dem Fahrradkarton 10 zunächst das Gabel-Aufnahmeelement
28 sowie das Hinterbau-Aufnahmeelement 30 wie in Fig. 1 dargestellt, angeordnet. Der
Fahrradrahmen ist vorzugsweise teilweise vormontiert. So wird mit dem Fahrradrahmen
die Gabel, das Tretlager und die Tretkurbel, die Kettenblätter, die Kette und das
Schaltwerk verbunden. Ferner sind mit dem Fahrradrahmen vorzugsweise auch bereits
die Bremsen verbunden, zumindest wenn es sich um Felgenbremsen handelt. Ferner kann
mit dem Fahrradrahmen der Lenker bereits über die BowdenzOge/Hydraulikleitungen verbunden
sein. Der Lenker ist noch nicht mit dem Lenkervorbau verbunden. Im nächsten Schritt
wird der Fahrradrahmen zusammen mit den Anbauteilen von oben in den Fahrradkarton
10 eingeführt. Dies erfolgt derart, dass die Gabelrohre 52 durch die beiden Durchgangsöffnungen
46, 48 des Gabel-Aufnahmeelements 28 gesteckt werden. Ferner werden die beiden Hinterbaustreben
64 in die entsprechenden Ausnehmungen 62 des Hinterbau-Aufnahmeelements 30 gelegt.
Die Kette 64 wird in die entsprechende Kettenausnehmung 66 gelegt.
[0050] Im nächsten Schritt wird sichergestellt, dass das Schutzelement 90 mit seiner Hinterkante
92 an der Innenseite der Schmalseitenwand 16 anliegt. Sodann wird der Kleinteilekarton
96 zusammen mit dem Abstützelement 98 von oben in den Fahrradkarton eingeführt, so
dass die beiden Standelemente 100 seitlich neben dem Quersteg 60 des Hinterbau-Aufnahmeelements
30 angeordnet sind und eine Rückseite 124 (Fig. 6) des Kleinteilekartons 96 bzw. des
Abstützelements 98 an der Innenseite der Schmalseitenwand 16 anliegt.
[0051] Nun wird das Sattelrohr 106 des Fahrradsattels durch die Öffnungen 110 der Lasche
20, sowie durch die Öffnung 108 der Lasche 104 gesteckt, so dass der Sattel wie in
Fig. 5 dargestellt, angeordnet ist.
[0052] Nachfolgend wird die Lasche 18 nach innen geklappt, so dass zumindest bei großen
Fahrradrahmen bzw. Fahrradrahmen mit langen Gabeln die als Vorbaufixierung dienende
Öffnung 124 den Vorbau umgreift.
[0053] Ferner werden die beiden Laufräder 80, wie in Fig. 4 dargestellt, in die beiden Laufradaufnahmen
54 des Gabelaufnahmeelements 28 und die Laufradaufnahme 78 des Hinterbauaufnahmeelements
30 eingefügt.
[0054] Sodann wird das Stabilisierungselement 114 von oben in den Karton eingesteckt, so
dass das Öffnungspaar 118 das Oberrohr 119 umgreift und das Öffnungspaar 120 die beiden
Laufräder 180 umgreift und somit fixiert.
[0055] Zuletzt wird der Karton verschlossen, indem die Deckellasche 26 zuerst nach innen
geklappt wird. Nachfolgend wird die Deckellasche 24 nach innen geklappt und die Ansatzlaschen
127 (Fig. 1) werden in die gegenüberliegenden Schlitze 128 eingesteckt. Durch Haltelaschen
130 erfolgt sodann ein entsprechendes Fixieren der Deckellasche 24.
[0056] In bevorzugter Ausführungsform der Erfindung sind sämtliche Teile des Fahrradtransportkartons
ggf. mit Ausnahme des Schutzelements 90 aus Pappe hergestellt. Es ist jedoch auch
eine Herstellung der einzelnen Elemente oder eines Teils dieser Elemente aus EPP (Expandiertes
Polypropylen) möglich.
[0057] Das Gabel-Aufnahmeelement 28 besteht zunächst aus einer ebenen Pappe. In dieser sind
die Öffnungen 46, 48, 54 ausgestanzt. Entlang der Knickkanten 132 erfolgt ein Knicken
des Basiselements und durch Einfügen der Laschen 134 in die Schlitze 136 ein Zusammenfügen
des im Querschnitt dreieckigen Basiselements. Zur Ausgestaltung der Abstandselemente
40 kann ein nicht dargestellter flacher Karton U-förmig geknickt werden, so dass ein
mittleres Stück dieses Kartons an der Rückseite der Rückwand 38 des Basiselements
anliegt.
[0058] Zur Herstellung des Hinterbau-Aufnahmeelements werden einzelne, ebenfalls aus flacher
Pappe hergestellte Teile zusammengefaltet und sodann zusammengesteckt. Zunächst werden
die Einzelteile entlang Schnittkanten 138 (Fig. 9) in einzelne Teile geschnitten.
Zur Herstellung der Vorderwand 56 werden in die entsprechende Pappe zunächst die Ausnehmungen
62, 66 gestanzt und ferner wird die Ausnehmung 78 sowie die Schlitze 140 durch Stanzen
vorgesehen. Sodann wird die Vorderwand 56 entlang der Knickkanten 142, zur Ausbildung
einer dreilagigen Vorderwand 56 geknickt, so dass die Vorderwand 56 wie in Fig. 2
dargestellt, ausgebildet ist.
[0059] In die Längsstege 58 werden ebenfalls Schlitze 140 eingebracht.
[0060] Entsprechende Schlitze 140 werden ferner auch in den Quersteg 60 eingebracht. Dieser
weist zusätzlich Einschnitte 72 zur Ausbildung der Teile 74 auf.
[0061] Zur Ausbildung des Kleinteilekartons wird ein flacher Pappkarton, wie in Fig. 11
dargestellt, entlang der Außenlinie ausgestanzt. Der Karton wird entlang der dargestellten
Faltlinien zusammengefaltet, so dass ein herkömmlicher Karton mit einem Deckel 143,
einem Boden 144 sowie Seitenwänden 146 entsteht. Zur Fixierung sind die einzelnen
Elemente mit Laschen versehen, die ineinander gesteckt werden. Insbesondere weist
der Boden 144 ausgestanzte Öffnungen 148 auf, in die Ansätze 150 der Seitenwandlaschen
152 eingreifen.
[0062] Mit dem Kleinteilekarton 96 ist das Abstützelement 98 (Fig. 11) verbunden. Dies wird
wiederum entlang der Außenlinie ausgestanzt. Zur Ausbildung der Rückwand 124 erfolgt
ein Knicken der Standelemente entlang der Knickkanten 154. Mit den Standelementen
100 sind Laschen 156 verbunden, die die Seitenwände 164, sowie die Laschen 152 umgreifen,
so dass der Kleinteilekarton 96 von den Laschen 156 gehalten ist. Hierzu greifen Ansätze
158 der Laschen 156 in Ausnehmungen 160 (Fig. 10), die in dem Boden 144 des Kleinteilekartons
96 vorgesehen sind.
[0063] Auch das Stabilisierungselement 114 (Fig. 12) ist aus einem ebenen Karton hergestellt.
Zur Ausgestaltung des im Querschnitt dreieckförmigen Stabilisierungselements 114 wird
dieses entlang der Kanten 162 geknickt und die Laschen 164 werden in die Schlitze
166 eingesteckt. Zuvor werden die Öffnungen 118, 120 ausgestanzt.
[0064] In einer oberen Seitenwand 165 des Stabilisierungselements 114 sind weitere Öffnungen
168 angeordnet. Diese dienen zur Aufnahme bzw. Anordnung von Werkzeugen.
1. Fahrradtransportbehälter, insbesondere Fahrradtransportkarton mit einem Außenbehälter,
insbesondere einem Außenkarton (10),
einem innerhalb des Außenbehälters, insbesondere des Außenkarton (10) angeordneten
Gabel-Aufnahmeelement (28) und
einem innerhalb des Außenbehälters, insbesondere Außenkartons (10) angeordneten Hinterbau-Aufnahmeelement
(30).
2. Fahrradtransportbehälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gabel-Aufnahmeelement (28) und/oder das Hinterbau-Aufnahmeelement (30) an Schmalseitenwänden
(14, 16) des Außenbehälters, insbesondere des Außenkartons (10) zur Lagefixierung
anliegen.
3. Fahrradtransportbehälter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Gabel-Aufnahmeelement (28) und/oder Hinterbau-Aufnahmeelement (30) längenvariable,
insbesondere stegförmige Abstandselemente (40, 76) aufweisen, die zur Lagefixierung
an der jeweiligen Schmalseitenwand (14, 16) anliegen, wobei die Abstandselemente (40,
76) vorzugsweise zur Längenveränderung Knickkanten (44) oder Trennlinien aufweisen.
4. Fahrradtransportbehälter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine Tiefe (T) des Gabel-Aufnahmeelements (28) und/oder des Hinterbau-Aufnahmeelements
(30) zumindest teilweise der inneren Tiefe des Außenbehälters, insbesondere des Außenkartons
(10) entspricht.
5. Fahrradtransportbehälter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Gabel-Aufnahmeelement (28) ein vorzugsweise aus einem flachen Pappelement gefaltetes
Basiselement (32) mit vorzugsweise im Wesentlichen dreieckigem Querschnitt aufweist
und vorzugsweise eine Aufstandwand (34) des Basiselements (32) zumindest zweilagig
ausgebildet ist.
6. Fahrradtransportbehälter nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass eine Vorderwand (36) des Basiselements (32) Durchtrittsöffnungen (46, 48) für Gabelrohre
(52) aufweist, wobei die Ausfallenden (50) der Gabelrohre (52) vorzugsweise auf der
Innenfläche der Aufstandswand (34) des Basiselements (32) aufstehen und vorzugsweise
eine der beiden Durchtrittsöffnungen (46) als Langloch ausgebildet ist und/oder in
der Vorderseite (36) eine insbesondere als Langloch ausgebildete Laufradaufnahme (54)
vorgesehen ist.
7. Fahrradtransportbehälter nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Hinterbau-Aufnahmeelement (30) eine insbesondere senkrecht zur Unterseite (12)
des Außenbehälters, insbesondere des Außenkartons (10) angeordnete Vorderwand (56)
mit zwei insbesondere schlitzförmigen Ausnehmungen (62) für die Hinterbaustreben (64)
aufweist und/oder das Hinterbau-Aufnahmeelement (30) eine vorzugsweise in der Vorderwand
(56) vorgesehene, insbesondere schlitzförmig ausgebildete Kettenaufnahme (66) aufweist.
8. Fahrradtransportbehälter nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Hinterbau-Aufnahmeelement (30) zwei insbesondere als Abstandselement dienende
Längsstege (58) aufweist, die mit der Vorderwand (56) vorzugsweise durch Zusammenstecken
verbunden sind und vorzugsweise die Längsstege (58) über einen insbesondere im Wesentlichen
parallel zu der Vorderwand (56) verlaufenden Quersteg (60) miteinander verbunden sind,
wobei vorzugsweise die Längsstege (58) in Richtung der Schmalseitenwand (16) des Außenbehälters,
insbesondere des Außenkartons (10) über den Quersteg (60) vorstehen, wobei vorzugsweise
ein Schaltwerk des Fahrradrahmens zwischen den Längsstegen (58) und vorzugsweise zwischen
der Vorderwand (56) und dem Quersteg (60) angeordnet ist.
9. Fahrradtransportbehälter nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Hinterbau-Aufnahmeelement (30) eine insbesondere in der Vorderwand (56) vorgesehen
Laufradaufnahme (78) aufweist und/oder die Aufnahmen (62) für die Hinterbaustreben
(64) derart ausgebildet bzw. angeordnet sind, das ein mit dem Fahrradrahmen verbundenes
Kettenblatt (86) und ein Tretlagergehäuse (84) in einem Abstand zur Unterseite (12)
des Außenbehälters, insbesondere des Außenkartons (10) gehalten ist.
10. Fahrradtransportbehälter nach einem der Ansprüche 1 bis 9, gekennzeichnet durch ein mit den Ausfallende (88) des Hinterbaus verbindbarem Schutzelement (90), das
zum Schutz des Schaltwerks weiter über die Ausfallenden (88) vorsteht als das Schaltwerk
und an einer Schmalseitenwand (16) des Außenbehälters, insbesondere des Außenkartons
(10) anliegt und/oder ein auf der Seite des Hinterbaus-Aufnahmeefements (30) angeordnetes
Halteelement (94) zum Halten des Schutzelements (90), wobei das Halteelement eine
Seitenwand (94) eines Kleinteilebehälters, insbesondere eines Kleinteilekartons (96)
ist.
11. Fahrradtransportbehälter nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Kleinteilebehälter, insbesondere der Kleinteilekarton Standelemente (100) aufweist,
die auf der Unterseite (12) des Außenbehälters, insbesondere des Außenkartons (10)
aufstehen und/oder mit einer Haltelasche (104) für einen Fahrradsattel, insbesondere
dessen Sattelrohr (106) verbunden ist.
12. Fahrradtransportbehälter nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass eine mit einer der Schmalseitenwände (16) des Außenbehälters, insbesondere des Außenkartons
(10) verbundenen Lasche (20) eine Aufnahmeöffnung (110) für den Fahrradsattel, insbesondere
das Sattelrohr (106) aufweist, wobei vorzugsweise das Sattelrohr (106) durch die Aufnahmeöffnung
(110) gesteckt und mit der Haltelasche (104) des Kleinteilebehälters, insbesondere
des Kleinteilekartons (96) verbunden ist.
13. Fahrradtransportbehälter nach einem der Ansprüche 1 bis 12, gekennzeichnet durch, ein im mittleren Bereich zwischen den Längsseitenwänden (22) des Außenbehälters,
insbesondere des Außenkartons (10) angeordnetem Stabilisierungselement (114), das
vorzugsweise die selbe Tiefe (T) wie die innere Tiefe des Außenbehälters, insbesondere
des Außenkartons (10) aufweist, wobei das Stabilisierungselement (114) vorzugsweise
im Querschnitt im Wesentlichen dreieckig ist.
14. Fahrradtransportbehälter nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Stabilisierungselement (114) in mindestens einer der Seitenwände (116) mindestens
eine Laufradaufnahme (120) aufweist, wobei vorzugsweise zwei benachbarte Seitenwände
(116) in einem Winkel zueinander angeordnet sind und jeweils mindestens eine Öffnung
(120) aufweisen, wobei das Öffnungspaar (120) die Laufradaufnahme ausbildet.
15. Fahrradtransportbehälter nach einem der Ansprüche 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, dass an einer in verpacktem Zustand insbesondere nach oben weisenden Seitenwand (164)
des Stabilisierungselements (114) eine Werkzeugaufnahme (166) vorgesehen ist und/oder
in den beiden einander gegenüberliegenden Längsseitenwänden (22) insbesondere laschenartige
Auflageelemente (122) zur Auflage des Stabilisierungselements (114) vorgesehen sind.
16. Fahrradtransportbehälter nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass eine mit einer Schmalseitenwand (14) des Außenbehälter, insbesondere des Außenkartons
(10) verbundene Lasche (18) ein, insbesondere durch einen Schlitz (124) ausgebildete
Vorbaufixierung aufweist.